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Pferdeschlachter

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Janine Jäger

unread,
Feb 3, 2003, 4:32:03 AM2/3/03
to
Hi liebe NGler,

eider muß ich mein "superhü" nun zum Schlachter geben.

Vorgeschichte:
Er hat sich beim Vorbesitzer das Bein (genauer: das Gelenk, in der Nähe
Übergang Huf-Fell) verletzt und es wurde festgestellt, das da halt der
Kochen abgssplittert ist und dass die Knnochenstücke im umd um das Gelenk
verteil leigen.es entzündet sich periodisch und tritt immer häufiger und
schwerer auf, bis er dann gar nicht mehr laufen kann.Es steht nun schon 6
monate auf der Koppel und keine Besserung. Es hat also keinen Zweck mehr,
zumal ich einen sehr guten TA habe, dem man glauben kann.

Problem:
Das Problem ist nun aber, dass ich ihn nicht einschläfern lassen darf
(meine Eltern: kostet Geld und beim schlachter bekommt man ja auch noch was
dafür!)
Nun war im Herbst schon einer da, der meinte so ca. 500 - 600 Euro (Pferd
ist schimmel,wallach,riesig groß - 1,76 und 6 Jahre alt, hat mittlerweile
viel auf den Rippen).
Der Mann gefiel mir nicht so recht (mag vielleicht auch an seinem Beruf
liegen) und der wurde wieder weg geschickt.
Dann kam im Dezember noch einer, der wollte erst nur 50 euro , dann 100 und
nach ewigem verhandeln 350 geben. Das kam uns auch spanisch vor (wer da
schon feilscht und lügt ....???), und auch der wurde wieder vom Hof
gescheucht.

Frage:
Nun haben wir auf grund einer Anzeige noch mal bei jemandem angerufen.ne
nette frau, wollte genau wissen, was mit dem Hü los ist usw. und ob man ihn
wirklich nicht mehr reiten kann, und ob da wirklich nix mehr zu machen ist
(ob man ihn also als Beistellpferd oder als Schlachtpferd nimmt).
Sie meinte dann, ca. 450 Euro gbts für ihn und dass die Pferde dann in
Bochum geschlachtet werden. (wir wohnen in Mecklenburgvorpommer, nahe
Wismar).
Warum wollen die ein Pferd so weit fahren?
Ist das ne Deutschlandweite Vermittlungszentrale, ist in Bochum ne große
Roßschlachterrei?
Sie wollte mir auch nen Schlachtnachweis geben, kann man sich in deutschland
auf so was verlassen?
Woher weiß ich,dass sie ihn doch nicht weiter verkauft und dass er nicht
noch nach Italien gebracht wird oder so?
Habt ihr schon mal von sowas gehört oder erfahrungen gemacht?
Sie hörte sich nett und competent an (nur die lange fahrt macht mir
sorgen,hört sich auch nach ner "Frima" an, als nach nem normalen
Roßschlachter) - soll ich lieber zu nem lokalen unsympatischen Schlachter
oder zu´der gehen, was würdert ihr tun?
Worauf ist mehr zu vertrauen?

Gruß, nane


Freia Schultz-Friese

unread,
Feb 3, 2003, 4:41:26 AM2/3/03
to
Hallo Janine,

tut mir leid mit Deinem Pferd. Ich kann das nachfühlen, hab ich selbst auch
schon so ähnlich erlebt.

Zum Schlachter:
Ich sag nur eins: Sei vorsichtig! Ich kenne jede Menge Händler, und einige
davon würden Dir das Blaue vom Himmel lügen ohne Rot zu werden. Wenn die
schon fragen ob da nix mehr zu machen ist und das Pferd bis ans andere Ende
von Deutschland fahren wollen, wäre für mich die Sache schon erledigt.

Wenn Dir was an Deinem Pferd liegt, dann begleite es auf seinem letzten Weg
und geh sicher, dass es auch im Schlachthof ankommt. Es gibt Händler, die
kaufen Pferde vom Schlachter auf. Eine Schlachtbescheinigung kann Dir nie
eine 100%ige Sicherheit geben. Die letzte Bescheinigung die ich bekam sah
folgendermaßen aus:

Da stand das ein Pferd mit ...kilo Gewicht geschlachtet worden war und ich
also ...DM erhalten würde. Wer bitte sagt mir, denn das es mein Pferd war?

Schlachter sind einem meist unsympathisch, aber ich würde an Deiner Stelle
lieber dorthin gehen, als mein Pferd vielleicht hinterher bei einem Händler
gut gespritzt gegen Lahmheit wiederzufinden!

Viele Grüße

Freia
"Janine Jäger" <jan...@menphis.de> schrieb im Newsbeitrag
news:b1lcp6$r3e$04$1...@news.t-online.com...

Vollmeier René (vollmi)

unread,
Feb 3, 2003, 4:47:42 AM2/3/03
to
Hi Janine

"Janine Jäger" <jan...@menphis.de> schrieb folgendes:


> Es steht nun schon 6
> monate auf der Koppel und keine Besserung. Es hat also keinen Zweck mehr,
> zumal ich einen sehr guten TA habe, dem man glauben kann.

Wurden denn die Splitter komplett entfernt? Was haben sie denn in der
Klinik dazu gesagt?

> Das kam uns auch spanisch vor (wer da
> schon feilscht und lügt ....???), und auch der wurde wieder vom Hof
> gescheucht.

Das ist immerhin ihr Job, wenn ich was kaufe, dann versuche ich auch
immer so wenig wie möglich dafür zu zahlen. Damit ich möglichst viel
Gewinn machen kann, das macht ein Metzger genauso.

> Ist das ne Deutschlandweite Vermittlungszentrale, ist in Bochum ne große
> Roßschlachterrei?
> Sie wollte mir auch nen Schlachtnachweis geben, kann man sich in deutschland
> auf so was verlassen?

Keine ahnung.

> Woher weiß ich,dass sie ihn doch nicht weiter verkauft und dass er nicht
> noch nach Italien gebracht wird oder so?

Indem du dein liebes Pferd auf seinem letzten Gang begleitest.

Dann ist es auch eigentlich egal ob du den Schlachter sympatisch
findest, denn das sagt eigentlich nix zu seinem Geschick aus.

mfG René

Matthias Bärtschi

unread,
Feb 3, 2003, 4:54:01 AM2/3/03
to
Am besten, es ist zwar nicht des jeden Sache, gehst Du selbst mit dem Pferd
zum Schlachter,
und führst das Pferd selbst in den Schlachthof und bleibst bei ihm bis es
vorbei ist. Ist eigentlich eine Sache die schnell vorbei geht. Beim
Schlachter bei uns, geht das Pferd hinein,
dann Füttert der Metzger dem Pferd eine Karotte oder einen Apfel oder
irgendwas, so das es sich entspannt bzw. den Kopf senkt und ruhig hält, dann
geht alles sehr schnell, das Pferd bekommt nicht viel (nichts?!) mit vom
ganzen. Es ist natürlich verständlich wenn Du sagst Du kannst das nicht,
aber vielleicht hast Du einen Verwandten oder Bekannten, das das für Dich
machen würde, am besten jemanden, der das Pferd kennt und dem das Pferd
vertraut, das macht es dem Pferd viel einfacher...
Also irgendwie kommt mir die Frau verdammt komisch vor, ich finde es schon
ziemlich merkwürdig, all die Fragen die sie gestellt hat... Aber wenn Du
jemanden hättest Der das Pferd begleiten würde würde sich das mit dem
Mistrauen erledigen...

Schlussendlich ist es jedem seine Entscheidung wie er das machen will, ich
hoffe nur Du denkst darüber nach, denn diese Variante wäre für das Pferd
sicher die einfachste...
Auf jeden Fall wünsche ich Dir für das weitere viel (oder besser gesagt
mehr) Glück mit den Pferden.

Matthias

ps: wenn Du sonst noch was wissen möchtest kannst Du mir natürlich ein
E-Mail schreiben.

"Janine Jäger" <jan...@menphis.de> schrieb im Newsbeitrag
news:b1lcp6$r3e$04$1...@news.t-online.com...


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Michael A. Naujoks

unread,
Feb 3, 2003, 7:55:12 AM2/3/03
to
Hi Janine,

On Mon, 3 Feb 2003 10:32:03 +0100, "Janine Jäger" <jan...@menphis.de>
wrote:


>Es steht nun schon 6
>monate auf der Koppel und keine Besserung. Es hat also keinen Zweck mehr,
>zumal ich einen sehr guten TA habe, dem man glauben kann.

Sechs Monate ohne Behandlung mit Schmerzen auf der Koppel, also genau
die Wartezeit, die man braucht um es schlachten zu lassen.

>Problem:
>Das Problem ist nun aber, dass ich ihn nicht einschläfern lassen darf
>(meine Eltern: kostet Geld und beim schlachter bekommt man ja auch noch was
>dafür!)

Klar, schick ihn nach Italien, da kannst du bis 1000Euro für ihn
bekommen, gut gemästet natürlich mehr.

>Nun war im Herbst schon einer da, der meinte so ca. 500 - 600 Euro (Pferd
>ist schimmel,wallach,riesig groß - 1,76 und 6 Jahre alt, hat mittlerweile
>viel auf den Rippen).
>Der Mann gefiel mir nicht so recht (mag vielleicht auch an seinem Beruf
>liegen) und der wurde wieder weg geschickt.

Er soll dir Geld bringen und nicht gefallen, laut Statistik (Bericht
über Haflinger im TV) sitzt jeder zweite Bolzenschuss beim Pferd in
Deutschland nicht und das Pferd blutet bei Bewusstsein am Hacken aus.
Also ist Können wichtiger als Aussehen.

>Dann kam im Dezember noch einer, der wollte erst nur 50 euro , dann 100 und
>nach ewigem verhandeln 350 geben. Das kam uns auch spanisch vor (wer da
>schon feilscht und lügt ....???), und auch der wurde wieder vom Hof
>gescheucht.

Schlachte selber und versteigere ihn bei ebay
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=3400240891&category=13267
damit dürfte am meisten verdient sein.

>Frage:
>Nun haben wir auf grund einer Anzeige noch mal bei jemandem angerufen.ne
>nette frau, wollte genau wissen, was mit dem Hü los ist usw. und ob man ihn
>wirklich nicht mehr reiten kann, und ob da wirklich nix mehr zu machen ist
>(ob man ihn also als Beistellpferd oder als Schlachtpferd nimmt).
>Sie meinte dann, ca. 450 Euro gbts für ihn und dass die Pferde dann in
>Bochum geschlachtet werden. (wir wohnen in Mecklenburgvorpommer, nahe
>Wismar).

Bochum in Italien, Habe früher für Pferdehändler gearbeitet, für
genügend Silberlinge glaubten die ehemaligen Pferdebesitzer sogar,
dass das Pferd in Italien als Beistellpferd untergekommen ist.

>Warum wollen die ein Pferd so weit fahren?

Mehr Kohle!

>Sie wollte mir auch nen Schlachtnachweis geben, kann man sich in deutschland
>auf so was verlassen?

Ja selbstverständlich, du kannst ihn sogar schon bekommen, bevor sie
dein Pferd abholen.

>Woher weiß ich,dass sie ihn doch nicht weiter verkauft und dass er nicht
>noch nach Italien gebracht wird oder so?

Du weißt es einfach, ist viel leichter für dich, als die Wahrheit.

>Habt ihr schon mal von sowas gehört oder erfahrungen gemacht?
>Sie hörte sich nett und competent an (nur die lange fahrt macht mir
>sorgen,hört sich auch nach ner "Frima" an, als nach nem normalen
>Roßschlachter) - soll ich lieber zu nem lokalen unsympatischen Schlachter
>oder zu´der gehen, was würdert ihr tun?
>Worauf ist mehr zu vertrauen?

Wenn du Geld willst, sollte es dir egal sein. Ein wenig weniger Geld
für ein wenig weniger Leiden ist Selbstbetrug.

mfg
Michael


Matthias Bärtschi

unread,
Feb 3, 2003, 7:59:51 AM2/3/03
to
Na ja Michael, ich glaube ganz jemand anderes hat einen misslungenen
Bolzenschuss
abgekriegt, so wie ich Deine Intelligenz einstufe!
Schade dass es so Menschen gibt wie Dich, es gibt Menschen denen liegt etwas
an ihren Pferden und Di finden das nicht ganz so lustig wie Du?
Wer bist Du eigentlich? Weisst Du überhaupt was ein Pferd ist, oder bist Du
gar schon auf
einem Pferd geritten?

by Matt

"Michael A. Naujoks" <noe...@ghostwind.de> schrieb im Newsbeitrag
news:o9os3v43e0bptht5l...@4ax.com...

Jacqueline Wiedler

unread,
Feb 3, 2003, 8:11:17 AM2/3/03
to
Hallo Matthias


"Matthias Bärtschi" wrote:

> Na ja Michael, ich glaube ganz jemand anderes hat einen misslungenen
> Bolzenschuss
> abgekriegt, so wie ich Deine Intelligenz einstufe!
> Schade dass es so Menschen gibt wie Dich, es gibt Menschen denen liegt etwas
> an ihren Pferden und Di finden das nicht ganz so lustig wie Du?
> Wer bist Du eigentlich? Weisst Du überhaupt was ein Pferd ist, oder bist Du
> gar schon auf
> einem Pferd geritten?

Nett, dass du hier mitschreibst, aber mit diesem Ton wirst du dir hier a) keine
Freunde machen und b) nicht ernst genommen werden.

Vielleicht magst du zuerst mal erklären, wer *du* denn eigentlich bist, dass du
meinst, einen langjährigen, respektierten NG-Mitschreiber wie Michael Naujoks,
der über sehr grosse Erfahrung mit Pferden verfügt, runtermachen zu müssen?

Meinungsverschiedenheiten gibts immer, was aber kein Grund ist, hier gleich so
aggressiv dreinzufahren. Man kann ja schliesslich auch zivilisiert und mit
guten Argumenten diskutieren.

Dies nur so als kleiner Denkanstoss.

Jacqueline

Matthias Bärtschi

unread,
Feb 3, 2003, 8:27:28 AM2/3/03
to
Ich finde es so ziemlich daneben, solche Sachen einem Kind zu schreiben (ist
ja dem Text wohl zu entnehmen, ob man nun ein langjähriger schreiber ist
oder nicht!)
Ich denke da bist Du damit einverstanden?!
Ich finde man kann auch gegenüber einem Kind gewissen Respekt haben, oder
bessergesagt gegenüber den Gefühlen eines Kindes!

Wer ich bin? Ich bin aus der Schweiz, reite Springturniere, Military und
Dressurprüfungen.
Zur Zeit habe ich 7 Pferde die ich reite (1x 16jähriger Hannoveraner, 1x
10jähriger CH-, 1x 7 jähriger CH-, 1x 5 jähriger CH- und 3x 4jährige
CH-Pferde) bis auf die jungen alles sehr gut gerittene Pferde, wenn auch
nicht alle ganz einfach... eine Zeit lang habe ich in einem Handelsstall
geritten (Irl).
So, und jetzt seid ihr dran... was hast Du für Pferde, und dieser Michael?
Macht ihr Sport mit den Pferde oder Freizeitreiten?

Gruss
Matthias


"Jacqueline Wiedler" <JWie...@access.unizh.ch> schrieb im Newsbeitrag
news:3E3E6A74...@access.unizh.ch...

Konstanze Thiele

unread,
Feb 3, 2003, 8:28:25 AM2/3/03
to

"Janine Jäger" <jan...@menphis.de> schrieb im Newsbeitrag
news:b1lcp6$r3e$04$1...@news.t-online.com...

Hallo Janine,

[Vorgeschichte]

> Problem:
> Das Problem ist nun aber, dass ich ihn nicht einschläfern lassen darf
> (meine Eltern: kostet Geld und beim schlachter bekommt man ja auch noch
was
> dafür!)

Wem gehört das Pferd, Deinen Eltern oder Dir? Hast Du Deinen TA mal gefragt,
was Einschläfern kostet?

> Nun war im Herbst schon einer da, der meinte so ca. 500 - 600 Euro (Pferd
> ist schimmel,wallach,riesig groß - 1,76 und 6 Jahre alt, hat mittlerweile
> viel auf den Rippen).
> Der Mann gefiel mir nicht so recht (mag vielleicht auch an seinem Beruf
> liegen) und der wurde wieder weg geschickt.

Von Deinen Eltern, nehme ich an? Du kannst "froh" sein, wenn Dir ein
Schlachter für einen Schimmel überhaupt etwas zahlt. Soweit ich informiert
bin, nehmen die Schimmel nicht so gerne, weil die Gefahr besteht, daß sie
Melanome haben.

> Dann kam im Dezember noch einer, der wollte erst nur 50 euro , dann 100
und
> nach ewigem verhandeln 350 geben. Das kam uns auch spanisch vor (wer da
> schon feilscht und lügt ....???), und auch der wurde wieder vom Hof
> gescheucht.

Mal eine andere Frage: Geht es Euch oder Deinen Eltern oder wem auch immer
darum, möglichst nicht noch draufzuzahlen (Einschläfern) oder möchtet Ihr
möglichst viel Geld herausschlagen (um es negativ auszudrücken)? Geht es
darum, das Tier von Schmerzen zu erlösen, dann sollte der Schlachtpreis wohl
eine untergeordnete Rolle spielen. Dann sollte eher sichergestellt sein, daß
Dein Pferd professionell (schnell und schmerzlos) ins Jenseits befördert
wird, oder? Daß ein Pferdemetzger nicht aus bloßem Altruismus handelt,
sondern handfeste geschäftliche Interessen hat, sollte klar sein.

(Frage nach dem richtigen Schlachter].

Laß Dein Pferd bloß nicht allein vom Hof weg. Bring ihn zu einem lokalen
Schlachter, fahr mit (oder laß eine Person Deines Vertrauens mitfahren) und
bleib da, bis Dein Pferd tot ist. Nur so kannst Du sicher sein, daß er nicht
auf irgendeinem Transport landet. Kannst Du nicht Deinen Tierarzt fragen, ob
er einen guten Schlachter kennt?

Gruß,

Konstanze


Oliver Komhard

unread,
Feb 3, 2003, 9:36:24 AM2/3/03
to
Hi Janine,
ist natürlich traurig sein Pferd schlachten zu müssen, aber nun.

Beim lokalen Roßschlachter gibt es in der Regel etwas weniger als wenn
man es weiter weg bringt ( vor zwei Jahren für ein mittelkräftiges WB ca
300-400 Euro), aber dafür hat man dem Tier nicht nur den Transport
erspart, sondern man kann selber mit hingehen. Das empfehle ich auf
jeden Fall, zum einen für das Pferd um sicher zu gehen, daß es nicht auf
dem Trabsporter landet oder schlecht behandelt wird, aber auch für sich
selber, um die Gewissheit zu haben, dass alles mit rechten Dingen zu
geht. Wenn es Dir selber zu schwer ist, dann bitte einen Freund.

Gruß, Oliver

PS Dir muß der Schlachter nicht symphatisch sein, es reicht, wenn er
fähig ist.

------------------------------------------------------------------------
Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de:
http://newsgroups.freenet.de


Vollmeier René (vollmi)

unread,
Feb 3, 2003, 8:41:34 AM2/3/03
to
Hi Matthias

"Matthias Bärtschi" <matthias....@gmx.net> schrieb folgendes:


> Wer ich bin? Ich bin aus der Schweiz, reite Springturniere, Military und
> Dressurprüfungen.

Gut das ist schonmal nicht schlecht, wenn du dir jetzt noch die Mühe
geben würdest, dich mit den Gepflogenheiten in NG's auseinanderzusetzen.
Ja dann wird das noch was.

Liest doch mal das drtp weekly. Besonders den Teil über TOFU und
Quoting.

mfG René

Michael A. Naujoks

unread,
Feb 3, 2003, 8:52:34 AM2/3/03
to
Hi Matthias,

On Mon, 3 Feb 2003 13:59:51 +0100, "Matthias Bärtschi"
<matthias....@gmx.net> wrote:
>Na ja Michael, ich glaube ganz jemand anderes hat einen misslungenen
>Bolzenschuss
>abgekriegt, so wie ich Deine Intelligenz einstufe!
>Schade dass es so Menschen gibt wie Dich, es gibt Menschen denen liegt etwas
>an ihren Pferden und Di finden das nicht ganz so lustig wie Du?
>Wer bist Du eigentlich? Weisst Du überhaupt was ein Pferd ist, oder bist Du
>gar schon auf
>einem Pferd geritten?

Die Zauberworte heißen denken und recherchieren,
Schau dir mal den Betrieb von Janine Jägers (17 Jahre) Eltern an. Ihre
acht Pferde werden gewerblich genutzt.
Dann kommen Fragen wie, was kostet eine Zahnbehandlung oder was ist
"Ostheoraphie".
Auf der Seite mit den Pferden (http://www.menphis.de/pony.htm ) steht
ein Schimmel, der dem zu Schlachtenden sehr, sehr ähnlich ist, mit den
Worten, den reite ich immer und diese Seite wurde zuletzt am
10.01.2003 geändert. Ich hoffe stark, dass das ein anderer Schimmel
ist.
Das ganze macht nicht den Eindruck, dass hier ein Mädchen sein
geliebtes Pferd verliert und das noch auf grausame Weise, durch die
Härte ihrer Eltern.
Also sollte sie doch ehrlich sein und sich nicht selbst belügen. Wenn
es einem schon ums Geld geht, sollte man es nehmen und nicht jammern
und sich in der Öffentlichkeit bedauern lassen.

