unser Kater "Tigger" (8) humpelt seit 3 Tagen und setzt ein Hinterbein
ungern auf. Das habe ich schon das ein- oder andere Mal bei Katzen
gesehen, ging aber immer wieder nach 1-2 Tagen weg. Hier aber nicht.
Tja, und so musste ich in den sauren Apfel beissen: Der Kater muß zum
Arzt. Das ist ein enormes Problem, da er, wenn man ihm seine Freiheit
nehmen will, sich zum Wildkater entwickelt, er ist nur mit viel Geduld
und Trickserei zu überlisten, und wenn man ihn dann hat, äußerster
Gewalt festzuhalten. Im Alltag ist er ganz fröhlich, buckelt um einen
herum und lässt sich kraulen, aber sobald er den Verdacht bekommt, man
wolle ihn festhalten, macht er einen Satz nach vorne, dieses extrem
scheue Verhalten hat er nie abgelegt.
Die Gelegenheit also für den ersten TA-Besuch nach mittlerweile 7
Jahren. Die letzte Tierärztin wollte ihn auch gar nicht mehr
wiedersehen...
Nachdem der Kater gleich blitzschnell an den TA ausgeteilt hat,
wollten wir es erst mit einem Sack versuchen, nur dummerweise war
keiner da... Dann eben richtig beherzt zupacken... Der Kater hat sich
extrem gewunden, gefaucht, geschrien und vor Angst gepinkelt, dann war
aber Platz für eine Narkose und man konnte endlich mal
Bestandsaufnahme machen.
Zähne: Grauenhaft, sehr viel wacklige Zähne, die meisten kamen direkt
raus, damit haben wir bisher immer gute Erfahrungen gemacht. Das muss
jetzt erstmal verheilen.
Das Hinken: Kreuzbandriß. Das bedeutet, ich muß in ein bis zwei Wochen
wieder hin, und es wird wohl 300-400 EUR kosten.
Habt Ihr Erfahrungen mit sowas? Man soll ja wohl möglichst verhindern,
dass die Katzen nach der OP springen. Aber mehr, als die Sprunganreize
entfernen kann ich nicht machen. Ebenso, falls Tabletten notwendig
sind: Wenn er sich mit Leckerchen nicht austricksen lässt (und er ist
eher unbestechlich), dann geht es eben nicht. Ich habe da ein bißchen
einen fatalistischen Ansatz. Was nicht geht, geht nicht, dann kann ich
es auch nicht ändern. Wilde Draußenkatzen kommen auch so durchs
Leben... Ob da wohl auch so Fäden aus Darm verwendet werden können?
Jeden Arztbesuch gilt es schließlich, zu verhinden, es ist ungemein
stressig.
MfG Michael
>Die Gelegenheit also für den ersten TA-Besuch nach mittlerweile 7
>Jahren. Die letzte Tierärztin wollte ihn auch gar nicht mehr
>wiedersehen...
Wie hast Du das denn mit dem Impfen gemacht?
>Nachdem der Kater gleich blitzschnell an den TA ausgeteilt hat,
>wollten wir es erst mit einem Sack versuchen, nur dummerweise war
>keiner da... Dann eben richtig beherzt zupacken... Der Kater hat sich
>extrem gewunden, gefaucht, geschrien und vor Angst gepinkelt,
Wer weiß, ob er nicht auf die Art ein Anti-TA-Syndrom entwickelt hat.
Bei meinem ersten Kater war das anfangs auch so: Auf dem TA-Tisch
ein wilder Kampf mit allen Hilfskräften.
Dann wollten sie ihm ein Handtuch über den Kopf werfen. Da habe ich
erstmal alle rausgeschmissen und den Kater beruhigt. Danach habe ich
ihn allein gehandhabt und der TA durfte ganz behutsam seine Arbeit
machen. So ging es dann.
Ein TA, der mich nicht mit zur Behandlung reinläßt, darf uns gleich
wieder rauslassen.
>Das Hinken: Kreuzbandriß. Das bedeutet, ich muß in ein bis zwei Wochen
>wieder hin, und es wird wohl 300-400 EUR kosten.
Was macht der TA denn dagegen? Ist die Diagnose klar? Röntgen?
Mein Chefkater hatte zweimal "sowas". Beim erstenmal ist er wohl vom
Dach gefallen (???) - jedenfalls hatte er ziemliche Schmerzen und zog
die Hinterbeine nach. Das Röntgen der Beine brachte aber nix - erst
das Ganzkörperbild ließ eine Stauchung der Halswirbel vermuten.
