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Iris-Melanom

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Monika Wolz

unread,
Jun 26, 2004, 7:45:42 AM6/26/04
to
Hallo,

unser Helmut macht mir Kummer. Er ist fünf Jahre alt und hatte bereits
als Baby einen dunklen Fleck am Irisrand seines linken Auges. Dieser
Fleck hat sich bis vor kurzem auch nicht verändert. Der TA hat uns
geraten, den Fleck zu beobachten und uns bei Veränderungen melden.

Vor einigen Tagen fiel uns nun auf, daß Helmut plötzlich mehrere
braune Flecken auf der Iris hat. Wir waren heute beim Doc, der
feststellte, daß der größte dieser Flecken leicht erhaben ist. Der TA
vermutet, daß es sich um ein beginnendes Iris-Melanom handelt.
Handlungsmöglichkeiten sieht er zur Zeit nicht. Sobald sich der
Zustand des Auges verschlechtert, müsse man aber damit rechnen, dass
das Auge entfernt werden muss. Wir sollen, wenn es nicht deutlich
schlechter wird, vierteljährlich zur Kontrolle kommen.

Ich wüßte nun gerne mehr über diese Erkrankung. All meine Bücher geben
dazu aber nichts her. Hat jemand Erfahrung oder weitere Informationen?

Monika mit Mäxchen, Maurice, Wanja, Helmut, Spinelli, Coco und Lennie

__
Der Kater, gottlob, ist vergänglich.
Doch Katzen hat man lebenslänglich. (Eugen Roth)

Michael Grimm

unread,
Jun 26, 2004, 1:33:28 PM6/26/04
to
Monika Wolz (mo...@s.netic.de) wrote:

> Der TA vermutet, daß es sich um ein beginnendes Iris-Melanom handelt.
> Handlungsmöglichkeiten sieht er zur Zeit nicht. Sobald sich der
> Zustand des Auges verschlechtert, müsse man aber damit rechnen, dass
> das Auge entfernt werden muss. Wir sollen, wenn es nicht deutlich
> schlechter wird, vierteljährlich zur Kontrolle kommen.

Am besten wäre es, ihr könntet regelmäßig Aufnahmen des Auges mit
ausreichender Vergößerung anfertigen, damit man sofort eine Vergößerung
bzw. Ausbreitung der braunen Flecken erkennen kann.

> Ich wüßte nun gerne mehr über diese Erkrankung. All meine Bücher geben
> dazu aber nichts her. Hat jemand Erfahrung oder weitere Informationen?

Auf http://home.flash.net/~anmleyz/iris.htm (englisch) kannst Du einiges
darüber nachlesen. Hier wird auch darauf hingewiesen, daß es derzeit
umstritten ist, ob man bei einer eindeutigen Diagnose eines Iris-
Melanoms das Auge sofort entfernt, oder ob man zunächst abwartet und
das Auge beobachtet und erst dann entfernt, wenn die ersten Zeichen
eines Glaukoms (erhöhter Augeninnendruck) oder gar einer Uveitis
(Entzündung aller Augenstrukturen) zu erkennen sind.

Eine bekannte Augenspezialisten vertritt meines Wissens die zweite
abwartende Variante.

Viel Glück und Grüße,
Michael
--
Heute im Angebot der ATK: Biologisch abbaubare Stirn-Chakra-Politur

Michael Grimm

unread,
Jun 26, 2004, 2:15:16 PM6/26/04
to
Monika Wolz (mo...@s.netic.de) wrote:

[Superseded. Wichtige Auslassung ergänzt]

> Der TA vermutet, daß es sich um ein beginnendes Iris-Melanom handelt.
> Handlungsmöglichkeiten sieht er zur Zeit nicht. Sobald sich der
> Zustand des Auges verschlechtert, müsse man aber damit rechnen, dass
> das Auge entfernt werden muss. Wir sollen, wenn es nicht deutlich
> schlechter wird, vierteljährlich zur Kontrolle kommen.

Am besten wäre es, ihr könntet regelmäßig Aufnahmen des Auges mit


ausreichender Vergößerung anfertigen, damit man sofort eine Vergößerung
bzw. Ausbreitung der braunen Flecken erkennen kann.

> Ich wüßte nun gerne mehr über diese Erkrankung. All meine Bücher geben


> dazu aber nichts her. Hat jemand Erfahrung oder weitere Informationen?

Auf http://home.flash.net/~anmleyz/iris.htm (englisch) kannst Du einiges


darüber nachlesen. Hier wird auch darauf hingewiesen, daß es derzeit
umstritten ist, ob man bei einer eindeutigen Diagnose eines Iris-
Melanoms das Auge sofort entfernt, oder ob man zunächst abwartet und
das Auge beobachtet und erst dann entfernt, wenn die ersten Zeichen
eines Glaukoms (erhöhter Augeninnendruck) oder gar einer Uveitis
(Entzündung aller Augenstrukturen) zu erkennen sind.

Eine bekannte Augenspezialistin hier in Berlin vertritt meines Wissens

Monika Wolz

unread,
Jun 26, 2004, 2:56:37 PM6/26/04
to
Michael Grimm <tras...@odo.in-berlin.de> schrieb:

>Am besten wäre es, ihr könntet regelmäßig Aufnahmen des Auges mit
>ausreichender Vergößerung anfertigen, damit man sofort eine Vergößerung
>bzw. Ausbreitung der braunen Flecken erkennen kann.

Das können wir versuchen. Die Flecken haben sich in den letzten Tagen
jedenfalls extrem vermehrt. Das ganze Auge ist dunkel gesprenkelt. Der
Tumor sitzt aber auf dem "ältesten" Pigmentfleck, den er schon als
Baby hatte.

>Auf http://home.flash.net/~anmleyz/iris.htm (englisch) kannst Du einiges
>darüber nachlesen.

Danke, das ist wirklich informativ.

>Hier wird auch darauf hingewiesen, daß es derzeit
>umstritten ist, ob man bei einer eindeutigen Diagnose eines Iris-
>Melanoms das Auge sofort entfernt, oder ob man zunächst abwartet und
>das Auge beobachtet und erst dann entfernt, wenn die ersten Zeichen
>eines Glaukoms (erhöhter Augeninnendruck) oder gar einer Uveitis
>(Entzündung aller Augenstrukturen) zu erkennen sind.
>
>Eine bekannte Augenspezialistin hier in Berlin vertritt meines Wissens
>die zweite abwartende Variante.

Ich schätze, mein TA auch. Er meinte bei Anzeichen für Entzündungen,
Ausfluß oder blutunterlaufenem oder hervortretendem Auge (daran
erkennt man ja meines Wisses ein unbehandeltes Glaukom) sofort kommen,
ansonsten alle drei Monate kontrollieren. Als Laie hat man es
allerdings schwer, einen eigenen Standpunkt zu finden wenn auch die
Experten streiten.

Es fällt mir auch schwer, zu akzeptieren, dass unser Helmut Krebs hat,
vielleicht sein Auge verliert oder Schlimmeres und ich bis dahin
einfach nur abwarten und hoffen kann, dass es nicht so schnell geht.

Beim Menschen ist die Wahrscheinlichkeit von Metastasen bei einem
Iris-Melanom ja sehr gering. Gilt das auch für Katzen?

Ich danke dir für deine schnelle und hilfreiche Antwort!

Viele Grüße

Monika mit Mäxchen, Maurice, Wanja, Helmut, Spinelli, Coco und Lennie

--
Jeder, der eine Weile mit einer Katze zusammengelebt hat, weiß, dass
sie unendlich viel Geduld mit den Grenzen des menschlichen Verstandes
haben. (Cleveland Amory)

Michael Grimm

unread,
Jun 26, 2004, 3:19:14 PM6/26/04
to
Monika Wolz (mo...@s.netic.de) wrote:

> Michael Grimm <tras...@odo.in-berlin.de> schrieb:

>> Am besten wäre es, ihr könntet regelmäßig Aufnahmen des Auges mit
>> ausreichender Vergößerung anfertigen, damit man sofort eine
>> Vergößerung bzw. Ausbreitung der braunen Flecken erkennen kann.
>
> Das können wir versuchen.

Gut, aber ...

> Die Flecken haben sich in den letzten Tagen jedenfalls extrem
> vermehrt. Das ganze Auge ist dunkel gesprenkelt. Der Tumor sitzt aber
> auf dem "ältesten" Pigmentfleck, den er schon als Baby hatte.

... angesichts dieses Umstandes möchte ich doch zu bedenken geben, ihn
vielleicht doch einmal einem Spezialisten vorzustellen. Nach meinen
Unterlagen wächst der Tumor sehr langsam über Monate oder Jahre hinweg.

,---- Ich zitiere einmal aus [1], meine Kommentare in ()
| Ein Ausbreitungs- oder Konfluenzverhalten (Flecken gehen ineinander
| über) der Pigmentflecken oder eine Verdickung der Iris ist als
| klinisches Anzeichen einer möglichen Transformation der Naevi
| (Muttermal, hier Fehlbildung der Irisoberfläche) in einen melano-
| zytären (von den pigmentbildenden Zellen ausgehender) Tumor zu
| interpretieren. [...] Sobald einzelne Naevi wachsen, konfluieren oder
| Dickenzunahme zeigen, ist die frühzeitige Enukleation (Augenentnahme)
| indiziert.
`----



>> Eine bekannte Augenspezialistin hier in Berlin vertritt meines
>> Wissens die zweite abwartende Variante.
>
> Ich schätze, mein TA auch.

s.o.

> Er meinte bei Anzeichen für Entzündungen,
> Ausfluß oder blutunterlaufenem oder hervortretendem Auge (daran
> erkennt man ja meines Wisses ein unbehandeltes Glaukom) sofort kommen,

Yep.

> ansonsten alle drei Monate kontrollieren. Als Laie hat man es
> allerdings schwer, einen eigenen Standpunkt zu finden wenn auch die
> Experten streiten.

Ja. Ich kann auch nur empfehlen, angesichts des mir jetzt neuen Wissens-
standes eine Expertin zu bemühen.

> Es fällt mir auch schwer, zu akzeptieren, dass unser Helmut Krebs hat,
> vielleicht sein Auge verliert oder Schlimmeres und ich bis dahin
> einfach nur abwarten und hoffen kann, dass es nicht so schnell geht.

Ich drücke ihm jedenfalls alle Daumen.

> Beim Menschen ist die Wahrscheinlichkeit von Metastasen bei einem
> Iris-Melanom ja sehr gering. Gilt das auch für Katzen?

Leider nein. Allerdings kann ich Dir nicht sagen, wie stark sie
metastasieren. Was sagt der TA?

Viel Glück,
Michael

[1] Kessler, "Kleintieronkologie", Parey Verlag, Berlin 2000
--
Heute im Angebot der ATK: Aderlaß nach Hildegard von Bingen

Monika Wolz

unread,
Jun 26, 2004, 5:09:40 PM6/26/04
to
Michael Grimm <tras...@odo.in-berlin.de> schrieb:

>Monika Wolz (mo...@s.netic.de) wrote:
>
>... angesichts dieses Umstandes möchte ich doch zu bedenken geben, ihn
>vielleicht doch einmal einem Spezialisten vorzustellen. Nach meinen
>Unterlagen wächst der Tumor sehr langsam über Monate oder Jahre hinweg.
>
>,---- Ich zitiere einmal aus [1], meine Kommentare in ()
>| Ein Ausbreitungs- oder Konfluenzverhalten (Flecken gehen ineinander
>| über) der Pigmentflecken oder eine Verdickung der Iris ist als
>| klinisches Anzeichen einer möglichen Transformation der Naevi
>| (Muttermal, hier Fehlbildung der Irisoberfläche) in einen melano-
>| zytären (von den pigmentbildenden Zellen ausgehender) Tumor zu
>| interpretieren. [...] Sobald einzelne Naevi wachsen, konfluieren oder
>| Dickenzunahme zeigen, ist die frühzeitige Enukleation (Augenentnahme)
>| indiziert.
>`----

Klingt nicht gut...



