mit nunmehr 49 Jahren habe ich Lust, das Freizeitreiten zu erlernen. Wegen
meines Gewichtes (120 kg :-( ) denke ich halt schon seit Jahren darüber
nach, ob das nicht Tierquälerei ist.
Oder, gibt es eine Pferderasse (bitte nicht Kaltblut, Brauereipferd etc.,
das weiss ich selber) die mich tragen kann und mit der ich Reiten lernen
kann.
I hope there will be a chance !
Egbert
hi egbert
willkommen in der pferde ng!
deine chance ist völlig intakt solange du keine rennen reiten möchtest:-)
es gibt genug pferde die dein gewicht problemlos tragen können.
viel spass beim reiten lernen
tendre
Hallo Egbert!
>Oder, gibt es eine Pferderasse (bitte nicht Kaltblut, Brauereipferd etc.,
>das weiss ich selber) die mich tragen kann und mit der ich Reiten lernen
>kann.
Eigentlich jedes Pferd, das mindestens dreimal soviel wiegt wie die
Gesamtlast (oder wars viermal)? Also du mitsamt Sattel und Zaumzeug
und Allem. Nur fett darf das Pferd dabei nicht sein, das müssen schon
Muckis sein.
Norweger, Hafis, Friesen oder Tinker bringen unter Anderem solche
Prachtexemplare hervor. Ich persönlich kenne auch einen Appaloosa und
eine Criollo, die das schaffen. Ersterer hat auch meinen Damaligen
(ebenfalls 120 kg) herumgetragen. Hier ist er (Red, nicht mein Ex!):
http://rms-marions.bei.t-online.de/ranch/rehand.jpg . Ist das ein
verlockendes Pferdchen?
Ich würde dir auch raten, nicht nach der Rasse zu suchen, sondern
einfach nach einem *Pferd*. Vielleicht findest du irgendwo einen
"zarter gebauten" Kaltblüter, der dir nicht das Gefühl gibt, einen
Reitelefanten zu benötigen?
Wenn du noch gar nicht reiten kannst, wäre es aber vielleicht ratsam,
ein Pferd zu nehmen, das es mühelos abkann, wenn du ihm zunächst
einmal in den Rücken plumpst, und das ist eventuell wirklich nur ein
Kaltblüter. Ein Könner macht sich einem nicht so starken Pferd
leichter, aber ein Anfänger wäre buchstäblich "untragbar".
MarionS
--
RMS-M...@t-online.de
"Gott ist tot." - Nietzsche
"Nietzsche ist tot." - Gott
"Tote reden nicht." - Django
Es darf auch leichter sein, aber dann solltest Du nicht gerade 5stündige
Ausritte mit viel Trab und Galopp machen oder täglich eine Stunde
Dressur. Es kommt immer darauf an, wie die Belastung ist, also ob Du ab
und zu ein bißchen oder oft und lange reitest.
Meine Freundin wiegt z.B. auch 110 kg, und mein Andalusier (550 kg)
trägt sie problemlos auch auf Wanderritten.
Zum Verglecih kannst Du ja mal ausprobieren, wie sich ein Rucksack eine
halbe Stunde getragen anfühlt, die ein Fünftel, ein Viertel oder ein
Drittel Deines Gewichts hat...
Gruß
Jürgen
>Das Pferd sollte ca. 5 x soviel wiegen wie Du plus Klamotten, Sattel und
>Gepäck, also so ab 600 kg. Das trifft auch schon auf kräftige Warmblüter
>zu.
600 kg sind viermal 120 kg Reiter, 22 kg Sattel und 3 kg Rest. 5x sind
750.
Was stimmt jetzt: 4x oder 5x? Weitere Meinungen, bitte?
wir haben hier in unserer Reitschule eine Gewichtsgrenze von 85 Kilo
eingeführt.
Selbst große Pferde, die mühelos im Schnitt 2,5 Stunden / Tag geritten werden
und in den Ferien auch mal 5 Stunden arbeiten tragen nicht mühelos einen
Reiter, der 15 Kg mehr wiegt. Wir haben es mehrmals probiert, aber immer einen
Leistungseinbruch in den darauf folgenden Tagen erlebt.
Sicherlich ist es eine Sache des Trainings der Rückenmuskulatur und auch
unsere (großen) Pferde könnten 120 Kg tragen. Da wir aber vermehrt jugendliche
und leichte Erwachsene haben ist es eben nicht damit getan wenn man sich
hinaufsetzt und losreitet. Vergleichen kann man es sicherlich mit dem Tragen
eines Rucksackes. Jeder kann sich soweit trainieren, dass er mehrere Stunden
25 Kg tragen kann (siehe Militär) aber einfach aufsetzen und 50 Km laufen geht
eben nicht.
Die Aussage dass nur das Gewicht mal 4 oder 5 genommen werden kann finde ich
höchts gefährlich. Wie schon gesagt benöigt ein Pferd training um 120 Kg zu
tragen und gerade im Bereich des Rückentrainings hapert es in vielen
Reitställen. Ein fettes Pferd ohne Training kommt auch auf die 5*Kg Marke,
kann aber noch nicht einmal ein Leichtgewicht lange tragen.
Auch sind Kaltblüter, bei denen sicherlich leicht die Kg * 5 Marke
überschritten wird eben keine Gewichtsträger. Kaltblutrassen sind (meistens)
als Zugpferde gezüchtet und auf die Tragfähigkeit des Rückens wurde bei der
Zuchtselektion wenig geachtet.
Die Länge und Form des Rückens, die Stabilität der Gliedmaßen usw spelt auch
eine große Rolle und kann nicht mit einer Formel abgetan werden.
Solltest Du nun ein Pferd gefunden haben, dass nach Ansicht eines Fachmannes
fähig wäre Dein Gewicht zu tragen, so wird es für Dich als Anfänger schwierig
sein dem Pferd die Haltung zu vermitteln, wie es Dich so schonend wie möglich
tragen kann. Also benötigst Du, da Du dem Pferd ja nicht schaden willst sonst
hättest Du nicht so lange überlegt und hier nachgefragt, sehr guten
Unterricht.
Alles in allem also ein aufwendiger und schiweriger, aber nicht unmöglicher
Weg.
Viele Grüße
Knut Krüger
--
Reitpark Einthal
Die freundliche Reitschule
bei Regensburg
Homepage: http://www.einthal.de
Es wird kein Problem fuer dich werden, auch auf einem etwas kraeftigeren
Warmblut zu reiten. Einer aus unserem Stall ist auch etwas "kraeftiger" und
hat zwei WB auf denen er reitet. Der Wallach ist sogar noch ziemlich
"schmal" und es ist fuer ihn kein Problem seinen Besitzer zu tragen.
