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Homöopathisches Wundermittel Zeel?

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Dagmar

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Aug 26, 2000, 3:00:00 AM8/26/00
to
Hallo NG,
ich habe von einem homöopathischen Medikament namens Zeel gelesen, soll bei
degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt werden können
(ähnlich wie Traumeel). Mein TA, leider kein Freund von alternativer
Medizin, kennt dieses Mittel nicht. Bisher konnte ich keine weiteren Infos
darüber finden. Kennt vielleicht jemand in der NG - Anke ? - dieses Mittel?
Gruss
Dagmar

Hilde Gund

unread,
Aug 27, 2000, 3:00:00 AM8/27/00
to

Dagmar <Dag...@swol.de> schrieb in im Newsbeitrag: 39a7...@news.swol.de...


Hallo Dagmar,

ich selbst habe meinem Pferd Zeel Tabletten verabreicht, als es stark
Arthrose bekam. Leider konnte ich keinen Erfolg feststellen. Allerdings
brachten auch andere (homöopathische) Mittel wie Traumeel-Spritzen,
homöopathische Tropfen mit Teufelskralle etc. etc. keinen Erfolg.

Gruß, Hilde

S. Mueller und R. Stein

unread,
Aug 27, 2000, 3:00:00 AM8/27/00
to
Hallo Dagmar, hallo Hilde, hallo auch an alle anderen,

ich habe seit 2 1/2 Jahren eine Reitbeteiligung an einem inzwischen 17
jährigen
Wallach, der an Arthrose leidet. Wir füttern morgens und abends jeweils 7
Zeel-
Tabletten. Ricardo braucht natürlich seine Zeit zum Einlaufen, aber er läuft
gut.
Einmal gingen uns die Tabletten aus und wir dachten, daß wir es mal ohne
probieren.
Nach 3 Tagen fing er an "unrund" zu laufen. Also füttern wir seitdem wieder
Zeel.
Letztes Jahr haben wir Pülverchen aus USA ausprobiert. Wir konnten das
Futter nicht
mehr anfeuchten, Ricardo hat sein Futter nicht mehr aufgefressen (was er
sonst ganz
sicher immer macht) und fing wieder an "unrund" zu laufen. Also haben wir
wieder auf
Zeel umgestellt.
Wenn es sich um einen Menschen handeln würde, würde ich sagen, daß hier der
"Placebo-
Effekt" aufgetreten ist, aber es ist doch ein Pferd. Also muß an den
Tabletten etwas dran
sein. Außerdem frisst Ricardo die sogar aus der Hand (hat aber
wahrscheinlich nichts zu
sagen, da er wirklich so gut wie alles und immer frisst).

Dagmar: Welche Dosis hast Du Deinem Pferd denn gegeben?

Gruß
Sabine

Hilde Gund <chris...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
8oam23$q6a$10$1...@news.t-online.com...

Dagmar

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Aug 28, 2000, 3:00:00 AM8/28/00
to
>Dagmar: Welche Dosis hast Du Deinem Pferd denn gegeben?

Hi,
bis jetzt noch gar keine ;) bin erst auf der Suche nach dem Medikament bzw.
versuche, Infos darüber zusammenzutragen. Leider kenne ich keinen
Heilpraktiker bzw. Homöopathen für Pferde in unserer Umgebung. Eine TA, die
allerdings "nur" eine Kleintierpraxis unterhält und keine Pferde behandelt,
meinte, dass man mit eben diesem Zeel und / oder Traumeel gute Erfolge
erzielen könne.
Gruss
Dagmar

Nicky

unread,
Aug 28, 2000, 3:00:00 AM8/28/00
to
Hallo Dagmar,

ich hatte fast 10 Jahre lang eine Arthrose-Stute und habe deshalb mit allen
möglichen Mitteln Erfahrungen gemacht.

