Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Hufrolle?

24 views
Skip to first unread message

Sibylle Koziar

unread,
Apr 15, 2000, 3:00:00 AM4/15/00
to
Hallo erstmal,

bei meinem Pferdchen wurde gestern Hufrolle diagnositiziert.
Nun meine Frage, was ist das eigentlich. Ich weiss nur vom TA, dass es eine
Entzuendung im Huf ist aufgrund von einer Abnutzungserscheinung. Naja, dass
sagt aber meiner Meinung nach nicht viel aus. Weiss jemand etwas genaueres
darueber?
Mein Pferd geht seit einer Woche sehr stark auf dem rechten Vorderhuf lahm
v. a. auf hartem Untergrund. Er entlasstet den hinteren Teil des Hufes und
stellt ihn fast immer nur auf der Hufspitze auf. Mir wurde nun empfohlen,
den Huf nochmal roentgen zu lassen und dann ein ortophaedischer Beschlag,
damit das Laufen dem Pferd nicht mehr so grossen Schmerzen verursacht und er
auch den ganzen Huf benutzen kann. Gibt es sonst noch irgendetwas, was man
noch tun koennte?
Koennen die Anlagen der Hufrolle schon vererbt worden sein oder ist es
wirklich eine reine Abnutztungserscheinung, die bei jedem Pferd auftreten
kann? Anatoll ist erst 11 Jahre alt und ich will ihn eigentlich noch nicht
zum "alten Eisen" zaehlen (auch wenn das schon viele aus dem Stall tun!)
:-((

Ich hoffe auf viele Antworten
Danke
Sibylle & Anatoll


Reinhild Nuernberger

unread,
Apr 15, 2000, 3:00:00 AM4/15/00
to

hufrollenentzündung

liebe sybille,

die hufrolle ist der bereich, in dem die tiefe beugesehne (TBS) um das
strahlbein zieht. zur hufrolle gehören: TBS, hufrollenschleimbeutel,
strahlbein. meistens sind beide vorderbeine betroffen (eines davon
stärker),oft mit hufgelenksbeteiligung.

ursachen: genetisch bedingt, verwendung (reit- bzw. springpferde, fast nie
rennpferde), aufzucht, ernährung, stellung der gliedmasse.

symptome: wird vom besitzer, trainer oft als schulterlahmheit diagnostiziert
(er kommt nicht aus der schulter heraus), nach ruhepausen bessert sich die
lehmheit, tritt aber bei belastung wieder auf, wendeschmerz, häufiges
stolpern (auch auf ebenem boden), pferd versucht auf der zehenspitze zu
fussen.

zusätzlich bei TA untersuchung:
zehengelenksbeugeproben sind positiv, zangenuntersuchung im trachtenbereich
oft schmerzhaft, umspringen der lahmheit bei leitungsanästhesien.

therapie: orthopädischer beschlag (geschlossene eisen mit gepolsterter
ledereinlage, zehenrichtung)
medikamente: durchblutungsfördernd (Isoxuprim), entzündungshemmend
(Quadrisol)
bei hufgelenksbeteiligung: hyaluronsäurepräparat und cortison ins hufgelenk
nervenschnitt: hält 2-10 jahre (je nach weiterem verwendungszweck) .
UMSTRITTEN.

gruss,
reinhild

die dir wünscht, dass der orthopädische beschlag gut hilft.


Sibylle Koziar

unread,
Apr 16, 2000, 3:00:00 AM4/16/00
to
----- Original Message -----
From: "Reinhild Nuernberger" <nuern...@aon.at>
Newsgroups: de.rec.tiere.pferde
Sent: Saturday, April 15, 2000 7:55 PM
Subject: Re: Hufrolle?


>
> hufrollenentzündung


> gruss,
> reinhild
>
> die dir wünscht, dass der orthopädische beschlag gut hilft.