Ich denke auch, dass du vielleicht mal in einen Reitschule gehst und da mal
nachfragst. Die werden dir dann schon ein geeignetes Pferd zu Verfuegung
stellen :-)
liebe Gruesse,
Alex
Das war das erste vernüftige Posting zu der Frage
gruß
Norbert
dankeschön:-))
gruss
tendre
>Die Aussage dass nur das Gewicht mal 4 oder 5 genommen werden kann finde ich
>höchts gefährlich. Wie schon gesagt benöigt ein Pferd training um 120 Kg zu
>tragen und gerade im Bereich des Rückentrainings hapert es in vielen
>Reitställen. Ein fettes Pferd ohne Training kommt auch auf die 5*Kg Marke,
>kann aber noch nicht einmal ein Leichtgewicht lange tragen.
Deswegen hatte ich es auch schon eingeschränkt, daß es eben ein
bemuskeltes und kein fettes Pferd sein dürfte. Es gibt so oder so
immer Ausnahmen von der Regel.
Wenn ein passendes Pferd gefunden ist, müßte es eben durch regelmäßige
Stunden (am Anfang vielleicht nur 30min-weise) auf einen so schweren
Reiter trainiert werden. Ein Bekannter gab mir mal an, daß man beim
Krafttraining dieselbe Muskelpartie nur alle drei Tage trainieren
dürfte, also nicht häufiger als zweimal die Woche.
Hallo Jürgen,
der Vergleich hinkt aber etwas, da sich Lebendgewicht wesentlich
leichter trägt als ein toter Rucksack ;-)
Also: Eine halbe Stunde die Mieze schleppen, (Kratzer verbinden),
dann den Hund und später Nachbars Kinder *g*
Gruß
Gudrun
Hallo an alle,
Wie oben schon mal erwaent, macht es ein
riesenunterschied ob die 120 kg-Person
reiten kan oder nicht.
Und wenn dann bleibt von korrekt sitzen
meistens auch nicht viel uebrich: Kein guter
Kontakt mehr mit dem Pferd.
Habe mal so eine Person beobachtet waehrend
eine Reitstunde, jedesmal als sie im Sattel
landete waerend das *leicht* reiten hat der
arme Warmblut gekroent und sah man seinem
Ruecken senken.
Es gibt aber eine noch nicht besprochene
Option: Abmagern.-)
Liebe Gruesse
Fons
>> Zum Verglecih kannst Du ja mal ausprobieren, wie sich ein Rucksack eine
>> halbe Stunde getragen anfühlt, die ein Fünftel, ein Viertel oder ein
>> Drittel Deines Gewichts hat...
Ich habe mal meinen Westernsattel einen Tag mit mir herumgeschleppt,
und einmal einen Rucksack voller Bücher. Im Schritt gings gut, Trab
und Gallopp habe ich nicht probiert, aber das wär mir sicherlich
schwergefallen :-)
Das war ein Drittel meines Gewichts.
"Fons de Bruyn" <fo...@de-bruyn5.myweb.nl> schrieb im Newsbeitrag
news:9hnvv7$2n6$1...@cyan.nl.gxn.net...
> Wie oben schon mal erwaent, macht es ein
> riesenunterschied ob die 120 kg-Person
> reiten kan oder nicht.
Auf jedenfall, auch wärs noch gut wenn man ein Pferd hat, welches 1. Gut
trainiert ist (wie schon erwähnt) und 2. kein Uebergewicht hat, denn das
Uebergewicht das manche hätschel Weidepferde haben machen manchmal schon so
manch schwerem Reiter konkurenz. Bei manchen Pferden sieht man 150kg
Uebergewicht noch nichteinmal.
Allerdings heisst das nicht, man können jetzt an ein Pferd rangehen und
sagen jetzt lassen wir das 100kg weghungern und gut is, denn das
Uebergewicht hat halt im Gegensatz zum Reiter den Vorteil das es sich auf
den Gesammten körper verteilt und nicht nur den Rücken belastet.
> Habe mal so eine Person beobachtet waehrend
> eine Reitstunde, jedesmal als sie im Sattel
> landete waerend das *leicht* reiten hat der
> arme Warmblut gekroent und sah man seinem
> Ruecken senken.
Jeap und dazu sagt man dann LEICHT Reiten :-) hab grad gesehen hast es ja
schon eingerahmt.
> Es gibt aber eine noch nicht besprochene
> Option: Abmagern.-)
Und noch eine zusätzliche Option, Wagenfahrn :-)
Ausserdem glaub ich beim Reiten wird man wohl sowieso relativ schnell
Gewicht verlieren ist ja auch manchmal recht anstrengender Sport.
Ansonnsten kann man ja auch noch n Packsattel kaufen und mit dem Pferd ein
Paar 100km Wanderungen übernehmen :-)
mfG René (Und Silken zur zeit mit Weidebauch)
--
die de.rec.tiere.pferde Homepage
http://www.drtp.de
>600 kg sind viermal 120 kg Reiter, 22 kg Sattel und 3 kg Rest. 5x sind
>750.
22kg Sattel? Um Gottes Willen, mit was reitest du? So schwer sind doch
nicht mal die alten Western-Arbeitssättel, von denen mich schon mal
ein Exemplar an den Rand der Verzweiflung gebracht hat, oder?
Bea
>Ausserdem glaub ich beim Reiten wird man wohl sowieso relativ schnell
>Gewicht verlieren ist ja auch manchmal recht anstrengender Sport.
Wie geht das denn? Kann ich nicht bestätigen, auch wenn die
Vorstellung schön wäre. Ein paar Pfunde weniger wären schon nicht
schlecht.
Aber auch wenn Reiten anstrengend ist, dünner bin ich davon noch nicht
geworden. Was mache ich falsch?
Bea
"Alison" <rum...@snafu.de> schrieb im Newsbeitrag
news:i33vjtofm01qd6bbl...@4ax.com...
> Wie geht das denn? Kann ich nicht bestätigen, auch wenn die
> Vorstellung schön wäre. Ein paar Pfunde weniger wären schon nicht
> schlecht.
Naja hab ich mir nur so gedacht, ich hab halt keine Gewichtsprobleme
deswegen kann ich sowas halt nicht so gut nachvollziehen :-)
> Aber auch wenn Reiten anstrengend ist, dünner bin ich davon noch nicht
> geworden. Was mache ich falsch?