Außer Vit-B6-Spritze wußte man aber nix. Ich habe dann so gut wie
möglich versucht, ihn ruhig zu halten und es ist prima verheilt.
Beim zweitenmal hinkte er auch ziemlich und hatte starke Schmerzen im
Hinterbein. Nach den früheren Erfahrungen habe ich ihm die Fahrtortur
zum TA erspart und die Sache durch Ruhe abheilen lassen. Dauert aber.
Wer kann so ein Energiebündel schon wirklich ruhig halten? Man sagt
aber, die Brüder wären im allgemeinen intelligenter als wir und würden
sich schon selbst passend zur Lage verhalten.
>Habt Ihr Erfahrungen mit sowas? Man soll ja wohl möglichst verhindern,
>dass die Katzen nach der OP springen.
Ja ja :-).
>Ebenso, falls Tabletten notwendig
>sind: Wenn er sich mit Leckerchen nicht austricksen lässt (und er ist
>eher unbestechlich), dann geht es eben nicht.
Wenn es wichtig ist und sich die Tabletten durch Spritzen ersetzen
lassen, fahre ich auch jeden Tag mit dem störrischen Patienten zum TA.
>Ob da wohl auch so Fäden aus Darm verwendet werden können?
>Jeden Arztbesuch gilt es schließlich, zu verhinden, es ist ungemein
>stressig.
Es gibt Fäden, die nicht gezogen werden müssen. Ob das Materiel aber
überall eingesetzt werden kann, weiß ich nicht. TA fragen.
Grüße,
H.
Oha, da hat es Tigger aber echt erwischt...
Das Tierarzt Problem kenne ich von sehr vielen Katzen, selbst von extrem
zahmen Exemplaren, als bist Du damit schon mal nicht allein. Hast Du
schon mal an einen Tierarzt gedacht der Hausbesuche macht? Ich meine für
den Fall den ihr jetzt habt hätte auch der bestimmt nicht viel
ausrichten können, aber z.B. fürs Fädenziehen oder für Impfungen...
> Das Hinken: Kreuzbandriß. Das bedeutet, ich muß in ein bis zwei Wochen
> wieder hin, und es wird wohl 300-400 EUR kosten.
Mist, aber was will man machen... In der freien Wildbahn würde das jetzt
bedeuten nur noch 3 Beine zu haben. Natürlich kommen Draußenkatzen mit
ihrer Situation zurecht, denn sie haben ja keine andere Wahl oder sie
sterben so einfach ist das...
> Habt Ihr Erfahrungen mit sowas? Man soll ja wohl möglichst verhindern,
> dass die Katzen nach der OP springen.
Stellt sich die Frage, wie lange er sich ruhig verhalten soll. Es klingt
zwar recht hart, aber in so einem Fall ist bei mir Bad-Haft angesagt.
Dort ist es ruhig und Miez kann nicht toben und springen, höchstens auf
die Toilette. Das ist zwar für alle Beteidigten nicht so toll, aber für
die Heilung ist es sehr förderlich.
> entfernen kann ich nicht machen. Ebenso, falls Tabletten notwendig
> sind: Wenn er sich mit Leckerchen nicht austricksen lässt (und er ist
> eher unbestechlich), dann geht es eben nicht.
Nun ja, dann läuft Dein Tigger Gefahr an einer Infektion zu sterben!
Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine Tablette in die Katze zu
bekommen. Im Alltag als Tauglich haben sich die ungesunden, aber
begehrten Futterstangen von Aldi und Co bewährt. Einfach ein Stück
abbrechen, eine Hälfte einschneiden und Tablette rein. Dann Hände
waschen! präparierte Stange umdrehen und anbieten. Klappt oft auch bei
hartnäckigen Fällen. Hilfreich ist auch eine deutlich reduzierte
Futterportion, damit die Bereitschaft das Leckerchen zu futtern größer
ist. Wichtig bei der Tablettengabe ist immer, die Katze nicht zu
unterschätzen, denn die Biester sind schlau ;-) Eine andere Möglichkeit
ist das Spritzen des Antibiotikums/Schmerzmittels, aber da ist das
Problem, dass man das nicht so unbedingt selbst kann und der TA ran
müsste. Wie bereits erwähnt gibt es Ärzte die nach Hause kommen.
