ich habe hier ein historisches Gebäude umzubauen. Mittlerweile
sollen die Innenwände verputzt werden. Aussen erhält das Gebäude
einen Vollwärmeschutz.
Ich wollte im Innenbereich einen Sanierungsputz auf Gipsbasis an-
bringen lassen, aber mein Bauherr besteht auf einen Renovierungs-
putz.
Kann mir jemand sagen ob es da einen Unterschied gibt und wo
ich einen "Renovierungsputz" (Marke) beziehen kann?
Danke für jede Info
Andreas
Hier gibt es offensichtlich Probleme mit den Putzbezeichnungen. Daher
vorab nur folgendes: Gips und Feuchtigkeit macht immer Probleme. Ist
also mit Feuchtigkeit (kondensierend, aufsteigend etc.) zu rechnen würde
ich von gipsbasierten Putzen Abstand nehmen.
Ansonsten z.B.: http://www.quick-mix.de/39_2961.php
Gruß Frank
Andreas Groebe schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> ich habe hier ein historisches Gebäude umzubauen. Mittlerweile
> sollen die Innenwände verputzt werden. Aussen erhält das Gebäude
> einen Vollwärmeschutz.
>
> Ich wollte im Innenbereich einen Sanierungsputz auf Gipsbasis an-
> bringen lassen,
welchen?
Ein Sanierputz ist von der Wortbedeutung her einer der ein Bauteil oder
das Gebäude selbst "gesund macht" ... Sanitäter
> aber mein Bauherr besteht auf einen Renovierungs-
> putz.
was bedeuten jeweils
renovieren, sanieren, restaurieren, konservieren?
erneuern, heilen, wiederherstellen, erhalten
aber wenn Du nicht verstanden hast was Dein Bauherr will. frag halt
nochmal nach!
Eventuell meint er einen faserverstärkten Putz der mit zweifelhaftem
Untergrund besser zurecht kommt, oder ...
--
mit freundlichem Gruß
Robert
Taupunktüberwachte Raumklimaregelung:
http://www.robertpflueger.com/DPC7.pdf
Das eigentliche Probleme ist die Haftung.
Der Putz muß halten, und zwar problemlos,
damit keine Nachbearbeitung anfällt. Bau-
herren rücken sonst wieder an und stellen
Regreßansprüche. Das wiederum ist eine
Kostenbelastung, die vermieden werden soll.
Da will also jeder auf Nummer sicher gehen
bis die Gewährleistungspflicht abgelaufen ist.
K.L.
> ich habe hier ein historisches Gebäude umzubauen. Mittlerweile
> sollen die Innenwände verputzt werden. Aussen erhält das Gebäude
> einen Vollwärmeschutz.
Bäh, warum das denn? Soll der historische Inhalt effizient versteckt werden?
> Ich wollte im Innenbereich einen Sanierungsputz auf Gipsbasis an-
> bringen lassen, aber mein Bauherr besteht auf einen Renovierungs-
> putz.
Was soll da der Unterschied sein? Mir ist nur für das raumseitige
verputzen von ehemals durchfeuchteten Außenwänden ein sog. weicher
"Opferputz" (siehe auch Wikipedia) bekannt, welcher aufgrund seiner
Porösität in der Lage ist, eine relativ große Menge Salz aus der Wand
aufzunehmen. Nach Sättigung wird er abgeschlagen ("geopfert"). Dieser
Vorgang wird über Jahre so lange wiederholt, bis keine Salzausblühungen
mehr auftreten, dann kann nach der letzten Opferung wieder ein
dauerhafter Putz aufgetragen werden.
> Kann mir jemand sagen ob es da einen Unterschied gibt
nein
> und wo ich einen "Renovierungsputz" (Marke) beziehen kann?
Frage doch am einfachsten den, der Dir R. vorgeschlagen hat. Er wird
eine Marke kennen. Neugierige Nachfrage: Du sprichst in der dritten
Person vom "Bauherrn". Welches ist Deine Rolle, bist Du Bauunternehmer,
Bauleiter oder etwas anderes?
--
Rolf Sonofthies
(...)
>> Das eigentliche Probleme ist die Haftung.
^^^^^^^^
... und zwar in jeder Hinsicht ;-)
.
>> Der Putz muß halten, und zwar problemlos,
>> damit keine Nachbearbeitung anfällt.
... und auch keine Haftung...
>
> ?
> Dunkel ist Deiner Worte Sinn...
Jetzt nicht mehr ;-).
Freundliche Wochenendgrüße, Alfred Flaßhaar
Am 29.02.2008 20:39 Uhr schrieb "Rolf Sonofthies" unter
<EIRLMO...@spammotel.com> in fq9n2c$ff$1...@registered.motzarella.org:
> Andreas Groebe schrieb:
>
>> ich habe hier ein historisches Gebäude umzubauen. Mittlerweile
>> sollen die Innenwände verputzt werden. Aussen erhält das Gebäude
>> einen Vollwärmeschutz.
>
> Bäh, warum das denn? Soll der historische Inhalt effizient versteckt werden?
Es kommen Wohnungen rein. Gemäß Energieberatung macht dies alles Sinn.
Der Denkmalschutz hat nichts dagegen.
>
>> Ich wollte im Innenbereich einen Sanierungsputz auf Gipsbasis an-
>> bringen lassen, aber mein Bauherr besteht auf einen Renovierungs-
>> putz.
>
> Was soll da der Unterschied sein? Mir ist nur für das raumseitige
> verputzen von ehemals durchfeuchteten Außenwänden ein sog. weicher
> "Opferputz" (siehe auch Wikipedia) bekannt, welcher aufgrund seiner
> Porösität in der Lage ist, eine relativ große Menge Salz aus der Wand
> aufzunehmen. Nach Sättigung wird er abgeschlagen ("geopfert"). Dieser
> Vorgang wird über Jahre so lange wiederholt, bis keine Salzausblühungen
> mehr auftreten, dann kann nach der letzten Opferung wieder ein
> dauerhafter Putz aufgetragen werden.
>
>> Kann mir jemand sagen ob es da einen Unterschied gibt
>
> nein
>
>> und wo ich einen "Renovierungsputz" (Marke) beziehen kann?
>
> Frage doch am einfachsten den, der Dir R. vorgeschlagen hat. Er wird
> eine Marke kennen. Neugierige Nachfrage: Du sprichst in der dritten
> Person vom "Bauherrn". Welches ist Deine Rolle, bist Du Bauunternehmer,
> Bauleiter oder etwas anderes?
>
Ich mache dort die Projektleitung.
Mittlerweile wurde es revidiert. Der Bauherr hat es verwechselt
und spricht nunmehr von einem Sanierungsputz - was m.E. auch Sinn macht
Gruß Andreas