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Hilfe, es zirpt in meiner Wohnung!? Freilaufende Heimchen!

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Michael

unread,
Oct 31, 2000, 5:44:52 AM10/31/00
to
Hallo an alle Terarrner!

Ich verfüttere seit einigen Wochen junge Heimchen an meine Chamäleons und
gelegentlich entkommen diese schnellen Zirper beim verfüttern. Nun tummeln
sich auf meinen 25 qm Studentenwohnfläche schätzungsweise bereits 7-10
freilaufende Heimchen. Ich befürchte, daß diese in meiner Küche alles zum
Überleben notwendige finden und sich somit gut vermehren werden. Seit
vorgestern scheint der erste Heimerich geschlechtsreif geworden zu sein und
zirpt die ganze Nacht (um Weibchen anzulocken?) hinter dem unzugänglichen
Herd. Das mag ja im Moment noch recht romantisch sein, hat was von lauem
Sommerabend, aber was geschieht, wenn die heimchenligen Mädels ihn gut
finden, ihn mit ihren Pheromonen lustvoll umsprühen und dann fleissig
hinterm Herd herumheimelchen. Die legen doch bestimmt dutzende von Eiern und
in einigen Wochen wird hier dann wohl eine starke Population von
Beinstreichern ihr Konzert für mich geben. Nicht, daß ich etwas gegen
Grillenkonzerte hätte, aber hat jemand ne Idee dies zu verhindern!?????? Ich
meine, ich würde ja gerne den Dirigenten spielen und ein schönes
Streichkonzert mit denen einüben, aber die sehen mich ja nicht hinterm Herd.
Also weg damit...nur wie? Ich habe in meiner Wohnung auch noch Frettchen
(Marder) als Haustiere und die fressen grundsätzlich alles, was offen
herumliegt und somit scheidet offenliegendes Gift wohl aus. Gibt es
vielleicht sowas wie Fallen mit Lockdüften, in welche die Heimchen
hineinkrabbeln und dort nicht mehr lebend herauskommen (Bitte
Handelsbezeichnung und Bezugsquelle dazu angeben)? Oder ähnliches???
Schätze ich stehe mit diesem Heimchenproblem nicht alleine und bitte euch um
nützliche Tips, Erfahrungen!? Vielen Dank im voraus!

Michael (der Heimchendirigent)


Renate Kohlmeyer

unread,
Oct 31, 2000, 8:00:46 AM10/31/00
to
Hallo Michael,

wenn es noch wenige Heimchen sind, gibt es einen kleinen
Trick, der Erfolg verspricht. Stell ein Schälchen mit Wasser auf.
Die Krabbler gehen dran, um zu trinken und ertrinken dabei.
Handelsübliche Bezeichnung Wasser, chem.Bez. H2O - aber
völlig unschädlich für andere Lebewesen :-)

Gruß Renate

(Deine Beschreibung ist klasse !)

www.agamen.de - Agamen und andere Reptilien


Michael Schweihoff

unread,
Nov 1, 2000, 4:16:49 AM11/1/00
to
Hallo Michael,
ich habe mal von einer mir scheinst vielversprechenden Heimchenfalle
gehört / gelesen. Eine PET (zB. Cola) Flasche ca. 10 cm unter der
Öffnung abschneiden, einen mit etwas Bier beträufelten Suppenbrühwürfel
(Lockstoff) hinein und den abgeschnittenen Flaschenhals umgekehrt
hineinstecken so das einen Reuse entsteht.
--------:
: /------
: \------
--------:

Mir gefällt besonders, daß die Heimchen wiederverwendbar bleiben. Evtl.
ausnüchtern lassen :-)
Gruß Michael

Michael schrieb:


>
> Hallo an alle Terarrner!
>
> Ich verfüttere seit einigen Wochen junge Heimchen an meine Chamäleons und
> gelegentlich entkommen diese schnellen Zirper beim verfüttern. Nun tummeln

> schnipp

Michael Schweihoff

unread,
Nov 1, 2000, 4:23:03 AM11/1/00
to
Hallo Michael,
ich habe mal von einer mir scheinst vielversprechenden Heimchenfalle
gehört / gelesen. Eine PET (zB. Cola) Flasche ca. 10 cm unter der
Öffnung abschneiden, einen mit etwas Bier beträufelten Suppenbrühwürfel
(Lockstoff) hinein und den abgeschnittenen Flaschenhals umgekehrt
hineinstecken so das einen Reuse entsteht.
--------:
: /------
: \------
--------:

Mir gefällt besonders, daß die Heimchen wiederverwendbar bleiben. Evtl.
ausnüchtern lassen :-)
Gruß Michael

Michael schrieb:
>

> Hallo an alle Terarrner!
>
> Ich verfüttere seit einigen Wochen junge Heimchen an meine Chamäleons und
> gelegentlich entkommen diese schnellen Zirper beim verfüttern. Nun tummeln

> schnipp

Frank Poppen

unread,
Nov 2, 2000, 10:06:12 AM11/2/00
to
Michael wrote:

> ... Nun tummeln


> sich auf meinen 25 qm Studentenwohnfläche schätzungsweise bereits 7-10
> freilaufende Heimchen.

