ich habe noch eine Frage:
Seit unser Stalleigentümer den Reitplatz mit Sand aufgefüllt hat, ist dieser
sehr tief. Ich frage mich, ob das sehr schädlich für die Sehnen ist oder ob
man ein Pferd an solchen Boden gewöhnen kann oder es besser ist da nicht
mehr zu reiten...?
Der Boden an manchen Stellen so tief, das die Pferde bis zur Fesselbeuge
einsinken. Das Arbeiten wird dadurch natürlich viel anstrengender, aber ist
es auch schädlich?
Bis dann
Freia
Freia Schultz-Friese schrieb:
> Der Boden an manchen Stellen so tief, das die Pferde bis zur Fesselbeuge
> einsinken. Das Arbeiten wird dadurch natürlich viel anstrengender, aber ist
> es auch schädlich?
Bei uns war de Boden auch ähnlich tief, nachdem wir ihn aufgefüllt hatten.
Inzwischen hat es sich gefestigt, ist für Pferde mit kurzen Fesseln ideal,
Pferde mit langen Fesseln müssen erst trainert werden, bevor man sorglos darauf
reiten kann.
Für mich als gebürtiger Nürnberger ist tiefer Sand normal. In der Nürnberger
"Sandpfanne" kann man nur richtig ausreiten, wenn man in tiefem Sand reitet.
Allerdings müssen die Pferde daran gewöhnt werden. Wenn mann jede Woche etwa 5
Minuten länger in tiefem Boden reitet, dürfte eigentlich nichts passieren.
Auf jeden Fall sollte man zusätzlich nach Gefühl trainieren. Wird das pferd
deutlich müde so sollte man nicht mehr lange auf dem Platz reiten.
Jeder Boden, wenn er nicht trainiert ist wirkt sich negativ auf den
Bewegungsapparat aus. Kommt man aus einem Sandgebiet in Gegenden mit hartem
Boden, so kann man sich auch schnell Sehnenschäden vom harten Boden zuziehen. Da
muss man dann auch langsam anfangen zu trainieren.
Viele Grüße
Knut Krüger
--
Reitpark Einthal
Die freundliche Reitschule
bei Regensburg
Trainingslehre für Dressurpferde
veröffentlicht unter http://www.einthal.de/trainingslehre
danke für Deine schnelle Antwort.
Ich habe das Gefühl, dass es für mein Pferd sehr schwer ist, sich im
Gleichgewicht über diesen Boden zu bewegen. Er stolpert manchmal oder macht
im Trab Taktfehler, weil er glaube ich lieber galoppieren möchte.
Ist das denn auch "Übung", d.h. es legt sich oder überfordere ich ihn? Ich
könnte ja auch den Trab verlangsamen, aber ich habe Angst, dass er dann den
Schwung verliert, weil er ja auch noch jung ist.
Bis dann
Freia
"Knut Krüger" <Knut.K...@einthal.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3BE83CE4...@einthal.de...
>
> Ich habe das Gefühl, dass es für mein Pferd sehr schwer ist, sich im
> Gleichgewicht über diesen Boden zu bewegen.
das ist völlig normal, wenn das Pferd die Bodenverhältnisse nicht kennt.
Er stolpert manchmal oder macht
> im Trab Taktfehler, weil er glaube ich lieber galoppieren möchte.
Das ist wohl eher ein Interpretationsfehler: wenn das Pferd meint
auszurutschen, versucht es sich aus dieser gefährlichen Lage in
Sicherheit zu bringen: mit ein paar Galoppsprüngen.
>
> Ist das denn auch "Übung", d.h. es legt sich oder überfordere ich ihn?
besser wäre es sicher, einige Lektionen Bodenarbeit einzuschieben. Wenn
sich das Pferd an den als "rutschig" empfundenen Sand gewöhnt hat, kann
es sich besser auf deine reiterlichen Hilfen konzentrieren.
snip
weil er ja auch noch jung ist.
wenn du jung durch unerfahren ersetzt, wird ein Schuh draus.
Pferde kommen nicht "von Natur aus" mit allen Bodenverhältnissen gleich
gut aus. Das merkt man besonders beim Ausreiten, wenn ein gewohnter Weg
neu hergerichtet wurde. Da war vorher Waldboden, jetzt ist da, wie
gruselig, mit der Walze verdichteter gelber Sand. Obwohl viel besser
reitbar als vorher, geht das Pferd "wie auf Eiern". Erst nach ein paar
Ritten ist gerlernt, dass man da normal sich bewegen kann.
mfg
bjk
Freia Schultz-Friese schrieb:
> Seit unser Stalleigentümer den Reitplatz mit Sand aufgefüllt hat, ist dieser
> sehr tief. Ich frage mich, ob das sehr schädlich für die Sehnen ist oder ob
> man ein Pferd an solchen Boden gewöhnen kann oder es besser ist da nicht
> mehr zu reiten...?
Ja, es ist schaedlich. Ich wuerde das an deiner Stelle nicht riskieren.
Mit der Zeit wird sich der Sand zusammentreten.
Hast du eine andere Moeglichkeit zu reiten (z.B. Halle)?
Das paßt auch zu deiner anderen Frage:
Du schreibst, am Platz laeuft er ohne Schuhe. Sand hat je nach Qualitaet
einen mehr oder weniger starken Abrieb, daher hat er sich die Hufe so
abgelaufen. Versuche es lieber ueberall mit Hufschuhen, bevor du ihn
beschlagen laesst.
HTH
Edith
Hallo, Freia!
> Seit unser Stalleigentümer den Reitplatz mit Sand aufgefüllt hat, ist
> dieser sehr tief. Ich frage mich, ob das sehr schädlich für die Sehnen ist
> oder ob man ein Pferd an solchen Boden gewöhnen kann oder es besser ist da
> nicht mehr zu reiten...?
Kommt darauf an. Wenn das Pferd nur schiebt und nicht traegt, ist es
immens schaedlich, allerdings eher fuer die Sprunggelenke als fuer die
Sehnen der Vorderbeine. Wenn das Pferd lernt, sich mehr zu tragen, also,
nach *oben*-vorn abzufussen, ists kein Problem. Mein Platz war jahrelang
genauso, jetzt ist er nur noch stellenweise so.
Meine Pferde kommen ganz gut damit klar, nachdem sie erstmal gelernt
haben, wie man sich auf dem Boden bewegen muss. Pferde, die das nicht
gewohnt sind und ihre Beine flach fuehren, werden innerhalb einer halben
Stunde sauer, weil sie das Gefuehl haben, bei jedem Schritt vorwaerts
einen halben zurueckzurutschen.
Wenn ich da reiten wuerde, wuerde ich erst mal relativ viel auf dem
Hufschlag bleiben (der tritt sich zuerst fest) und keine allzu
brillanten Verstaerkungen ueber die Diagonale oder die Mittellinie
erwarten. Auch kein allzu weites Untertreten. Aufpassen, das auf
Zirkeln, Volten usw. der Schwung nicht verloren geht. Verhaltenes Tempo
reiten, aber kein schwungloses erlauben. Nicht allzu lange reiten,
vielleicht zum Warmreiten und Trockenreiten ins Gelaende gehen. Dann
muesste es eigentlich gehen.