Auf bald
Michael
auf der www.twaRanch.de

Oliver Komhard

unread,
Feb 3, 2003, 9:46:57 AM2/3/03
to
Hi Jacqueline !

Im Prinzip hast Du ja Recht, aber der Artikel von Michael N. war in der
Tat soweit unter Niveau, dass auch die heftige Reaktion angemessen
erscheint.

Oliver

Matthias Bärtschi

unread,
Feb 3, 2003, 8:50:26 AM2/3/03
to
nene, ist schon in Ordnung danke...
Aber das ganz mit Ebay usw... war wirklich nicht so doll von ihm...
(tönte nicht wie von einem Reiter geschrieben...)
Wie gesagt, schade dass er ihr gegenüber nicht etwas sachlicher war, glaube
nicht dass
sie es so toll findet das sie ihr Pferd schlachten muss. Er hat sich
regelrecht darüber belustigt...


"Vollmeier René (vollmi)" <vol...@vollmi.ch> schrieb im Newsbeitrag
news:m9ss3v89i4fns738l...@4ax.com...

Jacqueline Wiedler

unread,
Feb 3, 2003, 8:53:46 AM2/3/03
to
Hallo Matthias,

"Matthias Bärtschi" wrote:

> Ich finde es so ziemlich daneben, solche Sachen einem Kind zu schreiben (ist
> ja dem Text wohl zu entnehmen, ob man nun ein langjähriger schreiber ist
> oder nicht!)

Janine ist 17 und mit Pferden aufgewachsen.


> Ich denke da bist Du damit einverstanden?!

Nein, bin ich nicht, ich finde Michaels Antwort auch reichlich zynisch, aber
das ist IMO trotzdem kein Grund, gleich so aggressiv dreinzufahren.


> Ich finde man kann auch gegenüber einem Kind gewissen Respekt haben, oder
> bessergesagt gegenüber den Gefühlen eines Kindes!

Wie gesagt, mit 17 ist Janine kein Kind mehr.


> Wer ich bin? Ich bin aus der Schweiz, reite Springturniere, Military und
> Dressurprüfungen.
> Zur Zeit habe ich 7 Pferde die ich reite (1x 16jähriger Hannoveraner, 1x
> 10jähriger CH-, 1x 7 jähriger CH-, 1x 5 jähriger CH- und 3x 4jährige
> CH-Pferde) bis auf die jungen alles sehr gut gerittene Pferde, wenn auch
> nicht alle ganz einfach... eine Zeit lang habe ich in einem Handelsstall
> geritten (Irl).
> So, und jetzt seid ihr dran... was hast Du für Pferde, und dieser Michael?

"Dieser Michael" soll für sich selber sprechen; ich selber habe (noch) kein
eigenes Pferd.


> Macht ihr Sport mit den Pferde oder Freizeitreiten?

Freizeit (Western), seit 10 Jahren.

Gruss
Jacqueline

Michael A. Naujoks

unread,
Feb 3, 2003, 9:05:04 AM2/3/03
to
Hi Oliver,

On Mon, 03 Feb 2003 14:46:57 , Oliver Komhard <okom...@freenet.de>
wrote:


>Im Prinzip hast Du ja Recht, aber der Artikel von Michael N. war in der
>Tat soweit unter Niveau, dass auch die heftige Reaktion angemessen
>erscheint.

Lies Dir mal genau durch, was sie schreibt, verbinde das mit dem
geltenden Recht (Equidenpass). Dann überlege Dir, dass hier ein Tier
erlöst werden soll, da es kaum mehr gehen kann. Jetzt werden seit drei
bis vier Monaten Metzger eingeladen, um ein Angebot einzuholen.

Also mir steigt da die Galle hoch.

Jacqueline Wiedler

unread,
Feb 3, 2003, 9:10:03 AM2/3/03
to
Hallo Oliver,

Oliver Komhard wrote:

> Im Prinzip hast Du ja Recht, aber der Artikel von Michael N. war in der
> Tat soweit unter Niveau, dass auch die heftige Reaktion angemessen
> erscheint.

O.k. dieser Ansicht kann man sein; ich fand den Ton von Matthias recht
aggressiv, zumal er erst heute hier aufgetaucht ist...

Ich muss auch gestehen, dass ich Michaels Beitrag nur überflogen hatte,
weil mir das Thema Schlachten-Bolzenschuss-Einschläfern nach der x-ten
Diskussion langsam zum Hals heraushängt und weil ich wirklcih nicht
verstehe, wieso so viele Menschen um das Töten ein solches Getöse machen.
Natürlich sind stundenlange Transporte nach Italien absolut indiskutabel
(ich habs mal im TV gesehen und mir wurde fast schlecht) und natürlich ist
jedem Pferd ein schneller, schmerzloser Tod zu wünschen, wenn es denn schon
sterben soll - aber im Vergleich zu den Tausenden von Pferden, die unter
schlechtesten Haltungsbedinungen etc. jahrelang ein mieses Dasein fristen,
finde ich das grosse Blabla um Bolzenschuss oder Einschläfern oder
Schlachten unverhältnismässig.

Nur meine persönliche Meinung. Wer findet, dass das unheimlich wichtig ist,
bitte. *Ich* kann mich nicht stundenlang darüber aufhalten, denn ich finde,
es gibt dringendere und hässlichere Missstände in der Pferdehaltung.

Gruss
Jacqueline

Konstanze Thiele

unread,
Feb 3, 2003, 9:06:57 AM2/3/03
to

"Michael A. Naujoks" <noe...@ghostwind.de> schrieb im Newsbeitrag
news:lrrs3vgdgo0hoegcg...@4ax.com...

Hallo Michael,

[....]> Die Zauberworte heißen denken und recherchieren,


> Schau dir mal den Betrieb von Janine Jägers (17 Jahre) Eltern an. Ihre
> acht Pferde werden gewerblich genutzt.
> Dann kommen Fragen wie, was kostet eine Zahnbehandlung oder was ist
> "Ostheoraphie".

[....]

Du weißt ja, gewerbliche Nutzung von Pferden schließt Unwissenheit leider
nicht aus. Da ist mehr Naivität unterwegs als man sich wahrscheinlich
vorstellen kann. Allerdings fand ich Deine Antwort mit Verlaub gesagt schon
etwas sehr zynisch.

Gruß,

Konstanze


Oliver Komhard

unread,
Feb 3, 2003, 10:13:35 AM2/3/03
to
Hi Michael,

Auch wenn im Artikel des OP ein paar Fragen bleiben, einen direkten
Bezug zu Aussagen wie " 50% aller Bolzenschüsse sitzen nicht und das
Pferd verblutet am Haken" kann ich nicht entdecken.

Nicht zu wissen, wie und bei wem man Schlachten läßt, scheint mir noch
nicht verwerflich zu sein, da hätte es eine *etwas* ruhigere Antwort
auch getan.

Gruß,

Michael A. Naujoks

unread,
Feb 3, 2003, 9:33:14 AM2/3/03
to
Hi Matthias,

On Mon, 3 Feb 2003 14:50:26 +0100, "Matthias Bärtschi"
<matthias....@gmx.net> wrote:
>nene, ist schon in Ordnung danke...
>Aber das ganz mit Ebay usw... war wirklich nicht so doll von ihm...
>(tönte nicht wie von einem Reiter geschrieben...)

Also wenn man schon ein Pferd schlachten lässt, kommt es unter anderem
auch nach ebay.

>Wie gesagt, schade dass er ihr gegenüber nicht etwas sachlicher war,

Gut, selber Schlachten ist durch die Hygienebestimmungen seit ein par
Jahren zum Glück verboten. Der Rest trifft die Wirklichkeit.

>glaube
>nicht dass
>sie es so toll findet das sie ihr Pferd schlachten muss.

Wenn ich ein Pferd erlösen will, und den Entschluss fasse, dass es
besser ist das Pferd nicht leiden zu lassen, dann beeile ich mich, um
das durchzusetzen und warte nicht Monate, um den besten Metzger zu
finden. Wobei das schon wirtschaftlich ein Unsinn ist.
Wir haben unserem Pferd, dass wir einschläfern mussten, noch eine
schöne Woche beschert, indem wir ihm die stärksten Schmerzmittel
gaben, damit es sein Leben noch mal genießen konnte. Aber es Monate
ohne Medikamente leiden zu lassen, käme mir nie in der Sinn.

>Er hat sich
>regelrecht darüber belustigt...

Auf keinen Fall belustigt, sondern sehr traurig und sehr sauer.
Ich habe solche Situationen viel zu oft miterlebt, viele wollen nur
Geld und positive soziale Bestätigung, das Pferd ist egal.

Michael A. Naujoks

unread,
Feb 3, 2003, 9:54:27 AM2/3/03
to
Hi Oliver,

On Mon, 03 Feb 2003 15:13:35 , Oliver Komhard <okom...@freenet.de>
wrote:


>Auch wenn im Artikel des OP ein paar Fragen bleiben, einen direkten
>Bezug zu Aussagen wie " 50% aller Bolzenschüsse sitzen nicht und das
>Pferd verblutet am Haken" kann ich nicht entdecken.

War mehr um zu zeigen, dass Schlachten eine Qual ist. Die Sendung kam
vor ca. 14 Tagen auf einem Dritten, sie zeigten den Weg der Haflinger.
Die Rechnung ist also einfach, mehr Qualen mehr Geld.

>Nicht zu wissen, wie und bei wem man Schlachten läßt, scheint mir noch
>nicht verwerflich zu sein, da hätte es eine *etwas* ruhigere Antwort
>auch getan.

Ich kann mich damit abfinden, dass Menschen ihre Tiere schlachten
lassen, ich kann mich nicht damit abfinden, dass sie sich dafür
bedauern lassen wollen und dass sie sich selbst über ihr Handeln
belügen.
Wenn einer sagt, ich züchte Schlachtpferd und nütze sie vor ihrem Tod,
ist das annehmbar. Aber sein Liebling schlachten zu lassen und die
beste Mischung von viel Geld und wenig Qualen zu erfragen..........

Stefan "Steff" Knoll

unread,
Feb 3, 2003, 9:56:23 AM2/3/03
to
Matthias B?rtschi wrote:

> Macht ihr Sport mit den Pferde oder Freizeitreiten?

Selbst wenn Du keinen Umlaut im Haeder und kein TOFU hintendran haettest,
wenn Du nicht in der ''alle-monat-wieder-Diskussion'' unqualifizierten Senf
abgesondert haettst - allein schon dafuer gibt es mal wieder den beliebten

*PLONK*

UT

Steff

Matthias Bärtschi

unread,
Feb 3, 2003, 9:55:24 AM2/3/03
to
Ok Michael, da muss ich Dir recht geben mit den Angeboten einholen,
eindeutig...
Wobei das mit dem sympathisch und so... weiss auch net, ich hätte das Pferd
dem
ersten Metzger persöhnlich vorbei gebracht, oder noch besser mit dem
Tierartz daüber
gesprochen oder mit jemandem der einen guten Metzger kennt...
Ist das bei euch in Deutschlang swo schlimm mit den "schlechten Schützen"?
Die Pferde hier werden ziemlich sauber geschlachtet (hast mein erstes
Posting sicher gelesen?) Aber wie gesagt, Hauptsache man ist dabei bis das
Pferd am Boden liegt...
(man muss ja nicht da bleiben bis es am Haken hängt...)

"Michael A. Naujoks" <noe...@ghostwind.de> schrieb im Newsbeitrag

news:aets3v4noc9qdttq3...@4ax.com...

Gudrun Ewald

unread,
Feb 3, 2003, 10:19:00 AM2/3/03
to

"Oliver Komhard" <okom...@freenet.de> schrieb


PS Dir muß der Schlachter nicht symphatisch sein, es reicht, wenn er
fähig ist.

*ACK*
Ich hätte mich eher auf den Ruf verlassen (gründlich recherchiert),
als mir ein persönliches Bild von dem Menschen zu machen,
denn dass ein Schlachter einfühlsam oder gar zart besaitet
ist, entspricht schon mal nicht seinem Beruf :-/
Gruß
Gudrun


Matthias Baertschi

unread,
Feb 3, 2003, 10:17:40 AM2/3/03
to
Darf man bei euch das Pferd nicht selber schlachten? Bei uns dürfte man,
soviel ich weiss...
(geht weder unter Wild noch sonstwas...)


"Michael A. Naujoks" <noe...@ghostwind.de> schrieb im Newsbeitrag

news:tbus3vgf8dtg5b5in...@4ax.com...

Susanne Kliebisch

unread,
Feb 3, 2003, 10:35:06 AM2/3/03
to
seid wann werden denn Schimmel geschlachtet?????
Bei uns in der Gegend packt kein Metzger einen Schimmel an - wegen der oft
auch im Innern auftretenden Melanome.
MfG
Susanne


Michael A. Naujoks

unread,
Feb 3, 2003, 10:47:09 AM2/3/03
to
Hi Matthias,

On Mon, 3 Feb 2003 15:55:24 +0100, "Matthias Bärtschi"
<matthias....@gmx.net> wrote:
>Ist das bei euch in Deutschlang swo schlimm mit den "schlechten Schützen"?

Es ist ein schwieriges Thema, vor dem Film dachte ich auch es geht
sehr professionell zu. Das Filmteam hat nach den Aufnahmen in Italien
und Deutschland geschlossen auf vegetarisch umgestellt.

>Die Pferde hier werden ziemlich sauber geschlachtet.

Wo ist hier?

Katje Binder

unread,
Feb 3, 2003, 11:01:54 AM2/3/03
to
Am Mon, 3 Feb 2003 14:27:28 +0100, schrieb "Matthias Bärtschi"
<matthias....@gmx.net>:

>Ich finde es so ziemlich daneben, solche Sachen einem Kind zu schreiben (ist
>ja dem Text wohl zu entnehmen, ob man nun ein langjähriger schreiber ist
>oder nicht!)
>Ich denke da bist Du damit einverstanden?!
>Ich finde man kann auch gegenüber einem Kind gewissen Respekt haben, oder
>bessergesagt gegenüber den Gefühlen eines Kindes!

Da schliesse ich mich an; es war Janine gegenueber ungerecht.

Katje

[TOFU entsorgt]
--
http://www.omi-schreibt.de
http://mitglied.lycos.de/kazibo/
Last Update: 10.11.2002

Katje Binder

unread,
Feb 3, 2003, 11:01:54 AM2/3/03
to
Am Mon, 03 Feb 2003 13:55:12 +0100, schrieb Michael A. Naujoks
<noe...@ghostwind.de>:

[ziemlich viel Zeug, das Janine nicht hilft]

Hi Michael,

schlecht geschlafen?? Was soll die Anmache?
Was aetzt Du hier gegen Janine, wenn die in einer Riesenzwickmuehle
steckt, weil ihre Eltern! das Pferd nicht einschlaefern lassen
wollen??

Katje

Jacqueline Wiedler

unread,
Feb 3, 2003, 10:59:18 AM2/3/03
to

"Michael A. Naujoks" wrote:

>
> >Die Pferde hier werden ziemlich sauber geschlachtet.
>
> Wo ist hier?

Schweiz. Hat er ja geschrieben.


Jacqueline

Konstanze Thiele

unread,
Feb 3, 2003, 11:00:46 AM2/3/03
to

"Susanne Kliebisch" <sus...@kliebisch-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:b1m27b$142s2a$1...@ID-9879.news.dfncis.de...

> seid wann werden denn Schimmel geschlachtet?????
> Bei uns in der Gegend packt kein Metzger einen Schimmel an - wegen der oft
> auch im Innern auftretenden Melanome.

Geschlachtet werden sie schon, aber Geld bekommt man keins.

Gruß,

Konstanze


Michael A. Naujoks

unread,
Feb 3, 2003, 11:19:08 AM2/3/03
to
Hi Katje,

On Mon, 03 Feb 2003 16:01:54 GMT, bin...@uni-muenster.de (Katje
Binder) wrote:
>schlecht geschlafen?? Was soll die Anmache?
>Was aetzt Du hier gegen Janine, wenn die in einer Riesenzwickmuehle
>steckt, weil ihre Eltern! das Pferd nicht einschlaefern lassen
>wollen??

Und sie das Pferd, das erlöst werden sollte, Monate lang leiden lässt,
weil ihr kein Metzger gefällt und sie diese, die sich die Mühe machen
zu ihr zu fahren, vom Hof jagt.
Und sie wissen will, ob der, der am meisten zahlt in Ordnung ist.
Wenn sie gefragt hätte, ob jemand einen Metzger in ihrer Nähe kennt,
der es möglichst sanft macht, hätte ich mich raus gehalten.

Michael A. Naujoks

unread,
Feb 3, 2003, 11:22:39 AM2/3/03
to
Hi Jacqueline,

On Mon, 03 Feb 2003 16:59:18 +0100, Jacqueline Wiedler
<JWie...@access.unizh.ch> wrote:
>Schweiz. Hat er ja geschrieben.

Stimmt, tschuldigung.

Kam nicht gut weg bei dem Film, die Schweiz.

Hat eigentlich noch jemand diesen Film gesehen?

Ulrike Weyand

unread,
Feb 3, 2003, 1:26:04 PM2/3/03
to
Hallo Janine,

es tut mir leid, dass nun ein Pferd von Euch auf die immergrüne Weide gehen
muss.

Aber so einiges verstehe auch ich nicht an Deinem Posting und ich kann sogar
Michaels "Provokativposting" sehr gut verstehen. Bei manchen Dingen kommt auch
bei mir dieser Zynismus hoch.
Ich habe so viele Fragen zu Deinem Posting, dass ich gar nicht weiss wo ich
überhaupt anfangen soll.
Verstehen kann ich nicht, warum dem Pferd nicht die Knochensplitter entfernt
wurden - sofern das natürlich möglich gewesen wäre. Hat es jetzt 6 Monate mit
Schmerzen auf der Koppel verbracht? Wieso ist es für Euch so schwer einen
Roßschlächter zu finden. Mecklenburg-Vorpommern ist ja nun nicht grade ein Dorf
irgendwo hinter den Bergen versteckt im tiefen Dschungel.
Warum auf Kosten (Schmerzen) des Pferdes mit dem Geld feilschen? und über Monate
überlegen wie, wo, wann, warum und an wen.
Habt ihr eigentlich mal den TA nach einem Schlachter befragt? Oder aber mal in
die Gelben Seiten reinschauen.
Mir sind die auch nicht gerade sympatisch, aber sie üben eine Arbeit aus wie
jeder andere auch. Das heisst nicht, dass ihnen die Tiere egal sind.
Aufpassen würde ich natürlich schon wo das Pferd hingeht und wenn Du selber
nicht mitgehen möchtest, wird sich bestimmt jemand finden, der mit dem Pferd den
letzten Weg geht.
Wenn es jetzt schon alles so ein Problem für Euch ist eine geeignete Person zu
finden, die das arme Tier von den Leiden erlöst, ja was passiert denn dann mit
den anderen auf Eurem Hof befindlichen Pferden? Ist das Geld mehr wert wie das
Leiden des Pferdes?

Also bitte Janine, so schwer kann es selbst in Mecklenburg nicht sein. Bin ja
gerne auch bereit, eine gute Bekannte, die in Mecklenburg ein Gestüt besitzt,
anzurufen und nach einem Schlachter zu fragen. Aber wartet nicht so lange, jeder
Tag mehr ist ein Tag mehr Schmerzen für das Tier und so etwas kann ich nicht
verstehen.


Gruß
Ulrike

Matthias Baertschi

unread,
Feb 3, 2003, 2:51:39 PM2/3/03
to
In der Schweiz... ;-)

"Michael A. Naujoks" <noe...@ghostwind.de> schrieb im Newsbeitrag

news:803t3v4vf4s2jlnp1...@4ax.com...

Matthias Baertschi

unread,
Feb 3, 2003, 2:56:31 PM2/3/03
to
Sorry, habe den Film nicht gesehen, was war dann mit der Schweiz?
Ich muss vieleicht noch sagen, dann eigentlich alle die ich kenne hier, ihre
Pferde selbst
in die Schlachterei gebracht haben... Die, in die wir (also meine Bekannten,
vom Verein usw.)
die Pferde hinbringen ist sehr sauber, also ist kein Blut mehr im Raum, wenn
man das Pferd bringt,
so wird das Pferd nicht unnötig nervös.
Im gegensatz dazu habe ich jedoch mal einen Artikel gelesen über das
einschläfern, ich weiss nur noch,
dass ein korrekt geschossenes Pferd viel den schöneren Tod habe als eines
das eingeschläfert wird.
Ich möchte jetzt jedoch nicht unbedingt eine Einschläfern vs. Schiessen
Diskussion eröffnen... (also ist euch überlassen)


"Michael A. Naujoks" <noe...@ghostwind.de> schrieb im Newsbeitrag

news:ok5t3v425dbtrbdu3...@4ax.com...

Reinhild Nürnberger

unread,
Feb 3, 2003, 4:54:37 PM2/3/03
to

Matthias Bärtschi <matthias....@gmx.net> schrieb in im Newsbeitrag:
3e3e6...@corp.newsgroups.com...

Hallo Matt,

> Na ja Michael, ich glaube ganz jemand anderes hat einen misslungenen
> Bolzenschuss
> abgekriegt, so wie ich Deine Intelligenz einstufe!
> Schade dass es so Menschen gibt wie Dich, es gibt Menschen denen liegt
etwas
> an ihren Pferden und Di finden das nicht ganz so lustig wie Du?

