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Re: DVB-T2-Receiver 40€-Klasse

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Wolfgang Kynast

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Mar 20, 2017, 1:21:05 PM3/20/17
to
On Mon, 20 Mar 2017 15:10:13 +0100, "Beate Goebel" posted:

...
>Steht bei mir, ist zufriedenstellend. Umschalten dauert etwas, Bild OK,
>keine Abstürze, Aufnehmen OK, wenn man die HD am PC formatiert. Das
>Sortieren der Senderliste ist mühsam, da man die Sender nur einzeln,
>nicht im Block verschieben kann.

Es gab doch von Xoro mal ein Programm, mit dem die exportierte
Senderliste am PC bearbeitet werden konnte.

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Wolfgang Kynast

unread,
Mar 20, 2017, 2:24:31 PM3/20/17
to
On Mon, 20 Mar 2017 18:30:16 +0100, "Beate Goebel" posted:

>Wolfgang Kynast schrieb am 20 Mrz 2017
>Wenn Du das findest, sag mir bitte Bescheid. Ich muss bei der
>Hausanlage hier mindestens 1x im Monat die Sendeliste neu ziehen und
>werde irre mit der Drückerei auf der Fernbedienung.

Vielleicht hilft es bei der Suche:
es gab 2011 ein XORO_DVBS2DBM_1.0.3.0.zip und 2013 den
HRK8750_KABEL-TV_editor.zip, beide erfolgreich benutzt.
Letzterer: http://www.xoro.de/downloads/kabel/hrk8750/
Versuch macht kluch ;-)

Ansonsten:
- Xoro und Comag sind kompatibel
- der 7620 sei kompatibel zum Skymaster DT400
- http://www.setedit.de/receiver.php?spr=1#X
- https://sourceforge.net/projects/chansort/

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Lothar Planitzer

unread,
Mar 20, 2017, 6:14:33 PM3/20/17
to
Beate Goebel schrieb:
>>
> Kann für die Aufnahme nur Fat32. Könnte bei der Größe von DVB-T2-
> Streams kritisch werden.

Dieses Problem wird seit Menschengedenken durch Splitten der Aufnahmedateien
gelöst. Bei PVR-Ready Receivern war FAT32 nämlich mehr oder weniger Standard.
Sonst könnten mit meinem TechnoTrend TT-micro C834 überhaupt keine HDTV -
Aufnahmen gemacht werden, die je nach Qualität und Dauer bis zu 20 GiB groß
werden können.

Gruß Lothar

Andreas Borutta

unread,
Mar 21, 2017, 4:28:07 AM3/21/17
to
Ludger Averborg schrieb:

> On Mon, 20 Mar 2017 23:46:29 +0100, Martin Schnitkemper
> <news.trash...@spamgourmet.com> wrote:
>
>>Am Montag, 20.03.2017 23:25 schrieb Ludger Averborg:
>>
>>> Wann welche Sender abgeschaltet werden erfährt man ja leider
>>> nicht oder nur schwierig, derzeit wird nur diese 29. März
>>
>>https://de.wikipedia.org/wiki/DVB-T2_HD#Zweite_Ausbaustufe_ab_dem_29._M.C3.A4rz_2017
>
> Ja, das zeigt genau das, was ich meine. Wann z. B. der
> Sender Münster/Baumberge umgeschaltet wird, ist selbst aus
> dem sehr detaillierten Bericht nicht zu finden.
>
> In Sachsen und Brandenburg stellt jetzt offenbar jeweils nur
> ein einziger Sender um. Da kann man für das neue dvb-t2 wohl
> nicht von "Überall-Fernsehen" reden.

Bielefeld existiert für DVB-T2 in diesem Jahr gar nicht:

http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/mitte/21721323_Umstellung-auf-DVB-T2-hat-in-Bielefeld-noch-Zeit.html

Hübsch ist auch folgender Satz:

| Der Aufwand, die eingeblendeten Hinweise auf den lokalen Starttermin
| anzupassen, sei aber zu groß, sagt ein Sprecher des Westdeutschen
| Rundfunks, der in Nordrhein-Westfalen für die technische Umrüstung
| der Sendeanlagen zuständig ist.

