vor Jahren war ich hier oft am posten und lesen, damals, als ich meine zwei
Kleinen frisch aus dem Tierheim hatte - Speedy und Nancy, Cavalier King
Charles Spaniels, damals 4, mittlerweile 9 und 9 1/1 Jahre alt. Damals waren
wir alle jung und haben hier viel nützliches erfahren, was zu einem
Hund-Mensch-Gemeinschaftsleben gehört.
Jetzt sind wir alle drei ein Stück älter und ich wieder mal am Ende meiner
Weisheit, so problemlos und wunderbar die letzten Jahre auch waren.
Sorgenkind ist Speedy, mein bildhübscher, lieber, braver, bisher
kerngesunder Rüde: er hatte seit ca. gut einem Jahr ein komisches Husten.
Deswegen war ich mit ihm im Frühjahr 2003 in der Tierklinik, wo sie mittels
Ultraschall feststellten, daß seine Herzklappen nicht mehr richtig
schließen. Er bekam Herztabletten (Vasotrop) und Entwässerungstabletten
(Dimanzol)..
Sein Zustand blieb mehr oder weniger unverändert, bis ca. nach Neujahr. Da
begannen sich die Hustenanfälle zu häufen und er gab Geräusche von sich, daß
ich schon an eine Einlieferung in Davos dachte.... Ging wieder zum Tierarzt
(diesmal nicht in die Tierklinik, sondern zu unserem "Hausarzt", der aber
nicht mehr derselbe ist, da der bisherige tragischerweise urplötzlich
verstorben ist). Dieser horchte Speedy ab und meinte recht schonungslos:
"Das klingt nicht gut". Ok, das wußte ich auch, aber die Prognose "kann
sein, daß er den Sommer nicht mehr überlebt" kam dann doch etwas aprupt. Wir
bekamen diesmal Fortikor für das Herz (1 täglich, Hund wiegt, bzw. wog 10
Kilo) und Lasix (40 mg, eine morgens, eine abends) verschrieben.
Daraufhin wär mir der arme Hund beinahe "verreckt".
Er pinkelte und trank ungefähr gleichzeitig und war nur noch ein Häufchen
Elend.
Ich hab die Entwässerungstabletten reduziert auf eine halbe am Tag und bin
mit ihm wieder in die Uni-Klinik. Zu meinem Leidwesen war der Arzt an jenem
Tag zwar sicher kompetent, aber nicht nur jung, sondern vor allem auch
Minuten vor einer großen Herzoperation, die in Deutschland an jenem Tag
erstmals an einem Hund durchgeführt werden sollte, und entsprechend "gaga".
Er lies die Lunge röntgen, weil er meinte, das vermehrte Husten muß nicht
unbedingt von Wasser in der Lunge kommen. Tatsächlich war auf dem
Röntgenbild nichts zu sehen. Er meinte, der Hustenreiz könne auch durch den
vergrößerten Vorhof des Herzens ausgelöst werden, der auf die Luftröhre
drückt. Er riet mir zu einer Dosis von einer halben Entwässerungstablette
morgen und abends und verschrieb mir außerdem einen Codein-haltigen
Hustensaft (Codibront, 3 Tropfen morgens und abends).
Der Hustensaft brachte erstens nichts, zweitens ist er laut Packungsbeilage
nicht für eine dauerhafte Therapie geeignet, den haben wir also wieder
bleiben lassen.
Die Entwässerungstabletten streßten den Hund auch noch in dieser Dosis
(auch wenn sich nicht mehr um ihn herum Pfützen bildeten, wenn er nur dalag,
wie es bei der Ursprungsdosis der Fall war), also ließ ich auch das bleiben.
Der letzte Tierarzt hatte mir gesagt, wenn die Atemfrequenz auf über 40
Atemzüge in der Minute ansteigt, ist eine hohe Entwässerungsdosis notwendig.
So weit kam es aber bisher noch nie (schlimmster Wert: knapp darunter, es
gibt aber auch Tage, da hab ich deutlich unter 30 gezählt).
Die Herztabletten hab ich ihn bisher einigermaßen verabreichen können.
Allerdings nicht immer, denn - UND DAS IST DAS HAUPTPROBLEM - der Hund frißt
fast nicht mehr.
