Hallo Michael,
mein Tierarzt sagte erst Freitag zum Thema Impfung gegen FIP:
Er impft FIP nicht gemeinsam mit anderen Impfungen, weil die Summe der Impfungen die Tiere zu stark belasten könnte
Impfungen gegen FIP haben laut seiner Aussage bei 25% der Katzen Ausfälle, das heißt, 25% der Katzen, die geimpft werden, würden trotzdem krank.
Problem ist, soweit ich das jetzt alles verstanden habe: Auch bei einem negativen Ergebnis des Bluttests können Corona-Viren vorhanden sein.
Durch die Impfung kann die Mutation in einem solchen Fall erst angeregt / gefördert werden.
Nicht viel,. aber vielleicht eine Info mehr,
Gruß,
Bettina
> hat jemand von Euch Erfahrungen mit der Impung gegen FIP. Sie
> ist ja offensichtlich doch etwas umstritten (jeder Tierarzt sagt da
> was anderes...)
Ja, sie ist umstritten. Meine TÄ impft überhaupt nicht mehr gegen FIP.
Diese Impfung hat nur in dem Fall eine gewisse Schutzfunktion, wenn die
Katze definitiert coronavirenfrei ist, was bei der überwiegenden
Mehrheit der Katzen nicht gegeben ist. Aber selbst dann, ist die
Schutzwirkung nicht annähernd gut.
Siehe auch http://www.odo.in-berlin.de/mini-FIP-FAQ.html
Grüße,
Michael
--
Deine Artikel sprechen für Dich - sei stolz auf sie. Nimm Dir Zeit, wenn
Du einen Artikel schreibst. Vernachlässige nicht die Aufmachung Deines
Artikels. Lies bitte auch http://www.drtk.net/faq Vielen Dank!
drtk-FAQ Mirror: http://www.d-core.de/drtk-faq/drtk-faq.html
> Durch die Impfung kann die Mutation in einem solchen Fall erst
> angeregt / gefördert werden.
Das ist nicht ganz richtig, da die Impfung keine Mutationen anregen
kann. Was er wharscheinlich meinte ist der Umstand, daß man trotz der
angeblich sicheren FIP-Impfung (nur auf Nasen-Rachen-Raum beschränkt)
immer wieder Katzen findet, bei denen man nach der FIP-Impfung
plötzlich Coronaviren-Antikörper (Titer) im Blut finden kann. D.h. die
eigentlich sicheren, genmaipulierten FIP-Viren im Impfstoff haben es
doch vom Nasen-Rachen-Raum in den Körper geschafft :-(
> hat jemand von Euch Erfahrungen mit der Impung gegen FIP. Sie
> ist ja offensichtlich doch etwas umstritten (jeder Tierarzt sagt da
> was anderes...)
Ja, sie ist umstritten. Meine TÄ impft überhaupt nicht mehr gegen FIP.
Diese Impfung hat nur in dem Fall eine gewisse Schutzfunktion, wenn die
Katze definitiv coronavirenfrei ist, was bei der überwiegenden Mehrheit
der Katzen nicht gegeben ist. Aber selbst dann, ist die Schutzwirkung
nicht annähernd gut.
Siehe auch http://www.odo.in-berlin.de/mini-FIP-FAQ.html
Grüße,
"Michael Grimm" <tras...@odo.in-berlin.de> schrieb im Newsbeitrag
news:5714338.V...@odo.in-berlin.de...
> Bettina Meister wrote:
>
> > Durch die Impfung kann die Mutation in einem solchen Fall erst
> > angeregt / gefördert werden.
>
> Das ist nicht ganz richtig, da die Impfung keine Mutationen anregen
> kann. Was er wharscheinlich meinte ist der Umstand, daß man trotz der
> angeblich sicheren FIP-Impfung (nur auf Nasen-Rachen-Raum beschränkt)
> immer wieder Katzen findet, bei denen man nach der FIP-Impfung
> plötzlich Coronaviren-Antikörper (Titer) im Blut finden kann. D.h. die
> eigentlich sicheren, genmaipulierten FIP-Viren im Impfstoff haben es
> doch vom Nasen-Rachen-Raum in den Körper geschafft :-(
Zum Thema Mutationen: Mutationen können dadurch zwar im ursächlichen Sinne
nicht angeregt werden (dazu brauchts z.B. mutagene Substanzen, Strahlung
etc.). Impfungen können aber resistente Stämme in ihrer Ausbreitung
begünstigen - durch den "künstlich" verschobenen Selektionsdruck.
