wir hatten jetzt mehrfach Diskussionen Rassehunde-Mischlinge. Jetzt
frage ich mal ganz doof, was einen Hund zum Rassehund macht. Es gibt die
hassenswerten Hundevermehrer, die eine Hündin nur halten, weil sie Junge
werfen soll, und es gibt die seriösen Züchter, Mitglieder in
Rassezuchtvereinen und Hunderten von Auflagen sowie alle denkbaren
Abstufungen.
In D. ist Hundezucht recht fern von staatlicher Aufsicht, solange man
sich an die Hundeverordnung hält.
Da in D. drei bis fünf Leute einen Rassezuchtverband gründen dürfen und
dann Rassestandards zusammenschreiben und Zuchtbücher führen können
frage ich mich ernsthaft, wie groß der Unterschied zu Mischlingen?
Außerdem: Die modernen Hunderassen galten als Mischlinge, bis sie von
dem Rassezuchtverein anerkannt wurden.
Ich habe auch den Eindruck, daß es mehr als drei Rassezuchtvereine in D
gibt, die völlig unabhängig von einander ihre Weltausstellungen
präsentieren, hier ein Beispiel:
http://home.t-online.de/home/h.dahmen/index.htm , dann auf "nächste
Ausstellung" klicken.
Da Korschenbroich/Kleinenbroich recht nahe sind, überlege ich, ob ich
nicht doch an dieser Welthundeausstellung teilzunehmen. Auf die
VDH-Ausstellungen darf meine Fiona nur als "Mischling" starten, denn
ihren Stammbaum und ihre sonstigen Unterlagen erkennt der VDH nicht an.
Ob _mein_ Hund als Mischling zählt oder nicht ist /mir/ völlig egal,
denn sie ist der tollste Hund den ich jemals hatte (von zweien bisher).
Kann es sein, daß die ganze Rassehunde-Regelungen stark
überarbeitungswürdig sind, da es keinen einheitlichen Standard gibt, der
einen Hund zum Rassehund macht?
Viele Grüße,
Robert Kawka
--
Im Übrigen bin ich der Meinung, daß TCPA/Palladium verhindert und
Winzigweich zerschlagen werden muß.
>Kann es sein, daß die ganze Rassehunde-Regelungen stark
>überarbeitungswürdig sind, da es keinen einheitlichen Standard gibt, der
>einen Hund zum Rassehund macht?
IMO ist der ganze Rassekrimskrams von vorn bis hinten Unsinn.
Es gibt Leute, die verantwortungsvoll Hunde züchten und sich um ihre
Hunde kümmern. Die gab es schon immer, und diese Leute werden auch
immer die gesündesten und leistungsfähigsten Hunde haben bzw. auch die
besten Welpen hervorbringen (und sich somit auch ohne den Papierkram
durchsetzen und einen gewissen "Preis" verlangen können).
Das eigentliche Brimborium aber, das mit der Rassehundzucht verbunden
ist, hat mit der Qualität der Hunde IMO überhaupt nicht zu tun und hat
keinen weiteren Sinn, als das Ego der Halter zu streicheln.
Gesundheit, Leistung und auch Ausstrahlung von Hunden sind IMO völlig
unabhängig von Papieren. Und egal welche tollen Adelsnamen die
(nicht-adeligen) Besitzer ihren Hunden auch immer verpassen - die
Hunde sind dennoch nichts weiter als ganz normale Hunde... ;)
Wie gesund und leistungsfähig sie sind, hängt von ihrer Haltung ab -
nicht von abgestempelten "Zertifikaten" selbst ernannter Experten.
Viele Grüße,
Mandy
>Hunde sind dennoch nichts weiter als ganz normale Hunde... ;)
Was für ein Glück..............
VG
Andrea + Pack
ganz einfach: wenn er irgetwo als rasse beschrieben wird und ein
zuchtbuch geführt wird.
jezt kommts noch auf die organisation an die dieses zuchtbuch führt und
von wo diese rasse anerkannt wird, gibt da duchaus verschiedene
organisationen.
z.b. der weiße schäferhund.
mitlerweile ganz anerkannt als rasse, bis voe einem jahr nur von einer
speziellen organisation
> Da Korschenbroich/Kleinenbroich recht nahe sind, überlege ich, ob ich
> nicht doch an dieser Welthundeausstellung teilzunehmen. Auf die
> VDH-Ausstellungen darf meine Fiona nur als "Mischling" starten, denn
> ihren Stammbaum und ihre sonstigen Unterlagen erkennt der VDH nicht
> an.
ja, ist so...
unsere malihündin starte in agility auch unter mischling, weil sie ebn
keine "papiere" hat
steffen
> Es gibt Leute, die verantwortungsvoll Hunde züchten und sich um ihre
> Hunde kümmern. Die gab es schon immer, und diese Leute werden auch
> immer die gesündesten und leistungsfähigsten Hunde haben bzw. auch die
> besten Welpen hervorbringen (und sich somit auch ohne den Papierkram
> durchsetzen und einen gewissen "Preis" verlangen können).
Wer als zukünftiger Halter wirklich Wert auf Gesundheit und das Potential zu
hoher Leistungsfähigkeit legt und dafür bereit ist, einen gewissen Preis zu
zahlen, muß schon ein Insider sein, was den von Dir erwähnten
verantwortungsvollen Züchter betrifft, um auch ohne Papiere diesen Preis zu
zahlen. Und er muß auch Vertrauen in den Züchter haben, dass das von ihm
ausgewählte Elternpaar auch die Voraussetzungen für gesunde und
leistungsfähige Welpen mit sich bringt.
Anders sieht es bei Züchtungen mit Papieren aus. Hier muß der zukünftige
Halter nicht Insider sein, was den Züchter betrifft, sondern er sollte
anhand des Pedigrees erkennen können, ob die Voraussetzungen für gesunde und
leistungsfähige Welpen gegeben sind. Kann er das, muß er den Züchter nicht
mal kennen (womit auch die Vertrauensfrage keine große Rolle mehr spielt)
und wird trotzdem diesen gewissen Preis - und zwar aufgrund der ihm
vorliegenden Papiere - zahlen.
Inwieweit sich jetzt in der gezielten Hundezucht die Welpen ohne Papiere
gegenüber denen mit Paieren durchsetzen können, kann ich nicht beurteilen.
In der Pferdezucht weiß ich allerdings, dass bei einer selektiven Auswahl
mit dem Fokus Gesundheit und Leistungsfähigkeit die Fohlen ohne Papiere kaum
eine Rolle spielen, wenn es um gewisse Preise geht.
> Wie gesund und leistungsfähig sie sind, hängt von ihrer Haltung ab -
Davon hängt es nicht ab - die Begründung hast Du ja selbst schon gegeben
(verantwortungsvolle Züchtung).
Wie gesund und leistungsfähig sie *bleiben*, hängt dann allerdings wirklich
von der Haltung ab.
Gruss
Peter Sev
>Begrifflich und von dieser ganzen Verbands- und Vereinsmeierei mal
>abgesehen ist ein Rassehund einer, den du zu sehen bekommst, wenn du das
>Buch "Hundert Hunderassen" (oder so) aufschlägst..
»Was ist ein Auto?«
<Virtua Vorlob 0.9.1>
»Ein Auto ist das, was man auf Bildern, auf denen Autos abgebildet
sind, sehen kann.«
</Virtua Vorlob 0.9.1>
>IMO ist der ganze Rassekrimskrams von vorn bis hinten Unsinn.
Nicht ganz. Schau Dir z.B. mal die altdeutschen Hüterassen an.
Selektion nach Leistung und Gesundheit, die Optik ist nebensächlich
und dementsprechend weit gefasst ist auch der "Standard". Diese Hunde
waren wohl aber nie dafür gedacht, möglichst weite Verbreitung zu
finden.
Andere Rassen sollen über hohe Verkaufszahlen die besonderen
Fähigkeiten der Hersteller herausstellen (und das Konto füttern).
Das wäre ja nichts Schlimmes, wenn nicht nachdem eine Rasse etabliert
wurde, jeder Depp meinte, sie "verbessern" zu müssen.
Beispiel DSH (nicht um wiedermal draufzuhauen, aber jeder kennt es)
Der Rittmeister hat sicherlich einen wirklich guten Hund "geschaffen",
den es heute noch geben könnte, wenn die Masse der SV-Züchter nicht zu
dumm wäre, ein Loch in den Schnee zu pinkeln.
Die Rasse DSH ist theoretisch völlig in Ordnung, das was aber
tatsächlich passiert(e) ist einfach nur eklig.
Das gilt für sehr viele Rassen.
Letztens auf der CACIB in Saarbrücken habe ich arme Hunde mit ihren
Besitzern gesehen, denen die Dummheit aus den Augen tropft, während
sie an ihren Qualzuchtprodukten letzte Schönheitskorrekturen
vornahmen. *Kotz*
> Anders sieht es bei Züchtungen mit Papieren aus. Hier muß der zukünftige
Meine Erfahrung mit Rassehunden (resp. deren Züchter) ist die, dass man
sich auf überhaupt nichts verlassen kann...
Robert Kawka schrieb:
>
> Kann es sein, daß die ganze Rassehunde-Regelungen stark
> überarbeitungswürdig sind, da es keinen einheitlichen Standard gibt, der
> einen Hund zum Rassehund macht?
*lach* Hast Du für alle Erklärungen 2 Wochen Zeit? Ich versuche eine
Kurzfassung.
>
Die FCI ist die größte Hundevereinigung der Welt (IMO). Ihr gehören
aber nicht an: USA, CDN, GB. Sonst fast alle Länder bzw. deren
jeweilige Hundeverbände (wie VDH, ÖKV, E.N.Z.I, etc.).
Wenn man in D oder Ö von Rassehunden spricht, handelt es sich um jene,
die von der FCI anerkannt sind. Diese Hunde dürfen auf "offiziellen"
Ausstellungen, Meisterschaften oder Rennen teilnehmen.
Eine jeweilig neue Rasse muss bei einem Landesverband, der der FCI
angehört, angemeldet werden. Dann wird endlos geprüft (dauert Jahre).
Erst dann kann der Landesverband bei der weltweiten FCI die "weltweite
Rasse" beantragen.