Hör mal, Michael macht sich nicht lustig, er räumt nur mit allen
Selbsttäuschungsmanövern und mit allem Selbstbetrug auf. Der sagt Nane die
bittere Wahrheit.

Sein Posting sollte den Eltern von Janine gegeben werden - dein erstes
Posting auch und das von Mathias Bärtschi - damit sie verstehen, was es
bedeutet, für ein Pferd verantwortlich zu sein.

Bei all den Kosten, die ein Pferd zu Lebzeiten verursacht, kann man ihm
wirklich einen würdigen Tod geben; oder man sollte besser kein Pferd halten,
wenn man auf die paar Euro angewiesen ist.

Traurige Grüße,
Reinhild


Reinhild Nürnberger

unread,
Feb 3, 2003, 5:06:25 PM2/3/03
to

Oliver Komhard <okom...@freenet.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3e3e72d1$0$8281$9b62...@news.freenet.de...

Hallo Oliver,

>Im Prinzip hast Du ja Recht, aber der Artikel von Michael N. war in der
Tat soweit unter Niveau, dass auch die heftige Reaktion angemessen
erscheint.

Ihr habt Michael total mißverstanden, aus seinem Posting spricht der ganze
Schmerz über das, was Pferden angetan wird. Er wollte Nane eindringlich
darüber aufklären, sie kennt diese Praktiken ja noch nicht.
Nane ist kein Kind mehr, sie ist 16 oder 17: Sie wird die richtige
Entscheidung treffen, notfalls gegen den Willen ihrer Eltern.

Liebe Grüße,
Reinhild

Petra Rüttiger

unread,
Feb 3, 2003, 4:52:13 PM2/3/03
to
Michael, die arme JANINE HAT ALS Kind keinen Einfluss auf die Entscheidung
der Eltern, und es ihr durch Dein wohl faktisch nicht ganz unzutreffendes,
aber doch gnadenlos brutales Posting in ihrer hilflosen Lage noch schwerer
zu machen, bring vielleicht nicht viel.

Janine will ja gar nicht, daß das Pferd zum Schlachter kommt, aber was sie
gegen den Willen ihrer Eltern ausrichten kann weiß ich nicht. Vielleicht
könnte sie Dein Posting ihnen mal zeigen?

Ich stelle mir nur gerade vor, wie ich mich in ihrer Situation fühlen
würde...

Janine, kannst Du das Geld für das Einschläfern lassen nicht vielleicht
erarbeiten oder so was?

Petra


Petra Rüttiger

unread,
Feb 3, 2003, 4:54:53 PM2/3/03
to

Reinhild Nürnberger schrieb

>. Er wollte Nane eindringlich
> darüber aufklären, sie kennt diese Praktiken ja noch nicht.
> Nane ist kein Kind mehr, sie ist 16 oder 17: Sie wird die richtige
> Entscheidung treffen, notfalls gegen den Willen ihrer Eltern.

Moment mal... und wie soll sie das machen?

Petra


Petra Rüttiger

unread,
Feb 3, 2003, 4:59:47 PM2/3/03
to

Michael A. Naujoks <noe...@ghostwind.de> schrieb in im Newsbeitrag:

> Hat eigentlich noch jemand diesen Film gesehen?

Ja. ich. Grauenhaft... Daher kamen meine Ideen zur Einschränkung der
Haflingerzucht in dem anderen Thread :-(

Petra


Reinhild Nürnberger

unread,
Feb 3, 2003, 5:15:40 PM2/3/03
to

Michael A. Naujoks <noe...@ghostwind.de> schrieb in im Newsbeitrag:
tbus3vgf8dtg5b5in...@4ax.com...

Lieber Michael,

> Auf keinen Fall belustigt, sondern sehr traurig und sehr sauer.
> Ich habe solche Situationen viel zu oft miterlebt, viele wollen nur
> Geld und positive soziale Bestätigung, das Pferd ist egal.

Ich habe dich so verstanden.

Liebe Grüße,
Reinhild

Petra Rüttiger

unread,
Feb 3, 2003, 5:05:59 PM2/3/03
to
ist es wirklich der Schimmel ?

Der erst seit Juli dort ist?

Petra


Reinhild Nürnberger

unread,
Feb 3, 2003, 5:30:08 PM2/3/03
to

Petra Rüttiger <p_rut...@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag:
b1moq7$14jhgs$1...@ID-178188.news.dfncis.de...
>
Hallo Petra,

> Moment mal... und wie soll sie das machen?
>

Na, zum Beispiel so wie du vorgeschlagen hast - erarbeiten.

Ich wußte nicht, dass die Eltern einen Hof mit mehreren Pferden haben. Unter
diesen Umständen kann die Problematik auch für Janine nicht so fremd sein,
wie es ihr Posting aussagt.
Es scheint, als würde Janine eine Selbsttäuschung unterliegen, weil sie die
Wahrheit nicht sehen will. Das Leiden dieses Pferdes ist augenscheinlich.

Also, ich sehe das wie Michael, sorry.
Auch Jacqui hat mit ihrer Meinung zur Pferdehaltung in Mitteleuropa leider
recht.

Liebe Grüße,
Reinhild


Ralf Schmode

unread,
Feb 3, 2003, 5:24:41 PM2/3/03
to
Reinhild Nürnberger wrote:

[Verletztes Pferd zum Schlachter]


> Hör mal, Michael macht sich nicht lustig, er räumt nur mit allen
> Selbsttäuschungsmanövern und mit allem Selbstbetrug auf. Der sagt Nane die
> bittere Wahrheit.


Moin, Reinhild,

so ist Michaels Posting bei mir auch angekommen. Über die Diktion kann man
streiten, aber ich habe bei mehrmaligem Lesen des Ausgangspostings auch den
Eindruck gehabt, daß einige Formulierungen dort sich mit dem Eindruck
"beißen", den das Posting als Ganzes vermitteln soll.


> Bei all den Kosten, die ein Pferd zu Lebzeiten verursacht, kann man ihm
> wirklich einen würdigen Tod geben; oder man sollte besser kein Pferd halten,
> wenn man auf die paar Euro angewiesen ist.


Ich war selbst nie in einer solchen Situation und kann von Glück sagen, daß
ich vermutlich nicht darauf angewiesen wäre, noch ein paar Euro
"herauszuholen" - aber ich würde mir möglicherweise mein Leben lang
Vorwürfe machen, wenn ich es täte. Ich habe es schon mal hier zu Protokoll
gegeben und tue es nochmal: Der Gedanke daran, ein Pferd, das mich einen
Teil meines Lebens begleitet hat, nach seinem Tod als Nahrungsmittel zu
"verwerten", ist mir unerträglich, erst recht, wenn die Voraussetzung dafür
ein monatelang verlängertes Leiden ohne angemessene Behandlung wäre.

Gruß aus dem Norden -

Ralf
--
My animal photo page on the WWW: http://schmode.net
"Best of" portfolio: http://www2.fotocommunity.de/pc/pc.php4?mypics=254
Find my PGP keys (RSA and DSS/DH) on PGP key servers
(use "TrustCenter" certified keys only)

Janine Jäger

unread,
Feb 3, 2003, 5:38:06 PM2/3/03
to
Hallo,

okay, nun mal zu euren Vermutung,vorwürfen, unterstellungen usw.
--> jetzt wird lang!

1. die Seite hab ich erneuert, weil ich unten nen Link geändert hab. dabei
hab ich nicht auf jeden Inhalt der Seite geachtet (ist schon schwer genug
einmal im Jahr das mit dem Geburtstag hin zu bekommen), außerdem umfasst
meine HP viele Seiten, da kann ich nicht immer auf alles achten, zu mal ich
nicht so oft am PC bin und mich seid der" ERschaffung der HP" wenig damit
beschäftige. Aber meinetwegen, ich ändere das,wenn ich Zeit hab.
Reiten kann ich ihn nicht mehr, er lahmt, und dass heißt ja wohl ,dass er
Schmerzen hat, und deshalb tu ich ihm das nicht an.

2. wenn die Pony (es sind nur 3 (Paul, _Joie, Max),einer Lahmt (Gamson),2
gehören meiner Schwester (Lisa,Fine),Isandra ist meine und Moritz ist 36)im
Sommer mal 2 Runden über die Wiese gehen mit nem Zwerg drauf ist - ist das
gleich gewebliche Nutzung? (wobei fast alle an Reitschulbetrieb oder
halbtote Pferde in der Sommerhitze mit fetten Tousirsten drauf denken) Also
die Ponys werden so wenig von den "Touristen" geritten, dass es den bei
allem nicht schlecht geht, eigendlich haben wir die nur noch, weil wir sie
schon lange haben und nicht mehr weggeben können.

3.das Postin mit chiropraktik usw. hab ich nur gepostet, weil ich kurz
vorher mal eins darüber gelesen hab, uns wollte nun mal den Unterschied
wissen. Ich hab das jetzt nicht gepostet, um da irgendwas noch für mein
Pferd herrauszufinden oder so... aber schön,wie einige hier kombinieren
können ... und sich dabei was einbilden... und anderen was unterstellen ...
Die Zahnrobleme waren ,weil unser altes Pony Max beim fressen immer so
krümelt - die anderen nicht - er sit trotzdem dick und rund, aber ich hab
überlegt , ob das was mit den Zähnent zu tun haben könnten - unt
tatsächlich, er hatte Zahnhaken, die der TA weggeraspelt hat.

4.jetzt mal die geschichte zu meinem Wallach ... (zur Frage: es ist meiner -
ich hab ihn gekauft- daber meine Eltern bestimmen, was mit ihm passiert, da
sie ihn ja all die Jahre (1,5) durchgefüttert haben.
Also:
ich hab früher immer mein Pony (6 jahre Lang) geritten und bin im Reitstall
im Nachbarort zum reiten gegangen. Dort hab ich dann vor ca. 2,5 Jahren ein
beistellpferd entdeckt, dass da untergestellt wurde, weil der besitzer
(züchter, hatte viele Pferde und auch ne Landwirtschaft und hat den
Reitstellbesitzer mit Futter versorgt, dafür musste der Stallbesitzer seine
Pferde ausbilden, unterstellen und verkaufen) ihn nicht loswurde.Weil er
koppt. Naja, ich fand ihn sofort toll und wollt ihn unbedingt haben, und da
ich für mein Pony zu groß wurde, durfte ich ihn schließlich haben.
Dann wollte der Bestizer ihn erst nich an uns verkaufen, weil er ihn schon
versprochen hatte, und dann ging er nach Hamburg für 6 Monate.Als er
zurückkam - das mädel kam nicht klar mit ihm - sollte er als Voltipferd
ausgebildet werden, damit der Preis hochgeht.Danach wollte der Besitzer viel
mehr als das, was abgemacht war und ich konnt ihn mir nicht leiten, und er
wurde im Reitstall behalten in der Hoffnung, dass ihn jemand kauft.Dann hat
er sich auf der Koppel verletzt und war ca. 4 Monate nicht zu reiten. Er
wurde nicht gekauft und ich durft ihn schließlich im Juli 2001 für den erst
abgemachten Preis günstig haben.
Ich hab ein Jahr warten müssen, bin fast jeden Tag zum Stall gekommen
(außer das 1/2 Jahr als er in Hamburg war) und hab ihn während seiner
Veletzung so oft wie möglich betreut - der Stall da ist nicht so toll ... -
und musste mir ständig anhören, was es für ein Fehler ist, ein Koppendes
Pferd kaufen zu wollen (von wegen "Anstecken", Kolik usw... - totaler
Quatsch!)
[ich hatte auch mal ein Posting hier vor 2 Jahren - übers koppen - dass dann
so ewig lang wurde (wersicherrinnert) ]
Dann hatten wir ein schönes Jahr zusammen und dann lief er mal nen Tag nicht
ganz taktklar, dann nach ein paar wochen lief er mal nen Tag lahm.Dann ging
alles wieder top, aber anfang sommer find das wieder an, dann aber fast ne
Woche lang und ca 3 Wochen später war er wieder lahm. Mein normaler TA
konnte nicht sagen, mein Schmied meinte, es könnte ne Hornsäule sein, dann
wurden verschiedene Hufeisen ausprobiert, die besserung brachten, aber keine
endgültige "Heilung, dann dachte mein Schmiedt, er ist fühlig, da ja in den
letzten 2 Wochen so oft die Eisen gewechselt wurden.
Nach ner Woche hab ich dann den Pferdearzt anbgerufen, und dann wurde
geröntgt usw., was festgestellt wurde, war, dass überall im Huf viele klein
und 3 große Splitter in dem Gelenk halt sitzten... das entzündet sich halt
und die entzündung wird immer schlimmer, bis es dann (laut TA) 2 Jahren so
schlimm wird, dass es keine Fuß mehr aufsetzen kann. Der TA hätte nen
Nervenschnitt machen können, was dann bewirkt hätte, dass er schmerzfrei
hätte laufen können.Problem:temperamentvolles Pferd --> zerstört sich viel
schneller und hätte dann ca. noch ein Jahr gelebt, bis dann aufgrund der
Zerstörung irgend was anderes kaputt geht.
Wir hätten ihn gerne operrieren lassen, aber TA meinte, auf grund des
häftigen befundes, und dass Operationen im Huf ein großes Risiko darstellt
und bei den Splittern eine absolute Heilung hat wenig chancen.
Laut befund ist die Verletzung durch längere Krafteinwirkung entstanden.Ein
Sturtz könnte nicht die Ursache sein ...
Das eine führt also zum schnelleren Tod (obgleich vielleciht schmerzfrei,
aber ihn dann auf der Koppel rennen zu sehen und zu wissen, dass das nur
noch mehr schadet) und das andere ist teuer, aufwendig und sehr ungewiss.
Weiterhin srechen meine Ellis da mit und sie fanden auch, dass es beides
nicht doll ist.Ich hätte ihn gerne opperieren lassen, aber davon riet der TA
ab.
Dummerweise machten wir keine Vorkaufsuntersuchung, weshalb wir das nicht
nachweisen könnnen-->

Vorgeschichte:
In dem Reitstall stand er erst in einer rundumgeschloßenen Box, oben gitter,
unten holz.Pferde kamen nur zum Reiten raus und standen sonst alleine.also
nicht so toll.da hat er halt immer gekoppt (Krippensetzer), da wurde dann
die Krippen usw. (also [fast] alle aufsatzstellen) rausgenommen - weil es
nervt und auf die Reitschulgäste nen schlechten eindruck macht - und er
fing an, mit den Hufen gegen die Wände zu treten.Irgendwann wurde er in eine
reine gitterbox gesteckt, wo er mher gegentraten konnte, da hat er dann aber
auf den Stangen gekoppt, aber die Gitterboxen waren nicht im Hauptstall.Dann
kam er zu mir und es wurde wesentlich besser mit dem koppen, beim anbinden
dann garnicht mehr, und auch nicht auf der koppel, im Stall selten, da er
mit dem anderem Pferd zusammensteht und das nur ca. 8 Stunden in der Nacht.

Seine Verletungen könnten also von dem gegenschlagen oder von der
koppelverletzung, deren Ursache völlig unkar ist, kommen. Was bei der
Koppelverletzung war, kann ich nciht genauer sagen, da da kein TA geholt
wurde und somit keinen geanue Diagnose gemacht wurde.

5.
Darauf hin meinte der TA, ein halbes Jahr oder so könnte noch helfen,
vielleicht geht das noch zurück mit der entzündung und er kann so als
koppelpferd bleiben oder als beistellpferd.
Er stand also ein halbes Jahr, aber trotz entzündungshemmernder mittel (was
genau das für zweug war, dass er ihm verschrieben hat, weis ich nicht mehr)
wurde die Lahmheit erst besser, dann aber wieder gut sichtbar, aber nie so
schlimm, daß er gar nicht mehr laufen kann. Man sieht es im Trab gut, im
Schritt garnicht und im Galopp schwer.Reitern wär wahrscheinlich quälerei.
Es ist also nicht so, dass er unendliche Schmerzen hat ,sicherlich tuts
weh - sonst würde er nicht lahmen, aber er ist dick und rund, hat seine
kumpel auf der Koppel ,frisst gut und es wird sich ausreichend um ihn
gekümmert. Vergelchbar mit einem Pferd, dass Athrose hat oder so.Weiterhin
wandert der Ta hier oft ganug rum (impfung, Wurmkur, usw.) und würde sagen,
wenn es inakpzeptabel wäre ...
Da er aber nicht mehr "nutzbar ist", muss er leider "weg", wie gesagt, meine
ellis sehn nicht ein, warum sie ein Pferd, dass so unmengen frisst und
kostet, noch sein leben lang (so lange wie es halt noch geht) durchfüttern,
ohne dass es dafür was leistet.
Die anderen haben wir aentweder schon über 20 jahre und die sind schon uralt
und bekommen gnadenbrot, oder sie tragen weigsten noch mal im sommer eine
kind über die Wiese, oder sie habe asusicht, später von meiner jetzt 5 J
jährigen schwester geritten zu werden.
Erst wurde als Beistellpferd inseriert, und da haben sich welche
gemeldet.Eine wollte mit ihrer TOcher zusammen ins gelände und hat nicht
kapiert, dass er nicht mehr zureiten geht und die andere wollte nicht
unterschreiben und nichts bezahlen, und dachte, sie könnte ihn heilen.
Das wollte ich auch nicht, entweder wird er doch noch geritten, oder es wird
an ihm herrumgedocktort und schließlich doch an den Schlachter verkauft.
Da wollten wir ihn selbst zum Schlachter geben.Der erste der kam, den
engargierte unsere Nachbarin, weil ihr Pony zu alt war, das gab sie umsonst
weg und er sollte unseren eigendlich nur mal angucken.er wollte auch unser
36 jährigen mitnehmen, und im gespräch kamen so ein par sehr unsympatische
Wörter /Sätze raus wie: "der alte Bock geht auch mit auf den Hänger, und
wenn nicht, dann stoß ich ihnrauf" ... "und wenn der Kaputte (Gamson) auch
mit kommt, wird halt gestapelt (das nachbarpony war ja auch schon
drin)".Weiterhin interessierte sich der gute mann nehr für den Stammbaum
usw., anstatt sagen zu können ,wann die Pferde gesclhachtet wurden
usw..Außerdem war der auch Pferdehändler und wer weiß,was der sonst mit dem
gemacht hätte ...

Das zweite mal waren es 2 Männer, angeblich echte Pferdeschlachter, die für
ihn erst 50 ,- Euro geben wollten, bei 100,- waren sie angeblich schon bei
der höchsten grenze. Als mein Vater dann meinte 400 wär das wenigste,meinten
sie auf einmal 350,-, und nicht mehr.Schon klar, dass sie möglichst wenig
ausgeben wollten, aber von 50 bis 350 ist etwas heftig.Wenn sie schon im
Preis so lügen, wer weiss, ob sie dann auch lügen, was das sofortige
schlachten angeht usw.
Wir wollen, das er an einen schlachter kommt, der möglichst seriös ist,von
dem er nicht weiterverkauft wird und bei dem man sichersein kann, dass er
auch wirklich geschlachtet wird,natürlich möglichst so,dass er davon nicht
viel mitbekommt.Leider wollen meine ellis auch mind. 400,- Euro, da der
erste 600 geben wollte und der reittallbesitzer auch meinte,dass es mind.
500 für ein Pferd solcher maße gibt, weiterhin sollen davon auch die hohen
TAkosten bezahlt werden, also keinen Gewinn, aber halt den entstandenen
Schaden mgl. begleichen.die Zahlen hab ich eigendlich genannt, um klar zu
machen,dass da was nicht mit den schlachtern stimmen konnte.geben wir ihn
kostenlos an menschen,die angeblich noch mal das glück mit ihm versuchen
wollen, kann man nicht sichergehen, ob sie ihn nicht schnell selber zum
schlachter schaffen und sich selber das geld einstecken und ihm noch
irgendwas anderes zu muten.Hört sich hart an, ist aber leider so. Das da
weiter meine persönlichen gefühle ne rolle spielen, und ich ihn am liebsten
gar nicht geggeben will, kommt noch dazu.
Wir wollen also nicht die Zeit nutzen, um zu gucken, wer am meißten zahlt,
sonder wer das sicher schnell und ohne verarsche verledigt.
Falls ihr "gute" Schlachteradressen in MVP habt, mailt sie mir bitte.


Ich hoffe, damit hat sich einiges geklärt. Ich will halt nicht, dass er noch
seine letzten Tage in nem Wagon eingepfercht zubringt, oder als
Touritenpferd verschuert wird, oder an ihm herrumexperimentiert, oder sonst
was.
Leider gibt es in meiner gegend nicht so viele Pferdeschlachter (könnt ja
mal probehalbter in den gelber seiten nachgucken!!!).Und bis nach
Leipzig/Bremen/Hamburg kann ich ihn nicht fahren.es wird schon schwer genug,
es möglich zu machen, ihn auf dem Transport zum schlachthof in meiner nähe
(100 km!) möglich zu machen.