Zum Thema FIP: Da wir als Züchter auch sehr intensive Kontakte zu anderen
als dem "hauseigenen" :-) TA pflegen, haben wir ebenfalls die Erfahrung
gemacht dass es keine einhellige Meinung zu dem Thema gibt, aber der
Grundtenor ist: die Impfung ist in den meisten Fällen kontraproduktiv. Zum
einen belastet sie das Immunsystem der Katze doch erheblich, zum anderen ist
die Erfolgschance, sofern sich die überhaupt quantitativ erfassen läßt
extrem niedrig.
Um gleich eines klarzustellen: Ich bin ein großer Verfechter von Impfungen
für die Stubentiger, aber es muß auch der Erfolg der Impfung in Relation zum
Streß, den man der Katze damit macht (gesundheitlich wie psychisch -
TA-Besuch) stehen.
Grüße Wolfgang
www.chartreux.at
Cattery of Mice's Nightmare
(vorweg: es ist wahrscheinlich nicht sinnvoll,
eine Katze, die FeCoV-AK positiv ist, zu impfen.
Es müsste das Umfeld geklärt werden, bevor ich
zu einer Impfung raten oder davon abraten würde.)
Kucher Wolfgang wrote:
[...]
> Zum Thema Mutationen: Mutationen können dadurch zwar im ursächlichen Sinne
> nicht angeregt werden (dazu brauchts z.B. mutagene Substanzen, Strahlung
> etc.). Impfungen können aber resistente Stämme in ihrer Ausbreitung
> begünstigen - durch den "künstlich" verschobenen Selektionsdruck.
könntest Du das bitte auf die FIP-Impfung bezogen mal erläutern?
Meinst Du, die Impfung forciert die Verbreitung der aggressiven Stämme?
> Zum Thema FIP: Da wir als Züchter auch sehr intensive Kontakte zu anderen
> als dem "hauseigenen" :-) TA pflegen, haben wir ebenfalls die Erfahrung
> gemacht dass es keine einhellige Meinung zu dem Thema gibt, aber der
> Grundtenor ist: die Impfung ist in den meisten Fällen kontraproduktiv. Zum
> einen belastet sie das Immunsystem der Katze doch erheblich, zum anderen ist
> die Erfolgschance, sofern sich die überhaupt quantitativ erfassen läßt
> extrem niedrig.
Auch an dieser Stelle muss ich mal nachhaken: die Impfung ist kontra-
produktiv?
Ich kann nicht nachvollziehen, wie eine FIP-Impfung das Immun-System
einer gesunden Katze "erheblich" belastet, insbesondere, warum eine
gesunde Katze das nicht vertragen soll. Wir lassen FIP/FeLV zusammen
impfen und haben bislang null Probleme mit Immunsystem oder sonstwas.
Wir geben mit gutem Gewissen geimpfte Katzen in Haushalte, in denen es
FIP-Fälle gegeben hat.
Achja: die Mutter und Jungtiere sind natürlich auf AK getestet worden.
> Um gleich eines klarzustellen: Ich bin ein großer Verfechter von Impfungen
> für die Stubentiger, aber es muß auch der Erfolg der Impfung in Relation zum
> Streß, den man der Katze damit macht (gesundheitlich wie psychisch -
> TA-Besuch) stehen.
Kann ich nicht nachvollziehen.
Der Impfstress dauert etwa 5 Minuten, beim Züchter kann der TA ruhig mal
vorbeikommen und selbstverständlich ist der Erfolg insofern nicht
messbar, als es keine positiv-Meldung gibt, solange die Katze lebt!
Es gibt einen Weg, mittelfristig und langfristig mir dem Thema
umzugehen: Testen und Impfen. Das Programm sollte jedem Züchter
aus Katzen Extra oder Our Cats bekannt sein.
