bei meiner Katze (wird 10 Jahre alt) hatte ich einen "Knoten" im seitlichen
Rückenbereich entdeckt, er ist relativ schnell gewachsen. (Er ist etwas
grösser als eine Walnuss). So daß ich dann am Freitag mit ihr zur Tierärztin
bin.
Nach dem Abtasten sagte die Tierärztin, es könnte durchaus ein Tumor sein.
Ein Tumor sei in dem Fall bei Katzen (im Unterschied zu Katern) immer
bösartig. Sie vermutet ein Fibrosarkom, sei sich aber nicht sicher und es
wurde gleich am Freitag noch eine Biopsie gemacht. Die Tierärztin schnitt
ein Stück von dem Gewebe raus, was jetzt zur histologischen Untersuchung
geht.
Als ich meine Katze wieder abholte, sagte mir die Tierärztin sehr
zuversichtlich, daß es sich auch um ein Fettgeschwulst (Lipom) handeln
könnte, sie es aber auf jeden Fall zur histologischen Untersuchung gibt.
Jetzt sitze ich natürlich hier und mache mir Sorgen.
Am Donnerstag bekomme ich das Ergebnis.
Ich habe schon einiges im Internet über Fibrosarkome und Lipome gelesen,
wäre aber sehr dankbar über weitere Informationen, auch über die Ursachen
und weitere Vorgehensweisen.
Über Fibrosarkome las ich, daß sie duch Spritzen verursacht werden können.
In diesem Rückenbereich bekam meine Suesse aber keine Spritze. Soweit ich
weiss zumindest, denn vor fast genau vor einem Jahr wurde sie wegen einer
Gebärmutterentzündung operiert, von der ich nicht weiss, wo die Spritzen
gesetzt wurden.
Ich habe zum Glück eine sehr gute Tierärztin, die mir aber natürlich meine
Angst nicht nehmen kann.
Vielen Dank erstmal.
(und natürlich einen guten Rutsch!)
Liebe Grüsse von Petra
"Petra Splettstoesser" <s08...@stud.uni-goettingen.de> schrieb
> bei meiner Katze (wird 10 Jahre alt) hatte ich einen "Knoten" im
seitlichen
> Rückenbereich entdeckt, er ist relativ schnell gewachsen.
> Als ich meine Katze wieder abholte, sagte mir die Tierärztin sehr
> zuversichtlich, daß es sich auch um ein Fettgeschwulst (Lipom) handeln
> könnte, sie es aber auf jeden Fall zur histologischen Untersuchung gibt.
Mach dich nur nicht verrückt und warte in Ruhe die Ergebnisse ab.
Donnerstag ist ja bald. Vielleicht kann ich dir ja Mut machen: Wir hatten
einen ähnlichen Knoten bei Dusty, unserem Kater, entdeckt. Er wurde sofort
ganz rausoperiert, da meine TA keine Zeit verlieren wollte. Bis die
Ergebnisse da waren, habe ich mich und die Katzen-NG verrückt gemacht....
Es bestand auch der Verdacht auf ein Fibrosarkom.
Unser Ergebnis war... gutartig. Es war einfach eine 'traumatische'
Verletzung, das bedeutet, er hat sich wohl irgendwo angestoßen, was beim
Spielen oder putzen schon mal passieren kann (er kippt gerne dabei um :-)).
Wie ich von anderen aus der NG gehört habe, ist das gar nicht selten.
Also, Kopf hoch, rutscht erst mal gut und berichte bitte, was die
Ergebnisse bringen.
Toi toi toi für euch
Olivia
Ich (catmix) kann dir leider auch nicht mehr sagen, als gestern im
#Katzen, möchte dich aber wenigstens willkommen heißen. Und dir natürlich
sagen, dass mit dir auf eine harmlose Geschwulst hoffe, oder Knoten
operativ entfernt werden kann.
> Ich habe zum Glück eine sehr gute Tierärztin, die mir aber natürlich meine
> Angst nicht nehmen kann.
Stimmt, solange ihr nichts genaueres wisst, ist das schwierig. Aber deine
TÄ hat ja, als sie das Gewebe gesehen hat, doch ein kleines bisschen
Hoffnung gesät. Warten wir also das Ergebnis ab und sehen dann weiter. Ich
würde mich freuen, wenn du dich dann wieder meldest. :-)
--
Gruß, Sabine (www.catmix.de)
Neu im Usenet? Kein Problem! http://learn.to/quote und
http://www.newuserinfo.org/einfuehrung/index.php
> bei meiner Katze (wird 10 Jahre alt) hatte ich einen "Knoten" im
> seitlichen Rückenbereich entdeckt, er ist relativ schnell gewachsen.
> (Er ist etwas grösser als eine Walnuss). [...]
> Nach dem Abtasten sagte die Tierärztin, es könnte durchaus ein Tumor
> sein. Ein Tumor sei in dem Fall bei Katzen (im Unterschied zu Katern)
> immer bösartig.
Also, *das* kann ich nun überhaupt nicht nachvollziehen, wieso hätte
eine Kätzin *immer* nur bösartige Tumore? Das ist in meinen Augen
falsch. Bist Du Dir sicher, die TÄ richtig verstanden zu haben?