Na nicht draufsitzen, hinterherrennen !!!!
Hopp Hopp einszweieinszwei :-) bistduimmernochnichtweg?
mfG René
>22kg Sattel? Um Gottes Willen, mit was reitest du? So schwer sind doch
>nicht mal die alten Western-Arbeitssättel, von denen mich schon mal
>ein Exemplar an den Rand der Verzweiflung gebracht hat, oder?
Das ist ein 16'' 1795. Ich habe 112er Beine und es sind immer noch
drei Löcher an den Steigbügelgurten zum Auslassen, so groß ist der.
Eckiges Skirt, paßt nicht auf jedes Pferd, könnte an die Flanken
stoßen.
Ein 150 Jahre alter Western-Arbeitssattel, der Scheck Sattel, wiegt
z.B. 25 Kilo. Aber vielleicht sind das Ausnahmen.
>Aber auch wenn Reiten anstrengend ist, dünner bin ich davon noch nicht
>geworden. Was mache ich falsch?
Dein Pferd ist zu brav? ;-)
Hallo Fons:
>Es gibt aber eine noch nicht besprochene
>Option: Abmagern.-)
Genau das waere jetzt auch mein Tip gewesen. Ohne jemandem zu nahe
treten zu wollen: Dieses Uebergewicht ist nicht nur fuer das Pferd
schaedlich, sondern auch fuer den Reiter...
So long,
Katje
> Am Sun, 01 Jul 2001 07:06:33 +0200 schrieb Jürgen Paasch
> <J.Pa...@web.de> :
>
> >Das Pferd sollte ca. 5 x soviel wiegen wie Du plus Klamotten, Sattel und
> >Gepäck, also so ab 600 kg. Das trifft auch schon auf kräftige Warmblüter
> >zu.
>
> 600 kg sind viermal 120 kg Reiter, 22 kg Sattel und 3 kg Rest. 5x sind
> 750.
>
Strenggenommen fuenfmal. Man kann u.U. runtergehen auf viermal. Aber
eben nur unter Umstaenden, und die haengen vom Koennen des Reiters, der
Statik des Pferdes und dem Training des Pferdes fuer solche belastung
ab:
Ein Teil der Statik kommt von der Stabilitaet der Knochen
(Knochendichte), ein weiterer von der Festigkeit und Tragkraft der
Muskulatur.
Und mit beidem liegen schwere Kaltblueter und Warmblueter nicht gerade
besonders hoch.
Ein Araber hingegen koennte dabei trotz erhablich strafferer Muskulatur
und festerer Knochen durch deren Grazilitaet doch auch schnell Probleme
bekommen.
Eine gut trainierte und ausgeruhte Tragemuskulatur (v.a. Ruecken-und
HH-Muskukatur) traegt wiederum besser als ein untrainiertes Weidepferd
oder (entschuldigung, Knut) die eines mueden Schulpferdes, das seine
Tagesleistung schon gebracht hat.
Ich waere da fuer einen Kompromiss und ein Pferd im Cob-Typ um 1,50 m
Groesse und zwischen 550 und 650 kg KGW. Ein Tinker, ein *grosser* Welsh
D, einen Schwarzwaelder Fuchs, ein (wie hiessen die noch gleich?)
Avengineser (?), ein Wielkopolski oder so etwas.
Keinen Friesen, viele moderne Friesen haben eine ah.. unguenstige
Bemuskelung und Statik, um Gewicht zu tragen.
Ich reite zwar auch mit 85 kg meine Reitponies, als ich damit aber
anfing, warens noch 70, und im Moment bewegts sich Gottseidank wieder
runter.
Aber, wie gesagt, ich *konnte* schon reiten, als ich so schwer wurde.
Aber aus eigener Erfahrung kann ich auch ein paar Sachen weitergeben:
1. Anfangs lieber viel leichttraben und im leichten Sitz reiten, das
schont den Pferderuecken sehr - 120 kg, die in den Ruecken fallen statt
abgedaemft "runtergelassen" zu werden, sind wirklich happig.
Meiner kleinen zierlichen Stute habe ich mal leider einen Lendenwirbel
leicht verrenkt, als sie etwas zu ploetzlich und schnell in eine Kurve
ging und mein nicht unbetraechtliches Gewicht aufgrund der Fliehkraft
nach aussen wegdriftete. Nur zur Verdeutlichung, wie schnell sowas gehen
kann.
2. Auch zur Schonung des Pferderueckens lieber von einem Hocker o.ae.
aufsteigen - es wird zwar vielleicht spoettische Bemerkungen hageln,
aber was solls... auch das schont den Ruecken des Pferdes, wenn das
Reitergewicht nicht seitlich an den Dornfortsaetzen des Pferderueckens
zieht.
3. Bist du eigentlich gross oder eher klein mit diesem Gewicht?
Grosse schwere Leute haben eine bessere statische Balance als kleine
schwere ;-), jedenfalls bringt jedes groessere Gewicht ein schmales
Pferd schnell aus dem Gleichgewicht - lieber eins mit breiter Brust.
4. Ein gut passender Sattel ist ein Muss bei einem solchen Gewicht -
zwar immer noch lieber ein Englischsattel, der gut passt, als ein
Westernsattel, der nicht passt, aber am besten ein Westernsattel o.ae.
der gut aufliegt.
5. Ich wuerde ziemlich lange warten, laengere Ausritte zu machen, es
waere keine gute Idee, mit einem Touristen-Wanderritt anzufangen.
Ueberhaupt waeren Wanderritte selbst bei einem geeigneten Pferd zu
ueberlegen - da kaeme naemlich noch eine Menge Gepaeck dazu, womit man
die Toleranzgrenze evtl. doch ueberschreitet.
Deswegen mache ich meinen Urlaub mit Pferd mit der Kutsche. Fahren
ersetzt zwar kein Reiten, ist aber *ausserdem* auch eine schoene
Beschaeftigung.
6. Ein Trost: Wenn es schon lange Dein Traum war, reiten zu lernen, und
zwar wegen der Pferde selbst, nicht wegen des Marlboro-Images, dann
wirst du vielleicht bewusster mit diesem Deinen Gewicht und den Folgen
fuers Pferd umgehen als eine leichte Person, die sich keine Gedanken
darueber zu machen muessen glaubt. (tolles Deutsch wieder mal...)
7. Du wirst ausser dem geeigneten Pferd auch noch geeigneten Unterricht
brauchen (kurze Intervalle, viele Voruebungen fuer Deine Beweglichkeit,
auch um es dem Pferd zu erleichtern) und Dir eine ganze Menge Muehe mehr
geben muessen, wo andere schonmal laessiger sein duerfen.
