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Ältere Zweitkatze gesucht im Raum Bodensee

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Markus Franzke

unread,
May 8, 2022, 7:30:22 AM5/8/22
to
Hallo.

Zwei Bekannte von mir suchen im Raum Bodensee einen Ersatz für einen
verstorbenen Perserkater. Es sollte wieder ein Kater sein, etwa 10 Jahre
alt, am liebsten wieder Perser oder Persermix, verträglich mit
vorhandenem, friedlichem, 15 Jahre altem Kater, Wohnungshaltung.

Er würde eine gutversorgte, liebevolle Heimat finden. Die beiden Frauen
tun wirklich alles für ihre Tiere und leiden immer noch an ihrem
Verlust. Auch der verbliebene Kater sucht seinen Kumpel noch immer.

Falls jemand etwas weiß, bitte ich um Nachricht. Ich würde dann die
Kontaktdaten weitergeben, damit der Rest direkt ausgemacht werden kann.

Danke.

M.Franzke

noebbes

unread,
May 8, 2022, 9:57:55 AM5/8/22
to
Schau doch mal ob es in der Umgebung einen Verein für Katzenhilfe gibt,
die haben erfahrungsgemäß öfter mal ein Notfell zu versorgen. Da ist die
Chance nicht schlecht etwas passendes zu finden.

--
„Was du auch tust, du wirst es bereuen.“
— Sokrates


Dietz Proepper

unread,
May 8, 2022, 10:03:04 AM5/8/22
to
Tierheim?

--
SIC SEMPER
+--|=======>
TYRANNIS

Markus Franzke

unread,
May 8, 2022, 2:31:54 PM5/8/22
to
Am 08.05.22 um 16:03 schrieb Dietz Proepper:
Tierheime wurden bereits großflächig probiert, soweit bekannt. Irgendwie
gab es immer einen Haken, wobei man bedenken muß, daß das Tier unter
Umständen zurückgebracht werden muß, falls es mit dem vorhandenen Kater
gar nicht klappt. Mehrere Hundert Kilometer sind da nicht sinnvoll.

- Viel zu weit weg
- Nur Freigang
- spezielle gesundheitliche Bedürfnisse
- nur Alleinhaltung
- usw.

Ich dachte eher an konkrete Hinweise, falls jemand von einem Kater weiß,
der ein neues Zuhause braucht.

Danke.

M

Marc Haber

unread,
May 9, 2022, 2:33:43 AM5/9/22
to
Dietz Proepper <dietz-...@rotfl.franken.de> wrote:
>Tierheim?

Als wir vor drei Jahren das letzte Mal Nachwuchs gesucht haben, haben
wir das inklusive Katzenhilfe ausprobiert. Besonders bei der
Katzenhilfe stießen wir auf hartleibige, gelangweilte, frustrierte
Hausfrauen, die ernsthaft von uns erwartet haben, dass wir unseren
Reihenhausgarten für den aus Spanien zu importierenden Tierheimkater
ausbruchssicher einzäunen, weil ja die in 200 m entfernte
Eisenbahnlinie so gefährlich für das Katz ist.

Erstens, wäre das Katz Nummer drei gewesen.

Zweitens, wird das zum Suizid auf den Schienen in Richtung Bahn
laufende Katz eher auf dem Weg zur Bahn vom Auto überfahren als dass
es sich mit dem Zug umbringen kann.

Drittens, zwei Kätzchen aus dem unerwünschten Siam-Wurf in der Nähe
des Rangierbahnhofs waren vom "Züchter" ohne Gesinnungsprüfung zu
haben.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Dietz Proepper

unread,
May 9, 2022, 3:08:15 AM5/9/22
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:

> Dietz Proepper <dietz-...@rotfl.franken.de> wrote:
> >Tierheim?
>
> Als wir vor drei Jahren das letzte Mal Nachwuchs gesucht haben, haben
> wir das inklusive Katzenhilfe ausprobiert.

Ich habe mit den hiesigen Tierheimen diesbezüglich keine schlechten
Erfahrungen gemacht. Zone 30 und die nächste "schnelle" Straße in >100m
Abstand waren vollständig auslangend.

> Besonders bei der
> Katzenhilfe stießen wir auf hartleibige, gelangweilte, frustrierte
> Hausfrauen, die ernsthaft von uns erwartet haben, dass wir unseren
> Reihenhausgarten für den aus Spanien zu importierenden Tierheimkater
> ausbruchssicher einzäunen, weil ja die in 200 m entfernte
> Eisenbahnlinie so gefährlich für das Katz ist.