Alle zwei drei Tage gelingt es uns wieder, ihn mit irgendeiner neuen
Variante zum Fressen zu bringen. Zuerst bekam er Dosenutter statt bisher
Eukanuba, dann kochte ich ihm was (Reis - entwässert auf natürliche Art -
mit Hackfleisch und Ei), dann fraß er sein Rinti Senior zwei Tage lang, dann
wieder nichts, bis meine Mutter ihm Leberknödel mit Reis machte (der
Tierarzt hat Salz verboten, weil sich das Wasser noch mehr einlagern würde,
aber mein Hund ist verrückt danach, frißt Schnee von der Straße wie blöd
etc.), was er aber heute auch nicht mehr anrührte.
Momentan macht er keinen Schritt freiwillig, zwischendrin gab es immer
wieder Tage, an denen er durchaus "normal" war, also auch Interesse am
Steckerl oder Balli spielen zeigte, und andere, wie heute, wo er nicht mal
mehr mit dem Schwanz wedelte und beim Angebot der größten Leckerbissen nur
angewidert das Gesicht verzieht und in die letzte Ecke des Zimmers flüchtet.
Jetzt im Moment liegt er friedlich auf seinem Kissen und atmen einigermaßen
ruhig.
Gefressen hat er heute nichts.
Dementsprechend konnten wir ihm keine Tablette geben heute.
Wenn ich ihn hochhebe (mußte ihn heute ständig tragen, weil er freiwillig
nur sehr wenig gehen mag) ist sein Herz aufallend ruhig (das hat sonst immer
gleich wie blöd gepumpert).
Abgesehen davon, daß er immer dürrer wird, hab ich aber nicht das Gefühl,
daß er so richtig totkrank wäre. Er ist oft sehr apathisch, aber nach meinem
Gefühl noch weit davon entfernt, so zu leiden, als daß er lieber in einer
anderen Welt wäre.
Zum einen würde ich mir natürlich wünschen, daß er sich wieder einkriegt und
vielleicht doch noch ein paar angenehme ruhige Jahre oder Monate hat (ich
weiß ja: diese Herzkrankheiten sind rassentypisch, ebenso, daß sie schnell
fortschreiten - auch wenn ich immer davon ausging, MEINE zwei werden
mindestens 15 - aber 9 1/2 ist halt arg früh!!!!!!)
Zum anderen möchte ich ihm einfach akut das Leben noch so angenehm wie
möglich machen (wobei er, wenn er so schlecht beinander ist wie heute, auch
nicht kuscheln will, nicht Spielen, gar nichts, nur seine Ruhe, dabei sieht
er aus wie ein ganz junger Hund, die paar ergrauten Haare erkenne nur ich in
seinem weiß-braunen Fell.........).
Ich hoffe, ihr versteht mein Problem: WAS MACH ICH MIT DEM HUND???
Wer hat ähnliche Erfahrungen und kann mir Tips geben:
- was die medizinischen Möglichkeiten betrifft
- was die Ernährung betrifft (was braucht er/will er fressen???)
- was die Psyche betrifft (soll man ihn mehr anstacheln, oder möglichst in
Ruhe lassen, oder oder oder )
- und langfristig gesehen (wie gesagt: momentan stellt sich die Frage noch
nicht wirklich, aber wir müssen ihr langsam ins Auge sehen): wie erkennt
man, ab wann so ein armes Tier nur noch leidet und man seinen eigenen
Egoismus überwinden muß, um ihm mehr Leid zu ersparen????
Dieses Posting ist megalang geworden, sorry. Aber wer, wenn nicht Ihr,
versteht meine Sorgen und kann eventuell sogar helfen? Ich grüße recht
herzlich alle, die noch da sind von damals (Volker, hab schon gelesen, daß
ihr auch eine Herzpatientin habt, weiß nicht, ob Du Dich noch an mich
erinnerst...) und alle mir Unbekannten in der Group,
Danke für Eure Antworten,
Sigrid
> Die Herztabletten hab ich ihn bisher einigermaßen verabreichen können.
> Allerdings nicht immer, denn - UND DAS IST DAS HAUPTPROBLEM - der Hund frißt
> fast nicht mehr.
