Hat jemand einen Überblick, welches in der Praxis verbreiteter ist?
Kennt ihr vielleicht ein Programm, das beide schlägt?
Hallo Jonathan,
Das ist wohl eine Glaubensfrage :-))
Preislich geschlagen werden
beide von IntelliCad und auch Cadvance - gibts nämlich beides
gratis (zumindest auf Englisch :-) ) und durchaus auch für Profis
geeignet - wenn nicht immer diese Architekturbemaßung wäre :-(,
Gruß
Tobias
Wenn es auf diese Frage eine Antwort gäbe, dann gäbe es das jeweils
andere Programm nicht.
> Hat jemand einen Überblick, welches in der Praxis verbreiteter ist?
AutoCAD hat wohl immer noch den größten Marktanteil.
> Kennt ihr vielleicht ein Programm, das beide schlägt?
s.o.
AutoCAD ist erst mal kein Architekturprogramm, aber es gibt eine große
Zahl von Zusatzapplikationen, die daraus eins machen. Der Vorteil ist,
daß mit AutoCAD und Zusatzprogrammen für jedes Problem auch eine
passende Lösung gefunden wird. Bei Programmen wie ArchiCAD oder Allplan
(das ist m.E. deutlich leistungsfähiger als ArchiCAD, dafür aber auch
komplizierter) ist man bei allen problemen auf die Funktionen des
Programms angewiesen. Für AutoCAD erhält man weltweit auch im kleinsten
Dorf professionellen Support, Schulungen und individuelle Programmierer
zu vernünftigen Preisen, bei ArchiCAD, Allplan usw ist man auf den meist
konkurrenzlosen und deshalb teuren Support des Herstellers angewiesen.
Zuletzt noch das Thema Datenaustausch: so wie es viele
Architekturapplikationen für AutoCAD gibt, gibt es auch eine Vielzahl
von Anwendungen für Bauingenieure, Landschaftsplaner, Handwerker ..., so
daß der Datenaustausch relativ problemlos ist.
Tom Berger
--
ArchTools: Software-Werkzeuge für die Architektur
ArchDIM - architekturgerechte Bemaßung für AutoCAD (TM)
ArchAREA - Flächenermittlung und Raumbuch nach DIN 277
Info und Demo unter http://www.archtools.de
und was könnte ihr zu BOCAD sagen? Angeblich soll das ein ganz gutes
Programm sein, habe ich gehört.
Gruß
Michael
Du hast letztens geschrieben:
Du solltest nicht danach schauen, was andere verwenden, sondern das,
womit Du am besten zurecht kommst. Will heißen: das womit Du am
besten arbeiten kannst und das in seiner Funktionalität zu den
Erfordernissen Deines Büros am besten passt. Programme gibts viele
und für jeden ist das für ihn passende Programm das beste. Allgemein
dürfte AutoCAD für einen Architekten etwas spröde, technisch im
Umgang sein. Für alles brauchst Du zusätzliche Applikationen (was
auch ein Vorteil sein kann, für viele aber auch einfach nervig ist).
ArchiCAD läßt sich wunderbar einfach bedienen, so richtig aus dem
Handgelenk heraus. Aber es ist auch in manchen Dingen unflexibel,
d.h. es läßt sich fast ausschließlich nur für den Hausbau gebrauchen.
Am besten Du läßt Dir von verschiedenen Progammen die Demos kommen
und schaust sie Dir an, oder läßt Dir die Dinger vorführen. Achte
dabei einzig auf die Bedienung und lass Dich nicht von irgendwelchen
Gimmicks beeindrucken. Lasse Dir dabei ein paar Konstruktionen
vorführen und vergleiche dabei bei welchem es am einfachsten ging.
Datenaustausch ist heute kein wirklich großes Problem, da alle auch
DWG im- und exportieren können. Bei Allplan kann man sogar hin und
her die Farben, Striche, Fonts, Layernamen, Schraffuren, Muster usw.
einstellen, so daß es beim Zielsystem so aussieht, als sei es dort
gezeichnet worden (was mehr ist, als das was AutoCAD selbst bietet)
und umgekehrt. Für jeden Austauschpartner legt man dann die richtige
Konfig-Datei an. Bei anderen Programmen dürfte es ähnlich sein.
