wir planen für unser neues Heim den Einbau einer Luft-Wasser-Wärmepumpe.
Ursprünglicher Gedanke war die Unabhängigkeit Öl und Gas. Daher dachten
wir zuerst an eine Wärmepumpe mit Tiefenbohrung. Da beim Hausbau aber
das Geld sowieso knapp ist, war uns das letztlich doch zu teuer.
Ich habe im Usenet schon ein wenig gelesen, bin aber auch mal auf neuere
Erfahrungen gespannt. Daher die folgenden Fragen:
- Empfiehlt sich eine Luft-Wasser Wärmepumpe (von Alpha Innotec)
-> Wäre schön wenn jemand berichten kann, warum er sich dafür oder
dagegen entschieden hat.
- Wie ist das mit der Lautstärke? Mir wurden am Ablass 60db genannt, was
mir recht viel vorkommt. Angeblich soll das aber nicht weiter schlimm sein.
- Ist ein anderes System vielleicht doch wirtschatlicher? Evtl.
Gasheizung mit Solarkollektoren oder so was.
- Jemand hat kürzlich den Begriff Wasserstoffheizung genannt, was wohl
in Zukunft mal irgendwann kommen soll? Davon habe ich noch gar nichts
gehört? Weiss jemand was darüber?
- Erdkollektor ist ja eigentlich auch nicht viel günstiger als eine
Erdborhung.
Hier mal ein Parr Zahlen:
Unser Haus:
Wohnfläche: ca. 170 qm
voll unterkeller, aber als reiner Nutzkeller (wärmegedämmt, aber keine
Heizung)
kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung
Fußbodenheizung
KFW-60 Standard ist geplant
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet ca. 13 TEUR, Aufpreis für
Tiefenborhung wären etwa 5 TEU. (Pauschalangebot vom Häuslebauer)
Besten Dank für Eure Meinungen!
--
Gruß
Armin
Luft Wasser ist wirklich das letzte.
Macht Lärm und wenn es richtig kalt wird,
dann kann man die Leistungszahl vergessen.
Dann ist es schon fast eine Stromheizung
> - Wie ist das mit der Lautstärke? Mir wurden am Ablass 60db genannt, was
> mir recht viel vorkommt. Angeblich soll das aber nicht weiter schlimm
> sein.
Wenn ich Nachbar wäre laut genug um an Sabotage zu denken
> - Ist ein anderes System vielleicht doch wirtschatlicher? Evtl. Gasheizung
> mit Solarkollektoren oder so was.
Photovoltaik Wärmekombi und Tiefenbohrung
http://wohnen.pege.org/2005-photovoltaik
> - Jemand hat kürzlich den Begriff Wasserstoffheizung genannt, was wohl in
> Zukunft mal irgendwann kommen soll?
Nicht das ich wüßte.
> - Erdkollektor ist ja eigentlich auch nicht viel günstiger als eine
> Erdborhung.
Kommt auf die Heizlast an.
Je kleiner, desto billiger
--
Roland Mösl
http://politik.pege.org Steuerreform pro Mensch
http://notebook.pege.org mobile Computing
http://auto.pege.org Auto und Verkehr
http://wohnen.pege.org Bauen und Wohnen
Also meine macht am Luftauslass max. 20dB fast unhörbar.
>> - Wie ist das mit der Lautstärke? Mir wurden am Ablass 60db genannt,
>> was mir recht viel vorkommt. Angeblich soll das aber nicht weiter
>> schlimm sein.
Das kann ich kaum glauben. Meine Stiebel soll ein Innengeräusch von
40haben. Aussen, wie oben geschrieben ist es nur ein pfffft.
>> - Ist ein anderes System vielleicht doch wirtschatlicher? Evtl.
>> Gasheizung mit Solarkollektoren oder so was.
Entweder eine Solepumpe mit Tiefenbohrungen oder einen Direktverdampfer
wenn etwas Garten da ist. www.spartec.de
Gruß
Christoph
Freundliche Grüße
Martin Mende
SYNERTEKT - energetische Gebäudesanierung
Martin Mende
Bergstraße 6
70734 Fellbach
fon 0711 - 510 97 237
fax 0711 - 510 97 236
> Bitte, bitte investiert ein paar hundert Euro und geht zum
> Energieberater. Luft-Wasser Wärmepumpen machen wirklich nur Sinn, wenn
> man über das ganze Jahr über auch warme Luft hat. Abluft von Bäckerei
> oder irgendwoher. Die Verunsicherung ist groß und so wird der letzte
> Dreck verkauft.
Ack- aber Deine Werbung gehört in die abtrennbare sig und auf 4 Zeilen
gekürzt.
Gruß
>> wir planen für unser neues Heim den Einbau einer Luft-Wasser-Wärmepumpe.
>> Ursprünglicher Gedanke war die Unabhängigkeit Öl und Gas. Daher dachten
>> wir zuerst an eine Wärmepumpe mit Tiefenbohrung. Da beim Hausbau aber das
>> Geld sowieso knapp ist, war uns das letztlich doch zu teuer.
>
> Luft Wasser ist wirklich das letzte.
>
> Macht Lärm und wenn es richtig kalt wird,
> dann kann man die Leistungszahl vergessen.
>
> Dann ist es schon fast eine Stromheizung
Jepp- IMHO muss die Pumpe mindestens 1:3 bringen, damit sie lohnt.
(Faustregel 1kwh Strom = 3 kwh Gas) Und das dauernd. Im Winter hab ich da
so meine Zweifel. Und dann ist noch die Frage, wie hoch soll die
Vorlauftemperatur sein. Mit Luft-Wasser sollte das AFAIK nur auf
Fußbodenheizungsniveau gehen. Wie macht Ihr Heißwasser?
>> - Wie ist das mit der Lautstärke? Mir wurden am Ablass 60db genannt, was
>> mir recht viel vorkommt. Angeblich soll das aber nicht weiter schlimm
>> sein.
>
> Wenn ich Nachbar wäre laut genug um an Sabotage zu denken
Ah was. An die 60 dB glaub ich allerdings auch nicht.
>> - Ist ein anderes System vielleicht doch wirtschatlicher? Evtl. Gasheizung
>> mit Solarkollektoren oder so was.
>
> Photovoltaik Wärmekombi und Tiefenbohrung
>
> http://wohnen.pege.org/2005-photovoltaik
Photovoltaik ist zur Zeit ein hochgesponsortes Unterfangen und
schweineteuer im Invest.
MAchbares, aber sehr teuer:
Solarwärme mit Riesenpuffer
Erdwärme
Bezahlbare alternativen:
Gas Brennwert mit Solarunterstützung für WW.
>
>> - Erdkollektor ist ja eigentlich auch nicht viel günstiger als eine
>> Erdborhung.
>
> Kommt auf die Heizlast an.
>
> Je kleiner, desto billiger
Jepp
Gruß
Hallo Armin!
Vielleicht kann ich weiterhelfen.
Ich muß vorausschicken dass wir unser Einfamilienhaus (ca. 145 m2) seit 1983
schon mit verschiedenen
Systemen beheizt haben:
Zuerst 4 Jahre lang mit festen Brennstoffen. Kosten pro Jahr - umgerechnet -
ca. 900,- Euro
Dann 13 Jahre lang mit Luft - Wasser Wärmepumpe und Briketts. Kosten pro
Jahr ca. 800,- Euro
Später 6 Jahre lang mit Erdwärmepumpe in Direktverdampfung. Kosten pro Jahr
ca. 500,- Euro
In diesen Kosten ist auch die Warmwasserbereitung im Winter enthalten.
Für das Warmwasser im Sommerhalbjahr haben wir noch 8 m2 Kollektorfläche am
Dach.
Ebenso 12 m2 für die (gratis) Wärmegewinnung für die Fussbodenheizung bei
Sonnenschein im Winter.
Sind aber keine Voraussetzung für eine Wärmepumpenheizung!
Weiters ist bei einem Preisvergleich zu berücksichtigen dass jährliche
Wartungen, Überprüfungen
und Kaminfegerkosten entfallen da diese bei einer Wärmepumpenheizung nicht
mehr erforderlich sind.
Entfallen kann auch der Heizraum sowie ein weiterer Lagerraum für
Brennmaterial im Keller.
Falls Du genug Fläche im Garten zur Verfügung hast würde ich auf alle Fälle
die Erdwärmeheizung
mit Direktverdampfung und Erdkollektor vorziehen. Erforderlich ist ungefähr
die doppelte Fläche der
später zu beheizenden Fläche im Haus.
Unsere Rohre waren mit Grabgerät und 60 cm Löffel in einem Tag eingegraben
und planiert, sodass ich
am nächsten Tag schon den Grassamen säen konnte.
Kosten unter 1000,- Euro!
Die Luft - Wasser Wärmepumpe ist billiger und auch einfacher zu montieren,
hat aber den einen Nachteil
dass sie bei sehr tiefen Minustemperaturen und gleichzeitig feuchter Luft
stark zu vereisen beginnt.
Das wird zwar wieder von der Maschine automatisch abgetaut was aber wiederum
kostbare, rückgeführte
Energie braucht. Die Wirtschaftlichkeit sinkt damit weiter ab. Auch der
Energieverbrauch des Ventilators
drückt die Leistungsbilanz nach unten.
Die Lärmentwicklung bei den neueren Geräten wäre sicher kein Proplem.
Da müßte schon der Nachbar ein offenes Schlafzimmerfenster in 10 m
Entfernung haben um sich
beschweren zu können.
Von Öl und Gas ist sowieso abzuraten.
Und Wasserstoff wird, wenn überhaupt, erst in ferner Zukunft kommen wenn die
sehr energieaufwändige
Herstellung desselben mit Sonnenenergie möglich ist.
Sehr gut kombinierbar mit Niedertemperaturheizungen sind Sonnenkollektoren.
Auf die würden wir auf keinen Fall mehr verzichten.
Ebensowenig wie auf unsere Erdwärmepumpe!
Wenn Du weitere Fragen hast können wir uns ja über die NG wieder treffen!
Nun wünsche ich weiterhin erfolgreiches Planen!
Alois Decker
Gab es einen Grund warum die Rohre so flach gelegt wurde (Felsboden
o.ä.)?
Wo ich wohne (600m Höhe) ist der Boden oft lange Zeit bis in diese
Tiefe gefroren.
> Sehr gut kombinierbar mit Niedertemperaturheizungen sind Sonnenkollektoren.
... und die wiederum mit einem Erdkollektor. Mit dem kann man die
Solaranlage im Sommer vor Überhitzung schützen. Schon das macht diese
Kombination sinnvoll. Wieviel von der sommerlichen Wärme bis zur
Heizperiode noch im Boden ist hängt natürlich vom Boden ab.
Walter
Walter
Die erforderliche Tiefe der Rohverlegung bei Direktverdampfung beträgt 1.20
m.
Mit 60 cm war natürlich die Löffelbreite, somit Grabenbreite gemeint.
Dies ergibt dann auch einen Rohrabstand von 60 cm.
Es liegt also ein Graben neben dem andern. Inzwischen liegt dann jeweils
ein beliebiger Abstand, mindestens aber wieder 60 cm.
Hat man sehr viel Grund zur Verfügung könnten auch breiterere Gräben
ausgehoben werden.Was für die Wärmegewinnung sicher nur von Vorteil
sein kann.
Alois
>> Sehr gut kombinierbar mit Niedertemperaturheizungen sind Sonnenkollektoren.
>
>... und die wiederum mit einem Erdkollektor. Mit dem kann man die
>Solaranlage im Sommer vor Überhitzung schützen. Schon das macht diese
>Kombination sinnvoll. Wieviel von der sommerlichen Wärme bis zur
>Heizperiode noch im Boden ist hängt natürlich vom Boden ab
Der Herbst wird das wohl überall auf Null nivellieren, wenn da nicht
speziell gedämmt ist. Dann sieht es allerdings mit der Kühlung
schlecht aus.
Lutz
--
Temperatur und mehr mit dem PC messen - auch im Netzwerk: http://www.messpc.de
mit Ethernetbox für direkten Anschluss der Sensoren im Netzwerk
neu: USB-Sensor spricht Klartext: http://www.messpc.de/sensor_alphanumerisch.php
Test im IT-Administrator: http://www.messpc.de/MessPC-Testbericht-ITA.pdf
Atomstrom würde ohne Sponsering locker über 1 EUR pro kWh kosten.
AKWs sind nicht Sozialverischer (Altersvorsorge für einige
Millionen Jahre Atommüllendlagerung)
AKWs sind nicht Haftpflichtversichert (Vorsorge für einen GAU)
Photovoltaik wird pro Verdoppelung des Weltmarktes 20% billiger.
Deswegen wird so gefördert, daß es möglichst schnell die
nächsten paar Verdoppelungen gibt.
> Bezahlbare alternativen:
> Gas Brennwert mit Solarunterstützung für WW.
Abhängigkeit vom Superdemokraten Putin
und all den Ländern dazwischen.
Ist für eine ehrliche Politik viel zu teuer
Bei jeder Wärmepumpe ist das Temperaturpaar kalte und warme Seite
entscheidend für die Leistungszahl.
Mit ein paar kWh mehr Strom kann man viele Fehler ausgleichen
und dann mit der Stromrechnung bezahlen.
Im Extremfall ist dann der Stromverbrauch einer reinen Stromheizung
nur unbedeutend höher
Den Leitungen macht es sicher nichts aus, der Wärmegewinnung macht es
sicher etwas aus.
Bei Energieaufnahme durch Phasenwechsel ist das zwar wie jeder weiss
kein linearer Zusammenhang, da die meiste Energieaufnahme durch die
Verdampfung erfolgt. Aber je wärmer der Rücklauf des Kollektors um so
geringer Stromverbrauch der Wärmepumpe.
> Kein Kunde hat über ne kalte Wohnung geklagt.
Aber sie würden sich über die Stromrechnung für die Wärmepumpe
beklagen wenn sie wüssten wie viel weniger Stromverbrauch sie hätten
wenn das Geröhr im wärmeren tieferen Boden läge.
Walter
> Photovoltaik ist zur Zeit ein hochgesponsortes Unterfangen und
> schweineteuer im Invest.
PV ist langfristig (EEG-Gesetz) eine sinnvolle Form der alternativen
Erzeugung (richtiger Umwandlung) von Energie. Bei fachgerechter Planung
und Ausführung, passende Gegebenheiten vorausgesetzt, lohnt sich das
Investment auch.
--
Mit freundlichem Gruß
L.Nestler
Nein, das geht nicht.
Wir haben 177 qm Wohnfläche und 500qm Grundstück. Da wird es knapp.
> Die Luft - Wasser Wärmepumpe ist billiger und auch einfacher zu montieren,
> hat aber den einen Nachteil
> dass sie bei sehr tiefen Minustemperaturen und gleichzeitig feuchter Luft
> stark zu vereisen beginnt.
> Das wird zwar wieder von der Maschine automatisch abgetaut was aber
wiederum
> kostbare, rückgeführte
> Energie braucht. Die Wirtschaftlichkeit sinkt damit weiter ab. Auch der
> Energieverbrauch des Ventilators
> drückt die Leistungsbilanz nach unten.
>
> Die Lärmentwicklung bei den neueren Geräten wäre sicher kein Proplem.
> Da müßte schon der Nachbar ein offenes Schlafzimmerfenster in 10 m
> Entfernung haben um sich
> beschweren zu können.
Ich stelle mir das dennoch nicht so schön vor, wenn ich mich meinem Haus
nähere und ein leises Brummen immer lauter wird :-(
> Von Öl und Gas ist sowieso abzuraten.
Das ist die Frage.
Gas gibt es ja eigentlich noch genug. Und eigentlich schwanke ich momentan
zwischen einer Erdwärmepumpe und Gas/Solar-Kombination.
Nun wäre es mir natürlich schon lieber von den Öl- und Gas-Heinis unabhängig
zu sein, aber bei einer Wärmepumpe bin ich ja von den Stromlieferanten
abhängig.
Hier vermute ich ja, die fördern momentan den Einbau teurer Wärmepumpen
durch niedrige Preise und wenn dann in 4-5 Jahren genug Wärmepumpen im
Einsatz sind, werden die Förderungen gestoppt. Soweit ich weiss sind die
Tarif ja nicht vorgschrieben. Und wer will dann nach Investitionen von 20
TEUR und mehr wieder umsteigen.
Das sind so meine Befürchtungen bei den Wärmepumpen.
Beim Gas ist das ja eigentlich nicht anders, wie wir alle kürzlich
mitbekommen haben, aber der Investitionsbedarf ist doch einiges niedriger
und meiner Ansicht nach ist die Technik hier doch deutlich ausgereifter als
bei den Wärmepumpen.
By the way: Was kostet denn eine etwa Solaranlage für 4 Personen?
--
Gruß Armin
Gas wird am Ölpreis gekoppelt bleiben.
Wer nicht zahlen möchte, dem wird in Russland das Gas abgedreht.
Wer Gas bezieht unterstützt Präsident Putin, einen wahren Musterdemokraten.
> Das sind so meine Befürchtungen bei den Wärmepumpen.
> Beim Gas ist das ja eigentlich nicht anders, wie wir alle kürzlich
> mitbekommen haben, aber der Investitionsbedarf ist doch einiges niedriger
> und meiner Ansicht nach ist die Technik hier doch deutlich ausgereifter
> als
> bei den Wärmepumpen.
>
> By the way: Was kostet denn eine etwa Solaranlage für 4 Personen?
Du meinst so einen lächerlichen Alibiflecken am Dach?
Die Dinger erinnern mich immer an die Drachen in Zeichentrickfilmen.