Wenn sich ein leichterer Reiter laenger verkrampft, ists auch nicht
schoen fuers Pferd, fuehrt aber bei einmaligem Vorkommen lediglich zu
Muskelverspannungen, macht das aber ein schwerer Reiter, kanns fatal
werden (wieder Subluxationen der Wirbelgelenke).
8. Ich hoffe, du hast zudem nicht noch irgendwelche Erkrankungen, die
die beweglichkeit Deines Beckens und Rueckens behindern. Das waere
naemlich zusammen mit dem hohen Gewicht wirklich ein Hinderungsgrund.
Wenn du im bereich des Beckens und Deiner Wirbelsaeule beweglich bist,
kannst du eine Menge Stoss schon abfangen, bevor sie auf den
Pferderuecken einwirkt (zumindest, wenn Du erst mal weisst, wie man es
macht), wenn das aber nicht geht, weil die Knochen steif sind, wirds
wirklich schwierig.
Muskulatur kann man lockern und trainieren, beweglicher zu werden -
Knochen, die eine *krankhafte* Sperre bilden, sind kaum noch zu mehr
bewegöichkeit zu bekommen.
Ausser *Du* haettest Subluxationen Deiner Wirbel. Das wuerde ich ggf.
vorher ueberpruefen lassen.
Alles zusammen duerfte nicht einfach zu verwirklichen sein, andererseits
ist es - wie Knut schon sagte - auch nicht zwangslaeufig unmoeglich.
Und es gibt im Uebrigen genug grosse, schwere Maenner, die reiten, z.T.
nichtmal so kraeftige Pferde (z.B. Jochen Schumacher/Reken/den einen
oder anderen Islaender).
hth,
Anke
+ die an sich nicht so geplanten Gewichtstraeger
Hallo!
> >Es gibt aber eine noch nicht besprochene
> >Option: Abmagern.-)
>
> Genau das waere jetzt auch mein Tip gewesen. Ohne jemandem zu nahe
> treten zu wollen: Dieses Uebergewicht ist nicht nur fuer das Pferd
> schaedlich, sondern auch fuer den Reiter...
>
Tja, nur, wenns so leicht waere... ich hatte es jahrelang versucht und
nicht geschafft, das Gegenteil war eher der fall - und wenn man nicht
abnehmen und das Gewicht *halten* kann, ist alles Kasteien schwer
ertraeglich :-(
Aber jetzt, wo ich es *nicht* mehr versuche, schmelzen die Pfunde weg -
zwar allmaehlich, aber besser als gar nicht.
Es ist leicht gesagt, aber ein einmal fehlregulierter Stoffwechsel ist
nur sehr schwer wieder in die gesunden Bahnen zu lenken.
Allerdings sollte man nicht meinen, dass es ja sowieso nicht
funktioniert, und sich dann die Schlemmereien reinhauen (jedenfalls
nicht allzu oft ;-))
Gruss,
Anke,
deren Hosen alle das Schlackern anfangen :-))
>Naja hab ich mir nur so gedacht, ich hab halt keine Gewichtsprobleme
>deswegen kann ich sowas halt nicht so gut nachvollziehen :-)
Ein Problem hab ich damit auch nicht, aber einfach so abnehmen wär
doch ganz net ... ;-)))
>Na nicht draufsitzen, hinterherrennen !!!!
>Hopp Hopp einszweieinszwei :-) bistduimmernochnichtweg?
Das erinnert mich an den Cartoon, der mal bei uns im Stall hing: dicke
Reiterin und dickes Pferd vor dem Ausritt, dicke Reiterin und dünnes
Pferd nach dem Ausritt. Und dann irgendwas von "Reiten macht schlank"
oder so.
Bea
>Genau das waere jetzt auch mein Tip gewesen. Ohne jemandem zu nahe
>treten zu wollen: Dieses Uebergewicht ist nicht nur fuer das Pferd
>schaedlich, sondern auch fuer den Reiter...
Ich gebe ja zu, es hört sich ziemlich viel an. Aber wieviel davon ist
denn überhaupt Übergewicht? Das kommt wohl auch auf die Größe des
Menschen an. Ein sehr großer kräftiger Mensch ist damit vielleicht
noch recht agil, bei einem, der die 1,50 Meter gerade so erreicht,
sieht es schon ganz anders aus.
Bea
>Dein Pferd ist zu brav? ;-)
Kann ein Pferd denn zu brav sein? <g> Sie ist wirklich lieb, aber wenn
man Dressur reiten will, dann muß man schon reiten, von alleine macht
sie nichts - außer fröhlich durch die Gegend zu schlendern und überall
zu gucken.
Schweiß läuft mir genug, aber abgenommen hab ich dabei trotzdem noch
nicht!
Bea
>Keinen Friesen, viele moderne Friesen haben eine ah..
>unguenstige Bemuskelung und Statik, um Gewicht zu tragen.
Hallo Anke.
dazu habe ich die folgenden Fragen:
1. Was sind "moderne" Friesen?
2. Wie sind "moderne" Friesen entstanden?
3. Wer hat festgestellt, dass viele "moderne" Friesen eine
ungünstige Bemuskelung haben?
4. Wer hat festgestellt, dass "moderne" Friesen eine
ungünstige Statik haben?
Dank und Gruß
Wolfgang
>
>
>
>
>
--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de
Hallo Wolfgang,
Ich glaube dass Anke deutet auf die
*Reittypischen* Friesen die man in den
letzten Jahren zu zuechten versucht und
wovon ich schon ein paar Exemplare
Gesehen habe w.o. ein Zuchthengst.[in NL]
i.s. mit 120kg reiten bleibe ich der Meinung
dass man wenn man nicht reiten kann,
besser erst abmagert, oder[wie oben erwaehnt]
fahren lernt.
Liebe Gruesse
Fons
>mit 120kg reiten bleibe ich der Meinung
>dass man wenn man nicht reiten kann,
>besser erst abmagert, oder[wie oben erwaehnt]
>fahren lernt.
Hallo Fons,
das stimmt.
Gruß
Wolfgang
>
>
>
>
>
--
"Alison" <rum...@snafu.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4tm1ktsekov4g3380...@4ax.com...
