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Ammoniak bei Tierhaltungen

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Ilse Mock

unread,
Jan 4, 1999, 3:00:00 AM1/4/99
to
Wußten Sie schon, daß Ammoniak genauso giftig ist wie Blausäure? Aus eigenen
Erfahrungen herau und bestätigt durch viele diesbezüglichen Puplikationen weiß
man, daß die Stallhaltung oft zu gesundheitlichen Problemen bei Tieren und
Menschen führt, insbesondere im Bereich der oberen Atemwege.

Wir, der Reiterhof Mock haben ca. 30 Pferde in Stallhaltung. Seit ca. 3 Jahren
arbeiten wir bei der Bekämpfung des Ammoniaks mit Sinodeen- und Airodee
Wirkstoffen. Hierbei wird
der gasförmige Stinkstoff adsorbiert mittels biologischen Schwebstoffen.
"Allergische" Pferde gibt es bei uns nicht mehr. Pferde, die früher auf Spänen
standen und mit nassem Heu gefüttert werden mußten, haben sich so gut erholt, daß
sie ganz normal gefüttert werden und auf Stoh stehen. "Stauballergie" ist auch
vorbei, da die Atemwege sich so gut erholt haben, daß der normale Stallstaub niht
mehr zu Hustenanfälle führt. Der Pfrdemist riecht nicht mehr penetrantisch nach
Ammoniak und die Fliegen mögen uns auch nicht mehr.
Wer Probleme mit Hustenpferde auf Grund von "Allergien" oder ähnliches hat, kann
sich gerne einmal mit uns in Verbindung setzen. Ilse Mock, Tel. 05157-218

_____________________________________________________________
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Katje Binder

unread,
Jan 5, 1999, 3:00:00 AM1/5/99
to
Hey ho!

Unsere Pferde und Ponys stehen im Offenstall, ganz ohne Stink- und
Schwebstoffe - kein einziges ist allergisch gegen irgendwas, und alle
fressen munter ihr Heu.
Wer gesunde Pferde will, muss sie artgerecht halten, statt mit
irgendwelchen Mittelchen an Unterproblemen herumzudoktorn.

So long und nix fuer ungut,

Katje


--
Sorry, did I say something wrong?
Pardon me for breathing, which I never do anyway,
so I don't know why I bother to say it.

Marvin


Kordula Forell

unread,
Jan 5, 1999, 3:00:00 AM1/5/99
to
In article <36912...@netnews.web.de>, Reiterh...@t-online.de says...

Mal wieder ne nette Werbung, dumm ist nur, das gleich der erste Satz so falsch
ist, daß ich wiedersprechen muß:

>Wußten Sie schon, daß Ammoniak genauso giftig ist wie Blausäure?

Ne, das wußte ich in der Tat nicht! (Oh, mein Gott, so lange studiert, und ich
wußte es nicht!)
Blausäure und ihre Salze sind außerordentlich toxisch, die Giftwirkung beruht
auf der Blockierung der für die Gewebeatmung lebenswichigen eisenhaltigen
Atmungsenzymen (tötliche Dosis: ca. 50 mg HCN). Dagegen ist Ammoniak "nur"
reizend.


Kordula

--
Bei Reply bitte "no.reply." in der E-Mail Adresse entfernen !!


Percheron

unread,
Jan 5, 1999, 3:00:00 AM1/5/99
to
On 4 Jan 1999 21:46:20 +0100, "Ilse Mock" <Reiterh...@t-online.de>
wrote:


>Wir, der Reiterhof Mock haben ca. 30 Pferde in Stallhaltung. Seit ca. 3 Jahren
>arbeiten wir bei der Bekämpfung des Ammoniaks mit Sinodeen- und Airodee
>Wirkstoffen. Hierbei wird

Einfach ordentlich lüften...
In vielen Stallungen ist die Luftumwäzlung viel zu gering.

Gruss
Uwe

Jedes Pferd hat seine EIGENE Meinung

Knut Krüger

unread,
Jan 5, 1999, 3:00:00 AM1/5/99
to
Percheron schrieb:

Einfach ordentlich lüften...
> In vielen Stallungen ist die Luftumwäzlung viel zu gering.

Das hilft nicht immer, da Ammoniak schwerer als Luft ist.
Wenn die Boxen unten keine Löcher haben bildet sich ein Ammoniaksee, und
genau darin ist die Nase der Pferde, wenn sie liegen.

Grüße Knut

Percheron

unread,
Jan 6, 1999, 3:00:00 AM1/6/99
to
On Tue, 05 Jan 1999 22:47:18 +0100, Knu...@t-online.de (Knut Krüger)
wrote:

Natürlich müssen auch unten Öffnungen sein.
Ist doch wohl selbstverständlich , oder ?

Man kann sich ja auch mal selber ins Stroh legen und schnuppern wie
die Luft da so ist...

Roland Neumann

unread,
Jan 6, 1999, 3:00:00 AM1/6/99
to

Dazu brauche ich nichts mehr zu sagen.

Meiner Meinung ist auch der Grund von so vielen Allergigern, daß die Pferde
auch schon im jungen Alter nicht artgerecht gehalten wurden. Da kann
meistens der jetzige Pferdebesitzer gar nicht Schuld sein wenn das Pferd
schon als Fohlen in einem stinkenden Stall aufgezogen wurde.

Ilse Mock

unread,
Jan 6, 1999, 3:00:00 AM1/6/99
to
Perc...@home.ivm.de (Percheron) wrote:
>On 4 Jan 1999 21:46:20 +0100, "Ilse Mock" <Reiterh...@t-online.de>>wrote:
>
>
>>Wir, der Reiterhof Mock haben ca. 30 Pferde in Stallhaltung. Seit ca. 3 Jahren
>>arbeiten wir bei der Bekämpfung des Ammoniaks mit Sinodeen- und Airodee
>>Wirkstoffen. Hierbei wird
>
>Einfach ordentlich lüften...
>In vielen Stallungen ist die Luftumwäzlung viel zu gering.
>Hallo,
wir haben einen sehr gut belüfteten Stall und ein tolles Stallklima um das uns
viele beneiden. Trotzdem haben wir Pferde gekauft, die "Allergisch" waren. Das
hat man beim
Kauf gar nicht gleich bemerkt (warum auch immer) um diesen
Tieren zu helfen hatte ich vor ca. 3 Jahren aufmerksam einen
Artikel in einer Fachzeitschrift gelesen der sich mit Ammoniakschäden der
Atmungswege bei Mensch und Tier auseinandersetzte und von einem
Forschungsergebnis sprach, welches in der Lage war, mittels Käfigmoleküle
gasförmige Stink-und Schadstoffe einzusammeln und zu neutralisieren und das auf
vollkommmen biologischer Basis ohne das neue Verbindungen eingegangen werden usw.
Das Installierte ich und mit tollem Ergebnis. Ammoniak wird am Entstehungsort
eingefan-
gen usw. Die Testungen hat bereits 1995 das HALAB-Labor für Umwelthygiene in
Hamburg vorgenommen und nachgewiesen, daß bereits nach 45 Min. 90 es
Ausgangwertes adsorbiert sind.
Ergebnis ist auch, das wir keine Fliegen mehr im Stall haben, da der Stinkstoff
fehlt, der die Fliegen anzieht und unser
Misthaufen riecht auch nicht mehr und somit fehlen die Fliegenmassen auch in der
Umgebungsluft. Da den Wirkstoffen die Art der Stink-und Schadstoffe egal ist,
wird der Wirkstoff
z.B. eingesetzt auf dem Flughafen in Wien, um die Schadstoffe
die durch die Art des Betriebes entstehen zu adsorbieren, in
Schweinemastbetrieben usw.. Ich lasse Die gerne Labor und Prüfungsberichte
zukommen.
Artgerechte Haltung von Pferden ist übrigens auch nicht nur, wenn man Pferde in
vermatschten Paddocks herumlaufen läßt usw.
Mit Gruß Ilse Mock
in vermaschten Paddocks herumlaufen läßt


was
mittels "Käfigmoleküle"

>
>
>Gruss
>Uwe
>
>Jedes Pferd hat seine EIGENE Meinung

Ilse Mock

unread,
Jan 6, 1999, 3:00:00 AM1/6/99
to
mfo...@tc15.no.reply.uni-paderborn.de (Kordula Forell) wrote:
>In article <36912...@netnews.web.de>, Reiterh...@t-online.de says...>
>Mal wieder ne nette Werbung, dumm ist nur, das gleich der erste Satz so falsch
>ist, daß ich wiedersprechen muß:
>
>>Wußten Sie schon, daß Ammoniak genauso giftig ist wie Blausäure?
>
>Ne, das wußte ich in der Tat nicht! (Oh, mein Gott, so lange studiert, und ich
Studiere noch einmal. Mit Gruß Frau Mock

>wußte es nicht!)
>Blausäure und ihre Salze sind außerordentlich toxisch, die Giftwirkung beruht
>auf der Blockierung der für die Gewebeatmung lebenswichigen eisenhaltigen
>Atmungsenzymen (tötliche Dosis: ca. 50 mg HCN). Dagegen ist Ammoniak "nur"
>reizend.
>
>
>Kordula
>
>--
>Bei Reply bitte "no.reply." in der E-Mail Adresse entfernen !!
>

Ilse Mock

unread,
Jan 6, 1999, 3:00:00 AM1/6/99
to

Percheron

unread,
Jan 6, 1999, 3:00:00 AM1/6/99
to
On 6 Jan 1999 17:45:04 +0100, "Ilse Mock" <Reiterh...@t-online.de>
wrote:

>Perc...@home.ivm.de (Percheron) wrote:
>>On 4 Jan 1999 21:46:20 +0100, "Ilse Mock" <Reiterh...@t-online.de>>wrote:
>>
>>

>Das Installierte ich und mit tollem Ergebnis. Ammoniak wird am Entstehungsort

>eingefan-
>gen usw. Die Testungen hat bereits 1995 das HALAB-Labor für Umwelthygiene in
>Hamburg vorgenommen und nachgewiesen, daß bereits nach 45 Min. 90 es
>Ausgangwertes adsorbiert sind.
>Ergebnis ist auch, das wir keine Fliegen mehr im Stall haben, da der Stinkstoff
>fehlt, der die Fliegen anzieht und unser
>Misthaufen riecht auch nicht mehr und somit fehlen die Fliegenmassen auch in der
>Umgebungsluft. Da den Wirkstoffen die Art der Stink-und Schadstoffe egal ist,
>wird der Wirkstoff
>z.B. eingesetzt auf dem Flughafen in Wien, um die Schadstoffe
>die durch die Art des Betriebes entstehen zu adsorbieren, in
>Schweinemastbetrieben usw.. Ich lasse Die gerne Labor und Prüfungsberichte
>zukommen.
>Artgerechte Haltung von Pferden ist übrigens auch nicht nur, wenn man Pferde in
>vermatschten Paddocks herumlaufen läßt usw.
>Mit Gruß Ilse Mock
>in vermaschten Paddocks herumlaufen läßt
>

Wenn die Türe zum Auslauf Tag und Nacht auf steht, die Pferde auch
raus können wann sie wollen, kann sich da ja wohl kaum was an
"Abgasen" ansammlen...
In dem Stall würde ich auch mit den Pferden übernachten .

