der Zwergpudel meiner Eltern wurde vorgestern von ein Jagdhund aus der
Nachbarschaft totgebissen :-(
Der Pudel lief zu dem Jagdhund, ich denke zum spielen(war nicht dabei), und
der große packte einfach zu.
Daraufhin kam der Hund sofort in eine Tierklinik wo man außer Fleischwunden
noch feststellte das Nerven kaput waren und er hinten nichts mehr bewegen
und spüren konnte, geschweige denn je wieder laufen. Er mußte eingeschläfert
werden. :-(((
Die Nachbarin, eine alte Frau von ca. 75 Jahren hatt den Hund absolut nicht
im Griff. Er hört nicht die Bohne und wenn sie spazieren geht dann hängt sie
an der Leine und hechelt dem bellenden Hund hinterher der sie hinzieht wohin
er will. Vor einem halben Jahr habe ich sie schon mal drauf angesprochen das
sie ihren Hund nicht in der Gewalt hat und das ich keinen bock habe das
meine Kids von dem Hund gebissen. Aber da hieß es nur das das doch gar nicht
stimmt usw..
Ich finde der Hund müßte mindestens einen Maulkorb tragen wenn er das Haus
verläßt. Der Gemeinde wurde der Vorfall gemeldet.
Aber wie gehe ich, bzw. meine Eltern, jetzt weiter vor das da nicht noch
mehr passiert? An wen kann man sich wenden?
Würde mich über einen Tip sehr freuen.
--
Gruß
Tom
Habe ich es richtig verstanden, dass der Jagdhund an der
Leine geführt wurde, und der Pudel nicht?
Dieter Dahmen
> [Zwergpudel wurde von Jagdhund todgebissen]
> Habe ich es richtig verstanden, dass der Jagdhund an der
> Leine geführt wurde, und der Pudel nicht?
Wenn dem so war, gibt es wenig Möglichkeiten, gegen den Jagdhundhalter
vorzugehen, jedenfalls war das noch vor der neuen HVO so.
1989 wurde der Yorkshire meiner Mutter ebenfalls von einem Jagdhund
totgebissen. So traurig dieser Vorfall war und ist, der Yorkie bzw. meine
Mutter war selbst schuld daran.
Der Jagdhund ging an kurzer Leine, der Yorkie schoß unangeleint auf den
Großen zu. Im nachhinein könnte man auch sagen, daß er nur spielen wollte,
allerdings wollte unser Yorkie mit Sicherheit beißen. Er war absolut
unerzogen und dominant und biß so ziemlich alles, was größer war als er. Das
hat meine Mutter aber in der Anzeige gegen den anderen Hundehalter natürlich
nicht erwähnt!
Der große Hund wollte den Angriff nur abwehren, unser Yorkie sprang ihm
dabei regelrecht ins Maul und war sofort tot.
Die Alleinschuld wurde meiner Mutter zugesprochen, weil der andere Hund an
kurzer Leine ging, und unser unangeleint auf ihn zusprang.
Gruß
Tanja
Wenn es so ist das der Hund nur einmal zugelangt hat ist nicht viel zu
machen.
Anders würde es sicherlich sein wenn es zu einem regelrchten Kampf
gekommen wäre.
Ich denke das wäre auf jeden Fall ein Vorfall der auch mal in der Presse
breitgetreten werden sollte um klar zu amchen das es NICHT einzelne
Rassen sind die gefährlich sind.
--
Ralf Prengel
Ach ja 42
[ Jagdhund beißt Pudel tod]
> Ich denke das wäre auf jeden Fall ein Vorfall der auch mal in der Presse
> breitgetreten werden sollte um klar zu amchen das es NICHT einzelne
> Rassen sind die gefährlich sind.
Hallo Ralf Prengel
Hier hat ein Hund einen Hund getötet und keinen Menschen.
Siehst Du da den Unterschied?
Zudem wird durch eine solche Presseveröffentlichung nur noch
mehr Schaden angerichtet.
Tenor: Für alle Hunde Maulkorbzwang
Grüße Dieter Dahmen
Welches Bundesland?
--
Oliver
Hallo Thomas,
Trauer und Verärgerung sind im Moment sicherlich sehr groß, das wir jeder
nachempfinden können.
Auch mein aufrichtiges Beileid an Dich und Deine Familie an dieser Stelle.
Im Augenblich sind die Emotionen bestimmt noch sehr stark, so daß mit
Entscheidungen vielleicht ein paar Tage gewartet werden sollte.
Es soll schließlich nicht noch mehr Leid entstehen, und für "Auge um Auge,
Zahn um Zahn" sind wir zu kultiviert.
Nochmals mein Beileid!
Karsten Kaufmann
--
PS: Rückantworten bitte in die Newsgroup(s)!
Dieter Dahmen schrieb:
> Hallo Ralf Prengel
> Hier hat ein Hund einen Hund getötet und keinen Menschen.
> Siehst Du da den Unterschied?
im Prinzip völlig irrelevant, denn ein Biss ist ein Biss! Dies ist
natürlich ketzerisch gemeint, allerdings hilft es nicht......
> Zudem wird durch eine solche Presseveröffentlichung nur noch
> mehr Schaden angerichtet.
stimmt
> Tenor: Für alle Hunde Maulkorbzwang
Nein, ein altes Sprichwort sagt: Vorbeugen ist besser als Heilen, von
daher wäre es sinnvoller: für _alle_Hundehalter und Hunde eine
Ausbildung.
>
> Grüße Dieter Dahmen
viele Grüsse
Moni
Hex...@bigfoot.de
http://besu.ch/Monis_Hundeseiten
Bezug: Newsbeitrag news:8lvfj4$tdr$14$1...@news.t-online.com
Gudrun Ewald schrieb:
> Man sollte einen vernünfigen und nicht reißerischen Text über den
> Unsinn der Kriminalisierung einiger Rassen schreiben und immer wieder
> darauf hinweisen, dass es nicht (nur) die sog. "Kampfhunde" sind,
> die zupacken
Das ist aber leider derzeit nicht zu erwarten. Daher ist IMHO keine Presse
die beste Presse.
> Ein Maulkorbzwang für alle Hunde wird nie durchgesetzt, das ist
> utopisch, das wird auch politisch von anderen Ländern geächtet,
>das verhindert Tourismus.
Ist meinte ja nicht was kommt, sondern was die Presse fordern wird.
Und wenn es so weiter geht, bekommt jeder Hund ab einem bestimmten
Gewicht/Grösse einen Maulkorb verpaßt. Die Hinweise von
"Kampfhund"-Besitzern, dass andere Rassen auch gefährlich sein können
und es hauptsächlich auf den Besitzer ankommt sind IMO zutreffend,
aber nicht hilfreich. Damit wird letztendlich nur erreicht, dass noch
weitere Hunderassen in die jeweiligen Kampfhundeverordnungen
aufgenommen werden.
Grüße Dieter Dahmen
Bezug: news:3983252E...@bigfoot.de
"Hexe" schrieb::..
>
> Nein, ein altes Sprichwort sagt: Vorbeugen ist besser als Heilen, von
> daher wäre es sinnvoller: für _alle_Hundehalter und Hunde eine
> Ausbildung.
>
Da stimme ich Dir *vollkommen* zu.
Grüße Dieter Dahmen
P.S. Da Dein Name auch auf Deiner _schönen_ und informativen_
Homepage eh steht, könntest Du ihn ja auch hier als
Realname eintragen ;-)
> Wenn es so ist das der Hund nur einmal zugelangt hat ist nicht viel zu
> machen.
> Anders würde es sicherlich sein wenn es zu einem regelrchten Kampf
> gekommen wäre.
wo ist denn da ein unterschied?
> Ich denke das wäre auf jeden Fall ein Vorfall der auch mal in der Presse
> breitgetreten werden sollte um klar zu amchen das es NICHT einzelne
> Rassen sind die gefährlich sind.
mich interessieren jetzt keine Presseberichte nur um zu zeigen das auch ein
Jagdhund töten kann, mich interessiert wie ich weiter gegen ihn bzw. seiner
besitzerin vorgehen kann. Habe nun auch gehört das er schon mehrfach um sich
gebissen hat.