>Ja. Ich kann auch nur empfehlen, angesichts des mir jetzt neuen Wissens-
>standes eine Expertin zu bemühen.

Dann werde ich meinen TA am besten nochmals darauf ansprechen und ihn
bitten, mir jemanden zu empfehlen.

>> Beim Menschen ist die Wahrscheinlichkeit von Metastasen bei einem
>> Iris-Melanom ja sehr gering. Gilt das auch für Katzen?
>
>Leider nein. Allerdings kann ich Dir nicht sagen, wie stark sie
>metastasieren. Was sagt der TA?
>

Ich war heute morgen wie vor den Kopf geschlagen als das Wort
Iris-Melanom fiel. Die Fragen kamen erst später.

>Viel Glück,

Danke fürs Daumendrücken und die schnelleAntwort.

Monika mit Mäxchen, Maurice, Wanja, Helmut, Spinelli, Coco und Lennie

--
Wer weiß, ob meine Katze, wenn ich mit ihr spiele, sich nicht mehr mit
mir amüsiert, als ich mich mit ihr? (Michel de Montaigne)

Sabine Dem

unread,
Jun 26, 2004, 5:12:03 PM6/26/04
to
Michael Grimm wrote:
> Am besten wäre es, ihr könntet regelmäßig Aufnahmen des Auges mit
> ausreichender Vergößerung anfertigen, damit man sofort eine Vergößerung
> bzw. Ausbreitung der braunen Flecken erkennen kann.

Hm, Krümel hat auch ein paar Flecken auf der Iris des linken Auges,
eigentlich schon immer. Jetzt kommt es mir vor, als ob es mehr geworden
sind. Ich habe heute (ohne Kater) mit meiner TÄ darüber gesprochen. Sie hat
gemeint, es können Pigmentflecken sein, die besonders bei roten Tieren im
Alter auftreten. Im Juli müssen wir mit Mia zum Impfen hin, da nehm ich den
Kater mit und laß das Auge ansehen.

--
Servus, Sabine

Meine Katzen, Meerschweinchen, Käfigbau, Gastkatzen:
http://fb-trurl.dyndns.org/~sabine/

Petra Plaumann

unread,
Jun 26, 2004, 5:42:21 PM6/26/04
to
Sabine Dem schrieb:

> Michael Grimm wrote:
>> Am besten wäre es, ihr könntet regelmäßig Aufnahmen des Auges mit
>> ausreichender Vergößerung anfertigen, damit man sofort eine Vergößerung
>> bzw. Ausbreitung der braunen Flecken erkennen kann.
>
> Hm, Krümel hat auch ein paar Flecken auf der Iris des linken Auges,
> eigentlich schon immer. Jetzt kommt es mir vor, als ob es mehr geworden
> sind. Ich habe heute (ohne Kater) mit meiner TÄ darüber gesprochen. Sie hat
> gemeint, es können Pigmentflecken sein,

Manchmal finde ich es ziemlich gruselig drtk zu lesen. Weil man sehr
viel davon erfährt, was alles sein könnte. :(

Carlo hat auch seit vielen Jahren einen dunklen Fleck auf dem linken
Auge. Vom TA bisher als Pigmentfleck diagnostiziert. Allerdings mit der
Maßgabe der Beobachtung, ob er sich vergrößert. Und vergrößert hat er
sich im letzten Jahr eindeutig. Ich habe mir heute ebenfalls auf die
Fahne geschrieben, diesen Fleck demnächst nochmals kontrollieren zu
lassen.

@Monika: ich drücke fest die Daumen für Helmut.

Grüße
Petra + 4Katers
--
Die Katzenbande ist online zu sehen unter:
http://www.katzenbande.com
Fotos: Kater, Gastkatzen, Freigehege, Makros, Garten
Fotoupdate: 20.06.2004

Michael Grimm

unread,
Jun 26, 2004, 7:23:20 PM6/26/04
to
Monika Wolz (mo...@s.netic.de) wrote:

> Michael Grimm <tras...@odo.in-berlin.de> schrieb:

>>,---- Ich zitiere einmal aus [1], meine Kommentare in ()
>
> Klingt nicht gut...

Ich habe meine Literaturstellen zitiert, ich habe keinen blassen
Schimmer, ob es auf ihn zutrifft, wie Du sicher weißt ...



>> Ja. Ich kann auch nur empfehlen, angesichts des mir jetzt neuen

>> Wissensstandes eine Expertin zu bemühen.


>
> Dann werde ich meinen TA am besten nochmals darauf ansprechen und ihn
> bitten, mir jemanden zu empfehlen.

Vielleicht reicht es auch, wenn er eine Spezialistin zu Rate zieht.

>>> Beim Menschen ist die Wahrscheinlichkeit von Metastasen bei einem
>>> Iris-Melanom ja sehr gering. Gilt das auch für Katzen?
>>
>> Leider nein. Allerdings kann ich Dir nicht sagen, wie stark sie
>> metastasieren. Was sagt der TA?
>
> Ich war heute morgen wie vor den Kopf geschlagen als das Wort
> Iris-Melanom fiel. Die Fragen kamen erst später.

Kann ich nachvollziehen. Zum Glück hatte ich den Vorteil, Zarahs finale
Diagnose über Wochen hinweg reifen zu sehen ... :-(

Kopf hoch,
Michael
--
Heute im Angebot der ATK: Aura-Clearing durch Fern-Reiki

Michael Grimm

unread,
Jun 26, 2004, 7:28:12 PM6/26/04
to
Sabine Dem (sabin...@ping.at) wrote:

> Michael Grimm wrote:

>> Am besten wäre es, ihr könntet regelmäßig Aufnahmen des Auges mit
>> ausreichender Vergößerung anfertigen, damit man sofort eine
>> Vergößerung bzw. Ausbreitung der braunen Flecken erkennen kann.
>
> Hm, Krümel hat auch ein paar Flecken auf der Iris des linken Auges,
> eigentlich schon immer. Jetzt kommt es mir vor, als ob es mehr
> geworden sind. Ich habe heute (ohne Kater) mit meiner TÄ darüber
> gesprochen. Sie hat gemeint, es können Pigmentflecken sein, die
> besonders bei roten Tieren im Alter auftreten.

Die meisten Pigmentflecken sind *harmlos*, ehrlich! Laß ihn beobachten,
aber laß Dich bitte nicht verunsichern. Diese üblen Komplikationen sind
selten, sehr, sehr selten. Betroffene wird das sicher nicht trösten, ich
weiß :-(

Grüße,
Michael
--
Heute im Angebot der ATK: Therapeutisches Aquarell-Niesen in der Eifel

Michael Grimm

unread,
Jun 26, 2004, 7:29:32 PM6/26/04
to
Petra Plaumann (Das-...@nurfuerspam.de) wrote:

> Sabine Dem schrieb:
>> Michael Grimm wrote:

>>> Am besten wäre es, ihr könntet regelmäßig Aufnahmen des Auges mit
>>> ausreichender Vergößerung anfertigen, damit man sofort eine
>>> Vergößerung bzw. Ausbreitung der braunen Flecken erkennen kann.
>>
>> Hm, Krümel hat auch ein paar Flecken auf der Iris des linken Auges,
>> eigentlich schon immer. Jetzt kommt es mir vor, als ob es mehr
>> geworden sind. Ich habe heute (ohne Kater) mit meiner TÄ darüber
>> gesprochen. Sie hat gemeint, es können Pigmentflecken sein,
>
> Manchmal finde ich es ziemlich gruselig drtk zu lesen. Weil man sehr
> viel davon erfährt, was alles sein könnte. :(

Kenne ich! Ich las vor vielen Jahren ein Buch über Tropenmedizin, als
ich mich aufmachte, ein paar Monate durch Südostasien zu reisen. Ich
hatte einen Heidenrespekt vor diesen dort gedeihenden, grauenvollen
Parasiten! Selbstredend hatte ich mir nichts Gravierendes eingefangen.
Trotzdem war dieses Buch heftig, für mich aber auch extrem spannend ;-)

> Carlo hat auch seit vielen Jahren einen dunklen Fleck auf dem linken
> Auge. Vom TA bisher als Pigmentfleck diagnostiziert. Allerdings mit
> der Maßgabe der Beobachtung, ob er sich vergrößert. Und vergrößert hat
> er sich im letzten Jahr eindeutig. Ich habe mir heute ebenfalls auf
> die Fahne geschrieben, diesen Fleck demnächst nochmals kontrollieren
> zu lassen.

Think positive, es wird ein Pigmentfleck sein, und sonst gar nichts!

Grüße,
Michael
--
Heute im Angebot der ATK: Himalaya-Kristall-Installationen

Ulrike Pasching

unread,
Jun 27, 2004, 2:46:26 AM6/27/04
to
"Sabine Dem" schrieb:

>
> Hm, Krümel hat auch ein paar Flecken auf
>der Iris des linken Auges, eigentlich schon immer.

Unsere Puppi (Russisch Blau, grüne Augen) entwickelte im Alter von 4
Monaten einen bräunlichne Fleck in der Iris. Wir fuhren damals in die
VetMed zu Prof. Walde, der meinte, man solle den Fleck beobachten, ob
er sich vergrößere. Im Laufe der Jahre vergrößerte sich der Fleck
langsam, kaum merkbar (fotografieren ist eine gute Idee!). Puppi mußte
mit 15 Jahren wegen Nierenversagens eingeschläfert werden. Der Fleck
war um ca. 1/3 größer als in ihrer Jugend, machte aber nie Beschwerden
oder entwickelte sich zu einem Melanom.

Gruß Ulli

Sabine Dem

unread,
Jun 27, 2004, 4:07:10 AM6/27/04
to
Ulrike Pasching wrote:
> Der Fleck war um ca. 1/3 größer als in ihrer Jugend, machte aber nie
>Beschwerden oder entwickelte sich zu einem Melanom.

Danke. Wirklich Sorgen mach ich mir eh nicht, Wim hatte auch zeitlebens
einen kleinen braunen Fleck im Auge. Meine TÄ soll sich das anschauen,
schadet ja nix. Wir haben Krümel ja auch schon einmal extra hingeschleppt,
nur um uns sagen zu lassen, daß Katzen natürlich auch einen Nabel haben,
man sieht ihn nur nicht überall so gut wie auf weißen Katerbäuchen. ;-)

Sabine Dem

unread,
Jun 27, 2004, 4:10:12 AM6/27/04
to
Petra Plaumann wrote:
> Manchmal finde ich es ziemlich gruselig drtk zu lesen. Weil man sehr
> viel davon erfährt, was alles sein könnte. :(

Je mehr man liest oder mit Leuten spricht, desto mehr erfährt man auch,
Gutes wie Schlechtes. Dafür reagiert man aber vielleicht auch schneller,
wenn eine Katze irgendein geändertes Verhalten zeigt.

> Ich habe mir heute ebenfalls auf die
> Fahne geschrieben, diesen Fleck demnächst nochmals kontrollieren zu
> lassen.

Das schadet ja nichts.

> @Monika: ich drücke fest die Daumen für Helmut.

Ich natürlich auch. Ich hoffe sehr, daß er nicht sein Auge verliert,
andererseits kommen Katzen auch damit gut zurecht.