Ja,ja, ich habe mal gelesen, Heimchen wuerden die Kunst der Teleportation
beherrschen. Frueher habe ich es nicht geglaubt, aber heute bin
ich mir nicht mehr sicher.
Kuemmern sich Deine Frettchen denn nicht um die Angelegenheit? Ich
habe mal gehoert ein gutes Mittel gegen Heimchen waeren Katzen.
Ich glaube uebrigens nicht, das sich die Tiere hinter Deinem Herd
vermehren werden, da sie feuchte Erde fuer ihren Nachwuchs brauchen.
In dem legen sie ihre Eier mit dem Legestachel ab.

MFG
Frank

--
Dipl.-Inform. Frank Poppen We use the freshest handpicked electrons
Tel:+49-441-9722-230 \!!!!!/ VLSI Design at OFFIS Research Institute
Fax:+49-441-9722-102 ( 0 0 ) D-26121 Oldenburg/Germany, Escherweg 2
------------------oOOo-( )-oOOo-------------------------------------

Michael Eggers

unread,
Nov 2, 2000, 10:04:00 AM11/2/00
to
Hallo Michael,
ich fürchte Du hast verloren!!
1. Du schreibst in Deiner Küche würden sie alles zum Überleben wichtige
finden. Also, in meiner Studentenbude gab es damals dort nix zum Überleben
...;-)
2. Jemand schreibt hier, er bezweifle die Fortpflanzung hinterm Herd wegen
der fehlenden feuchten Erde. In den meisten Studentenbuden gibt es nicht nur
feuchte Erde hinterm Herd.........
3.Deine Frettchen sind machtlos gegen Grillen/Schaben. Zwar werden sie die
Tiere fressen, wenn sie sie sehen...nur werden sie die meisten eben nicht zu
Gesicht bekommen.

Was Du brauchst sind ein Dutzend Geckos. Nimmst Du Tokeehs kannst Du bei
Erfolg die romantische Grillen-Adria-Stimmung leicht gegen nächtliches
Südvietnamambiente tauschen, die schreien nämlich recht laut.

Spaß beiseite, ich wünsch Dir viel Erfolg und pass bei der Fütterung Deiner
"Kamele" besser auf, sonst wird das ein Dauerproblem...
Gruß
Michael


Markus Grün

unread,
Nov 2, 2000, 10:34:03 AM11/2/00
to
Hi,

On Tue, 31 Oct 2000 11:44:52 +0100, "Michael"
<oj...@rhein-neckar.netsurf.de> wrote:

>Hallo an alle Terarrner!


>Beinstreichern ihr Konzert für mich geben. Nicht, daß ich etwas gegen
>Grillenkonzerte hätte, aber hat jemand ne Idee dies zu verhindern!?????? Ich
>meine, ich würde ja gerne den Dirigenten spielen und ein schönes

habe selber am Anfang dasselbe Problem gehabt. BAYER hat so schöne, 8
x 8 cm grosse Heimchenfallen. Auslegen, die Viecher krabbeln rein,
schlagen sich den Wanst voll (ja, ich gönne es ihnen) und verrecken
dann ein paar Stunden später. Man findet dann in einer dunklen Ecke
(unter der Küche...) die vertrockneten Reste, ist noch nichteinmal
ekelig...

Viel Glück,
Markus3

news.hansenet.de

unread,
Nov 2, 2000, 4:19:36 PM11/2/00
to
Hi
ich hatte auch mal son Prob.
Mit "Detektiv *S* " hatte es sich schnell ausgezirpt.
Das sind Klebefallen für (gegen)Insekten.
Auch große Heimchen hatten keine chance .
Ich hatte sie im Tropenhaus Hamburg gekauft(so 2DM/Stk)
www.tropenhaus-hamburg.de
Der Hersteller :Frowein Gmbh & co. d-72437 Albstadt.
Hoffe ich konnte helfen
Hoya

Hydrogon

unread,
Nov 3, 2000, 3:00:00 AM11/3/00
to
Hallo,
hier ein Tip, den ich in einer Zoohandlung gefunden habe. Ich habe mich
gewundert, warum dort ein Gecko frei durch den Raum läuft und das Personal
darauf angesprochen (dachte, er wäre entlaufen). Die erklärten mir dann, das er
die freilaufenden Heimchen frißt.
Ich bepulvere meine Heimchen in der Schachtel im Terrarium mit Vitaminen,
schüttle auch darin und öffne dann erst quasi im Becken den Deckel. Mir ist in
2,5 Jahren erst ein Heimchen entlaufen. Das habe ich totgesprüht, was bei Dir
ja ausscheidet. Alles Gute!

