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Bodenplatte trennen beim Doppelhaus?

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Paul Springer

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Sep 3, 1999, 3:00:00 AM9/3/99
to
Servus,
Ist es bei Doppelhäusern erforderlich die beiden Hälften auch in der
Bodenplatte zu trennen, oder kann man die durchbetonieren?

Grüße
Manuel

CPH

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Sep 3, 1999, 3:00:00 AM9/3/99
to

man kann

Peter
cadd point Hamburg

Andreas Sternagel

unread,
Sep 3, 1999, 3:00:00 AM9/3/99
to
Man muß sogar, da ansonsten eine Schallübertragung über die Bodenplatte
erfolgt,
auch wenn man mit Familie oder Freunden baut, kann das für die Zukunft
ziemliche Probleme
bringen. Meist ist es sowieso erfoderlich bei Doppelhäusern eine
konstruktive Fuge vorzusehen.

Gruß @ndreas

Paul Springer schrieb:

henning holzapfel

unread,
Sep 3, 1999, 3:00:00 AM9/3/99
to
On Fri, 03 Sep 1999 15:30:04 +0200, Andreas Sternagel
<ster...@t-online.de> wrote:

>Man muß sogar, da ansonsten eine Schallübertragung über die Bodenplatte
>erfolgt,

ja, und nicht nur die bodenplatte, sondern auch die fundamente. das
gibt dann L-förmige fundamente. ist aufwendiger, aber die einzige
möglichkeit zum guten schallsschutz.
das gleiche gilt für's dach. idealerweise gehn auch die latten nicht
durch.
aufpassen muss man bei der dämmung, die zwischen die wände kommt. dort
wird oft einfaches ps verwendet. das dämmt den schall aber fast
garnicht! ps muss elastifiziert sein, wie das zeug für die
trittschalldämmung. ansonsten eine mineralwollmatte nehmen. entweder
ein spezielles produkt oder eine trittschallmatte.

ob der aufwand für den mietwohnungsbau erforderlich ist weiss ich
nicht. für einfamilien-reihenhäuser oder eigentumswohnungen mit
gehobenem anspruch in jedem fall.

henning

Kai Zimmermann

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Sep 4, 1999, 3:00:00 AM9/4/99
to

> Man muß sogar, da ansonsten eine Schallübertragung über die Bodenplatte
> erfolgt,
> auch wenn man mit Familie oder Freunden baut, kann das für die Zukunft
> ziemliche Probleme
> bringen. Meist ist es sowieso erfoderlich bei Doppelhäusern eine
> konstruktive Fuge vorzusehen.
>
> Gruß @ndreas
>
man muß nicht unbedingt,
Geht z.B. die Kellersohle durch und die Kellerdecke ist getrennt findet nur
im Keller eine hoehere Schallübertragung statt. Soll der Keller als Wohnraum
genutzt werden oder gibt es keinen Keller muß der schwimmende Estrich
sorgfältig von den Wänden getrennt werden(wird in der Regel auch gemacht)
In unserem Reihenhaus gibt es eine kleine Schallbruecke, da das EG teilweise
gefliest ist und die Fuge zum Sockel nicht dauerelastisch sondern mit
Fugenmoertel ausgefuehrt wurde. Also: der Schall geht von den Fliesen in die
Wand- weiter in die 20 cm tiefere durchgehende Sohlplatte und beim Nachbarn
wieder in die Wand.
Die Belästigung ist aber eher gering.
Fazit: durchgehende Platte durchaus moeglich und auf jeden Fall guenstiger
Gruss
Kai

Ludwig Friedl

unread,
Sep 6, 1999, 3:00:00 AM9/6/99
to
Hallo Paul,

Du kannst trennen und durchbetonieren.
Die Abschalung zur Trennung der beiden Gebäudehälften einfach mit einer
ca. 10 cm dicken Styroporplatte ausführen und diese gut sichern.Beim
Betonieren darauf achten, daß links und rechts von der Styroporplatte
ungefähr immer gleich viel Beton ist, sonst kann die Styroporplatte
verdrückt werden.

Grüße, Ludwig.


Renatus Dierberger

unread,
Sep 13, 1999, 3:00:00 AM9/13/99
to
Die günstigere Lösung ist das Durchbetonieren, soweit nur untergeordnete
Räume im Keller bzw. über der Bodenplatte sind.
Sind Wohnräume dabei, solle man etwas genauer rechnen. Um seine Ruhe zu
haben, wäre eine Trennung bis zum Fundament besser. Man sollte allerdings
das Problem der Feuchtigkeit nicht unterschätzen, d.h. dann müßte um sicher
zugehen ein Fugenband - außenliegend - eingebaut werden, das dann in die
Wandabdichtung mit übergeht.

Paul Springer schrieb in Nachricht <7qo0bk$vte$1...@news04.btx.dtag.de>...

Hubert Bigerl

unread,
Sep 15, 1999, 3:00:00 AM9/15/99
to
Wenn die Gebäude mit einer durchgehenden Fuge getrennt sind, müssen
konsequenterweise auch die Bodenplatte und die Fundamente getrennt
werden, um eine optimale akustische Trennung zu gewährleisten. Die
Massnahmen gegen aufsteigende Feuchtigkeit sind dieselben, wie bei den
anderen Kelleraussenwänden auch.
_________________________________
HUBERT BIGERL FREIER ARCHITEKT
LEINERSTRASSE 13 78462 KONSTANZ
TELEFON + FAX 0049/7531/24839
ARCHITEK...@TECHNOLOGIST.COM
MOBILTELEFON 0049/171/44 66 222

Hanspeter Höhn

unread,
Sep 15, 1999, 3:00:00 AM9/15/99
to

Hubert Bigerl schrieb:

Welche Maßnahme setzte ich ein um die Körperschallübertragung über das
Erdreich zu verhindern? Schwimmende Bodenplatte und Fundamente?

Mit freundlichen Grüßen
Hanspeter Höhn

Peter Gautschi

unread,
Sep 15, 1999, 3:00:00 AM9/15/99
to
On Wed, 15 Sep 1999 20:14:41 +0200, "Hanspeter Höhn"
<Hanspet...@t-online.de> wrote:

>Welche Maßnahme setzte ich ein um die Körperschallübertragung über das
>Erdreich zu verhindern?

Das Erdreich überträgt keinen Körperschall.

Mit schallendem Gruss

Peter Gautschi

--
Wir brauchen veritable Praeventivmaßnahmen anstatt obsoleter
Scheinprophylaxen, ontologisch, hypothetisch, Realalternativ und
Solipsistisch, Hedonismus Surrealismus, Urglurks Quaklabberwatz,......

wern...@my-deja.com

unread,
Sep 16, 1999, 3:00:00 AM9/16/99
to

> Das Erdreich überträgt keinen Körperschall.
>
> Mit schallendem Gruss
:-)

Soweit ich weiß, überträgt die Bodenplatte auch keinen. Ich vermute,
sie ist dafür zu schwer, d.h. soweit tiefabgestimmmt, daß die Dämpfung
sehr hoch ist. Außerdem gibt es einen Impedanzsprung ( =
unterschiedlicher akustischer Widerstand ) von Wand zu Platte, der die
Schallübertragung be- oder ver- hindert.

MfG
Werner


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