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Katzenbabys mit verdrehten Hinterbeinen

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Martin Meyer

unread,
Aug 14, 2001, 1:47:30 PM8/14/01
to
Hallo,
unsere Hauskatze, also keine Rassekatze, hat letzte Nacht drei Kleine zur
Welt gebracht. Alles sieht soweit gut aus, nur ist uns aufgefallen, daß bei
zwei Kätzchen die Hinterbeine sehr komisch geformt sind. Sie sind praktisch
gekreutzt und die Pfoten stehen nach oben. Ansonsten sind sie aber für
wenige Stunden alte Katzen putzmunter. Die dritte Katze hat hingegen schon
die die normale Stellung der Hinterbeine und scheint ohnehin die kräftigere
zu sein.
Es gibt jetzt einige Besorgnis bei uns wegen der beiden Kätzchen, wobei ich
persönlich davon ausgehe, das es noch Überbleibsel der fötalen Stellung aus
dem Mutterleib sind die sich in den nächsten Tagen schnell verlieren werden.
Ist das nun normal oder besteht Grund zur Sorge?
Bei der Gelegenheit noch eine andere Frage. Die Katzenmutter haben wir vor
gut einem Jahr als verlaustes und verwurmtes Findelkind mit Katzenschnupfen
aufgenommen. Trotz einiger Tieraztbesuche bis hin zu einer Operation wird
sie wohl ihr ganzes Leben lang mit tränenden Augen zu tun haben, da unser
erster Tierarzt das nicht erkannt bzw. behandelt hat und es laut unserer
neuen Tierärztin jetzt nur noch mit einer sehr aufwendigen Operation zu
beheben sei.
Bei den drei Kleinen möchten wir diesen Fehler natürlich vermeiden. Ich
meine zwar, daß sich im Augenblick die Katzenmutter am allerbesten um ihre
Kleinen kümmert, trotzdem möchten wir diesen Fehler nicht nochmal begehen.
Worauf ist also schon in den ersten Katzenlebenstagen zu achten um spätere
irreparabele Spätschäden zu vermeiden?
Achso, noch eine Frage. Wann sollte man eine Katzenmutter frühestens nach
einer Geburt sterilisieren lassen?

Vielen Dank für alle Antworten oder einen Link auf die alles beantwortenden
Katzen-FAQ im voraus.

P.S.: Jetzt fällt mir noch was ein, ab wann kann man das Geschlecht der
Kätzchen erkennen?


Antje Schwarz

unread,
Aug 14, 2001, 5:29:23 PM8/14/01
to

Martin Meyer schrieb
> Hallo,

[ ... Kätzchen mit verdrehten Hinterpfoten ...]

Sehr merkwürdig ... ich persönlich würde sie kurzerhand einpacken und einem
Tierarzt zeigen. Habe leider Null Erfahrung mit neugeborenen Katzen ...

> Bei der Gelegenheit noch eine andere Frage. Die Katzenmutter haben wir vor
> gut einem Jahr als verlaustes und verwurmtes Findelkind mit
Katzenschnupfen
> aufgenommen.

Wunderbar!

> Trotz einiger Tierarztbesuche bis hin zu einer Operation wird


> sie wohl ihr ganzes Leben lang mit tränenden Augen zu tun haben, da unser
> erster Tierarzt das nicht erkannt bzw. behandelt hat und es laut unserer
> neuen Tierärztin jetzt nur noch mit einer sehr aufwendigen Operation zu
> beheben sei.
> Bei den drei Kleinen möchten wir diesen Fehler natürlich vermeiden. Ich
> meine zwar, daß sich im Augenblick die Katzenmutter am allerbesten um ihre
> Kleinen kümmert, trotzdem möchten wir diesen Fehler nicht nochmal begehen.
> Worauf ist also schon in den ersten Katzenlebenstagen zu achten um spätere

> irreparable Spätschäden zu vermeiden?

Ihr gebt euch sehr viel Mühe. Meine Anerkennung!
Hier meine Empfehlungen:
*** Hochwertige Ernährung der Mutterkatze und
ab der 4. Woche auch der Welpen (Zufutter).
*** Rechtzeitig und mehrmals nach Anweisung des Tierarztes entwurmen.
Die Mutterkatze unbedingt auch!
*** Regelmäßige Gewichtskontrolle der Welpen,
beobachten, ob sie z.B. regelmäßig Kot und Urin absetzen,
Blähbach, Durchfall, Verstopfung bei Mutter und Welpen, usw.
*** Nach dem Absetzen bzw. mit frühestens 8 Wochen (gesäugt wird
oft noch mit drei, vier oder mehr Monaten zusätzlich zur festen Nahrung):
1. Impfung gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen.
2. Impfung 4 Wochen später.
*** Abgabe der Jungtiere möglichst nicht vor der vollendeten 12. Woche.

Damit könntet ihr, meiner Meinung nach, schon viel für
einen guten Start ins Katzenleben tun.

> Achso, noch eine Frage. Wann sollte man eine Katzenmutter frühestens nach
> einer Geburt sterilisieren lassen?

Im Prinzip geht das sofort nach der Geburt auch wenn die Mutter Junge säugt
...
Hier jetzt doch mal eine kleine aber deutliche Kritik:
Warum habt ihr die Katze nicht gleich mit einem halben Jahr kastrieren
lassen?
Besonders, da sie ja gesundheitlich deutlich belastet war und ist wäre das
meiner Meinung nach die beste Entscheidung gewesen.
P.S. - Auch diese Frage beantwortet euch sicher kompetent euer Tierarzt ...

> P.S.: Jetzt fällt mir noch was ein, ab wann kann man das Geschlecht der
> Kätzchen erkennen?

Je nach Katze, Begabung und Erfahrung des Betrachters schon am
ersten Tag - Je älter desto leichter zu erkennen.
- Wieder empfehle ich euren Tierarzt als kompetenten Ansprechpartner.
Grob kann man sagen: Unter dem Schwänzchen ein Doppelpunkt = Kater,
unter dem Schwänzchen ein Semikolon = Katze

Ich hoffe, ich konnte etwas weiterhelfen.

Antje und Laura mit
Lille und Emmi - hier zu sehen: www.schecker.net/netcat


Alex

unread,
Aug 15, 2001, 4:46:55 AM8/15/01
to

"Antje Schwarz" wrote:
>
>
> Hier meine Empfehlungen:
> *** Hochwertige Ernährung der Mutterkatze und
> ab der 4. Woche auch der Welpen (Zufutter).
> *** Rechtzeitig und mehrmals nach Anweisung des Tierarztes entwurmen.
> Die Mutterkatze unbedingt auch!
> *** Regelmäßige Gewichtskontrolle der Welpen,
> beobachten, ob sie z.B. regelmäßig Kot und Urin absetzen,
> Blähbach, Durchfall, Verstopfung bei Mutter und Welpen, usw.
> *** Nach dem Absetzen bzw. mit frühestens 8 Wochen (gesäugt wird
> oft noch mit drei, vier oder mehr Monaten zusätzlich zur festen Nahrung):
> 1. Impfung gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen.
> 2. Impfung 4 Wochen später.
> *** Abgabe der Jungtiere möglichst nicht vor der vollendeten 12. Woche.