Gruesse,
Anke
+ der superfastimmertrockene Platz
hi anke
> Kommt darauf an. Wenn das Pferd nur schiebt und nicht traegt, ist es
> immens schaedlich, allerdings eher fuer die Sprunggelenke als fuer die
> Sehnen der Vorderbeine. Wenn das Pferd lernt, sich mehr zu tragen, also,
> nach *oben*-vorn abzufussen, ists kein Problem. Mein Platz war jahrelang
> genauso, jetzt ist er nur noch stellenweise so.
dann war dein platz jehrelang ein schlechter platz!
tiefer boden ist sehr schlecht für pferdebeine. je untertrainierter sie sind
desto mehr!
> Meine Pferde kommen ganz gut damit klar, nachdem sie erstmal gelernt
> haben, wie man sich auf dem Boden bewegen muss. Pferde, die das nicht
> gewohnt sind und ihre Beine flach fuehren, werden innerhalb einer halben
> Stunde sauer, weil sie das Gefuehl haben, bei jedem Schritt vorwaerts
> einen halben zurueckzurutschen.
ja, das ist das eine problem! das andere ist übermüdung und übermüdung geht
sehr auf die sehnen.
>
> Wenn ich da reiten wuerde, wuerde ich erst mal relativ viel auf dem
> Hufschlag bleiben (der tritt sich zuerst fest) und keine allzu
> brillanten Verstaerkungen ueber die Diagonale oder die Mittellinie
> erwarten.
das ist vernünftig.
Auch kein allzu weites Untertreten. Aufpassen, das auf
> Zirkeln, Volten usw. der Schwung nicht verloren geht. Verhaltenes Tempo
> reiten, aber kein schwungloses erlauben. Nicht allzu lange reiten,
genau, wegen der übermüdung.
> vielleicht zum Warmreiten und Trockenreiten ins Gelaende gehen. Dann
> muesste es eigentlich gehen.
oder einen besseren platz suchen.
mfg
heinz, in einem reitstall mit hervorragendem aussenplatz, reithallenboden
und grasturnierplatz...........s.hp/ römerhof
--
www.tendre.de
ten...@tendre.de
ten...@smile.ch
icq:23180318
>Seit unser Stalleigentümer den Reitplatz mit Sand aufgefüllt hat, ist dieser
>sehr tief. Ich frage mich, ob das sehr schädlich für die Sehnen ist oder ob
>man ein Pferd an solchen Boden gewöhnen kann oder es besser ist da nicht
>mehr zu reiten...?
Gegenfrage: Joggst du gerne am Strand durch den tiefen Sand? Und
konzentrierst dich dabei noch auf diverse andere Dinge, wie saubere
Zirkel, Haltung, etc.?
Laß es sein, natürlich geht es auf die Sehnen. Such dir einen anderen
Platz zu Reiten, zur Not erst mal auf der Wiese.
Warum hat der Stalleigentümer den Sand denn nicht festgewalzt?
Bea
> Warum hat der Stalleigentümer den Sand denn nicht festgewalzt?
Hat er ja. Bloß leider wohnen wir in einer sehr sandigen Gegend. Der Platz
ist quasi "Uferlos", mittlerweile ein Gemisch aus schwarzem und weißen Sand.
Dazu kommt, dass der Platz auch gleichzeitg als Zusatzauslauf dient und die
vielen Pferdehufe den Platz ständig umgraben. Wenn der Stallbesitzer dann 1x
in der Woche den Platz abzieht, häölt das meistens auch nur einen Tag vor.
Irgend so ein Trottel hat dem Stallbesitzer gesagt, dass man auf weißem Sand
besser reiten kann und das der Platz auch nicht mehr matschig wird. Na Ja,
matschig ist er wirklich nicht mehr, aber dafür tief. Hat einer von Euch
Erfahrung mit Holzspänen? Ich meine diese dicken Holzstücke. Bringt das auf
Dauer was? Wieviel braucht man für einen 20x45 Platz?
Leider haben wir keine Halle und auch keine Wiese in greifbarer Nähe bzw. da
darf man nicht drauf reiten, was ich auch verstehen kann.
Bis dann
Freia
Freia Schultz-Friese schrieb:
> Irgend so ein Trottel hat dem Stallbesitzer gesagt, dass man auf weißem Sand
> besser reiten kann und das der Platz auch nicht mehr matschig wird. Na Ja,
> matschig ist er wirklich nicht mehr, aber dafür tief. Hat einer von Euch
> Erfahrung mit Holzspänen? Ich meine diese dicken Holzstücke. Bringt das auf
> Dauer was? Wieviel braucht man für einen 20x45 Platz?
Ja, aber was willst du damit? Wenn ihr noch etwas aufschuettet, wird der
Platz kaum weniger tief.
LG
Edith
Anke Spix schrieb:
> > Seit unser Stalleigentümer den Reitplatz mit Sand aufgefüllt hat, ist
> > dieser sehr tief. Ich frage mich, ob das sehr schädlich für die Sehnen ist
> > oder ob man ein Pferd an solchen Boden gewöhnen kann oder es besser ist da
> > nicht mehr zu reiten...?
>
> Kommt darauf an. Wenn das Pferd nur schiebt und nicht traegt, ist es
> immens schaedlich, allerdings eher fuer die Sprunggelenke als fuer die
> Sehnen der Vorderbeine. Wenn das Pferd lernt, sich mehr zu tragen, also,
> nach *oben*-vorn abzufussen, ists kein Problem.
Da bin ich ausnahmsweise nicht deiner Meinung. Wir hatten selber auch
einmal so einen Boden. Es gab Pferde (eher kleine, leichte) denen es
wenig ausmachte, ja bei denen man den Eindruck hatte, dass sie auf
diesem Boden wesentlich besser abfussten.
Umgekehrt bekam unser Ambiente eine Sehnenverletzung, obwohl er gerade
in diesem Stall, wo fast nur Freizeitreiter waren, durch seine
Hinterhandaktivitaet geradezu auffiel. Er tat sich sichtlich schwer auf
dem Boden und wir hatten noch nicht die heutige Erfahrung. Beim
Schulterherein ist es dann passiert...
Pferde, die das nicht
> gewohnt sind und ihre Beine flach fuehren, werden innerhalb einer halben
> Stunde sauer, weil sie das Gefuehl haben, bei jedem Schritt vorwaerts
> einen halben zurueckzurutschen.
Ambiente ist ein Oldenburger, mit eher hoher Aktion. Ich habe auch nicht
das Gefuehl, dass sie zurueckrutschen, sondern eher dass sie die Beine
kaum aus dem Sand herausbekommen.
Liebe Gruesse
Edith
>
> Ist das denn auch "Übung", d.h. es legt sich oder überfordere ich ihn?
Das ist aus der Entfernung nicht zu sagen.
Überprüfe nach dem Reiten die Beine. Sind die Sehnenscheiden dicker, ist etwas
deutlich warm, eventuell sogar an einem Bein mehr. Dann war es sicherlich die
Grenze der Belastung.
