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kupierte Ruten

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Stefan Bölzle

unread,
Jul 14, 1998, 3:00:00 AM7/14/98
to
Ist es eigentlich noch erlaubt die Ruten zu kupieren?
Wie sieht denn ein z.B. Rottweiler mit "Schwanz" aus,nicht gerade schön.
Oder?
Stefan Bölzle
E-Mail-Adresse(n):
S.Bo...@elmshorn.netsurf.de


Robert Gruener

unread,
Jul 14, 1998, 3:00:00 AM7/14/98
to
seit 1.6.98 gilt das neue Tierschutzgesetz.
Ruten kupieren ist demnach ab sofort nicht mehr gestattet.
Info dazu auch unter www.vdh.de

-rg-


Thorsten Guenther

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to
In <6ogb31$p26$1...@news.shlink.de> "Stefan Bölzle" wrote:
>Wie sieht denn ein z.B. Rottweiler mit "Schwanz" aus

Doch, das sieht ganz gut aus.

Thorsten


KSUKolbe

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to
Hallo Stefan,

ich glaube, es ist nur eine Frage der Zeit, bis man sich an die "beschwanzten"
Hunde gewöhnt hat.
Generell ist es verboten, die Ruten zu kupieren. Eine Ausnahme bilden - außer
den medizinisch angezeigten Fällen wie Verletzungen usw. - die jagdlich
geführten Hunde. Hier entsteht also eine wunderhübsche Grauzone, denn die Ruten
werden ja im Alter von 2 Tagen abgeschnitten, zu einem Zeitpunkt, zu dem man
noch gar nicht sagen kann, ob der Hund für die Jagd geeignet sein wird. Man
kann sich dann als Züchter also immer noch "rausreden", wenn jemand unbedingt
einen kupierten Hund will.

In der Schweiz gibt es schon seit etwa einem Jahr so ein Gesetz. Dort sieht es
inzwischen so aus, daß ein Teil der Cocker-Züchter die Zucht aufgegeben hat -
weil es für die unkupierten Welpen keine Abnehmer gab!
Ich glaube, wenn sich auch in Deutschland ein solcher Trend durchsetzt, kann
das den jeweiligen Rassen bzw. ihrem Image (Rottweiler...) nur nützen!

Mal die umgekehrte Frage: warum hat man solchen Rassen wie Dobermann, Rotti
usw. eigentlich den Schwanz abgeschnitten? Bei den Jagdhunden verstehe ich das
ja noch, wegen des Hängenbleibens im Gebüsch - beim Anblick der
Riesen-Spaniel-Schlappohren allerdings drängen sich da wiederum Fragen auf....

Was mich außerdem mal interessieren würde: gibt es Untersuchungen, wie sich das
Kupieren auf die weitere Entwicklung / Psyche der Hunde ausgewirkt hat? Auch
wenn das Kupieren tatsächlich nicht weh tut, könnte ich mir gut vorstellen, daß
da so eine Art Amputationstrauma oder so etwas entsteht.

Grüße
Katrin

Heike M.-N.

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to
Hallo Stefan,
Gottseidank ist es bei den meisten Hunden (Ausnahme jagdlich gefuehrt) seit
01.06.98 verboten, Ruten zu kupieren. Naehere Infos unter
http://www.vdh.de
Gruss
Heike
Schoen oder nicht schoen ist eine Einstellungssache, nicht ? Auf jeden Fall
habe die Hunde jetzt schneller die Moeglichkeit, den Gleichgewichtssinn zu
entwickeln und auf jeden Fall besser mit anderen Hunden zu kommunizieren.
Ich denke, dass es den Hunden besser geht, steht im Vordergrund.

Stefan Bölzle schrieb:

Axel Werner

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to

Stefan Bölzle schrieb in Nachricht <6ogb31$p26$1...@news.shlink.de>...
>......
>Wie sieht denn ein z.B. Rottweiler mit "Schwanz" aus,nicht gerade schön.
>Oder?
>......

Und wie sieht Stefan ohne aus ?

Axel

Helmut Steinberger

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to
Am 15 Jul 1998 07:16:57 GMT, schrieb ksuk...@aol.com (KSUKolbe) :

>ich glaube, es ist nur eine Frage der Zeit, bis man sich an die "beschwanzten"
>Hunde gewöhnt hat.

Hoffentlich.

>Generell ist es verboten, die Ruten zu kupieren. Eine Ausnahme bilden - außer
>den medizinisch angezeigten Fällen wie Verletzungen usw. - die jagdlich
>geführten Hunde. Hier entsteht also eine wunderhübsche Grauzone, denn die Ruten
>werden ja im Alter von 2 Tagen abgeschnitten, zu einem Zeitpunkt, zu dem man
>noch gar nicht sagen kann, ob der Hund für die Jagd geeignet sein wird. Man
>kann sich dann als Züchter also immer noch "rausreden", wenn jemand unbedingt
>einen kupierten Hund will.

Ich kann auch bei Jagdhunden nicht ganz nachvollziehen, was das
Kupieren soll. Es gibt doch auch Jagdhunderassen, die nicht kupiert
werden (Pointer, Setter, etc.). Wenn die dünnen Ruten ein Problem bei
der Jagd darstellen, dann soll man halt die Zucht so ausrichten, daß
die Hunde widerstandsfähigere Ruten bekommen. Das ist sicher in
kürzester Zeit möglich.

>Was mich außerdem mal interessieren würde: gibt es Untersuchungen, wie sich das
>Kupieren auf die weitere Entwicklung / Psyche der Hunde ausgewirkt hat? Auch
>wenn das Kupieren tatsächlich nicht weh tut, könnte ich mir gut vorstellen, daß
>da so eine Art Amputationstrauma oder so etwas entsteht.

Das wäre sicher interessant. Ich kann mir auch gut vorstellen, daß die
Erfahrung, die die kupierten Welpen machen nicht gerade förderlich für
ihre Menschenprägung ist. Die kleinen werden täglich vom Züchter
hergenommen und die Pflaster an den Ohren werden erneuert. Diese
schmerzhafte Prozedur ist mitunter die einzige Beschäftigung, die der
Züchter mit den kleinen Hunden macht.
Ein weiteres Problem sehe ich im Umgang der Hunde untereinander. Das
fängt schon bei den frischkupierten Welpen an. Sie tollen herum und
berühren sich dabei immer wieder an den schmerzenden Ohren und Ruten.
Keine sehr positive Erfahrung mit den Artgenossen. Der erwachsene Hund
wird, durch das Fehlen der Rute, eines wichtigen
Kommunikationsinstruments beraubt.
Ich hoffe wirklich sehr, daß das Kupierunwesen bald entgültig ein Ende
nimmt.

Servus Helmut
ICQ 13167923
http://members.vienna.at/helmut.steinberger

Felidae02

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to
Im Artikel <6ogb31$p26$1...@news.shlink.de>, "Stefan Bölzle"
<s.bo...@elmshorn.netsurf.de> schreibt:

Hallo Stefan

>Ist es eigentlich noch erlaubt die Ruten zu kupieren?

Leider ist es noch erlaubt :-(

>Wie sieht denn ein z.B. Rottweiler mit "Schwanz" aus,nicht gerade schön.
>Oder?

Wie ein vollständiger Hund sieht er aus

Viele Grüsse
Andrea
Besuchen sie die Homepage des Dillinger Tierheim

http://members.xoom.com/OnkelHotte/

Andrea Martin
Feli...@aol.com

Boris 'pi' Piwinger

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to
robert....@t-online.de (Robert Gruener) wrote:

>Ruten kupieren ist demnach ab sofort nicht mehr gestattet.

Falsch. Tierquaelerei ist immer noch verboten. Jagdhunde duerfen daher
weiter kkupiert werden.

pi
--
Only the paranoid survive. (Andrew S. Grove)

CGruenig

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to
Was haelst du davon wenn dir der Schwanz kupiert wird.?Tschuldige die
Direktheit, aber ich sehe keinen einzigen Grund weshalb man einem Rottweiler
den Schwanz kupieren sollte. Genauso wie keinem anderen Hund.
Fuer mich gehoeren kupierte Hunde von den Ausstellungen ausgeschlossen, dann
wuerde es euch allen bald vergehen!


Linares2

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to
Hallo Stefan,

>Ist es eigentlich noch erlaubt die Ruten zu kupieren?

>Wie sieht denn ein z.B. Rottweiler mit "Schwanz" aus,nicht gerade schön.
>Oder?

Wie siehst Du eigentlich mit "Schwanz" aus?
Nicht gerade schoen, oder?
Sonst noch eine Frage zur absoluten Unsitte des Kupierens?

Mit freundlichen Gruessen
Kirsten
Skepsis ist wichtig, Paranoia ist ein Problem!

Peter H. Beier

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to
Axel Werner (b...@werner.hh.uunet.de) in
<6ohm43$odl$1...@goof.de.uu.net> schrieb am 15.07.98 unter
anderem zum Thema "Re: kupierte Ruten":

> Stefan Bölzle schrieb in Nachricht
> <6ogb31$p26$1...@news.shlink.de>

>>Wie sieht denn ein z.B. Rottweiler mit "Schwanz" aus,nicht
>>gerade schön. Oder?
>

> Und wie sieht Stefan ohne aus ?
>
> Axel

Wie Axel mit?

SNCR ;-)


Mit freundlichen Grüßen

P. Beier

--
Orgasmus auf hessisch: "Ferdisch!"


Marilith

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to
Also, mal ganz davon abgesehen, daß inzwischen sogar schon stummelschwänzige
Rottweiler geboren werden, sieht ein Rotti mit Schwanz sehr schön aus!!
Ebenso auch Dobermänner mit Schlappohren...
Ich sehe auch kein einziges Argument für das Kupieren.
Jagdhunde wie die Labradors z.B. haben doch auch noch alles "in natura" und
trotzdem hervorragende Jagdhunde!

Kati

Felidae02

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to
Im Artikel <6ogekp$9ts$1...@news01.btx.dtag.de>, robert....@t-online.de
(Robert Gruener) schreibt:

>seit 1.6.98 gilt das neue Tierschutzgesetz.

>Ruten kupieren ist demnach ab sofort nicht mehr gestattet.

>Info dazu auch unter www.vdh.de
>

Oh das hab ich gar nicht gewußt. Aber ich vernehm es mit Freude :-))))))

Viele Grüße

Helmut Steinberger

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to
Am Wed, 15 Jul 1998 15:28:40 +0200, schrieb Boris 'pi' Piwinger
<3....@detebe.org> :

>Falsch. Tierquaelerei ist immer noch verboten. Jagdhunde duerfen daher
>weiter kkupiert werden.

Hallo Boris, welcome back.

Ich kenne mich mit Jagdhunden eher nicht so gut aus, aber warum werden
Pointer und Setter und einige andere nicht kupiert?

Harry

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to
On Tue, 14 Jul 1998 21:27:17 +0200, "Stefan Bölzle"
<s.bo...@elmshorn.netsurf.de> wrote:

>Ist es eigentlich noch erlaubt die Ruten zu kupieren?

>Wie sieht denn ein z.B. Rottweiler mit "Schwanz" aus,nicht gerade schön.
>Oder?

Ein *schöner* Hund ist ein vollständiger Hund, alle anderen sind nur
Karikaturen.

Ein Hund ohne Schwanz ist ein Krüppel, ein bedauernswertes Geschöpf dem man
zum Ausgleich die Zunge seines Halters zum Fraß vorwerfen sollte, damit der
mal merkt was er seinem Hund angetan hat.

Warum soll der Schwanz bei einem Jagdhund stören? Ich habe noch keinen Wolf
gesehen oder von einem gehört der seinen Jungen den Schwanz abgebissen
hätte, damit sie es bei der Jagt einmal besser haben als er.

Das den Hunden früher die Ruten kupiert wurden, kann man ja noch verstehen.
Die Jäger und Hirten haben einfach zu viele der eigenen Hunde abgeknallt.
Der Grund war einfach der, daß sie ihn mit einem Wolf verwechselt haben. Es
gab damals eben noch nicht so viele Rassen und die meisten waren eben
Wolfsähnlich. Heute hat das ja wohl NIEMAND mehr nötig.