Glaubt nicht, dass mir die entscheidung leicht mache, es mir leicht fällt
ihn jedes mal dem Schlachter vorzustellen, und mir jedes mal Leute anhören
zu müssen, die sonstwas mit ihm vorhaben und trotzdem die Angst habe zu
müssen, dass er auf nen Schlachtviehtransport nach Italien landet... -
manchmal ist man so besorgt, dass es vielleicht nicht immer die beste
Entscheidung getroffen wird, ich bitte das zzu entschuldigen -
daher danke ich der masse der "poster", die so herrlich spekuliert haben und
zynisch, oft unsachlich, und rücksichtslos geantwortet haben und bitte euch
daher, jetzt die Wörter des vorherigen langen Textes auf die Goldwaage
zulegen, wegen evtl. schreibfehlern zu posten usw.

- Danke!

Matthias Baertschi

unread,
Feb 3, 2003, 6:13:15 PM2/3/03
to
Okok... jetzt mal ne andere Frage zu dem was ich zuerst geschrieben habe,
hast Du Dir auch schon Gedanken darüber gemacht das Pferd zu beleiten oder
wenigstens begleiten zu lassen? Dann wärst Du Dir sicher, dass
das Pferd erlöst ist und der Schlachter ist dann vielleicht auch nicht so
grob...
Matthias


"Janine Jäger" <jan...@menphis.de> schrieb im Newsbeitrag
news:b1mqr0$coj$04$1...@news.t-online.com...

Matthias Baertschi

unread,
Feb 3, 2003, 6:43:14 PM2/3/03
to

> Hör mal, Michael macht sich nicht lustig, er räumt nur mit allen
> Selbsttäuschungsmanövern und mit allem Selbstbetrug auf. Der sagt Nane die
> bittere Wahrheit.
>

Grundsätzlich war meiner Meinung vorallem das mit EBay fehl am Platz, oder
gibts hier jemanden,
der sein Pferd geschlachtet über EBay anbietet?

> Sein Posting sollte den Eltern von Janine gegeben werden - dein erstes
> Posting auch und das von Mathias Bärtschi - damit sie verstehen, was es
> bedeutet, für ein Pferd verantwortlich zu sein.

Sorry, wer sind die 3 Personen? Michael, ich und wer?


> Bei all den Kosten, die ein Pferd zu Lebzeiten verursacht, kann man ihm
> wirklich einen würdigen Tod geben; oder man sollte besser kein Pferd
halten,
> wenn man auf die paar Euro angewiesen ist.

Oh ja wie recht Du hast... Habe kürzlich ein junges Pferd gekauft (3j) (wie
schon erwähnt, ich mache Springreiten, Military und Dressur) Es ist ein
CH-Sportpferd mit guter Abstammung gute Klassierungen
an den Fohlenchampionaten (1, 3, usw.) usw.
Aber auch wenn ich einen gewissen Preis bezahlt habe für das Pferd, war es
mir vom ersten Tag her klar, das Geld das ich bezahlt habe ist auf eine Art
"weg". Zudem habe ich noch Geld für eventuelle Tierarztkosten bei einem
zwischenfall auf der Seite, also so gesehen muss das Pferd nicht unter den
Finanzen leiden. (vor 4.5. Jahren mussten wir einen 12jährigen Hannoveraner
Kollik operieren, hat schlussendlich etwa 5000 Euro gekostet die Operation,
heute ist er 17 und läuft immer noch Springprüfungen mit mir... wäre echt
schade gewesen wenn wir die Operation nicht gemacht hätten (obwohl ich auch
nicht alles behandeln lassen würde!))
Auch bin ich der Meinung, dass man sich kein Pferd kaufen sollte wenn nacher
das Geld für einen Zwischenfall nicht vorhanden ist oder man finanziell
keinen Tierartzt konsultieren kann. Schliesslich kann das Pferd nichts
dafür... vielleicht lieber mal ein Pferd weniger besitzen dafür für
eventuelle Kosten decken können, denn ein Pferd kann sich ja schliesslich
nicht auswählen wohin es kommt.

Was ist Geld gegenüber der Freude die uns die Pferde bringen?!

(Gute Nacht allerseits)


Vollmeier René (vollmi)

unread,
Feb 4, 2003, 1:51:06 AM2/4/03
to
Hi Janine

"Janine Jäger" <jan...@menphis.de> schrieb folgendes:


> okay, nun mal zu euren Vermutung,vorwürfen, unterstellungen usw.
> --> jetzt wird lang!

[SNiP]

Schön lang aber immernochnicht beantwortet, warum du nicht beim Pferd
bleibst wärend des Bolzenschusses.

Desweiteren, kannst du deinen Eltern sagen das es dein Pferd ist (du
hast es nach deiner Aussage bezahlt) und sie eigentlich nix dazu zu
sagen haben was damit passiert. Halt auf die Gefahr hin das sie dich was
Futter angeht nicht mehr gratis dran teilhaben lassen. Was es IMHO wert
ist. Denn sie haben dir nicht gesagt das sie eine Gegenleistung erwarten
für die Unterstützung.

mfG René

Christina Loewe

unread,
Feb 4, 2003, 2:14:16 AM2/4/03
to

>>. Er wollte Nane eindringlich
>>darüber aufklären, sie kennt diese Praktiken ja noch nicht.
>>Nane ist kein Kind mehr, sie ist 16 oder 17: Sie wird die richtige
>>Entscheidung treffen, notfalls gegen den Willen ihrer Eltern.
>
>

Hi,

an dieser Stelle mal den Einwand, dass 17 Jahre auch noch nicht
erwachsen heisst. Es ist wichtig, Janine klar zu sagen, was ihr selbst
hinter der Sache seht... aber es waere deutlich entgegenkommender und
hilfreicher, es in einer halbwegs angemessenen Form zu tun.

Uebrigens gerade heute ist 17 Jahre noch weit davon entfernt "reif"
genug zu sein. Nur mal zur Anregung.

Gruß Christina

Christina Loewe

unread,
Feb 4, 2003, 2:25:32 AM2/4/03
to
HI Janine,

>
> 4.jetzt mal die geschichte zu meinem Wallach ... (zur Frage: es ist meiner -
> ich hab ihn gekauft- daber meine Eltern bestimmen, was mit ihm passiert, da
> sie ihn ja all die Jahre (1,5) durchgefüttert haben.

Finde ich nicht okay. Nur weil Deine Eltern ihn fuettern, bist Du nicht
die Verantwortung los. Sonst haetten meine Eltern auch ueber mein Pferd
bestimmen muessen. Wenn Du es wirklich anders willst, dann wirst Du
einen Weg finden koennen. Sonst steh bitte dazu und schieb es nicht auf
Deine Eltern.


> Leider gibt es in meiner gegend nicht so viele Pferdeschlachter (könnt ja
> mal probehalbter in den gelber seiten nachgucken!!!).Und bis nach
> Leipzig/Bremen/Hamburg kann ich ihn nicht fahren.es wird schon schwer genug,
> es möglich zu machen, ihn auf dem Transport zum schlachthof in meiner nähe
> (100 km!) möglich zu machen.

100 km ist nicht die Welt, wo liegt das Problem?

Also: 1. empfehle ich Dir, dass Du, einer Deiner Eltern oder jemand, den
ihr gut kennt bei der Schlachtung dabei ist. Das ist naemlich die
einzige Moeglichkeit sicher zu gehen. Und in meinen Augen ist man dies
seinem Tier schuldig.
2. Wenn Deine Eltern 400 Euro haben wollen und ein Schlachter, der aber
gut zu sein scheint nur 300 Euro bietet, uerberleg Dir, wo Du 100 Euro
fuer Deine Eltern auftreiben kannst. Wenn Dir das Pferd so am Herzen
liegt, sollte auch dies moeglich sein.
3. TA nach Schlachter fragen.


Gruß Christina

Christina Loewe

unread,
Feb 4, 2003, 2:27:38 AM2/4/03
to

>
> Schön lang aber immernochnicht beantwortet, warum du nicht beim Pferd
> bleibst wärend des Bolzenschusses.
Hi Rene,
sie muss nicht selbst dabei sein. Aber irgendjemand vertrauenswuerdiges
schon.
Es kann nicht jeder sich damit auseinandersetzen. Wir hatten das Thema
vor etwa einem halben Jahr.


Gruß Christina

Reinhild Nürnberger

unread,
Feb 4, 2003, 2:47:55 AM2/4/03
to

Ralf Schmode <rsch...@gmx.net> schrieb in im Newsbeitrag:
b1mq51$fm4$00$1...@news.t-online.com...

Hallo Ralf,

> so ist Michaels Posting bei mir auch angekommen.

Ich bin ja froh, dass andere das auch so verstanden haben.

>Über die Diktion kann man
> streiten, aber ich habe bei mehrmaligem Lesen des Ausgangspostings auch
den
> Eindruck gehabt, daß einige Formulierungen dort sich mit dem Eindruck
> "beißen", den das Posting als Ganzes vermitteln soll.

Mir ist der Gedanke gekommen, ob das Ausgangsposting mit Absicht so
formuliert worden ist, damit Antworten wie die Michael´s provoziert werden.
Mit einem solchen Posting hätte Nane dann Beweise, die ihre eigenen
Befürchtungen bestätigen.

> Ich war selbst nie in einer solchen Situation

ich auch nicht; immer wenn das Geld kanpp wurde, habe ich eine zusätzliche
Arbeit angenommen. das funktioniert auch bei einem jungen menschen ganz gut.

>aber ich würde mir möglicherweise mein Leben lang
> Vorwürfe machen, wenn ich es täte. Ich habe es schon mal hier zu Protokoll
> gegeben und tue es nochmal: Der Gedanke daran, ein Pferd, das mich einen
> Teil meines Lebens begleitet hat, nach seinem Tod als Nahrungsmittel zu
> "verwerten", ist mir unerträglich, erst recht, wenn die Voraussetzung
dafür
> ein monatelang verlängertes Leiden ohne angemessene Behandlung wäre.

Ich habe vor zwei Jahren Cäsar im Alter von 28 jahren verloren. Er hatte
meinen Mann und mich 23 schöne Jahre lang begleitet. Ich kann mich deiner
obigen Aussage nur anschliessen.
>
Grüße aus dem frostigen, eisigen Wienerwald (fröstel, Ribanna und ich gehen
heute in die neue Halle zum Spielen).

Reinhild


Reinhild Nürnberger

unread,
Feb 4, 2003, 3:11:04 AM2/4/03
to

Matthias Baertschi <matthias....@gmx.net> schrieb in im Newsbeitrag:
3e3efeaf$0$334$5402...@news.sunrise.ch...
>
Hallo Matt,

> Grundsätzlich war meiner Meinung vorallem das mit EBay fehl am Platz, oder
> gibts hier jemanden,
> der sein Pferd geschlachtet über EBay anbietet?

Ich denke, dass Michael den Bericht über das Feilschen 50-400 euro, u.s.w.
als genau so deplaziert angesehen hat. mir hat diese aufzählung weh getan.


>
> Sorry, wer sind die 3 Personen? Michael, ich und wer?

Du zweimal, sorry, mein Irrtum.


>
> Oh ja wie recht Du hast... Habe kürzlich ein junges Pferd gekauft (3j)
(wie
> schon erwähnt, ich mache Springreiten, Military und Dressur) Es ist ein
> CH-Sportpferd mit guter Abstammung gute Klassierungen
> an den Fohlenchampionaten (1, 3, usw.) usw.

Schön, ich habe eine jetzt siebenjährige Halblbutstute, die ich an ihrem
ersten Lebenstag gekauft habe (nach eingehender Besichtigung der Eltern des
Pferdes).

> Aber auch wenn ich einen gewissen Preis bezahlt habe für das Pferd, war es
> mir vom ersten Tag her klar, das Geld das ich bezahlt habe ist auf eine
Art
> "weg".

Mir war auch klar, dass die Aufzucht eines Fohlens dreimal so viel kosten
würde wie der Kauf eines vierjährigen Pferdes nach vier Jahren. Ich wollte
einmal in meinem Leben ein Fohlen haben es war mir egal, dass mich Freunde
als "teppert" einstuften.

>Zudem habe ich noch Geld für eventuelle Tierarztkosten bei einem
> zwischenfall auf der Seite, also so gesehen muss das Pferd nicht unter den
> Finanzen leiden. (vor 4.5. Jahren mussten wir einen 12jährigen
Hannoveraner
> Kollik operieren, hat schlussendlich etwa 5000 Euro gekostet die
Operation,
> heute ist er 17 und läuft immer noch Springprüfungen mit mir... wäre echt
> schade gewesen wenn wir die Operation nicht gemacht hätten (obwohl ich
auch
> nicht alles behandeln lassen würde!))

5000 euro wäre auch für mich heftig; vielleicht schließe ich doch die
Kolik-Versicherung ab, die im Vergleich dazu nicht so teuer ist. Danke für
die Erinnerung!

> Auch bin ich der Meinung, dass man sich kein Pferd kaufen sollte wenn
nacher
> das Geld für einen Zwischenfall nicht vorhanden ist oder man finanziell
> keinen Tierartzt konsultieren kann. Schliesslich kann das Pferd nichts
> dafür... vielleicht lieber mal ein Pferd weniger besitzen dafür für
> eventuelle Kosten decken können, denn ein Pferd kann sich ja schliesslich
> nicht auswählen wohin es kommt.

Richtig. Es waren in der letzten Zeit ein paar Postings in dieser NG, wo die
Verantwortung gegenüber dem Pferd etwas locker genommen wurde. Dazu kam noch
die Sendung über Haflinger, die entsetzlich gewesen sein muß.


>
> Was ist Geld gegenüber der Freude die uns die Pferde bringen?!

Ich möchte meine Ribanna nicht mehr missen ... je ne regret rien
(hoffentlich richtig, Französisch kann ich nur rudimentär).

Liebe Grüße,
Reinhild

Reinhild Nürnberger

unread,
Feb 4, 2003, 3:21:39 AM2/4/03
to

Christina Loewe <Christi...@web.de> schrieb in im Newsbeitrag:
b1np2j$14rluq$1...@ID-165056.news.dfncis.de...
>
Hallo Christina,

> an dieser Stelle mal den Einwand, dass 17 Jahre auch noch nicht
> erwachsen heisst.

17 Jahre ist ein Alter, in dem man

- Vielleicht schon den ersten Freund hat
- In die Tanzschule geht
- Auf die ersten Bälle geht
- Bald Auto Fahren lernen wird
- Bald wahlberechtig ist.

- In diesem Alter darf man in den Ferien schon was zuverdienen.
- In diesem Alter kann man auch schon freiwillige Verzichte leisten (z.b.
auf die nächste Urlaubsreise).
- In diesem Alter kann man den Eltern auch seine eigenen Argumente klar
machen, ohne etwas erzwingen zu wollen.

>Es ist wichtig, Janine klar zu sagen, was ihr selbst
> hinter der Sache seht... aber es waere deutlich entgegenkommender und
> hilfreicher, es in einer halbwegs angemessenen Form zu tun.

Ich halte Janine für intelligent genug, um zu verstehen, was die Postings
aussagen sollen.


>
> Uebrigens gerade heute ist 17 Jahre noch weit davon entfernt "reif"
> genug zu sein. Nur mal zur Anregung.

Janine´s Antwort Posting ist reif genug und (fast) frei von Aggressionen.
Sie wird mit den Denkanstößen umgehen können.

Anders als in vielen jetzt nicht diskutierten Ländern, steht uns in
Mitteleuropa das Wissen der ganzen Welt zur Verfügung.
Janine kann alle Infos einholen, die sie braucht.

Liebe Grüße,
Reinhild


Knut Krueger

unread,
Feb 4, 2003, 3:11:39 AM2/4/03
to

Janine Jäger schrieb:


> Wir wollen also nicht die Zeit nutzen, um zu gucken, wer am meißten zahlt,
> sonder wer das sicher schnell und ohne verarsche verledigt.
> Falls ihr "gute" Schlachteradressen in MVP habt, mailt sie mir bitte.


Hallo Janine,
es gibt keine guten Schlachteradressen.
Wenn ein Schlachter meint, dass das Pferd mehr Geld bringt, wenn es
lebend den Schlachtbereich verlässt, so wird es das tun, wenn ihm keiner
auf die Finger sieht.
Suche Dir einen aus, der finanziellen Anforderungen deiner Eltern
entspricht. Fahrt das Pferd möglichst selber hin. Vereinbare, dass das
Pferd als erstes Tier gleich nach der Öffnung getötet wird und warte so
lange bis das Pferd am Boden liegt. Alles andere ist Augenwischerei.

Lässt Du ihn fahren, so musst Du damit rechnen dass er zum Schlachthof
in einem Rallytransport gestopft wird und mit zahlreichen Verletzungen
ankommt.
Nimm Die eine große Gerte mit, denn falls er nicht freiwillig
hineingeht, wird Dir nichts anderes übrig bleiben als ihn hineinzuprügeln.

Die Menschen auf einem Schlachthof haben keine Zeit für lange Versuche.
Am besten verlangst Du von Deinen Eltern, dass sie den Teil am
Schlachthof übernehmen. Das wird sie hoffentlich kurieren um 400 Euro zu
handeln.

Ansonsten können sie gleich mehr Geld verlangen und ihn am
Eisenbahnwaggon nach Italien abliefern.
Ich hab das ganze mit zwei Schulpferden vom Verein mit 18 Jahren
miterlebt. Die Pferde mussten 140 Km gefahren werden (im
Rallytransporter ohne Trennwand) weil sie damals dort etwa 250 DM mehr
gebracht haben.
Es war zwar nicht das erste Tier, das ich beim töten gehalten habe, aber
es war das bleibenste Erlebnis....

Viele Grüße
Knut Krüger

Michaela Schoenhoff

unread,
Feb 4, 2003, 3:28:47 AM2/4/03
to
Hallo Janine,

erst einmal möchte ich Dir sagen, wie leid mir das für Dich tut. Wir hatten
das Thema gerade vor 3 Monaten. Es ist fällt sicher niemandem leicht sein
Pferd töten zu lassen - egal auf welche Art und Weise.
Und niemand kann Dir unterstellen nicht wenigsten alles in Deinen
Möglichkeiten stehende versucht zu haben um dem Pferd noch zu helfen, um
letztendlich doch die Entscheidung zu treffen, dass es besser wäre das Pferd
zu töten.

Nachdem hier aber Deine Eltern aus wirtschaftlichen Gründen auch mitreden -
kann ich zum Teil ja verstehen - will ich Dir mal von den Aussagen unseres
Schlachters (rein wirtschaftlich) berichten, der sein Herz für die Pferde
und die Menschen nicht verloren hat.

Wenn es sich um einen naheliegenden oder ortsansässigen Schlachter handelt
wird er sehr wenig zahlen, weil es sich heutzutage kaum noch rechnet - wenn
man mehr Geld haben will - kannst Du davon ausgehen, dass das Pferd auf
einen Transport (an den Subventionen wird ordentlich Geld verdient) kommt
oder doch noch irgendwie weiter verhökert wird. Das wird Dir auch ein
korrekter Amtstierarzt bestätigen.

Ein gut genährtes, "trainiertes" Pferd kann regulär bis zu 400 Euro bringen,
aber wenn das Pferd "nur noch" auf der Koppel stand, dann hat es Fett
angesetzt und das bringt massiven Abzug, dann dürfte der Preis irgendwo
zwischen 200 und 300 Euro liegen.

Wenn Du sicher sein willst, das es getötet wird muss ich all den anderen
hier zustimmen, dann sollte jemand beim Bolzenschuß dabei sein. Wir hatten
den Vorteil, dass das Pferd unserer Tochter bei uns am Hof erschossen wurde.
Geht leider nicht überall, da das Pferd innerhalb von 45 Minuten dann in der
Schlachterei sein muss und viele Amtstierärzte dieser Methode nur nach
einigen verbalen Kämpfen zustimmen.

Wir haben noch 50 Euro für das Pferd erhalten, allerdings gings bei uns
nicht um die Finanzen, unsere Tochter wollte nicht das ihr Pferd in die
Tierkörperverwertung kommt, dass war für sie noch unheimlicher als die
Tatsache, dass andere ihr Pferd essen.

Nur kann ich Dir auch eines sagen, sollte dieser besagte Schlachter
(inzwischen 65 Jahre) seinen Beruf nicht mehr ausüben, dann wird keines
unserer Pferde mehr erschossen, dann gibt es nur noch einschläfern - koste
es was es wolle. Und wenn ich für die "Entsorgungskosten" eine extra
Putzstelle annehmen müsste. Denn ich wäre nicht in der Lage mein Pferd zu
irgendeinem Schlachthof zu fahren.

Und in Sachen guter oder schlechter Schlachter, auch hier möchte ich all den
anderen zustimmen, die geschrieben haben den TA danach zu fragen.

Ich weiß, dass Du erst 17 Jahre bist, gehst Du noch zur Schule, oder bist Du
schon in einer Berufsausbildung ? Wenn Du Dein Pferd lieber einschläfern
lassen möchtest, dann könntest Du Deinen Eltern vorschlagen, dass Du das
Geld dafür abarbeitest oder Du Dir vorübergehend einen Nebenjob suchst - ich
weiss ja nicht wie Deine Möglichkeiten sind.

Gruß
Michaela


Matthias Baertschi

unread,
Feb 4, 2003, 4:03:33 AM2/4/03
to

"Susanne Kliebisch" <sus...@kliebisch-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:b1m27b$142s2a$1...@ID-9879.news.dfncis.de...
> seid wann werden denn Schimmel geschlachtet?????
> Bei uns in der Gegend packt kein Metzger einen Schimmel an - wegen der oft
> auch im Innern auftretenden Melanome.
> MfG
> Susanne
>
>

Das haben soviel ich weiss alle Schimmel (wenn sie ein gewisses Alter
erreichen)
Die werden schon geschlachtet und auch verwertet, aber es bleibt nicht viel,
und ist mit
viel Arbeit des Metzgers verbunden, daher gibts nichts oder fast nichts...