Sicherlich kostet das eine Menge Geld. Im Gegensatz zum PKD-Hype
sterben aber tatsächlich viele Katzen an FIP, und das schon
seit Jahren, weil sich die meisten gerne mit "Schicksal" oder
"Nichts genaues weiss man nicht" herausreden.
Es gibt Einschränkungen, was die Quoten angeht: Zuverlässigkeit des
AK-Tests und Impfschutz. Aber die 50%-98% nehme ich gerne als Schutz,
weil es definitiv besser ist, als gar nichts.
Andreas.
> Andreas wrote:
> [...]
>
> könntest Du das bitte auf die FIP-Impfung bezogen mal erläutern?
> Meinst Du, die Impfung forciert die Verbreitung der aggressiven Stämme?
>
nicht forciert, sondern _begünstigt_ (vgl. Populationsgenetik in der
Biologie)
Es wird ein Selektionsdruck erzeugt, der den besser angepaßten oder schon
resistenten
Stämme Vorteile in ihrer Verbreitung bietet.
>
> Auch an dieser Stelle muss ich mal nachhaken: die Impfung ist kontra-
> produktiv?
> Ich kann nicht nachvollziehen, wie eine FIP-Impfung das Immun-System
> einer gesunden Katze "erheblich" belastet, insbesondere, warum eine
> gesunde Katze das nicht vertragen soll. Wir lassen FIP/FeLV zusammen
> impfen und haben bislang null Probleme mit Immunsystem oder sonstwas.
> Wir geben mit gutem Gewissen geimpfte Katzen in Haushalte, in denen es
> FIP-Fälle gegeben hat.
> Achja: die Mutter und Jungtiere sind natürlich auf AK getestet worden.
>
Wenn junge, gesunde Katzen geimpft werden, dann kann man durchaus bei jedem
Wurf
beobachten, dass sie a.) 1-2 Tage recht müde und träge sind und b.) in der
Regel nicht allzuviel
fressen. Nachdem sich bis auf die Impfung und den TA-Besuch nichts verändert
hat liegt die Annahme
mehr als nahe, dass das Immunsystem stark gefordert ist. Ich sagte auch
nicht dass eine Katze die
Impfung nicht vertragen würde. Ich finde es übrigens durchaus lobenswert,
dass ihr eure Katzen FIP/FeLV - impfen lasst.
Aber und ich möchte das nochmals mit Nachdruck betonen meine _Meinung_ ist
eine andere, zumal der Erfolg der Impfung auch in Fachkreisen sehr
umstritten ist.
Eine Frage nur aus Interesse: Wenn Du eine geimpfte Katze in einen Haushalt
mit FIP-Trägern gibst und die bekommt dann z.B. Junge, wie vermeidest Du
eine Infektion der Kleinen?
> Kann ich nicht nachvollziehen.
> Der Impfstress dauert etwa 5 Minuten, beim Züchter kann der TA ruhig mal
> vorbeikommen
Das ist bei unseren TAs die absolute Ausnahme...
> und selbstverständlich ist der Erfolg insofern nicht
> messbar, als es keine positiv-Meldung gibt, solange die Katze lebt!
Titerwerte _sind_ meßbar (siehe Posting von Michael)
> Es gibt einen Weg, mittelfristig und langfristig mir dem Thema
> umzugehen: Testen und Impfen. Das Programm sollte jedem Züchter
> aus Katzen Extra oder Our Cats bekannt sein.
> Sicherlich kostet das eine Menge Geld. Im Gegensatz zum PKD-Hype
> sterben aber tatsächlich viele Katzen an FIP, und das schon
> seit Jahren, weil sich die meisten gerne mit "Schicksal" oder
> "Nichts genaues weiss man nicht" herausreden.
>
> Es gibt Einschränkungen, was die Quoten angeht: Zuverlässigkeit des
> AK-Tests und Impfschutz. Aber die 50%-98% nehme ich gerne als Schutz,
> weil es definitiv besser ist, als gar nichts.
Wenn Du diesen Prozentzahlen vertraust, dann kann ich Deiner Aussage nur
beipflichten.
>
> Andreas.
>
Grüße
Wolfgang
Kucher Wolfgang wrote:
>>könntest Du das bitte auf die FIP-Impfung bezogen mal erläutern?
>>Meinst Du, die Impfung forciert die Verbreitung der aggressiven Stämme?