Andererseits kannst du auch nach ein paar Tagen sagen: Das was ich jetzt mit ihm
gemacht habe hält er aus.
Ich werde es langsam steigern.
Auf jeden Fall solltest du Arbeitstempi reiten also nicht langsam sondern
mittleres Tempo mit schwingendem Rücken. Gerade die Rückentätigkeit wird bei
tieferem Boden mehr gefordert und oftmals sind deswegen die Pferde etwas mehr zu
treiben als auf härterem Boden.
Nochmal als Warnung: Nur die plötzliche Veränderung des Bodens ruft
Sehnenschäden hervor. Hierbei ist es egal ob von weich auf hart oder von hart
auf weich. Nur dass die meisten Reiter auf hartem Boden vorsichtiger reiten als
auf weichem Boden. Deshalb sind scheinbar die tiefen Böden gefährlicher. Harte
Böden bewirken aber zusätzlich ohne Training noch chronische Schäden an den
Gelenken. Das dauert nur länger und ist meist nicht mehr auf die Umstellung der
Bodenverhältnisse zurückzuführen.
Eines kann bei Pferden, die auf beiden Bodenarten trainiert werden weniger
passieren:
Reitet man auf hartem Boden aus und in hohem Tempo kommt ein Matschloch, so sind
Pferde die weichen Boden trainiert haben eben nicht so gefährdet einen
Sehnenschaden zu bekommen.
Auch anders ist es ähnlich. Reitet man in tiefen Sand (wie im Nürnberger Raum)
aus, und es ist ein dicker Stein im Boden so wird es die tiefe Beugesehne eher
ohne Schaden überstehen, wenn die Pferde gelernt haben mit federnden Gelenken
auf hartem boden zu laufen.
Sehnenschäden bei kontrollierter Belastung (Platz) sind immer Fehleinschätzungen
des Reiters. Im Gelände meistens mangelndes Training, manchmal aber auch einfach
Pech.
Bis dann
Freia
gestern habe ich ihn longiert, damit er erst mal auf dem Boden klar kommt.
Ich habe festgestellt, dass er dazu neigt "wegzurennen", besonders bei den
tiefsten Stellen. Er ist also nicht langsam sondern drückt den Rücken weg um
die Stellen hinter sich zu bringen.
Bis dann
Freia
Freia Schultz-Friese schrieb:
> Irgend so ein Trottel hat dem Stallbesitzer gesagt, dass man auf weißem Sand
> besser reiten kann und das der Platz auch nicht mehr matschig wird. Na Ja,
> matschig ist er wirklich nicht mehr, aber dafür tief. Hat einer von Euch
> Erfahrung mit Holzspänen? Ich meine diese dicken Holzstücke. Bringt das auf
> Dauer was? Wieviel braucht man für einen 20x45 Platz?
>
Bei uns in Bayern hat sich Herr Fischer von der Bayerischen Landesanstalt für
Tierzucht viel Mühe gemacht für verschiedene Sandsorten die richtige
Späne/Holzstückmischung zu finden.
Tel.: +49 89 99 14 10 oder +49 89 92 69 67 - 530
(Durchfragen - sie haben gerade alles Umorganisiert)
Die Zumischung von Spänen festigt normalerweise den Platz, da sie für eine
Verscherung des Bodens sorgen.
Für Außenplätze empfiehlt sich Hartholz. da es nicht so schnell verrottet.
Aber, wie schon gesagt ist es mit einfach Späne kaufen und draufschütten nicht
getan. Es sollte die richtige Mischung und Spangröße, passend zur Körnung des
Sandes sein. Je besser die Späne geeignet sind desto teurerer sind sie.
Die Firma Blieninger in Bayern liefert für ca. 7,5 EUR den Kubikmeter, eine
andere Firma stellt angeblich die Späne extra her und ist auch nach Herrn
Fischer die bessere Alternative, verlangt aber 15.- EUR pro Qubikmeter.
Mindestabnahme sind ca. 35 - 40 Kubikmeter.
Es sollten ungefähr 25 % Späneanteil sein.
Hallo, Heinz!
>
> dann war dein platz jehrelang ein schlechter platz! tiefer boden ist sehr
> schlecht für pferdebeine. je untertrainierter sie sind desto mehr!
Lieber ein tiefer Platz, den man 85 Prozent des Jahres bereiten kann,
als ein weniger tiefer, der 60 Prozent des Jahres unter Wasser steht.
>
> ja, das ist das eine problem! das andere ist übermüdung und übermüdung
> geht sehr auf die sehnen.
>
Wer reitet denn Pferde auf dem Platz bis zur Uebermuedung? Soviel Reife
;-)) wuerde ich schon von Leuten erwarten.
Dieser mein Platz ist jetzt 10 Jahre alt. Alle meine Pferde haben
voellig gesunden Bewegungsapparat, abgesehen von *wirklichen*
Altersproblemen.
Ich habe allerdings auch kleine, leichte Pferde. Aber interessant war in
dem Zusammenhang, dass eine Stute, die aus meiner "Familie" stammt,
frieher auf dem Platz gegangen ist und keine Probleme hatte, diese mit
einer weniger gut einwirkenden Reiterin prompt bekam. Sowohl die hohe
Ermuedung, als auch das Sauerwerden.
> >
> oder einen besseren platz suchen.
Ich bin leider kein Millionaer. Es ist *mein* Platz. Mein Boden, meine
Drainage, mein Sand (mein Haus, mein Auto... ;-)). Ich habe versucht,
ihn so anzulegen, dass ich ihn bezahlen kann, dass er griffig ist, dass
man ihn fast das ganze Jahr nutzen kann, dass die Tretschicht nicht alle
drei Jahre ausgewechselt werden muss und dass er jederzeit wieder
rueckzubauen ist, ohne das ich 200 Kubikmeter Sondermuell produziert
habe. Das ist mir auch weitgehend gelungen, was ich fuer den ersten
Versuch nicht schlecht finde. Empfehlen wuerde ich ihn auch nicht
unbedingt fuer andere. Vor allem dann nicht, wenn sie es nicht
verstehen, ein Pferd so zu reiten, dass es dabei sich nicht
ueberanstrengt und nicht die Sehen ueberlastet.
In dem Zusammenhang wuerde mich mal ineressieren, was denn eigentlich an
dem tiefen *Sand* Sehnen ueberlastet. Im Algemeinen tun sie das doch
eher auf hartem Boden, wenn sie abfedern muessen, das der Boden nicht
tut. Besser nachgeben, um die Federungskapazitaet der Gelenke zu schonen
als tiefer Sand kann doch gar nichts.
>
> mfg
>
> heinz, in einem reitstall mit hervorragendem aussenplatz, reithallenboden
> und grasturnierplatz...........s.hp/ römerhof
Es ist aber nicht Deine Anlage, und mit deinem Geld haettest Du Dir das
vermutlich auch nicht leisten koennen. Viel Spass da. Ich bin zufrieden
mit meinen Verhaeltnissen.
Gruss,
Anke
Hallo, Edith!
