kann mir jemand sagen ob die ShowView Nummern zur Programmierung von
Videorecordern nach irgendeinem System aus der entsprechenden Sendezeit
berechnet werden koennen. Wenn ja mailt mit mal bitte die entsprechenden
Informationen oder eine Quelle dafuer.
Danke fuer Eure hoffentlich zahlreichen Infos.
Gruss Matthias
---
Matthias Fritsche
e-mail: matthias...@rz.tu-ilmenau.de \\ //
(-o^o-)
-------------------------------------------------------oOOO--(_)--OOOo--
kann mir jemand sagen ob die ShowView Nummern zur Programmierung von
Videorecordern nach irgendeinem System aus der entsprechenden Sendezeit
berechnet werden koennen. Wenn ja mailt mit mal bitte die entsprechenden
Informationen oder eine Quelle dafuer.
Danke fuer Eure hoffentlich zahlreichen Infos.
Gruss Matthias
--
Matthias Fritsche
e-mail: matthias...@rz.tu-ilmenau.de
Hi,
> kann mir jemand sagen ob die ShowView Nummern zur Programmierung von
> Videorecordern nach irgendeinem System aus der entsprechenden Sendezeit
> berechnet werden koennen. Wenn ja mailt mit mal bitte die entsprechenden
> Informationen oder eine Quelle dafuer.
Ja, da gibt es ein System. Das genaue verfahren dazu ist jedoch
oeffendlich nicht bekannt und IMHO Patentrechtlich geschuetzt.
Enthalten ist
Sender Kenn-Nummer dreistellig
Startzeit Std.Min
Stoppzeit oder
Spieldauer Vermutlich die Spieldauer in Minuten.
Tag zweistellig (1-31)
Pruefsumme
Die Daten werden komprimiert um kuerzere Zahlen zu erhalten.
Die ShowView Nummern sind min. 4-stellig bis max. 9-stellig.
Vergleicht man die Daten verschiedener Sender miteinander, so
schein die Sender-Kennnummer einen grossen Einfluss auf die
Laenge der SchowView Nummer zu haben. Zudem gibt es bestimmte
Uhrzeiten an denen die Nummern fast immer sehr kurz sind.
Wenn jemand den Algorythmus kennt, mich wuerde dieser auch
interresieren.
Einen grossen Nachtei haben diese ShowView Nummern jedoch.
oft sind in den Zeitschriften falsche Nummern abgedruckt. :-(
Kommt natuerlich sehr gut wenn man dem Kunden das System
vorfuehren will und prommt zwei mal nacheinander eine
Fehlerhaft abgedruckte Nummer erwischt.
Martin
PS: Zwei Testnummern sind 1234 und 12345. :-)
--
()_() Martin Freiberg | Was zu dumm ist, gesagt zu werden,
( O O ) 87659 Hopferau | wird gesungen !
|\_/| |
\w/ Wer...@wwho.augusta.de | Beaumarchais
>Ja, da gibt es ein System. Das genaue verfahren dazu ist jedoch
>oeffentlich nicht bekannt und IMHO Patentrechtlich geschuetzt.
~~~~~~~~~ ^^^ ~~~~~~~
Das schliesst sich leider aus!
Soweit ich weiss, ist das ein Firmengeheimnis; wenn jemand andere
Info's hat, nur rauss damit...
Weihnachtliche Grüße, Holger
>Die ShowView Nummern sind min. 4-stellig bis max. 9-stellig.
Das ist falsch. Es gibt sogar einstellige ShowView-Nummern, z.B. hat die
Sendung am ersten Tag des Jahres zur Hauptsendezeit im Programm mit dem
zur Einführung von ShowView höchsten Marktanteil und einer Dauer von 30
Minuten die Nummer 1. Es handelt sich übrigens in Deutschland um die
"heute"-Sendung am 1. Januar (ShowView-Codes sind länderspezifisch).
Bye
Kai
--
"Gives a whole new meaning to the term 'trashing."
: Enthalten ist
: Sender Kenn-Nummer dreistellig
: Startzeit Std.Min
: Stoppzeit oder
: Spieldauer Vermutlich die Spieldauer in Minuten.
Jo, muss die Dauer sein, weil eine Endzeit keinen Platz haette.
: Tag zweistellig (1-31)
: Pruefsumme
Nein, eine Prüfsumme hat ebenfalls keinen Platz.
Wenn ich mich recht erinnere, dann ist nichtmal Platz für die VPS-Kennung
(ist schon länger her, daß ich mich damit beschäftigt habe).
Mal ein paar Überlegungen dazu:
Die größte Zahl ist 499-999-999, das sind ca. 28,9 Bit, da muss es ziemlich
sparsam zugehen:
Startzeit: 1440 Minuten = 10,5 Bit
Dauer: 90 Werte = 6,5 Bit
Sender: 128 Sender = 7,0 Bit
Tag: 31 Tage = 5,0 Bit
--------
29,0 Bit
Dauer: Natuerlich gibt's auch Filme mit mehr als 90 Minuten, d.h. es
die Dauer kann nicht in Minuten sein. Es gibt Filme mit über 200 Minuten,
dafür ist aber (bei 1-Minuten-Auflösung) nun wirklich kein Platz.
Vermutlich ist das ganze exponentiell, d.h. bei kurzen Filmen mit
Minutenauflösung, bei langen Filmen mit 5-minuten-Auflösung oder
sowas in der Art.
Sender: Es gibt Sender mit Nummern >100, aber ich weis nicht, ob es nicht
eine Lücke gibt und es vielleicht nur 64 Sender sind. In diesem Fall
wäre es 1Bit weniger.
Man sieht: Die Endzeit kann nicht drin sein, das braucht zuviel Platz.
Auch der Monat oder gar das Jahr können nicht drin sein.
: Die Daten werden komprimiert um kuerzere Zahlen zu erhalten.
: Die ShowView Nummern sind min. 4-stellig bis max. 9-stellig.
Wie schon jemand anders schrieb: Es gibt auch 1-stellige Codes.
Fängt eine Sendung nicht zu vollen 5 Minuten an, dann ist der Code
9-stellig und die erste Ziffer gibt den Offset zu den vollen 5 Minuten an.
Bsp: 13:59 hat 4xx-xxx-xxx, weil es 4 Minuten nach 13:55 beginnt.
: Vergleicht man die Daten verschiedener Sender miteinander, so
: schein die Sender-Kennnummer einen grossen Einfluss auf die
: Laenge der SchowView Nummer zu haben. Zudem gibt es bestimmte
: Uhrzeiten an denen die Nummern fast immer sehr kurz sind.
Jo, Filme die zu vollen 30 Minuten beginnen und 30 Minuten dauern
haben besonders kurze Codes.
: Wenn jemand den Algorythmus kennt, mich wuerde dieser auch
: interresieren.
Nicht nur Dich.
Tschau
Markus
P.S.: Ja, es gibt Bruchteile von Bits, man kann sie nur nicht einzeln
speichern, was in diesem Fall aber auch nicht notwendig ist.
In Deutschland ist ein patentrechtlicher Schutz fuer mathematische
Algorithmen - also z.B. auch fuer einen Algorithmus zur Ermittlung der
ShowView-Nummer - nicht moeglich, in Amiland schon (siehe PGP - drueben
geschuetzt, hier nicht).
>[...]
--
Stephan A. Maciej, step...@muc.de, http://www.muc.de/~stephanm/
'Love doesn't make the world go around, just up and down a bit :)'
Hi,
> : Pruefsumme
> Nein, eine Prüfsumme hat ebenfalls keinen Platz.
Muss aber eine vorhanden sein, da es auch ungueltige Nummern
gibt.
> Wenn ich mich recht erinnere, dann ist nichtmal Platz für die VPS-Kennung
> (ist schon länger her, daß ich mich damit beschäftigt habe).
Ist ja auch eine eigene Uhrzeit bei Filmaenderungen, ansonsten mit
der Normalen Uhrzeit identisch.
> Die größte Zahl ist 499-999-999, das sind ca. 28,9 Bit, da muss es ziemlich
> sparsam zugehen:
Es sind 29 Bit.
> Startzeit: 1440 Minuten = 10,5 Bit
> Dauer: 90 Werte = 6,5 Bit
> Sender: 128 Sender = 7,0 Bit
> Tag: 31 Tage = 5,0 Bit
Muss anderst Kodiert sein.
> Dauer: Natuerlich gibt's auch Filme mit mehr als 90 Minuten, d.h. es
> die Dauer kann nicht in Minuten sein. Es gibt Filme mit über 200 Minuten,
> dafür ist aber (bei 1-Minuten-Auflösung) nun wirklich kein Platz.
> Vermutlich ist das ganze exponentiell, d.h. bei kurzen Filmen mit
> Minutenauflösung, bei langen Filmen mit 5-minuten-Auflösung oder
> sowas in der Art.
Oder es gibt eine Kennung fuer die Schrittweite (Statt Min, 5 Min, 30Min,...)
> Sender: Es gibt Sender mit Nummern >100, aber ich weis nicht, ob es nicht
> eine Lücke gibt und es vielleicht nur 64 Sender sind. In diesem Fall
> wäre es 1Bit weniger.
Nein, keine Luecke.
> Man sieht: Die Endzeit kann nicht drin sein, das braucht zuviel Platz.
> Auch der Monat oder gar das Jahr können nicht drin sein.
Monat fliesst mit ein.
> : Die Daten werden komprimiert um kuerzere Zahlen zu erhalten.
Ich korrigiere mich, sie sind nicht komprimiert.
> Fängt eine Sendung nicht zu vollen 5 Minuten an, dann ist der Code
> 9-stellig und die erste Ziffer gibt den Offset zu den vollen 5 Minuten an.
> Bsp: 13:59 hat 4xx-xxx-xxx, weil es 4 Minuten nach 13:55 beginnt.
Kann ich inzwischen Bestaetigen.
Halten wir mal die Fakten fest.
- Fuehrende Nullen werden nicht angegeben, die Zahl selbst ist daher
immer 9-stellig.
- Sind die Startzeit-Minuten nicht durch 5 Teilbar, so ist die Ziffer
9-stellig. die erste Stelle gibt immer die zusaetzlichen Minuten an.
- Die abgedruckten Zahlen mussten ueber eine Tabelle umgesetzt werden,
damit die haeufigste Zahl als Null erscheint.
- Der Tag ist im rechten Teil (5 Stellen,Untersten 17 Bit) codiert.
- Der Tag beeinflusst alle Bitstellen.
- Stunden und Minuten werden vermutlich getrennt gespeichert, aber nicht
als eigener Wert.
- Der Monat fliesst in die Berechnung mit ein. Denn identische Sendungen
haben unterschiedliche Nummern. z.B. ARD 20.00-20.15 7.Nov(73200)
Dez(50303)/Jan(36552)
4533 = ARD,7.Dez,15.00,30Min = ???,7.Jan,21.00,30Min.
- Ziffer 0 gibt es nicht.
- Alle Ziffern sind untereinander verknuepft.
-Das Jahr hat keinen Einfluss.
Eingabe: 28.12.96 28.01.96
28.12.97 28.01.96
1 = ZDF,19.00 1.Jan ZDF,19.30 1.Feb
2 = ZDF,19.30 " ARD,20.00 1.Feb
3 = ARD,20.00 " ARD,20.30 1.Feb
4 = ARD,20.30 " ZDF,20.00 1.Feb
5 = ZDF,20.00 " ZDF,20.30 1.Feb
6 = ZDF,20.30 " [3],19.00 1.Feb
7 = [3],19.00 " [3],19.30 1.Feb
8 = [3],19.30 " [4],19.00 1.Feb
9 = [4],19.00 " [4],19.30 1.Feb
10 = [4],19.30 " [3],20.00 1.Feb
11 = [3],20.00 2.Jan [4],20.00 2.Feb
12 = [3],20.30 3.Jan ARD,21.00 3.Feb
13 = ZDF,19.00 3.Jan ARD,21.30 3.Feb
14 = ARD,20.30 2.Jan ZDF,20.30 2.Feb
15 = ZDF,20.00 3.Jan
16 = ARD,20.30 3.Jan
17 = [3],22.00 1.Jan
18 = [3],22.30 2.Jan
19 = [4],22.00 3.Jan
20 = ARD,22.30 1.Jan
[3] SV-Kennziffer 003, wer ist das?
[Radio Bremen mit 004
ARD,Jan.97,20.00 - 20.15
01. 65246 0 1111 1110 1101 1110
02. 84647 1 0100 1010 1010 0111
03. 10338 0 0010 1000 0110 0010
04. 66839 1 0000 0101 0001 0111
05 78940
06 80051
07 36552
08 62243
09 81644
10 67395
11 56546
12 75947
13 98110
14 17551
15 36912
16 71351
17 94524
Wir da jemand daraus schlau?
Gruss
Martin
PS: Bleiben wir am Ball und knacken das Ding? Wer macht alles mit?
--
W I R koennen die Natur nur | ()_() Martin Freiberg
dadurch beherschen, dass wir | ( O O )
uns ihren Gesetzen unterwerfen. | |\_/|
Francis Bacon | \w/ Wer...@wwho.augusta.de
>Nein, eine Prüfsumme hat ebenfalls keinen Platz.
>Wenn ich mich recht erinnere, dann ist nichtmal Platz für die VPS-Kennung
>(ist schon länger her, daß ich mich damit beschäftigt habe).
Eine Prüfsumme o.ä. muß in irgendeiner Form implementiert sein, da
falsche Codes eindeutig erkannt werden.
>Mal ein paar Überlegungen dazu:
>
>Die größte Zahl ist 499-999-999, das sind ca. 28,9 Bit, da muss es ziemlich
>sparsam zugehen:
So ein Unsinn. Wenn die größte verfügbare Zahl 499999999 ist (Woher
hast du eigentlich diese Zahl, könnte das nicht auch 999999999 sein?),
dann stehen genau so viele diskrete Zustände zur Datenspeicherung zur
Verfügung. Wie viele davon genutzt werden, hängt von der
Zuordnungsvorschrift für die Abbildung der binären Daten im
Dezimalsystem ab. Genau diese Zuordnungsvorschrift macht ja wohl das
aus, was hier ursprünglich gesucht wurde und was von der Firma Gemstar
Development Corp. so erfolgreich geheimgehalten wird. Ohne die genaue
Kenntnis dieser Zuordnungsvorschrift hängen Überlegungen zum
Informationsgehalt ziemlich in der Luft.
Aber auch mich würde das sehr stark interessieren. Vielleicht sollte
man mal die Mathematik- und/oder Kryptologie-Newsgroups befragen.
Genug Datenmaterial zur Analyse ist ja verfügbar. Meine eigenen
Kenntnisse in dieser Richtung reichen leider nicht aus, um ein
sinnvolles Analyseprogramm zu basteln.
MfG Heiko
Macht doch die brute-force Methode...
Es muessen sich nur genug Leute finden die jeder eine andere Anzahl von Nummern
ausprobieren... (:
Oder die elektronische brute-force Variante...
Eine Schaltung die die eine ShowView FB bedient, das gesendete IR Signal
auswertet und daraus dann per Computer eine grosse Tabelle baut?
(Nein, ich dachte jetzt nicht an einen Roboterarm sondern eher an ein
paar Analogschalter ala 4066 die die Tastenmatrix bedienen.)
Die Tabelle kann man dann analysieren.
Dumme Idee? Muesste mal einer durchrechnen wie lange sowas dauert...
--
Olav "Mac" Wölfelschneider wo...@rbg.informatik.th-darmstadt.de
I'd rather write programs to write programs than write programs.
[Bumper Sticker]
Warum so viel Wind um so einen Nonsens ? Ich finde das ShowView-System
idiotisch. Grund: Bei einem Videorecorder ohne ShowView druecke ich die
Programmiertaste und gebe diverse Ziffern ein, die ich mir leicht merken ka=
nn
(heutiges Datum - 31.12., 22:45...23:10, 2. Programm). Bei einem
Videorecorder *mit* ShowView druecke ich ebenfalls eine Taste (die
Deppentaste, auch ShowView-Taste genannt) und vertippe mich in der
Ziffernkombination, weil die in der Programmzeitschrift so klein gedruckt
sind und nehme fuer den Grossvater aus versehen statt dem Musikantenstadl d=
en
Schulmaedchenreport auf (woraufhin Opi die moderne Technik endlich mal
lobte.... :)
> Genug Datenmaterial zur Analyse ist ja verf=FCgbar. Meine eigenen
> Kenntnisse in dieser Richtung reichen leider nicht aus, um ein
> sinnvolles Analyseprogramm zu basteln.