Liebe Reinhild,

Dankeschoen fuer die schnelle und praezise Antwort, so langsam reimt sich
alles bei mir zusammen, da ich das Pferd schon seit 7 Jahren kenne und seit
3 Jahren mein eigen nenne. Da das Stolpern schon immer so war und das
auffussen nur auf der Zehenspitze, nur da habe ich noch keine so
detailierten Kenntnisse darueber gehabt. :-(
Sollte man trozdem noch zusaetzlich den Huf roentgen lassen?
Ausser dem ortophaedischen Beschlag und den Entzundungshemmern kann man
nichts weiter tun?
Wie kann man das Pferd noch weiterhin belasten? Ich reite eigentlich
ausschliesslich nur noch Dressur und ins Gelaende, das Springen hat er schon
vor langer Zeit abgelehnt. Der Tierarzt hat schon gesagt, dass man keine
engen Wendungen mehr reiten sollte, auf hartem Boden nur noch Schritt reiten
und kein longieren mehr (was sehr Schade ist, da ich nun meine
Doppellongenkenntnisse nicht weiter vertiefen kann :-( )
Ich war ziemlich fertig, als mir der Tierarzt die Diagnose nannte und keiner
da war, der mich ein bisschen aufmunterte....
Nun hoffe ich auch sehr, dass der ortopaedische Beschlag hilft!

Gruss und nochmals Danke

Sibylle

Wolfgang Giessler

unread,
Apr 16, 2000, 3:00:00 AM4/16/00
to

"Sibylle Koziar" <sibylle...@phil.tu-chemnitz.de> schrieb im Newsbeitrag
news:8dcdoq$6qc$1...@narses.hrz.tu-chemnitz.de...

Liebe Sybille,

> Ich war ziemlich fertig, als mir der Tierarzt die Diagnose nannte und
keiner
> da war, der mich ein bisschen aufmunterte....
> Nun hoffe ich auch sehr, dass der ortopaedische Beschlag hilft!

Das wünsche ich euch auch sehr, habe selber keine Erfahrungen mit
Hufrollenentzündung. So lange er mit entsprechender Behandlung schmerzfrei
sein Leben genießen kann, hast du Zeit, dich anders mit ihm zu befassen. Es
gibt ein Buch von Heike Groß: Alte und unreitbare Pferde; Cadmos-Verlag ISBN
3-86127-504-X

Vielleicht findest du da noch ein bisschen Hilfe.

liebe Grüße und toitoitoi

Birgitt

Reinhild Nuernberger

unread,
Apr 16, 2000, 3:00:00 AM4/16/00
to

liebe sibylle,

ich weiss nicht, ob der TA ein tragbares röntgengerät hat, das so präzise
ist, dass er das röntgen im stall machen kann. sinnvoll ist es sicher, er
will damit sehen, ob das hufgelenk noch in ordnung ist. dann kann man das
ausmass des schadens sehen.

erst wenn diese diagnose feststeht, kannst du den TA und den schmied fragen,
wieweit du das pferd noch belasten kannst. ich kann dir auch die tel. nr.
eine N.Ö. schmiedes geben, der hier hufkurse gibt, eine hufschule errichten
wird und auch in deutschland irgendwo eine zusammenarbeit hat. du könntest
dann einfach mit ihm reden.

sei nicht traurig, vielleicht ist es ja nicht so schlimm. ich habe vor
einiger zeit mit dem schmied gesprochen, weil die frage hier schon einmal
aufgetaucht ist - das war aber eine absenkung des hufbeines, soweit ich mich
erinnere, und er sagte, spazieren reiten könne man das pferd mit einem
orthopädischen beschlag immer noch.

wenn du eine klinik in der nähe hast, besorge dir unterlagen, wo der huf mit
allem was dran und drinnen ist, abgebildet ist. oder eine einschlägiges
buch, z.b. "ohne huf keine Pferd" (Rööder?) oder "hufkurs für eiter", Armin
kasper, franck-kosmos, oder viele andere.

ich wünsche dir viel erfolg und deinem pferd ein beschwerdefreies leben.

gruss,
reinhild


Dagmar

unread,
Apr 16, 2000, 3:00:00 AM4/16/00
to
> nervenschnitt: hält 2-10 jahre (je nach weiterem verwendungszweck) .
> UMSTRITTEN.

Hallo Reinhild,

die Hufrollenentzündung ist auch bei uns im Stall immer wieder ein
Thema. Erst kürzlich hab ich ein Mädel kennengelernt, dessen Pferd daran
leidet. Das Pferd ist mittlerweile schon fast zwanzig und es wurden gute
Erfolge durch spritzen von Hyaluronsäure erreicht. Allerdings müssen die
Spritzen scheinbar öfters wiederholt werden, um das Pferd schmerzfrei zu
halten.

