Danke Dietmar
Hi Dietmar,
In der DIN sind Konstruktionsmindeststärken von 25 cm gefordert.
Ich hätte allerdings etwas Bammel in so einer Decke rumzubohren :-)
Solch eine Konstruktion kann immer undicht werden, da sich eben
doch ein Schwundriß bildet, etc. ... und dann brauchts ein Opfer ...
Wenn die Decke auf der Unterseite mit Fertigteilplatten als
Schalungsersatz (Stärke ca. 5-6- cm) und die Dichtigkeit durch
den Aufbeton (dieser WU mit entsprechender Kreuzbewehrung
auf den Fertigteilen etc) würde ich nicht tiefer als die
Fertigteilstärke bohren.
Um aber nicht mit in eine eventuelle Haftung mitreingezogen zu werden
( auch eine WU-Decke braucht einen Betonschutz an der Oberfläche nach
DIN) würde ich das mit dem Tragwerksplaner absprechen und von dem
absegnen lassen.
Gruß
Tobias
>Solch eine Konstruktion kann immer undicht werden, da sich eben
>doch ein Schwundriß bildet, etc. ... und dann brauchts ein Opfer ...
Ich fürchte auch..
>
>Wenn die Decke auf der Unterseite mit Fertigteilplatten als
>Schalungsersatz (Stärke ca. 5-6- cm) und die Dichtigkeit durch
>den Aufbeton (dieser WU mit entsprechender Kreuzbewehrung
>auf den Fertigteilen etc) würde ich nicht tiefer als die
>Fertigteilstärke bohren.
Leider gibt es so einen Aufbau nicht. 6 cm wären auch eigentlich zu
wenig für mich. Der Architekt sprach von Klebedübeln, aber ob die eine
Zulassung dafür haben weiß ich nicht.
>
>Um aber nicht mit in eine eventuelle Haftung mitreingezogen zu werden
>( auch eine WU-Decke braucht einen Betonschutz an der Oberfläche nach
>DIN) würde ich das mit dem Tragwerksplaner absprechen und von dem
>absegnen lassen.
Ja, ich sehen den schwarzen Peter schon zu mir rübertrudeln.
Danke erstmal.
Dietmar
Ich würde auch meinen zu Recht. Ich kann mich an Versuche erinnern, die vor
vielen Jahren bei der BASF in Ludwigshafen mit solchen Dächern gemacht
wurden. Die sind damals sogar hingegangen und hatten dies Dächer als
regelrechte Wannen, mit einem erheblichen Wasser-Speicher-Volumen,
ausgebildet.
Nur irgend wann ist dann halt das Wasser aus den Deckenleuchten getropft.
:-(
--
Viele Grüße aus der Pfalz von
Klaus Klabisch
Im übrigen bin ich der Meinung, dass Ron Sommer abgelöst werden müsste!
>Ich würde auch meinen zu Recht. Ich kann mich an Versuche erinnern, die vor
>vielen Jahren bei der BASF in Ludwigshafen mit solchen Dächern gemacht
>wurden. Die sind damals sogar hingegangen und hatten dies Dächer als
>regelrechte Wannen, mit einem erheblichen Wasser-Speicher-Volumen,
>ausgebildet.
>
>Nur irgend wann ist dann halt das Wasser aus den Deckenleuchten getropft.
>:-(
Gibt es zu diesen Versuchen Unterlagen die zu Verfügung gestellt
wurden?
Gruß Dietmar
> Gibt es zu diesen Versuchen Unterlagen die zu Verfügung gestellt
> wurden?
> Gruß Dietmar
Tut mir leid Dietmar,
aber das ist schon alles zu lange her. Es muss so etwa 1977 gewesen, als ich
diese Geschichte von einem Elektriker hörte, der als Mitarbeiter einer
Fremdfirma -in der BASF- Leuchten aufhängen sollte. Ich habe mich dann
damals diesbezüglich sachkundig gemacht und von diesen "Dach-Pools"
erfahren.
Angeblich hat die Klebetechnik auf Stahlbeton in letzter Zeit
erhebliche Fortschritte gemacht. vielleicht gibt es ja wirklich
schon Systeme mit bauaufsichtlicher Zulassung, weiß ich aber auch
nicht. Ich hätte letztens mal so was gebraucht, als wir plötzlich
nicht ohne weiteres in die Spanbeton-Hohldecken bohren lassen durften
und den Elektrikern Verlegepläne der Deckenelemente verteilen mußten,
damit sie die Spanndrähte nicht treffen.
Gruß Udo