Wen interressieren denn schon diese doofen Zahlen ? Will hier jemand eine
Programmzeitschrift herausgeben ?
> Showview, wollte aber noch etwas ausprobieren. Dabei ist mir
> aufgefallen, dass entweder meine Fernbedienung oder die TV Movie
> falsch rechnen.
>
> Am 21.12.96, ARD 17:00 - 17:30 hat laut TV Movie den Code 4711. Die
> Fernbedienung erzeugt daraus aber 21., SAT1 18:00 - 18:30. Wer hat da
> Recht?
>
> Ich tippe darauf, das die TV Movie 26/96 luegt. Denn die 01/97 und
> meine Fernbedienung sind sich einig ;-)
Also in der TV-Spielfilm hatte o.a. Sendung auch die 4711. Ich tippe mal
(nach allem was ich bisher hier gelesen habe) darauf, dass der Monat einen
Einfluss auf die Nummer hat. Die Showview-Zahlen gelten wohl nur fuer die
naechsten 31 Tage, die Nummern der Sendungen in fünf Wochen kannst Du
sowieso noch nicht kennen. Wenn dass stimmt, muesste die 4711 vor dem
21.12.96 die o.a. Sendung anzeigen. Ich kanns leider nicht ausprobieren,
da mein VCR kein ShowView hat, aber stell doch einfach mal das Datum an
deinem VCR einen Monat zurueck...
Wenn Du mit heutigem Datum die 4711 eingibst, dann ist damit halt die
Sendung am 21. Januar in SAT1 gemeint, weil die andere ja laengst vorbei
ist.
Hoffe das stimmt so
Olli
in de.sci.electronics Michael Zink (mic...@swamp.franken.de) wrote:
> >
> >Warum so viel Wind um so einen Nonsens ?
> >Ich finde das ShowView-System idiotisch.
> 100 % Zustimmung! Ich verwende es auch nicht.
Ich auch nicht. VPT (Programmieren aus dem Videotext) ist viel besser.
Zumal man da als Computer-Freak nicht auf den Cursor verzichten muß :-)
mfg.
Gernot
--
<hi...@scorpio.in-berlin.de> (Gernot Zander)
...Sofortige Abschaffung aller Sysops wegen Permantverstosses
gegen das 11. Gebot: "Du sollst nicht verwalten".
UseNet funktioniert wegen der Einhaltung des 11. Gebotes...
Wau Holland (CCC)
Ich finde Das ShowView eine absolut gute und nützliche Erfindung. Da ich
keinen Kabelanschluss, sondern eine Schuessel auf ASTRA hab, musste ich ohne
ShowView den Reciver vorher von hand auf das richtige Programm schalten.
Folglich konnte ich nur von einem Sender automatisch aufnehmen. Dann hab ich
mir einen Reciver mit Timer gekauft. Dann musste ich immer den Videorecorder
und den Reciver programmieren.
Dann hab ich mir ein externes ShowView gekauft. Jetzt gebe ich einfach ein
paar Zahlen ein, und das ShowView-Geraet uebernimmt den Rest.
>Wen interressieren denn schon diese doofen Zahlen ? Will hier jemand eine
>Programmzeitschrift herausgeben ?
Erstens ist es einfach der Reiz, das System zu knacken.
Zweitens sind in den TV-Zeitschriften oft falsche Codes abgedruckt.
Drittens waere es einfach praktisch, wenn man nicht unbedingt in die Zeitung
sehen muss, um das ShowView zu programmieren.
>Stephan A. Maciej, step...@muc.de, http://www.muc.de/~stephanm/
splitti
---
---------------------------------------------------------------------
/ Stephan Splitthoff spl...@air.gt.owl.de /
/ Falkenstr. 36 http://mini.gt.owl.de/~splitti /
/ 33758 Schloss Holte (Germany) Tel/Fax: 05207-3872 /
---------------------------------------------------------------------
: > : Pruefsumme
: > Nein, eine Prüfsumme hat ebenfalls keinen Platz.
: Muss aber eine vorhanden sein, da es auch ungueltige Nummern
: gibt.
Nein, es reicht wenn es ungültige Codes gibt.
: > Die größte Zahl ist 499-999-999, das sind ca. 28,9 Bit, da muss es ziemlich
: > sparsam zugehen:
:
: Es sind 29 Bit.
Nein, in 29 Bit kann man mehr Informationen unterbringen. Natürlich kann man
28,9 Bit nicht binär in einem Computer speichern (da braucht man 29 Bit),
aber darum geht's hier ja garnicht.
:
: > Startzeit: 1440 Minuten = 10,5 Bit
: > Dauer: 90 Werte = 6,5 Bit
: > Sender: 128 Sender = 7,0 Bit
: > Tag: 31 Tage = 5,0 Bit
:
: Muss anderst Kodiert sein.
Warum?
: > Man sieht: Die Endzeit kann nicht drin sein, das braucht zuviel Platz.
: > Auch der Monat oder gar das Jahr können nicht drin sein.
:
: Monat fliesst mit ein.
Nein, es reicht wenn der Zyklus > 1 Monat ist, z.B. 32 Tage.
: > : Die Daten werden komprimiert um kuerzere Zahlen zu erhalten.
: Ich korrigiere mich, sie sind nicht komprimiert.
Hmm... Datenkompression ist einfach nur eine andere (kürzere) Darstellung
der gleichen Information. Und genau das geschieht hier: Das Abendprogramm
auf den wichtigsten Sendern hat die kürzesten Codes.
: - Der Tag ist im rechten Teil (5 Stellen,Untersten 17 Bit) codiert.
Eher 5 Bit. Mit 17 Bit kannst locker Tag+Monat+Jahr unterbringen.
: - Der Tag beeinflusst alle Bitstellen.
: - Alle Ziffern sind untereinander verknuepft.
Wenn die einzelnen Werte eine nichtganzzahlige Anzahl an Stellen
(sowohl Bit- als auch Dezimalstellen) haben, dann geschieht sowas
automatisch.
: - Stunden und Minuten werden vermutlich getrennt gespeichert, aber nicht
: als eigener Wert.
Das ist doch egal.
: - Der Monat fliesst in die Berechnung mit ein.
Nein, s.o.
: PS: Bleiben wir am Ball und knacken das Ding? Wer macht alles mit?
Ja, würde mich wirklich interessieren.
Tschau
Markus
: >Nein, eine Prüfsumme hat ebenfalls keinen Platz.
: >Wenn ich mich recht erinnere, dann ist nichtmal Platz für die VPS-Kennung
: >(ist schon länger her, daß ich mich damit beschäftigt habe).
:
: Eine Prüfsumme o.ä. muß in irgendeiner Form implementiert sein, da
: falsche Codes eindeutig erkannt werden.
Nein, dazu reicht es, daß es ungültige Codes gibt.
Wenn die Prüfsumme nur 1 Bit groß wäre, dann wären bereits 50% der
Codes ungültig. Wäre es 1 Dezimalstelle, dann wären 90% der Codes ungültig.
: >Mal ein paar Überlegungen dazu:
: >
: >Die größte Zahl ist 499-999-999, das sind ca. 28,9 Bit, da muss es ziemlich
: >sparsam zugehen:
: So ein Unsinn. Wenn die größte verfügbare Zahl 499999999 ist (Woher
: hast du eigentlich diese Zahl, könnte das nicht auch 999999999 sein?),
Beobachtung. Ich hab' mit ein paar Zeitschriften gründlich angeschaut,
und dort sind keine größeren Codes vorgekommen.
: dann stehen genau so viele diskrete Zustände zur Datenspeicherung zur
: Verfügung. Wie viele davon genutzt werden, hängt von der
: Zuordnungsvorschrift für die Abbildung der binären Daten im
: Dezimalsystem ab. Genau diese Zuordnungsvorschrift macht ja wohl das
: aus, was hier ursprünglich gesucht wurde und was von der Firma Gemstar
: Development Corp. so erfolgreich geheimgehalten wird. Ohne die genaue
: Kenntnis dieser Zuordnungsvorschrift hängen Überlegungen zum
: Informationsgehalt ziemlich in der Luft.
Man kann den maximalen Informationsgehalt vom Showview einfach ausrechnen.
Ich geh' davon aus, dass eine Sendung zu jeder Uhrzeit (volle Minuten),
an jedem Tag (Programmierung bis zu einem Monat im voraus) und
in jedem Sender beginnen kann. Diesen Informationsbedarf
kann man ebenfalls ausrechnen. Die Dauer muss ebenfalls enthalten sein,
ich weis aber noch nicht, wie genau das gespeichert wird.
Wenn ich weis, welche Informationen enthalten sein MÜSSEN, dann kann
ich auch den (minimalen) Informationsgehalt ausrechnen.
Bei showview ist es (zu unserem Glück) so, daß minimaler und maximaler
Informationsgehalt recht dicht beieinander liegen, so daß man
durchaus Aussagen über die enthaltenen Informationen machen kann.
Tschau
Markus
>> >Warum so viel Wind um so einen Nonsens ?
>> >Ich finde das ShowView-System idiotisch.
>> 100 % Zustimmung! Ich verwende es auch nicht.
>
>Ich auch nicht. VPT (Programmieren aus dem Videotext) ist viel besser.
>Zumal man da als Computer-Freak nicht auf den Cursor verzichten muß :-)
VPT ist von allen Systemen das umstaendlichste:
1) Man muss zum Programmieren extra den Fernseher einschalten. Ich
hasse das - ich moechte alle noetigen Eingaben auf der Fernbedienung
machen.
2) Es dauert ein halbes Jahrhundert, bis die VPT-Seiten des Senders
endlich eingelesen sind.
3) Nicht jeder Sender hat ueberhaupt VPT-Seiten.
- Andreas
---
Andreas "Goonie" Schildbach
schi...@informatik.tu-muenchen.de
Adrenaline is the only drug.
>Warum so viel Wind um so einen Nonsens ? Ich finde das ShowView-System
>idiotisch. Grund: Bei einem Videorecorder ohne ShowView druecke ich die
>Programmiertaste und gebe diverse Ziffern ein, die ich mir leicht merken kann
>(heutiges Datum - 31.12., 22:45...23:10, 2. Programm). Bei einem
>Videorecorder *mit* ShowView druecke ich ebenfalls eine Taste (die
>Deppentaste, auch ShowView-Taste genannt) und vertippe mich in der
>Ziffernkombination, weil die in der Programmzeitschrift so klein gedruckt
>sind und nehme fuer den Grossvater aus versehen statt dem Musikantenstadl den
>Schulmaedchenreport auf (woraufhin Opi die moderne Technik endlich mal
>lobte.... :)
Sofern Showview gleich im Geraet eingebaut ist, und nicht in Form
einer Fernbedienung nachtraeglich dazugekauft, finde ich Showview
extrem effektiv.
Mit wenigen Tastendruecken programmiert man die kompletten Daten fuer
eine Aufnahme (SHOWVIEW, Nummer, ENTER, SEND). Fehler in der Eingabe
erkennt man sofort, da bei nur einem kleinen Eingabefehler (z.B.
Zahlendreher) entweder die Nummer ungueltig oder die Ausgabe total
falsch ist.
Eigentlich sollte man gar nicht zuviele Worte darueber verlieren. Fakt
ist: Seit wir einen Videorekorder mit Showview haben, kommen meine
Eltern endlich mit der Programmierung einer Aufnahme ohne meine Hilfe
zurecht. Das zeigt, das Showview fuer technisch weniger versierte
Leute das Richtige ist.
Jeder andere kann den Videorekorder immer noch mit den herkoemmlichen
Methoden programmieren.
Das die Showview-Zahlen in bestimmten Fernsehzeitschriften sehr klein
oder manchmal auch falsch sind, hat mit Showview nichts zu tun,
sondern allerhoechstens mit der Wahl der falschen Fernsehzeitschrift.
>>Ich auch nicht. VPT (Programmieren aus dem Videotext) ist viel besser.
>>Zumal man da als Computer-Freak nicht auf den Cursor verzichten muß :-)
>VPT ist von allen Systemen das umstaendlichste:
Es gab doch mal diese Programmzeitschriften auf CD (m.W. eingestellt). Das
hätte Potential gehabt: komfortable Suchfunktion und dann per
Infrarotsender die Programmierung direkt vom Rechner in den VCR
übertragen.
Schade, daß die Idee nicht zu Ende gedacht wurde; VCR-Programmierung per
Hardwarezusatz ist doch eine so offensichtliche Idee. Na ja, die hatten es
ja noch nicht einmal fertiggebracht, eine "Favoriten"-Auswahl zu
programmieren, mit der man sich seine Lieblingssendungen automatisch aus
jeder neuen Ausgabe hätte heraussuchen können.
Zu Real Existierenden(tm) Programmierverfahren: ich bevorzuge ShowView,
aber nur, weil die Hersteller es irgendwie nicht hinkriegen, "normal"
programmierbare VCRs mit einer Zehnertastatur auszustatten. Statt dessen
alle Daten per +/- Tasten einstellen...würg!
Bye
Kai
--
Es ist besser zu schweigen, und für einen Narren gehalten zu werden, als
den Mund zu öffnen und alle Zweifel zu beseitigen.
OW> Oder die elektronische brute-force Variante...
OW> Eine Schaltung die die eine ShowView FB bedient, das gesendete IR Signal
OW> auswertet und daraus dann per Computer eine grosse Tabelle baut?
OW> (Nein, ich dachte jetzt nicht an einen Roboterarm sondern eher an ein
OW> paar Analogschalter ala 4066 die die Tastenmatrix bedienen.)
OW> Die Tabelle kann man dann analysieren.
Ich hab das gerade mal nachvollzogen und die IR-Impulse meiner FB fuer die
SV Nummern 31 und 13 aufgezeichnet und verglichen. Ergebnis
13: \ / 130 152 270 \
160 identische Impulse 50 identische Impulse
31: / \ 270 152 130 /
(1=1/80000 Sekunde)
Die Decodierung findet also nicht in der FB sondern im VCR statt was ja
auch Sinn macht, denn dadurch minimiert man die Anzahl der per IR zu
uebertragenden Informationen und somit die Uebertragungszeit und die
Fehleranfaelligkeit. Und auch wenn die SV-Codes z.B. fuer ein LCD-Display
in der FB aufgeloest werden, wird sicherlich nicht die aufgeloeste
Information sondern der SV-Code aus obigen Gruenden uebertragen.
Es gibt also eine Art 1:1 Beziehung zwischen den ShowView Codes und den IR-
Impulsen. Insofern denke ich, dass eine Analyse der Impulse ueberfluessig
ist und nur den Aufwand vergroessert. Oder habe ich Dich falsch
verstanden?
--
FIDO: 2:241/537.8 e-mail: M.M...@chaos.gun.de
> Eigentlich sollte man gar nicht zuviele Worte darueber verlieren.
> Fakt ist: Seit wir einen Videorekorder mit Showview haben, kommen
> meine Eltern endlich mit der Programmierung einer Aufnahme ohne
> meine Hilfe zurecht. Das zeigt, das Showview fuer technisch
> weniger versierte Leute das Richtige ist.
Wenn technisch weniger versierte Leute ihren Videorecorder nicht
ohne Showview programmieren können, dann hat das nichts mit Showview
zu tun, sondern allerhoechstens mit der Wahl des falschen
Videorecorders.
Matthias
--
** Matthias Zepf, Riegeläckerstraße 27, 71229 Leonberg, Germany **
** +49 7152 97772 E-Mail (NeXTmail/MIME): ag...@amylnd.s.bawue.de **
> Zu Real Existierenden(tm) Programmierverfahren: ich bevorzuge ShowView,
> aber nur, weil die Hersteller es irgendwie nicht hinkriegen, "normal"
> programmierbare VCRs mit einer Zehnertastatur auszustatten. Statt dessen
> alle Daten per +/- Tasten einstellen...würg!
Du benutzt halt den falschen VCR! Bei meinem Sanyo gehts mit der
Zehnertastatur. :-)
Ciao, OLLI
aus der bisherigen diskussion schließe ich, daß man erstmal rauskriegen
muß, welche unterschiedlichen Längen möglich sind!!-->
Martin Freiberg wrote:
> Es sind 29 Bit.