Ein riesieger Drachen, der mit winzig kleinen Flügeln flattert.
Damit fliegen klappt dann aber nur in Zeichentrickfilmen.
Warum nicht das ganze Dach mit Photovoltaik Wärme Kombination?
http://wohnen.pege.org/2005-photovoltaik
Das fördert die Wärmepumpe, da im Sommer der Untergrund erwärmt wird.
Im Sommer wird das Warmwasser mit extremer Leistungszahl über
die Wärmepumpe gemacht, welche die Wärme direkt über das warme
Dach holt.
Das wird zu teuer. Wenn man das benötigte Geld einfach aus dem Sparstrumpf
ziehen kann, mag sich das lohnen, wenn es sich leihen muss wird das
unwirtschaftlich.
Falsch!
Für Photovoltaikanlagen gibt es gute Finanzierung über Kredit.
Als Sicherheit für den Kredit gilt die Photovoltaik selbst,
sodaß man keine andere Sicherheit angreifen muß.
Der Einspeisetarif ist eher großzügig bemessen, daß
der Stromertrag auf jeden Fall größer als die Kreditrate ist.
Nach 20 Jahren wenn Kredit und Einspeisevergütung abgelaufen sind,
dann wird der Strompreis sicher wesentlich höher als heute sein.
Ebenso wie es Anlaß zu der Annahme gibt, daß ein Neuwagen
nach Ablauf der 2 Jahren Garantie auseinander fällt,
gibt es Grund zur Sorge, eine Photovoltaik könnte nach der
20 jährigen Garantie plötzlich aufhören.
Ich bin letzten Juni 3 Tage auf der Intersolar gewesen,
dort werden eine supergünstige Kredite für Photovoltaik
nachgeworfen. Leider habe ich verabsätumt eigens darüber
zu berichten.
Habe mal nach Photovoltaik Kredit gegoogelt
Nehmen wir das Beispiel mit den 25.000,-EUR
Damit lassen sich 6 kW Peak finanzieren.
4,4% Zinsen, 15 Jahre Laufzeit, 189 EUR Rate.
Die Einspeisevergütung für 2006 beträgt 0,518 EUR
Mit 6 kW kann man rund 6000 kWh unter günstigen
Bedingungen erwarten.
Nehmen wir mal weniger günstige 5400 kWh
Ergibt 2796,20 EUR Jahresertrag oder
233,10 EUR pro Monat die
189,-- EUR Rate gegenüberstehen
Dabei ist die Anlage schon nach 15 Jahren abbezahlt.
Dann folgen 5 wundervolle Jahre, wo man voll kassiert,
aber keine Kreditraten mehr zahlen muß.
Nach 20 Jahren wird wohl der Strompreis Höhen
erreicht haben, daß sich die Überschüsse der Anlage
noch immer gut verkaufen.
>Ich bin letzten Juni 3 Tage auf der Intersolar gewesen,
>dort werden eine supergünstige Kredite für Photovoltaik
>nachgeworfen.
Da stellt sich die Frage: warum? Zinsen im Produktpreis schon mit
drin?
>> Für Photovoltaikanlagen gibt es gute Finanzierung über Kredit.
>> Als Sicherheit für den Kredit gilt die Photovoltaik selbst,
>> sodaß man keine andere Sicherheit angreifen muß.
>>
>> Der Einspeisetarif ist eher großzügig bemessen, daß
>> der Stromertrag auf jeden Fall größer als die Kreditrate ist.
>>
>> Nach 20 Jahren wenn Kredit und Einspeisevergütung abgelaufen sind,
>> dann wird der Strompreis sicher wesentlich höher als heute sein.
Selbst wenn die Einspeisevergütung nach EEG ausläuft heißt das nicht
zwingend, daß keine Einspeisevergütung mehr gezahlt wird. Ferner kommt
hinzu, wie Du richtig schreibst, daß in 20 Jahren zu erwarten ist, daß
Strom dann soviel kostet, wie heute an Vergütung gezahlt wird. Es ist
davon auszugehen, daß bis dahin Inselsysteme (größtes Problem heute: Die
Speicherung der gewandelten Energie) ausgereift sind, sodaß ein
PV-Anlagenbesitzer seine gewandelte Energie auch selbst verbrauchen
kann. Somit ist er in Stromfragen autark.
>> Ebenso wie es Anlaß zu der Annahme gibt, daß ein Neuwagen
>> nach Ablauf der 2 Jahren Garantie auseinander fällt,
>> gibt es Grund zur Sorge, eine Photovoltaik könnte nach der
>> 20 jährigen Garantie plötzlich aufhören.
Das halte ich eher für unwahrscheinlich.
> Mit 6 kW kann man rund 6000 kWh unter günstigen
> Bedingungen erwarten.
Das ist eine sehr optimistische Annahme.
> Nehmen wir mal weniger günstige 5400 kWh
> Ergibt 2796,20 EUR Jahresertrag oder
> 233,10 EUR pro Monat die
> 189,-- EUR Rate gegenüberstehen
>
> Dabei ist die Anlage schon nach 15 Jahren abbezahlt.
> Dann folgen 5 wundervolle Jahre, wo man voll kassiert,
> aber keine Kreditraten mehr zahlen muß.
>
> Nach 20 Jahren wird wohl der Strompreis Höhen
> erreicht haben, daß sich die Überschüsse der Anlage
> noch immer gut verkaufen.
Oder selbst verbrauchen.
> Nach 20 Jahren wird wohl der Strompreis Höhen
> erreicht haben, daß sich die Überschüsse der Anlage
> noch immer gut verkaufen.
>
wie kommst Du nun darauf? Wenn ich den Strompreis von heute mit dem vor
20 Jahren vergleiche, dann ist da kein so großer Unterschied (USt und
ÖkSt mal rausgelassen, die sind ja politisch bedingt)
Die RWE allein hat noch für 300 Jahre Braunkohle. Also in 20 Jahren sehe
ich da noch keinen großen Einfluß wegen irgendwelcher fossilen Engpässe.
Die Akw in Frankreich sind schon fast alle abgeschrieben, d.h. die
produzieren den Strom praktisch umsonst und halten den Preis niedrig
(bzw. die Gewinne hoch...).
Ich würde mal lieber so rechnen, daß ich innerhalb der Förderungszeit
meine Unkosten wieder raushole, sonst wird das ein riskantes Unterfangen.
Gruß,
Uwe
Nein, es sind unterschiedliche Firmen.
Kredite werden nach Risiko bemessen.
Der Einspeisevertrag für eine Photovoltaik
ist für eine Bank eine Super Sicherheit,
daher kann mit niedrigen Zinsen angeboten werden
Eine Speicherung ist höchstens kurzfristig für Tag und Nacht,
3 Tage starke Bewölkung sinnvoll in unseren breiten.
Nehmen wir mal an, jemand kauft 2010 ein aufladbares Hybridauto
mit 20 kWh Akkupacks.
2017 sind dann diese Akkupacks auf 75% Kapazität runter und
werden erneuert.
Die alten Akkus werden ins Haus geschafft, haben immerhin noch
15 kWh Kapazität.
>>> Ebenso wie es Anlaß zu der Annahme gibt, daß ein Neuwagen
>>> nach Ablauf der 2 Jahren Garantie auseinander fällt,
>>> gibt es Grund zur Sorge, eine Photovoltaik könnte nach der
>>> 20 jährigen Garantie plötzlich aufhören.
>
> Das halte ich eher für unwahrscheinlich.
Irgendwo habe ich in meinen Satz "keinen" nicht geschrieben.
Sollte heißen, es gibt keinen Anlaß zur Annahme....
>> Mit 6 kW kann man rund 6000 kWh unter günstigen
>> Bedingungen erwarten.
>
> Das ist eine sehr optimistische Annahme.
Bei der Photovoltaik Wärme Kombination könnte man
schon davon ausgehen, durch die Kühlung erzeugt die
im Sommer mehr Strom.
Allerdings ist bei der auch der Preis höher.
Es wird derzeit daran gearbeitet, daß der Photovoltaik Wärme Kombi
auch noch die Voraussetzungen für die Sonnenkollektorfürderung
erfüllt.
>> Nehmen wir mal weniger günstige 5400 kWh
>> Ergibt 2796,20 EUR Jahresertrag oder
>> 233,10 EUR pro Monat die
>> 189,-- EUR Rate gegenüberstehen
>>
>> Dabei ist die Anlage schon nach 15 Jahren abbezahlt.
>> Dann folgen 5 wundervolle Jahre, wo man voll kassiert,
>> aber keine Kreditraten mehr zahlen muß.
>>
>> Nach 20 Jahren wird wohl der Strompreis Höhen
>> erreicht haben, daß sich die Überschüsse der Anlage
>> noch immer gut verkaufen.
>
> Oder selbst verbrauchen.
Ich plane mein zweites Plusenergiehaus mit 140 Quadratmeter
Uni Solar am Dach.
Grundsätzlich ist es einmal unsinnig den Sommerüberschuß für
den Winter zu speichern.
Bei einer bewölktem Woche im Dezember wird die
Eigenversorgung schon sehr knapp.
Geplant für den Eigenverbrauch sind
3500 kWh Haushalt, Warmwasser, Heizung (Wärmepumpe)
3000 kWh für 20.000 km Auto fahren mit aufladbaren Hybridautos
>> Falls Du genug Fläche im Garten zur Verfügung hast würde ich auf alle
> Fälle
>> die Erdwärmeheizung
>> mit Direktverdampfung und Erdkollektor vorziehen. Erforderlich ist
> ungefähr
>> die doppelte Fläche der
>> später zu beheizenden Fläche im Haus.
>> Unsere Rohre waren mit Grabgerät und 60 cm Löffel in einem Tag
>> eingegraben
>> und planiert, sodass ich
>> am nächsten Tag schon den Grassamen säen konnte.
>> Kosten unter 1000,- Euro!
>
> Nein, das geht nicht.
> Wir haben 177 qm Wohnfläche und 500qm Grundstück. Da wird es knapp.
>
Also wenn das Haus nicht nur gut, sondern sehr gut isoliert wird geht es
wahrscheinlich auch mit 250 m2
Kollektorfläche.
Ansonsten eben die Tiefenbohrung.
>> Von Öl und Gas ist sowieso abzuraten.
>
> Das ist die Frage.
> Gas gibt es ja eigentlich noch genug. Und eigentlich schwanke ich momentan
> zwischen einer Erdwärmepumpe und Gas/Solar-Kombination.
> Nun wäre es mir natürlich schon lieber von den Öl- und Gas-Heinis
> unabhängig
> zu sein, aber bei einer Wärmepumpe bin ich ja von den Stromlieferanten
> abhängig.
Strom wird meist im eigenem Land erzeugt und hat infolge seiner vielfältigen
Verwendung
einen Art "Brotpreis" den man nicht willkürlich und kurzfristig stark
erhöhen wird können
wie das bei Öl und Gas der Fall ist.
> Hier vermute ich ja, die fördern momentan den Einbau teurer Wärmepumpen
> durch niedrige Preise und wenn dann in 4-5 Jahren genug Wärmepumpen im
> Einsatz sind, werden die Förderungen gestoppt. Soweit ich weiss sind die
> Tarif ja nicht vorgschrieben. Und wer will dann nach Investitionen von 20
> TEUR und mehr wieder umsteigen.
> Das sind so meine Befürchtungen bei den Wärmepumpen.
> Beim Gas ist das ja eigentlich nicht anders, wie wir alle kürzlich
> mitbekommen haben, aber der Investitionsbedarf ist doch einiges niedriger
> und meiner Ansicht nach ist die Technik hier doch deutlich ausgereifter
> als
> bei den Wärmepumpen.
>
Wenn ich bedenke dass in Mitteleuropa wöchentlich laut Zeitungsberichten
mindestens ein Haus wegen eines Gasgebrechens in die Luft fliegt, würde
ich meinen dass die Wärmepumpe eher besser ausgereift ist.
Dieses System bunutzen wir schon bald 100 Jahre lang in unseren
Kühlschränken
und Tiefkühltruhen millionenfach. Nur eben mit umgekehrten Anforderungen.
> By the way: Was kostet denn eine etwa Solaranlage für 4 Personen?
>
> --
Kann ich jetzt nicht sagen! Bei unserer Anlage hatte ich nur die
Materialkosten zu
tragen. Damals war es noch üblich sie selbst zu bauen.
Kannst Du heute aber schnell bei jedem Installateur erfahren.
Gruß
Alois Decker
>
>
>
Du meinst so einen lächerlichen Alibiflecken am Dach?
Das sagt einer der wahrscheinlich noch keine eigene Anlage am Dach hat.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen dass unsere Kollektoren außerhalb
der Heizperiode soviel Warmwasser erzeugen dass seit mehr als 20 Jahren
die Heizung nicht mehr zugeschaltet werden mußte.
Und natürlich auch noch im Winter - zusätzlich - bei Sonnenschein
arbeiten.
Wobei noch zu bemerken wäre dass ich dazu kein Ausdehnungsgefäß, keine
Steuerung und keine Umwälzpumpe und daher auch keinen Strom benötige.
>
>
> Warum nicht das ganze Dach mit Photovoltaik Wärme Kombination?
Weil sich das ganz einfach nicht rechnet!
Und weil für das, um die gleiche Leistung zu erbringen, auch jedes Dach
zu klein wäre!
Und weil es äusserst unsinnig wäre zuerst Strom zu erzeugen und dann,
wieder mit Verlusten, damit Wasser zu erwärmen, wenn das auch auf
direktem Wege geht.
Bei Inselanlagen, Almhütten od. ähnl. ist Photovoltaik sicher angebracht
und auch
derzeit schon rentabel wenn man sich damit eine womöglich lange
Stromzuleitung erspart
>
> http://wohnen.pege.org/2005-photovoltaik
>
> Das fördert die Wärmepumpe, da im Sommer der Untergrund erwärmt wird.
> Im Sommer wird das Warmwasser mit extremer Leistungszahl über
> die Wärmepumpe gemacht, welche die Wärme direkt über das warme
> Dach holt.
Im Winter ist es natürlich günstiger mit der Solarwärme gleich direkt in
den
Fußbodenheizkreis zu fahren. ( Der Estrich im Fußboden wirkt ja auch auch
als Pufferspeicher) Es wäre also unsinnig die Energie zuerst in die Wiese
zu leiten
und von dort wieder mit Stromkosten über die Wärmepumpe in das Haus
zu bringen.
Und die Einleitung im Sommer bringt nichts, weil sich die Zusatzwärme von
den Kollektoren
bis zur Heizperiode im Herbst längst wieder aus dem Erdreich
verabschiedet hat.
Anfangs haben wir bei Verlegung unserer Rohre dieses System auch
überlegt, aber,
nach obigen Gründen, dann nicht gemacht.
Alois Decker
Also, in einen anderen Posting habe ich doch gerade
so schön vorgerechnet, daß
* 15 Jahre Kreditrate geringer sind als der Ertrag
* 5 Jahre volle Einspeisevergütung ohne Kreditrate
* Die Anlage dann noch lange Zeit weiter Strom erzeugt
> Und weil für das, um die gleiche Leistung zu erbringen, auch jedes Dach
> zu klein wäre!
Ein Photovoltaik + Wärme Kombi schafft optimal palziert
110 kWh Strom
500 kWh Wärme pro Jahr
Also was soll die unsinnige Behauptung
> Und weil es äusserst unsinnig wäre zuerst Strom zu erzeugen und dann,
> wieder mit Verlusten, damit Wasser zu erwärmen, wenn das auch auf
> direktem Wege geht.
Dies ist auch eine höchst unsinnige Behauptung.
Im Sommer kann man mit minimalen zusätzlichen Stromaufwand
über die Wärmepumpe Wasser erwärmen.
Im Winter bei bewölktem Himmel hingegen schafft die Kombination
Photovoltaik
Wärmepumpe
angewärmter Untergrund (vom Sommerüberschuß)
weit mehr Wärme als jeder noch so gute Kollektor
>> http://wohnen.pege.org/2005-photovoltaik
>>
>> Das fördert die Wärmepumpe, da im Sommer der Untergrund erwärmt wird.
>> Im Sommer wird das Warmwasser mit extremer Leistungszahl über
>> die Wärmepumpe gemacht, welche die Wärme direkt über das warme
>> Dach holt.
>
> Im Winter ist es natürlich günstiger mit der Solarwärme gleich direkt in
> den
> Fußbodenheizkreis zu fahren. ( Der Estrich im Fußboden wirkt ja auch
> auch
> als Pufferspeicher) Es wäre also unsinnig die Energie zuerst in die
> Wiese zu leiten
Hast Du Dich schon mal mit den Baukosten großer Pufferspeicher beschäftigt?
Die Solarinstallateurfirmen rechnen nach meiner Erfahrung die
Wirtschaftlichkeit gnadenlos schön. Dabei werden vernachlässigt:
Wartungskosten, Anschlußkosten, das Nachlassen des Wirkungsgrades, der
Austausch des Wechselrichters nach spätestens 10 Jahren und es werden
optimale Erträge angenommen.
Andererseits sollen die PV-Module selbst ja länger als 30 Jahre halten.
Generell gilt: die Grundinvestition für Wechselrichter, Zähler, etc.
muss mit soviel wie möglich Generatorfläche versehen werden, damit die
Anlage wirtschaftlich betrieben werden kann. Wenn Du kein lästiges Hobby
drausmachen möchtest brauchst Du schon min. 35m².