Sabine Dem

unread,
Jun 27, 2004, 4:12:57 AM6/27/04
to
Michael Grimm wrote:
> Kenne ich! Ich las vor vielen Jahren ein Buch über Tropenmedizin, als
> ich mich aufmachte, ein paar Monate durch Südostasien zu reisen. Ich
> hatte einen Heidenrespekt vor diesen dort gedeihenden, grauenvollen
> Parasiten! Selbstredend hatte ich mir nichts Gravierendes eingefangen.
> Trotzdem war dieses Buch heftig, für mich aber auch extrem spannend ;-)

Ein bißchen Vorsicht schadet ja auch nicht, wenn sie nicht zur Hysterie
ausartet. Ich wundere mich schon immer wieder über Leute, die tropische
Länder ohne die geringste Gesundheitsvorsorge bereisen und oft nicht einmal
über die hygienischen Zustände dort und Vorsichtmaßnahmen informiert sind.

> Think positive, es wird ein Pigmentfleck sein, und sonst gar nichts!

Das denke ich mir auch. Im Zweifelsfall bin ich eine vorsichtige Optimistin.
;-)

Anette Bender

unread,
Jun 27, 2004, 5:04:28 AM6/27/04
to

> Wir haben Krümel ja auch schon einmal extra hingeschleppt,
> nur um uns sagen zu lassen, daß Katzen natürlich auch einen Nabel haben,
> man sieht ihn nur nicht überall so gut wie auf weißen Katerbäuchen. ;-)

*lol* man lernt nie aus :o))
--
Anette
http://anben.ag.vu/


Monika Wolz

unread,
Jun 27, 2004, 6:03:37 AM6/27/04
to
Michael Grimm <tras...@odo.in-berlin.de> schrieb:

>Monika Wolz (mo...@s.netic.de) wrote:
>
>Ich habe meine Literaturstellen zitiert, ich habe keinen blassen
>Schimmer, ob es auf ihn zutrifft, wie Du sicher weißt ...
>

Es ist in jedem Fall ein wichtiger Hinweis, den ich mit meinem TA
besprechen werde.

>Vielleicht reicht es auch, wenn er eine Spezialistin zu Rate zieht.

In der Tierklinik, in die wir mit Helmut gehen, war bis letztes Jahr
eine Assistenzärztin tätig, die über Ophtalmologie promoviert hat und
die Helmuts Auge im Zuge der jährlichen Routinechecks zwei mal
eingehend untersucht hat. Sie war die erste, die die Möglichkeit einer
Entartung der damals sichtbaren Flecken zart angedeutet hat.
Vielleicht kann er die Dame mal anrufen.

Außerdem ist dort eine andere Ärztin beschäftigt, die ihre Diss. über
Onkologie bei Katzen geschrieben hat. Ich denke, das müßte uns doch
weiterbringen.


>>
>> Ich war heute morgen wie vor den Kopf geschlagen als das Wort
>> Iris-Melanom fiel. Die Fragen kamen erst später.
>
>Kann ich nachvollziehen. Zum Glück hatte ich den Vorteil, Zarahs finale
>Diagnose über Wochen hinweg reifen zu sehen ... :-(
>

Wir haben ähnliches hier auch schon erlebt. Es bleibt trotzdem ein
Verlust, über den man erst mal hinwegkommen muß.

Weißt du, Helmut wirkt vollkommen gesund: Er war in seinem ganzen
Leben nicht ein mal krank. Er ist verspielt, verschmust und genauso
schrullig wie immer. Gestern Abend kam er nach erfolgreicher
Mottenjagd auf dem Balkon laut meckernd zu meinem Mann und nuckelte
ihm tretelnd und hingebungsvoll das T-Shirt nass. Heute hat er sich,
nachdem wir aufgestanden sind, sofort unter die Bettdecke verzogen und
wird dort bis heute Abend schlafen. Es ist alles so wie immer. Das
paßt einfach nicht zu der Diagnose "Krebs" und ich kann mir nicht
vorstellen, ihn in seinem jetzigen Zustand zum TA zu bringen, um ihm
ein Auge herausoperieren zu lassen.

>Kopf hoch,

Danke, auch an Sabine, Petra und all die anderen, die Daumen drücken.
Ein Foto von Helmchen gibt es übrigens auf Gundas Homepage unter
http://katzennothilfe.de/felidae/gedichte/geschichten/wanja.htm .
Helmut ist der Weiß/Getigerte auf dem Doppelporträt, der Tiger ist
Wanja.

Viele Grüße

Monika mit Mäxchen, Maurice, Wanja, Helmut, Spinelli, Coco und Lennie

--
Gott schuf die Katze, damit der Mensch einen Tiger zum Streicheln hat.
(Victor Hugo)

Holger Bruns

unread,
Jun 27, 2004, 8:38:49 AM6/27/04
to
On Sat, 26 Jun 2004 20:56:37 +0200, Monika Wolz <mo...@s.netic.de> wrote:

>Ich schätze, mein TA auch. Er meinte bei Anzeichen für Entzündungen,
>Ausfluß oder blutunterlaufenem oder hervortretendem Auge (daran
>erkennt man ja meines Wisses ein unbehandeltes Glaukom)

Wäre schön. Ein Glaukom erkennt man leider nur am völlig schmerzlosen und
zu hohem Augeninnendruck, sowie bei nicht vorgenommener Behandlung an der
fortschreitenden Einengung des Sehfeldes, bis hin zur Erblindung.

Holger

Monika Wolz

unread,
Jun 27, 2004, 10:01:18 AM6/27/04
to
hbr...@gmx.de (Holger Bruns) schrieb:

Klassische Zeichen eines Glaukoms bei der Katze sind neben dem
erhöhten Augeninnendruck, den man zwar messen, aber nicht sehen kann,
die Vergrößerung der Pupille und ein gerötetes, stärker durchblutetes
Auge. [1]

Unsere Pflegekatze Minka hatte ein unbehandeltes Glaukom. Das war
deutlich zu sehen. Da war das Auge allerdings schon erblindet :-(

Monika mit Mäxchen, Maurice, Wanja, Helmut, Spinelli, Coco und Lennie

[1] Hartmann/Steidl: Patient Katze,Reutlingen 2001

Sibylle Künnert

unread,
Jun 27, 2004, 10:19:35 AM6/27/04
to
Hi!

Wir haben Krümel ja auch schon einmal extra hingeschleppt,
nur um uns sagen zu lassen, daß Katzen natürlich auch einen Nabel haben,
man sieht ihn nur nicht überall so gut wie auf weißen Katerbäuchen. ;-)
    
*lol*  man lernt nie aus :o))
Mein Kartäuserkater hat an genau der Stelle einen weißen Fleck - dürfte ein Kartäuser eigentlich nicht haben, sieht aber sehr niedlich aus ;-)

Sibylle mit 3 Fellnasen

Michael Grimm

unread,
Jun 27, 2004, 5:12:09 PM6/27/04
to
Sabine Dem (sabin...@ping.at) wrote:

> Michael Grimm wrote:

> Ich wundere mich schon immer wieder über Leute, die tropische Länder
> ohne die geringste Gesundheitsvorsorge bereisen und oft nicht einmal
> über die hygienischen Zustände dort und Vorsichtmaßnahmen informiert
> sind.

Tja, meist geht es ja auch einigermaßen glimpflich aus. Leider aber auch
viel zu häufig tödlich :-(

>> Think positive, es wird ein Pigmentfleck sein, und sonst gar nichts!
>
> Das denke ich mir auch. Im Zweifelsfall bin ich eine vorsichtige
> Optimistin. ;-)

Wie gesagt, die Wahrscheinlichkeit ist ausreichend gering.

Grüße,
Michael
--
Heute im Angebot der ATK: Therapeutische Hämorrhoidalmodulation

Michael Grimm

unread,
Jun 27, 2004, 5:13:01 PM6/27/04
to
Monika Wolz (mo...@s.netic.de) wrote:

> Michael Grimm <tras...@odo.in-berlin.de> schrieb:
>> Monika Wolz (mo...@s.netic.de) wrote:

>> Vielleicht reicht es auch, wenn er eine Spezialistin zu Rate zieht.
>
> In der Tierklinik, in die wir mit Helmut gehen, war bis letztes Jahr
> eine Assistenzärztin tätig, die über Ophtalmologie promoviert hat und
> die Helmuts Auge im Zuge der jährlichen Routinechecks zwei mal
> eingehend untersucht hat. Sie war die erste, die die Möglichkeit einer
> Entartung der damals sichtbaren Flecken zart angedeutet hat.

Das schreit gerade danach, ...

> Vielleicht kann er die Dame mal anrufen.

... dies zu tun.

>>> Ich war heute morgen wie vor den Kopf geschlagen als das Wort
>>> Iris-Melanom fiel. Die Fragen kamen erst später.
>>
>> Kann ich nachvollziehen. Zum Glück hatte ich den Vorteil, Zarahs
>> finale Diagnose über Wochen hinweg reifen zu sehen ... :-(
>
> Wir haben ähnliches hier auch schon erlebt. Es bleibt trotzdem ein
> Verlust, über den man erst mal hinwegkommen muß.

Seufz, ich vermisse den Kerl immer noch :-(

> [Helmut it wie immer gut drauf]


> Es ist alles so wie immer. Das paßt einfach nicht zu der Diagnose
> "Krebs" und ich kann mir nicht vorstellen, ihn in seinem jetzigen
> Zustand zum TA zu bringen, um ihm ein Auge herausoperieren zu lassen.

Ich verstehe Dich, sehr, sehr gut. Trotzdem kann der letzte Schritt
lebenserhaltend sein. Wie gut Katzen damit klarkommen, hast Du hier ja
schon oft lesen können. Aber wie gesagt, ich kann Dich sehr gut
verstehen, da Helmut derzeit sicher überhaupt keine Probleme haben
wird. Es bedarf bestimmt einer gewaltigen Überwindung, einer nach außen
gesunden Katze, ein Auge entfernen zu lassen. Ich habe keinen blassen
Schmmer, wie ich entschiede ...

Viel Glück und Helmut alles Gute,
Michael
--
Heute im Angebot der ATK: Urschreien mit Katzen

Michael Grimm

unread,
Jun 27, 2004, 5:17:23 PM6/27/04
to
Monika Wolz (mo...@s.netic.de) wrote:

> Michael Grimm <tras...@odo.in-berlin.de> schrieb:
>> Monika Wolz (mo...@s.netic.de) wrote:

>> Vielleicht reicht es auch, wenn er eine Spezialistin zu Rate zieht.
>
> In der Tierklinik, in die wir mit Helmut gehen, war bis letztes Jahr
> eine Assistenzärztin tätig, die über Ophtalmologie promoviert hat und
> die Helmuts Auge im Zuge der jährlichen Routinechecks zwei mal
> eingehend untersucht hat. Sie war die erste, die die Möglichkeit einer
> Entartung der damals sichtbaren Flecken zart angedeutet hat.

Das schreit gerade danach, ...

> Vielleicht kann er die Dame mal anrufen.

... dies zu tun.

>>> Ich war heute morgen wie vor den Kopf geschlagen als das Wort
>>> Iris-Melanom fiel. Die Fragen kamen erst später.
>>
>> Kann ich nachvollziehen. Zum Glück hatte ich den Vorteil, Zarahs
>> finale Diagnose über Wochen hinweg reifen zu sehen ... :-(
>
> Wir haben ähnliches hier auch schon erlebt. Es bleibt trotzdem ein
> Verlust, über den man erst mal hinwegkommen muß.