Ich habe Zeel fast 3 Jahre lang gegeben, bei meiner Stute lag die Dosis bei
5 Tabletten täglich. Zwei bis viermal im Jahr bekam sie dann Arthose-Schübe,
da habe ich dann auf 10 Tabletten erhöht und dazu 10 Tabletten Traumeel
gefüttert bzw. in der Tränke verabreicht. Das hat meiner Pini gut 2 Jahre
sehr gut geholfen. Als die Arthrose schlimmer wurde, empfahl mir mein TA
Cavalosan, das ist eine Muschelsubstanz. Wir haben davon Pini 2 x im Jahr
2,5 kg gefüttert und das hat fantastische Erfolge erziehlt, sie lief 3 Jahre
fast gleichmäßig. Letztes Jahr probierten wir eine homöopathische
Arthrosekur (12 Spritzen in ca 2 Monaten) und auch die half sehr gut und hat
ihr wohl auch einige Schmerzen erspart. Leider mußte ich sie Sep 99 wegen
Ataxie einschläfern lassen.

Was möchtest Du denn kurieren? Erkrankungen des Bewegungsaparates ist ein
sehr weiter Begriff!

Liebe Grüße Nicky
S. Mueller und R. Stein <rs...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
8ob5hm$34f$14$1...@news.t-online.com...

> Dagmar: Welche Dosis hast Du Deinem Pferd denn gegeben?
>

Anke Spix

unread,
Aug 28, 2000, 3:00:00 AM8/28/00
to
Dagmar <Dag...@swol.de> wrote:

> Hallo NG,
> ich habe von einem homöopathischen Medikament namens Zeel gelesen, soll bei
> degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt werden können
> (ähnlich wie Traumeel). Mein TA, leider kein Freund von alternativer
> Medizin, kennt dieses Mittel nicht. Bisher konnte ich keine weiteren Infos
> darüber finden. Kennt vielleicht jemand in der NG - Anke ? - dieses Mittel?


Hallo!

Zeel ist ein Komplexpraeparat der Firma Heel (die auch Traumeel u.ae.
herstellt). Komplexmittel sind der Versuch, die hahnemannische Denkweise
der Homoeopathie mit der Vorgehensweise der universitaeren Medizin zu
verbinden, was IMO nicht funktioniert. Sie bestehen aus mehreren
Einzelkomponenten von homoeopathischen Mitteln, im Falle von Traumeel
sind es ca. 20, von denen sich ca. 17 gegenseitig in der Wirkung
aufheben wuerden, wenn man sie hintereinander geben wuerde. Das habe ich
zum Spass mal herausgesucht. Was passiert, wenn man sie auf diese Weise
gleichzeitig gibt, ist praktisch nicht vorhersehbar.
Ich als Klassische Homoeopathin sehe den einzig angemessenen Platz fuer
diese Mittel im Muelleimer. Nicht, weil sie nicht helfen wuerden (das
tun sie teilweise mehr oder weniger gut), sondern, weil sie eben auch
nicht oefter helfen als Einzelmittel, den Organismus aber u.U. so
"verstoeren" koennen, dass nachher weder ein brauchbares Mittelbild fuer
eine Behandlung mit Einzelmitteln noch da waere, noch eine saubere und
"normal schnelle" Reaktion darauf. Zudem kann es passieren, dass sie
zwar eine begrenzte Zeitlang helfen, dann aber allmaehlich oder sogar
auf einmal nicht mehr, und der Organismus ist dann ebenfalls in einer
solchen Reaktionslage, dass eine homoeopathische Behandlung lege artis
hoechst schwierig wird.

Wundermittel gibt es sowieso keine. Auch in der Naturheilkunde nicht.
Es gibt nur gute und schlechte Behandler und fuer den individuellen Fall
gut und schlecht geeignete Methoden.