Wirklich lohnend ist Photovoltaik bei größeren Flächen (Scheunen) und
vollständig in Fassade oder Dach integrierten Anlagen, damit man andere
Bauteile spart - dann gibt es ja auch eine höhere Einspeisevergütung,
wenn ich mich nicht irre.
Der Vollständigheit halber: Kfw-Förderbank Solarstrom Erzeugen Programm
140:
http://www.kfw-foerderbank.de/DE_Home/Bauen_Wohnen_Energiesparen/DieProgram13/Solarstrom72/Frderbedin1.jsp
Alternativ bietet die GLS Bank zur Zeit etwas günstigere Konditionen.
Gruß Martin
SYNERTEKT - erst analysieren, dann sanieren !
Martin Mende Energieberater Architekt
In beiden Techniken liegt noch viel Potential, so sollen ja gasbeheizte
Adsorptionswärmepumpen wesentlich effektiver sein.
http://www.bine.info/pdf/infoplus/VaillantZeolithHeizgert.pdf
Gruß Martin
Hätte ich doch unter Favoriten speichern sollen.
Angebot war eine UniSolar anlage komplett mit Wechselrichter
Das war bei größeren Anlagen mit 4 EUR pro Watt Peak
> Wirklich lohnend ist Photovoltaik bei größeren Flächen (Scheunen) und
> vollständig in Fassade oder Dach integrierten Anlagen, damit man andere
> Bauteile spart - dann gibt es ja auch eine höhere Einspeisevergütung, wenn
> ich mich nicht irre.
Bei Fassadenintegration gibt es etwas mehr,
dafür sind auch die Erträge dann deutlich niederer
Nach endlosen durchblättern des PDF erblickte ich
135% Wärme aus Gas.
Das ist lächerlich.
Wenn ein Gaskrauftwerk 50% Strom aus Gas machen kann,
dann wird mit einer Wärmepumpe daraus 250% Wärme
>
>
>Wenn ich bedenke dass in Mitteleuropa wöchentlich laut Zeitungsberichten
>mindestens ein Haus wegen eines Gasgebrechens in die Luft fliegt, würde
>ich meinen dass die Wärmepumpe eher besser ausgereift ist.
In der CH ist in den letzten Jahren kein Haus mit Gasanschluss in die Luft
geflogen, es war immer Gas das durch Ritzen aus defekten Gasleitungen eindrang,
das das Haus hochgehen liess, es ist also besser einen Gasanschluss zu haben.
Ernst
--
Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?
TOFU steht für "Text Oben, Fullquote Unten". Das ist eine Unart, die einen
nicht nur in dieser Newsgroup, sondern im ganzen Netz unbeliebt macht.
Lies "Wie zitiere ich im Usenet?": http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/.
Nein, völlig normal.
Man rechnet in Prognosen zwar meist mit 930 oder 950 kWh/kW, die
Realität meiner eigenen beiden Anlagen und der etwa ein dutzend
anderer auf umliegenden landwirtschaftlichen Gebäuden liegt über 1000
kWh/kW. Sogar meine billigen Dünnschicht-Scheiberl haben 1030 kWh/kW
geliefert. Wobei 2004 und 2005 keine Supersommer waren.
Das wird sicher irgendwann weniger, aber die Amortisation dauert mit
den jetzigen Zahlen bei mir ca. 8 Jahre, danach schmeiss ich die Dinger
eh runter und ersetze sie durch welche neuer Bauart, z.B. kombinierte
Fotovoltaik-Solarthermie-Paneele.
Walter
Wenn du das nicht hinkriegst hast du finanziell voll ins Klo gegriffen,
da du dann die Vorsteuer-Rückerstattung und die ganze AfA verzinst
zurückzahlen musst.
Ich investiere heuer noch in 2 oder 3 Beteiligungsanlagen (da meine
beiden Gebäude schon voll sind), aber nur wenn die Baukosten mit
teuren Paneelen bei max. 4200 EUR/kWp netto liegen. Drüber ist mir das
Risiko zu groß im Nutzungszeitraum keinen Gewinn ausweisen zu können
und somit sämtlicher Steuervorteile verlustig zu gehen.
Walter
>> Ich würde mal lieber so rechnen, daß ich innerhalb der Förderungszeit
>> meine Unkosten wieder raushole, sonst wird das ein riskantes Unterfangen.
>
>Wenn du das nicht hinkriegst hast du finanziell voll ins Klo gegriffen,
>da du dann die Vorsteuer-Rückerstattung und die ganze AfA verzinst
>zurückzahlen musst.
Glaube ich nicht. Die Absicht, Gewinn zu erzielen, war doch da.
>
>Ich investiere heuer noch in 2 oder 3 Beteiligungsanlagen (da meine
>beiden Gebäude schon voll sind), aber nur wenn die Baukosten mit
>teuren Paneelen bei max. 4200 EUR/kWp netto liegen. Drüber ist mir das
>Risiko zu groß im Nutzungszeitraum keinen Gewinn ausweisen zu können
>und somit sämtlicher Steuervorteile verlustig zu gehen.
Gibt es da schon entsprechende Urteile oder ist das nur Begehren der
Finanzverwaltung?
>>> Photovoltaik Wärmekombi und Tiefenbohrung
>>>
>>> http://wohnen.pege.org/2005-photovoltaik
>>
>> Photovoltaik ist zur Zeit ein hochgesponsortes Unterfangen und
>> schweineteuer im Invest.
>
> Atomstrom würde ohne Sponsering locker über 1 EUR pro kWh kosten.
-v, please.
ohne deine eigene pege.org seite.
> AKWs sind nicht Sozialverischer (Altersvorsorge für einige
> Millionen Jahre Atommüllendlagerung)
Häh, wie meinen?
> AKWs sind nicht Haftpflichtversichert (Vorsorge für einen GAU)
Dieses Risiko wirst Du auch nicht bei Lloyds versichert bekommen. Aber wo
bitte wäre eine Widerlegung meiner oberen These?
> Photovoltaik wird pro Verdoppelung des Weltmarktes 20% billiger.
> Deswegen wird so gefördert, daß es möglichst schnell die
> nächsten paar Verdoppelungen gibt.
Unsinn. PV wird aus ideologischen Gründen auf Kosten der Allgemeinheit
gefördert.
>> Bezahlbare alternativen:
>> Gas Brennwert mit Solarunterstützung für WW.
>
> Abhängigkeit vom Superdemokraten Putin
> und all den Ländern dazwischen.
>
> Ist für eine ehrliche Politik viel zu teuer
Wenn Du meinst....
Gruß
Das EEG ist ein großer Scheißendreck. Wenige profitieren davon, die das
Kapital für das Spielzeug aufbringen können.
Ich zitiere mal den OP
>Wir planen für unser neues Heim den Einbau einer Luft-Wasser-Wärmepumpe.
>Ursprünglicher Gedanke war die Unabhängigkeit Öl und Gas. Daher dachten
>wir zuerst an eine Wärmepumpe mit Tiefenbohrung. Da beim Hausbau aber
>das Geld sowieso knapp ist, war uns das letztlich doch zu teuer.
Wer das Kapital schlicht nicht hat, um PV aufzustellen, dem nützt die
Milchmädchenrechnung auch nichts.
Gruß
Dann glaubs halt nicht.
Oder lass dich von deinem Steuerberater über ein paar Grundlagen
aufklären.
Gewinnerzielungsabsicht allein kannst du knicken. "Herr Beamter, ich
will mit meinem Wohnmobilverleih echt ganz ehrlich Gewinn erzielen.
Deshalb setze ich mein neues Wohnmobil, mein Büro im Keller und meine
Frau als Bürokraft von der Steuer ab". Lach!
Unternehmerische Tätigkeit = Gewinnerzielungsabsicht plus
Gewinnerzielungsaussicht. Zweites wird gern ignoriert bzw. von
Anlagenverkäufern verschwiegen.
Liebhaberei = eines davon nicht.
Gewinnerzielungsaussicht = Prognoserechnung ans Finanzamt. Für
PV-Anlagen ab Bj 2004 nicht mehr nötig, da positive Prognose pauschal
angenommen. Wohlgemerkt: "Prognose" und "angenommen", nicht "Ergebnis"
und "bescheidet"!
Also erstmal steuerliche Behandlung als Unternehmer, mit allen
Vorteilen. Ggf. Korrektur der Annahme nach Zwischenprüfung.
Endgültige Feststellung nach Ende des AfA-Zeitraums.
Nach z.B. 7 Jahren fordert das FA einen Zwischenbericht an oder
schliesst ihn aus den Steuererklärungen, also nach Aktenlage. Darin
stehen die bisher erzielten Einnahmen und Ausgaben dieser Unternehmung.
Das wird dann auf den AfA-Zeitraum hochgerechnet.
Wenn daraus eine Gewinnerzielungsaussicht folgt, ist alles bis zur
nächsten Zwischenprüfung in Ordnung.
Wenn vom FA die Gewinnerzielungsaussicht bestritten wird: Alles
rückabwickeln. AfA, Vorsteuer, MwSt. Plus Verzinsung. Dagegen kannst
du klagen, was aber aussichtslos ist.
Endabrechnung: Wenn am Ende der Nutzungszeit 1 Euro Gewinn übrig
bleibt (reine E-A-Rechnung ohne Steuern) ist alles OK.
Wenn nicht: siehe oben.
> >teuren Paneelen bei max. 4200 EUR/kWp netto liegen. Drüber ist mir das
> >Risiko zu groß im Nutzungszeitraum keinen Gewinn ausweisen zu können
> >und somit sämtlicher Steuervorteile verlustig zu gehen.
>
> Gibt es da schon entsprechende Urteile oder ist das nur Begehren der
> Finanzverwaltung?
Das ist ganz normales Steuerrecht für jede unternehmerische
Tätigkeit, nicht nur für PV-Anlagen.
Wenn ich sehe zu welchem Preis heute Anlagen mit Steuerspar-Argument
verscherbelt werden, die mit Schönrechnen und 1%
Reparaturkosten-Annahme pro Jahr nach 18 Jahren ins Plus gewürgt
werden, dann gute Nacht. Ein weites Feld für die Steuerprüfung ab ca.
2015. Da war die Groß-Jagd auf Ferienwohnungs-Abschreiber nix dagegen.
Walter
http://marktcheck.greenpeace.at/3084.html
http://www.ngo-online.de/themen/irak-krieg.2003.php
>> AKWs sind nicht Sozialverischer (Altersvorsorge für einige
>> Millionen Jahre Atommüllendlagerung)
>
> Häh, wie meinen?
Du möchten Autofahren
Du brauchen Haftpflichtversicherung
Du nicht zahlen Haftplrichtversicherung?
Polizei kommen und Nummernschilder abmontieren
Du möchten Atomkraftwerk?
Kein Problem, keine Haftplicht nötig
>> AKWs sind nicht Haftpflichtversichert (Vorsorge für einen GAU)
>
> Dieses Risiko wirst Du auch nicht bei Lloyds versichert bekommen.
Dann machen wir doch das selbe wie bei einem Autofahrer,
dem wegen des Risikos keine Versicherung einen Vertrag nimmt.
Einzug der Betriebserlaubnis
>> Photovoltaik wird pro Verdoppelung des Weltmarktes 20% billiger.
>> Deswegen wird so gefördert, daß es möglichst schnell die
>> nächsten paar Verdoppelungen gibt.
>
> Unsinn. PV wird aus ideologischen Gründen auf Kosten der Allgemeinheit
> gefördert.
Die Ideologie heißt Umstellung von teuren fossilen Energieträgern
aus politisch unischeren Gegenden auf eine Eigenversorgung.
Es ist Vorbild für viele Länder dieser Erde einschließlich
Italien (Berlusconi) und China
> Wenige profitieren davon, die das
> Kapital für das Spielzeug aufbringen können.
In einigen Jahrzehnten wird dieses Spielzeug
50% der Primärenergie Deutschlands abdecken.
>>Wir planen für unser neues Heim den Einbau einer Luft-Wasser-Wärmepumpe.
>>Ursprünglicher Gedanke war die Unabhängigkeit Öl und Gas. Daher dachten
>>wir zuerst an eine Wärmepumpe mit Tiefenbohrung. Da beim Hausbau aber
>>das Geld sowieso knapp ist, war uns das letztlich doch zu teuer.
>
> Wer das Kapital schlicht nicht hat, um PV aufzustellen, dem nützt die
> Milchmädchenrechnung auch nichts.
Das Kapital dafür haben die Banken, und die geben es für eine Photovoltaik
zu Superkonditionen her
Der Hintergrund für das EEG bezüglich Photovoltaik ist eigentlich
sehr gut: Impulse zu setzen, welche große Fertigungskapazitäten nach
sich ziehen und somit eine kostengünstige Fertigung und niedrigere
Preise möglich machen.
Fatal daran ist, daß derzeit die Panelpreise steigen anstatt zu
fallen. D.h. derzeit stopfen sich einige Hersteller mit diesen
Förderungsgeldern (welche alle Stromnutzer zahlen) gewaltig die
Taschen voll.
>> Glaube ich nicht. Die Absicht, Gewinn zu erzielen, war doch da.
>
>Dann glaubs halt nicht.
>Oder lass dich von deinem Steuerberater über ein paar Grundlagen
>aufklären.
>Gewinnerzielungsabsicht allein kannst du knicken. "Herr Beamter, ich
>will mit meinem Wohnmobilverleih echt ganz ehrlich Gewinn erzielen.
>Deshalb setze ich mein neues Wohnmobil, mein Büro im Keller und meine
>Frau als Bürokraft von der Steuer ab". Lach!
Niemand bezweifelt, dass es Liebhaberei gibt.
>Unternehmerische Tätigkeit = Gewinnerzielungsabsicht plus
>Gewinnerzielungsaussicht. Zweites wird gern ignoriert bzw. von
>Anlagenverkäufern verschwiegen.
>Liebhaberei = eines davon nicht.
>
>Gewinnerzielungsaussicht = Prognoserechnung ans Finanzamt. Für
>PV-Anlagen ab Bj 2004 nicht mehr nötig, da positive Prognose pauschal
>angenommen. Wohlgemerkt: "Prognose" und "angenommen", nicht "Ergebnis"
>und "bescheidet"!
>Also erstmal steuerliche Behandlung als Unternehmer, mit allen
>Vorteilen. Ggf. Korrektur der Annahme nach Zwischenprüfung.
>Endgültige Feststellung nach Ende des AfA-Zeitraums.
>
>Nach z.B. 7 Jahren fordert das FA einen Zwischenbericht an oder
>schliesst ihn aus den Steuererklärungen, also nach Aktenlage. Darin
>stehen die bisher erzielten Einnahmen und Ausgaben dieser Unternehmung.
>Das wird dann auf den AfA-Zeitraum hochgerechnet.
>Wenn daraus eine Gewinnerzielungsaussicht folgt, ist alles bis zur
>nächsten Zwischenprüfung in Ordnung.
>Wenn vom FA die Gewinnerzielungsaussicht bestritten wird: Alles
>rückabwickeln. AfA, Vorsteuer, MwSt. Plus Verzinsung. Dagegen kannst
>du klagen, was aber aussichtslos ist.
Das weisst du für diese speziellen Fälle jetzt schon?
>Endabrechnung: Wenn am Ende der Nutzungszeit 1 Euro Gewinn übrig
>bleibt (reine E-A-Rechnung ohne Steuern) ist alles OK.
>Wenn nicht: siehe oben.
>
>
>> >teuren Paneelen bei max. 4200 EUR/kWp netto liegen. Drüber ist mir das
>> >Risiko zu groß im Nutzungszeitraum keinen Gewinn ausweisen zu können
>> >und somit sämtlicher Steuervorteile verlustig zu gehen.
>>
>> Gibt es da schon entsprechende Urteile oder ist das nur Begehren der
>> Finanzverwaltung?
>
>Das ist ganz normales Steuerrecht für jede unternehmerische
>Tätigkeit, nicht nur für PV-Anlagen.
Du meinst, jedem, der ein Unternehmen angeht, was nicht von
geschäftlichem Erfolg gekrönt ist, droht unabwendbar dieses Schicksal?
Und das Schicksal der PV-Investoren in steuerlicher Hinsicht hängt von
der Bewölkung ab? Wenn der Ertrag nicht dem prognostizierten
entspricht, weil eben der Wechselrichter mehrfach ersetzt werden
musste, ist das IMHO unternehmerisches Risiko. Wenn das FA das anders
sieht, muss ein Gericht entscheiden.
>Wenn ich sehe zu welchem Preis heute Anlagen mit Steuerspar-Argument
>verscherbelt werden, die mit Schönrechnen und 1%
>Reparaturkosten-Annahme pro Jahr nach 18 Jahren ins Plus gewürgt
>werden, dann gute Nacht.
Da stimme ich dir zu.
>Ein weites Feld für die Steuerprüfung ab ca. 2015.
>Da war die Groß-Jagd auf Ferienwohnungs-Abschreiber nix dagegen.
So richtig vergleichen kann man das wohl nicht.
> Du möchten Autofahren
> Du brauchen Haftpflichtversicherung
Nur wenn der Halter das Risko nicht selbst tragen kann.
> Du nicht zahlen Haftplrichtversicherung?
> Polizei kommen und Nummernschilder abmontieren
Hast du mal einen Polizist nach der Haftpflichtversicherung seines
Polizeiautos oder seines Pferdes gefragt oder sich selbst das Kennzeichen
abmontieren sehen?
> Du möchten Atomkraftwerk?
> Kein Problem, keine Haftplicht nötig
Auch dann wirst du im Genehmigungsverfahren die Verpflichtung dazu
bekommen.