Seufz, ich vermisse den Kerl immer noch :-(



> [Helmut it wie immer gut drauf]

> Es ist alles so wie immer. Das paßt einfach nicht zu der Diagnose
> "Krebs" und ich kann mir nicht vorstellen, ihn in seinem jetzigen
> Zustand zum TA zu bringen, um ihm ein Auge herausoperieren zu lassen.

Ich verstehe Dich, sehr, sehr gut. Trotzdem kann der letzte Schritt


lebenserhaltend sein. Wie gut Katzen damit klarkommen, hast Du hier ja
schon oft lesen können. Aber wie gesagt, ich kann Dich sehr gut
verstehen, da Helmut derzeit sicher überhaupt keine Probleme haben
wird. Es bedarf bestimmt einer gewaltigen Überwindung, einer nach außen
gesunden Katze, ein Auge entfernen zu lassen. Ich habe keinen blassen
Schmmer, wie ich entschiede ...

Aber erst einmal sollte eine weiter Meinung eingeholt werden.

Viel Glück und Helmut alles Gute,

Michael
--
Heute im Angebot der ATK: Urschreien mit Katzen

Sabine Dem

unread,
Jun 28, 2004, 1:12:02 AM6/28/04
to
Michael Grimm wrote:
> Es bedarf bestimmt einer gewaltigen Überwindung, einer nach außen
> gesunden Katze, ein Auge entfernen zu lassen.

Das ganz sicher, aber wirklich gesund ist Helmut ja nicht, wenn sich die
Diagnose Krebs bestätigt.

> Ich habe keinen blassen Schmmer, wie ich entschiede ...

Wenn es sicher ist, daß es Krebs ist und durch eine Entfernung des Auges
weiteres Übel abgewendet werden kann, würde ich nicht lange zögern. Meine
TÄ hat einmal einer Katze ein tumorbefallenes Auge entfernt, das ist sicher
10 Jahre her. Der Katze geht es prächtig, sie hat die OP damals sehr gut
weggesteckt und ihre Einäugigkeit macht ihr keine Probleme.

> Aber erst einmal sollte eine weiter Meinung eingeholt werden.

Ja, das würd ich auf jeden Fall auch machen.

Sabine Dem

unread,
Jun 28, 2004, 1:14:15 AM6/28/04
to
Sibylle Künnert wrote:
[Katzenbauchnabel]

> Mein Kartäuserkater hat an genau der Stelle einen weißen Fleck - dürfte
> ein Kartäuser eigentlich nicht haben, sieht aber sehr niedlich aus ;-)

Genau so sieht das bei Krümel auch aus, ein kleiner weißer haarloser Fleck.
Wir haben ja erst an einen Pilz gedacht, obwohl ja eigentlich eh klar sein
sollte, daß Säugetiere irgendwo einen Nabel haben müssen. ;-)

Ulrike Pasching

unread,
Jun 28, 2004, 3:02:47 AM6/28/04
to
"Sabine Dem" schrieb: :
> [Katzenbauchnabel]

Also:

Koko hat einen kleinen runden haarlosen Fleck,
Mischka hat einen niedlichen blauelligen Wirbel,
und Lucy hat mir eine gekrallt, als ich ihren Bauch ansehen wollte.

Gruß Ulli

Sabine Dem

unread,
Jun 28, 2004, 3:15:04 AM6/28/04
to
Ulrike Pasching wrote:
> [...]und Lucy hat mir eine gekrallt, als ich ihren Bauch ansehen wollte.

LOL Bei den anderen Katzen ha ich auch noch keinen Nabel gefunden, und bei
den Meerschweinchen auch nicht.

Message has been deleted

Thomas Walter

unread,
Jun 28, 2004, 2:16:49 PM6/28/04
to
Hallo Monika,

meine Lucy entwickelte im Alter von 2 Jahren auch erste winzige
Pigmentflecken, die sehr langsam wuchsen. Mit 11 Jahren war dann die
ganze Iris braun, später wurde die Pupille deformiert, so dass sie
nicht mehr ganz so beweglich war. Mit 13 Jahren, vor einer Woche, starb
sie an einer durch das FeLV-Virus ausgelösten Leukämie. Das mit ihrem
Auge wäre wohl noch ein paar Jahre mit dem gutgegangen. Ich bin immer
noch unter Schock.

Gleichzeitig mit dem Auftreten der Pigmentflecken im Alter von 2 hatte
sie einen Wurf Totgeburten. Ich vermute daher, dass sie sich bereits im
Alter von 2 Jahren mit FeLV infizierte. Irismelanome stehen des öfteren
im Zusammenhang mit FeLV-Viren, daher würde ich Helmut mal testen
lassen.

Mir konnte damals kein TA sagen, worum es sich eigentlich handelt, zwar
fiel mal das Wort Tumor, doch das langsame Wachstum sprach angeblich
dagegen. Ich vermute, zumindest bei meiner Lucy, dass es sich doch um
ein malignes Melanom handelte, da diese zum Teil auch sehr langsam,
über Jahre also, wachsen können.

Ob Extraktion des Auges angesagt ist, *falls* (!) die Diagnose stimmt,
ist umstritten. Ich zitiere das ganze Kapitel aus dem Buch
"Katzenkrankheiten" von Kraft/Dürr, 5. Auflage (s.u.). Sorry an die
anderen für die Länge, aber das Thema braucht das.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen viel Glück für Helmut!

Alles Liebe,
Thomas


=================
Malignes Melanom:
Ein malignes Melanom entsteht bei der Katze in der Regel in der Uvea
anterior. Erstes Anzeichen ist ein Dunklerwerden der Iris, später
entwickelt sich oft ein Glaukom. Die betroffenen Katzen sind meist
älter als 10 Jahre (Durchschnittsalter 11 Jahre). Zunächst erkennt man
einzelne oder mehrere dunkle Flecken auf der Iris, die mit der Zeit
größer werden, allmählich ineinanderwachsen, größere Pigmentflecken
bilden und schliesslich fast die ganze Irisoberfläche einnehmen. Die
Iris wird gleichzeitig dicker, später lässt auch die Mobilität der
Pupille nach und die Pupillenform verändert sich. In einem späteren
Stadium kommt es zur Tumorinfiltrationen in den Kammerwinkel und
Glaukombildung. Spontane Blutungen und Entzündungen durch den
nekrotischen Tumorzerfall können die Tumorerkennung erschweren. Im
Experiment konnten Melanome der Uvea anterior durch Inokulation der
Versuchstiere mit dem felinen Sarkomvirus hervorgerufen werden. STILES
et. al. untersuchten 36 Formalin-fixierte enukleierte Katzenaugen mit
Melanomen mittels PCR-Technik. Alle Augen waren negativ für FIV-DNA, in
drei Fällen lag jedoch ein positiver Nachweis für das FeLV-FeSV-Virus
vor.

Das biologische Verhalten maligner Melanome der Uvea ist bei der Katze
nicht ganz geklärt und es existieren unterschiedliche Ansichten dazu.
ACLAND et. al (1980) ging zunächst davon aus, dass Irismelanome
gutartig sind. In späteren Untersuchungen konnte das
Malignitätspotiental dieser Tumoren aufgezeigt werden, wobei
Metastasierungsraten von 55-63 % gefunden wurden (1988, 1991).

Diagnose und Therapie:
Kleine Irisflecken müssen differentialdiagnostisch von gutartigen Nävi,
Pigmentsprossen oder einer senilen Melanosis iridis unterschieden
werden. Einzelne größere, erhabene pigmentierte Irisflecken sind ein
typisches Zeichen für ein Irismelanom. Es empfiehlt sich, früh erkannte
Veränderungen zu fotografieren und den weiteren Verlauf bei
regelmäßigen Kontrollen zu beobachten und zu dokumentieren. Eventuell
kann eine Kammerwasserpunktion versucht werden, bei der mit einer
feinen Kanüle zelliges Material von der Oberfläche der Veränderungen
vorsichtig abgesaugt wird. Das Aspirat kann dann zytologisch untersucht
werden.

Normalerweise wächst ein Irismelanom sehr langsam über Monate und Jahre
und es ist fraglich, ob eine frühe Enukleation die Überlebenschancen
verbessert. Einer frühen Enukleation des noch funktionsfähigen sehenden
Auges stimmen die Besitzer häufig nicht zu. Ausserdem sind die Vorteile
einer frühen Enukleation wissenschaftlich nicht dokumentiert. Vielmehr
weiß man vom Menschen, dass eine frühe Enukleation die
Wahrscheinlichkeit einer Metastasierung des Tumors beschleunigt. Auch
in Experimenten mit Sarkomvirus-induzierten Melanomen bei Katzen konnte
gezeigt werden, dass durch die Enukleation die Todesfälle durch
Metastasierung des Tumors ztunahmen (ZIMMERMANN et. al 1980, NIEDERKORN
et. al., 1982)

Auf der anderen Seite ist auch bekannt, dass Katzen mit Irismelanomen
eine deutlich kürzere Überlebenszeit haben als normale Katzen im
gleichen Alter. Dies hängt auch direkt vom biologischen Verhalten des
Tumors ab, d.h. je invasiver der Tumor wächst, desto kürzer ist auch
die Überlebenszeit (KALISHMAN et. al., 1998).

Monika Wolz

unread,
Jun 28, 2004, 3:47:02 PM6/28/04
to
Wolfgang Lopata <nos...@epost.de> schrieb:

>Musste mit Nina heute ausserplanmässig zum TA weil sie seit gestern
>ein völlig blutunterlaufenes Auge hat. Erste Diagnose (der eigentliche
>Termin ist erst Freitag mittag): durch Bluthochdruck geplatze Ader mit
>guten Ausichten auf dem rechten Auge zu erblinden.
Wurde auch der Augendruck gemessen?

>Da das andere Auge
>altersbedingt auch schon sehr trüb und die Sehfähigkeit eingeschränkt
>ist hoffe ich natürlich, daß _ich_ mehr Probleme damit habe wie Nina.
>Sie wohnt seit 20 Jahren in der gleichen Wohnung und sollte jede Ecke
>eigenlich blind kennen, hoffe ich jedenfalls.
Davon kannst du sicher ausgehen.

[Tabletteneingabe]
>Ich kenne die FAQ, habe die Threads zur Medikamentengabe meistens
>verfolgt und jetzt fällt mir nichts vernünftiges ein.
>
Die Biester können ja so renitent sein....

>@Monika: Ich hoffe, du bist nicht sauer auf mich, weil ich mich
>einfach an deinen Thread gehängt habe. Ich wollte jetzt nicht eigens
>einen neuen Augenthread aufmachen. Wünsche dir bzw. Helmut natürlich
>alles Gute.
>
Ich bin nicht sauer. Wir drücken dir und der alten Dame sämtliche noch
zur Verfügung stehenden Pfoten und Krallen.

Viele Grüße

Monika mit Mäxchen, Maurice, Wanja, Helmut, Spinelli, Coco und Lennie

--

Monika Wolz

unread,
Jun 28, 2004, 3:47:06 PM6/28/04
to
Sabine Dem <sabin...@ping.at> schrieb:

>Michael Grimm wrote:
>> Es bedarf bestimmt einer gewaltigen Überwindung, einer nach außen
>> gesunden Katze, ein Auge entfernen zu lassen.
>

[...]


>Wenn es sicher ist, daß es Krebs ist und durch eine Entfernung des Auges
>weiteres Übel abgewendet werden kann, würde ich nicht lange zögern.

Leider ist es so, dass man erst durch eine Biopsie einen gesicherten
Befund erhält. Es wäre also denkbar, dass sich der Tumor nach der
Entfernung als gutartig herausstellt.