Es gibt dann exakte Rassebeschreibungen, an die sich jeder FCI-Züchter
dieser Rasse weltweit halten muss. Änderungen der Rassebeschreibungen
können ausschliesslich von jenem FCI-Verband des jeweiligen Landes
vorgenommen und beantragt werden.
Beispiel: "Deustcher Schäferhund": Nur der SV in D kann eine Änderung
(z.B. Winkelung der Hunderhand) beim VDH beantragen. VDH beantragt bei
FCI... und dann dauert das Verfahren, bis alle weltweiten FCI-Verbände
mitspielen.
Ein 100% reinrassiger Australian Shepherd aus Texas darf z.B. nie an
einer Welthundeausstellung, die von der FCI organisiert wird,
teilnehmen (weil nicht "FCI-reinrassig")- wohl aber, wenn diese Zucht
auch in D oder Ö, etc. registriert wurde (Doppel-Mitgliedschaft, die
auch eingeschränkt wird).
Umgekehrt: Z.B. darf ein österr. FCI-Parson Russel Terrier wohl beim
British Kennel Club ausstellen und gewinnen, nicht aber ein engl.
Parson in Ö bei der "Eurodog".
Es kann aber der selbe Parson-Züchter aus GB z.B. - aus welchen
Gründen immer in Belgien, D. Ö, Schweden, Ungarn auch Mitglied und im
Zuchtbuch sein, dann darf er ausstellen....
Wegen Mali: Yep: Man kann aus 2 FCI-anerkannten Mali-Linien züchten.
Hat man keine von einem FCI-Verband anerkannten Papiere, gilt er als
Mischling.
Wegen Weisser Schäferhund: Weil eben die weissen _kanadischen_ Schäfer
nicht bei der FCI waren, wurden nur inerhalb der ÖHU (kleinerer
Hunde-Dachverband) diese Weissen anerkannt. Nun gab es dan Antrag vom
schweizerischen Hundeverband... die Hunde heissen "Schweizer..." und
sind FCI-anerkannt - nicht aber jene Weissen, die noch unter
"kanadisch..." bei der ÖHU laufen...
Sehr verwirrend alles... aber so isses.
Kurz: Die FCI ist ähnlich aufgebaut wie das Olympische Kommitee. Und
die Typen, die überall das Sagen haben, sind ebenfall Klone all dieser
Funktionäre...
Ich hoffe, zur Verwirrung beigetragen zu haben ;-)
Herzliche Grüsse
Paul
>Nicht ganz. Schau Dir z.B. mal die altdeutschen Hüterassen an.
>Selektion nach Leistung und Gesundheit, die Optik ist nebensächlich
>und dementsprechend weit gefasst ist auch der "Standard". Diese Hunde
>waren wohl aber nie dafür gedacht, möglichst weite Verbreitung zu
>finden.
Juhu - deshalb schrieb ich ja, dass es durchaus Leute gibt, die
besonders gute, gesunde, leistungsfähige Hunde züchten.
Die Leute haben IMO auch (durchaus zu Recht) einen guten Ruf in ihren
Kreisen. Die gibt es ja auch heute noch.
Wenn ich meine Großeltern z.B. frage, wessen Hunde gut sind, nennen
sie mir 2 Familien, die seit Generationen Hunde züchten, die alle
uralt, gesund und leistungsfähig sind. Um Aussehen kümmert sich kein
Mensch. Aber die Hunde sind natürlich spezialisiert.
Das ist IMO durchaus eine Leistung, die anerkennenswert ist und die
ich auch schätze. Langlebige, gesunde und leistungsfähige Hunde
bekommt man IMO nur durch gute Haltung (über Generationen) und das ist
immer eine tolle Sache!
Das Andere ist aber die Rassezucht, wie sie hier etabliert ist. Dazu
fällt mir ehrlich gesagt nichts mehr ein (außer Boykott).
>Beispiel DSH (nicht um wiedermal draufzuhauen, aber jeder kennt es)
>Der Rittmeister hat sicherlich einen wirklich guten Hund "geschaffen",
>den es heute noch geben könnte, wenn die Masse der SV-Züchter nicht zu
>dumm wäre, ein Loch in den Schnee zu pinkeln.
FULL ACK
Seit Hoodie habe ich ja ein Liebe für graue DSH entdeckt :)
Aber der hat auch genauso wenig mt nem Dumzucht-DSH zu tun wie
Leistung mit Rassezucht... 8-/
>Das gilt für sehr viele Rassen.
>Letztens auf der CACIB in Saarbrücken habe ich arme Hunde mit ihren
>Besitzern gesehen, denen die Dummheit aus den Augen tropft, während
>sie an ihren Qualzuchtprodukten letzte Schönheitskorrekturen
>vornahmen. *Kotz*
Wat gehste denn da auch hin?
Viele Grüße,
Mandy
> Meine Erfahrung mit Rassehunden (resp. deren Züchter) ist die, dass man
> sich auf überhaupt nichts verlassen kann...
Im ersten Moment kann ich keinen Zusammenhang zwischen Deiner Anmerkung und
meinem Posting erkennen.
Geht es Dir um einen Zusammenhang, bitte ich Dich einfach um etwas mehr
Details.
Danke und Gruss
Peter Sev
Um zu einem konkreten Beispiel zu kommen: Schelties werden u.a. im
FCI-Standard Nr. 88 beschrieben, in D gibt es u.a. den "Club für
Britsche Hütehunde eV", der lt. Eigenwerbung DAS Zuchtbuch führt. Es
gibt den "Deutscher Rassehunde-Club eV", der Zuchtbücher für Shelties
erstellt und einen dritten, von dem meine Fiona ihre Papiere hat und
noch diesen Korschenbroicher Verein.
> jezt kommts noch auf die organisation an die dieses zuchtbuch führt und
> von wo diese rasse anerkannt wird, gibt da duchaus verschiedene
> organisationen.
Der erstgenannte Club erkennt die anderen Zuchtbücher nicht an. Egal ob
der Hund dem beschriebenen Rassestandard entspricht oder nicht.
> z.b. der weiße schäferhund.
> mitlerweile ganz anerkannt als rasse, bis voe einem jahr nur von einer
> speziellen organisation
Und vor der Anerkennung durch viele Verbände galt er vermutlich als
farblich unerwünscht.
>
>>Da Korschenbroich/Kleinenbroich recht nahe sind, überlege ich, ob ich
>>nicht doch an dieser Welthundeausstellung teilzunehmen. Auf die
>>VDH-Ausstellungen darf meine Fiona nur als "Mischling" starten, denn
>>ihren Stammbaum und ihre sonstigen Unterlagen erkennt der VDH nicht
>>an.
>
>
> ja, ist so...
> unsere malihündin starte in agility auch unter mischling, weil sie ebn
> keine "papiere" hat
Bei Agi ist es doch egal, ob der Hund Papiere hat, solange du nicht die
WM mitlaufen willst. Dann wird plötzlich auf VDH-Papieren bestanden.
Einerseits finde ich das schwachsinnig, andererseits kann ein Verband
bestimmen, wer an einer Verbandsveranstaltung teilnimmt.
>
>
> Robert Kawka schrieb:
>
>>
>> Kann es sein, daß die ganze Rassehunde-Regelungen stark
>> überarbeitungswürdig sind, da es keinen einheitlichen Standard gibt,
>> der einen Hund zum Rassehund macht?
>
> (Ausführliche Erklärung der Bedeutung von FCI und VDI)
> Ich hoffe, zur Verwirrung beigetragen zu haben ;-)
Hast du nicht :-), denn ich weiß, daß die FCI als in Europas größter
Verband die Nase ganz schön hoch trägt. Der deutsche VDH ist aus
gleichem Grund sehr respektheischend und innerhalb des VDH kommt der
CfBrH für alle britischen Hütehunde. Diese Struktur ist die größte,
veranstaltet die meisten Hundeschauen, Leistungsprüfungen Turniere etc.
und kann ganz selbsverständlich verlangen, daß nur Leute mit den
"richtigen" Hunden teilnehmen.
Was mir etwas aufstößt ist die Tatsache, daß diese Vereine für sich das
Recht herausnehmen, um einen Rassehund zu definieren. Interessant ist
hier eigentich, was die anderen Rassehundevereine so machen. Besonders,
wenn der Deutsche Rassehundeclub in Soltau bereits in Verbindung mit dem
"Kartellamt" ist um prüfen zu lassen, ob die Exklusivität so sein darf.
Wenn der Hund der Rassenbeschreibung entspricht, dann solte er IMHO als
Mitglied dieser Rasse von allen Vereinen akzeptiert werden. Aber mit
dieser Forderung benachteilige ich Züchter, die nach den strengen
Auflagen des VDH züchten.
> Im ersten Moment kann ich keinen Zusammenhang zwischen Deiner Anmerkung und
> meinem Posting erkennen.
> Geht es Dir um einen Zusammenhang, bitte ich Dich einfach um etwas mehr
> Details.
Ich meinte deiner Erklärung entnehmen zu können, dass man bei
Rassehunden 'was besonderes' oder zumindest 'was klar definiertes'
erhält. Dem kann ich nicht wirklich zustimmen. Wir haben 4 Rassehunde in
der Familie und irgendwie ist keiner so wirklich gesund, entsprechen
wirklich dem Standard oder sonstwas...
> Ich meinte deiner Erklärung entnehmen zu können, dass man bei
> Rassehunden 'was besonderes' oder zumindest 'was klar definiertes'
> erhält.
Das wollte ich nicht zum Ausdruck bringen.
Gruss
Peter Sev
Finde die sind viel Besser drauf und haben viel mehr Spaß.
Sind Freundlicher und voller lerndrang.
So ergeht es mir auf jedenfall mit unseren beiden.
Mein Balu kann 2 Bälle Außeinanderhalten,
wenn er denn ein hat und ich sag wo ist der andere, dann sucht der denn bis
er mir denn bringen kann.
Letztens hatte er ihn beim Spielen in einer ecke vergraben und ich fragte wo
der andere Ball ist er ging direkt dort hin und Zeigte es mir.
Anders der "Peppi" der weiß das Balu nicht mit Wäsche Spielen soll und als
er Heute sich irgendwas schnappen wollte, da bellte Peppi und ich ging zu
ihm fragte was macht Balu wieder und Peppi ging zur Wäsche und Zeigte mit
der Nase drauf,also wusste ich das Blau wieder mit Irgend ein teil Spielen
wollte.
