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meinst du die Schale oder die Erdnüsse ansich?
Ich denke wenn die Erdnüsse geschält gegeben werden könnte nichts passieren.
Ein Tierarzt (er war spezialisiert auf Papageienkrankheiten) sagte mir mal
ich sollte das Futter bevor ich es verfütter einmal warm abspülen, damit
dieser Staub der auch Aspergillose verursacht zum größten Teil
rausgespült wird.
Edith
Es ist eigentlich ziemlich egal.
Auch für Menschen sind Erdnüsse nicht ganz unbedenklich,
ich habe das schon öfter gehört und gelesen, dass Erdnüsse
durch den hohen Anteil an Schimmelpilzsporen ungeeignet
z.B. für Neurodermitiker seien, darunter fällt auch Erdnussbutter,
geröstete und gesalzene Erdnüsse... gute Ernährungsberater
weisen einen darauf hin, dass Erdnüsse nicht oft auf den Speise-
plan sollten.
Abgesehen davon, ist ja auch beliebtes Vogelfutter: gedörrtes
Obst. Da gabs grade vor ein paar Wochen in der Ökotest einen
unangenehmen Testbericht von Schimmelsporen in vielen Trocken-
obst- und Nusssorten..
Smurfy
--
Piepers Meisentagebuch - http://www.beruehmtheiten.de/pieper
was fütterst du denn noch ?
"Monica Ladberg" <yfr...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:auk66r$l8e$1...@news.online.de...
Ich selbst habe keine Papageien.. :)
Habs auch nur erwähnen wollen, dass es nicht so superviel ausmacht,
ob die Erdnüsse geschält oder lose sind, die haben alle Schimmelpilz
drin, und eben auch in menschlicher Erdnuss-Nahrung.
Aber was ich unserem Kleinen gebe, ist meistens frisch, also anstatt
getrockneten Äpfeln frische Apfelschnitten etc. Und sonst isst er sein
Weichfutter mit toten Viechern drin.. :)
>Abgesehen davon, ist ja auch beliebtes Vogelfutter: gedörrtes
>Obst.
Ich hab mal in der Not zu Trill gegriffen und ärgere mich jetzt genau
mit den Erdnüssen und Trockenobstwürfeln rum, die mir die Spender
verstopfen :-(
MarionS
--
RMS-M...@t-online.de
"Gott ist tot." - Nietzsche
"Nietzsche ist tot." - Gott
"Tote reden nicht." - Django
> Der Tierarzt hat ihm einige Spritzen gegeben und zu Hause musste
> ich ihm noch Antibiotika per Spritze in den Schnabel geben.
Ich kann nicht glauben, dass Du dem Graupapagei Antibiotika gegeben
hast, wenn er an Aspergillose leidet. Bist Du sicher, dass es nicht
etwas anderes war - ein Antipilzmittel? Antibiotika fördern nämlich den
Pilzbefall - beim Menschen ist es ebenso. Mein Graupapagei ist vor 12
Jahren an Aspergillose erkrankt, weil auch ich ihm damals unwissentlich
Nüsse und Körnerfutter gab. All das ist voller Pilze. Ausserdem hatte
ich die Raumluft im Winter nicht feucht genug gehalten, so dass beim
Vogel, der für die Tropen körperlich ausgestattet ist, die Schleimhäute
nicht feucht genug waren und so der Pilzbefall begann. Auch er hatte
schwere Atemstörungen. In der Universitäts-Vogelklinik in Giessen
erhielt ich dann für ihn Ketokonazol - ein Mittel gegen Pilze - dass er
mit der Spritze einnehmen musste - 2 Wochen lang. Er vertrug es aber
nicht dauerhaft und wir sind auf Imaverol umgestiegen. Auch das ist ein
Pilzmittel und hat wenig Nebenwirkungen. Es wird inhaliert mit einem
Kaltkompressor oder Zerstäuber, 20 Minuten täglich, 2 Wochen lang, dann
4 - 6 Wochen Pause, dann wieder 2 Wochen inhalieren usw. Leider ist
diese Krankheit nicht heilbar, man kann nur den Pilzbefall
niedrighalten. Aber es hat bis jetzt ganz gut geklappt. Übrigens - ein
Arzt, der sich mit Vögeln auskennt, ist Dr. Piper in Leverkusen.