Ich lese und höre immer noch sehr oft, daß gerade Privatpersonnen Katzchen
mit 8 Wochen von der Mutter trennen und sie weg geben.
Das verstehe ich nicht, warum diese Personen die Katzen so früh von der
Mutter trennen, obwohl ich gelesen habe, daß man kein Kätzchen unter 12
Wochen weg gegeben werden soll.
Sind das verantwortungslose Halter?
Ich würde mich nicht trauen ein acht Wochen altes Kätzchen auf zu nehmen, da
ich denke, daß dieses noch unbedingt die Mutter braucht.

Gruß Alex

Cathi Hinke

unread,
Aug 15, 2001, 7:36:49 AM8/15/01
to
Alex wrote:
> Ich würde mich nicht trauen ein acht Wochen altes Kätzchen auf zu nehmen, da
> ich denke, daß dieses noch unbedingt die Mutter braucht.

Stimme Dir zu. 8 Wochen ist viel zu früh - es sei denn es geht absolut
nicht anders (weil die Katzenmutter tot ist :-/).

MfG,
Cathi & Schmeichi.


--
Greetings from Schmeichi the cat & Cathi the cat food opener
Check out Schmeichi's *updated* homepage here:
http://www.geocities.com/schmeichi
mailto:schm...@yahoo.com

Sarah Brandts

unread,
Aug 15, 2001, 7:48:46 AM8/15/01
to
hallo alex,

das ist halt mal wieder der unterschied, zwischen dem, was sein soll und dem
was ist. viele katzenhalter werden froh sein, die kleinen katzen so schnell
als möglich aus dem haus zu kriegen, viele haben vielleicht auch gar nicht
die möglichkeiten, die katzen so lang zu behalten, wies gut wär.
als wir uns neulich nach einer jungen katze beim tierschutzverein
erkundigten, erzählte man uns von drei 7 wochen alten katzen, die innerhalb
einer woche vermittelt sein müssten, ansonsten, so die drohung des ehemannes
der halterin, würde er sie gegen die wand schmeißen.
wir selbst haben einen kleinen kater aus dem tierheim geholt, der gerade
erst 5 wochen alt war.
jetzt nach 3 wochen haben wir ihn endlich gesund (viele tierarztbesuche hats
gekostet). wir hoffen, das wir in erzieherischen als auch spielerischen
belangen seine bedürfnisse zumindest annähernd decken können. und er ist
eine freude, die wir hetzt schon nicht mehr missen möchten.

mfg
sarah


gunda oneal

unread,
Aug 15, 2001, 10:37:43 AM8/15/01
to

Alex schrieb:

> Ich lese und höre immer noch sehr oft, daß gerade Privatpersonnen Katzchen
> mit 8 Wochen von der Mutter trennen und sie weg geben.

Das gleiche höre ich immer wieder von "Züchtern" (bitte
Anführungszeichen beachten)

> Das verstehe ich nicht, warum diese Personen die Katzen so früh von der
> Mutter trennen, obwohl ich gelesen habe, daß man kein Kätzchen unter 12
> Wochen weg gegeben werden soll.
> Sind das verantwortungslose Halter?

In beiden Fällen ("Privatpersonen" als auch "Züchter"): JA!!!

> Ich würde mich nicht trauen ein acht Wochen altes Kätzchen auf zu nehmen, da
> ich denke, daß dieses noch unbedingt die Mutter braucht.

Da gebe ich dir unbedingt Recht!
Aber auf der anderen Seite muss ich täglich erleben, dass Leute hier
anrufen und ein Kätzchen (möglichst auch noch in Einzelhaltung von
Berufstätigen) verlangen (!!!) "Aber nicht älter als max. 8 Wochen".

Und wenn man versucht zu erklären, warum wieso und überhaupt wir sowas
nicht machen, wird man teilweise auch noch angemeckert und es kommt dann
oftmals bockig die Aussage "Dann geh ich zum Bauern, dem ist das
egal...".

P.S. Auch wenn wir zumeist mutterlose Katzenwelpen haben, geben wir sie
nicht vor der Erstimpfung (+ 1 Woche) an Dosi-Neulinge ab.

--
Gunda O´Neal
FELIDAE Tierschutzverein und Katzennothilfe e.V.
65929 Frankfurt/ Main
http://www.katzennothilfe.de

Alex

unread,
Aug 15, 2001, 10:52:52 AM8/15/01
to

"gunda oneal wrote:

> > Ich würde mich nicht trauen ein acht Wochen altes Kätzchen auf zu
nehmen, da
> > ich denke, daß dieses noch unbedingt die Mutter braucht.
> Da gebe ich dir unbedingt Recht!
> Aber auf der anderen Seite muss ich täglich erleben, dass Leute hier
> anrufen und ein Kätzchen (möglichst auch noch in Einzelhaltung von
> Berufstätigen) verlangen (!!!) "Aber nicht älter als max. 8 Wochen".
>
> Und wenn man versucht zu erklären, warum wieso und überhaupt wir sowas
> nicht machen, wird man teilweise auch noch angemeckert und es kommt dann
> oftmals bockig die Aussage "Dann geh ich zum Bauern, dem ist das
> egal...".

Wenn man aber der Privatperson mit teilt, man möchte das Kätzchen erst mit
12 Wochen nehmen, darauf gehen die gar nicht ein, obwohl man meint es dann
doch nur gut.
Die sagen, wenn es jemand anderes mit 8 Wochen nimmt, ist es weg.
Insofern haben die Halter auch kein Intersse daran, daß Kätzchen erst weg zu
geben, wenn es alt genug ist.
Es kommt mir so vor, daß die froh sind, wenn die weg sind
Zumal werden viele Kätzchen mit 8 Wochen ungeimpft weg gegeben. Die Halter
bemühen sich dann noch nicht mal um eine Imfung.
Es ist halt die Frage, ob man von so was Abstand nehmen sollte, obwohl auch
diese Katzen brauchen ein zu Hause.
Hmm..?

> P.S. Auch wenn wir zumeist mutterlose Katzenwelpen haben, geben wir sie
> nicht vor der Erstimpfung (+ 1 Woche) an Dosi-Neulinge ab.

Das ist venünftig.


