wie hier ja immer wieder geschrieben wird (und IIRC auch in der FAQ
steht), stellen gekippte Fenster fuer Katzen eine Gefahr dar. Besteht
diese Gefahr nun darin, dass die Katze in der V-Form des gekippten
Fensters haengen bleibt und erstickt, oder darin, dass sie
hineinspringt und sich dabei das Genick bricht?
Der Hintergrund der Frage ist, dass ich meine Fenster zwar mit
katzenfesten Fliegengittern vor Hinausfallen gesichert jedoch keinen
Kippschutz installiert habe und die Fenster gerne in meinem Beisein
auf Kippe stellen moechte. Besteht die Gefahr im Haengenbleiben und
Ersticken, so waere ich mehr als rechtszeitig zur Stelle das zu
verhindern, im Falle der Genickbruch-Variante kippe ich die Fenster
lieber nicht.
TIA,
Stefan.
Glaube nicht, dass man schnell genug da sein kann - Katz wird sich zu
befreien versuchen, kratzen, strampeln, beissen, weiter nach unten
rutschen - vielleicht hat sie aber kein Interesse an gekippten Fenstern
- unseren war das immer egal.
Liliana
--
Doener für alle!!! # Infos für alle!!!
http://www.kabalak.net # http://www.enteringeternity.de
Zwei, die sich lieben und moegen
Fatih Demir # Liliana Mielich
> Eine Katze meines Vaters hat dort ihr Ende gefunden - war wohl erstickt
> und die inneren Verletzungen sind bestimmt auch nicht ohne, dadurch dass
> sie nach unten rutscht wo es immer enger wird.
>
> Glaube nicht, dass man schnell genug da sein kann - Katz wird sich zu
> befreien versuchen, kratzen, strampeln, beissen, weiter nach unten
> rutschen - vielleicht hat sie aber kein Interesse an gekippten Fenstern
> - unseren war das immer egal.
Unseren ist das auch egal, troztdem kippen wir nur, wenn wir da sind.
Sonst machen wir entwerder die Tür zu dem Zimmer zu oder lassen den
Rolladen runter (Schlitze) und das Fenster ganz auf.
Meine Mutter erzählte mir, dass sie mal ihren Kater aus nem Kippfenster
befreit hat. Er lag dann eine Woche lang nur rum. Danach war es wieder
besser. Erinnern kann ich mich daran nicht, ich war wohl noch zu klein.
Zum Tierarzt ging man damals auf'm Land wegen sowas nicht. :-(
Gruß
Dunja
Stefan Tittel schrieb:
> Guten Morgen Usenet,
>
> wie hier ja immer wieder geschrieben wird (und IIRC auch in der FAQ
> steht), stellen gekippte Fenster fuer Katzen eine Gefahr dar. Besteht
> diese Gefahr nun darin, dass die Katze in der V-Form des gekippten
> Fensters haengen bleibt und erstickt, oder darin, dass sie
> hineinspringt und sich dabei das Genick bricht?
>
Die grösste Gefahr, Stefan, ist wohl das Hineinklettern und Quetschen
von inneren Organen wie Nieren.
--
Ciao, Gerd
Hier steht die Satelliten FAQ sowie:
PC-Tipps, Mopped, Katzen, PC Tipps, Garten, Heimwerken:
http://home.t-online.de/home/gerd.j.schweizer/
http://www.gerd.digitv-online.info
ich war als Kind einmal "rechtzeitig" dabei, wie eine Katze in einem
gekippten Fenster eingeklemmt war. Ihr ist kein Schaden entstanden, aber es
war eine fürchterliche Quälerei für Sie und es ist nicht so einfach, eine
eingeklemmte Katze zu brefreien, da Du sie u.U. sehr schlecht zu fassen
bvekommst, wenn sie z.B. aus Angst strampelt ...
Also, als Tierfreund solltest Du keine Fenster auf Kipp lassen. Wenn Du
sowieso zu Hause bist, kannst Du doch die Fenster ganz aufmachen, oder?
Gruesse
Tom
Wir haben das in unserem Bad so gelöst:
Fester ist permanent gekippt, aber mit einem (extra erhältlichen)
Abstandhalter haben wir das Fenster derartig arretiert, dass der
offene Spalt max. 1cm ist, sodass die Katzen nichtmal mit den Pfoten
reinkommen.
Funkt seit 3 jahren super.
Schönen Tag
Wolfgang
meine Freundin hat auf diese Weise Ihr Liebstes verloren. Sie war nur kurz
einkaufen, vielleicht eine Stunde... Sie kam zurück und fand ihre Gipsy
eingeklemmt im gekippten Fenster. Sie war schon tot... Es war ein Schock für
sie und kam lange Zeit nicht darüber hinweg.
Niemand sollte glauben, Katzen seien schlau genug, um diese Gefahr zu sehen.
Denn ein gekipptes Fenster können sie nicht als Gefahr erkennen. Sie sind
freiheitsliebend und da stellt dies kein Hindernis für sie da. Aber es kann
eine tödliche Falle sein.
lg
Karin
"Stefan Tittel" <expires-2004-...@tittel.net> schrieb im
Newsbeitrag news:2oaqg0F...@uni-berlin.de...
Guten Abend Gerd, guten Abend Usenet,
> Die grösste Gefahr, Stefan, ist wohl das Hineinklettern und
> Quetschen von inneren Organen wie Nieren.
Das verwundert mich etwas, da die Katze doch maximal mit ihrem
Eigengewicht irgendetwas quetschen kann. Wenn man die Katze beim
Spielen einmal ungluecklich an der falschen Stelle hochhebt, muesste
der Druck auf die Organe doch hoeher sein, und dabei passiert
trotzdem nichts.