Viele Grüße,
Alice
--
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> > Kennt ihr vielleicht ein Programm, das beide schlägt?
>
> Du solltest nicht danach schauen, was andere verwenden,
Doch, ein äußerst wichtiges Kriterium für die Auswahl ist genau die
Frage, was die anderen verwenden. Man lebt schließlich nicht auf einer
einsamen Insal.
> sondern das, womit Du am besten zurecht kommst.
Um das beurteilen zu können, müßte er sich in hunderte verschiedener
Programme einarbeiten. Tatsächlich hat nicht einmal ein Fachmann einen
umfassenden Überblick über den Markt.
Aber anhand einiger allgemeiner Kriterien kann man die Auswahl schon auf
einige wenige Programme eingrenzen.
Mein wichtigster Rat an alle CAD Anwender: verabschiedet Euch von der
Idee, mit einem Programm alles machen zu können. Mit einer sinnvoll
zusammengestellten Kombination aus allgemeinen und speziellen Programmen
fährt man am besten. Meine (zufälligerweise auch überaus preiswerte)
Empfehlung dabei: AutoCAD, Rhino3D, Photomodeler, Radiance (mit
Schorschs AutoCAD-Frontend), CorelDraw.
> > sondern das, womit Du am besten zurecht kommst.
>
> Um das beurteilen zu können, müßte er sich in hunderte verschiedener
> Programme einarbeiten. Tatsächlich hat nicht einmal ein Fachmann einen
> umfassenden Überblick über den Markt.
ich schlage ein anwender-rating vor, denn viele anwender kennen mehr als
ein programm. und der vergleich zwischen zwei oder mehr programmen macht
mehr sinn als die empfehlung eines benutzers, der nur sein eigens
programm kennt.
mal ganz unabhängig vom anwendungszweck (was jedoch eine ganz
wesentliche rolle spielt):
vectorworks
... besser als
archicad
... besser als
autocad
--
thomas kemmer
tho...@buehler-kemmer.de
> ich schlage ein anwender-rating vor, denn viele anwender kennen mehr als
> ein programm. und der vergleich zwischen zwei oder mehr programmen macht
> mehr sinn als die empfehlung eines benutzers, der nur sein eigens
> programm kennt.
Hallo,
nach meiner Erfahrung sind allerdings gerade die Anwender die letzten,
die "ihr" Programm sachlich beurteilen können. Das geht meistens nach
dem Motto: mein Haus, meine Pferde, meine Pferdepflegerinnen :-) Und
sehr häufig wollen Leute einfach nicht zugeben und auch sich selbst
nicht eingestehen, daß sie bei einer größeren Investition total daneben
gehauen haben.
> mal ganz unabhängig vom anwendungszweck (was jedoch eine ganz
> wesentliche rolle spielt):
>
> vectorworks
> ... besser als
> archicad
> ... besser als
> autocad
Davon halte ich gar nichts. Die Kriterium "besser als ..." ist das
falscheste, das sich denken läßt. Ist ArchiCAD besser als AutoCAD? Oder
ist ein Traktor doch besser als ein Ferrari? Wenn wir bei diesem
Vergleich bleiben, dann ist ArchiCAD ein VW Golf, Allplan ein Audi A6
Kombi, und AutoCAD ein Unimog.
Gruß
> dann ist ArchiCAD ein VW Golf, Allplan ein Audi A6
> Kombi, und AutoCAD ein Unimog.
na, das ist doch schon etwas.
und welches auto würdest du für den täglichen gebrauch empfehlen?
;-)
--
thomas kemmer
tho...@buehler-kemmer.de
Hallo Jonathan,
ich habe mit beiden Programmen gearbeitet, seit 1988 mit AutoCAD, damals
beginnend mit der 9er Version,
ohne Architekturaufsatz, später mit R13, R14 und Autopack, jetzt mit
AutoCAD 2000 und dem neuen Aufsatz ADT 3.0
(Architectural Desktop), was ein Fehlgriff war. Mit ArchiCAD habe ich
von
1995 bis 1999 gearbeitet. AutoCAd ist zwar in der Praxis weiter
verbreitet, aber meine Meinung ist:
Zwischen beiden Programmen liegen Welten.