> > Kommt darauf an. Wenn das Pferd nur schiebt und nicht traegt, ist es
> > immens schaedlich, allerdings eher fuer die Sprunggelenke als fuer die
> > Sehnen der Vorderbeine. Wenn das Pferd lernt, sich mehr zu tragen, also,
> > nach *oben*-vorn abzufussen, ists kein Problem.
>
> Da bin ich ausnahmsweise nicht deiner Meinung. Wir hatten selber auch
> einmal so einen Boden. Es gab Pferde (eher kleine, leichte) denen es
> wenig ausmachte, ja bei denen man den Eindruck hatte, dass sie auf
> diesem Boden wesentlich besser abfussten.
Moeglicherweise liegt es an den kleinen, leichten Pferden. ich habe bis
jetzt aber auch schon verschiedene andere hier gehabt, die sehr
unterschiedlich zurechtkamen. Es war eher ein Problem der Rittigkeit als
eins von Groesse oder Koerpergewicht.
>
>... Beim
> Schulterherein ist es dann passiert...
Schulterherein in so tiefem Boden ist auch Knochenarbeit, das ist
richtig.
>
> Ambiente ist ein Oldenburger, mit eher hoher Aktion. Ich habe auch nicht
> das Gefuehl, dass sie zurueckrutschen, sondern eher dass sie die Beine
> kaum aus dem Sand herausbekommen.
Als ob der Platz mit Pattex eingeschmiert waere? Das kenne ich. Bei mir
war dann immer noch zu wenig Hinterhand-Aktivitaet... aber da ich selten
auf anderen Plaetzen reite, habe ich keinen Vergleich
>
Liebe Gruesse,
Anke
+ Peter Pan: Wenn ich glatten Boden sehe, kriege ich Flueeeeegel!
hi anke
> Lieber ein tiefer Platz, den man 85 Prozent des Jahres bereiten kann,
> als ein weniger tiefer, der 60 Prozent des Jahres unter Wasser steht.
ich liebe nur 100%/100%
> Wer reitet denn Pferde auf dem Platz bis zur Uebermuedung? Soviel Reife
> ;-)) wuerde ich schon von Leuten erwarten.
ich denke, du hältst sie für dumm???
> Ich bin leider kein Millionaer. Es ist *mein* Platz. Mein Boden, meine
> Drainage, mein Sand (mein Haus, mein Auto... ;-)). Ich habe versucht,
> ihn so anzulegen, dass ich ihn bezahlen kann, dass er griffig ist, dass
> man ihn fast das ganze Jahr nutzen kann, dass die Tretschicht nicht alle
> drei Jahre ausgewechselt werden muss und dass er jederzeit wieder
> rueckzubauen ist, ohne das ich 200 Kubikmeter Sondermuell produziert
> habe. Das ist mir auch weitgehend gelungen, was ich fuer den ersten
> Versuch nicht schlecht finde. Empfehlen wuerde ich ihn auch nicht
> unbedingt fuer andere.
na dann. ich reite halt auf plätzen, auf denen auch andere reiten können.
wer hat schon dein können?
Vor allem dann nicht, wenn sie es nicht
> verstehen, ein Pferd so zu reiten, dass es dabei sich nicht
> ueberanstrengt und nicht die Sehen ueberlastet.
eben. wer kann das schon?
> In dem Zusammenhang wuerde mich mal ineressieren, was denn eigentlich an
> dem tiefen *Sand* Sehnen ueberlastet. Im Algemeinen tun sie das doch
> eher auf hartem Boden, wenn sie abfedern muessen, das der Boden nicht
> tut. Besser nachgeben, um die Federungskapazitaet der Gelenke zu schonen
> als tiefer Sand kann doch gar nichts.
redest du nun von sehnen oder von gelenken?
> Es ist aber nicht Deine Anlage, und mit deinem Geld haettest Du Dir das
> vermutlich auch nicht leisten koennen.
wer weiss?? du?
Viel Spass da.
danke schön! den haben wir:-)
Ich bin zufrieden
> mit meinen Verhaeltnissen.
schön für dich.
gruss
heinz
Hallo, Heinz!
>
> > Lieber ein tiefer Platz, den man 85 Prozent des Jahres bereiten kann,
> > als ein weniger tiefer, der 60 Prozent des Jahres unter Wasser steht.
>
> ich liebe nur 100%/100%
Was ? 100 Prozent des Jahres bereitbar und trotzdem 100 Prozent des
Jahres unter Wasser? Kann ja wohl nicht Dein Ernst sein...
Ich liebe 100prozentige Nutzbarkeit bei gutem Boden auch, aber mein
Portemonnaie nicht. Solche Plaetze sind extrem teuer.
>
> ich denke, du hältst sie für dumm???
Ich hoffe, keiner ist *so* dumm, dass er eine *Ueber*muedung seines
Pferdes nicht bemerkt.
>
>
> na dann. ich reite halt auf plätzen, auf denen auch andere reiten können.
> wer hat schon dein können?
Was soll bitte der Spruch? Es koennen auch gern andere auf meinem Platz
reiten - es ist aber zur Zeit keiner willens und nur wenige da, die es
interessieren wuerde. Was ich damit ausdruecken wollte, war, dass ich
diesen Platz selber konzipiert habe, mit all diesen Voraussetzungen, die
er erfuellen sollte und wenig Geld. Und eben finde, dass ich fuer den
ersten Versuch eigentlich, wenn ich so die meisten Plaetze meiner
Umgebung sehe, ein akzeptables Ergebnis erreicht habe.
Ich habe halt das Geld nicht, mir einen dermassen teuren Platz
zuzulegen.
>
> Vor allem dann nicht, wenn sie es nicht
> > verstehen, ein Pferd so zu reiten, dass es dabei sich nicht
> > ueberanstrengt und nicht die Sehen ueberlastet.
>
> eben. wer kann das schon?
Richtig ;-)) Ich kann nur vom Durchschnitt der Reiter ausgehen, die ich
in meiner Umgebung so sehe. Da kann es vielleicht einer von zehn.
>
> > In dem Zusammenhang wuerde mich mal ineressieren, was denn eigentlich an
> > dem tiefen *Sand* Sehnen ueberlastet. ..
>
> redest du nun von sehnen oder von gelenken?
Die Sehnen verbinden ja Gelenke und Muskeln.
>
> > Es ist aber nicht Deine Anlage, und mit deinem Geld haettest Du Dir das
> > vermutlich auch nicht leisten koennen.
>
> wer weiss?? du?
Wenn Du es haettest, haettest Du es ja schon tun koennen. Und falls Du
das gelkd hast und es dennoch lieber anders investierst, schoen fuer
Dich, das hilft *mir* aber nicht weiter.
Wenn ich das Geld gehabt haette, haette ich das natuerlich besser
gemacht. Hatte ich aber nicht.
Weiterhelfen tut mir ein Tip wie der von Knut, dass eine Beimischung von
Hartholz-Hackschnitzeln den Platz weniger tief macht.
BTW: Knut, falls Du das liest: Wie lange halten Hartholz-Schnitzel guter
Qualitaet auf einem Aussenplatz? Ich hatte mich bisher gegen eine
Beimischung entschieden, weil ich fuerchtete, den ganzen Belag nach drei
Jahren austauschen zu muessen.