Regards,
Stefan.
Guten Abend Liliana, guten Abend Usenet,
> Glaube nicht, dass man schnell genug da sein kann - Katz wird sich
> zu befreien versuchen, kratzen, strampeln, beissen, weiter nach
> unten rutschen - vielleicht hat sie aber kein Interesse an gekippten
> Fenstern - unseren war das immer egal.
Bislang hat mein Kater an gekippten Fenster gluecklicherweise kein
Interesse und bei einigen Fenstern ist das Mauerwerk links und rechts
so eng daneben, dass ich es fuer sehr unwahrscheinlich halte, dass er
es ueberhaupt schaffen wuerde, ins gekippte Fenster zu krabbeln. Es
ging mir primaer darum, die Wahrscheinlichkeit ernsthaften Schadens
abzuschaetzen, falls der unwahrscheinliche Fall eintreten sollte,
dass sich der Kater in meinem Beisein im Fenster verfaengt.
Was Paniksituation und Befreiungsversuche anbelangte, so musste ich
das Ende letztes Jahres erleben: Mein Kater sass in ca. 2 Meter Hoehe
mit dem Hinterteil auf einer Kratzbaumplattform, mit den Vorderpfoten
auf einer geoeffeten Zimmertuer entlangspazierend, bis er
schliesslich am Scharnierende der Tuer angelangte und mit einer Pfote
in die Scharnierspalte rutschte. Das erschreckte ihn dann derart,
dass er mit dem Hinterteil vom Kratzbaum rutschte und mit seinem
ganzen Koerpergewicht an der in der Scharnierspalte gefangenen Pfote
baumelte. Seitdem sind die Scharnierspalten aller gefaehrdeten Tueren
mit darueber montierten Metallwinkeln gesichert.
Danke dir und allen anderen Antwortenden!
Regards,
Stefan.
Guten Abend Thomas, guten Abend Usenet,
> Also, als Tierfreund solltest Du keine Fenster auf Kipp lassen.
Ich werde (bis auf das Fenster welches links und rechts vom Mauerwerk
eng eingeschlossen ist) darauf verzichten.
> Wenn Du sowieso zu Hause bist, kannst Du doch die Fenster ganz
> aufmachen, oder?
Habe ich auch meistens, macht jedoch bei Regen nur maessigen Spass.
Zudem hat mein Kater sich seit letzter Woche angewoehnt, seine
Krallen an den suendhaft teuren Fliegengittern zu schaerfen, so dass
ich bei geoeffnetem Fenster mit geladener Wasserpistole permanent auf
der Hut bin, um ihm das ganz schnell wieder abzugewoehnen. :)
>Hallo Stefan,
>
>meine Freundin hat auf diese Weise Ihr Liebstes verloren. Sie war nur kurz
>einkaufen, vielleicht eine Stunde... Sie kam zurück und fand ihre Gipsy
>eingeklemmt im gekippten Fenster. Sie war schon tot... Es war ein Schock für
>sie und kam lange Zeit nicht darüber hinweg.
>
>Niemand sollte glauben, Katzen seien schlau genug, um diese Gefahr zu sehen.
>Denn ein gekipptes Fenster können sie nicht als Gefahr erkennen. Sie sind
>freiheitsliebend und da stellt dies kein Hindernis für sie da. Aber es kann
>eine tödliche Falle sein.
>
Meine Fenster in der Wohnung sind in dem Format in die Wand
eingelassen, dass Rundherum zur Wand etwa 5 cm Platz sind. Das langt
nach meiner Ansicht vielleicht fuer ne Katzenfoto, die draussen nach
Muecken fangen will. Besteht da auch die Gefahr einer Erdrosselung?
--
Reply to Newsgroup only.
Alles Andere wird automatisch geloescht
"Never argue with an idiot. He brings you down to his level, then
beats you with experience..."
> Das verwundert mich etwas, da die Katze doch maximal mit ihrem
> Eigengewicht irgendetwas quetschen kann. Wenn man die Katze beim
> Spielen einmal ungluecklich an der falschen Stelle hochhebt, muesste
> der Druck auf die Organe doch hoeher sein, und dabei passiert
> trotzdem nichts.
Nicht ganz richtig, denke ich. Dadurch, daß sich erstens die Katze
wohl bewegt, während sie eingeklemmt ist und zweitens durch die Geo-
metrie des gekippten Fensters so eine Art "Hebelwirkung" eintritt
(das Gewicht, welches nach unten zieht wird annähernd mit dem Co-
sinus des Öffnungswinkel des Fensters "verstärkt") kann das IMO
schon passieren.
Markus, der seine Fenster auch nur dann kippt, wenn er wach und
im selben Raum ist.
"Stefan Tittel" <expires-2004-...@tittel.net> schrieb im
Newsbeitrag news:2ofbl4F...@uni-berlin.de...
> > Die grösste Gefahr, Stefan, ist wohl das Hineinklettern und
> > Quetschen von inneren Organen wie Nieren.
>
> Das verwundert mich etwas, da die Katze doch maximal mit ihrem
> Eigengewicht irgendetwas quetschen kann. Wenn man die Katze beim
> Spielen einmal ungluecklich an der falschen Stelle hochhebt, muesste
> der Druck auf die Organe doch hoeher sein, und dabei passiert
> trotzdem nichts.
Du vergisst, daß sich der Druck aufgrund der kleinen Fläche im Fensterspalt
sehr stark verstärkt.
--
Gruß aus Dortmund
Michael