vielen dank
thomas
Hallo Thomas,
anbei etwas aus dem Netz :-) Die Tabelle ging etwas in die Hosen,
hab keine Zeit zu korrigieren, da das Netz gleih wieder zusammenbricht
:-) Internetknotenzusammenbruch der Telekom ( hat lang genug gedauert
bis ich reinkam)
Verzeihung
Tobias
Zitate:
>
Holzfeuchte
Nach DIN 1052-1 darf Bauschnittholz mit der im Gebrauchszustand zu
erwartenden Gleichgewichtsfeuchte eingebaut werden. Ist die
Holzfeuchte höher als die zu erwartende
Gleichgewichtsfeuchte, dann darf das Holz nur für solche Bauwerke
verwendet werden, bei denen es nachtrocknen kann und deren Bauteile
gegenüber den dabei auftretenden
Schwindverformungen nicht empfindlich sind.
Nahezu alle wichtigen Eigenschaften des Bauholzes hängen entscheidend
von der Holzfeuchte ab. Weitaus wichtiger als der Einfluß auf die
Maßhaltigkeit von Holzquerschnitten ist dabei
der Einfluß auf die elastomechanischen Eigenschaften. Diese werden
durch die Abminderungs- bzw. Erhöhungsfaktoren für die
Beanspruchbarkeit nach DIN 1052-1 ausgedrückt.
Nach der Änderung A1 zur DIN 1052 darf für Holz, das mit einer Feuchte
von £ 15 % eingebaut wird, der Elastizitätsmodul bei Nadelhölzern der
Sortierklassen S 10 / MS 10, S 13 / MS 13
sowie MS 17 für Durchbiegungsberechnungen um 10 % erhöht werden. Immer
dann, wenn die zulässige Durchbiegung für die Dimensionierung
maßgebend ist, kann mit der Verwendung
entsprechend trockenen Bauholzes ein Vorteil erreicht werden.
Für Konstruktionen, an die technische und/oder optische Anforderungen
gestellt werden, sollte immer getrocknetes Bauholz mit einer
Holzfeuchte nahe der zu erwartenden
Ausgleichsfeuchte verwendet werden. Damit kann nicht nur von der oben
genannten besseren Ausnutzung profitiert werden, sondern es werden vor
allem Mängel oder gar Schäden
aufgrund des nachträglich Austrocknens vermieden.
In der VOB Teil B § 13 Gewährleistung ist festgelegt, daß der
Auftragnehmer die Gewähr dafür übernimmt, daß seine Leistung zur Zeit
der Abnahme die vertraglich zugesicherten
Eigenschaften entspricht und nicht mit Fehlern behaftet ist, die den
Wert oder die Tauglichkeit zum gewöhnlichen oder vorausgesetzten
Gebrauch aufheben oder mindern. In der VOB Teil
C, ATV DIN 18 299 Allgemeine Regelungen für Bauarbeiten jeder Art ist
bestimmt, daß Stoffe und Bauteile für den jeweiligen Verwendungszweck
geeignet und auf einander abgestimmt sein
müssen.
Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, trockenes Bauholz mit einer
Holzfeuchte entsprechend der zu erwartenden Ausgleichsfeuchte zu
verwenden. Aus der Verwendung können sich
Anforderungen an das zulässige Maß der Baumkante ergeben. Da DIN
4074-1 keine Schnittklassen enthält, kann zur Beschreibung auf DIN 68
365 zurückgegriffen werden.
Mit der Holzfeuchte wird angegeben, wieviel Wasser (in Gewichts%
bezogen auf darrgetrocknetes Holz) im Holz vorhanden ist.
Feuchteänderungen, hervorgerufen durch Schwankungen der
Luftfeuchte des Raumes verursachen durch Quellen bzw.
Schwinden des Holzes Volumenänderungen. Ist die Holzfeuchte größer als
die Gleichgewichtsfeuchte, gibt das Holz so viel Wasser ab -
es schwindet - bis diese erreicht ist. Vor dem
Verlegen muß deshalb die --> rel. Luftfeuchte --> Holzfeuchte -->
Feuchte des Untergrundes gemessen werden. Nach DIN 280 muß Parkett bei
der
Lieferung einen Feuchtegehalt von 9 (+/-) 2% haben.