AutoCAD wurde ja ursprünglich für den
Maschinenbau entwickelt und ist in dieser Richtung auch Spitze. Man kann
einfach alles konstruieren. Der neue Architekturaufsatz ADT 3.0 ist
aber noch unausgereift, total umständlich zu handhaben, Rückfragen
können selbst von Experten, die dazu Schulungen machen, teilweise nicht
beantwortet werden. ArchiCAD
hatte
schon 1996 Funktionen, z.B. automatische Schnittgenerierung mit
Höhenkotenanzeige beim 3D oder
problemlosen Wechsel zwischen verschiedenen Geschossen innerhalb einer
Zeichnung dabei, die
es bei ADT bis heute noch nicht gibt. Es geht sogar soweit, dass ADT 3
die Expresstools (u.a. schnelles Isolieren von einzelnen Layern) aus der
Vorgängerversion ADT 2 nun nicht mehr bietet, bzw. nur gegen Aufpreis.
ArchiCAD ist anwenderfreundlich, einfach zu handhaben, braucht etwa 2
Tage
Einarbeitungszeit, je nach Vorkenntnissen auch weniger und die Arbeit
macht sogar noch Freude.
Wichtig ist doch, wieviel Zeit ich für das gleiche Ergebnis anwenden
muß, es sei denn, ich betreibe CAD als Hobby und schaue die Stunden
nicht an.
Mit AutoCAD/ADT3 brauche ich z.B. für einen Ausführungsplan im Vergleich
mit ArchiCAD die anderthalbfache Zeit.
Gisela
--
Posted via Mailgate.ORG Server - http://www.Mailgate.ORG
Du hast letztens geschrieben:
> Der neue Architekturaufsatz ADT 3.0 ist
> aber noch unausgereift, total umständlich zu handhaben, Rückfragen
> können selbst von Experten, die dazu Schulungen machen, teilweise
> nicht beantwortet werden.
Und wie es aussieht wird es bald wieder fallen gelassen...
> Wichtig ist doch, wieviel Zeit ich für das gleiche Ergebnis anwenden
> muß, es sei denn, ich betreibe CAD als Hobby und schaue die Stunden
> nicht an.
> Mit AutoCAD/ADT3 brauche ich z.B. für einen Ausführungsplan im
> Vergleich mit ArchiCAD die anderthalbfache Zeit.
Das sage ich auch immer wieder und stoße immer wieder auf
Kopfschütteln. Ich habe mal in einem Büro gearbeitet wo parallel mit
AutoCAD und Allplan gearbeitet wurde. Die Arbeit mit Allplan (setze
von mir aus auch ArchiCAd ein, denn beide geben sich nicht viel) war
nachweislich wesentlich effektiver. Als ich das Büro verlassen habe,
war man gerade dabei Allplan aufzugeben, um auf ADT umzusteigen. Will
nicht wissen, wieviele Überstunden meine ehemaligen Kollegen jetzt
mehr machen müßen, als sie sowieso schon gemacht haben, um den
Mehraufwand wieder zu kompensieren. Beschaffungsmaßnahmen hängen in
vielen Büros aber meist an den Vorlieben des dafür Zuständigen,
leider.
ich denke man sollte auch die Anschaffungskosten und nicht zuletzt die
Folgekosten (Wartungsverträge, Updateverträge, Hotline...) im Auge behalten.
ArchiCAD ist da eine faire Lösung: Einmal zahlen und damit hat sich´s.
"thomas kemmer" <t...@buehler-kemmer.de> schrieb im Newsbeitrag
news:1f8un9n.aopk591lfqkyN%t...@buehler-kemmer.de...
> AutoCAD wurde ja ursprünglich für den
> Maschinenbau entwickelt und ist in dieser Richtung auch Spitze.
AutoCAD wurde erstens nicht für den Maschinenbau entwickelt, und ist
zweitens dort auch nicht Spitze. Eigentlich hat AutoCAD im
Maschinenbaubereich sehr viel härtere Konkurrenz als im
Architekturbereich - was aber v.a. an den investierbaren Summen liegt.
> Wichtig ist doch, wieviel Zeit ich für das gleiche Ergebnis anwenden
> muß, es sei denn, ich betreibe CAD als Hobby und schaue die Stunden
> nicht an.
> Mit AutoCAD/ADT3 brauche ich z.B. für einen Ausführungsplan im Vergleich
> mit ArchiCAD die anderthalbfache Zeit.