> Die Tierärztin schnitt ein Stück von dem Gewebe raus, was jetzt zur
> histologischen Untersuchung geht.
Schön, denn nur damit bekommt man eine einigermaßen sichere Diagnose.
> Über Fibrosarkome las ich, daß sie duch Spritzen verursacht werden
> können.
Auch, auch! Es können sich aber auch Fibrosarkome entwickeln, die
niemals eine Spritze "sahen".
Viel Glück und daumendrückend,
Michael
--
Deine Artikel sprechen für Dich - sei stolz auf sie. Nimm Dir Zeit, wenn
Du einen Artikel schreibst. Vernachlässige nicht die Aufmachung Deines
Artikels. Lies bitte auch http://www.drtk-faq.de und vor allem
http://www.newuserinfo.org/einfuehrung/index.php Vielen Dank!
erst einmal bin ich erleichtert. Es ist weder ein Fibrosarkom noch ein
Lipom. Die Tage in Unsicherheit waren schrecklich für mich und meine Suesse.
Es handelt sich bei ihrer "Verhärtung" um eine chronische Entzündung, von
der das Labor aber auch keine weiteren genaueren Angaben machen konnte. Die
Tierärztin sagte, das käme manchmal vor das sich entzündetes Gewebe
irgendwie verhärtet und sich dann absetzt. Um was für eine Entzündung es
sich handelt und welches Gewebe entzündet ist, konnte wie gesagt weder die
Tierärztin noch das Labor feststellen.
Jetzt wird meine Suesse ab nächster Woche mit Antibiotika behandelt und die
Verhärtung weiter beobachtet. Wenn durch das Antibiotikum die Verhärtung
nicht zurück geht, muss es operativ entfernt werden.
Ich habe noch nie von so einer chronischen Entzündung gehört, weiss also
selbst auch nicht, was es sein könnte.
Vielleicht kennt jemand von Euch so etwas?
Bei der Blutuntersuchung wurde ein Diabetis festgestellt. In der Hinsicht
wird meine Tierärztin mich dann zwecks einer Diät nächste Woche beraten,
denn auch da stehe ich etwas ratlos vor.
Jedenfalls ein Danke an Euch und liebe Grüsse von
Petra und Frauchen
P.S.: Frauchen ist der Spitzname meiner Katze. Manche mögen sagen "wie
unpassend", aber sie ist nun mal die "Chefin" :)
ich glaube es ist ein Erfahrungswert meiner Tierärztin. Sie sagte es ja nach
dem Abtasten der Verhärtung, daß Tumore "derart" bei Katzen bösartig seien.
Wahrscheinlich meinte sie die, die sich so anfühlten wie die meiner Katze.
Sie bezog sich dabei auf die Verhärtung die sie bei meiner Katze fühlte und
nicht allgemein.
Danke für Dein Daumendrücken...hat soweit erstmal geholfen. Es ist kein
bösartiger Tumor, sondern eine chronische Entzündung.
Liebe Grüsse von Petra und Frauchen
Petra Splettstoesser wrote:
> Es ist kein bösartiger Tumor, sondern eine chronische Entzündung.
Hurra!:-) Ich kann mir vorstellen, wie erleichtert Du jetzt bist. Und wie
wird diese Entzündung behandelt?
Servus,
Sabine
> erst einmal bin ich erleichtert. Es ist weder ein Fibrosarkom noch ein
> Lipom [...] Es handelt sich bei ihrer "Verhärtung" um eine chronische
> Entzündung, von der das Labor aber auch keine weiteren genaueren Angaben
> machen konnte. Die Tierärztin sagte, das käme manchmal vor das sich
> entzündetes Gewebe irgendwie verhärtet [...]
> Vielleicht kennt jemand von Euch so etwas?
Ja, Joscha (+) hatte das auch mal, ausgelöst vermutlich durch eine etwas
verunglückte Injektion. Bei ihm wurde die Verhärtung operativ entfernt,
weil er vorher schon mal ein Fibrosarkom hatte und alles dafür sprach, dass
es sich um ein Rezidiv handelte. Die histologische Untersuchung ergab dann
aber eben nur eine entzündliche Verhärtung.
Gruß, Anita
Na Gott sei Dank *steinvomherzenfall*
> Es handelt sich bei ihrer "Verhärtung" um eine chronische Entzündung, von
> der das Labor aber auch keine weiteren genaueren Angaben machen konnte.
[...]
> Jetzt wird meine Suesse ab nächster Woche mit Antibiotika behandelt und die
> Verhärtung weiter beobachtet. Wenn durch das Antibiotikum die Verhärtung
> nicht zurück geht, muss es operativ entfernt werden.
Wollen wir mal hoffen, dass das Medikament anschlägt. Wenn nicht, drücken
wir halt nochmal die Daumen :-)
> Ich habe noch nie von so einer chronischen Entzündung gehört, weiss also
> selbst auch nicht, was es sein könnte.
> Vielleicht kennt jemand von Euch so etwas?
Nein, noch nicht.