>
> > Startzeit: 1440 Minuten = 10,5 Bit
> > Dauer: 90 Werte = 6,5 Bit
> > Sender: 128 Sender = 7,0 Bit
> > Tag: 31 Tage = 5,0 Bit
>
> Muss anderst Kodiert sein.
? wie dem auch sei, ohne bitumweg erhält man ähnliches:
60 minuten/Stunde * 24 Stunden/Tag * 28 Tage (meine bedienungsanleitung
spricht von 4 Wochen, nicht von einem Monat?!) * 100 Sender
gibt so ungefähr 120 mögliche Werte für die Länge des Films, wenn
man von 499 999 999 verschieden showviewzahlen ausgeht.
> > Dauer: Natuerlich gibt's auch Filme mit mehr als 90 Minuten, d.h. es
> > die Dauer kann nicht in Minuten sein. Es gibt Filme mit über 200 Minuten,
> > dafür ist aber (bei 1-Minuten-Auflösung) nun wirklich kein Platz.
> > Vermutlich ist das ganze exponentiell, d.h. bei kurzen Filmen mit
> > Minutenauflösung, bei langen Filmen mit 5-minuten-Auflösung oder
> > sowas in der Art.
>
> Oder es gibt eine Kennung fuer die Schrittweite (Statt Min, 5 Min, 30Min,...)
hat das einer überprüft?? ich muß mir mal eine Fernbedienung leihen
> > Sender: Es gibt Sender mit Nummern >100, aber ich weis nicht, ob es nicht
> > eine Lücke gibt und es vielleicht nur 64 Sender sind. In diesem Fall
> > wäre es 1Bit weniger.
>
> Nein, keine Luecke.
also habe ich mit 100 Sendern wohl untertrieben, dann weniger als
120 mögliche Längen
> Monat fliesst mit ein.
hmm ich hätte auf ein verfahren mit wochen seit Jahresanfang getippt
oder so
> > Fängt eine Sendung nicht zu vollen 5 Minuten an, dann ist der Code
> > 9-stellig und die erste Ziffer gibt den Offset zu den vollen 5 Minuten an.
> > Bsp: 13:59 hat 4xx-xxx-xxx, weil es 4 Minuten nach 13:55 beginnt.
>
> Kann ich inzwischen Bestaetigen.
das ist ja schon sehr gut!!!
--
Detlef Schmicker
Technologiezentrum
Bismarkstr. 142
D-47057 Duisburg
Tel: +49 203 306 2150
Fax: +49 203 306 2160
E-mail: det...@physik.de
>> Fakt ist: Seit wir einen Videorekorder mit Showview haben, kommen
>> meine Eltern endlich mit der Programmierung einer Aufnahme ohne
>> meine Hilfe zurecht. Das zeigt, das Showview fuer technisch
>> weniger versierte Leute das Richtige ist.
>
> Wenn technisch weniger versierte Leute ihren Videorecorder nicht
> ohne Showview programmieren können, dann hat das nichts mit Showview
> zu tun, sondern allerhoechstens mit der Wahl des falschen
> Videorecorders.
Das kann man so pauschal nicht sagen.
Mein Blaupunkt-Videorekorder hat ShowView ab Werk. Beim ersten Anschluss
stellt das Geraet sich automatisch auf alle Sender ein, die es findet, und
setzt auch ShowView-Senderkennungen und die Programmnamen korrekt. Die
Uhrzeit kriegt er natuerlich auch automatisch raus.
So, der Videorekorder ist also voellig automatisch komplett konfiguriert,
ohne dass man bislang auch nur einen Blick in die Anleitung haette werfen
muessen.
Tatsache ist, dass es fast immer kuerzer ist, ShowView-Codes einzugeben
als von Hand Sender, Datum, Anfangs-/Endzeit. Fehler in der Eingabe werden
bei ShowView recht zuverlaessig abgefangen.
Besser kann es fuer den Laien kaum sein.
Hingegen bei der manuellen Eingabe von Sender/Datum/Zeit passieren einem
schon durchaus mal (Tipp-) Fehler. Ich nehme recht viel auf, und da kommt
es schon ein paarmal pro Jahr vor, dass ich irgendwo 'nen Zahlendreher
drin hatte oder so was. Okay, letztlich wohl bei weniger als 1% der Auf-
nahmen, aber dennoch... es ist aergerlich.
Bei VPS nehme ich daher grundsaetzlich ShowView. Man muss weniger tippen.
Und man sieht sofort, ob der ShowView-Code halbwegs plausibel dekodiert
werden konnte. (ein falscher ShowView-Code fuehrt ja praktisch immer zu
_total_ konfusen Werten bzw. einen Fehler und nicht bloss zu einem leicht
zu uebersehenden Zahlendreher)
Ich tu das natuerlich aus reiner Bequemlichkeit. Mit der Programmierung
von Videorekordern hatte ich noch nie Probleme ;-)
Aber gerade Laien oder Anfaenger profitieren natuerlich auch davon, dass
ShowView die typischen Fluechtigkeitsfehler zuverlaessig abfaengt. So
passiert es vor allem Gelegenheitsbenutzern sicherlich haeufig, dass sie
bei Aufnahmen kurz nach 0 Uhr den falschen Tag programmieren... ich
meine, da denkt man als Nicht-Profi ueberhaupt nicht dran. Mit ShowView
gar kein Problem.
Bei Nicht-VPS-Aufnahmen ist ShowView im Nachteil, denn heutzutage sind
die Anfangszeiten ja oft dermassen ungenau, dass man von Hand noch
ordentlich dazubuttern muss. (je nach Sender und Uhrzeit mehr als Show-
View das von selbst tut)
Ebenso fragwuerdig ist ShowView, wenn man es sich als externes Geraet
kauft, denn die Konfiguration der Senderkennungen ist fuer den Laien
nur schwer zu bewaeltigen. Okay, das koennte der Fachhaendler ja gegen
Aufpreis fuer den Kunden uebernehmen... aber z.B. die Telekom stellt
doch recht gern Kanaele um... und da muesste der Kunde ja immer neu
zum Haendler rennen und Geld blechen. Irgendwie nicht perfekt :-|
Fazit: Ist ShowView im Videorekorder ab Werk drin und stellt der Rekorder
sich vollautomatisch ein, dann ist ShowView fuer einfache (VPS-) Aufnahmen
unschlagbar.
Klar, ohne ShowView wuerde sich die Erde trotzdem drehen. Die Erde wuerde
sich auch ohne Win95-Keyboards und Doppel-Whopper weiterdrehen ;-)
ShowView ist halt bequem... that's all... Andreas
>Wenn jemand den Algorithmus kennt, mich wuerde dieser auch
>interresieren.
Schluß mit den ganzen Mutmaßungen.
Der Algorithmus des englischen VCR+ ist der gleiche, den Decoder
gibt's unter ftp://snowcrash.cymru.net/pub/steve/dosvcr_s.zip
Er kann nur keine deutschen Sachen decodieren, weil die Lookup-Table
und der Bitshuffle anders ist. Deutsche Codes können online unter
http://www.sdt.net/minder/showview.htm ent- und verschlüsselt werden.
Wer sich den Algo oben angeschaut hat und meint, daß er durchblickt
und vielleicht auch noch den Algo für Ziffer 7 und 8 knacken könnte,
soll heißen, wer wirklich ein Kryptographie-Spezialist ist, kann mich
anmailen und bekommt den Source für den deutschen. Ich würde dann aber
gerne Ergebnisse sehen :-)))
Viele Grüße
Daniel
Daniel Minder - eMail: min...@ostalb.de - Fido: 2:2487/3108.1
>aber nur, weil die Hersteller es irgendwie nicht hinkriegen, "normal"
>programmierbare VCRs mit einer Zehnertastatur auszustatten. Statt dessen
>alle Daten per +/- Tasten einstellen...wuerg!
Also meine beiden Grundig-Recorder (v2000 und vhs) von vor 15 Jahren haben
eine schoene 10er-Tastatur wo man wunderbar am Geraet die Zeiten der
AUfnahme eingebn kann. Im Display steht, was man eingens soll (Prog,
Start, Stop) und die Eingabe wird jeweils mit der OK. Taste abgeschlossen.
Wunderbar und bequem. Nur sowas zaehoet heute nicht.
Robert
--------------------------------------------------------------------
Robert Schueler * Berlin-Friedrichshain * 030/4278982 * 0177/2428632
>> Zu Real Existierenden(tm) Programmierverfahren: ich bevorzuge
>> ShowView, aber nur, weil die Hersteller es irgendwie nicht
>> hinkriegen, "normal" programmierbare VCRs mit einer Zehnertastatur
>> auszustatten. Statt dessen alle Daten per +/- Tasten einstellen...würg!
>
>Du solltest Dir mal einen richtigen Videorecorder kaufen. (Ich hatte
>bisher fünf Videorecorder und nur einer hat keine Zehnertastatur
>und das ist leicht zu verkraften, weil er nicht programmierbar ist
Ähem, zur Klarstellung: ich meine eine Zehnertastatur, die man zur Eingabe
von Programmierungsdaten verwenden kann, nicht nur zum Programmwechsel.
Und auf meinen Sony E-9 lasse ich als ehemals besten VCR aller Klassen
sonst nichts kommen.
Von meinem 10 Jahre alten Toshiba rede ich lieber nicht, dort hat man
sogar teilweise die '-'-Tasten eingespart. Programmierung selbstredend nur
am Gerät, nicht mit FB.
Was soll's: da sowieso kaum ein Sender VPS hat, komme ich auch gut mit
einem ShowView-Deluxe klar, den ich eigentlich nur als Ersatz für die
defekte 'Play'-Taste der FB gekauft hatte (DM 79 Sonderangebot). Vorher
habe ich auch nur über ShowView gemeckert.
Bye
Kai
--
"There's too much blood in my caffeine system."
Bis darauf, dass die Kiste keinen Stereoton bei NTSC-EP macht, wie ich vor
kurzem feststellen musste. :(
Ansonsten muss ich Akai loben - mein Ex-VCR von denen hatte eine perfekte
On-Screen-Programmierung. Meine Mutter hat die Kiste jetzt und kommt
bestens damit klar!
Tschuess,
Thomas
--
Thomas Meyer Student of Computer Science
Bremen E-Mail: i0...@zfn.uni-bremen.de
Germany WWW: http://www-user.zfn.uni-bremen.de/~i03a/
Ich habe das gerade mal ausprobiert - so ganz stimmt das aber noch nicht,
oder?
Aus TV-Spielfilm: 862048. Soll sein: 3.1.97 ARTE, 23:30, 120 Min.
Deine Web-Seite sagt: 3.2.97, Kanal 9 (?), 18:00-20:00, 120 Min.
> VPT ist von allen Systemen das umstaendlichste:
Ich halte es auch für das beste!
> 1) Man muss zum Programmieren extra den Fernseher einschalten. Ich
> hasse das - ich moechte alle noetigen Eingaben auf der Fernbedienung
> machen.
Ich finde das gut. In einer großen Anzeige sehe ich die Zeiten und
darunter zur Kontrolle den Titel der Sendung, bin also sicher, daß kein
Fehler vorliegt.
> 2) Es dauert ein halbes Jahrhundert, bis die VPT-Seiten des Senders
> endlich eingelesen sind.
Hast Du ein System ohne Speicher?
> 3) Nicht jeder Sender hat ueberhaupt VPT-Seiten.
Alle wesentlichen Sender haben sie.
Und jetzt kommt der Hauptvorteil:
Sehr oft gibt es kurzfristige Änderungen (aktuelle Sendungen, Filme, die
gewechselt wurden usw.) Für VPT kein Problem, ShowView-Anwender sind
aufgeschmissen.
Was bringt dieses ShowView überhaupt?
Als Hauptvorteil wurde genannt, daß Laien leichter programmieren können.
Da 99% der Aufzeichnungen für denselben Tag sind, hat eine dicke
HEUTE-Taste auf der Fernbedienung doch dieselbe Wirkung.
Es ist leicht, für die Sendung von 21.10 - 22.05 im Ersten 0121102205
einzutippen. Wenn ich ShowView verwende, muß ich eine winzig gedruckte
Nummer aus der Fernsehzeitschrift heraussuchen, die mit der Sendung
keinen sichtbaren Zusammenhang hat. Beim Eintippen spare ich vielleicht
eine oder zwei Stellen. Was soll's?
--
Horst Hildebrecht (Horst.Hi...@FernUni-Hagen.de)
Du solltest Dir mal einen richtigen Videorecorder kaufen. (Ich hatte
bisher fünf Videorecorder und nur einer hat keine Zehnertastatur
und das ist leicht zu verkraften, weil er nicht programmierbar ist
- und die fünf Videorecorder stammten von fünf verschiedenen Firmen!)
>OW> Eine Schaltung die die eine ShowView FB bedient, das gesendete IR Signal
>OW> auswertet und daraus dann per Computer eine grosse Tabelle baut?
>Die Decodierung findet also nicht in der FB sondern im VCR statt
Nunja, es gibt solche und solche. Ich hab hier eine Fernbedienung, bei
der ich den Code eingebe und dann _an der Fernbedienung_ das
Decodierte angezeigt bekomme.
Von daher: Tastaturmatrix und LCD-Display anzapfen! Ist wohl einfacher
als IR einzufangen. Dann mittels Tastatur Code eingeben, am Display
überprüfen, Showview-Taste drücken und vom Display auslesen. Das ganze
natürlich elektronisch.
Machbar???
>Nicht die gesparten Tasten bringens, sondern die Fehlersicherheit. Wie
>oben schon erwaehnt, erkennt man Zahlendreher und einzelne falsche
>Ziffern auf den ersten Blick.
Apropos VPT, ShowView etc.: was ist eigentlich aus ShowList und ShowGuide
geworden? Für nicht-eingeweihte:
ShowList ist ein Archivsystem für Videorecorder, das nachts das Programm
aller Sender in einen Speicher einliest (wird von einem ausgewählten
Sender ausgestrahlt) und dieses dann sowohl für Programmierungen als auch
zum Archivieren von Filmen nutzen kann: jede Aufnahme wird im Speicher
abgelegt und man kann dann über den Titel des Films auf die Aufzeichnung
zugreifen ("Bitte legen Sie Band xxx ein", anschließend automatisches
Vorspulen)
ShowGuide arbeitet ähnlich, auch hier wird nachts ein Speicher, diesmal im
Fernseher, gefüllt, und zwar das Programm aller Sender für den nächsten
Tag mit Kurzinformationen und das Programm der nächsten acht Tage ohne
diese. Man kann sich dann z.B. anzeigen lassen, was auf allen Kanälen
gerade läuft; nach dem Zappen wird automatisch der Titel der laufenden
Sendung eingeblendet (praktisch wenn gerade Werbung läuft), man kann nach
Genres sortieren etc. Natürlich kann ein so ausgestatteter Fernseher auch
den Videorecorder steuern.
Bye
Kai
--
All equal, all different...
>> 1) Man muss zum Programmieren extra den Fernseher einschalten. Ich
>> hasse das - ich moechte alle noetigen Eingaben auf der Fernbedienung
>> machen.
>
>Ich finde das gut. In einer großen Anzeige sehe ich die Zeiten und
>darunter zur Kontrolle den Titel der Sendung, bin also sicher, daß kein
>Fehler vorliegt.
Das bin ich mir bei Showview auch - denn auf der Fernbedienung wird
die dekodierte Zeit und der Sender angezeigt. Ein Zahlendreher oder
sowas, und es steht entweder "ungueltig" oder eine total falsche Zeit
da.
>> 2) Es dauert ein halbes Jahrhundert, bis die VPT-Seiten des Senders
>> endlich eingelesen sind.
>
>Hast Du ein System ohne Speicher?
Gibt es einen VTX-Dekoder, der bei einem Senderwechsel _nicht_ den
kompletten Cache geloescht hat?
Und in fast allen Faellen muss ich direkt vor der VPT-Programmierung
naemlich den Sender wechseln.
> 3) Nicht jeder Sender hat ueberhaupt VPT-Seiten.
>
>Alle wesentlichen Sender haben sie.
Als ich VPT vor wenigen Monaten das letzte Mal benutzen wollte, hatte
der entsprechende Sender leider _kein_ VPT. Einmal nicht haben ist
bereits zuviel. Denn das letzte, was ich will, ist mehrere Systeme
alternativ zu benutzen.
>Und jetzt kommt der Hauptvorteil:
>
>Sehr oft gibt es kurzfristige Änderungen (aktuelle Sendungen, Filme, die
>gewechselt wurden usw.) Für VPT kein Problem, ShowView-Anwender sind
>aufgeschmissen.