Alternativ könnte man auch bei Katzenhilfen in der Umgebung anfragen, ob
die helfen können. 3te Möglichkeit ist die schwerste: Katze in Handtuch
wickeln, Tablette weit ins Mäulchen geben, zuhalten, Hals massieren und
hoffen. Das klappt in 99% der Fälle, ist aber auch meines erachtens die
anstrengendste Methode!
Viel Glück für Tigger und für Dich
Nadine
unser Pollux hate bei einem Autounfall sich das Becken gebrochen.
Hat ein 3/4 Jahr gedauert bis er wieder richtig laufen konnte.
Bei dem Unfall war er so ca 2 Jahre alt.
Heute ist er über 10 Jahre alt und man merkt davon nichts mehr.
Er mußte auch Tabletten nehmen, da er gerne "Leberwurst" frisst
wurde die Tablette immer in etwas Leberwurst eingewickelt
er hat diese dann sofort gefressen.
Lass Dich nicht entmutigen es wird schon bei deinem Tigger wieder.
MfG Thomas
> Hast Du
> schon mal an einen Tierarzt gedacht der Hausbesuche macht? Ich meine für
> den Fall den ihr jetzt habt hätte auch der bestimmt nicht viel
> ausrichten können, aber z.B. fürs Fädenziehen oder für Impfungen...
Hallo,
den Tierarzt nach hause holen, rate ich eigentlich nicht zu.
Dort wo die Katze sich vor allen Gefahren sicher fühlen sollte
kommt dann ein fremder böser Mensch so einfach rein, der mir dann auch noch
weh tut!
Wo es mir eh schon nicht gut geht und ich dachte das mich die Dosis
beschützen werden.
Die haben mich aber verraten und DEM ausgeliefert....
Da bin ich lieber Freigänger und las mich hier nie mehr sehen!
Hier hat mal jemand geschrieben:
Man sollte den TA nur zur letzten Spritze ins Haus lassen.
Peter und Martin und die Winz im Herzen
Prinzipiell gebe ich Dir recht, aber wenn es wirklich notwendig würde
jeden Tag zu spritzen etc. und die Fahrt und der Aufwand das Tier
dermaßen belastet, würde ich es in Erwägung ziehen. Katzen sind zwar
schlau und nachtragend, aber man könnte dafür sorgen, dass die
"Behandlung" immer nur in einem Raum stattfindet (den würden Katzen dann
meiden, nicht das komplette zu Hause) und mit so viel Ruhe wie möglich.
Denn wenn ein Tier unter dem Tierarzt leidet ist es NICHT die Behandlung
die es fürchtet, denn das ist im allgemeinen schnell vorbei, sondern das
drumrum: Der Mensch ist schon 3-4 Tage vorher nervös weil er ja weiß,
dass es Probleme geben wird. Katzen sind sensibel und bekommen das mit
und es färbt sich auch auf sie ab. Dann am Tag X ist Herrchen ein
Nervenbündel, Katze entsprechend auch, da sie seit 3-4 Tagen das
Armageddon erwartet. Dann wird die Katze unter gutem zureden und einem
Quantum Gewalt in den Transportkorb verfrachtet (wenn er/sie die Miez
denn überhaupt findet...) und dann kommt das Autofahren. Ungewöhnte
Gerüche, SEHR laute Geräusche, man sieht nur Bruchteile dessen was
draußen abgeht und ist nicht Herr der Lage. Dann rein zum Tierarzt und
dort riecht es nach purer ANGST (gut zu beobachten an Hunden, die mit
eingezogenem Schwanz von Herrchen ins Behandlungszimmer entweder
geschleift oder getragen werden...) Dann kommt die eigentliche
Behandlung: Tut weh, ist unangenehm und dann der gleiche Mist noch mal
auf dem Rückweg.
> Wo es mir eh schon nicht gut geht und ich dachte das mich die Dosis
> beschützen werden.
> Die haben mich aber verraten und DEM ausgeliefert....
> Da bin ich lieber Freigänger und las mich hier nie mehr sehen!
Nun ja, das spielt schon mit, da gebe ich Dir recht, aber so nachtragend
wie Katzen sind, so bereit sind sie auch zu vergeben =) Wenn man sich
nachdem der Tierarzt weg ist, und Ruhe eingekehrt ist vernünftig
einschleimt, dann wird auch verziehen!