--
Gruß
Tom
Hi Oliver,
in Niedersachsen!
--
Gruß
Tom
> Im Augenblich sind die Emotionen bestimmt noch sehr stark, so daß mit
> Entscheidungen vielleicht ein paar Tage gewartet werden sollte.
allerdings, ich mußte mich beim schreiben schon sehr zurückhalten was ich
über den "Hund" von den nachbarn schreibe.
> Es soll schließlich nicht noch mehr Leid entstehen, und für "Auge um Auge,
> Zahn um Zahn" sind wir zu kultiviert.
solange er mich nicht angreift wird er weiter leben.
> Nochmals mein Beileid!
Danke.
> > Habe ich es richtig verstanden, dass der Jagdhund an der
> > Leine geführt wurde, und der Pudel nicht?
>
> Wenn dem so war, gibt es wenig Möglichkeiten, gegen den Jagdhundhalter
> vorzugehen, jedenfalls war das noch vor der neuen HVO so.
ja, meine eltern wollten durch die gartentür und mit dem hund ins auto, das
sind 2 meter und dann ist er losgesaust.
> Der große Hund wollte den Angriff nur abwehren, unser Yorkie sprang ihm
> dabei regelrecht ins Maul und war sofort tot.
> Die Alleinschuld wurde meiner Mutter zugesprochen, weil der andere Hund an
> kurzer Leine ging, und unser unangeleint auf ihn zusprang.
dann muß man in der Stadt ja alle kleinen Hunde auf den Arm nehmen, da geht
es ja nicht das man sich im Menschengewühl immer auseinander geht. Das kann
doch nicht sein. Und außerdem muß man seinen Hund in der Gewalt haben
ansonsten ist man meiner Meinung nach nicht fähig einen Hund zu halten.
--
Gruß
Tom
> Habe ich es richtig verstanden, dass der Jagdhund an der
> Leine geführt wurde, und der Pudel nicht?
Ja!
Siehe auch meine mail an Tanja.
--
Gruß
Tom
Leider steht in der GefTVO von Niedersachen nichts über das Halten von
gefährlichen Hunden. Eventl. gibt es aber in deiner Stadt/Gemeinde
erweiterte (Polizei-)Verordnungen für das Halten gefährlicher Hunde. In
Baden-Württemberg ist zum Beispiel ein gefährlicher Hund der durch sein
Verhalten (bissig, gefährlich gegenüber Menschen/Tieren) aufgefallen ist.
Dieser als gefährlich eingestufte Hund unterliegt einigen Auflagen, es kann
z.B. Leinen- und Maulkorbzwang angeordnet werden. Informiere dich einfach
mal bei der Polizei- bzw. Ordnungsbehörde. Wenn du keine Anzeige gegen den
Halter stellen willst kann auch ein "Bedenken gegenüber der Haltung des
Tieres" von dir ausgesprochen werden (schriftlich an die Behörde).
--
Oliver
Im Papierkrieg werden wir sie besiegen!
>> [Zwergpudel wurde von Jagdhund todgebissen]
>> Habe ich es richtig verstanden, dass der Jagdhund an der
>> Leine geführt wurde, und der Pudel nicht?
>Wenn dem so war, gibt es wenig Möglichkeiten, gegen den Jagdhundhalter
>vorzugehen, jedenfalls war das noch vor der neuen HVO so.
[...]
Ja, leider ! Der Gesetzgeber macht es sich hier sehr einfach ! Dass der Hund
ein ausgeprägtes Sozialleben hat und Fehlverhalten möglich ist wird nicht
berücksichtigt. IMO ist dieses Verhalten kontraproduktiv, weil es gerade die
Hundehalter unterstützt, die kein Interesse daran zeigen, ihren Hund zu
sozialisieren ... :-(
Gruss Otto & Sina
--
Der Hund ist keine Sache !
>> Habe ich es richtig verstanden, dass der Jagdhund an der
>> Leine geführt wurde, und der Pudel nicht?
>> Wenn dem so war, gibt es wenig Möglichkeiten, gegen den >>Jagdhundhalter
vorzugehen, jedenfalls war das noch vor der >>neuen HVO so.
>ja, meine eltern wollten durch die gartentür und mit dem hund >ins auto, das
sind 2 meter und dann ist er losgesaust.
>dann muß man in der Stadt ja alle kleinen Hunde auf den Arm >nehmen, da geht
es ja nicht das man sich im Menschengewühl >immer auseinander geht. Das kann
doch nicht sein. Und >außerdem muß man seinen Hund in der Gewalt haben
>ansonsten ist man meiner Meinung nach nicht fähig einen Hund >zu halten.
Hallo Tom!
Da wird sich wohl nichts machen lassen. Wenn Du Deinen Hund nicht an der Leine
hast, und der stellt etwas an oder verursacht einen Unfall, etc. wirst Du zur
Rechenschaft gezogen. Keine Versicherung bezahlt dann. Es sei denn, Dein Hund
hat sich von der Leine losgerissen, bzw. ist aus dem Halsband geschlüpft. ;-)
Wie hätte denn der Jagdhundebesitzer reagieren sollen? Sein Hund war an der
Leine. Mehr kann er nicht machen.
Bin zwar kein Jurist, aber IMHO hast Du schlechte Karten.
Gruß
Andreas
Thomas <tsabr...@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag:
8m128...@enews3.newsguy.com...
> Hallo Tanja,
>
> > > Habe ich es richtig verstanden, dass der > > > Jagdhund an der Leine
geführt wurde, und > > > der Pudel nicht?
>
> ja, meine eltern wollten durch die gartentür > und mit dem hund ins auto,
das
> sind 2 meter und dann ist er losgesaust.
so schlimm, was auch passiert ist, so tragen meiner meinung nach auch deine
eltern schuld an dem vorfall.
>
> dann muß man in der Stadt ja alle kleinen
> Hunde auf den Arm nehmen, da geht
> es ja nicht das man sich im Menschengewühl
> immer auseinander geht.
nicht auf den arm nehmen, aber zumindest an die leine, wenn der hund nicht
folgt!
> Das kann doch nicht sein.
earm nicht? wenn mein hund nicht folgt, geht er eben an der leine.
> Und außerdem muß man seinen Hund in der
> Gewalt haben ansonsten ist man meiner
> Meinung nach nicht fähig einen Hund zu
> halten.
und wenn ein hund nicht folgt, muss er eben an die leine.... unabhängig von
seiner grösse oder abstammung!
und wenn du diesen satz nochmals liest, wirst du vielleicht auch einsehen,
dass auch deine eltern eine nicht gerade kleine schuld an dem vorfall
haben...
liebe grüsse
uschi
> dann muß man in der Stadt ja alle kleinen Hunde auf den Arm nehmen,
> da geht es ja nicht das man sich im Menschengewühl immer auseinander
> geht. Das kann doch nicht sein. Und außerdem muß man seinen Hund in
> der Gewalt haben ansonsten ist man meiner Meinung nach nicht fähig
> einen Hund zu halten. --
Dass ein Hund nicht einfach beißen sollte, ist natürlich klar.
Den Hund einfach auf den Arm zu nehmen ist imho total falsch. Falls ein
anderer Hund aggressiv ist, wird er dann Dich angreifen.
Außerdem ist das ja total widernatürlich.
Warum nicht auch dem kleinen Hund eine Leine dranmachen und ihn kurz
halten, wenn er sonst nicht bei Fuß bleibt. Entweder muss der Hund erzogen
oder an der Leine sein (finde ich).
Ciao
kristina
--
____ __.________._____.______________.
| |/ _____ '\____/ ____________ /
( __/ ' _/ '\.____ '\ \/
) | '\ | '\ / '\ \ @tindrum.oche.de
|____|____\ |__ /__/_______ /
\/ \/ \/
"Frederick, warum arbeitest Du nicht?" fragten sie
"Ich arbeite doch", sagte Frederick,
"ich sammle Sonnenstrahlen für die kalten dunklen Wintertage"
Frederick von Leo Lionni
> Wie hätte denn der Jagdhundebesitzer reagieren sollen? Sein Hund war an
der Leine. Mehr kann er nicht machen.