-----= Posted via Newsfeeds.Com, Uncensored Usenet News =-----
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-----== Over 80,000 Newsgroups - 16 Different Servers! =-----

Katje Binder

unread,
Feb 4, 2003, 4:20:08 AM2/4/03
to
Am Mon, 03 Feb 2003 17:19:08 +0100, schrieb Michael A. Naujoks
<noe...@ghostwind.de>:

>On Mon, 03 Feb 2003 16:01:54 GMT, bin...@uni-muenster.de (Katje
>Binder) wrote:
>>schlecht geschlafen?? Was soll die Anmache?
>>Was aetzt Du hier gegen Janine, wenn die in einer Riesenzwickmuehle
>>steckt, weil ihre Eltern! das Pferd nicht einschlaefern lassen
>>wollen??
>
>Und sie das Pferd, das erlöst werden sollte, Monate lang leiden lässt,
>weil ihr kein Metzger gefällt und sie diese, die sich die Mühe machen
>zu ihr zu fahren, vom Hof jagt.
>Und sie wissen will, ob der, der am meisten zahlt in Ordnung ist.
>Wenn sie gefragt hätte, ob jemand einen Metzger in ihrer Nähe kennt,
>der es möglichst sanft macht, hätte ich mich raus gehalten.

Hi Michael,

da haben wir wohl beide etwas ueberreagiert ;-)
Wenn ich sie richtig verstanden habe, sind es ihre Eltern, die
unbedingt noch was an Geld abraeumen wollen, was ich nicht
nachvollziehen kann.
An ihrer Stelle wuerde ich das Pferd vom TA einschlaefern lassen und
die Rechnung notfalls vom Taschengeld oder so abstottern. Fuers Pferd
waere es so besser.

Gruss,

Katje
--
http://www.omi-schreibt.de
http://mitglied.lycos.de/kazibo/
Last Update: 10.11.2002

Christina Loewe

unread,
Feb 4, 2003, 4:40:48 AM2/4/03
to

>
> Janine´s Antwort Posting ist reif genug und (fast) frei von Aggressionen.
> Sie wird mit den Denkanstößen umgehen können.

Hi Reinhild,

ich hab nichts gegen Denkanstoesse, ich hab auch nichts gegen deutliche
Denkanstoesse, aber gegen diese Art hatte ich schon was. Und das obwohl
mir absolut die gleichen Gedanken gekommen sind und ich sehr wohl weder
das Verhalten von Janine noch und v.a. das ihrer Eltern billige. Es
haette durchaus gereicht einen solchen Spruch abzulassen und den Rest
ein klein wenig gemaessigter. Oder wenigstens eine Erklaerung dazu...
nicht jeder kennt die Schreiber hier so gut, dass man sogleich weiss,
wie etwas zu deuten ist.


Sorry, vielleicht bin ich und eine ganze Reihe anderer Menschen unreif
oder hypersensibel... aber ich haette mit 17 diese Art alles andere als
hilfreich gefunden. Und wie wenig erwachsen Janine ist, merkt man sehr
wohl an ihren Antworten.


Also vielleicht sollte ich dazu lernen und demnaechst jedem erzaehlen:
"hei du bist erwachsen, sowas hast du gefaelligst zu (ab) zu koennen, zu
ertragen und ueberhaupt... *demjenigendasEiswasseruerbergiess*" Es gibt
eine ganze Menge Gelegenheiten, wo man derartige Sprueche anbringen
koennte. Einfach weil der Grossteil der Menschheit alles andere als
verantwortungsbewusst oder gar erwachsen ist.
Es wenigstens ein kleines bißschen hoeflicher zu versuchen, hat nichts
mit Weichspuelerei zu tun. Noch lauter und noch deutlicher kann man
jederzeit werden.


Gruss Christina


Julia Bückmann

unread,
Feb 4, 2003, 5:12:05 AM2/4/03
to
Hallo Rene,


> Schön lang aber immernochnicht beantwortet, warum du nicht beim Pferd
> bleibst wärend des Bolzenschusses.

Weißt Du Rene, ich bin keine 17 mehr (leider :-) aber ich brächte es
auch nicht fertig, neben meinem Dicken zu stehen und zuzusehen und ich
bilde mir ein, mich bisher vor noch keiner Verantwortung gedrückt zu
haben - ganz im Gegenteil.
Ich kann der Janine das sehr gut nachempfinden, dass sie nicht unbedingt
zusehen will, so schön und ehrlich diese Geste dem Pferd ggü. auch wäre.
In meinem Fall habe ich jemanden, dem ich sehr vertraue und der auf das
Pferd bis zum letzten Atemzug aufpassen wird.


> Desweiteren, kannst du deinen Eltern sagen das es dein Pferd ist (du
> hast es nach deiner Aussage bezahlt) und sie eigentlich nix dazu zu
> sagen haben was damit passiert.

Das ist ja nun wohl auch quatsch.
Sie ist 17, somit nich volljährig und die Eltern werden den Kaufvertrag
wohl unterschrieben haben. Außerdem steht das Pferd auf dem Anwesen der
Eltern und wird auch dort unterhalten.
Ich könnte die Eltern verstehen, wenn sie zugunsten des Pferdes selber
entscheiden wollen. Wenn z. B. meine Tochter ihr Pferd unter Schmerzen
und ohne Aussicht auf Heilung unter allen Umständen behalten würde
wollen, ich würde es auch vom TA einschläfern oder schlachten lassen.
Das Kind (junger Erwachsener) dürfte diese Entscheidung wohl auch erst
später in vollem Maße begeifen.
Solange das Pferd schmerzfrei gehalten werden kann, würde ich das auch
bezahlen. Schließlich kauft niemand seinem Kind ein Pferd und geht
ernsthaft davon aus, dass das Kind das bis zur letzten Konsequenz selbt
bezahlen kann. Ein Nebenjob (neben der Schule) als Zeitungsausträger
oder dergleichen wird wohl kaum so viel einbringen.

> Halt auf die Gefahr hin das sie dich was
> Futter angeht nicht mehr gratis dran teilhaben lassen. Was es IMHO wert
> ist. Denn sie haben dir nicht gesagt das sie eine Gegenleistung erwarten
> für die Unterstützung.

Was bedeutet das?


lG
Jule


Janine Jäger

unread,
Feb 4, 2003, 6:19:46 AM2/4/03
to
Hallo,

ich denke, ich bin alt genug, um zu wissen, was Verantwortung für ein Tier
heißt, sonst hätte ich ir wohl kaum die Gedanken gemacht, und mein Pferd
dem erst besten gegeben, so hätte ich die SOrgen schon vor Monaten
los.
Ich find's nämlich verantwortungslos, sich nicht um sein Pferd zu
kümmern, egal ob krank,alt oder unreitbar, und es ist mir überhaupt nicht
egal, wie es und wo/von wem es umgebracht werden muss.

Ich denke, dass die diskursion über mein alter fehl am Paltz ist (denn es
gibt Menschen, die nie
Verantwortungsgefühl haben werden, und welche, die schon als Kinder mehr
Gefühl haben,als manche Erwachsene ) und somit Verantwortungsgefüh nicht an
das Alter gekoppelt sein muß. Zumal ihr mich nicht gut genug kennt, nicht
wisst, wie ich mit meinen Pferden umgehe und mich nicht hören könnt, denke
ich, daß es es nicht rechtfertigt, daß ihr die Verantwortung von meinem
Alter ableitet.

Mag sein, daß einige von euch das aus meinen 2 Postings
ableitet, aber wie man schreibt und wie andere das lesen ist oft korträr zu
dem, was der Schreiber damit sagen will.
Jedenfalls hab ich das erste Posting nicht aus Provokation geschrieben, auch
wenn's so rüberkommt. Ich wollte aber wirklich nur wissen, ob das mit der
Frau da seripös sein könnte, oder ob das doch eher nach Betrug riecht.

ich würde ihn gerne begleiten, aber ich befürchte,dass ich dafür nicht die
Kraft habe. Ich finde selbst, dass es dem Pferd gegenüber unfair ist, aber
es gibt nun mal menschen, die das nicht bringen.Wenn er zum Schlachter "ind
er Nähe" gebracht würde, könnte ich meine Ellis/nachbarin oder oma dazu
breitschlagen, mitzufahren, aber wenn er nun nach Bochum geht, wird davon
keiner bereit sein, mit zu fahren (viel zu weit weg,die haben noch was
anderes zu tun, spritkosten usw.).
Leider sieht es so aus, als wenn er mit nach Bochum muß, da meine Eltern
langsam keien Lust mehr auf meine ständigen absagen haben, und er immer mehr
weg frisst.
Wie gesagt, einschläfern würde ich ihn gerne lassen, aber kann ich mir halt
nicht leisten und meine Ellis wollen unbedingt die 400,-Euro.
(Ist einschläfern auch wirklich die beste Sache? Was können da für Risiken
usw. auftreten,m welche erfahrungen habt ihr?)Ich hab auch
schon dran gedacht, ihnen das Geld zuerarbeiten, jedoch ist das nicht so
möglich ,da ich a) fast keine Zeit habe, da mich die Schule vormittags und
abend und meine anderen Pferde nachmittags in anspruch nehmen, und da die
schulischen Anforderungen zunehmen, wede ich wohl kaum mehr zeit haben ...

b) da ich hier in nem "Dorf" wohne, in dem 3 Häuser im kilometerabstand
stehen, und aus dem keine Busse fahren, indem es nur betonplattenstraßen
oder sandwege gibt, ist das wegkommen hier nicht so einfach.Dazu kommt, dass
ich noch kein Auto habe und mich immer fahren lassen muß.Ich hab noch 2
weitere Schwestern, und da kann nicht jeder immer mal wo hin.Also nichts mit
ma schnell nen Job finden, da wär der Aufwand größer, als dass, was es
einbringt.

c)ich könnte dann ja für meine ellis arbeiten oder in den Ferien, aber da
ich für den Führerschein und das Auto sparne muss, steht das leider an
erster Stelle

d) geldsorgen haben wir eingendlich nie (das soll jetzt bitte nicht als
angeberei verstanden werden), geapasrt wir ganz bestimmt nicht an den Tieren
(sonst hätten wir nicht so viele), aber da grade eines unserer Autos nen
neuen Motor braucht und das andere auch in die WErkstatt muß und im
Januar/Ferbruar alle möglichen Sachen bezahlt werden müssen und wir auh grad
die küche neu machen, haben wir grad nen finaziellen engpass, was nicht
heißt, dass wir am hungerstuch nagen und das Pferd an den meißt bietenden
verhöckern.Da wollen meine ellis halt das Geld, weil sie meinen, dass das a)
er sowieso weg muß und b) warum soll man noch warten, die Verletzung wird
nicht besser und weil sie meinen, dass halt aufgrund der Angebote über 400,-
euro halt mind. 400,- für ihn zubekommen sein müsste

Ich hab das jetzt nich geschrieben, um mitleid zu erregen,sondern damit ihr
versteht ,dass ich vieles versucht hab/an vieles gedacht hab, und mir die
Entscheidung nicht leicht mache. Danke trotzdem für die gutgemeinten
Ratschläge, aber ich hab schon an so was gedacht, aber leider ist an der
Entscheidung meiner eltern wohl nicht viel zu rüttel.Sie wollen wenigstens
ne Entschädigung für die entstandern Kosten, und wollen nicht noch
draufzahlen, wenn man noch vom schlachter geld als entschädigung bekommen
kann. Sie haben halt nicht so ne beziehung zu dem Pferd, und sehen es halt
so, daß nun mal Tiere zum schlachten da sind ...
Ich möchte jetzt nicht die schuld/Verantwortung auf meine eltern zu
schieben und sie schlecht zu machen, ich kann sie schon verstehen, bin aber
trotzdem nicht dafür,ihn schlachten zu lassen.

Ich hab lediglich gepostet, um eure meinung zu hören, ob die frau da seriös
sein könnte, ob man sich in Deutschland auf diese Schlachtreporte verlassen
kann usw. und und nicht, um mein alter, mein verantwortungsbewusstesisen,
die entscheidung oder sonstwas zur diskursion zu stellen.

Ich werde versuchen, jemanden zu finden, der ihn begleitet und versuche, nen
besseren, seriöseren schlachter zu finden.
Wohnt jemand von euch in Bocum + oder umgebung? Habt ihr von nem schalchthof
da mal was gehört?Was hat er für einen Ruf? Es wäre nett, wenn jemand, der
da wohnt, etwas darüber herrausfinden könnte und evtl. bereit wäre, dabei zu
sein, wenn mein Pferd wirklich da geschlachtet wird,falls es mir nicht
möglich sein wird, jemanden zu finden, der ihn begleitet.
Weiterhin wurde angesprochen, dass ich lieber 50 /100 euro draufzahle (das
muß schon irgendwie gehen), wenn einer kommt, der das ordendlich macht aber
nur 300 oder 350 geben will. Klar, das würde ich machen ,aber die 2,die da
waren ,waren wirklich nicht vertrauenswürdig. Außerdem: wie soll ich einen
halbwegs guten Schlachter erkennen? Es ist also sehr hilfreich, mir
vorzuwerfen, dass ich den guten schlachter wieder weg jage ...

Ich hoffe, einige von euch zerpflückten nun nicht wieder mein posting.
Danke an alle, die versuchen, mich zu versehen und mir meine fragen sachlich
zu beantworten ...

Gruß, nane


Vollmeier René (vollmi)

unread,
Feb 4, 2003, 6:37:09 AM2/4/03
to
Hi Julia

Julia Bückmann <buec...@fokus.gmd.de> schrieb folgendes:


> Ich kann der Janine das sehr gut nachempfinden, dass sie nicht unbedingt
> zusehen will, so schön und ehrlich diese Geste dem Pferd ggü. auch wäre.
> In meinem Fall habe ich jemanden, dem ich sehr vertraue und der auf das
> Pferd bis zum letzten Atemzug aufpassen wird.

Das geht ja auch in Ordnung. Ich bin sogar der Meinung eine
Vertrauenswürdige Person ist sogar besser als eine heulende Bezugsperson
beim Pferd wärend des Aktes. Das würde wohl das Pferd nur verunsichern.

> Das ist ja nun wohl auch quatsch.
> Sie ist 17, somit nich volljährig und die Eltern werden den Kaufvertrag
> wohl unterschrieben haben.

Mit 17 kann man sehr wohl Eigentum haben in dem die Eltern nix
dreinzureden haben. Das gilt auch für Pferde.
Es ist dabei eigentlich nebensächlich ob sie schon volljährig ist oder
nicht. Sie könnte mit 17 sogar schon ausziehen wenn sie wollte.

> Außerdem steht das Pferd auf dem Anwesen der
> Eltern und wird auch dort unterhalten.

Na und mein Pferd steht auch auf dem Anwesen einer fremden Person. Und
wenn diese Person mir das Futter schenken würde, wäre es trotzdem mein
Pferd und diese Person hätte da nix dreinzureden.

> Ich könnte die Eltern verstehen, wenn sie zugunsten des Pferdes selber
> entscheiden wollen. Wenn z. B. meine Tochter ihr Pferd unter Schmerzen
> und ohne Aussicht auf Heilung unter allen Umständen behalten würde
> wollen, ich würde es auch vom TA einschläfern oder schlachten lassen.

Da würde wohl in erster Linie ein ernstes Gespräch helfen.
17 Jährige sind in aller Regel keine Kinder mehr die da völlig
verständnisslos sind.

> Solange das Pferd schmerzfrei gehalten werden kann, würde ich das auch
> bezahlen. Schließlich kauft niemand seinem Kind ein Pferd und geht
> ernsthaft davon aus, dass das Kind das bis zur letzten Konsequenz selbt
> bezahlen kann. Ein Nebenjob (neben der Schule) als Zeitungsausträger
> oder dergleichen wird wohl kaum so viel einbringen.

Ich kenne so einige Jugentliche die ihre Pferde komplett selbst bezahlt
haben, ich gehör auch zu diesen Jugentlichen.

> > Halt auf die Gefahr hin das sie dich was
> > Futter angeht nicht mehr gratis dran teilhaben lassen. Was es IMHO wert
> > ist. Denn sie haben dir nicht gesagt das sie eine Gegenleistung erwarten
> > für die Unterstützung.
> Was bedeutet das?

Das bedeutet, dass das Futter ein Geschenk der Eltern war. Denn die
Eltern haben mit Janine vorgängig keine Gegenleistung ausgemacht (sonnst
hätte Janine das wohl geschrieben).

Das Futter als Geschenk ist sehr nett von den Eltern, damit erwerben sie
aber keinerlei Eigentum oder Mitspracherecht an dem Pferd.
Ich persönlich wäre bei meinen Eltern ausgezogen hätten sie sich
angemasst mir so in meine Angelegenheiten reinzureden.

mfG René

Konstanze Thiele

unread,
Feb 4, 2003, 8:30:38 AM2/4/03
to

"Janine Jäger" <jan...@menphis.de> schrieb im Newsbeitrag
news:b1o7f8$mm5$00$1...@news.t-online.com...

[Vorteil vom Einschläfern].

Hallo Janine,

Du hast irgendwo zwischendrin gefragt, welches der Vorteil vom Einschläfern
ist. In Deinem Fall wäre genau das der Vorteil, daß der TA auf den Hof
kommt, Du und Dein Pferd in gewohnter Umgebung seid, Du bzw. Deine Eltern
dabei sind, bis das Pferd tot ist. Keine Unsicherheit, ob er wirklich
geschlachtet wurde, ob es schnell ging usw. Ein Metzger, dem Du nicht auf
die Finger schauen kannst, weil er zu weit weg ist, ist nie "seriös",
sprich, er wird nicht aus Mitleid mit Dir oder dem Pferd seine
Geschäftsinteressen verraten.

Du hast immer noch nicht die vielfach gestellte Frage beantwortet bzw. Dich
zu dem vielfach gegebenen Rat geäußert, Deinen TA mal zu fragen. Was ist
damit, hat er eine Idee? Es tut mir leid, wenn Deine Eltern wirklich nicht
mehr umzustimmen sind und ich will Ihnen auch nicht Unrecht tun. Aber ich
finde Ihr Verhalten skandalös. Ich habe kein Problem damit, wenn jemand der
Ansicht ist, daß ein Pferd in die Wurst soll, wenn es gesundheitlich nicht
mehr geht. Aber, wie Du sagst, ohne wirkliche finanzielle Not ein Pferd auf
die Reise schicken, ohne zu wissen, was mit ihm passiert, ob er nicht doch
auf einen Transport geht oder gespritzt wieder als Reitpferd auftaucht....
da fällt mir doch Michael Naujoks und sein "Judaslohn" ein, für den ich ihn
damals ziemlich heftig angegangen bin. Ich neige bestimmt nicht zum
Moralaposteltum, aber wenn ich so etwas höre, wie "wenigstens" die
Tierarztkosten reinbekommen usw. Als ob das Pferd etwas dafür könnte, daß
Ihr keinen TÜV habt machen lassen.

Dir jedenfalls alles Gute und Gruß,

Konstanze

Anke Spix

unread,
Feb 4, 2003, 8:39:48 AM2/4/03
to
Janine Jäger <jan...@menphis.de> wrote:

Hallo, Nane!

> okay, nun mal zu euren Vermutung,vorwürfen, unterstellungen usw.
> --> jetzt wird lang!

Deswegen hatte ich mich schon zurueckgehalten ;-))


>
> 2. wenn die Pony (es sind nur 3 (Paul, _Joie, Max),einer Lahmt (Gamson),2
> gehören meiner Schwester (Lisa,Fine),Isandra ist meine und Moritz ist 36)im
> Sommer mal 2 Runden über die Wiese gehen mit nem Zwerg drauf ist - ist das
> gleich gewebliche Nutzung? (wobei fast alle an Reitschulbetrieb oder
> halbtote Pferde in der Sommerhitze mit fetten Tousirsten drauf denken) Also
> die Ponys werden so wenig von den "Touristen" geritten, dass es den bei
> allem nicht schlecht geht, eigendlich haben wir die nur noch, weil wir sie
> schon lange haben und nicht mehr weggeben können.

Man koennte jetzt darueber diskutieren, ob eine "gewerbliche Nutzung"
Eurer Ponies wirklich noetig waere, aber das will ich nicht tun. Meine
gehen auch (wenns ihnen gut genug geht und sie kein dummes Zeug machen)
ab und an in Reitstunden.

>
> 4.jetzt mal die geschichte zu meinem Wallach ... (zur Frage: es ist meiner -
> ich hab ihn gekauft- daber meine Eltern bestimmen, was mit ihm passiert, da
> sie ihn ja all die Jahre (1,5) durchgefüttert haben.