> Bei der Blutuntersuchung wurde ein Diabetis festgestellt. In der Hinsicht
> wird meine Tierärztin mich dann zwecks einer Diät nächste Woche beraten,
> denn auch da stehe ich etwas ratlos vor.
Bei Katzen erhöht sich der Zuckerwert auch durch Stress, also z.Bsp.
TA-Besuch. Hatten wir bei Willi mal. Wir bekamen Teststäbchen mit und
sollten mit 3 tägigem Abstand 2x "Nüchternurin" testen. Und es war
tatsächlich falscher Alarm.
Soweit ich weiß, gibt es bei einer Blutuntersuchung einen
Wert(Fructosamin?), der Aufschluß darüber gibt, ob es sich um
"Stresszucker" handelt, oder ob der Zucker tatsächlich erhöht ist.
Wenn es soweit kommen sollte, dass du Hilfe brauchst - hier gibt es auch
jemanden, der sich hervorragend mit Diabetes bei Katzen auskennt. Nicht
wahr, Susanne? :-)
> P.S.: Frauchen ist der Spitzname meiner Katze. Manche mögen sagen "wie
> unpassend", aber sie ist nun mal die "Chefin" :)
Wie originell! :-)
> ich glaube es ist ein Erfahrungswert meiner Tierärztin. Sie sagte es
> ja nach dem Abtasten der Verhärtung, daß Tumore "derart" bei Katzen
> bösartig seien.
Du hattest aber von einem vermeintlichen geschlechtsspezifischen Unter-
schied berichtet: Kätzin ==> immer bösartig, Kater ==> nicht immer. und
das zweifele ich immer noch an :)
> Danke für Dein Daumendrücken...hat soweit erstmal geholfen. Es ist
> kein bösartiger Tumor, sondern eine chronische Entzündung.
Ich habe es gelesen, und ich freue mich für Euch.
Grüße,
Michael
P.S. Laß bitte immer das von demjenigen Posting stehen, auf das Du Dich
beziehst. Das vereinfacht es den Lesern Deines Postings. Danke.
ja, da hatte ich mich wohl etwas "lapidar" ausgedrückt. Was genau die TÄ
jetzt damit meinte, weiss ich nicht. Ich denke, sie bezog es auf das, was
sie bei meiner Katze abtastete. Eine allgemeine Aussage dazu ist wohl nicht
zu treffen und Du hast sicherlich recht damit, das es nicht zu
verallgemeinern ist.
Das mit dem Posting derjenigen stehen lassen, verstehe ich nicht. Ich habe
doch direkt auf Dein Posting geantwortet und das andere darunter gesetzt.
Mich bringen die "Zitate" vorher immer eher durcheinander.
> Das mit dem Posting derjenigen stehen lassen, verstehe ich nicht. Ich habe
> doch direkt auf Dein Posting geantwortet und das andere darunter gesetzt.
Bei Zweizeilern mag das angehen, für längliche Diskussionen ist es doch
einfacher, den Bezug direkt beim Komentar zu finden.
> Mich bringen die "Zitate" vorher immer eher durcheinander.
Liest Du von unten nach oben?
Gruß,
Raimund
--
Mein Pfotoalbum http://home.snafu.de/nisius/
> Bei Zweizeilern mag das angehen, für längliche Diskussionen ist es doch
> einfacher, den Bezug direkt beim Komentar zu finden.
Ja, stimmt schon. Ist etwas gewöhnungbedürftig. Ich habe jetzt alles
nachgelesen und hoffe es wird so gehen. Ein Versuch ist es wert :)
> > Mich bringen die "Zitate" vorher immer eher durcheinander.
>
> Liest Du von unten nach oben?
Nein, ich lese von oben nach unten.
> "Raimund Nisius" <r.ni...@snafu.de> schrieb:
>
>> Bei Zweizeilern mag das angehen, für längliche Diskussionen ist es
>> doch einfacher, den Bezug direkt beim Komentar zu finden.
>
> Ja, stimmt schon. Ist etwas gewöhnungbedürftig. Ich habe jetzt alles
> nachgelesen und hoffe es wird so gehen. Ein Versuch ist es wert :)
Yep. Kompliment, sieht doch gleich viel besser aus. So kann jeder auf
den ersten Blick erkennen, worüber wir gerade diskutieren. Daran
gewöhnst Du Dich garantiert ganz schnell :)
Grüße,
Michael
> ja, da hatte ich mich wohl etwas "lapidar" ausgedrückt. Was genau die
> TÄ jetzt damit meinte, weiss ich nicht. Ich denke, sie bezog es auf
> das, was sie bei meiner Katze abtastete. Eine allgemeine Aussage dazu
> ist wohl nicht zu treffen und Du hast sicherlich recht damit, das es
> nicht zu verallgemeinern ist.
Yep. Dann bin ich ja beruhigt, dachte schon, dat sei was Neues :)
> Das mit dem Posting derjenigen stehen lassen, verstehe ich nicht. Ich
> habe doch direkt auf Dein Posting geantwortet und das andere darunter
> gesetzt. Mich bringen die "Zitate" vorher immer eher durcheinander.
Und das hast Du ja schon schnell erledigt, danke.
Grüße,
Michael