Hallo Sigrid,
Mal ganz nebenbei gefragt: Welches Fortekor soll Dein armer Putzi den
bekommen?
Du schreibst ,dass er eine g a n z e Tablette Fortekor einehmen
soll,was bei seinem Gewicht (10 kg) zu viel sein könnte.
Wichtig bei Fortekor ist die regelmässige Medizinierung.
Selbst wenn Speedy nicht fressen will, kannst Du ihm die halbe Tablette
"zwangsweise" geben, indem Du die halbe Tablette weit in das Maul
einführst und er schlucken m u s s . Das geht sehr gut,wenn Du die
Tablette erst zwischen Daumen und Zeigefinger soweit ,wie igend möglich
nach "hinten' bringst . Dann kannst Du sie mit dem Zeigefinge noch ein
wenig weiter schubsen. Speedy muss dann schlucken.
Beobachte ihn noch ein kleines Weilchen, damit Du sicher bist,dass er
den kleinen Helfer nicht wieder ausspuckt.
----
Nochwas, mir sind diese ganzen Entwässerungspillen,ob der vielfältigen
Nebenwirkungen suspekt. Du gibst dieses Zeugs ständig?
Unsere Odiemadam, jetzt bereits 11-12 jahre alt bekommt seit mehr als 2
Jahren täglich Fortekor 5 (eine halbe Tablette).Odie hatte damals all
diese Symptome ,wie Speedy und natürlich auch Wasser. (sichtbar an den
geschwollenen Pfoten, nebst hörbar- dieser schrecklichen Husten.)
Als wir die Fortekor Kur begonnen hatten, dauerte es etwa 1 Woche bis
vierzehn Tage und diese Syptomen verschwanden alle.
Odie ist, obwohl obendrein mit einer herrlichen Diabetes beglückt, heute
wieder ein ganz "normaler" Hund. Ein bisschen tablettenabhängig, ein
wenig insulinbedürftig, aber sonst? Volle Pulle.
Gute Besserung für alle Betroffenen.
MFG
Volker Greulich
--
Protestiert gegen das sinnlose 100 %ige Kastrationsgebot für Hunde in
einigen deutschen Tierheimen.-Tierheimkunden sind keine unmündigen
Trottel.Hunde haben ein Anrecht auf körperliche Unversehrtheit-auch
wenn sie durch Tierheime oder den WDR vermittelt werden.
> Dieses Posting ist megalang geworden, sorry. Aber wer, wenn
> nicht Ihr, versteht meine Sorgen und kann eventuell sogar
> helfen?
Hallo Sigrid,
ich verstehe deine Sorgen sehr gut, leider kann ich nicht viel
helfen.
Unser Oskar ist im September an seinem Herzleiden gestorben. Er
kam aus der Pflegestelle mit ca. 3 Jahren (war aber bestimmt
etwas älter)zu uns und ist auf den Tag genau nach drei Jahren am
4. September gestorben :-( Sein Herz war vergrößert und die
Herzklappen schlossen nicht mehr richtig (hab ich am Ultraschall
gesehen).
Jeden Tag bekam er eine Herztablette und es gab gute und
schlechte Tage. Zuletzt war die Strecke, die er laufen konnte,
schon sehr zusammengeschrumpft und die Ärzte waren seltsam
inaktiv- es war wohl nicht mehr viel zu "reparieren".
Ganz zu Beginn unserer gemeinsamen Zeit war ich mit ihm bei einer
Ärztin zum Ultraschall, die mir sagte, dass er nicht lange leben
würde (ich habe ihr damals nicht glauben wollen und dachte, mit
viel Liebe kriege ich den Hund jahrelang durch). Ok, in einem
Anfall von ungewohnter Aufrichtigkeit (ich weiss nicht, warum die
Ärzte nie mit offenen Karten spielen) hat sie mir gesagt, dass
der Hund so lange mit Tabletten halbwegs normal leben wird, bis
das Herz einfach nicht mehr ausreichend pumpen kann und daher
Wasser sich im Körper und in der Lunge ablagert. Dann helfe nur
noch Entwässerungsmittel, bis sich soviel Wasser angesammelt hat,
dass das Herz versagt.