Gruß Alex

Martin Meyer

unread,
Aug 15, 2001, 11:07:18 AM8/15/01
to
Da leider keine Antworten mit dem Inhalt gepostet werden, daß eine solche
Beinstellungen bei Katzenbabys ganz normal ist und sich das in Kürze
hinwächst, habe ich wohl morgen einen sehr schweren Gang zum Tierarzt vor
mir. Die ersten Tränen sind bereits geflossen. Am schlimmsten finde ich es
aber für die aufopferungsvolle Katzenmutter, die ihre Sache ausgesprochen
gut macht. Immerhin bleibt ihr ja noch ein Katzenkind. Ich hoffe nur, sie
fängt nicht an zu schreinen und die anderen Kätzchen zu suchen.
Traurig

Martin Meyer

unread,
Aug 15, 2001, 11:45:34 AM8/15/01
to

Antje Schwarz <antje....@web.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9lc57i$302$00$1...@news.t-online.com...
>
> Martin Meyer schrieb
> > Hallo,

>
> Hier meine Empfehlungen:
> *** Hochwertige Ernährung der Mutterkatze und
> ab der 4. Woche auch der Welpen (Zufutter).

Naja, die Mutter bekommt ganz normales Katzenfutter, keine Essensreste und
auch keine ungesunden Leckerlies.

> *** Rechtzeitig und mehrmals nach Anweisung des Tierarztes entwurmen.
> Die Mutterkatze unbedingt auch!

Ja, kein Problem. Aber jetzt noch nicht.

> *** Regelmäßige Gewichtskontrolle der Welpen,
> beobachten, ob sie z.B. regelmäßig Kot und Urin absetzen,
> Blähbach, Durchfall, Verstopfung bei Mutter und Welpen, usw.

Ja, auch kein Problem. Die Katzenfamilie führt ein öffentliches Leben und
wir schauen sehr oft nacht ihnen. Die Katzenmutter hat damit auch kein
Problem.

> > Achso, noch eine Frage. Wann sollte man eine Katzenmutter frühestens
nach
> > einer Geburt sterilisieren lassen?
>
> Im Prinzip geht das sofort nach der Geburt auch wenn die Mutter Junge
säugt
> ...

Ich warte lieber bis die Mutter nicht mehr säugen muß. Ein Ausfall von 1-2
Tagen wäre nicht so gut. Ich kann mir gut vorstellen daß sich die Mutter
noch total geschwächt von der Operation genauso um die Jungen kümmern will
wie davor.

> Hier jetzt doch mal eine kleine aber deutliche Kritik:
> Warum habt ihr die Katze nicht gleich mit einem halben Jahr kastrieren
> lassen?
> Besonders, da sie ja gesundheitlich deutlich belastet war und ist wäre das
> meiner Meinung nach die beste Entscheidung gewesen.

Erstmal ist es eigentlich eine reine Haukatze, die aber ein paarmal aus dem
Haus ausgerissen ist und da ist es ebend passiert. Allerdings haben wir von
Anfang an gesagt, die Katze soll einmal Kleine bekommen. In meiner Jugend
hat auch unsere damalige Katze (ist 17 Jahre alt geworden) Junge bekommen
und ich wollte dem Rest der Familie auch einmal, und nur einmal, eine
Katzenfamilie zeigen. Da wir ohnehin eine Katze zusätzlich behalten wollten
und wir eher dörflich Leben ist die Abgabe der anderen Katzen bei einem
kleinen Wurf eigentlich kein Problem.
Ich kenne auch die Argumente, die es diesbezüglich gegenüber Katzen aus dem
Tierheim gibt. Das ist sicher richtig, aber einmal wollten wir selber kleine
Katzen haben, auch wenn dieses den Tierheimkatzen eine Chance vermasselt.

> Je nach Katze, Begabung und Erfahrung des Betrachters schon am
> ersten Tag - Je älter desto leichter zu erkennen.
> - Wieder empfehle ich euren Tierarzt als kompetenten Ansprechpartner.
> Grob kann man sagen: Unter dem Schwänzchen ein Doppelpunkt = Kater,
> unter dem Schwänzchen ein Semikolon = Katze

Bei der verbleibenden werde ich morgen die Ärztin fragen. An die anderen mag
ich lieber gar nicht denken.

> Ich hoffe, ich konnte etwas weiterhelfen.
>

Danke, konntest Du


gunda oneal

unread,
Aug 15, 2001, 12:15:03 PM8/15/01
to

Martin Meyer schrieb:


>
> > *** Rechtzeitig und mehrmals nach Anweisung des Tierarztes entwurmen.
> > Die Mutterkatze unbedingt auch!
>
> Ja, kein Problem. Aber jetzt noch nicht.

Warum (die Mutterkatze?) jetzt noch nicht?

gunda oneal

unread,
Aug 15, 2001, 12:19:22 PM8/15/01
to

Martin Meyer schrieb:


>
> Da leider keine Antworten mit dem Inhalt gepostet werden, daß eine solche
> Beinstellungen bei Katzenbabys ganz normal ist und sich das in Kürze
> hinwächst, habe ich wohl morgen einen sehr schweren Gang zum Tierarzt vor

Was soll das denn heissen?

> mir. Die ersten Tränen sind bereits geflossen. Am schlimmsten finde ich es
> aber für die aufopferungsvolle Katzenmutter, die ihre Sache ausgesprochen
> gut macht. Immerhin bleibt ihr ja noch ein Katzenkind. Ich hoffe nur, sie
> fängt nicht an zu schreinen und die anderen Kätzchen zu suchen.

Bitte? Hast du dich jetzt schon entschlossen, sie einschläfern zu
lassen?
Lass doch erst mal einen Fachmann die Situation beurteilen!

Oder missverstehe ich dich hier total?

> Traurig
*ungläubig*

Elke Sattler

unread,
Aug 15, 2001, 11:44:17 AM8/15/01
to
Martin Meyer schrieb:

> Da leider keine Antworten mit dem Inhalt gepostet werden, daß eine solche Beinstellungen bei Katzenbabys ganz normal ist und sich das in Kürze hinwächst, habe ich wohl morgen einen sehr schweren Gang zum Tierarzt vor mir. Die ersten Tränen sind bereits geflossen. Am schlimmsten finde ich es aber für die aufopferungsvolle Katzenmutter, die ihre Sache ausgesprochen gut macht. Immerhin bleibt ihr ja noch ein Katzenkind. Ich hoffe nur, sie fängt nicht an zu schreinen und die anderen Kätzchen zu suchen.

Ich hoffe doch sehr, mit dem Gang zum Tierarzt gedenkst Du Antjes Rat
zu befolgen - und nicht, sie einschläfern zu lassen? Das halte ich für
voreilig - der Tierarzt wird Dir schon sagen, was zu tun ist.
Vielleicht kommt ja auch hier noch eine andere zum Posting passende
Antwort. Die kann ich Dir leider nicht geben, da ich mit Katzenbabies
absolut keine Erfahrung habe.

> Traurig

Kopf hoch - es wird schon.