Also sowas habe ich von Rasse Hunde noch nicht gehört.
Der Mischling als Solcher ist meiner meinung DER Rasse Hund Schlecht hin.
Denn alles andere ist doch eh zu 90% Überzüchtet.
MFg
Chris
--
/\ /\ /\ _____
/ \/ \ / \/ \
C.B.D. \/ schmerzendes /\____ __
Herz \/ \/
http://home.arcor.de/schmerzendes-herz/
"Robert Kawka" <Robert0...@aol.com> schrieb im Newsbeitrag
news:2km34sF...@uni-berlin.de...
Nicht gelesen aber quaken?
>Für mich ist ein Rasse Hund ....Jeder Hund denn jeder ist doch eine Rasse
>für Sich.
Rasse oder klasse?
>Außerdem denke ich mal das die Mischlinge sowiso viel besser sind als die
>"""RASSE-Hunde""".
Das ist Schmarrn. Sowohl die eine Richtung, als auch die andere.
Jeder Hund ist ein Individuum.
Und ueberhaupt .... "besser" fuer was eigentlich?
Mix doch mal Hunde mit schwerer HD und fiesen Augenproblemen, beides
nicht rezessiv genetisch. Da kommt denn ein gesunder Mix bei raus?
Ganz so einfach ist es denn doch nicht.
>Finde die sind viel Besser drauf und haben viel mehr Spaß.
Nochmal Schmarrn.
Der Rassehund mit dem ich aufgewachsen bin war super drauf und hatte
mindestens soviel Spass wie unser Mix jetzt.
>Sind Freundlicher und voller lerndrang.
Du weisst was ein Individuum ist?
Wieso sollte ein Mix freundlicher sein und voller Lerndrang?
Nimm zwei verbiesterte Hunde die strohdumm sind, da kommt denn sowas
bei raus?
>So ergeht es mir auf jedenfall mit unseren beiden.
>Mein Balu kann 2 Bälle Außeinanderhalten,
>wenn er denn ein hat und ich sag wo ist der andere, dann sucht der denn bis
>er mir denn bringen kann.
ROTFL
Nur zwei?
Also bitte, wenn mein Hund ein Spielzeug bringt und ich sage "nein,
nicht das", dann holt sie natuerlich ein anderes LOL.
>Letztens hatte er ihn beim Spielen in einer ecke vergraben und ich fragte wo
>der andere Ball ist er ging direkt dort hin und Zeigte es mir.
Meine Madame kann mir von _allen_ ihren Spielsachen sagen wo sie sie
gelassen hat. Erschwerend kommt hinzu, dass wir Indoor und Outdoor
Spielsachen haben, die sehr gewissenhaft von ihr getrennt werden.
"Ring" draussen ist ein anderer als "Ring" drinnen, wenn auch beides
Zerrringe sind. "Tennisball" ist nicht "Fussball" und auch nicht
"Ball". "Stecken" (aus Latex) ist nicht "Quietscher" (obwohl der auch
quietscht) und bei "Spielzeug" kann sie sich raussuchen was sie
bringt, was sie denn auch tut.
>[Petze]
>Also sowas habe ich von Rasse Hunde noch nicht gehört.
Dann kennst du keine.
>Der Mischling als Solcher ist meiner meinung DER Rasse Hund Schlecht hin.
Nochmal, "Rasse" oder "klasse"?
Die heutigen "Rassehunde" sind auch Mischlinge, die irgendwann mal aus
diversen Hunden zusammengemixt wurden, das sollte man auch nicht
vergessen.
>Denn alles andere ist doch eh zu 90% Überzüchtet.
Rassehunde die "nur schoen aussehen" sollen ... leider meistens ja.
Arbeitshunde, die tatsaechlich nach "Arbeit" und nicht nach "Optik"
gezuechtet werden, nein.
Leider muss ich in dem Punkt zustimmen, dass zu viel auf Optik
gezuechtet wird, das aendert aber nichts daran, dass "Mixe sind die
besseren Hunde" _so_ sicher nicht stimmt.
Tschau
Marion
Und jeder hund ist Toll und Kann was.
Nur Pfff er mit sein BOXER Lach....
Der hat werde Rasse noch klasse es ist einfach eine Züchtung die wirklich
nicht mehr normal ist.
Das Arme Tier bekommt doch garnicht richtig Luft.
Und das ist toll was.Na reg dich auf ....
Was ich sagen wollt ist das die Meisten Rassehunde einfach nur Auf gut
deutsch Mistgeburten sind.
Sein wir doch erlich,Ist es normal das die Hüfte So runter geht beim
Schäferhund,das die Schnautze so Plat ist beim Boxer oder Pekinese ? Ne mit
sicherheit nicht.
Es gibt sicher Tolle Tiere unter denn sogenannten Rassehunden.Aber sind die
Gesund ?
Was ich denke bei einem Mischling fast immer zutrifft.
Rasse hin oder her.
Ein Hund ist ein Hund. Ein Pittbull find ich auch Cooö.
Aber ob es so alles richtig ist wie er Gezüchtet wurde ?
Ich halte Generell nichts von Züchtungen.
Dann hätten wir Wirklich nur Blaue Augen und Blondes Haar.
Deshalb Stepel ich aber kein Tier ab.Denn es kann nichts dafür.
Nur finde ich das die Mischlinge mehr der Tatur entsrechen und deshalb
einfach Gesünder sind und mehr Spaß ansich haben.
Und Wegert,Boxer (SCHNAUF SABBER) NORMAL ?
Bonsai so in etwa meint ich das .....
Chris
--
/\ /\ /\ _____
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C.B.D. \/ schmerzendes /\____ __
Herz \/ \/
http://home.arcor.de/schmerzendes-herz/
"Bonsai" <Bons...@nurfuerspam.de> schrieb im Newsbeitrag
news:cliee0h44japdd5q1...@4ax.com...
Hallo,
>Jetzt frage ich mal ganz doof, was einen Hund zum Rassehund macht.
Ein Hund ist ein Rassehund, wenn er/sie ein Papier hat, wo draufsteht,
dass dies ein Rassehund ist. :-)
groetjes,
Jean (jea...@xs4all.nl)
> Mein Balu kann 2 Bälle Außeinanderhalten,
Erzähl das doch mal der Familie mit dem Border Collie (?) der 250
Spielsachen auseinander halten kann, die werden sicher schwer
beeindruckt sein.
> Der Mischling als Solcher ist meiner meinung DER Rasse Hund Schlecht hin.
> Denn alles andere ist doch eh zu 90% Überzüchtet.
Da dürfte die Chance auf gesunde Mischlinge dann allerdings nicht mehr
sonderlich gross sein.
>Wenn wir nie gezüchtet hätten, gäbe es wahrscheinlich auch nur
>schäferhundähnliche Hunde
Wie kommst Du denn darauf?
Fragende Grüße,
Mandy
>Erst die Zucht (aber auch die natürliche Mutation) brachte die
>verschiedenen Rassen hervor. Auslese, Neupaarung mit bestimmten
>Merkmalen usw. Neue Rassen wurden wiederum mit anderen bereits
>entstanden Rassen eingekreuzt und so weiter.
Schon klar.
Aber wieso schäferhundähnliche Hunde?
>Was wäre denn passiert, wenn der Mensch seine Hand nicht dazwischen
>gehabt hätte?
Dann hätten wir jetzt Hunde, die optimal an die Lebensbedingungen
ihrer Umgebung angepasst wären. Und ich wiederhole meine Frage: Wie
kommst Du auf schäferhundähnliche Hunde in diesem Zusammenhang?
So long,
Mandy
> Nur finde ich das die Mischlinge mehr der Tatur entsrechen und deshalb
> einfach Gesünder sind und mehr Spaß ansich haben.
Deine Ansicht fruchtet aber auch nur dann, wenn den Hunden auch die Natur an
sich ermöglicht würde. Mit allem, was dazu gehört - z.Bsp. freie Wildnis,
keine Eingriffe duch den Menschen, Rudelbildungen, Überlebenskampf,
Rangausfechtungen u.s.w..
Nur so ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ein der Natur entsprechendes
Erbgut durch Fortpflanzung weitergegeben wird, welches für gesunde Welpen
sorgt.
Aber - wo findet man noch solche natürlichen Lebensbedingungen für Hunde, wo
wirklich die Natur dafür sorgt, dass sich - zur Erhaltung der Rasse Hund -
nur die gesündesten und leistungsfähigsten fortpflanzen würden? Und - gab es
so etwas überhaupt mal? Und kommt Hund damit überhaupt klar?
Ich weiß nicht genau, ob Mischlinge aus Spanien oder Griechenland z.Bsp.
wirklich das Ergebnis einer harten natürlichen Auslese sind. Oder nicht doch
eher Zufallsprodukte streunender Hunde, die mal ausgesetzt wurden und nun
als Einzelgänger ihr Dasein fristen. Obwohl man sie als "Rudel" auf
Müllkippen, um Abfalleimer und in Touristenzentren (wo doch der eine oder
andere "Touri" mal was fallenläßt) beobachten kann. Und wenn sie eher
Zufallsprodukte sind, dürfte es an der Gesundheit in vielen Fällen auch
mangeln.
In Deutschland gezeugte Mischlinge dürften wohl in vielen Fällen das Ergebis
eines nicht unter Kontrolle stehenden zeugungsfähigen Rüden und einer
freilaufenden läufigen Hündin sein (außer, so ein Akt war von den Haltern
erwünscht).
Inwieweit bei so einem Zufallsereignis - was in diesem Fall auch wirklich so
gesehen werden kann, da ja hier die natürliche Auslese überhaupt keine Rolle
spielt - gesunde Gene an den entstehenden Mischling vererbt wurden, ist dann
auch mehr dem Zufall überlassen.
Und nun - nur zum Vergleich - dazu: Verantwortungsvolle Züchter überlassen
es *nicht* dem Zufall, vom wem der Welpe gezeugt wird.
Und schaffen durch eine entsprechende Vorauswahl an gesunden Eltern
zumindestens die Voraussetzungen, auch wieder einen gesunden Welpen zu
bekommen.