Naja, ADT ist auch wirklich nicht das Gekbe vom Ei, aber seitdem
Autodesk einen eigenen Architekturaufsatz anbietet, mußten die teilweise
sehr viel besseren Zusatzapplikationen anderer Hersteller aufgeben - die
konnten z.T. mit ArchiCAD durchaus mithalten.
Aber das wichtigste für mich: mit AutoCAD kannst Du grundsätzlich jede
Konstruktion darstellen, mit ArchiCAD (allerdings auch mit Allplan et
al) kriegst Du schnell Probleme, wenn's kompliziert wird.
> ich denke man sollte auch die Anschaffungskosten und nicht zuletzt die
> Folgekosten (Wartungsverträge, Updateverträge, Hotline...) im Auge behalten.
> ArchiCAD ist da eine faire Lösung: Einmal zahlen und damit hat sich´s.
da höre ich von nemetschek was ganz anderes. aber vielleicht kann das
ein anwender bestätigen?
--
thomas kemmer
tho...@buehler-kemmer.de
Arno
"thomas kemmer" <t...@buehler-kemmer.de> schrieb im Newsbeitrag
news:1f99cky.jfrg701cgce0cN%t...@buehler-kemmer.de...
> was hast Du denn von Nemetschek gehört ?
hi arno,
vielleicht nur vorurteile von usern,
die einen wartungsvertrag haben, die software aber nicht nutzen, weil:
- teuer in anschaffung und unterhalt
- schulung der mitarbeiter unbedingt notwendig, da
- kompliziert
ich kenne nur die version 6.x aus der uni-zeit, und die war sowas von
buggy ...
--
gruss/regards
thomas kemmer
> thomas kemmer <t...@buehler-kemmer.de> wrote:
>
> > vielleicht nur vorurteile von usern,
> > die einen wartungsvertrag haben, die software aber nicht nutzen, weil:
>
> Meinst Du damit ArchiCAD-User? Kann eigentlich nicht sein, da es für
> ArchiCAD definitiv keine sog. "Wartungsverträge" gibt. Hat da vielleicht
> jemand AutoCAD mit ArchiCAD verwechselt?
...
guten morgen!
hier gings um nemetschek!
--
gruss/regards
thomas kemmer
Du hast letztens geschrieben:
> vielleicht nur vorurteile von usern,
> die einen wartungsvertrag haben, die software aber nicht nutzen,
> weil:
Es würde mich wundern, wenn jemand so viel Geld ausgibt und dann die
Software nicht nutzt. So unwirtschaftlich arbeiten Architekten nun
wirklich nicht.
> - teuer in anschaffung und unterhalt
Wohl war, obwohl sich durch den immer härteren Konkurenzkampf sich
preislich einiges getan hat. Der Wartungsvertrag ist allerdings schon
ein Hammer. Besser währe ein aufwandsabhängiger Vertrag, aber wer
bietet sowas an?
> - schulung der mitarbeiter unbedingt notwendig, da
> - kompliziert
Das ist bei allen CAD´s so, vor allem bei AutoCAD basierenden
Systemen, die der architektentypischen Arbeitsweise am weitesten
entfernt sind. ArchiCAD dürfte da am einfachsten sein.
> ich kenne nur die version 6.x aus der uni-zeit, und die war sowas
> von buggy ...
Naja, das ist doch wirklich noch Steinzeit, die mit der aktuellen
kaum noch was gemein hat :-)
Ich habe mir mal das Datenblatt von AllplanLT angesehen. Das dürfte
für den Wald- und Wiesenarchitekten absolut ausreichen.
"Alice Fedrizzi" schrieb im Newsbeitrag
> Aloha thomas kemmer,
>
> Du hast letztens geschrieben:
>
> > vielleicht nur vorurteile von usern,
> > die einen wartungsvertrag haben, die software aber nicht nutzen,
> > weil:
>
> Es würde mich wundern, wenn jemand so viel Geld ausgibt und dann die
> Software nicht nutzt. So unwirtschaftlich arbeiten Architekten nun
> wirklich nicht.