Michael

unread,
Nov 2, 2000, 1:12:21 PM11/2/00
to

Hallo Michael (Seit ihr M.Eggers/M. Schweihoff also auch in den 70´ern mit
dem Alleweltsnamen abgespeist worden),

> Was Du brauchst sind ein Dutzend Geckos. Nimmst Du Tokeehs kannst Du bei
> Erfolg die romantische Grillen-Adria-Stimmung leicht gegen nächtliches
> Südvietnamambiente tauschen, die schreien nämlich recht laut.
>

Klasse Idee gegen kühle Winterabende. Die kleenen Geckos habe ich schon in
Malaysia gemocht - das ist ja wirklich die bislang beste Idee nach
ökologischen Maßstäben (leider dürfte ich dann die Fenster nicht mehr
öffnen - sonst ist´s vorbei mit dem Ökosystemchen) - oder hat noch jemand
was besseres? Wie wärs z.B. mit Heimchenschädlingen auf Mikrobenebene ?

> Spaß beiseite, ich wünsch Dir viel Erfolg und pass bei der Fütterung
Deiner
> "Kamele" besser auf, sonst wird das ein Dauerproblem...

Hast Du schon mal Heimchen an Jemenchamis verfüttert (Pinzette)? Das
Männchen frist nur, wenn es mich dabei nicht sehen kann. Der hat sonst
vermutlich das Gefühl selbst gejagter zu sein. Das Weibchen frist nur, wenn
ich es herausnehme und es auf eine Zimmerpflanze in der Wohnung setzte. Ins
Terrarium setzten kann ich die Heimis auch nicht, denn da schaffen sie es
irgendwie durch die kleinsten Ritzen (z.B. im Terra-Türrahmen aus Holz -
temperatur/feuchtigkeits Verformungen, Gaze-Holz-Verbindungen) abzuhauen. Es
ist allein schon eine Kunst die Viecher von der gekauften Heimchendose auf
die Pinzette (30cm) zu bekommen, ohne sie entweder direkt zu zerquetschen
oder sie alsbald wieder davon zu verlieren - beim Warten auf den
Chami-Zungenschuß. Da brauchst Du nur mal einen kurzen Moment zu früh
loszulassen und das wars dann - wieder eins mehr in der Wohnung. Warte ich
zu lange mit dem Loslassen - so schießt das Chami nur den Kopf des Heimchens
ab (lecker) und interessiert sich dann nicht weiter für den bewegungslosen
Rumpfrest.

Gruß
> Michael
>
>


Michael

unread,
Nov 2, 2000, 1:30:21 PM11/2/00
to
Hallo Renate,

> wenn es noch wenige Heimchen sind,

hoffentlich

gibt es einen kleinen
> Trick, der Erfolg verspricht. Stell ein Schälchen mit Wasser auf.
> Die Krabbler gehen dran, um zu trinken und ertrinken dabei.

Hat bislang noch überhaupt nichts genutzt. Aber trotzdem Vielen Dank!

> Handelsübliche Bezeichnung Wasser, chem.Bez. H2O - aber
> völlig unschädlich für andere Lebewesen :-)

Ach so ...das war doch das Destile für das Bügeleisen oder nehmen die auch
die verkalkte Variante.

> (Deine Beschreibung ist klasse !)

Och Männo jetzt werd ich ja ganz rot im Gesicht!

Naja die letzten beiden Tage und vor allem die Nächte waren recht stürmisch.
Das Streichen wird stetig lauter und schneller von Tag zu Tag. Was das nur
zu bedeuten hat!? Lernt er es langsam mit seinem schrillen Instrument
umzugehen oder machen dies´ stakkato hinterm Herd. Vielleicht ist er ja auch
gefrustet und wird immer Sehnsüchtiger nach ner Pheromonin. Auf jeden Fall
liegen zwischen mir (Bett) und dem Zirpser nur etwa 2 Meter Luftlinie.

Schönen Gruß

Michael


Michael

unread,
Nov 2, 2000, 1:31:02 PM11/2/00
to
Hallo Frank,

> Kuemmern sich Deine Frettchen denn nicht um die Angelegenheit? Ich
> habe mal gehoert ein gutes Mittel gegen Heimchen waeren Katzen.