Showview benutzt bekanntlich ja VPS. Fuer VPS ist das daher auch kein
Problem. Fehler, die seitens der Sender bei Programmaenderungen
gemacht werden, betreffen sowohl VPT als auch VPS.
>Was bringt dieses ShowView überhaupt?
>
>Als Hauptvorteil wurde genannt, daß Laien leichter programmieren können.
>Da 99% der Aufzeichnungen für denselben Tag sind, hat eine dicke
>HEUTE-Taste auf der Fernbedienung doch dieselbe Wirkung.
>
>Es ist leicht, für die Sendung von 21.10 - 22.05 im Ersten 0121102205
>einzutippen. Wenn ich ShowView verwende, muß ich eine winzig gedruckte
>Nummer aus der Fernsehzeitschrift heraussuchen, die mit der Sendung
>keinen sichtbaren Zusammenhang hat. Beim Eintippen spare ich vielleicht
>eine oder zwei Stellen. Was soll's?
Nicht die gesparten Tasten bringens, sondern die Fehlersicherheit. Wie
oben schon erwaehnt, erkennt man Zahlendreher und einzelne falsche
Ziffern auf den ersten Blick.
- Andreas
>Andreas Schildbach wrote in <32d48261...@news.lrz-muenchen.de>
>on Thu, 02 Jan 1997 12:43:01 GMT:
>> Das die Showview-Zahlen in bestimmten Fernsehzeitschriften sehr
>> klein oder manchmal auch falsch sind, hat mit Showview nichts zu
>> tun, sondern allerhoechstens mit der Wahl der falschen
>> Fernsehzeitschrift.
>
>> Eigentlich sollte man gar nicht zuviele Worte darueber verlieren.
>> Fakt ist: Seit wir einen Videorekorder mit Showview haben, kommen
>> meine Eltern endlich mit der Programmierung einer Aufnahme ohne
>> meine Hilfe zurecht. Das zeigt, das Showview fuer technisch
>> weniger versierte Leute das Richtige ist.
>
>Wenn technisch weniger versierte Leute ihren Videorecorder nicht
>ohne Showview programmieren können, dann hat das nichts mit Showview
>zu tun, sondern allerhoechstens mit der Wahl des falschen
>Videorecorders.
Hmmm, wie sieht denn die Prozedur zum Programmieren auf einem Deiner
Meinung nach richtigen VCRs aus (Stichworte reichen)?
> >Und jetzt kommt der Hauptvorteil:
> >
> >Sehr oft gibt es kurzfristige Änderungen (aktuelle Sendungen, Filme, die
> >gewechselt wurden usw.) Für VPT kein Problem, ShowView-Anwender sind
> >aufgeschmissen.
>
> Showview benutzt bekanntlich ja VPS. Fuer VPS ist das daher auch kein
> Problem. Fehler, die seitens der Sender bei Programmaenderungen
> gemacht werden, betreffen sowohl VPT als auch VPS.
Aus dem Grunde ist es schade, daß sowenig Privatsender VPS senden.
Aber Du hast mein Argument gründlich mißverstanden. Der "normale
Anwender", für den ShowView gedacht ist, hat keine Chance, eine aktuelle
Sendung, die neu ins Programm genommen wurde, zu programmieren; er kann
sie nicht aufzeichnen, weil er keine Nummer hat. Für VPT-Anwender kein
Problem.
--
Horst Hildebrecht (Horst.Hi...@FernUni-Hagen.de)
>> Deutsche Codes können online unter
>> http://www.sdt.net/minder/showview.htm ent- und verschlüsselt werden.
>Ich habe das gerade mal ausprobiert - so ganz stimmt das aber noch nicht,
>oder?
Doch, Du hast falsch probiert :-)))
>Aus TV-Spielfilm: 862048. Soll sein: 3.1.97 ARTE, 23:30, 120 Min.
>Deine Web-Seite sagt: 3.2.97, Kanal 9 (?), 18:00-20:00, 120 Min.
Tja, Du hast es am 4.1. probiert, da ist der Code schon nicht mehr
gültig!!! Dein Decoder in der Fernbedienung oder wo auch immer verhält
sich genauso.
Wenn Du angegeben hättest: "1 1 97 862048" bekommst Du das gewünschte
Ergebnis "3.1.97 Kanal 10 (=arte) 23:30-01:30". Denn 3.1.97 ist vom
1.1.97 aus der gültige Zeitraum für den Code.
>> Ähem, zur Klarstellung: ich meine eine Zehnertastatur, die man
>> zur Eingabe von Programmierungsdaten verwenden kann, nicht nur
>> zum Programmwechsel. Und auf meinen Sony E-9 lasse ich als ehemals
>> besten VCR aller Klassen sonst nichts kommen.
> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
>
> Blödsinn. Nur weil das _EIN_ inkompetenter Redakteur einer schlechten
> Zeitschrift geschrieben hat, ist es nicht wahr. Und außerdem, schalt
> einfach mal den Kopf ein, "_ALLER_ Klassen"? Du willst doch nicht
> ernsthaft behaupten, daß Dein oller E-9 irgendeinem SVHS-, Hi8-,
> DV- oder gar BetaCam-VCR das Wasser reichen kann.
"Aller Klassen" meinte sicher "aller VHS-Klassen". Sonst ja auch
irgendwie unlogisch :-)
> Tja, ich hätte eben doch gleich wieder schreiben sollen: "Du solltest
> Dir mal einen richtigen Videorecorder kaufen - und keinen Zony-Schrott."
Ich habe als Zweitrekorder den SLV E-7 von Sony.
Der E-9 sagt mir jetzt nichts (viele Deiner Kritikpunkte kenne ich
jedoch auch vom E-7... ich vermute mal, ein Nachfolgemodell?), aber
Sony ist nicht grundsaetzlich Schrott, wenn es einem vor allem auf
gutes Bild und guten Ton ankommt.
Der E-7 war damals der erste Sony-Rekorder mit Einmesscomputer fuer
Aufnahme und einer Optimierung bei der Wiedergabe). Bild und Ton waren
damals absolute Spitze und ungeschlagen, was handelsuebliche VHS-Geraete
bis etwa 2000 DM betraf. (der E-7 kostete 1400 DM)
Ich empfinde das nicht nur selbst so, sondern damals waren sich auch
praktisch alle Video-Zeitschriften einig, dass der Sony aus VHS das
beste rausholt.
Auch heute noch gehoeren Sony-Videoekorder zur Oberklasse, was Bild und
Ton anbelangt.
Aber im Gegensatz zu ihren CD-Playern sind Sony-Videorekorder - wie Du
schon sagtest - in Sachen Komfort eine einzige Katastrophe. Vielleicht
hat sich das inzwischen etwas gebessert, aber der E-7 war im Handling
wirklich schlecht.
Als jemand, der haeufig seinen Videorekorder benutzt, wuerde ich mir
also sicherlich keinen Sony-Videorekorder mehr kaufen, aber fuer einen
Gelegenheitsbenutzer ist Sony so schlecht ja nun auch wieder nicht.
Und damals zu Zeiten des E-7 gab es schlicht keine Alternative, wenn
man ein optimales Bild haben wollte.
Jedenfalls ist mir die Bildqualitaet sehr wichtig. Darum habe ich mir
damals den E-7 (VHS) gekauft und bin dann spaeter auf S-VHS umgestiegen
(Blaupunkt/Panasonic).
Na gut, vielleicht bin ich da eher die Ausnahme, dass mir das Bild so
wichtig ist, dass ich dafuer beim Komfort Nachteile in Kauf nehme.
Im Gegensatz zu damals kriegt man ja heutzutage auch komfortable
Videorekorder mit sehr gutem Bild. Selbst preiswerte VHS-Rekorder
liefern heutzutage ein sehr gutes Bild.
Derzeit loben alle Zeitschriften Panasonic/Blaupunkt ueber den gruenen
Klee. Staendig Testsieger. Aber ihre Macken haben diese Geraete selbst-
verstaendlich auch. So vermisse ich auf der FB schmerzlich die VPS-
Taste. Und zur Programmierung kommt man um den Fernseher praktisch
nicht herum, denn obwohl man (bis auf VPS) alle Daten auf der Fern-
bedienung im Display einstellen kann, muss man die endgueltige Pro-
grammierung "on-screen" bestaetigen :-(
Der perfekte Videorekorder muss wohl erst noch erfunden werden ;-)
Gruesse... Andreas
> Doch, Du hast falsch probiert :-)))
*erröt*
Ich hatte mir einfach irgendeinen Code genommen, das war dann wohl falsch.
;)
> Tja, Du hast es am 4.1. probiert, da ist der Code schon nicht mehr
> gültig!!! Dein Decoder in der Fernbedienung oder wo auch immer verhält
> sich genauso.
Ich habe keine ShowView-Geräte. :)
> Wenn Du angegeben hättest: "1 1 97 862048" bekommst Du das gewünschte
> Ergebnis "3.1.97 Kanal 10 (=arte) 23:30-01:30". Denn 3.1.97 ist vom
> 1.1.97 aus der gültige Zeitraum für den Code.
Ach so! Danke.
Tschüß,
Blödsinn. Nur weil das _EIN_ inkompetenter Redakteur einer schlechten
Zeitschrift geschrieben hat, ist es nicht wahr. Und außerdem, schalt
einfach mal den Kopf ein, "_ALLER_ Klassen"? Du willst doch nicht
ernsthaft behaupten, daß Dein oller E-9 irgendeinem SVHS-, Hi8-,
DV- oder gar BetaCam-VCR das Wasser reichen kann.
Tja, ich hätte eben doch gleich wieder schreiben sollen: "Du solltest
Dir mal einen richtigen Videorecorder kaufen - und keinen Zony-Schrott."
(Aber ich war vorsichtig, weil inzwischen andere Hersteller auch
so beschi*ene Up-/Down-Tasten für die Programmierung anbieten.)
Ansonsten zum E-9:
- Kein VPS über Scart.
- VPS-Schalter nur am Gerät; nicht für jede Programmierung.
- Arschlahmes Laufwerk in allen Lebenslagen.
- Beim schnellen Rücklauf geht das Zählwerk verloren.
- Keine brauchbare Restzeitanzeige.
- Kein vernünftiger OnScreen-Dialog obwohl Genlock eingebaut.
- Meist Probleme bei der Wiedergabe von Bändern mit Kopierschutz.
- Sony-typische schlechte Infrarot-Übertragung (hält man die Fernbedienung
nicht GENAU in Richtung Gerät, geht garnichts).
- Teilweise oder immer kein HiFi-Stereo bei NTSC-EP.
- Überhaupt bescheidenste Ausstattung.
- Extrem hoher Preis (als man ihn noch kaufen konnte).
Das Bild vom E-9 ist sehr gut - die Kiste hatte damals exzellente
Testergebnisse.
> Der E-7 war damals der erste Sony-Rekorder mit Einmesscomputer fuer
> Aufnahme und einer Optimierung bei der Wiedergabe). Bild und Ton waren
> damals absolute Spitze und ungeschlagen, was handelsuebliche VHS-Geraete
> bis etwa 2000 DM betraf. (der E-7 kostete 1400 DM)
Der E-9 lag bei 1800 DM, wenn ich mich recht erinnere. OPC und TriLogic hat
er natuerlich auch.
> Ich empfinde das nicht nur selbst so, sondern damals waren sich auch
> praktisch alle Video-Zeitschriften einig, dass der Sony aus VHS das
> beste rausholt.
Genau.
> Aber im Gegensatz zu ihren CD-Playern sind Sony-Videorekorder - wie Du
> schon sagtest - in Sachen Komfort eine einzige Katastrophe. Vielleicht
> hat sich das inzwischen etwas gebessert, aber der E-7 war im Handling
> wirklich schlecht.
Beim E-9 auch. Das Laufwerk ist wahnsinnig langsam und wird auch noch
langsam genutzt. Beim High Speed Rewind wird das Band ca. eine halbe bis
dreiviertel Stunde nach Anfang der Kassette abgebremst und SO langsam an
den Anfang gespult, dass die ganze Zeit, die durch das schnelle Spulen
gewonnen wurde, verloren geht (an Matthias: Dass man die Bandzeitanzeige
dabei nicht hat, finde ich nicht wichtig, da die Funktion zum kompletten
Rueckspulen gedacht ist).
Das weisse LCD-Display ist ebenfalls grausam. Ich habe die Helligkeit
(nicht per FB verstellbar) auf "mittel" gestellt, weil "hell" blendend
weiss ist. Aus der Entfernung kann man das Display auch nicht mehr lesen.
Die Ausstattung der Fernseher ist aehnlich seltsam. Da hat ein teures
Modell bestimmte bessere Features, dafuer aber irgendwelche anderen
nuetzlichen Sachen eines kleinen Modells NICHT...
> Der perfekte Videorekorder muss wohl erst noch erfunden werden ;-)
Wir koennen uns ja mal bei Sony bewerben. ;)
Mit der Tagesschau vom 28.12.96 hat's auch nicht geklappt....
Bei dem Versuch, die ShowView-Nummer von "Eine Frage der Ehre" (RTL (=Kanal
4), 01.01.1997, 20:15, Dauer 165 Minuten) herauszufinden, scheiterte an einem
Tabellensuchfehler... 8-O
--
Stephan A. Maciej, step...@muc.de, http://www.muc.de/~stephanm/
Robbers demand either your money or your life - women demand both.
Na ja, inzwischen hab' auch ich das ShowView-Fieber... ich hab' mal ein paar
ShowView-Zahlen auseinandergenommen (unter die Bit-Lupe gelegt), in diesem
Fall die ShowView-Zahlen fuer die taegliche Nachrichtensendung RTL aktuell
von 18:45 bis 19:10. Die relativ krumme Anfangszeit und die Dauer von 25
Minuten erlauben anscheinend keine starke Kompression der Codes. Bis jetzt
hab' ich die Zahlen im Zeitraum vom 01.01.1997 bis zum 17.01.1997
durchleuchtet, und es gibt einige interressante Gemeinsamkeiten im Bitmuster.
Genaueres werde ich spaeter noch bekanntgeben, wenn bei uns die
Fernsehzeitschriften bis Ende Januar eingetrudelt sind, dann kann ich
vielleicht einige detaillierte Aussagen dazu machen.
> --
> Stephan A. Maciej, step...@muc.de, http://www.muc.de/~stephanm/
> 'Love doesn't make the world go around, just up and down a bit :)'
--
Stephan A. Maciej, step...@muc.de, http://www.muc.de/~stephanm/
Stardreck - der Muell, der von den Sternen kam...
Achso, so gesehen hast Du natuerlich Recht.
Da aber wohl niemand seinen "Aufnahmeplan" aus den VPT-Seiten der
verschiedenen Sender zusammensucht, ist dieses Argument wohl relativ
unwichtig.
Oder durchsuchst Du etwa taeglich die VPT-Seiten aller VPT-faehigen
Sender nach Sendungen, die nicht in der Fernsehzeitung stehen?
> Wer sich den Algo oben angeschaut hat und meint, dass er durchblickt
> und vielleicht auch noch den Algo fuer Ziffer 7 und 8 knacken koennte,
> soll heissen, wer wirklich ein Kryptographie-Spezialist ist, kann mich
> anmailen und bekommt den Source fuer den deutschen. Ich wuerde dann aber
> gerne Ergebnisse sehen :-)))
Warum die Geheimnistuerei? Geld verdienen kannst Du aufgrund der beste-
henden Copyrights damit sowieso nicht, und je mehr Leute sich an der
Suche beteiligen koennen, desto schneller wird das Ergebnis gefunden.
Veroeffentliche den Code doch einfach auf Deiner Homepage!
Soweit ich den Code der VCR+/Videoplus-Version auf die Schnelle ueber-
blicke, scheint mir da bis auf die missratene Multiplikation am Anfang/
Ende auch gar nicht so viel kryptographisch Relevantes stattzufinden,
sondern vielmehr irgendwelche nicht ganz bis ins Detail verstandenen
(und saumaessig kommentierten) Bitpfriemeleien.
Vielleicht hat ja gar nicht der grosse Kryptographie-Experte den ent-
scheidenden Einfall, sondern irgendein Tueftler.