> nicht forciert, sondern _begünstigt_ (vgl. Populationsgenetik in der
> Biologie)
> Es wird ein Selektionsdruck erzeugt, der den besser angepaßten oder schon
> resistenten
> Stämme Vorteile in ihrer Verbreitung bietet.
hm...*kratz* ich kann dem nicht widersprechen. Mir ist nicht so
recht klar, ob das signifikant ist. Kann sein.
[Impf]
> Wenn junge, gesunde Katzen geimpft werden, dann kann man durchaus bei jedem
> Wurf
> beobachten, dass sie a.) 1-2 Tage recht müde und träge sind und b.) in der
> Regel nicht allzuviel
"Unterschiedlich". Die beiden Racker, die letzte Woche geimpft wurden,
zeigten gar keine Reaktion., d.h., sie haben mich morgens über den
Haufen gerannt und der Teller war leer. Hie und da gibt es Fälle,
in denen die Kitten am Folgetag etwas "erschöpft" sind. Das ist (bei
uns) eher selten.
> fressen. Nachdem sich bis auf die Impfung und den TA-Besuch nichts verändert
> hat liegt die Annahme
> mehr als nahe, dass das Immunsystem stark gefordert ist. Ich sagte auch
> nicht dass eine Katze die Impfung nicht vertragen würde.
Wir hatten den Fall, dass ein Kater nach der Impfung berührungs-
empfindlich war und es ihm gar nicht gut ging. Nach Rückfragen beim
TA, beim Pharmareferenten usw. kamen wir zu dem Schluss, dass es
keine typische Impfreaktion (im negativen Sinne) ist. Aber (ich
weiss nicht mehr wie) unser TA hatte einen Hinweis darauf, dass der
Impfstoff evtl. zu kalt war, als wir geimpft haben.
Seitdem achten wir darauf, dass der Impfstoff nicht kalt ist, wenn die
Spritze gegeben wird (meine Frau und ich stehen dann mit den Spritzen in
der geballten Hand herum, während der TA die Tiere untersucht).
Seitdem haben wir auch das nicht mehr gehabt.
[Lob] - Danke!
> Aber und ich möchte das nochmals mit Nachdruck betonen meine _Meinung_ ist
> eine andere, zumal der Erfolg der Impfung auch in Fachkreisen sehr
> umstritten ist.
Yep, ich kann ja auch nur meine Meinung sagen und unsere Erfahungen
wiedergeben.
> Eine Frage nur aus Interesse: Wenn Du eine geimpfte Katze in einen Haushalt
> mit FIP-Trägern gibst und die bekommt dann z.B. Junge, wie vermeidest Du
> eine Infektion der Kleinen?
Wir geben nur selten zur Zucht ab, und dann nur an Züchter und AK-
negativ mit Impfung. Kitten sind in einer Zucht im Kinderzimmer
grosszuziehen, also vom "Rudel" isoliert...
Insofern stellt sich die Frage nicht so, aber da durchaus 50% aller
erwachsenen Katzen im AK-Test positiv sein dürften, ist die Frage
berechtigt.
Wir machen das so: 3-4 Wochen nach der Geburt wird die Mutter
getestet (nach _jeder_ Geburt). Ist der CoAK-Test positiv, werden die
Kitten mit 5 Wochen abgesetzt, d.h., Muttern zieht aus dem Kinderzimmer
aus. Da wir in der Regel mit 4-5 Wochen das Futter umgestellt haben
(jaja, Ausnahmen bestätigen die Regel) und ohnehin zusätzliche Eltern
für die Kitten sind, ist das (bei unseren Kitten) unproblematisch.
Ausserdem werden alle Kitten des Wurfes mit 12-13 Wochen (bei der
Wiederholungsimpfung) ebenfalls getestet. Sind die Kitten CoAK-negativ,
werden sie mit 14 (oder 16?) Wochen gegen FIP geimpft.
War der AK-Test der Mutter negativ (was bei uns der Regelfall ist),
passiert nichts. Trotzdem wird zusätzlich (mind.) ein Kitten getestet.
Die Testergebnisse werden im Impfbuch dokumentiert.
Wenn man das in einer Zucht konsequent tut, kann man gut schlafen.