Naja die kommen da eben nicht hin. Mein Herd ist so´n Kompaktteil mit
Kühlschrank, Spülbecken und Schränkchen. Da fällt und fließt halt schon so
einiges beim Geschirrspülen und Kochen nach hinten herunter. Also ich denke
feucht und staubig(so richtig schön Junggesellenekelig) könnte Erde doch
schon ersetzen.

> Ich glaube uebrigens nicht, das sich die Tiere hinter Deinem Herd
> vermehren werden, da sie feuchte Erde fuer ihren Nachwuchs brauchen.
> In dem legen sie ihre Eier mit dem Legestachel ab.
>
> MFG
> Frank
>
> --
> Dipl.-Inform. Frank Poppen We use the freshest handpicked electrons

Das klingt ja lustig. Kannst mir ja mal ´ne Anleitung zum
Elektronenhandauslesen schicken!!

Gruß Michael


Michael

unread,
Nov 2, 2000, 1:32:13 PM11/2/00
to
Hallo Markus,

na das klingt ja schon vielversprechend! Jetzt muß ich nur noch in den
Baumarkt und mal schauen, ob es die Fallen da auch gibt!? Wo hattest Du die
Bayer-Fallen gekauft?

Markus Grün <gr...@kdt.de> schrieb in im Newsbeitrag:

> habe selber am Anfang dasselbe Problem gehabt. BAYER hat so schöne, 8
> x 8 cm grosse Heimchenfallen. Auslegen, die Viecher krabbeln rein,
> schlagen sich den Wanst voll (ja, ich gönne es ihnen) und verrecken
> dann ein paar Stunden später. Man findet dann in einer dunklen Ecke
> (unter der Küche...) die vertrockneten Reste, ist noch nichteinmal
> ekelig...
>
> Viel Glück,
> Markus3
>

Gruß Michael


Markus Grün

unread,
Nov 3, 2000, 7:13:18 AM11/3/00
to
Hi,

On Thu, 2 Nov 2000 19:32:13 +0100, "Michael"
<oj...@rhein-neckar.netsurf.de> wrote:

>na das klingt ja schon vielversprechend! Jetzt muß ich nur noch in den
>Baumarkt und mal schauen, ob es die Fallen da auch gibt!? Wo hattest Du die
>Bayer-Fallen gekauft?

seinerzeit (vor wenigen Monaten) hatte ich die aus der Reinigungs- und
Ungezieferabteilung des InterSpars meines Vertrauens :-)

Da gibt es aber viele Hersteller, Bayer waren nur die billigsten. Auf
jeden Fall haben die gut gewirkt & angeblich (.....) verträglich für
Mensch & Tier (hab's aber nicht probiert :-))

cu Markus

Schlaphof

unread,
Nov 5, 2000, 3:00:00 AM11/5/00
to
Versuchs mal mit Handelsüblichen Heimchenfallen das sind kleine Klebestreifen
mit Lockstoff, praktischer Nebenefekt sämtliches anderes Ungetier geht auch
drauf. Die Dinger kannst du überall hin Kleben.
Man bekommt sie bei einiegen Internet Shops..... aber die Adresse fällt mir
nicht ein!

Ralph A. Schmid, DG5MEC

unread,
Nov 5, 2000, 3:00:00 AM11/5/00
to
On Thu, 2 Nov 2000 19:12:21 +0100, "Michael"
<oj...@rhein-neckar.netsurf.de> wrote:

>
>Hallo Michael (Seit ihr M.Eggers/M. Schweihoff also auch in den 70´ern mit
>dem Alleweltsnamen abgespeist worden),
>
>> Was Du brauchst sind ein Dutzend Geckos. Nimmst Du Tokeehs kannst Du bei
>> Erfolg die romantische Grillen-Adria-Stimmung leicht gegen nächtliches
>> Südvietnamambiente tauschen, die schreien nämlich recht laut.
>>
>
>Klasse Idee gegen kühle Winterabende. Die kleenen Geckos habe ich schon in
>Malaysia gemocht - das ist ja wirklich die bislang beste Idee nach

Also, mit "kleen" is nich bei Tokehs...Die Viecher werden ziemlich
groß, ziemlich laut, und wenn man die fangen will, dann setzt es Bisse
daß die Hand blutet - und loslassen tun die dann auch nimmer gern.
(spreche aus Erfahrung)

Aber Leute, die Tokehs frei halten, berichten davon, daß die
standorttreu seien und nicht aus dem Fenster entfleuchen würden, sich
aber im Sommer sehr gern neben das gekippte Fenster setzen und
anfliegendes Viehzeug vertilgen. Soll sogar schon vorgekommen sein daß
die zur Jagd raus an die Hauswand gehen und wieder schön brav
reinkommen!