Gruss
Hergen
P.S.: Kurz gesagt, ich moechte auch mitspielen, kann aber keine Ergeb-
nisse garantieren (zumal ich auch nicht so irrsinnig viel freie Zeit
habe) ;-)
> Ich habe das mal ueberprueft ohne das Datum zu verstellen:
> Am 03.01. wurde der Code einer Sendung vom 03.01. richtig uebersetzt.
> Am 04.01. habe ich eine Fehlermeldung erhalten.
Gerade abgelaufene Nummern sind also ungueltig. Wenn die Nummern 28 Tage
gueltig sind, muesste also diese Nummer ab dem 06.01. eine Sendung am
03.02. beschreiben.
> Ich werde mal schauen, wann dieser Code wieder uebersetzt wird, und
> welche Sendung es dann sein wird.
Bin mal gespannt.
> Seltsam ist nur, das der Code 1 auch heute noch als ZDF, 1. Tag, 19:30
> - 20:00 erkannt wird.
Das ist wohl der Code fuer den 2. Februar, die Zeitangabe ist ja auch eine
halbe Stunde spaeter als die am 1. Januar (19.30-20.00 anstatt 19.00-19.30
bei der Sendung am 1. Januar).
> Ich habe gerade noch herausgefunden, daß 4711 wieder als SAT1, 21.
> Tag, 18:00 - 18:30 erkannt wird.
Das ist doch jetzt die Sendung am 21. Janur, also alles normal?!
> Kann wirklich an der Sache mit den 28
> Tagen etwas dran sein?
Testen wir es mal weiter aus!
Ciao... OLLI
Das ändert nichts an der Tatsache, daß zu dem Zeitpunkt, als der
E-9 neu war, andere VCR das Band in der halben Zeit ungespult und
dabei das Zählwerk nicht verloren haben.
> Das weisse LCD-Display ist ebenfalls grausam. Ich habe die
> Helligkeit (nicht per FB verstellbar) auf "mittel" gestellt, weil
> "hell" blendend weiss ist. Aus der Entfernung kann man das Display
> auch nicht mehr lesen.
Das Display habe ich in meiner Verrißliste noch vergessen. Auch
hat die Aussteuerungsanzeige zu wenig Elemente und ist kaum erkennbar.
War schon so gedacht. Ich bin mir sicher dass meine FB (JVC) die SV
Codes selbst aufloest. Nach dem Eintippen erscheinen die normalen Zeitinfos
im Display und sind editierbar. Ich kann mir nicht vorstellen dass die FB
jetzt verschiedene Uebertragungsformate verwendet, je nachdem ob jemand
die Daten vor dem Senden aendert oder nicht.
Ok, ich bin der FB nicht mit IR Empfaenger und Speicheroszi zu Leibe
gerueckt, moeglicherweise habe ich Unrecht...
--
Olav "Mac" Wölfelschneider wo...@rbg.informatik.th-darmstadt.de
I'd rather write programs to write programs than write programs.
[Bumper Sticker]
> Andreas wrote:
>
> > Nicht die gesparten Tasten bringens, sondern die Fehlersicherheit. Wie
> > oben schon erwaehnt, erkennt man Zahlendreher und einzelne falsche
> > Ziffern auf den ersten Blick.
>
> Apropos VPT, ShowView etc.: was ist eigentlich aus ShowList und
> ShowGuide geworden? Für nicht-eingeweihte:
>
> ShowList ist ein Archivsystem für Videorecorder, das nachts das Programm
> aller Sender in einen Speicher einliest (wird von einem ausgewählten
> Sender ausgestrahlt) und dieses dann sowohl für Programmierungen als
> auch zum Archivieren von Filmen nutzen kann: jede Aufnahme wird im
> Speicher abgelegt und man kann dann über den Titel des Films auf die
> Aufzeichnung zugreifen ("Bitte legen Sie Band xxx ein", anschließend
> automatisches Vorspulen)
Vielleicht haelt Grundig noch ein paar Patente auf ihr Archiv-System?
Heutzutage scheint man ja alles patentieren zu koennen, warum nicht
auch das? Haben die nicht auch ihr ATTS geschuetzt?
Mir waere es allerdings dann auch lieb, wenn Grundig ihr Patent in
nicht-S-VHS-Geraeten benutzen wuerde, aber das nur nebenbei...
So long, Steffen
--
Steffen Huber LambdaComm System - Welcome to Trollinger Country
hub...@lcs.wn.bawue.de aco...@ftp.uni-stuttgart.de
...Sobald man nicht mehr an den Weihnachtsmann glaubt,gehts im Leben abwaerts
> > Showview benutzt bekanntlich ja VPS. Fuer VPS ist das daher auch kein
> > Problem. Fehler, die seitens der Sender bei Programmaenderungen
Falsch. SV benutzt kein VPS. Hat damit auch nicht im geringsten
etwas zu tun. Einzig wenn du ueber SV eine Sendung programmierst
wird standardmaessig die Funktion VPS-Aufnahme auf ein geschaltet.
VPS-Zeit und Programm-Startzeit sind immer identisch, ausser es
hat eine Programmaenderung gegeben.
> > gemacht werden, betreffen sowohl VPT als auch VPS.
Was dann als Folgeursache auch logisch ist.
> Aus dem Grunde ist es schade, daß sowenig Privatsender VPS senden.
Wenig? bis auf DSF zeigt mein Recorder bei allen Programmen eine
VPS-Kennung an.
> Aber Du hast mein Argument gründlich mißverstanden. Der "normale
> Anwender", für den ShowView gedacht ist, hat keine Chance, eine aktuelle
> Sendung, die neu ins Programm genommen wurde, zu programmieren; er kann
> sie nicht aufzeichnen, weil er keine Nummer hat. Für VPT-Anwender kein
> Problem.
Absolut richtig. Du musst aber eingestehen das der Nachteil bei VPT
darin liegt dass nicht alle Sender auch Videotext anbieten. Allerdings
haben manche Videotextseiten auch die SV-Zahlen mit im Angebot. :-)
Martin
--
()_() Martin Freiberg | Der Unwissende hat MUT,
( O O ) 87659 Hopferau | der Wissende hat ANGST.
|\_/| |
\w/ Wer...@wwho.augusta.de | Alberto Moravia
> Da aber wohl niemand seinen "Aufnahmeplan" aus den VPT-Seiten der
> verschiedenen Sender zusammensucht, ist dieses Argument wohl relativ
> unwichtig.
>
> Oder durchsuchst Du etwa taeglich die VPT-Seiten aller VPT-faehigen
> Sender nach Sendungen, die nicht in der Fernsehzeitung stehen?
Die stehen zum Teil in der Tageszeitung (bei mir ohne ShowView-Nummern)
oder werden auch von den Ansagern angekündigt: "Wegen des Todes des
beliebten Schauspielers XY bringen wir um 23 Uhr in Abänderung des
Programms seinen wichtigsten Film" oder "aktueller Brennpunkt" usw.
--
Horst Hildebrecht (Horst.Hi...@FernUni-Hagen.de)
> Das ändert nichts an der Tatsache, daß zu dem Zeitpunkt, als der
> E-9 neu war, andere VCR das Band in der halben Zeit ungespult und
> dabei das Zählwerk nicht verloren haben.
Leider wahr - schrieb ich ja auch.
> Das Display habe ich in meiner Verrißliste noch vergessen. Auch
> hat die Aussteuerungsanzeige zu wenig Elemente und ist kaum erkennbar.
Sie ist GAR NICHT zu erkennen, wenn die Klappe dicht ist... :/ Ausserdem
ist es ungluecklich, die Aufnahmelautstaerke mit zwei getrennten
Drehreglern einstellen zu muessen.
Tschuess,
Thomas
> : So ein Unsinn. Wenn die größte verfügbare Zahl 499999999 ist (Woher
> : hast du eigentlich diese Zahl, könnte das nicht auch 999999999 sein?),
> Beobachtung. Ich hab' mit ein paar Zeitschriften gründlich angeschaut,
> und dort sind keine größeren Codes vorgekommen.
Ich denke, daß schon entschlüsselt wurde, daß bei "langen" Zahlen die
erste Ziffer der "Versatz" von einem Termin aus dem 5-Min-Raster ist.
Daher kann sie ja wohl nicht größer als 4 werden!
--
Horst Hildebrecht (Horst.Hi...@FernUni-Hagen.de)
> Am 03.01. wurde der Code einer Sendung vom 03.01. richtig uebersetzt.
> Am 04.01. habe ich eine Fehlermeldung erhalten.
> Ich werde mal schauen, wann dieser Code wieder uebersetzt wird, und
> welche Sendung es dann sein wird.
> Kann wirklich an der Sache mit den 28
> Tagen etwas dran sein?
Die Codes scheinen wirklich nur 4 Wochen gueltig zu sein, siehe auch:
http://www.sdt.net/minder/showview.htm (die Adresse wurde hier in einem
anderen Beitrag schon erwaehnt).
Dort steht auch das mit den 4 Wochen und man kann bis zu 6-stellige Codes
testen, auch das Datum kann man angeben. Das mit dem Code 4711 war
uebrigens alles korrekt - hab's inzwischen ueberprueft.
Ciao... OLLI
>> Das Display habe ich in meiner Verrißliste noch vergessen. Auch
>> hat die Aussteuerungsanzeige zu wenig Elemente und ist kaum erkennbar.
>Sie ist GAR NICHT zu erkennen, wenn die Klappe dicht ist... :/
Na, die Aussteuerung stellt man ja auch nur einmal ein und kann sie
vergessen - es sei denn man wechselt häufiger zwichen Tuner- und Line-In-
Aufzeichnungen. Da kann man dann aber auch einmal die Klappe aufmachen,
oder?
>Ausserdem
>ist es ungluecklich, die Aufnahmelautstaerke mit zwei getrennten
>Drehreglern einstellen zu muessen.
Warum? O.K., Lautstärke+Balance wäre besser. Wenn man aber bedenkt, daß
viele andere Recoder keinen Pegelregler oder nur einen Monoregler haben...
Der Vorteil des SLV-E9 war aber, daß er ein SVHS-Laufwerk hatte. In den
USA war das NTSC-Gegenstück zum E9 ein SVHS-Rekorder, in Europa will Sony
aber kein SVHS anbieten, da man wohl immer noch an Hi8 in Heimrecordern
glaubt. Also hat man einfach die Elektronik verkrüppelt, das Laufwerk aber
belassen. SVHS-Bänder schluckt er aber mit Qualitätsverbesserung, da die
Videoköpfe das stärkere Signal, das diese Bänder benötigen, draufhaben.
Bloß Reparaturen werden dadurch sehr teuer...
Als Auslaufmodell war der Recorder für unter DM 1100 erhältlich.
Bye
Kai
--
"Your brain's just like any other appliance, chummer. Work's better if you
plug it in."
Das ist natürlich nicht ganz einfach aus dem Ärmel zu schütteln.
Als Grundlage könnte man die Technik von Grundig bis zur 900er-Serie
nehmen (danach haben die ja auch auf "japanische Bedienung"
umgestellt). Auf jeden Fall (um noch etwas über die Programmierung
hinauszugehen) müßte die Fernbedienung wenige, sinnvolle Tasten
haben, die symbolisch und nicht englisch beschriftet sind. Die
Programmierung sollte in verschiedenen Variationen möglich sein,
also genauso mit Teletext, wie On-Screen oder auf einem Display in
der Fernbedienung. Die 500er-Serie von Grundig hatte eine tolle
Fernbedienung mit einem mehrzeiligen, in dem eine Programmierung
mit allen Daten komplett zu überblicken war.
Am wichtigsten schätze ich die On-Screen-Programmierung (mit oder
ohne Teletext) ein. Da kann man dem technisch nicht begabten Benutzer
auch am meisten Hilfestellung geben. Die Hilfe sollte benutzer-abhängig
sein, also feststellen, ob der Benutzer einen geübten Eindruck
macht oder nicht.
Es besteht z.B. kein Bedarf, die Programmierplätze von 1 bis 8
durchzuzählen; eine neue Programmierung geht einfach in einen neuen
Platz. Während der Programmierung sieht man keine Liste der anderen
Programmierungen, sondern hat übersichtlich, in seiner Landessprache,
ohne Abkürzungen nur die eine Programmierung zu sehen. Danach kann
man eine Liste der Programmierungen abrufen.
Die Software ermittelt automatisch mögliche Überschneidungen und
warnt im Klartext - nicht mit beep, beep!. Durch eine vernünftige
Laufzeit- bzw. Restzeit-Funktion (wie z.B. Grundigs ATTS) wird
automatisch ermittelt, ob die Programmierungen auch noch auf das
eingelegte Band passen.
Wie gesagt, alle Beschreibungen sind für technisch nicht geübte
Menschen gedacht. So ziemlich jeder, der in der Lage ist, diese
Newsgroup zu lesen, wird auch den schlechtesten Videorecorder
programmieren können.
Und jetzt bitte keine Flames bez. Grundig. Tatsache ist, daß die
das beste User-Interface haben bzw. hatten, mit dem die meisten
Leute auch ohne ihre Kinder zurecht kommen. Ihr ATTS-System hat
das Handling von Videokassetten massiv verbessert und einfache
Fernbedienungen gab es früher auch - vor der Umstellung auf jap.
UI.
Schätzungen zufolge werden 25% der VCR in Deutschland nie programmiert,
weil es die Besitzer nicht blicken - im Laden aber den VCR mit dem
besten Preis/Fernbedienungstaste gekauft haben. Weitere 25% der
VCR werden nur deshalb hin und wieder programmiert, weil es die
Kinder der Besitzer übernehmen.
Tja, dann hätte er das vielleicht auch schreiben sollen ....
> Der E-7 war damals der erste Sony-Rekorder mit Einmesscomputer
^^^^
So ist es. Akai war Vorreiter bei den Einmeßcomputern und hatte
damals schon eine erstklassige Bildqualität, die der des Sony in
nichts nachsteht. Dazu kamen zwei Jahre Garantie und Videotext-
programmierung.
> Ich empfinde das nicht nur selbst so, sondern damals waren sich
> auch praktisch alle Video-Zeitschriften einig, dass der Sony aus
> VHS das beste rausholt.
Wer auch nun einmal ansatzweise für eine Zeitschrift gearbeitet
hat, weiß sehr genau, was er nie mehr als Informationsquelle
heranziehen wird ... (Ich beziehe mich hier in erster Linie auf
TechnikZ-eitschriften für die Massen.)
> Auch heute noch gehoeren Sony-Videoekorder zur Oberklasse, was
> Bild und Ton anbelangt.
Ja, aber andere Recorder eben auch - und nicht nur heute.
> Jedenfalls ist mir die Bildqualitaet sehr wichtig. Darum habe
> ich mir damals den E-7 (VHS) gekauft und bin dann spaeter auf
> S-VHS umgestiegen (Blaupunkt/Panasonic).
Tja, späte Einsicht ist besser als garkeine. :-) Aber warum hast
Du den Sony verkauft, wo doch die Bild- und Tonqualität so oberklassig
ist (Deine Aussage) bzw. sogar SVHS-Niveau hat (Aussage von Kai
Rode)?
> Im Gegensatz zu damals kriegt man ja heutzutage auch komfortable
> Videorekorder mit sehr gutem Bild.
Ja? Ich habe eher den Eindruck, daß der Komfort bei Videorecordern
endgültig tot ist. Der letzte Lichtblick (nämlich Grundig) hat ja
inzwischen auch japanischen Unkomfort umgestellt.
> Derzeit loben alle Zeitschriften Panasonic/Blaupunkt ueber den
> gruenen Klee. Staendig Testsieger. Aber ihre Macken haben diese
> Geraete selbst- verstaendlich auch. So vermisse ich auf der FB
> schmerzlich die VPS- Taste.
Also mein Panasonic NV-F77 hat 'ne VPS-Taste auf der Fernbedienung
- aber der ist schließlich auch schon ein paar Jährchen alt. (Und
inzwischen auch etwas fertig; wird eigentlich Zeit für einen
Austausch, aber welcher andere VCR kann (neben PAL) NTSC wiedergeben
UND _AUFNEHMEN_? Und das mit HiFi-Stereo in SP und LP bzw. EP? (Und
die NTSC-Wiedergabe in NTSC 4,43?)
> Der perfekte Videorekorder muss wohl erst noch erfunden werden
> ;-)
Tja, da sind wir uns einig - ich glaube aber nicht, daß wir uns
auf den perfekten Videorecorder einigen könnten. Wenn ich allein
schon höre, wieviele hier ShowKotz ganz toll finden, dann sehe ich
für einen gemeinsamen Anforderungskatalog völlig schwarz.