Fertigparkettelemente 8 (+/-)2%
Holzpflaster: GE max. 16%
RE-V 8 - 12% +/-2%
RE-W 8 - 13%
Werte für die Holzausgleichsfeuchte:
Temp.=>
10°
15°
20°
25°
30°
35°
40°
rel Luftf.%
90%
21,1
21,0
21,0
20,8
20,0
19,8
19,3
85%
18,1
18,0
18,0
17,9
17,5
17,1
16,9
80%
16,2
16,0
16,0
15,8
15,5
15,1
14,9
75%
14,7
14,5
14,3
14,0
13,9
13,5
13,2
70%
13,2
13,1
13,0
12,8
12,4
12,1
11,8
65%
12,0
12,0
11,8
11,5
11,2
11,0
10,7
60%
11,0
10,9
10,8
10,5
10,3
10,0
9,7
55%
10,1
10,0
9,9
9,7
9,4
9,1
8,8
50%
9,4
9,2
9,0
8,9
8,6
8,4
8,0
45%
8,6
8,4
8,3
8,1
7,9
7,5
7,1
40%
7,8
7,7
7,5
7,3
7,0
6,6
6,3
35%
7,0
6,9
6,7
6,4
6,2
5,8
5,5
30%
6,2
6,1
5,9
5,6
5,3
5,0
4,7
25%
5,4
5,3
5,0
4,8
4,5
4,2
3,8
Beispiel:
60% rel. Luftfeuchte und 20° C entsprechen 10,8%
Holzausgleichsfeuchte.
> hi,
> wer kennt die erlaubte holzfeuchte bei einem neuen dachstuhl wenn er dann
> sofort mit vollsparrendämmung versehen werden soll. gehen da 30 % ???
> oder wer kann hinweise geben wo ich das im internet finde.
> in der vob kann man halbtrockenes holz einbauen gilt das für diesen fall?
>
> vielen dank
>
> thomas
hi thomas,
ich mag mich da nich allzuweit aus dem fenster hängen, aber imho beträgt die
feuchte von bauholz güte a/b, klasse II stets 12% (fast illusorisch) bis max.
18% (entspricht in etwa vorgetrockneten holzpanelen für den innenausbau =
ebenso illusorisch für zimmermannsgewerke).
beste grüße, dirk
Mist,
Tabelle total verreckt :-(
30% finde ich zu hoch um da gleich Dämmung einzubauen.
Noch ein paar links:
http://www.holzboerse.de/Teg-geb/t17.htm
http://www.nordictimber.org/german/productrange/moisture.htm
http://www.sign-lang.uni-hamburg.de/tlex/Lemmata/L3/L313.htm
http://www.bau-markt.de/lexikon/holz.htm
Gruß
Tobias
Dirk Scriba schrieb:
> hi thomas,
> ich mag mich da nich allzuweit aus dem fenster hängen, aber imho beträgt die
> feuchte von bauholz güte a/b, klasse II stets 12% (fast illusorisch) bis max.
> 18% (entspricht in etwa vorgetrockneten holzpanelen für den innenausbau =
> ebenso illusorisch für zimmermannsgewerke).
> beste grüße, dirk
Sorry, dass ich Dir da vehement widersprechen muß.
Es gibt schon lange technisch vorgetrocknetes Holz, heute sogar in einer
höheren Qualität, als die DIN 4074 Teil 1 für Bauholz vorschreibt, in
Standardquerschnitten als sogenanntes Konstruktionsvollholz (basiert auf
einer Vereinbarung zwischen dem Zimmererverbänden und dem Verband der
Deutschen Sägewerke) in Sicht- und Nicht-Sicht-Qualität. Auch andere
Querschnitte sind bei z.T. längerer Lieferzeit erhältlich. Diese
Bauhölzer weisen eine Feuchtigkeit von ca. 12 bis 15% auf, also etwa der
Ausgleichsfeuchte, die sich später im Bau einstellt. Die paar Mark
(demnächst wohl Euro) Mehrkosten lohnen sich auf jeden Fall, da die
Hölzer wesentlich maßhaltiger (werden größer eingeschnitten und nach dem
trocknen auf Sollmaße egalisiert bzw. gehobelt) sind und auch Risse,
Verdrehungen usw. weitgehend vermieden werden. Brettschichtholz (hier
aber sicher zu teuer) hat z.T. sogar Lieferfeuchten um 9%.
Frisches Holz (Feuchte um 30%) würde ich auf keinen Fall einbauen
lassen. Neben den besagten Schwindverformungen, Verdrehungen usw. ist zu
bedenken, dass ggfs die frischen Hölzer zusätzlich mit einem chemischen
Holzschutz der Gefährdungsklasse 2 (Insekten vorbeugend und Pilzbefall)
zu versehen sind, wenn eine sehr rasche Austrocknung am Bau nicht
garantiert werden kann. Diese unerwünschte Chemiekeule kann man sich
sparen, wenn trockenes Holz eingesetzt wird (und andere Bedingungen nach
DIN 68800 Teil 2 Baulicher Holzschutz eingehalten sind).