>
Gruesse,
Anke
hi anke
> Was ? 100 Prozent des Jahres bereitbar und trotzdem 100 Prozent des
> Jahres unter Wasser? Kann ja wohl nicht Dein Ernst sein...
nein. 100 % bereitbar und 100 % korrekt in punkto tiefe.
> Ich liebe 100prozentige Nutzbarkeit bei gutem Boden auch, aber mein
> Portemonnaie nicht. Solche Plaetze sind extrem teuer.
ist aber lösbar.
> Ich hoffe, keiner ist *so* dumm, dass er eine *Ueber*muedung seines
> Pferdes nicht bemerkt.
_keiner_ ist dann wieder ein idealbild. die realität wird schon anders sein.
leider.
> Was soll bitte der Spruch? Es koennen auch gern andere auf meinem Platz
> reiten - es ist aber zur Zeit keiner willens und nur wenige da, die es
> interessieren wuerde.
das ist falsch rübergekommen. ich meinte plätze, auf denen es nicht ein
zusätzliches reiterliches können wegen des platzes bedarf.
Was ich damit ausdruecken wollte, war, dass ich
> diesen Platz selber konzipiert habe, mit all diesen Voraussetzungen, die
> er erfuellen sollte und wenig Geld. Und eben finde, dass ich fuer den
> ersten Versuch eigentlich, wenn ich so die meisten Plaetze meiner
> Umgebung sehe, ein akzeptables Ergebnis erreicht habe.
> Ich habe halt das Geld nicht, mir einen dermassen teuren Platz
> zuzulegen.
dann würde ich zu harten boden dem zu tiefen bevorzugen.
> Richtig ;-)) Ich kann nur vom Durchschnitt der Reiter ausgehen, die ich
> in meiner Umgebung so sehe. Da kann es vielleicht einer von zehn.
dann gibst du mir oben betreffend dem "blöden spruch" demnach recht.
> > > In dem Zusammenhang wuerde mich mal ineressieren, was denn eigentlich
an
> > > dem tiefen *Sand* Sehnen ueberlastet. ..
die übermüdung der muskulatur.
> Die Sehnen verbinden ja Gelenke und Muskeln.
ja, aber ein harter platz belastet eher die gelenke, ein tiefer durch
übermüdung die sehnen.
> Wenn Du es haettest, haettest Du es ja schon tun koennen.
ich hatte ja schon drei reitbetriebe. einen ohne platz, einen mit grasplatz
und einen mit holzschnitzelplatz.
Und falls Du
> das gelkd hast und es dennoch lieber anders investierst, schoen fuer
> Dich, das hilft *mir* aber nicht weiter.
stimmt. zudem sind meine pferde ja nun in pension. in einem stall
selbstverständlich, der meine und die bedürfnisse meiner pferde befriedigt.
dafür muss ich allerding jeden tag 90 km auto fahren:-(
> Wenn ich das Geld gehabt haette, haette ich das natuerlich besser
> gemacht. Hatte ich aber nicht.
> Weiterhelfen tut mir ein Tip wie der von Knut, dass eine Beimischung von
> Hartholz-Hackschnitzeln den Platz weniger tief macht.
schnitzel sind gut, wenn du den platz nicht auch noch als paddock benutzt,
ansonsten hast du bald humus, tiefen humus.
gruss heinz
btw: dein anderes posting betreffend jesus, homöopathie und beat lasse ich
als dein schlusswort. ich muss ja nicht immer das letzte wort haben. ok so?
Hallo, Heinz!
> > Solche Plaetze sind extrem teuer.
>
> ist aber lösbar.
In Sachen Platzkonzeption habe ich noch keine 33 Jahre Erfahrung. Fuer
einen ersten Versuch ist meiner ganz gut gelungen, denke ich. Er
erfuellt alle meine Voraussetzungen und hat nur einen Nachteil, mit dem
ich sehr gut leben kann. Und nichtmal mehr den ueberall, sondern
inzwischen nur noch in einem Viertel bis einem Drittel der Flaeche.
>
> > Ich hoffe, keiner ist *so* dumm, dass er eine *Ueber*muedung seines
> > Pferdes nicht bemerkt.
>
> _keiner_ ist dann wieder ein idealbild. die realität wird schon anders
> sein. leider.
Moeglicherweise. Aber es gibt Dinge, die man erst bei trainiertem
Wahrnehmungsvermoegen bemerkt, und es gibt Dinge, die selbst ein nicht
allzu geschultes Wahrnehmungsvermoegen bemerkt. *Ueber*muedung sollte
wirklich jeder bemerken koennen, der reiten kann. *Er*muedung vielleicht
nicht sofort. Und Idioten gibt es ueberall. Aber die lesen hier doch
nicht mit :-)
Auf der Rennbahn kann es was anderes sein - im Pulk laufen die Pferde
aus Ehrgeiz und Herdentrieb auch uebermuedet vielleicht noch weiter.
Aber auf den Reitplatz ist das eher unwahrscheinlich.
>
> das ist falsch rübergekommen. ich meinte plätze, auf denen es nicht ein
> zusätzliches reiterliches können wegen des platzes bedarf.
>
Es muss ja keiner meinen Platz benutzen, wenn er nicht will. Im
Gegenteil, diejenigen, die nicht so reiten koennen, dass der Platz keine
Nachteile bringt, moechte ich ohnehin lieber nicht drauf haben. (Weniger
wegen dem Platz, sondern weil ichs mir nicht ansehen kann, wie die Leute
reiten) Was mehr oder weniger oeffentliche Plaetze angeht, ist es was
anderes, aber deren Finanzierung ist ja auch eine andere.
>
> dann würde ich zu harten boden dem zu tiefen bevorzugen.
Ich nicht. IMHO geht harter Boden erst recht auf Gelenke und Sehnen, vor
allem dann, wenn das Pferd den Ruecken festhaelt. Was die Muskulatur an
Federung festhaelt, kann der Boden dann nicht mehr ersetzen.
Zudem neigen Plaetze mit hartem Boden erst recht zu Ueberschwemmungen.
>
> > Richtig ;-)) Ich kann nur vom Durchschnitt der Reiter ausgehen, die ich
> > in meiner Umgebung so sehe. Da kann es vielleicht einer von zehn.
>
> dann gibst du mir oben betreffend dem "blöden spruch" demnach recht.
Tja, reingefallen, was? Es ist eben ein Unterschied, ob ich einen Platz
fuer einen grossen Schulbetrieb oder einen Pensionspferdestall
konzipiere oder fuer meine paar Hottels zuhause. In ersterem Fall
rentiert sich die Investition von mehr Geld fuer einen glatteren Platz,
auch fuer die weniger guten Reiter ;-) ohnehin ueber die Stunden oder
ueber das Einstellergeld. In letzterem rentiert es sich finanziell
ueberhaupt nicht, aber es benutzen dem Platz ja auch nur wenige.
>
> > > > In dem Zusammenhang wuerde mich mal ineressieren, was denn
> eigentlich an > > > dem tiefen *Sand* Sehnen ueberlastet. ..