Du erzähltest schon mal davon. Hier war das Höchste der Gefühle, dass
tatsächlich nach vier Monaten mal eine Tuss vom TH vorbei schaute um
sich nach die Hausherren umzusehen. Leider waren beide gerade außer
Haus, die Menge an Katzenklappen und das Nicht-Discounter-Futter waren
dann aber wohl ausreichende Indizien um eine gute Haltung anzunehmen.

Markus Franzke

unread,
May 9, 2022, 4:09:42 AM5/9/22
to
Am 09.05.22 um 09:08 schrieb Dietz Proepper:
Ich finde es durchaus in Ordnung, wenn die Vermittlungseinrichtungen am
besten vorher und auf jeden Fall nach der Vermittlung sich die Umgebung
anschauen, in der die Tiere leben sollen. Sie sind sozusagen die letzten
Anwälte der Tiere, bevor diese einem guten oder schlechten Halter
ausgeliefert werden.

Kompliziert wird es nur, wenn diese Kontrollbesucher dann unsinnige
Bewertungskriterien anwenden.

Wir hier haben zum Beispiel ein äußerst entspanntes Verhältnis zum Thema
Hygiene. Damit müssen die Wohnungskatzen leben. Es gibt Staub,
ungeputzte Fenster, Spinnweben, Wollmäuse und echte. Dafür existieren
zwanzig Katzenklos für drei Tiere im Haus, die zweimal täglich
kontrolliert werden, etliche Töpfe mit Katzengras, es werden fünf
Wassernäpfe täglich erneuert, die Tiere werden beschäftigt und haben bis
auf einzelne Räume drei Etagen zum darin tun, was Katzen halt tun.
Niemand regt sich auf, wenn die Tapete mal 'verbessert' wird und
Kotzflecken gehören zum Leben. Wenn ein Kontrolleur das für nicht
katzengeeignet hält, macht er seinen Job schlecht.

Ein ganz schlimmes Kriterium finde ich, ist, wenn adoptionswillige
Menschen kein Tier bekommen, weil die Menschen als zu alt erachtet
werden. Warum soll eine siebzigjährge Frau keine Katze mehr anvertraut
bekommen? Das ist nicht in Ordnung.

M

Dietz Proepper

unread,
May 9, 2022, 5:38:06 AM5/9/22
to
Keine Frage. Die mir hier in der Gegend bekannten sind soweit ok.

> Kompliziert wird es nur, wenn diese Kontrollbesucher dann unsinnige
> Bewertungskriterien anwenden.

Oh, das ist einfach. "Sie verlassen sofort mein Grundstück. Vorwärts!"

Herbert Kleebauer

unread,
May 9, 2022, 7:32:23 AM5/9/22
to
On 08.05.2022 13:30, Markus Franzke wrote:
>
> Er würde eine gutversorgte, liebevolle Heimat finden. Die beiden Frauen
> tun wirklich alles für ihre Tiere und leiden immer noch an ihrem
> Verlust. Auch der verbliebene Kater sucht seinen Kumpel noch immer.
>
> Falls jemand etwas weiß, bitte ich um Nachricht. Ich würde dann die
> Kontaktdaten weitergeben, damit der Rest direkt ausgemacht werden kann.

Einfach regelmäßig Katzenfutter raus stellen. Es gibt jede
Menge verwilderte Katzen, die froh sind, wenn sie irgendwo
Unterschlupf finden. Allerdings dauert es manchmal sehr lange
bis sie richtig zutraulich werden. Hier sind in den letzten
Jahren 6 solche eingezogen.

Markus Franzke

unread,
May 9, 2022, 9:37:26 AM5/9/22
to
Am 09.05.22 um 13:32 schrieb Herbert Kleebauer:
Klar. Das funktioniert. Ist aber irgendwie nicht in Ordnung. Ich habe
selber etliche Katzen so an uns gebunden.

www.bahnhofskatzen.de

Allerdings werden einige davon anderswo vermißt, und die Halter machen
sich Sorgen. Es sind ja nicht alle Streuner wirklich heimatlos. Außerdem
ist es problematisch, wenn man den Tieren zwar regelmäßig Futter
hinstellt, sie aber zum Fressen über eine Bundesstraße wechseln müssen.
Ein weiterer Faktor hier ist, daß Waschbären und Marder ebenfalls von
der Futterstelle wissen und sich hier ungeniert ausleben.

