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Pferd schlägt gegen die Wand

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Ulrike Weyand

unread,
Aug 26, 2002, 3:08:24 PM8/26/02
to
Hallo liebe NG'ler,

aufgrund div. PC-Probleme habe ich ja lange nichts mehr geschrieben.
Aber das ist ein anderes Thema.
Vielmehr habe ich derzeit ein Problem mit meinem neuen Pferd und hoffe,
dass hier der eine oder andere einen Tipp hat. Die Tipps die ich
erhalten habe kann man, wie man so schön sagt, in die Tonne kloppen.
Und bei meinen anderen beiden Pferden hatte ich so etwas nicht.

Also, meine Stute - gerade 4 geworden - schlägt jedesmal wenn es Futter
gibt gegen die Wand. Und zwar sehr heftig. Sie nimmt den Kopf runter und
schlägt mit beiden Hinterbeinen gegen die Boxenwand (Beton). Das macht
sie allerdings nur, wenn ein Pferd neben ihr in der Box steht. Also
Futterneid.
Habe die Wand jetzt mit einer Bautenschutzmatte abgepolstert, aber
trotzdem mache ich mir Sorgen um die Gesundheit der Hinterbeine.
Wenn ich es einrichten kann, bin ich zumindest bei der Abendfütterung da
und gebe ihr schon vorher etwas Müsli, aber das ist natürlich nicht die
Lösung. Auch gegen die Boxentür treten oder das scharfe Erheben der
Stimme hat nichts gebracht. Und den Tipps einiger Reiterkollegen, mit
der Gerte in die Box gehen und der Stute eines "drüberziehen" sobald sie
schlägt, davon halte ich überhaupt nichts.
Am Anfang dachte ich ja, das es sich noch legen würde, da sie sich ja
noch an den Stall gewöhnen musste. Ich denke, wenn es nicht aufhört muss
ich ihr wohl den Blick in die Nachbarbox versperren was mir sehr leid
tun würde. Aber Knochenabsplitterungen oder Sehnenschäden sind nicht
gerade ohne.
Habt Ihr vielleicht noch einen anderen Tipp? René, Du hattest doch mal
vor Jahren auch so ein ähnliches Problem mit Silken. Leider finde ich
die Beiträge nicht mehr.

Zur weiteren Info. Lucca kommt jeden Tag von morgens bis abends auf die
Weide. Außer wenn es blitzt, donnert und hagelt. Ich mache mit ihr viel
Bodenarbeit.
Also Langeweile ist es nicht. Auch verträgt sie sich eigentlich ganz gut
mit ihren Artgenossen auf der Weide. Aber eben wenn es Futter gibt und
der Wallach schaut in ihre Box, dann dreht sie durch.
Nun bin ich, trotz langer Reit- und Pferdeerfahrung mit meinem Latein am
Ende. So schlimm habe ich das noch nicht erlebt.
Aber wie ich Euch kenne, habt Ihr bestimmt die zündende Idee.

Liebe Grüße
Ulrike und Lucca, die ja so lieb ist, aber einfach nicht hören will wenn
ich es gut mit ihr meine


"Vollmeier René (vollmi)"

unread,
Aug 26, 2002, 3:49:34 PM8/26/02
to
Hi Ulrike

Ulrike Weyand <ulr...@fam-weyand.de> schrieb folgendes:

> Habt Ihr vielleicht noch einen anderen Tipp? René, Du hattest doch mal
> vor Jahren auch so ein ähnliches Problem mit Silken. Leider finde ich
> die Beiträge nicht mehr.

Einen Tip der es bestimmt aufhören lässt hab ich leider nicht.

Du findest den Tread unter dieser
Message-ID: <8s0urf$j616g$1...@ID-39223.news.cis.dfn.de>

Ich hab jetzt bei mir in der Boxe zweilagig alte Gummimatten aufgehängt
und zwar mit Etwas abstand zur Wand

Boxenwand
Latte
Gummimatte
Latte
Gummimatte

Das Ganze mit durchgehenden stabilen Schrauben befestigt, dadurch wird
der Schlag sehr gedämpft und sie schlägt auch weniger.
Ihre Boxennachbarin hat dasselbe System schlägt aber nachwievor vor
allem gegen Männliche Boxennachbarn.

mfG René

Ulrike Weyand

unread,
Aug 27, 2002, 8:32:14 AM8/27/02
to
> Hallo René,

>
>
> > Habt Ihr vielleicht noch einen anderen Tipp? René, Du hattest doch mal
> > vor Jahren auch so ein ähnliches Problem mit Silken. Leider finde ich
> > die Beiträge nicht mehr.
>
> Einen Tip der es bestimmt aufhören lässt hab ich leider nicht.

Schade aber auch. War ein Versuch wert:-)

>
>
> Du findest den Tread unter dieser
> Message-ID: <8s0urf$j616g$1...@ID-39223.news.cis.dfn.de>
>

Danke. Mal sehen ob ich das bei meinen PC-Kentnissen finde:-))

>
> Ich hab jetzt bei mir in der Boxe zweilagig alte Gummimatten aufgehängt
> und zwar mit Etwas abstand zur Wand
>
> Boxenwand
> Latte
> Gummimatte
> Latte
> Gummimatte
>
> Das Ganze mit durchgehenden stabilen Schrauben befestigt, dadurch wird
> der Schlag sehr gedämpft und sie schlägt auch weniger.

Das hört sich ja schonmal ganz gut an und wäre eine Überlegung wert. Hast Du
eine normale Dachlatte genommen? Ich frage jetzt nur wegen der Länge der
Schrauben.