Gruss
Peter Sev
> Dann hätten wir jetzt Hunde, die optimal an die Lebensbedingungen
> ihrer Umgebung angepasst wären.
Mit denen Du wohl aber kaum Fahrrad durch Berlin fahren bzw. sie mit in den
Hörsaal nehmen könntest.
Gruss
Peter Sev
>> Dann hätten wir jetzt Hunde, die optimal an die Lebensbedingungen
>> ihrer Umgebung angepasst wären.
>Hätten wir das?
Selbstverständlich hätten wir das - was denn sonst?
>Die Umwelt hat der Mensch verändert. Woher willst du
>wissen, ob der Hund sich dieser angepasst hätte?
Weil Anpassen an die Umgebung für jedes Lebwesen die Voraussetzung ist
um zu überleben?
Angesichts der weltweiten Hundepopulation scheinen mir Hunde wahrlich
nicht zu den gefährdeten Arten zu gehören, die
Anpassungsschwierigkeiten haben. 8-)
Viele Grüße,
Mandy
>Hätte auch wolfsähnlich schreiben können. Wählte den Schäferhund, weil
>dieser dem Ursprung "Wolf" am ähnlichsten sieht. Wohlgemerkt optisch,
>da es dem Herrn im Original auch um blonde Haare und blaue Augen ging.
Was hast Du denn immer mit dem Wolf?
Ich habe nicht das Gefühl, dass ein Wolf hier sonderlich gut angepasst
wäre.
Da scheinen mir die mittelgroßen Streuner ein weit besseres Bild
dessen abzugeben, wie ein Hund aussieht, der sich der Umgebung
bestmöglich angepasst hat.
Bis dahin,
Mandy
Du bist sehr zufrieden mit deinen beiden Hunden. Das ist sehr gut so.
Nur: Woran machst du fest, wann ein Hund ein Mischling ist? Muß der Hund
anders aussehen als die bereits beschrieben Rassen, oder muß es ein
Produkt einer Zufallsbegegnung sein oder etwas ganz anderes?
> Robert Kawka wrote:
>>Jetzt frage ich mal ganz doof, was einen Hund zum Rassehund macht.
>
> Ein Hund ist ein Rassehund, wenn er/sie ein Papier hat, wo draufsteht,
> dass dies ein Rassehund ist. :-)
>
Jan, das ist nicht nur die Kürzeste, sondern auch die Beste Antwort.
Hervorragend. Stimme dir voll zu.
Btw: wer will mit mir einen neuen Rassehundeklub gründen, damit wir alle
vorhandenen Hunde zu Rassehunden erklären können?
> >Die Umwelt hat der Mensch verändert. Woher willst du
> >wissen, ob der Hund sich dieser angepasst hätte?
>
> Weil Anpassen an die Umgebung für jedes Lebwesen die Voraussetzung ist
> um zu überleben?
Deswegen gibt es eigentlich keine vom Aussterben bedrohte Tierarten.
Und die in den letzten Jahrzehnten ausgestorbenen Arten sind auch nur
Fantastereien.
Denn sie haben doch in Wirklichkeit alle überlebt, weil sie sich der durch
den Menschen veränderten Umwelt angepaßt haben.
> Angesichts der weltweiten Hundepopulation scheinen mir Hunde wahrlich
> nicht zu den gefährdeten Arten zu gehören, die
> Anpassungsschwierigkeiten haben. 8-)
Wieviel Prozent dieser weltweiten Hundepopulation sind denn durch
Beeinflussung des Menschen an die veränderte Umwelt angepaßt wurden? Und
wieviel Prozent haben sich wirklich selbst angepaßt?
Auch wenn die letzte Gruppe sich in höheren Prozentsätzen niederschlagen
sollte (ich kenne da leider keine Zahlen, schätze aber, dass dies nicht der
Fall sein wird), ist es ihnen doch auch nur gelungen, weil der Mensch ihnen
die Möglichkeit dazu gegeben hat. Der Mensch ist leider aber auch in der
Lage, solchen freilebenden und streunenden Hunden die Möglichkeiten zur
Anpassung zu nehmen. Spätestens wenn es an die Reduzierung von Lebensraum
und Nahrung geht, wird der Schritt nicht mehr weit sein, auch hier von
gefährdeten Arten zu reden.
Denn dann bleibt ihnen kaum noch etwas, an was sie sich anpassen können.
Gruss
Peter Sev
Nein.
Viele Grüsse
Karina
>Das Gegenteil
>ist aber der Fall. Erst die Züchtung hat die Vielfalt hervorgebracht.
>Ohne Züchtung gäbe es wahrscheinlich nur
>wolfsähnliche/schäferhundähnliche Hunde (also nur blaue Augen und
>blonde Haare - keine Vielfalt). War das jetzt besser ausgedrückt?
Ich verstehe es immer noch nicht - aber sei´s drum... ;)
Viele Grüße,
Mandy
>Nein.
Da kannste auf mich einreden, wie Du willst... ;)
Hunde könnten gut ohne das ganze Brimborium leben.
Viele Grüße,
Mandy
Ohne das Brimborium natürlich.
Mein Nein bezog sich eher auf das Ego des Halters, was du
angesprochen hast.
Meine Hunde stammen aus keinem In-Zwinger, keinem besonders
bekannten, teurem oder Superleistungszwinger, aber sie sind
genau so, wie ich sie haben wollte, mit allen Ecken und Kanten.
Und sie sind typisch Briard, vom Ausssehen und von der Art.
Ihre Züchter haben um ihre Hunde, um Pokale etc. nie viel
Gewese gemacht.
Das, was sie für die Zuchtzulassung brauchten und die restliche
Zeit haben sie in die Hunde investiert.
Viele Grüsse
Karina
>ie natürliche Mutationen hätten wahrscheinlich keinen
>350 Hunderassen hervorgebracht. Irgendwie wären sie (vermutliche)
>wolfsähnlich geblieben.
Und gesund?
Wenn mann in Urlaub fährt kann man feststellen das die Haus und
Hofhunde der Einheimischen und die Streuner einem gewissen Typ
entsprechen.
Vorallem dann wenn die Rassehundehaltung noch nicht wirklich bei den
Einwohnern etabliert ist. Diese Hundetyp unterscheidet sich von Land
zu Land. Es ist zu vermuten das diese Hunde sich den Lebensumständen
am besten angepasst haben. Und ähnlich wäre das hier auch gelaufen.
VG
Andrea + Pack
>Mit denen Du wohl aber kaum Fahrrad durch Berlin fahren bzw. sie mit in den
>Hörsaal nehmen könntest.
Warum nicht?
VG
Andrea + Pack
> >Mit denen Du wohl aber kaum Fahrrad durch Berlin fahren bzw. sie mit
>in den
> >Hörsaal nehmen könntest.
>
> Warum nicht?
Gehören Fahrradfahren bzw. Sitzen im Hörsaal zu den optimalen
Lebensbedingungen, denen sich ein Hund von sich aus anpassen würde -
also ohne das der Mensch eingegriffen hätte?
Wohl eher weniger. :-)
Gruss
Peter Sev
--
Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de:
http://newsgroups.freenet.de
>Gehören Fahrradfahren bzw. Sitzen im Hörsaal zu den optimalen
>Lebensbedingungen, denen sich ein Hund von sich aus anpassen würde -
>also ohne das der Mensch eingegriffen hätte?
Wie üblich bringst Du wieder alles durcheinander.
Es geht um optimale _Anpassung_ . Das ist was Anderes als optimale
Lebensbedingungen, Peter - auch wenn Dich das vielleicht überrascht...
BTW: Radfahren finde ich durchaus optimal. Und wenn Du B halbwegs
kennen würdest, wüsstest Du, dass man fast jede Strecke so legen kann,
dass man zu 90% über Grünflächen mit den Hunden radelt.
Drum Peter: Wenn man keine Ahnung hat...
Bis dahin,
Mandy
> >Gehören Fahrradfahren bzw. Sitzen im Hörsaal zu den optimalen
> >Lebensbedingungen, denen sich ein Hund von sich aus anpassen würde -
> >also ohne das der Mensch eingegriffen hätte?
>
> Wie üblich bringst Du wieder alles durcheinander.
> Es geht um optimale _Anpassung_ . Das ist was Anderes als optimale
> Lebensbedingungen,
Nicht durcheinander - nur nicht sauber formuliert.
Da ich aber auch nicht die Unterscheidung zwischen optimaler Anpassung
und optimalen Lebensbedingungen im Schwerpunkt hatte, sehe ich diesen
Ausrutscher auch nicht so tragisch an.
Aber ich liefere gern eine korrektere Formulierung hinterher.
Gehören Fahrradfahren bzw. Sitzen im Hörsaal zu den Lebensbedingungen,
denen sich ein Hund *von sich aus* optimal anpassen würde -
also *ohne* das der Mensch eingegriffen hätte?
Der Schwerpunkt der Frage ist übrigens hervorgehoben (sollte Dir diesmal
auffallen) und resultiert aus Deinen Diskussionsbeiträgen.
Hier noch mal zur Erinnerung. Auf die Frage:
"Was wäre denn passiert, wenn der Mensch seine Hand nicht dazwischen
gehabt hätte?"
hattest Du geantwortet:
"Dann hätten wir jetzt Hunde, die optimal an die Lebensbedingungen ihrer
Umgebung angepasst wären."
> BTW: Radfahren finde ich durchaus optimal.
Ich übrigens auch.
> Ich versuche es mal aufzubröseln, wie die Diskussion zustande kam:
>
> [Daniela]
> Was wäre denn passiert, wenn der Mensch seine Hand nicht dazwischen
> gehabt hätte?
> [Mandy]
> Dann hätten wir jetzt Hunde, die optimal an die *Lebensbedingungen*
> ihrer Umgebung angepasst wären. [...]
> [Peter]
> Mit denen Du wohl aber kaum Fahrrad durch Berlin fahren bzw. sie mit in
> den
> Hörsaal nehmen könntest.
> [Mandy]
> Warum nicht?
> [Peter]
> Gehören Fahrradfahren bzw. Sitzen im Hörsaal zu den optimalen
> Lebensbedingungen, denen sich ein Hund von sich aus anpassen würde -
> also ohne das der Mensch eingegriffen hätte?
