Wie sieht es eigentlich mit der Zuechtung krebsfreier Ratten aus?
Kennt jemand Zuechter, die solche Ratten anbieten und wie alt werden
dann solche Tiere? Weiss jemand, warum das so schwierig ist und wieso
die Einkreuzung von Wildratten nicht so viel hilft?
Woher bekomme ich ueberhaupt Adressen von Zuechtern (Raum Kaiserslautern)?
Auf entsprechenden HomePages (z.B. VdRD) fand ich keine Hinweise
(vielleicht an falscher Stelle gesucht).
Hoffe auf eure Hilfe
Petra
eine offizielle Zuechterliste gibt es nicht, noch nicht. Es gibt aber
schon ein paar wenige Zuechter, die nach den Richtlinien der
Arbeitgruppe Zucht des VdRD e.V. zuechten. Sie zuechten z.B. nur auf
Bestellung um "ueberproduktionen" zu vermeiden und waehlen die Zuchttier
sehr genau aus, fuehren Stammbaume usw.
So 100% auskennen tuhe ich mich in Punkto Rattenzucht nicht, aber soviel
ich weiss, ist die Anlage fuer Krebs dominant und wird auch
weitervererbt, wenn sich eine krebsunanfaellige Ratte mit einer
krebsanfaelligen verpaart. Da Krebs zudem eine Alterserscheinung ist und
in der Regel erst mit 1 bis 1,5 auftritt, weiss man eben auch erst dann.
ob eine Ratte nun diese oder jene Veranlagung hat. Deshalb ist das so
schwierig. Auch die Wildratten die ich kennen und kannte wurden leider
nicht aelter als die Farbies und Krebs bekamen auch einige.
Wende Dich doch mal an die AG Zucht.
Wenn Du moechtest kann ich Dir die Tel.Nr. mailen.
Bis bald,
Heiko Pulcher
Schriftfuehrer VdRD e.V.
>So 100% auskennen tuhe ich mich in Punkto Rattenzucht nicht, aber soviel
>ich weiss, ist die Anlage fuer Krebs dominant und wird auch
>weitervererbt, wenn sich eine krebsunanfaellige Ratte mit einer
>krebsanfaelligen verpaart.
Ich könnte Wetten darauf abschließen, daß Krebs nicht nur mit einem einzigen
Gen weitervererbt wird.
Mal schauen, ob man über Fachliteratur/Artikel mehr darüber herausbekommen
kann... Wird aber sicher eine weile dauern.
So, wie Du es geschrieben hast, wäre es sehr einfach und viel zu schön um
wahr zu sein. Man würde einfach im Nachhinein die Linien mit Tumorratten zur
Vermehrung einstellen und wäre glücklich. Innerhalb von einem halben bis
einem Jahrzehnt würde bei gut kontrollierter Zucht dann keine einzige Ratte
mehr an Krebs sterben.... Schön wäre es. 8'-(
> Da Krebs zudem eine Alterserscheinung ist und
>in der Regel erst mit 1 bis 1,5 auftritt, weiss man eben auch erst dann.
>ob eine Ratte nun diese oder jene Veranlagung hat.
Krebs ist genauso eine degenerative Erkrankung wie z.B. Arterienverkalkung
oder Herzinfarkt.
Im Alter steigt die Chance, so was zu bekommen.
So lonG!
FeliX
Ware Worte! Krebs ist noch zu wenig erforscht, als dass man es sich
schon jetzt "einfach machen" koennte. Z.Bsp. war bei einem unserer
Regionalgruppentreffen in Mannheim eine Besucherin, der Mutter
Homaeopatin (oder so) ist. Sie behandelt ihre Krebsratten mit einem
Mittel, dass die Tumore !!!zurueckgehen!!! laesst. Leider mit der
Nebenwirkung, dass die Ratten dann nach ca. 3-6 Monaten an Hirnschlag
oder irgendwelchen Blutungen sterben.(auch toll 8<)
Ist eigentlich was aus dem Zuchtstamm, den M.B. (you know) aufgetan hat
und den Tanja und Simone weiterverfolgen wollte etwas geworden?
Alladann,
Heiko
--
Andreas
Petra Dietrich <p_di...@informatik.uni-kl.de> schrieb im Beitrag
<1998Feb1...@informatik.uni-kl.de>...