>ökologischen Maßstäben (leider dürfte ich dann die Fenster nicht mehr
>öffnen - sonst ist´s vorbei mit dem Ökosystemchen) - oder hat noch jemand
>was besseres? Wie wärs z.B. mit Heimchenschädlingen auf Mikrobenebene ?
>

Kleinere Hausgeckos? Z.B. Asiatischer Hausgecko (war das Hemidactylus
frenatus?) Die werden billig als Schlangenfutter für echsenfressende
Schlangen verkauft...Du würdest ihnen das Leben retten, sie kosten
nicht viel und sind pflegeleicht (da Kulturfolger), und sie würden ein
bissl unter Deinem nächtlichen Orchester aufräumen...

Allerdings machen die auch Geräusche, so ein mehr oder weniger
dezentes Schnalzen...stört jedoch nicht weiter, ist weitaus angenehmer
als Gezirpe oder Tokeh-Rufe!

--

regards - Ralph http://www.bos-pages.de

Tel. +49-171-3631223
Fax +49-171-3668085

Manfred Velt

unread,
Nov 5, 2000, 3:00:00 AM11/5/00
to

Hai Ralph...

> Also, mit "kleen" is nich bei Tokehs...Die Viecher werden ziemlich
> groß, ziemlich laut, und wenn man die fangen will, dann setzt es Bisse
> daß die Hand blutet - und loslassen tun die dann auch nimmer gern.
> (spreche aus Erfahrung)

Etwas kuehler halten, dann werden sie ruhig. Die im Auto entkommenen
(Ausstellungstransport im Spaetherbst) haben sich auf den
Amaturenbrett gesammelt, da es dort wohl noch am waermsten war.
Nachdem sie entdeckt wurden konnten sie ohne Probleme weggenommen
werden (Ausleiher hatte eine zu geringe Anzahl angegeben).
Ansonsten geht es mit einem Lederhandschuh. Man muss den Handschuh
allerdings mit ins Terrarium legen, bis sie nach etwa 5 Minuten von
selbst wieder loslassen (auch eigene Erfahrung :-) ).



> Aber Leute, die Tokehs frei halten, berichten davon, daß die
> standorttreu seien und nicht aus dem Fenster entfleuchen würden, sich
> aber im Sommer sehr gern neben das gekippte Fenster setzen und
> anfliegendes Viehzeug vertilgen.

Bevorzugt am Abend wenn Licht im Zimmer und es draussen dunkel ist.
Da werden die hereinfliegenden Futterstuecke direkt an der Quelle
abgeholt.

> Kleinere Hausgeckos? Z.B. Asiatischer Hausgecko (war das Hemidactylus
> frenatus?) Die werden billig als Schlangenfutter für echsenfressende
> Schlangen verkauft...Du würdest ihnen das Leben retten, sie kosten
> nicht viel und sind pflegeleicht (da Kulturfolger), und sie würden ein
> bissl unter Deinem nächtlichen Orchester aufräumen...

Kannst du etwas ueber die Haltungsbedingungen sagen. Das hab ich mir
maemlich auch schon ueberlegt. Terrarienart, -groesse, Einrichtung,
Bodengrund, Luftfeuchtikeit, usw. Kosten hier bei Dehn*r 5 - 15 DM.

><;> M.V.

Ralph A. Schmid, DG5MEC

unread,
Nov 6, 2000, 12:06:38 AM11/6/00
to
On 06 Nov 2000 01:09:00 +0100, pa...@inorganic.de (Paul Eckstein)
wrote:

>Ralph A. Schmid, DG5MEC schrieb:


>
>> Aber Leute, die Tokehs frei halten, berichten davon, daß die
>> standorttreu seien und nicht aus dem Fenster entfleuchen würden, sich
>> aber im Sommer sehr gern neben das gekippte Fenster setzen und

>> anfliegendes Viehzeug vertilgen. Soll sogar schon vorgekommen sein daß
>> die zur Jagd raus an die Hauswand gehen und wieder schön brav
>> reinkommen!
>

>So, Herr Funkamateur, jetzt muss ich mich doch mal einmischen. :) Ich habe
>mir vor einiger Zeit nämlich auch mal Gedanken über die freie
>Zimmerhaltung von Reptilien gemacht, bin jedoch zu dem Schluss gekommen,
>dass sowas in einem Raum, der so ganz nebenbei auch noch zum Zwecke des
>Wohnens, Schlafens und der körperlichen Ertüchtigung genutzt werden soll,
>auf die Dauer wohl nicht funktioniert.
>
>Nun gut, meine Quellen waren sehr spärlich, sodass ich mir meine Gedanken
>größtenteils allein machen musste. Aber es dürfte wohl lästig sein,
>tagtäglich Kot- und Urinflecken der Tiere an den Wänden zu finden, was ja
>nicht nur ein optisches, sondern vielmehr auch ein hygienisches Problem

