Am 03.03.23 um 05:32 schrieb Andreas Kohlbach:
> On Thu, 2 Mar 2023 00:06:03 +0100, Andy Angerer wrote:
>> Am 01.03.23 um 23:45 schrieb Andreas Kohlbach:
>>
>>> Wie kommt man dazu, Komparsen zu machen?
>>
>> Da gab es (ich glaube, von der Stadt München) einen
>> sogenannten "Künstlerdienst", der dergleichen vermittelte.
>> Dort hatte ich mich angemeldet und bekam Aufträge.
>
> Hast Du auch in anderen Serien mitgespielt? Welchen?
Weiß ich nicht mehr; in diversen und auch in Filmen.
An mehrere Folgen Derrick kann ich mich zB erinnern.
Und an einen besonders lustigen Dreh für "Das Jahrhundert
der Detektive". Der fand in einem Irish Pub statt und schon
die gedrehte Szene war gut: da zog ein Typ eine Schlampe am
Ohrwaschel vom Barhocker und dann gabs eine Keilerei.
Und vor jedem von uns Statisten musste ein volles Glas
Guinness stehen. Und der Regisseur tobte, weil bei jeder
Wiederholung die Gläser leer waren. Und mit der Zeit
wurde die Stimmung immer besser....
> Kamst Du dann noch in anderen Szenen vor? Oder in anderen Serien? Die
> aus dem erwähnten Video war ja nur ein paar Sekunden lang.
Wie gesagt: so prominent wie hier war ich sonst nie zu sehen.
Am ehesten könntest du mich vielleicht viele Jahre später weit
hinten im Publikum von Alexander Hold entdecken; da hab ich
relativ oft mitgemacht. Bis auch da die Bedingungen
immer schlechter wurden....
> 100/8 sind rund 12 DM (6 Euro) Stundenlohn.
Quatsch; die Mark war damals mehr wert als der Euro heute.
> War vielleicht damals schon nicht so prall.
Doch; das war gut.
Denn erstens wars, wie gesagt, mehr als ein Hunderter
(anfangs, glaub ich, 110; mit den Jahren wurde aufgestockt).
Und zweitens dauerte so ein Drehtag dann höchst selten 8 Stunden
und auch weniger Stunden wurden voll bezahlt. Und für Überstunden
gabs dann 150%, wenn ich mich recht erinnere.
Es war prima, glaub mir.
Und besonders fein war Werbung;
Werbejobs wurden so _richtig_ gut bezahlt.