Hallo
Ich kann dir nur sagen was ich weiß!
Es giebt kaum noch Raten ohne Krebs und kein Züchter könnte dir versprechen
das das Tier nicht an Krebs, sondern normal stiebt versprechen! Da die
Labors den Hausraten die Gene verändert haben und somit immer wieder Krebs
bekommen wierd es bald keine Raten mehr ohne die Krebsgene mehr geben.
Diese Gene sind so stark, daß auch eine Kreuzung zwischen einer Wanderrate
keine hilfe verspricht, aber es kann sich dadurch Prozentual nur ein wenig
verbessern1 Anstad 90% Krebsanfälligkeit giebt es dann 85% Krebsbefall und
dies ist bei zehn bis zwölf Jung eventuel 1 Junges!
--
Andreas
Beck wrote:
>
> Es giebt kaum noch Raten ohne Krebs und kein Züchter könnte dir versprechen
> das das Tier nicht an Krebs, sondern normal stiebt versprechen!
In der freien Natur kann man das versprechen:
Wenn eine Ratte so alt ist, dass sie Krebs bekaeme, ist sie eh
schon lang gefressen.
> Da die Labors den Hausraten die Gene verändert haben und somit immer wieder Krebs
> bekommen wierd es bald keine Raten mehr ohne die Krebsgene mehr geben.
Wir habens es insb. in den Labors ausschliesslich mit Wanderratten
zu tun, keine Hausratten, aber das war vielleicht ein Versprecher ...
Dagegen: Ratten wurden aufgrund ihrer Krebsanfaelligkeit schon in der
med. Forschung verwendet, als man noch gar nicht wusste, was
Gene eigentlich sind, geschweige denn, wie man sie veraendern kann.
Gene mutieren und durch Inzucht hat man versucht, Inzuchtstaemme
mit starker Krebsanfaelligkeit "zu erzeugen".
In letzter Zeit ist allerdings in Diskussion geraten, ob
wirklich Krebs-Staemme gzuechtet wurden oder ob nicht ueberhaupt
Ratten ALLE derart krebsanfaellig sind.
Das in aelteren Publikationen angegebene Alter von Ratten, die
8 Jahre alt werden koennen, halte ich fuer eine ueber Jahre
geglaubte Maer. Wozu sollte eine Raettin, bei der im Alter
von etwa 2 Jahren die Menopause einsetzt, noch weitere 6 Jahre leben?
Oder umgekehrt: Warum sollten 3/4 der Lebenszeit "vergeudet"
werden? (Die Natur handelt in solchen Sachen i.d.R. doch eher
logisch.)
> Diese Gene sind so stark, daß auch eine Kreuzung zwischen einer Wanderrate
> keine hilfe verspricht, aber es kann sich dadurch Prozentual nur ein wenig
> verbessern1 Anstad 90% Krebsanfälligkeit giebt es dann 85% Krebsbefall und
> dies ist bei zehn bis zwölf Jung eventuel 1 Junges!
Auf die Nachricht von diesem einen Jungen, dass dann Jahre aelter
werden muesste, warte ich immer noch.
Ich halte derartige Rueckzuechtungsversuche schlichtweg fuer
sinnlos, da zum einen das biol. Alter der Ratte eh nicht viel hoeher
ist, als sie es mit Krebs erreicht und zum andern ueberhaupt nicht
geklaert ist, ob Wildratten nicht genauso krebsanfaellig sind.
Viele Gruesse
Steffen
Hi Steffen!
Lies doch bitte mal den Brief von Marlies Ortmann
in der NG de.rec.tiere.misc "Re: Infos über Ratten".
Es würde mich interessieren, was Du darüber denkst.
MfG, Bibsy
>Diese Gene sind so stark, daß auch eine Kreuzung zwischen einer Wanderrate
>keine hilfe verspricht, aber es kann sich dadurch Prozentual nur ein wenig
>verbessern1 Anstad 90% Krebsanfälligkeit giebt es dann 85% Krebsbefall und
>dies ist bei zehn bis zwölf Jung eventuel 1 Junges!
Woher hast Du _diese_ Zahlen????
Die sind so sehr völlig an all dem vorbei, was ich bislang als Info habe,
daß ich Deinen Zahlen nichts glaube, bis ich die Quelle selbst gelesen habe.
So lonG!
FeliX