>>> AKWs sind nicht Haftpflichtversichert (Vorsorge für einen GAU)
Für eine Haftung ist es unerheblich, ob eine Versicherung besteht. Für den
Betreiber besteht Gefährungshaftung in unbeschränkter Höhe.
Für einen Geschädigten ist der wesentlichste Punkt, ob der Gegner Ansprüche
auch befriedigen kann - das unterscheidet z.B. dich von der RWE. Im Fall
eines Kernkraftwerks muß der Betreiber dazu Deckungsrücklagen bilden und
absichern - er ist in diesem Punkt also sowohl allein als auch im Verbund
mit anderen Betreibern gleichzeitig eine Versicherung.
Darüber hinaus haftet auch noch der Bund und das Land für die tatsächliche
Auszahlung von Ansprüchen, ein Geschädigter kann sich das Geld auch
(zunächst) vom Staat holen.
>> Dieses Risiko wirst Du auch nicht bei Lloyds versichert bekommen.
Risiken mit extrem kleinen Eintrittswahrscheinlichkeiten bekommt man
generell nicht versichert. Nicht nur deswegen hinkt dein Vergleich mit
Autos auf allen Füßen.
Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx
#Der Hintergrund für das EEG bezüglich Photovoltaik ist eigentlich
#sehr gut: Impulse zu setzen, welche große Fertigungskapazitäten nach
#sich ziehen und somit eine kostengünstige Fertigung und niedrigere
#Preise möglich machen.
#Fatal daran ist, daß derzeit die Panelpreise steigen anstatt zu
#fallen. D.h. derzeit stopfen sich einige Hersteller mit diesen
#Förderungsgeldern (welche alle Stromnutzer zahlen) gewaltig die
#Taschen voll.
Es gibt Licht am Ende des Tunnels.
Im Moment ist die Photovoltaikindustrie noch geschlagen
mit der langen Vorlaufzeit bis eine neue Siliziumfabrik
in Produktion gehen kann.
Ich werde heuer im April wieder auf der Semicon in München sein
und diesmal ausführlich über all die neuen Techniken berichten,
welche in den nächsten Jahren den Siliziumverbrauch und
den Preis für Photovoltaik wesentlich beeinflußen werden.
#Nein, völlig normal.
#Man rechnet in Prognosen zwar meist mit 930 oder 950 kWh/kW, die
#Realität meiner eigenen beiden Anlagen und der etwa ein dutzend
#anderer auf umliegenden landwirtschaftlichen Gebäuden liegt über 1000
#kWh/kW. Sogar meine billigen Dünnschicht-Scheiberl haben 1030 kWh/kW
#geliefert.
Billige Dünnschicht Scheiberln ?!?
Wer alles ganz genau nach prüft, wird schnell merken,
daß ein Watt Peak Dünnschicht mehr kWh liefert als
die kristalline Technik.
Also bei mir sind auf jeden Fall im Moment die
UniSolar PVs Favorit
#Wobei 2004 und 2005 keine Supersommer waren.
#Das wird sicher irgendwann weniger, aber die Amortisation dauert mit
#den jetzigen Zahlen bei mir ca. 8 Jahre, danach schmeiss ich die Dinger
#eh runter und ersetze sie durch welche neuer Bauart, z.B. kombinierte
#Fotovoltaik-Solarthermie-Paneele.
Da bin ich ja gespannt, wie sich der Markt für
gebrauchte Photovoltaik entwickelt
#Wenn du das nicht hinkriegst hast du finanziell voll ins Klo gegriffen,
#da du dann die Vorsteuer-Rückerstattung und die ganze AfA verzinst
#zurückzahlen musst.
#Ich investiere heuer noch in 2 oder 3 Beteiligungsanlagen (da meine
#beiden Gebäude schon voll sind), aber nur wenn die Baukosten mit
#teuren Paneelen bei max. 4200 EUR/kWp netto liegen. Drüber ist mir das
#Risiko zu groß im Nutzungszeitraum keinen Gewinn ausweisen zu können
#und somit sämtlicher Steuervorteile verlustig zu gehen.
Da hast Du auf ein sehr intressantes mit bisher unbekanntes Thema
hingewiesen.
Diese Gesetzgebung ist eigentlich Kontraproduktiv, weil wir werden
Photovoltaik auf auf West und Ostdächern benötigen, die wären aber
gemäß Deiner Darstellung riskant
Dann eben AFA auf 25 Jahre, da kann dann wohl
außer bei einem Norddach steil abfallend nichts mehr schief gehen
Dies mütßte mal ein Steuerexperte betrachten,
weil wenn sich ein Unternehmer ein 100.000 EUR
deutsches Protzauto kauft, statt einem durchaus
gediegenen und praktischen Minvan um 25.000 EUR,
dann darf er ja absetzen, obwohl so ein Auto
keinen Gewinn abwirft
Der Staat mag dafür geradestehen können, daß ein Polizeiauto
bei einer wilden Verfolgungsjagd einen 20 Millionen EUR Unfall reist,
aber ein AKW Unfall der 10 Millionen Menschen mit Immobilien
und Arbeitsplätzen im durchschnittlichen Wert von 200.000 EUR
vertreibt, das wäre so als würden 100.000 Polizeiautos
gleichzetig einen 20.000.000 EUR Unfall bauen.
Das geht weit über die Finanzkraft des Staates hinaus.
Es ist wie wenn der Staat russisches Roulett mit
allen Bürgern und dem gesamten Land spielt.
Ein klicken, Glück gehabt und billigen Strom
Wumm, und die Birne ist weg.
> "Achim Waldek" <wats...@nospam.com> schrieb im Newsbeitrag
> news:qww7qnj2cnaj.y...@40tude.net...
>> Am Thu, 16 Mar 2006 22:11:35 +0100 schrieb Roland Mösl:
>>
>>>>> Photovoltaik Wärmekombi und Tiefenbohrung
>>>>>
>>>>> http://wohnen.pege.org/2005-photovoltaik
>>>>
>>>> Photovoltaik ist zur Zeit ein hochgesponsortes Unterfangen und
>>>> schweineteuer im Invest.
>>>
>>> Atomstrom würde ohne Sponsering locker über 1 EUR pro kWh kosten.
>>
>> -v, please.
>>
>> ohne deine eigene pege.org seite.
>
> http://marktcheck.greenpeace.at/3084.html
>
> http://www.ngo-online.de/themen/irak-krieg.2003.php
Beide Quellen sind nicht besser als deine pege Seiten.
Zum einen sind beides keine Primärquellen. Insbesondere die
Greenpeaceseiten schreiben viel Bla Bla um die Subvention der Atomkraft,
ohne konkrete zahlen zu benennen.
Von den Schwachstellen der Seiten sowieso ganz zu schweigen. Auch die sog.
alten und klapprigen AKWs entsprechn dem neuesten Stand der technik und
werden während des Betriebes entsprechend nachgerüstet.
Die andere Seite ist ein Leserbrief, der auf eine omminöse Studie verweist,
die aber auch nicht näher benannt wird.
Außerdem muss man wenn man fair rechnet die Folge und Risikokosten der
Alternativen gegenrechnen.
Beispiel Kohleverstromung- sind bei dem Vergleich die direkten Subventionen
an die Steinkohlenindustrie berücksichtigt? Wie sie es aus mit den
Bergschäden?
Beispiel Windenergie- sind die Folgen des Einsatzes der Windräder
ausreichend beleuchtet?
Ach und nochetwas- in ösiland gibt es kein kommerzielles AKW- aber wo
bezieht Ihr doch gleich den Strom her?
>>> AKWs sind nicht Sozialverischer (Altersvorsorge für einige
>>> Millionen Jahre Atommüllendlagerung)
>>
>> Häh, wie meinen?
>
> Du möchten Autofahren
> Du brauchen Haftpflichtversicherung
> Du nicht zahlen Haftplrichtversicherung?
> Polizei kommen und Nummernschilder abmontieren
>
> Du möchten Atomkraftwerk?
> Kein Problem, keine Haftplicht nötig
Du hast immer noch nicht erklärt, was "Sozialverischer" bedeutet. Selbst
unter Berücksichtigung von Tippfehlern, kriege ich keinen Sinn in diesen
Satz.
Der Vergleich mit dem Auto hinkt.
haftung und Versicherung sind zwei unabhängige paar Schuhe. Natürlich
haften die Betreiber uneingeschränkt für die Folgen des Betriebs und
möglichen Folgen. dafür haben sie enorme Summen bereitgestellt, die sie
lange Zeit sogar steuerfrei nutzen konnten. Der Ursprungszweck ist der
Rückbau, aber man kann die Summen auch anders verwenden.
Die Betreiber sind genau wie der Bund ihre eigene Versicherung.
>>> AKWs sind nicht Haftpflichtversichert (Vorsorge für einen GAU)
>>
>> Dieses Risiko wirst Du auch nicht bei Lloyds versichert bekommen.
>
> Dann machen wir doch das selbe wie bei einem Autofahrer,
> dem wegen des Risikos keine Versicherung einen Vertrag nimmt.
>
> Einzug der Betriebserlaubnis
>
>>> Photovoltaik wird pro Verdoppelung des Weltmarktes 20% billiger.
>>> Deswegen wird so gefördert, daß es möglichst schnell die
>>> nächsten paar Verdoppelungen gibt.
>>
>> Unsinn. PV wird aus ideologischen Gründen auf Kosten der Allgemeinheit
>> gefördert.
>
> Die Ideologie heißt Umstellung von teuren fossilen Energieträgern
> aus politisch unischeren Gegenden auf eine Eigenversorgung.
Und genauso auf Kosten der Allgemeinheit.
Gruß
>> Wer das Kapital schlicht nicht hat, um PV aufzustellen, dem nützt die
>> Milchmädchenrechnung auch nichts.
>
> Das Kapital dafür haben die Banken, und die geben es für eine Photovoltaik
> zu Superkonditionen her
Es mag Menschen geben, die Ihre Schulden in grenzen halten wollen. Und da
nützt die tolle PV nämlich auch nichts als Sicherheit, wenn derjenige seine
Hütte verliert, weil er die Finger hebt.
Gruß
Die Technik für Umweltsäue und all jene,
die große "No Future" Buttons auf Ihren Anzug tragen
> Beispiel Windenergie- sind die Folgen des Einsatzes der Windräder
> ausreichend beleuchtet?
Ja, und viele der Bedenken der hauptamtlichen Bedenkenträger wurden
wiederlegt. Aber kein Wunder, die Bedenkenträger wurden ja auch
von den "No Future" Leuten der Kohleindustrie bezahlt.
>> Du möchten Autofahren
>> Du brauchen Haftpflichtversicherung
>> Du nicht zahlen Haftplrichtversicherung?
>> Polizei kommen und Nummernschilder abmontieren
>>
>> Du möchten Atomkraftwerk?
>> Kein Problem, keine Haftplicht nötig
>
> Du hast immer noch nicht erklärt, was "Sozialverischer" bedeutet. Selbst
> unter Berücksichtigung von Tippfehlern, kriege ich keinen Sinn in diesen
> Satz.
Ein Mensch der Arbeitet muß Sozialversicherung bezahlen.
Für die Pension, also die Zeit wo er nicht mehr selbst arbeiten kann.
Damit ist die Altersversorgung eines Menschen gesichert.
Bei einem der mit 65 in Pension geht im Schnitt 20 Jahre.
Auf ein AKW angeandt muß die Sozialversicherung Vorsorge treffen
für einige 10 Millionen Jahre Atommüllüberwachung.
Das ist die Altersvorsorge für ein AKW.
>> Die Ideologie heißt Umstellung von teuren fossilen Energieträgern
>> aus politisch unischeren Gegenden auf eine Eigenversorgung.
>
> Und genauso auf Kosten der Allgemeinheit.
Das Wohl der Allgemeinheit wird ja jetzt geopfert für billige Energie
für billige Pfuschlösungen. 5 Millionen Arbeitslose klagen an.
http://politik.pege.org/2005-grunduebel/billige-energie.htm
Es gibt 2 Grundlegend unterschiedliche Arten von Schulden machen und
Krediten
1.) Der Konsumkredit
Zum Beispiel eine große Urlaubsreise nach Thailand
2.) Der Investitionskredit
Zum Beispiel eine Photovoltaik
Ja, das droht stets dann wenn ein Unternehmen dauerhaft keinen Gewinn
macht.
Ob es dazu kommt hängt davon ab wie du den Misserfolg, also die
Abweichung von deiner Geschäftsprognose, erklärst (konkret
erläuterte unverhersehbare Ausgabensteigerung oder Einnahmesenkung).
Kommt der Finanzbeamte zu der Überzeugung dass von vornherein keine
Gewinnerzielungsaussicht bestand, erklärt er das Ganze zur
Liebhaberei.
> Und das Schicksal der PV-Investoren in steuerlicher Hinsicht hängt von
> der Bewölkung ab?
Im Ernstfall musst du deine Prognose vorlegen und deine Annahme der
Sonneneinstrahlung begründen.
> Wenn der Ertrag nicht dem prognostizierten
> entspricht, weil eben der Wechselrichter mehrfach ersetzt werden
> musste, ist das IMHO unternehmerisches Risiko.
Wenn bei gehöriger unternehmerischer Vorsicht mit diesen Kosten zu
rechnen ist, musst du sie in deine Prognose einrechnen. Die
Bürgerbeteiligungsanlagen haben immer 1% p.a. für Reparaturen in der
Prognose, was m.E. zu niedrig ist.
> Wenn das FA das anders
> sieht, muss ein Gericht entscheiden.
Viel Spass beim Finanzgericht. Sowohl Richter als Beisitzer kommen
i.d.R. von Finanzämtern oder der OFD.
Und eine Krähe hackt der anderen, na du weisst schon.
Es gibt eine einfache Lösung: Gewinn machen! Vernünftig kalkulieren,
Risiken einrechnen, sich preislich nicht per Schönrechnerei über den
Tisch ziehen lassen.
Man muss sicherlich hinter der Sache stehen um viel Geld in eine
PV-Anlage zu investieren. Aber ich finde ökologisches und
ökonomisches Denken schliessen sich nicht aus.
Walter
> Der Staat mag dafür geradestehen können, daß ein Polizeiauto
> bei einer wilden Verfolgungsjagd einen 20 Millionen EUR Unfall reist,
> aber ein AKW Unfall der 10 Millionen Menschen mit Immobilien
> und Arbeitsplätzen im durchschnittlichen Wert von 200.000 EUR
> vertreibt, das wäre so als würden 100.000 Polizeiautos
> gleichzetig einen 20.000.000 EUR Unfall bauen.
Erstens steht der Staat nicht dafür gerade, sondern der Betreiber.
Zweitens ging es bei deinen pauschalen Vergleichen nicht um Schadenshöhen,
sondern um eine angeblich fehlende Absicherung an sich.
Und drittens sind Schadenssummen von 2.000 Mrd Euro völlige Illusion und
durch keine Versicherung gedeckt.
> Das geht weit über die Finanzkraft des Staates hinaus.
Dann hat sich das Problem sowieso erledigt. Allerdings nur wenn ein solcher
Schaden auch auftritt, was nur durch Hochrechnen von Luftblasen
zustandekommt.
> Es ist wie wenn der Staat russisches Roulett mit
> allen Bürgern und dem gesamten Land spielt.
Jede Entscheidung der Regierung kann solche Folgen haben.
> Ein klicken, Glück gehabt und billigen Strom
> Wumm, und die Birne ist weg.
Bleib mal besser bei deinen Solaranlagen, da klingst du wesentlich
kompetenter. Das kann ich zwar momentan nicht nachprüfen, aber das du im
obigen Zusammenhang keine Ahnung hast fällt recht deutlich auf.
Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx
>> Außerdem muss man wenn man fair rechnet die Folge und Risikokosten der
>> Alternativen gegenrechnen.
>> Beispiel Kohleverstromung
>
> Die Technik für Umweltsäue und all jene,
> die große "No Future" Buttons auf Ihren Anzug tragen
Quark. Die Kohleverstromung wird nach wie vor und auch in nächster Zukunft
betrieben. Wenn die australische Kohle alle ist, kann man sich in Dselbst
bis zur Nordsee vorwühlen, alles Kohleflöze.
>> Beispiel Windenergie- sind die Folgen des Einsatzes der Windräder
>> ausreichend beleuchtet?
>
> Ja, und viele der Bedenken der hauptamtlichen Bedenkenträger wurden
> wiederlegt. Aber kein Wunder, die Bedenkenträger wurden ja auch
> von den "No Future" Leuten der Kohleindustrie bezahlt.
Nun, kein Mensch hat mir bisher schlüssig widerlegen können, dass
beispielsweise Anzapfen der Windenergie auf das Klima auswirkt.
Die paar windrädchen, die hier so rumstehen, machen den Kohl nicht fett,
aber wie schats aus, wenn sagen wir 50% des Weltweiten energiebedarfs aus
Wind gewonnen wird.
Kein Mensch konnte mir bislang erklären, wie die Grundlast zu decken ist,
wenn PV odfer Wind extrem Wetterabhängig sind.
kein Mensch konnte mir sagen, wie das Problem zu lösen ist, dass in unseren
Breiten Nachfrage und Angebot nichtwirklich gut zusammenhängen.
>>> Du möchten Autofahren
>>> Du brauchen Haftpflichtversicherung
>>> Du nicht zahlen Haftplrichtversicherung?
>>> Polizei kommen und Nummernschilder abmontieren
>>>
>>> Du möchten Atomkraftwerk?
>>> Kein Problem, keine Haftplicht nötig
>>
>> Du hast immer noch nicht erklärt, was "Sozialverischer" bedeutet. Selbst
>> unter Berücksichtigung von Tippfehlern, kriege ich keinen Sinn in diesen
>> Satz.
