Unser Nachbar (DHH, ca. 15m Abstand) empf�ngt seit Jahren TV und Radio
per Satellit. Wir selbst haben keine empfangstechnisch g�nstige
Montageposition f�r eine Antenne.
Ist es m�glich, die Antenne des Nachbarn mitzunutzen, sein
Einverst�ndnis vorausgesetzt?
Wie w�re das technisch zu bewerkstelligen?
Gerhard
--
"Ich habe ja nichts zu verbergen".
Nunja:
<http://daten-speicherung.de/wiki/index.php/
F�lle_von_Datenmissbrauch_und_-irrt�mern>
> Moin!
>
> Unser Nachbar (DHH, ca. 15m Abstand) empf�ngt seit Jahren TV und Radio
> per Satellit. Wir selbst haben keine empfangstechnisch g�nstige
> Montageposition f�r eine Antenne.
> Ist es m�glich, die Antenne des Nachbarn mitzunutzen, sein
> Einverst�ndnis vorausgesetzt?
> Wie w�re das technisch zu bewerkstelligen?
Es muss ein geeigneter LNB an der Sch�ssel vorhanden sein. Das ist das
runde Teil in der Mitte. Die eigentliche Antenne.
Und dann geht ein 2. Kabel von der Sch�ssel zu euch. Ist nicht teuer.
Meine Sch�ssel mit Doppel-LNB und 2 Receivern hat 95 EUR gekostet.
Wenn er schon einen Doppeltwin hat kann man auch eine "Weiche"
dahinter schalten. Aber das kommt wahrscheinlich nicht g�nstiger. Die
braucht einen geeigneten Montageplatz und eine Stromversorgung.
Vergiss die eventulelle Idee das Kabel anzapfen zu wollen. So per T-
oder Y- St�ck. Sowas geht nicht!
Mit "Weiche" meinst du vermutlich einen Multiswitch zur Verteilung der
LNB-Signale an mehrere Satellitenreceiver. Falls der Nachbar mehrere
Empfangsstellen im Haus haben sollte, ist ein solcher Switch bereits
sicher vorhanden. Wenn dann noch ein Anschluss frei sein sollte, kannst
du das Satelliten-Signal dort ganz einfach mit einem weiteren Kabel
"anzapfen".
--
Torsten Villnow
> Wenn dann noch ein Anschluss frei sein sollte, kannst du das
> Satelliten-Signal dort ganz einfach mit einem weiteren Kabel
> "anzapfen".
Theoretisch aber nicht praktisch, siehe andere Posting.
Lutz
> Vier Kabel von der Antenne zu einem Multischalter
> entsprechender Gr��e. F�r den muss ein Stromanschluss
> vorhanden sein. Jeweils so viele Kabel vom Multischalter zu
> ihm/ zu dir, wie er/du Receiver anschlie�en will..
Die Leitungen m�ssen galvanisch getrennt sein. Sonst gibt es ein
Potenzialproblem. Ich w�rde einen kaskadierbaren Switch nehmen.
Lutz
> Die Leitungen m�ssen galvanisch getrennt sein. Sonst gibt es ein
> Potenzialproblem.
Bei Doppelh�usern ist ein gemeinsamer Hauptpotentialausgleich nicht
un�blich, und dann gibts da kein Problem.
Gru� Dieter
Apropos galvanisch getrennt, bei einem DiSEqC Switch sollte das doch
machbar sein, er vorsorgt die LNB und 22khz liegt doch weit genug von
Gleichspannung weg...? Ich k�nnte mir h�chstes vorstellen das manche
switchs mit Standby ohne 14/18V nicht merken dass ein Receiver an ist
(mein Spaun SMS9982NF reagiert in dem Kontext IIRC nur auf die
Fernspeisespannung).
Thomas
> Apropos galvanisch getrennt, bei einem DiSEqC Switch sollte das doch
> machbar sein, er vorsorgt die LNB und 22khz liegt doch weit genug von
> Gleichspannung weg...?
Prinzipiell hast du recht, aber man macht die Trennung eh vor dem
Switch, Lutz schrieb ja schon von kaskadierbaren Switches.
Gru� Dieter
Also die Stammleitungen trennen, das sollte gehen. Die standby Funktion
wird IIRC zwischen Kaskaden und Kopf mit DiSEqC ein/ausgeschaltet,
zumindest bei erw�hntem Spaun hatte ich das so gelesen.