--- Harry ---


Anja Wolf

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to
Stefan Bölzle schrieb:

>
> Ist es eigentlich noch erlaubt die Ruten zu kupieren?
> Wie sieht denn ein z.B. Rottweiler mit "Schwanz" aus,nicht gerade schön.
> Oder?
> Stefan Bölzle
> E-Mail-Adresse(n):
> S.Bo...@elmshorn.netsurf.de

Soweit ich das richtig gelesen und verstanden habe, ist das
Rutenkupierverbot mit Wirkung zum 1.6.98 in Kraft getreten.
Ausnahme: Jagdlich geführte Rassen, bei denen Verletzungsrisiko besteht
und diverse medizinische Indikationen(Gründe) .
Wer allerdings seinen Hund nur deshalb schön findet, weil er dem
Standard entspricht und internationaler Schönheitschampion ist, ob mit
oder ohne Rute und Ohren, der stellt sich selbst ein Armutszeugnis aus.
Schönheit liegt im Auge des Betrachters und manchmal sind alte Hüte nur
Gewohnheitssache. Schön ist ein intakter, gesunder Hund.
Warum ist eine deutsche Dogge mit Rute schön, ein Dobermann nicht?
Warum hat ein Bullmastiff Ohren und Rute unkupiert und ein Boxer nicht ?
Alles Gewohnheitssache.
Wieso maßen wir uns an, Hunde an Körperteilen zu beschneiden, um unserem
Schönheitsideal gerecht zu werden ?
Soll mir und Dir mal einer die Nase und die schiefen Ohren stutzen und
mit Leukoplast verkleben, wäre auch ein schöner Anblick- später .
Hunde sind doch keine Buchsbaumhecken und das Argument der
Verletzungsgefahr ist so blöd und verquer wie das Märchen, dass Hunde
von Fleisch _scharf_ werden. Diese ganze Kupiererei hatte mal Gründe,
die darin begründet lagen, dass gewissen Hundehaltern die Steuer für
Gebrauchshunde erlassen wurde, und selbige Hunde durch Kupieren
kenntlich gemacht wurden. Alte Zöpfe, zur Religion erhoben...
Die Schnippelköppe werden eh` nicht bekehrt, sei´s drum.
Armer Hund.
Anja

Wolfgang Schuh

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to

Stefan Bölzle schrieb in Nachricht
|Ist es eigentlich noch erlaubt die Ruten zu kupieren?
|Wie sieht denn ein z.B. Rottweiler mit "Schwanz" aus,nicht gerade schön.


Hallo Stefan,

über Geschmack lässt sich immer gut streiten.
Wir haben in der Nachbarschaft eine Rottweilerdame ohne Schwanz und eine
mit. Mir gefällt die Dame mit Schwanz wesentlich besser.

Ein Hund ohne Schwanz ist für mich nicht im Gleichgewicht. Das gilt für mein
ästhetisches Empfinden wie auch für die Gewichtsverteilung des Hundes.

Es ist auch für mich nicht in Ordnung, dem Hund eines seiner wichtigen
Ausdrucksmittel zu berauben. Man stelle sich vor wir hätten nur die Hälfte
an Möglichkeiten unsere Emotionen auszudrücken - furchtbar.

Es gibt bestimmt Möglichkeiten, sich Hunde mit und ohne mal anzuschauen.
Irgendwo gibt es bestimmt einen Botail, Boxer, Dobermann oder Rottweiler.

Viele Grüße
Wolfgang S.


Stefan Kowalski

unread,
Jul 16, 1998, 3:00:00 AM7/16/98
to
Hallo Katrin,

KSUKolbe schrieb

>Generell ist es verboten, die Ruten zu kupieren. Eine Ausnahme bilden -
außer
>den medizinisch angezeigten Fällen wie Verletzungen usw. - die jagdlich
>geführten Hunde.

"Generell" ist leider nicht richtig, wie Deine Ausnahmen schon sagen.
Medizinisch indiziert ist jede Rute, die durch die Bemuskelung dazu neigt
ständig verletzt zu sein, wie z.B. beim Boxer. In meiner Nachbarschaft ist
allerdings ein Boxer, der offenbar unter Muskelschwund in der Rute leidet,
denn er ist trotz vorhandener Rute noch nie mit entsprechender Verletzung
herum gelaufen. ;-))
Folglich setze ich im Regelfall die medizinische Indikation mal der
optischen Wunschvorstellung einiger Freaks gleich. Um den Vorgang des
Kupierens noch zu toppen, sagt das Tierschutzgesetz in §5(3.5), daß eine
Betäubung bei Welpen unter 8 Tagen nicht erforderlich sei. Wie schön. :-((
Auf vielen (VDH) Ausstellungen kann man zudem noch beobachten, wie die
Bewerter der kupierten Rassen denjenigen Hunden deutlich mehr zugetan sind,
deren Halter sich die Mühe gemacht haben, sich via Strohmann aus dem Ausland
einen an Ohren und/oder Rute kupierten Hund zu beschaffen.

>Was mich außerdem mal interessieren würde: gibt es Untersuchungen, wie sich
das
>Kupieren auf die weitere Entwicklung / Psyche der Hunde ausgewirkt hat?
Auch
>wenn das Kupieren tatsächlich nicht weh tut, könnte ich mir gut vorstellen,
daß
>da so eine Art Amputationstrauma oder so etwas entsteht.


Den Hund wird das wohl weniger interessieren als den Halter. Ein Dobermann
sieht aber deutlich gefährlicher aus, wenn er kupierte Ohren hat. Wenn der
Halter seinen Hund nun als sein verlängertes Ego braucht, wird er kaum auf
die gefährliche Optik seines Hundes verzichten wollen. :-(

Gruß
Stefan

Axel Werner

unread,
Jul 16, 1998, 3:00:00 AM7/16/98
to

>Wie sieht denn ein z.B. Rottweiler mit "Schwanz" aus,nicht gerade schön.


Naja Stefan, stell' Dich 'mal vor den Spigel und überprüfe Dein Aussehen,
vielleicht ist da auch was zuviel ;-).

Axel

Boris 'pi' Piwinger

unread,
Jul 16, 1998, 3:00:00 AM7/16/98
to
helmut.st...@vienna.at (Helmut Steinberger) wrote:

>>Falsch. Tierquaelerei ist immer noch verboten. Jagdhunde duerfen daher
>>weiter kkupiert werden.
>

>Ich kenne mich mit Jagdhunden eher nicht so gut aus, aber warum werden

>Pointer und Setter und einige andere nicht kupiert?

Ich kenne diese Rassen nicht ganz so gut, wuerde aber mal darauf
tippen, dass der Grund darin zu suche ist, dass es sich hierbei um
Hunde handelt, die bevorzugt als Feldhunde eingesetzt werden. Anders
etwa die dt. Vorstehhunde (etwa Weimaraner;-) die als Generalisten
hemmungslos in alles reingehen.

Boris 'pi' Piwinger

unread,
Jul 16, 1998, 3:00:00 AM7/16/98
to
Hartwig...@t-online.de (Harry) wrote:

>Warum soll der Schwanz bei einem Jagdhund stören?

Wegen der Verletzungsgefahr im Dickicht.

thomas.vock

unread,
Jul 16, 1998, 3:00:00 AM7/16/98
to
Boris 'pi' Piwinger wrote:

> >Warum soll der Schwanz bei einem Jagdhund stören?
>
> Wegen der Verletzungsgefahr im Dickicht.


stimmt.
wenn z.b. ein DK im (dornen-)dickicht (brombeeren, schlehen) arbeitet,
wuerde der "original-schwanz" in kuerzester zeit blutig
und der hund krank sein.

gruss
thomas

M. Schmidt

unread,
Jul 16, 1998, 3:00:00 AM7/16/98
to
In article <35ada...@news.w-i-s.net>, Boris 'pi' Piwinger <3....@detebe.org> writes:

> helmut.st...@vienna.at (Helmut Steinberger) wrote:
[...]


>> Ich kenne mich mit Jagdhunden eher nicht so gut aus, aber warum werden
>> Pointer und Setter und einige andere nicht kupiert?

> Ich kenne diese Rassen nicht ganz so gut, wuerde aber mal darauf
> tippen, dass der Grund darin zu suche ist, dass es sich hierbei um
> Hunde handelt, die bevorzugt als Feldhunde eingesetzt werden. Anders
> etwa die dt. Vorstehhunde (etwa Weimaraner;-) die als Generalisten
> hemmungslos in alles reingehen.

Pardon, irgendetwas scheine ich da nicht zu verstehen.
Was hat Deine Antwort mit dem Kupieren zu tun?

Gruss
Michael

--
Michael Schmidt
msch...@fh-koblenz.de
Mirror of: SAMBA:
IPFilter, Server for Win95,
Linux-HOWTO, XEmacs-beta WinNT, LANManager

Boris 'pi' Piwinger

unread,
Jul 16, 1998, 3:00:00 AM7/16/98
to
"Axel Werner" <b...@werner.hh.uunet.de> wrote:

Hast Du etwa hinten einen Schwanz? Sensationell.

Boris 'pi' Piwinger

unread,
Jul 16, 1998, 3:00:00 AM7/16/98
to
msch...@fh-koblenz.de (M. Schmidt) wrote:

>>> Ich kenne mich mit Jagdhunden eher nicht so gut aus, aber warum werden
>>> Pointer und Setter und einige andere nicht kupiert?
>>
>> Ich kenne diese Rassen nicht ganz so gut, wuerde aber mal darauf
>> tippen, dass der Grund darin zu suche ist, dass es sich hierbei um
>> Hunde handelt, die bevorzugt als Feldhunde eingesetzt werden. Anders
>> etwa die dt. Vorstehhunde (etwa Weimaraner;-) die als Generalisten
>> hemmungslos in alles reingehen.
>
>Pardon, irgendetwas scheine ich da nicht zu verstehen.
>Was hat Deine Antwort mit dem Kupieren zu tun?

Auf dem Feld ist die Verletzungsgefahr geringer als im Unterholz im
Wald.

Andre Rabe

unread,
Jul 16, 1998, 3:00:00 AM7/16/98
to
s.boelzle sagte am Dienstag, 14.07.98 um 21:27 (Erhalten 15.07.98) im Brett "/DE/REC/TIERE/HUNDE" zu "kupierte Ruten":

Hallo, Stefan!

"SBl> Ist es eigentlich noch erlaubt die Ruten zu kupieren?

Ich weiß nihct den genauen Wortlaut der Tierschutznovelle, aber das
Kupieren der Rute müsste auch da endlich verboten sein.

"SBl> Wie sieht denn ein z.B. Rottweiler mit "Schwanz" aus,nicht gerade
"SBl> schön. Oder?

Ist das denn so wichtig? Die Rute dient ja nicht zur Schönheit, sondern
sie hat ihren biologischen Sinn. Zum Einen dient sie als
Gleichgewichtshilfe beim Springen, Laufen usw. Zum Anderen dient die
Rute zur Kommunikation untereinander.

Gruß, Beagle! (Andre Rabe)


*** E-Mail-Adresse : BEA...@NSHIFT.DE
*** E-Mail-Adresse : RA...@FLUSOFT.DE
*** E-Mail-Adresse aus dem M-Net: RA...@345.1000/11


Andre Rabe

unread,
Jul 16, 1998, 3:00:00 AM7/16/98
to
helmut.steinberger sagte am Mittwoch, 15.07.98 um 09:57 (Erhalten 15.07.98) im Brett "/DE/REC/TIERE/HUNDE" zu "Re: kupierte Ruten":

Hallo, Helmut!

HS> Ich kann auch bei Jagdhunden nicht ganz nachvollziehen, was das
HS> Kupieren soll. Es gibt doch auch Jagdhunderassen, die nicht kupiert
HS> werden (Pointer, Setter, etc.). Wenn die dünnen Ruten ein Problem bei
HS> der Jagd darstellen, dann soll man halt die Zucht so ausrichten, daß
HS> die Hunde widerstandsfähigere Ruten bekommen. Das ist sicher in
HS> kürzester Zeit möglich.

Dazu kann man dir nur gratulieren. Ich begreife auch nicht, wo die
Probleme sind. Genauso sehe ich das bei den Ohren. Warum hat man die
Zucht der Boxer nicht so ausgelegt, dass die Ohren wieder kürzer wurden,
anstatt sie abzuschneiden.

Axel Werner

unread,
Jul 16, 1998, 3:00:00 AM7/16/98
to
>> Und wie sieht Stefan ohne aus ?
>>
>> Axel
>
>Wie Axel mit?
>
Horsche mal, hier sin' auch Dame !