Elke

Holger Bruns

unread,
Aug 15, 2001, 11:49:51 AM8/15/01
to
On Tue, 14 Aug 2001 19:47:30 +0200, "Martin Meyer" <ma...@gmx.net>
wrote:

>Hallo,
>unsere Hauskatze, also keine Rassekatze, hat letzte Nacht drei Kleine zur
>Welt gebracht. Alles sieht soweit gut aus, nur ist uns aufgefallen, daß bei
>zwei Kätzchen die Hinterbeine sehr komisch geformt sind. Sie sind praktisch
>gekreutzt und die Pfoten stehen nach oben.

Ich gehe mal davon aus, daß sowas normal ist. Die Kätzchen werden
schon klarkommen und auch ihre Hinterläufe richtig sortiert kriegen.
Kein Grund zur Panik, würde ich meinen. Geduld ist ohnehin angesagt.

Grüße, Holger

gunda oneal

unread,
Aug 15, 2001, 12:27:41 PM8/15/01
to

Alex schrieb:


> Wenn man aber der Privatperson mit teilt, man möchte das Kätzchen erst mit
> 12 Wochen nehmen, darauf gehen die gar nicht ein, obwohl man meint es dann
> doch nur gut.

Warum wollen sie die Kätzchen nicht 12 Wochen bei der Mutter lassen?

> Die sagen, wenn es jemand anderes mit 8 Wochen nimmt, ist es weg.

Erpressen lassen würde ich mich nicht.

> Insofern haben die Halter auch kein Intersse daran, daß Kätzchen erst weg zu
> geben, wenn es alt genug ist.
> Es kommt mir so vor, daß die froh sind, wenn die weg sind

Ja, das scheint mir (so aus deiner Beschreibung) ganz offensichtlich.

> Zumal werden viele Kätzchen mit 8 Wochen ungeimpft weg gegeben. Die Halter
> bemühen sich dann noch nicht mal um eine Imfung.

Kostet ja auch Geld...

> Es ist halt die Frage, ob man von so was Abstand nehmen sollte, obwohl auch
> diese Katzen brauchen ein zu Hause.
> Hmm..?

Alle Umstände überlegend würde ich zu dem Schluss kommen, dass die Leute
auch sonst an der Gesundheitsversorgung der Mutterkatze und den Welpen
(Entwurmung, Impfung, artgerechtes Futter u.s.w.) kein Interesse hatten
und lieber die Finger davon lassen, auch wenn einem die Kätzchen noch so
sehr leid tun mögen.

Martin Meyer

unread,
Aug 15, 2001, 12:41:32 PM8/15/01
to
> Bitte? Hast du dich jetzt schon entschlossen, sie einschläfern zu
> lassen?
> Lass doch erst mal einen Fachmann die Situation beurteilen!
>
> Oder missverstehe ich dich hier total?
Ja, das tust Du. Ich werde morgen die komplette Katzenfamilie zur Tierärztin
bringen und die soll entscheiden. Sicher keine leichte Aktion.
Ich werde den Teufel tun und auf einer Einschläferung beharren, das ist das
letzte was ich will. Wenn sich die Sache von selber oder mit überschaubarem
Aufwand regeln läßt bin ich dabei. Sollte dieses aber unmöglich sein und mir
die Ärztin raten, die kleinen von ihrem Leiden zu befreien, kann ich nichts
machen, denn so wie es aussieht, werden sie wohl nie richtig laufen können.
Ich vermute auch, daß die Behinderung von der Narkose für ihre Operation
kommt. Damals wußten wir aber noch nicht, daß sie trächtig war.. Sie war
ausgerissen und für ein paar Tage weg, wodurch wir auch die Operation
verschieben mußten. Deswegen auch meine Zurückhaltung bei der Verabreichung
irgendwelcher Medikamente in der jetzigen Phase.
Entscheiden wird die Ärztin, kein anderer.


Alex

unread,
Aug 15, 2001, 1:05:32 PM8/15/01
to

"gunda oneal" wrote:>
>
> Alex schrieb:
> > Wenn man aber der Privatperson mit teilt, man möchte das Kätzchen erst
mit
> > 12 Wochen nehmen, darauf gehen die gar nicht ein, obwohl man meint es
dann
> > doch nur gut.
> Warum wollen sie die Kätzchen nicht 12 Wochen bei der Mutter lassen?

Einer teilte mir mit, daß wäre nicht gut für die Muter und deren Kinder,
wenn die Katzen 12 Wochen bei der Mutter bleiben.
Und es gibt immer noch welche, die Katzen mit 8 Wochen nehmen, insofern
glaube ich, bekommen diese leute keine Probleme mit deren Einstellung.

>
> > Die sagen, wenn es jemand anderes mit 8 Wochen nimmt, ist es weg.
Erpressen lassen würde ich mich nicht.
>
> > Insofern haben die Halter auch kein Intersse daran, daß Kätzchen erst
weg zu
> > geben, wenn es alt genug ist.
> > Es kommt mir so vor, daß die froh sind, wenn die weg sind
> Ja, das scheint mir (so aus deiner Beschreibung) ganz offensichtlich.
>
> > Zumal werden viele Kätzchen mit 8 Wochen ungeimpft weg gegeben. Die
Halter
> > bemühen sich dann noch nicht mal um eine Imfung.
> Kostet ja auch Geld...
>
> > Es ist halt die Frage, ob man von so was Abstand nehmen sollte, obwohl
auch
> > diese Katzen brauchen ein zu Hause.
> > Hmm..?
> Alle Umstände überlegend würde ich zu dem Schluss kommen, dass die Leute
> auch sonst an der Gesundheitsversorgung der Mutterkatze und den Welpen
> (Entwurmung, Impfung, artgerechtes Futter u.s.w.) kein Interesse hatten
> und lieber die Finger davon lassen

Bei einem durfte ich nicht den Ram sehen, in denen sich Muttekatze und Junge
auf hielten, mit der Begründung:
Es wäre nicht gut für die Mutter und für deren Jungen.
Dannhabe ich nach dem Impfpass der Muterkatze gefragt, der war ( was für ein
Zufall) zur Zeit verlegt.

, auch wenn einem die Kätzchen noch so
> sehr leid tun mögen.

Aber was wir dan bloß aus den ganzen vielen Kätzchen?

Gruß Alex

Anja Erdle

unread,
Aug 15, 2001, 12:36:27 PM8/15/01
to

Ich hoffe mal, ich verstehe dich jetzt völlig falsch: du willst doch
wohl nicht die Kätzchen einschläfern lassen, nur weil sie vielleicht
verdrehte Beine haben. Hast du schon mal daran gedacht, das sie auch mit
_eventuellen_ Behinderungen ein sehr erfülltes und langes Leben haben
können. Ich hoffe sehr, ich habe dich falsch verstanden.