Aeh... rechtlich weiss ich nicht, ob die beschraenkte
Geschaeftsfaehigkeit ab 16 den Kauf eines Pferdes mit einschliessen
wuerde.
Aber *wenn* es Deiner ist, gaebe es ausser Schlachten noch evtl. die
Moeglichkeit, dass *Du* entscheidest, wie er zu Tode kommt und ob es
etwas kostet oder etwas "bringt" (allein der Transport zu einem
Schlachter wuerde bei einer groesseren Entfernung ja schon ein
Erhebliches der Schlachtsumme aufzehren, also duerften diese 400 - 500
Euro nur dann gelten, wenn er nicht weit gefahren werden muesste -
zumindest das sollte man Deinen Eltern mal unter die Nase reiben).
Wenn es etwas kostet, dann wuerde ich an Deiner Stelle meinen Eltern
anbieten, diese Kosten und evtl. die TA-Kosten abzuarbeiten oder
abzuzahlen - ob nun vom Zeitungsaustragen oder von Deinem ersten Gehalt.
*Meine* Eltern wuerden sich spaetestens davon erweichen lassen. (Bitte
Deinen dieses posting nicht zeigen ;-)).
Wenn Deine von einer anderen Art sind, wuerde ich sie aber erst recht
nicht ueber mein Pferd entscheiden lassen (solange Du es rechtlich
entscheiden darfst, heisst das. Steff?), das waere mir eine Sache des
Stolzes. Und waere mir mein Pferd auch wert.
Ueber die Futterkosten sollte es eigentlich keine Diskussion geben -
immerhin habt ihr die Ponies z.T. 36 Jahre lang durchgefuettert, und ich
kann mir kaum vorstellen, dass Euer Kinderspazierenfuehren diese Kosten
gedeckt hat.

> [ich hatte auch mal ein Posting hier vor 2 Jahren - übers koppen - dass dann
> so ewig lang wurde (wersicherrinnert) ]

Ja, ich erinnere mich.

> Vorgeschichte:
> In dem Reitstall stand er erst in einer rundumgeschloßenen Box, oben gitter,
> unten holz.Pferde kamen nur zum Reiten raus und standen sonst alleine.also
> nicht so toll.da hat er halt immer gekoppt (Krippensetzer), da wurde dann
> die Krippen usw. (also [fast] alle aufsatzstellen) rausgenommen - weil es
> nervt und auf die Reitschulgäste nen schlechten eindruck macht - und er
> fing an, mit den Hufen gegen die Wände zu treten.Irgendwann wurde er in eine
> reine gitterbox gesteckt, wo er mher gegentraten konnte, da hat er dann aber
> auf den Stangen gekoppt, aber die Gitterboxen waren nicht im Hauptstall.

Ich hatte mal ein Pferd in Behandlung, bis sich herausstellte, dass es
sich irgendwann frueher einen Truemmerbruch des Hufbeins zugezogen hat.
Es gab da die Hypothese, dass das auf der Farm in Kanada passiert war,
indem sie in einen Rinderrost o.ae. getreten war, sich aber befreien
konnte. Vielleicht ist etwas in dieser Art in den Gitterboxen passiert.

Aber was es auch immer gewesen sein sollte - jetzt ist es ohnehin egal.
Leider :-(((

> Glaubt nicht, dass mir die entscheidung leicht mache, ...

Ich bin heilfroh, dass ich mit 17 nicht vor einer solchen Entscheidung
stehe, und noch froher bin ich, dass meine Eltern mich nie in einem
solchen Spannungsfeld zwischen "Kosten minimieren" und "wuerdigem Tod
fuers Pferd" stecken gelassen haetten.
Es tut mir unendlich leid fuer Dich, dass Du in dieser Situation
steckst, und ich kann auch nicht sagen, ob mein Vorschlag fuer Dich
ueberhaupt durchfuehrbar waere. Man ist einfach in diesem Alter von
seinen Eltern abhaengig und kann solche Entscheidungen eben nicht
selbstaendig faellen. Umso schlimmer, wenn die Eltern bei einer
Entscheidung, die so schwer ist wie diese, nicht mit an einem Strang
ziehen.
Ich wuensche Dir allen Mut und alle Diplomatie, die Du brauchst, um eine
Moeglichkeit zu finden, allen gerecht zu werden.

> daher danke ich der masse der "poster", die so herrlich spekuliert haben und
> zynisch, oft unsachlich, und rücksichtslos geantwortet haben und bitte euch
> daher, jetzt die Wörter des vorherigen langen Textes auf die Goldwaage
> zulegen, wegen evtl. schreibfehlern zu posten usw.

Ich kann Dich verstehen, und fand wirklich viele Mitschreiber hier
ziemlich voreilig.

An diese noch eine Appell: Leute, wir waren alle mal 17. Und die moechte
ich bitteschoen von Euch kennenlernen, die mit 17 schon erwachsen und
sowohl von den familiaeren Bindungen her als auch finanziell unabhaengig
von ihre Eltern gewesen sind.

Leuts, ihr habt ueber Eurem Echauffieren ganz vergessen, dass es in
erster Linie Nanes *Eltern* sind, die die Schlachtung und moeglichst
viel Kohle wollen. Nicht unbedingt Nane selbst, die in dieser Sache zwar
vielleicht rechtlich, aber nicht unbedingt faktisch eine
Entscheidungsgewalt hat.

Gruesse,

Anke,
die mit 16 eine nicht ganz so schwere Entscheidung von ihren Eltern hat
mittragen muessen und auch nicht weiss, was mit ihren damaligen Ponies
passiert ist

Stefan "Steff" Knoll

unread,
Feb 4, 2003, 8:49:48 AM2/4/03
to
Servus Anke!

Anke Spix schrieb am Dienstag, 4. Februar 2003 14:39 in
<1fpty0v.1rl...@pd90431da.dip.t-dialin.net>:

> Aeh... rechtlich weiss ich nicht, ob die beschraenkte
> Geschaeftsfaehigkeit ab 16 den Kauf eines Pferdes mit
> einschliessen wuerde.

Beschraenkt geschaeftsfaehig ist man ab 7 Jahren - was Du meinst ist die
Vorab-Einwilligung der Eltern in Geschaefte, die ein Minderjaehriger mit
seinem Taschengeld taetigt. Daneben gibt es die umfassende Einwilligung
in solche Geschaefte, die der Mj. zum Zwecke seiner beruflichen
Ausbildung machen muss wie Abschluss eines Mietvertrages am Lehrort
etc.. Nichts davon passt hierher.

Nane (und jeder andere) hat hinzunehmen, dass ihre Eltern sehr wohl
entscheiden duerfen, ob und wann und wie das Pferd wegkommt. Ueber die
Moeglichkeiten, als Tochter Einfluss auf die elterliche (vor allem
vaeterlicherseits) Entscheidung zu nehmen, sollten die Maedels hier
besser Bescheid wissen. ;-)

Wir hatten ja vor kurzem durchaus heftig darueber diskutiert, ob wer wie
entscheiden darf, was jetzt mit dem Pferd passiert - nachdem Nane ja
durchaus nachvollziehbare (mir trotzdem sauer aufstossende) Gruende
genannt hat, warum ihre Eltern zum jetzigen Zeitpunkt so entscheiden
wollen, koennen die Gutmenschen (Hallo Trixi-Mausi!) ja eine
Sammelaktion starten und dem Pferd die Giftspritze mit anschliessender
Entsorgung spendieren.

Alles Gute!

CU

Steff

Christina Loewe

unread,
Feb 4, 2003, 9:38:11 AM2/4/03
to
hi Janine,

ich hab es leider nicht mehr ganz im Kopf, aber das Einschläfern und
Abtransportieren von Gwen hat *schaetz* etwa 200 Euro gekostet (auch
Mecklenburg Vorpommern)

Zum Einschlaefern kann ich nur sagen, dass es nicht anders als beim
Schlachten ist und... dh. es leider die wenigsten TAs wirklich gut koennen.

Also, wenn ich an Deiner Stelle waere, mein Pferd einen halbwegs guten
Tod wuensche und das Problem mit den Kosten haette, dann stuende auch
die Rechnung im Raum, dass der Schlachter, der weniger zahlt immer noch
(als Differenz zum Einschlaefern) mich weniger kostet als das
Einschlaefern selbst.

100 Euro dazuverdienen, muss doch irgendwie moeglich sein. Oder
abstottern vom Taschengeld oder oder oder???


In Luebeck gibt es - soweit ich weiss- einige Schlachter. Wenigstens
haettest Du die Moeglichkeit, Dich ueber dort ansaessige TAs oder aber
Reitstaelle zu informieren. Die fahren durchaus das Stueck. Oder aber
der Transport waere nicht so weit. Das sind lediglich ein paar
Telefonate. Probier es halt mal.


Ansonsten kann ich Dir wirklich nur empfehlen, jemand
vertrauenswuerdigen mitzuschicken. Wenn Du das Pferd so magst, verfolgt
Dich der Gedanke sonst noch ne Weile. Und das muss nicht auch noch sein,
oder?

Gruß Christina


Christina Loewe

unread,
Feb 4, 2003, 9:40:17 AM2/4/03
to
PS.

Faellt mir noch ein: was ist mit dem Kreisveterinaeramt? Die muessten
doch Bescheid wissen. Oder Tierschutzverein.

Janine Jäger

unread,
Feb 4, 2003, 11:36:29 AM2/4/03
to
Hallo,

also, nahddem ich nach euren Postings nicht ruhig schlafen konnte, hab ich
heut schon heftig herrumtelefoniert, da ich auch schon email von ngler
bekommen hab, mit adressen und telefonnummern von schlachtern in der
Umgebung.Es waren auch die 2 besagten dabei, aber bei einem hab ich nichts
erreicht, der braucht grad keine Pferde und ein anderer wollte sich den mal
angucken kommen. Der TA (hab ich auch angerufen) hat mir nicht doll
weitergeholfen, hat mir eine Tel gegeben und die hatte ich schon.
Mit meinen ellis hab ich auch noch mal gesprochen, aber die meinten, dass
das Pferd nun schon lange genug hier herrum steht, es für die koppel, den
Geldbeutel und auch für das Pferd besser wäre, wenn er schnellstmöglich weg
kommt. Sie meinten ausserdem, dass er ja schon im Herbst weg sollte (da ging
die "achlassihndochnocheinbisschenhier-Masche" noch) und es nun keine Tabus
mehr gibt. Ich hab schließlich noch die Stute,die mich darüber hinweg
trösten soll. So deren Meinung - ich versteh das ja
(*gefühleausgeschaltet*), aber bin trotzdem dagegen. Ich weiß noch, wie ich
mich immer aufgeregt habe, als meine Nachbarin ihre Pferde schlachten ließ,
nur weil sie zu faul war ne verkaufsanzeige zu starten um das auf die nummer
zuschieben:den will keiner, also kommt der weg, und wie man aus dem Tod
eines Lebewesens noch Profit schlagen kann ... nun steh ich selbst vor dem
Problem.
Aber die Ratschläge, daß ich ausziehen soll oder sonstiges,wenn sie ihn doch
dahin veraufen, helfen mir wenig weiter, da meine Eltern am länmgeren Hebel
sitzen. Erstens haben die wie scho angesprochen das Recht, mein Eigentum für
"familiäre Zwecke" (welche auch immer...) zu nutzen und 2. habe ich keiner
lei einkommen ,da ich ja noch zu schule gehe (11 klasse Gymnasium).Sie
füttern noch meine Stute und mein ehemaliges Reitpony mit durch, und ich bin
leider also voll von ihnen abhängig. Da ich sowieso immer Streß mit meiner
mutter habe, bringt es wenig, da mit ach und krach wieder rumzustreiten, das
wüde alles nur verschlimmern ... aber ich gebe natürlich nicht kampflos auf,
besser ist, selber was mit dem schlachter klar zu machen, aber ich hab
trotzdem Angst, das falsche zu tun ...
Ich versuch das so hinzubiegen, dass er nicht nach Bochum geht,sodern das
der Lübecker Schlachter ihn nimmt - aber woher weiß ich ,daß der auch gut
ist?Wenn da dann wirklich nur 100 euro oder so fehlen, muß ich mir da
irgednwas einfallen lassen. Da wird dann auf alle Fälle jemand mit (mutter
oder Oma).


Gruß, nane ...

Trixi

unread,
Feb 4, 2003, 2:21:42 PM2/4/03
to
On Mon, 3 Feb 2003 13:59:51 +0100, "Matthias Bärtschi"
<matthias....@gmx.net> wrote:

Hallo Matthias

>Na ja Michael, ich glaube ganz jemand anderes hat einen misslungenen
>Bolzenschuss
>abgekriegt, so wie ich Deine Intelligenz einstufe!
>Schade dass es so Menschen gibt wie Dich, es gibt Menschen denen liegt etwas
>an ihren Pferden und Di finden das nicht ganz so lustig wie Du?
>Wer bist Du eigentlich? Weisst Du überhaupt was ein Pferd ist, oder bist Du
>gar schon auf
>einem Pferd geritten?

ich glaube eher, du hast noch nicht genug gesehen.
Der Bericht über die Haflingerschlachtung war doch eindeutig, oder
hast du den leider verpasst ? Ich kann dir den Bericht dazu schicken,
werde ihn evt. eh hier reinstellen.
Pferde sind extrem schwer richtig zu betäuben, oft klappt das nicht
und den zweiten Schuss kann man dann nicht mehr setzen.
Michael hat vollkommen recht.
6 Monate warten und dann "traurig" nach dem besten Schlachtpreis zu
fragen ist ein Hohn für dieses arme Pferd.
Das Geld für ein anständiges Einschläfern hat jeder, sonst sollte er
gar kein Pferd halten.
Und ein humaner Tod ist das Mindeste, was man einem Tier schuldet, das
einen jahrelang in der Gegend herumgetragen hat. Und das ist nunmal
das Einschläfern mit den richtigen Mitteln.

Für das Pferd trauernde Grüße
Trixi

www.pferde-schutz.de
www.beistellpferde.de

Trixi

unread,
Feb 4, 2003, 2:21:55 PM2/4/03
to
On Mon, 3 Feb 2003 22:52:13 +0100, "Petra Rüttiger"
<p_rut...@gmx.de> wrote:


Hallo Petra

>Michael, die arme JANINE HAT ALS Kind keinen Einfluss auf die Entscheidung
>der Eltern, und es ihr durch Dein wohl faktisch nicht ganz unzutreffendes,
>aber doch gnadenlos brutales Posting in ihrer hilflosen Lage noch schwerer
>zu machen, bring vielleicht nicht viel.

Das wage ich auch zu bezweifeln, sie hatte genug Einfluss, dass sie
ein Pferd bekam und für dieses ist sie nun verantwortlich, bis zum
Schluss.
Ich sags mal so: meine Eltern hätten *niemals* ein Tier von mir zum
Schlachter gebracht. Vielleicht ists Zeit erwachsen zu werden.

Michael hat etwas überzogen (leider nur etwas), um seine Sicht klar zu
machen und er hat vollkommen Recht

>Janine will ja gar nicht, daß das Pferd zum Schlachter kommt, aber was sie
>gegen den Willen ihrer Eltern ausrichten kann weiß ich nicht. Vielleicht
>könnte sie Dein Posting ihnen mal zeigen?

Entschuldigung, warst du schon mal Tochter ?

>Janine, kannst Du das Geld für das Einschläfern lassen nicht vielleicht
>erarbeiten oder so was?

Janine: wenns dir ernst ist mit deinem Mitgefühl mit deinem Pferd,
dann mach deinen Eltern die Hölle heiß, so funktionierts.
Lass das Tier einschläfern, schau mal auf die unter meiner
Unterschrift angegebenen Seiten die Schlachtgeschichten an, das
möchtest du deinem Pferd sicher nicht antun.

Gruß
Trixi
www.pferde-schutz.de
www.beistellpferde.de

Christina Loewe

unread,
Feb 4, 2003, 2:35:01 PM2/4/03
to
Hi Trixi,

fuege dem doch bitte nochmal all die schauerlichen Geschichten zum Thema
Einschlaefern zu. Nur der Vollstaendigkeit halber. Was da naemlich an
grausigen Szenen ablaeuft, ist nicht zu unterschaetzen.

Die Art der Toetung ist irrelevant solange sie von einem fachkundigen,
erfahrenen Menschen respektvoll durchgefuehrt wird. Und da scheitert es
mal an Fachkunde, Erfahrung oder dem Respekt :(

Und gerade aus diesem Grund ist *vorher* abzuklaeren, wohin man sein
Pferd gibt und wer dabei ist.

Gruß Christina

Trixi

unread,
Feb 4, 2003, 4:40:58 PM2/4/03
to
On Tue, 04 Feb 2003 20:35:01 +0100, Christina Loewe
<Christi...@web.de> wrote:

Hallo Christina

>fuege dem doch bitte nochmal all die schauerlichen Geschichten zum Thema
>Einschlaefern zu. Nur der Vollstaendigkeit halber. Was da naemlich an
>grausigen Szenen ablaeuft, ist nicht zu unterschaetzen.

es ist auf der HP auch aufgeführt, was beim Einschläfern falsch
gemacht werden kann, so "vollständig" denken wir schon.

>Die Art der Toetung ist irrelevant solange sie von einem fachkundigen,
>erfahrenen Menschen respektvoll durchgefuehrt wird. Und da scheitert es
>mal an Fachkunde, Erfahrung oder dem Respekt :(

Die Art der Tötung ist niemals irrelevant (möchtest du lieber vom Auto
angefahren, oder vom Tiger gerissen oder im Bett einschlafend sterben
?). Ein Schlachter ist nicht respektvoll gegenüber Lebewesen, sonst
wird er nicht Schlachter. Es gibt genug Interviews und verdeckte
Ermittlungen, die das bestätigen. Grausamkeiten gegenüber den Tieren
sind an der Tagesordnung.
Ein TA der anständig einschläfert ist da kein Vergleich

>Und gerade aus diesem Grund ist *vorher* abzuklaeren, wohin man sein
>Pferd gibt und wer dabei ist.

Eben daher haben wir Infos gesammelt und daher vertrete ich das
Einschläfern mit dem richtigen Mittel

Gruß
Trixi
www.pferde-schutz.de
www.beistellpferde.de

Christina Loewe

unread,
Feb 4, 2003, 6:25:48 PM2/4/03
to
Ein Schlachter ist nicht respektvoll gegenüber Lebewesen, sonst
> wird er nicht Schlachter.

Nun, ich weiss von zwei Schlachtern, die irgendwo im Umfeld HH/ SH
arbeiten und aeusserst respektvoll sind. Der eine faehrt zu Nottoetung
auch nachts noch kilometerweit. Das war - zugegeben - vor dem
Equidenpass. Ich habe auch - ebenfalls zugegeben- vereinzelt von anderen
gehoert, die ihre Pferde zum Schlachter fuhren und von sehr guten
Bedingungen erzaehlten.

Und ich habe schon vielfach von Einschlaeferungen gehoert, die alles
andere als schoen abliefen. Was in "unserer" Ecke dazu gefuehrt hat,
dass wir einen sauberen Bolzenschuss vorziehen. Ebenso wuerde ich einen
guten Schlachter vorziehen, auch wenn ich das Tier dafuer fahren muesste .

Mein eigenes Pferd habe ich einschlaefern lassen, weil ich es nicht mehr
fahren wollte und konnte (ich, nicht das Pferd). So wie ich es sehe, war
der Unterschied zu einem gekonnten Bolzenschuss minimal - zulasten der
Spritze :(
Auch beim naechsten Tier werde ich je nach Lage entscheiden, welches der
richtige Weg ist. Und mir ist es vollkommen egal, was - hauptsache gut.

Es gibt genug Interviews und verdeckte
> Ermittlungen, die das bestätigen. Grausamkeiten gegenüber den Tieren
> sind an der Tagesordnung.

*seufz* leider :(
Nie und nimmer wuerde ich ein Pferd unbeaufsichtigt abgeben. Das waere
das letzte.
Es macht aber einen Unterschied, ob ich ein Pferd zum "irgendwie"
Schlachten gebe oder aber mir jemand gutes suche.

> Ein TA der anständig einschläfert ist da kein Vergleich

Ja eben. Kein Vergleich.
Eine Bekannte von mir (THP) erzaehlte neulich, sie haette einen Vortrag
ueber Toetung von TÄ gehoert. Dort hiess es von seiten der TAs, dass
normalerweise ein Einschlaefern vorzuziehen sei. Es sei aber dergleichen
hoechst bedauerlich, dass die wenigsten TÄ diese Praktik ausreichend
beherrschen wuerden, so dass es ueberaus haeufig zu Todeskaempfen kommt.


Das Toeten von Tieren ist und bleibt eine sehr schwierige Angelegenheit,
wo im Einzelfall sehr sorgfaeltig abzuwaegen ist.

Was uebrigens meinen eigenen Tod angeht: da wuensche ich mir das, was
ich jedem Lebewesen wuensche: schnell, schmerzlos, gerecht.
Ein Blick in die Altenheime etc. zeigt wie es reell aussieht.

Gruß Christina

Christina Loewe

unread,
Feb 4, 2003, 6:28:46 PM2/4/03
to
Ach und ein PS:

ich haette Bolzenschuss auf dem Hof einer Einschlaeferung vorgezogen,
nicht Bolzenschuss im Schlachthaus. Nur Bolzenschuss auf dem Hof gab es
hier nicht. Zu den hiesigen Schlachtern waere ich mit Sicherheit nie
gefahren.

Reinhild Nürnberger

unread,
Feb 5, 2003, 2:32:28 AM2/5/03
to

Janine Jäger <jan...@menphis.de> schrieb in im Newsbeitrag:
b1o7f8$mm5$00$1...@news.t-online.com...

>
>
c)ich könnte dann ja für meine ellis arbeiten oder in den Ferien, aber da
> ich für den Führerschein und das Auto sparne muss, steht das leider an
> erster Stelle
>

Ich muß dringend an die frische Luft...