Gruss,

die Homoeopathie-Anke

(selber Heilpraktikerin und Tierheilpraktikerin, mit dem
hauptsaechlichen Therapieverfahren Klassische Homoeopathie, ausserdem
grundausgebildet in Akupunktur, Bach-Blueten-Therapie, medizinischer
Radiaesthesie und heilmagnetischer Behandlung und momentan Chiropraktik
fuer Pferde lernend)
PS: Keine Eigenwerbung, nur Information fuer diejenigen, die bis jetzt
noch nicht wissen, mit wem sie es zu tun haben ;-)

iris brassel

unread,
Aug 29, 2000, 2:15:07 AM8/29/00
to
Anke...@t-online.de (Anke Spix) wrote:
>Dagmar <Dag...@swol.de> wrote:
>
>> Hallo NG,
>> ich habe von einem homöopathischen Medikament namens Zeel gelesen, soll bei
>> degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt werden können
>> (ähnlich wie Traumeel). Mein TA, leider kein Freund von alternativer
>> Medizin, kennt dieses Mittel nicht. Bisher konnte ich keine weiteren Infos
>> darüber finden. Kennt vielleicht jemand in der NG - Anke ? - dieses Mittel?
>
.......


Die Koppelgefährtin (Hufrolle) meiner Stute bekommt seit längerer Zeit Zeel-
Tabletten. Dosis 25 Stück pro Tag. Die Besitzerin sagte, daß sie dies seit ca. 1
Jahr gibt und daß wenn sie Zeel absetzt das Pferd innerhalb einer Woche vorne
wieder lahmt. Sie hat die Dosos auf 10 Stück pro Tag auf der Koppel reduziert, da
das Pferd derzeit nciht geritten wird.


Natürlich hat Anke als Vertreterin klassischer Homöopathie Recht, daß man
versucht mit einer teilweise wenig sinnvollen KOmbination die "Krankheit" zu
erschlagen. Bei meinen Katzen haben diese KOmbi-Präparate allerdings auch immer
prima gewirkt, da es meiner Meinung nach bei Tieren recht schwierig ist den
entsprechnenden Konstitutionstyp festzustellen bzw. z. T. täglich das Mittel bzw.
die Potenz zu verändern, wenn sich das Krankheitsbild auch nur geringfügig ändert.


Gruß, Iris
(die nichts mit Medizin zu tun hat, aber trotzdem die Mittelchen mit Erfolg
verabreicht. Flame on Anke!)
--
_____________________________________________________________
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Findinchen

unread,
Aug 29, 2000, 3:00:00 AM8/29/00
to
Hallo!
Meine Nichte "behandelt" Ihre Islandstute auch mit Zeel. Sie bekommt täglich 10
Stück , dazu wird sie täglich leicht bewegt...spazierengehen, Bodenarbeit und
Reiten in Schritt und Trab.
Wenn Sie das Mittel ein oder zwei Wochen nicht gibt, verstärkt sich die Athrose
leider sofort wieder.
Das Mittel hat Ihr der TA empfohlen (soweit ich informiert bin)....ich glaube
die beiden kommen mit dem Präparat sehr gut zurecht.
Gruß Sylvana

Anke Spix

unread,
Aug 30, 2000, 7:32:30 PM8/30/00
to
iris brassel <gp...@lif.de> wrote:

>Dagmar <Dag...@swol.de> wrote:
> > >> Hallo NG, >> ich habe von einem homöopathischen Medikament namens
> Zeel gelesen, soll bei >> degenerativen Erkrankungen des
> Bewegungsapparates eingesetzt werden können >> (ähnlich wie Traumeel).
> Mein TA, leider kein Freund von alternativer >> Medizin, kennt dieses
> Mittel nicht. Bisher konnte ich keine weiteren Infos >> darüber finden.
> Kennt vielleicht jemand in der NG - Anke ? - dieses Mittel? > .......
>
>
> Die Koppelgefährtin (Hufrolle) meiner Stute bekommt seit längerer Zeit
> Zeel- Tabletten. Dosis 25 Stück pro Tag. Die Besitzerin sagte, daß sie
> dies seit ca. 1 Jahr gibt und daß wenn sie Zeel absetzt das Pferd
> innerhalb einer Woche vorne wieder lahmt. Sie hat die Dosos auf 10 Stück
> pro Tag auf der Koppel reduziert, da das Pferd derzeit nciht geritten
> wird.