>
> *Ohne* das Eingreifen des Menschen, und darum ging es im Original,
>hätte
> der Hund sich wahrscheinlich nicht optimal an die gegebenen
> Lebensbedingungen (wie Hörsaal und Fahrrad fahren) angepasst. Ich
> denke, hier ging deine Diskussion vielleicht ein wenig vorbei.
> Dass Peter das Wort "optimal" vor die Lebensbedingungen gesetzt hat,
>war
> wahrscheinlich ein Versehen. Im Grunde ging es nur um: "Was wäre denn
> passiert, wenn der Mensch seine Hand nicht dazwischen
> gehabt hätte?"
ACK.
Es gibt halt Leute, die andern gern Ahnungslosigkeit unterbreiten
wollen.
Da braucht es dann halt Begründungen - auch wenn diese an der
eigentlichen Diskussion vorbeilaufen.
Hallo Peter,
>Ich weiß nicht genau, ob Mischlinge aus Spanien oder Griechenland z.Bsp.
>wirklich das Ergebnis einer harten natürlichen Auslese sind. Oder nicht doch
>eher Zufallsprodukte streunender Hunde, die mal ausgesetzt wurden und nun
>als Einzelgänger ihr Dasein fristen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Streunerhunde ihre Welpen mit
Kaiserschnitt auf die Welt bringen. Das waere dann schon eine Form der
natuerlichen Auslese.
groetjes,
Jean (jea...@xs4all.nl)
Robert Kawka schrieb:
> Was mir etwas aufstößt ist die Tatsache, daß diese Vereine für sich das
> Recht herausnehmen, um einen Rassehund zu definieren.
Jein.
Nimm nur den Wäller, den hier Wolfgang züchtet. Finde ich einen
interessanten und natürlichen Hund. Diese Rasse muss halt irgendwer
einmal "abnehmen" = registrieren, international ansuchen, etc.
Irgendwo muss es eine Grenze geben und sog. Verantwortliche, wenn man
von Hunderassen redet (egal, wie man jetzt dazu steht)
Ich kann ja auch nicht Malinois und Hovis zu einem "Maliwart" züchten
und weltweit feststellen, dass das nun eine neue Rasse ist.
Würde das gehen, gäbe es ja keine Mischlinge mehr, sonder nur noch
neue Rassehunde. *lach*
Interessant ist
> hier eigentich, was die anderen Rassehundevereine so machen. Besonders,
> wenn der Deutsche Rassehundeclub in Soltau bereits in Verbindung mit dem
> "Kartellamt" ist um prüfen zu lassen, ob die Exklusivität so sein darf.
Solche Sachen gibt es immer wieder.
IMO ist es bisher international im Schutzhunde-Sport gelungen, diese
Fronten aufzuweichen bzw. gleichwertige Parallel-Veranstaltungen
aufzuziehen: Die FCI-WM und die WUSV-WM.
>
> Wenn der Hund der Rassenbeschreibung entspricht, dann solte er IMHO als
> Mitglied dieser Rasse von allen Vereinen akzeptiert werden.
Ein schöner Traum ;-)
Aber mit
> dieser Forderung benachteilige ich Züchter, die nach den strengen
> Auflagen des VDH züchten.
>
Die Frage ist, ob der VDH die strengeren Auflagen hat.
Bleiben wir beim Weissen Kanadischen Schäfer (ÖHU) und dem Weissen
Schweizer Schäfer (FCI). Wenn mir da einer den Unterschied erklären
kann ....
Ausserdem haben nicht die Dachorganisationen die "strengen" Auflagen,
sondern die geben sich ja die Zuchtvereine selbst. Siehe nur: DSH vs.
Hovawart.
Nach z.B. österreichischen Hovi-Zuchtbestimmungen gäbe es in D keine
20% reinrassiger DSH ;-)
Herzliche Grüsse
Paul
Hallo Paul,
>Ich kann ja auch nicht Malinois und Hovis zu einem "Maliwart" züchten
>und weltweit feststellen, dass das nun eine neue Rasse ist.
>Würde das gehen, gäbe es ja keine Mischlinge mehr, sonder nur noch
>neue Rassehunde. *lach*
Ja und?
groetjes,
Jean (jea...@xs4all.nl)
>Nimm nur den Wäller, den hier Wolfgang züchtet. Finde ich einen
>interessanten und natürlichen Hund. Diese Rasse muss halt irgendwer
>einmal "abnehmen" = registrieren, international ansuchen, etc.
Wäller sind für mich der Inbegriff für registrierte Mischlinge.
Viele Grüße,
Mandy
>Geh doch mal mit dem Ursprung des Hundes - einem Wolf - in die Uni oder
>versuche mit ihm Fahrrad zu fahren. Viel Spaß dabei :-)
Was hast Du denn immer mit dem Wolf?
Hunde wären ohne Rassezucht keine Wölfe - sondern gut an die Umgebung
angepasste Hunde.
Bis dahin,
Mandy
>Wegert <da18...@freenet.de> schrieb:
>Wenn mann in Urlaub fährt kann man feststellen das die Haus und
>Hofhunde der Einheimischen und die Streuner einem gewissen Typ
>entsprechen.
Und abgesehen davon, dass sie sich wie alle Lebewesen optisch
unterscheiden, haben sie doch, wie ich finde, viele Gemeinsamkeiten,
wie:
- moderate Größe
- keine übermäßig großen Köpfe
- normal langes (oder besser kurzes) Fell mit Unterfell
- straff anliegende Haut (keine Falten, Triefaugen, Hängelefzen etc.)
- keine Plattnasen
Ich finde, dass es ziemlich deutlich ist, was gesund ist und sich
durchsetzt, wenn Mensch nicht dazwischen herum fuhrwerkt.
Viele Grüße,
Mandy
> Gesundheit, Leistung und auch Ausstrahlung von Hunden sind IMO völlig
^^^^^^^^^^ ^^^^^^^^
> unabhängig von Papieren
Wie will ich das als Welpenkäufer beurteilen können?
Bei einem Rassehund mit div. Daten die aufgrund von Zuchtbestimmungen
zusammengetragen werden, kann ich mir wenigstens annähernd ein Bild
machen und Erbkrankheiten setzen sich auch bei Mischlingen durch.
> Wie gesund und leistungsfähig sie sind, hängt von ihrer Haltung ab
Aha. Dann ist ja z.B. HD ab heute gar kein Problem mehr?!
lG
Julia
>Bei einem Rassehund mit div. Daten die aufgrund von Zuchtbestimmungen
>zusammengetragen werden, kann ich mir wenigstens annähernd ein Bild
>machen und Erbkrankheiten setzen sich auch bei Mischlingen durch.
Na - wenn Du meinst, dass Du Dir bei einem Rassehund davon ein Bild
machen kannst... Ich halte das für Augenwischerei.
>> Wie gesund und leistungsfähig sie sind, hängt von ihrer Haltung ab
>Aha. Dann ist ja z.B. HD ab heute gar kein Problem mehr?!
[ ] Du bist über HD informiert.
Bis dahin,
Mandy
lG
Julia
>Julia Bückmann <buec...@fokus.fhg.de> sprach:
>
>>Bei einem Rassehund mit div. Daten die aufgrund von Zuchtbestimmungen
>>zusammengetragen werden, kann ich mir wenigstens annähernd ein Bild
>>machen und Erbkrankheiten setzen sich auch bei Mischlingen durch.
>
>Na - wenn Du meinst, dass Du Dir bei einem Rassehund davon ein Bild
>machen kannst...
Ja. Ansonsten würden die Leute keine Rassehunde mehr kaufen.
Merkbefreite DSH-Halter mal außen vor...
> Ich halte das für Augenwischerei.
Begründung?
>>> Wie gesund und leistungsfähig sie sind, hängt von ihrer Haltung ab
>
>>Aha. Dann ist ja z.B. HD ab heute gar kein Problem mehr?!
>
>[ ] Du bist über HD informiert.
Wo ist jetzt hier das Problem?
Michael
> Vorallem dann wenn die Rassehundehaltung noch nicht wirklich bei den
> Einwohnern etabliert ist. Diese Hundetyp unterscheidet sich von Land
> zu Land. Es ist zu vermuten das diese Hunde sich den Lebensumständen
> am besten angepasst haben. Und ähnlich wäre das hier auch gelaufen.
Ich glaube die ganze Diskussion dreht sich im Kreis, weil die einen von
'Papierchenzucht' sprechen und andere von 'der Mensch greift nicht ein'.
Ich glaube da liegt noch einiges dazwischen. Ich bezweifle, dass es
überhaupt Hunde gäbe, hätte der Mensch nie eingegriffen. Der Mensch hat
schon immer gezüchtet und vor allem selektiert (d.h. Hunde, die ihm
nicht gepasst haben totgeschlagen, wahrscheinlich :( ).
>Vielleicht überprüfst Du mal Deinen Text, auf die sich meine eher
>ironisch gemeinte Antwort bezog, dann wird's ggf. klar.
[ ] Du möchstest Dich noch immer über HD informieren.
Bis dahin,
Mandy
> >Wenn mann in Urlaub fährt kann man feststellen das die Haus und
> >Hofhunde der Einheimischen und die Streuner einem gewissen Typ
> >entsprechen.
>
> Und abgesehen davon, dass sie sich wie alle Lebewesen optisch
> unterscheiden, haben sie doch, wie ich finde, viele Gemeinsamkeiten,
> wie:
>
> - moderate Größe
> - keine übermäßig großen Köpfe
> - normal langes (oder besser kurzes) Fell mit Unterfell
> - straff anliegende Haut (keine Falten, Triefaugen, Hängelefzen etc.)
> - keine Plattnasen
>
> Ich finde, dass es ziemlich deutlich ist, was gesund ist und sich
> durchsetzt, wenn Mensch nicht dazwischen herum fuhrwerkt.
Ach nicht doch - natürlich fuhrwerkt der Mensch auch bei den von Andrea
angesprochenen Hofhunden und Streunern herum. Bei den Hofhunden direkt,
bei den Streunern oft indirekt, wenn diese sich z.Bsp. von den Abfällen
der menschlichen Zivilisation ernähren.
Oder nimm die Aktion in Griechenland in Vorbereitung der Olympiade. Hier
greift der Mensch direkt bei den Streunern ein, indem er sie wahllos von
der Straße holt. Fuhrwerkt somit insofern herum, indem er damit für eine
unnatürliche Auslese sorgt.