Mit freundlichem Gruß / With best regards
Berthold Alsheimer
--------------------------------------------------------------
Berthold Alsheimer Dipl.-Ing. Ingenieurbüro Hans Alsheimer
snail: Ungarndeutsche Straße 55 D-91567 Herrieden
fon: +49-9825-311 fax: 1404 e-mail: IB.Als...@t-online.de
--------------------------------------------------------------
Noch ne Variante: Es muß ja kein Vollholz sein: Wie wäre es mit I-
Profilen, die gibt es von TJI und zB Hoffmann und IIRC Glunz. Vorteil:
sehr leicht, fast keine Fehlfläche in der Dämmung durch die dünnen
Stege, dadurch ist eine dünnere Dämmschicht möglich. Dimensionsstabil,
da natürlich getrocknet. Nachteil: man kann nicht einfach
draufrumlaufen, sondern muß erst ein paar Diagonalen verteilen.
Oder fertige (Nagelplatten-)Binder verwenden. Da Nagelplatten größere
Kräfte aufnehmen können als die zimmermannsmäßigen Verbindungen, spart
man ca 20 % Holz ein, und auch 20 - 30 % Kosten.
Viele Grüße
Werner Reimann
Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.
> Es gibt schon lange technisch vorgetrocknetes Holz, heute sogar in einer
> höheren Qualität, als die DIN 4074 Teil 1 für Bauholz vorschreibt, in
> Standardquerschnitten als sogenanntes Konstruktionsvollholz (basiert auf
> einer Vereinbarung zwischen dem Zimmererverbänden und dem Verband der
> Deutschen Sägewerke) in Sicht- und Nicht-Sicht-Qualität. Auch andere
> Querschnitte sind bei z.T. längerer Lieferzeit erhältlich. Diese
> Bauhölzer weisen eine Feuchtigkeit von ca. 12 bis 15% auf, also etwa der
> Ausgleichsfeuchte, die sich später im Bau einstellt.
Hi Berthold,
da hast du natürlich recht...
> Die paar Mark
> (demnächst wohl Euro) Mehrkosten
betragen gegenüber dem "handelsüblichen" KVH mal gut und gerne 30%...
> lohnen sich auf jeden Fall, da die
> Hölzer wesentlich maßhaltiger (werden größer eingeschnitten und nach dem
> trocknen auf Sollmaße egalisiert bzw. gehobelt) sind und auch Risse,
> Verdrehungen usw. weitgehend vermieden werden. Brettschichtholz (hier
> aber sicher zu teuer) hat z.T. sogar Lieferfeuchten um 9%.
auch das stimmt natürlich; dann aber bitte auch so ausschreiben - und sich nicht
wundern, daß KVA´s die o. e. Preisspanne beinhalten; ich habe mich nur darauf
beziehen wollen, welche Restfeuchte laut DIN für Bauholz A/B II zulässig ist , und
daß dies aber meist von den tatsächlichen Gegebenheiten am Bau abweicht - natürlich
kann lt. Ausschreibung eine noch geringere Restfeuchte gefordert werden, wenn dies
eine Konstruktion erfordern sollte, doch wer macht sich die Mühe (und Kosten), die
tatsächliche Restfeuchte am Gewerk nachzuweisen?
Das wesentliche Problem, warum tech. runtergetrocknetes Holz dann teuerer ist,
besteht darin, daß es vom Einschnitt dann bishin zum schlußendlichen Einbau stets
geschützt gelagert, gezimmert etc. sein muß - ein Aufwand, der ja zunächst nicht im
Materialpreis beinhaltet ist.
Beste Grüße, Dirk
hi,
>Es gibt schon lange technisch vorgetrocknetes Holz
klar, aber schon 'mal über den Energieverbrauch beim Trocknen
nachgedacht?
Das Problem ist doch, dass das Holz das ganze Jahr über eingeschlagen
wird, also auch im Frühjar, wenn es voll im Saft steht.
Wintergefälltes Holz würde ich jederzeit direkt verkleiden, da es
trocken genug ist und auch weniger Nährstoffe enthält, wodurch es
gegen Schädlinge viel weniger anfällig ist. Gut ist in jedem Fall eine
Dampfbremse wie die Diffunorm-Vario von Isover, die auch Feuchtigkeit
in den Innenraum diffundieren lässt.