>
> Ihre Boxennachbarin hat dasselbe System schlägt aber nachwievor vor
> allem gegen Männliche Boxennachbarn.

Ach ja, diese Stuten. Wenn der Herr die Stallgasse betritt wird freundlich
geblubbert, aber wehe wenns ums Futter geht.

Dank Dir einstweilen für den Tipp und grüße mir Silken

Liebe Grüße
Ulrike

>
>


Heinz Egli

unread,
Aug 27, 2002, 9:13:02 AM8/27/02
to

"Ulrike Weyand" <ulr...@fam-weyand.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3D6A7CA8...@fam-weyand.de...

> Hallo liebe NG'ler,
>
> aufgrund div. PC-Probleme habe ich ja lange nichts mehr geschrieben.
> Aber das ist ein anderes Thema.
> Vielmehr habe ich derzeit ein Problem mit meinem neuen Pferd und hoffe,
> dass hier der eine oder andere einen Tipp hat.

hi ulrike

eine idee: stelle deine stute in die äusserste boxe im stall und bringe ihre
futterkrippe auf der seite zum (einzigen) nachbarn an. sie steht dann beim
fressen mit dem kopf zum nachbarn und dem hintern zu einer wand _ohne_
nachbar. somit wird sie nicht ausschlagen.

hth

heinz, von fondue träumend:-)


Nicole Lenz

unread,
Aug 27, 2002, 9:42:27 AM8/27/02
to
> heinz, von fondue träumend:-)

K-ch-äse-Fónnnn-Dü? *ROTFL*

...Nicole, die am WE auf einer Hochzeit war, auf der auch ein paar
Schwitzerduetsche waren, denen ich stundenlang zuhoeren koennte, einfach
nur wegen des Dialektes :D


Ulrike Weyand

unread,
Aug 27, 2002, 10:08:43 AM8/27/02
to
> Hallo Heinz,

> hi ulrike
>
> eine idee: stelle deine stute in die äusserste boxe im stall und bringe ihre
> futterkrippe auf der seite zum (einzigen) nachbarn an. sie steht dann beim
> fressen mit dem kopf zum nachbarn und dem hintern zu einer wand _ohne_
> nachbar. somit wird sie nicht ausschlagen.
>

Gute Idee, aber sie hat sowieso nur zu einer Seite den Blick auf ihren Nachbarn.
Ist leider bei uns im Stall so. Leider habe ich keine große Möglichkeit den
Futtertrog umzusetzen. Es befindet sich ja vorne an der Box die besagte Öffnung
für das Futter. Leider ist unser Futtermeister sehr unflexibel und würde einen
Aufstand machen, wenn er extra in die Box müsste um zu füttern. Auch ihr das
Futter vorher geben, wäre schon zuviel. Allerdings glaube ich dann, dass die
anderen Pferde auch am Rad drehen würden. Die hören den ja schon kommen, wenn
der noch gar nicht auf dem Hof ist.
Solange sie den ganzen Tag auf der Weide ist, geht es ja noch. Aber wenn die
Tage wieder schlechter werden wirds eng. Und ständig einbandagieren möchte ich
dann auch nicht.
Aber trotzdem, danke für den Tipp.

>
> heinz, von fondue träumend:-)

Oh ja, Fondué, lange ist es her, aber ich erinnere mich gerne daran. Grüß mir
bitte Sabine.

Gruß
Ulrike und Lucca, die heute keine Lust auf Longieren hatte und dafür über Planen
lief und monstermäßige Regenschirme einfach zum anbeißen fand.


"Vollmeier René (vollmi)"

unread,
Aug 27, 2002, 11:27:17 AM8/27/02
to
Hi Ulrike

Ulrike Weyand <ulr...@fam-weyand.de> schrieb folgendes:

> Danke. Mal sehen ob ich das bei meinen PC-Kentnissen finde:-))

Du kannst Google danach suchen lassen, der findet es.

> Das hört sich ja schonmal ganz gut an und wäre eine Überlegung wert. Hast Du
> eine normale Dachlatte genommen? Ich frage jetzt nur wegen der Länge der
> Schrauben.

Normale 10er Dachlatte, also 10mm dick.

> Ach ja, diese Stuten. Wenn der Herr die Stallgasse betritt wird freundlich
> geblubbert, aber wehe wenns ums Futter geht.

Ja schon leider, Silken ist es sogar egal wo der Nachbar steht, sie
schlägt auch mit den Vorderbeinen wenn es sein muss (für den
Boxennachbarn auf der Futterkrippenseite) geht dann ein paar Schritt
zurück und schlägt dann noch mit den hinterbeinen gegen die Wand des
anderen Boxennachbarn.

> Dank Dir einstweilen für den Tipp und grüße mir Silken

Mach ich und Grüsse zurück.

mfG René

Maximilian Hohmann

unread,
Aug 27, 2002, 3:36:21 PM8/27/02
to
Hallo Ulrike,

ich beziehe mal wieder die krasse Aussenseiterposition und rate Dir
folgendes: Einfach ignorieren.

So mache ich das schon seit ein paar Jahren und es klappt vorzueglich.
Erstens ist es nicht meine Stallwand und zweitens wird das Pferd schon
damit aufhoeren, wenn's anfaengt weh zu tun...
Vom Standpunkt des Ingenieurs aus ist die Belastung der Hufe durch
an-die-Wand-treten ohnenin geringer als
mit-dem-ganzen-Pferdegewicht-auf-hartem-Boden-traben und dergleichen,
und das halten die Viecher schliesslich auch aus (siehe Thread vor ein
paar Wochen).