Reinhild


Knut Krueger

unread,
Feb 5, 2003, 2:45:13 AM2/5/03
to

Reinhild Nürnberger schrieb:

Hallo Reinhild (und andere, die über Jane herfallen)

Also ohne die Hintergründe zu kennen ist diese Bemerkung nun wirklich
unangebracht.
Es könnte sein, dass beides für ein Lehrstelle nötig ist, für sonstige
Fahrten (die alte Großmutter Pflegen), zum erreichen der Stelle für ein
soziales Jahr, es könnte aber auch sein dass sie damit nur in die Disco
will.
Aber bei uns gilt laut Gesetz im zweifel für den Angeklagten.

Und dass sie sich Gedanken macht ist nun schon bewiesen.
Im übrigen finde ich es seh sonderbar, dass hierzulande lieber der
Bankrott einer ganzen Familie in Kauf genommen wird, als das ein Pferd
etwas zu früh geschlachtet wir.
So mancher zieht auf druck seiner Mitmenschen 10 Jahre ein krankes Pferd
durch und vergeudet damit locker 50.000 Euro, die eventuell jemand aus
der Familie sehr dringend benötigt um nicht vor die Hunde zu gehen.

Insgesamt ist der Tenor hier so ähnlich, obwohl Jane sich um Ihr Pferd
Gedanken macht, wobei ich die Situation sehr gut nachvollziehen kann da
beri mir auch im Alter von 16 Jahren Erwachsene über das Schicksal
meines Lieblingspferdes entschieden haben. Eventuell denkt ihr mal
darüber nach, wie wenig man sich in dem Alter frei entscheiden kann. Und
dass hier empfohlen wird eine intakte Familie auseinander zu reißen
(Zieh doch aus) ist wirklich aus der Sicht der Natur eine Verhaltensstörung.

Viele Grüße
Knut

Jessica Seifert

unread,
Feb 5, 2003, 2:53:44 AM2/5/03
to
Hallo Janine,

> c)ich könnte dann ja für meine ellis arbeiten oder in den Ferien, aber da
> ich für den Führerschein und das Auto sparne muss, steht das leider an
> erster Stelle

das ist jetzt nicht dein Ernst, dass du schon Geld gespart hast und das
lieber für deine Bequemlichkeit als für einen annehmbaren Tod deines Pferdes
ausgibst, oder? Soo wichtig kann er dir ja dann nicht sein, wenn du wegen
ihm nicht ein paar Monate länger auf ein schickes Auto warten kannst.

Btw gibt es so etwas wie Seuchen-Fonts, die dann zumindest den Abtransport
des Pferdes übernehmen.

Verständnislose Grüsse
Jessica


Knut Krueger

unread,
Feb 5, 2003, 2:57:41 AM2/5/03
to

Jessica Seifert schrieb:

> das ist jetzt nicht dein Ernst, dass du schon Geld gespart hast und das
> lieber für deine Bequemlichkeit als für einen annehmbaren Tod deines Pferdes
> ausgibst, oder? Soo wichtig kann er dir ja dann nicht sein, wenn du wegen
> ihm nicht ein paar Monate länger auf ein schickes Auto warten kannst.

Siehe Antwort auf Reinhild ähliche Bemerkung


>
> Btw gibt es so etwas wie Seuchen-Fonts, die dann zumindest den Abtransport
> des Pferdes übernehmen.
>

Nicht in allen Bundesländern und nur wenn das Pferd in einer
Landwirtschaft steht und diese Plichtbeiträge zur Tierseuchen Kasse zahlt

> Verständnislose Grüsse

Das Nichtverstehen (wollen) des anderen ist ein weit verbreitetes Übel
in unserer Gesellschaft, aber das war wohl schon zu den Zeiten der Bibel
so...


Viele Grüße
Knut

Vollmeier René (vollmi)

unread,
Feb 5, 2003, 3:27:44 AM2/5/03
to
Hi Knut

Knut Krueger <mu...@einthal.de> schrieb folgendes:


> Also ohne die Hintergründe zu kennen ist diese Bemerkung nun wirklich
> unangebracht.

Dazu wissen wir wirklich zuwenig.

> Es könnte sein, dass beides für ein Lehrstelle nötig ist, für sonstige
> Fahrten (die alte Großmutter Pflegen), zum erreichen der Stelle für ein

> soziales Jahr.

Sorry aber diese Chance ist wirklich sauklein. Heutzutage kommt man
wirklich praktisch überall mit Bus und Bahn hin. Wenn ein Auto für die
Lehrstelle nötig ist wird es die Firma zahlen.

Und selbst wenn nicht mit Bahn und Bus erschlossen, bleibt immernoch ein
Motorrad (welches Erheblich günstiger ist)

Es wäre mir aber auch völlig egal wenn ihr das Auto einfach aus
Bequemlichkeit wichtiger wäre als das Pferd, aber dann sollte sie hier
kein Mitleid heischen.

> Und dass sie sich Gedanken macht ist nun schon bewiesen.
> Im übrigen finde ich es seh sonderbar, dass hierzulande lieber der
> Bankrott einer ganzen Familie in Kauf genommen wird, als das ein Pferd
> etwas zu früh geschlachtet wir.

Man überlegt sich normalerweise vorher ob man es sich leisten kann ein
Pferd zu halten. Wer dies nicht tut oder ohne die entsprechenden
Voraussetzungen trotzdem eins kauft. Hat es schlichtweg nicht besser
verdient.
Für Pferde gibts übrigens entsprechende Versicherungen welche teure
Behandlungen übernehmen.

> So mancher zieht auf druck seiner Mitmenschen 10 Jahre ein krankes Pferd
> durch und vergeudet damit locker 50.000 Euro, die eventuell jemand aus
> der Familie sehr dringend benötigt um nicht vor die Hunde zu gehen.

Irgendjemand kann immer 50.000 Euro brauchen um nicht vor die Hunde zu
gehen, von demher dürfte man auch kein gesundes Pferd halten denn auch
das braucht Geld das von anderen wohl dringender Benötig würde.

> (Zieh doch aus) ist wirklich aus der Sicht der Natur eine Verhaltensstörung.

Das galt wohl mir. Wieso ist man Verhaltensgestört wenn man mit 17
Auszieht, statt sich alles Gefallen zu lassen?

Ich bin auch früh ausgezogen und hatte ebenfalls kein Auto (aber ein
Pferd) Und musste Täglich mit Bahn und Bus zur Arbeit fahren
(einstündige Fahrt mit zweimal umsteigen).
Geschadet hats mir offensichtich nicht und es gibt viele die das so
machen und gemacht haben ohne das man ihnen eine Verhaltensstörung
unterstellen zu können.

mfG René

PS: Alles obengenannte bezieht sich auf die Sicht der Dinge, das einem
ein Pferd nicht einfach nur eine Sache ist wie ein Auto, welches man
einfach weggibt wenn man sich mehr einschränken müsste.

Matthias Baertschi

unread,
Feb 5, 2003, 3:53:12 AM2/5/03
to

> Und ich habe schon vielfach von Einschlaeferungen gehoert, die alles
> andere als schoen abliefen. Was in "unserer" Ecke dazu gefuehrt hat,
> dass wir einen sauberen Bolzenschuss vorziehen. Ebenso wuerde ich einen
> guten Schlachter vorziehen, auch wenn ich das Tier dafuer fahren muesste .

Ich ziehe auch den Bolzenschuss vor, denn ich denke die Spritze ist für das
Pferd viel belastbarer, denn es geht nicht so schnell voran, und ich weiss
nicht wie sehr die Pferde einen "Todeskampf" mitmachen. Ich war mal mit
einem Tierartz unterwegs, und auf einem Bauernhof musste er noch einen Hund
einschläfern, das war alles andere als schön, auch wenn das Prozedere
korrekt ablief... der Hund hatte sich gegen seinen Tod gewehrt, wurde
agressiv usw... (obwohl er zuerst noch ne Spritze zur Beruhigung bekam)
Wobei anzumerken ist, dass das Pferd durch den Bolzenschuss nicht Tod ist
sondern "nur"
sein Hirn irreparabel beschädigt, der Tod tritt erst auf wenn es gestochen
wurde.
(bei einem korrekten Schuss merkt es aber nichts davon, weil es "Hirntod"
ist)

Gruss
Matthias

Matthias Baertschi

unread,
Feb 5, 2003, 3:57:05 AM2/5/03
to
ja, kannst Du mir den Bericht schicken? Würde mich interessieren...


"Trixi " <tr...@pferde-schutz.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3e4012c3...@News.CIS.DFN.DE...

Christina Loewe

unread,
Feb 5, 2003, 4:12:08 AM2/5/03
to
Hi,

> Sorry aber diese Chance ist wirklich sauklein. Heutzutage kommt man
> wirklich praktisch überall mit Bus und Bahn hin. Wenn ein Auto für die
> Lehrstelle nötig ist wird es die Firma zahlen.
>
> Und selbst wenn nicht mit Bahn und Bus erschlossen, bleibt immernoch ein
> Motorrad (welches Erheblich günstiger ist)
>
> Es wäre mir aber auch völlig egal wenn ihr das Auto einfach aus
> Bequemlichkeit wichtiger wäre als das Pferd, aber dann sollte sie hier
> kein Mitleid heischen.
>

Ich schaetze Du wohnst in einer relativ gut erschlossenen Umgebung. Hier
in McPomm sieht es an einigen Ecken und Enden naemlich wirklich sehr
anders aus. Es kann mitunter mehr als nur schwierig sein, sich vom Hof
zu bewegen. Nicht umsonst gibt es die tourenden Einkaufslkws in grossen
Mengen. Und Motorradfahren ist - nicht nur in hiesigen Breiten- nicht
jedermanns Sache und ausserdem ganz schoen gefaehrlich. Bei den
vorherrschenden Winterverhaeltnissen haengt man mit einem Motorrad
ohnehin fest.


Zum Thema ausziehen. Auch hier gebe ich zu bedenken, dass Nane in McPomm
ist. Mal eben dazu einen Job finden, um dann Pferd und sich ueber Wasser
zu halten etc. ich moechte mal wissen, wie Du Dir das konkret
vorstellst. Ich sag nicht, dass es vollkommen unmoeglich ist, aber dass
es aeussert schwierig sein wuerde.

Verantwortung fuer Tiere: hier ist nicht allein Nane verantwortlich
sondern auch ihre Eltern. Und deren Haltung hat sich ueber die Monate
offensichtlich geaendert. Da jammert die Welt ueber all die
vernachlaessigten Tiere der verantwortungslosen Jugend und Kinder, aber
auf die Eltern schaut kaum einer. Die sollten doch ein ganzes Stueckchen
"erwachsener" und verantwortungsbewusster sein... und wer bekommt die
Pruegel ab? Die Kinder. Klasse, nur weiter so.

Jeder hat seine eigene und besondere Beziehung zu Pferden. Und jeder
muss selbst sehen, wie er in einer aehnlichen Situation entscheidet. Die
eigene Entscheidung zum Massstab aller Dinge zu machen, ist jedoch nicht
angebracht. Zumal es durchaus interessant waere, was der einzelne taete,
wenn er in einer aehnlichen Situation waere. Und das kann man sich erst
vorstellen, wenn man darin steckt.


Dies mal vollkommen unabhaengig davon, wie ich Nanes Entscheidung finden
werde oder wie ich die Haltung ihrer Eltern finde.


Das einzige, was ich wirklich sehr wuenschen moechte, ist dass das Pferd
einen guten Tod bekommt. Egal wie.


Gruß Christina

Christina Loewe

unread,
Feb 5, 2003, 4:21:45 AM2/5/03
to
Christina Loewe wrote:
> Ein Schlachter ist nicht respektvoll gegenüber Lebewesen, sonst
>
>> wird er nicht Schlachter.
>
>
> Nun, ich weiss von zwei Schlachtern,...<snip>

So, ich war gestern nicht mehr so fit und hab einiges durcheinander
gewuerfelt.

Was ich meine, ist dass ich fuer mich persoenlich eine Rangfolge von
Toetungsmethoden und - umstaenden aufstelle.

An oberster Stelle steht eine sachgemaesse Einschlaeferung
(Voraussetzung: guter TA, gute Beziehung TA/Pferd, ruhiger Beisteher,
ruhige Umgebung etc.)
Darunter folgen verschiedene Varianten, die ich je nach Situation
ebenfalls waehlen wuerde.

Fuer Gwen habe ich mich fuer das Einschlaefern entschieden, weil ich
nicht noch irgendwo hin wollte und die Umgebung passte. Die
Einschlaeferung haette sehr wohl noch ruhiger sein koennen. Moechte
nicht wissen, was gewesen waere, wenn ich die Fassung dort verloren
haette. Ganz "sachgemaess" war sie auch nicht. Erstaunlich ist dafuer
doch wieder ruhig lief. Gut, wenn einem ein Pferd vertraut.


Haette ich den TA aber nicht gekannt bzw. haette ich nur die vorherige
TA gehabt, dann haette ich mich auf jeden Fall fuer Bolzenschuss/
Schlachtung entschieden.


Gruß Christina

Petra Rüttiger

unread,
Feb 5, 2003, 4:56:17 AM2/5/03
to

Reinhild Nürnberger schrieb

> c)ich könnte dann ja für meine ellis arbeiten oder in den Ferien, aber da
> > ich für den Führerschein und das Auto sparne muss, steht das leider an
> > erster Stelle
> >
>
> Ich muß dringend an die frische Luft...

WÜRG... Reinhild, warte einen Moment, ich komm mit an die frische Luft, habe
gerade einen starken Brechreiz.....

Petra


Petra Rüttiger

unread,
Feb 5, 2003, 5:00:11 AM2/5/03
to

>Also ohne die Hintergründe zu kennen ist diese Bemerkung nun wirklich
>unangebracht.
>Im übrigen finde ich es seh sonderbar, dass hierzulande lieber der
>Bankrott einer ganzen Familie in Kauf genommen wird, als das ein Pferd
>etwas zu früh geschlachtet wir.

Knut, ich verstehe durchaus was Du sagst, aber jane hat gesagt daß ihre
Famile "Gelt hat" - insofern käme es wirklich auf die paar Euro, damit das
Pferd nicht meilenweit weg in eine ungewisse Zukunft transportiert werden
muss, nicht an.

Es geht hier um 200 - vielleicht 400 Euro mehr oder weniger, nicht darum,
das Pferd auf Biegen und Brechen am Leben zu halten. Es war die Alternative,
es in der Nähe beaufsichtigt zu Tode kommen zu lassen oder an einen
Grosshändler in Bochum zu verschachern. (von wo aus es u.U, in Italien
landed)

Petra


Knut Krueger

unread,
Feb 5, 2003, 5:06:09 AM2/5/03
to

Vollmeier René (vollmi) schrieb:

> Sorry aber diese Chance ist wirklich sauklein. Heutzutage kommt man
> wirklich praktisch überall mit Bus und Bahn hin. Wenn ein Auto für die
> Lehrstelle nötig ist wird es die Firma zahlen.

?!?!
Der Lehrstelle ist es doch egal, wie Du dort hin kommst.
wir haben ca 25 Minuten Fußmarsch bis zum Bus, wenn er zufällig zu
richtigen Zeit fährt.
Ansonsten 45 Minuten bis zum Zug der dann alle Stunde fährt, auch
Samstags und Sonntags.


> Und selbst wenn nicht mit Bahn und Bus erschlossen, bleibt immernoch ein
> Motorrad (welches Erheblich günstiger ist)

Bist du schon mal mit dem Motorrad einen Winter durchgefahren?
Ich zwei und wenn ich es schaffe dann sollten meine Kinder das nicht machen.


>
> Es wäre mir aber auch völlig egal wenn ihr das Auto einfach aus
> Bequemlichkeit wichtiger wäre als das Pferd, aber dann sollte sie hier
> kein Mitleid heischen.

Wo heischt sie denn Mitleid, vor allem wann hat sie das gemacht bevor
ein paar über sie hergefallen sind.


> Man überlegt sich normalerweise vorher ob man es sich leisten kann ein
> Pferd zu halten. Wer dies nicht tut oder ohne die entsprechenden
> Voraussetzungen trotzdem eins kauft. Hat es schlichtweg nicht besser
> verdient.

Na klar, mit knapp 15 Jahren macht man das, man und die Eltern werden
auch nicht Arbeitslos, und wenn, dann hat man halt Geld.
Und wenn icht, so kann man ja immer noch die Oma in das billigste
Pflegeheim stopfen und das Pferd in Luxus halten.
Das kenne ich auch, und da frage ich mich wo wir gelandet sind.

Du lebst scheinbar in einer heilen Welt ohne Existenzsorgen. Herzlichen
Glückwunsch.

> Für Pferde gibts übrigens entsprechende Versicherungen welche teure
> Behandlungen übernehmen.

Das habe ich mir schon durchgerechnet.
Hat man mehrere Pferde ist es nicht rentabel.


> Irgendjemand kann immer 50.000 Euro brauchen um nicht vor die Hunde zu
> gehen, von demher dürfte man auch kein gesundes Pferd halten denn auch
> das braucht Geld das von anderen wohl dringender Benötig würde.

Nein aber jemanden der andere Leute moralisch unter Druck setzt wenn er
Geld braucht, ohne irgendetwas zu wissen brauchen wir auch nicht.

Es wäre auch möglich dass Nanes Eltern nicht alle Sorgen mit Ihr teilen.
Dass ihnen eventuell das Wasser bis zum Halse steht, auch wenn sie
derzeit eventuell noch in einem großen Haus wohnen, ein großes Auto
haben usw.
Und dann kommen ein paar Dummschwätzer und reden Ihr ein sie solle sich
doch gefälligst auf die Hinterfüße stellen, ausziehen, womöglich noch
den Unterhalt einklagen usw.

>>(Zieh doch aus) ist wirklich aus der Sicht der Natur eine Verhaltensstörung.
>
>
> Das galt wohl mir. Wieso ist man Verhaltensgestört wenn man mit 17
> Auszieht, statt sich alles Gefallen zu lassen?

Das war mir egal, wer es geschrieben hat. Jugendliche, die ausziehen
müssen gibt es schon genug, da braucht man nicht noch einem weiteren
Einzureden, dass es so sein muss, obwohl die Jugendpsychologen dringend
versuchen Eltern zu verdeutlichen, dass Junge Erwachsene bis in die
Mitte der 20er den Rat und die Unterstützung benötigen um den REst Ihres
Lebens besser in den Griff zu bekommen.


> Geschadet hats mir offensichtich nicht

Ja das sagen fast alle, die Umwelt denkt manchmal anders.

Nimm das nicht persönlich, ich weiß genausowenig über Nane und Ihre
Eltern, und deshalb könnte meine Darstellung genauso richtig oder an den
Haarren herbeigezogen sein wie die aller anderen.
Tatsache ist, hier soll ein Pferd nicht eingeschläfert werden sondern
geschlachtet.
Und die Frage wie, sollten wir so gut wie möglich beantworten und nichts
weiter.

Viele Grüße
Knut Krüger
--
Reitpark Einthal

Leitung: 1 Tierarzt und 1 Berufsreiter
Eine fachgerechte Betreuung rund um die Uhr.

Homepage: http://www.einthal.de


Knut Krueger

unread,
Feb 5, 2003, 5:15:46 AM2/5/03
to

Petra Rüttiger schrieb:

> Knut, ich verstehe durchaus was Du sagst, aber jane hat gesagt daß ihre
> Famile "Gelt hat" - insofern käme es wirklich auf die paar Euro, damit das
> Pferd nicht meilenweit weg in eine ungewisse Zukunft transportiert werden
> muss, nicht an.

Es gibt durchaus Familien, da macht sich nur das "Familienoberhaupt"
alleine Sorgen um die Finanzen. Der REst wird von der Familie
Ferngehalten. Selbst wenn Nane in Luxus lebt, bedeutet das nicht
unbedingt, dass alles zum Besten steht.
Ich kenne das Auf und Ab von Selbstständigen die nach außen hin immer
Reich waren aber innerhalb von 20 Jahren drei mal vor dem Bankrott standen.
Mit Angestellten und dem guten Arbietsplatz sieht es manchmal auch nicht
besser aus.

Fazit aus meiner Sicht:

Es steht uns nicht zu, da wir überhaupt nichts wissen, Nane moralisch
anzugreifen.
Würg und Kotz schon gar nicht.

Da würde ich nun doch eine Entschuldigung erwarten.
Viele Grüße
Knut

Matthias Baertschi

unread,
Feb 5, 2003, 5:24:31 AM2/5/03
to

> > c)ich könnte dann ja für meine ellis arbeiten oder in den Ferien, aber
da
> > > ich für den Führerschein und das Auto sparne muss, steht das leider an
> > > erster Stelle

Ja Nane, warum brauchst Du eigentlich ein Auto?

Knut Krueger

unread,
Feb 5, 2003, 5:57:39 AM2/5/03
to

Matthias Baertschi schrieb:

> Ja Nane, warum brauchst Du eigentlich ein Auto?

Ich finde es wirklich unangemessen Nane nach dem Grund des Autos zu Fragen.

Solch ein gemeinschaftliches moralisches Herunterputzen führt einzig und
allein dazu, dass sich Nane und eventuelle "Nachfolger" nicht einmal
mehr trauen hier diese Frage zu stellen.
Das Pferd verschwindet in einem Hänger und niemand von uns hat die
Möglichkeit per Usenet zu verhindern dass es wenigstens wirklich
geschlachtet wird.