Aber nun zum Punkt: Was bedeutet "hält 2 - 10 Jahre, je nach
Verwendungszweck" bei einem Nervenschnitt? Ich kenne ein Pferd, das vor
8 Jahren eine solche Operation hatte und immer noch läuft
(Freizeitpferd). Was kann bei einem Nervenschnitt passieren, dass es/er
(??) nicht "hält"?

Für Sybille: Ich wünsch dir von Herzen, dass es nicht so schlimm ist.
Alles Gute!

Liebe Grüsse
Dagmar

Reinhild Nuernberger

unread,
Apr 16, 2000, 3:00:00 AM4/16/00
to

Dagmar <Dag...@swol.de> schrieb in im Newsbeitrag: 38fa...@news.swol.de...

> > nervenschnitt: hält 2-10 jahre (je nach weiterem verwendungszweck) .
> > UMSTRITTEN.
>
hallo dagmar,

das bedeutet die zeit, in der das pferd schmerzfrei ist. wenn die nerven
wieder zusammenwachsen, sind die alten schmerzen wieder da. das kann
unterschiedlich lange dauern. der nevenschnitt ist keine behandlung der
entzündung, sondern macht nur schmerzfrei.

ich würde in jedem fall die beschriebenen behandlungen vorziehen.

gruss,
reinhild


Reinhild Nuernberger

unread,
Apr 16, 2000, 3:00:00 AM4/16/00
to
noch was dagmar: nicht die hufeisen abnehmen, bevor ihr in die klinik fahrt.
ohne hufeisen kann er vielleicht gar nicht mehr gehen und man hat in der
klinik ein verfälschtes bild.

gute transportgamaschen, ev. hufglocken.

hat denn keiner von euren TA´s ein tragbares ultraschallgerät?????

gruss,
reinhild


Dagmar

unread,
Apr 16, 2000, 3:00:00 AM4/16/00
to
Hallo Reinhild,

noch mehr Fragen....Hoffentlich keine allzu dummen, aber du hast ja
mitbekommen - das fehlende
n..:((

Ist eine Hufrollenentzündung heilbar? Was macht man, wenn nach einem Nervenschnitt die Schmerzen wieder auftauchen? Nochmal schneiden? Was passiert in der Zwischenzeit mit der Entzündung? Müsste doch eigenlich fortschreiten....?

Liebe Grüsse
Dagmar

"Reinhild Nuernberger" <nuern...@aon.at> schrieb im Newsbeitrag news:38fa268a$0$66...@SSP1NO17.highway.telekom.at...

Dagmar

unread,
Apr 16, 2000, 3:00:00 AM4/16/00
to
na ja, hat er schon, aber ich dachte, gleich in die Klinik ist besser
wegen röntgen und so. Preislich hier kein allzu großer Unterschied.

Grüsse
Dagmar
"Reinhild Nuernberger" <nuern...@aon.at> schrieb im Newsbeitrag

news:38fa28f2$0$58...@SSP1NO17.highway.telekom.at...

Dagmar

unread,
Apr 16, 2000, 3:00:00 AM4/16/00
to
Das muss ich noch korrigieren: Die Ultraschalluntersuchung wurde beim
Besuch des TA nicht direkt angeboten, sondern wie gesagt " drei Wochen,
dann schau mer mal...". Ich kam auch wirklich nicht auf die Idee
nachzufragen, ob man das nicht gleich machen könne, dazu war ich viel zu
platt vom Untersuchungsergebnis.

Möchte nur vermeiden, dass *wieder* der Eindruck der "kostenlosen
Diagnose zum ausprobieren" entsteht.

Gruss
Dagmar


"Dagmar" <Dag...@swol.de> schrieb im Newsbeitrag
news:38fa...@news.swol.de...

Petra Ruttiger

unread,
Apr 16, 2000, 3:00:00 AM4/16/00
to
Dagmar - ich finde je schneller Dein Pferd geroentgt wird desto besser - dann
kann sich Dein tierarzt ein viel besseres Bild machen - und dann mit einem
Spezial-Hufschmied die moeglichen Behandlungen durchsprechen.

Heilbar ist das leider nicht - aber kann oft gemanaged werden - so dass sowohl
Dressur und Freizeit-reiten weiterhin moeglich ist. Bewegung ist wichtig - mit
dem Springen ist es allerdings aus.