Nenn mir mal einen VHS-Recorder mit einem Listenpreis von 1800 DM,
der keinen oder nur einen Mono-Pegelregler hat ...
>> Aus dem Grunde ist es schade, daß sowenig Privatsender VPS senden.
>
>Wenig? bis auf DSF zeigt mein Recorder bei allen Programmen eine
>VPS-Kennung an.
Dann ist dein Rekorder kaputt.
Markus
--
*** Markus Eggers * +49-228-767037 * gan...@memyam.dinoco.de ***
>> Jedenfalls ist mir die Bildqualitaet sehr wichtig. Darum habe
>> ich mir damals den E-7 (VHS) gekauft und bin dann spaeter auf
>> S-VHS umgestiegen (Blaupunkt/Panasonic).
>
> Tja, späte Einsicht ist besser als garkeine. :-) Aber warum hast
> Du den Sony verkauft, wo doch die Bild- und Tonqualität so oberklassig
> ist (Deine Aussage) bzw. sogar SVHS-Niveau hat (Aussage von Kai
> Rode)?
Ich habe den Sony-Recorder ja noch als Zweitrecorder. Wenn ich mal
in Urlaub fahre und die 10 Stunden Longplay (in SVHS immer noch
meilenweit besser als SP in VHS) vom Panasonic nicht reichen, dann
kommen noch mal 10 Stunden Longplay vom Sony drauf.
Na ja, okay... die meiste Zeit staubt der Sony nur vor sich hin :-)
Scheiss Fernbedienung, scheiss Komfort. VPS nicht brauchbar. Keine
brauchbare Restzeitanzeige. Und dann bloss VHS. Was soll ich noch
damit? :-)
Ich hab da sogar noch einen uralten Telefunken-Recorder von etwa
1988 (VHS, HiFi)... hatte damals stolze 2000 DM gekostet. Leider
funktioniert die Stereo-Aufnahme nicht mehr... Wiedergabe von
Stereo klappt aber. Das Teil hat sogar eine beleuchtete Fernbe-
dienung (sollte wohl zu seiner Zeit den Verkauf von Batterien
foerdern... die sind naemlich nach kurzer Zeit leer :-)
Leider war bisher keine Werkstatt verbindlich bereit zu sagen,
was eine Reparatur kosten wuerde. (Ersatzteil koennten teuer
werden)
Du siehst, irgendwann kann ich ein Museum aufmachen :-)
>> Im Gegensatz zu damals kriegt man ja heutzutage auch komfortable
>> Videorekorder mit sehr gutem Bild.
>
> Ja? Ich habe eher den Eindruck, daß der Komfort bei Videorecordern
> endgültig tot ist. Der letzte Lichtblick (nämlich Grundig) hat ja
> inzwischen auch japanischen Unkomfort umgestellt.
Bedenke: Ich hatte vorher Sony. Dagegen ist _jeder_ andere
Videorecorder ein riesiger Fortschritt, was den Komfort betrifft.
Und nachdem, was ich so bei Freunden gesehen habe, ist der
Panasonic wirklich recht komfortabel und gleichermassen an-
sprechend fuer Laien und Profis.
Schon merkwuerdig. Bei Videorekordern ist Panasonic/Technics
top und Sony flopp. Bei CD-Playern ist es genau umgekehrt.
Andreas
: >Ausserdem
: >ist es ungluecklich, die Aufnahmelautstaerke mit zwei getrennten
: >Drehreglern einstellen zu muessen.
: Warum? O.K., Lautstärke+Balance wäre besser. Wenn man aber bedenkt, daß
: viele andere Recoder keinen Pegelregler oder nur einen Monoregler haben...
Wie waere es denn mit zwei Schiebereglern?
-Michael
ShowView ist so einfach, wie telefonieren, man gibt eine Nummer ein
und fertig ist. Ich konnte mich ueber Weihnachten bei dem Geraet
meines Vaters davon ueberzeugen. Obwohl ich seinen Videorekorder
ueberhaupt nicht kannte, konnte ich ihn sofort programmieren.
Den Videorekorder meiner Mutter - ohne ShowView - zu programmieren,
hat ewig gedauert und waere ohne Bedienungsanleitung gar nicht
moeglich gewesen.
Also ein Vorteil: man kann auch einen, einem nicht vertrauten Videorekorder
programmieren.
Naechster Vorteil: Es ist schneller, naemlich so schnell wie Telefonieren.
Man legt das Geraet neben die TV-Zeitung und gibt die
Nummer ein und stellt dann das Geraet zurueck.
Wie sieht es dagegen bei On-Screen-Display mit +/- Fernbedienung
ohne Speicher aus;
- Fernseher anschalten
- Videorekorder anschalten
- Programmierung aufrufen, dann mit +/- oder < und > durch's
Menue gehen. Einschaltzeit nachschauen, eingeben, Ausschaltzeit
nachschauen und Eingeben, Ueberlegen auf welchem Kanal der
gewuenschte Sender liegt und eingeben. Waehrend jeder Eingabe
muss dabei mit der FB der VRC anvisiert werden, was das Eintippen
aeussert unhandlich macht. Man wechselt staendig den Blick
von Zeitung <-> FB <-> Bildschirm, kann nicht einfach die FB
neben die Zeitung legen und ein paar Zahlen wie in einen
Taschrechner
eingeben, was bei ShowView moeglich ist. Dadurch schleichen
sich auch leicht Fehler ein.
Und da kommen wir schon zum
naechsten Vorteil: Fehlersicherheit.
Bei ShowView kann es jedenfalls nicht passieren, dass
man - weil man in Gedanken war - fuer Pro7 Kanal 7
eingegeben hat,
obowhl es eigentlich auf 6 liegt :-(
Witz am Rande: Auf Seite 42 (!) der Anleitung von ShowView heisst
es: "Nach diesen kurzen Vorarbeiten koennen sie nun bereits
mit der Programmierung von Sendungen beginnen."
--
Sylvio
: Naechster Vorteil: Es ist schneller, naemlich so schnell wie Telefonieren.
: Man legt das Geraet neben die TV-Zeitung und gibt die
...
Schoen und gut, aber ohne SV brauche ich nicht mal eine Zeitung.
Kanal, Anfangs- und Endzeit, fertig. Macht 10 Ziffern, auch nicht viel
mehr als SV mit max. 9.
db
--
-----------------------------------------------------------------------------
>> Floskeln, Floskeln, Floskeln - und an die Auflage denken <<
> Schätzungen zufolge werden 25% der VCR in Deutschland nie programmiert,
> weil es die Besitzer nicht blicken - im Laden aber den VCR mit dem
> besten Preis/Fernbedienungstaste gekauft haben. Weitere 25% der
> VCR werden nur deshalb hin und wieder programmiert, weil es die
> Kinder der Besitzer übernehmen.
Deine Ausfuehrungen bzgl. Videorekorderprogrammierung finde ich gut
(und das sollten die Hersteller auch mal so benutzerfreundlich
realisieren), aber wenn ich mir so Bekannte/Verwandte ansehe, dann
sind die Schwierigkeiten beim Programmieren ganz andere.
Die meisten Leute programmieren nicht, weil sie glauben, sie wuerden
es sowieso nicht kapieren. Schliesslich erzaehlt man ihnen ja staendig,
das wuerde ungeheuer kompliziert sein.
Viele Leute sehen die Sache viel lockerer, wenn man ihnen erklaert,
dass ein Videorekorder eine dumme Maschine ist. Und wenn man eine
Sendung aufnehmen will, muss man dem Rekorder eben Datum und Uhrzeit
mitteilen. That's all. Quasi ein besserer Wecker. Der Videorekorder
muss zu einer bestimmten Zeit "geweckt" werden und aufnehmen.
Dann merken die Leute erstmals, dass das _Prinzip_ eines Videorekorders
ja eigentlich total simpel ist.
Die naechste schier unueberwindbare Huerde besteht fuer die meisten
mir bekannten Leute darin, dass sie nicht kapieren, dass man - wenn
man das Geraet programmiert hat - den Rekorder in einen "Timer-Modus"
schalten muss. Einfach bloss ausschalten bringt's nicht. Und anlassen
auch nicht. Wenn man ihnen dann erklaert, das ist wieder wie beim
Wecker, dann verstehen sie's: Einen Wecker kann man ja auch programmieren,
aber der klingelt nur, wenn man ihn auf "Alarm" stellt. Steht der Wecker
nicht auf Alarm, klingelt er auch nicht, sondern zeigt nur die Zeit an.
Okay... wenn jemand nicht mal seinen Wecker versteht, kann man da auch
nix mehr tun :-)
Was ich damit sagen will: Bereits seit Jahren sind Videorekorder
eigentlich gar nicht so aufwendig zu programmieren. Aber die Furcht
der Leute ist trotzdem dermassen hoch, dass sie sich einreden,s ie
schaffen's ja doch nicht -- und dann schaffen sie's auch nicht.
Es mag auch andere Faelle geben, aber bisher war es eigentlich immer
nur so eine Art Beruehrungsangst, die massiv durch die Medien ge-
schuert wird :-( Warum eigentlich?
Gruesse... Andreas
> Wie waere es denn mit zwei Schiebereglern?
Das scheint mir die beste Alternative zu sein. Man kann die Regler SICHTBAR
auf die wirklich gleiche Position stellen. Das ist mit zwei Drehreglern
einfach nicht zuverlaessig moeglich, sondern man muss ueber den Daumen
peilen.
> Die naechste schier unueberwindbare Huerde besteht fuer die meisten
> mir bekannten Leute darin, dass sie nicht kapieren, dass man - wenn
> man das Geraet programmiert hat - den Rekorder in einen "Timer-Modus"
> schalten muss. Einfach bloss ausschalten bringt's nicht. Und anlassen
> auch nicht.
Mein VCR (Sanyo) wechselt kurz nach Eingabe der letzten Zahl automatisch
in den "Timer-Modus" und zeigt dies im Display an. Ist keine oder eine
"schreibgeschuetzte" Kasette eingelegt, blinkt diese Anzeige.
So lange eine Programmierung besteht wechselt der VCR automatisch nach dem
Ausschalten in diesen Modus, d.h. Standby = Timer-Modus. Somit wurde eine
weitere Fehlerquelle ausgeschlossen.
Ciao... OLLI
Hast du eine Ahnung wie viele Leute eine ueber-drueber Stereoanlage mit
verschiedensten Weckfunktionen haben (oder nur einfache Radiowecker), die
sie aber nicht als Wecker, sondern nur als Radio verwenden, und daneben
einen 20 Jahre alten analogen Wecker haben.
Riiiiiiiiing, riiiiiiiing, statt Guten Morgen! Es ist 7.00 Uhr, die
Nachrichten ...
--
Miro Blanarik <=> mi...@sbox.tu-graz.ac.at
Alle Sender? Wenn ich ihn z.B. in München anschließe, weiß er, wo der "Info-
und Service-Kanal" ist, und sucht in dessen Videotext die
Kabelkanalbelegung, um den Programmnamen "Unser kleines Theater"
herauszufinden?
Das interessiert mich, weil ich beabsichtige, in nächster Zeit so ein Gerät
zu beschaffen und mich über diese automatisch Einstellung gewundert habe.
Wählt er dann die Speicherplätze willkürlich aus? Muß ich also dann meinen
Fernseher neu programieren, damit es wieder zusammenpaßt?
Michael Kauffmann
>> Mein Blaupunkt-Videorekorder hat ShowView ab Werk. Beim ersten Anschluss
>> stellt das Geraet sich automatisch auf alle Sender ein, die es findet, und
>> setzt auch ShowView-Senderkennungen und die Programmnamen korrekt. Die
>> Uhrzeit kriegt er natuerlich auch automatisch raus.
>
> Alle Sender?
Okay, fast alle Sender ;-)
Ein paar Sender im Berliner Kabelnetz konnte er nicht genau
identifizieren und hat mich dann gefragt, welchen Namen ich
denen geben moechte. Und bei der ersten ShowView-Programmierung
eines solchen Senders musste ich dann selbst einstellen, auf
welchem Programmplatz sich der Sender befindet (dabei wurden mir
natuerlich auch die Sendernamen angezeigt, so dass man den
Sender auch dann findet, wenn man den Programmplatz nicht
auswendig weiss).
Fuer den Laien duerfte dies trotz einer exzellenten Benutzer-
fuehrung durch den VCR zwar zu totalem Unverstaendnis fuehren,
aber anders laesst sich das nun mal nicht machen, denn nicht
jeder Sender sendet eine Kennung oder existiert schon so lange,
dass der Videorekorder ab Werk darauf programmiert werden konnte.
> Das interessiert mich, weil ich beabsichtige, in nächster Zeit so ein Gerät
> zu beschaffen und mich über diese automatisch Einstellung gewundert habe.
> Wählt er dann die Speicherplätze willkürlich aus? Muß ich also dann meinen
> Fernseher neu programieren, damit es wieder zusammenpaßt?
Es gibt Fernseher und Videorekorder, die ihre Programmplaetze
aufeinander abstimmen koennen (wie herum auch immer der Be-
nutzer dies wuenscht).
Ob Panasonic das unterstuetzt, weiss ich nicht.
Ich habe Fernseher und VCR von Hand abgleichen muessen, was
aber beim Panasonic-VCR sehr einfach und schnell geht. (ist
den Loewe-Fernsehern sehr aehnlich, falls Du die kennst)
Gruesse... Andreas
Hm, aber bei welchem Videorekorder kann ich, wenn ich
was auf VOX aufnehmen will, auch wirklich 'VOX' eingeben?
Muss ich halt doch erst suchen, auf welchem
Kanal es liegt oder meine Mutter fragen. Ich finde, das ist schon
ein Argument FUER ShowView. (Wenn auch kein besonders grosses,
es kommt wohl selten vor, dass man fremde Videorekorder
programmieren will, aber es war nun mal der Fall und
ich fand das mit Showview recht positiv).
ShowView ist eigentlich aus Argumenten gegen bestimmte
VCR entstanden, deswegen ist ein Argument
fuer ShowView immer zwangslaeufig auch ein Argument
gegen einen VCR, oder?
Und dass man zu einem Geraet, bevor man es zum ersten
Mal bedient, in die Bedienungsanleitung schaut, wuerde ich als
normal ansehen und nicht unbedingt als Argument gegen
dieses Geraet.
>
> > Also ein Vorteil: man kann auch einen, einem nicht vertrauten Videorekorder
> > programmieren.
> > Naechster Vorteil: Es ist schneller, naemlich so schnell wie Telefonieren.
> > Man legt das Geraet neben die TV-Zeitung und gibt die
> > Nummer ein und stellt dann das Geraet zurueck.
> > Wie sieht es dagegen bei On-Screen-Display mit +/- Fernbedienung
> > ohne Speicher aus;
>
> Aha. Du vergleichst also mit dem schlechtesten nicht-ShowView-
> Prinzip.
Wenn's nun mal so ist?
>
> > von Zeitung <-> FB <-> Bildschirm, kann nicht einfach die FB
> > neben die Zeitung legen und ein paar Zahlen wie in einen
> > Taschrechner
> > eingeben, was bei ShowView moeglich ist. Dadurch schleichen
> > sich auch leicht Fehler ein.
>
> Ich kann das.
> Unsere Fernbedienung fragt nacheinander die Daten ab
> und sendet das Programm dann auf Tastendruck zum VCR.
Klar, die Fernbedienung hat einen Speicher (und vermutlich
auch ein eigenes Display). Du bist auch nicht der einzige,
der so was hat, aber es hat halt nicht jeder.
>
> > Und da kommen wir schon zum
> > naechsten Vorteil: Fehlersicherheit.
> > Bei ShowView kann es jedenfalls nicht passieren, dass
> > man - weil man in Gedanken war - fuer Pro7 Kanal 7
> > eingegeben hat,
> > obowhl es eigentlich auf 6 liegt :-(
>
> :-) Und du vertraust natürlch darauf, dass die ShowView zahlen
> immer korrekt sind... :-)
Dagegen ist man genauso machtlos, wie wenn falsche Anfangszeiten
in der Fernsehzeitung abgedruckt sind und man diese fuer VPS
braucht. Bei ShowView hat man dagegen aber noch eine Chance,
falsche Zahlen zu erkennen.
--
Sylvio
>
>Falsch. SV benutzt kein VPS. Hat damit auch nicht im geringsten
>etwas zu tun. Einzig wenn du ueber SV eine Sendung programmierst
>wird standardmaessig die Funktion VPS-Aufnahme auf ein geschaltet.