So war es dann auch. Er war die Nacht ziemlich unruhig, am Morgen
schon kaum mehr ansprechbar, schnell atmend und kalt. Das Herz
hat ein paarmal ausgesetzt und nach einer Stunde war es vorbei.
Mir kam es vor wie eine Ewigkeit, bis die Ärztin da war, die nur
noch den Tod feststellen konnte.
Die Prognose ist also ziemlich schlecht. Zuletzt bekam Oskar ein
paarmal eine Entwässerungsspritze, die ihm immer kurzfristig sehr
gut getan hat. Zwischendurch sollte ich ihm das
Entwässerungsmittel flüssig mit einer Spritze geben, aber das hat
er meistens ausgespuckt.
Es tut mir leid, dir keine bessere Nachricht geben zu können.
Ich würde dir raten, den Hund bestimmen zu lassen, wie aktiv er
sein möchte. Gib ihm um Himmelswillen nichts Schweres zu fressen
(ich habe Oskar zu seinem dritten "Geburtstag" rohes Fleisch
gegeben, weil er das so sehr mochte und habe ihm wahrscheinlich
damit zuviel zugemutet). Ich würde meinen Hund so lange leben
lassen, wie ich den Eindruck hätte, dass er noch Momente hat, in
denen er sein Leben geniesst. Oskar z.B. wollte nicht sterben,
das weiss ich. Er war noch an der Damenwelt im Park interessiert
und hat meine Mutter, die er besonders liebte, noch zwei Tage vor
seinem Tod mit Jubelgebell und hohen Sprüngen begrüsst.
Aber mache dich darauf gefasst, dass dein Hund in jedem Moment
gehen kann. (Aus meiner Erfahrung mit Oskar, natürlich bin ich
keine Medizinerin). Frag mal den Arzt, was du in einem solchen
Moment tun kannst, ich bekomme nämlich dauernd "aufmunternde"
Tipps, was ich hätte tun können, um Oskar am Leben zu erhalten
und bin jedesmal danach fertig.
Tröstende Grüsse und alles erdenklich Gute für das Hundchen
Angela
--
die Website von Oskar:
http://www.schaun-ma-mal.de/oskar
Ich kann mich den anderen nur anschließen:
Herztabletten müssen unbedingt täglich gegeben werden - egal ob der Hund
frisst oder nicht.
Schnauze auf, Tablette rein, Schnauze zu bis der Hund geschluckt hat.
Meine Pflegehündin bekommt auch Fortekor, ebenfalls eine Tablette am Tag.
Der Tierarzt hat sehr dringend darauf hingewiesen, dass sie _unbedingt_
täglich die Medikamente braucht, denn wenn man die Medikamente unregelmäßig
gibt oder absetzt kommt es zu einem regelrechten "Einbruch", wodurch das
Herz nur noch mehr geschwächt wird und sich kaum wieder erholen kann.
Gute Besserung für Deinen Kleinen.
Gruß
Tanja
> dazu kann ich nur anmerken, daß meine Hündin 11 Tabletten am Tag nehmen
> muß - und das gerne (Ich sage nur: Leberwurst).
Welcher Art sind denn diese 11 Medikamente?
( Ich bin ,was Medikamente in Vielzahl betrifft, recht skeptisch)
MFG
V.Greulich
meine damalige hündin bekam auch im alter von 8 jahren probleme mit dem
herzen und mußte regelmäßig medikamente einnehmen. gut, bis sie richtig
eingestellt war, verging einige zeit, aber dann hat sie die bis zu ihrem tod
im alter von fast 14 jahren regelmäßig genommen.
und zwar nicht so pur, da konnte man die schnauze zuhalten solange man
wollte, die hat das wieder ausgespuckt.
aber mit leberwurst. ich muß heute noch grinsen, wenn ich dran denke.
morgens haben wir dann zu ihr gesagt: und jetzt bekommst du deine tablette,
da ist sie wie ein irrwisch zum kühlschrank gelaufen und hat mti glänzenden
augen auf ihre tägliche leberwurstration gewartet. die ging auch rein, als
es ihr zu anfang richtig schlecht erging.
das ist alles schon lange jahre her, aber ich bin heute noch froh, dass wir
nicht auf andere leute gehört haben, die meinten, ach, so einen kranken
hund, der hat doch keine lebensqualität mehr und die sich dann wunderten,
wenn unserer mehr puste hatte beim toben als deren hunde.
versuchs mal mit leberwurst, sofern nicht schon geschehen.
ansonsten wünsche ich dir viel glück, durchhaltevermögen und gute nerven.
regelmäßigkeit der medikamentengabe ist das a und o.
liebe grüße,
britta
"Birgit Balzer" <small...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:bvt1rm$vr05p$1...@ID-17298.news.uni-berlin.de...