Wenn das Paddock matschig ist liegts am deutschen Wetter...
Dafür gibts noch keine preiswerte Ideallösung.

Ich bin jedenfalls eher gegen Chemie im Stall. Das ist genauso wie die
"Raumluftverbesserer" für Menschenwohnungen ...

Knut Krüger

unread,
Jan 6, 1999, 3:00:00 AM1/6/99
to
Percheron schrieb:

> Natürlich müssen auch unten Öffnungen sein.
> Ist doch wohl selbstverständlich , oder ?


Leider nicht.

Knut

Kordula Forell

unread,
Jan 7, 1999, 3:00:00 AM1/7/99
to
In article <36939...@netnews.web.de>, Reiterh...@t-online.de says...

>
>mfo...@tc15.no.reply.uni-paderborn.de (Kordula Forell) wrote:
>>In article <36912...@netnews.web.de>, Reiterh...@t-online.de says...>
>>Mal wieder ne nette Werbung, dumm ist nur, das gleich der erste Satz so
falsch
>>ist, daß ich wiedersprechen muß:
>>
>>>Wußten Sie schon, daß Ammoniak genauso giftig ist wie Blausäure?
>>
>>Ne, das wußte ich in der Tat nicht! (Oh, mein Gott, so lange studiert, und
>Studiere noch einmal. Mit Gruß Frau Mock

Na, solche Antworten sind mir die liebsten, keine Argumente, sondern 'nen
dummen Spruch. Und dann noch zweimal! Studier' doch selbst! Wie ist denn die
tötliche Dosis von Ammoniak?
Was war das denn für eine Fachzeitschrift, war der Vergleich
Ammoniak-Blausäure von denen?
Lass mir doch einfach die Labor- und und Prüfungsberichte zukommen. Was sind
das denn für Käfigmoleküle, Sinodeen- und Airodee Wirkstoffe, das hört sich
nach geschützen Markennamen an, damit kann keiner etwas anfangen.
Ich habe sogar eine Bronchtispferd zum Ausprobieren, allerdings würde ich auf
den Blausäuretest verzichten!

Gruß, Frau Forell

Waltraud Bestelmeyer

unread,
Jan 7, 1999, 3:00:00 AM1/7/99
to
Was ist das und wo kann man es bitte kaufen ?
Viele Grüße
Waltraud
--
SIGOS Systemintegration GmbH - Independent Competence in
Telecommunication
Waltraud Bestelmeyer Tel: +49 911 95168-76 email:
wbeste...@sigos.de

Ilse Mock

unread,
Jan 7, 1999, 3:00:00 AM1/7/99
to
m...@mbsks.franken.de (Matthias Bruestle) wrote:
>Mahlzeit>
>
>Ilse Mock (Reiterh...@t-online.de) wrote:
>> Wußten Sie schon, daß Ammoniak genauso giftig ist wie Blausäure? Aus eigenen
>
>LD50 von Ammoniak: 350 mg/kg [1]
>LD50 von Blausaeure: 1 mg/kg [2]
>
>Einen Unterschied von ueber zwei Groessenordnungen wuerde ich nicht
>als "genauso" bezeichnen.
>
>
>Mahlzeit
>
>endergone Zwiebeltuete
>
>[1] Roth, Weller; Gefaehrliche Chemische Reaktionen
>[2] Roempp; Chemie Lexikon
>
>--
>PGP: SIG:C379A331 ENC:F47FA83D I LOVE MY PDP-11/34A, M70 and MicroVAXII!
>--
>These opinions are mine. If you don't like them, you can feel free to die.
Stoffe und Verbindungen aus der Gruppe der Amine, also Eiweißstoffe in großer
Vielfalt, Aminosäuren, Schwefelverbindungnen, Mercaptane, Di- und Polysulfide und
ganz besonders Schwefelwasserstoff und Ammoniak werden als Stinkstoffe bezeichen.
Trotz ihrer unterschiedlichen chemischen Strukturen und Wirkungsweisen bestehen
deren Moleküle weitestgehend aus einer kleinen Anzahl von Kohlenstoff-,
Wasserstoff-, Sauerstoff-, Stickstoff- und Schwefelatomen.
Zu den bekannten Giftstoffen die sogar zu Funktionsstörungen
des zentralen Nervensystems bei Mensch und Tier führen können
gehören Schwefelwasserstoff und Ammoniak. Beides sind Gifte
mit maximal zulässigen Arbeitsplatzkonzentrationen.
Ich habe auch nciht behautes, daß Blausäure und Ammoniak gleiche Inhalte haben,
sind Giftig sind und das können Sie
wohl nicht wiederlegen. Auch geht es mir nicht um Wortklauberein, sondern das
viele Tiere in "Stinkställen" leben und daß das mit wenig Aufwand zu beseitigen
ist. Weite Wiesen kann ich nicht schaffen aber ein Stallklima wie auf der Weide.
Untersuchungen: Halab Hanseatisches Labor für für Mineralöl-
und Umweltanalytik.
Z.B. Ammoniak: Ausgangswert lag bei 40mg/m3 Luft
Die Messungen wurden nach 10 min, 20min und 40min durchgeführt
Die Ausgangskonzentration wurde nach 10min auf 0,7°nach 20min auf 1,3 nd nach
40 Min der Ausgangskonzentration gesenkt.
Schwefelwasserstoff
Die Ausgangkonzentration lag bei ca. 20mg/m3 Luft
Messungen nach 15min, 30min und 45min.
Die Schwefelwasserstoffkonzentration nahm nach 15min auf 0,5°nach 30min 0,4ð
und nach 45min auf 10,4er Aus-
gangskonzentration ab.
usw.
Untersuchungen wurden auch noch ausgestzt 1,4-Diaminobutan, 1,5-Diaminopentan,
Ethylamin, Butylamin, Buttersäure und
Formaldehyd. (Berichte liegen vor)
Mit Gruß Frau Mock.

von Wörtern

Ilse Mock

unread,
Jan 7, 1999, 3:00:00 AM1/7/99
to
mfo...@tc15.no.reply.uni-paderborn.de (Kordula Forell) wrote:
>In article <36939...@netnews.web.de>, Reiterh...@t-online.de says...>>
>>mfo...@tc15.no.reply.uni-paderborn.de (Kordula Forell) wrote:
>>>In article <36912...@netnews.web.de>, Reiterh...@t-online.de says...>
>>>Mal wieder ne nette Werbung, dumm ist nur, das gleich der erste Satz so
>falsch
>>>ist, daß ich wiedersprechen muß:
>>>
>>>>Wußten Sie schon, daß Ammoniak genauso giftig ist wie Blausäure?
>>>
>>>Ne, das wußte ich in der Tat nicht! (Oh, mein Gott, so lange studiert, und
>>Studiere noch einmal. Mit Gruß Frau Mock
>
>Na, solche Antworten sind mir die liebsten, keine Argumente, sondern 'nen
>dummen Spruch. Und dann noch zweimal! Studier' doch selbst! Wie ist denn die
>tötliche Dosis von Ammoniak?
>Was war das denn für eine Fachzeitschrift, war der Vergleich
>Ammoniak-Blausäure von denen?
>Lass mir doch einfach die Labor- und und Prüfungsberichte zukommen. Was sind
>das denn für Käfigmoleküle, Sinodeen- und Airodee Wirkstoffe, das hört sich
>nach geschützen Markennamen an, damit kann keiner etwas anfangen.
>Ich habe sogar eine Bronchtispferd zum Ausprobieren, allerdings würde ich auf
>den Blausäuretest verzichten!
>
>Gruß, Frau Forell
>--
>Bei Reply bitte "no.reply." in der E-Mail Adresse entfernen !!
>Guten Tag Frau Forell,
schön, daß wir doch noch einmal ins Gespräch kommen, ich veabscheue Vorurteile
wahrscheinlich genauso wie Sie.
Natürlich haben wir keinen Blausäuretest gemacht aber ein
bronchienkrankes Pferd hatten wir auch. Wir kauften es vor
9 Jahren und alle in der Umgebung wußtes, daß dieses Pferd u.a
Bronchienkrank war. Nur wir nicht, denn wir waren neu zugezogen. Nach ca. 4
Wochen machten sich starke Hustenanfälle
usw. bemerkbar. Das Pferd gehörte bereits zu uns und wir hätten es keinesfalls
wieder zurück gegebe. Also halfen wir mit den üblichen Maßnahmen, Späne, nasses
Heu, keine Hallenar-
beit, nicht auf den Sandplatz bei zu trockenem Wetter, möglichst Wiese (leider
haben wir davon nicht zuviel und im
Winter waren die Pferde nut stundenweise draußen.) Unser Stall
hat eigentlich ein gutes Klima, aber wenn wegen Frost die Klappen zu sind usw.)
Jedenfalls las ich voir ca. 3 Jahren in der -Equitrens- genau so eine Geschichte
und die Erkärung dazu. Bronchien kaputt durch Ammonakreizungen etc. und von den
neuen Wirkstoffen Sinodeen und Airodeen die mit biologischen Witkstoffen Stink-
und Schadstoffe mittels Käfigmoleküle adsorbieren usw. Das
war für mich logisch und ich besorgte mir diesen Wirkstoff.
Und: Unsere Stute ist heute 27 Jahre und topfit. Keine "Staub-
allergie" keine Bronchienerkrankung mehr. Sie steht ganz normal auf Stroh,
bekommt normales Heu und hat auch heute noch
ihrem Alter entsprechen ihre tägliche Arbeit. Halle, Aussenplatz, Gelände egal
und siehrt aus wie 20.
Das ist nicht alles, unser Misthaufen stinkt nicht mehr, Fliegen mögen uns nicht
mehr, die Stallluft ist immer angenehm.
Troztdem riecht es im Stall nach Heu und Stroh und Pferd, aber
nicht nach Ammoniak, den haben wir bis auf ein minimum reduziert. Und es kostes
nicht viel.
Untersuchungsergebnisse des Haseatischen Labors für Umweltana-
lytik (Halab) liegen vor. Wenn Sie mir Ihre Adresse verraten
schicke ich Ihnen entsprechendes Material zu.
Übrigens hat die FN (Deutsche Reiterliche Vereinigung) im
Servicebrief Nr. 16, Ausgabe Januar 1999, auch über diesen
Wirkstoff berichtet.
Schönen Abend noch. Ilse Mock
P.S. Wie wird Ihr Pferd gehalten? Falls es überwiegend in der
Box lebt, so kann ich Ihnen als Einstreu noch Happymix empfehlen. Die kommt aus
der Schweiz und besteht aus gehäckseltem staubfreiem Stroh und Cellulose. Schon
bei der
Produktion wird es mit ätherischen Ölen besprüht und thera-
piert somit auch die Atemwege. Das unglaubliche ist auch noch die Entsorgung nach
dem Ausmisten, es verrottet nämlich nach
8-10 Wochen und ist dann Biodünger (Analysen liegen vor).
Wir benutzen die Einstreu bei Kolikanfälligen Pferden und bei
Pferden, die sogen. Strohfresser sind. Die Einstreu wird nicht
gefressen, somit kann man gezielt die Raufuttermenge zugeben.
Ach ja, Pferde, ein endlosen Thema.
Übrigens wohnen wir in Emmerthal-Hajen, das liegt nicht weit
von Paderborn entfernt. Besuchen Sie uns doch einfach einmal.
So, nun aber genug. Bis denne