Anja mit den Terror Twins


Katrin Thürnau

unread,
Aug 15, 2001, 2:03:59 PM8/15/01
to

"Alex" <diary.o...@goldmail.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3b7a5bee$0$13440$9b62...@news.freenet.de...

| Ich lese und höre immer noch sehr oft, daß gerade Privatpersonnen
Katzchen
| mit 8 Wochen von der Mutter trennen und sie weg geben.
| Das verstehe ich nicht, warum diese Personen die Katzen so früh von
der
| Mutter trennen, obwohl ich gelesen habe, daß man kein Kätzchen unter
12
| Wochen weg gegeben werden soll.
| Sind das verantwortungslose Halter?
| Ich würde mich nicht trauen ein acht Wochen altes Kätzchen auf zu
nehmen, da
| ich denke, daß dieses noch unbedingt die Mutter braucht.

Wir haben jetzt den zweiten *Bauernhofkater*. Die Mama lag jeweils mit
den Babies in irgendeiner Scheune oder ähnlichem, jedenfalls nicht im
Haus. In beiden Fällen war die Mama spindeldürr und beim letzten sogar
erst knapp ein Jahr alt. Ich hatte jedenfalls das Gefühl, das sie nicht
genug zu fressen bekommen haben geschweige denn die Babies. Jeweils mit
6 Wochen haben die uns immer erzählt, die Babies würden schon richtiges
*Kitekat* fressen etc. In dieser Zeit fangen die Kleinen schon ganz gut
an zu klettern, so dass ich Höllenängste ausgestanden hätte, wenn ich
meine Schätzchen da gelassen hätte! Was auf so einem Bauernhof mit
Babykatzen, die nicht beaufsichtigt werden, passieren kann, konnte ich
mir nur zu lebhaft vorstellen. Also haben wir sie dann immer mit 6
Wochen schon abgeholt, auch mit dem Kommentar der Mutterbesitzer, dass
die Kätzchen nun endlich weg müssten. Zuhause haben sie dann natürlich
nichts Katzenfutterähnliches angerührt. Wir haben sie dann mit
Katzenmuttermilch zum anrühren, Dosenmilch und Schabemett aufgepäppelt.
Es sind auch trotzdem ganz stattliche Kater geworden! Sie konnten bzw.
können allerdings kein richtiges Miauen, sie *sprechen* eher mit uns.
Sie haben keine größeren Wesensstörungen davongetragen, außer die
übliche Terrorhaltung uns gegenüber und eine gewisse wählerische Haltung
beim Futter. Ich habe mir sagen lassen, das soll ja bei Katzen öfter
vorkommen :).

Grüße
Katrin, Pucki, Enzio
http://members.aol.com/katrinhome

Matthias Rauer

unread,
Aug 15, 2001, 3:34:42 PM8/15/01
to
Hallo Martin,
ich dachte anderen hätten da mehr Erfahrung aber nun gut: Einer der 4
Katerchen von Loulou hatte eine abgeknickte Vorderpfote. Es dauerte ca. 2
Wochen bis sie völlig normal war und erst dann benutzte er sie auch
richtig.
Also ich würde Abwarten, egal was ein einzelner Arzt sagt, wenn Du einen
anderen noch besucht hast und der kommt zum selben Schluss...

Gruss
Matthias und Mashan

PS: Alle 4 haben ein neues Zuhause gefunden, 2 werden Freigänger und 2 sind
zusammen als Wohnungskatzen mit Wochenendgartenhaus zusammen geblieben.
Mashan ist vor kurzem zu mir gezogen und besucht als einziger noch
regelmässig seine Mutter ( ich bringe ihn hin).

"Martin Meyer" <ma...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:9le37d$59n$04$1...@news.t-online.com...

Jessica Scheller

unread,
Aug 16, 2001, 5:17:45 AM8/16/01
to
Hallo Martin,

ich hatte auch mal ein Baby mit einer abgeknickten Vorderpfote. Es
konnte das Pfötchen nicht ausstrecken und drei befragte TÄ rieten, es
einzuschläfern. Da es aber trank und ein Einzelkind war, gaben wir ihm
eine Chance. Mein Freund hat den Masseur gespielt und das Pfötchen
täglich massiert und - siehe da: Als die Kleine anfing zu laufen war
das Pfötchen in Ordnung. Das Band war einfach zu kurz. Jetzt im
Nachhinein war die Antwort der Vets "Aber klar, das war ja logisch!"
Mein Kommentar dazu: A****

Viele Grüße

Jessi

P.S. Sunny, wie die Kätzin hieß, ist heute Freigänger

Anja Pannek

unread,
Aug 16, 2001, 5:47:01 AM8/16/01
to
Hallo Martin,


ich drück Euch allen jedenfalls ganz doll die Daumen! Und meine beiden Racker
alle 8 Pfoten! Schreib mal, wenn Du die Diagnose weißt - egal wie sie ausfällt.


Alles Gute wünschend


Anja mit Lara + Lilli


--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de

Martin Meyer

unread,
Aug 16, 2001, 1:27:08 PM8/16/01
to
Anja Pannek <a_pa...@web.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3b7b9699$1...@netnews.web.de...

> Hallo Martin,
>
>
> ich drück Euch allen jedenfalls ganz doll die Daumen! Und meine beiden
Racker
> alle 8 Pfoten! Schreib mal, wenn Du die Diagnose weißt - egal wie sie
ausfällt.
>
Ich komme gerade von der Tierärztin. Vorweg muß ich sage, daß ein
behindertes Kätzchen im laufe des heutigen Tages gestorben ist. Es war
gestern schon sehr schwach. Außerdem hat die Mutter die Kleinen umgelagert
wo sie etwas versteckter liegen und wir sie nicht mehr so sehen.
Ich bin also mit den beiden verbliebenden Katzenkindern und auf anraten der
Ärztin ohne die Mutter zu ihr gefahren. Sie bestätigte, daß das eine
Kätzchen gesund ist und war auch über das andere erstaunt. Da bei diesem im
Gegensatz zu dem Verstorbenen nur die Hinterbeine behindert sind und zwar in
der Form, daß sie nicht angewinkelt sondern ausgestreckt und leicht nach
innen gedreht sind, hat sie diese unter großem Gerschrei des Kätzchens (gut
das die Mutter nicht mit war)angewinkelt, mit Mull gepolstert und mit
Leukoplast fixiert. Das soll bis Sonnabend so bleiben, vorausgesetzt es
schwillt nichts an. Sonnabend müssen wir wieder hin. Sie sagte auch, daß das
die letzte Chance für die Katze sei ansonsten müsse sie eingeschläfert
werden. Ähnliche Sachen hätte sie schon gemacht und wäre auch schon
erfolgreich gewesen. Ich hoffe, daß dieKatzenmutter die Leukoplastschuhe
nicht auszieht.
Traurig war, daß die Mutter das tote Kind aus dem alten Lager, wo ich es
während des Arztbesuches schnell hingelegt hatte, wieder in ihr neues
Versteckt gelegt hatte.


Andrea Tillmann

unread,
Aug 16, 2001, 3:53:53 PM8/16/01
to
>Vorweg muß ich sage, daß ein
>behindertes Kätzchen im laufe des heutigen Tages gestorben ist

>Traurig war, daß die Mutter das tote Kind aus dem alten Lager, wo ich es


>während des Arztbesuches schnell hingelegt hatte, wieder in ihr neues
>Versteckt gelegt hatte.