Sammelt doch einfach 400 Euro kauft das Pferd ab und kümmert euch so
darum wie Ihr das denkt.

Meine Postings hierzu sind auch nicht dahingehend zu bewerten, meine
Meinung über diesen Vorgang zu finden.
So eine Gruppendynamik mit Ihrem massiven Druck bringt nur zwei WEge
hervor. Sich abzuwenden oder blind alles mitzumachen. Denkende und
Entscheidung treffende Menschen wird es aber nicht heranbilden.

Man braucht für die eine Gruppe ein Auto,
Für die andere Gruppe tolle Klamotten,
für die nächste muss man kiffen,
für eine weitere muss man in die richtigen teuren Diskotheken
dann gibt es noch welche die wollen dass man braune Kleidung trägt,
usw

Der Mensch der irgendwo sich selber erst einmal finden muss der geht
halt unter.

Und wenn dann der Jugendliche irgendwohin abgerutscht ist kann man sich
ja herrlich drüber auslassen.


Matthäus 7,3-5
Was aber siehst du den Splitter, der in deines Bruders Auge ist, den
Balken aber in deinem Auge nimmst du nicht wahr?
Oder wie wirst du zu deinem Bruder sagen: Erlaube, ich will den Splitter
aus deinem Auge ziehen; und siehe, der Balken ist in deinem Auge?
Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar
sehen, um den Splitter aus deines Bruders Auge zu ziehen.

Viele Grüße
Knut

Christina Loewe

unread,
Feb 5, 2003, 6:56:07 AM2/5/03
to

>
> Sammelt doch einfach 400 Euro kauft das Pferd ab und kümmert euch so
> darum wie Ihr das denkt.


Hmmm.


Also man moege mich korrigieren:

Nane, Du hattest einen vertrauenswuerdigen Schlachter aufgetan, aber der
zahlte 100 Euro zu wenig, richtig?


Nane, wieviel koenntest und wuerdest Du beitragen?

Findest Du jemand fuer eine Begleitung, wenn Du es selbst nicht kannst?
(sonst vielleicht jemand aus der NG in der Naehe?)


Unter der Voraussetzung, dass Nane selbst angemessen beitraegt und das
Pferd wirklich einen umstaendehalber guten Tod erhaelt, waere ich bereit
einen Teil beizutragen. Ich haette dann aber gern eine glaubwuerdige
Absicherung.

Wie steht es mit Euch?

Gruß Christina

Ralf Schmode

unread,
Feb 5, 2003, 7:10:13 AM2/5/03
to
Christina Loewe wrote:


> Unter der Voraussetzung, dass Nane selbst angemessen beitraegt und das
> Pferd wirklich einen umstaendehalber guten Tod erhaelt, waere ich bereit
> einen Teil beizutragen. Ich haette dann aber gern eine glaubwuerdige
> Absicherung.
>
> Wie steht es mit Euch?


Moin, Christina,

ich wäre auch dabei.

Gruß - Ralf

Jessica Seifert

unread,
Feb 5, 2003, 7:37:54 AM2/5/03
to
Christina Loewe schrieb


> Nane, Du hattest einen vertrauenswuerdigen Schlachter aufgetan, aber der
> zahlte 100 Euro zu wenig, richtig?
>
>
> Nane, wieviel koenntest und wuerdest Du beitragen?
>
> Findest Du jemand fuer eine Begleitung, wenn Du es selbst nicht kannst?
> (sonst vielleicht jemand aus der NG in der Naehe?)
>
>
> Unter der Voraussetzung, dass Nane selbst angemessen beitraegt und das
> Pferd wirklich einen umstaendehalber guten Tod erhaelt, waere ich bereit
> einen Teil beizutragen. Ich haette dann aber gern eine glaubwuerdige
> Absicherung.
>
> Wie steht es mit Euch?

Falls das Pferd nach Lübeck zum Schlachter kommt, wäre ich bereit
mitzukommen und bis zum Schluss dabei zu bleiben.

Gruss
Jessica


Jessica Seifert

unread,
Feb 5, 2003, 8:10:23 AM2/5/03
to
Hallo Knut,

Knut Krueger schrieb

>Jessica Seifert schrieb:

>> Verständnislose Grüsse

>Das Nichtverstehen (wollen) des anderen ist ein weit verbreitetes Übel
>in unserer Gesellschaft, aber das war wohl schon zu den Zeiten der Bibel
>so...

es mag sein, dass ich überreagiert habe, dass ich Janine vollkommen falsch
einschätze, dass sie nichts auf der Welt dringender braucht als ihren
Führerschein und ein Auto, wenn das so ist tut es mir leid und ich
entschuldige mich in aller Form, aber ich habe vor allem in letzter Zeit
etwas zu oft mitbekommen wie ein Pferd oder ein anderes Tier wegen der
Bequemlichkeit des Besitzerin draufzahlen musste. Sei es, dass ein Schimmel
egal bei welcher Witterung 24 Stunden am Tag eingedeckt ist, damit seine
Besitzerin nicht so viel putzen muss, dass die Pferde in einem Stall erst
abends um 23 Uhr in die Box dürfen - egal ob sie klatschnass geschwitzt,
krank oder lahm sind, dass ein Hund den ganzen Tag in einer nicht
eingestreuten Pferdebox eingesperrt ist, damit er der Besitzerin nicht vor
dem Füssen rumläuft. Und da auch ich nur ein Mensch bin, kann es gut sein,
dass ich in Janines Falls etwas übers Ziel hinausgeschossen bin. Trotzdem
wäre es nett, wenn du in deinen Postings die Bibel mal aussen vor lassen
würdest. Ich denke weder du noch ich sind so alt, dass wir wissen wie es
damals wirklich war. Und mit irgendwelchen Bibelzitaten kann ich nicht
wirklich viel anfangen.

Herzliche Gruesse
Jessica

P.S.: Ach ja, AFAIR ist Janine 17 und in der 11. Klasse, geht also noch ne
Weile zur Schule, bis sie die Schulbusse nicht mehr benutzen kann, die sie
vermutlich bis jetzt benutzt hat.


Knut Krueger

unread,
Feb 5, 2003, 9:30:46 AM2/5/03
to

Jessica Seifert schrieb:


Trotzdem
> wäre es nett, wenn du in deinen Postings die Bibel mal aussen vor lassen
> würdest. Ich denke weder du noch ich sind so alt, dass wir wissen wie es
> damals wirklich war. Und mit irgendwelchen Bibelzitaten kann ich nicht
> wirklich viel anfangen.

Da hast du völlig recht. Alles was vor meiner Zeit was, alle Erfahrungen
die vor meiner Zeit waren, werde ich in Zukunft besser vergessen.
Ich kann ja noch nicht einmal beurteilen wie es zur Jugend meiner Eltern
war, was sie gedacht haben usw.

Möglicherweise habe ich mich auch nur völlig überzogen über die
Selbstgerechtigkkeit hier in diesem Tread aufgeregt.

Welche Zitate sind denn erlaubt?
Ghandi? Sokrates? Plato?

Spielt mal alleine weiter, es gibt ja noch e-mail zum Meinungsaustausch

Viele Grüße
Knut

Janine Jäger

unread,
Feb 5, 2003, 9:33:49 AM2/5/03
to

Christina Loewe <Christi...@web.de> schrieb in im Newsbeitrag:
b1qtv6$15kqob$1...@ID-165056.news.dfncis.de...

>
> >
> > Sammelt doch einfach 400 Euro kauft das Pferd ab und kümmert euch so
> > darum wie Ihr das denkt.
>
>
> Hmmm.
>
>
> Also man moege mich korrigieren:
>
> Nane, Du hattest einen vertrauenswuerdigen Schlachter aufgetan, aber der
> zahlte 100 Euro zu wenig, richtig?
>

Falsch: die Schlachter, die da waren, waren nicht vertrauenswürdig´/hat
rumgelogen und der eine glz. Pferdehändler, und haben sich mehr für den
Stammbaum und die Rittigkeit als für das, warum das Pferd geschlachtet
werden soll, interessiert.


>
> Nane, wieviel koenntest und wuerdest Du beitragen?
>

auf ca. 100 Euro würde ich mit wohl irgendwie kommen...

> Findest Du jemand fuer eine Begleitung, wenn Du es selbst nicht kannst?
> (sonst vielleicht jemand aus der NG in der Naehe?)
>
>

Ja, wenn's in der Nähe (Lübeck,Rostock...) ist ja, meine Mutter muß dann mit
oder meine Oma.

Warum ich unbedingt ein Auto brauch?
Weil ich hier halt fast nie weg komme, und von hier auch KEIN Bus fährt
(nächstes Dorf 2,5 km weit weg), weiterhin sind die Busse nicht für Schüler
ab klasse 11 umsonst und eine ermäßigte Karte kostet 65 Euro pro Monat.

...Gruß...


Anke Spix

unread,
Feb 5, 2003, 12:52:53 PM2/5/03
to
Christina Loewe <Christi...@web.de> wrote:

Hallo!

> > Sammelt doch einfach 400 Euro kauft das Pferd ab und kümmert euch so
> > darum wie Ihr das denkt.
>

> Unter der Voraussetzung, dass Nane selbst angemessen beitraegt und das
> Pferd wirklich einen umstaendehalber guten Tod erhaelt, waere ich bereit
> einen Teil beizutragen. Ich haette dann aber gern eine glaubwuerdige
> Absicherung.
>
> Wie steht es mit Euch?

Unter diesen Voraussetzungen waere ich auch dabei, koennte allerdings
nur einen kleinen Beitrag leisten.
Alternativ wuerde ich anbieten, zu versuchen, einen ehemaligen Metzger
und jetzigen Hufschmied anzusprechen bzw. bei seinem Einverstaendnis die
Tel-Nr. an Nane weiterzugeben, inwieweit die 400 Euro zu kriegen
wirklich in der Situation, in der das Pferd ist, realistisch waere. Ich
hoffe doch, dass Nanes Eltern insoweit vernuenftig ansprechbar waeren,
dass sie sich "geschaeftlichen" Argumenten nicht widersetzen wuerden.
>
Gruesse,

Anke

Anke Spix

unread,
Feb 5, 2003, 12:52:43 PM2/5/03
to
Stefan "Steff" Knoll <stefan...@web.de> wrote:

Hi Steff!


> Nichts davon passt hierher.

Danke, dass Du das geklaert hast.
>
> Nane (und jeder andere) hat hinzunehmen, dass ihre Eltern sehr wohl
> entscheiden duerfen, ob und wann und wie das Pferd wegkommt. ...

> Wir hatten ja vor kurzem durchaus heftig darueber diskutiert, ob wer wie
> entscheiden darf, was jetzt mit dem Pferd passiert - nachdem Nane ja
> durchaus nachvollziehbare (mir trotzdem sauer aufstossende) Gruende
> genannt hat, warum ihre Eltern zum jetzigen Zeitpunkt so entscheiden
> wollen, koennen die Gutmenschen (Hallo Trixi-Mausi!) ja eine
> Sammelaktion starten und dem Pferd die Giftspritze mit anschliessender
> Entsorgung spendieren.

Also hat Nane da keine Chancen. Bitter.
Aber zumindest duerfte Dein Beitrag diversen Spekulationen den Riegel
vorgeschoben haben.
>
> Alles Gute!

Ebenso,

Anke

Anke Spix

unread,
Feb 5, 2003, 12:52:49 PM2/5/03
to
Knut Krueger <mu...@einthal.de> wrote:

Hallo, alle!

> Also ohne die Hintergründe zu kennen ist diese Bemerkung nun wirklich
> unangebracht.

Ich kann mich da nur Knut anschliessen - erstens wissen wir zuwenig
ueber Nanes familiaere Situation, um absehen zu koennen, inwieweit *sie*
die Entscheidung ueberhaupt zu beeinflussen in der Lage ist, und
zweitens lebe ich auch auf dem Land und weiss, dass Fuehrerschein und
Auto einfach unabdingbar sind, wenn man eine Stelle irgendwo kriegen
will. Aus meinen Dorf faehrt dreimal am Tag ein Bus weg und kommt einmal
am Tag zurueck, in *eine* der Kleinstaedte der Umgebung. Busse zum
naechsten Bahnhof (14 km) gibts erst in 4 km Entfernung. Mit Bussen zu
anderen Staedten ist es aehnlich. Es faehrt entlang einer Bundesstrasse
stuendlich eine Buslinie zur naechsten groesseren Stadt, da muss man
aber auch erst mal hinkommen (naechster Punkt 5 km). Sind die
arbeitgebenden Betriebe in Doerfern (gibts durchaus) oder bekommt man
nur eine Stelle auf der anderen Rheinseite oder so, ist man ohne Auto
total verratzt.
Und das hier ist *nicht mal* Mecklenburg-Vorpommern.
Die Empfehlung, Busse und Bahnen zu benutzen, kann im Zweifelsfall,
sogar ohne Ueberspitzung, bedeuten, dass Nane entweder gar keine oder
nur eine Arbeit deutlich unter ihren Qualifikationsmoeglichkeiten
bekaeme und damit schon ihr ganzes Leben beeinflussen.

Ich finde die Situation auch aetzend, aber IMHO waere es immer noch egal
fuer das Pferd, ob man es einschlaefern oder schlachten liesse, da bei
beidem Risiken bestehen. Die Frage, die sich mir hier stellt, ist
lediglich, was man dem Pferd an Fahrt zumuten kann und ob man nicht
evtl. +/- Null rauskommen auch noch als ok ansehen koennte und Nane ihre
Eltern in dieser Hinsicht bearbeiten sollte.
Eine Fahrt nach Bochum waere einfach irre, da die Fahrtkosten jeglichen
Schlachtwert leicht erreichen wuerden. Jede Fahrt ueber 50 km wuerde die
evtl. Kosten druecken, dazu kommt eben noch, dass das Pferd Schimmel ist
und (pardon) eben vermutlich nicht mehr so extrem gutes Muskelfleisch
haben duerfte.
Insoweit halte ich die 400 Euro fuer kaum machbar. In dieser Hinsicht
wuerde ich dann wirklich mal die Eltern bearbeiten, wenns geht, mit
Unterstuetzung eines ehemaligen Metzgers "vom Lande", der zumindest ein
Herz fuer junge Leute hat (er muss ja nicht unbedingt eins fuers Tier
haben). Nichts hilft in solchen Situationen mehr als der Rat eines
erfahrenen Fachmannes.

Nane, falls Du das ueberhaupt noch liest - ich kann Dir leider keinen
solchen bei Euch nennen, aber ich kann Dir die Telefonnummer von einem
ehemaligen Metzger, jetzigen Hufschmied und Pferdehalter in meiner
Umgebung geben, der hier im Umkreis ggf. auch Pferde mit Bolzenschuss
auf dem Hof toetet (muss ihn allerdings erst fragen, ob ihm das recht
waere). Vielleicht kann er auf die Entfernung nicht viel sagen,
vielleicht kann er aber doch etwas zur Klaerung der Situation beitragen.

> Und dass sie sich Gedanken macht ist nun schon bewiesen.
> Im übrigen finde ich es seh sonderbar, dass hierzulande lieber der
> Bankrott einer ganzen Familie in Kauf genommen wird, als das ein Pferd
> etwas zu früh geschlachtet wir.

Nunja, Knut, da muss ich Dir ausnahmsweise widersprechen: Ich glaube
kaum, dass der Verlust von 400 Euro eine Familie ruinieren wuerde
(obwohl die mir auch verdammt fehlen wuerden, wenn ich sie nicht
haette), und es geht hier nicht darum, *wann* das Pferd getoetet wird,
sondern *wie* es getoetet wird - und da wuerde ich ganz eindeutig schon
die Methode vorziehen, die sich in meiner Umgebung am schonendsten fuer
das Pferd durchfuehren liesse.

> Insgesamt ist der Tenor hier so ähnlich, obwohl Jane sich um Ihr Pferd
> Gedanken macht, wobei ich die Situation sehr gut nachvollziehen kann da
> beri mir auch im Alter von 16 Jahren Erwachsene über das Schicksal
> meines Lieblingspferdes entschieden haben. Eventuell denkt ihr mal
> darüber nach, wie wenig man sich in dem Alter frei entscheiden kann.

Diesen Rat hatte ich ja auch schon gegeben - er scheint aber ungehoert
verhallt zu sein.

> Und
> dass hier empfohlen wird eine intakte Familie auseinander zu reißen
> (Zieh doch aus) ist wirklich aus der Sicht der Natur eine Verhaltensstörung.

Knut, Du weisst nicht, ob die Familie tatsaechlich intakt ist - aber
dennoch wuerde das Ausziehen in dieser Situation schon gar niemandem
nuetzen und Nane waere vermutlich auch kaum in der Lage, sich selbst
ueber Wasser zu halten.

Um es jetzt mal knallhart zu formulieren: Ich denke, Nane ist ein
Mensch, dem das Pferd sicher nicht egal ist. Sie hat damals lange um das
Pferd gekaempft und sich intensiv darum gekuemmert. Wenn sie eine gute
Ausbildung bekommen kann und dann eben auch einen angemessen bezahlten
Job, kann sie spaeter all das fuer ihre Pferde, die sie dann sicher
haben wird, tun, was sie jetzt nicht tun kann. Und so schlimm es fuer
das Pferd *jetzt* ist, wird sie diese Situation sicherlich nicht
vergessen und sich frueher Gedanken ueber dieses Tabuthema machen und es
im Falle eines Falles (und wir verlieren unsere Pferde-Gefaehrten ja
immer, solange wir noch leben) wesentlich besser loesen, als mancher
andere, der nie in einer so beschissenen Lage gesteckt hat. Und falls
sie selbst zum Schlachter mitfaehrt, wird ihr auch diese Erfahrung eine
Lehre sein - allerdings wuerde ich *das* eher ihren Eltern goennen,
damit sie wissen, was das Pferd fuer die paar Euros durchmachen muss.
>
Petra, Reinhild, René, es kann ja sein, dass ihr das schockierend
findet, aber bitte lasst diese Kommentare jetzt sein. Es verletzt Nane
nur und aendert doch nichts.

Und um nochmal knallhart zu werden: Wenn Nane eh nichts dran aendern
kann, braucht man sich ueber dieses *eine* Pferd auch nicht mehr zu
echauffieren als ueber die vielen Haflingerfohlen oder eben sonstige
Tiere, die nicht sachgemaess geschlachtet werden. Es ist dann eben nur
eins mehr von tausenden. Wir koennen jeder nur unseren eigenen Beitrag
leisten, um das zu verhindern, und Nane ist zur Zeit offensichtlich
*nicht* in der Lage dazu.

Ich *liebe* es, wenn Leute auf anderen Leuten herumhacken, die in einer
Notlage sind. Warum tun selbst Leute das, von denen man eigentlich
denken sollte, dass sie sozial kompetent sind?

Gruesse,

Anke

Michael A. Naujoks

unread,
Feb 5, 2003, 1:06:10 PM2/5/03
to
Hi Janine,

Zuerst einmal, Respekt für die sachliche Antwort.
Wir können jetzt Deine Sache besser nachvollziehen.
Vielleicht kann Dir folgendes helfen.
Persönlich würde ich den ersten Schlachter nehmen, der ist wenigstens
ehrlich.
Die Realität beim Schlachten ist hart. Stell dir mal einen Metzger
vor, dem Pferde etwas bedeuten und der sie mit Respekt behandelt.
Könnte man mit so einer Einstellung gesunde wohl gebaute Fohlen, die
sich brave und lieb verhalten, schlachten? Metzger müssen mit sich
selbst zurechtkommen, das geht nur wenn sie ihr Handeln als richtig
empfinden. Es ist für sie einfacher die Pferde als "scheiß Schlachter"
zu sehen. Die, die dir sagen, ach das armen Pferd, es ist so lieb, wir
werden es sanft erlösen, sind meist die, die lügen. Sie haben gelernt,
dadurch mehr Gewinn zu machen.
Wenn Du sicher gehen willst, dass dein Pferd schnell geschlachtet
wird, mach mit dem Metzger aus, dass er Dir ein Huf deines Pferdes
nach der Schlachtung gibt, das Du an der Musterung, Form wieder
erkennen kannst. Wähle einen Metzger in der Nähe, der ist auf seinen
Ruf bedacht und braucht die Pferde in seinem Umland. Der wird sich
korrekt verhalten, um an billige Reitpferde zu kommen.
Ob Du mitgehst oder nicht, dürfte egal sein. Der Metzger wird das
Pferd zum Schlachtplatz bringen müssen und er wird es, so gut wie er
es kann, schlachten. Kein Metzger will, dass der Bolzenschuss daneben
geht, schon alleine, um seine eigene Gesundheit zu schützen. Ich würde
Dir eher davon abraten. Ich an Deiner Stelle würde meine Eltern
mitschicken, aber mehr, damit sie sehen was sie machen.
Objektiv betrachtet, ist das was Ihr macht, bestimmt weniger
verwerflich, als sich ein Steak in einem Supermarkt zu kaufen.
Euere Pferdehaltung finde ich artgerecht.
Und wenn man es genau überlegt, ist es der Natur am nächsten, wenn ein
lahmendes Pferd gehetzt, getötet und gefressen wird.
Ich als bekennender Speziist, kann mich nur nicht damit abfinden, das
ist aber mein Problem.


Dir noch viel Glück
Michael


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