Mich würde ja interessieren, wieviel Programmieraufwand es wäre, eine
Firmware eines Fernsehers mit Netzanschluss so anzupassen, dass,
ähnlich wie die Software Mediathekview es tut, über die festen URLs
der HD-Streams der ÖR ganz einfach ohne jedes weitere Extra-Gerät
Sendungen empfangen werden können.

Also nicht umständlich per App im Fernseher, sondern über das
Standard-Interface.

Kostet sowas Hundertausende?
Würde jedenfalls viel Elektroschrott sparen, wenn sich Nutzer
zusammentün könnten und statt Geld für Receiver auszugeben lieber
durch eine "Spende" an den Anbieter ihres Fernsehers eine Ergänzung
der Software bewirken könnten.
Klar, Utopie.

Andreas
--
http://borumat.de
http://fahrradzukunft.de

Frank Müller

unread,
Mar 21, 2017, 5:18:47 AM3/21/17
to
Ludger Averborg schrieb:
> Da kann man für das neue dvb-t2 wohl
> nicht von "Überall-Fernsehen" reden.

Redet man denn davon überhaupt noch?
Der Begriff "Überall-Fernsehen" ist mir in Verbindung
mit DVB-T2 noch nicht begegnet, der wird bestimmt
mit der Abschaltung von DVB-T mit abgeschafft.

Frank

Peter Eggebrecht

unread,
Mar 21, 2017, 7:00:54 AM3/21/17
to
On Tue, 21 Mar 2017 09:28:06 +0100, Andreas Borutta <bor...@gmx.de>
wrote:
> Kostet sowas Hundertausende?
> Würde jedenfalls viel Elektroschrott sparen, wenn sich Nutzer
> zusammentün könnten und statt Geld für Receiver auszugeben lieber
> durch eine "Spende" an den Anbieter ihres Fernsehers eine Ergänzung
> der Software bewirken könnten.
> Klar, Utopie.

Es soll verkauft und nicht gesammelt werden. Optimierung.
...jährlicher Hardwarewechsel. ...

--
--Peter

Bernd Ohm

unread,
Mar 21, 2017, 7:16:28 AM3/21/17
to
Am 21.03.2017 um 09:28 schrieb Andreas Borutta:

> dass, ähnlich wie die Software Mediathekview es tut, über die
> festen URLs der HD-Streams der ÖR ganz einfach ohne jedes
> weitere Extra-Gerät Sendungen empfangen werden können.

Es macht einen gewaltige Unterschied, ob man Sendungen
per Mediathek anschaut oder herunterlädt oder einen
Livestream direkt anschaut.
In Livestreams der Öffentlich-Rechtlichen wirst du oft
Texteinblendungen sehen, "dass man für die folgenden Bilder
leider keine Rechte für eine Ausstrahlung im Internet besitzt."

Sportübertragungen sind davon besonders oft betroffen.

Mediatheken, Livestreams, "echtes" IP-TV und OTT-Dienstanbieter
sollte man nicht in einen Topf werfen.

--
bis denn, BEN





Andreas Borutta

unread,
Mar 21, 2017, 10:27:28 AM3/21/17
to
Bernd Ohm schrieb:

> Am 21.03.2017 um 09:28 schrieb Andreas Borutta:
>
>> dass, ähnlich wie die Software Mediathekview es tut, über die
>> festen URLs der HD-Streams der ÖR ganz einfach ohne jedes
>> weitere Extra-Gerät Sendungen empfangen werden können.
>
> Es macht einen gewaltige Unterschied, ob man Sendungen
> per Mediathek anschaut oder herunterlädt oder einen
> Livestream direkt anschaut.

Ich sprach nur von der Software "Mediathekview" allgemein und nicht
von deren Teilfunktion, auf Mediathekinhalte zugreifen zu können.

Mediathekview kann, anders als der Name vermuten lässt, auch auf die
Live-HD-Streams zugreifen.
Damit wollte ich nur deutlich machen, wie einfach es vermutlich wäre,
entsprechende Zugriffsmöglichkeiten auch in die FW eines Fernsehers zu
integrieren.