Mein Pferd hatte mal einen Nachbarn, mit dem sie sich wechselweise
gegen die Trennwand zwischen den Boxen geworfen hat, wenn der
Futterneid besonders stark wurde. Das hat sich in ein paar Metern
Entfernung immer wie ein Erdbeben angefuehlt (und noch viel Schlimmer
angehoert 'rumms - penng - rumms - penng'), aber ausser ein paar
Schrammen haben sich die lieben Tierchen nie was dabei getan. Der
Bauer hatte halt arg Angst um seinen Stall und hat die beiden
schliesslich zuerst gefuettert, damit Ruhe ist. Seit dieser Nachbar
weg ist, hat sie mit dem Unfug zum Glueck wieder aufgehort - sonst
haette ich am Ende doch noch eine neue Trennwand bezahlen muessen.

ciao, maximilian

Heinz Egli

unread,
Aug 27, 2002, 4:31:53 PM8/27/02
to

"Nicole Lenz" <i...@mrswilson.de> schrieb im Newsbeitrag
news:akfv7l$1ij6o4$1...@ID-73957.news.dfncis.de...


sali nicole

denn mach halt mol es bsuechli bi mir:-)

es liebs gruessli

heinz


Heinz Egli

unread,
Aug 27, 2002, 4:42:34 PM8/27/02
to

"Ulrike Weyand" <ulr...@fam-weyand.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3D6B87EA...@fam-weyand.de...

hi ulrike

> Gute Idee,

dankeschön:-)

> Leider habe ich keine große Möglichkeit den
> Futtertrog umzusetzen.

dann bring halt einen zweiten an.

> Leider ist unser Futtermeister sehr unflexibel und würde einen
> Aufstand machen, wenn er extra in die Box müsste um zu füttern.

ein schlechter pferdemensch. gruss von mir.

>Auch ihr das
> Futter vorher geben, wäre schon zuviel.

das wäre auch eine schlechte idee.

>Allerdings glaube ich dann, dass die
> anderen Pferde auch am Rad drehen würden.

selbstverständlich. und deine anschliessend auch, wenn die anderen bekommen
und sie nichts mehr.

>Die hören den ja schon kommen, wenn
> der noch gar nicht auf dem Hof ist.

sie kennen ja auch die futterzeiten.

> Solange sie den ganzen Tag auf der Weide ist, geht es ja noch. Aber wenn
die
> Tage wieder schlechter werden wirds eng. Und ständig einbandagieren möchte
ich
> dann auch nicht.
> Aber trotzdem, danke für den Tipp.

einbandagieren nutz auch nichts, die schläge sind schlecht für die hufe und
die gelenke (und die wand).

eine möglichkeit wäre auch, deine stute aus der boxe zu nehmen wärend des
fütterns oder, wenn jemand bei ihr bleibt.

> Oh ja, Fondué, lange ist es her, aber ich erinnere mich gerne daran. Grüß
mir
> bitte Sabine.

mache ich gerne.
fondue ist leider nicht mehr, ich bin seit anfang jahr am abnehmen (-10 kg
bisher).........

>
> Gruß
> Ulrike und Lucca, die heute keine Lust auf Longieren hatte und dafür über
Planen
> lief und monstermäßige Regenschirme einfach zum anbeißen fand.

gruss heinz, der wegen infarkten, tumoren und todesfällen innerhalb der
familie wenig zum reiten kommt:-(


Jessica Seifert

unread,
Aug 28, 2002, 5:49:51 AM8/28/02
to
Hallo Ulrike,

> Also, meine Stute - gerade 4 geworden - schlägt jedesmal wenn es Futter
> gibt gegen die Wand. Und zwar sehr heftig. Sie nimmt den Kopf runter und
> schlägt mit beiden Hinterbeinen gegen die Boxenwand (Beton). Das macht
> sie allerdings nur, wenn ein Pferd neben ihr in der Box steht. Also
> Futterneid.

ich habe beim Stöbern im Netz durch Zufall ein Posting gefunden, in dem es
auch um ein gegen die Boxenwand schlagendes Pferd ging. Die Besitzerin des
Pferdes hat dann folgendes gemacht:

Als erstes hat sie ihr Pferd in eine Eckbox gestellt, so dass sie keine
unmittelbaren Nachbarpferde mehr hatte.

2. hat sie eine Gummimatte an der Wand in genau der Höhe montiert, auf die
das Pferd immer hingeschlagen hat. Die Gummimatte (so eine, die man auch auf
den Boxenboden legen kann) dämpft den Schlag, weil der Belag nachgibt (und
sie zusätzlich zwischen der Boxenwand und der Matte ca. 1 cm Platz gelassen
hat, keine Ahnung wie, könnte man ja aber bestimmt fragen.)

3. kriegt sie jetzt immer als erstes das Futter

Letzteres scheint bei Dir ja nicht möglich zu sein. Aber vielleicht gibt es
wirklich die Möglichkeit, deine Stute in eine andere Box zu stellen, wo sie
zumindest früher mit Füttern dran ist? Und vielleicht (jetzt fantasiere ich
einfach mal wild drauf los) macht sie bei einem anderen Boxennachbarn
(anderes Rangordnungsverhältnis) ja auch weniger Theater?