Und das heißt noch lange nicht, daß der Große aggressiv oder bissig ist. Für
ihn war das lossausen des Kleinen schlicht ein Angriff, den er abgewehrt hat
und sich bei einem Angriff zu verteidigen sollte wohl jedem Hund erlaubt
sein.
Im Übrigen bin ich auch der Ansicht, daß auch jeder kleine Hund, der nicht
gehorcht sondern abdüst und "nur spielen" will, an die Leine gehört.
Gruß
Tanja
>Würde mich über einen Tip sehr freuen.
Anzeige bei der Polizei erstatten, fertig!
Aus welchem Bundesland schreibst Du?
Glück auf!
Markus
--
For PGP-Key send e-mail with Subject "PGP-Key"
>> [Zwergpudel wurde von Jagdhund todgebissen]
>
>> Habe ich es richtig verstanden, dass der Jagdhund an der
>> Leine geführt wurde, und der Pudel nicht?
>
>Wenn dem so war, gibt es wenig Möglichkeiten, gegen den Jagdhundhalter
>vorzugehen, jedenfalls war das noch vor der neuen HVO so.
Die in NRW ist schon etwas länger als "vorgestern" in Kraft. Ich
weiss allerdings nicht, wo sich das ganze zugetragen hat...
Nach der LHV NRW würde dieser Hund als "gefährlicher Hund" eingestuft!
>§ 2 Begriffsbestimmungen
>
>Als gefährliche Hunde im Sinne dieser Verordnung gelten:
[...]
>d) Hunde, die bewiesen haben, dass sie unkontrolliert Wild, Vieh, Katzen
>oder Hunde hetzen oder reißen.
Sorry, aber ... wer seinen eigenen Hund (in seiner unmittelbaren, greifbaren
Nähe ! ) nicht von unerwünschtem Tun abhalten kann, sollte keinen Hund halten !
Gruss Otto & Sina
--
Wir brauchen verantwortungsvolle, einfühlsame Hundehalter ...
>solange er mich nicht angreift wird er weiter leben.
Warum sollte er Dich angreifen?
Eigentlich hat doch Euer Hund als erstes angegriffen...
Hallo Otto!
Das unterschreib´ ich Dir sogar. Aber: das gilt doch wohl in erster Linie für
die Halter des Pudels, oder ?
Die waren offensichtlich nicht dazu in der Lage.
Gruß
Andreas
Ja, das frage ich mich auch ...???
"Angegriffen" hat - soweit ich das dem thread entnehmen konnte -
doch der Pudel. Und der Jagdhund hat entsprechend reagiert.
Genauso war es mit dem Yorkie, der in diesem thread erwähnt
wird. Woraus leitet jetzt Thomas seinen Anspruch her, gegen die
Besitzerin des Jagdhundes irgendetwas unternehmen zu können?
Ich selbst mache täglich mit meinem Rottweiler einen Abendspazier-
gang. Dabei werden wir häufig von einem unbeaufsichtigten Yorkie
"attackiert". Fast immer bleibt er hinter seinem Zaun, doch neulich kam
er laut kläffend auf uns zu gelaufen und blieb etwa 3 Meter vor uns
stehen. Mein Rottweiler war nicht angeleint und hat die mickrige
Töle aber nicht weiter beachtet ... ;-)) Der Kamikaze-Yorkie hat
die Aussichtslosigkeit seines Unterfangens dann aber doch eingesehen
und den Rückzug angetreten.
Soweit ich informiert bin, hätte bei einer Rauferei der Besitzer des
Yorkies keinerlei Ansprüche gegen mich geltend machen können.
Und warum auch, wir hätten die Auseinandersetzung schließlich
nicht angezettelt.
Frank
>Und außerdem muß man seinen Hund in der Gewalt haben
>ansonsten ist man meiner Meinung nach nicht fähig einen Hund zu halten.
Stimmt. Augenscheinlich hattet ihr euren Hund zum fraglichen Zeitpunkt
nicht in der Gewalt. Folglich seid ihr nicht fähig, einen Hund zu
halten.
Ciao
Jörg
--
------------------------------------------------------------------
Joerg Eisfeld Mathematisches Institut Arndtstr. 2 35392 Giessen
email: Joerg....@math.uni-giessen.de Tel: +49-641-99-32084
http://www.uni-giessen.de/~gc66
------------------------------------------------------------------
> Sorry, aber ... wer seinen eigenen Hund (in seiner unmittelbaren, greifbaren
> Nähe ! ) nicht von unerwünschtem Tun abhalten kann, sollte keinen Hund halten !
Ach Otto, sei doch nicht so streng!
Wenn ich -rein hypothetisch- einen Hund haette, der anderen Hunden gegen-
ueber aeusserst aggressiv ist und daher an der Leine bleiben muss, was
sollte ich dann tun, wenn er ploetzlich von einem unangeleinten (unkon-
trollierten) Hund angegangen wird? Waehrend ich wie eine Bloede an meinem
Hund rumzerre, beisst ihm der andere naemlich derweil froehlichst irgend-
wohin, klaefft wild rum oder huepft zwischen unseren Beinen rum...
Wie wuerdest Du -rein hypothetisch- diese Situation meistern, ohne dass
einer der Hunde oder Du verletzt werden? Liefer mir bitte praktische und
nachvollziehbare Beispiele!
Gruss, Grazi
--
Hundepage:
http://www.ndh.net/home/schueler/demona/
Graziella Pugliese <uzs...@uni-bonn.de> wrote:
> Wenn ich -rein hypothetisch- einen Hund haette, der anderen Hunden
> gegenueber aeusserst aggressiv ist und daher an der Leine bleiben
> muss, was sollte ich dann tun, wenn er ploetzlich von einem
> unangeleinten (unkontrollierten) Hund angegangen wird? Waehrend ich
> wie eine Bloede an meinem Hund rumzerre, beisst ihm der andere
> naemlich derweil froehlichst irgendwohin, klaefft wild rum oder
> huepft zwischen unseren Beinen rum...
Meine Turnia ist gewohnt sich keine angeleinten Hunde ohne vorherige
"Auspeilung" der Situation zu nähern. Sie beobachtet zuerst, wie sich
der Hund verhält: zeigt er deutlich, daß er friedliche Absichten hat -
geht sie auf ihn zu. Zeigt er keine Reaktion oder wütet auf der Leine:
macht sie einen Bogen um ihn.
Ich denke, es ist schon wichtig, daß der Wunsch, Kontakt aufzunehmen,
von beiden Hunden ausgeht.
Ich kenne einen Fall, wo ein angeleinte Hund einen Yorkie, der ALLEINE
unterwegs war und ihn angegriffen hat, totgebissen hatte.
Die Besitzerin des "Täters" hat den kleinen zum Tierarzt gebracht,
aber es ist nicht gelungen den Yorkie zu retten.
Die Schuld lag eindeutig nicht bei ihr, die Versicherung hat jedoch die
Tierarztkosten (auf ihre Bitte) übernommen, weil es ihre Entscheidung
war, den Yorki zum Tierarzt zu bringen.
Ich sah schon viele kleine Hunde, die sich gegenüber den großen
ziemlich angriffslustig verhielten.
Ich denke, in solchen Fällen solten sich die Besitzern von solchen
Kamikadze-Zwergen gedanken machen. Und vor allem: was nutzt da schon
ein Maulkorb, wenn ein großer Hund einen Yorkie mit einer Pfote
- ich bitte um Verzeihung für den Ausdruck - platt machen kann?
Grüße
Milena
--
Raubüberfall auf Elfisch:
"Hört, Sir", rief Oberon, nie um ein wenig Theatralik verlegen, "wir
haben bei Euch Petroleum genommen, doch uns fehlt die Münze, dafür
aufzukommen".
Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.
>On Sun, 30 Jul 2000 13:04:47 +0200, "Thomas" <tsabr...@gmx.de>
>wrote:
>>Und außerdem muß man seinen Hund in der Gewalt haben
>>ansonsten ist man meiner Meinung nach nicht fähig einen Hund zu halten.
>Stimmt. Augenscheinlich hattet ihr euren Hund zum fraglichen Zeitpunkt
>nicht in der Gewalt. Folglich seid ihr nicht fähig, einen Hund zu
>halten.
Kann es sein, dass hier beide versagt haben (leider ...) ?