Axel

Dirk Hennenberg

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Hallo Anja,

zeig mir doch mal in der Natur ein Tier, was Schlappohren hat außer dem Elefanten.
Dirk

Harry

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
On Thu, 16 Jul 1998 09:10:58 +0200, Boris 'pi' Piwinger <3....@detebe.org>
wrote:


>>
>>> >Warum soll der Schwanz bei einem Jagdhund stören?
>>>
>>> Wegen der Verletzungsgefahr im Dickicht.
>>
>>
On Thu, 16 Jul 1998 10:46:33 +0200, "thomas.vock"
<thoma...@hbg2.x400.sni.de> wrote:

>>stimmt.
>>wenn z.b. ein DK im (dornen-)dickicht (brombeeren, schlehen) arbeitet,
>>wuerde der "original-schwanz" in kuerzester zeit blutig
>>und der hund krank sein.
>>


Dann jagt ihn doch einfach nicht ins Dickicht. Ihr könnt mir nicht erzählen
das ein Hund der sich in eine Dornenhecke stürzt, sich nur am Schwanz oder
an den Ohren verletzen würde. Wollt ihr den Hunden demnächst auch noch die
Nase kupieren ?!? oder die Pfoten...
--- Harry ---

Bsd4321

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Thema: Re: kupierte Ruten
Von: 101.1...@germanynet.de (Dirk Hennenberg)
Datum: Fri, 17 Jul 1998 01:21:21 GMT

<zeig mir doch mal in der Natur ein Tier, was Schlappohren hat außer dem
<Elefanten.
<Dirk

hallo dirk!

das ist so ziemlich das " merkwürdigste" argument, was ich jeh von einem
ohren-abschneider gehört habe!

man nehme den wolf, züchte daraus einen haushund mit schlappohren,
um die ihm dann wieder abzuschneiden ?
bullterrier hatten vor über 100 jahren auch mal schlappohren,
dann haben die engländer das kupieren verboten.
(über 100 jahre vor den deutschen!)
innerhalb von ca 20 generationen wurden bullterrier auf stehohren
umgezüchtet.
das wäre doch mal ein schöner auftrag für die züchter!

ausserdem denke ich, daß das kupierverbot der rasse dobermann
gut tun wird, das wird so manchen idioten abhalten sich dieser
rasse zuzuwenden, der nur einen hund zum imponieren braucht.

das ein unkupierter hund ganz anders auf menschen wirkt, als
ein kupierter, habe ich vor kurzem wieder sehr deutlich gesehen.

auf einer kleinen wanderung mit den hunden, kehrten wir kurz ein
um etwas zu trinken zu besorgen.
meine unkupierte dogo argentino
hündin wurde von den leuten gestreichelt, vor ihrem kupierten
spielgefährten auch ein dogo, aber kupiert, hatten die leute angst!

wer natürlich gut findet, das leute angst vor seinem hund haben,
wird weiter diese massive tierquälerei betreiben, aber hoffendlich zieht
der vdh es dieses mal durch, und unterstützt nicht weiterhin diese
kriminellen !

biggi


Mikel Reichert

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Harry wrote:

> Dann jagt ihn doch einfach nicht ins Dickicht. Ihr könnt mir nicht erzählen
> das ein Hund der sich in eine Dornenhecke stürzt, sich nur am Schwanz oder
> an den Ohren verletzen würde. Wollt ihr den Hunden demnächst auch noch die
> Nase kupieren ?!? oder die Pfoten...
> --- Harry ---


Hallo Harry
Grundsätzlich kein Problem, aber wenn ein Schweisshund bei der Nachsuche
ohne Leine geht, und das gesuchte Wild durch Dornen oder ähnliches Buschwerk
geht, dann geht auch der Hund da durch. Und glaub mir, es ist weder für den
Hund
noch für den Hundeführer angenehm, wenn mann dann den Hund aus den Dornen
schneiden muss
Viele Grüsse
Mikel


Helmut Steinberger

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Am Wed, 16 Jul 98 18:11:00 GMT, schrieb BEA...@NSHIFT.DE (Andre Rabe)
:
>Ich weiß nihct den genauen Wortlaut der Tierschutznovelle, aber das
>Kupieren der Rute müsste auch da endlich verboten sein.

So ist es. Die neue Fassung des TSchg erlaubt nur noch das Kupieren
der Rute bei Hunden, wenn der Eingriff im Einzelfall nach
tierärztlicher Indikation geboten ist, oder bei jagdlich zu führenden
Hunden für die vorgesehene Nutzung des Tieres unerläßlich ist und
tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen.

Ich frage mich nur, wie der Züchter beim 1-3 Tage alten Welpen wissen
will, ober der einmal jagdlich geführt wird.

Helmut Steinberger

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Am Fri, 17 Jul 1998 01:21:21 GMT, schrieb 101.1...@germanynet.de
(Dirk Hennenberg) :

>zeig mir doch mal in der Natur ein Tier, was Schlappohren hat außer dem Elefanten.

Es gibt kein wildlebendes Tier mit Hängeohren. Der Elefant hat auch
keine.
Eine andere Frage ist es aber ob wir das Recht haben, die züchterisch
hervorgerufenen Hängeohre von Hunden einfach nach unserem Willen
zurechtzustutzen.

Helmut Steinberger

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Am 17 Jul 1998 06:04:31 GMT, schrieb bsd...@aol.com (Bsd4321) :
>wer natürlich gut findet, das leute angst vor seinem hund haben,
>wird weiter diese massive tierquälerei betreiben, aber hoffendlich zieht
>der vdh es dieses mal durch, und unterstützt nicht weiterhin diese
>kriminellen !

Der VDH wehrt sich genauso wehement gegen das Kupierverbot wie der
ÖKV.
Irgendwie aus ihrer Sicht auch verständlich.
Zitat eines Briefes des Präsidenten des VDH Uwe Fischer:

Insgesamt 29 Mitgliedsvereine des VDH betreuen eine oder mehrere der
38 Rassen, bei denen das Kupieren künftig verboten sein wird. Diese
Vereine tragen zusammen 22.000 von insgesamt 120.000 Welpen in VDH
gezüchteten Welpen in die Zuchtbücher ein und repräsentieren ca.
85.000 Einzelmitglieder.
Auch wenn das neue Tierschutzgesetz zahlreiche Initiativen des VDH
aufgreift und wesentliche Verbesserungen enthält, bedeutet die
Aufnahme des Rutenkupierverbotes eine empfindliche Beeinträchtigung
der Interessen der betroffenen Vereine, für die sich der VDH
nachhaltig eingesetzt hatte. (Anmerkung: diesen Satz muß man sich
förmlich auf der Zunge zergehen lassen. Die Interessen der Vereine!!!!
Wo bleiben die Interessen der Hunde????)
[..]
Wegen der äußerst weitreichenden Folgen (Anmerkung: wahrscheinlich
sind hier die schwindenen Mitgliederzahlen = schwindende Einnahmen,
gemeint, die sich durch das Kupierverbot ergeben würden), die sich
insbesondere durch die Aufnahme des Rutenkupier-, Haltungs- und
Ausstellungsverbotes in das neue Tierschutzgesetz für unsere
Mitgliedsvereine ergeben, wird der VDH-Vorstand ein Gutachten bei
einem noch zu nominierenden Verfassungsrechtler in Auftrag geben.
Zitat ende.

Ich würde mich als Kupiergegner und Mitglied des VDH schön ärgern,
wenn der VDH meinen Mitgliedsbeitrag dazu verwendet, zu versuchen ein
sinnvolles Gesetz durch eine Unsinnige Aktion zu behindern.

In Österreich ist es leider noch nicht soweit. Da gibt es nur in
einzelnen Bundesländern das Ohrenkupierverbot, Ruten dürfen meines
Wissens nach überall kupiert werden.
Ich hoffe dieser Unsinn nimmt auch bald bei uns ein Ende, obwohl sich
der ÖKV mit Händen und Füßen dagegen wehrt.

M. Schmidt

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
In article <35AEEF3E...@himh1.hi.bosch.de>, Mikel Reichert <gues...@himh1.hi.bosch.de> writes:

> Harry wrote:
>> Dann jagt ihn doch einfach nicht ins Dickicht. Ihr könnt mir nicht erzählen
>> das ein Hund der sich in eine Dornenhecke stürzt, sich nur am Schwanz oder
>> an den Ohren verletzen würde. Wollt ihr den Hunden demnächst auch noch die
>> Nase kupieren ?!? oder die Pfoten...

[...]


> Grundsätzlich kein Problem, aber wenn ein Schweisshund bei der Nachsuche
> ohne Leine geht, und das gesuchte Wild durch Dornen oder ähnliches Buschwerk
> geht, dann geht auch der Hund da durch. Und glaub mir, es ist weder für den
> Hund
> noch für den Hundeführer angenehm, wenn mann dann den Hund aus den Dornen
> schneiden muss

Deine Antwort geht voellig an Harry's Posting vorbei:
Er sagte *voellig* *zu* *Recht*, dass ein Hund sich in Dornen oder
Dickicht sich ja nicht nur an der Rute verletzen wuerde, sondern auch
noch beliebige andere Koerperteile gefaehrdet sind.
Von daher betrachtet fuehrt sich das vorher vorgebrachte Argument fuer
das Kupieren der Rute selbst ad absurdum.

M. Schmidt

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
In article <35ABD9E5...@Wolf.do.UUnet.de>, Anja Wolf <An...@Wolf.do.UUnet.de> writes:

> Wer allerdings seinen Hund nur deshalb schön findet, weil er dem
> Standard entspricht und internationaler Schönheitschampion ist, ob mit
> oder ohne Rute und Ohren, der stellt sich selbst ein Armutszeugnis aus.
> Schönheit liegt im Auge des Betrachters und manchmal sind alte Hüte nur
> Gewohnheitssache. Schön ist ein intakter, gesunder Hund.

Bravo!!!!!

> Soll mir und Dir mal einer die Nase und die schiefen Ohren stutzen und
> mit Leukoplast verkleben, wäre auch ein schöner Anblick- später .

> Hunde sind doch keine Buchsbaumhecken [...]

Nochmal Bravo!

> Armer Hund.

Armer Mensch?


Schoenen Tag noch

M. Schmidt

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
In article <35b1f2f5...@news.vienna.at>, helmut.st...@vienna.at (Helmut Steinberger) writes:
[...]

> Der VDH wehrt sich genauso wehement gegen das Kupierverbot wie der
> ÖKV.
> Irgendwie aus ihrer Sicht auch verständlich.
> Zitat eines Briefes des Präsidenten des VDH Uwe Fischer:

> Insgesamt 29 Mitgliedsvereine des VDH betreuen eine oder mehrere der

Hallo Helmut,

wo hast Du diesen Brief her?

Eventuell ein Abdruck in irgendeiner Zeitschrift, in welcher?

[...]


> Auch wenn das neue Tierschutzgesetz zahlreiche Initiativen des VDH
> aufgreift und wesentliche Verbesserungen enthält, bedeutet die
> Aufnahme des Rutenkupierverbotes eine empfindliche Beeinträchtigung
> der Interessen der betroffenen Vereine, für die sich der VDH
> nachhaltig eingesetzt hatte. (Anmerkung: diesen Satz muß man sich
> förmlich auf der Zunge zergehen lassen. Die Interessen der Vereine!!!!
> Wo bleiben die Interessen der Hunde????)

Auf der Strecke, einer blutigen und schmaerzhaften Strecke.
Aber das muss ja nicht so bleiben...

thomas.vock

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Helmut Steinberger wrote:

> Ich frage mich nur, wie der Züchter beim 1-3 Tage alten Welpen wissen
> will, ober der einmal jagdlich geführt wird.


hi helmut,

richtige zuechter geben jagdhunde eben nur an jaeger ab.
so einfach ist das :-)

(mit "zuechter" meine ich jetzt zuechter (!) und nicht "vermehrer")

gruss
thomas

thomas.vock

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
M. Schmidt wrote:

> Er sagte *voellig* *zu* *Recht*, dass ein Hund sich in Dornen oder
> Dickicht sich ja nicht nur an der Rute verletzen wuerde, sondern auch
> noch beliebige andere Koerperteile gefaehrdet sind.


im gegensatz zum "restlichen hund" fuert die rute bekanntlich ein recht
heftiges "eigenleben" (und das besonders bei erregung).

ausserdem bewegt sich die rute naturgemaess quer zum hund, wodurch
dieses teil dann logischerweise auch ganz anders belastet wird als z.b.
der kopf, der ja von den hunden sehr umsichtig in das dickicht geschoben
wird.

gruss
thomas

Dirk Hennenberg

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
On 17 Jul 1998 06:04:31 GMT,
bsd...@aol.com (Bsd4321) wrote:

> Thema: Re: kupierte Ruten
> Von: 101.1...@germanynet.de (Dirk Hennenberg)

> Datum: Fri, 17 Jul 1998 01:21:21 GMT


>
>
>
> <zeig mir doch mal in der Natur ein Tier, was Schlappohren hat außer dem
> <Elefanten.

> <Dirk
>
> hallo dirk!
>
> das ist so ziemlich das " merkwürdigste" argument, was ich jeh von einem
> ohren-abschneider gehört habe!
>
> man nehme den wolf, züchte daraus einen haushund mit schlappohren,
> um die ihm dann wieder abzuschneiden ?
> bullterrier hatten vor über 100 jahren auch mal schlappohren,
> dann haben die engländer das kupieren verboten.
> (über 100 jahre vor den deutschen!)
> innerhalb von ca 20 generationen wurden bullterrier auf stehohren
> umgezüchtet.
> das wäre doch mal ein schöner auftrag für die züchter!
>
> ausserdem denke ich, daß das kupierverbot der rasse dobermann
> gut tun wird, das wird so manchen idioten abhalten sich dieser
> rasse zuzuwenden, der nur einen hund zum imponieren braucht.
>
> das ein unkupierter hund ganz anders auf menschen wirkt, als
> ein kupierter, habe ich vor kurzem wieder sehr deutlich gesehen.
>
> auf einer kleinen wanderung mit den hunden, kehrten wir kurz ein
> um etwas zu trinken zu besorgen.
> meine unkupierte dogo argentino
> hündin wurde von den leuten gestreichelt, vor ihrem kupierten
> spielgefährten auch ein dogo, aber kupiert, hatten die leute angst!
>

> wer natürlich gut findet, das leute angst vor seinem hund haben,
> wird weiter diese massive tierquälerei betreiben, aber hoffendlich zieht
> der vdh es dieses mal durch, und unterstützt nicht weiterhin diese
> kriminellen !
>

> biggi
>
>
>
>
>
>
>

Hallo Biggi,

da muß ich Dir Recht geben, daß es genug Leute gibt, die mit einem Hund imponieren wollen.
Frage:
Warum hast Du Dich für einen oder sogar zwei Dogo's entschieden?
Es ist auch richtig, daß die Rassen, die der Mensch gezüchtet hat, meistens alle Schlappohren haben, aber warscheinlich weißt Du garnicht, daß wenn jetzt die Rasseverbände über die Züchter versuchen, Stehohren zu züchten, sämtliche Rassen, die es heute gibt,dann in ca. 10-20 Jahren komplett anders aussehen würden.
Da Du bei fast jeder Rasse erstmal mit einen Schäferhund anfangen mußt.
Und ich weiß nicht, ob das für die anderen Rassen so vorteilhaft wäre.
Bis denn, Dirk

Dirk Hennenberg

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
On Fri, 17 Jul 1998 08:29:18 +0200,
Mikel Reichert <gues...@himh1.hi.bosch.de> wrote:

> Harry wrote:
>
> > Dann jagt ihn doch einfach nicht ins Dickicht. Ihr könnt mir nicht erzählen
> > das ein Hund der sich in eine Dornenhecke stürzt, sich nur am Schwanz oder
> > an den Ohren verletzen würde. Wollt ihr den Hunden demnächst auch noch die
> > Nase kupieren ?!? oder die Pfoten...