>
> Ein Mensch der Arbeitet muß Sozialversicherung bezahlen.
> Für die Pension, also die Zeit wo er nicht mehr selbst arbeiten kann.
> Damit ist die Altersversorgung eines Menschen gesichert.
> Bei einem der mit 65 in Pension geht im Schnitt 20 Jahre.
>
> Auf ein AKW angeandt muß die Sozialversicherung Vorsorge treffen
> für einige 10 Millionen Jahre Atommüllüberwachung.
Quatsch. selbst in der direkten endlagerung. Pu-239 hat ne halbwertszeit
von 24000 jahre, macht also 240 000 Jahre Lagerung.
Auchdieser zeitraum ist aus heutiger sicht unüberschaubar lang.
Zur Zeit werden weitere technologien entwickelt, wie zum Beispiel
Transmutation.
> Das ist die Altersvorsorge für ein AKW.
>
>>> Die Ideologie heißt Umstellung von teuren fossilen Energieträgern
>>> aus politisch unischeren Gegenden auf eine Eigenversorgung.
>>
>> Und genauso auf Kosten der Allgemeinheit.
>
> Das Wohl der Allgemeinheit wird ja jetzt geopfert für billige Energie
> für billige Pfuschlösungen. 5 Millionen Arbeitslose klagen an.
>
> http://politik.pege.org/2005-grunduebel/billige-energie.htm
ne, Deine Seiten tu ich mir nichtan- keine Chance.
gruß
>>>> Wer das Kapital schlicht nicht hat, um PV aufzustellen, dem nützt die
>>>> Milchmädchenrechnung auch nichts.
>>>
>>> Das Kapital dafür haben die Banken, und die geben es für eine
>>> Photovoltaik
>>> zu Superkonditionen her
>>
>> Es mag Menschen geben, die Ihre Schulden in grenzen halten wollen.
>
> Es gibt 2 Grundlegend unterschiedliche Arten von Schulden machen und
> Krediten
>
> 1.) Der Konsumkredit
>
> Zum Beispiel eine große Urlaubsreise nach Thailand
>
> 2.) Der Investitionskredit
>
> Zum Beispiel eine Photovoltaik
So what- Schulden sind und bleiben Schulden. Ich muss die laufenden raten
aufbringen. Ne gebrauchte PVAnlage hat ebenfalls nen Wertverlust und und
und.
Und nicht jeder teilt Deine Meinung.
Gruß
Ach der Betreiber haftet.
Wo hat denn der Betreiber soviel Geld, daß er haften könnte?
Das erinnert mich an einem Unfall, wo ein Besoffener
mit einem nicht versicherten Auto Thomas Muster,
einen berühmten Tennisspieler gerammt hat.
3.5 Millionen EUR Schaden, aber der Besoffene konnte
dafür ebensowenig aufkommen wie ein AKW Betreiber
für einen GAU
> Zweitens ging es bei deinen pauschalen Vergleichen nicht um Schadenshöhen,
> sondern um eine angeblich fehlende Absicherung an sich.
>
> Und drittens sind Schadenssummen von 2.000 Mrd Euro völlige Illusion und
> durch keine Versicherung gedeckt.
Genau das ist das Problem mit der Atomenergie.
Die ist nur billig, weil unversichert, und den Dreck überläßt man
den kommenden einer Million Generationen zum bewachen.
>> Das geht weit über die Finanzkraft des Staates hinaus.
>
> Dann hat sich das Problem sowieso erledigt. Allerdings nur wenn ein
> solcher
> Schaden auch auftritt, was nur durch Hochrechnen von Luftblasen
> zustandekommt.
Tschernobyl.
>> Es ist wie wenn der Staat russisches Roulett mit
>> allen Bürgern und dem gesamten Land spielt.
>
> Jede Entscheidung der Regierung kann solche Folgen haben.
Sicher, Angriffskriege führen ist eine riskante Entscheidung.
Atomkraft ist ein Angriffskrieg gegen die kommende Million
Generationen die den Dreck bewachen müssen.
>> Ein klicken, Glück gehabt und billigen Strom
>> Wumm, und die Birne ist weg.
>
> Bleib mal besser bei deinen Solaranlagen, da klingst du wesentlich
> kompetenter. Das kann ich zwar momentan nicht nachprüfen, aber das du im
> obigen Zusammenhang keine Ahnung hast fällt recht deutlich auf.
Von Atomkraft und auch von der neuen Spielwiese Kernfusion
verstehe ich mehr als manchen Abkassierer lieb ist
Falsch. Die Kreditraten vom Urlaub reisen einen rein.
Der Stromertrag der Photovoltaik zahlt hingegen den Kredit ab
Das Erdklima ist dafür völlig egal
Die Zukunft der Menschheit ist auch völlig egal.
Hauptsache die Herren mit den großen "No Future" Buttons haben Ihre Profite
>>> Beispiel Windenergie- sind die Folgen des Einsatzes der Windräder
>>> ausreichend beleuchtet?
>>
>> Ja, und viele der Bedenken der hauptamtlichen Bedenkenträger wurden
>> wiederlegt. Aber kein Wunder, die Bedenkenträger wurden ja auch
>> von den "No Future" Leuten der Kohleindustrie bezahlt.
>
> Nun, kein Mensch hat mir bisher schlüssig widerlegen können, dass
> beispielsweise Anzapfen der Windenergie auf das Klima auswirkt.
> Die paar windrädchen, die hier so rumstehen, machen den Kohl nicht fett,
> aber wie schats aus, wenn sagen wir 50% des Weltweiten energiebedarfs aus
> Wind gewonnen wird.
> Kein Mensch konnte mir bislang erklären, wie die Grundlast zu decken ist,
> wenn PV odfer Wind extrem Wetterabhängig sind.
Auf große Flächen weht immer wo ein bißchen Wind.
Photovoltaik hat auch bei Bewölkung noch eine nette Leistung.
Wasserspeicherkraftwerke können Ausgleichsarbeit leisten
Schnell anspringende (Bio) Gaskraftwerke können die Lücken füllen.
Diese Kraftwere können aus Biogas wahlweise Strom und Wärme
oder einen dieselähnlichen Kraftstoff herstellen.
>>>> Die Ideologie heißt Umstellung von teuren fossilen Energieträgern
>>>> aus politisch unischeren Gegenden auf eine Eigenversorgung.
>>>
>>> Und genauso auf Kosten der Allgemeinheit.
>>
>> Das Wohl der Allgemeinheit wird ja jetzt geopfert für billige Energie
>> für billige Pfuschlösungen. 5 Millionen Arbeitslose klagen an.
>>
>> http://politik.pege.org/2005-grunduebel/billige-energie.htm
>
> ne, Deine Seiten tu ich mir nichtan- keine Chance.
Ich weiß, Du verehrst die billige Energie,
auf das alle billigen Pfuschlösungen weiter existieren
und es noch mehr Arbeitslose gibt
> Kein Mensch konnte mir bislang erklären, wie die Grundlast zu decken ist,
> wenn PV odfer Wind extrem Wetterabhängig sind.
Ehmmm... wie funktioniert das denn jetzt?
Atomkraftwerke sind extrem störanfällig (bricht bei jeder Schnellabschaltung
das ganze Netz zusammen?)
Wärmekraftwerke sind abhängig von Kühlung (letztes Jahr sehr schön
zu beobachten: Es wurde örtlich arg knapp, mit dem Kühlwasser)
*Irgend wo* weht immer Wind.
*Irgend wo* scheint immer die Sonne.
*Irgend wo* kann man immer Biogas verbrennen
*irgend wo* gibt es immer Gezeiten
*irgend wo* ....
Wer sagt denn, dass man nur PV und Windräder benutzt, wenn man
nicht mehr mit Fossilien oder Atomen heizen will?
> Pu-239 hat ne halbwertszeit
> von 24000 jahre, macht also 240 000 Jahre Lagerung.
> Auchdieser zeitraum ist aus heutiger sicht unüberschaubar lang.
In der Tat.
In den Pyramiden u.a. im Tal der Könige stehen eindeutige Warnungen
vor dem 'Fluch des Pharao'. Konnte nur leider Jahrhunderte lang kein
Mensch entziffern.
In Atommüll-Endlagern stehen eindeutige Warnungen vor radioaktiver
Strahlung. Kann jemand in 3000 Jahren unsere heutigen Hieroglyphen
lesen, oder rennt man blindlings in die Stollen rein?
Du bist sehr optimistisch was die Halbwertzeit menschlicher Kulturen
angeht. Die kamen und gingen und mit ihnen Schrift, Wissen und Über-
lieferung. Unserer wird es nicht anders ergehen und mit ihrem Untergang
wird auch das Wissen über den Umgang mit Atommüll verschwinden.
Nur der Müll bleibt.
Gruß
Jochen
>> Du meinst, jedem, der ein Unternehmen angeht, was nicht von
>> geschäftlichem Erfolg gekrönt ist, droht unabwendbar dieses Schicksal?
>
>Ja, das droht stets dann wenn ein Unternehmen dauerhaft keinen Gewinn
>macht.
>Ob es dazu kommt hängt davon ab wie du den Misserfolg, also die
>Abweichung von deiner Geschäftsprognose, erklärst (konkret
>erläuterte unverhersehbare Ausgabensteigerung oder Einnahmesenkung).
>Kommt der Finanzbeamte zu der Überzeugung dass von vornherein keine
>Gewinnerzielungsaussicht bestand, erklärt er das Ganze zur
>Liebhaberei.
>
>
>> Und das Schicksal der PV-Investoren in steuerlicher Hinsicht hängt von
>> der Bewölkung ab?
>
>Im Ernstfall musst du deine Prognose vorlegen und deine Annahme der
>Sonneneinstrahlung begründen.
Du meinst, die Prognosen der Anbieter taugen nicht als Dokumentation
dafür (ich frage jetzt mal völlig wertfrei)?
>> Wenn der Ertrag nicht dem prognostizierten
>> entspricht, weil eben der Wechselrichter mehrfach ersetzt werden
>> musste, ist das IMHO unternehmerisches Risiko.
>
>Wenn bei gehöriger unternehmerischer Vorsicht mit diesen Kosten zu
>rechnen ist, musst du sie in deine Prognose einrechnen. Die
>Bürgerbeteiligungsanlagen haben immer 1% p.a. für Reparaturen in der
>Prognose, was m.E. zu niedrig ist.
>> Wenn das FA das anders
>> sieht, muss ein Gericht entscheiden.
>
>Viel Spass beim Finanzgericht. Sowohl Richter als Beisitzer kommen
>i.d.R. von Finanzämtern oder der OFD.
>Und eine Krähe hackt der anderen, na du weisst schon.
>
>
>Es gibt eine einfache Lösung: Gewinn machen! Vernünftig kalkulieren,
>Risiken einrechnen, sich preislich nicht per Schönrechnerei über den
>Tisch ziehen lassen.
>Man muss sicherlich hinter der Sache stehen um viel Geld in eine
>PV-Anlage zu investieren. Aber ich finde ökologisches und
>ökonomisches Denken schliessen sich nicht aus.
Ich bin doch völlig bei dir und wollte genau wie du jetzt sagen, dass
einem nicht so leicht Liebhaberei unterstellt werden kann, wenn man
vorher mal kritisch gerechnet und dokumentiert hat. Wie man das als
Unternehmer eben so macht.
Wenn man das allerdings nicht macht ...
Aber das schriebst du ja schon.
>
>Ein Mensch der Arbeitet muß Sozialversicherung bezahlen.
>Für die Pension, also die Zeit wo er nicht mehr selbst arbeiten kann.
>Damit ist die Altersversorgung eines Menschen gesichert.
>Bei einem der mit 65 in Pension geht im Schnitt 20 Jahre.
>
>Auf ein AKW angeandt muß die Sozialversicherung Vorsorge treffen
>für einige 10 Millionen Jahre Atommüllüberwachung.
>
Soviel ich weiss will man Endlager ohne Ueberwachung(darum macht es auch so
Mühe geeignete Lagerstätten zu finden) da diese auf die lange Zeit nicht
garantiert ist.
Ernst
--
Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?
TOFU steht für "Text Oben, Fullquote Unten". Das ist eine Unart, die einen
nicht nur in dieser Newsgroup, sondern im ganzen Netz unbeliebt macht.
Lies "Wie zitiere ich im Usenet?": http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/.
>In Atommüll-Endlagern stehen eindeutige Warnungen vor radioaktiver
>Strahlung. Kann jemand in 3000 Jahren unsere heutigen Hieroglyphen
>lesen, oder rennt man blindlings in die Stollen rein?
Wenn voll dan zu, kein Zugang mehr.
>Du bist sehr optimistisch was die Halbwertzeit menschlicher Kulturen
>angeht. Die kamen und gingen und mit ihnen Schrift, Wissen und Über-
>lieferung. Unserer wird es nicht anders ergehen und mit ihrem Untergang
>wird auch das Wissen über den Umgang mit Atommüll verschwinden.
>Nur der Müll bleibt.
>
Darum sucht man Lagerstätten die man nicht Ueberwachen muss.
#>
Könnstet du deinen OjE nicht auf standart Quoting umstellen, es nervt extrem.
Du bist der 1. der es fertigbringt die Unkonformität des OjE mit abstrusem
Quoting zu Toppen.
> Ach der Betreiber haftet.
Ist dir das wirklich neu?
> Wo hat denn der Betreiber soviel Geld, daß er haften könnte?
Genau da wo es Versicherungen und Banken auch haben. Nicht als Bargeld im
Keller.
> 3.5 Millionen EUR Schaden, aber der Besoffene konnte
> dafür ebensowenig aufkommen wie ein AKW Betreiber
> für einen GAU
Dann erzähle auch den wesentlichen Teil der Geschichte, ob und woraus der
Schaden reguliert wurde.
> Genau das ist das Problem mit der Atomenergie.
Das ist in erster Linie ein Problem von spekulativen Hochrechnungen.
> Die ist nur billig, weil unversichert, und den Dreck überläßt man
> den kommenden einer Million Generationen zum bewachen.
Lernst du auch mal etwas dazu oder wiederholst du immer nur die gleichen
Phrasen?
> Sicher, Angriffskriege führen ist eine riskante Entscheidung.
> Atomkraft ist ein Angriffskrieg gegen die kommende Million
> Generationen die den Dreck bewachen müssen.
Es sind Milliarden von Generationen. Mindestens.
> Von Atomkraft und auch von der neuen Spielwiese Kernfusion
> verstehe ich mehr als manchen Abkassierer lieb ist
Das kannst du aber gut verstecken!
Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx
Walter schrieb:
> ... ist mir das
> Risiko zu groß im Nutzungszeitraum keinen Gewinn ausweisen zu können
> und somit sämtlicher Steuervorteile verlustig zu gehen.
ganz so dramatisch wird das schon nicht sein.
Wenn Du die Anlagenteile nicht nach einem Jahr für einen Apfel und ein
Ei an Deine Frau verkaufst (oder ähnlich) und dem FA. gegenüber nur die
Verluste geltend machen willst, die Anlage also 20 Jahre lang betreibst,
so sehe ich keine Probleme. Wenn schlechtestenfalls alle 5 Jahre der
Wechselrichter abraucht und das Investment unrentabel wird, so wird kein
Finanzbeamter ernsthaft die Gewinnerzielungsabsicht in Frage stellen.
mfg
Robert
> Wenn voll dan zu, kein Zugang mehr.
Haben beispielsweise Kohleflöze einen Zugang?
> Darum sucht man Lagerstätten die man nicht Ueberwachen
> muss.
Sind Kohleflöze überwacht?
Die Leute buddeln sich trotzdem rein. Vielleicht will man im
85.000 Jahren genau da eine U-Bahn bauen. Oder aus
religiösen Gründen ein ganz tiefes Loch graben weil dort der
Salzgott wohnt.
Gruß
Jochen
> "Achim Waldek" <wats...@nospam.com> schrieb im Newsbeitrag
>
> Das Erdklima ist dafür völlig egal
> Die Zukunft der Menschheit ist auch völlig egal.
> Hauptsache die Herren mit den großen "No Future" Buttons haben Ihre Profite
Das Erdklima hat sich und wird sich ändern. Bislang gibt es keine
schlüssigen Beweise für einen Menscheneinflussauf den derzeitigen Wandel.
>>>> Beispiel Windenergie- sind die Folgen des Einsatzes der Windräder
>>>> ausreichend beleuchtet?
>>>
>>> Ja, und viele der Bedenken der hauptamtlichen Bedenkenträger wurden
>>> wiederlegt. Aber kein Wunder, die Bedenkenträger wurden ja auch
>>> von den "No Future" Leuten der Kohleindustrie bezahlt.
>>
>> Nun, kein Mensch hat mir bisher schlüssig widerlegen können, dass
>> beispielsweise Anzapfen der Windenergie auf das Klima auswirkt.
>> Die paar windrädchen, die hier so rumstehen, machen den Kohl nicht fett,
>> aber wie schats aus, wenn sagen wir 50% des Weltweiten energiebedarfs aus
>> Wind gewonnen wird.
>> Kein Mensch konnte mir bislang erklären, wie die Grundlast zu decken ist,
>> wenn PV odfer Wind extrem Wetterabhängig sind.
>
> Auf große Flächen weht immer wo ein bißchen Wind.
> Photovoltaik hat auch bei Bewölkung noch eine nette Leistung.