Gruss,
Henning
Holzfeuchte für Bauholz ist doch noch technisch durch
die DIN geregelt. Also 8% oder wenieger ist für den
Möbelbau also innen, vorgeschrieben.
Bauholz liegt darüber bis zu 15% Feuchte.
Warum G+H mit 30% wirbt ist mir durch die nicht
erlaubte Höhe von ..% nicht bekannt, wahrscheinlich
dick auftragen wegen des Werbeefektes.
Ansonsten natürlich gut wenn man diese zusätzliche
Sicherheit überhaupt braucht.
Alles Gute A.S.
--
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Hi,
>Jedes bessere Forstamt bietet inzwischen an das Holz zu *gewünschten*
>Datum gefällt zu bekommen - wenns sein muß bei Vollmond oder
>Neumond - nur muß dann halt der Bauherr/ Architekt relativ lange
>vorher wissen was er will - und nicht erst 2 Wochen vor dem Abbund :-)
hui, das ist das erste was ich in dieser Richtung höre. Der
Zimmermann, mit dem wir überwiegend zusammenarbeiten (der mein
ehemaliger Chef ist), jammert immer darüber, dass er auf die Sägewerke
angwiesen ist, und dass die ihm halt liefern was grade reinkommt.
Aber da werd' ich in jedem Fall mal nachhaken. Kann mir allerdings
kaum vorstellen, dass das ohne Mehrkosten abgeht.
>Eingeschlagen wird übrigens soweit es geht hautsächlich im Winter -
>und auch das Winterholz muß trocknen. Es arbeitet aber nicht so
>sehr, wegen der geringeren Feuchtigkeit.
In meiner 7-jährigen Laufbahn als Zimmerer habe ich eine Menge Holz in
der Hand gehabt, und man merkt recht schnell wann das Holz geschlagen
wurde: zuerst in den Armen, später dann im Rücken :-(
Gruss,
Henning
Gut ist meines Erachtens eine Konstruktion, die die Voraussetzungen für ein
schadenfreies Gebäude und und trockene Innenräume schafft. Daß jetzt die
Innenräume von der Konstruktion her befeuchtet werden sollen, ist meines
Erachtens ein Fortschritt nur für die Entwicklung des Schimmelpilzes !
Kurzfristig eingetragene Feuchte schadet dem Holz gar nichts, wenn sie wieder
abtrocknen kann.
Hallo,
allgemein zum Thema Holzfeuchte, Diffussionsoffen etc.
Erst einmal ist der gesamte Aufbau der Dämmung zu klären!
Die Folien hängen auch von der Dämmung ab.
Grundsätzlich sollte man sich entscheiden, ob man diffusionsoffen
oder "dicht" bauen will.
Tatsache ist, daß einem eine diffusionsoffene Konstruktion mit
nachwachsenden Dämmstoffen einen "Konstruktionsfehler"
eher "verzeiht", da hier Feuchtkeit aufgenommen werden kann
und wieder abgegeben wird.
Ich persönlich halte von dem Ansatz der "Plastiktütenmentalität"
nicht so viel, da es reine Theorie ist. Es gelingt auf der Baustelle einfach
nicht die Folien dicht zu bekommen. Das Ergbnis sind dann oft
schimmelnde mineralische Dämmstoffe.
Tschöö - W.L.
das stimmt einfach nicht !! Aber dieses Mißverständnis ist so fest
drin, daß man die ganze DIN zurückziehen müßte, um in 100 Jahren was
besseres als Standardaussage zu bekommen.
Richtig ist: _Wenn_ man nicht rechnen will, _dann_ kann man innen 100m
und so weiter...
Wenn man rechnet, gelten die 100 m _nie_ a priori. Weil aber ein
Glaserdiagramm unendlich kompiziert ist und ein Rechner schon gar nicht
zur Verfügung steht, und weil man das schon immer so gemacht hat ( und
weil die Erde eine Scheibe ist ), sind die 100 m doch lieber ehernes
Gesetz. Der Architekt sollte das in der Ausschreibung explizit
verbieten.
> der aber aus der steinzeit stammt.
Volle Zustimmung :-)
Nein, das ist _trockenes_ Buholz ( 15 +- 3 % )
> Warum G+H mit 30% wirbt ist mir durch die nicht
> erlaubte Höhe von ..% nicht bekannt, wahrscheinlich
> dick auftragen wegen des Werbeefektes.
In den USA nennt man das S-green, bei uns halt frisch eingeschlagen,
Feuchtigkeit auch über 30 %. Aber dann machts keinen Spaß mehr. Also
ist 30 % mit 35 % ( bei dicken Querschnittten innen ) eine
realistische Obergrenze.