Gruss Otto & Sina
--
Nix "schwarz-weiss" - viele Grautöne !
>Otto Schramek <schr...@wtal.de>:
[...]
>>Sorry, aber ... wer seinen eigenen Hund (in seiner unmittelbaren, greifbaren
>>Nähe ! ) nicht von unerwünschtem Tun abhalten kann, sollte keinen Hund halten!
>Das unterschreib´ ich Dir sogar. Aber: das gilt doch wohl in erster Linie für
>die Halter des Pudels, oder ?
Nö ! _Das_ gilt für den Grossen ! ("unmittelbaren, greifbaren Nähe")
>Die waren offensichtlich nicht dazu in der Lage.
"_Auch_ nicht" muss es heissen ! Wobei mir ein Hund, der ohne Erlaubnis
'rumtobt lieber ist als einer, der ohne Erlaubnis (denke ich...) einen
entschieden kleineren Kollegen tötet ...
.. so sinnlos ...
Gruss Otto & Sina
--
Hundeleinenverbot -> Zwang zur Sozialisierung ...
Woraus entnimmst Du das ? Im Ausgangsbeitrag wurde angenommen, dass er spielen
wollte ... !
Gruss Otto & Sina
--
Jeder liest, was er lesen will (... na gut - ich evtl. auch ... ) <g>
Am Mon, 31 Jul 2000 hat Graziella Pugliese geschrieben:
>Otto Schramek <schr...@wtal.de> wrote:
>
>> Sorry, aber ... wer seinen eigenen Hund (in seiner unmittelbaren, greifbaren
>> Nähe ! ) nicht von unerwünschtem Tun abhalten kann, sollte keinen Hund halten !
>Ach Otto, sei doch nicht so streng!
Doch, doch ! Die Leine wird zu oft als Sozialisierungs- und Erziehungsersatz
benutzt ... <grmpf>
>Wenn ich -rein hypothetisch- einen Hund haette, der anderen Hunden gegen-
>ueber aeusserst aggressiv ist und daher an der Leine bleiben muss, was
>sollte ich dann tun, wenn er ploetzlich von einem unangeleinten (unkon-
>trollierten) Hund angegangen wird?
Angeblich wollte der _Zwergpudel_ spielen ! Nix "angehen" ! Wenn ich einen Hund
hätte, der freundliche Artgenossen zu verspeisen pflegt, dann würde ich doch
über den Einsatz eines Maulkorbes nachdenken (hoffentlich gibt es derzeit noch
welche ... ;-) IMO sind hier 2 "Experten" aufeinandergestossen ... :-(
>Waehrend ich wie eine Bloede an meinem
>Hund rumzerre, beisst ihm der andere naemlich derweil froehlichst irgend-
>wohin, klaefft wild rum oder huepft zwischen unseren Beinen rum...
Wenn es nicht so traurig wäre ... eine lustige Vorstellung ... ;-)
>Wie wuerdest Du -rein hypothetisch- diese Situation meistern, ohne dass
>einer der Hunde oder Du verletzt werden? Liefer mir bitte praktische und
>nachvollziehbare Beispiele!
Boah ! Das nenn ich "Pistole auf die Brust setzen" ...
1.: s.o. und 2.: ich traue mir durchaus zu, einen Zwergpudel zu bändigen (evtl.
auch einarmig...) Aber Du hast ja Recht. Wenn zwei aggressive, unerzogene Hunde
aufeinandertreffen, dann wird es ungemütlich ! Eigentlich haben beide Halter
versagt, aber nach unserem Recht, "erwischt" es wohl den Pudelhalter ...
Gruss Otto & Sina
--
"drth" in Wuppertal: http://home.wtal.de/schramek/drth.htm
Treffen wir uns dort ? (...dann können wir uns "Auge in Auge" zanken ... ;-)
"Andreas Mueller" <andre...@aol.com> schrieb im Newsbeitrag
news:20000731045521...@nso-ck.aol.com...
> >>Wie hätte denn der Jagdhundebesitzer reagieren sollen? Sein Hund war an der
> >>Leine. Mehr kann er nicht machen.
> >
> >Sorry, aber ... wer seinen eigenen Hund (in seiner unmittelbaren, greifbaren
> >Nähe ! ) nicht von unerwünschtem Tun abhalten kann, sollte keinen Hund halten
> Das unterschreib´ ich Dir sogar. Aber: das gilt doch wohl in erster Linie für
> die Halter des Pudels, oder ?
Natürlich gilt das für den Pudelhalter, aber genauso für den angeleinten
Jagdhundehalter. Er hat dafür zu sorgen, daß sein Hund den Pudel nicht tot beißt,
wenn er schon direkt daneben steht. Für was hat er seinen Hund eigentlich an der
Leine, wenn er ihn nicht mal damit kontrollieren kann.
Wo kommen wir denn hin, wenn jeder große Hund so einen Wadelbeißer gleich
abmurkst, dann bleiben gar nicht mehr viele Kleine übrig ;-).
Leider ist es unklar, ob es sich um Rüden oder Hündinnen gehandelt hat. Bei
Weibchen kann ich die Situation noch nachvollziehen, aber ein normal
sozialisierter großer Rüde wird einen kleinen Angreifer normalerweise
unterwerfen und nicht gleich totbeißen, Leine hin oder her.
Für mich ist der Jagdhund verhaltensgestört und benötigt Maulkorbzwang, weil ich
es nicht akzeptiere, daß ein großer Hund einen kleinen totbeißt.
Viele Grüße
Sabine
mit großem Rüden
und kleiner Wadlbeisserin
> Meine Turnia ist gewohnt sich keine angeleinten Hunde ohne vorherige
> "Auspeilung" der Situation zu nähern. Sie beobachtet zuerst, wie sich
> der Hund verhält: zeigt er deutlich, daß er friedliche Absichten hat -
> geht sie auf ihn zu. Zeigt er keine Reaktion oder wütet auf der Leine:
> macht sie einen Bogen um ihn.
(seufz) Ich wuenschte, *alle* Hunde (meine eingeschlossen) wuerden so
reagieren. Der Regelfall ist jedoch wohl, dass Hunde nicht zu bremsen
sind, sobald sie einen Artgenossen sehen.
> Ich sah schon viele kleine Hunde, die sich gegenüber den großen
> ziemlich angriffslustig verhielten.
> Ich denke, in solchen Fällen solten sich die Besitzern von solchen
> Kamikadze-Zwergen gedanken machen.
Wieso denn? *Ihr* Hund ist doch schliesslich lieb!
Erinnert mich an einen kleinen Zwischenfall letzte Woche: ich bin mit Vio
unterwegs. Von weitem sehe ich eine alte Dame mit unangeleintem Zwergspitz.
Ich rufe die ebenfalls unangeleinte Vio zu mir und befoerdere sie in den
Sitz. Meine anschliessenden Rufe hoert die offenbar schwerhoerige Dame
nicht und Winken nutzt auch nichts, da sie vornuebergebeugt ueber den
Buergersteig schlurft. Ca. 5 m vor mir erheische ich endlich ihre Auf-
merksamkeit und rufe ihr zu, dass meine (brav neben mir sitzende) Vio
andere Hunde nicht unbedingt mag. Ich dachte mir halt, es sei fairer von
mir vorzuwarnen, damit der Zwergspitz nicht ploetzlich auf sie zugeschossen
kommt und zwischengenommen wird. Aetzender Kommentar der Dame:" Und wieso
ist der dann nicht angeleint?"
Auf ins Gefecht! (haendereib)
> Doch, doch ! Die Leine wird zu oft als Sozialisierungs- und Erziehungsersatz
> benutzt ... <grmpf>
Solange ein Hund jedoch nicht sicher im Gehorsam steht, sollte die Leine
in Wohngebieten (Strassenverkehr!) oder in unueberschaubarem Gelaende
(ploetzlich auftauchende Hunde!) ein Muss sein! Das entbindet den Hunde-
halter natuerlich nicht von der Pflicht, auch mit seinem Hund zu arbeiten.
> Angeblich wollte der _Zwergpudel_ spielen ! Nix "angehen" !
Die Aussage, dass der Pudel spielen wollte, ist nicht gesichert. Thomas
war nicht dabei und kann nicht beurteilen, was wirklich geschehen ist.