> > --- Harry ---
>
>
> Hallo Harry

> Grundsätzlich kein Problem, aber wenn ein Schweisshund bei der Nachsuche
> ohne Leine geht, und das gesuchte Wild durch Dornen oder ähnliches Buschwerk
> geht, dann geht auch der Hund da durch. Und glaub mir, es ist weder für den
> Hund
> noch für den Hundeführer angenehm, wenn mann dann den Hund aus den Dornen
> schneiden muss

> Viele Grüsse
> Mikel
>

Hallo Mikel,
dazu kann ich Dir nur eins sagen.
Geht nicht in den Wald und laßt die Tiere leben, dann brauchen die Scheiß Jäger auch keine Hunde mit Ausnahmegenehmigung zum Kupieren.
Außerdem, wer will im Alter von 3 Tagen feststellen, welcher Hund aus dem Wurf zur Jagd geeignet ist.
Hirnrissig.
MFG, Dirk


Bsd4321

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Thema: Re: kupierte Ruten
Von: helmut.st...@vienna.at (Helmut Steinberger)
Datum: Fri, 17 Jul 1998 07:09:05 GMT


<Auch wenn das neue Tierschutzgesetz zahlreiche Initiativen des VDH
<aufgreift und wesentliche Verbesserungen enthält, bedeutet die
<Aufnahme des Rutenkupierverbotes eine empfindliche Beeinträchtigung
<der Interessen der betroffenen Vereine, für die sich der VDH
<nachhaltig eingesetzt hatte. (Anmerkung: diesen Satz muß man sich
<förmlich auf der Zunge zergehen lassen. Die Interessen der Vereine!!!!
<Wo bleiben die Interessen der Hunde????)

<Ich würde mich als Kupiergegner und Mitglied des VDH schön ärgern,


<wenn der VDH meinen Mitgliedsbeitrag dazu verwendet, zu versuchen ein
<sinnvolles Gesetz durch eine Unsinnige Aktion zu behindern.

ich bin mitglied im vdh, auch wenn ich seit jahren
nicht mehr so recht weis warum eigendlich :-(

in dem verein in dem ich aktiv bin, bin ich sowas wie das rote tuch
für ohrenabschneider!
verrückt ist doch, das im amerikanischen standart der american staffords,
steht, das unkupierte hunde, den kupierten hunden bei der bewertung zu
bevorzugen sind!
aber was machen die richter ???!!!! genau das gegenteil!
also richten sie nicht nach dem original-standart.

"sehr veraergert"
biggi


Dirk Hennenberg

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
On Fri, 17 Jul 1998 07:09:03 GMT,
helmut.st...@vienna.at (Helmut Steinberger) wrote:

> Am Fri, 17 Jul 1998 01:21:21 GMT, schrieb 101.1...@germanynet.de
> (Dirk Hennenberg) :
>

> >zeig mir doch mal in der Natur ein Tier, was Schlappohren hat außer dem Elefanten.
>

> Es gibt kein wildlebendes Tier mit Hängeohren. Der Elefant hat auch
> keine.
> Eine andere Frage ist es aber ob wir das Recht haben, die züchterisch
> hervorgerufenen Hängeohre von Hunden einfach nach unserem Willen
> zurechtzustutzen.
>

> Servus Helmut
> ICQ 13167923
> http://members.vienna.at/helmut.steinberger

Hallo Helmut, dazu kann ich nur sagen.
Ohne die Menschen würden diese ganzen Rassen nicht existieren.
Sonst gäbe es nur Schäferhunde und ein paar andere Rassen.
Außerdem soll der Tierschutz sich mal um wichtigere Sachen Gedanken machen (Tiertransporte, Tierhaltungen,Stierkämpfe, etc.)als den Hundebesitzern vorzuschreiben, was sie in Zukunft für Hunde kaufen dürfen und was nicht.
Es gilt EU-Recht und da kann man den Deutschen nicht verbieten, im Ausland Hunde zu kaufen und zu importieren, die kupiert sind.
Sogar Haltungsverbot soll angestrebt werden. Ich lach mich weg.
So sieht es nämlich aus.
Und das Gesetz wird hoffentlich zugunsten der Hunde wieder zurückgenommen.
Bis denn, Dirk


Boris 'pi' Piwinger

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Hartwig...@t-online.de (Harry) wrote:

>Dann jagt ihn doch einfach nicht ins Dickicht.

Am besten die Tiere im Dickicht krepieren lassen:-(

>Ihr könnt mir nicht erzählen
>das ein Hund der sich in eine Dornenhecke stürzt, sich nur am Schwanz oder
>an den Ohren verletzen würde. Wollt ihr den Hunden demnächst auch noch die
>Nase kupieren ?!? oder die Pfoten...

Dumme Polemik.

Mikel Reichert

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Dirk Hennenberg wrote:

> Hallo Mikel,
> dazu kann ich Dir nur eins sagen.
> Geht nicht in den Wald und laßt die Tiere leben, dann brauchen die Scheiß Jäger auch keine Hunde mit Ausnahmegenehmigung zum Kupieren.
> Außerdem, wer will im Alter von 3 Tagen feststellen, welcher Hund aus dem Wurf zur Jagd geeignet ist.
> Hirnrissig.
> MFG, Dirk


Hallo Dirk
Erstmal vielen Dank für die Bezeichnung >>Scheiß Jäger<< Ich finde so nette Anreden immer gut
Wir können ja in Zukunft auch von >>Scheiß Hunden und Scheiß Hundebesitzern << reden, das fördert
bestimmt das Niveau dieser Gruppe
Genauso können ja auch die Jäger sagen, das ihr mit den Hunden aus dem Wald bleiben könnt, dann
hätten wir mehr Ruhe.
Aber zurück zum Thema
Nach drei Tagen kann man natürlich nicht wissen, ob der Hund zur Jagd geeignet ist, deswegen kauft man
ja auch bei einem Züchter für Jagdhunde und nicht im Kaufhof.
Vielleicht gibt es ja auch andere Möglichkeiten, kupieren wird zwar schon viele Jahre gemacht, aber wenn
man es nicht mehr darf ist das auch i.O.
Nur aus Optik ist eh Blödsinn.
MGF
Mikel


Petra

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to

Dirk Hennenberg <101.1...@germanynet.de> wrote

>dazu kann ich Dir nur eins sagen.
>Geht nicht in den Wald und laßt die Tiere leben, dann brauchen die Scheiß
Jäger >auch keine Hunde mit Ausnahmegenehmigung zum Kupieren.

Ach Du liebe Zeit.
Wenn Dir nichts Besseres einfaellt als hirnlose Polemik nach der Masche
" Scheiss Jaeger bringen Bambi um " dann lass es doch lieber.

Du koenntest ja mal probieren Dich mit dem Thema vernuenftig auseinander zu
setzen statt hier off-topic und daemlich mit Schimpfwoertern um Dich zu
werfen.
Aber das waere wohl zu viel verlangt.

Petra

Karin Zumpe

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Axel Werner wrote:

Jau, ich z.B.....

Und ich hab herzhaft ueber den Artikel lachen muessen! :)

Tschuessi

Karin


KSUKolbe

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Im Artikel <35AEEF3E...@himh1.hi.bosch.de>, Mikel Reichert
<gues...@himh1.hi.bosch.de> schreibt:


Hallo Mikel,

>Grundsätzlich kein Problem, aber wenn ein Schweisshund bei der Nachsuche
>ohne Leine geht, und das gesuchte Wild durch Dornen oder ähnliches Buschwerk
>geht, dann geht auch der Hund da durch.
Und glaub mir, es ist weder für den
>Hund
>noch für den Hundeführer angenehm, wenn mann dann den Hund aus den Dornen
>schneiden muss

Meiner Erfahrung nach bleibt der Hund - wenn überhaupt - mit dem Fell hängen
und nicht mit irgendwelchen anderen Körperteilen. Demnach wären dann also alle
langhaarigen Rassen (Spaniels...) zur Jagd ungeeignet. Aber gerade denen
schneidet man den Schwanz ja ab, um sie bei der Jagd einzusetzen...

>Viele Grüsse
>Mikel

Auch Grüße
Katrin

Mikel Reichert

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
KSUKolbe wrote:

> Im Artikel <35AEEF3E...@himh1.hi.bosch.de>, Mikel Reichert
> <gues...@himh1.hi.bosch.de> schreibt:
>
> Hallo Mikel
>

> Meiner Erfahrung nach bleibt der Hund - wenn überhaupt - mit dem Fell hängen
> und nicht mit irgendwelchen anderen Körperteilen. Demnach wären dann also alle
> langhaarigen Rassen (Spaniels...) zur Jagd ungeeignet. Aber gerade denen
> schneidet man den Schwanz ja ab, um sie bei der Jagd einzusetzen...
>
>

> Auch Grüße
> Katrin


Vollkommen richtig
Das Problem ist eher darin zu suchen, das die Hunde nicht immer nach ihrer
Veranlagung
eingesetzt werden.
Ein Vorstehhund wird zur Nachsuche eingesetzt u.s.w.
Und um die Nachteile der einzelnen Rassen auszugleichen greift man hald zu diesen
Mitteln.
Wenn die Hunde nur zu dem eingesetzt würden, zu dem sie auch gezüchtet wurden,
gäbe es
meiner Ansicht nach diese Probleme überhaupt nicht.
Aber wer hat heute die Möglichkeit, sich für jede Jagdart den passenden Hund zu
halten.
In meinen Bekanntenkreis z.B. gibt es keine kupierten Hunde, auch wenn es bei den
Rassen
üblich wäre. Macht zwar mehr Arbeit bei der Pflege aber sonst gibt es kaum
Probleme.
Und da wir über genug verschiede Hunde verfügen,
muss halt kein DL durch die Dornen. (Außer er macht mal einen kleinen Ausflug)

Mikel

thomas.vock

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Dirk Hennenberg wrote:

> dazu kann ich Dir nur eins sagen.
> Geht nicht in den Wald und laßt die Tiere leben, dann brauchen die Scheiß Jäger auch keine Hunde mit Ausnahmegenehmigung zum Kupieren.

wer soll dich nach diesem dummlall noch ernst nehmen ???

thomas

Helmut Steinberger

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Am Fri, 17 Jul 1998 10:04:44 +0200, schrieb "thomas.vock"
<thoma...@hbg2.x400.sni.de> :

>richtige zuechter geben jagdhunde eben nur an jaeger ab.
>so einfach ist das :-)
>

Das halte ich für ein Gerücht. Einige meiner Bekannten haben Jagdhunde
(Magyar Viszla, Deutsch Drahthaar). Die sind vom Züchter. Beim Dt.DH
ist der Züchter selbst auch Jäger. Sie haben von ihm den, natürlich
kupierten, Hund anstandslos bekommen. Der Hund wird nicht zur Jagd
eingesetzt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß sich
Jagdhundezüchter auch immer genügend Jäger für seine Hunde findet.

Helmut Steinberger

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Am 17 Jul 1998 08:17:07 GMT, schrieb msch...@fh-koblenz.de (M.
Schmidt) :
>wo hast Du diesen Brief her?
>
>Eventuell ein Abdruck in irgendeiner Zeitschrift, in welcher?

Dieser Brief ist in der letzten Ausgabe der Zeitschrift "Der Malinois"
des DMC (Deutscher Malinois Club) abgedruckt.

Helmut Steinberger

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Am Fri, 17 Jul 1998 11:12:12 GMT, schrieb 101.1...@germanynet.de
(Dirk Hennenberg) :

>Hallo Helmut, dazu kann ich nur sagen.


>Ohne die Menschen würden diese ganzen Rassen nicht existieren.

Da hast Du recht. Und da wäre ihnen viel erspart geblieben.

>Sonst gäbe es nur Schäferhunde und ein paar andere Rassen.

Ohne den Menschen gäbe es auch keine Schäferhunde. Ich glaube nicht,
daß die wildlebenden Schafe auf die Idee gekommen wären sich
Schäferhunde zu züchten :-)

>Außerdem soll der Tierschutz sich mal um wichtigere Sachen Gedanken machen (Tiertransporte, Tierhaltungen,Stierkämpfe, etc.)als den Hundebesitzern vorzuschreiben, was sie in Zukunft für Hunde kaufen dürfen und was nicht.