>Meine TÄ hat einmal einer Katze ein tumorbefallenes Auge entfernt, das ist sicher
>10 Jahre her. Der Katze geht es prächtig, sie hat die OP damals sehr gut
>weggesteckt und ihre Einäugigkeit macht ihr keine Probleme.
>
>> Aber erst einmal sollte eine weiter Meinung eingeholt werden.
>
>Ja, das würd ich auf jeden Fall auch machen.

Ich bleibe dran und werde berichten.

Viele Grüße

Monika mit Mäxchen, Maurice, Wanja, Helmut, Spinelli, Coco und Lennie

--

Michael Grimm

unread,
Jun 28, 2004, 4:32:49 PM6/28/04
to
Thomas Walter (tom...@spamex.com) wrote:

> Ob Extraktion des Auges angesagt ist, *falls* (!) die Diagnose stimmt,
> ist umstritten. Ich zitiere das ganze Kapitel aus dem Buch
> "Katzenkrankheiten" von Kraft/Dürr, 5. Auflage (s.u.).

[snip]

Ja, die Enukleation ist solange umstritten, solange sich die Flecken nur
langsam verändern. Wenn sich aber der Verdacht erhärtet, daß es mit
dieser Langsamkeit vorbei ist, dann besteht auch Handlungsbedarf,
sprich Enukleation.

Letztendlich kann nur eine Biopsie mit anschließender histologschen
Untersuchung Gewißheit schaffen.

Gruß,
Michael
--
Heute im Angebot der ATK: Heilbaden in Granderwasser

Message has been deleted

Michael Grimm

unread,
Jun 28, 2004, 4:44:22 PM6/28/04
to
Wolfgang Lopata (nos...@epost.de) wrote:

> Musste mit Nina heute ausserplanmässig zum TA weil sie seit gestern
> ein völlig blutunterlaufenes Auge hat.

Oh je, das tut mir leid.

> Erste Diagnose (der eigentliche Termin ist erst Freitag mittag): durch
> Bluthochdruck geplatze Ader mit guten Ausichten auf dem rechten Auge
> zu erblinden.

Weißt Du, wie die genaue Diagnose lautet?

> Da das andere Auge
> altersbedingt auch schon sehr trüb und die Sehfähigkeit eingeschränkt
> ist hoffe ich natürlich, daß _ich_ mehr Probleme damit habe wie Nina.
> Sie wohnt seit 20 Jahren in der gleichen Wohnung und sollte jede Ecke
> eigenlich blind kennen, hoffe ich jedenfalls.

Klar wird sie kaum Probleme damit haben, wie man hier ja immer wieder
einmal lesen kann. Dat würde schon werden, wenn notwendig. Kopf hoch!

> Die Verabreichung des ihr verordneten Medikaments war bisher von
> Misserfolg gekrönt.

Welches Medikament bekommt sie denn?

> Nachher nochmal ein Versuch mit Vanilleeis und wenn der nichts bringt
> muß ich mir morgen eine Spritze besorgen und versuchen, das Zeug
> aufzulösen und einzuspritzen, in der Hoffnung, dass sie wenigstens
> dann das Maul 2 mm weit aufmacht.

Besorge Dir sogenannte Feindosierspritzen (auch Insulinspritzen
genannt). Die haben überall nur einen Durchmesser von wenigen
Millimetern. Die ziehst Du auf, umfaßt sie mit dem linken Arm und
fixierst sie mit Deinem Oberkörper auf ihrer Unterlage. Mit der linken
Hand (durch Daumen und Zeigefinger) öffnest Du ihren Mund vorsichtig,
schiebst mit der Rechten die Spritze vorsichtig (!) diagonal ein, und
drückst ab. Jetzt nur noch schnell die Spritze wieder herausziehen,
fallen lassen, gleichzeitig die Finger der linken Hand entfernen und
ihr Maul mit der rechten Hand so lange zuhalten, bis sie abschluckt.

Viel Glück ;-)

Grüße,
Michael
--
Heute im Angebot der ATK: Ego-Enhancer nach P. Ille-Palle

Message has been deleted

Michael Grimm

unread,
Jun 28, 2004, 5:32:28 PM6/28/04
to
Wolfgang Lopata (nos...@epost.de) wrote:

> Michael Grimm wrote:

>> Weißt Du, wie die genaue Diagnose lautet?
>

> Das _war_ die (erste) Diagnose, geplatzte Ader durch Bluthochdruck.

Ok, frag mal nach, ob es sich um eine hypertensive Retinopathie handelt,
was ich fast annehme.

> aber du weist ja selbst wie man sich an so ein Biest gewöhnen kann.

Ja, das kenn ich.

> Ich konnte es voll nachvollziehen als du geschrieben hast, das du an
> dem Kerl (Zarah) immer noch hängst.

Klar, an dem werde ich wohl immer hängen werden.

Außerdem hatte er mich auch nach drtk geführt ;-)

>> Welches Medikament bekommt sie denn?
>

> Fortekor 5

Also muß der Blutdruck schnellstens runter. Na, dann nix wie rein mit
dem Zeug! Da muß sie durch, es ist wichtig.

> Danke dir, ich berichte ob es geklappt hat, das Vanilleeis ist
> jedenfalls schon zerlaufen. Vanilleeis und -pudding hat doch wirklich
> einen sehr intensiven Geruch. Das Luder kann nur _ahnen_, das da
> diesmal was anderes mit drin ist.

Täusch Dich mal nicht, wie *gut* Katzen im Vergleich zu uns riechen
können. Das wundert mich jedenfalls jetzt gar nicht.

Grüße und viel Erfolg,
Michael
--
Heute im Angebot der ATK: Endergone Taunus-Salz-Aroma-Lampen

Eva Karstaedt

unread,
Jun 28, 2004, 5:38:41 PM6/28/04
to
Wolfgang Lopata schrieb:
> Michael Grimm wrote:

>>> Die Verabreichung des ihr verordneten Medikaments war bisher von
>>> Misserfolg gekrönt.
>>
>>Welches Medikament bekommt sie denn?
>

> Fortekor 5

Dazu fallen mir 2 Dinge ein: irgendwer hier nannte es mal den "Rolls
Royce" unter den Herzmitteln. Anita?
Unsere Sheila bekommt auch ACE-Hemmer, und zwar Vasotop, das ist
eigentlich für Hunde, geht aber gering dosiert auch für Katzen. (1/4
Tablette Vasotop 1,25)
Laut meiner TÄ sei es das einzige Herzmittel, das ihre Katzenpatienten
anstandslos einnehmen. Alle anderen müssen irgendwie bitter schmecken,
Fortekor eingeschlossen.

Mit Sheila ist daher die tägliche Tabletteneingabe völlig problemlos:
Ein wenig Vitamin- oder Käsepaste auf den Zeigefinger, eine etwas
größere Portion auf den Mittelfinger. Sheila schleckt die
Minipastenportion mit Tablette ab und bekommt die größere Portion
hinterher, damit sie sicher schluckt. Funktioniert zuverlässig und
ohne Androhung von Gewalt. :-)

Vielleicht hilft Dir das ja irgendwie. Versuch's mal mit Käsepaste,
die hat auch einen unglaublich aufdringlichen Eigengeruch...

> Die Spritze wollte ich mir morgen sowieso besorgen. Werde es dann
> nach deiner Beschreibung versuchen. Irgendwie werde ich das Zeug
> reinkriegen und wenn ich diesmal sanfte Gewalt anwenden muß.

Viel Glück.


> das Vanilleeis ist jedenfalls schon zerlaufen. Vanilleeis und
> -pudding hat doch wirklich einen sehr intensiven Geruch. Das Luder
> kann nur _ahnen_, das da diesmal was anderes mit drin ist.

Die ahnt das nicht, die riecht und weiß das. Doof sind sie ja nicht,
unsere Fussels. :-)

Gruß,
Eva

--
Würde man Menschen mit Katzen kreuzen, würde dies die Menschen
veredeln, aber die Katzen herabsetzen.
Mark Twain

Karla Baumann

unread,
Jun 28, 2004, 5:43:31 PM6/28/04
to
Hi,
Wolfgang Lopata wrote:
snips
> Fortekor 5
das musste unser Fritz auch einnehmen. Muss recht fies sein. Er hat es
überall gleich entdeckt und sein Mäulchen zugekniffen (von wegen Vanille,
Leberwurscht und Konsorten). Das mit der Spritze klappt. Nimm nicht zuviel
Wasser, max. 30 ml, Pille zermörsern und mit dem Wasser in die Spritze
geben, gut schütteln, dann die Luft rausdrücken, wie für eine echte
Injektion. Spritze seitlich hinten zwischen die Backenzähne schieben und
möglichst in den Rachen zielen. Das klappt auch, wenn die Katz die Zähne
zusammenbeisst, da ist eine natürliche Lücke. Schnell abdrücken. Ja nicht
die Finger irgendwie zwischen die Kiefern klemmen, den Kiefer öffnen
versuchen, bringt nix. Wirklich die Spalte (Mundwinkel) zwischen den Zähnen
nutzen.
Gruss,
Karla
--
Persoenliche mails an kaba_mix(Klammeraffe)web.de


Michael Grimm

unread,
Jun 28, 2004, 5:57:22 PM6/28/04
to
Eva Karstaedt (spam...@nurfuerspam.de) wrote:

> Wolfgang Lopata schrieb:

>> Fortekor 5

[Vasotop, ebenfalls ACE-Hemmer]


> Laut meiner TÄ sei es das einzige Herzmittel, das ihre Katzenpatienten
> anstandslos einnehmen. Alle anderen müssen irgendwie bitter schmecken,
> Fortekor eingeschlossen.

Danke für den Hinweis, werde ich mal weiterreichen.

Gruß,
Michael
--
Heute im Angebot der ATK: Energiefeldkreise im Katzengras

Sabine Dem

unread,
Jun 29, 2004, 2:44:27 AM6/29/04
to
Wolfgang Lopata wrote:

> Erste Diagnose (der eigentliche
> Termin ist erst Freitag mittag): durch Bluthochdruck geplatze Ader mit
> guten Ausichten auf dem rechten Auge zu erblinden.

Das tut mir leid und ich halt die Daumen, daß sich ihr Zustand stabiliseiren
läßt. 20 Jahre ist halt leider (oder zum Glück) ein sehr hohes Alter für
eine Katze, da darf sie schon so manche Wehwechen entwickeln. ;-)

> Man, jetzt ist das Luder nach 20 Jahren das erste Mal _wirklich_
> krank, abgesehen von ihres altersbedingten Nierenleidens, und ich habe
> gleich Probleme. Die Verabreichung des ihr verordneten Medikaments war
> bisher von Misserfolg gekrönt.

Hast du schon probiert, die Tablette fein zu zerstoßen und mit wenig Butter
vermischt ums Maul zu schmieren? Klar, lieben wird sie dich dafür auch
nicht ;-), aber beim Abputzen müßte das meiste in die Katze reingehen.

Sabine Redepenning

unread,
Jun 29, 2004, 6:56:10 AM6/29/04
to
Wolfgang Lopata schrieb :

> Musste mit Nina heute ausserplanmässig zum TA weil sie seit gestern
> ein völlig blutunterlaufenes Auge hat. Erste Diagnose (der eigentliche

> Termin ist erst Freitag mittag): durch Bluthochdruck geplatze Ader mit
> guten Ausichten auf dem rechten Auge zu erblinden.

Mann! Was macht sie denn für Geschichten!:-(

> Sie wohnt seit 20 Jahren in der gleichen Wohnung und sollte jede Ecke
> eigenlich blind kennen, hoffe ich jedenfalls.