noch ihrem A

Anke Spix

unread,
Jan 7, 1999, 3:00:00 AM1/7/99
to
Ilse Mock <Reiterh...@t-online.de> wrote:

> >>Wußten Sie schon, daß Ammoniak genauso giftig ist wie Blausäure?
> >Ne,

> das wußte ich in der Tat nicht! (Oh, mein Gott, so lange studiert, und ich

> Studiere noch einmal. Mit Gruß Frau Mock >wußte es nicht!)

>Blausäure und
> ihre Salze sind außerordentlich toxisch,...Dagegen ist Ammoniak "nur"
> >reizend. >

Guten Tag, Frau Mock!

Ich kann Kordula nur zustimmen, auch wenn ich nicht studiert habe (aber
ich hab Chemie-Leistungskurs auf der Schule gehabt ;-)
Wenn es so wäre, wie sie, Frau Mock, hier angeben, müßten sehr viele
Pferde tot umfallen, sobald sie den Stall betreten (Menschen natürlich
auch), wenn die Giftigkeit von Ammoniak und Blausäure zumindest bei
gleicher Konzentration vergleichbar wäre. Da das aber eben nicht so ist,
führt Ammoniak "lediglich" zu Neigung zu allergischen
(Atemwegs)werkrankungen und schlechter Hornqualität, folglich kann man
ihre Aussage so eigentlich nur als Bangemacherei zu Verkaufszwecken
interpretieren.
Es ist zwar schön, von einem neuen Produkt zur Schadgasvermeidung in
Ställen zu hören, aber dann bitte in Form einer *sachlichen* Information
(was z. B. als Erfahrungsbericht allergisch erkrankter Pferde mit bzw.
ohne dieses Mittel möglich gewesen wäre), und man darf nicht vergessen
zu erwähnen, daß die Verwendung nicht von der Pflicht enthebt, die
Ställe und Einstreu sauber und trocken zu halten. Im Übrigen gibt es
verschiedenste andere Produkte, die ebenfalls solche Wirkung haben (Wir
haben z.B. vor einigen Jahren Penac K verwendet, brauchen es aber
inzwischen nicht mehr, da sich auch ohne dieses Hilfsmittel kaum noch
Ammoniak bildet).

Mit windigem Gruß aus dem Offenstall auf der Hunsrückhöhe,

Anke Spix

Markus Wischerath

unread,
Jan 7, 1999, 3:00:00 AM1/7/99
to
On 4 Jan 1999 21:46:20 +0100, Ilse Mock <Reiterh...@t-online.de> wrote:
> Wußten Sie schon, daß Ammoniak genauso giftig ist wie Blausäure?

Na sowieso. Aber wussten Sie schon, dass Aethylalkohol ebenfalls genauso
giftig ist wie Blausaeure? Die lethale Dosis ist bei Alkohol lediglich
geringfuegig hoeher. So etwa Faktor 5000, aber das macht ja nichts. Ich
sehe schon die Bild-Schlagzeile vor mir:

ALKOHOL GIFTIG WIE BLAUSAEURE - SELBSTMORD MIT MON CHERIE

> Hierbei wird
> der gasförmige Stinkstoff adsorbiert mittels biologischen Schwebstoffen.

Aha. Schlick. Nordseeschlick. Oder habe ich da jetzt was verwechselt?

*plonk*

--
Markus Wischerath, Sysadmin | (+49)221-4704170 | m...@spinfo.uni-koeln.de
UCE is irrelevant. Spamming is futile. You will be filtered.

Roland Neumann

unread,
Jan 7, 1999, 3:00:00 AM1/7/99
to

Matthias Bruestle schrieb in Nachricht
<1999Jan7.1...@mbsks.franken.de>...

>Mahlzeit
>
>
>Ilse Mock (Reiterh...@t-online.de) wrote:
>> >Ilse Mock (Reiterh...@t-online.de) wrote:
>> >> Wußten Sie schon, daß Ammoniak genauso giftig ist wie Blausäure?
>
>> Ich habe auch nciht behautes, daß Blausäure und Ammoniak gleiche Inhalte
haben,
>> sind Giftig sind und das können Sie wohl nicht wiederlegen.
>Aeh wie?

>
>> Auch geht es mir nicht um Wortklauberein, sondern das
>> viele Tiere in "Stinkställen" leben und daß das mit wenig Aufwand zu
beseitigen
>> ist.
>Dass das stinkige Zeug nicht gut riecht und auch gesundheitsschaedlich
>sein kann moechte ich nicht bestreiten, aber Ammoniak so plakativ
>auf eine Stufe mit Blausaeure zu stellen halte ich fuer voellig falsch.
>
>Hier wird's off-topic und deswegen weitere Diskussionen nur noch per
>Mail.
>
>
>Mahlzeit
>
>endergone Zwiebeltuete

>
>--
>PGP: SIG:C379A331 ENC:F47FA83D I LOVE MY PDP-11/34A, M70 and
MicroVAXII!
>--
>you can't have VI, VI has you....
> -- Stuart Woolford
Wir wollen hier doch nicht diskutieren ob man mit Amoniak genause jemanden
umbringen kann wie mit Blausäure. Fakt ist doch wenn Pferde in einem Stall
mit hoch konzentrierten Amoniakdampf stehen, daß das auch ein großer Grund
ist warum Pferde allergisch werden und bei allen Pferden die Allergie haben
irgendwann nicht artgerecht gehalten wurden. Amoniak ist einer der großen
Gründe warum Pferde zu Allergikern werden.

Ilse Mock

unread,
Jan 7, 1999, 3:00:00 AM1/7/99
to
Anke...@t-online.de (Anke Spix) wrote:

>Ilse Mock <Reiterh...@t-online.de> wrote:>
>> >>Wußten Sie schon, daß Ammoniak genauso giftig ist wie Blausäure?
Guten Tag, was hängt ihr euch nur so an dem wachrütteln auf.
Ammoniak ist giftig und wird zwangsläufig bei Stallhaltung erzeugt. Das heißt
nicht, das es von der Substanz her gleich ist.
Unsere Stute jedenfalls, derenhalb ich vor ca. 3 Jahren auf diesen Wirkstoff
aufmerksam wurde, der übrigens wissenschaftlich anerkannt und in seiner Wirkung
zur Adsorbierung von gasförmige Stink- und Schadstoffe wie Ammoniak, Ethylamin,
Butylamin, 1,4-Diaminobutan, 1,5-Diaminopentan, Schwefelwasserstoff, Buttersäure
und Formaldehyd vom Hanseatischem Labor für Mineralöl- und Um-
weltanalytik (Halab) auf seine Wirkung hin untersucht wurde,
war damals fast 24 Jahre, bei uns war sie bereits ca. 6 Jahre. Wir hatten sie
gekauft und jeder "Pferdekenner" hier im Umkreis wußte, daß die Stute
"Allergisch) war, nur wir nicht, wir waren gerade neu zugezogen.Nachdem sie ca. 4
Wochen bei uns war begannen sich die chronischen Beschwerden bemerktbar
zu machen. Wir haben ein sehr gutes Klima im Stall und die Pferde kommen jeden
morgen auf die Wiese. Wir machten jedenfalls das übliche, Späne, nasses Heu usw..
Nachdem ich von dem Wirkstoff durch die -Equtrens- gehört hatte, habe ich diese
Käfigmoleküle sofort "installiert". Siehe da, unsere
Stute, heute 27 Jahre, begann die "Allergie" zu besiegen und
ist heute beschwerdefrei.
Mein Mann hatte auch mit Atemwegsprobleme bei der Stallarbeit
zu kämpfen, seidem wir auch im Stall ein Klima "wie auf der
Weide" haben, ist er beschwerdefrei.
Bangemachen gilt nicht, aber bagatellisieren auch nicht.
Übrigens können Sie einen Bericht über die Ammoniakadsorbierung auf unserem Hof
in dem Servicebrief für
Reitbetriebe der FN (Deutsche Reiterliche Vereinigung), Aus-
gabe 16, Januar 1999, lesen. Wenn das Problem Ammoniak bei
Tierhaltung so geringfügig wäre, hätten sich bestimmt nicht immer wieder
Fachzeitungen damit auseinandergesetzt.
Es ist schön eine Offenstallhaltung, aber leider auch nicht immer machbar.
Übrigens gilt das Problem auch für alle Tiere
im Zoo usw.. Möchten Sie mehr darüber wissen, so geben Sie mir
Ihre Adresse, dann schicke ich Ihnen entsprechende Berichte zu.