:'-(

>Sie sagte auch, daß das
>die letzte Chance für die Katze sei ansonsten müsse sie eingeschläfert
>werden.

Wir drei drücken gaaaanz dolle die Daumen...
liebe Grüsse
Fortuna, Huggy und Andrea

Holger Bruns

unread,
Aug 16, 2001, 4:05:25 PM8/16/01
to
On Thu, 16 Aug 2001 19:27:08 +0200, "Martin Meyer" <ma...@gmx.net>
wrote:


>Ich komme gerade von der Tierärztin. Vorweg muß ich sage, daß ein
>behindertes Kätzchen im laufe des heutigen Tages gestorben ist. Es war
>gestern schon sehr schwach.

Ich krieg immer einen Kloß im Hals, wenn ich sowas lese. Sicher, ich
habe meine erste Katze auch einschläfern lassen, weil ihre Nieren für
immer den Geist aufgegeben haben. Da war nichts mehr zu machen, denn
für Katzen gibt es keine Dialyse zur Blutwäsche.

Aber deine kleine Tigerin war doch bis auf die Fehlstellung der Pfoten
gesund? Okay, ein Behandlungsversuch kostet Geld, ein paar hundert
Mark. Vielleicht habe ich da einen Tick, aber das Geld würde ich
ausgeben. Als mein Nicky einen mit Harngrieß verstopften Harnleiter
und außerdem einen schmerzhaft entzündeten Penis hatte, habe ich ja
auch ungefähr 400 Mark für Behandlung und Medikamente ausgegeben,
obwohl eine Einschläferung billiger und rechtens gewesen wäre. Ich
habe das nie bereut, und mein Nicky ist heute wieder ganz der alte.

HB

Ulrich Lang

unread,
Aug 16, 2001, 7:42:59 PM8/16/01
to
"Alex" <diary.o...@goldmail.de> schrieb:

>Ich lese und höre immer noch sehr oft, daß gerade Privatpersonnen Katzchen
>mit 8 Wochen von der Mutter trennen und sie weg geben.

unseren Burschi habe ich mit 8 Wochen aus einer Privathaltung (über
zwei Ecken vermittelt) bekommen. Wegen mir hätte er gerne noch 4
Wochen dort bleiben können, die Leute wollten die Kleinen aber los
werden, ich vermute mal stark, wegen der Wohnverhältnisse:
Mietwohnung, Fam. mit 3 Kindern, Schlangen im Terrarium. Nachdem mir
der Familienvater auch noch stolz seine Futterratten zeigte, schien es
mir auch besser, den Burschi gleich mitzunehmen...

>Ich würde mich nicht trauen ein acht Wochen altes Kätzchen auf zu nehmen, da
>ich denke, daß dieses noch unbedingt die Mutter braucht.
>

naja, so dramatisch muß es auch nicht sein: Burschi war hier gleich
aklimatisiert, fraß Naß- und Trockenfutter, ging aufs Katzenklo,
machte sich ans Spielzeug ran, hat nicht einmal nach seiner Mutter
geheult, wie das damals Hilde und Matz die ersten Nächte gemacht
haben. Sie waren allerdings erst 6 Wochen alt und mußten von der
Mutter weg, da sie eine wilde Mutter hatten.

schöne Grüße
Ulrich mit Sati und Burschi
http://beam.to/ulsi oder http://tiere.freepage.de/ulrichlang/
IRC: ulsi ICQ: 33653227

Anita Sprungk

unread,
Aug 17, 2001, 3:16:28 AM8/17/01
to
Holger Bruns wrote:

> Aber deine kleine Tigerin war doch bis auf die Fehlstellung der Pfoten

> gesund? [...]

Das weißt du doch gar nicht, Holger! Äußerlich erkennbare
Deformationen der Gliedmaßen sind meisten nicht alles. Sie
lassen durchaus den Schluss zu, dass innere Organe ebenfalls
geschädigt sein könnten - und es ja wohl auch waren, sonst
wäre die kleine Katze nicht von allein gestorben. Wenn es
sich um eine Nebenwirkung einer Narkose während der
Trächtigkeit handelte, wie Martin ja selbst vermutet, ist es
recht wahrscheinlich, dass die Behinderung sich nicht nur
auf die Beine beschränkte. Medikamentenwirkungen auf
Ungeborene können nun mal grausam sein.

Haltet euch doch bitte ein bisschen zurück mit Vorwürfen,
wenn ihr eigentlich viel zu wenig wisst und nur vermuten
könnt.

Gruß, Anita

Holger Bruns

unread,
Aug 17, 2001, 3:55:10 AM8/17/01
to
On Fri, 17 Aug 2001 09:16:28 +0200, Anita Sprungk
<spr...@t-online.de> wrote:

>Holger Bruns wrote:
>
>> Aber deine kleine Tigerin war doch bis auf die Fehlstellung der Pfoten
>> gesund? [...]
>
>Das weißt du doch gar nicht, Holger!

Es war ja auch eine Frage und kein Vorwurf. Sorry, wenn es so
rübergekommen ist.

Holger

Andreas Schmidt

unread,
Aug 17, 2001, 7:39:34 AM8/17/01
to
Hallo Martin,

> Sie sagte auch, daß das die letzte Chance für die Katze sei

was für eine Tierärztin :-(

> ansonsten müsse sie eingeschläfert werden.

Bitte schläfere das Kind nicht ein, wie Menschen können auch Tiere mit
Behinderung leben.

Ich würde gerne sagen: "Wo wohnst Du? Bitte gib es mir, bevor Du das
tust." Ich habe aber keine Amme und kann die kleine daher nicht
aufziehen.

Viele Grüsse
Andreas

Birgit Gaedigk

unread,
Aug 17, 2001, 8:39:45 AM8/17/01
to

"Anita Sprungk" <spr...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag news:9lig9b$b8g$04$1...@news.t-online.com...


> Haltet euch doch bitte ein bisschen zurück mit Vorwürfen,
> wenn ihr eigentlich viel zu wenig wisst und nur vermuten
> könnt.
>
> Gruß, Anita

Danke, Anita, du sprichst mir aus dem Herzen!

Gruß Birgit + Ginger + Rani + Smokie + Dusty


Martin Meyer

unread,
Aug 17, 2001, 12:09:07 PM8/17/01
to

Holger Bruns <hbr...@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3b7c260d...@news.cis.dfn.de...

Ich verstehe nicht. Die Katze ist von selber gestorben. Niemand hat sie
weder eingeschläfert noch irgendwie im Stich gelassen. Wäre sie am Leben
geblieben hätte ich sie mit zur Ärztin genommen aber so ging es leider
nunmal nicht mehr. Im gewissen Rahmen hätte es auch nicht am Geld gelegen,
aber die Frage stellte sich ja gar nicht erst..