Über den Kauf der Software entscheiden die Entscheider,
über die Anwendung der Software die Anwender,
und zwischen beiden liegen oftmals WEITEN.:-))
MfG R.Schaub
Ich glaube Ihr könnt nur zu einem Ergebniss kommen, wenn Ihr vorab
Euren Job angebt, sonst werdet Ihr weiter aneinander vorbei reden.
Sicher ist AutoCAD sehr ausgereift und vielseitig, weil groß, mächtig
und lange auf dem Markt. NAchvollziehbar ist auch die Aussage von
Herrn Berger dass er auf AutoCAD so ziemlich alles darstellen kann.
Doch wie gesagt, ich glaube es hängt davon ab aus welchen Bereich man
kommt. Ich z.B. habe Architektur Studiert, und habe mein Diplom auf
Allplan FT 14 erstellt. Ich möchte hier keine Werbetrommel drehen,
aber einmal ein Beispiel geben, warum eingeschränkte, oder besser noch
vordefinierte Funktionen nach meiner Ansicht die Arbeit erleichtern.
Bei meinem letzten Arbeitgeber z.B. gab es einen Kollegen, der
Bauantragspläne (auch für ein umfangreiches Gewerbeobjekt) spätestens
in 16 Stunden an einem normalen weißen Tisch, mit 4 Tuschestifte,
einer Winkelschiene, einem Lineal und einem Masstab fertig gestellt
hatte. Dieser Mitarbeiter konnte seine Sachen in eine Tüte packen, und
an jedem Ort mit einem Tisch und Papier sofort loslegen. Ich meine
ähnlich sollte es bei einem CAD Programm sein.
Wenn ein kleineres, oder mittleres Büro neue Mitarbeiter einstellt,
dann muß es doch vorab klären ob das vorhandene Programm auch eherscht
wird. Anschließend wird der erste Tag die Arbeitsumgebung
eingerichtet, und irgendwelche Atribute festgelegt.
Ich kenne es (bei Allplan) so, das ich ein Projekt anlege und dann
loszeichne, die Werkzeuge sind ob 2D oder 3D zu "Werkzeugkäsen"
(Modulen) zusammengefasst und leicht zu finden.
Die ersten 4 Stifte sind mit den wichtigsten Strichtärken
(0,25-0,35-0,5-0,7) belegt, Stricharben können direkt angeklickt
werden, noc ein klick und man hat den Masstab und damit auch die
detailgenauigkeit, usw.. Dies alles lässt sich aber auch in allen
Varianten verändern, wenn man will.
Geht es als Plotten, dann packe ich mir einfach einen Layer (oder
Teilbild) und ein Rahmen zeigt mir die Größe der Zeichnung im
Vorgewählten Masstab an (im Baubereich meist 1:100 oder 1:50) jetzt
sehe ich ob die zeichnung aufs Blatt passt oder nicht. Dann nehme ich
ein entsprechendes DIN Blatt oder ein frei formatietrtes. Gans
einfach, und so sollte es sein, kein skalieren, rechnen, Atribute,
Linienbreiten, Linienarten usw. müssen dann noch festgelegt werden.
klingt euphorisch was, aber es ist so. Ich habe Studienkollegen das
Programm beigebracht, ohne selbst jemals eine Anleitung zu lesen.
Andere Programme habe ich auch ausprobiert, ArchiCAD auch nicht
schlecht, Vector Works eher grafisch und 2D aber gut, Ribcon, und
jetzt kommt es Arcon (elines) ein Programm das man bei Media Markt
kaufen kann und selbst damit erstellt ein bekannter von mir
professionell Ausführungs- und detailpläne.
Aber AutoCAD habe ich bis heute nicht begriffen. Zugegeben ich bin
jedes mal erstaunt was alles mit AutoCAD geht, aber ich finde man muss
einfach zu viele Engaben machen.
Wie gesagt bezogen auf den Architekturbereich.
>Doch wie gesagt, ich glaube es hängt davon ab aus welchen Bereich man
>kommt. Ich z.B. habe Architektur Studiert, und habe mein Diplom auf
>Allplan FT 14 erstellt. Ich möchte hier keine Werbetrommel drehen,
>aber einmal ein Beispiel geben, warum eingeschränkte, oder besser noch
>vordefinierte Funktionen nach meiner Ansicht die Arbeit erleichtern.
Ich habe auch Architektur studiert, kenne Acad seit R9, Spirit, etwas
Archicad, ein wenig Nemetschek, ach ja und IntellCAD, Autosketch....