Das ist vielleicht bei Deinem Rekorder so.
...
>> Aus dem Grunde ist es schade, daß sowenig Privatsender VPS senden.
Die werden schon wissen, was ihnen ihre Werbekunden dann erzählen
würden. Deshalb ignoriert man diese Volksverdummungssender am besten.
Tschüss,
Wolfgang
Also bis auf die Aufnahme von NTSC beherrschen die Panasonic 600/610/650/660
und der Sony 1000 alle Wiedergabemodes. (Der Sony auf jeden Fall, denn der
hat einen Schalter fuer die NTSC-Modes).
Deshalb wäre es das beste, dem Gerät eine serielle Schnittstelle zu
verpassen. Dann wären bald unzählige verschiedene Oberflächen als
Shareware erhältlich, aus denen sich jeder eine aussuchen kann.
Michael Kauffmann
>> Ebenso fragwuerdig ist ShowView, wenn man es sich als externes Geraet
>> kauft, denn die Konfiguration der Senderkennungen ist fuer den Laien
>> nur schwer zu bewaeltigen.
>
> Wieso? Man kann entweder die ShowView-Nummer/Kanal-Zuordnung von Hand
> eingeben, oder warten, bis das Gerät von selbst danach fragt, wenn zum
> ersten Mal eine Aufnahme auf dem Kanal ansteht.
Das Ziel von ShowView ist, den Anwender zu entlasten. Das manuelle
Eingeben von Kanalnummern fuehrt das System ad absurdum. Dieses Pro-
grammieren der Sender-Tabelle bei einem externen Geraet ist doch
schlicht Murks. Damit verwirrt man den Anwender doch bloss, wenn
er nun auch noch verstehen muss, dass es eine Uebersetzungstabelle
gibt, die er erst programmieren muss.
Wie ich schon sagte: Ist ShowView bereits im Videorekorder drin,
kann dieser sich von ganz allein auf die meisten Sender einstellen.
Der Benutzer muss dann _nicht_ mehr die Zuordnung ShowView-Zahl und
Sendeplatz vornehmen.
Das ist der Unterschied!
Die meisten Leute scheitern an der Videorekorder-Programmierung,
weil sie nicht verstehen, wie ein Videorekorder funktioniert. Und
eine "Uebersetzungstabelle" traegt nicht gerade zum besseren Ver-
staendnis bei :-)
Gruesse... Andreas
> Man kann die Regler SICHTBAR
> auf die wirklich gleiche Position stellen. Das ist mit zwei Drehreglern
> einfach nicht zuverlaessig moeglich,
Doch. Ein Regler für "Pegel" und der Andere für "Balance".
Aber wer nimmt Stereo mit unterschiedlichen Pegeln auf?
MfG, Hartmut
> Dann ist dein Rekorder kaputt.
Nicht gesagt. Bei vielen Sendern sieht es so aus, als wenn eine VPS-Kennung
vorhanden ist, aber in Wirklichkeit wird eben keine gesendet. Mein alter
Akai-Rekorder konnte die VPS-Daten auch anzeigen (ich weiss nicht, ob
aktuelle Rekorder das noch machen), so dass man sehen konnte, ob "L", "S"
oder ein laufendes Programm aktuell war.
Was auch totaler Schwachsinn ist, schließlich hängt ein VCR immer
am Netz und ist immer in Standby. Siehe Grundig-VCR bis zur
900er-Serie (vor der Umstellung auf jap. UI): Da gab es weder einen
Timer-Modus, noch einen Ein-Aus-Schalter (der auch unnötig ist,
weil der VCR in Standby gehen kann, sobald er "Idle" ist).
(Bei den meisten meiner Freunde, die einen VCR mit Ein-Aus-Schalter
haben steht der VCR 24 h/Tag im "Idle"-Modus statt im Standby-Modus
rum, weil sie zu faul sind, ihn auszuschalten - z.B. nachdem ein
Band zurückgespult, aber nicht aus dem VCR genommen wurde.)
Ansonsten stimme ich mit Deinen (gelöschten) Ausführungen überein,
daß Menschen ab einem gewissen Alter grundsätzlich nichts mehr
dazulernen _WOLLEN_, auch wenn es noch so einfach ist.
> Was ich damit sagen will: Bereits seit Jahren sind Videorekorder
> eigentlich gar nicht so aufwendig zu programmieren.
Es gab und gibt aber noch immer grausame UIs, für die die Erfinder
mit 24 Std. Lindenstraße bestraft werden sollten.
Das ist jetzt zwar völlig off-topic, aber Du würdest wirklich einen
CD-Player von Zony kaufen? Da würde ich ja noch eher einen VCR von
denen kaufen, denn die halten wenigsten ein paar Jahre. Ich kenne
_KEINEN_ Sony-CD-Player (in der Verwandt- und Bekanntschaft sind
das locker 15 Stück), bei dem (bei regelmäßiger Benutzung) nicht
pünktlich nach zwei Jahren die Laser-Einheit defokussiert (bzw.
abgebrannt) gewesen wäre - das äußert sich darin, daß der Player
die Spur nicht mehr halten kann und Ewigkeiten braucht, bis er
Titelanfänge findet. (Und unter den besagten ca. 15 Sony-Geräten
befinden sich fast alle Preislagen von 200 bis knapp 1000 DM.)
... und 100% unbrauchbar, wenn man in guter Qualität, also vom
Sat-Receiver, aufnehmen will. (Wobei sich das natürlich mit einer
Kombi-Lösung VCR+Receiver bzw. Sat-Receiver im VCR beheben lassen
würde.)
Besonders kewl ist es auch, wenn man andere als deutsche Sender
programmieren möchte - ShowView (oder Video Plus+, wie es in anderen
Ländern heißt) ist auf Landesgrenzen beschränkt; drüber hinaus geht
nichts.
> Hm, aber bei welchem Videorekorder kann ich, wenn ich
> was auf VOX aufnehmen will, auch wirklich 'VOX' eingeben?
> Muss ich halt doch erst suchen, auf welchem
> Kanal es liegt oder meine Mutter fragen. Ich finde, das ist schon
> ein Argument FUER ShowView. (Wenn auch kein besonders grosses,
> es kommt wohl selten vor, dass man fremde Videorekorder
> programmieren will, aber es war nun mal der Fall und
> ich fand das mit Showview recht positiv).
Bei Panasonic-Geraeten (jedenfalls meinem :-) wird bei der
On-Screen-Programmierung neben der Programmplatz-Zahl auch
immer der Name des Senders angezeigt. Das Programmieren
fremder VCRs mit anderer Anordnung der Programmplaetze ist
also kein grosses Problem :-)
Komfort ist Trumpf... Andreas
>> Tatsache ist, dass es fast immer kuerzer ist, ShowView-Codes einzugeben
>> als von Hand Sender, Datum, Anfangs-/Endzeit. Fehler in der Eingabe werden
>> bei ShowView recht zuverlaessig abgefangen.
>
> Das ist doch -zumindest fuer mich- Unsinn.
> Sachen wie "ARD, So., 18.40-19.10" kann ich mir intuitiv merken.
Wenn Du jeden Sonntag ARD 18:40-19:10 aufnimmst, solltest Du
vielleicht besser eine wiederholende Aufnahme programmieren :)
Normalerweise nimmt man im TV "beliebige" Sendungen auf. Man
weiss vorher nicht genau, wann sie laufen, muss also in der
TV-Zeitschrift nachschlagen. Und ob man dann nun aus der TV-
Zeitschrift die Uhrzeit/Sender/Tag abtippt oder die ShowView-
Zahl, nimmt sich nichts, denn es sind - fuer diese Sendung -
in beiden Faellen relativ willkuerliche (nicht klar vorher-
sehbare) Zahlen. Nur bei ShowView muss man halt weniger ein-
geben und hat anschliessend noch die Kontrolle.
Bei regelmaessigen Aufnahmen ist ShowView demzufolge zwar
weniger intuitiv, wie Du es nennst, aber regelmaessige Auf-
nahmen programmiert man sowieso einmal und nie wieder.
> Ausserdem vergeigt Showview offensichtlich, wenn das Ereignis weiter
> als 4 Wochen im voraus ist.
Die meisten Videorekorder koennen sowieso nur noch einen Monat
im voraus programmiert werden. (mein 8 Jahre alter Telefunken
kann ein Jahr im voraus... tja, das war noch solide Wertarbeit :-)
Ich vermute, die Programmierung des Monats haben die meisten
Hersteller irgendwann weggelassen, weil es zum einen die meisten
Kunden nicht gebraucht haben. Zum anderen war es eine potentielle
Fehlerquelle (eine weitere Zahl, bei der man sich vertippen
konnte). Und nicht zuletzt haette es Eingabemasken groesser und
Fernbedienungen teurer gemacht (mehr Wippschalter bzw. groessere
Displays).
Ich persoenlich find's freilich auch eine Frechheit, dass
man nun bei den meisten Geraeten nur noch einen Monat im
voraus programmieren kann.
Aber das war auch vor ShowView schon so.
>> Besser kann es fuer den Laien kaum sein.
>
> Doch. Eingabe des Ereignisses per Zehnertastatur. Das ist das zumindest
> fuer mich das Perfekte und Schnellste
Liest Du eigentlich auch Artikel, bevor Du auf sie antwortest?
Die Eingabe ueber Zehnertastatur ist fuer Laien und Profi
gleichermassen risikoreich, weil man sehr leicht Zahlen-
dreher einbaut oder sich vertippt, ohne dass dies sofort
auffaellt. (aus dem gleichen Grund laesst man wichtige Texte
auch von _anderen_ korrekturlesen und tut das nicht selbst)
Der Mensch sieht zu gern das, was er sehen will - und nicht
das, was wirklich da steht.
ShowView faengt solche Fehler nahezu perfekt ab, denn eine
falsche ShowView-Zahl ergibt eine dermassen falsche Pro-
grammierung, dass man auf den ersten Blick sieht, dass was
falsch gelaufen ist.
Nicht dass ShowView das perfekte System waere, aber der
Schutz vor leicht zu uebersehenden Tippfehler ist wirklich
einer der wenigen wirklich sinnvollen Vorteile von ShowView.
Die Sache mit den Tippfehlern ist fuer mich der wesentliche
Grund, warum ich das - nun mal ohne mein Zutun vorhandene -
ShowView bei VPS-Aufnahmen praktisch immer verwende.
Gruesse... Andreas
>Mit der Tagesschau vom 28.12.96 hat's auch nicht geklappt....
Alles eine Frage des Gültigkeitsbereiches...
>Bei dem Versuch, die ShowView-Nummer von "Eine Frage der Ehre" (RTL (=Kanal
>4), 01.01.1997, 20:15, Dauer 165 Minuten) herauszufinden, scheiterte an einem
>Tabellensuchfehler... 8-O
Ist korrigiert. Jetzt kommt die Fehlermeldung, daß weder ein exaktes
noch bestes Ergebnis geliefert werden können, was obige Fehlermeldung
ausgelöst hat. Mit der konnte man nur nicht viel anfangen :-)
Viele Grüße
Daniel
Daniel Minder - eMail: min...@ostalb.de - Fido: 2:2487/3108.1
> [...] gar nicht so viel kryptographisch Relevantes stattzufinden,
>sondern vielmehr irgendwelche nicht ganz bis ins Detail verstandenen
>(und saumaessig kommentierten) Bitpfriemeleien.
Nunja, wie würdest Du dann Kryptographie definieren??? Es stimmt
leider, daß alles fast nicht kommentiert ist, ich hab's leider auch
nicht ganz verstanden. Schoen waere es, vielleicht haette man sich
dann mit den 7 und 8-stelligen leichter getan. Obwohl, die, die den
Decoder entwickelt haben, wissen da ja auch nicht weiter.
>Vielleicht hat ja gar nicht der grosse Kryptographie-Experte den ent-
>scheidenden Einfall, sondern irgendein Tueftler.
Das glaube ich nun weniger. Steve hat schon einiges ausprobiert, bis
dato weiß er aber so gut wie nichts. Und was er weiß, gilt vielleicht
nur für England :-(
>P.S.: Kurz gesagt, ich moechte auch mitspielen, kann aber keine Ergeb-
>nisse garantieren (zumal ich auch nicht so irrsinnig viel freie Zeit
>habe) ;-)
So geht's mir auch ;-) Ich habe von Steve alle Tools bekommen, die er
benutzt hat. Ich will versuchen, die in nächster Zeit für Showview
anzupassen, dann schiebe ich die auf den FTP-Server hoch, damit sie
jeder, der Lust hat mitzuspielen, abholen kann.
Als erstes sollte man eine Statistik machen, um rauszubekommen,
wieviele Timeslots und Kanäle Ziffer 7 abdeckt. Bei VideoPlus kommen
mit Ziffer 7 laut Steve noch zwei C und zwei T Bits dazu. Bei Showview
kann das anders sein, da hier in den unteren 6 Ziffern ein C-Bit mehr
(und damit ein T-Bit weniger) als bei Videoplus vorkommen. So kann es
bei Showview auch gut 1C und 3T sein. Aber ohne Statistik ist da nix
zu machen...
Kann man so nicht sagen, es gibt zwei
ShowView-Versionen: eine ohne VPS (Standard)
und eine mit (teurer).
> Einzig wenn du ueber SV eine Sendung programmierst
> wird standardmaessig die Funktion VPS-Aufnahme auf ein geschaltet.
Kann man nicht so pauschal sagen.
Kommt auf das Geraet an. Ich kenne Geraet,
da schaltet man mit einem mechanischen
Schalter zwischen VPS- und Nicht-VPS-Aufnahme um.
Ich will mal den ShowView-Kasten sehen, der diesen
Schalter bedient. :-)
--
Sylvio
>Kann man so nicht sagen, es gibt zwei
>ShowView-Versionen: eine ohne VPS (Standard)
>und eine mit (teurer).
Es gibt genau genommen drei ShowView-Geräte:
- das einfache, das den Recorder "manuell" steuert
- das bessere, das den Recorder programmiert, und somit auch VPS kann
- ShowView deluxe, das eine 4-Geräte-Fernbedienung mit eingebautem
'einfachen' SV-Teil darstellt, und früher per eingebautem Akustikkoppler
update- und fernkonfigurierfähig war (Service mittlerweile eingestellt,
dafür mittlerweile für DM 79 erhältlich)
Bye
Kai
--
Third-World security and First-World bureaucracy - together at last.
>> ShowView ist halt bequem... that's all
>
> ... und 100% unbrauchbar, wenn man in guter Qualität, also vom
> Sat-Receiver, aufnehmen will. (Wobei sich das natürlich mit einer
> Kombi-Lösung VCR+Receiver bzw. Sat-Receiver im VCR beheben lassen
> würde.)
Das verstehe ich nicht. Was ist denn fuer den VCR so anders, ob
er nun am Kabelnetz haengt oder am Sat-Receiver? (sorry, ich kenne
mich mit der Sat-Technik nicht so aus... ich dachte immer, das ist
fuer TV/VCR voellig egal, woher das Signal kommt - sei es Antenne,
Kabel oder Satellit)
> Besonders kewl ist es auch, wenn man andere als deutsche Sender
> programmieren möchte - ShowView (oder Video Plus+, wie es in anderen
> Ländern heißt) ist auf Landesgrenzen beschränkt; drüber hinaus geht
> nichts.
Tja, was ist schon perfekt :-)
Wer seinen Videorekorder im Notfall nicht auf die herkoemmliche Art
mit Sender, Datum, Anfangszeit und Endzeit programmieren kann, sollte
sowieso die Finger davon lassen.
Perfekt ist keins dieser "vereinfachenden" Systeme. Bei ShowView
muss man zuweilen ein Mapping programmieren und scheitert manchmal
an den Laendergrenzen. Bei Videotext-Programming ist man auf Video-
text angewiesen. Und so weiter ...
Diese "vereinfachenden" Systeme koennen eben _manchmal_ helfen.
Sie haengen auch stark vom Geschmack des Benutzers ab. Ein voll-
staendiger Ersatz sind sie keinesfalls, da sind wir uns ja sicher
einig ;-)
Ein guter Videorekorder bietet sie alle. Und der Benutzer kann
dann selbst waehlen, was ihm am besten gefaellt.