Das hält mich eben auch ein wenig davon ab, wobei mir widerum schon
berichtet wurde, daß die recht regelmäßig in die selben Ecken machen
würden und das auch nicht an der Wand klebt sondern runterfällt. Meine
Beobachtungen im Terrarium sind da leider anders - zwar meist an die
selbe Stelle, aber da wo man es am besten sieht, und schön an der
Scheibe verschmiert... Aber vielleicht sind unsere ja nur besondere
Ferkel, oder sie wollen damit kundtun daß sie raus wollen? Wenn die
nur verständlicher reden könnten :)

>sein dürfte, oder irre ich da? In Gewächshäusern oder Hobbyräumen sähe das
>sicherlich anders aus, aber ist solch eine Haltung in einem gewöhnlichen
>Wohnraum in der Realität überhaupt praktikabel?
>
>Ich wäre mal an allen möglichen Erfahrungsberichten,
>Verhaltensbeobachtungen, Tips et cetera zu dieser Thematik interessiert.
>Lasst mal hören! :)

>
>--
>bye, pa...@inorganic.de
>check out our homepage at http://www.inorganic.de

Renate Kohlmeyer

unread,
Nov 6, 2000, 3:00:00 AM11/6/00
to
Hallo Paul,

> Aber es dürfte wohl lästig sein,
> tagtäglich Kot- und Urinflecken der Tiere an den Wänden zu finden, was ja
> nicht nur ein optisches, sondern vielmehr auch ein hygienisches Problem

> sein dürfte, oder irre ich da? In Gewächshäusern oder Hobbyräumen sähe das
> sicherlich anders aus, aber ist solch eine Haltung in einem gewöhnlichen
> Wohnraum in der Realität überhaupt praktikabel?
>

Da dachte ich, ich stehe mit meiner Meinung allein da... ;-)
Ich sehe das genau wie Du. Freie Haltung in Terrarienzimmern oder
auch bei den Händlern ist sicher ok, da stimmen auch die Temperaturen,
aber in der Wohnung? Und neben dem Kot- und Urinproblem stellt sich
für mich die Frage: was, wenn die entfläuchten Heimchen vertilgt sind?
Eine Dose öffnen für die Freigänger?

Gruß Renate


Ralph A. Schmid, DG5MEC

unread,
Nov 6, 2000, 3:00:00 AM11/6/00
to
On Sun, 05 Nov 2000 18:47:38 +0100, Manfred Velt
<mv...@home.aquarium-bbs.de> wrote:


>> Kleinere Hausgeckos? Z.B. Asiatischer Hausgecko (war das Hemidactylus
>> frenatus?) Die werden billig als Schlangenfutter für echsenfressende
>> Schlangen verkauft...Du würdest ihnen das Leben retten, sie kosten
>> nicht viel und sind pflegeleicht (da Kulturfolger), und sie würden ein
>> bissl unter Deinem nächtlichen Orchester aufräumen...
>Kannst du etwas ueber die Haltungsbedingungen sagen. Das hab ich mir
>maemlich auch schon ueberlegt. Terrarienart, -groesse, Einrichtung,
>Bodengrund, Luftfeuchtikeit, usw. Kosten hier bei Dehn*r 5 - 15 DM.

Ich kenne keine "Soll"-Werte, aber eigentlich sind die recht
unkritisch, die leben in ihrer HEimat in den unterschiedlichsten
Lebensräumen bzw. wurden über die halbe Welt verschleppt. Ich würde
halt einfach sagen ein gesundes Mittelmaß funktioniert, nicht zu
trocken, nicht zu kühl, wichtig erscheint mir viel Platz, da die
Individuen sich sonst anfeinden und gegenseitig unterdrücken (sind
u.U. recht aggressiv), worauf zwangsläufig der Schwächere irgendwann
eingeht. Aber sollte bei freier Haltung weniger ein Problem werden als
im Terrarium...

>
> ><;> M.V.

Michael

unread,
Nov 6, 2000, 3:00:00 AM11/6/00
to
Hallo an alle!!! Ihr seid ja Klasse, hätte nicht gedacht, daß ich eine
derart große Resonanz erziele -wow! :o)

Ich habe es leider zeitlich noch nicht geschafft in den Baumarkt zu gehen
und eure Ideen umzusetzten.