Ja, nun, öhm wirklich? wie sieht es im Winter aus, wenn Du den meisten
Bedarf hast, aber das wenigste tageslicht. Selbst auf EuropäisherEbene weht
dann nicht genug Wind für alle. nach wie vor keine Antwort auf den
möglichen Eeinfluss auf das Klima, wenn Du den Wind großtechnisch nutzt.
> Wasserspeicherkraftwerke können Ausgleichsarbeit leisten
>
> Schnell anspringende (Bio) Gaskraftwerke können die Lücken füllen.
>
> Diese Kraftwere können aus Biogas wahlweise Strom und Wärme
> oder einen dieselähnlichen Kraftstoff herstellen.
Soviel Biomasse gibt es nicht, die man verstromen kann. Versuch dochnur
einmal auszurechnen, wievierl raps man anbauen muss, um den gesamten
Dieselverbrauch auf Biodiesel umzustellen.
Das Grundlastproblem ist nach wie vor in deinem Konzept ungelöst.
>>>>> Die Ideologie heißt Umstellung von teuren fossilen Energieträgern
>>>>> aus politisch unischeren Gegenden auf eine Eigenversorgung.
>>>>
>>>> Und genauso auf Kosten der Allgemeinheit.
>>>
>>> Das Wohl der Allgemeinheit wird ja jetzt geopfert für billige Energie
>>> für billige Pfuschlösungen. 5 Millionen Arbeitslose klagen an.
>>>
>>> http://politik.pege.org/2005-grunduebel/billige-energie.htm
>>
>> ne, Deine Seiten tu ich mir nichtan- keine Chance.
>
> Ich weiß, Du verehrst die billige Energie,
> auf das alle billigen Pfuschlösungen weiter existieren
> und es noch mehr Arbeitslose gibt
Deine Seiten verursachen Kopfweh aufgrund recht verquerer allgemeiner
Denkweisen deinerseits und noch viel schlimmer durch die Umsetzung.
Gruß
Der Schaden wurde eben nicht reguliert,
weil der Besoffene keine 3,5 Millionen bei sich hatte.
Genauso wie der Schaden nach einem GAU in einm AKW
reguliert werden wird.
Normal wenn ich antworte, steht der Text den ich Quote mit ">" da.
Bloß bei manchen Postern steht kein ">" vor dem Text beim Antworten
> "Achim Waldek" <wats...@nospam.com> schrieb
>
>> Kein Mensch konnte mir bislang erklären, wie die Grundlast zu decken ist,
>> wenn PV odfer Wind extrem Wetterabhängig sind.
>
> Ehmmm... wie funktioniert das denn jetzt?
> Atomkraftwerke sind extrem störanfällig (bricht bei jeder Schnellabschaltung
> das ganze Netz zusammen?)
Weder noch. Akws laufen ziemlich beständig und werden regelmäßig planmäßig
runtergefahren. Sie liefern genau wie die braunkohlekraftwerke die
Grundlast, da sie träge in der Regelung sind, aber prima am Laufen gehalten
werden können.
> Wärmekraftwerke sind abhängig von Kühlung (letztes Jahr sehr schön
> zu beobachten: Es wurde örtlich arg knapp, mit dem Kühlwasser)
Jepp, aber GKN beispielsweise konnte weiterlaufen, dank moderner
Kühltechnik.
> *Irgend wo* weht immer Wind.
> *Irgend wo* scheint immer die Sonne.
> *Irgend wo* kann man immer Biogas verbrennen
> *irgend wo* gibt es immer Gezeiten
> *irgend wo* ....
> Wer sagt denn, dass man nur PV und Windräder benutzt, wenn man
> nicht mehr mit Fossilien oder Atomen heizen will?
Roland erweckt den Eindruck, er hätte das Zukunftskonzept bis in ale
Einzelheiten in der tasche, bloß alle anderen sind lobbygesteuerte
Vollidioten.
Und so typen sind leider doch nicht so perfekt, wie sie glauben.
>> Pu-239 hat ne halbwertszeit
>> von 24000 jahre, macht also 240 000 Jahre Lagerung.
>> Auchdieser zeitraum ist aus heutiger sicht unüberschaubar lang.
>
> In der Tat.
> In den Pyramiden u.a. im Tal der Könige stehen eindeutige Warnungen
> vor dem 'Fluch des Pharao'. Konnte nur leider Jahrhunderte lang kein
> Mensch entziffern.
> In Atommüll-Endlagern stehen eindeutige Warnungen vor radioaktiver
> Strahlung. Kann jemand in 3000 Jahren unsere heutigen Hieroglyphen
> lesen, oder rennt man blindlings in die Stollen rein?
> Du bist sehr optimistisch was die Halbwertzeit menschlicher Kulturen
> angeht. Die kamen und gingen und mit ihnen Schrift, Wissen und Über-
> lieferung. Unserer wird es nicht anders ergehen und mit ihrem Untergang
> wird auch das Wissen über den Umgang mit Atommüll verschwinden.
> Nur der Müll bleibt.
Nö, bin ich nicht. Zum einen sieht das Endlagerkonzept einen Zustand vor,
der unbeaufsichtigt sicher ist, daher ja der immense Aufwand, sonst könnte
man ja im Zustand der Dauerzwischenlagerung bleiben. Zum anderen laufen
sehr erfolgsversprechende Forschungen, um die langen HWZ in den Griff zu
kriegen.
Gruß
> Weder noch. Akws laufen ziemlich beständig und werden regelmäßig planmäßig
> runtergefahren.
Aber auch unplanmäßig per Schnellabschaltung.
Statistik der Störfallmeldestelle des Bundesamtes für Strahlenschutz:
Durchschnittlich ungefähr 1 mal in zwei Jahren pro Anlage.
Für das 'Atomland' Frankreich heißt das also, dass die so ungefähr mit
29 unplanbaren Ausfällen pro Jahr rechnen müssen.
Das nur zum Argument: "Der Wind kann ja plötzlich mal nachlassen
und deshalb muss für Ausfälle immer Reserve vorgehalten werden."
Das gilt nämlich auch und gerade für Kernkraftwerke - und funktioniert.
> Nö, bin ich nicht. Zum einen sieht das Endlagerkonzept einen Zustand vor,
> der unbeaufsichtigt sicher ist
Daran glaube ich eben nicht. Sicher wäre es, das Zeug in die Sonne
zu schießen.
Vor 20.000 Jahren hielt man vermutlich das Gestein tief in den Alpen
für unbeaufsichtigt sicher.
Pech nur, dass man da jetzt die Eisenbahn durchfährt. Das gleiche gilt
für den Meeresboden unter dem Ärmelkanal. Du unterschätzt die Wühl-
tätigkeit der nachfolgenden tausend Generationen. Auf dem Mars fährt
schon ein Spielzeugauto rum - der Bagger kommt auch bald: Andere
Planeten sind also auch nicht sicher.
Gruß
Jochen
> "Achim Waldek" <wats...@nospam.com> schrieb
>
>> Weder noch. Akws laufen ziemlich beständig und werden regelmäßig planmäßig
>> runtergefahren.
>
> Aber auch unplanmäßig per Schnellabschaltung.
> Statistik der Störfallmeldestelle des Bundesamtes für Strahlenschutz:
> Durchschnittlich ungefähr 1 mal in zwei Jahren pro Anlage.
> Für das 'Atomland' Frankreich heißt das also, dass die so ungefähr mit
> 29 unplanbaren Ausfällen pro Jahr rechnen müssen.
> Das nur zum Argument: "Der Wind kann ja plötzlich mal nachlassen
> und deshalb muss für Ausfälle immer Reserve vorgehalten werden."
> Das gilt nämlich auch und gerade für Kernkraftwerke - und funktioniert.
AKWs haben ausschließlich technische Probleme, die zur Schnellabschaltung
führen. Nach einer Schnellabschaltung ist es rel. schnell wieder möglich,
das Ding wieder hochzufahren. Und 1 Ausfall/2 Jahre ist IMHO "ziermlich
beständig".
Windkraftanlagen haben zusätzlich zur Technik noch die
Ausfallwahrscheinlichkeit ihres Betriebsstoffes. Wie oft, meinst Du steht
ein Windrad still?
In einem AKW freien konzept konnte mir bislang keiner konkret sagen, wie
das Grundlastproblem zu lösen ist. Und das Argument "irgentwo weht immer
Wind" finde ich schwach und Deiner nicht würdig.
>> Nö, bin ich nicht. Zum einen sieht das Endlagerkonzept einen Zustand vor,
>> der unbeaufsichtigt sicher ist
>
> Daran glaube ich eben nicht. Sicher wäre es, das Zeug in die Sonne
> zu schießen.
> Vor 20.000 Jahren hielt man vermutlich das Gestein tief in den Alpen
> für unbeaufsichtigt sicher.
> Pech nur, dass man da jetzt die Eisenbahn durchfährt. Das gleiche gilt
> für den Meeresboden unter dem Ärmelkanal. Du unterschätzt die Wühl-
> tätigkeit der nachfolgenden tausend Generationen. Auf dem Mars fährt
> schon ein Spielzeugauto rum - der Bagger kommt auch bald: Andere
> Planeten sind also auch nicht sicher.
Du siehst also, dass das Endlagerproblem recht komplex ist- nicht umsonst
sucht man schon seit ypsen vielen Jahren.
Gruß
Ich würde meine eigene machen, mit deutlich vorsichtigeren Zahlen als
in den tollen Tabellen der Hersteller und Agenda-21- und sonstigen
Vorträgen.
Grund: Wenn bei der ersten Steuerprüfung (nach Arbeitsanfall und Lust
und Laune im Finanzamt nach ca. 5 bis 8 Jahren) die
Gewinnerzielungsaussicht bestritten wird, musst du darlegen dass du
aufgrund deiner Prognoserechnung mit Gewinn rechnen konntest.
Der Grund für die Abweichung der tatsächlichen Zahlen von der
Prognose ist konkret darzulegen, davon hängt die steuerliche
Behandlung ab.
Wenn der Steuerprüfer deine Prognose als unrealistisch bezeichnet hast
du schlechte Karten. Dass du sie vom Anbieter bekommen und gutgläubig
übernommen hast interessiert das Finanzamt nicht, du bist für deine
Prognose verantwortlich.
Allenfalls könnte sich ein Schadenersatzanspruch gegen den Anbieter
ergeben, aber das ist eine andere Baustelle.
Walter
Es gibt da völlig unbewiesene Behauptungen, daß Menschen
ohne Luft ersticken.
Schließ Dich doch einmal in einen Tresor ein,
um diese völlig unbewiesenen Behauptungen zu wiederlegen.
In manchen Politikgruppen gibt es ja immer wieder die Holocaustleugner.
Aber die Klimaänderungsleugner sind mindestens ebenso schlimm
wie diese Rechtsradikalen.
>> Auf große Flächen weht immer wo ein bißchen Wind.
>> Photovoltaik hat auch bei Bewölkung noch eine nette Leistung.
>
> Ja, nun, öhm wirklich? wie sieht es im Winter aus, wenn Du den meisten
> Bedarf hast, aber das wenigste tageslicht.
Im Winter weht meist mehr Wind.
Da produzieren die Biogaskraftwerke nicht Diesel
sondern Strom und Wärme
Warum sollte der Bedarf im Winter am größten sein?
Im Sommer wird doch mehr mit dem Auto gefahren.
> Selbst auf EuropäisherEbene weht
> dann nicht genug Wind für alle. nach wie vor keine Antwort auf den
> möglichen Eeinfluss auf das Klima, wenn Du den Wind großtechnisch nutzt.
Faszinierend
Da möchte einer den Einfluß von Kohlendioxid auf das Klima leugnen,
aber macht sich große Sorgen um den Wind.
Da war doch mal der Spruch mit dem Schiefer im Auge des anderen
und dem Balken im eignen Auge.
>> Wasserspeicherkraftwerke können Ausgleichsarbeit leisten
>>
>> Schnell anspringende (Bio) Gaskraftwerke können die Lücken füllen.
>>
>> Diese Kraftwere können aus Biogas wahlweise Strom und Wärme
>> oder einen dieselähnlichen Kraftstoff herstellen.
>
> Soviel Biomasse gibt es nicht, die man verstromen kann.
Richtig. Biomasse wird einmal rund 20% der Primärenergie darstellen,
die dann um 40% gegenüber dem heutigen niveau verringert ist.
Zum Ausfüllen der Winterlücke und für die längeren Autofahrten,
wo die Akkus nicht mehr ausreichen reicht aber die Biomasse
> Versuch dochnur
> einmal auszurechnen, wievierl raps man anbauen muss, um den gesamten
> Dieselverbrauch auf Biodiesel umzustellen.
Kein Problem.
Wir werden dann natürlich alle auf aufladbare Hybridfahrzeuge
umstellen, die 80% elektrisch fahren und nur für Strecken außerhalb
der elektrischen Reichweite mit einem Verbrennungsmotor fahren.
Damit ist der Verbrauch um 80% gesenkt
> Das Grundlastproblem ist nach wie vor in deinem Konzept ungelöst.
Primärenergie Deutschland 2050
2.500.000 GWh
50% Solar
30% Wind
20% Biomasse
>>>> Das Wohl der Allgemeinheit wird ja jetzt geopfert für billige Energie
>>>> für billige Pfuschlösungen. 5 Millionen Arbeitslose klagen an.
>>>>
>>>> http://politik.pege.org/2005-grunduebel/billige-energie.htm
>>>
>>> ne, Deine Seiten tu ich mir nichtan- keine Chance.
>>
>> Ich weiß, Du verehrst die billige Energie,
>> auf das alle billigen Pfuschlösungen weiter existieren
>> und es noch mehr Arbeitslose gibt
>
> Deine Seiten verursachen Kopfweh aufgrund recht verquerer allgemeiner
> Denkweisen deinerseits und noch viel schlimmer durch die Umsetzung.
Es freut mich, daß Du bereits beginnst darüber nach zu denken
Wahrheit kann manchmal sehr schmerzhaft sein
>Grund: Wenn bei der ersten Steuerprüfung (nach Arbeitsanfall und Lust
>und Laune im Finanzamt nach ca. 5 bis 8 Jahren) die
>Gewinnerzielungsaussicht bestritten wird, musst du darlegen dass du
>aufgrund deiner Prognoserechnung mit Gewinn rechnen konntest.
>Der Grund für die Abweichung der tatsächlichen Zahlen von der
>Prognose ist konkret darzulegen, davon hängt die steuerliche
>Behandlung ab.
>Wenn der Steuerprüfer deine Prognose als unrealistisch bezeichnet hast
>du schlechte Karten. Dass du sie vom Anbieter bekommen und gutgläubig
>übernommen hast interessiert das Finanzamt nicht, du bist für deine
>Prognose verantwortlich.
>Allenfalls könnte sich ein Schadenersatzanspruch gegen den Anbieter
>ergeben, aber das ist eine andere Baustelle.
Es gibt keine gesetzliche Verpflichtung zum Gewinn,
noch zur Rentabilität.
Die Liebhaberei spielt nur eine Rolle, verrechnest du
Gewinne aus anderen Tätigkeiten mit Verlusten aus
Liebhabereien, also z.B. deiner Pferdezucht, also wird
nach 5 Jahren ersichtlich, dass es eigentlich ein Hobby ist, nie auf
Kostendeckung ausgelegt war.
Aber man darf mit Unternehmungen durchaus mehrere Milliarden
Verluste einfahren, ohne in den Verdacht der Liebhaberei
zu kommen :-)
Gruß
Tobias
> Windkraftanlagen haben zusätzlich zur Technik noch die
> Ausfallwahrscheinlichkeit ihres Betriebsstoffes. Wie oft, meinst Du steht
> ein Windrad still?
Häufiger. Aber die Kapazität die dann planmäßig oder außerplanmäßig
still steht, ist deutlich kleiner als bei einem KKW
> In einem AKW freien konzept konnte mir bislang keiner konkret sagen, wie
> das Grundlastproblem zu lösen ist.
Den Stein der Weisen hat sicher niemand. Aber man wird das lösen
müssen, egal ob man Atomkraft nutzen will oder nicht: Die Vorräte
reichen nicht ewig. Also plant, baut und experimentiert man doch
besser jetzt als erst in 3 Jahren.
> Du siehst also, dass das Endlagerproblem recht komplex ist- nicht
> umsonst sucht man schon seit ypsen vielen Jahren.
Es ist sehr löblich dass man lange sucht.
Man wird übrigens dereinst genau so intensiv nach den Behältern
suchen - und sei es nur aus Neugierde ob sie wirlich existieren oder
ob es nur uralte Mythen sind. Gefährlich, sagt die Überlieferung,
sollen sie sein. Gibt es irgend wo tief im Erdreich gefährliche Metall-
behälter? Wo ist Atlantis? Ist es ein Märchen oder hat die Sage
einen wahren Kern? Ein weites Feld für Archäologen im Jahr 12205!
Gruß
Jochen
>>> Das Erdklima ist dafür völlig egal
>>> Die Zukunft der Menschheit ist auch völlig egal.
>>> Hauptsache die Herren mit den großen "No Future" Buttons haben Ihre
>>> Profite
>>
>> Das Erdklima hat sich und wird sich ändern. Bislang gibt es keine
>> schlüssigen Beweise für einen Menscheneinflussauf den derzeitigen Wandel.
>
> Es gibt da völlig unbewiesene Behauptungen, daß Menschen
> ohne Luft ersticken.
Polemik. Und obendrein falsch.
>
> In manchen Politikgruppen gibt es ja immer wieder die Holocaustleugner.
> Aber die Klimaänderungsleugner sind mindestens ebenso schlimm
> wie diese Rechtsradikalen.
