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lose Masse / verd. Masse

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Stefan Klemm

unread,
Apr 3, 2003, 2:47:28 AM4/3/03
to
Hallo,

habe ein Problem mit der Abrechnung von abgefahren Boden der
Bodenklasse 3.
Habe einen EP/mł für Boden abfahren mit Aufmass an der Entnahmestelle.
Nun wurde aber loser Boden abgefahren und dort ergeben sich natürlich
Mehrmengen.
Gibt es einen offiziellen Umrechnungsfaktor für lose Masse gegenüber
verdichteter Masse ?

Danke für Eure Hilfe.

--
Stefan Klemm

Josef Wohlfahrt

unread,
Apr 3, 2003, 3:07:29 AM4/3/03
to

"Stefan Klemm" <stk...@wolfsburg.de> schrieb

> habe ein Problem mit der Abrechnung von abgefahren Boden der
> Bodenklasse 3.

> Habe einen EP/m³ für Boden abfahren mit Aufmass an der Entnahmestelle.


> Nun wurde aber loser Boden abgefahren und dort ergeben sich natürlich
> Mehrmengen.
> Gibt es einen offiziellen Umrechnungsfaktor für lose Masse gegenüber
> verdichteter Masse ?

Offiziellen gibt es meines Wissens keinen aber 20-25% je nach
Verdichtungsgrad kommen der Wirklichkeit sehr nahe.

Gruß
Sepp


Josef Wohlfahrt

unread,
Apr 3, 2003, 3:13:58 AM4/3/03
to

"Josef Wohlfahrt" <jos...@hotmail.com> schrieb

> "Stefan Klemm" <stk...@wolfsburg.de> schrieb


> > Gibt es einen offiziellen Umrechnungsfaktor für lose Masse gegenüber
> > verdichteter Masse ?
>
> Offiziellen gibt es meines Wissens keinen aber 20-25% je nach
> Verdichtungsgrad kommen der Wirklichkeit sehr nahe.

Tschuldige, etwas unpräzise: 20-25% Volumsvergößerung nach dem Aushub
gegenüber eingebautem Zustand, damit alles klar ist..

MfG
Sepp


Adrian Herrmann

unread,
Apr 3, 2003, 3:42:04 AM4/3/03
to
Hallo,

> habe ein Problem mit der Abrechnung von abgefahren Boden der
> Bodenklasse 3.

> Habe einen EP/m³ für Boden abfahren mit Aufmass an der Entnahmestelle.


> Nun wurde aber loser Boden abgefahren und dort ergeben sich natürlich
> Mehrmengen.
> Gibt es einen offiziellen Umrechnungsfaktor für lose Masse gegenüber
> verdichteter Masse ?

üblicherweise geht man für gelöste Erdmassen von 1,7 to/m3 aus, das deckt
sich auch in etwa mit den Angaben von Lastannahmen für Schüttgüter und
ergibt die 20 bis 25% Aufschlag für den Festeinbau (siehe hierzu Geotechnik,
z.B. in Schneider-Tabellen). Allerdings ist das für die Abrechnung nicht
unbedingt maßgebend. Gibt es keine Vereinbarung und es wird nach VOB
abgerechnet, ist das nach DIN 18300 die Maße der Entnahmestelle, also fest
eingebaut. Es ist vollkommen unüblich nach fester Masse den Aushub zu
berechnen und gelöste Masse für die Abfuhr, sowas müßte dann auch vereinbart
sein.

Normalerweise wird sogar vereinbart nach Planmaßen abzurechnen, das ist
eigentlich die sauberste und für alle Parteien nachvollziehbarste Variante.
Im Nachweis sollte man ohnehin nur Kleinstmengen entsorgen lassen.

Gruß

Adrian Herrmann


Stefan Klemm

unread,
Apr 3, 2003, 3:57:05 AM4/3/03
to
Adrian Herrmann schrieb in
news:b6gs4p$5adpg$1...@ID-100811.news.dfncis.de :

> üblicherweise geht man für gelöste Erdmassen von 1,7 to/m3 aus,
> das deckt sich auch in etwa mit den Angaben von Lastannahmen für
> Schüttgüter und ergibt die 20 bis 25% Aufschlag für den Festeinbau
> (siehe hierzu Geotechnik, z.B. in Schneider-Tabellen). Allerdings
> ist das für die Abrechnung nicht unbedingt maßgebend. Gibt es
> keine Vereinbarung und es wird nach VOB abgerechnet, ist das nach
> DIN 18300 die Maße der Entnahmestelle, also fest eingebaut. Es ist
> vollkommen unüblich nach fester Masse den Aushub zu berechnen und
> gelöste Masse für die Abfuhr, sowas müßte dann auch vereinbart
> sein.

Danke für Eure Antworten.

Es war auch nicht beabsichtigt die losen Massen abzufahren, nun hat
es sich aber ergeben das ein Teil des Aushubs abgefahren werden muss
und dieser liegt nunmal als lose Masse vor. Deshalb die
Abrechnungsprobleme.


--
Stefan Klemm

Robert Pflüger

unread,
Apr 3, 2003, 5:11:54 AM4/3/03
to
HAllo,

wenn es eine Position gibt: Aushub abfahren, Aufmaß an der
Entnahmestelle. wo liegt dann eine nicht kalkulierte Leistung? Auch wenn
er den Boden selber ausgebaut hätte, ware dieser beim Abtransport
bereits "nicht verdichtet".
Wenn sich die Entnahmestelle des abgefahrenen Bodens nicht (mehr)
aufmessen lässt kann man eventuell die Menge aus den zur Verfügung
stehender Volumen (eingebaute Bauteile (Kanalschacht(/ Wieder
eingebautem oder ausgetauschtem Boden (Sandbett)) errechnen.

Robert


Stefan Klemm wrote:
> ...

Stefan Klemm

unread,
Apr 3, 2003, 6:50:15 AM4/3/03
to
Robert Pflüger schrieb in news:3E8C08EA...@robertpflueger.com
:

> wenn es eine Position gibt: Aushub abfahren, Aufmaß an der
> Entnahmestelle. wo liegt dann eine nicht kalkulierte Leistung?
> Auch wenn er den Boden selber ausgebaut hätte, ware dieser beim
> Abtransport bereits "nicht verdichtet".
> Wenn sich die Entnahmestelle des abgefahrenen Bodens nicht (mehr)
> aufmessen lässt kann man eventuell die Menge aus den zur Verfügung
> stehender Volumen (eingebaute Bauteile (Kanalschacht(/ Wieder
> eingebautem oder ausgetauschtem Boden (Sandbett)) errechnen.

Das Problem liegt darin das nur _Teilmengen_ des Aushubs abgefahren
werden müssen, der Rest hat anderweitig Verwendung gefunden.

--
Stefan Klemm

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