Wenn Du allerdings wilde Hunde meinst, die wirklich jenseits aller
menschlichen Einflüsse und der menschlichen Zivilisation leben und
vollkommen auf sich allein angewiesen sind, um zu überleben und ihre Art
zu erhalten, teile ich die Meinung aus Deinem obigen letzten Satz.
>> Ich halte das für Augenwischerei.
>Begründung?
Mir ist nicht klar, welche Kriterien da greifen sollen.
Wieso meinst Du, von einem Welpen, der abgestempelte Papiere
mitbekommt, mehr über sein zukünftiges Sein zu wissen als bei jedem
anderen Hund?
>>[ ] Du bist über HD informiert.
>Wo ist jetzt hier das Problem?
Das frag ich mich auch.
Viele Grüße,
Mandy
Von den Genen aus gesunde Hunde bleiben höchstens durch gute Haltung
gesund. Gute Haltung allein ist kein Allheilmittel, denn dann wäre HD
wirklich kein Problem.
lG
Julia
>Mir ist nicht klar, welche Kriterien da greifen sollen.
>Wieso meinst Du, von einem Welpen, der abgestempelte Papiere
>mitbekommt, mehr über sein zukünftiges Sein zu wissen als bei jedem
>anderen Hund?
Nur die Papiere reichen nicht und die währen für mich persönlich
überhaupt nicht wichtig. Ich kann mich jedoch ausführlich über den
Züchter und seine Würfe informieren und z.B. ausschließen, daß Hunde
mit HD-Befund weiter für die Zucht benutzt wurden.
Ich kann mir den Züchter und sein Umfeld ansehen und dadurch
Rückschlüsse ziehen wer da züchtet.
Weiterhin kann ich bei einem Rassehund, zumindest ungefähr, bestimmte
Charaktereigenschaft und auch ein gewissen Aussehen erwarten. Nichts
gegen kleine Hunde, jedoch währe für mich persönlich irgendwas im
Format Dackel oder kleiner nicht akzeptabel - bei anderen Leuten ist
sowas halt genau umgekehrt.
Michael
>Ich glaube die ganze Diskussion dreht sich im Kreis, weil die einen von
>'Papierchenzucht' sprechen und andere von 'der Mensch greift nicht ein'.
>Ich glaube da liegt noch einiges dazwischen. Ich bezweifle, dass es
>überhaupt Hunde gäbe, hätte der Mensch nie eingegriffen. Der Mensch hat
>schon immer gezüchtet und vor allem selektiert (d.h. Hunde, die ihm
>nicht gepasst haben totgeschlagen, wahrscheinlich :( ).
Du hast völlig Recht!
VG
Andrea + Pack
Jean de Vries schrieb:
Nix dagegen... ;-)
Ich bin gegen die 300 oder 400 FCI-Hunderassen, von denen eh nur 80%
dafür da sind, damit irgendwelche Eitelkeiten bei Ausstellungen Pokale
einheimsen. Die Hunde werden optisch der Lächerlichkeit preisgegeben
bzw. gibt es viel zu viele Qualzuchten.
Dass "mensch" Hunde für gewisse "Berufe" züchtet und somit Rassen
entstehen, finde ich völlig OK.
Zwischen Jagd-, Rettungs-, Familien-, Therapie-, Begleit-, Hof-, etc.
-hunden gibt es zu grosse Unterschiede.
Rassezucht für "Hunde-Berufe" - ja!
Rassezucht, damit Hunde zum Sofa, zur Küche, zu den Austositzen passen
- Nein!
Herzliche Grüsse
Paul
Mandy Gierke schrieb:
>
>
> Ich finde, dass es ziemlich deutlich ist, was gesund ist und sich
> durchsetzt, wenn Mensch nicht dazwischen herum fuhrwerkt.
>
Du hast damit völlig recht.
Aber! Die Hunde passen sich ihrer Umgebung, ihrer (Über-)Lebensform
an. Ein (auch grauer) DSH würde in vielen Regionen dieser Welt nicht
überleben können.
Man kann natürlich "back to the roots" gehen. Aber der Hund ist eben
heute ein "canis familiaris" und kein Wolf. Unsere Haushunde haben
völlig andere Funktionen.
Man kann auch kanadische Bisons oder afrikanische Büffel mit unseren
Milch-Kühen vergleichen. Solltest Du gerne Milch trinken, Butter oder
Käse essen.... dann melke einmal eine afrikanische Büffel-Kuh (ich geb
Dir eine Überlebens-Chance von 20 Sekunden - aber im besten Fall)
Der Mensch hat natürlich in der Natur "herum gefuhrwerkt" - das finde
ich nicht schlecht. Mensch hat auch Hunde zu Begleitern gemacht, sie
domestiziert... warum nicht. Das alles hat nichts mit der
Schicki-Micki-Fertighaus-Ära zu tun, sondern das gab es 15.000 Jahren,
wenn nicht länger. Also zu Zeiten ohne Playsation, NG oder Hundeforen.
Also ich fühle mich nicht dafür verantwortlich, dass vor 15.000 Jahren
Hunde domestiziert wurden.... ;-)
Ich fühle mich verantwortlich, wenn es Qualzuchten und div. Zucht- und
Ausstellungs-Perversionen geht.
Herzliche Grüsse
Paul
Patrick Kormann schrieb:
Der Mensch hat
> schon immer gezüchtet und vor allem selektiert (d.h. Hunde, die ihm
> nicht gepasst haben totgeschlagen, wahrscheinlich :( ).
>
ACK!
Die Selektion war und ist in "natürlicher" Umgebung immer gleich.
Wahrscheinlich (fast sicher) haben auch Menschen vor Tausenden Jahren
so natürlich reagiert.
Wenn man heute Hunde sieht, die zu einer Körungs-Prüfung antreten,
dann kann man sich ja meist nur noch wundern.... knurrend, fletschend
- Hauptsache, der Hund kann noch gerade gehen... (nein! Ich rede nicht
nur von DSH) - vor 100 oder 1000 oder 10000 Jahren wäre solch ein Hund
erschlagen worden.
Heute heisst es bei nicht wesensfesten Hunden z.B. im Hovi-Verband:
"Zur Zucht nicht zugelassen" - und das finde ich gut so.
Verwunderte Grüsse
Paul
Birgit Balzer schrieb:
>
>
> Leider gibt es Hundezüchter die es schaffen die Defizite solcher Hunde
> so gut zu überdecken, daß auch diese Hunde in die Zucht gehen.
>
Sehe ich nicht so.
Es sind IMO vielmehr die "Richter", die bestellt wurden und die
möglichst viele dieser "Köter" (zu dem Wort stehe ich) durchkommen
lassen, damit Züchter Geld verdienen, man es sich mit niemanden
verscherzt, etc. "Man ist ja eine Clique"...
Wie schon mehrfach geschrieben: Ich kannte nur einen SchH- und
RH-Richter, der (hat jetzt wohl nix mit Zucht zu tun) Hunde bei
Turnieren wegen Wesensmangel vom Platz verwiesen hat.
Es sollten bei allen Prüfungen, Ausstellungen mehr solch mutige
Menschen geben!
Und gute Richter - hier jetzt zu dem Satz von Dir, den ich oben stehen
liess - erkennen sehr wohl, ob ein Hund echte Defizite hat oder nur
knurrt, weil ihm wer auf die Pfoten stieg (ganz flockig und sehr
band-breitig gesagt)
Aber wo gibt es gute Formwertrichter? (da gebe ich Dir mit Deiner
obigen Aussage wiederum recht)
*lach* In Ö gab es eine neue Richterin für Terrier. Sie beurteilte die
Hunde ausschliesslich nach Gesundheit, Knochenbau, Muskeln, Bewegung.
Plötzlich waren die Ergebnisse der "üblichen Züchter" und vorheriger
Bewertungen völlig umgedreht! ;-) Alles schwankte zwischen Aufregung,
Empörung und Begeisterung! ;-)
Was passierte?
Vor der "bösen Richterin" muss man sich in acht nehmen! Die will nur
gesunde Hunde und nicht ge-sprayte...
Weisst, wie rasch in dem Ring die Leute umdachten? ;-)))) Da findest
weit und breit keinen Haar-Spray mehr, wenn die richtet *grööööhhhl*
Das sind schöne Anfänge.... wenige....
Herzliche Grüsse
Paul
>Nur die Papiere reichen nicht und die währen für mich persönlich
>überhaupt nicht wichtig. Ich kann mich jedoch ausführlich über den
>Züchter und seine Würfe informieren
Das ist natürlich immer gut, wenn man sich vorab ein Bild machen kann.
Hat für mich nicht unbedingt mit Rassezucht zu tun, aber nun gut.
Sind wir uns ja fast einig. *staun und mal 3 rote Kreuze mach* ;)
Aber mal was Anderes:
Ich habe mir gerade Rassehund-Infos im Web angeschaut. Auf den
Züchter-Seiten wird z.T. von einer "normalen" Lebenserwartung von 7
oder 8 Jahren gesprochen. Das finde ich allerdings schockierend. Das
sind ja noch junge Hunde!
Viele Grüße,
Mandy
>Du hast damit völlig recht.
>Aber! Die Hunde passen sich ihrer Umgebung, ihrer (Über-)Lebensform
>an. Ein (auch grauer) DSH würde in vielen Regionen dieser Welt nicht
>überleben können.
Wat? Hoodies überleben überall! <breitgrins>
Ich bin von unseren Breitengraden ausgegangen, mit dem, was ich
geschrieben habe.
Ich habe keine Ahnung, welchem "Typ" Hund der durchschnittliche
Mischling irgendwo (und auch hier) ähneln würde - aber ich bin mir
ziemlich sicher, dass er die Kriterien, die ich vorhin genannt habe,
erfüllen würde.
>Man kann natürlich "back to the roots" gehen. Aber der Hund ist eben
>heute ein "canis familiaris" und kein Wolf. Unsere Haushunde haben
>völlig andere Funktionen.
Dennoch finde ich es ganz wundervoll, wenn ein Hund Luft bekommt beim
Atmen, im Sommer nicht zusammenbricht, keine Falten hat, in denen sich
Ekzeme bilden, wenn die Augen nicht tränen etc. etc. Von einem soliden
Körperbau und Langlebigkeit mal ganz zu schweigen.