Wie auch immer...Spiel hin oder her: der Jagdhund reagiert aggressiv auf
andere Hunde und wird angeleint ausgefuehrt. Ich kann mir nicht vorstellen,
dass dieser Hund seine Aggression nicht gezeigt hat (durch Fellstraeuben,
Knurren, Zaehnefletschen). Der Pudel hat diese Warnhinweise missachtet (ist
also womoeglich im eigenen Sozialverhalten nicht sicher gewesen. Von daher
trifft die Pudelbesitzer eine erhebliche Mitschuld an diesem traurigen
Vorfall.
> Wenn ich einen Hund
> hätte, der freundliche Artgenossen zu verspeisen pflegt, dann würde ich doch
> über den Einsatz eines Maulkorbes nachdenken
Ein Maulkorb gehoert IMHO nur im aeussersten Notfall an einen Hund. Selbst
wenn mein Hund aggressiv ist, ich ihn aber mittels einer stabilen Leine
und meiner Autoritaet davon abhalte, andere Hunde anzugehen, habe ich meine
Schuldigkeit getan. Falls andere Hundehalter dies nicht respektieren und
zulassen, dass ihre Hunde sich trotzdem in den direkten Einwirkungsbereich
(Zaehne!) meines Hundes begeben, ist das -krass ausgedrueckt- *ihr* Pech!
Falls dieser Hund auch noch erheblich kleiner ist, kann das zimelich boese
ausgehen (wie hier geschehen). Von daher sollte es im Interesse aller Hunde-
halter sein, ihre Hunde (egal welcher Groesse oder Rasse ) davon abhalten zu
koennen, sich anderen Hunden zu naehern. Btw. Wo waren die Pudelbesitzer?
Sie meinten offenbar, auf den 2 Metern vom Garten zum Auto koenne nichts
geschehen, haben aber offenbar nicht bedacht, dass die Aufmerksamkeit ihres
Hundes durch irgendwas gefesselt werden koennte, was ihn zu einem Blitzstart
veranlasst. Genausogut haette er ueber die Strasse rennen und von einem Auto
erfasst werden koennen.
>IMO sind hier 2 "Experten" aufeinandergestossen ... :-(
Das sehe ich ganz genauso!
> Boah ! Das nenn ich "Pistole auf die Brust setzen" ...
> 1.: s.o. und 2.: ich traue mir durchaus zu, einen Zwergpudel zu bändigen (evtl.
> auch einarmig...)
Indem man sich runterbeugt und den Hund abwehrt oder wie? In diesem Augen-
blick gebe ich meinem eigenen aggressiven Hund (fuer den wohl ein gewisser
Sicherheitsabstand ueberschritten wurde) an der Leine notgedrungen wieder
etwas Spielraum, so dass er evtl. vorschiessen und den anderen Hund packen
kann. Oder aber ich fasse meinen Hund am Halsband, beuge micht runter, be-
finde mich in einer denkbar schlechten Position und verliere durch einen
heftigen Ruck womoeglich mein Gleichgewicht... sorry, die Vorstellung behagt
mir nicht gerade...vor allem wenn ich mich in die Lage der ueberforderten
alten Dame reinversetze.
Um die Wahrheit zu sagen, haette *ich* wahrscheinlich meinen Hund ganz kurz
gefasst und den anderen Hund (in seinem eigenen Interesse) weg*getreten*.
Das tut zwar weh, verletzt aber niemanden gravierend und durch den Schmerz
und das Erschrecken haette der Pudel sich hoffentlich getrollt.
> Aber Du hast ja Recht. Wenn zwei aggressive, unerzogene Hunde
> aufeinandertreffen, dann wird es ungemütlich !
Er reicht offenbar schon aus, wenn *ein* Hund aggressiv/unerzogen ist und
der *andere* nur unerzogen/mangelnd sozialisiert.
> Eigentlich haben beide Halter
> versagt, aber nach unserem Recht, "erwischt" es wohl den Pudelhalter ...
Damit trifft es auch den Richtigen. Allerdings sollte auch die Jagdhundhal-
terin Konsequenzen tragen muessen (Maulkorbzwang).
Gruss, Grazi
P.S. Ich werd's diesen Monat wohl nicht schaffen, nach Wuppertal zukommen.
(schnief)
--
Hundepage:
http://www.ndh.net/home/schueler/demona/
Sabine Schulz schrieb:
>
Hallo Sabine
>
> Natürlich gilt das für den Pudelhalter, aber genauso für den angeleinten
> Jagdhundehalter. Er hat dafür zu sorgen, daß sein Hund den Pudel nicht tot beißt,
> wenn er schon direkt daneben steht. Für was hat er seinen Hund eigentlich an der
> Leine, wenn er ihn nicht mal damit kontrollieren kann.
>
> Wo kommen wir denn hin, wenn jeder große Hund so einen Wadelbeißer gleich
> abmurkst, dann bleiben gar nicht mehr viele Kleine übrig ;-).
>
> Leider ist es unklar, ob es sich um Rüden oder Hündinnen gehandelt hat. Bei
> Weibchen kann ich die Situation noch nachvollziehen, aber ein normal
> sozialisierter großer Rüde wird einen kleinen Angreifer normalerweise
> unterwerfen und nicht gleich totbeißen, Leine hin oder her.
>
> Für mich ist der Jagdhund verhaltensgestört und benötigt Maulkorbzwang, weil ich
> es nicht akzeptiere, daß ein großer Hund einen kleinen totbeißt.
Warum willst den Jagdhund nicht gleich erschießen lassen ?
Er soll nicht wehren dürfen nur weil er größer ist ?
Wehrst Du dich auch nicht gegen einen Vergewaltigter weil er kleiner ist
?
Am gesunden Menschenverstand zweifelnd
Ralph
>Und vor allem: was nutzt da schon
>ein Maulkorb, wenn ein großer Hund einen Yorkie mit einer Pfote
>- ich bitte um Verzeihung für den Ausdruck - platt machen kann?
Es verhindert, dass ihm ein Kamikaze-Hundchen ins Maul hineinspringt.
Die Gefahr, dass so eine Begegnung tödlich ausgeht, wäre zweifellos
geringer.
>Wenn zwei aggressive, unerzogene Hunde
>aufeinandertreffen, dann wird es ungemütlich ! Eigentlich haben beide Halter
>versagt, aber nach unserem Recht, "erwischt" es wohl den Pudelhalter ...
Es erwischt gar keinen Halter. Es erwischt den Pudel.
>Er reicht offenbar schon aus, wenn *ein* Hund aggressiv/unerzogen ist und
>der *andere* nur unerzogen/mangelnd sozialisiert.
Wobei nicht geklärt ist, welcher der beiden Hunde aggressiv war.
(Wenn ich mir das Verhalten mancher kleinen Hunde anschaue, dann
braucht es für einen Kontrahenten schon eine gehörige Menge Valium, um
völlig ruhig zu bleiben. Und bei einem entsprechenden Größenverhältnis
muss keine besonders grosse Aggressivität im Spiel sein, um zu einem
tödlichen Unfall zu führen.)
Otto Schramek <schr...@wtal.de> wrote:
> Doch, doch ! Die Leine wird zu oft als Sozialisierungs- und
> Erziehungsersatz benutzt ... <grmpf>
Das ist doch so viel einfacher, sich so eine Flexi-Leine zu besorgen
und sich einzureden, daß der Hund sich damit (fast) frei bewegen
kann :-(
> Angeblich wollte der _Zwergpudel_ spielen ! Nix "angehen" ! Wenn ich
> einen Hund hätte, der freundliche Artgenossen zu verspeisen pflegt,
> dann würde ich doch über den Einsatz eines Maulkorbes nachdenken
>(hoffentlich gibt es derzeit noch welche ... ;-) IMO sind hier 2
"Experten" aufeinandergestossen ... :-(
Ich kann Dir nur Recht geben.
Ich denke, daß eine gute Sozialisierung eines Hundes bedeutet auch,
daß er problemlos mit Artgenossen kommunizieren kann.
Also, daß der Hund, der sich keine Kontakte wünscht, das auch
dem anderen zu vermitteln vermag (und nicht gleich totbeißt)und daß der
andere es zur Kenntnis nimmt und ihn in Ruhe lässt.