25 Stueck am Tag ist ein ziemlicher Hammer, da *muss* eine Reaktion
kommen...fragt sich bloss, auf Dauer, welche. Ein Jahr ist in Klassisch
homoeopathischer Theorie noch ein "mittlerer" Zeitraum, und mit
Klassischer Homoeopathie sollte ein Arthrose-Pferd maximal einmal
taeglich einen Tropfen (!) bekommen, und dann sollten Intervalle
zwischen den Verabreichungen von sechs Wochen moeglich sein.
Bei C-Potenzen koennen sogar einmalige Gaben bis zu einem halben Jahr
wirken.
Insofern wuerde es mich nicht befriedigen, wenn ich meinem Pferd jeden
Tag 10-25 Tavbletten von dem Zeug reinknallen muesste.

Zudem kenne ich die hier zitierten Faelle natuerlich nicht, aber sind
diese Tiere sonst "ganz gesund"? Keine Neigung zu anderen Erkrankungen
seit der Medikation aufgetreten?


>
>
> Natürlich hat Anke als Vertreterin klassischer Homöopathie Recht, daß man
> versucht mit einer teilweise wenig sinnvollen KOmbination die "Krankheit"
> zu erschlagen. Bei meinen Katzen haben diese KOmbi-Präparate allerdings
> auch immer prima gewirkt, da es meiner Meinung nach bei Tieren recht
> schwierig ist den entsprechnenden Konstitutionstyp festzustellen bzw. z.
> T. täglich das Mittel bzw. die Potenz zu verändern, wenn sich das
> Krankheitsbild auch nur geringfügig ändert.

Ein Klas. Hom., der taeglich das Mittel oder die Potenz wechselt, hat
entweder einen hoechst verwickelten akuten Fall oder Schwierigkeiten mit
der Behandlung. In der Tat ist aber *erhebliche* Kenntnis von "normalen"
Koerperablaeufen und normalem Verhalten und dessen Aeusserungen dieser
Tiere fuer eine klassisch homoeopathische Behandlung dieser noetig, dazu
ein akribisch genaues Beobachtungsvermoegen. Wenn man die nicht hat, ist
es zumindest hoechst schwierig und kann bis zu einem Gluecksspiel gehen.
Ich habe auch grosse Schwierigkeiten, wenn ein Besitzer schlecht
beobachten kann. Aber das kann man bei den meisten Leuten doch ganz gut
schulen...
>

> Gruß, Iris (die nichts mit Medizin zu tun hat, aber trotzdem die
> Mittelchen mit Erfolg verabreicht. Flame on Anke!)

Tjaja... viel Spass damit.
Ich hatte NIE Erfolg mit Komplexmitteln (nein, stimmt nicht, habe vor
kurzem mangels besserer mir bekannter Alternativen eins mit Erfolg
angewendet). Vermutlich "hat es nicht sollen sein", sonst waere ich
vielleicht auch ein durchschnittlicher THP geblieben ;-))
Im uebrigen, wie gesagt, wer weiss, ob es nicht doch Folgen nach sich
gezogen haben koennte... aber das kann ich wirklich von hier aus nicht
beurteilen. Ich kanns nur rueckschliessen aus Faellen, die ich mit
solcher Vorbehandlung schon hatte.

Gruss,

Anke


Udo Plein

unread,
Sep 2, 2000, 2:15:49 PM9/2/00
to
Hallo, "Homoeopathie-Anke" (und ALLE):

> Gruss,
>
> die Homoeopathie-Anke
>
> (selber Heilpraktikerin und Tierheilpraktikerin, mit dem
> hauptsaechlichen Therapieverfahren Klassische Homoeopathie, ausserdem
> grundausgebildet in Akupunktur, Bach-Blueten-Therapie, medizinischer
> Radiaesthesie und heilmagnetischer Behandlung und momentan Chiropraktik
> fuer Pferde lernend)

Apropos Chiropraktik:
Kannst Du vielleicht mal den genauen Unterschied erklären zwischen Chiropraktik
und Osteopathie (außer, daß es verschiedene "Schulen" sind). Mir erscheinen die
beiden Therapien (wie auch die ärztliche Chirotherapie) ziemlich ähnlich.