Das kriegt sie hin.:-)

> Die Verabreichung des ihr verordneten Medikaments war

> bisher von Misserfolg gekrönt. 1/2 Tablette soll sie täglich nehmen,
> ich habe jetzt schon eine ganze Tablette verbraten ohne das ich Nina
> auch nur die geringste Menge einflössen zu können.

Ich hoffe, dass es mit der Spritze klappt. Daumen werden gedrückt.

> Erster Versuch, die Hauruckaktion, Maul auf und rein damit, war von
> Misserfolg gekrönt, die zweite Aktion, die Tablette zu zerpulvern und
> unter Vanillepudding zu mischen, nach dem sie eigentlich rattendoll
> ist, scheiterte auch, Diesmal rührte sie den Puding nicht an.

*g* Weißt doch, wie pfiffig die ist.;-)

> Ich kenne die FAQ, habe die Threads zur Medikamentengabe meistens
> verfolgt und jetzt fällt mir nichts vernünftiges ein.

Zur Not mit Gewalt, anders gehts nicht. Vielleicht lässt sie sich danach
mit was Leckerem wieder versöhnen. Obwohl - ich glaube, auch in dem Punkt
kann das Mädel stur sein.:-)

> Wünsche dir bzw. Helmut natürlich
> alles Gute.

Da schließe ich mich natürlich an.:-)

--
Gruß, Sabine (www.catmix.de)

Neu im Usenet? Kein Problem! http://learn.to/quote und
http://www.newuserinfo.org/einfuehrung/index.php

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Inge Grotjahn

unread,
Jun 29, 2004, 2:21:17 PM6/29/04
to
Hallo Wolfgang,

Am 29.06.2004 schrieb Wolfgang Lopata:

> Was die Wassermenge betrifft habe ich aufgepasst.
> Habe ein kleines Behältnis mit Wasser gefüllt, daraus die Spritze
> fast voll aufgezogen, so daß es nahe 30 ml war, Behältnis geleert und
> das Wasser aus der Spritze wieder ins Behältnis zurück, Darin dann
> die Tablette aufgelöst und wieder in die Spritze gezogen.

wir halten es etwas anders damit. Wir mörsern die Tablette ganz fein (in
einem Schnapsgläschen) Dann füllen wir tropfenweise Wasser dazu - solange,
bis aus der Tablette ein recht dünnflüssiger Brei geworden ist. Diesen
ziehen wir dann in die Spritze auf und führen die Spritze in die natürliche
Zahnlücke der Katze ein.

Wenn wir zuviel Flüssigkeit genommen haben, passiert hier das gleiche, wie
bei Dir, die Hälfte geht auf die Kleidung und die andere Hälfte verteilt
sich im Fell und wenn wir Glück haben, auch in der Katze:-)

Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg und für Nina gute Besserung.
Inge und die Katzenbande
--
CatManiacs World: http://www.gwsystems.com/inge
Neue Bilder: http://www.gwsystems.com/inge/Galerie/Catpics/index.html
Die d.r.t.k.- FAQ: http://www.drtk-faq.de/
Neu im usenet? Infos gibts hier: news:de.newusers.infos

Sabine Redepenning

unread,
Jun 29, 2004, 2:22:57 PM6/29/04
to
Wolfgang Lopata schrieb :

> Habe ihr heute die erste Spritze verabreicht. Wie ich an anderer
> Stelle schon schrieb, war es ein Teilerfolg.
> 1/4 - 1/3 der Flüssikeit ist auf der Couch oder auf meiner Hose
> gelandet.

Hmmm, ich weiß ja nicht, wie groß die Tablette ist, aber sind 30 ml
Flüssigkeit nicht etwas viel? Ich nehme immer so 2 - 3 ml Wasser, um
Tabletten aufzulösen.

Michael Grimm

unread,
Jun 29, 2004, 3:06:55 PM6/29/04
to
Wolfgang Lopata (nos...@epost.de) wrote:

> Genau dieses Vasotop konnte ich heute noch zusammen mit der Spritze
> ergattern. Ich weiss allerdings nicht, ob ich riskieren kann, ihr das
> noch zu geben ohne Rücksprache mit der TÄ.

Ein ACE-Hemmer ist ein stark wirksames Medikament, deshalb bitte *nicht*
ohne Rücksprache wechseln, Vasotop wird zudem unterschiedlich dosiert.

> Dann kommt noch dazu, daß das Haltbarkeitsdatum zwar 09/05 ist, aber
> über 1 Jahr ungekühlt gelagert wurde. Da besteht natürlich immer die
> Gefahr, daß es entweder wirkungslos, wenn nicht gar gefährlich ist.

Hmm, das kann ich jetzt nicht beurteilen. Was sagt denn die TÄ dazu?

Ich recycle mich mal:

,----[ <3392525.z...@odo.in-berlin.de> ]
| Es gibt noch eine mögliche ALternative zum ACE-Hemmer Fortecor, und
| das ist Novarsc von der Firma Pfizer. Das ist ein Calcium-
| Reentryblocker, der den hohen Blutdruck extrem schnell auf Normalwerte
| bringen kann.
`----

,----[ <1214477.s...@odo.in-berlin.de> ]
| Hmm, hier gibt es in meinen Augen nun doch eine Alternative zum etwas
| niedrig dosierten Fortecor, und das ist das bereits erwähnte Novarsc.
| Das ist in der Lage den Blutdruck innerhalb eines Tages auf normal
| runterzufahren. Viele TÄ scheuen sich vor diesem Medikament, da die
| Nebenwirkungen vielfältig sind. Meine TÄ erzählt mir aber, daß sie
| diese Therapie mit Novarsc auf einer Weiterbildungsveranstaltung
| kennenlernte und damit bisher nur gute Erfahrungen machte.
`----

Leider gibt es auch dieses Medikament heute nicht mehr, aber vielleicht
hat es ja noch eine Apotheke in der Nähe. Sprich Deine TÄ darauf mal
an.

Grüße,
Michael
--
Heute im Angebot der ATK: Pranafasten bei Chakrainkontinenz

Michael Grimm

unread,
Jun 29, 2004, 3:07:19 PM6/29/04
to
Wolfgang Lopata (nos...@epost.de) wrote:

> Michael Grimm wrote:

>> [Feindosierspritzen]


>
> Habe ihr heute die erste Spritze verabreicht. Wie ich an anderer
> Stelle schon schrieb, war es ein Teilerfolg.
> 1/4 - 1/3 der Flüssikeit ist auf der Couch oder auf meiner Hose

> gelandet. Der Rest müßte eigentlich sein Ziel erreicht haben.

Nun ja, besser als nix. Im anderen Posting schreibst Du von 30 ml
Volumen. Kann da nur Inge und Sabine unterstützen, das ist ein bißchen
viel.

> Was mich noch stutzig mach ist, daß ich ich weder ein Schluckgeräusch
> gehört habe, noch hat sie irgendwie gewürgt, falls ich ihr die
> Flüssigkeit direkt in den Hals gespritzt habe.

Das halte ich für unwahrscheinlich; sie hat es wohl ergeben
abgeschluckt.

> Jetz weiss ich natürlich nicht, wieviel des Medikaments sie wirklich
> abgekriegt hat.

Sie hat immerhin etwas intus, und das ist schon einmal besser als gar
nichts.

> Was meinst du, den Vorgang heute Abend nochmal wiederholen oder könnte
> das u.U zuviel des Guten sein, also lieber warten und es morgen besser
> machen?

Ich würde es heute nicht wiederholen.

Grüße,
Michael
--
Heute im Angebot der ATK: Reikischmusen mit Wildlingen

Sabine Redepenning

unread,
Jun 29, 2004, 3:29:09 PM6/29/04
to
Wolfgang Lopata schrieb :

> Dann kommt noch dazu, daß das Haltbarkeitsdatum zwar 09/05 ist, aber
> über 1 Jahr ungekühlt gelagert wurde. Da besteht natürlich immer die
> Gefahr, daß es entweder wirkungslos, wenn nicht gar gefährlich ist.

Solange nicht "gekühlt haltbar bis..." oder "nicht über 8°C aufbewahren"
Vorschrift ist, ist eine Lagerung bei Zimmertemperatur üblich.

Eva Karstaedt

unread,
Jun 29, 2004, 3:50:04 PM6/29/04
to
Wolfgang Lopata schrieb:

> Eva Karstaedt wrote:
>>Wolfgang Lopata schrieb:
>>> Michael Grimm wrote:

>>> Fortekor 5


>>
>> Unsere Sheila bekommt auch ACE-Hemmer, und zwar Vasotop, das ist
>> eigentlich für Hunde, geht aber gering dosiert auch für Katzen.
>> (1/4 Tablette Vasotop 1,25)
>

> Genau dieses Vasotop konnte ich heute noch zusammen mit der Spritze
> ergattern. Ich weiss allerdings nicht, ob ich riskieren kann, ihr das
> noch zu geben ohne Rücksprache mit der TÄ.

Würde ich nicht ohne Absprache machen. Anrufen ging nicht? Ansonsten
frag sie beim nächsten Termin danach, sie wird das sicherlich
einschätzen können. Ein Herzmittel würde ich ohne Absprache niemals so
mir nichts dir nichts wechseln.


> Sie behandelt natürlich auch Hunde und wird sich irgendwas dabei
> gedacht haben, mir Fortekor gegeben zu haben.

Fortekor soll ja auch ein sehr gutes Medikament sein, nur leider
schmeckt es eben bäh.

Die Katzenherzpatienten meiner TÄ bekommen alle Vasotop, auch die
CNI-Katzen, weil sich wohl das Senken des Blutdrucks positiv auf die
Nieren auswirkt. (?)

Wie gesagt, sprich die TÄ doch einfach darauf an. Wenn das Fortekor
überhaupt nicht in Nina hineinzubekommen ist, würde ich mich an Deiner
Stelle telefonisch ihr kurzschließen. Selbst wenn Fortekor besser
wäre, so finde ich ein Herzmittel doch besser, das ohne Aufregung in
die Katze zu bekommen ist.


>> Laut meiner TÄ sei es das einzige Herzmittel, das ihre
>> Katzenpatienten anstandslos einnehmen. Alle anderen müssen
>> irgendwie bitter schmecken, Fortekor eingeschlossen.
>

> Werde die TÄ Freitag nochmal fragen (notier, sonst habe ich beim TA
> wieder die Hälfte der Fragen vergessen).

Woher kenne ich das nur? *überleg*


>> [Wie Sheila ausgetrickst wird, um die tägliche Tablette zu nehmen]
>
> *g* ist das link. Aber gut!!!

Und es funktioniert zuverlässig. Noch ein Vorteil eines Medikaments,
das nach nichts schmeckt. Wurmkur geht so übrigens auch problemlos
rein. *neidischmach* Vielleicht sollte ich mal selbst dran schlecken,
um den Eigengeschmack herauszufinden? ;-)


>> Die ahnt das nicht, die riecht und weiß das. Doof sind sie ja
>> nicht, unsere Fussels. :-)
>

> Den Film "Wer ist intelligenter, Katze oder Hund" haben wir ja schon
> gesehen, jetzt wäre der Film angesagt "Wer ist intelligenter, Katze
> oder Mensch".