Nervenschnitt wuerde ich nur als allerletzte Moeglichkeit in Erwaegung ziehen -
wie Du so richtig bemerkst schreitet die Sache weiter - ohne dass man weiss was
denn nun in den Hufen (normalerweise ist Hufrolle beidseitig ) vor sich geht.

Mach Dich mal nicht verrueckt - viele 1000de Pferde fuehren auch mit Hufrolle
ein gutes leben - wenn Dir der Sinn nicht gerade nach Springsport steht ist es
durchaus moeglich dass Dein Pferd nch 10 Jahre oder mehr froehlich seine Runden
zieht - mit der richtigen Behandlung, einem guten Zusammenspiel von Tierarzt,
Reiter und Hufschmied, eventuell den entsprechenden Medikamenten - und ein
bischen gesundem Menschenverstand.

Je mehr Auslauf Dein Pferd hat desto besser ( taeglich auf die Weide ist jetzt
ein absolutes Muss ) und den allerbesten Hufschmied nehmen den Du finden
kannst.

Im Internet sind Hunderte von Seiten darueber - die Besten allerdings auf
Englisch - such mal unter "Navicular" ud/oder "Navicular Syndrome" nach.

Viel Glueck !

petra
--
*****************************************
**** http://www.centyfield.com ****
*****************************************


Sibylle Koziar

unread,
Apr 17, 2000, 3:00:00 AM4/17/00
to
Hallo allerseits,

ich bedanke mich erstmal fur die zahlreichen Tip´s, Ratschlaege und guten
Zusprueche. :-))
Ich habe mich gestern mit dem Schmied in Verbindung gesetzt und der meinte
auch, es ist besser den Huf/ die Hufe mal roentgen zu lassen, bevor der
ortopaedische Beschlag drauf kommt. Also werden heute die Hufeisen
abgemacht, damit der TA roentgen kann. Er hat wohl ein tragbares
Roentgengeraet. Nun bin ich gespannt, wie mein Pferd, was von Natur aus
aengstlich ist, darauf reagieren wird??

Tschuessi Sibylle


Manfred Grebler

unread,
Apr 17, 2000, 3:00:00 AM4/17/00
to

Sibylle Koziar wrote:
>
> Also werden heute die Hufeisen
> abgemacht, damit der TA roentgen kann.

Ist das wirklich nötig? Bei mir blieben seinerzeit die Eisen dran,
als wegen Verdacht auf Hufrolle geröntgt wurde.

> Nun bin ich gespannt, wie mein Pferd, was von Natur aus
> aengstlich ist, darauf reagieren wird??

Na ja, wenn er ähnlich wie meiner ist, wünsch' ich Euch viel Spaß... ;-))


Gruß
Manfred

Sibylle Koziar

unread,
Apr 17, 2000, 3:00:00 AM4/17/00
to

> Sibylle Koziar wrote:
> >
> > Also werden heute die Hufeisen
> > abgemacht, damit der TA roentgen kann.
> Ist das wirklich nötig? Bei mir blieben seinerzeit die Eisen dran,
> als wegen Verdacht auf Hufrolle geröntgt wurde.
>

Also der TA und der Schmied meinten die muessten runter....ich weiss ja
nicht, ob es einen Unterschied gibt, wenn im Stall mit einem tragbaren
Roentgengeraet oder in der Klinik geroengt wird...?

> > Nun bin ich gespannt, wie mein Pferd, was von Natur aus
> > aengstlich ist, darauf reagieren wird??
> Na ja, wenn er ähnlich wie meiner ist, wünsch' ich Euch viel Spaß... ;-))
>

Danke Danke...:-)
Ich mache mir schon einen riesigen Kopf, da das ganze morgen vonstatten
gehen soll, was nun wirklich passiert?!
Da mein Pferdchen einen RIESEN Respekt vor dem TA hat und vor irgendwelchen
komisch aussehenden Sachen. Dagegen koennte in der Halle beim Reiten
wahrscheinlich eine Bombe (*naja vielleicht nicht ganz so laut* :-))
explodieren und er steht wie ein Laemmchen da, selbst wenn alle Pferde
drumherum rumspinnen. Da ist auf ihn 100 % Verlass.
Meistens wird es nie so schlimm, wenn ich mir einen Kopf mache, was das
Pferd alles anstellen koennte...
Naja man wird sehen

Gruss Sibylle


Sibylle Koziar

unread,
Apr 17, 2000, 3:00:00 AM4/17/00
to

"Manfred Grebler" <manfred...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:38FAFAEB...@gmx.de...