Aber ich meinte keine Stammleitung, sondern eine galvanisch getrennte
Endleitung zum Receiver - gibt es da Erfahrungen?
Thomas
> Aber ich meinte keine Stammleitung, sondern eine galvanisch getrennte
> Endleitung zum Receiver - gibt es da Erfahrungen?
Ist mir noch nicht untergekommen.
Gru� Dieter
> Bei Doppelh�usern ist ein gemeinsamer Hauptpotentialausgleich
> nicht un�blich, und dann gibts da kein Problem.
Sowas gibt es? War mir bisher nicht bekannt.
lutz
>> Bei Doppelh�usern ist ein gemeinsamer Hauptpotentialausgleich
>> nicht un�blich, und dann gibts da kein Problem.
>
> Sowas gibt es?
Aber sicher doch, und es gibt dann auch nur eine Hausanschlussleitung.
> War mir bisher nicht bekannt.
Man lernt nie aus.
Gru� Dieter
>> Sowas gibt es?
> Aber sicher doch, und es gibt dann auch nur eine
> Hausanschlussleitung.
Wenn der VNB das mitmacht.
>> War mir bisher nicht bekannt.
> Man lernt nie aus.
Yo.
Lutz
Beim Nachbar einfach das LNB gegen eines f�r 2 Receiver auswechseln, kostet ca. 15 Euro.
Franz
Kannst Du mir mal erkl�ren, wo bei dem "Potentialproblem", ein Ausgleichsstrom flie�en soll?
Franz
Widerstand, Spannungsfall -> Stromflu�.
In dem Fall ist der Widerstand die Abschirmung des Koaxialkabels/der
Koaxialleitung, also flie�t durch diese der Strom.
HTH Thomas
>>> Die Leitungen m�ssen galvanisch getrennt sein. Sonst gibt es ein
>>> Potenzialproblem. Ich w�rde einen kaskadierbaren Switch nehmen.
>> Kannst Du mir mal erkl�ren, wo bei dem "Potentialproblem", ein
>> Ausgleichsstrom flie�en soll?
> Widerstand, Spannungsfall -> Stromflu�.
> In dem Fall ist der Widerstand die Abschirmung des
> Koaxialkabels/der Koaxialleitung, also flie�t durch diese der
> Strom.
Hier habe ich meine Infos her:
Lutz
> Gerhard Torges schrieb:
>
> > Unser Nachbar (DHH, ca. 15m Abstand) empf�ngt seit Jahren TV und Radio
> > per Satellit. Wir selbst haben keine empfangstechnisch g�nstige
> > Montageposition f�r eine Antenne.
> > Ist es m�glich, die Antenne des Nachbarn mitzunutzen, sein
> > Einverst�ndnis vorausgesetzt?
> > Wie w�re das technisch zu bewerkstelligen?
>
> Es muss ein geeigneter LNB an der Sch�ssel vorhanden sein. Das ist das
> runde Teil in der Mitte. Die eigentliche Antenne.
Klar.
Die "Sch�ssel" reflektiert nur, stimmt's?
> Und dann geht ein 2. Kabel von der Sch�ssel zu euch. Ist nicht teuer.
> Meine Sch�ssel mit Doppel-LNB und 2 Receivern hat 95 EUR gekostet.
>
> Wenn er schon einen Doppeltwin hat kann man auch eine "Weiche"
> dahinter schalten. Aber das kommt wahrscheinlich nicht g�nstiger. Die
> braucht einen geeigneten Montageplatz und eine Stromversorgung.
>
> Vergiss die eventulelle Idee das Kabel anzapfen zu wollen. So per T-
> oder Y- St�ck. Sowas geht nicht!
Warum eigentlich nicht?
Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:
> On Thu, 11 Feb 2010 07:29:12 +0100, deaf...@hotmail.com (Gerhard
> Torges) wrote:
>
> >Unser Nachbar (DHH, ca. 15m Abstand) empf�ngt seit Jahren TV und Radio
> >per Satellit. Wir selbst haben keine empfangstechnisch g�nstige
> >Montageposition f�r eine Antenne.
> >Ist es m�glich, die Antenne des Nachbarn mitzunutzen, sein
> >Einverst�ndnis vorausgesetzt?
> >Wie w�re das technisch zu bewerkstelligen?
> >
> Er m�sste in seiner Antenne einen Quattro LNB (der f�r die vier
> m�glichen Kombinationen aus Frequenzlage hi/lo und Polarisatiton
> hor/vert je einen getrennten Ausgang hat) installiert sein/werden.