Meine Hündin z.B. mag es nicht gerne, wenn sie von den Rüden
"belästigt" wird (außerhalb der Läufigkeitszeit natürlich) oder wenn
ein Hund versucht sie mit allen Mitteln zum Spielen zu zwingen.
Zuerst versucht die unerwünschte Gesellen einfach zu ignorieren, danach
verbellt sie sie, dann fängt sie an zu knurren, am Ende (und manchmal
vergehen bis dahin schon ein paar Minuten) steht sie gesträubt und
fletscht die Zähne. Und manche Hunde verstehen es immer noch nicht,
daß sie in Ruhe gelassen werden möchte (die Besitzern übrigens meistens
auch nicht).
Viele von solchen Hunden sind eben noch Welpen, sie lernen das erst
(oder auch nicht, wenn sie isoliert von den Artgenossen aufwachsen).
Aber viele von solchen erwachsenen Hunden sind eben "Leinenhunde",
denen man "großzügig" ein bißchen Freiheit gönnen wollte :-(.
"Ralph Küsters" <Ralph.K...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:8m6f65$4ed$12$1...@news.t-online.com...
> > Für mich ist der Jagdhund verhaltensgestört und benötigt Maulkorbzwang,
> > weil ich es nicht akzeptiere, daß ein großer Hund einen kleinen totbeißt.
>
> Warum willst den Jagdhund nicht gleich erschießen lassen ?
Wenn dann müßte die Halterin dran glauben ;-).
> Er soll nicht wehren dürfen nur weil er größer ist ?
Hab ich das behauptet? Hat der Pudel überhaupt angegriffen? Gehen wir mal davon
aus, dann habe ich geschrieben, ein normal sozialisierter Rüde_unterwirft_den
kleineren Hund, möglicherweise verletzt er ihn auch dabei. Aber er tötet ihn
nicht. Und erzähl mir nicht, so was passiert aus Versehen.
> Wehrst Du dich auch nicht gegen einen Vergewaltigter weil er kleiner ist
> ?
Noch kleiner als ich? Fast unmöglich ;-). Aber angenommen, ein kleiner
Jugendlicher überfällt mich (um die Größenrelation zu wahren). Natürlich wehre
ich mich dann, bringe ihn aber nicht gleich um.
> Am gesunden Menschenverstand zweifelnd
So gehts mir auch manchmal, aber so deutlich würde ich es dann nicht sagen.
Viele Grüße
Sabine
"Graziella Pugliese" <uzs...@uni-bonn.de> schrieb im Newsbeitrag
news:0om5m8...@demona.uni-bonn.de...
> Ein Maulkorb gehoert IMHO nur im aeussersten Notfall an einen Hund. Selbst
> wenn mein Hund aggressiv ist, ich ihn aber mittels einer stabilen Leine
> und meiner Autoritaet davon abhalte, andere Hunde anzugehen, habe ich meine
> Schuldigkeit getan.
Tut mir leid, Grazi, Dir widersprechen zu müssen, damit ist Deine Schuldigkeit
nicht getan, worum es mir im übrigen gar nicht geht. Als Hundehalter habe ich
dafür zu sorgen, daß mein Hund keinen anderen tot beißt und wenn ich dazu nur in
der Lage bin, wenn er einen Maulkorb trägt, dann muß ich ihm den halt ummachen.
> Indem man sich runterbeugt und den Hund abwehrt oder wie? In diesem Augen-
> blick gebe ich meinem eigenen aggressiven Hund (fuer den wohl ein gewisser
> Sicherheitsabstand ueberschritten wurde) an der Leine notgedrungen wieder
> etwas Spielraum, so dass er evtl. vorschiessen und den anderen Hund packen
> kann.
Was Ergebnis wäre vermutlich dasselbe gewesen.
> Oder aber ich fasse meinen Hund am Halsband, beuge micht runter, be-
> finde mich in einer denkbar schlechten Position und verliere durch einen
> heftigen Ruck womoeglich mein Gleichgewicht...
Ja und, was wäre dabei?
Hierzu mal allgemein: andere Leute hängen auch an ihren Hunden und sind sehr
traurig, wenn er totgebissen wird. Ich bin es jedem anderen Hundehalter schuldig,
daß mein Hund den anderen nicht tötet. Genauso wie ich meinen Hund nicht von
anderen zerbeissen lasse, wird es niemals dazu kommen, daß mein Hund einen
anderen tötet, egal wer nun im Recht ist oder schuld hat.
In dieser beschriebenen Situation hätte ich die Leine losgelassen und meinem Hund
wenn nötig mit Gewalt das Maul aufgemacht, damit er den Pudel losläßt.
Was sind das für Menschen, die gemächlich neben ihrem Hund stehen und zusehen,
wie dieser einen kleinen anderen Hund tötet? So schnell geht das auch nicht, für
so ein Verhalten habe ich Null Verständnis.
Ich ziehe den Vergleich nicht gerne, aber er erscheint mir passend:
Wenn der Pudel nun ein Kind gewesen wäre, welches nicht gefolgt hat und sich in
den "Zahnbereich" des Jagdhundes begeben hätte? Wäre da die Halterin auch ruhig
danebengestanden und hätte zugesehen, wie ihr Tier das Kind zerbeißt? Überlegt
sich da noch jemand, wie ich mit einer Hand meinen eigenen beißenden Hund
"sichere" bzw. festhalte, um mit der anderen mal schnell den Tod des Kindes zu
verhindern, wobei ich möglicherweise das Gleichgewicht verliere?
Die Schuldfrage ist klar: Kind läuft unbeaufsichtigt zu angeleintem Hund, Eltern
schuld, Kind schuld, Hundehalter unschuldig. Sieht das da auch so aus?
Nur weil ich nicht schuld bin, muß ich nicht eingreifen, hat der andere eben Pech
gehabt. Wenn jemand in Not ist, fragt Ihr auch vorher, ist die unverschuldet oder
hat er selber Mist gemacht? Davon hängt dann ob, ob Ihr helft oder nicht?
Wenn einer bei rot über die Ampel geht, bremse ich mein Auto nicht ab, er ist ja
selber schuld, also fahr ich ihn um.
So eine Einstellung kann ich nicht akzezptieren.
Viele Grüße
Sabine
Sabine Schulz schrieb:
>
> Hallo Ralph,
>
> "Ralph Küsters" <Ralph.K...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:8m6f65$4ed$12$1...@news.t-online.com...
>
> > Warum willst den Jagdhund nicht gleich erschießen lassen ?
>
> Wenn dann müßte die Halterin dran glauben ;-).
Das finde ich alles andere als lustig, Du forderst ohne ausreichende
Kenntnis der Sachlage ein für mich tierquälerisches Instrument durch
welches der Hund zumindest stark in seinem Verhalten beeinträchtigt.
Ein krasses Fehlverhalten der Besitzer des Pudels soll dem Jagdhund
einen Maulkorb einbringen ?
> > Er soll nicht wehren dürfen nur weil er größer ist ?
> Hab ich das behauptet? Hat der Pudel überhaupt angegriffen? Gehen wir mal davon
> aus, dann habe ich geschrieben, ein normal sozialisierter Rüde_unterwirft_den
> kleineren Hund, möglicherweise verletzt er ihn auch dabei. Aber er tötet ihn
> nicht. Und erzähl mir nicht, so was passiert aus Versehen.
Blödsinn, wenn der Jagdhund das Verhalten des Pudels als Angriff auf
sich oder seinen Herrn bezogen hat ist sein Verhalten völlig normal.
> > Wehrst Du dich auch nicht gegen einen Vergewaltigter weil er kleiner ist
> > ?
>
> Noch kleiner als ich? Fast unmöglich ;-). Aber angenommen, ein kleiner
> Jugendlicher überfällt mich (um die Größenrelation zu wahren). Natürlich wehre
> ich mich dann, bringe ihn aber nicht gleich um.
Diese rationale Denkweise unterscheidet den Mensch vom Tier
> > Am gesunden Menschenverstand zweifelnd
>
> So gehts mir auch manchmal, aber so deutlich würde ich es dann nicht sagen.