Korrektur: Trickreicher und hartnäckiger muss das heißen, mit
Intelligenz hat das nix zu tun. ;-)

Gruß,
Eva

--
Katzen lieben Menschen viel mehr als sie zugeben wollen, aber sie
besitzen soviel Weisheit, dass sie es für sich behalten.
Mary E. Wilkins Freeman

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Sabine Redepenning

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Jun 29, 2004, 4:09:18 PM6/29/04
to
Wolfgang Lopata schrieb :

> Inge Grotjahn wrote:
> >Wenn wir zuviel Flüssigkeit genommen haben, passiert hier das gleiche, wie
> >bei Dir, die Hälfte geht auf die Kleidung und die andere Hälfte verteilt
> >sich im Fell und wenn wir Glück haben, auch in der Katze:-)

> danke, guter Tip, werde ich morgen gleich so machen.
> Ich weiss gar nicht mehr wie ich darauf komme, daß es 30 ml sein muß.

Karla fing damit an.*g* Muss ein Tippfehler gewesen sein.:-)

> Meine Güte, datt Mistvieh bringt mich ganz aus dem Tritt.

Ruuuuhig, Brauner, gaaaanz ruuuuhig.*g* *tätschel* Machst ja den Nina
nervös.;-)

Ihr kriegt das schon hin, sie ist ja kein Untier;-). Klar, dass es 'ne neue
Situation für dich ist, da sie ja ewig gesund war.

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Eva Karstaedt

unread,
Jun 29, 2004, 4:21:04 PM6/29/04
to
Wolfgang Lopata schrieb:
> Eva Karstaedt wrote:

>>Würde ich nicht ohne Absprache machen. Anrufen ging nicht? Ansonsten
>>frag sie beim nächsten Termin danach, sie wird das sicherlich
>>einschätzen können. Ein Herzmittel würde ich ohne Absprache niemals so
>>mir nichts dir nichts wechseln.
>

> Habe schon an anderer Stelle geschrieben, daß ich keine Experimente
> veranstalten werde, dafür ist mir die Sache zu heikel.

Ich wollte es nur nochmal klar und deutlich für Google dokumentieren.
War jetzt nicht so gedacht, dass ich Dir so unbedachtes Handeln
unterstellen wollte.

> Übrigens turnt NIna heute abend hier rum als wenn sie nichts hätte.

Dann kann sie IMHO auch nicht viel vom Fortekor abbekommen haben.
Sheila war in den ersten Tagen recht schnell totmüde und konnte gar
nichts mehr außer schlafen. Dabei kühlte sie wegen des
heruntergesetzten Blutdrucks auch ziemlich ab. Hat sich aber schnell
gegeben, an ihrem Verhalten können wir heute nicht mehr erkennen, ob
sie schon gedopt wurde oder nicht.
Ob sich natürlich anfangs auch so auswirkt, weiß ich nicht.

Haben wir hier keine Fortekor-Katze?

Gruß,
Eva
(die jetzt mal Sheila zur Tabletteneingabe ins Haus zitieren wird)

--
Einen Hund kann man sich halten, aber die Katze, die hält sich
Menschen, weil sie findet, dass ihre Leute recht nützliche
Haustiere sind. George Mikes

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Eva Karstaedt

unread,
Jun 29, 2004, 4:31:20 PM6/29/04
to
Wolfgang Lopata schrieb:

[erste Vasotop-Auswirkungen auf Sheila]
> Mach mich datt Hemd nicht am Flattern.

Ach was, Du schreibst ja selbst, Nina verhält sich wie immer.

> Aber jetzt warte ich doch bis morgen mit der nächsten Dosis, bevor
> sie nachher zu viel davon bekommt.

Würde ich auch so machen, lieber unter- als überdosiert bei solchen
Mitteln.

Menno, was ich schon die ganze Zeit vergesse: Nicht nur Dir viel Glück
bei der Tabletteneingabe, natürlich auch gute Besserung für Nina!

Gruß,
Eva

--
Die Menschheit läßt sich grob in zwei Gruppen einteilen: in
Katzenliebhaber und in vom Leben Benachteiligte.
Francesco Petrarca

Sabine Redepenning

unread,
Jun 29, 2004, 4:13:11 PM6/29/04
to
Wolfgang Lopata schrieb :

> Sabine Redepenning wrote:

> >Wolfgang Lopata schrieb :
> >> Dann kommt noch dazu, daß das Haltbarkeitsdatum zwar 09/05 ist, aber
> >> über 1 Jahr ungekühlt gelagert wurde. Da besteht natürlich immer die
> >> Gefahr, daß es entweder wirkungslos, wenn nicht gar gefährlich ist.

> >Solange nicht "gekühlt haltbar bis..." oder "nicht über 8°C aufbewahren"
> >Vorschrift ist, ist eine Lagerung bei Zimmertemperatur üblich.

> Das weiss ich eben nicht genau, weil ich das Med. nicht von der TÄ und
> deshalb weder Verpackung noch Beipackzettel habe.

Tabletten, Kapseln und Dragees müssen selten kühl gelagert werden. Zur Not
kannst du auch in Apozheken nachfragen, wie ein bestimmtes Medikament
aufbewahrt werden muss.

> Aber wie gesagt, Experimente werde ich sowieso nicht unternehmen

Ist bei solchen Medikamenten auch besser. Handelt sich schließlich nicht um
einen Hustensaft dür dich.;-)

> und
> wenn es morgen mit der Spritze noch etwas besser klappt bin ich fürs
> Erste zufrieden.

*daumendrück*

Sibylle Künnert

unread,
Jun 29, 2004, 4:46:31 PM6/29/04
to

Sabine Dem schrieb:

>Genau so sieht das bei Krümel auch aus, ein kleiner weißer haarloser Fleck.
>
Bei meinem Percy sind da richtig weiße Haare - als Baby war das ein
klitzekleiner Fleck, jetzt ein etwas verschwommener weißer Buschel

>Wir haben ja erst an einen Pilz gedacht, obwohl ja eigentlich eh klar sein
>sollte, daß Säugetiere irgendwo einen Nabel haben müssen. ;-)
>
...den hab' ich in seinem dicken Pelz noch gar nicht gefunden. Er hat
nicht so gern "Bäuchleinkraulen", im Gegensatz zu meiner Helena, die mir
regelmäßig ihre kleine Haustigerwampe präsentiert ;-) . So haben sie
hatl alle unterschiedliche Vorlieben...

Grüße von dem "Krümel" einer guten Bekannten (moppeliger Kartäuser) an
deinen Krümel!

Liebe Grüße
Sibylle

Michael Grimm

unread,
Jun 29, 2004, 5:10:03 PM6/29/04
to
Wolfgang Lopata (nos...@epost.de) wrote:

> Nein, nein, ich hatte ohnehin nicht vor, irgendwas auf eigene Faust zu
> machen

Gut ;-)

> und wenn?s morgen mit der Spritze noch etwas besser klappt,
> erübrigen sich die Alternativen sowieso.

Nun ja, das genannte Mittel wirkt schneller. Allerdings habe ich keine
Ahnung, ob das bei ihr nötig wäre oder nicht.

Grüße,
Michael
--
Heute im Angebot der ATK: Karmaaufstellung nach F. Eng und S. Hui

Sabine Redepenning

unread,
Jun 29, 2004, 4:48:52 PM6/29/04
to
Eva Karstaedt schrieb :

> Wolfgang Lopata schrieb:

> > Übrigens turnt NIna heute abend hier rum als wenn sie nichts hätte.

> Dann kann sie IMHO auch nicht viel vom Fortekor abbekommen haben.
> Sheila war in den ersten Tagen recht schnell totmüde und konnte gar
> nichts mehr außer schlafen.
[...]

> Haben wir hier keine Fortekor-Katze?

Unsere bekamen Enacard und haben sich verhalten, wie sonst auch. Auffällig
müde waren sie nicht.

Ulrike Pasching

unread,
Jun 29, 2004, 6:31:50 PM6/29/04
to

"Wolfgang Lopata" schrieb:

> Dann kommt noch dazu, daß das Haltbarkeitsdatum zwar
> 09/05 ist, aber über 1 Jahr ungekühlt gelagert wurde. Da
> besteht natürlich immer die Gefahr, daß es entweder
> wirkungslos, wenn nicht gar gefährlich ist.

Sieh mal:

http://www.vetpharm.unizh.ch/perldocs/index_t.htm :

Lagerung bei Raumtemperatur (15-25°C). Vor Hitze und Feuchtigkeit
schützen. Das Medikament darf nur bis zu dem auf Packung mit EXP
bezeichneten Datum verwendet werden. Tierarzneimittel, für Kinder
unzugänglich aufbewahren

Gruß Ulli

Sabine Dem

unread,
Jul 1, 2004, 2:07:49 AM7/1/04
to
Sibylle Künnert wrote:
> Grüße von dem "Krümel" einer guten Bekannten (moppeliger Kartäuser) an
> deinen Krümel!

Danke, werd ich ihm ausrichten. :-)
--
Servus, Sabine

Meine Katzen, Meerschweinchen, Käfigbau, Gastkatzen:
http://fb-trurl.dyndns.org/~sabine/

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Michael Grimm

unread,
Jul 5, 2004, 2:49:20 PM7/5/04
to
Wolfgang Lopata (nos...@epost.de) wrote:

> Michael Grimm wrote:

>> Ok, frag mal nach, ob es sich um eine hypertensive Retinopathie
>> handelt, was ich fast annehme.
>
> Hab ich gemacht, was sie nur kurz und knapp mit Ja beantwortete vor
> lauter Erstaunen , einem Fachmann gegenüberzustehen. Ich habe bei der
> Frage natürlich auch noch meinen wissenden Gesichtsausdruck
> aufgesetzt. *g*

Grins.

> Der Bluterguss geht langsam aber sichtbar zurück. Ein neuer ist nicht
> dazugekommen. Um jetzt ihre Sehkrat festzustellen, wären lt. TÄ einige
> Tests notwendig. Ich weiss nicht ob ich ihr diese Prozedur noch
> zumuten soll. Ändern lässt sich sowieso nichts. Ich tendiere eher in
> Richtung keine Tests.

Meine Meinung: Alten Damen ist es egal, ob sie gut, schlecht oder gar
nicht sehen. In dem Alter tobt man eh nicht mehr durch die Gegend.
Beobachte das Auge, das sollte reichen.

> Trotzdem kann ich mich über dieses zähe Weib immer aufs Neue wundern.

Tja, so sind sie die Alten. Wer das nicht kennt, wird mich wohl nicht
verstehen, wenn ich alte Katzen jungen Hüpfern vorziehe ;-)

Grüße,
Michael
--
Heute im Angebot der ATK: Kinesiologische Analbeutel-Reinigung

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Michael Grimm

unread,
Jul 7, 2004, 2:26:34 PM7/7/04
to
Gerhard Schromm (gerhard...@student.uni-ulm.de) wrote:

> On Mon, 05 Jul 2004, Michael Grimm wrote:

>> Tja, so sind sie die Alten. Wer das nicht kennt, wird mich wohl
>> nicht verstehen, wenn ich alte Katzen jungen Hüpfern vorziehe ;-)
>

> Ab welchem Alter gilt bei dir eigentlich eine Katze als alt.

Nun, das beginnt bei mir so ab einem Alter von etwa 15 Jahren.

Gruß,
Michael
--
Heute im Angebot der ATK: Pranafasten bei Chakrainkontinenz

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Michael Grimm

unread,
Jul 10, 2004, 7:50:59 PM7/10/04
to
Gerhard Schromm (gerhard...@student.uni-ulm.de) wrote:

> On Wed, 07 Jul 2004, Michael Grimm wrote:
>> Gerhard Schromm (gerhard...@student.uni-ulm.de) wrote:

>>> Ab welchem Alter gilt bei dir eigentlich eine Katze als alt.
>>
>> Nun, das beginnt bei mir so ab einem Alter von etwa 15 Jahren.
>

> Dann muß ich noch 9 Jahre warten, bevor ich Baby dir gegenüber als alt
> bezeichnen darf. :-)

Demnach ist Baby ja noch ein junger Hüpfer. Ich wünsche dir noch viele,
viele schöne Jahre mit ihr ...