Holger Bruns

unread,
Aug 17, 2001, 12:49:40 PM8/17/01
to
On Fri, 17 Aug 2001 18:09:07 +0200, "Martin Meyer" <ma...@gmx.net>
wrote:

>Ich verstehe nicht. Die Katze ist von selber gestorben. Niemand hat sie


>weder eingeschläfert noch irgendwie im Stich gelassen.

Dann habe ich dich mißverstanden, denn für mich las es sich so, als
hättest du sie einschläfern lassen und dich nur etwas pietätvoller
ausgedrückt.

HB

Michael Grimm

unread,
Aug 20, 2001, 5:29:47 PM8/20/01
to
Andreas Schmidt wrote:

> > Sie sagte auch, daß das die letzte Chance für die Katze sei
>
> was für eine Tierärztin :-(

Was läßt Dich beim geschilderten Vorgehen der TÄ zu diesem Emoticon
greifen?

> > ansonsten müsse sie eingeschläfert werden.
>
> Bitte schläfere das Kind nicht ein, wie Menschen können auch Tiere mit
> Behinderung leben.

Ein Mensch kann ein Leben im Rollstuhl verbringen, eine Katze nicht.
Wie soll eine Katze mit gelähmten Hinterläufen bspw. jemals mit Würde
aufs Klo "gehen" können? Wie sollte diese Katze überhaupt sich jemals
in Würde fortbewegen können?

Michael
--
Liebe Neuleser dieser Katzengruppe, helft bitte mit, diese Gruppe auch
in Zukunft lesens- und liebenswert zu halten. Wie? Ganz einfach! Nehmt
Euch ein halbe Stunde Zeit und lest folgenden Text für Anfänger durch:
http://www.drtk.net/nposting.html Danke!

Andreas Schmidt

unread,
Aug 21, 2001, 7:45:46 AM8/21/01
to
Hallo Michael,

Michael Grimm <tras...@odo.in-berlin.de> wrote in message news:<3B81814B...@odo.in-berlin.de>...

> > > Sie sagte auch, daß das die letzte Chance für die Katze sei

> > was für eine Tierärztin :-(

> Was läßt Dich beim geschilderten Vorgehen der TÄ zu diesem Emoticon
> greifen?

Ich hätte den ganzen Satz zitieren sollen:

"Sie sagte auch, daß das die letzte Chance für die Katze sei ansonsten
müsse sie eingeschläfert werden."

1. nach einem Versuch aufgeben?
2. bin ich der Meinung, dass eine Katze auch mit einer Behinderung
lieber lebt
als tot ist

> Ein Mensch kann ein Leben im Rollstuhl verbringen, eine Katze nicht.

Ich habe schon Hunde auf einem Rollbrettchen gesehen

> Wie soll eine Katze mit gelähmten Hinterläufen bspw. jemals mit Würde
> aufs Klo "gehen" können? Wie sollte diese Katze überhaupt sich jemals
> in Würde fortbewegen können?

1. War nicht von _gelähmten_ Hinterbeinen die Rede, sondern von
Verdrehten
2. Lieber unwürdig leben als würdig tot. Bis zu einer Grenze
natürlich, aber
beschränkte Fortbewegungsmöglichkeit und erschwerter Stuhlhgang
über-
schreiten diese Grenze IMO nicht

Viele Grüsse
Andreas

(mit ausgeprägtem Selbsterhaltungstrieb)

Michael Grimm

unread,
Aug 21, 2001, 2:29:10 PM8/21/01
to
Andreas Schmidt wrote:

> > Was läßt Dich beim geschilderten Vorgehen der TÄ zu diesem Emoticon
> > greifen?
>
> Ich hätte den ganzen Satz zitieren sollen:
>
> "Sie sagte auch, daß das die letzte Chance für die Katze sei ansonsten
> müsse sie eingeschläfert werden."
>
> 1. nach einem Versuch aufgeben?

Zweifelst Du an der Kompetenz der behandelnden TÄ, eine angeborene
Fehlstellung der Hinterläufe korrekt zu erkennen und diesbezüglich
eine korrekte Prognose abzugeben? Wenn ja, warum?

<9lgvqk$mlg$06$1...@news.t-online.com>:

| Ähnliche Sachen hätte sie schon gemacht und wäre auch schon
| erfolgreich gewesen.

Ich habe keinen Anlaß, an ihrer Kompetenz zu zweifeln, deshalb würde
ich ihrer Empfehlung folgen, und einen Welpen mit den geschilderten
Mißbildungen einschläfern lassen, wenn dieser letzte Versuch scheitern
sollte.

BTW, welcher zweite Versuch schwebt Dir eigentlich vor?

> 2. bin ich der Meinung, dass eine Katze auch mit einer Behinderung
> lieber lebt als tot ist

Ich akzeptiere Deine Meinung, nur werde ich Dir hierbei nicht folgen
können. Eine Katze wird mit jeder -nicht tödlichen- Behinderung leben,
wobei ich das aber in schweren Fällen mit dahinvegetieren umschreibe.
IMHO ist dies im vorliegenden Fall bereits erreicht, sofern die Therapie
der TÄ nicht anschlagen sollte und die beiden hinteren Extremitäten
weiterhin unbenutzbar bleiben.

> > Ein Mensch kann ein Leben im Rollstuhl verbringen, eine Katze nicht.
>
> Ich habe schon Hunde auf einem Rollbrettchen gesehen

Hund != Katze



> > Wie soll eine Katze mit gelähmten Hinterläufen bspw. jemals mit Würde
> > aufs Klo "gehen" können? Wie sollte diese Katze überhaupt sich jemals
> > in Würde fortbewegen können?
>
> 1. War nicht von _gelähmten_ Hinterbeinen die Rede, sondern von
> Verdrehten

<9lgvqk$mlg$06$1...@news.t-online.com>:

| Da bei diesem im Gegensatz zu dem Verstorbenen nur die Hinterbeine
| behindert sind und zwar in der Form, daß sie nicht angewinkelt sondern

~~~~~~~~~~~~~~~~~


| ausgestreckt und leicht nach innen gedreht sind, hat sie diese unter

| großem Gerschrei des Kätzchens [...] angewinkelt, mit Mull gepolstert
| und mit Leukoplast fixiert.

Ich habe mal das Entscheidende hervorgehoben. Diese Form der Miß-
bildung kommt einer Lähmung gleich.

> 2. Lieber unwürdig leben als würdig tot.

Einem Haustier gegenüber besteht aber auch eine Sorgfaltspflicht
hinsichtlich eines würdigen Todes bei unwürdigem Leben.

> Bis zu einer Grenze natürlich,

Natürlich.

> aber
> beschränkte Fortbewegungsmöglichkeit und erschwerter Stuhlhgang

> überschreiten diese Grenze IMO nicht

Hast Du einmal eine Katze gesehen, deren beide Hinterläufe krankheits-
bedingt gelähmt waren? Ihre Fortbewegungsmöglichkeit ist massivst be-
einträchtigt, das ist nicht nur eine "beschränkte". Ein derart rein-
liches Tier ist verdammt dazu, sich die Hosen vollscheißen zu müssen,
die es sich noch nicht einmal anschließend putzen kann.

Dies werde ich keiner Katze *dauerhaft* antun. Jedwede Kombination
dreier Extremitäten bietet ein katzengerechtes Leben, jedwede Zweier-
kombination IMHO nicht.

Andreas Schmidt

unread,
Aug 22, 2001, 7:42:19 AM8/22/01
to
Hallo Michael,

Michael Grimm <tras...@odo.in-berlin.de> wrote in message news:<3B82A876...@odo.in-berlin.de>...

> > 1. nach einem Versuch aufgeben?
>
> Zweifelst Du an der Kompetenz der behandelnden TÄ, eine angeborene
> Fehlstellung der Hinterläufe korrekt zu erkennen und diesbezüglich
> eine korrekte Prognose abzugeben? Wenn ja, warum?

Wenn ich ernsthaft krank wäre und mir würde der Arzt nur noch eine
letzte Chance geben, würde ich mindest noch eine zweite
Diagnose/Meinung einholen.

Diese Chance würde ich auch jedem meiner Haustiere geben

Weitere Gründe:

1.
Ich bin ein ausgeprägter Anhänder des "deux ex machina", dem Gott aus
der Maschine,

2.
Joschka, ein früherer Kater von mir, bemühe bitte Google für seine
Geschichte, nur kurz: hätte ich hier der ersten, der zweiten und auch
noch der dritten Diagnose (FIV, FIP, FIP) geglaubt, wäre er heute tot,
so aber lebt er glücklich und _gesund_ als Haus und Hofkatze in Basel

> | Ähnliche Sachen hätte sie schon gemacht und wäre auch schon
> | erfolgreich gewesen.
>
> Ich habe keinen Anlaß, an ihrer Kompetenz zu zweifeln, deshalb würde
> ich ihrer Empfehlung folgen, und einen Welpen mit den geschilderten
> Mißbildungen einschläfern lassen, wenn dieser letzte Versuch scheitern
> sollte.

Niemand ist vollkommen, auch die Ärztin nicht. Weil _sie_ keine andere
Möglichkeit kennt, einzuschläfern halte ich für falsch. Kompetenter
wäre es IMO gewesen einen Besuch bei der Tierklinik zu empfehlen.

Ich muss allerdings hinzufügen, dass ich von einer leichten bis
allenfalls Mittelschweren Gehbehinderung ausgegangen bin, mit der eine
Hauskatze IMO lieber lebt als tot ist.

> BTW, welcher zweite Versuch schwebt Dir eigentlich vor?

Ich bin kein TA, aber wie bereits beschrieben Zweitdiagnose/Tierklinik

> Ich akzeptiere Deine Meinung, nur werde ich Dir hierbei nicht folgen
> können. Eine Katze wird mit jeder -nicht tödlichen- Behinderung leben,
> wobei ich das aber in schweren Fällen mit dahinvegetieren umschreibe.

In Fall zu Fall gebe ich Dir dazu Recht, nur können wir die Katzen
dazu nicht fragen. Wie Du gelesen hast, habe ich von einer Grenze
gesprochen ab der auch ich ein Tier einschläfern lassen würde.
Letztendlich können wohl wir beide aus der Ferne nicht entscheiden ob
diese Grenze überschritten ist.

> IMHO ist dies im vorliegenden Fall bereits erreicht, sofern die Therapie
> der TÄ nicht anschlagen sollte und die beiden hinteren Extremitäten
> weiterhin unbenutzbar bleiben.

Also auch von Unbenutzbarkeit war nicht explizit die Rede, ich muss
zugeben ich kann mir die Behinderzung nicht bildhaft vorstellen, ich
bin mit meinem Optimismus davon ausgegangen, dass die Katze die Beine
noch bewegen und nutzen kann.

> > Ich habe schon Hunde auf einem Rollbrettchen gesehen

> Hund != Katze

Richtig, war aber nur ein Beispiel

> | Da bei diesem im Gegensatz zu dem Verstorbenen nur die Hinterbeine
> | behindert sind und zwar in der Form, daß sie nicht angewinkelt sondern
> ~~~~~~~~~~~~~~~~~
> | ausgestreckt und leicht nach innen gedreht sind, hat sie diese unter
> | großem Gerschrei des Kätzchens [...] angewinkelt, mit Mull gepolstert
> | und mit Leukoplast fixiert.
>
> Ich habe mal das Entscheidende hervorgehoben. Diese Form der Miß-
> bildung kommt einer Lähmung gleich.

Deine Markierung, erscheint bei mir vor einem Zeilenumbruch am
Zeilenende, markiert ist nichts. Sollte die Missbildung, wie Du sagst,
einer Lähmung gleichkommen und sich durch die Behandlung keine
Besserung eintreten, muss ich Dir zustimmen, dass auch ich Zweifel
daran habe, ob eine Katze ohne Hinterbeine glücklich/würdevoll leben
kann

> Einem Haustier gegenüber besteht aber auch eine Sorgfaltspflicht
> hinsichtlich eines würdigen Todes bei unwürdigem Leben.

Siehst Du ich habe da gewisse Schwierigkeiten für andere zu
entscheiden, wenn ich noch nicht mal weiss, wie ich mich für mich
entscheiden würde.

> Hast Du einmal eine Katze gesehen, deren beide Hinterläufe krankheits-
> bedingt gelähmt waren? Ihre Fortbewegungsmöglichkeit ist massivst be-
> einträchtigt, das ist nicht nur eine "beschränkte". Ein derart rein-
> liches Tier ist verdammt dazu, sich die Hosen vollscheißen zu müssen,
> die es sich noch nicht einmal anschließend putzen kann.

Eine Katze vom gegenüberliegenden Bauernhof hat sich offensichtlich
vor Wochen ihr Becken gebrochen, es hat mehrere Wochen gedauert, bis
sie sich wieder bewegen konnte und bei uns hat blicken lassen. Danach
hat es noch Tage gedauert bis wir sie greifen _und_ zum Tierarzt
bringen konnten. Obwohl der Bruch krumm zusammengewachsen ist und sie
nun mehr mit buckeligem Rücken und staksigen Hinterbeinen durch die
Gegend läuft, erreicht sie hohe Geschwindigkeiten und macht, wenn ich
sie sehe einen recht glücklichen und zufriedenen Eindruck.

Deux ex machina und diese Bauerskatze vor Augen haben mich zu dem
"Vorurteil" veranlast, auch in dem hier vorliegenden Falöl wäre das
einschläfern übereilt.

Vielleicht kann uns Martin ja mal sagen was sich ergeben hat, das
Wochenende ist ja bereits um

Viele Grüsse
Andreas

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