Andere Tipps waren btw noch, das Pferd vom Boden aus zu füttern oder so eine
Art Fressball zu besorgen, wie es ihn auch für Hunde gibt, damit das Pferd
länger mit dem Fressen beschäftigt ist. Ich habe keine Ahnung ob das oder
irgendeiner der anderen Vorschläge funktioniert, aber oft helfen ja die
merkwürdigsten Sachen.

Viel Glück, Erfolg und liebe Grüße

Jessica, die echt keine Ahnung hat, ob von diesen Ideen irgendwas sinnvoll
ist, aber mal darauf vertraut, dass die Pferdeerfahreneren NG'ler zur Not
bitte ganz laut schreien, falls sie hier totalen Schrott erzählt.

Ulrike Weyand

unread,
Aug 28, 2002, 6:30:56 AM8/28/02
to

Hallo Jessica,

>
> ich habe beim Stöbern im Netz durch Zufall ein Posting gefunden, in dem es
> auch um ein gegen die Boxenwand schlagendes Pferd ging. Die Besitzerin des
> Pferdes hat dann folgendes gemacht:
>
> Als erstes hat sie ihr Pferd in eine Eckbox gestellt, so dass sie keine
> unmittelbaren Nachbarpferde mehr hatte.

Bei uns haben auch die Pferde in den Eckboxen Sichtkontakt zum Nachbarn. Also
fällt diese Idee schonmal weg.

>
> 2. hat sie eine Gummimatte an der Wand in genau der Höhe montiert, auf die
> das Pferd immer hingeschlagen hat. Die Gummimatte (so eine, die man auch auf
> den Boxenboden legen kann) dämpft den Schlag, weil der Belag nachgibt (und
> sie zusätzlich zwischen der Boxenwand und der Matte ca. 1 cm Platz gelassen
> hat, keine Ahnung wie, könnte man ja aber bestimmt fragen.)
>

Eine Gummimatte habe ich ja auch schon montiert. Das dämpft zumindest etwas den
Schlag aus. René hatte mir ja auch schon den Tipp mit den Latten und Gummimatte
gegeben.

>
> 3. kriegt sie jetzt immer als erstes das Futter
>
> Letzteres scheint bei Dir ja nicht möglich zu sein. Aber vielleicht gibt es
> wirklich die Möglichkeit, deine Stute in eine andere Box zu stellen, wo sie
> zumindest früher mit Füttern dran ist? Und vielleicht (jetzt fantasiere ich
> einfach mal wild drauf los) macht sie bei einem anderen Boxennachbarn
> (anderes Rangordnungsverhältnis) ja auch weniger Theater?

Leider geht das mit dem Füttern nicht so. Wir haben eine ziemlich lange
Stallgasse und die Futterkammer ist ganz am anderen Ende. Und dort wo die
Futterkammer ist stehen die Schulpferde und dort ist es nicht so günstig ein
Privatpferd hinzustellen und wird auch vom Verein nicht so gerne gesehen. Nichts
gegen Schulpferde, aber leider passiert es immer wieder, das die Pferde dort
unkontrolliert von Schulreitern gefüttert werden. Auch gehen die Schulpferde vor
wenn es z.B. um Putzen, Satteln usw. geht. D.h. Ich müsste mein Pferd dann in
der Box putzen oder aber die Zeiten abwarten wenn der Schulbetrieb läuft oder
vorbei ist. Ist also nicht ganz so günstig.
Außerdem müsste dann ein Schulpferd aus der Fensterbox raus und eine Innenbox
belegen. Möchte ich auch nicht unbedingt.
Mittlerweile hat sie den 2. Nachbarn. Nicht wegen des Schlagens, sondern weil ja
immer mal wieder ausgestallt wird.

>
>
> Andere Tipps waren btw noch, das Pferd vom Boden aus zu füttern oder so eine
> Art Fressball zu besorgen, wie es ihn auch für Hunde gibt, damit das Pferd
> länger mit dem Fressen beschäftigt ist. Ich habe keine Ahnung ob das oder
> irgendeiner der anderen Vorschläge funktioniert, aber oft helfen ja die
> merkwürdigsten Sachen.

Es geht ja nicht unbedingt ums Fressen, sondern um die Zeit wenn der
Futtermeister kommt und füttert. Die Pferde hören den ja schon kommen. Dann wird
sie eben unruhig und kann es nicht ertragen, wenn der Nachbar dann in ihre Box
schaut. Ansonsten schlägt sie ja nicht, sondern es wird heftig geflirtet.

>
>
> Viel Glück, Erfolg und liebe Grüße

Danke, wünsche Dir auch alles Gute.

>
>
> Jessica, die echt keine Ahnung hat, ob von diesen Ideen irgendwas sinnvoll
> ist, aber mal darauf vertraut, dass die Pferdeerfahreneren NG'ler zur Not
> bitte ganz laut schreien, falls sie hier totalen Schrott erzählt.

Ach wieso, die Vorschläge ansich waren doch ganz gut. Selbst ich bin mit meinem
Latein am Ende, obwohl ich schon so lange mit Pferden zu tun habe. Das
gelegentliche Schlagen bzw. Betteln machen ja viele Pferde wenn es ums Futter
geht.
Aber Lucca keilt ja voll mit den Hinterbeinen aus und trifft die Wand so in ca.
1,10 m Höhe.

Trotzdem danke für Deine Vorschläge.

Liebe Grüße
Ulrike


Ulrike Weyand

unread,
Aug 28, 2002, 6:46:11 AM8/28/02
to
Hallo Maximilian,

>
>
> ich beziehe mal wieder die krasse Aussenseiterposition und rate Dir
> folgendes: Einfach ignorieren.