> >Naja hab ich mir nur so gedacht, ich hab halt keine Gewichtsprobleme
> >deswegen kann ich sowas halt nicht so gut nachvollziehen :-)
>
> Ein Problem hab ich damit auch nicht, aber einfach so abnehmen wär
> doch ganz net ... ;-)))
Hehe leichter gesagt als getan :-) ich weiss ja ned wie du aussiehst
deswegen kann ich nicht sagen ob du es nötig hast, aber ich finde
Schönheitsidealhalterinen nicht grad sehr klug, wenn einem sein Gewicht
nicht auf die Gesundheit schlägt wieso sollte man dann wohl abnehmen?
Allerding glaub ich bei 120kg dürfte es schon langsam auf die Gesundheit
schlagen
> Das erinnert mich an den Cartoon, der mal bei uns im Stall hing: dicke
> Reiterin und dickes Pferd vor dem Ausritt, dicke Reiterin und dünnes
> Pferd nach dem Ausritt. Und dann irgendwas von "Reiten macht schlank"
> oder so.
LoL :-) Wie wahr wie wahr :-)
mfG René
Hallo, Wolfgang!
> dazu habe ich die folgenden Fragen:
> 1. Was sind "moderne" Friesen?
Jene Friesen, die *zu* sehr allein auf die "typisch friesischen"
Eigenschaften wie hoher Halsansatz, kurzer Ruecken und hohe Knieaktion
hin selektiert wurden.
Das ist bei Pferden auch nicht anders wie bei Hunden oder so - in dem
Moment, wo eine Rasse (ausschliesslich, vordergruendig) auf bestimmte
typische Eigenschaften hin selektiert wird (das muss nicht mal durch
serioese Zuchter geschehen) geht die Gesundheit den Bach runter.
So schon geschehen bei Arabern, einem Teil der Quarter Horses,
Shetland-Ponies (das sog. German Classic Pony - oergh) u.ae. oder bei
Hunden bei Cockerspaniels ("Cockerwut"), Schaeferhunden (HD), bei
Perserkatzen (verstopfter oder genetisch verengter Traenen-Nasenkanal)
usw. und im Moment im Boom der Barockpferde triffts halt u.a. den
Friesen. :-(
> 2. Wie sind "moderne" Friesen entstanden?
IMHO (auch) Durch Vermehrungszuchten. Mehr Zucht, als die sehr kleine
noch vorhandene Population vertragen konnte.
> 3. Wer hat festgestellt, dass viele "moderne" Friesen eine
> ungünstige Bemuskelung haben?
> 4. Wer hat festgestellt, dass "moderne" Friesen eine
> ungünstige Statik haben?
Das kannst Du schon sehen, wenn du sie nur anschaust. Nicht alle eben,
aber manche. Deren "natuerliche Haltung" ist eine mit durchhaengendem
Ruecken und eben jener hohen Aufrichtung, die aber nicht "erarbeitet",
sondern gezuechtet ist. Kombiniert mit einer eher weichen als straffen
Faser (Muskelspannung) duerfte das diese Pferde nicht gerade als
Gewichtstraeger fuer einen Anfaenger von 120 kg praedestinieren.
Aehnliches passiert mit Andalusieren: Dem ungeuebten Blick spiegelt auch
ein untrainierter Andalusier Muskelpakete am Hals vor (genetisch
bedingt), die Sensibilitaet laesst sich leicht mit Erregung verwechseln
(genetisch bedingt), aber Kraft haben diese Muskeln ohne Training nicht,
und die Sensiblitiaet kann in Uebererregung umschlagen, wenn das langsam
aufbauende Training unterschlagen wird.
Und dann wird auch ein so hervorragend talentiertes Pferd u.U.
"schwierig", weil es einfach nicht so kann, wie es soll.
Bei Friesen denkt man allein von ihrem massiven Aussehen her, sie
koennten spielend mit gweicht fertigwerden - koennen sie aber eben
nicht, weil die hohe Aufrichtung plus der weiche Ruecken eine
Schwachstelle bildet, die erst kompensiert werden will.
Gut gymnastiziert, koennten sie zwar auch 120 kg schaffen, daran haette
man aber ziemlich lange zu arbeiten.
Nun, wers weiss und in Kauf nehmen will... das ist in Ordnung. Ich habe
ja auch a) charakterlich schwierige Pferde und b) nicht gerade
natuerlicherweise dazu veranlagte Gewichtstraeger. Es geht aber auch mit
diesen, wenn man damit umzugehen weiss.
Aber eben nicht, ein solches Pferd *ohne* notwendigen Background zu
kaufen, und nicht ausbilden oder reiten zu koennen.
Ein (solide nicht nur auf Effekthascherei gezuechteter und
ausgebildeter) Friese koennte, falls Egbert fuer sie schwaermt, spaeter,
wenn er was kann und damit umzugehen weiss, ein gutes Pferd fuer ihn
sein - *jetzt* nicht.
Im uebrigen habe ich einige unterm Sattel gehen gesehen (wir hatten bis
vor kurzem eine leider relativ wenig serioese Friesenzucht in meiner
Naehe) und habe ja inzwischen ein trainiertes Auge fuer
Bewegungsablaeufe, und durch Gespraeche, die ich immer wieder mit
verschiedenen RL gefuehrt habe, weiss ich auch um diverse
Schwierigkeiten, die Friesen ueberdurchschnitlich haeufig haben.
Viele Friesen wurden wegen Rueckenproblemen schwierig im Reiten, gerade
solche, die in Freizeitreiterhand waren, von Leuten, die diese Pferde
einfach nur faszinierend fanden. Und das sind sie ja auch :-)
Aber Faszination genuegt nicht, um sie so auszubilden, das ihre
Schwaechen zu Staerken werden.
Noch was: Viele sind nicht unbedingt von einem sehr extrovertierten
Charakter und nehmen deswegen sehr schnell uebel, wenn man beginnende
Probleme nicht gleich versteht. Aber wegen dieser Introvertiertheit
bemerkt man gar nicht so schnell, dass da ueberhaupt ein Problem ist...
was erst recht eine Ausbildung durch erfahrene Haende noetig macht.
IMO sind das Pferde fuer Reiter, die sehr gut reiten und ggf. ausbilden
koennen. Andere sollten zum Schutz dieser Pferde lieber erst viel lernen
und sich dann einen anschaffen.
Du musst dich auch nicht gleich angegriffen fuehlen. Jedes Pferd und
alle Rassen haben ihre Schwaechen. Meine Pferde sicherlich ebenso - ich
weiss auch um diese, aber *ich* mag sie gerade auch deswegen. Und wegen
ihrer positiven Seiten, die sie ja auch haben.
Oder wuerdest *Du* Egbert einen Friesen empfehlen?