Deutliche Worte verkürzen die Dialoge :-)
Gruß
Ralph
Sabine Schulz schrieb:
>
> Hallo Grazi,
>
> "Graziella Pugliese" <uzs...@uni-bonn.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:0om5m8...@demona.uni-bonn.de...
>
> Tut mir leid, Grazi, Dir widersprechen zu müssen, damit ist Deine Schuldigkeit
> nicht getan, worum es mir im übrigen gar nicht geht. Als Hundehalter habe ich
> dafür zu sorgen, daß mein Hund keinen anderen tot beißt und wenn ich dazu nur in
> der Lage bin, wenn er einen Maulkorb trägt, dann muß ich ihm den halt ummachen.
Dann kauf Dir ein Stofftier vom dem können keine Gefahren ausgehen !!
> Hierzu mal allgemein: andere Leute hängen auch an ihren Hunden und sind sehr
> traurig, wenn er totgebissen wird. Ich bin es jedem anderen Hundehalter schuldig,
> daß mein Hund den anderen nicht tötet. Genauso wie ich meinen Hund nicht von
> anderen zerbeissen lasse, wird es niemals dazu kommen, daß mein Hund einen
> anderen tötet, egal wer nun im Recht ist oder schuld hat.
Mit Fehlverhalten kann immer nur in gewissen Maßen gerechnet werden oder
fährst Du auf der Autobahn nur auf der rechten Spur weil ein
Geisterfahrer entgegen kommen könnte ??
> In dieser beschriebenen Situation hätte ich die Leine losgelassen und meinem Hund
> wenn nötig mit Gewalt das Maul aufgemacht, damit er den Pudel losläßt.
Wie schwer ist Dein Hund ?
Ein Biß reicht für einen Pudel und er war ja auch nicht sofort tot
> Was sind das für Menschen, die gemächlich neben ihrem Hund stehen und zusehen,
> wie dieser einen kleinen anderen Hund tötet? So schnell geht das auch nicht, für
> so ein Verhalten habe ich Null Verständnis.
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe war die Frau 75 !!!
> Ich ziehe den Vergleich nicht gerne, aber er erscheint mir passend:
>
> Wenn der Pudel nun ein Kind gewesen wäre, welches nicht gefolgt hat und sich in
> den "Zahnbereich" des Jagdhundes begeben hätte? Wäre da die Halterin auch ruhig
> danebengestanden und hätte zugesehen, wie ihr Tier das Kind zerbeißt? Überlegt
> sich da noch jemand, wie ich mit einer Hand meinen eigenen beißenden Hund
> "sichere" bzw. festhalte, um mit der anderen mal schnell den Tod des Kindes zu
> verhindern, wobei ich möglicherweise das Gleichgewicht verliere?
>
> Die Schuldfrage ist klar: Kind läuft unbeaufsichtigt zu angeleintem Hund, Eltern
> schuld, Kind schuld, Hundehalter unschuldig. Sieht das da auch so aus?
>
> Nur weil ich nicht schuld bin, muß ich nicht eingreifen, hat der andere eben Pech
> gehabt. Wenn jemand in Not ist, fragt Ihr auch vorher, ist die unverschuldet oder
> hat er selber Mist gemacht? Davon hängt dann ob, ob Ihr helft oder nicht?
>
> Wenn einer bei rot über die Ampel geht, bremse ich mein Auto nicht ab, er ist ja
> selber schuld, also fahr ich ihn um.
>
> So eine Einstellung kann ich nicht akzezptieren.
Wie gesagt ein Stofftier ist eine Alternative !!!
Gruß
Ralph
> > Er soll nicht wehren dürfen nur weil er größer ist ?
> Hab ich das behauptet? Hat der Pudel überhaupt angegriffen? Gehen wir mal
davon
> aus, dann habe ich geschrieben, ein normal sozialisierter
Rüde_unterwirft_den
> kleineren Hund, möglicherweise verletzt er ihn auch dabei. Aber er tötet
ihn
> nicht. Und erzähl mir nicht, so was passiert aus Versehen.
Weiter oben habe ich ja den Fall vom Yorkie meiner Mutter geschildert.
Ich war dabei, als es passierte.
Der große Hund hat wirklich nur eine Abwehrbewegung gemacht, er hat den Kopf
nicht mal gesenkt (konnte er gar nicht, er lief an einem Kurzführer),
sondern nur zur Seite bewegt und einmal kurz in die Luft geschnappt. Nur war
unser kampfwütiger Yorkie mit einem Riesensatz direkt auf ihn zugesprungen
und befand sich daher in Reichweite der Jagdhundzähne. Er ist dem Großen
quasi ins Maul gesprungen. Der Große hat ihn nicht geschüttelt, sondern ihn
entsetzt/verwundert fallen lassen, da war Yorkie aber schon tot, es hat
nicht mal 2 Sekunden gedauert.
Meiner Meinung nach hat der Jagdhund unseren Yorkie wirklich aus Versehen
totgebissen, denn er zeigte keinerlei Aggressionen weder vor, während noch
nach dem 'Unfall'.
Gruß
Tanja
>Otto Schramek <schr...@wtal.de> wrote:
>> (lass uns mal so richtig "losfetzen" ;-)
>Auf ins Gefecht! (haendereib)
>> Doch, doch ! Die Leine wird zu oft als Sozialisierungs- und Erziehungsersatz
>> benutzt ... <grmpf>
>Solange ein Hund jedoch nicht sicher im Gehorsam steht, sollte die Leine
>in Wohngebieten (Strassenverkehr!) oder in unueberschaubarem Gelaende
>(ploetzlich auftauchende Hunde!) ein Muss sein!
Da kann ich jetzt nicht so richtig widersprechen ...
>Das entbindet den Hunde-
>halter natuerlich nicht von der Pflicht, auch mit seinem Hund zu arbeiten.
Volltreffer ! Leider sehen das IMHO zu viele Hundehalter aber anders ... :-(
>> Angeblich wollte der _Zwergpudel_ spielen ! Nix "angehen" !
>Die Aussage, dass der Pudel spielen wollte, ist nicht gesichert. Thomas
>war nicht dabei und kann nicht beurteilen, was wirklich geschehen ist.
ROTFL ... Dafür, dass niemand weiss was los war, ist die Debatte hier ganz schön
heftig (damit meine ich nicht gerade uns...)
Es könnte so gewesen sein:
Der Pudel wollte, freundlich schwanzwedelnd, den Kollegen kennenlernen. Der
Jagdhundhalter hatte sein Hund nicht kurz genug gehalten, so konnte dieser (zum
vierten mal in dieser Woche) ohne Vorwarnung zupacken ...
Es könnte aber auch so gewesen sein:
Der Pudel wurde zu heiss gebadet (und gefönt), flippte deshalb völlig aus und
griff gnadenlos an. Der Jagdhund erwischte ihn unglücklich bei seinen
Abwehrbemühungen und es war passiert ...
[...]
>>IMO sind hier 2 "Experten" aufeinandergestossen ... :-(
>Das sehe ich ganz genauso!
[...]
Ne, ne ... nu lass mal gut sein - soweit sind wir uns ja einig ... :-)))
--
Gruss Otto & Sina
Familie Schramek: http://home.wtal.de/schramek
"drth" in Wuppertal: http://home.wtal.de/schramek/drth.htm (Aber später, ja ?)
>Otto Schramek <schr...@wtal.de> wrote:
>> Doch, doch ! Die Leine wird zu oft als Sozialisierungs- und
>> Erziehungsersatz benutzt ... <grmpf>
>Das ist doch so viel einfacher, sich so eine Flexi-Leine zu besorgen
>und sich einzureden, daß der Hund sich damit (fast) frei bewegen
>kann :-(
Ich sehe schon ... wir verstehen uns ! :-)
[...]
>Ich denke, daß eine gute Sozialisierung eines Hundes bedeutet auch,
>daß er problemlos mit Artgenossen kommunizieren kann.
>Also, daß der Hund, der sich keine Kontakte wünscht, das auch
>dem anderen zu vermitteln vermag (und nicht gleich totbeißt)und daß der
>andere es zur Kenntnis nimmt und ihn in Ruhe lässt.
[...]
Davon träumen wir ... daran sollten wir alle arbeiten ...