Jau :-)
> Tatsache ist, daß einem eine diffusionsoffene Konstruktion
jau.
> mit
> nachwachsenden Dämmstoffen
hängt doch nicht zusammen ??
Auch wenn sie IMHO zu bevorzugen sind.
> Es gelingt auf der Baustelle einfach
> nicht die Folien dicht zu bekommen.
Du meinst winddicht ?
> Das Ergbnis sind dann oft
> schimmelnde mineralische Dämmstoffe.
>
Die schimmeln gerade _nicht_, sondern ihre organische Umgebung. Dafür
sacken sie gern zusammen.
Ob die Sorptionsfähigkeit der "natürlichen" Dämmstoffe nun Vor- odr
Nachteil ist, darüber streiten sich ja wohl noch die Gelehrten. Von der
DIN gibts jedenfalls 0,02 Strafpunkte beim U-Wert.
>
> > Grundsätzlich sollte man sich entscheiden, ob man diffusionsoffen
> > oder "dicht" bauen will.
>
> Jau :-)
>
> > Tatsache ist, daß einem eine diffusionsoffene Konstruktion
>
> jau.
>
> > mit
> > nachwachsenden Dämmstoffen
>
> hängt doch nicht zusammen ??
> Auch wenn sie IMHO zu bevorzugen sind.
Dies hängt nicht zwangläufig zusammen.
> > Es gelingt auf der Baustelle einfach
> > nicht die Folien dicht zu bekommen.
>
> Du meinst winddicht ?
Das auch, aber ich meine hier in erster Linie die Fugen
zwischen den Folien, Anschlüße etc.
> > Das Ergbnis sind dann oft
> > schimmelnde mineralische Dämmstoffe.
> >
> Die schimmeln gerade _nicht_, sondern ihre organische Umgebung. Dafür
> sacken sie gern zusammen.
Ich habe schon schimmelnde Mineralwolle gesehen. Ekelig!
Alles schwarz zwischen den Sparren!
> Ob die Sorptionsfähigkeit der "natürlichen" Dämmstoffe nun Vor- odr
> Nachteil ist, darüber streiten sich ja wohl noch die Gelehrten. Von der
> DIN gibts jedenfalls 0,02 Strafpunkte beim U-Wert.
Die Gelehrten streiten sich wahrlich. Nur würden wir uns,
mal krass ausgedrückt, gerne in einem Raum aufhalten, deren Wände
mit Platikfolie beklebt worden sind?
Die ganze Diskussion um die Dichtigkeit von Gebäuden erinnert
mich ein bischen an Schilda. Alles muß superdicht sein, aber
innenliegende WC´s müssen zwangsentlüftet werden!
Ich gewinne zunehmend den Eindruck daß diese Dinge alle
entwickelt werden, um den Gutachtern einen Job zu verschaffen.
Dies gilt auch für den Sige-Koordinator! - Aber das gehört hier nicht hin.
Tschööö - W.L.
Also winddicht. Wegen der oft überschätzten Dampfdiffusion muß man
nicht jeden Ritz erwischen.
>
> > > Das Ergbnis sind dann oft
> > > schimmelnde mineralische Dämmstoffe.
> > >
> > Die schimmeln gerade _nicht_, sondern ihre organische Umgebung.
> Ich habe schon schimmelnde Mineralwolle gesehen. Ekelig!
> Alles schwarz zwischen den Sparren!
Was genau: die Sparren, der Dreck auf der MiFa, das Bindemittel (
organisch, meist Bakelit ) ?
> Die Gelehrten streiten sich wahrlich. Nur würden wir uns,
> mal krass ausgedrückt, gerne in einem Raum aufhalten, deren Wände
> mit Platikfolie beklebt worden sind?
Man tuts doch: bei Styropor-Außendämmung. Die "Atmungsfähigkeit" der
Wand ist auch so ein unhaltbarer Mythos. Gut: als innerste Schicht
wollte ich es nicht haben, aber es gibt genug Wohnungen, die mit
Vinyltapeten tapeziert sind.
> Die ganze Diskussion um die Dichtigkeit von Gebäuden erinnert
> mich ein bischen an Schilda. Alles muß superdicht sein, aber
> innenliegende WC´s müssen zwangsentlüftet werden!
Eigentlich logisch. Vor lauter Energiesparen den Mief drinlassen ?
Luftwechsel muß sein, nur eben _kontrolliert_ und nicht an
feuchteempfindlichen Bauteilen entlang.