Ich hielte es fuer genauso wenig sinnvoll, wie ihm einen Araber oder
einen Islaender zu empfehlen, z.B. mit der Argumentation, dass Isis ja
auch in ihrem Heimatland grosse schwere Maenner tragen.
Gruss,
Anke
...
> >Na nicht draufsitzen, hinterherrennen !!!!
> >Hopp Hopp einszweieinszwei :-) bistduimmernochnichtweg?
>
> Das erinnert mich an den Cartoon, der mal bei uns im Stall hing: dicke
> Reiterin und dickes Pferd vor dem Ausritt, dicke Reiterin und dünnes
> Pferd nach dem Ausritt. Und dann irgendwas von "Reiten macht schlank"
> oder so.
Genau. Den kenne ich auch, der ist von Thelwell. :-))
Der ist wirklich nett, trotz Sarkasmus.
Aber, ein Trost: Reiten macht nicht schlank, aber wenn man alle Arbeiten
rund um die Pferde machen muss, das schon...
Anke,
die in der naechsten Zeit noch eine Huette neu decken muss...
>Jene Friesen, die *zu* sehr allein auf die "typisch
>friesischen" Eigenschaften wie hoher Halsansatz, kurzer
>Ruecken und hohe Knieaktion hin selektiert wurden.
Hallo Anke,
solche Friesen sind mir weder bekannt, noch wären sie unter
dem Begriff "modern" richtig klassifiziert.
Diese Aussage gilt für die seriöse Friesenzucht, wie sie
innerhalb der World Frisian Horse Organisation inzwischen
weltweit nach *einheitlichen* Richtlinien durchgeführt wird.
Ein wesentliches Zuchtziel ist der Erhalt der Rasse mit
*allen* positiven Eigenschaften.
Es gibt keinen zugelassenen Deckhengst, der das von Dir
beschriebene *zu sehr* vererbt, falls (theoretisch) doch würde
er abgekört werden. So streng sind die Bräuche in der seriösen
Friesenzucht.
Dass es unseriöse Vermehrer gibt, die mit der steigenden
Beliebtheit dieser Rasse eine schnelle Mark machen möchten ist
eine bedauerliche Tatsache, sollte Dich aber nicht dazu
verleiten, die Mängel der auf diese Art hergestellten Friesen
der *Rasse* anzuhängen. Nicht ganz unbeteiligt an solchen
Ergebnissen sind "Tierfreunde" die glauben, irgendwo einen
guten Friesen zum "Schnäppchenpreis" bekommen zu können.
>und im Moment im Boom der Barockpferde triffts halt u.a. den
>Friesen. :-(
Nicht, wenn er aus der seriösen Zucht stammt. Alles andere -
da sind die Käufer solcher Tiere selber schuld.
>Kombiniert mit einer eher weichen als straffen
>Faser (Muskelspannung) duerfte das diese Pferde nicht gerade
>als Gewichtstraeger fuer einen Anfaenger von 120 kg
>praedestinieren.
Ich halte 120 kg rasseunabhängig für Tierquälerei.
Davon abgesehen stimmt es, dass Friesen aus bestimmten
Zuchtlinien nicht unbedingt als Gewichtsträger geeignet sind.
Das hat aber *nichts* mit "modernen" Friesen zu tun, sondern
eher mit dem Gegenteil. Auch bei manchen Friesen gilt, was
richtig schon für das schwere Kaltblut gesagt worden ist: Die
friesischen Bauern, die einst das Friesenpferd vor dem
Aussterben retteten, setzten es als Zugpferd ein. Tragkraft
war damals weniger gefragt. D.H. gerade die bei uns als
"typisch barocken" Friesen bezeichneten "rundlicheren" Friesen
können eher Schwächen im Rücken haben, als die Pferde, die
heute als "modern" bezeichnet werden
>Du musst dich auch nicht gleich angegriffen fuehlen.
Ich fühle mich nicht angegriffen, sondern lege Wert darauf,
dass hier *korrekte* Informationen weitergegeben werden.
Korrekt ist z.B. auch, dass der als *modern* bezeichnete
Friese, nämlich jener, der wieder mehr zum Reiten gezüchtet
wird als für die Arbeit im schweren Zug auf dem Acker, in
Wirklichkeit nicht modern ist, sondern uralt. Diese alten,
sportlicheren Friesenlinien gibt es heute immer noch, sie sind
im Zuge der bäuerlichen Umzüchtung in der Vergangenheit
überlagert worden.
Da das Friesenstammbuch geschlossen geführt wird ist das
"moderne" nichts anderes als die Rückbesinnung auf das
"Sportblut", das vor der bäuerlichen Zeit bereits vorhanden
w
hi wolfgang
> Es gibt keinen zugelassenen Deckhengst, der das von Dir
> beschriebene *zu sehr* vererbt, falls (theoretisch) doch würde
> er abgekört werden. So streng sind die Bräuche in der seriösen
> Friesenzucht.
von ankörungen (in sämtlichen zuchten) habe ich noch nicht viel gehört. gibt
es das auch real bei euch? bei anderen?
ich bin laie, was die zucht angeht.
> Dass es unseriöse Vermehrer gibt, die mit der steigenden
> Beliebtheit dieser Rasse eine schnelle Mark machen möchten ist
> eine bedauerliche Tatsache, sollte Dich aber nicht dazu
> verleiten, die Mängel der auf diese Art hergestellten Friesen
> der *Rasse* anzuhängen. Nicht ganz unbeteiligt an solchen
> Ergebnissen sind "Tierfreunde" die glauben, irgendwo einen
> guten Friesen zum "Schnäppchenpreis" bekommen zu können.
und dazu zählen darfst du gerne noch diejenigen, die das kaufen von solchen
pferden hier empfehlen.
man kann sich ja vorstellen was daraus wird, wenn die dann mit diesen tieren
weiterzüchten.
> Nicht, wenn er aus der seriösen Zucht stammt. Alles andere -
> da sind die Käufer solcher Tiere selber schuld.
absolute (meine) zustimmung!
> Ich halte 120 kg rasseunabhängig für Tierquälerei.
da muss ich dir nun aber sehr widersprechen!
> Davon abgesehen stimmt es, dass Friesen aus bestimmten
> Zuchtlinien nicht unbedingt als Gewichtsträger geeignet sind.