> Hallo,
>
> dazu kann ich nur anmerken, daß meine Hündin 11 Tabletten am Tag nehmen
> muß - und das gerne (Ich sage nur: Leberwurst).
>
> Gruß Birgit
>
>
danke für Eure Postings. Zuerst mal: die Herztabletten hat er ja regelmäßig
bekommen.
Trotzdem ist er heute Nacht für immer eingeschlafen.
Friede sei mit ihm und allen unseren Lieben.
Sigrid
> Trotzdem ist er heute Nacht für immer eingeschlafen.
> Friede sei mit ihm und allen unseren Lieben.
Liebe Sigrid, liebe kleine Nancy,
Trauert jetzt nicht allzu lange. Geht sobald, als irgend möglich ins
Tierheim und sucht Euch einen kleinen Purzel als Spielkameraden für
Nancy aus.
Nancy wird es danken, um nicht von der Freude des bislang unbekannten
"Purzels" zu sprechen, der aus dem "Knast" erlöst wird.
MFG
Volker Greulich
Sigrid Krug schrieb:
> Trotzdem ist er heute Nacht für immer eingeschlafen.
>
> Friede sei mit ihm und allen unseren Lieben.
Das hast du schön gesagt, dem schließe ich mich an und möchte ein kleines
Gedicht anhängen, leider weiß ich den Autor nicht...
Ich bin nicht tot,
ich leb in dir,
ich geh durch deine Träume,
ich tausche nur die Räume.
LG
Tina
Liebe Sigrid,
das tut mir sehr leid. Mach dir keine Gedanken wegen der
Tabletteneinnahme- ich habe mir zunächst schlimme Vorwürfe nach
Oskars Tod gemacht: Wäre ich doch konsequenter mit dem
Entwässerungsmittel gewesen, hätte ich ihm noch mehr
Entwässerungsspritzen geben lassen, hätte ich ihm doch am Vortag
seines Todes nicht noch das Fleisch gefüttert...
Letztendlich war es aber das schwache Herz, das einfach nicht
mehr kräftig genug war, ihn am Leben zu erhalten, trotz
jahrelanger regelmässiger Tablettengabe. Und so war es auch bei
Speedy.
Denk an die schönen Jahre, die du mit Speedy erleben konntest.
Ich erinnere mich noch gut, wie du hier in der NG damals
begeistert von den Beiden erzählt hast. Solange du Speedy nicht
vergisst, wird er immer ein Teil deines Lebens sein.
Streichel Nancy von mir,
tröstende Grüsse
Angela
"Sigrid Krug" schrieb
> Trotzdem ist er heute Nacht für immer eingeschlafen.
> Friede sei mit ihm und allen unseren Lieben.
...aber Du weißt, daß er ein schönes Leben bei Dir hatte und Du alles für den
Kleinen getan hast.
traurige Grüße
Marion
> Trotzdem ist er heute Nacht für immer eingeschlafen.
Das tut mir sehr leid fuer Euch...
Ob man das Ende nun schon laenger kommen sieht oder es - wie in
Speedys Fall - recht schnell kommt, wirklich darauf vorbereitet
ist man nie und der Schmerz ist riesig. Aber dieser Schmerz wird
mit der Zeit ertraeglich und verblasst ganz allmaehlich... und
Nancy wird Dir dabei bestimmt eine grosse Hilfe sein.
Ich wuensche Dir viel Kraft....
Mitfuehlende Gruesse, Grazi
Genießt jeden Tag die Freude, die Euch Eure Kleinen machen!!! So traurig
alles eines Tages sein kann, es hat sich allemal gelohnt.
