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Erfahrungen mit Flock - Haus, etc. ??

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Ronald Meier

unread,
Oct 23, 2001, 7:17:05 AM10/23/01
to
Hallo NGler,

im Zuge unserer Baupläne sind wir u.a. auch über Huf Haus & Konsorten
gestossen. Da diese doch preislich recht kräftig hinlangen, sind wir bei der
Suche nach Alternativen auch über Flock Haus, bzw. KD Haus gestossen. Nun
meine Frage, sind diese tatsächlich günstiger, wo liegen die Vor-/Nachteile,
wer hat schon Erfahrungen mit diesen Anbietern gemacht, bzw. welche
Erfahrungen gibt es allgemein zu dieser Art Haus.

Für zahlreiche Postings danke ich schon mal ;-)

Gruss

Ronald


Klaus Klabisch

unread,
Oct 23, 2001, 11:02:58 AM10/23/01
to
"nino" <ni...@cotse.com> schrieb im Newsbeitrag
news:3bd55a85...@news.alt.net...
>
> bei Flock und Huf prangen auf der Titelseite fast dieselben Hütten,
> Design so aus den 70ern, wenn ich mich nicht irre :-)
>
> Wie schon gesagt, solche Häuser baut inzwischen fast jede Zimmerei.
> Holzbausysteme gibt es derer viele - und Detaillösungen noch mehr :-)
> Gruß
> Tobias


Grüß Dich Tobias,
auch wenn ich mit (fast) allem einer Meinung mit Dir bin, so finde ich
doch, dass obige Aussage geringfügig zu differenzieren ist.

Sicherlich mag "fast jede Zimmerei" -zumindest theoretisch- in der Lage
sein, ein Huf-Haus abzukupfern oder nachzuahmen (70er-Jahre Design).
Aber ob diese auch in der Lage sind den Qualitätsstandard auch nur
annähernd zu erreichen, möchte ich doch in Zweifel ziehen.

Ich kenne ansonsten kein Holzfachwerk-Haus, welches mit solchen
abgelagerten Materialien errichtet wird. Üblich ist doch: gestern noch
im Wald und heute schon grün auf der Baustelle.
Eingeschlagen wird doch inzwischen schließlich zu jeder Jahreszeit und
das früher übliche Bewässern kennt man ja auch nur noch aus Büchern der
Urgroßeltern.

Unterziehe Dich doch einmal der Mühe und besuche z. B. ein vor 20 oder
30 Jahren errichtetes Huf-Haus (die Architektur des Huf-Hauses 2000
gefällt mir übrigens noch genau so gut wie das Design des Jaguars E). Da
wird Dir kein drehwüchsiger Sparren unterkommen, oder bis zum Splintholz
gerissener Pfosten.
Da kannst Du auch heute noch die Wasserwaage an die Außenwand anlegen.

Auch wenn ich weiß, dass ich bei weitem nicht das Alter der von mir
errichteten Bauwerke erreichen werde, so bin ich doch ein Verfechter der
hierzulande üblichen Massivbauweise und in einem Leichtbauhaus nach
amerikanischem Standard würde ich mich ausgesprochen unwohl fühlen.

Doch bei dem "Huf-Haus 2000" mit dem 70er-Jahre-Design könnte selbst ich
schwach werden. (Wie vielleicht nur noch bei gewissen Frauen aus den
70er Jahren :-)
--
Viele Grüße aus der Pfalz
Klaus Klabisch

Im Übrigen bin der der Meinung, dass Ron Sommer abgelöst werden sollte.


Klaus Klabisch

unread,
Oct 24, 2001, 6:00:22 AM10/24/01
to
"nino" <ni...@cotse.com> schrieb im Newsbeitrag
news:3bd5b18...@news.alt.net...
>
> Nun ja, hier liegt noch bergeweise Sturmholz rum. Das ist jetzt schon
> fast zwei Jahre bewässert. Wenn jemand also nähstoffarmes Holz sucht,
> gibt das im hiesiger Gegend zuhauf :-)

Hierbei bist Du aber -im wahrsten Sinne des Wortes- gewaltig auf dem
Holz-Weg.
Dieses Holz ist alles andere als nährstoffarm; schließlich können sich
Millionen an Borkenkäfern doch nicht irren. :-)

> Natürlich ist das mit dem Trocknen von Holz immer so eine Sache.
> Das Lagern muß halt bezahlt werden. Also wenn jemand
> darauf Wert legt ist das möglich.

Ja, wie heißt es doch so schön: Es war schon immer etwas
teurer............usw.

> Zudem wird es, als Service des Forstamtes, auch zu gewünschten
> Terminen geschlagen.
> Allerdings bei Vollmond nachts um zwölf mit heulenden Wölfen
> im Hintergrund oder bei Neumond und - 20 ° C kostet kostet sicher
> etwas Schmerzensgeld, zumindest eine Flasche Schnaps :-)

Auch wenn ich nicht unbedingt ein Anhänger der Bachblüten-Therapie u.
dergl. bin, aber Bauholz gehört nun einmal nicht eingeschlagen wenn die
Bäume noch voll im Saft stehen.
Nach meinen Beobachtungen wird auf diese Binsenweisheit noch im
Schwarzwald und auch im Bayrischen Wald Rücksicht genommen; bei uns im
Pfälzer Wald leider überhaupt nicht.

Wo bist Du eigentlich zuhause?

> Mal schauen wo eines steht :-)

Jetzt hast Du Dich aber verraten: Erst verächtlich abtun und dann noch
nicht einmal eines besucht zu haben? Nino, leiste Abbitte. :-)

PS. Eine architektonische Schwäche leistet sich jedoch das von mir
genannte Huf-Haus 2000: Es werden hier m. E. nur sehr bescheiden
konzipierte Sanitär-Räume angeboten.
Nachdem ich dann den Entwerfer des Hauses kennen gelernt habe, war mir
jedoch dann einiges klar. Architekt O. aus München ist zwar inzwischen
freischaffender Architekt, hat aber immer noch ein stark gestörtes
Verhältnis zu Badezimmern aller Art und bringt dies bei nahezu allen
seiner Entwürfe auch klar zum Ausdruck.

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