Flexibilitaet ist angesagt... Andreas
>Andreas M. Kirchwitz wrote in <5b2k10$m14$1...@news.cs.tu-berlin.de>
>on 1997-01-09 12:15:44 +0100:
>> Schon merkwuerdig. Bei Videorekordern ist Panasonic/Technics
>> top und Sony flopp. Bei CD-Playern ist es genau umgekehrt.
>
>Das ist jetzt zwar völlig off-topic, aber Du würdest wirklich einen
>CD-Player von Zony kaufen? Da würde ich ja noch eher einen VCR von
>denen kaufen, denn die halten wenigsten ein paar Jahre. Ich kenne
>_KEINEN_ Sony-CD-Player (in der Verwandt- und Bekanntschaft sind
>das locker 15 Stück), bei dem (bei regelmäßiger Benutzung) nicht
>pünktlich nach zwei Jahren die Laser-Einheit defokussiert (bzw.
>abgebrannt) gewesen wäre - das äußert sich darin, daß der Player
>die Spur nicht mehr halten kann und Ewigkeiten braucht, bis er
>Titelanfänge findet. (Und unter den besagten ca. 15 Sony-Geräten
>befinden sich fast alle Preislagen von 200 bis knapp 1000 DM.)
Ja, und ich werde mir nie wieder einen Sony LD-Player kaufen.
Fuerchterlich, diese Teile.
Nur bei DVD siehts jetzt ploetzlich relativ positiv fuer Sony aus,
seit sie diesen $999-Highend-Player angekuendigt haben.
- Andreas
---
Andreas "Goonie" Schildbach
schi...@informatik.tu-muenchen.de
Adrenaline is the only drug.
ich hab mich endlich dazu aufgerafft, den Showview Decoder mit Source
auf den FTP-Server zu stellen.
ftp://ftp.sdt.net/pub/minder/showview.zip
Wenn einer irgendwas Neues rausfindet, bitte sofort an mich!
>... und 100% unbrauchbar, wenn man in guter Qualität, also vom
>Sat-Receiver, aufnehmen will. (Wobei sich das natürlich mit einer
>Kombi-Lösung VCR+Receiver bzw. Sat-Receiver im VCR beheben lassen
>würde.)
Mein externes ShowViewDeluxe-Gerät steuert auch Sat-Receiver. Komisch,
nicht?
>Besonders kewl ist es auch, wenn man andere als deutsche Sender
>programmieren möchte - ShowView (oder Video Plus+, wie es in anderen
>Ländern heißt) ist auf Landesgrenzen beschränkt; drüber hinaus geht
>nichts.
Ach, warum stehen dann in meiner ShowView-Tabelle
Sky Movies 103
Sky Movies Gold 111
Sky News 102
Sky Sports 105
SKY1 101
Slovenia 1 048
Slovenia 2 049
und noch viele andere nur über Satellit in Deutschland empfangbare Sender?
>> Schon merkwuerdig. Bei Videorekordern ist Panasonic/Technics
>> top und Sony flopp. Bei CD-Playern ist es genau umgekehrt.
>
> Das ist jetzt zwar völlig off-topic, aber Du würdest wirklich einen
> CD-Player von Zony kaufen?
Ja, schon zweimal getan. Sony ist zusammen mit Yamaha die einzige
Firma, die CD-Player anbietet, die _garantiert_ auch CDs mit extremer
Ueberlaenge abspielen.
Technics spielt CDs mit Ueberlaenge aus Prinzip nicht ab (jedenfalls
alle Geraete mit Schwenkarm von Philips... und das sind zumindest
die meisten Mid-Range- bis High-End-Player von Technics). Okay, ist
vermutlich kein "Fehler" von Technics, sondern hat konstruktions-
bedingt mit der Lasereinheit von Philips zu tun. Aber dann sollen
sie halt andere Lasereinheiten verwenden.
Die Bedienung von Sony-CD-Playern ist zudem die beste, die es gibt.
Die besten und meisten Features. Mit den wenigsten Handgriffen kommt
man zum Ziel (eben ganz im Gegensatz zu ihren Videorekordern ;-)
Die neuen Sony-CD-Player mit dem Drehrad zum variabel schnellen
Vor- und Ruecklauf. Goettlich!!! Da koennte ich glatt schwach werden
und so ein Teil kaufen ;-)
> Da würde ich ja noch eher einen VCR von
> denen kaufen, denn die halten wenigsten ein paar Jahre.
Du irrst, deren Videorekorder gehen auch nach ca. 2-3 Jahren kaputt.
Bei allen Geraeten, die ich kenne, versagte bei intensivem Gebrauch
ein bestimmtes mechanisches Teil (leicht selbst zu reparieren).
Ich gehe davon aus, Sony macht das absichtlich so. Ist anders gar
nicht zu erklaeren, zumal selbst Audio- und Videozeitschriften dieses
"Feature" mit dem nahezu garantierten Ausfall nach 2 Jahren schon
vor Jahren geruegt haben, ohne dass Sony darauf reagiert haette.
Ich habe mal gelesen, dass Sony-Geraete fuer den japanischen Markt
dieses Problem nicht haben, sondern dies ein typisches Problem der
europaeischen Sony-Geraete ist.
> Ich kenne
> _KEINEN_ Sony-CD-Player (in der Verwandt- und Bekanntschaft sind
> das locker 15 Stück), bei dem (bei regelmäßiger Benutzung) nicht
> pünktlich nach zwei Jahren die Laser-Einheit defokussiert.
Ich kenne auch keinen, bei dem das nicht passierte. Meine Sony-
CD-Player konnte ich nach fast genau zwei Jahren wegschmeissen.
(sogar die teure Esprit-Serie hat diesen Fehler)
Deine Ausfuehrungen kann ich voll und ganz bestaetigen. Kenn
sie aus eigener leidvoller Erfahrung.
Denon hatte zumindest frueher uebrigens das gleiche Problem.
Das nur so nebenbei. Vielleicht die gleichen Lasereinheiten
verwendet?
Deshalb hab ich inzwischen Yamaha ;-) Etwas teuer. Nicht sehr
komfortabel. Aber funktioniert auch nach 2 Jahren noch.
Unterhaltungselektronik ist Betrug... Andreas
>Technics spielt CDs mit Ueberlaenge aus Prinzip nicht ab (jedenfalls
>alle Geraete mit Schwenkarm von Philips... und das sind zumindest
>die meisten Mid-Range- bis High-End-Player von Technics). Okay, ist
>vermutlich kein "Fehler" von Technics, sondern hat konstruktions-
>bedingt mit der Lasereinheit von Philips zu tun. Aber dann sollen
>sie halt andere Lasereinheiten verwenden.
>
>
Damit sollte es keine Probleme mehr geben da Philips die Produktion des
CDM-4 Laufwerks eingestellt hat,jetzt wird das CDM 12.3 in dieser Klasse
von Philips verkauft (kein Schwenkarm).
Rainer
Habe ich geschrieben, daß man die herkömmlichen Bedienungsvorrichtungen
weglassen sollte?
Michael Kauffmann
>> Deshalb wäre es das beste, dem Gerät eine serielle Schnittstelle zu
>> verpassen.
>Und man kann jedesmal seinen Computer (sofern man einen hat)
>booten, um eine Sendung zuz programmieren.
Wäre den Amis zuzutrauen: die wissen (angeblich) gar nicht, daß ein
Computer einen Netzschalter hat. Wahrscheinlich ist dort der Strom zu
billig. Und dann muß man als Regierung ein "Energy Star"-Programm ausrufen
um wenigstens etwas Energie zu sparen...
Bye
Kai
--
"Leave my loneliness unbroken! --- quit the bust above my door!
Take thy beak from out my heart, and take thy form from off my door!"
Quoth the Raven "Eat my shorts!" (E.A.Poe "The Raven")
[ ... ]
>Die Bedienung von Sony-CD-Playern ist zudem die beste, die es gibt.
>Die besten und meisten Features. Mit den wenigsten Handgriffen kommt
>man zum Ziel (eben ganz im Gegensatz zu ihren Videorekordern ;-)
>
Du meinst sicher die etwas ausgefallerenen Sachen wie Programmierung, oder?
Standardbedienung wie Sprung zum naechsten Titel wird sich ja wohl nicht
so sehr unterscheiden, oder doch?
[ ... Sony VCR nach zwei Jahren im Eimer ... ]
>Ich habe mal gelesen, dass Sony-Geraete fuer den japanischen Markt
>dieses Problem nicht haben, sondern dies ein typisches Problem der
>europaeischen Sony-Geraete ist.
Die Japaner kaufen sowieso oefter neue Geraete, um auf dem neuesten Stand
der Technik zu bleiben. Wir muessen anscheinend zu sowas gezwungen werden.
[ ... defokussiert ... ]
>Denon hatte zumindest frueher uebrigens das gleiche Problem.
>Das nur so nebenbei. Vielleicht die gleichen Lasereinheiten
>verwendet?
Wie gesagt, bei mir ist das erst neulich aufgetreten. Macht er auch
nicht immer. Der gute alte Tritt wirkt manchmal :-)
>
>Deshalb hab ich inzwischen Yamaha ;-) Etwas teuer. Nicht sehr
>komfortabel. Aber funktioniert auch nach 2 Jahren noch.
>
> Unterhaltungselektronik ist Betrug... Andreas
Die sollten nur die Werbung ehrlicher gestalten. In etwa:
Und jetzt endlich mit deutlich verminderter Haltbarkeit!
Thomas
>>Bei regelmaessigen Aufnahmen ist ShowView demzufolge zwar
>>weniger intuitiv, wie Du es nennst, aber regelmaessige Auf-
>>nahmen programmiert man sowieso einmal und nie wieder.
>
> Siehe oben, man weiss eben nicht, ob man am naechsten Wochenende da
> ist oder nicht.
> Meine Eltern nehmen nicht zum Archivieren auf, sondern zum Angucken und
> dann wieder loeschen.
Also ob ShowView, Videotext-Programming oder herkoemmliche
Programmierung... wenn ich bei einer regelmaessig ausge-
strahlten Sendung hin und wieder nicht da bin, dann pro-
grammiere ich sie mit automatischer Wiederholung und nehme
sie dann lieber einmal zu viel auf (weil ich zufaellig doch
zu Hause bin) als einmal zu wenig ;-)
Und wer dann Probleme mit seinen standardmaessig acht
Speicherplaetzen kriegt, sollte sich ueberlegen, ob er
nicht doch etwas zu viel fernsieht, hehe.
Gruesse... Andreas
> Also ich habe einen 9 1/2 Jahre alten Denon CD Player und der hat bisher
> auch noch jede noch so lange CD geschluckt. Neuerdings macht er allerdings
> Mucken. Kann man so ein Teil selbst wieder reparieren, wenn "nur"
> der Laser defokussiert ist? (Man merkt schon, ich habe nicht viel Ahnung
> von der Materie)
Ich bin mit so einem defokussierten CD-Player (uebrigens auch ein
Denon... so etwa 5 Jahre her :-) mal zu einer Werkstatt gegangen.
Die meinten, sie wuerden in so einem Fall fuer ca. 200-300 DM
einfach die Lasereinheit austauschen, weil sie in der Werkstatt
nicht die Technik haetten, um so einen Laser zu repararieren.
Na ja, vielleicht geht so was ja heutzutage... aber ob man das
als Heimwerker auch hinkriegt... ich weiss ja nich...
>> Die Bedienung von Sony-CD-Playern ist zudem die beste, die es gibt.
>> Die besten und meisten Features. Mit den wenigsten Handgriffen kommt
>> man zum Ziel (eben ganz im Gegensatz zu ihren Videorekordern ;-)
>
> Du meinst sicher die etwas ausgefallerenen Sachen wie Programmierung, oder?
> Standardbedienung wie Sprung zum naechsten Titel wird sich ja wohl nicht
> so sehr unterscheiden, oder doch?
Du kennst offenbar keine Philips-CD-Player ;-)
Aber ich meinte natuerlich in der Tat so was wie Programmierung.
Auch zusaetzliche Features wie Fading findet man bei Sony selbst
bei den Low-Cost-Geraeten. Da ich mir oft eine bunte Mischung
von Liedern fuers Autoradio auf Kassette ueberspiele, war ich
frueher bei Sony immer ganz froh, dass der CD-Player einem eine
Menge Arbeit abgenommen hat.
Allerdings sagen viele Leute, die Sony-CD-Player waeren so
ueberladen mit Features und Knoepfen, dass man da kaum durch-
steige. Mir hat's gefallen.
Vermutlich sind das genau die Leute, die Sony-Videorekorder
kaufen ;-)
Gruesse... Andreas
Mein Videorekorder (Panasonic) ist mittlerweile 7 Jahre alt und hatte
letztes Jahr nur ein def. Netzteil, der CD-Player (Technics) laeuft
seit 9 Jahren ohne Probleme (auch mit Überlängen), die Stereo-Anlage
(Grundig) brauchte in 17(!) Jahren nur ein neues Lämpchen und
das alles trotz intensivster Benutzung...
Man kann auch Glück haben. :-)
Gruss
Dirk
--
Dirk Schittko
di...@dms.franken.de
http://www.franken.de/users/dms/ "Let's rock'n'roll!!!"
Nuernberg, Germany Zefram Cochran April 5th, 2063
> HERGEN_...@TBX.berlinet.de (Hergen Lehmann) wrote:
>
> > [...] gar nicht so viel kryptographisch Relevantes stattzufinden,
> >sondern vielmehr irgendwelche nicht ganz bis ins Detail verstandenen
> >(und saumaessig kommentierten) Bitpfriemeleien.
> Nunja, wie würdest Du dann Kryptographie definieren??? Es stimmt
> leider, daß alles fast nicht kommentiert ist, ich hab's leider auch
> nicht ganz verstanden. Schoen waere es, vielleicht haette man sich
> dann mit den 7 und 8-stelligen leichter getan. Obwohl, die, die den
> Decoder entwickelt haben, wissen da ja auch nicht weiter.
Schaut euch doch mal das Paper an, auf dem das Programm beruht:
K. Shirriff, C. Welch, A. Kinsman, Decoding a VCR Controller Code,
Cryptologia, 16(3), July 1992, pp 227-234:
zu erhalten ueber:
ftp://ftp.cs.berkeley.edu/ucb/sprite/www/papers/vcr.ps
Interessant auch die immer wiederkehrenden Diskussionen in sci.crypt
ueber VCR+.
Gruss,
Hermann
Also Verstärker (ich nehme an, das meinst Du mit "Stereo-Anlage")
sind auch heute noch ziemlich haltbar, wenn man nicht in die
billigste Klasse einsteigt. Ist auch kein Wunder, da a) kaum
mechanische Teile und b) meist weit unter der Leistungsgrenze
betrieben.
Ein CD-Player mit einem Alter von 9 Jahren und ein VCR mit einem
Alter von 7 Jahren fallen durchaus noch in die Zeit, als
Unterhaltungselektronik kein Betrug war.
Ab wieviel Minuten spricht man von "extremer Überlänge"? (Ich hatte
noch nie Probleme.)
> Die Bedienung von Sony-CD-Playern ist zudem die beste, die es
> gibt.
Kannst Du mir kurz erläutern, wie sich die Bedienung bei den
Basis-Funktionen unterscheidet? Selbst die Programmierung einer
individuellen Titelfolge geht doch bei allen Playern ziemlich
gleich.
> Ich kenne auch keinen, bei dem das nicht passierte. Meine Sony-
> CD-Player konnte ich nach fast genau zwei Jahren wegschmeissen.
> (sogar die teure Esprit-Serie hat diesen Fehler)
Warum hast Du dann wieder einen gekauft? Ich kaufe doch nichts von
einer Firma, die mich gerade tierisch enttäuscht hat ...
> Denon hatte zumindest frueher uebrigens das gleiche Problem.
> Das nur so nebenbei. Vielleicht die gleichen Lasereinheiten
> verwendet?
Mittlerweile scheinen mehr oder weniger ALLE CD-Player dieses
Problem zu haben, weil die Laserdiode absichtlich in Überlast
betrieben wird, damit sie sich auch gut "abnutzt". (Es gab da
kürzlich eine recht technische Diskussion in eine "sci"-Gruppe.)
> Deshalb hab ich inzwischen Yamaha ;-) Etwas teuer. Nicht sehr
> komfortabel. Aber funktioniert auch nach 2 Jahren noch.
Die positive Nennung der Firma Yamaha kann ich nur unterstreichen.
Von denen würde ich so ziemlich alles blind kaufen.