Is' doch egal, wenn hier Nemetschek angeführt wird, ist's auch etwas
gemein dies mit Acad-pur zu vergleichen. Andererseits - und da kommen
wir dann auch preislich in annähernd gleiche Regionen (Nem kostet doch
etwas mehr als das nackte Acad) gibt's ja nun auch einige recht gute
Architektur-Applikationen auf Acad-Basis, mir am geläufigsten weil am
geübtesten ist da Acadgraph Bitmap und Palladio. Gerade die Variante
mit Palladio oder gleichwertigen Apps sollte dann dem Vergleich
zumindest standhalten.
Da ich aber eigentlich nicht der wirkliche Freund von dicken
Softwaremonstern bin (haben eh alle ne Menge Fehler) halte ich's da
mit Tom's Meinung: Mit Acad kann ich alles darstellen vom EFH bis hin
zum Großprojekt und da ich das mit Acad kann kann ich's auch mit
Intellicad und das kost' bestenfalls nix :-))
Tom - was machen bei der Gelegenheit eigentlich die Archtools ;-))
>Bei meinem letzten Arbeitgeber z.B. gab es einen Kollegen, der
>Bauantragspläne (auch für ein umfangreiches Gewerbeobjekt) spätestens
>in 16 Stunden an einem normalen weißen Tisch, mit 4 Tuschestifte,
>einer Winkelschiene, einem Lineal und einem Masstab fertig gestellt
>hatte. Dieser Mitarbeiter konnte seine Sachen in eine Tüte packen, und
>an jedem Ort mit einem Tisch und Papier sofort loslegen. Ich meine
>ähnlich sollte es bei einem CAD Programm sein.
Mag im Einzelfall auch o.k. sein, übertragen kann man's jedenfalls
nicht, die Zeiten sind, so denke ich vorbei.
>
>Wenn ein kleineres, oder mittleres Büro neue Mitarbeiter einstellt,
>dann muß es doch vorab klären ob das vorhandene Programm auch eherscht
>wird. Anschließend wird der erste Tag die Arbeitsumgebung
>eingerichtet, und irgendwelche Atribute festgelegt.
Niemand beherrscht alle Programme, der / die Neue muß flexibel genug
sein, sich in alles fix einarbeiten zu können. BTW Acad ist mit die
breiteste Basis an CAD die man haben kann.
>
>
>Aber AutoCAD habe ich bis heute nicht begriffen. Zugegeben ich bin
>jedes mal erstaunt was alles mit AutoCAD geht, aber ich finde man muss
>einfach zu viele Engaben machen.
Wolltest Du es denn wirklich begreifen?
Ich hab' in den letzten 10-12 Jahren so einige Leute auf Acad
geschult, das war nie ein Problem, jedenfalls nicht wenn die
entsprechende Person das Programm auch lernen wollte.
>Wie gesagt bezogen auf den Architekturbereich.
Wie gesagt - ich bin Architekt :-))
es grüßt aus Hamburg
der Klaus
Ich hab auch ebenfalls Architektur studiert. Eingestiegen bin im mit Acad
R12.
Für mich ist das Programm eigentlich selbsterklärend. Bei Nemetschek
beispielsweise steig ich leider (noch) nicht drüber.
Vielleicht liegt das aber an der programmspezifischen Befehlsstruktur.
Mit was hat den du (Jochen H.) angefangen?
Bei Bewerbungsgesprächen war aber meisten klar: Wenn´s nur auf Acad zeichnen
kannst, ist Archicad kein Problem.
Du hast letztens geschrieben:
>> Es würde mich wundern, wenn jemand so viel Geld ausgibt und dann
>> die Software nicht nutzt. So unwirtschaftlich arbeiten Architekten
>> nun wirklich nicht.
>
> Über den Kauf der Software entscheiden die Entscheider,
> über die Anwendung der Software die Anwender,
> und zwischen beiden liegen oftmals WEITEN.:-))
Wenn Du aber im Büro nur ein CAD hast, das die Entscheider beschafft
haben, dann mußt Du damit arbeiten, oder willst Du dich da etwa
verweigern und mit der Hand zeichnen? Naja, wenn Du es darfst OK,
aber ich bezweifle, daß es in anderen Büros geht.