Leider bleibt mir nichts anderes übrig. Ich habe ja kaum die Zeit immer
während der Fütterung am Stall zu sein. Und solange sie von morgens bis
abends auf der Weide steht geht es ja noch. Kritisch wird es jetzt wieder,
wenn wir auf den Herbst und Winter zugehen und das Wetter eben einen
Weidegang unmöglich macht.

>
> So mache ich das schon seit ein paar Jahren und es klappt vorzueglich.
> Erstens ist es nicht meine Stallwand und zweitens wird das Pferd schon
> damit aufhoeren, wenn's anfaengt weh zu tun...

Ja sicher, ist auch nicht meine Stallwand. Außerdem kann man die auch neu
verputzen wenn zuviele Macken drin sind. Gott sei Dank hat Lucca keine
Eisen, so sieht man eben nur die Streifen an der Wand bzw. jetzt an der
Gummimatte.
Aber ob die wirklich so vernünftig sind und aufhören wenn es weh tut?

>
> Vom Standpunkt des Ingenieurs aus ist die Belastung der Hufe durch
> an-die-Wand-treten ohnenin geringer als
> mit-dem-ganzen-Pferdegewicht-auf-hartem-Boden-traben und dergleichen,

Ja sicher, das leuchtet mir schon ein. Ist auch ein alter Stall und noch
recht massiv gebaut. Also einen Statiker werde ich wohl vorläufig nicht
brauchen.

>
> und das halten die Viecher schliesslich auch aus (siehe Thread vor ein
> paar Wochen).

Schon, aber beim traben auf hartem Boden - wenn es denn unbedingt sein
muss - verteilt sich ja auch das ganze Gewicht. Beim heftigen Auskeilen
kommt es jedoch zu Stauchungen. Ist doch wie bei Menschen. Wenn Du auf
einem harten Boden rennst merkst Du es auch nicht so schnell. Aber wenn Du
mal ganz heftig mit einem Fuß auf den Boden stampfst kann der Schmerz bis
in die Hüfte gehen.

>
>
> Mein Pferd hatte mal einen Nachbarn, mit dem sie sich wechselweise
> gegen die Trennwand zwischen den Boxen geworfen hat, wenn der
> Futterneid besonders stark wurde. Das hat sich in ein paar Metern
> Entfernung immer wie ein Erdbeben angefuehlt (und noch viel Schlimmer
> angehoert 'rumms - penng - rumms - penng'),

Oh je, das kann ich mir gut vorstellen.

> aber ausser ein paar
> Schrammen haben sich die lieben Tierchen nie was dabei getan.

Na dann ist es ja gut.

> Der
> Bauer hatte halt arg Angst um seinen Stall und hat die beiden
> schliesslich zuerst gefuettert, damit Ruhe ist.

Na ja, Angst um die Wand habe ich ja nicht. Aber eben ums Pferd. Und
zuerst füttern ist bei uns leider nicht drin.

> Seit dieser Nachbar
> weg ist, hat sie mit dem Unfug zum Glueck wieder aufgehort

Sie hat ja schon einen 2. neuen Nachbarn bekommen. Den mag sie ja so
eigentlich ganz gerne. Zumindest schmeisst sie sich immer in Pose wenn er
die Stallgasse betritt und an ihr vorbeimarschiert. Da wird dann auch
heftigst geblubbert.

> - sonst
> haette ich am Ende doch noch eine neue Trennwand bezahlen muessen.

Bist dann ja nochmal davongekommen:-)
Ich glaube wenn wir Trennwände aus Holz hätten, wäre ich schon längst
pleite oder müsste mir einen Sponsor aus der Holzverarbeitungsindustrie
suchen.

Tschüssi
Ulrike

>


Katje Binder

unread,
Aug 28, 2002, 7:05:16 AM8/28/02
to
Am Wed, 28 Aug 2002 12:46:11 +0200, schrieb Ulrike Weyand
<ulr...@fam-weyand.de>:

> Kritisch wird es jetzt wieder,
>wenn wir auf den Herbst und Winter zugehen und das Wetter eben einen
>Weidegang unmöglich macht.

Hi Ulrike,

wenn Dein Pferd das tut, wenn es nicht auf die Weide kann, ist das
doch nur verstaendlich. Irgendwo muss der Bewegungsfrust ja hin.
auch wenns schwerfaellt: Stell Dein Pferd in einen Stall, in dem es
ganzjaehrigen Auslauf hat, und das Problem wird sich mit hoher
Wahrscheinlichkeit in Wohlgefallen aufloesen.

Liebe Gruesse,

Katje, deren Pferde keine Verhaltensstoerungen (ausser zwanghaftem
Grasfressen) haben
--
http://www.omi-schreibt.de
http://mitglied.lycos.de/kazibo/
Last Update: 25.4.2002

Ulrike Weyand

unread,
Aug 28, 2002, 7:28:13 AM8/28/02
to
> Hallo Heinz,

>
> > Leider ist unser Futtermeister sehr unflexibel und würde einen
> > Aufstand machen, wenn er extra in die Box müsste um zu füttern.
>
> ein schlechter pferdemensch. gruss von mir.

Ja, werde ich ausrichten. Und schlecht misten kann er auch gut.

> >Allerdings glaube ich dann, dass die
> > anderen Pferde auch am Rad drehen würden.
>
> selbstverständlich. und deine anschliessend auch, wenn die anderen bekommen
> und sie nichts mehr.