Lern lesen und lass godwin stecken. Einen Klimawandel bestreitet kaum
einer- Zahlen lügen nicht. Die Frage nach den Ursachen des derzeitigen
Wandels kann keiner ernsthaft beantworten. Im Laufe der Erdgeschichte gab
es ypsen viele Warm- und Kaltzeiten. Warum heißt Grönland wohl Grönland?
Wusstest Du, dass es Zeiten gab, wo in Schweden Wein angebaut wurde?
Und umgekehrt, im 17., 18. Jhd war es so kalt, dass es Missernten am
laufenden Band gab.
>>> Auf große Flächen weht immer wo ein bißchen Wind.
>>> Photovoltaik hat auch bei Bewölkung noch eine nette Leistung.
>>
>> Ja, nun, öhm wirklich? wie sieht es im Winter aus, wenn Du den meisten
>> Bedarf hast, aber das wenigste tageslicht.
>
> Im Winter weht meist mehr Wind.
> Da produzieren die Biogaskraftwerke nicht Diesel
> sondern Strom und Wärme
Aha, und woher die Biomasse nehmen?
> Warum sollte der Bedarf im Winter am größten sein?
> Im Sommer wird doch mehr mit dem Auto gefahren.
Weil Du dann dein Häuschen heizen musst, weil Du mehr Licht brauchst. Die
wenigsten haben Klimaanlagen, die im Sommer den Energieverbrauch nach oben
jagen. Im übrigen ist die Kilometerleistung bei mir und den anderen
Bekannten relativ gleichmäßig verteilt.
>> Selbst auf EuropäisherEbene weht
>> dann nicht genug Wind für alle. nach wie vor keine Antwort auf den
>> möglichen Eeinfluss auf das Klima, wenn Du den Wind großtechnisch nutzt.
>
> Faszinierend
>
> Da möchte einer den Einfluß von Kohlendioxid auf das Klima leugnen,
> aber macht sich große Sorgen um den Wind.
Jepp, ich leugne übrigens nicht einen möglichen Einfluss, indes, ich
bestreite den Beweis- aber das sind semantische Feinheiten, die Dich
wahrscheinlich nicht interessieren.
Aha- woher nimmst Du die Gewissheit, dass Deine Zahlen stimmen? Ich will
Dir mal was sagen, Du hast nichts außer Teilwissen, behauptest aber, den
Stein des Weisen gefunden zu haben- lächerlich. Das einzige, was Du kannst
ist im Dreisatz zu rechnen- immerhin eine Leistung, die heutige Schüler
nicht immer schaffen. Deine Basiszahlen sind aus den fingern gesogen.
Genauso gut hätte man würfeln können.
>> Deine Seiten verursachen Kopfweh aufgrund recht verquerer allgemeiner
>> Denkweisen deinerseits und noch viel schlimmer durch die Umsetzung.
>
> Es freut mich, daß Du bereits beginnst darüber nach zu denken
>
> Wahrheit kann manchmal sehr schmerzhaft sein
Unsinn- im gewollten Missverstehen bist Du ebenfalls Spitze. Du weißt
haargenau, dass Dein Webdesign unter aller Sau ist und dein farbgeschmack
nicht wirklich massentauglich.
Und genau deshalb lese ich Deine Seiten nicht. Nicht wegen des Inhalts, der
manchmal diskussionswürdig ist.
Gruß
>> So what- Schulden sind und bleiben Schulden.
>
> Falsch. Die Kreditraten vom Urlaub reisen einen rein.
> Der Stromertrag der Photovoltaik zahlt hingegen den Kredit ab
Nichtsdestotrotz sind und bleiben es Schulden. Der Unterschied zwischen
Invest und Konsumkrediten ist nicht nur Dir geläufig.
Schulden sind immer ein Risiko- immer. Auch PV Anlagen können abrauchen,
durch einen netten Tornado zerstört werden, der hersteller kann pleite
gehen und daher die Garantieleistung nicht bringen und und und. Sicher ist
nämlich im Leben nur eins: der Tod.
Sicher, wenn alles gut geht, ist die Installation einer PV ein gutes
Geschäft und das Risiko ist sicher kleiner als beim Kapitaleinsatz an der
Börse. Deswegen machen das einige; die Mehrheit scheut aber das risiko- sie
sind keine Unternehmer.
Gruß
Es gibt einiges an Brachflächen.
>> Warum sollte der Bedarf im Winter am größten sein?
>> Im Sommer wird doch mehr mit dem Auto gefahren.
>
> Weil Du dann dein Häuschen heizen musst
Das ist ein minimaler Mehrverbrauch.
Diese ganzen Baracken die da mit ihren ungesunden
Barackenklima herum stehen und gigantische Energiemengen
zum erwärmen brauchen müssen natürlich saniert werden.
> weil Du mehr Licht brauchst. Die
> wenigsten haben Klimaanlagen, die im Sommer den Energieverbrauch nach oben
> jagen. Im übrigen ist die Kilometerleistung bei mir und den anderen
> Bekannten relativ gleichmäßig verteilt.
Bei mir ist die im Winter am geringsten
>>> Versuch dochnur
>>> einmal auszurechnen, wievierl raps man anbauen muss, um den gesamten
>>> Dieselverbrauch auf Biodiesel umzustellen.
>>
>> Kein Problem.
>>
>> Wir werden dann natürlich alle auf aufladbare Hybridfahrzeuge
>> umstellen, die 80% elektrisch fahren und nur für Strecken außerhalb
>> der elektrischen Reichweite mit einem Verbrennungsmotor fahren.
>>
>> Damit ist der Verbrauch um 80% gesenkt
>>
>>> Das Grundlastproblem ist nach wie vor in deinem Konzept ungelöst.
>>
>> Primärenergie Deutschland 2050
>>
>> 2.500.000 GWh
>> 50% Solar
>> 30% Wind
>> 20% Biomasse
>
> Aha- woher nimmst Du die Gewissheit, dass Deine Zahlen stimmen?
Du meinst nur die Zahlen von den Hohen Pristern der No Future Bewegung
stimmen?
Jener Menschen die eine Zukunft leugnen und uns dazu verdammen
wollen die Bewohnbarkeit der Erde durch das ungebremste
Verbrennen fossiler Energie zu vernichten?
Falsch.
Du kannst nicht Deine bereits konsumierte Urlaubsreise zu Geld machen.
Aber man könnte seine Photovoltaik verkaufen
und den Kredit damit sofort tilgen
>>>> So what- Schulden sind und bleiben Schulden.
>>>
>>> Falsch. Die Kreditraten vom Urlaub reisen einen rein.
>>> Der Stromertrag der Photovoltaik zahlt hingegen den Kredit ab
>>
>> Nichtsdestotrotz sind und bleiben es Schulden.
>
> Falsch.
>
> Du kannst nicht Deine bereits konsumierte Urlaubsreise zu Geld machen.
> Aber man könnte seine Photovoltaik verkaufen
> und den Kredit damit sofort tilgen
Also jetzt reichts- bist Du so blöd, oder nur engstirnig?
Das Risiko bei einem Investkredit ist aus dem Grund, den Du selbst
aufführst kleiner, als bei einem Konsumkredit- keine Frage und von mir
nicht bestritten.
Das Risiko ist trotzdem >> 0, weil die Anlage über den Jordan gehen kann.
Setze ich eigenes Kapital ein, habe ich lediglih das verloren. Finanziere
ich über Kredit, habe ich die Schulden an der backe. So einfach ist das.
Die Bank wird nämlich mit Sicherheit sagen, "Anlage weg? Na so ein Pech
aber auch. Bitte lösen Sie sofort den Kredit auf, weil die Sicherheit nicht
mehr da ist." Dann musst Du einen normalen ratenkredit aufnehmen müssen, um
den Ursprungskredit zu tilgen, hast mehr Schulden an der Backe und zahlst
höhere Zinsen.
Selbstverständlich ist dieses Risiko da und wenn Du noch so vehement
ablenkst. Du magst für Dich abschätzen, dass das Risiko kalkulierbar ist
und gehst es ein. Walter als Beisiel geht es auch ein. Aber nicht jeder
heißt Walter und geht das Risiko ein.
gruß
>>>>> Auf große Flächen weht immer wo ein bißchen Wind.
>>>>> Photovoltaik hat auch bei Bewölkung noch eine nette Leistung.
>>>>
>>>> Ja, nun, öhm wirklich? wie sieht es im Winter aus, wenn Du den meisten
>>>> Bedarf hast, aber das wenigste tageslicht.
>>>
>>> Im Winter weht meist mehr Wind.
>>> Da produzieren die Biogaskraftwerke nicht Diesel
>>> sondern Strom und Wärme
>>
>> Aha, und woher die Biomasse nehmen?
>
> Es gibt einiges an Brachflächen.
Stimmt, aber die Masse bringt sie auch nicht an Ertrag. Letztenendes wirst
Du nicht mehr als 1600 Watt/qm herausholen. Das ist so ca. die
Sonneneinstrahlung. Ob Du da Solarzellen hinstellst oder
Sonnenwärmekraftwerke oder Aufwindanlagen oder oder oder. Völlig egal.
Mehr geht nicht! Wahrscheinlich sogar erheblich weniger, da ja Wärme
zurückreflektiert wird, Wind entsteht Wasser verdampft etc.
>>> Warum sollte der Bedarf im Winter am größten sein?
>>> Im Sommer wird doch mehr mit dem Auto gefahren.
>>
>> Weil Du dann dein Häuschen heizen musst
>
> Das ist ein minimaler Mehrverbrauch.
Nicht jeder wird Dein komisches Geminihaus haben. Vergiss es einfach. Deine
Ansprüche an ein Leben teilen die wenisgsten.
> Diese ganzen Baracken die da mit ihren ungesunden
> Barackenklima herum stehen und gigantische Energiemengen
> zum erwärmen brauchen müssen natürlich saniert werden.
Langsam gehen mir die höflichen Worte aus. Ich will Dir mal eins sagen:
Freunde von mir wohnen in einer hochgedämmten Wohnung. Und da stinkts es
immer nach abgestandener Luft. Meine Hütte wird regelmäßig gelüftet und
gleicht keiner Baracke. Baracken werden schnell warm und schnell kalt, da
sie keine Speichermasse haben. Meine Zigelhütte hat massig Wärmespeicher
und ergibt ein wunderbares Wohnfühlklima.
>> weil Du mehr Licht brauchst. Die
>> wenigsten haben Klimaanlagen, die im Sommer den Energieverbrauch nach oben
>> jagen. Im übrigen ist die Kilometerleistung bei mir und den anderen
>> Bekannten relativ gleichmäßig verteilt.
>
> Bei mir ist die im Winter am geringsten
Du solltest nicht immer von Dir auf andere schließen- en Roland mösl ist
ziemlich eigenartig.
>>>> Versuch dochnur
>>>> einmal auszurechnen, wievierl raps man anbauen muss, um den gesamten
>>>> Dieselverbrauch auf Biodiesel umzustellen.
>>>
>>> Kein Problem.
>>>
>>> Wir werden dann natürlich alle auf aufladbare Hybridfahrzeuge
>>> umstellen, die 80% elektrisch fahren und nur für Strecken außerhalb
>>> der elektrischen Reichweite mit einem Verbrennungsmotor fahren.
>>>
>>> Damit ist der Verbrauch um 80% gesenkt
>>>
>>>> Das Grundlastproblem ist nach wie vor in deinem Konzept ungelöst.
>>>
>>> Primärenergie Deutschland 2050
>>>
>>> 2.500.000 GWh
>>> 50% Solar
>>> 30% Wind
>>> 20% Biomasse
>>
>> Aha- woher nimmst Du die Gewissheit, dass Deine Zahlen stimmen?
>
> Du meinst nur die Zahlen von den Hohen Pristern der No Future Bewegung
> stimmen?
:) Schwacher Versuch. Das habe ich nämlich nicht gesagt. Ich habe lediglich
gesagt, dass Deine Zahlen aus den Fingern gesaugt sind und Dir jegliche
Fachkompetenz fehlt, überhaupt mit zahlen umzugehen. rechnen kannst Du,
aber das können Computer auch.
(..)
Gruß
> "Achim Waldek" <wats...@nospam.com> schrieb
>
>> Windkraftanlagen haben zusätzlich zur Technik noch die
>> Ausfallwahrscheinlichkeit ihres Betriebsstoffes. Wie oft, meinst Du steht
>> ein Windrad still?
>
> Häufiger. Aber die Kapazität die dann planmäßig oder außerplanmäßig
> still steht, ist deutlich kleiner als bei einem KKW
Bei den Windparks in Planung sind aber schon massig Leistung geplant.
>> In einem AKW freien konzept konnte mir bislang keiner konkret sagen, wie
>> das Grundlastproblem zu lösen ist.
>
> Den Stein der Weisen hat sicher niemand. Aber man wird das lösen
> müssen, egal ob man Atomkraft nutzen will oder nicht: Die Vorräte
> reichen nicht ewig. Also plant, baut und experimentiert man doch
> besser jetzt als erst in 3 Jahren.
Klar, jederzeit, zumal auch die Atomkraftbrennstoffe nicht ewig reichen
werden. Es ist nur ein fehler zu glauben, alles sei ganz einfach (a la
Mösl).
>> Du siehst also, dass das Endlagerproblem recht komplex ist- nicht
>> umsonst sucht man schon seit ypsen vielen Jahren.
>
> Es ist sehr löblich dass man lange sucht.
> Man wird übrigens dereinst genau so intensiv nach den Behältern
> suchen - und sei es nur aus Neugierde ob sie wirlich existieren oder
> ob es nur uralte Mythen sind. Gefährlich, sagt die Überlieferung,
> sollen sie sein. Gibt es irgend wo tief im Erdreich gefährliche Metall-
> behälter? Wo ist Atlantis? Ist es ein Märchen oder hat die Sage
> einen wahren Kern? Ein weites Feld für Archäologen im Jahr 12205!
Faszinierender Gedanke.
Ich glaube allerdings schon an ein Fortbestehen der Zivilisation. Natürlich
sind viele Zivilisationen bereits untergegangen und mit Ihnen viel Wissen.
Aber, die Situation hat sich schon gebessert. Nimm z.B. WW2- selbst dieser
krieg hat nicht die Menschheit technologisch zurückgeworfen, ganz im
Gegenteil. Mit anderen Worten- auch dei menschen im Jahre 12205 werden das
pänomän radioaktivität kennen.
Gruß
Gruß
Ja, man könnte damit den Kredit tilgen, sofern der Verkaufserlös der
Photovoltaik dafür ausreicht. Falls nicht, dann ist der
Differenzbetrag dein Problem.
Schulden sind und bleiben Schulden, auch wenn ein gewisser Gegenwert
vorhanden ist. Das mußten auch schon manche schmerzlich erkennen, z.B.
Aktionäre welche auf Pump Wertpapiere gekauft haben.
Falsch
Der Wirkungsgrad dieser Anlagen ist sehr unterschiedlich
Modernste Hochleistungsphotovoltaik schafft auch
160 kWh Strom / Jahr / m²
Biomasse ist derzeit maximal
1,8 kWh Strom / Jahr / m²
2,0 kWh thermisch / Jahr / m²
über Biogas und Gasmotor
Und das Aufwindkraftwerk ist ein völliger Blödsinn
http://wohnen.pege.org/2005/turmbau-zu-babel.htm
>>>> Warum sollte der Bedarf im Winter am größten sein?
>>>> Im Sommer wird doch mehr mit dem Auto gefahren.
>>>
>>> Weil Du dann dein Häuschen heizen musst
>>
>> Das ist ein minimaler Mehrverbrauch.
>
> Nicht jeder wird Dein komisches Geminihaus haben. Vergiss es einfach.
> Deine
> Ansprüche an ein Leben teilen die wenisgsten.
Du meinst der Rest lebt lieber im ungesunden Barackenklima
>> Diese ganzen Baracken die da mit ihren ungesunden
>> Barackenklima herum stehen und gigantische Energiemengen
>> zum erwärmen brauchen müssen natürlich saniert werden.
> Langsam gehen mir die höflichen Worte aus. Ich will Dir mal eins sagen:
> Freunde von mir wohnen in einer hochgedämmten Wohnung. Und da stinkts es
> immer nach abgestandener Luft.
Haben die keine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung?
> Meine Hütte wird regelmäßig gelüftet und
> gleicht keiner Baracke. Baracken werden schnell warm und schnell kalt, da
> sie keine Speichermasse haben. Meine Zigelhütte hat massig Wärmespeicher
> und ergibt ein wunderbares Wohnfühlklima.
Miß mal die Wandtemperatur
Du wirst feststellen, gegenüber der Lufttemperatur
deutlich weniger an den Außenwänden.
Man muß das Raumklima kritisch hinterfragen und nicht die
Werbesprüche der Ziegelindustrie übernehmen.
>>>> Primärenergie Deutschland 2050
>>>>
>>>> 2.500.000 GWh
>>>> 50% Solar
>>>> 30% Wind
>>>> 20% Biomasse
>>>
>>> Aha- woher nimmst Du die Gewissheit, dass Deine Zahlen stimmen?
>>
>> Du meinst nur die Zahlen von den Hohen Pristern der No Future Bewegung
>> stimmen?
>
> :) Schwacher Versuch. Das habe ich nämlich nicht gesagt. Ich habe
> lediglich
> gesagt, dass Deine Zahlen aus den Fingern gesaugt sind und Dir jegliche
> Fachkompetenz fehlt, überhaupt mit zahlen umzugehen. rechnen kannst Du,
> aber das können Computer auch.