Liebe Grüße von meiner lieben Nancy und mir,
Sigrid
"Sigrid Krug" <s...@noware.net> wrote in message
news:bvvid3$3n3$1...@online.de...
Sigrid Krug schrieb:
> Liebe Newsgroup,
>
Er bekam Herztabletten (Vasotrop) und Entwässerungstabletten
> (Dimanzol)..
Wir
> bekamen diesmal Fortikor für das Herz (1 täglich, Hund wiegt, bzw. wog 10
> Kilo) und Lasix (40 mg, eine morgens, eine abends) verschrieben.
> Daraufhin wär mir der arme Hund beinahe "verreckt".
> Er pinkelte und trank ungefähr gleichzeitig und war nur noch ein Häufchen
> Elend.
> Ich hab die Entwässerungstabletten reduziert auf eine halbe am Tag und bin
> mit ihm wieder in die Uni-Klinik.
> Die Entwässerungstabletten streßten den Hund auch noch in dieser Dosis
> (auch wenn sich nicht mehr um ihn herum Pfützen bildeten, wenn er nur dalag,
> wie es bei der Ursprungsdosis der Fall war), also ließ ich auch das bleiben.
> Der letzte Tierarzt hatte mir gesagt, wenn die Atemfrequenz auf über 40
> Atemzüge in der Minute ansteigt, ist eine hohe Entwässerungsdosis notwendig.
>
>
>
>
Hallo,
ich habe noch garnicht zu Ende gelesen.
Ich hab in der roten Liste ( für Menschen) nachgeschaut.
Lasix 40 mg war mir bekannt. Die Erhaltungsdosis für Menschen ist eine
halbe bis eine Tablette für Erwachsene, für Kinder 1 - 2 mg / KG
Körpergewicht täglich, höchstens 40 mg pro Tag.
Aber Dein Hund hat ja nicht die Größe eines Schäferhundes.
Laß die Dosis noch mal prüfen.
Gruß Edmund
Sigrid Krug schrieb:
Wir trauern mit Euch. Auch Hunde können sehr tauern. Eure Nancy braucht
jetzt gesonders Eure Liebe,
tröstende Grüße
Edmund
ich finde es traurig, dass dein hund so schnell verstorben ist. aber es wird
wohl besser für ihn sein. er wird wohl nicht mehr die kraft gehabt haben zu
kämpfen. freu dich über die schönen tage die ihr hattet und behalte ihn so
in erinnerung wie er war bevor es ihm schlecht ging. das sind dinge, die dir
niemand nehmen kann. ich denke auch, dass du dich gerne an die guten zeiten
mit deinem hund erinnern wirst und du noch viel über seinen arten und
unarten lachen wirst.
gruss koepyomi
"Birgit Balzer" <small...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:bvqnln$v2p0m$1...@ID-17298.news.uni-berlin.de...
> Hallo Sigrid,
>
> ich habe auch einen (unter anderem) herzkranken Hund zuhause, der seit 2
> Jahren erfolgreich mit mehreren Medikamenten behandelt wird. Sie wird
> mit Vetmedin und Karsivan behandelt, hat aber auch kein Wasserproblem.
>
> Wichtig ist, daß Du Dir einen TA Deines Vertrauen suchst, und mit ihm
> zusammenarbeitest. Nicht von einem zum anderen hoppen, und ständig die
> Medikamente wechseln. Nebenwirkungen, die im Menschen-Beipackzettel
> stehen, sind beim Hund oft unbekannt. Herzmedikamente müssen
> kontinuierlich gegeben werden, sonst bringt das gar nichts. Ich halte es
> auch für sehr gefährlich, auf eigenen Faust das Entwässerungsmittel
> abzusetzen. Hat mein Hund Probleme mit einem Mittel, dann sprechen ich
> mit dem TA darüber, und setze es nicht gleich ab.
>
> Auch wenn das jetzt hart klingt:
> Wie soll eine Medikation anschlagen, wenn Du Tabletten absetzt oder
> nicht eingibst?
>
> Das Eingeben einer Tablette wenn der Hund nicht frißt, sollte kein
> Problem sein: Maul auf und rein damit, Maul zuhalten bis er schluckt.
>
> Gruß Birgit
>
>