Das denke ich auch.

> >Die hören den ja schon kommen, wenn
> > der noch gar nicht auf dem Hof ist.
>
> sie kennen ja auch die futterzeiten.

Allerdings

>
> > Solange sie den ganzen Tag auf der Weide ist, geht es ja noch. Aber wenn
> die
> > Tage wieder schlechter werden wirds eng. Und ständig einbandagieren möchte
> ich
> > dann auch nicht.
> > Aber trotzdem, danke für den Tipp.
>
> einbandagieren nutz auch nichts, die schläge sind schlecht für die hufe und
> die gelenke (und die wand).

Das stimmt, wobei mir die Wand ja relativ egal ist.

>
> eine möglichkeit wäre auch, deine stute aus der boxe zu nehmen wärend des
> fütterns oder, wenn jemand bei ihr bleibt.

Das ist leider auch nicht möglich. Wenn ich es schaffe vor den Fütterungszeiten
da zu sein, hole ich sie ja auch aus der Box, sofern sie nicht noch auf der
Weide steht. Leider kommen die meisten bei uns erst zum Nachmittag zum Stall.
Mittags ist kaum einer da. War auch am Anfang bei ihr in der Box, aber sie hat
es trotzdem gemacht. Konnte sie nicht daran hindern. Auch das Festhalten am
Halfter hat nichts gebracht.

>
> fondue ist leider nicht mehr, ich bin seit anfang jahr am abnehmen (-10 kg
> bisher).........

Oh, ja das liebe Gewicht. Abnehmen müsste ich auch mal wieder

>
> gruss heinz, der wegen infarkten, tumoren und todesfällen innerhalb der
> familie wenig zum reiten kommt:-(

Meine Güte Heinz, mir fehlen die Worte. Da kann ich nur sagen, alles alles Gute
und zeigt in Anbetracht dessen, wie gering doch so manche Probleme sind die man
glaubt zu haben.

Liebe Grüße
Ulrike


Ulrike Weyand

unread,
Aug 28, 2002, 7:39:34 AM8/28/02
to
Hallo Katje,
Hi Ulrike,

wenn Dein Pferd das tut, wenn es nicht auf die Weide kann, ist das
doch nur verstaendlich. Irgendwo muss der Bewegungsfrust ja hin.
auch wenns schwerfaellt:

Sie schlägt ja nicht aus Langeweile oder Bewegungsfrust gegen die Wand, sondern eben nur dann wenn es Futter gibt und der Nachbar in die Box schaut. Ansonsten nicht.
Sie macht es ja auch, wenn sie z.B. 8 Stunden auf der Weide steht.
Es dreht sich hierbei rein um Futterneid, leider mit dem Ergebnis das sie heftig auskeilt.
 
Stell Dein Pferd in einen Stall, in dem es
ganzjaehrigen Auslauf hat, und das Problem wird sich mit hoher
Wahrscheinlichkeit in Wohlgefallen aufloesen.
Das denke ich nicht das es dann aufhört. Lucca hat schon genügend Weidegang und Beschäftigung.
Leider gibt es bei uns in der Umgebung keine Ställe, die ganzjährig Weidegang haben.
 

Liebe Gruesse,

Katje, deren Pferde keine Verhaltensstoerungen (ausser zwanghaftem
Grasfressen) haben
 

Liebe Grüße
Ulrike und Lucca, die eigentlich immer ausgeglichen ist und allen neuen Dingen ohne Angst begegnet

Birgitt Gießler

unread,
Aug 28, 2002, 9:08:15 AM8/28/02
to
Ulrike Weyand schrieb:

Hallo Ulrike!

> Sie schlägt ja nicht aus Langeweile oder Bewegungsfrust gegen die Wand,
> sondern eben nur dann wenn es Futter gibt und der Nachbar in die Box
> schaut. Ansonsten nicht.
> Sie macht es ja auch, wenn sie z.B. 8 Stunden auf der Weide steht.
> Es dreht sich hierbei rein um Futterneid, leider mit dem Ergebnis das
> sie heftig auskeilt.


Waere denn vielleicht ein Sichtschutz zwischen den Boxen im Fressbereich
anzubringen?
So haben wir es jetzt gemacht, als ein neues Pferd in den Stall kam und
der Nachbar sich massiv gestoert fuehlte. Zwischen den Boxen sind halb
hohe Holztrennwaende, obendrauf Gitter. Im vorderen Bereich, also wo die
Futtertroege sind, wurde eine Platte eingesetzt, hinten ist weiterhin
Sichtkontakt moeglich.
Im alten Stall war ebenfalls grundsaetzlich ein Sichtschutz im
Fressbereich, weiter hinten nur halbhohe Boxenwand ohne Gitter.

Viele Gruesse,
Birgitt

Ulrike Weyand

unread,
Aug 28, 2002, 9:24:51 AM8/28/02
to
> Hallo Birgitt,

>
>
> > Sie schlägt ja nicht aus Langeweile oder Bewegungsfrust gegen die Wand,
> > sondern eben nur dann wenn es Futter gibt und der Nachbar in die Box
> > schaut. Ansonsten nicht.
> > Sie macht es ja auch, wenn sie z.B. 8 Stunden auf der Weide steht.
> > Es dreht sich hierbei rein um Futterneid, leider mit dem Ergebnis das
> > sie heftig auskeilt.
>
> Waere denn vielleicht ein Sichtschutz zwischen den Boxen im Fressbereich
> anzubringen?