Für meine Planungen habe ich einige Auszeichnungen bekommen
Versichern beruhigt
>>> Du kannst nicht Deine bereits konsumierte Urlaubsreise zu Geld machen.
>>> Aber man könnte seine Photovoltaik verkaufen
>>> und den Kredit damit sofort tilgen
>>
>> Also jetzt reichts- bist Du so blöd, oder nur engstirnig?
>> Das Risiko bei einem Investkredit ist aus dem Grund, den Du selbst
>> aufführst kleiner, als bei einem Konsumkredit- keine Frage und von mir
>> nicht bestritten.
>> Das Risiko ist trotzdem >> 0, weil die Anlage über den Jordan gehen kann.
>
> Versichern beruhigt
Du kannst die Anlage gegen technisches Versagen versichern?
Wäre mir neu
Gruß
> Wenn ein Gaskrauftwerk 50% Strom aus Gas machen kann,
> dann wird mit einer Wärmepumpe daraus 250% Wärme
Woher nimmst du die 50%? In unseren Stromnetzen ist ja alles gemischt,
also 30% oder? Und ich kenne nur ein Fabrikat, das mit einer
Leistungszahl 5 arbeitet, wenn es mit Erdsonden betrieben wird. Die
meist auf Messen angepriesenen Wärmepumpen liegen so bei Faktor 3,5 bis 4.
Also soweit sind die Techniken nicht voneinander entfernt, zumal Du im
städtischen Bereich nicht in allen Fällen Platz hast für Erdkollektoren
oder ausreichend Sondenbohrungen.
Gruß Martin
>"Ernst Keller" <ernst....@gmail.com > schrieb im Newsbeitrag
>news:2s9u12l6duu06pog8...@4ax.com...
>> On Mon, 20 Mar 2006 13:49:43 +0100, Roland Mösl <fou...@pege.org> wrote:
>>
>> #>
>>
>> Könnstet du deinen OjE nicht auf standart Quoting umstellen, es nervt
>> extrem.
>> Du bist der 1. der es fertigbringt die Unkonformität des OjE mit abstrusem
>> Quoting zu Toppen.
>
>Normal wenn ich antworte, steht der Text den ich Quote mit ">" da.
>
>Bloß bei manchen Postern steht kein ">" vor dem Text beim Antworten
Antwort ist nicht logisch, bei Walter werden bei mir die > normal gesetzt,
weiter sehe ich nicht ein warum du nicht > verwendest wenn du manuell
eingreifst.
Ernst
--
Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?
TOFU steht für "Text Oben, Fullquote Unten". Das ist eine Unart, die einen
nicht nur in dieser Newsgroup, sondern im ganzen Netz unbeliebt macht.
Lies "Wie zitiere ich im Usenet?": http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/.
> Bei den Windparks in Planung sind aber schon massig Leistung geplant.
Trotzdem ist ein Ausfall leichter kalkulierbar:
Wenn von 10.000 'Mühlen' durchschnittlich (um eine fiktive Zahl zu nennen)
15 % stillstehen (kein Wind, wasweißich) ist das gleichmäßiger als wenn
von 100 großen Kraftwerken immer im Schnitt 5 % stillstehen.
Abgesehn von den geplanten Sachen wie Wartung etc.: Die kann man, wie
das Wort schon sagt, planen. So, dass die Ausfallzeiten gleichmäßig ver-
teilt sind. Bei einem ungeplanten Ausfall eines Kraftwerks ist das Problem
um so größer, je größer dieses Kraftwerk ist: Viele kleine sind leichter zu
handhaben als wenige große.
> Nimm z.B. WW2- selbst dieser krieg hat nicht die Menschheit technologisch
> zurückgeworfen, ganz im Gegenteil.
Krieg nicht. Aber die nächste Eiszeit vielleicht? Ich würde keine Wette
darauf riskieren wollen. Wie sieht die Zivilisation aus, nachdem das Kilo-
meter dicke Eis abgetaut ist, dass sich mal wieder bis zum 40. oder 50.
Breitengrad ausgedehnt hatte? Es wird dann nicht das erste Mal gewesen
sein, aber die Menschheit hat sich imnmer noch nicht an diesen Wechsel
gewöhnt, weil die Zeiträume einfach zu lang sind ;-)
Zig tausend Jahre Halbwertzeit bei tödlichen Substanzen, das ist schon
verteufelt viel. Aber 'nach mir die Sintflut' war ja immer schon ein
beliebtes Motto. Wobei wir wieder bei den Archäologen wären: Die
suchen nach Noahs Arche, obwohl dieser Mythos 'gerade erst neulich'
entstanden ist, vor ein paar tausend Jahren.
Gruß
Jochen
> "Achim Waldek" <wats...@nospam.com> schrieb im Newsbeitrag
> news:14s3klbcoxnt0$.fmb5yzr2sbll.dlg@40tude.net...
>> Am Tue, 21 Mar 2006 10:17:04 +0100 schrieb Roland Mösl:
>>
>>>>>>> Auf große Flächen weht immer wo ein bißchen Wind.
>>>>>>> Photovoltaik hat auch bei Bewölkung noch eine nette Leistung.
>>>>>>
>>>>>> Ja, nun, öhm wirklich? wie sieht es im Winter aus, wenn Du den meisten
>>>>>> Bedarf hast, aber das wenigste tageslicht.
>>>>>
>>>>> Im Winter weht meist mehr Wind.
>>>>> Da produzieren die Biogaskraftwerke nicht Diesel
>>>>> sondern Strom und Wärme
>>>>
>>>> Aha, und woher die Biomasse nehmen?
>>>
>>> Es gibt einiges an Brachflächen.
>>
>> Stimmt, aber die Masse bringt sie auch nicht an Ertrag. Letztenendes wirst
>> Du nicht mehr als 1600 Watt/qm herausholen. Das ist so ca. die
>> Sonneneinstrahlung. Ob Du da Solarzellen hinstellst oder
>> Sonnenwärmekraftwerke oder Aufwindanlagen oder oder oder. Völlig egal.
>
> Falsch
richtig. Mehr als das, was die Sonne einstrahlt, wirst Du nicht ernten
können. Auch für Hochleistungsvoltaik gilt noch der erstze Satz der
Thermodynamik. Meine Zahl hatteich aus dem Kopf zitiert. laut
http://www.gymnasium-sonthofen.de/physik/jufo01/ertrag.htm
hat man wenn es hochkommt 1150 kwh/jahr und qm horizontaler Fläche.
Das gilt aber nur für den Süden von D.
macht also rund 3150 wh/Tag- nicht sehr viel.
> Der Wirkungsgrad dieser Anlagen ist sehr unterschiedlich
>
> Modernste Hochleistungsphotovoltaik schafft auch
> 160 kWh Strom / Jahr / m²
>
> Biomasse ist derzeit maximal
> 1,8 kWh Strom / Jahr / m²
> 2,0 kWh thermisch / Jahr / m²
> über Biogas und Gasmotor
>
> Und das Aufwindkraftwerk ist ein völliger Blödsinn
> http://wohnen.pege.org/2005/turmbau-zu-babel.htm
Mein Kernsatz war: Egal, was man da hinstellt- über 1150kwh/jahr und qm
kommt man nicht. Ende der Diskussion.
>>>>> Warum sollte der Bedarf im Winter am größten sein?
>>>>> Im Sommer wird doch mehr mit dem Auto gefahren.
>>>>
>>>> Weil Du dann dein Häuschen heizen musst
>>>
>>> Das ist ein minimaler Mehrverbrauch.
>>
>> Nicht jeder wird Dein komisches Geminihaus haben. Vergiss es einfach.
>> Deine
>> Ansprüche an ein Leben teilen die wenisgsten.
>
> Du meinst der Rest lebt lieber im ungesunden Barackenklima
Wenn Du es so nennst, ja.
>>> Diese ganzen Baracken die da mit ihren ungesunden
>>> Barackenklima herum stehen und gigantische Energiemengen
>>> zum erwärmen brauchen müssen natürlich saniert werden.
>
>> Langsam gehen mir die höflichen Worte aus. Ich will Dir mal eins sagen:
>> Freunde von mir wohnen in einer hochgedämmten Wohnung. Und da stinkts es
>> immer nach abgestandener Luft.
>
> Haben die keine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung?
Nein.
>> Meine Hütte wird regelmäßig gelüftet und
>> gleicht keiner Baracke. Baracken werden schnell warm und schnell kalt, da
>> sie keine Speichermasse haben. Meine Zigelhütte hat massig Wärmespeicher
>> und ergibt ein wunderbares Wohnfühlklima.
>
> Miß mal die Wandtemperatur
> Du wirst feststellen, gegenüber der Lufttemperatur
> deutlich weniger an den Außenwänden.
>
> Man muß das Raumklima kritisch hinterfragen und nicht die
> Werbesprüche der Ziegelindustrie übernehmen.
Meine Wände sind zur Zeit kalt, da ich frischen Innenputz habe.
Gildet also nicht...
>>>>> Primärenergie Deutschland 2050
>>>>>
>>>>> 2.500.000 GWh
>>>>> 50% Solar
>>>>> 30% Wind
>>>>> 20% Biomasse
>>>>
>>>> Aha- woher nimmst Du die Gewissheit, dass Deine Zahlen stimmen?
>>>
>>> Du meinst nur die Zahlen von den Hohen Pristern der No Future Bewegung
>>> stimmen?
>>
>> :) Schwacher Versuch. Das habe ich nämlich nicht gesagt. Ich habe
>> lediglich
>> gesagt, dass Deine Zahlen aus den Fingern gesaugt sind und Dir jegliche
>> Fachkompetenz fehlt, überhaupt mit zahlen umzugehen. rechnen kannst Du,
>> aber das können Computer auch.
>
> Für meine Planungen habe ich einige Auszeichnungen bekommen
>
Na und?
Einfach in Google Photovoltaik Versicherung eingeben
Da ist ein recht umfangreiches Angebot.
Da las ich auch gleich mal was von Betriebsausfall
durch technische Schäden die versichert sind
# Pfeil runter Pfeil links
Shift ">" Shift loslassen Pfeil runter Pfeil links
zum einfügen
Mit einer Wandheizung mit extrem niederer Vorlauftemperatur
und einem vorgewärmten Untergrund ist auch über 5 möglich
> Also soweit sind die Techniken nicht voneinander entfernt, zumal Du im
> städtischen Bereich nicht in allen Fällen Platz hast für Erdkollektoren
> oder ausreichend Sondenbohrungen.
Richtig!
Wenn ein 5 stöckiges Wohnhaus neben dem anderen steht,
funktioniert das mit den Tiefenbohrungen nicht, weil man hätte
nach einigen Jahren einen tiefgefrorenen Untergrund.
Doch man kann ja mit dem Photovoltaik Wärme Kombi
im Sommer Wärme in den Untergrund speichern.
Also im Gegensatz zum normalen Einsatz der Wärmepumpe
wird dem Boden nicht ständig Wärme entzogen,
sondern im Sommerhalbjahr Wärme eingelagert
und im Winterhalbjahr entnommen.
Dies läßt sich übers Jahr zu einer ausgeglichenen thermischen Bilanz
abstimmen
> "Achim Waldek" <wats...@nospam.com> schrieb
>
>> Bei den Windparks in Planung sind aber schon massig Leistung geplant.
>
> Trotzdem ist ein Ausfall leichter kalkulierbar:
> Wenn von 10.000 'Mühlen' durchschnittlich (um eine fiktive Zahl zu nennen)
> 15 % stillstehen (kein Wind, wasweißich) ist das gleichmäßiger als wenn
> von 100 großen Kraftwerken immer im Schnitt 5 % stillstehen.
hey, na klar, aber die großen offshoreanlagen stehen bei Ausfall des Windes
komplett und es ist vergleichbar des Ausfalls von einem normalen
Wärmekraftwerk.
> Abgesehn von den geplanten Sachen wie Wartung etc.: Die kann man, wie
> das Wort schon sagt, planen. So, dass die Ausfallzeiten gleichmäßig ver-
> teilt sind. Bei einem ungeplanten Ausfall eines Kraftwerks ist das Problem
> um so größer, je größer dieses Kraftwerk ist: Viele kleine sind leichter zu
> handhaben als wenige große.
>
>> Nimm z.B. WW2- selbst dieser krieg hat nicht die Menschheit technologisch
>> zurückgeworfen, ganz im Gegenteil.
>
> Krieg nicht. Aber die nächste Eiszeit vielleicht? Ich würde keine Wette
> darauf riskieren wollen. Wie sieht die Zivilisation aus, nachdem das Kilo-
> meter dicke Eis abgetaut ist, dass sich mal wieder bis zum 40. oder 50.
> Breitengrad ausgedehnt hatte? Es wird dann nicht das erste Mal gewesen
> sein, aber die Menschheit hat sich imnmer noch nicht an diesen Wechsel
> gewöhnt, weil die Zeiträume einfach zu lang sind ;-)
> Zig tausend Jahre Halbwertzeit bei tödlichen Substanzen, das ist schon
> verteufelt viel. Aber 'nach mir die Sintflut' war ja immer schon ein
> beliebtes Motto. Wobei wir wieder bei den Archäologen wären: Die
> suchen nach Noahs Arche, obwohl dieser Mythos 'gerade erst neulich'
> entstanden ist, vor ein paar tausend Jahren.
Netter Vergleich, allerdings wird die nächste Eiszeitschon heute die
Zivilisation nicht auslöschen. Muttlerweile gibt es besseres als feuer, um
sich zu wärmen ;)
Gruß
> "Achim Waldek" <wats...@nospam.com> schrieb im Newsbeitrag
> news:14s3klbcoxnt0$.fmb5yzr2sbll.dlg@40tude.net...
>> Am Tue, 21 Mar 2006 10:17:04 +0100 schrieb Roland Mösl:
>>
>>>>>>> Auf große Flächen weht immer wo ein bißchen Wind.
>>>>>>> Photovoltaik hat auch bei Bewölkung noch eine nette Leistung.
>>>>>>
>>>>>> Ja, nun, öhm wirklich? wie sieht es im Winter aus, wenn Du den meisten
>>>>>> Bedarf hast, aber das wenigste tageslicht.
>>>>>
>>>>> Im Winter weht meist mehr Wind.
>>>>> Da produzieren die Biogaskraftwerke nicht Diesel
>>>>> sondern Strom und Wärme
>>>>
>>>> Aha, und woher die Biomasse nehmen?
>>>
>>> Es gibt einiges an Brachflächen.
>>
>> Stimmt, aber die Masse bringt sie auch nicht an Ertrag. Letztenendes wirst
>> Du nicht mehr als 1600 Watt/qm herausholen. Das ist so ca. die
>> Sonneneinstrahlung. Ob Du da Solarzellen hinstellst oder
>> Sonnenwärmekraftwerke oder Aufwindanlagen oder oder oder. Völlig egal.
>
> Falsch
>
> Der Wirkungsgrad dieser Anlagen ist sehr unterschiedlich
>
> Modernste Hochleistungsphotovoltaik schafft auch
> 160 kWh Strom / Jahr / m²
öhm, sicher?
> Biomasse ist derzeit maximal
> 1,8 kWh Strom / Jahr / m²
> 2,0 kWh thermisch / Jahr / m²
> über Biogas und Gasmotor
wenn biokraft 2 kwh thermisch liefern kann, wird sie niemals 1,8 kwh strom
liefern.
Carnot lässt grüßen
Auf deutsch-Deine zahlen sind unglaubwürdig
gruß
Bevor nicht das erste Jahresresultat fest steht,
bleibe ich lieber auf der sicheren Seite.
Sind Sanyo Hochleistungsmodule
>> Biomasse ist derzeit maximal
>> 1,8 kWh Strom / Jahr / m²
>> 2,0 kWh thermisch / Jahr / m²
>> über Biogas und Gasmotor
>
> wenn biokraft 2 kwh thermisch liefern kann, wird sie niemals 1,8 kwh strom
> liefern.
> Carnot lässt grüßen
Ist ein guter alter Bekannter von mir.
> Auf deutsch-Deine zahlen sind unglaubwürdig
Stammen ja nicht von mir, sondern von der Biogasanlage Strem nahe Güssing
in Burgenland.
Dies ist ein EU Forschungsprojekt.
Wenn Du deren Angaben für unglaubwürdig hälltst ist es Dein Problem
Es kommen in Deutschland pro Jahr und Quadratmeter
run 1000 bis 1150 kWh
Dabei bekommt man sehr unterschiedlich viel heraus
180 kWh Strom
500 kWh thermisch bei bester Hochleistunsphotovoltaik
1,8 kWh Strom
2,0 kWh thermisch bei bester Biomassetechnik
>> Der Wirkungsgrad dieser Anlagen ist sehr unterschiedlich
>>
>> Modernste Hochleistungsphotovoltaik schafft auch
>> 160 kWh Strom / Jahr / m²
>>
>> Biomasse ist derzeit maximal
>> 1,8 kWh Strom / Jahr / m²
>> 2,0 kWh thermisch / Jahr / m²
>> über Biogas und Gasmotor
>>
>> Und das Aufwindkraftwerk ist ein völliger Blödsinn
>> http://wohnen.pege.org/2005/turmbau-zu-babel.htm
>
>
> Mein Kernsatz war: Egal, was man da hinstellt- über 1150kwh/jahr und qm
> kommt man nicht. Ende der Diskussion.
Den braucht man auch nicht diskutieren.
Mein "Falsch" bezog sich darauf hocheffiziente Photovoltaik
mit so kranken Phantasmagorien wie Aufwindkraftwerke
in einen Satz zu nennen.
Bereits die heutige Solartechnik ist ausreichend
den fossilen Schmarren zu ersetzen