> bye Gerhard, der beschlossen hat, daß Baby mal die älteste Katze der
> Welt wird. PS: Man ist halt Optimist ...

... und daß sie 30+ Jahre alt werden möge. Think positive, alles ist
möglich, wie man hier in drtk sogar schon hat lesen können.

Grüße,
Michael
--
Heute im Angebot der ATK: Wünschelruteln mit Katzen

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Michael Grimm

unread,
Jul 12, 2004, 4:44:30 PM7/12/04
to
Gerhard Schromm (gerhard...@student.uni-ulm.de) wrote:

> On Sun, 11 Jul 2004, Michael Grimm wrote:
>> Gerhard Schromm (gerhard...@student.uni-ulm.de) wrote:

>>> bye Gerhard, der beschlossen hat, daß Baby mal die älteste Katze
>>> der Welt wird. PS: Man ist halt Optimist ...
>>
>> ... und daß sie 30+ Jahre alt werden möge. Think positive, alles ist
>> möglich, wie man hier in drtk sogar schon hat lesen können.
>

> Laut meinem (veralteten) Guinness-Buch liegt der Rekord bei 36. Es
> dauert also noch etwas bis dahin.

drtk-Rekorde sind 31 und 32 Jahre:

<3943f70...@news.ndh.net> http://makeashorterlink.com/?L2FB128C8
<3946465...@news.ndh.net> http://makeashorterlink.com/?Y62C218C8

Auch nicht schlecht,
Michael
--
Heute im Angebot der ATK: Therapeutisches Heilschnurren für Anfänger

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Michael Grimm

unread,
Jul 16, 2004, 2:35:15 PM7/16/04
to
Gerhard Schromm (gerhard...@student.uni-ulm.de) wrote:

> On Mon, 12 Jul 2004, Michael Grimm wrote:

>> drtk-Rekorde sind 31 und 32 Jahre:
>

> Ein schönes Alter für eine Katze.

Ja. Ich möchte mir allerdings nicht vorstellen, was man fühlen muß, eine
Katze nach so vielen Jahren zu verlieren ...

> Wenn ich das beschleunigen will, muss ich mir wohl eine alte Katze
> zulegen, 30 Jahre sind doch etwas lang.
>
> Nur weiß ich nicht, was Baby davon hält.

Verstehe ich dich richtig, daß Du darübr nachdenkst eine zweite Katze
aufzunehmen?

> Als mal Nachbars Katze hier zu Besuch war (hatte sich im Stockwerk
> geirrt, und ist über den Balkon hereingekommen), hatte Baby sofort mit
> Drohgeheul losgelegt

Das hat meines Erachtens nichts zu sagen. Es kann bei einem weiteren
Versuch nach einer mehr oder minder langen Wartezeit zu einer
funktionierenden Gemeinschaft kommen, es kann aber auch gänzlich schief
gehen. Irgendwie erinnert mich mein Satz an Radio Eriwan ;-)

> der Baum, über den die Katze es auf den Balkon geschafft hatte, wurde
> gefällt. Letzteres wirkt sich auch negativ auf den Jagderfolg von Baby
> aus, da die Vögel nun freien Fluchtweg haben.

Wie? Die hatte Vögel auf dem Balkon erlegt? Respekt!

Gruß,
Michael
--
Heute im Angebot der ATK: Erdstrahlen auffinden und ausleiten

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Michael Grimm

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Jul 17, 2004, 6:58:40 AM7/17/04
to
Gerhard Schromm (gerhard...@student.uni-ulm.de) wrote:

> On Fri, 16 Jul 2004, Michael Grimm wrote:

>> Verstehe ich dich richtig, daß Du darübr nachdenkst eine zweite
>> Katze aufzunehmen?
>

> Spätestens wenn ich länger außer Haus bin, aka Arbeiten (nach dem
> Studium) werde ich mich ernsthaft damit beschäftigen.
>
> Schließlich wäre sie dann den größten Teil des Tages alleine.
>
> Da bietet sich IMHO der höchstwahrscheinlich fällige Umzug als
> günstiger Zeitpunkt für den Einzug einer weiteren Katze an.

Ja, das halte ich für machbar. Wann wird das den sein? Noch lange hin?
Vielleicht könntest Du es ja einmal testen, indem Du mal versuchsweise
eine Katze aufnimmst, bspw. im Rahmen einer Urlaubsvertretung.



>> Das hat meines Erachtens nichts zu sagen. Es kann bei einem weiteren
>> Versuch nach einer mehr oder minder langen Wartezeit zu einer
>> funktionierenden Gemeinschaft kommen, es kann aber auch gänzlich
>> schief gehen. Irgendwie erinnert mich mein Satz an Radio Eriwan ;-)
>

> Ich befürchte eher das sie untergebuttert wird, wenn die 'falsche'
> Katze einzieht, zumal sie ziemlich scheu ist.

Das kann man IMHO überhaupt nicht daraus schließen, es ist durchaus
denkbar, daß gerade sie zur dominanten Katze werden wird.

>> Wie? Die hatte Vögel auf dem Balkon erlegt? Respekt!
>

> Drei Stück im letzten Jahr, zwei Spatzen und einen Buchfink, wenn ich
> das richtig eingeordnet habe (bin kein Biologe).

Dann muß sie aber eine außerordentlich geschickte undvor allem schnelle
Jägerin sein, auf so kleinem Raum ...

> An einer Taube hatte sie ihre Pfoten auch, aber das Viech hatte so
> lockere Federn...

Mann-o-mann

Gruß,
Michael
--
Heute im Angebot der ATK: Aluhütchen gegen Handy-Strahlung

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Michael Grimm

unread,
Jul 20, 2004, 5:27:09 PM7/20/04
to
Gerhard Schromm (gerhard...@student.uni-ulm.de) wrote:

> On Sat, 17 Jul 2004, Michael Grimm wrote:
>> Gerhard Schromm (gerhard...@student.uni-ulm.de) wrote:
>>> On Fri, 16 Jul 2004, Michael Grimm wrote:

>>>> Verstehe ich dich richtig, daß Du darübr nachdenkst eine zweite
>>>> Katze aufzunehmen?

>> Ja, das halte ich für machbar. Wann wird das den sein?
>

> Wird wohl um das Jahresende sein.

Ich habe nochmals drüber nachgedacht. Den Versuch mit einem Welpen halte
ich für recht erfolgsversprechend. Kennst Du jemand mit einer jungen
Katze? Das wäre sicher ein Zusammenführen auf Probe wert.

>> Vielleicht könntest Du es ja einmal testen, indem Du mal
>> versuchsweise eine Katze aufnimmst, bspw. im Rahmen einer
>> Urlaubsvertretung.
>

> Das geht schlecht, da ich momentan wenig Zeit übrig habe.

Ok, dann ist mmmein Vorschlag wohl nicht machbar, verständlich.

> Ich spekuliere einfach darauf, das sie die neue Umgebung noch nicht
> als ihr Revier betrachtet, und dadurch evtl. ein Konfliktpunkt
> wegfällt.
>
> Aber das sind nur Gedankenspiele, und garantiert noch nicht bis zu
> Ende durchgedacht.

Ein Welpe birgt in der Regel die geringsten Probleme bei einer
Zusammenführung. Hierbei bin ich allerdings erfahrungslos ;-)



>>>> Wie? Die hatte Vögel auf dem Balkon erlegt? Respekt!
>>> Drei Stück im letzten Jahr, zwei Spatzen und einen Buchfink, wenn
>>> ich das richtig eingeordnet habe (bin kein Biologe).
>> Dann muß sie aber eine außerordentlich geschickte undvor allem
>> schnelle Jägerin sein, auf so kleinem Raum ...
>

> Sie sitzt immer in der Ecke, und wenn sich ein Vogel auf das
> Geländer[1] setzt, zack ist sie plötzlich auch dort.

Und sie fällt dabei nicht *über* das äußere Geländer?

> Jetzt kann der Vogel einfach nach unten wegtauchen. Letztes Jahr waren
> da Äste, die das wohl erschwert haben.
>
> Etwa so[2] sieht es aus wenn sie lauert:
> <URL:http://www.uni-ulm.de/~s_gschro/Baby_20040612-1.jpg>

Hmm, gefährlicher Blick! ;-)

> Wie gesagt, derzeit erwischt sie die Vögel nur fast.

Nun ja, das ist dann immerhin Unterhaltung pur.

Um auf das Babys Thema zurückzukommen: ich würde es bei einem Umzug mit
einer sehr jungen Katze versuchen. Da sind die Chancen recht gut, daß
Baby eine junge Katze respektieren wird.

Gruß,
Michael
--
Heute im Angebot der ATK: Schwermetall-Ausleiten im Bio-Feedback-Feld

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Michael Grimm

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Jul 22, 2004, 5:31:27 PM7/22/04
to
Gerhard Schromm (gerhard...@student.uni-ulm.de) wrote:

> On Tue, 20 Jul 2004, Michael Grimm wrote:
>> Gerhard Schromm (gerhard...@student.uni-ulm.de) wrote:

>>> Sie sitzt immer in der Ecke, und wenn sich ein Vogel auf das
>>> Geländer[1] setzt, zack ist sie plötzlich auch dort.
>>
>> Und sie fällt dabei nicht *über* das äußere Geländer?
>

> Nein sie stützt sich mit den Hinterpfoten an der Innenseite des
> inneren Geländers ab. Sie ist groß genug um so mit den Vorderpfoten
> den Vogel zu fassen (so er nicht abhaut).

Ach so, das ist ein breites Geländer. Ich ging von einem schmalen aus.

>> Um auf das Babys Thema zurückzukommen: ich würde es bei einem Umzug
>> mit einer sehr jungen Katze versuchen. Da sind die Chancen recht
>> gut, daß Baby eine junge Katze respektieren wird.
>

> Das wird sich zeigen, wenn es so weit ist.

Viel Glück,
Michael
--
Heute im Angebot der ATK: Seelenwandern mit Katzen

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Michael Grimm

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Jul 25, 2004, 10:26:36 AM7/25/04
to
Gerhard Schromm (gerhard...@student.uni-ulm.de) wrote:

> On Thu, 22 Jul 2004, Michael Grimm wrote:

>> Ach so, das ist ein breites Geländer. Ich ging von einem schmalen
>> aus.
>

> Oder eine bildliche Darstellung:

Ok, das erklärt ihre Fähigkeiten, auf dem Geländer landen zu können.
Trotzdem möchte ich davorwarnen, daß sie sich auch mal verschätzen
könnte. Wie hoch wohnst Du?

> <URL:http://www.uni-ulm.de/~s_gschro/img0013.jpg>

Hübsch ;-)

Gruß,
Michael
--
Heute im Angebot der ATK: Feinstöffliche Einläufe bei Vollmond

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Michael Grimm

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Jul 26, 2004, 3:23:07 PM7/26/04
to
Gerhard Schromm (gerhard...@student.uni-ulm.de) wrote:

> On Sun, 25 Jul 2004, Michael Grimm wrote:

>> Wie hoch wohnst Du?
>
> Erster Stock, also nur unwesentlich höher als ein Schrank. Und unten
> ist Rasen, sie landet weich.

Das dachte ich mir schon ;-)

Grüße,
Michael
--
Heute im Angebot der ATK: Gummipuppen für hypersexuelle Kater

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