Für mich ist das nicht "back to the roots" sondern "back to health".
;)
>Also ich fühle mich nicht dafür verantwortlich, dass vor 15.000 Jahren
> Hunde domestiziert wurden.... ;-)
Domestizieren und Rassehunde züchten sind für mich 2 völlig
verschiedene Paar Schuhe.
Viele Grüße,
Mandy
[...]
> Aber mal was Anderes:
> Ich habe mir gerade Rassehund-Infos im Web angeschaut. Auf den
> Züchter-Seiten wird z.T. von einer "normalen" Lebenserwartung von 7
> oder 8 Jahren gesprochen.
Frage ist dabei aber wohl auch, welche Rasse. Riesenrassen werden halt nicht
besonders alt. Mit "normal" ist vermutlich auch der Durchschnitt gemeint,
sprich die meisten Hunde werden überdurchschnittlich alt, bzw. sterben
überdurchschnittlich jung. Welche Rassen hatten denn diese Lebenserwartung?
> Das finde ich allerdings schockierend. Das
> sind ja noch junge Hunde!
Na ja, bei einer Deutschen Dogge von 7 oder 8 Jahren würde ich nicht mehr
unbedingt von einem jungen Hund sprechen, bei einem Lhasa Apso schon.
Gruss,
Kathrin
Birgit Balzer schrieb:
>
Es ist schon auffällig, daß die eigenen Hunde dieser
> Züchter/Wesenstester bei den Wesensbeurteilungen immer Höchstnoten
> erhalten.
>
Soviel Platz haben wir hier nicht, um alles darüber zu schreiben.
Zuerst die eigenen Wixer-Hunde hochloben, "fremdes Blut" abwerten,....
net mit mir ... 800 Zeilen kann ich Dir sofort darüber schreiben....
Aber auch unsere unbeliebte Ost-Hovi-Hündin musste leider einst bei
der ersten Zuchttauglichkeitsprüfung die Höchstnote bekommen ... gegen
alle Ö Massen-Star-Züchter.
So wird man in der Ö Hundebranche net wirklich beliebt ;-)
Ist uns aber völlig egal. Hund ist Hund!
Herzliche Grüsse
Paul
Mandy Gierke schrieb:
> Dennoch finde ich es ganz wundervoll, wenn ein Hund Luft bekommt beim
> Atmen, im Sommer nicht zusammenbricht, keine Falten hat, in denen sich
> Ekzeme bilden, wenn die Augen nicht tränen etc. etc. Von einem soliden
> Körperbau und Langlebigkeit mal ganz zu schweigen.
>
> Für mich ist das nicht "back to the roots" sondern "back to health".
> ;)
>
Das hast Du echt richtig beschrieben! Bin 100% auf Deiner Seite!
>
>
> Domestizieren und Rassehunde züchten sind für mich 2 völlig
> verschiedene Paar Schuhe.
>
Für Dich ja, für viele Züchter leider nichtt.
Herzliche Grüsse
Paul
>Beim Briard wird sie mit 10 Jahren angegeben. Das heisst ja nicht, ein
>Briard wird nur 10 Jahre alt. Da sind dann die jungen Magendrehungsopfer
>genauso drin, wie die alten Veteranen.
Das hoffe ich doch sehr. Und hoffentlich auch alle Totgeburten mit
eingerechnet. Denn ansonsten kann ich wirklich nur den Kopf schütteln.
Viele Grüße,
Mandy
>Frage ist dabei aber wohl auch, welche Rasse. Riesenrassen werden halt nicht
>besonders alt.
Genau darum ging es mir.
Obwohl ich Fan von Doggen bin, bin ich dann wirklich der Meinung, dass
man da etwas runterschalten sollte in der Größe, wenn die Hunde
dadurch die Hälfte ihrer Lebenszeit verlieren.
>Mit "normal" ist vermutlich auch der Durchschnitt gemeint,
>sprich die meisten Hunde werden überdurchschnittlich alt, bzw. sterben
>überdurchschnittlich jung. Welche Rassen hatten denn diese Lebenserwartung?
Durchgängig große Rassen.
>Na ja, bei einer Deutschen Dogge von 7 oder 8 Jahren würde ich nicht mehr
>unbedingt von einem jungen Hund sprechen, bei einem Lhasa Apso schon.
Meine Freundin würde Dich jetzt hauen ;)
(Sie hat ne 11-jährige Dogge.)
Viele Grüße,
Mandy
> Kathrin Bochow <kathrin...@hamburg.de> sprach:
>
>>Frage ist dabei aber wohl auch, welche Rasse. Riesenrassen werden halt
>>nicht besonders alt.
>
> Genau darum ging es mir.
> Obwohl ich Fan von Doggen bin, bin ich dann wirklich der Meinung, dass
> man da etwas runterschalten sollte in der Größe, wenn die Hunde
> dadurch die Hälfte ihrer Lebenszeit verlieren.
Da stimme ich Dir absolut zu, Rassezucht hat eben leider sowohl Vor- als
auch Nachteile - wobei letztere langsam aber sicher GsD nachlassen.
Sind Dir eigentlich die Mixe aus der HH Hafenstrasse bekannt? Die haben
[hatten?] (ich kann da nur bis etwa '88 ein Urteil abgeben)
interessanterweise fast alle einen Touch ins IW-hafte. Genial, nicht nur
die "Köter", auch die Halter ;-) Diese Rudel aus superschönen (jahaa, ich
bin voreingenommen und stehe auf IWs <g>) Tieren waren das einzige, wovor
Tito (mein damaliger Scholli-Käfer) Respekt hatte und das ohne, dass die
aggresiv waren.
>>[welche Rassen, welche Lebenserwartung?]
>
> Durchgängig große Rassen.
Hab ich mir fast gedacht.
>>Na ja, bei einer Deutschen Dogge von 7 oder 8 Jahren würde ich nicht mehr
>>unbedingt von einem jungen Hund sprechen, bei einem Lhasa Apso schon.
>
> Meine Freundin würde Dich jetzt hauen ;)
*duck* Is' ja nich' meine Schuld ;-) Aber noch ist es ja so, dass die
Lebenserwartung der richtig "Grossen" leider teilweise sehr viel geringer
ist.
> (Sie hat ne 11-jährige Dogge.)
Wir haben in der Praxis u.a. einen 14 Jahre alten Berner Senn, eine 10 Jahre
alte (60 kg schwere, nixht dicke) Bordauxdogge, eine 9 Jahre alte, agile
Deutsche Dogge (knapp 70 kg und immer noch Blutspender)...ich sach ja,
Durchschittsalter heisst, die meisten werden älter :-)))
Gruss,
Kathrin *mit u.a. überdurchschnittlich vielen Fingern ;-þ*
>Wenn man heute Hunde sieht, die zu einer Körungs-Prüfung antreten,
>dann kann man sich ja meist nur noch wundern....
Ich wundere mich bei den Rasseaustellungen immer das es nicht verboten
wird die Hunde solange und extrem zu frisieren. Anscheinend werden die
Preise nach den Stylingskünsten der Aussteller vergeben und das nicht
nur beim Pudel.
Außerdem ist es definitiv und unbestreitbar so, daß die meisten
Richter die Extreme am besten richten.
Wir hatten hier mal einen Urlaubermastino, der war Junioreuropameister
oder sowas. Nicht mal ein Jahr, aber schon 80 kg und unser TA meinte
die Augen müssten eigentlich chirurgisch korrigiert werden.
Auf der Cacib haben wir eine richtig nette Bernahrdinerin gesehen.
Max. 35 kg sportlich schlank und ein Kopf wie ein Hund. Ich glaube
nicht das die plaziert wurde. Aber ich schätze sie lebt lange und
gesund.
VG
Andrea + Pack
Na, das will ich auch schwer hoffen!
Unser Demonchen wird im September 8 Jahre alt...und wird schon
seit Jahren von Rudelfremden :-) als "Oma" bezeichnet, weil sie
immer grauer wird. Neuerdings hat sie aber ihr tiefes, sonores
Bellen verloren... sie hat jetzt eine richtig heisere, *alte*
Stimme. :-( Dabei ist sie durchaus noch agil... so denn die
Aussentemperaturen stimmen... weshalb ich jetzt auch unbedingt
in die Poette kommen und mit ihr losdackeln muss, bevor es ihr
*viel* zu warm wird.
Sich beeilend, Grazi
> >Frage ist dabei aber wohl auch, welche Rasse. Riesenrassen werden halt
nicht
> >besonders alt.
>
> Genau darum ging es mir.
> Obwohl ich Fan von Doggen bin, bin ich dann wirklich der Meinung, dass
> man da etwas runterschalten sollte in der Größe, wenn die Hunde
> dadurch die Hälfte ihrer Lebenszeit verlieren.
Deinen Ansatz in Ehren und Dein Missfallen bzgl. Fehl- und Überzüchtungen
teilend, stellt sich mir trotzdem die Frage, ob bei dem Runterschalten in
der Größe der Mensch nicht schon wieder Gott spielen will. Wer garantiert
Dir denn, dass kleiner gezüchtete Doggen nun wirklich eine höhere
Lebenserwartung als ihre größeren Artgenossen haben? Nur der Umstand, dass
sie so von der Größe her den von Dir favorisierten mittelgroßen
Streunerhunde entsprechen? Evtl. zeigen sich dann aber andere -nicht vorher-
und absehbare - Probleme, die wiederum einer höheren Lebenserwartung
entgegenstehen.
Um Deinem Wunschdenken "back to the health" wirklich gerecht zu werden,
bräuchte es doch ganz anderer Ansätze.
Nicht mehr der Mensch sollte es sein, der bestimmt, was gesund und ungesund
für die Hunde ist. Sondern man sollte es dem überlassen, der die meiste
Ahnung davon hat - nämlich der Natur.
Setze in jeder Klimazone der Welt ein paar Vertreter aller möglichen
Rassezuchthunde nebst Mischlingen aus und überlasse sie sich selbst.
