Ludger Averborg schrieb:
> On Mon, 20 Mar 2017 23:46:29 +0100, Martin Schnitkemper
> <
news.trash...@spamgourmet.com> wrote:
>
>>Am Montag, 20.03.2017 23:25 schrieb Ludger Averborg:
>>
>>> Wann welche Sender abgeschaltet werden erfährt man ja leider
>>> nicht oder nur schwierig, derzeit wird nur diese 29. März
>>
>>
https://de.wikipedia.org/wiki/DVB-T2_HD#Zweite_Ausbaustufe_ab_dem_29._M.C3.A4rz_2017
>
> Ja, das zeigt genau das, was ich meine. Wann z. B. der
> Sender Münster/Baumberge umgeschaltet wird, ist selbst aus
> dem sehr detaillierten Bericht nicht zu finden.
>
> In Sachsen und Brandenburg stellt jetzt offenbar jeweils nur
> ein einziger Sender um. Da kann man für das neue dvb-t2 wohl
> nicht von "Überall-Fernsehen" reden.
Bielefeld existiert für DVB-T2 in diesem Jahr gar nicht:
http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/mitte/21721323_Umstellung-auf-DVB-T2-hat-in-Bielefeld-noch-Zeit.html
Hübsch ist auch folgender Satz:
| Der Aufwand, die eingeblendeten Hinweise auf den lokalen Starttermin
| anzupassen, sei aber zu groß, sagt ein Sprecher des Westdeutschen
| Rundfunks, der in Nordrhein-Westfalen für die technische Umrüstung
| der Sendeanlagen zuständig ist.
Mich würde ja interessieren, wieviel Programmieraufwand es wäre, eine
Firmware eines Fernsehers mit Netzanschluss so anzupassen, dass,
ähnlich wie die Software Mediathekview es tut, über die festen URLs
der HD-Streams der ÖR ganz einfach ohne jedes weitere Extra-Gerät
Sendungen empfangen werden können.
Also nicht umständlich per App im Fernseher, sondern über das
Standard-Interface.
Kostet sowas Hundertausende?
Würde jedenfalls viel Elektroschrott sparen, wenn sich Nutzer
zusammentün könnten und statt Geld für Receiver auszugeben lieber
durch eine "Spende" an den Anbieter ihres Fernsehers eine Ergänzung
der Software bewirken könnten.
Klar, Utopie.
Andreas
--
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