Du hast schon recht, das sich der Tierschutz um diese Angelegenheiten
kümmern soll. Ich meine aber, er soll sich AUCH um diese
Angelegenheiten kümmern.
Ich finde es etwas billig, ein Unrecht durch ein größeres Unrecht zu
rechtfertigen. Wenn ich Dir die Nase kaputtschlage, kann ich mich auch
nicht damit rechtfertigen, die Gerichte sollen sich lieber um die
Mörder und Kinderschänder kümmern.

>Es gilt EU-Recht und da kann man den Deutschen nicht verbieten, im Ausland Hunde zu kaufen und zu importieren, die kupiert sind.

Das ist eine rein rechtliche Angelegenheit, und hat mit dem Tierschutz
nichts zu tun. Ich finde es sowieso befremdent, daß man den Menschen
(noch dazu Hundefreunden) per Gesetz vorschreiben muß, daß sie ihre
Hunde nicht derart verunstalten dürfen. Für mich müßte es da kein
Gesetz geben. Ich käme nie auf die Idee meinen Hunden die Ohren oder
die Ruten abzuschneiden.
Meine Dalmatinerhündin hat sich auch schon mal die Rute blutig
geschlagen. Das war nicht sehr angenehm. Wenn sie kupiert gewesen wäre
hätte ihr das Einiges erspart. Meine Malihündin hat sich mal an der
Pfote verletz (Ist ihr jemand mit dem Schlittschuh draufgestiegen).
Das hat geblutet und war auch unangenehm. Wenn sie keine Pfoten gehabt
hätte, ............

>Und das Gesetz wird hoffentlich zugunsten der Hunde wieder zurückgenommen.

Du meinst zugunsten der Züchter dieser Hunde. Obwohl ich das nicht
verstehe. Wenn man bedenkt, welche Mühe der Züchter mit der Kupiererei
und der Wundversorgung hat (speziell bei den Ohren), müßte man doch
annehmen, daß gerade die Züchter sich über das Kupierverbot freuen, da
dann alle gleichermaßen dazu gezwungen sind. Und das Argument, daß
sich dann viele Leute eben keinen Dobermann oder ähnliche mehr kaufen,
lasse ich nicht gelten. Wenn ich Dobermannzüchter wäre, und ein Käufer
wollte von mir nur einen Hund, wenn er kupiert ist, weil das
schneidiger aussieht, dem würde ich keinen Hund geben.

Helmut Steinberger

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Am Fri, 17 Jul 1998 11:02:02 GMT, schrieb 101.1...@germanynet.de
(Dirk Hennenberg) :

>Es ist auch richtig, daß die Rassen, die der Mensch gezüchtet hat, meistens alle Schlappohren haben, aber warscheinlich weißt Du garnicht, daß wenn jetzt die Rasseverbände über die Züchter versuchen, Stehohren zu züchten, sämtliche Rassen, die es heute gibt,dann in ca. 10-20 Jahren komplett anders aussehen würden.

Damit hätte ich kein Problem, wenn es für die Hunde besser ist. Die
Rassen sehen heute doch auch schon ganz anders aus als noch vor 20
Jahren.
Außerdem glaube ich nicht, daß es notwendig ist die Schlappohren
wegzuzüchten. Es gibt viele Rassen mit Schlappohren, die keine
besonderen Probleme damit haben. Die Probleme haben eher die
Hundebesitzer, weil Schlappohren pflegeaufwendiger sind.

>Da Du bei fast jeder Rasse erstmal mit einen Schäferhund anfangen mußt.
>Und ich weiß nicht, ob das für die anderen Rassen so vorteilhaft wäre.

Gott bewahre. Das wäre sicher nicht gerade vorteilhaft. Aber da
Schlappohren kein akutes Problem darstellen (es sei denn, man will sie
aus optischen Gründen nicht), kann man da ruhig behutsam an die Sache
herangehen.
Es geht mir einzig und alleine darum, daß ich es pervers finde, Hunde
mit bestimmten Merkmalen zu züchten, die man dann durch chirurgische
Eingriffe zurechtbiegen muß.
Es ist schon klar, daß die eine oder andere Rasse einiges an
Popularität verlieren wird. Das wird der Rasse aber eher nützen als
schaden. Man betrachte sich nur die populären Rassen (DSH, Golden,
etc.). Wohin hat diese Rassen denn ihre Popularität gebracht?

Bsd4321

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to

> Thema: Re: kupierte Ruten
> Von: 101.1...@germanynet.de (Dirk Hennenberg)
> Datum: Fri, 17 Jul 1998 01:21:21 GMT

> hallo dirk!


Hallo Biggi,

<da muß ich Dir Recht geben, daß es genug Leute gibt, die mit einem Hund
<imponieren wollen.
<Frage:
<Warum hast Du Dich für einen oder sogar zwei Dogo's entschieden?

ich habe nur einen dogo (unkupiert), und ich hab mich weiss gott nicht für die
rasse
entschieden, weil ich einen hund zum imponieren brauche!
(sonst waere er ja kupiert!)
ursprünglich wollte ich einen hund, der vom wesen der deutschen dogge
gleicht, aber gesünder ist, nicht misstrauisch gegenüber fremden ist,
einen hund der auch am pferd oder am fahrrad mithalten kann,
der gerne "arbeitet".
aber es gibt noch 1000 andere gründe!
(übrigends habe ich diese entscheidung nie bereut.)

wiso hast du dich denn für den dobermann entschieden,
wenn er dir doch anscheinend in "natura" gar nicht gefällt?

<Es ist auch richtig, daß die Rassen, die der Mensch gezüchtet hat, meistens
<alle Schlappohren haben, aber warscheinlich weißt Du garnicht, daß wenn jetzt
<die Rasseverbände über die Züchter versuchen, Stehohren zu züchten, sämtliche
<Rassen, die es heute gibt,dann in ca. 10-20 Jahren komplett anders aussehen
<würden.

das sie anders aussehen würden ist klar aber :
"na und ?" wenn ich mir so manche rasse anschaue, ist es ja sowiso der fall,
jeh nach dem was gerade so in mode ist.

<Da Du bei fast jeder Rasse erstmal mit einen Schäferhund anfangen mußt.
<Und ich weiß nicht, ob das für die anderen Rassen so vorteilhaft wäre.

wiso beim schäferhund anfangen ?
versteh nicht wie deine aussage gemeint ist.
soweit mir bekannt ist, stammen nicht alle haushunde vom deutschen
schäferhund ab, aber villeicht bin ich da falsch informiert ;-)))

wenn man mal die ohren dranlassen würde, könnte man schnell erkennen welche
hunde sich für die weiterzucht in richtung "stehorigkeit" eignen.
(wenns denn sein muss...!)

Bis denn, biggi

thomas.vock

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Helmut Steinberger wrote:

> >richtige zuechter geben jagdhunde eben nur an jaeger ab.
> >so einfach ist das :-)

SNIP


> Das halte ich für ein Gerücht. Einige meiner Bekannten haben Jagdhunde
> (Magyar Viszla, Deutsch Drahthaar). Die sind vom Züchter.


hi helmut,

genau dafuer hatte ich ja meine kleine hintertuer ("richtige zuechter")
eingebaut.

;-D

ernsthaft:
ich halte es fuer genauso falsch einen hund mit starker jagdlicher
veranlagung an
einen nichtjaeger zu geben, wie einen husky/malamut nicht vor einen
schlitten zu spannen.

solchen hunden fehlt i.d.r. etwas, dass dann sein ventil oftmals in div.
"unarten" findet.

gruss
thomas

Helmut Steinberger

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Am Fri, 17 Jul 1998 13:46:20 +0200, schrieb "thomas.vock"
<thoma...@hbg2.x400.sni.de> :

>Helmut Steinberger wrote:
>
>> >richtige zuechter geben jagdhunde eben nur an jaeger ab.
>> >so einfach ist das :-)
>SNIP
>> Das halte ich für ein Gerücht. Einige meiner Bekannten haben Jagdhunde
>> (Magyar Viszla, Deutsch Drahthaar). Die sind vom Züchter.
>
>
>hi helmut,
>
>genau dafuer hatte ich ja meine kleine hintertuer ("richtige zuechter")
>eingebaut.

Hallo Thomas,

das mit den "richtigen Züchtern" habe ich schon verstanden. Die
Züchter, die ich erwähnt haben zählen dazu, wenn man darunter solche
zählt, die unter der "Obhut" des ÖKV züchten, und sich dabei an die
Spielregeln der entsprechenden Rassevereine halten.
Zudem ist der Züchter des Dt.Drahthaar selber Jäger.

>ich halte es fuer genauso falsch einen hund mit starker jagdlicher
>veranlagung an
>einen nichtjaeger zu geben, wie einen husky/malamut nicht vor einen
>schlitten zu spannen.

Wie willst Du bei einem Welpen mit 2 Tagen wissen, ob er eine starke
jagdliche Veranlagung hat. Wenn Du das mit Sicherheit sagen kannst,
bist Du ein Gott:-)
Was ist, wenn Du einen Hund an einen Jäger gibst, und der kommt dann
darauf, daß der Hund doch kein so großer Jagdhundechamp ist? Was macht
der Jäger dann mit dem Hund?

>solchen hunden fehlt i.d.r. etwas, dass dann sein ventil oftmals in div.
>"unarten" findet.

Das würde ich nicht so eng sehen. Wieviele haben eine Schäferhund und
keine Schafe zu hüten. Sicher, viele Schäferhunde flippen auch aus,
weil sie zuwenig beschäftigt werden, aber wer Hundesport als Ersatz
für Schafehüten macht wird da auch kein Problem haben. Das Selbe gilt
auch für einen Jagdhund.
Du kannst mir nicht erzählen, daß alle Exemplare von Jagdhunderassen
nur zur Jagd verwendet werden. Jetzt komm mir nicht damit, daß alle
von richtigen Züchtern zur Jagd verwendet werden. Da bräuchte ich dann
nämlich nur beim ÖKV oder VDH anfragen, wieviele Welpen der
Jagdhunderassen jährlich ins Zuchtbuch eingetragen werden. Eine zweite
Anfrage bei der zuständigen Stelle, wieviele Jäger es gibt, würde dann
wahrscheinlich zeigen, daß jeder Jäger ca. 200 Hunde hätte.

Harald Fauss

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Am Fri, 17 Jul 1998 11:38:52 +0200,
hat Mikel Reichert <gues...@himh1.hi.bosch.de>
unter <35AF1BAC...@himh1.hi.bosch.de> geschrieben:

>Nach drei Tagen kann man natürlich nicht wissen, ob der Hund zur Jagd geeignet ist, deswegen kauft man
>ja auch bei einem Züchter für Jagdhunde und nicht im Kaufhof.
>Vielleicht gibt es ja auch andere Möglichkeiten, kupieren wird zwar schon viele Jahre gemacht, aber wenn
>man es nicht mehr darf ist das auch i.O.

Sicher, gibt es eine andere Möglichkeit.
Man kann warten bis sich der Hund die Rute mal wirklich übel
zugerichtet hat, und sie dann stutzen.
So wie es bei unserem Pudel Mischling war.
Jedesmal wenn jemand bei uns zu Besuch kam, hat sich das Kerlchen so
gefreut, daß es sich die Rute regelrecht an den Möbeln blutig gewedelt
hat. Nach ca. 20 Tierarztbesuchen war es dann soweit, der kleine hatte
sich eine wüste Entzündung eingefangen und ein Drittel der Rute mußte
abgenommen werden.
Jetzt hätte ich mal eine Frage an alle Gegner des kupierens der Rute
bei jagdlich eingesetzten Hunden:
Ist es nicht besser einen Hund gleich zu kupieren, als ihn eventuell
20mal zum Tierarzt zu schleifen und dann doch die Rute doch
abzunehmen. Denn gerade bei den jagdlich eingesetzten Hunden sind die
Verletzungen der Rute vorprogrammiert.

>Nur aus Optik ist eh Blödsinn.

Das ist auch meine Meinung.
Zumal die Verstümmelung der Rute nach meinem Geschmack bestimmt nicht
zu einer Verbesserung der Optik beiträgt, egal welche Rasse.
Und was das kupieren der Ohren aus optischen Gründen angeht, zieht
einem Rottweiler mal ne Augenklappe an....
....das sieht noch viel verwegener aus als durch verstümmelung zum
stehen gebrachte Ohren. (:-))
Harald
pap...@t-online.de

Petra

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Das mit dem Optischen ist uebrigens voellige Gewohnungs-sache.

Als ich vor 12 Jahren nach England gezogen bin fand ich erstmal dass
Dobermaenner ganz komisch aus-sahen, mit ihren Haenge-ohren.

Jetzt finde ich das viel schoener als die kupierten Ohren.

Englische Pointer haben lange Schwaenze - und sehen so richtig gut aus, und
damit wedelt es sich halt auch viel besser.

Bei Jagdhunden sehe ich das Ruten kupieren gerade noch ein - der Jagd
terrier meines Bruders hat sich schon oefters die halblange Rute blutig
geschlagen.

Aber aus rein optischen Gruenden an Welpen herumzuschnipseln finde ich
voellig un-noetig.

Warum nicht einfach an die natuerlich Form des Hundes gewoehnen ?