Da wir eine Linienzucht haben, geht die Zahl der CoAK-positiven Katzen
(im Zuchtbestand) gegen Null.
Durch das ständige Testen versuchen wir, unsere Maßnahmen zu prüfen.
Sollten es 0% Kitten mir CoAK-Titer (bzw. CoAK-"positiv", variiert
nach Labor und Hersteller des Tests) sein, scheint es zu funktionieren.
>>Kann ich nicht nachvollziehen.
>>Der Impfstress dauert etwa 5 Minuten, beim Züchter kann der TA ruhig mal
>>vorbeikommen
> Das ist bei unseren TAs die absolute Ausnahme...
Anhand des Aufwandes kannst Du vielleicht abschätzen, welchen Umsatz
der TA mit uns macht...da kommt man gerne mal vorbei (wir verstehen
uns mit dem TA auch so gut, sonst dürften wir ihn nicht am Montag
früh um 02:00 Uhr aus dem Bett klingeln...)
>>und selbstverständlich ist der Erfolg insofern nicht
>>messbar, als es keine positiv-Meldung gibt, solange die Katze lebt!
> Titerwerte _sind_ meßbar (siehe Posting von Michael)
Ich meinte das anders: wenn wir Kitten weggegeben haben, lassen
wir sie natürlich nicht mehr testen. Und wenn keines unserer
(FIP-geimpft) abgegebenen Kitten an FIP stirbt, müssen wir
zum einen lange warten (auf einen natürlichen Tod...) und zum
anderen ist der Umkehrschluss eigentlich nicht zulässig. Es gibt
genug Katzen, die CoAK-positiv sind, und nie krank werden...
[Programm]
>>Es gibt Einschränkungen, was die Quoten angeht: Zuverlässigkeit des
>>AK-Tests und Impfschutz. Aber die 50%-98% nehme ich gerne als Schutz,
>>weil es definitiv besser ist, als gar nichts.
> Wenn Du diesen Prozentzahlen vertraust, dann kann ich Deiner Aussage nur
> beipflichten.
Wir versuchen ja, das zu verifizieren. Aber es geht eben nur
im Verlaufe einiger Jahre.
Grüße,
Andreas.
Vielen Dank noch für die ausgiebigen Info's.
Auch wenn's vielleicht OT ist, welche Art von Stubentigern züchtest Du?
Grüße an alle 2 und 4 Beiner
Wolfgang
Hallo Gemeinde,
die FIP-FAQs habe ich gelesen (ein Dank an den Autor), aber ich bin
mir nicht sicher, ob ich heute in der Lage bin das alles so richtig zu
erfassen.
Manche mögen sich vielleicht erinnern, ich habe vor 10 Wochen eine
Mutter mit vier 2-Tage-alten Kätzchen aus einer "nicht-optimalen"
Umgebung aufgenommen. Ich stellte hier in der Newsgroup einige
spezifische Fragen in Sachen Kleinstkatzen, für deren Beantwortung ich
auch danken möchte.
Ende letzter Woche bin ich mit der Rasselbande incl. Mutter (weil sie
natürlich vor dem Umzug zu mir nie eine TA-Praxis von innen gesehen
hatte) zum TA meines Vertrauens - zur Erstimpfung.
Gleichzeitig haben wir die Mutter sterilisieren lassen (und
gleichzeitig - schweren Herzens - abtreiben [weil noch nen Wurf hätten
weder unser Geldbeutel, noch unsere Nerven und vor allem unser
Haushalt nicht verkraften können - das "Vernichtungs-Potential" der
Vier ist enorm!], d.h. wir wollten sie sterilisieren lassen. Der TA
fand jedoch ausschließlich WASSER im Bauchraum.
Sie hat außerdem permanent Durchfall und sie wiegt nur 2,6 kg ...
Diagnose des TA: FIP
Meine Angst: Haben nun alle vier Kinder auch FIP ? Wie groß ist die
Wahrscheinlichkeit? Was soll ich tun, ich will sie doch nicht alle
wieder verlieren. Mit ihren 10 Wochen sind sie mit 1,1 bis 1,3 kg ja
auch nicht gerade die Schwersten ...
Wie soll es jetzt weitergehen?
verzweifelt, Ernst