Schönen Abend noch.
Ilse Mock

_____________________________________________________________

Ilse Mock

unread,
Jan 7, 1999, 3:00:00 AM1/7/99
to
Markus Wischerath <m...@spinfo.uni-koeln.de> wrote:

>On 4 Jan 1999 21:46:20 +0100, Ilse Mock <Reiterh...@t-online.de> wrote:>>
Wußten Sie schon, daß Ammoniak genauso giftig ist wie Blausäure?
>
>Na sowieso. Aber wussten Sie schon, dass Aethylalkohol ebenfalls genauso
>giftig ist wie Blausaeure? Die lethale Dosis ist bei Alkohol lediglich
>geringfuegig hoeher. So etwa Faktor 5000, aber das macht ja nichts. Ich
>sehe schon die Bild-Schlagzeile vor mir:
>
>ALKOHOL GIFTIG WIE BLAUSAEURE - SELBSTMORD MIT MON CHERIE
>
>> Hierbei wird
>> der gasförmige Stinkstoff adsorbiert mittels biologischen Schwebstoffen.
>
>Aha. Schlick. Nordseeschlick. Oder habe ich da jetzt was verwechselt?
>
>*plonk*
>
>--
>Markus Wischerath, Sysadmin | (+49)221-4704170 | m...@spinfo.uni-koeln.de
>UCE is irrelevant. Spamming is futile. You will be filtered.
Guten Abend,
eigendlich schreibe ich nicht auf so einen Unsinn. Fazit ist,
das viele Tiere unter den Ammoniakdämpfen leiden.In höherer
Konzentration können sie sogar zu Funtionsstörungen des zen-
tralen Nervensystems bie Mensch und Tier führen.
Nicht ohne Grund haben Schwefelwasserstoff und Ammoniak maximal zulässige
Arbeitsplatzkonzentrationswerte von 10ppm.
bzw. 50ppm.
So können Sie sich ja mal im Winter in einen Schafsstall legen
und eine Nacht bei den so gesunden Ammoniakdämpfen verbringen,
das "haut selbst den Schäfer um" wenn die Zeit kommt, wo die
Lämmer geboren werden. Aber frei nach dem Motto, man merks dem
Fleisch nicht an, werden Mastbetriebe bei jeder Art von Vieh
betreiben. Finden Sie wohl auch toll, was?
Ich nicht. Und wenn Sie noch nie etwas von Molekülen und Makromoleküle gehört
haben, so können Sie auch nicht wissen,
dass deren Entdeckung vor noch gar nicht so langer Zeit die
Sensation in der Wissenschaft war. Bei der Erforschung der
Moleküle wurden nämlich Makromoleküle entdeckt, die zwischen netzartigen Atom-
und Atomgruppenverbindungen Hohlräume bilden. Da die Strukturen gitterförmig
sind, spricht man auch von Käfigmolekülen. In mehrjähriger Forschungsarbeit wurde
diese - aus organischen Stoffen gewonnenen Käfigmoleküle - für die Luftreinigung
entwickelt und bilden die Basis für die Wirkstoffe. In die Luft gegeben, wirken
sie sofort als aktive Kescher. Sie lassen die Stinkstoffmoleküle durch die
Maschen der Gitter hinein und halten sie fest. Die Stinkstoffmoleküle werden
durch Adsorbierung inaktiviert. Die Stinkstoffe gehen
mit den Käfigmolekülen keine neue chemische Verbindung ein. Die auch Clathrate
genannten Käfigmoleküle werden durch den Luftstrom fortgetragen, schlagen sich
nieder und werden biologisch abgebaut (Sollte man ähnlich wie es schon bei großen
Kläranlagen mit dem Wirkstoff gemacht wird wohl tatsächlich inzwischen auch mit
unserem Nordseeschlick machen,
das wäre auf jeden Fall umweltbewußter als den Schlick mit Öl aus
leckgeschlagenen Frachtern zu verpesten.!)
Die Ergebnisse sind meßtechnisch (gaschromatographisch) übrigens von HALAB
nachgewiesen. Gerne schicke ich noch mehr Info zu, bitte Anschrift mitteilen.
Schönen Abend noch. Mit Gruß Ilse Mock

Kordula Forell

unread,
Jan 8, 1999, 3:00:00 AM1/8/99
to
In article <7737re$2...@dinsdale.piranha.com>, m...@spinfo.uni-koeln.de says...

>
>On 4 Jan 1999 21:46:20 +0100, Ilse Mock <Reiterh...@t-online.de> wrote:
>> Wußten Sie schon, daß Ammoniak genauso giftig ist wie Blausäure?
>
>Na sowieso. Aber wussten Sie schon, dass Aethylalkohol ebenfalls genauso
>giftig ist wie Blausaeure? Die lethale Dosis ist bei Alkohol lediglich
>geringfuegig hoeher. So etwa Faktor 5000, aber das macht ja nichts. Ich
>sehe schon die Bild-Schlagzeile vor mir:
>
>ALKOHOL GIFTIG WIE BLAUSAEURE - SELBSTMORD MIT MON CHERIE

Dazu ist Alkohol noch krebserregend, Blausäure nicht und Ammoniak auch nicht!
Solche Vergleiche sind grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!

Kordula

Kordula Forell

unread,
Jan 8, 1999, 3:00:00 AM1/8/99
to
Hallo,

>schön, daß wir doch noch einmal ins Gespräch kommen, ich veabscheue
Vorurteile
>wahrscheinlich genauso wie Sie.
>Natürlich haben wir keinen Blausäuretest gemacht aber ein

O. K. ich denke das Thema Blausäure im Reitstall ist endgültig gestorben.

>bronchienkrankes Pferd hatten wir auch. Wir kauften es vor

>9 Jahren .................


>Jedenfalls las ich voir ca. 3 Jahren in der -Equitrens- genau so eine
Geschichte
>und die Erkärung dazu. Bronchien kaputt durch Ammonakreizungen etc. und von
den
>neuen Wirkstoffen Sinodeen und Airodeen die mit biologischen Witkstoffen
Stink-
>und Schadstoffe mittels Käfigmoleküle adsorbieren usw. Das
>war für mich logisch und ich besorgte mir diesen Wirkstoff.

Ich glaube ich habe mal etwas ähnliches gelesen, ist das ein Gerät. was über
den Boxen hängt und diesen Stoff herausbläst? So in der Art stelle ich mir das
vor. Das wär ein interessantes Thema für die Equitana, wird das so etwas
gezeigt? (Die Luft in den Messehallen ist auch immer sehr schlecht!)

>Troztdem riecht es im Stall nach Heu und Stroh und Pferd, aber
>nicht nach Ammoniak, den haben wir bis auf ein minimum reduziert. Und es
kostes
>nicht viel.
>Untersuchungsergebnisse des Haseatischen Labors für Umweltana-
>lytik (Halab) liegen vor. Wenn Sie mir Ihre Adresse verraten

mach ich

>schicke ich Ihnen entsprechendes Material zu.
>Übrigens hat die FN (Deutsche Reiterliche Vereinigung) im
>Servicebrief Nr. 16, Ausgabe Januar 1999, auch über diesen
>Wirkstoff berichtet.

wie kommt mal da ran?

>Wie wird Ihr Pferd gehalten? Falls es überwiegend in der
>Box lebt, so kann ich Ihnen als Einstreu noch Happymix empfehlen.

Die Stute steht in einer Außenbox auf Stroh. Mit dem Stroh hat sie nicht so
große Probleme, eher mit dem Heu. Anfang Herbst (im Sommer steht sie nur auf
der Wiese) bekam sie Silage, die ist mittlerweise alle, und mit dem Heu auch
mit feuchtem Heu wird es wieder schlechter. Wetterbedingt ist der Husten auch
stärker, momentan bekommt sie wieder Hustenmedikamente. Ich schätze, daß das
Gerät ausgelegt ist für einen Stall, gibt es sowas in der Größe für eine Box?


Gruß, Kordula

Kordula Forell

unread,
Jan 8, 1999, 3:00:00 AM1/8/99
to
Hallo,

>>Aha. Schlick. Nordseeschlick. Oder habe ich da jetzt was verwechselt?
>>
>>*plonk*
>>

>Guten Abend,
>eigendlich schreibe ich nicht auf so einen Unsinn. .....

Na, na, der Vergleich mit der Blausäure war auch Unsinn....

>Fazit ist,
>das viele Tiere unter den Ammoniakdämpfen leiden.

>Nicht ohne Grund haben Schwefelwasserstoff und Ammoniak maximal zulässige

>Arbeitsplatzkonzentrationswerte von 10ppm bzw. 50ppm.

>So können Sie sich ja mal im Winter in einen Schafsstall legen ....


>werden Mastbetriebe bei jeder Art von Vieh
>betreiben. Finden Sie wohl auch toll, was?

In einem High-Tech Schweinestall steckt jede Menge Technik, zur
Konstanthaltung vom Temperatur und Luftfeuchtigkeit, eine geregelte
Luftumwälzung mit genauer Luftwechselzeit, davon können die meisten
Pferdeställe nur träumen: Tür auf, dann ziehts, Tür zu, dann stinkts!

>Und wenn Sie noch nie etwas von Molekülen und Makromoleküle gehört
>haben, so können Sie auch nicht wissen,
>dass deren Entdeckung vor noch gar nicht so langer Zeit die
>Sensation in der Wissenschaft war. Bei der Erforschung der
>Moleküle wurden nämlich Makromoleküle entdeckt, die zwischen netzartigen
Atom-
>und Atomgruppenverbindungen Hohlräume bilden. Da die Strukturen gitterförmig
>sind, spricht man auch von Käfigmolekülen. In mehrjähriger Forschungsarbeit
wurde
>diese - aus organischen Stoffen gewonnenen Käfigmoleküle - für die
Luftreinigung
>entwickelt und bilden die Basis für die Wirkstoffe. In die Luft gegeben,
wirken
>sie sofort als aktive Kescher. Sie lassen die Stinkstoffmoleküle durch die
>Maschen der Gitter hinein und halten sie fest. Die Stinkstoffmoleküle werden
>durch Adsorbierung inaktiviert. Die Stinkstoffe gehen
>mit den Käfigmolekülen keine neue chemische Verbindung ein. Die auch
Clathrate
>genannten Käfigmoleküle werden durch den Luftstrom fortgetragen, schlagen
sich
>nieder und werden biologisch abgebaut

So neu ist das alles gar nicht, neu ist wohl eher der "Markt:
Pferdestallungen" !