Petra

thomas.vock

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Helmut Steinberger wrote:

> Zudem ist der Züchter des Dt.Drahthaar selber Jäger.


hi helmut,
bei den jaegern ist das wie bei den zuechtern... ;-)


> Wie willst Du bei einem Welpen mit 2 Tagen wissen, ob er eine starke
> jagdliche Veranlagung hat. Wenn Du das mit Sicherheit sagen kannst,
> bist Du ein Gott:-)

oh gott....
aber: wenn aus beiden elternlinien nur absolute spizenhunde mit
top-pruefungsergebnissen stammen, ist die wahrscheinlichkeit doch schon
recht hoch, oder ?

> Was ist, wenn Du einen Hund an einen Jäger gibst, und der kommt dann
> darauf, daß der Hund doch kein so großer Jagdhundechamp ist? Was macht
> der Jäger dann mit dem Hund?


zur jagd tragen (weiss doch jeder), oder eben nicht jagdlich einsetzen


> Du kannst mir nicht erzählen, daß alle Exemplare von Jagdhunderassen
> nur zur Jagd verwendet werden.

nee, weiss gott nicht, aber ich lese hier sooft den satz:
"..aber mein hund hat doch sooo einen starken jagdtrieb, da waere es
doch gar nicht nett, wenn ich ihn im wald immer an der leine lassen
wuerde. er braucht das doch, der arme hund...."

(ich denk' mal, du weisst jetzt was ich meine)

gruss
thomas

Helmut Steinberger

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Am Fri, 17 Jul 1998 16:01:34 +0200, schrieb "thomas.vock"
<thoma...@hbg2.x400.sni.de> :

>> Zudem ist der Züchter des Dt.Drahthaar selber Jäger.

>bei den jaegern ist das wie bei den zuechtern... ;-)

Das mußt Du mir jetzt mal erklären. Meinst Du damit, daß dieser
Züchter kein echter Züchter ist?
Woran erkennt man dann einen echten Züchter?

>> Wie willst Du bei einem Welpen mit 2 Tagen wissen, ob er eine starke
>> jagdliche Veranlagung hat. Wenn Du das mit Sicherheit sagen kannst,
>> bist Du ein Gott:-)
>
>oh gott....
>aber: wenn aus beiden elternlinien nur absolute spizenhunde mit
>top-pruefungsergebnissen stammen, ist die wahrscheinlichkeit doch schon
>recht hoch, oder ?

Das schon, aber es gibt auch von Topeltern immer wieder einige nicht
so gute Nachkommen. Wenn immer alle gut wären, wäre das Züchten ja
sehr leicht. Leider ist es aber nicht so.

>> Was ist, wenn Du einen Hund an einen Jäger gibst, und der kommt dann
>> darauf, daß der Hund doch kein so großer Jagdhundechamp ist? Was macht
>> der Jäger dann mit dem Hund?
>
>zur jagd tragen (weiss doch jeder), oder eben nicht jagdlich einsetzen

Und wozu schneidet man ihm dann die Rute ab? Damit man ihn besser
tragen kann?

>> Du kannst mir nicht erzählen, daß alle Exemplare von Jagdhunderassen
>> nur zur Jagd verwendet werden.
>
>nee, weiss gott nicht, aber ich lese hier sooft den satz:
>"..aber mein hund hat doch sooo einen starken jagdtrieb, da waere es
>doch gar nicht nett, wenn ich ihn im wald immer an der leine lassen
>wuerde. er braucht das doch, der arme hund...."

Das hat mit dem aber schon überhaupt nichts zu tun. Warum kommst Du
mir jetzt mit diesem Blödsinn. Ich gehöre zu denen, die ihren Hund im
Jagdrevier immer an der Leine führen. Außerdem hat Jagdtrieb mit
Jagdhund nicht unbedingt was zu tun, oder?

>(ich denk' mal, du weisst jetzt was ich meine)

Leider nicht. Vielleicht kannst Du mal Klartext schreiben.

Helmut Steinberger

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Am 17 Jul 1998 13:13:23 GMT, schrieb pap...@t-online.de (Harald
Fauss) :

>Jetzt hätte ich mal eine Frage an alle Gegner des kupierens der Rute
>bei jagdlich eingesetzten Hunden:
>Ist es nicht besser einen Hund gleich zu kupieren, als ihn eventuell
>20mal zum Tierarzt zu schleifen und dann doch die Rute doch
>abzunehmen. Denn gerade bei den jagdlich eingesetzten Hunden sind die
>Verletzungen der Rute vorprogrammiert.

Hier habe ich ein paar Fragen an Dich:
1. Wann weiß man denn, ob ein Hund jagdlich eingesetzt wird? Doch
sicher nicht mit 3 Tagen.
2. Ist es so sicher, daß sich der Hund im Unterholz die Rute
aufschlägt? Du kannst Dir nicht vorstellen, durch welches Dickicht
meine Hunde schon gegangen sind, und keiner von den beiden hat sich
dabei jemals die Rute verletzt. Mein Dalmatiner hat sich die Rute
einmal aufgeschlagen. Das war aber in einem Haus am Gußeisernen
Treppengeländer. Mein Mali hatte noch nie Probleme mit der Rute.
Jetzt erklär mir mal, warum die Verletzung der Rute vorprogrammiert
ist.

Helmut Steinberger

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Am Fri, 17 Jul 1998 14:36:55 +0100, schrieb "Petra"
<pe...@lancia.demon.co.uk> :

>Bei Jagdhunden sehe ich das Ruten kupieren gerade noch ein - der Jagd
>terrier meines Bruders hat sich schon oefters die halblange Rute blutig
>geschlagen.

Warum züchtet man die Jagdhunde nicht so, daß sie widerstandsfähigere
Ruten haben? Wahrscheinlich weil es einfacher geht sie abzuschneiden.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß sich ein Schäferhund im Wald die
Rute blutig schlagen würde.

Dirk Hennenberg

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
On Fri, 17 Jul 1998 11:38:52 +0200,
Mikel Reichert <gues...@himh1.hi.bosch.de> wrote:

> Dirk Hennenberg wrote:
>
> > Hallo Mikel,

> > dazu kann ich Dir nur eins sagen.
> > Geht nicht in den Wald und laßt die Tiere leben, dann brauchen die Scheiß Jäger auch keine Hunde mit Ausnahmegenehmigung zum Kupieren.

> > Außerdem, wer will im Alter von 3 Tagen feststellen, welcher Hund aus dem Wurf zur Jagd geeignet ist.
> > Hirnrissig.
> > MFG, Dirk
>
>
> Hallo Dirk
> Erstmal vielen Dank für die Bezeichnung >>Scheiß Jäger<< Ich finde so nette Anreden immer gut
> Wir können ja in Zukunft auch von >>Scheiß Hunden und Scheiß Hundebesitzern << reden, das fördert
> bestimmt das Niveau dieser Gruppe
> Genauso können ja auch die Jäger sagen, das ihr mit den Hunden aus dem Wald bleiben könnt, dann
> hätten wir mehr Ruhe.
> Aber zurück zum Thema

> Nach drei Tagen kann man natürlich nicht wissen, ob der Hund zur Jagd geeignet ist, deswegen kauft man
> ja auch bei einem Züchter für Jagdhunde und nicht im Kaufhof.
> Vielleicht gibt es ja auch andere Möglichkeiten, kupieren wird zwar schon viele Jahre gemacht, aber wenn
> man es nicht mehr darf ist das auch i.O.

> Nur aus Optik ist eh Blödsinn.

> MGF
> Mikel
>

Hallo Mikel,
entschuldigung, daß Du Dich angesprochen fühlst.
Aber warum werdet Ihr nicht einfach Förster oder Forstaufseher und nicht Jäger, dann habt Ihr wohl auch noch ein bißchen mehr Naturverständnis.
Mein Vater war Förster und nicht Jäger.
Er pflegte kranke Tiere wieder gesund und erschoß sie nicht, wie das die Jäger tun.
Beleidigen wollte ich hier keinen.
MFG, Dirk

Dirk Hennenberg

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
On Fri, 17 Jul 1998 12:19:20 +0200,
"thomas.vock" <thoma...@hbg2.x400.sni.de> wrote:

> Dirk Hennenberg wrote:
>
> > dazu kann ich Dir nur eins sagen.

> > Geht nicht in den Wald und la=DFt die Tiere leben, dann brauchen die Sc=
> hei=DF J=E4ger auch keine Hunde mit Ausnahmegenehmigung zum Kupieren.


>
>
>
> wer soll dich nach diesem dummlall noch ernst nehmen ???
>
> thomas

Bist ja ganz schön schnell aus dem Häuschen, solltest vielleicht in die Newsgruppe Plüschtiere wechseln.
Dirk

Dirk Hennenberg

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to

Hallo an alle,

hat schon mal jemand darüber nachgedacht, daß wenn die Hunde nicht am 3 ten Tag kupiert werden, sondern die Rute dranbleibt und der Hund sich im Alter von ca. 1 nem Jahr (ist nur ein Beispiel) die Rute bricht
und kupiert wird, daß dann auch Phantomschmerzen auftreten können.
Das ist dann richtige Tierquälerei, wenn der Hund sich andauernd um die eigene Achse dreht und versucht, sich wegen dieser sogenannten Phantomschmerzen in die Rute zu beißen, obwohl sie garnicht mehr vorhanden ist.
Das kann dann soweit gehen, daß man den Hund einschläfern muß.
Ist das im Sinne des Tierschutzes?
MFG, Dirk

Marlies Ortmann

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Hallo Dirk

Sei so nett und sieh doch mal in Deinem Reader nach, ob Du Zeilenlaenge
und Umbruch nicht auf etwas weniger Zeichen (vielleicht 70-80 Zeichen)
einstellen kannst.

Deine Postings lesen sich auf Dauer sonst sehr schlecht.

--
Gruss
Marlies

Anja Wolf

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Dirk Hennenberg schrieb:
>
> Hallo Anja,

>
> zeig mir doch mal in der Natur ein Tier, was Schlappohren hat außer dem Elefanten.
> Dirk

..was willst du mir damit sagen ? Daß Schlappohren unnatürlich sind und
ab müssen ? Gebe ich Dir recht,sie sind uzfunktional, Tier hört schlecht
damit. Elefanten haben keine Schlappohren, sie hängen ihnen ja nicht auf
der Hörmuschel. Stehen halt ab.Dumbo, dumbo, dum.
Stehohren sind schnittig, Hängeohren vermitteln Geborgenheit. Erst
züchten wir sie an- die Ohren - dann stutzen wir sie zurecht.

( Wäre ich gerne ein Hund ) ?

Anja

Anja Wolf

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
.. ich spare mir die Zitate..

Der VDH hat noch nie nichts für Hunde getan, aber allerhand für zahlende
Mitglieder. Relevanz für Tierschutz auch nur bei Rassehunden, wenn
überhaupt. Kupierverbot wird zähneknirschend übernommen, aber nicht
umgesetzt. Nur nicht selbst wehtun, und weh tut immer der Geldbeutel.
Anja

Marlies Ortmann

unread,
Jul 18, 1998, 3:00:00 AM7/18/98
to
Hallo Thomas

Nach welchen Gesichtspunkten werden denn jene Hunderassen und jene
Individuen ausgewaehlt, die fuer eine Jagd im Dickicht eingesetzt
werden? Waehlt mensch nach Phaenotyp (Rasse) und/oder nach
Verhaltensmuster? Welche Rassen sind es denn?

Manche Hundelinien haben doch riesige Schlappohren! Muessen die dann
deshalb weg ... ?

--
Gruss
Marlies

Helmut Steinberger

unread,
Jul 18, 1998, 3:00:00 AM7/18/98
to
Hallo Dirk,

Am Fri, 17 Jul 1998 23:40:40 GMT, schrieb 101.1...@germanynet.de
(Dirk Hennenberg) :

>hat schon mal jemand darüber nachgedacht, daß wenn die Hunde nicht am 3 ten Tag kupiert werden, sondern die Rute dranbleibt und der Hund sich im Alter von ca. 1 nem Jahr (ist nur ein Beispiel) die Rute bricht

bei allem Respekt, aber diesen Gedankengang kann ich beim besten
Willen nicht nachvollziehen. Nur weil sich ein Hund vielleicht mal die
Rute brechen kann scneiden wir sie ihm vorsorglich ab?
Warum schneiden wir ihm dann nicht auch noch die Beine ab, damit er
sie sich nicht verletzen kann?SCNR
Es gibt soviele Hunde, die nicht kupiert werden. Willst Du vielleicht
unterstellen, daß die Züchter dieser Hunde Tierquäler sind, weil sie
sie nicht kupieren?
Das mußt Du mir mal beantworten.