Hallo Michael,
Mimi wurde vor Jahren am Knie operiert und durfte danach auch einen
Monat nicht mehr springen.
Die Fäden mussten nicht gezogen werden, haben sich selbst zersetzt.
Ich habe einen Raum ausgeräumt (nur ein Schrank blieb drin) und mit
Teppichen und Kissen am Boden eingerichtet. So konnte sie nicht springen
und doch hatte sie Unterhaltung durch die bis zum Boden reichenden
Fensterscheiben.
Versuch einen Raum so zu gestalten dass Dein Kater keine Gelegenheit hat
irgendwo hoch- und runterzuhüpfen.
Tabletten geben:
Vom TA beibringen lassen! (meiner hats mir an seinem Dackel gezeigt)
Vielleicht am Anfang mit Leckerli üben.
Sollte er wild werden, Aktion sofort abbrechen. Später wieder versuchen.
Dem Kater in einem ruhigen und entspannten Zustand Tablette geben.
Ruhig und liebevoll mit der linken Hand den Kopf des Katers von hinten
umfassen, so dass Du mit dem Daumen und dem Mittelfinger sanft auf jeder
Seite seines Kopfes die Backenzähne auseinander drücken kannst, das Maul
ist offen.
Jetzt mit der rechten Hand die Tablette in den Rachen geben.
Katzenschnauze zuhalten, und mit der rechten Hand die Kehle streicheln
um den Schluckreflex auszulösen.
Ganz wichtig: danach loben, beschmusen und belohnen!
(Mit etwas Übung geht das recht schnell.)
Sollte der Kater zu seiner Verteidigung sine Vorderpfoten benutzen um
Deine Hand abzuwehren, ein Tuch so um seinen Hals legen dass seine
Vorderpfoten abgedeckt sind und Deine Hand nicht erreichen können.
Es gibt auch Antibiotikaspritzen die 14 Tage (oder ist es eine Woche?)
Tablettengabe ersetzen, sind etwas teurer, aber besser als
unregelmässige Tablettengabe.
Frag Deinen TA.
Grüsslis Iris
Hallo Michael,
Gestern abend kam Mimi humpelnd heim. War heut beim TA, Kreuzbandriss
:-( am linken Knie. Das arme Viecherl.
(Was ich Dir in meinem anderen Posting schrieb, da ging's um einen Bruch
am rechten Knie vor 6 Jahren.)
Der TA vermutet dass sie beim übern Zaun springen mit der Hinterpfote
hängen blieb.
Mimi hat heute eine Spritze gegen die Schmerzen bekommen, und ab morgen
bekommt sie Metacam, in Tropfen.
Am Donnerstag wird sie Operiert.
Wesshalb sollst Du erst in 1 bis 2 Wochen wieder hin? Mein TA hat mir
bestätigt dass die OP so bald wie möglich gemacht werden muss, sonst
bleiben verstärkt arthritische (schreibt man das so?) Schäden.
Danach muss Mimi für einen Monat, wie mein TA das ausdrückt, in zwei
Dimensionen leben.
(Bin geistig schon am umräumen...)
Grüsslis Iris
Hallo Micha und Iris.
Unser Kater kam dieses Frühjahr auf 3 Tatzen laufend heimgehumpelt und
wollte sich nicht anfassen lassen, hat nur geknurrt und gefaucht und
sich in die hinterste Ecke verzogen.
Der erste Versuch ihn zu fassen scheiterte, er ist laut heulend
weggehumpelt auf 3 Pfoten (ich heul da gleich mit).
Beim zweiten Mal hatte ich ihn und bin gleich zum TA.
Röntgenbild zeigte Bruch aller 4 Mittelhandknochen(?)
OP war 2 Tage später, die mittleren 2 Knochen sollten zusammengeclipt
werden - leider konnte nur einer geclipt werden, da der andere zu sehr
gesplittert war :o(
Anschließend 2 x wöchentlich Verband wechseln, das ist auch notwendig,
da die Wunde genässt hat oder angebacken war. Wichtig ist auch, darauf
zu achten, dass der Verband nicht zu fest dran ist. Nach 4 Wochen kam
der Verband ab.
Medizin: Ich bekam für ihn 8 Tabletten gegen Infektion, jeden Tag eine
halbe in Leberwurst versteckt - klappt bei meinem Fresssack prima.