>Sollte man ähnlich wie es schon bei großen
>Kläranlagen mit dem Wirkstoff gemacht wird wohl tatsächlich inzwischen auch
>mit unserem Nordseeschlick machen,

Das mit den Schlick war eine Insider für Newsgroup-Leser!

Markus Wischerath

unread,
Jan 8, 1999, 3:00:00 AM1/8/99
to

On 7 Jan 1999 23:36:51 +0100, Ilse Mock <Reiterh...@t-online.de> wrote:

> eigendlich schreibe ich nicht auf so einen Unsinn.

Bloss koennen Sie keine Gelegenheit auslassen, mit fragwuerdigen
pseudo-wissenschafltichen Argumenten die Werbetrommel in eigener Sache zu
ruehren. Und darauf regiert diese NG nach einschlaegigen Erfahrungen der
letzten Zeit zunehmend gereizt. Sie haben wahrscheinlich irgendwo gehoert,
dass sich das Internet vortrefflich als konstenguenstige Marketingplattform
fuer alles und jedes eigne, aber ganz so einfach ist das nicht.

Ich schlage vor, Sie lernen erstmal die Grundlagen der Netiquette,
richtiges Quoten und die anstaendige Bedienung eines Newsreaders, so dass
Ihre Artikel in Zukunft auch halbwegs lesbar sind. Bei der Gelegenheit
findet sich sicher auch jemand, der Ihnen das magische Wort "plonk"
erlaeutert.

F'up2

Anke Spix

unread,
Jan 9, 1999, 3:00:00 AM1/9/99
to
Ilse Mock <Reiterh...@t-online.de> wrote:

> >Lass mir doch einfach die Labor- und und Prüfungsberichte zukommen. Was
> >sind das denn für Käfigmoleküle, Sinodeen- und Airodee Wirkstoffe, das
> >hört sich nach geschützen Markennamen an, damit kann keiner etwas
> >anfangen. Ich habe sogar eine Bronchtispferd zum Ausprobieren, allerdings
> >würde ich auf den Blausäuretest verzichten!
> >

> Natürlich haben wir keinen Blausäuretest gemacht aber ein bronchienkrankes
> Pferd hatten wir auch.

Auch als Heilpraktikerin (die normalerweise Statistiken nicht sehr
positiv gegenübersteht) kann ich mir hier den Kommentar nicht versagen:
EIN Pferd macht noch keine Statistik.

> Unser Stall > hat eigentlich ein gutes Klima, aber wenn wegen Frost die
> Klappen zu sind usw.)

Das ist einer der Gründe, warum Offenstallhaltung so empfehlenswert ist.
Da weiß man von vornherein, daß man dafür sorgen muß, daß im Winter das
Wasser nicht einfriert. Bie Frost den Stall in eine miefige
Tropfsteinhöhle zu verwandeln, ist zwar deutlich billiger, als heizbare
Tränken einzubauen (von denen man bei Offenstallhaltung aber immer nur
eine für mehrere Pferde braucht), aber nicht besonders tierfreundlich,
mit oder ohne Airodeen.
Man kann allerdings zugegebenermaßen nur bedingt Einfluß nehmen, wenn
man die Tiere nicht in Eigenregie halten kann :-(

> Jedenfalls las ich voir ca. 3 Jahren in der -Equitrens- genau so eine
> Geschichte und die Erkärung dazu. Bronchien kaputt durch Ammonakreizungen
> etc. und von den neuen Wirkstoffen Sinodeen und Airodeen die mit
> biologischen Witkstoffen Stink- und Schadstoffe mittels Käfigmoleküle
> adsorbieren usw. Das war für mich logisch und ich besorgte mir diesen
> Wirkstoff.


Das von mir (zeitweise) verwendete Mittel arebeitet mit einer ähnlichen
Argumentation: Hier wird mittels Steuerung der Bakterienkultur erreicht,
daß die Stickstoffverbindungen "organisch gebunden" würden, d.h. in
Eiweißproteine eingebaut werden, statt in Form von Ammoniak die Luft zu
verseuchen, praktischerweise stehen die Stickstoffverbindungen
anschließend auch noch als Dünger zur Verfügung. Und das Zeug hat den
Vorteil, daß nach einer Zeitlang die Bakterienkultur ziemlich stabil
bleibt, man also deutlich weniger oder gar keine Hilfsmittel mehr
braucht. (Diesen Winter habe ich es noch gar nicht gebraucht)
Formulierungen wie "Käfigmoleüle" klingen allerdings wesentlich
beeindruckender.
Aber ich will hier keine Werbung machen ;-), und ich verkaufe das
Produkt auch nicht ;-)).
Das Ganze ist also nicht besonders neu (zumindest nicht für mich).

Übrigens: ich hatte auch Probleme mit hustenden Pferden, sogar trotz
Offenstallhaltung etc., die zumindest gebessert werden konnten u.a. mit
diesen Hilfsmitteln. Ganz weg bekomme ich den Husten allerdings
voraussichtlich nie (oder erst bei einer neuen Pferdegeneration), weil
ein Teil der Ursache in der Verseuchung des Stalles mit Pentachlorphenol
(PCP) liegt. Und das hat eine verdammt lange Halbwertszeit und ist
leider auch mit "Käfigmolekülen" nicht zu fangen.


> P.S. Wie wird Ihr Pferd gehalten? Falls es überwiegend in der Box lebt, so


> kann ich Ihnen als Einstreu noch Happymix empfehlen.

Verkaufen sie die auch?

> Das unglaubliche ist auch noch die Entsorgung nach > dem Ausmisten, es
>verrottet nämlich nach > 8-10 Wochen und ist dann Biodünger (Analysen
>liegen vor).

Meine Güte, das ist das Mindeste, was man von einer Einstreu verlangen
kann, daß sie verrottet. 8-10 Wochen Rottezeit kann man in günstigen
Fällen auch mit jedem beliebigen Kompoststarter bei Stroheinstreu
erreichen.
Bei vernünftiger Kompostführung ist jeder Pferdemist früher oder später
prima Biodünger. <kopfschüttel>


> Ach ja, Pferde, ein endlosen <Anmerkung der Nachschreiberin:
>Verkaufs>Thema.

Grüße vom 60 Grad warmen, dampfenden, nach Wald im Regen riechenden
Misthaufen an meinem Stall <kikerikiiii!>

Anke Spix

Ilse Mock

unread,
Jan 9, 1999, 3:00:00 AM1/9/99
to
Guten Tag, mein Gott was habe ich nur angerichtet. Ich wollte doch nur mitteilen,
daß es einen tollen ungiftigen, nicht lungengängigen, unbrennbaren,
umweltfreundlichen Wirkstoff zur adsorbierung von gasförmige Schad- und
Stinkstoffe gibt.
Durch einen Artikel in einer Zeitung über unsere Art mit Stink
stoffen umzugehen habe ich durch vielen Nachfragen erfahren, daß es unheimlich
viele Problempferde gibt und alle ies und das ausprobiert haben,
aber alles nicht so ganz zufrieden gewirkt hat. Durch uns haben bereits viele
Ställe auf diesen Wirkstoff umstellen können, nicht nur Pferdeställe. Alle sind
mit dem Ergebnis mehr als zufrieden und den Problemtieren geht es besser.(Die
Namen der Ställe kann ich Ihnen gerne mitteilen).
Es wäre doch toll, wenn Menschen die auf der Suche nach geeigenten Wirkstoffen
sind, einfach auch einmal die Erfahrungen von anderen lesen können.Wir haben die
Wirkstoffe z.B. auch in unserer Gaststätte gegen
Gerüche wie z.B. kalten Rauch (ich bin Nichtraucher) ist wirkt sofort. Vor allen
Dingen ist es günstig in der Anschaffung.
Vom HALAB (Hanseattisches Labor für Mineralöl- um Umweltanalytik) wurde der
Wirkstoff auf seine Ergebnisse hin Analysier . Folgende Stoffe wurde getestet:
Ammoniak, Ethylamin, Buttersäure, Butylamin, 1,4-Diaminobutan, 1,5
Dianminopentan, Schwefelwasserstoff, Buttersäure und Formaldehyd.
Abschlußbewertung: Für alle getesteten Stinkstoffe ist Sinodeen als
Adsorbtionsreagenz gut und effektiv wirksam.
Der Wirksstoff wird vielfach eingesetzt, z.B. BMW AG /Schadstoffentsorgung in der
Lackiererei, Kreislaufwirtschaft Lünen zur Luftreinigung des
Rückhaltebeckes/Tierkadaverentsorgung und Verarbeitung.
Entsorgungsbetreib Koblenz, Luftreinigung auf der Kläranlage,
Flughafen Frankfurt-Main für die Gebäudereinigung, Stadtreinigung Hamburg zur
Beseitigung von Gerüchen in Müllpressen, Franziskus Tierheim in Hamburg,
Reinigung von Tierkäfigen und allgemeine Beseitigung von Gerüchen, viele
Kompostanlagen sind damit ausgerüstet und und und.
Nur wären wir als Reiterhofbetreiber ja nie darauf gekommen,
daß man damit auch im Pferdestall etwas bewirken kann, das war
Zufall und ein glücklicher von mind, einem Pferd bei uns.
So, nun aber endgültig schluß. Wer noch etwas Wissen möchte
oder ein Schad- und Stinkstoffentsorgungsproblem hat, kann mich über meine
Mailadresse erreichen.

Ach ja, hatte ich ganz vergessen Einstreu. Dieser Einstreu
wurde in Reeken getestet und braucht keinen Kompoststarter und ist mit Sicherheit
1000 mal besser als Späne für Problempferde.
Späne kann man nicht so einfach entsorgen.

Noch zum Abschluß: Auf unserem Hof waren schon zweimal Seminare für APM nach
Penzel für Pferde. Herr Mahlstedt persönlich hat die Kurse gehalten. Hier waren
ca. 60 Tierheil-
praktiker, Pferdefachleute usw. aus ganz Europa. Viele haben
inzwischen ihre Ställe auf Wirkstoff umgestellt. Sie kannten
den Wirkstoff noch nicht, wie denn auch, es wurde ja noch nicht bekannt gemacht.