> Das hat aber *nichts* mit "modernen" Friesen zu tun, sondern
> eher mit dem Gegenteil. Auch bei manchen Friesen gilt, was
> richtig schon für das schwere Kaltblut gesagt worden ist: Die
> friesischen Bauern, die einst das Friesenpferd vor dem
> Aussterben retteten, setzten es als Zugpferd ein. Tragkraft
> war damals weniger gefragt. D.H. gerade die bei uns als
> "typisch barocken" Friesen bezeichneten "rundlicheren" Friesen
> können eher Schwächen im Rücken haben, als die Pferde, die
> heute als "modern" bezeichnet werden
klingt logisch.
> Ich fühle mich nicht angegriffen, sondern lege Wert darauf,
> dass hier *korrekte* Informationen weitergegeben werden.
da haben wir ja wieder etwas gemeinsames entdeckt:-)
ich persönlich korrigiere nur nicht mehr jeden mist einzelner
schreiber............sorry, es betrifft überhaupt nur einen.
> w
> --
hey wolfgang???? problem noch immer nicht gelöst?..........bg
oder sind deine finger zu dick zum tippen......gfg.............:-))
liebe grüsse
tendre
ups.das sollte abkörungen heissen.sorry!
tendre
>Katje Binder <bin...@uni-muenster.de> wrote:
>
>Hallo!
>
>> >Es gibt aber eine noch nicht besprochene
>> >Option: Abmagern.-)
>>
>> Genau das waere jetzt auch mein Tip gewesen. Ohne jemandem zu nahe
>> treten zu wollen: Dieses Uebergewicht ist nicht nur fuer das Pferd
>> schaedlich, sondern auch fuer den Reiter...
>>
>Tja, nur, wenns so leicht waere... ich hatte es jahrelang versucht und
>nicht geschafft, das Gegenteil war eher der fall - und wenn man nicht
>abnehmen und das Gewicht *halten* kann, ist alles Kasteien schwer
>ertraeglich :-(
Liebe Anke!
Wie gesagt, ich wollte keinem zu nahe treten, aber wir sind uns hier
doch einig, dass ein Reitanfaenger mit diesem Gewicht sich selbst und
dem Pferd das Leben schwerer macht als es sein muss. AFAIK ist mit
aerztlicher Unterstuetzung durchaus drin, 20-30 kg abzunehmen, ohne
dabei uebermaessig zu leiden (klar, man muss einige Gewohnheiten
aufgeben - ich weiss, wie schwer das ist (Stichwort Rauchen ;-))).
Ich habe immer die Mareen vor Augen (Du kennst sie ja, Tochter der
Hofbesitzer), die extrem uebergewichtig war und inzwischen 30 kg
abgenommen hat. Sie ist ein halbes Jahr auch aus anderen Gruenden
nicht geritten, was ich sehr vernuenftig fand.
>Aber jetzt, wo ich es *nicht* mehr versuche, schmelzen die Pfunde weg -
>zwar allmaehlich, aber besser als gar nicht.
Das ist doch super. Kann auch mit einer veraenderten psychischen
Konstitution einhergehen (mehr per PM, wennze magst)...
So long,
Katje, die als Teenager auch ziemlich pummelig war + Apollo, der
*damit* nie ein Problem hatte ;-)
>von ankörungen (in sämtlichen zuchten) habe ich noch
>nicht viel gehört. gibt es das auch real bei euch?
Ein Markenzeichen der geregelten Friesenzucht ist die
strenge Hengstsselektion. In der Vergangenheit waren
es nur etwa vier bis sechs Hengste europaweit, die pro
Jahrgang zum vorläufigen Deckeinsatz zugelassen
worden sind. Nach vier Jahren wurde dann die
Nachzucht überprüft, Hengste, die nicht gut genug
vererbten, wurden wieder aus der Zucht genommen.
>hey wolfgang???? problem noch immer nicht
gelöst?.........
Leider nein. Eine Anfrage bei web.de ergab keine
Antwort.
Gruß
Wolfgang
>
>
>
>
>
--
>
> deine chance ist völlig intakt solange du keine rennen reiten möchtest:-)
>
und sonst halt einen Supercrack mit entsprechendem Handicap...
scnr
liebe Grüsse
Beat
>Hehe leichter gesagt als getan :-) ich weiss ja ned wie du aussiehst
>deswegen kann ich nicht sagen ob du es nötig hast, aber ich finde
>Schönheitsidealhalterinen nicht grad sehr klug, wenn einem sein Gewicht
>nicht auf die Gesundheit schlägt wieso sollte man dann wohl abnehmen?
Also mit 10kg und 2 Kleidergrößen weniger hab ich mir sehr gut
gefallen. <g> Das ist aber auch schon 10 Jahre her. Jetzt ist schon
alles etwas runder. Aber ich bin fit und recht gelenkig, da kann ich
mich nicht beklagen, auch wenn ich vielleicht etwas über dem
Normalgewicht liege. Es geht aber noch nicht in Regionen wo ich die
Hände über dem Kopf zusammenschlagen muß, also mache ich mir da auch
keine Sorgen.
Und mein Pferd verkraftet's auch problemlos. Auf ein kleines schlankes
Pony mit dünnen Beinen würde ich mich allerdings nicht mehr setzen -
das hätte ich aber vor 10 Jahren auch nicht gemacht ...
Bea
hey bea
mir gefällst du wie du bist:-)
wahre schönheit kommt von innen.-))
liebe grüsse
tendre
hi beat
der supercrack der in einem kleinen rennen tatsächlich bis 120 kg tragen
müsste, läuft dann eben mit anderen supercracks zusammen wo die
ausschreibung lautet:
gag (generalausgleich) - 60 kg = mit 60 kg..............
hth...........:-))
liebe grüsse
tendre
btw: ein pferd mit gag 60 kg hätte dort keine chance, weil 60 kg -60 kg = 0
kg wären, das mindestgewicht dann aber zum bsp. auf 48 kg festgelegt ist.
d.h.: der crack läuft formgemäss mit 60 kg, das schlechte pferd mit 48
kg................es trägt also 12 kg weniger im rennen ist aber 60 kg
schlechter als der crack= 0 chance..........vertsändlich???? falls nicht:
viele fallen durch die trainerprüfung, weil sie das gewicht der pferde nicht
berechnen können:-))
"Alison" <rum...@snafu.de> schrieb im Newsbeitrag
news:2as6kt8cvrc8btl21...@4ax.com...
> Jetzt ist schon
> alles etwas runder. Aber ich bin fit und recht gelenkig, da kann ich
> mich nicht beklagen,
... und ...