>
> die übermüdung der muskulatur.
Wie oben: Die sollte man aber ziemlich rasch bemerken. Und Muskulatur
kann man trainieren. Sehnen kann man zwar auch an harten Boden anpassen,
aber es dauert viel laenger, und bei festgehaltenem Ruecken nuetzt auch
das nicht viel, weil eben kaum Pufferung durch den Boden da ist, die
fuers unbelastete Pferd erforderliche Federung schon nicht richtig
funktioniert und dann auch noch einer draufsitzt, der noch mehr
Gewichtsbelastung auf die Gelenke bringt. Das geht eben auch nur dann
gut, wenn man entsprechend gut reiten kann. ;-)
>
> stimmt. zudem sind meine pferde ja nun in pension. in einem stall
> selbstverständlich, der meine und die bedürfnisse meiner pferde
> befriedigt. dafür muss ich allerding jeden tag 90 km auto fahren:-(
Siehst Du, es hat eben alles seine Nachteile. Ich wuerde fuer eine Halle
und einen Platz, und wenn es die besten der Welt waeren, nicht wieder
meine Pferde irgendwo einstellen wollen (naja, vielleicht, wenn ich 60
bin, weil ich dann die Arbeit nicht mehr schaffe).
Man muss immer irgendwelche Nachteile in Kauf nehmen und sich mit
anderen arrangieren. So kann ich machen, was ich fuer richtig halte.
Nachteile muss ich natuerlich auch in Kauf nehmen, z.B. mit dem
letztjaehrigen Stroh oder eben dem tiefen Boden auf meinem Platz. Aber
es sind welche, mit denen ich gut leben kann oder von denen ich weiss,
dass ich sie beim besten Willen eben nicht aendern kann - noch so viel
Wuenschen macht das Wetter von letztem Jahr nicht ungeschehen.
>
> schnitzel sind gut, wenn du den platz nicht auch noch als paddock benutzt,
> ansonsten hast du bald humus, tiefen humus.
Tue ich, aber nur ca. 1 h taeglich waehrend des Mistens. Mein
eigentlicher Paddock ist relativ klein, und so koennen die Pferde sich
auch im Winter austoben und treten meine Weiden nicht kaputt. Und laufen
mir beim Misten nicht in den Fuessen rum. Und ich habe eben bisher keine
Hackschnitzel zugemischt, weil ich eben *nicht* tiefen Humus haben
wollte, ich hatte genau das befuerchtet. Im Moment kann ich mir keinen
neuen Belag leisten (Du weisst ja, Hausrenovierung und so. Vor ein paar
Wochen war nochmal ein neuer Schornstein faellig, und die Oelheizung ist
auch schon asbach uralt), also nehme ich lieber mit dem tiefen Boden
vorlieb, als ihn zeitweilig mit Hackschnitzeln zu verbessern und in
einigen Jahren dann alles wegwerfen zu koennen.
>
> btw: dein anderes posting betreffend jesus, homöopathie und beat lasse ich
> als dein schlusswort. ich muss ja nicht immer das letzte wort haben. ok
> so?
Wenn es fuer dich in Ordnung ist. Ich denke, Unbeteiligte werden
darueber froh sein. ;-)
Ich denke auch, dass in Sachen Homoeopathie es jetzt ausdiskutiert ist,
es sei denn, es interessiert sich einer fuer den erwaehnten Artikel.
Jesus ist ein Thema, was nie ausdiskutiert werden kann, aber im Grunde
nicht hierhergehoert, und Beat (oder irgendeine andere *Person*) sollte
kein Thema sein :-)
Gruesse,
Anke
+ die Plueschtierchen
>Hat er ja. Bloß leider wohnen wir in einer sehr sandigen Gegend. Der Platz
>ist quasi "Uferlos", mittlerweile ein Gemisch aus schwarzem und weißen Sand.
>Dazu kommt, dass der Platz auch gleichzeitg als Zusatzauslauf dient und die
>vielen Pferdehufe den Platz ständig umgraben. Wenn der Stallbesitzer dann 1x
>in der Woche den Platz abzieht, häölt das meistens auch nur einen Tag vor.
Also, dann kann man ja wohl kaum noch von Reitplatz sprechen. Auslauf
gut und schön, aber auf der Koppel unserer Herde möchte ich nicht
reiten müssen ...
Ein Reitplatz, der als halbwegs gepflegt daherkommen möchte, sollte
übrigens täglich abgezogen werden. Vielleicht kannst du ja mal den
nächsten "Trottel" geben, der dem Stallbesitzer das verklickert - mit
unschuldigem Aufgenaufschlag natürlich.
>Irgend so ein Trottel hat dem Stallbesitzer gesagt, dass man auf weißem Sand
>besser reiten kann und das der Platz auch nicht mehr matschig wird.
Da hab ihr ja einen richtigen Experten in Sachen Pferdehaltung
erwischt?
>Leider haben wir keine Halle und auch keine Wiese in greifbarer Nähe bzw. da
>darf man nicht drauf reiten, was ich auch verstehen kann.
Ich mach's auch nicht gerne, denn eine Wiese ist eben auch nicht so
grade wie eine Reitbahn, aber gelegentlich ist es schon sinnvovller,
wenn der Platz wirklich mal unter Wasser steht nach langen
Regenfällen. Zum Glück haben wir viele Heuwiesen, die sehen gegen
Herbst sowieso nicht mehr so glänzend aus, da macht es auch keinen so
großen Unterschied, wenn man sich auf der spärlich bewachsenen Ecke
für eine halbe Stunde breitmacht.
Bea
>Lieber ein tiefer Platz, den man 85 Prozent des Jahres bereiten kann,
>als ein weniger tiefer, der 60 Prozent des Jahres unter Wasser steht.
Das wäre dann aber kein Reitplatz mehr. Ich denke, wenn wir hier von
Reitplatz sprechen, dann verstehen die meisten von uns darunter einen
als solchen angelegten, der zum Reiten geeignet ist, nicht ein etwas
begradigtes Sand- oder Wiesenloch.
>Wer reitet denn Pferde auf dem Platz bis zur Uebermuedung? Soviel Reife
>;-)) wuerde ich schon von Leuten erwarten.
Auf einem ungeeigneten Platz braucht man ein Pferd nicht bis zur
Übermüdung zu reiten, um ihm zu schaden. Sowohl Menschen als auch
Tiere gewöhnen sich im Zweifelsfall an vieles, ob es deshalb sinnvoll
ist, ist eine andere Frage.
Bea
hi anke
> In Sachen Platzkonzeption habe ich noch keine 33 Jahre Erfahrung. Fuer
> einen ersten Versuch ist meiner ganz gut gelungen, denke ich. Er
> erfuellt alle meine Voraussetzungen und hat nur einen Nachteil, mit dem
> ich sehr gut leben kann. Und nichtmal mehr den ueberall, sondern
> inzwischen nur noch in einem Viertel bis einem Drittel der Flaeche.
korrigieren.