Außerdem bekam ich ein Pulver für den Knochenaufbau, jeweils frühs und
abends eine Messerspitze zu verabreichen. Die Idee, das Pulver ins
Futter zu rühren ist KEINE gute Idee - der Kater war direkt satt. Also
habe ich auch das Pulver in einem Fleischbröckchen versteckt und gleich
am Anfang der Fütterung einzeln verabreicht - klappt prima.
Der TA hat dem Kater einen Kragen verpasst , damit er sich den Verband
nicht herunterkratzt oder -reißt. Mit dem Teil war Kater nicht in der
Lage, selbständig zu fressen. Also Jacky wie Baby unter den Arm geklemmt
und von Hand gefüttert.
http://picasaweb.google.de/aeinert/DerUnglCkskater#5169381977185466402
Krankenlager: Der Kater sollte die nächsten Wochen sich wenig bewegen
und nicht springen. Wir sind der Empfehlung des TA gefolgt und haben in
unserem Bad einen großen Tisch an die Wand gestellt, hintendran das
Katzenklo und rundherum eine alte durchsichtige Gardine, am Boden mit
Holzbalken befestigt, dass Kater nicht ausbüxen kann. Drinnen hatten wir
eine Plüschmatraze vom alten Sofa liegen. Solange Jacky den Kragen
anhatte, hat das auch funktioniert, danach hat er sich sofort
herausgewühlt. Natürlich war der Kater nicht die ganze Zeit unterm Tisch
- sobald wir von der Arbeit kamen, wurde Kater ins Wohnzimmer geholt und
auf seinen Platz an der Heizung gelegt oder auf die Couch. Er hatte eh
keine Trieb, durchs Zimmer zu fegen oder rumzuspringen.
Die Fäden der OP-Wunde wurden nach 4 Wo gezogen, es wurden keine
selbstzersetzenden verwendet. Jacky war aber ganz tapfer.
http://picasaweb.google.de/aeinert/DerUnglCkskater#5169357040605345810
Die ganze Sache hat natürlich auch Kosten verursacht, aber was muss, das
muss. Unsere Kinder hätten sogar ihr Taschengeld geopfert. Jacky ist
jetzt halt unser Goldkater ;o)
@ Micha
Auch bei uns hatte der TA gesagt, dass spätestens nach 2 Tagen operiert
werden soll - warte also nicht länger.
Wenn du noch Tipps brauchst für Medizinverabreichung oder Krankenlager
oder TA-Besuch - dann frage einfach noch mal in der NG.
Alles Gute für Wildkatz Tigger und für Mimi
Andrea
> Wie hast Du das denn mit dem Impfen gemacht?
Gar nicht mehr. Bei diesem Kater war mir das einfach zu heikel.
Diesmal wird er wieder geimpft, da Gelegenheit ist. Immerhin dürfte
beim Hauskater das Infektionsrisiko geringer sein? Wie auch immer, es
ist, wie es ist.
Ich fasse mal zusammen: Tabletten (Antibiotika) klappen sehr gut.
Pulverisiert und in Tatar eingemengt.
Besonders erstaunlich: Tigger hat schon am Abend fressen wollen, auch
etwas bekommen. Er ist gut gelaunt wie immer, man kann ihm nicht
ansehen, dass eine große Anzahl Zähne gezogen wurden. Überhaupt nicht.
Das freut mich schon mal. Einer unserer anderen Kater hatte danach
erstmal 2 Tage gelitten, Nickhaut stand auch vor und so... In diesem
Fall hier alles bestens!
Das mit dem Kreuzbandriß wird noch über Röntgenaufnahme bestätigt
werden müssen. Der TA hat mir aber deutlich gezeigt, wie leicht siich
das Gelenk auf der kaputten Seite im Gegensatz zur heilen Seite
bewegen lässt. Soll wohl eindeutig sein. Es geht auch nicht weg. Hinkt
wie ein Opa, beim Sitzen schiebt er das kaputte Bein nach vorne. Lässt
aber dennoch keine unnötigen Bewegungen aus. Springt, wo es nicht
nötig wäre, da kann man nix machen. Die Katzen wissen schon, was sie
vertragen und was nicht. Und scheinbar halten die sehr viel aus.
Michael
> Wesshalb sollst Du erst in 1 bis 2 Wochen wieder hin? Mein TA hat mir
> bestätigt dass die OP so bald wie möglich gemacht werden muss, sonst
> bleiben verstärkt arthritische (schreibt man das so?) Schäden.