Das wäre die letzte Alternative die ich hätte um es auszuprobieren.
Allerdings würde ich das gerne vermeiden und zwar aus folgenden Gründen.

1. Die Sicht zum Nachbarn geht leider nicht über die komplette Boxenlänge. Es
ist ein sehr alter Stall und so etwas gab es wohl damals nicht oder wurde
zumindest in dem Stall nicht so gehandhabt.

2. Dort wo die Tröge angebracht sind, haben die keinen Sichtkontakt zum
Nachbarn. Die offene Stelle zum Nachbarn hin befindet sich in der Mitte der
Boxenwand.

3. Ich müsste dann diesen Bereich komplett abdecken, dann hätte sie
allerdings keinen Kontakt mehr zu ihrem Nachbarn, und die beiden könnten sich
dann auch nicht mehr zwischendurch beknabbern. Das würde mir sehr leid tun,
weil gerade dieser Kontakt ja nun auch wichtig ist.

4. Hatte daran gedacht so eine Art Schiebewand zu konstruieren, die man vor
der Fütterungszeit verschließt. Dazu müsste ich allerdings 3 x am Tag
jemanden haben, der das dann macht und anschließend nach dem Füttern diese
"Schiebetür" wieder öffnet.
Leider ist das alles bei uns nicht so gegeben.

>
> So haben wir es jetzt gemacht, als ein neues Pferd in den Stall kam und
> der Nachbar sich massiv gestoert fuehlte. Zwischen den Boxen sind halb
> hohe Holztrennwaende, obendrauf Gitter.

Oh ja, diese Art der Boxen kenne ich und finde die allemal besser als das was
wir haben.

Danke für Deinen Tipp.

>
> Viele Gruesse,
> Birgitt

Liebe Grüße
Ulrike, die immer öfter von einem eigenen Stall träumt und dann auch noch
Hund, Katze und Maus hätte

Heinz Egli

unread,
Aug 28, 2002, 7:57:36 AM8/28/02
to

"Ulrike Weyand" <ulr...@fam-weyand.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3D6CB3CD...@fam-weyand.de...

hi ulrike

> Ja, werde ich ausrichten. Und schlecht misten kann er auch gut.

wer schlecht mistet hat kein interesse am pferd (oder er ist überfordert).

> Das stimmt, wobei mir die Wand ja relativ egal ist.

deswegen stand die wand in klammern.

> Auch das Festhalten am
> Halfter hat nichts gebracht.

schlägt sie denn nur bis sie ihr futter hat oder auch wärend des fressens?

> Oh, ja das liebe Gewicht. Abnehmen müsste ich auch mal wieder

wo denn? bei deiner figur:-)


> Meine Güte Heinz, mir fehlen die Worte. Da kann ich nur sagen, alles alles
Gute
> und zeigt in Anbetracht dessen, wie gering doch so manche Probleme sind
die man
> glaubt zu haben.

herzlichen dank.
deine probleme sind für dich deswegen aber nicht gelöst. wegen der
verletzungsgefahr des pferdes muss schon etwas unternommen werden.
deine stute steht in einer innenboxe? da würde ich umziehen. ansonsten sind
vollmi's und jessica's tip mit der gummimatte keine lösung, aber eine hilfe
gegen die verletzungsgefahr.

mfg

heinz


Heinz Egli

unread,
Aug 28, 2002, 7:48:41 AM8/28/02
to

"Jessica Seifert" <tsch...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:aki66s$l88$05$1...@news.t-online.com...

hi jessica

> Jessica, die echt keine Ahnung hat, ob von diesen Ideen irgendwas sinnvoll
> ist, aber mal darauf vertraut, dass die Pferdeerfahreneren NG'ler zur Not
> bitte ganz laut schreien, falls sie hier totalen Schrott erzählt.


ich finde es schön, dass du dir gedanken machst und mögliche lösungen
vorschlägst.

mfg

heinz, der jetzt reiten geht:-)


Ulrike Weyand

unread,
Aug 28, 2002, 12:20:17 PM8/28/02
to
> Hallo Heinz

> > Ja, werde ich ausrichten. Und schlecht misten kann er auch gut.
>
> wer schlecht mistet hat kein interesse am pferd (oder er ist überfordert).

Ich denke mal eher beides.

>
> > Auch das Festhalten am
> > Halfter hat nichts gebracht.
>
> schlägt sie denn nur bis sie ihr futter hat oder auch wärend des fressens?

Sie schlägt nur dann, wenn der Futtermeister kommt und anfängt zu füttern.
Sobald sie das Futter hat ist alles ok, auch hinterher. Es dreht sich nur um die
Zeit, für mich ellenlange Minuten, bis das Futter im Trog ist.

>
> > Oh, ja das liebe Gewicht. Abnehmen müsste ich auch mal wieder
>
> wo denn? bei deiner figur:-)

Ach Du, Schmeichler :-)

>
> > Meine Güte Heinz, mir fehlen die Worte. Da kann ich nur sagen, alles alles
> Gute
> > und zeigt in Anbetracht dessen, wie gering doch so manche Probleme sind
> die man
> > glaubt zu haben.
>
> herzlichen dank.
> deine probleme sind für dich deswegen aber nicht gelöst. wegen der
> verletzungsgefahr des pferdes muss schon etwas unternommen werden.

Ja sicher, aber manchmal geben solche Dinge erst einem wieder das Bewusstsein,
dass nicht immer Probleme auch Probleme sind.

>
> deine stute steht in einer innenboxe?

Sie steht in der Mitte der Privatgasse in einer Fensterbox.