Brauchen die LNBs eigentlich eine Stromversorgung?
Passive Bauteile (wie z.B. eine Stabantenne am Transistorradio) scheinen
das ja nicht zu sein.
> Vier Kabel von der Antenne zu einem Multischalter entsprechender
> Gr��e.
Vier?
> F�r den muss ein Stromanschluss vorhanden sein.
Hmm.
OK.
> Jeweils so viele Kabel vom Multischalter zu ihm/ zu dir, wie er/du
> Receiver anschlie�en will. F�r Dual Receiver (ein Prg auf Platte
> aufnehmen, ein anderes ansehen) also zwei Pl�tze auf dem
> Multischalter/ zwei Kabel.
Oh je.
Wird der LNB eigentlich irgendwie vom Receiver aus gesteuert?
Und wie programmiert man eigentlich den Videorecorder?
Mu� man da den Receiver parallel auch passend programmieren?
> Wenn ich das basteln w�rde, w�rde ich bestimmt noch paar L�cher am
> Multischalter frei lassen. Wei� man, ob meine wei�russische
> Pflegekraft, die in ein Paar Jahren meine 24-h-Pflege �bernimmt, in
> Ihrem Zimmer nicht auch SAT-Anschl�sse braucht? Oder was sonst alles
> geschieht?
Naja, man kann nicht f�r alles vorsorgen. :-)
> Man muss SAT-Sch�sseln nicht aufs Dach montieren. Es geht auch an der
> Hauswand oder sonstwie ringsum auf dem Grundst�ck (wenns denn geht).
Wir haben die Nordseite, und alle geeigneten Pl�tze, was die Montag
angeht, �beraus schwierig zu erreichen.
> Wenn dann noch ein Anschluss frei sein sollte, kannst
> du das Satelliten-Signal dort ganz einfach mit einem weiteren Kabel
> "anzapfen".
Ich frage mal.
> Brauchen die LNBs eigentlich eine Stromversorgung?
Ja.
> Wird der LNB eigentlich irgendwie vom Receiver aus gesteuert?
Ja.
> Und wie programmiert man eigentlich den Videorecorder?
> Mu� man da den Receiver parallel auch passend programmieren?
Ja.
Gru� Dieter
>> Vergiss die eventulelle Idee das Kabel anzapfen zu wollen. So per T-
>> oder Y- St�ck. Sowas geht nicht!
>
> Warum eigentlich nicht?
Weil der Receiver dem LNB oder Switch mitteilen muss welches von vier
Signalen er auf die Leitung geben soll. Wenn die Receiver sich da nicht
einig sind, weil unterschiedliche Programme ausgew�hlt, dann wird das
halt nix.
Gru� Dieter
Franz
>Ein Ausgleichsstrom flie�t nur dann wenn beide Seiten geerdet werden,
>dann w�rde es ebenso in einem Mehrfamilienhaus Probleme geben.
Zum EInen kann die Erdung dann �ber weitere angeschlossene Ger�te zum
Receiver verschleppt werden, und weiterhin sind auch schon die
X-Kondensatoren in den Netzteilen f�r nette Stromschl�ge gut.
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Na dann wird ja "bestimmt" auch nichts passieren. Man muss nur richtig
dran glauben und hoffen... bis einen die Wirklichkeit einholt.
Der Satspiegel und die Abschirmungen der Leitungen
sollen/sind/k�nnen/d�rfen/... an den Potenzialausgleich oder einen
getrennten Erder oder Blitzschutz angeschlossen sein.
Dieses Potenzial wird bis zum jeweiligen Receiver gef�hrt, die F-Buchsen
sind bei meinen Sat-Receivern mit der metallischen R�ckwand verschraubt,
klar, bei deinen ist das nicht so, usw.
Eine Ber�hrung k�nnte reichen, sind gar weitere Buchsen vorhanden, die
nicht galvanisch getrennt sind, kann dieses Potenzial auch auf
Audio/Video Ger�te der Schutzklasse I verschleppt werden. Nat�rlich
alles blanke Theorie, die sich ein paar durchgeknallte Ingenieure
ausgedacht haben - oder doch nicht?
> Ein Ausgleichsstrom flie�t nur dann wenn beide Seiten geerdet werden,
> dann w�rde es ebenso in einem Mehrfamilienhaus Probleme geben.
Wenn es keinen Hauptpotenzialausgleich g�be, ja.
Thomas