So, nun aber Tschüss Ilse Mock

Sandra Kothe

unread,
Jan 10, 1999, 3:00:00 AM1/10/99
to
mfo...@tc15.no.reply.uni-paderborn.de (Kordula Forell) wrote:
>Hallo,>
>>schön, daß wir doch noch einmal ins Gespräch kommen, ich veabscheue
>Vorurteile
>>wahrscheinlich genauso wie Sie.
>>Natürlich haben wir keinen Blausäuretest gemacht aber ein
>
>O. K. ich denke das Thema Blausäure im Reitstall ist endgültig gestorben.
>
>>bronchienkrankes Pferd hatten wir auch. Wir kauften es vor
>>9 Jahren .................
>>Jedenfalls las ich voir ca. 3 Jahren in der -Equitrens- genau so eine
>Geschichte
>>und die Erkärung dazu. Bronchien kaputt durch Ammonakreizungen etc. und von
>den
>>neuen Wirkstoffen Sinodeen und Airodeen die mit biologischen Witkstoffen
>Stink-
>>und Schadstoffe mittels Käfigmoleküle adsorbieren usw. Das
>>war für mich logisch und ich besorgte mir diesen Wirkstoff.
>
>Ich glaube ich habe mal etwas ähnliches gelesen, ist das ein Gerät. was über
>den Boxen hängt und diesen Stoff herausbläst? So in der Art stelle ich mir das
>vor. Das wär ein interessantes Thema für die Equitana, wird das so etwas
>gezeigt? (Die Luft in den Messehallen ist auch immer sehr schlecht!)
>
>>Troztdem riecht es im Stall nach Heu und Stroh und Pferd, aber
>>nicht nach Ammoniak, den haben wir bis auf ein minimum reduziert. Und es
>kostes
>>nicht viel.
>>Untersuchungsergebnisse des Haseatischen Labors für Umweltana-
>>lytik (Halab) liegen vor. Wenn Sie mir Ihre Adresse verraten
>
>mach ich
>
>>schicke ich Ihnen entsprechendes Material zu.
>>Übrigens hat die FN (Deutsche Reiterliche Vereinigung) im
>>Servicebrief Nr. 16, Ausgabe Januar 1999, auch über diesen
>>Wirkstoff berichtet.
>
>wie kommt mal da ran?
>
>>Wie wird Ihr Pferd gehalten? Falls es überwiegend in der
>>Box lebt, so kann ich Ihnen als Einstreu noch Happymix empfehlen.
>
>Die Stute steht in einer Außenbox auf Stroh. Mit dem Stroh hat sie nicht so
>große Probleme, eher mit dem Heu. Anfang Herbst (im Sommer steht sie nur auf
>der Wiese) bekam sie Silage, die ist mittlerweise alle, und mit dem Heu auch
>mit feuchtem Heu wird es wieder schlechter. Wetterbedingt ist der Husten auch
>stärker, momentan bekommt sie wieder Hustenmedikamente. Ich schätze, daß das
>Gerät ausgelegt ist für einen Stall, gibt es sowas in der Größe für eine Box?
>
>
>Gruß, Kordula
>--
>Bei Reply bitte "no.reply." in der E-Mail Adresse entfernen !!
>

also ich glaube das du dir teure anschaffungen wie diese geräte über die ihr da
sprecht sparen kannst
wenn dein pferd seit langer zeit probleme mit der luft hat versuche es mit
kräuterzusätzen im futter
aber vorsicht nimm wirkliche kräuter (tee) und keine duftstoffe(ätherische öle)
die werden nähmlich gerne als kräuterzusatz
verkauft ist dann aber meistens nur versetztes heu
es ist leider gerade ääh.. naja gegen 2 uhr nachts und mir fällt der name der
kräutermischung nich ein
die wir immer benutzen auf alle fälle hatte unsere stute einen hartnäckigen
husten und stand nach 8 monaten des leidens und
kiloweise sputolysin ventipullmin acc600 und allem was die ärtzte (die sich sehr
bemüht haben)so zu bieten hatten kurz vor der
lungenspühlung
wir konnten uns aber bei den risiken die das mit sich bringt nicht dazu
durchringen
also zurück zur natur (wo wir besser direkt geblieben wären)
3 monate jeden abend kräutertee unters futter(ich meine es ist Höveler Kräuter
mix) und die box mit biodessimin (ätherische
öle mix) eingesprüht
und nach 2wochen begann das grosse abhusten
jetzt 1 jahr danach haben wir keine probleme mehr wir haben aber auch zur
vorbeugung ca. jeden 3ten tag
noch den tee mit ins futter gegeben (wir machen das bei allen unseren pferden
so)und einige unserer bekannten haben dieselbe
erfahrung gemacht daher kann ich nur jedem raten
box möglichst jeden tag abäppeln und wenn nasses heu gefüttert wird dann welches
was mindestens 8-12Std
in salzlache (natürlich nich totes meer lache aber eben salzig) eingeweicht wurde
zur silage sage ich (DAS IST MEINE EIGENE MEINUNG) wech aus der pferdebox mit dem
fauligen mist
und die pferde auch bei krankheits anzeichen sooft und solange es nur möglich ist
auf die weide oder in den paddock.

ich weiss das es sich hier nich um ein allheilmittel rezept handelt ich empfehle
das nur als versuch der unabhängig von der
ärtztlichen behandlung durchgeführt werden kann denn hustende pferde brauchen
hilfe um jeden preis
und da bietet sich eine günstige natürliche methode an denn die kosten von ca400-
500 mark für tee im jahr gebe ich gerne aus
die vorangegangenen 8 monate haben uns ca 3000,- gekostet und haben nichts
gebracht.

so jetzt fallt über mich her

euer Holger

Kordula Forell

unread,
Jan 11, 1999, 3:00:00 AM1/11/99
to
In article <3697f...@netnews.web.de>, sandra...@planet-interkom.de says...

>kräuterzusätzen im futter
>aber vorsicht nimm wirkliche kräuter (tee) und keine duftstoffe(ätherische öle)
>die werden nähmlich gerne als kräuterzusatz
>verkauft ist dann aber meistens nur versetztes heu

Was für Tee nimmts Du denn, Hustentee aus der Apothke?

>es ist leider gerade ääh.. naja gegen 2 uhr nachts und mir fällt der name der
>kräutermischung nich ein

>also zurück zur natur (wo wir besser direkt geblieben wären)
>3 monate jeden abend kräutertee unters futter(ich meine es ist Höveler Kräuter

Kräuterzusatzfutter bekommt die Stute jetzt auch, ich glaube auch von Höveler

>und die box mit biodessimin (ätherische
>öle mix) eingesprüht

Wozu das? Sie steht in einer Außenbox, da sollte dieL uft eigendlich gut genug sein!

>und nach 2wochen begann das grosse abhusten

>box möglichst jeden tag abäppeln und wenn nasses heu gefüttert wird dann welches

>was mindestens 8-12Std
>in salzlache (natürlich nich totes meer lache aber eben salzig) eingeweicht wurde

Warum in Slaswasser, das habe ich jetzt schon öfter gehört, aber nie warum. Außerdem
ist der Nährwert von 12 Std in Wasser eingelegtem Heu wahrscheinlich gleich Null,
das Heu ist dann nur noch Beschäftigungstherapie.

>zur silage sage ich (DAS IST MEINE EIGENE MEINUNG) wech aus der pferdebox mit dem
>fauligen mist

Silage ist ihr gut bekommen, ist natürlich schlech für Pferde mit Kolikneigung!

> so jetzt fallt über mich her

na, wer würde das denn tun!

>euer Holger

Gruß, Kordula

---

Sandra Kothe

unread,
Jan 11, 1999, 3:00:00 AM1/11/99
to
mfo...@tc15.no.reply.uni-paderborn.de (Kordula Forell) wrote:
>In article <3697f...@netnews.web.de>, sandra...@planet-interkom.de says...
>
>>kräuterzusätzen im futter
>>aber vorsicht nimm wirkliche kräuter (tee) und keine duftstoffe(ätherische öle)
>>die werden nähmlich gerne als kräuterzusatz
>>verkauft ist dann aber meistens nur versetztes heu
>
>Was für Tee nimmts Du denn, Hustentee aus der Apothke?
>
Nee is mir dann doch zu teuer ich kauf da schon meine wurst:-)

Also ich hab dann mal nachgeschaut und das teezeug is von Leovet und das gibt´s
zum beispiel bei Loesdau und in jedem guten Reitsportgeschäft


>>und die box mit biodessimin (ätherische
>>öle mix) eingesprüht
>
>Wozu das? Sie steht in einer Außenbox, da sollte dieL uft eigendlich gut genug
sein!

das zeug is wie Fishermann´s Friend´s für Pferde (und alle die drumm herum
stehen)


>Warum in Slaswasser, das habe ich jetzt schon öfter gehört, aber nie warum.
Außerdem
>ist der Nährwert von 12 Std in Wasser eingelegtem Heu wahrscheinlich gleich
Null,
>das Heu ist dann nur noch Beschäftigungstherapie.
>

mag sein aber ich (ICH)glaube das ein zusammenhang zwischen Husten und pilzsporen
im heu besteht und das der nährwert ruhig eine kurzer zeit leiden kann.
Der rat mit der salzlache kam aus irgend einer zeitschrift
ich glaube die cavallo

bis dann Holger

Kordula Forell

unread,
Jan 12, 1999, 3:00:00 AM1/12/99
to
Hallo Holger,


>>Was für Tee nimmts Du denn, Hustentee aus der Apothke?
>>
>Nee is mir dann doch zu teuer ich kauf da schon meine wurst:-)

Eben drum die Frage!

>Also ich hab dann mal nachgeschaut und das teezeug is von Leovet und das
>gibt´s
>zum beispiel bei Loesdau und in jedem guten Reitsportgeschäft

Spezieller Tee für Pferde ist bestimmt auch teurer, als Tee aus der
Drogerieabteilung im Supermarkt.

>>>und die box mit biodessimin (ätherische öle mix) eingesprüht
>>Wozu das? Sie steht in einer Außenbox, da sollte dieL uft eigendlich gut
>genug sein!
>das zeug is wie Fishermann´s Friend´s für Pferde (und alle die drumm herum
>stehen)

Da reib' ich lieber das Pfed direkt mit Hustensalbe ein, vor allem weil die
Luft einer Außenbox schneller ausgetauscht wird.

>>Warum in Salzwasser, das habe ich jetzt schon öfter gehört, aber nie warum.