>
>
> Sibylle Koziar wrote:
> >
> > Also werden heute die Hufeisen
> > abgemacht, damit der TA roentgen kann.
> Ist das wirklich nötig? Bei mir blieben seinerzeit die Eisen dran,
> als wegen Verdacht auf Hufrolle geröntgt wurde.

Wie ging das bei Dir vonstatten und was kam raus?
Wenn man das fragen darf??

Gruss Sibylle

Reinhild Nuernberger

unread,
Apr 17, 2000, 3:00:00 AM4/17/00
to
liebe sibylle,

das mit dem röntgen geht sicherlich klar, weil der TA ihn ruhigstellen kann.
mit leichter sedierung ist das kein grosses problem.

gruss,
reinhild


Manfred Grebler

unread,
Apr 18, 2000, 3:00:00 AM4/18/00
to

Sibylle Koziar wrote:
>
> > > Also werden heute die Hufeisen
> > > abgemacht, damit der TA roentgen kann.

Klar, wenn der TA sagt, sie sollen runter. Ich wollte nur
vor voreiligem Handeln warnen.

> Wie ging das bei Dir vonstatten und was kam raus?

Es war glaube ich 3 oder 4 Aufnahmen (1 Bein). Das Pferd mußte dazu
das Bein so eine Holzplatte stellen, und das wollte er nun überhaupt und
nie nicht einsehen. - Und er hat einfach einen Dickkopf! ;-)
Zum Schluß blieb uns dann nur die Nasenbremse. :-(
Das nächste Mal würde ich ihn lieber sedieren lassen.

Es war dann übrigens zum Glück nichts an der Hufrolle. Er wollte
offenbar einfach mal 2 Wochen Urlaub haben... :-)


Gruß
Manfred

Anke Spix

unread,
Apr 18, 2000, 3:00:00 AM4/18/00
to
Sibylle Koziar <sibylle...@phil.tu-chemnitz.de> wrote:

> ----- Original Message -----
> From: "Reinhild Nuernberger" <nuern...@aon.at>
> Newsgroups: de.rec.tiere.pferde
> Sent: Saturday, April 15, 2000 7:55 PM
> Subject: Re: Hufrolle?
>

> Ausser dem ortophaedischen Beschlag und den Entzundungshemmern kann man
> nichts weiter tun?

Doch, man kann - Akupunktur oder Klassische Homoeopathie koennen,
allerdings abhaengig vom Schweregrad der Veraenderungen am Strahlbein,
die entzuendung ebenfalls lindern und ausserdem (und damit) den Schmerz
nehmen. Wenn die Entzuendung dauerhaft "niedergehalten" werden kann,
schreitet die Erkrankung auch nicht weiter fort.
Eine Heilung der Veraenderungen ist jedoch kaum moeglich (ungefaehr so
haeufig wie ein Heilungswunder in Lourdes), v.a. wenn der Knorpel
geschaedigt ist (fast immer), denn dieser ist fast unmoeglich zu
regenerieren.
Was man noch tun kann, waere Neuseelaendisches Muschelextrakt
zuzufuettern, da dieses einen sehr positiven Effekt auf die
"Lauffaehigkeit" von angegriffenen Gelenken hat.

Wie kann man das Pferd noch weiterhin belasten? Ich
> reite eigentlich ausschliesslich nur noch Dressur und ins Gelaende, das
> Springen hat er schon vor langer Zeit abgelehnt.

Er wusste vermutlich selber, warum. Ansonsten kann es u.U., wenn du
einen entsprechenden Lehrer findest, der wirklich weiss, was es heisst,
ein Pferd "auf die Hinterhand" zu bringen, auch helfen, ihn so zu
schulen, denn dann werden die Vorderbeine wirklich entlastet. Dauert
aber und ist mit Krampf auf beiden Seiten keinesfalls zu erreichen.