"Danke, Anke" ;-)

Ciao,
Udo

Udo Plein

unread,
Sep 2, 2000, 2:26:41 PM9/2/00
to
Hallo, Birgit (und ALLE):

> >Die Koppelgefährtin (Hufrolle) meiner Stute bekommt seit längerer Zeit Zeel-
> >Tabletten. Dosis 25 Stück pro Tag. Die Besitzerin sagte, daß sie dies seit ca. 1
>

> Außerdem glaube ich nicht, dass 25 Tabletten
> wirklich sinn machen.

ZEEL ist ein Humanmedikament; die Dosierung beim Menschen liegt bei 3-5 Tabletten
täglich. Also ist 25 Tabletten für ein Pferd gar nicht so "extrem" viel.

Zum besseren Verständnis folgt der "Beipackzettel" von ZEEL-Tabletten und
ZEEL-P-Inj.-Lösung (kopiert aus der "Gelben Liste" -- für Ärzte, also Humanmedizin):

<Gelbe Liste Anfang>

Anwendung:
Arthrosis (besonders Gonarthrosis), Polyarthrosis, Spondylarthrosis, Periarthritis
humeroscapularis.

Zusammensetzung:
-Tbl.: 1 Tbl. enth.: Auszug (1:10) aus Cartilago suis, Auszug (1:10) aus Funiculus
umbilicalis suis, Auszug (1:10) aus Embryo suis, Auszug (1:10) aus Placenta suis
jeweils 0,3µg, Rhus toxicodendron Ø 0,108mg, Extr. Flor. Arnicae (spir. fld. 1:1)
0,06mg, Dulcamara Ø 3µg, Symphytum Ø 0,03mg, Sanguinaria Ø 4,5µg, Sulfur Ø 5,4µg,
Hochdisperses Siliciumdioxid 3ng, Nadid, Coenzym A, ((gr)±)-alpha-Liponsäure, Natrium
oxalaceticum jeweils 0,03ng.
-P Inj.-Lsg.: 2,2ml enth.: Auszug (1:10) aus Cartilago suis, Auszug (1:10) aus
Funiculus umbilicalis suis, Auszug (1:10) aus Embryo suis, Auszug (1:10) aus Placenta
suis jeweils 22ng, Rhus toxicodendron Ø, Arnica Ø jeweils 0,22mg, Dulcamara Ø,
Symphytum Ø jeweils 22µg, Sanguinaria Ø 33µg, Sulfur Ø (D4) 39,6µg, Nadid, Coenzym A,
(±)-alpha-Liponsäure, Natrium oxalaceticum jeweils 0,22ng.

Gegenanzeigen:
-Tbl.: Überempfindlichk. geg. Giftsumachgewächse.
-P Inj.-Lsg.: Überempfindlichk. geg. Giftsumachgewächse u. Korbblüter.

Nebenwirkungen:
-P Inj.-Lsg.: In seltenen Fällen kann es nach i.a. Applikation zu vorübergehenden
schmerzh. Reizzuständen des Gelenkes, evtl. mit steriler Ergußbildung kommen. Eine
entzündungshemmende Behandl. führt zum Abklingen d. Beschw. In seltenen Fällen kann es
bei Überempfindlichkeit gg. Korbblütler u. Giftsumachgewächse zu anaphylakt. Reakt.
nach Applikation der Inj.-Lsg. kommen.

Dosierung:
-Tbl.: Im allg. 3-5x tgl. 1 Tbl. unter der Zunge zergehen lassen.
-P Inj.-Lsg.: Im allg. 2x wöchentl. 1 Amp., bei großen Gelenken jeweils 2 Amp.,
intraartikulär bzw. periartikulär, ggf. paravertebral, i.m., s.c., i.c., i.v.

<Gelbe Liste Ende>

Jetzt auch der Preis (rezeptfrei in der Apotheke):
50 Tabl. DM 10,45
250 Tab. DM37,20
10 Amp. DM 31,15
50 Amp. DM 118,95 usw.

Cio,
Udo

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