>Der rat mit der salzlache kam aus irgend einer zeitschrift
>ich glaube die cavallo

Vielleicht hat noch irgendjemand sonst einen Tip WARUM das Heu besser in
Salzwasser gtaucht werden soll?

Gruß, Kordula

--

Kirstin Zoller

unread,
Jan 12, 1999, 3:00:00 AM1/12/99
to
Hallo Kordula,

Kordula Forell wrote:

> >>Warum in Salzwasser, das habe ich jetzt schon öfter gehört, aber nie warum.
> >Der rat mit der salzlache kam aus irgend einer zeitschrift
> >ich glaube die cavallo
>
> Vielleicht hat noch irgendjemand sonst einen Tip WARUM das Heu besser in
> Salzwasser gtaucht werden soll?

..ich vermute, dass diese Massnahme irgendein obeschaluer mensch von der
landlaeufig als Lungenspuelung bezeichneten Hyperfusion abgeleitet hat.
Bei der Lungenspuelung (die in der Regel ueber mehrere Tage in einer
Klinik unter Ueberwachung gemacht wird, da sie sehr stark den kreislauf
angreift) werden grosse Mengen an Kochsalzloesung intravenoes oder per
nasenschlundsonde verabreicht. Aufgrund von komplizierten
Diffusionsprozessen in den einzelnen Koerperzellen wird durch die hohe
Salzverabreichung Wasser im Koerper so "bewegt" (quasi Salz zieht
Wasser), dass saemtliche Koerperschleime verfluessigt werden - so auch
der festgesetzte Schleim in den unteren Atemwegen eines chronischen
bronchitispferdes.
Diese Behandlung ist aber hochgradig belastend fuer den gesamten
Organismus.

Mein Verdacht ist, dass sich irgendwer dann gesagt hat: wenn das mit der
Lungenspuelung funktioniert, fein, dann kann ich mein Pferd ja
regelmaessig mit Salz fuettern und schon habe ich eine
Schleimverfluessigung......

Ich denke, dass es nicht gut sein kann, Heu in Salzwasser zu traenken,
da dies auf Dauer zu einer Uebersalzung des Organismus und damit zu
Stoerungen des Wasserhaushaltes und zu organischen Schaedigungen fuehren
muss.

Salzbehandlungen jedweder Art, die den normalen Salzbedarf des Pferdes
uebersteigen gehoeren in die Haende eines absoluten Fachmannes - also in
die Haende eines erfahrenen Tierarztes.

Wie gesagt, das ist eine Erklaerung der Heu in Salzwasser einweich
methode , die rein auf meiner Vermutung basiert.

Dass eine Uebersalzung des Organismus sehr gefaehrlich ist, ist dagegen
Fakt.

Viele Gruesse
Kirstin

Roland Neumann

unread,
Jan 12, 1999, 3:00:00 AM1/12/99
to

Kordula Forell schrieb in Nachricht <774jef$65i$1...@news.uni-paderborn.de>...>>On 4 Jan 1999 21:46:20 +0100, Ilse Mock <Reiterh...@t-online.de>
wrote:

1. Silage:

Mann kann viele verstehen, daß Silage sehr verpöhnt wird. Da Silage für
Pferde anders gemacht werden muß. Das Graß muß ziehmlich alt sein (1.
Schnitt um Pfingsten) und muß ziehmlich trocken und SEHR fest gepresst
werden. Dies versteht aber kein Bauer weil Silage für Kühe genau andersrum
besser ist.
Ich füttere seit 2 Jahren Silage und habe immer noch Probleme das Bauern
weis zu machen.


Elke Finke

unread,
Jan 13, 1999, 3:00:00 AM1/13/99
to
Hallo Kirstin,

dass das Waessern des Heus von der Lungenspuelung kommen soll, ist mir
vollkommen neu.
Ich habe es mal von einer Tierarztin gehoert, die diese Massnahme bei
einem chronisch hustenden Pferd empfahl, dass das Salzwasser die
Allergene im Heu bekaempfen soll. Dabei ist die Salzmenge aber nicht so
extrem, dass es dem Organismus schaden sollte, da das Wasser, in dem der
Grossteil des Salzes zurueck bleibt, ja nicht mit verfuettert wird. Dein
Pferd hat doch bestimmt auch irgendwo einen Salzleckstein zur Verfuegung
;-)

Liebe Gruesse
Elke

Kirstin Zoller

unread,
Jan 13, 1999, 3:00:00 AM1/13/99
to
Hallo Elke,

> dass das Waessern des Heus von der Lungenspuelung kommen soll, ist mir
> vollkommen neu.

wie ich sagte, das war nur eine ganz persoenliche Vermutung fuer eine
evtl. Erklaerung.


> extrem, dass es dem Organismus schaden sollte, da das Wasser, in dem der
> Grossteil des Salzes zurueck bleibt, ja nicht mit verfuettert wird.

Da muesste man. um konkrete Aussagen tun zu koennen, wohl mal den
Salzgehalt untersuchen, der dann immernoch mit dem Heu verfuettert wird.

Dein
> Pferd hat doch bestimmt auch irgendwo einen Salzleckstein zur Verfuegung

Ja, aber den kann es, wenn es keinen Salzbedarf hat, meiden.
Bei in Salz gewaessertem heu, ist es gezwungen, das Salz mit aufzunehmen
- ob es nun etwas braucht oder nicht.
Und da die meisten Futtermittel (Mueslis, pellets etc. ) bereits
Salzzusaetze relativ bedarfsgerecht beinhalten, kann es bei
"zwangsweiser" salzzufuetterung unter U. zu Ueberzalzung kommen.

Viele Gruesse
Kirstin

Sandra Kothe

unread,
Jan 14, 1999, 3:00:00 AM1/14/99
to

>Mein Verdacht ist, dass sich irgendwer dann gesagt hat: wenn das mit der
>Lungenspuelung funktioniert, fein, dann kann ich mein Pferd ja
>regelmaessig mit Salz fuettern und schon habe ich eine
>Schleimverfluessigung......
>
ne ne ne so war das nich gedacht das salz soll die pilzsporen die im heu sind
(oft als staub bezeichnet) killen
da mann davon ausgeht das diese den hustenreiz hervorrufen oder fördern

>Ich denke, dass es nicht gut sein kann, Heu in Salzwasser zu traenken,
>da dies auf Dauer zu einer Uebersalzung des Organismus und damit zu
>Stoerungen des Wasserhaushaltes und zu organischen Schaedigungen fuehren
>muss.
>

wie schon gesagt einlegen in lache aber nicht totes meer lache

>Salzbehandlungen jedweder Art, die den normalen Salzbedarf des Pferdes
>uebersteigen gehoeren in die Haende eines absoluten Fachmannes - also in
>die Haende eines erfahrenen Tierarztes.

nimm den salz leckstein für die zeit raus und frag einen tierarzt wieviel salz du
pro tag zusetzen kannst
dann solltest du beruhigt schlafen können


bis dann euer holger


>Wie gesagt, das ist eine Erklaerung der Heu in Salzwasser einweich
>methode , die rein auf meiner Vermutung basiert.
>
>Dass eine Uebersalzung des Organismus sehr gefaehrlich ist, ist dagegen
>Fakt.
>
>Viele Gruesse
>Kirstin

Ilse Mock

unread,
Jan 14, 1999, 3:00:00 AM1/14/99
to
"Sandra Kothe " <sandra...@planet-interkom.de> wrote:
Hallo, muß mich doch noch einmal einmischen, da ich hier mal wiedr etwas lese,
was durch Unwissenheit ins Gerede kommt.
Die von mir in unserem Stall beschriebe Adsorbierung (Durch
Einfangen der Stink- und Schadstoffe in Käfimoleküle, die dann in diesen
Molekülen inaktiviert werden)ist äußerst Kostengünstig.
Ich möchte dies hier mal für einen Stall in einer Größe von 40mx 10m aufschreiben.
Hierin könnten ca. 30 Pferde stehen.
1 Adsorbierungsgerät (Batteriebetrieb) ca. DM 87,--
1 x 1/4-jährlich Wirksstoff in Gel-Form = 100ge. ca 20,--DM
1 x 1/2 jährlich Reinigung, Desinfizierung und Grundadsorbierung der Boxen mit
Airodeen-D, DM 6,--. Starterspay DM 12,50
(Pumpspray mit Sofortwirkstoff) 1 malig.
+ Batterien, hier kommt es auf die Qualität der Batterien an.
Nehmen wir mal die mittlere an so sind das ca. 8,--DM/Monat.
So, nun kann das jedr selbseer ausrechnen. Für Einzelboxen kostet das Gerät ohne
Batteriebetrieb DM 8,50.
Wie kommst Du -Holger- auf teure Anschaffung?
Gebe mitr Deine Adresse auf meine Mail und ich sorge dafür, daß Du Dich richtig
informieren kannst.
Mit Gruß Frau Mock
(Die Preise sind natürlich nicht vorgeschrieben)
>>Gruß, Kordula
>>--
>>Bei Reply bitte "no.reply." in der E-Mail Adresse entfernen !!
>>
>
>also ich glaube das du dir teure anschaffungen wie diese geräte über die ihr da
>sprecht sparen kannst
>wenn dein pferd seit langer zeit probleme mit der luft hat versuche es mit
>kräuterzusätzen im futter
>aber vorsicht nimm wirkliche kräuter (tee) und keine duftstoffe(ätherische öle)
>die werden nähmlich gerne als kräuterzusatz
>verkauft ist dann aber meistens nur versetztes heu
>es ist leider gerade ääh.. naja gegen 2 uhr nachts und mir fällt der name der
>kräutermischung nich ein
>die wir immer benutzen auf alle fälle hatte unsere stute einen hartnäckigen
>husten und stand nach 8 monaten des leidens und
>kiloweise sputolysin ventipullmin acc600 und allem was die ärtzte (die sich sehr
>bemüht haben)so zu bieten hatten kurz vor der
>lungenspühlung
>wir konnten uns aber bei den risiken die das mit sich bringt nicht dazu
>durchringen
>also zurück zur natur (wo wir besser direkt geblieben wären)
>3 monate jeden abend kräutertee unters futter(ich meine es ist Höveler Kräuter
>mix) und die box mit biodessimin (ätherische
>öle mix) eingesprüht
>und nach 2wochen begann das grosse abhusten
>jetzt 1 jahr danach haben wir keine probleme mehr wir haben aber auch zur
>vorbeugung ca. jeden 3ten tag
>noch den tee mit ins futter gegeben (wir machen das bei allen unseren pferden
>so)und einige unserer bekannten haben dieselbe
>erfahrung gemacht daher kann ich nur jedem raten
>box möglichst jeden tag abäppeln und wenn nasses heu gefüttert wird dann welches
>was mindestens 8-12Std
>in salzlache (natürlich nich totes meer lache aber eben salzig) eingeweicht
wurde
>zur silage sage ich (DAS IST MEINE EIGENE MEINUNG) wech aus der pferdebox mit
dem
>fauligen mist
>und die pferde auch bei krankheits anzeichen sooft und solange es nur möglich
ist
>auf die weide oder in den paddock.
>
>
>ich weiss das es sich hier nich um ein allheilmittel rezept handelt ich empfehle
>das nur als versuch der unabhängig von der
>ärtztlichen behandlung durchgeführt werden kann denn hustende pferde brauchen
>hilfe um jeden preis
>und da bietet sich eine günstige natürliche methode an denn die kosten von
ca400-
>500 mark für tee im jahr gebe ich gerne aus
>die vorangegangenen 8 monate haben uns ca 3000,- gekostet und haben nichts
>gebracht.
>
> so jetzt fallt über mich her
>
>euer Holger