Abgesehen von alldem, wollen die beiden Frauen wieder einen Perserkater,
weil die so 'lieb' sind. Es wäre schon ein heftiger Zufall, wenn
ausgerechner ein streunender Perserkater Geschmack an der Futterstelle
fände, es außerdem in Ordung fände, wenn er anschließend in der Wohnung
bleiben müßte. Und das alles in den wenigen Tagen, bevor sich die
Existenz der Futterstelle bei Marder & Co rumgesprochen hat.

Sehr fraglich, ob das gut ausgeht. ;-)

M

Herbert Kleebauer

unread,
May 9, 2022, 11:24:36 AM5/9/22
to
On 09.05.2022 15:37, Markus Franzke wrote:
> Am 09.05.22 um 13:32 schrieb Herbert Kleebauer:

> Allerdings werden einige davon anderswo vermißt, und die Halter machen
> sich Sorgen. Es sind ja nicht alle Streuner wirklich heimatlos. Außerdem

Ich hab mir sogar ein Chip-Lesegrät zugelegt, in der Hoffnung, dass
vielleicht doch mal eine einen Chip hat, bisher allerdings vergebens.
Bis auf einen Kater war auch keine Katze kastriert.

Ist auch schon dreimal vorgekommen, dass ein Nachbarkater einfach
umgezogen ist. Die waren auch nicht zu bewegen wieder nach Hause zu
gehen (und die hatte wirklich ein gutes Zuhause). Der letzte von
denen ist vor einem Jahr krank geworden, die Tierärztin wollte ihn
aber noch nicht einschläfern und zwei Tage später war er dann
unauffindbar verschwunden. Habe dann erfahren, dass er zum Sterben
wieder in sein altes Zuhause gegangen ist (wurde dann vom alten
Besitzer zum Einschläfern zum Tierarzt gebracht).


> ist es problematisch, wenn man den Tieren zwar regelmäßig Futter
> hinstellt, sie aber zum Fressen über eine Bundesstraße wechseln müssen.

Nicht überall sind Bundesstraßen und auch dann ist es besser die
Katze überquert mit vollem Bauch die Bundesstraße als halbverhungert.


> Ein weiterer Faktor hier ist, daß Waschbären und Marder ebenfalls von
> der Futterstelle wissen und sich hier ungeniert ausleben.

Ich verstehe nicht warum alle glauben, dass nur Haustiere Hunger
haben, Wildtiere aber nicht. Waschbären gibt es hier zwar nicht,
aber Marder, Igel und Schnecken freuen sich über das Katzenfutter.


> Abgesehen von alldem, wollen die beiden Frauen wieder einen Perserkater,
> weil die so 'lieb' sind.

Warum sollte ein Perserkater "lieber" sein als andere Katzen? Jede
Katze ist anders, aber ich glaube nicht, dass das von der Rasse
abhängt. Die eine schmust, die andere kommt nur wenn sie was zu
fressen will. Die eine mag es warm am Ofen, die andere ist auch
im Winter fast immer draußen. Noch schlimmer sind die Vorlieben
beim Fressen, da will fast jede was anderes. Ein paar sind auch
davon ganz begeistert, andere nehmen reißaus:

https://de.aliexpress.com/item/1005003605072974.html


> Es wäre schon ein heftiger Zufall, wenn
> ausgerechner ein streunender Perserkater Geschmack an der Futterstelle
> fände, es außerdem in Ordung fände, wenn er anschließend in der Wohnung
> bleiben müßte.

Du kannst einer Katze nie sagen was sie tun soll. Sie ist
der Herr der anschafft und du bist nur ihr Diener.


> Sehr fraglich, ob das gut ausgeht. ;-)

Der Zweck ist ja auch nicht sich ein Stück Eigentum zu
verschaffen, sondern einem Tier das Hilfe braucht, diese
anzubieten.

Markus Franzke

unread,
May 27, 2022, 8:23:13 AM5/27/22
to
Am 08.05.22 um 13:30 schrieb Markus Franzke:
Die beiden Frauen haben versuchsweise einen 19-jährigen Kater zu dem
hinterbliebenen Kater hinzugetan. Das ging leider nicht gut. Der
Altinsasse zog sich stark zurück, während der Neue sehr offensiv die
ganze Wohnung sowie die Menschen beanspruchte. Die Frauen haben sich nun
entschlossen, bis auf Weiteres keine Zweitkatze aufzunehmen, und den
hinterbliebenen Kater nicht mit weiteren Experimenten zu belasten.

Danke trotzdem für alle Antworten.

M

noebbes

unread,
May 27, 2022, 8:29:18 AM5/27/22
to
Eine weise Entscheidung.
>
> Danke trotzdem für alle Antworten.
>
> M
>


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