Liebe Gruesse, und alles Gute fuer Dein Pferd, denn er sollte doch jetzt
eigentlich in den "besten JAhren" sein :-(

Anke

Dagmar

unread,
Apr 19, 2000, 3:00:00 AM4/19/00
to
sibylle...@phil.tu-chemnitz.de (Sibylle Koziar) wrote in
<8dfedj$c1i$1...@narses.hrz.tu-chemnitz.de>:

>
>> Sibylle Koziar wrote:
>> >
>
>> > Nun bin ich gespannt, wie mein Pferd, was von Natur aus
>> > aengstlich ist, darauf reagieren wird??
>

>>Da mein Pferdchen einen RIESEN Respekt vor dem TA hat und vor
>irgendwelchen komisch aussehenden Sachen. Dagegen koennte in der Halle
>beim Reiten wahrscheinlich eine Bombe (*naja vielleicht nicht ganz so
>laut* :-)) explodieren und er steht wie ein Laemmchen da, selbst wenn
>alle Pferde drumherum rumspinnen. Da ist auf ihn 100 % Verlass.
>Meistens wird es nie so schlimm, wenn ich mir einen Kopf mache, was das
>Pferd alles anstellen koennte...
>Naja man wird sehen
>
>

>Hallo Sibylle,

ich hatte das gleiche Problem (Hufrolle - Röntgen) und habe mein Pferd zur
Untersuchung in die Klinik gefahren. Sie ist nämlich auch extrem gegen TA's
und bringt mich und ihn im Stall bei jeder Untersuchung halb um. In der
Klinik war es dann - weil fremde Umgebung - viel leichter! Ist vielleicht
auch für Dich eine Idee.

Gruss
Dagmar (aber eine andere)
>
>
>


Sibylle Koziar

unread,
Apr 19, 2000, 3:00:00 AM4/19/00
to

Hallo ihr alle,

ich habe eine Riesenschlechte Nachricht. Gestern habe wir die Hufe von
meinem Pferdchen geroengt und der TA hat mir heute das Resultat gesagt.
Also die Hufrolle ist schon so weit vorangeschritten, dass sich schon
Verknorpelungen (oder so aehnlich) gebildet haben und das Pferd bei jedem
Schritt immer Schmerzen haben wird. Also gibt es nun nur noch zwei
Moeglichkeiten: Entweder Nervenschnitt oder Einschlaefern!
Ich kann noch gar nicht richitg daruerber nachdenken, denn dann breche ich
immer in Traenen aus :-((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((

Gruss und Schluss
Sibylle

tendre

unread,
Apr 19, 2000, 3:00:00 AM4/19/00
to

Sibylle Koziar <sibylle...@phil.tu-chemnitz.de> schrieb in im
Newsbeitrag: 8dl2r3$6r0$1...@narses.hrz.tu-chemnitz.de...

liebe sibylle

mach doch den nervenschnitt.

trostkarotten fürs pferd und ein taschentuch für dich.

tut mir leid:-(

tendre

Wolfgang Giessler

unread,
Apr 19, 2000, 3:00:00 AM4/19/00
to

"Sibylle Koziar" <sibylle...@phil.tu-chemnitz.de> schrieb im Newsbeitrag
news:8dl2r3$6r0$1...@narses.hrz.tu-chemnitz.de...

>
> Hallo ihr alle,
>
> ich habe eine Riesenschlechte Nachricht. Gestern habe wir die Hufe von
> meinem Pferdchen geroengt und der TA hat mir heute das Resultat gesagt.
> Also die Hufrolle ist schon so weit vorangeschritten, dass sich schon
> Verknorpelungen (oder so aehnlich) gebildet haben und das Pferd bei jedem
> Schritt immer Schmerzen haben wird. Also gibt es nun nur noch zwei
> Moeglichkeiten: Entweder Nervenschnitt oder Einschlaefern!
> Ich kann noch gar nicht richitg daruerber nachdenken, denn dann breche ich
> immer in Traenen aus :-((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((
>
> Gruss und Schluss
> Sibylle

Liebe Sibylle,

es wird jetzt nichts geben, was dich trösten kann und was dir die
Entscheidung erleichtert. Ich möchte dir nur schreiben, dass mir das sehr
leid tut und dass ich dir Mut und Kraft zur richtigen Entscheidung wünsche.

Wenn du magst, maile mir und schreib es dir von der Seele, vielleicht hilft
es dir ein bisschen...

ganz, ganz liebe Grüße

von Birgitt

Claudia Struck

unread,
Apr 20, 2000, 3:00:00 AM4/20/00
to

Hallo Sibylle.
Ich hab euer posting verfolgt und wollte dir nur sagen, wie leid mir das
tut.

Claudia

und Janna


0 new messages