> Und mein Pferd verkraftet's auch problemlos. Auf ein kleines schlankes
> Pony mit dünnen Beinen würde ich mich allerdings nicht mehr setzen -
> das hätte ich aber vor 10 Jahren auch nicht gemacht ...
Eben warum sich dann Mühe machen :-)
das passt so schon :-)
mfG René
Anke Spix schrieb:
> Eine gut trainierte und ausgeruhte Tragemuskulatur (v.a. Ruecken-und
> HH-Muskukatur) traegt wiederum besser als ein untrainiertes Weidepferd
> oder (entschuldigung, Knut) die eines mueden Schulpferdes, das seine
> Tagesleistung schon gebracht hat.
>
Hallo Anke,
wenn es das gewesen wäre, so hätten wir es ja ändern können. Bei uns wird am
Morgen der Berittplan aufgestellt, und wenn ein Reiter kommt, der das Pferd
stärker belastet (sei es durch Gewicht, Lektionen oder Ausbildung und
Korrektur), so wird das Pferd eben nicht so häufig eingesetzt. Wir können sogar
zur Zeit auf drei Privatpferd zurückgreifen, damit wir Ersatzpferde haben wenn
wir ein Pferd den Rest des Tages schonen wollen.
Das aber ist wiederum der Grund, warum es für uns auch unrentabel ist, schwere
Reiter anzunehmen. Sie beanspruchen das Pferd mehr als leichte und müssten
deshalb genau genommen weit mehr dafür bezahlen... Das wiederum wird sicherlich
nicht akzeptiert.
Viele Grüße
Knut Krüger
--
Reitpark Einthal
Die freundliche Reitschule
bei Regensburg
Homepage: http://www.einthal.de
le Thu, 5 Jul 2001 01:18:08 +0200, "tendre" <ten...@smile.ch> a
écrit:
>btw: ein pferd mit gag 60 kg hätte dort keine chance, weil 60 kg -60 kg = 0
>kg wären, das mindestgewicht dann aber zum bsp. auf 48 kg festgelegt ist.
>d.h.: der crack läuft formgemäss mit 60 kg, das schlechte pferd mit 48
>kg................es trägt also 12 kg weniger im rennen ist aber 60 kg
>schlechter als der crack= 0 chance..........vertsändlich???? falls nicht:
>viele fallen durch die trainerprüfung, weil sie das gewicht der pferde nicht
>berechnen können:-))
>
da gehöre ich dazu... ich habe vermutlich mein Mathe-Studium ein
Semester zu früh beendet... :-)
das musst du mir dann mal nochgenauer bei einem Glas Rotwein
erklären...
liebe Grüsse
Beat
> da gehöre ich dazu... ich habe vermutlich mein Mathe-Studium ein
> Semester zu früh beendet... :-)
>
lol
> das musst du mir dann mal nochgenauer bei einem Glas Rotwein
> erklären...
>
das glas rotwein bekommst du erst, wenn du es verstanden hast:-)
in handicaprennen musst du nicht einmal rechnen, das macht der handicapper
für dich. die anderen rennen (altersgewichtsrennen genannt) sind viel
schwieriger.
am tag der lizenzprüfung für die trainer bat die lizenzkommission mich (als
prüfungsteilnehmer!) in der mittagspause mit den anderen nocheinmal zu üben
und sie zu unterrichten...............bg......sie hatten angst, dass zu
viele durch die prüfung fallen würden/selbstbeweihräucherung aus.
auf bald.oder wenn es andere interesiert, dann hier......?
tendre
Hier in England gaebe es KEINE Reitschule, bei der jemand mit dem Gewicht auf
ein Pferd gesetzt wuerde, alle pferde haben normalerweise relativ strenge
Gewichts-limts, und die liegen be manchen Vollbluetern etc oft unter 70 kg.
Das hoechste limit, das ich je gesehen habe ( hier ) war so um die 95 kg .
Petra
--
**** http://www.centyfield.com
**** http://members.tripod.com/water_colours/
**** http://chaps.atfreeweb.com/
hi petra
dann hatte ja hoss cartwright und john wayne ein riesenglück, dass sie amis
waren:-)
und die vorführungen der spanischen aus jerez in aachen gehört dann wohl
verboten (2 reiter auf einem pferd, erst noch nicht optimal plaziert).
die ritter (engländer....bg) mit ihren ritterrüstungen sind ja ausgestorben
zu glück.
die klitschkos boxen gott sei dank und nehmen keinen reitunterricht
u.s.w.
niemand sagt ja, sie sollen ausgerechnet vollblüter reiten. aber so ein
irischer halbblüter trägt dieses gewicht mit links (s. stiche von
fuchsjagden).
liebe grüsse
tendre
btw: 95 kg & 15 kg westernsattel, mirel macht es nichts aus........und sie
ist ein vollblutaraber, allerdings 1, 64 cm gross
hi petra
nett gesagt wegen meines grenzübertritts:-)
meinen pferden möchte ich überhaupt keinen anfänger antun. es ist schade
(hatten wir schon), dass man reiten lernen auf einem pferd tun muss.
es ist wirklich schade, dass man dazu nicht endlich etwas erfindet. immerhin
gibt es reitschulen, die einen sattel auf ein fass schnallen und die reiter
da mal das auf- und absteigen üben lassen. auch andere grundbegriffe liessen
sich darau üben, aber dafür bezahlt ein "reiter" eben nicht gerne und schon
gar nicht als privatstunde.
für den schwergewichtigen reitanfänger gibt es aber bestimmt geeignete
pferde die gewichtsträger sind und keine schwungvollen gänge haben. da kann
der reiter an der longe mal in aller ruhe sitzen lernen (würden die
klitschkos bestimmt sehr schnell).
ich setze mich hier eigentlich dafür ein, um den sehr wenigen
schwergewichtigen die überhaupt reiten lernen möchten nicht gleich den mumm
dazu zu nehmen.
liebe grüsse
tendre
Hallo, Knut!
> wenn es das gewesen wäre, so hätten wir es ja ändern können.
Du brauchst dich hier nicht rechtfertigen - ich meinte eine
durchschnittliche Schule, die sich deutlich weniger Gedanken macht als
ihr das tut.
Dass Du Deine Gruende hast, so zu handeln, war Deinem posting muehelos
zu entnehmen.
Es ging mir nur zu einer Verdeutlichung der Variablen, die die Tragkraft
des Pferdes abgesehen von seiner "Statik" und seinem Training bestimmen.
Ich finde es auch nicht empfehlenswert, mit 120 kg reiten lernen zu
wollen, kann den Wunsch aber schon verstehen.
Liebe Gruesse,
Anke