Dirk Hennenberg

unread,
Jul 18, 1998, 3:00:00 AM7/18/98
to

Hallo helmut,
da hast Du wohl den Text nicht verstanden.
Ich meinte, daß wenn die Ruten dranbleiben und die Hunde sich die Ruten im Alter verletzen(kann, nicht muß), wenn sie dann kupiert werden, daß dann Phantomschmerzen auftreten können, da es dann eine richtige große Amputation ist.
Ist zwar nicht bewiesen, kann aber durchaus vorkommen.
MFG, Dirk


ts.jordan

unread,
Jul 18, 1998, 3:00:00 AM7/18/98
to

Stefan Bölzle schrieb in Nachricht <6ogb31$p26$1...@news.shlink.de>...
>Ist es eigentlich noch erlaubt die Ruten zu kupieren?
>Wie sieht denn ein z.B. Rottweiler mit "Schwanz" aus,nicht gerade schön.
>Oder?
>Stefan Bölzle
>E-Mail-Adresse(n):
> S.Bo...@elmshorn.netsurf.de
>
>
>Hä??? Wieso soll denn ein Rottweiler MIT Schwanz NICHT schön aussehen?¿???
Ich finde eher, ein Hund mit kopiertem Schwanz sieht bemitleidenswert aus,
sorry an alle MEIN-HUND-IST-WUNDERSCHÖN-KOPIERT - Hundebesitzer, aber einem
Hund einen Teil seines (SEINES!!!) Körpers abzutrennen finde ich krank!
Jetzt hagelt es wieder Kieselsteine!!! :-)))))

Jordan

Dirk Hennenberg

unread,
Jul 18, 1998, 3:00:00 AM7/18/98
to
Hallo, irgendie bekomme ich es nicht mehr hin, daß die Zeilen vernünftig in einer Seite angezeigt werden.
Benutze Outlook Express und IE 4.0.
Kann mir jemand weiterhelfen.
PC abgestürzt und jetzt kann ich es nirgendwo einstellen.
MFG,Dirk


Helmut Steinberger

unread,
Jul 18, 1998, 3:00:00 AM7/18/98
to
Am Sat, 18 Jul 1998 14:38:41 +0200, schrieb "ts.jordan"
<ts.j...@okay.net> :

>>Hä??? Wieso soll denn ein Rottweiler MIT Schwanz NICHT schön aussehen?¿???
> Ich finde eher, ein Hund mit kopiertem Schwanz sieht bemitleidenswert aus,

Wieso? Sehe sicher lustig aus, ein Hund mit zwei Schwänzen, ein
Original und eine Kopie.:-)

>sorry an alle MEIN-HUND-IST-WUNDERSCHÖN-KOPIERT - Hundebesitzer, aber einem

Hoffentlich Farbkopiert, sonst ist es nicth so wunderschön.

>Hund einen Teil seines (SEINES!!!) Körpers abzutrennen finde ich krank!
>Jetzt hagelt es wieder Kieselsteine!!! :-)))))

Nein nur eine kleine vera...

Sorry, aber es war zu verlockend. Ist normal nicht meine Art.
Im Ernst: Ich liege voll auf Deiner Linie. Ich bin ein absoluter
Gegner des Kupierens. Es gibt wirklich keinen Vernünftigen Grund
dafür.

Servus Helmut und nichts für Ungut:-)
ICQ 13167923
http://members.vienna.at/helmut.steinberger

Helmut Steinberger

unread,
Jul 18, 1998, 3:00:00 AM7/18/98
to
Am Sat, 18 Jul 1998 14:31:31 GMT, schrieb 101.1...@germanynet.de
(Dirk Hennenberg) :

>da hast Du wohl den Text nicht verstanden.


>Ich meinte, daß wenn die Ruten dranbleiben und die Hunde sich die Ruten im Alter verletzen(kann, nicht muß), wenn sie dann kupiert werden, daß dann Phantomschmerzen auftreten können, da es dann eine richtige große Amputation ist.
>Ist zwar nicht bewiesen, kann aber durchaus vorkommen.

Hallo Dirk,
ich habe den Text schon richtig verstanden. Das mit dem Phantomschmerz
kann schon sein, aber was ich gemeint habe, ist es vertretbar
Körperteile abzuschneiden, nur weil sie eventuell mal verletzt werden
könnten? Warum macht man es nicht bei allen Hunden?
´Wenn ich es auch nicht o.k. finde, so kann ich zumindest verstehen,
wenn ein Züchter sagt, er läßt seine Hunde aus optischen Gründen
kupieren. Das hat mir vor ca. 2 Stunden ein mir bekannter
Dobermannzüchter auch ganz offen eingestanden. Jeder Versuch, mir das
Kupieren als Tierschützerische Maßnahme schmackhaft zu machen, ist
aber von vornherein zum Scheitern verurteilt. Das ist wirklich Unsinn.
Es kommt in der Praxis öfter vor, das sich ein Hund an der Pfote
verletzt, als an der Rute. Warum scneidest Du den Hunden dann nicht
die Pfoten ab, damit da keine Verletzungsgefahr besteht?

Dirk Hennenberg

unread,
Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to

Hallo Helmut,
also irgendwie reden wir aneinander vorbei.
Dirk


Dirk Hennenberg

unread,
Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
On Fri, 17 Jul 1998 22:58:00 +0200,
Anja Wolf <An...@Wolf.do.UUnet.de> wrote:

> Dirk Hennenberg schrieb:
> >
> > Hallo Anja,
> >
> > zeig mir doch mal in der Natur ein Tier, was Schlappohren hat außer dem Elefanten.
> > Dirk
>

> ...was willst du mir damit sagen ? Daß Schlappohren unnatürlich sind und


> ab müssen ? Gebe ich Dir recht,sie sind uzfunktional, Tier hört schlecht
> damit. Elefanten haben keine Schlappohren, sie hängen ihnen ja nicht auf
> der Hörmuschel. Stehen halt ab.Dumbo, dumbo, dum.
> Stehohren sind schnittig, Hängeohren vermitteln Geborgenheit. Erst
> züchten wir sie an- die Ohren - dann stutzen wir sie zurecht.
>
> ( Wäre ich gerne ein Hund ) ?
>
> Anja
>
>

Hallo Anja,

wenn ein Elefant keine Schlappohren hat, wie nennt man sie denn dann?
Stehende Schlappohren oder hängengebliebende Ohrmuschelschützer?
(Nehmt es nicht so ernst, aber es würde mich mal interessieren).
Wie nennt man die Ohren eines Elefanten, wenn nicht Schlappohren?
MFG, Dirk

Harald Fauss

unread,
Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
Am Fri, 17 Jul 1998 16:15:30 GMT,
hat helmut.st...@vienna.at (Helmut Steinberger)
unter <35b0746d...@news.vienna.at> geschrieben:

>Hier habe ich ein paar Fragen an Dich:
>1. Wann weiß man denn, ob ein Hund jagdlich eingesetzt wird? Doch
>sicher nicht mit 3 Tagen.

Sicher, weis man das nicht im Alter von drei Tagen.
Aber ganz sicher, weis man es nach Abbruch der Ausbildung, daß der
Hund mal nicht jagdlich geführt wird/werden kann . Und dann ist es für
die heile Rute meist schon zu spät.

>2. Ist es so sicher, daß sich der Hund im Unterholz die Rute
>aufschlägt? Du kannst Dir nicht vorstellen, durch welches Dickicht
>meine Hunde schon gegangen sind, und keiner von den beiden hat sich
>dabei jemals die Rute verletzt. Mein Dalmatiner hat sich die Rute
>einmal aufgeschlagen. Das war aber in einem Haus am Gußeisernen
>Treppengeländer. Mein Mali hatte noch nie Probleme mit der Rute.
>Jetzt erklär mir mal, warum die Verletzung der Rute vorprogrammiert
>ist.

Bei einigen Jagdhunde Rassen, ist es ziemlich sicher daß sich die
Hunde die Rute demolieren. Und je härter der Hund und je eifriger er
bei der Sache ist, um so schlimmer die Verletzungen. Ich kenne
eigentlich nur zwei jagdlich eingesetzte Hunde, die Ihren Dienst mit
voller Rutenlänge anfingen. Einen Jagdterrier und einen Airedale
Terrier.
Beide haben jetzt nur noch Stummelschwänze, aber erst nachdem sie sich
die Ruten zerfetzt hatten.
Übrigens, meine Hunde sind auch fast täglich im Gestrüpp und es hat
sich noch keiner die Rute zerfetzt. Das liegt aber mehr daran, daß sie
erstens Ringelschwänze haben und deswegen auch nicht wild in der
Gegend rum wedeln.
Und zweitens ich ihnen bei jegdlicher jagdlicher Aktivität in den
Allerwertesten treten würde. Also gibts auch keine Aufregung im
Gestrüpp.

Harald
pap...@t-online.de

Hartwig

unread,
Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
On Fri, 17 Jul 1998 11:05:05 GMT, 101.1...@germanynet.de (Dirk
Hennenberg) wrote:


>Hallo Mikel,

>dazu kann ich Dir nur eins sagen.

>Geht nicht in den Wald und laßt die Tiere leben, dann brauchen die Scheiß Jäger auch keine Hunde mit Ausnahmegenehmigung zum Kupieren.

Wir leben nicht mehr in der Steinzeit und die Natur kann sich leider nicht
mehr selber helfen, (außer sie rottet den Menschen aus, aber das ist ein
anderes Thema) und darum sollten wir froh über jeden *richtigen* Jäger sein
den es gibt. Ich meine nicht die Typen die sich ein oder zweimal im Jahr
auf den Weg nach Afrika machen, um dort einen Löwen abzuknallen oder nach
Rumänien um sich ein Bärenfell zu besorgen. Ich meine die Jäger die einen
großen Teil ihrer Freizeit damit verbringen das Wild zu Beobachten, zu
Hegen und zu Pflegen. Ich meine Die Leute, die Sonntags um 4 Uhr im Winter
aufstehen um das Wild zu Füttern, daß dann sogenannte "Naturschützer" um 15
Uhr nach dem Mittagsschläfchen mit Ihrem Fotoapparat aus Ihrer Deckung
treibt, in Panik versetzt und vor das nächste Auto jagt. Und wenn ein Jäger
hunderte von Stunden damit verbringt die Tiere zu Hegen, dann ist es auch
sein Recht sich mal eins zu nehmen.
Übrigens, ich bin kein Jäger, ich möchte auch keiner sein, ist mir viel zu
viel Arbeit. ;-))

--- Harry ---


Hartwig

unread,
Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
On Fri, 17 Jul 1998 10:38:32 +0200, Boris 'pi' Piwinger <3....@detebe.org>
wrote:


>
>Am besten die Tiere im Dickicht krepieren lassen:-(
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

>Dumme Polemik.
>
>pi

Klar erkannt, herzlichen Glückwunsch !!!

Po|le|mik [gr.-fr.] die; -, -en:
1. literarische od. wissenschaftliche Auseinandersetzung;
wissenschaftlicher Meinungsstreit, literarische Fehde.
2. unsachlicher Angriff, scharfe Kritik.

Hartwig

unread,
Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
On 17 Jul 1998 13:13:23 GMT, pap...@t-online.de (Harald Fauss) wrote:


>So wie es bei unserem Pudel Mischling war.
>Jedesmal wenn jemand bei uns zu Besuch kam, hat sich das Kerlchen so
>gefreut, daß es sich die Rute regelrecht an den Möbeln blutig gewedelt
>hat. Nach ca. 20 Tierarztbesuchen war es dann soweit, der kleine hatte
>sich eine wüste Entzündung eingefangen und ein Drittel der Rute mußte
>abgenommen werden.

Hej Harald, wie heisst das Mordszeugs das Du dir da Reinpfeifst. Kann man
da auch mal ein paar Gramm von abbekommen %-)
<grins> alles so schön Bunt hier --- Harry ---

Helmut Steinberger

unread,
Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
Am 19 Jul 1998 00:49:47 GMT, schrieb pap...@t-online.de (Harald
Fauss) :

>Bei einigen Jagdhunde Rassen, ist es ziemlich sicher daß sich die


>Hunde die Rute demolieren. Und je härter der Hund und je eifriger er
>bei der Sache ist, um so schlimmer die Verletzungen. Ich kenne

Warum Züchtet dann keiner den Jagdhunden Ruten, die das aushalten?

>Übrigens, meine Hunde sind auch fast täglich im Gestrüpp und es hat
>sich noch keiner die Rute zerfetzt. Das liegt aber mehr daran, daß sie
>erstens Ringelschwänze haben und deswegen auch nicht wild in der
>Gegend rum wedeln.

Prima, da hätte man schon ein Model, wie eine Jagdhunderute aussehen
sollte.
Wahrscheinlich ist die Rute Deines Hundes den Jägern aber nicht
schneidig genug.

Servhsu Helmut
ICQ 13167923
http://members.vienna.at/helmut.steinberger

Helmut Steinberger

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Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
Am Sun, 19 Jul 1998 02:19:19 GMT, schrieb 101.1...@germanynet.de
(Dirk Hennenberg) :

>Wie nennt man die Ohren eines Elefanten, wenn nicht Schlappohren?

Elefantenohren!