Weil ja jetzt gerade Zähne gezogen wurden. Der TA hält es auch für
gut, dass dann mangels kaputter Zähne und Wurzeln keine
Entzündungsherde mehr da sind, die das Tier schwächen.
Hallo Michael,
Tut mir leid, das mit den Z�hnen hab ich �berlesen.
Da kommt ja einiges zusammen f�r Deinen armen Kater! Wie heisst er denn?
Ich hab mal mach "Kreuzbandriss Katze" gegoogelt, und bin auf einen
guten Hinweis gekommen.
Da hat jemand mit einem Tisch einen K�fig gebaut. Maschendraht um die
Tischbeine spannen, T�r rein schneiden, und fertig ist der K�fig.
Katzentoilette und alles n�tige rein.
Die haben die Katze nur unter Aufsicht in der Wohnung rumlaufen lassen,
ansonsten war sie im K�fig. Anfangs hats der Katze nicht so gefallen,
sp�ter ist sie sogar freiwillig in ihren K�fig rein.
Ich schreiner f�r Mimi jetzt einen 50x100cm grossen und 50cm hohen K�fig
aus Dachlatten und Sperrholz, mit Maschendraht.
So kann ich Mimi auch mal auf die Terrasse an die Sonne setzen (so sie
dann mal scheint) oder ans Fenster und sie kann rauskucken.
So brauch ich nichts umzur�umen, und es ist sicher dass sie nicht
rumh�pft. Wann immer ich sie �berwachen kann, darf sie rumlaufen.
Auch werden die anderen Katzen so nicht eingeschr�nkt, Katzenklappe kann
offen bleiben und alle R�ume sind zug�nglich.
Mimi scheint das Schmerzmittel gut zu vertragen, man merkt dass sie
heute keine Schmerzen mehr hat, sie ist viel agiler.
Ich muss heut Nachmittag unbedingt den K�fig bauen.
Heut Nacht haben die anderen drei Katzen an der Klappe Terror gemacht
weil sie zu war. Hab Nachtportier-Dientst gehabt...
Gr�sslis Iris
Iris Möhler <lesic...@orange.fr> wrote:
> Ich hab mal mach "Kreuzbandriss Katze" gegoogelt, und bin auf einen
> guten Hinweis gekommen.
>
> Da hat jemand mit einem Tisch einen Käfig gebaut. Maschendraht um die
> Tischbeine spannen, Tür rein schneiden, und fertig ist der Käfig.
> Katzentoilette und alles nötige rein.
>
> Die haben die Katze nur unter Aufsicht in der Wohnung rumlaufen lassen,
> ansonsten war sie im Käfig. Anfangs hats der Katze nicht so gefallen,
> später ist sie sogar freiwillig in ihren Käfig rein.
Also ich bin momentan eher der Meinung, da werde ich den TA aber auch
nochmal befragen, dass es wahrscheinlich auch ohne solche menschliche
Überbehütung geht. Nach einer OP müsste doch eine Katze genau die
Bewegungen machen, die notwendig sind und die sie aushalten kann. So
ein Käfig wäre eine so ungewöhnliche Sache, das würde nur Streß
bringen, auch bei dem anderen Kater, der dann außerhalb des Käfigs
wohnt.
Dann soll der TA lieber einen Gips legen, dass hatten wir auch schon
mal.
Auch eine Halskrause halte ich für sehr schwierig bei einer scheuen
Katze.
Michael
Eine Halskrause hat mein TA noch nie gegeben, der macht die Pflaster so,
dass sie auch intensives Putzen lange genug aushalten.
Meiner hat mir erklärt, dass bis die Bänder verheilt sind sie nicht
belastet werden dürfen, sonst reist es wieder.
Ich halt Dich auf dem laufenden wies hier weitergeht!
Grüsslis Iris
> Ich halt Dich auf dem laufenden wies hier weitergeht!
Ja danke. Dass unser Kater irgendwo hängen geblieben ist, hat mein TA
übrigens auch vermutet. Da scheint es wohl einen Zusammenhang zum
Kreuzbandriß zu geben (oder zumindest in den Lehrbüchern ;-)
> Ich halt Dich auf dem laufenden wies hier weitergeht!
Ja danke. Dass unser Kater irgendwo hängen geblieben ist, hat mein TA