Die Geckos laß ich dann mal lieber im Süden - soviel Heimis will ich auch
nicht springen lassen und hier, in der Innenstadt Ludwigshafens, sind dann
auch nur selten Einflieger zu Besuch und die kriegen dann sowieso schon die
Farbwechsler.

Der heutige Gegenschlag:
Heute morgen saß ein ausgewachsenes Weibchen im Bad neben dem Frettchenklo
und es hielt lange genug still, um zu spüren, wer hier die Pantoffeln anhat.
Jeah! Weiß halt nicht, ob da schon Eier in der Blumenerde sind? Wie lange
brauchen die denn, bis daß sie der Dotter-Nabel trennt?

Der sonstige Frust
Gerade laß ich noch in der Iguana -Newsgroup zufällig folgende ermutigend
nette Mail(nicht an mich gerichtet)

"Hallo! (....) Ich
habe 2 Bartagamen (pog.vitt.) und mehrere Geckos(mad.grand.) und wollte
wissen ob Heimchen eigentlich als Futter überhaupt nötig sind oder ob ich
den Bedarf auch an Grillen decken kann.", und jetzt kommt´s, " Weil die sich
ja nicht so schnell in
der Wohnung vermehren sollen wenn sie entflohen sind.
Danke" Danke auch!

Taschenlampenaktionen hatte ich auch schon einige des Nachts. Es ist
unmöglich genau zu
hören, wo der heimelig mit seinen Flügeln spielt. Er hat sich akustisch eben
einen idealen
Beschallungsort gesucht. Es klingt überall gleich laut! Hab das Zirpse-Vieh
dabei auch schon kurz gesehen und mit Bad-Reiniger versucht zu
Pheromonisieren. Naja der hat noch rechtzeitig ausweichen können und der
Zitrus-Duft sorgte lediglich für ein wenig Frische in der Küche. Aber den
krieg ich noch! Der versucht gerade mal wieder lautflügelig irgendwelche
extraterristrischen Harmonien live zu übertragen und weiß gar nicht wie
gerne ich ihn dafür habe. Naja der erfährts irgendwann noch.


Die Intervention:
Bin jetzt auf ausgewachsene Heimchen umgesattelt. Nicht, daß die schon groß
genug wären mich huckepack zum Kühlschrank zu tragen; wohl aber wesentlich
leichter zu packen sind als die Knirpse. Was mir ja schon etwas weh tat ist,
daß die so offensichtlich von der Pinzette kastriert werden. Ich nehme sie
halt am Ar.... und leide noch mehr mit als bei den Lausern. Die großen sind
zwar etwas ekelhaft zu Beginn (optisch) aber deswegen muß man ja niemandem
gleich die Eier quetschen! Naja vielleicht ist das ja eine sinnvolle
Schwangerschftsprophylaxe im Sinne meiner Wohnungshygiene (Gott sei dank
weiß hier niemand wie ironisch letzteres ist).

Ich versuch euch auf dem Laufenden zu halten. Vielen Dank für die vielen
Beistands-Mails. Das machts schon leichter, wenn man drüber lachen kann!!

Keep on smiling.

Gruß an euch alle: Michael (noch nicht ganz taub)


Manfred Velt

unread,
Nov 7, 2000, 3:00:00 AM11/7/00
to

Hai Ralph...

> >> Z.B. Asiatischer Hausgecko (war das Hemidactylus frenatus?)

> >Kannst du etwas ueber die Haltungsbedingungen sagen.

> Lebensräumen bzw. wurden über die halbe Welt verschleppt. Ich würde


> halt einfach sagen ein gesundes Mittelmaß funktioniert, nicht zu

> trocken, nicht zu kühl, wichtig erscheint mir viel Platz, ...


> Aber sollte bei freier Haltung weniger ein Problem werden als
> im Terrarium...

Hab eigentlich weniger an freie Haltung gedacht. Die wuerde ich
nicht mehr finden. Im Sommer vielleicht mal als Versuch. Bei mir ist
dann immer die Tuere nach draussen offen.
Aber einen Teil des Wandregals abbauen und hier ein grosses ?
Terrarium rein. Richtig dick mit Pflanzen. Mir reicht es wenn ich
die Tiere ab und zu (taeglich einmal zur Kontrolle) sehe.