Percheron

unread,
Jan 14, 1999, 3:00:00 AM1/14/99
to
On 14 Jan 1999 22:06:51 +0100, "Ilse Mock"
<Reiterh...@t-online.de> wrote:

>"Sandra Kothe " <sandra...@planet-interkom.de> wrote:
>Hallo, muß mich doch noch einmal einmischen, da ich hier mal wiedr etwas lese,
>was durch Unwissenheit ins Gerede kommt.
>Die von mir in unserem Stall beschriebe Adsorbierung (Durch
>Einfangen der Stink- und Schadstoffe in Käfimoleküle, die dann in diesen
>Molekülen inaktiviert werden)ist äußerst Kostengünstig.

Hast du jetzt endlich genug Werbung gemacht ???
Das nervt .

Wer nicht lüften will kann das Zeuch ja bei dir bestellen ...

ENDE


Gruss
Uwe

Jedes Pferd hat seine EIGENE Meinung

Tina

unread,
Jan 15, 1999, 3:00:00 AM1/15/99
to

>>Warum in Salzwasser, das habe ich jetzt schon öfter gehört, aber nie
warum.
>>Der rat mit der salzlache kam aus irgend einer zeitschrift
>>ich glaube die cavallo

>Vielleicht hat noch irgendjemand sonst einen Tip WARUM das Heu besser in
>Salzwasser gtaucht werden soll?


Ich kenne zwei Begruendungen
1. so schmeckt das Heu besser
2. auf die Art wird das Wasser nicht so schnell schlecht

Tina

Sandra Kothe

unread,
Jan 16, 1999, 3:00:00 AM1/16/99
to
"Ilse Mock" <Reiterh...@t-online.de> wrote:
>"Sandra Kothe " <sandra...@planet-interkom.de> wrote:>Hallo, muß mich doch
noch einmal einmischen, da ich hier mal wiedr etwas lese,
>was durch Unwissenheit ins Gerede kommt.
>Die von mir in unserem Stall beschriebe Adsorbierung (Durch
>Einfangen der Stink- und Schadstoffe in Käfimoleküle, die dann in diesen
>Molekülen inaktiviert werden)ist äußerst Kostengünstig.
>Ich möchte dies hier mal für einen Stall in einer Größe von 40mx 10m
aufschreiben.

also mir ging es darum ein pferd von seinen leiden zu befreien und nicht
jemandem das geschäft zu verderben
oder kann das gerät jetzt auch noch heilen

da sie meine adresse haben können sie mich gerne aufklären oder informieren

bis dann euer
holger

Sandra Kothe

unread,
Jan 16, 1999, 3:00:00 AM1/16/99
to
"Tina" <bb...@aber.ac.uk> wrote:
>>>>Warum in Salzwasser, das habe ich jetzt schon öfter gehört, aber nie
>warum.
>>>Der rat mit der salzlache kam aus irgend einer zeitschrift
>>>ich glaube die cavallo
>
>>Vielleicht hat noch irgendjemand sonst einen Tip WARUM das Heu besser in
>>Salzwasser gtaucht werden soll?
>
>
>Ich kenne zwei Begruendungen
>1. so schmeckt das Heu besser

das scheint wirklich geschmackssache zu sein:-)


>2. auf die Art wird das Wasser nicht so schnell schlecht
>

also ich hab noch nie davon gehört das wasser innerhalb von 12 stunden schlecht
wird (ich lasse mich aber gerne belehren)
die lache sollte auch nicht mehrmals benutzt werden
>Tina

Tina

unread,
Jan 16, 1999, 3:00:00 AM1/16/99
to

>>2. auf die Art wird das Wasser nicht so schnell schlecht

>also ich hab noch nie davon gehört das wasser innerhalb von 12 stunden
schlecht
>wird (ich lasse mich aber gerne belehren)

normales, sauberes Wasser mit Sicherheit nicht, aber sieht Dir mal Wasser in
das Heu eingetaucht war unter dem Mikroskop an, das ist voll von Einzellern
(die sich im Wasser pudelwohl fuehlen und vermehren)


>die lache sollte auch nicht mehrmals benutzt werden

nein, aber angeblich moegen die Amoeben Salzwasser nicht so sehr und teilen
sich deshalb nicht ganz so schnell, dadurch bleibt das Waser dann laenger
gut. Das koennte ein Argument sein, allerdings halte ich eh nichts davon Heu
stundelang im Wasser zu lassen.

Wie gesagt, beides sind Gruende die mir Leute genannt haben, als ich wissen
wollte weshalb sie ihr Heu in Salzwasser tauchen.

Tina

Katje Binder

unread,
Jan 16, 1999, 3:00:00 AM1/16/99
to
Am 11 Jan 1999 09:48:26 GMT schreib einE gewisseR
mfo...@tc15.no.reply.uni-paderborn.de (Kordula Forell) :


>Warum in Slaswasser, das habe ich jetzt schon öfter gehört, aber nie warum.

ISt vielleicht derselbe Trick, wie wenn man einen schimmeligen Kaese
mit Salzwasser abreibt. Dann ist der Schimmel weg. Ich dachte immer,
das Einlegen von Heu in Salzwasser diene einem aehnlichen Zweck.
Ueberhaupt sollte man das auch mit "normalem" Wasser nur tun, wenn das
Pferd eine Stauballergie hat. Dachte ich.
Nun gut, ich hab das auch noch nie gehabt, ein hustendes Pferd... und
unsere bekommen extra fuer Pferde gemachte, gute schleckerleckerige
Silage.

So long,

Katje + Apollo, der gestern leider nicht genug Eindruck auf den
Reithallenbesitzer gemacht hat, dass er uns da umsonst reiten laesst
;-)


--
Sorry, did I say something wrong?
Pardon me for breathing, which I never do anyway,
so I don't know why I bother to say it.

Marvin


Ilse Mock

unread,
Jan 16, 1999, 3:00:00 AM1/16/99
to
"Sandra Kothe " <sandra...@planet-interkom.de> wrote:
>"Ilse Mock" <Reiterh...@t-online.de> wrote:>>"Sandra Kothe " <sandra.
hol...@planet-interkom.de> wrote:>Hallo, muß mich doch
>noch einmal einmischen, da ich hier mal wiedr etwas lese,
>>was durch Unwissenheit ins Gerede kommt.
>>Die von mir in unserem Stall beschriebe Adsorbierung (Durch
>>Einfangen der Stink- und Schadstoffe in Käfimoleküle, die dann in diesen
>>Molekülen inaktiviert werden)ist äußerst Kostengünstig.
>>Ich möchte dies hier mal für einen Stall in einer Größe von 40mx 10m
>aufschreiben.
>
>also mir ging es darum ein pferd von seinen leiden zu befreien und nicht
>jemandem das geschäft zu verderben
> oder kann das gerät jetzt auch noch heilen
>Guten Abend, das Gerät kann nicht heilen, sondern die Wirkstoffe. Ich sprach
nicht vom Geschäft, sondern was wir
seit 3 Jahren in unserem Stall und durch uns auch schon einige andere machen, die
dies bei uns erlebt haben nämlich Adsorbierung von Schad- und Stinkstoffen durch
biologische Wirkstoffe.
Dem Wirkstoff ist der Stinkstoffe egal, das ist durch neutrale
Laboruntersuchen mehr als bestätigt, z.B. wird auf Flughäfen
der der typische Stinkstoff adsorbiert in Frankfurt und Wien z.B.. Wird nei BMW
in München der Stinkstoff in der Lackierei
Adsorbiert, werden in vielen Komunen die Stinkstoff in Kompostanlagen und
Container z.B. bei der Müllverwertung adsorbiert.
Ich will nichts mehr, als unsere Erfahrungen weitergeben.
Siehe auch Servicebrief der Deutschen Reiterlichebn Vereinigung (FN) Januar 1999,
Ausgabe 16.
Möchtest Du Info, Laborberichte etc. so bitte Deine Postadresse auf meine Mail.
Schönen Abend noch. Mit Gruß Ilse Mock.

P.S. In Zoologischen Anlagen hat man auch positive Erfahrungen damit gemacht, da
manche Tiere besonders im Winter wenig nach
Draußen können.


>da sie meine adresse haben können sie mich gerne aufklären oder informieren
>
>bis dann euer
>holger
>

Martin Schuhmann

unread,
Jan 20, 1999, 3:00:00 AM1/20/99
to

Am 14.01.99, 00.44.57, schrieb "Sandra Kothe "
<sandra...@planet-interkom.de> zum Thema Re: Ammoniak bei Tierhaltungen:

> ne ne ne so war das nich gedacht das salz soll die pilzsporen die im
heu sind
> (oft als staub bezeichnet) killen
> da mann davon ausgeht das diese den hustenreiz hervorrufen oder
fördern

Hm. Die meisten Pilzsporen überstehen spielend kochendes Wasser,
flüssigen Stickstoff, Spülungen mit Methanol und ähnlich gräßliche
Dinge. Und da kommt jemand auf die Idee, sie mit dünner Kochsalzlösung
killen zu wollen? - Viel Glück!


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