Michael Limburg

unread,
Mar 21, 2017, 11:25:44 AM3/21/17
to
Martin Τrautmann wrote:

Hallo,

> On Mon, 20 Mar 2017 17:55:46 +0100, Ludger Averborg wrote:
>>>Ich will nicht wirklich viel aufnehmen, da geht's eher um's Prinzip.
>>>
>> Für mich wäre die Timeshift-Funktion sehr wichtig, und da
>> kommt bei längeren Sendungen schon einiges zusammen.
>
> Für den Zweck würde ich dann aber wohl kein Gerät aus der 40-€-Klasse

Wieso denn das nicht? Macht mein alter Billig-DVB-T Empfänger perfekt.
Natürlich muß ein Massenspeicher, hier USB-Stick, angesteckt sein.

> wollen. Vermutlich wäre dann auch HbbTV relevant - weil zumindest die
> Geräte dann nicht nur physikalisch eine RJ45-Buchse bieten, sondern auch
> eine nutzbare LAN Schnittstelle. Dann lässt sich vielleicht auch einiges
> vom PC aus steuern.

Davon magst Du träumen. Da muß man sich dann das gewünschte Gerät genau
anschauen, denn in der Realität sieht das dann allerdings oft ganz schön
müde aus. Ich habe hier z.B. einen Satelittenreceiver der mittleren
Preisklasse. Der bietet mir über's Netzwerk zur Steuerung vom PC aus
ein Abbild der Fernbedienung im Browser an. So was ist natürlich lächerlich.
Nicht mal die Senderliste läßt sich editieren. API und vernünftige Doku
scheint's auch nicht zu geben, sonst könnt man ja was selbst schreiben.
Die zugehörige App für's Smartphone zu testen, hab ich mir nach Durchlesen
der Bewertungen, erspart.

MfG


Michael Limburg

unread,
Mar 21, 2017, 11:46:44 AM3/21/17
to
Andreas Borutta wrote:

Hallo

> Mich würde ja interessieren, wieviel Programmieraufwand es wäre, eine
> Firmware eines Fernsehers mit Netzanschluss so anzupassen, dass,
> ähnlich wie die Software Mediathekview es tut, über die festen URLs
> der HD-Streams der ÖR ganz einfach ohne jedes weitere Extra-Gerät
> Sendungen empfangen werden können.
>
> Also nicht umständlich per App im Fernseher, sondern über das
> Standard-Interface.
>
> Kostet sowas Hundertausende?

Das Problem dürfte weniger die Programmierung denn der Support
sein. Kein Hersteller wird ernsthaft die Adressen der Streams
aus irgendwelchen Seiten, die sich zudem alle Nase lang ändern
können, herausfrickeln wollen. Dazu bedürfte es erst mal vernünftiger
Schnittstellen der Sendeanstalten.

MfG

Andreas Borutta

unread,
Mar 21, 2017, 12:09:11 PM3/21/17
to
Michael Limburg schrieb:
Ach, kein Problem. Ich bin doch Gebührenzahler. Da rufe ich morgen bei
den Verantwortlichen an, schlage vor, kanonische Links für die Streams
festzulegen, dann wird das sicher übermorgen umgesetzt sein.

Schluss mit
http://daserste_live-lh.akamaihd.net/i/daserste_de@91204/master.m3u8

Her mit
http://oer-live.de/daserste

Andreas :)

Michael Limburg

unread,
Mar 21, 2017, 2:31:50 PM3/21/17
to
Beate Goebel wrote:

> Martin Schnitkemper schrieb am 20 Mrz 2017

>> Außerdem sind die DVB-T2-HD-Streams durch die effizientere
>> H.265-Kompression wesentlich kleiner als die DVB-T-Streams, die
>> MPEG2 komprimiert sind. Die Aufzeichnungen sind hier bei HD
>> durchweg um 50% kleiner im Vergleich zu SD und betragen etwa 1 GB
>> die Stunde.
>
> Mangels Praxis kann ich dazu noch nix sagen. Aber im Handbuch des Xoro
> steht:
>
> "PVR-Aufnahmen* benötigen u.U. viel Speicherplatz. Der Receiver
> zeichnet Sendungen in der Qualität (Auflösung, Datenrate usw.) auf, in
> der sie vom Sender übertragen werden. Daher kann nicht genau
> vorhergesagt werden, wie viel Speicherplatz eine Aufnahme belegt. Eine
> HD-Aufnahme in hoher Qualität und mit mehreren Tonspuren (planen Sie
> hierfür ca. 5GB pro Stunde ein) belegt deutlich mehr Platz als eine
> Übertragung in Standardqualität mit geringer Datenrate."
>
> "Das Dateisystem FAT32 ist mit nahezu allen Computern und Geräten der
> Unterhaltungselektronik kompatibel. Jedoch ist die max. Dateigröße auf
> 4GB beschränkt. Datenträger die größer als 32GB sind, werden
> ineffizient durch FAT32 genutzt."
>
> Tja...?

Da hat jemand Allgemeinplätze gesammelt: Sieht aus wie Textbausteine
aus dem Wiki für Bedienungsanleitungsbastler. Aussage 1 hat halt mal
einer hinzugefügt, der für DVB-S HD geschrieben hat. Aussage 2 ist
lustig. Klar ist das ineffizient, aber halt insbesondere für kleine
Dateien und die kommen bei Videoaufnahme eher nicht vor.

Zudem sind alle hier vorhanden Sticks bis 128GB fat32 formatiert.
Möglicherweise aus Kompatibilitätsgründen. Es macht auch nix, wenn
der Empfänger bei Aufnahme stückelt. Hauptsache, er kommt damit bei
Wiedergabe wieder zurecht. Vermutlich interessieren sich außerhalb
des Usenet 99,9% der User nicht die Bohne dafür. Die wollen einfach
nur aufnehmen und wiedergeben und genau das funktioniert ja auch.

MfG

Wolfgang Kynast

unread,
Mar 21, 2017, 3:23:22 PM3/21/17
to
On Tue, 21 Mar 2017 20:04:14 +0100, "Beate Goebel" posted:

...
>Also mich würde das schon stören, weil ich die Aufnahmen evtl. als Film
>(am Stück) auf meine Medien-HD übertragen möchte. Und ich wüsste jetzt
>nicht auf Anhieb, womit ich diese Stücke am PC zusammensetzen kann. (Da
>gibt es sicher passende Programme für, die ich jetzt nicht mehr kenne.)

Xoro produziert doch TS-Dateien (oder nicht mehr?) - die, ggf.
mehrere, hab ich immer mit TS-Doctor bearbeitet (Vorspann, Werbung,
Nachspann) und in mpg konvertiert. Da war das Zusammensetzen nebenbei
mit erledigt.

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Bernd Ohm

unread,
Mar 21, 2017, 4:56:31 PM3/21/17
to
Den Artikel auf Seite 134 der c't Heft 6/2017 auswendig
lernen und das dort besprochene Programm herunterladen, fertig!

"Schnellschnitt
Fast automatisch: DVB-T2-Aufnahmen schneiden und optimieren
mit TS-Doctor"


--
bis denn, BEN

Bernd Ohm

unread,
Mar 21, 2017, 5:22:56 PM3/21/17
to
Am 21.03.2017 um 22:17 schrieb Beate Goebel:

> Schon gut, - kostet, lohnt sich für mich nicht.

Es läuft 120 Tage gratis.

--
bis denn, BEN

Wolfgang Kynast

unread,
Mar 21, 2017, 6:17:03 PM3/21/17
to
On Tue, 21 Mar 2017 22:43:17 +0100, "Martin Schnitkemper" posted:

...
>Das ist ja erst einmal nur eine Beschreibung des Dateisystems und in
>sofern korrekt. Das muss nicht zwingend heißen, dass die Aufnahmen nicht
>doch gesplittet werden, um das Limit zu umgehen. Und wenn Xoro das nicht so
>macht, dann wäre das ein Alleinstellungsmerkmal von Xoro und nicht Stand
>der Technik.

das hat Xoro iirc schon 2011 so gemacht.


--
Schöne Grüße,
Wolfgang
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