Servus Helmut
ICQ 13167923
http://members.vienna.at/helmut.steinberger

Helmut Schwaegerl

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Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
Hallo,
man möge es entschuldigen, wenn ich mich einmische, aber ich kenne auch
mehrere Seiten, sowohl die der Jägerei, wie die der Tierliebhaber. Was ich
hierzu sagen hätte wäre, daß leider stets alles pauschaliert wird. Sowohl
der Wildüberschuß, wie auch die "blöde" Hobbyabknallerei. Dafür gibt es
"Tontauben" und die Trophähen verroten und verdrecken an Wänden und auf
Dachböden.
Einmal bedauere ich persönlich sehr, daß ich nicht einmal mehr ein Stück
Wild am vielen Waldesrand stehen sehe, zum anderen sollte der Schrot des
Jägers, auf ihn selber zurückkommen, wenn er einen Hund, den er gar nicht
kennt, einfach tot schießt. Das geht in der jägerlichen Schießwut so weit,
daß sich Jäger ihre Hunde gegenseitig abknallen. Das habe ich selber erlebt.
Außerdem, daß ein Jäger nicht einmal sein oberstes Gebot einhält: "des
Jägers oberstes Gebot, was Du nicht kennst, das schieße nicht tot" sieht man
ja daran, daß sie sogar Soldaten für Schweine halten und daß sie den
Kindern, die mit ihrem Hund spielen, den Hund wegknallen. Dann aber zu feige
sind, vor der Kamera Stellung zu nehmen. Nein, soweit ich Erfahrung mit
Jägern habe, sind das nur menschliche Würmchen, die ihre
Minderwertigkeitskomplexe mit der Flinte aufbessern.
So, und nun drauf auf mich.-))

Ciao
Helmut.S...@asam.baynet.de

WiegandCJ

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Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
Im Artikel <35AF258E...@himh1.hi.bosch.de>, Mikel Reichert
<gues...@himh1.hi.bosch.de> schreibt:

>In meinen Bekanntenkreis z.B. gibt es keine kupierten Hunde, auch wenn es bei
>den
>Rassen
>üblich wäre. Macht zwar mehr Arbeit bei der Pflege aber sonst gibt es kaum
>Probleme.
>Und da wir über genug verschiede Hunde verfügen,
>muss halt kein DL durch die Dornen. (Außer er macht mal einen kleinen
>Ausflug)
>
>

Da ich bekanntlich zu den Scheiß-Jägern gehöre, habe ich mich bisher aus dieser
Diskussion herausgehalten. Nicht, weil mir dazu nichts einfiele, sondern weil
gerade die Blattzeit angefangen hat, und da ist der Scheiß-Jäger meist draußen.

Aber: der DL ist nun wirklich als Beispiel für pro oder contra des Kupierens
ungeeingnet, denn bei ihm gehört das Kupieren nicht zum Rassestandard.

Und genau das macht mich nachdenklich. Warum sollte es erforderlich sein, einen
Drahthaar oder einen Kurzhaar zu kupieren, einen Langhaar, einen Großen oder
einen Kleinen Münsterländer aber nicht? Das spricht doch eigentlich gegen die
Notwendigkeit des Kupierens, oder?

Andererseits habe ich gerade von einer schwedischen Studie gehört (in Schweden
ist das Rutenkupieren schon ein paar Jahre verboten), wonach bei 70 % der
Jagdhunde, die entgegen dem ursprünglichen Rassestandard nicht mehr kupiert
wurden, wegen chronischer Entzündungen die Rute dann später doch amputiert
werden mußte, und zwar mit der Folge schlecht heilender Operationswunden.Siehe
dazu auch das Posting von "Papadog" Harald. Das spräche ja dann wieder für das
Kupieren.

Naja, das Thema ist für so einen Scheiß-Jäger wohl doch zu hoch. Ich mach mich
mal wieder raus zu den Rehen.

Carl

WiegandCJ

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Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
Im Artikel <35b02cf1...@news.vienna.at>, helmut.st...@vienna.at
(Helmut Steinberger) schreibt:

>>richtige zuechter geben jagdhunde eben nur an jaeger ab.
>>so einfach ist das :-)
>>
>
>Das halte ich für ein Gerücht. Einige meiner Bekannten haben Jagdhunde
>(Magyar Viszla, Deutsch Drahthaar). Die sind vom Züchter. Beim Dt.DH
>ist der Züchter selbst auch Jäger. Sie haben von ihm den, natürlich
>kupierten, Hund anstandslos bekommen. Der Hund wird nicht zur Jagd
>eingesetzt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß sich
>Jagdhundezüchter auch immer genügend Jäger für seine Hunde findet.
>
>

Bei den beiden Schweißhundrassen ist die Nachfrage größer als das Angebot. Und
ansonsten: es stimmt schon, daß einige Züchter ihre Hunde -IMO leider- an
Nichtjäger abgeben. Mit diesen Hunden kann dann aber nicht weiter gezüchtet
werden, denn zur Zucht werden nur Hunde zugelassen, die die VJP und die HZP
haben, und dafür muß der Hund jagdlich geführt sein und in der Regel auch von
einem Jäger auf der Prüfung geführt werden.

Carl

WiegandCJ

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Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
Im Artikel <35b0746d...@news.vienna.at>, helmut.st...@vienna.at
(Helmut Steinberger) schreibt:

> Du kannst Dir nicht vorstellen, durch welches Dickicht


>meine Hunde schon gegangen sind, und keiner von den beiden hat sich
>dabei jemals die Rute verletzt. Mein Dalmatiner hat sich die Rute
>einmal aufgeschlagen. Das war aber in einem Haus am Gußeisernen
>Treppengeländer. Mein Mali hatte noch nie Probleme mit der Rute.
>Jetzt erklär mir mal, warum die Verletzung der Rute vorprogrammiert
>ist.

Frage: wie lange gehst Du denn so am Tag mit Deinen Hunden? Ich nehme mal an,
so ein bis zwei Stunden, oder? Und da Du Deine Hunde ja gut in der Hand und
außerdem ein wildfreundliches Problembewußtsein hast, werden Deine Hunde davon
höchstens fünf bis zehn Minuten durchs Dickicht gehen.

Treib- oder Drückjagden beginnen morgens zwischen neun und zehn Uhr und enden
zwischen 15 und 16 Uhr, und in dieser Zeit laufen die eingesetzten Hunde fast
nur durchs Dickicht (denn da sitzt das Wild).

Carl, der sich bei diesem Thema nicht so recht entscheiden kann, obwohl er
einen nicht kupierten Hund führt und sich eigentlich im Sessel zurücklehnen
könnte.

WiegandCJ

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Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
Im Artikel <35ada...@news.w-i-s.net>, Boris 'pi' Piwinger <3....@detebe.org>
schreibt:

>Ich kenne diese Rassen nicht ganz so gut, wuerde aber mal darauf
>tippen, dass der Grund darin zu suche ist, dass es sich hierbei um
>Hunde handelt, die bevorzugt als Feldhunde eingesetzt werden. Anders
>etwa die dt. Vorstehhunde (etwa Weimaraner;-) die als Generalisten
>hemmungslos in alles reingehen.
>
>

Bei Weimaranern -ob kurz- oder langhaarig- gehört das Kupieren der Rute nicht
zum Rassestandard. Siehe auch http://www.hund.ch/rasse/weimaraneruk.htm.

Carl

WiegandCJ

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Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
Im Artikel <6orv5i$p...@anews.asam.baynet.de>, "Helmut Schwaegerl"
<Helmut.S...@asam.baynet.de> schreibt:

> Nein, soweit ich Erfahrung mit
>Jägern habe, sind das nur menschliche Würmchen, die ihre
>Minderwertigkeitskomplexe mit der Flinte aufbessern.
>So, und nun drauf auf mich.-))

Einige Leute haben derzeit Planungen zu einer neuen Gruppe de.alt.jagd. Da
wärest Du mit Deinem Beitrag dann on topic, hier wohl nicht.

Carl, menschliches Würmchen

WiegandCJ

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Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
Im Artikel <35b0fb58...@news.augsburg.baynet.de>, haral...@gmx.de
(Harald Zahn) schreibt:

>So sorry, aber wie w=FCrdest Du dann den definitiven =DCberschuss, der,
>mangels nat=FCrlicher Feinde (zugegebenrmassen durch menschliche
>Eingriffe), entstanden ist denn eingrenzen?
>
>BTW: Carl, was macht eigentlich de.alt.jagd ?

Das wird ein gut Ding, und Du weißt ja, was das haben will.....

Carl

Boris 'pi' Piwinger

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Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
Marlies Ortmann <n...@pandora.inf.uni-jena.de> wrote:

>Manche Hundelinien haben doch riesige Schlappohren! Muessen die dann
>deshalb weg ... ?

Die Ohren schuetzen das innere. Dort was reinzubekommen, kann sehr
problematisch werden.

pi
--
Only the paranoid survive. (Andrew S. Grove)

Boris 'pi' Piwinger

unread,
Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
Mikel Reichert <gues...@himh1.hi.bosch.de> wrote:

>Das Problem ist eher darin zu suchen, das die Hunde nicht immer nach ihrer
>Veranlagung
>eingesetzt werden.
>Ein Vorstehhund wird zur Nachsuche eingesetzt u.s.w.

Deutsche Vorstehunde werden als Generalisten gehalten und gezuechtet.

>Aber wer hat heute die Möglichkeit, sich für jede Jagdart den passenden Hund zu
>halten.

Eben.

pi

PS: Bitte konfiguriere Deinen Newsreader, diese Formatierung ist
extrem schlecht lesbar.

Boris 'pi' Piwinger

unread,
Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
Hartwig...@t-online.de (Hartwig) wrote:

>>Dumme Polemik.


>
>Klar erkannt, herzlichen Glückwunsch !!!
>
>Po|le|mik [gr.-fr.] die; -, -en:
>1. literarische od. wissenschaftliche Auseinandersetzung;
>wissenschaftlicher Meinungsstreit, literarische Fehde.
>2. unsachlicher Angriff, scharfe Kritik.

Lieber Namensloser, bitte klaere uns doch mal auf, was Du mit
verwundeten Tieren im Dickicht machen willst, Hunde duerfen Deiner
Meinung nach ja nicht eingesetzt werden.

pi

Boris 'pi' Piwinger

unread,
Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
"thomas.vock" <thoma...@hbg2.x400.sni.de> wrote:

>Dirk Hennenberg wrote:
>
>> dazu kann ich Dir nur eins sagen.
>> Geht nicht in den Wald und laßt die Tiere leben, dann brauchen die Scheiß Jäger auch keine Hunde mit Ausnahmegenehmigung zum Kupieren.
>

>wer soll dich nach diesem dummlall noch ernst nehmen ???

Das Killfile.

ts.jordan

unread,
Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to

Dirk Hennenberg <101.1...@germanynet.de> schrieb in Nachricht ...

>On Fri, 17 Jul 1998 22:58:00 +0200,
> Anja Wolf <An...@Wolf.do.UUnet.de> wrote:
>
>> Dirk Hennenberg schrieb:
>> >
>> > Hallo Anja,
>> >
>> > zeig mir doch mal in der Natur ein Tier, was Schlappohren hat außer dem
Elefanten.
>> > Dirk
>>
>>Jordan hier!

Dirk, Du bist lustig! Ich habe ganz schön gelacht über den Satz da oben!
HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA!!!!!!!!!! SCHLAPPOHREN!
ELEFANTEN HABEN SCHLAPPOHREN!!!! :-))))))))
Aber im Ernst, Du hast ja recht, in der Natur gibt es keine Schlappohren,
nein, und genau das müssen wir HOCHINTELLIGENTEN MENSCHEN unbedingt so
lassen.
Mischlingshunde brauchen uns nicht zu interessieren, nur die Reinrassigen,
die dürfen sowas nicht haben. Also: Ab damit! Rute ab ! Und die Ohren bitte
schöööööön gerade nach oben! Doch, so muß ein Rassehund aussehen.........ja.

NIE REGNET ES KIESELSTEINE!!!!!!! männooooo.........

Jordan (weiblich, aber alle denken ich sei männlich! LOL!) mit Woody, dem
absolut unkopierten und nicht-reinrassigen, besten Hund der GAAAAAAANZEN
WELT!
>>
>>
>


Andreas Krauss

unread,
Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
Hallo miteinander,

_Helmut.S...@asam.baynet.de_ schrieb zu _[OT] Jaegerei (was: Re: kupierte Ruten)_ folgendes:


>Einmal bedauere ich persoenlich sehr, dass ich nicht einmal mehr ein Stueck


>Wild am vielen Waldesrand stehen sehe, zum anderen sollte der Schrot des

>Jaegers, auf ihn selber zurueckkommen, wenn er einen Hund, den er gar nicht
>kennt, einfach tot schiesst. Das geht in der jaegerlichen Schiesswut so weit,
>dass sich Jaeger ihre Hunde gegenseitig abknallen. Das habe ich selber erlebt.
>Ausserdem, dass ein Jaeger nicht einmal sein oberstes Gebot einhaelt: "des
>Jaegers oberstes Gebot, was Du nicht kennst, das schiesse nicht tot" sieht man
>ja daran, dass sie sogar Soldaten fuer Schweine halten und dass sie den


>Kindern, die mit ihrem Hund spielen, den Hund wegknallen. Dann aber zu feige

>sind, vor der Kamera Stellung zu nehmen. Nein, soweit ich Erfahrung mit
>Jaegern habe, sind das nur menschliche Wuermchen, die ihre


>Minderwertigkeitskomplexe mit der Flinte aufbessern.
>So, und nun drauf auf mich.-))

Warum auf dich drauf, ich muss Dir (leider) 1000%ig zustimmen !!

Un nun auch auf mich :-)


_Andreas_


--
http://www.lussheim.de/musikverein Musikverein Altlussheim
http://www.rhein-neckar.de/~plasma/ privat
http://www.lussheim.de/museum Schnuteputzers Friseurmuseum

## CrossPoint v3.11 R ##

Harald Fauss

unread,
Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
Am Sun, 19 Jul 1998 07:07:56 GMT,
hat helmut.st...@vienna.at (Helmut Steinberger)
unter <35b599d7...@news.vienna.at> geschrieben:

>Elefantenohren!
Sind doch keine Ohren sondern Anti - Heizkörper

Harald
pap...@t-online.de

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