><;> M.V.

thomas.hauken

unread,
Nov 8, 2000, 3:00:00 AM11/8/00
to
Renate Kohlmeyer schrieb:

> moin michael

was auch klappt ist eine flasche mit etwas wasser und einem brühwürfel.
so aufstellen das sie rein können. wegen der glatten glaswand der
flasche können sie nicht wieder raus.

thommes %-))

Ernst Keller

unread,
Nov 9, 2000, 3:00:00 AM11/9/00
to
On Mon, 6 Nov 2000 14:30:50 +0100, "Renate Kohlmeyer" <R.Koh...@t-online.de>
wrote:

>>
>Da dachte ich, ich stehe mit meiner Meinung allein da... ;-)
>Ich sehe das genau wie Du. Freie Haltung in Terrarienzimmern oder
>auch bei den Händlern ist sicher ok, da stimmen auch die Temperaturen,
>aber in der Wohnung? Und neben dem Kot- und Urinproblem stellt sich
>für mich die Frage: was, wenn die entfläuchten Heimchen vertilgt sind?
>Eine Dose öffnen für die Freigänger?
>

Da man ja nicht weiss wo sein Kotplatz zu liegen kommt kann es sehr stöhrend
sein.Zur Bekämpfung der entflohenen Grillen sind Tokees(dürfte auch für andere
Geckos gelten) absolut ungeeignet,ausser wenn die Grillen kein Versteck
finden,alle Verstecke besetzt sind,bei mir vermehren sich die Grillen im Terri.

Ernst

Frank Beer

unread,
Jan 11, 2001, 3:46:52 AM1/11/01
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Frank Poppen <frank....@offis.de> wrote in
<8trshd$m...@news.Informatik.Uni-Oldenburg.DE>:

>Michael wrote:
>
>> ... Nun tummeln
>> sich auf meinen 25 qm Studentenwohnfläche schätzungsweise bereits 7-10
>> freilaufende Heimchen.
>
>Ja,ja, ich habe mal gelesen, Heimchen wuerden die Kunst der Teleportation
>beherrschen. Frueher habe ich es nicht geglaubt, aber heute bin
>ich mir nicht mehr sicher.
>Kuemmern sich Deine Frettchen denn nicht um die Angelegenheit? Ich
>habe mal gehoert ein gutes Mittel gegen Heimchen waeren Katzen.
>Ich glaube uebrigens nicht, das sich die Tiere hinter Deinem Herd
>vermehren werden, da sie feuchte Erde fuer ihren Nachwuchs brauchen.
>In dem legen sie ihre Eier mit dem Legestachel ab.

Freilaufende Heimchem wird man ohne massive Massnahmen ( wie auch immer die
aussehen könnten ? ) nicht wieder los. Ich war beim Auszug aus meiner
ketzten Wohnung entsetzt, wo (selbst bei völlig leerer Wohnung!) noch
welche hervorkrochen. Die Katze war da machtlos (vielleicht hätte ich Ihr
eine strenge Diät verordnen sollen...).
Mittlerweile verfüttere ich keine Heimchen mehr, mein Hausfrieden ist da
einfach wicchtiger. Ein Beispiel: In meinem letzten Terrarium, habe ich ca.
1 jahr keine Heimchen mehr verfüttert, es steht (da neues,grösseres) leer
da, bis auf die Korkwand (fest verklebt) und 5cm Sandfüllung. Abends zirpt
es jedoch fröhlich aus dem Ding ... ( wovon zum Teufel ernähren sich die
Biester ?)

Mfg
Ein leidensgenosse

Yvonne Mueller

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Jan 11, 2001, 9:18:45 AM1/11/01
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>Freilaufende Heimchem wird man ohne massive Massnahmen ( wie auch immer die
>aussehen könnten ? ) nicht wieder los.

Heimchen sind sehr kälteempfindlich. Man kann daher mal im Winter die
Wohnung ordentlich durchfrosten lassen, wenn man die Möglichkeit dazu
hat.
Wenn Heimchen irgendwo in einem Loch sitzen, empfiehlt sich
Kältespray, das Zeug, das Sportler zu Vereisen benutzen :)

>Mittlerweile verfüttere ich keine Heimchen mehr, mein Hausfrieden ist da
>einfach wicchtiger. Ein Beispiel: In meinem letzten Terrarium, habe ich ca.
>1 jahr keine Heimchen mehr verfüttert, es steht (da neues,grösseres) leer
>da, bis auf die Korkwand (fest verklebt) und 5cm Sandfüllung. Abends zirpt
>es jedoch fröhlich aus dem Ding ... ( wovon zum Teufel ernähren sich die
>Biester ?)

Heimchen fressen alles, sogar Dreck.
Ich verfüttere Heimchen auch nur im Notfall, ansonsten weiche ich auf
Steppengrillen aus, die zirpen zwar auch, aber nur wenn sie riesig
groß sind, sterben aber wenigstens ab, wenn sie abhauen.

Grüße

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