Und wenn Du dann nach ein paar Generationen einen Nachkömmling davon zu Dir
nimmst, kannst Du Dir doch erst ziemlich sicher sein, einen "back to the
health"-Vertreter in der Hand zu haben. Dazu noch einen, der sich den in der
jeweiligen Klimazone vorherrschenden Umwelt- und Lebensbedingungen optimal
angepaßt hat. Nur mach dann bitte nicht den Fehler und entscheide von Dir
aus, mit wem Dein Hund sich paaren darf. Denn dann greifst Du schon wieder
in den natürlichen Prozeß ein - und bist eigentlich nichts anderes als alle
anderen Züchter.
Das aber, was ich Deinen bisherigen Aussagen im Zusammenhang mit gesunden
Hunden entnehmen konnte, ist doch letztendlich nur Augenwischerei.
Mal abgesehen davon, dass es kaum aussagekräftige Statistiken über
Krankheiten bei Streunerhunden gibt im Gegensatz zu den geführten
Statistiken von Rassehunden, würde auch ein großer Teil der nach Deutschland
eingeführten Streunermischlinge mit gesundheitlichen Problemen konfrontiert
werden, wenn sie nicht regelmäßig entwurmt und geimpft werden.
Das mit der Augenwischerei würde ich allerdings wieder zurücknehmen, wenn
nachgewiesen werden kann, dass zumindestens ein Großteil der in Deutschland
herumlaufenden Mischlinge eine so stabile Gesundheit aufweisen, dass sie
medikamentös unbehandelt alt werden bzw. alt geworden sind.
Gruss
Peter Sev
> Setze in jeder Klimazone der Welt ein paar Vertreter aller möglichen
> Rassezuchthunde nebst Mischlingen aus und überlasse sie sich selbst.
> Und wenn Du dann nach ein paar Generationen einen Nachkömmling davon zu Dir
> nimmst, kannst Du Dir doch erst ziemlich sicher sein, einen "back to the
> health"-Vertreter in der Hand zu haben. Dazu noch einen, der sich den in der
> jeweiligen Klimazone vorherrschenden Umwelt- und Lebensbedingungen optimal
> angepaßt hat.
http://www.mengeskanaans.de/ kommt dem doch schon ziemlich nahe, oder?
--
cu
Monika ã|ã
>Die haben
>[hatten?] (ich kann da nur bis etwa '88 ein Urteil abgeben)
>interessanterweise fast alle einen Touch ins IW-hafte. Genial, nicht nur
>die "Köter", auch die Halter ;-)
Da gab es wohl mal einen IW-Rüden, der sich durchgesetzt hat? ;)
Ich kannte einen Rotti-Rüden, der sich ebenso durchgesetzt hat.
Und da die jungen Hunde im Allgemeinen alle innerhalb der "Szene"
verbleiben, sahen sich über einige Jahre hinweg auf Treffen einige
Hunde "verdächtig ähnlich". ;)
>>>[Dogge mit 7 Jahren nicht mehr jung]
>> Meine Freundin würde Dich jetzt hauen ;)
>*duck* Is' ja nich' meine Schuld ;-)
Meine auch nicht. Und dennoch muss ich jedesmal, wenn ich sie besuche,
_überzeugend_ behaupten, dass der Hund ja wohl *höchstens* 1/2 seines
Lebens rum hat... ;)
Viele Grüße,
Mandy
>Genau darum ging es mir.
>Obwohl ich Fan von Doggen bin, bin ich dann wirklich der Meinung, dass
>man da etwas runterschalten sollte in der Größe, wenn die Hunde
>dadurch die Hälfte ihrer Lebenszeit verlieren.
Da sind wir einer Meinung. Viele Doggenbesitzer habe ich noch nicht
getroffen, jedoch hat die paar Leute auch einiges an z.B. Haut- und
Gelenkproblemen mit ihren Fellnasen.
Ich behaupte auch nicht, daß Rassezucht per default immer gut ist.
Schlechte Beispiel gibt es leider genug.
Michael
> Bea hat auch vor einem Jahr ihre tiefe Stimme verloren.
Die ist aber auch ein ganzes Stueck aelter und darf das. :-)
Gestern hatten wir Besuch von Freunden, denen eine Schwester von
Demona gehoert... Alisha hat *kaum* grau um die Schnute, was noch
dazu nicht auffaellt, weil sie dieses typische doggenblaue Fell
hat... ihre Stimme klingt wie eh und je...aber dafuer werden ihre
Augen langsam truebe, was Demi wiederum nicht hat.
> Ja und die Außentemperaturen sind auch schon
> viiieel zu hoch. Mittags geht sie nur noch 50 Meter.
Mittags geht Demi hoechstens mal die 5 m in den Garten.
Ihre ideale "Betriebstemperatur" liegt bei 0-5°C ... ab 12°C baut
sie wahnsinnig schnell ab.
Gruesslies, Grazi
> Setze in jeder Klimazone der Welt ein paar Vertreter aller möglichen
> Rassezuchthunde nebst Mischlingen aus und überlasse sie sich selbst.
> Und wenn Du dann nach ein paar Generationen einen Nachkömmling davon zu Dir
> nimmst, kannst Du Dir doch erst ziemlich sicher sein, einen "back to the
> health"-Vertreter in der Hand zu haben. Dazu noch einen, der sich den in der
Die Frage ist dann bloss, ob so ein Hund noch mit dem Menschen zusammen
leben will und kann. Wenn der 'natürliche' Hund der am besten dafür
geeignete wäre, müssten wir doch eigentlich schlicht mit Wölfen zusammen
leben.
>Da sind wir einer Meinung.
Sag sowas nicht! Das irritiert mich. ;)
Viele Grüße,
Mandy
>Peter Sev schrieb:
Ich finde, dass man das nicht überdramatisieren und gleich
Pseudo-Wölfe herbeizaubern wollen muss (zumal ich Wildhunde jeder Art
für absolut ungeeignet in der Großstadt halte).
Von irgendwo Aussetzen und Sich-selbst-überlassen kann IMO keine Rede
sein. Gesunde Hunde gibt es genug - da muss man keine "back to
roots"-Nummer durchziehen und Hunde verwildern lassen.
Um einen zu mir passenden gesunden, robusten Hund zu finden, würde ich
hier max. 1 Tag brauchen - die Zeit, in der ich die gängigen Plätze
abklappern könnte.
Viele Grüße,
Mandy
> Ich finde, dass man das nicht überdramatisieren und gleich
> Pseudo-Wölfe herbeizaubern wollen muss (zumal ich Wildhunde jeder Art
> für absolut ungeeignet in der Großstadt halte).
>
> Von irgendwo Aussetzen und Sich-selbst-überlassen kann IMO keine Rede
> sein. Gesunde Hunde gibt es genug - da muss man keine "back to
> roots"-Nummer durchziehen und Hunde verwildern lassen.
>
> Um einen zu mir passenden gesunden, robusten Hund zu finden, würde ich
> hier max. 1 Tag brauchen - die Zeit, in der ich die gängigen Plätze
> abklappern könnte.
Natürlich. Aber dann kann man nicht von 'sich selbst überlassenen,
natürlichen Hunden' sprechen. Solche Hunde gibt es kaum und hat es wohl
kaum gegeben. Wie gesagt, der Mensch hat immer nach seinen Bedürfnissen
selektiert und gezüchtet. Nur waren früher die Bedürftnisse vielleicht
etwas weniger verquer als teilweise heute.
Ich für meinen Teil hätte ohne Rassezucht wohl Probleme, einen zu mir
passenden Hund zu finden. Der Rottijunge, auf den wir 14 Tage aufpassen
müssen ist zwar ein Herz von einem Hund, aber sowohl ich wie auch meine
Frau reagieren ziemlich allergisch auf ihn, obwohl er nun wirklich nicht
gerade ein extremes Fell hat.
Wir sind wirklich auf Kurzhaarhunde angewiesen :)
Birgit Balzer schrieb:
>
>
> So viel ich weiß, hat der VDH das extreme frisieren verboten. Aber wenn
> die Richter weiter diese Haarspray-Monster bevorzugen wird es nie aufhören.
Theoretisch der ÖKV auch. Aber bei internationalen Ausstellungen mit
oft osteuropäischen Formwert-Richtern wird das schamlos ausgenutzt.
Das hat nix mit "Ost-Richtern" zu tun (mag ich - hatten ja einst
meinen Geoff zum schönsten gekürt, als ich 1x für den Züchter
austellen musste) - die haben halt nur noch andere Vorstellungen, wie
Hunde auszuschauen haben.
Bei der "Eurodog 2005" in Tulln/Österreich wird es allerdings in jeder
Halle "Wächter" geben, die sofort "unnatürliche Kosmetik" unterbinden
werden. OK. Dann machen es die Leute halt am Parkplatz... :-(
>
>
> Leider. Das habe ich bei der Atimania (Mastino Napoletano Show) erlebt.
> Dort gab es agile Mastinos ohne Schlabberlefzen, ohne überschüssige
> Haut. Die bekamen noch nicht mal ein SG. Die Hunde, die nicht mal mehr
> gallopieren konnten und deren Halter mit Gästehandtuch im Ring standen
> (wegen dem Sabber) waren auf den ersten Plätzen. *würg*
>
Bei all meiner Kritik am ÖKV und besonders am Ausstellungswesen: Der
ÖKV (oder einige Funktionäre davon) bemüht sich wenigstens, hier auf
eine "normale" Linie zu kommen. Alleine das "echte Bemühen" muss man
in solch einem Verband hoch anrechnen. <bescheiden denk>
Herzliche Grüsse
Paul
Hi Birgit
>So viel ich weiß, hat der VDH das extreme frisieren verboten. Aber wenn
>die Richter weiter diese Haarspray-Monster bevorzugen wird es nie aufhören.
War das an Pfingsten schon verboten? Wenn ja wußten das die Aussteller
wohl noch nicht ;->
>Leider. Das habe ich bei der Atimania (Mastino Napoletano Show) erlebt.
>Dort gab es agile Mastinos ohne Schlabberlefzen, ohne überschüssige
>Haut. Die bekamen noch nicht mal ein SG. Die Hunde, die nicht mal mehr
>gallopieren konnten und deren Halter mit Gästehandtuch im Ring standen
>(wegen dem Sabber) waren auf den ersten Plätzen. *würg*
Wie hoch ist eigentlich die Lebenserwartung bei Mastinos?
VG
Andrea + Pack