> Moeglicherweise. Aber es gibt Dinge, die man erst bei trainiertem
> Wahrnehmungsvermoegen bemerkt, und es gibt Dinge, die selbst ein nicht
> allzu geschultes Wahrnehmungsvermoegen bemerkt. *Ueber*muedung sollte
> wirklich jeder bemerken koennen, der reiten kann.
_uebermüdung_ ist sowieso zu spät!
*Er*muedung vielleicht
> nicht sofort.
leider. diese sollte ein guter reiter bemerken.
Und Idioten gibt es ueberall.
stimmt.
Aber die lesen hier doch
> nicht mit :-)
wenige:-)
> Auf der Rennbahn kann es was anderes sein - im Pulk laufen die Pferde
> aus Ehrgeiz und Herdentrieb auch uebermuedet vielleicht noch weiter.
nein, übermüdung gibt es an einem rennen nicht, nur übersäuerung.
> Aber auf den Reitplatz ist das eher unwahrscheinlich.
na ja, dafür gibt es ja die sporen, die peitschen etc.
aber meist ist der reiter vor dem pferd ermüdet. ausser es reiten eben
mehrere nacheinander................
> Es muss ja keiner meinen Platz benutzen, wenn er nicht will. Im
> Gegenteil, diejenigen, die nicht so reiten koennen, dass der Platz keine
> Nachteile bringt, moechte ich ohnehin lieber nicht drauf haben.
anfänger?
> Ich nicht. IMHO geht harter Boden erst recht auf Gelenke und Sehnen, vor
> allem dann, wenn das Pferd den Ruecken festhaelt. Was die Muskulatur an
> Federung festhaelt, kann der Boden dann nicht mehr ersetzen.
> Zudem neigen Plaetze mit hartem Boden erst recht zu Ueberschwemmungen.
das kommt auf die drainage an.
> Tja, reingefallen, was?
zu meinen gunsten darfst du in jede grube springen:-)
Es ist eben ein Unterschied, ob ich einen Platz
> fuer einen grossen Schulbetrieb oder einen Pensionspferdestall
> konzipiere oder fuer meine paar Hottels zuhause. In ersterem Fall
> rentiert sich die Investition von mehr Geld fuer einen glatteren Platz,
> auch fuer die weniger guten Reiter ;-) ohnehin ueber die Stunden oder
> ueber das Einstellergeld. In letzterem rentiert es sich finanziell
> ueberhaupt nicht, aber es benutzen dem Platz ja auch nur wenige.
es rentiert sich prinzipiell nicht mit pferden geld verdienen zu wollen.
> Wie oben: Die sollte man aber ziemlich rasch bemerken.
der konjunktiv ist korrekt.
Und Muskulatur
> kann man trainieren. Sehnen kann man zwar auch an harten Boden anpassen,
> aber es dauert viel laenger,
ich rede bei festem boden nicht von asphalt. ich schrieb lieber zu hart als
zu weich.............ohne an die extreme zu denken.
und bei festgehaltenem Ruecken nuetzt auch
> das nicht viel, weil eben kaum Pufferung durch den Boden da ist, die
> fuers unbelastete Pferd erforderliche Federung schon nicht richtig
> funktioniert und dann auch noch einer draufsitzt, der noch mehr
> Gewichtsbelastung auf die Gelenke bringt. Das geht eben auch nur dann
> gut, wenn man entsprechend gut reiten kann. ;-)
machen wir ein 1:1 daraus:-)
> Siehst Du, es hat eben alles seine Nachteile. Ich wuerde fuer eine Halle
> und einen Platz, und wenn es die besten der Welt waeren, nicht wieder
> meine Pferde irgendwo einstellen wollen (naja, vielleicht, wenn ich 60
> bin, weil ich dann die Arbeit nicht mehr schaffe).
ich tue es jetzt, weil es jetzt die einzige möglichkeit ist, dass es die
pferde gut haben.
> Man muss immer irgendwelche Nachteile in Kauf nehmen und sich mit
> anderen arrangieren.
korrekt.
So kann ich machen, was ich fuer richtig halte.
> Nachteile muss ich natuerlich auch in Kauf nehmen, z.B. mit dem
> letztjaehrigen Stroh oder eben dem tiefen Boden auf meinem Platz. Aber
> es sind welche, mit denen ich gut leben kann oder von denen ich weiss,
> dass ich sie beim besten Willen eben nicht aendern kann - noch so viel
> Wuenschen macht das Wetter von letztem Jahr nicht ungeschehen.
mit gutem willen kannst du deinen reitplatz verbessern.
> Tue ich, aber nur ca. 1 h taeglich waehrend des Mistens.
dann geht es mit schnitzeln. sofort abäppeln und wenig schnitzel nehmen,
dafür gute.
knut kann dir da vielleicht besser helfen wie ich.
Im Moment kann ich mir keinen
> neuen Belag leisten (Du weisst ja, Hausrenovierung und so.
schlacke gibt es gratis und ist gut zum darauf reiten. allerdings
sondermüll:-(
Vor ein paar
> Wochen war nochmal ein neuer Schornstein faellig, und die Oelheizung ist
> auch schon asbach uralt), also nehme ich lieber mit dem tiefen Boden
> vorlieb, als ihn zeitweilig mit Hackschnitzeln zu verbessern und in
> einigen Jahren dann alles wegwerfen zu koennen.
nimm eine hackschnitzelheizung:-)
> Wenn es fuer dich in Ordnung ist. Ich denke, Unbeteiligte werden
> darueber froh sein. ;-)
ich denke, dass unbeteiligte, die sich dafür nicht interessieren, es nicht
lesen.
sonst sind sie selber schuld:-)
> Ich denke auch, dass in Sachen Homoeopathie es jetzt ausdiskutiert ist,
> es sei denn, es interessiert sich einer fuer den erwaehnten Artikel.
eher was das tischerücken betrifft. wäre dies nicht ein beweis für leben
nach dem tode?
zu mir: ich hoffe darauf und weiss es nicht:-(((
> Jesus ist ein Thema, was nie ausdiskutiert werden kann, aber im Grunde
> nicht hierhergehoert,
es gehört zum leben, ist als ot gekennzeichnet.........
und Beat (oder irgendeine andere *Person*) sollte
> kein Thema sein :-)
beat ist mein freund und freunde sind immer ein thema.
gruss
heinz
hi bea
> Also, dann kann man ja wohl kaum noch von Reitplatz sprechen. Auslauf
> gut und schön, aber auf der Koppel unserer Herde möchte ich nicht
> reiten müssen ...
da stimme ich dir zu!
> Ein Reitplatz, der als halbwegs gepflegt daherkommen möchte, sollte
> übrigens täglich abgezogen werden. Vielleicht kannst du ja mal den
> nächsten "Trottel" geben, der dem Stallbesitzer das verklickert - mit
> unschuldigem Aufgenaufschlag natürlich.
besser: den "trottel" machen, auf den tracker sitzen und ihn selber
abziehen:-)
> Da hab ihr ja einen richtigen Experten in Sachen Pferdehaltung
> erwischt?
lol........