> da würde ich umziehen.

Also, eine Innenbox ohne Fenster möchte ich nicht. Ansonsten könnte ich evtl.
mal versuchen mit einem Einstaller eine Fensterbox zu tauschen, so das sie ein
anderes Pferd neben sich hat. Obwohl, nun hat sie bereits den 2.Wallach neben
sich und hört trotzdem nicht auf.

> ansonsten sind
> vollmi's und jessica's tip mit der gummimatte keine lösung, aber eine hilfe
> gegen die verletzungsgefahr.
>

Ja sicher, so sehe ich das auch. Ich habe auch eine extra dicke Gummimatte
gekauft. Die sind ganz schön schwer:-(

>

Lieben Gruß
Ulrike


Heinz Egli

unread,
Aug 28, 2002, 12:52:02 PM8/28/02
to

"Ulrike Weyand" <ulr...@fam-weyand.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3D6CF841...@fam-weyand.de...

hallo ulrike

> Sie schlägt nur dann, wenn der Futtermeister kommt und anfängt zu füttern.
> Sobald sie das Futter hat ist alles ok, auch hinterher. Es dreht sich nur
um die
> Zeit, für mich ellenlange Minuten, bis das Futter im Trog ist.

dann gehört deine stute so nahe wie möglich zur futterkammer, damit sie so
schnell wie möglich ihr futter hat.

> Ach Du, Schmeichler :-)

aber nicht doch. deine figur entspricht deinem wohlfühlgewicht und nur das
zählt.

> Ja sicher, aber manchmal geben solche Dinge erst einem wieder das
Bewusstsein,
> dass nicht immer Probleme auch Probleme sind.

probleme kommt aus dem griechischen pro blem (=für lösung).
man korrigiere mich.

> Sie steht in der Mitte der Privatgasse in einer Fensterbox.

stelle sie an den beginn der privatboxen in richtung der futterkammer.

> Also, eine Innenbox ohne Fenster möchte ich nicht. Ansonsten könnte ich
evtl.
> mal versuchen mit einem Einstaller eine Fensterbox zu tauschen, so das sie
ein
> anderes Pferd neben sich hat. Obwohl, nun hat sie bereits den 2.Wallach
neben
> sich und hört trotzdem nicht auf.

am nachbarn wird es nicht liegen. sie ist ja nicht sauer auf den nachbarn,
sondern futterneidisch.

> Ja sicher, so sehe ich das auch. Ich habe auch eine extra dicke Gummimatte
> gekauft. Die sind ganz schön schwer:-(

wichtig ist, dass die gummimatte nicht direkt auf die wand montiert wird,
sondern 1 cm luft hat. das dämpft den schlag ungemein.

liebe grüsse

heinz

Gabi Bendorf

unread,
Aug 29, 2002, 9:23:08 PM8/29/02
to
Hallo Ulrike,

nach einem Stallwechsel hatte ich ein ähnliches Problem. Allerdings hat
mein Pferd sich nicht darauf beschränkt geben die Boxenwand des
Nachbarpferdes, daß sie ansonsten heiß und innig liebte, zu treten
sondern begann auch irgendwann mit den Vorderbeinen gegen die Boxentür
zu schlagen. Kurzum, mein Pferd rastete zur Fütterungszeit vollkommen
aus und mir wurde Angst und Bange um mein geliebtes Stütchen. Die Leute,
die für die Fütterung zuständig waren haben mein Pferd dann immer zuerst
gefüttert. Aber sie rastete schließlich schon aus, wenn sie die
vertrauten Geräusche, die die Fütterung einleiteten hörte. Ich bin auf
dieses Problem erst aufmerksam geworden, als ich Urlaub hatte und mich
mittags und spät abends, also während der Fütterungszeiten am Stall
aufhielt. Dann konnte ich auch die mögliche Ursache des Futterneides
feststellen: Tagsüber haben sich viele Kinder am Stall aufgehalten, die
"ihre Lieblinge" mit Leckereien verwöhnten. Mein Pferd und der Nachbar
waren offensichtliche Favoriten und mein Pferd lernte schnell, wie es an
extra Leckerchen kam. Inzwischen hat sich mein Pferd nicht mehr
vernünftig von mir putzen lassen und scharrte ständig mit dem Huf,
insbesondere wenn Kinder an uns vorbei kamen. Ich habe meinem Pferd
mittels Möhren beigebracht mit dem Maul an die Brust zu betteln und das
Kommando "sag Bitte" gegeben. Gleichzeitig wurde das Hufscharren mittels
Schimpfen und auch schon mal mit einem leichten Klaps bestraft. Nach nur
einer Woche hat mein Pferd das prima begriffen und war so weit es auch
bei anderen, also Kindern anzuwenden. Schnell hat es sich
herumgesprochen und mein Pferd bekam fortan nur noch fürs "Maul an die
Brust betteln" Leckerchen. Bei der Abendfütterung (22.00 Uhr!) war ich
jetzt auch stets dabei. Bei den ersten Malen hat es mich einige Nerven
gekostet mein Pferd wild gegen die Box schlagen zu sehen und es gab erst
Futter, nachdem sie mit dem Schlagen aufgehört hat und den Kopf an die
Brust genommen hat. Ich hatte Glück, daß der "Futtermeister" meine
ERziehungsmaßnahmen toleriert hat, denn die ersten Tage blieb ich bis
24.00 Uhr am Stall. Aber schließlich hatte ich Erfolg mit der Methode.

Gruß
Gabi

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