> Ich mach's auch nicht gerne, denn eine Wiese ist eben auch nicht so
> grade wie eine Reitbahn, aber gelegentlich ist es schon sinnvovller,
> wenn der Platz wirklich mal unter Wasser steht nach langen
> Regenfällen. Zum Glück haben wir viele Heuwiesen, die sehen gegen
> Herbst sowieso nicht mehr so glänzend aus, da macht es auch keinen so
> großen Unterschied, wenn man sich auf der spärlich bewachsenen Ecke
> für eine halbe Stunde breitmacht.
sieht das die wiese und der besitzer der wiese auch so?
liebe grüsse
heinz
Anke Spix schrieb:
>
> BTW: Knut, falls Du das liest: Wie lange halten Hartholz-Schnitzel guter
> Qualitaet auf einem Aussenplatz? Ich hatte mich bisher gegen eine
> Beimischung entschieden, weil ich fuerchtete, den ganzen Belag nach drei
> Jahren austauschen zu muessen.
Da ich schon einige Plätze gesehen habe, die durch wahlloses Aufschütten
ruiniert worden sind, halte ich mich da heraus. Eventuell rufst Du mal Herrn
Fischer in München an und fragst nach. Allerdings wird er nur Lieferanten in
Süddeutschland wissen. Eventuell kann er Dir aber die Beschreibung sagen wie die
Späne beschaffen sein sollten. Er braucht aber dazu die Korngröße Deines Sandes
und das Material aus dem er ist Quarz / Granit usw.
>sieht das die wiese und der besitzer der wiese auch so?
Die Wiese hat noch nicht protestiert und der Pächter ist der
Stallbesitzer. Den hab ich allerdings auch noch nicht gefragt, aber da
es nur sehr selten vorkommt, wäre der Aufwand des Fragens größer als
des einfach Machens. <bg>
Bea
Hallo, Knut!
> > BTW: Knut, falls Du das liest: Wie lange halten Hartholz-Schnitzel guter
> > Qualitaet auf einem Aussenplatz? ...
>
> Da ich schon einige Plätze gesehen habe, die durch wahlloses Aufschütten
> ruiniert worden sind, halte ich mich da heraus.
Sehr weise :-) genau das hatte ich befuerchtet, und meiner sollte nicht
auch einer davon werden :-)
> Eventuell rufst Du mal
> Herrn Fischer in München an und fragst nach. Allerdings wird er nur
> Lieferanten in Süddeutschland wissen.
Hat er eine Firma? <UeberlegWieVieleHerrFischersEsInMuenchenGebenMag>
> Eventuell kann er Dir aber die
> Beschreibung sagen wie die Späne beschaffen sein sollten. Er braucht aber
> dazu die Korngröße Deines Sandes und das Material aus dem er ist Quarz /
> Granit usw.
Das muesste ich ihm sagen koennen :-)
>
Danke Dir!
Liebe Gruesse
Anke
Hallo, Alison!
> >Lieber ein tiefer Platz, den man 85 Prozent des Jahres bereiten kann,
> >als ein weniger tiefer, der 60 Prozent des Jahres unter Wasser steht.
>
> Das wäre dann aber kein Reitplatz mehr. Ich denke, wenn wir hier von
> Reitplatz sprechen, dann verstehen die meisten von uns darunter einen
> als solchen angelegten, der zum Reiten geeignet ist, nicht ein etwas
> begradigtes Sand- oder Wiesenloch.
Ich kenne einige solche Platze, die natuerlich zu diesem Zweck angelegt
wurden und dennoch bei nassem Wetter nicht benutzbar sind - einige das
ganze Winterhalbjahr nicht. Wobei es sogar relativ egal war, ob die
Plaetze von einem Profi oder einem Laien in Sachen Reitplatzbau angelegt
wurden.
Gruesse,
Anke
+ die ReitplatzAlsDoeseUndWaelzUndRennArenaNutzer
Anke Spix schrieb:
> > Herrn Fischer in München Hat er eine Firma?
> <UeberlegWieVieleHerrFischersEsInMuenchenGebenMag>
Es gibt sicher nicht viele, aber ich dachte ich hatte es gerade in einem Tread
geschrieben.... War wohl ein Traum - komische Träume habe ich - oder war es eine
e-mail - wie war mein Name? Ich glaube ich werde langsam alt. Ich such jemand
der mir die Adresse sucht.
Gefunden :
Herr Fischer
Bayerische Landesanstalt für Tierzucht
Landshammer Straße 11
81929 München
089/926967-0
Ich hoffe die Telefonnummer stimmt noch, da sie alles umorganisiert haben.
Eigentlich macht er die Beratung für Bayern ....
Viele Grüße
Knut Krüger
Hallo, Knut!
> > <UeberlegWieVieleHerrFischersEsInMuenchenGebenMag>
>
> Es gibt sicher nicht viele, aber ich dachte ich hatte es gerade in einem
> Tread geschrieben.... War wohl ein Traum - komische Träume habe ich - oder
> war es eine e-mail - wie war mein Name? Ich glaube ich werde langsam alt.
> Ich such jemand der mir die Adresse sucht.
Kann sein, dass ich nur zu faul war, es zu suchen. Aber trotzdem vielen
Dank, fragen werd ich ihn aber erst naechste Woche koennen - hier ist
wieder mal high life - meine Eltern feiern 70./75. Geburtstag, es musste
natuerlich heute mein Stroh umgestapelt werden (natuerlich nicht ganz
so, wie ich das haben wollte) und morgen ist die Hufrolle-Clinic...
>
> Gefunden :
>
> Herr Fischer Bayerische Landesanstalt für Tierzucht Landshammer Straße 11
> 81929 München
>
> 089/926967-0 Ich hoffe die Telefonnummer stimmt noch, da sie alles
> umorganisiert haben.
>
> Eigentlich macht er die Beratung für Bayern ..
Vielleicht kennt er Kollegen in RLP. Versuch macht kluch.
Vielen herzlichen Dank! <dreiherzchenschick>
Liebe Gruesse,
Anke
> Kann sein, dass ich nur zu faul war, es zu suchen.
Nee, nee, ich habs in Google auch schon gesucht und nicht gefunden, es ist doch
das Alter ....
Viele Grüße
Knut Krüger
>Ich kenne einige solche Platze, die natuerlich zu diesem Zweck angelegt
>wurden und dennoch bei nassem Wetter nicht benutzbar sind - einige das
>ganze Winterhalbjahr nicht. Wobei es sogar relativ egal war, ob die
>Plaetze von einem Profi oder einem Laien in Sachen Reitplatzbau angelegt
>wurden.
Oh Gott, dann haben wir ja wohl echt Glück gehabt! Unser ist zwar
nicht das Nonplusultra, aber wenn es nicht gerade wochenlang wie aus
Eimern schüttet, ist er eigentlich brauchbar. Wenn er jetzt nur noch
beleuchtet wär, könnte man ihn sogar im Winter nutzen .<g>
So müssen wir in die völlig überfüllte Halle, wo die Irren meist kreuz
und quer reiten. Ich wünschte, ich hätte keinen Bürojob und könnte mir
meine Zeit einteilen - über Mittag herrscht in der Halle tot Hose!
Bea