>Warum willst den Jagdhund nicht gleich erschießen lassen ?
Wäre eine Möglichkeit ... allerdings genauso übertrieben wie ...
>Er soll nicht wehren dürfen nur weil er größer ist ?
.. die Tötung eines harmlosen Nervlings ...
>Wehrst Du dich auch nicht gegen einen Vergewaltigter weil er kleiner ist
>?
.. und zwischen einem Vergewaltiger und einem nervenden Zwergpudel sehe ich
doch noch einen gewissen Unterschied ...
>Am gesunden Menschenverstand zweifelnd
Kein Panik, das ist völlig normal ... ;-)
Gruss Otto & Sina
--
Auf den Standpunkt kommt es an ...
"Ralph Küsters" <Ralph.K...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:8m7c30$prb$17$2...@news.t-online.com...
> Dann kauf Dir ein Stofftier vom dem können keine Gefahren ausgehen !!
Von meinem Rüden geht keine Gefahr aus, aber er schaut auch fast wie ein
Stofftier aus ;-).
> Mit Fehlverhalten kann immer nur in gewissen Maßen gerechnet werden oder
> fährst Du auf der Autobahn nur auf der rechten Spur weil ein
> Geisterfahrer entgegen kommen könnte ??
Wenn ich mit meinem Hund an der Leine laufe, muß ich_immer_damit rechnen, daß ein
Artgenosse Kontakt aufnimmt, ob mir das nun paßt oder nicht. Erst mal bin ich für
das Fehlverhalten meines Hundes verantwortlich, danach kann ich dann andere Leute
belehren.
> Wie schwer ist Dein Hund ?
Mein jetztiger Rüde wiegt 37 kg, mein früher Rottweiler 45 kg, der übrigens ein
Reißer war, also ein Mal zubiß und dann nur noch gerissen hat. Selbst diesem doch
durchaus kräftigen Hund konnte ich das Maul öffnen, also erzähl mir nix.
> Wenn ich es richtig in Erinnerung habe war die Frau 75 !!!
Es tut mir leid, demächst schicke ich auch meine 3-jährige Nichte mit meinem
Rüden raus und wenn was passiert, sage ich, sie war halt erst 2 Jahre. Wenn die
Dame glaubt, mit 75 Jahren einen aggressiven Hund haben zu müssen, dann sollte
sie ihn auch kontrollieren können.
> > So eine Einstellung kann ich nicht akzezptieren.
> Wie gesagt ein Stofftier ist eine Alternative !!!
Deine Einstellung kann ich nicht akzeptieren. Es gibt eben Hunde, die nicht so
gut folgen wie Deiner und meiner, aber erst mal kehre ich vor meiner eigenen
Haustüre. Ich sorge dafür, daß mein Hund sozialisiert wird und nicht andere
kleine Hunde abmurkst.
Ich rede hier von vollkommen normalem Verhalten. Als mein Hund von einem Westie
ohne Vorwarnung schwer attackiert wurde, hat er sich natürlich gewehrt und es
wäre ihm ein leichtes gewesen, den kleinen Kerl zu töten. Ich hatte nichts
anderes und eiligeres zu tun, als den bösartigen Kerl zu retten, indem ich ihn
wegriß und dabei riskierte, selbst von ihm gebissen zu werden.
Und nur, weil mein Hund an der Leine ist, hat er noch lange nicht das Recht,
andere kleinere Hunde tot zu beißen.
Viele Grüße
Sabine
"Ralph Küsters" <Ralph.K...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:8m7c2r$prb$17$1...@news.t-online.com...
> > > Warum willst den Jagdhund nicht gleich erschießen lassen ?
> >
> > Wenn dann müßte die Halterin dran glauben ;-).
>
> Das finde ich alles andere als lustig, Du forderst ohne ausreichende
> Kenntnis der Sachlage ein für mich tierquälerisches Instrument durch
> welches der Hund zumindest stark in seinem Verhalten beeinträchtigt.
Und Du fordertst ohne ausreichende Kenntnisse der Sachlage, daß der Jagdhund
keinen Maulkorbzwang erhält. Und ehrlich gesagt ist es mir lieber, dieser Hund
ist in seinem Verhalten beeinträchtigt, als daß er noch ein paar Kleine tötet.
> Ein krasses Fehlverhalten der Besitzer des Pudels soll dem Jagdhund
> einen Maulkorb einbringen ?
Es geht hier nicht um Schuld oder um Unschuld, sondern daß ein großer Hund sich
nicht normal verhalten kann, damit verhaltensauffällig ist und andere Hunde vor
ihm geschützt werden müssen.
> Blödsinn, wenn der Jagdhund das Verhalten des Pudels als Angriff auf
> sich oder seinen Herrn bezogen hat ist sein Verhalten völlig normal.
Mach Dich nicht lächerlich! Welche Gefahr geht denn von einem angreifenden Pudel
für einen erwachsenen Menschen mit einem Jagdhund an der Leine aus? Wir reden
hier nicht von einem Königspudel, gebe ich zu bedenken.
> Diese rationale Denkweise unterscheidet den Mensch vom Tier
Genau, und wo war diese Denkweise bei der Halterin des Jagdhundes?
> > > Am gesunden Menschenverstand zweifelnd
> >
> > So gehts mir auch manchmal, aber so deutlich würde ich es dann nicht sagen.
>
> Deutliche Worte verkürzen die Dialoge :-)
Ich kann auch sehr deutlich werden, aber immer mit Niveau ;-).
Viele Grüße
Sabine
Hier ist das Originalzitat:
"Der Pudel lief zu dem Jagdhund, ich denke zum spielen(war nicht dabei), und
der große packte einfach zu."
Er _nimmt_an_ ... zu Spielen, aber er war gar nicht dabei.
Der Jagdhund hatte ganz offensichtlich kein Interesse am Spielen; aber
es ist müßig, darüber zu spekulieren - hätten die Besitzer des Pudels ihren
Hund an der Leine gehabt, würde er noch leben.
Ergo: Hunde, die nicht gehorchen, gehören angeleint! Bei einer Rauferei zwischen
nicht angeleinten Hunden hat der Halter des unterlegenen Hundes keinerlei Regreß-
ansprüche.
mfG
Frank
Hi Markus,
weil der Köter vom Nachbarn schon eine Nachbarin gebissen hat und einen
anderen Hund in der Nachbarschaft.
--
Gruß
Tom
ich habe nachgefragt und er _wollte_ spielen.
> Er _nimmt_an_ ... zu Spielen, aber er war gar nicht dabei.
> Der Jagdhund hatte ganz offensichtlich kein Interesse am Spielen; aber
der Jagdhund hatt nur bock auf beißen. Ansonsten hätte er nicht schon
mehrere, auch menschen gebissen.
> Ergo: Hunde, die nicht gehorchen, gehören angeleint! Bei einer Rauferei
zwischen
> nicht angeleinten Hunden hat der Halter des unterlegenen Hundes keinerlei
Regreß-
> ansprüche.
und wenn sich einer losreißt?
--
Gruß
Tom
> Es könnte so gewesen sein:
> Der Pudel wollte, freundlich schwanzwedelnd, den Kollegen kennenlernen.
Der
> Jagdhundhalter hatte sein Hund nicht kurz genug gehalten, so konnte dieser
(zum
> vierten mal in dieser Woche) ohne Vorwarnung zupacken ...
der pudel wollte wircklich nur spielen!
die weiß gar nicht was kurzhalten ist. Wenn die alte Dame mit dem Hund raus
geht dann hechelt sie ihrem jagdhund hinterher so gut sie kann. Der hund
bestimmt wo es lang geht und kläfft alles an was sich bewegt, es ist eine
frage der Zeit wann sie den Hund überhaupt nicht mehr zurückhalten kann. der
hund steht an der leine auf den hinterpfoten und will an sein opfer und sie
bricht halb zusammen weil ihre pumpe diese anstrengungen kaum noch mitmacht.
--
Gruß
Tom
und was sagst du wenn er sich von der leine befreit hat?
--
Gruß
Tom
Lies doch mal bei deja-news den thread "es geschah im Wartezimmer..." (oder so)
nach. Hallo, Newsgroup ! Weiss noch jemand wie der genau hiess ? Dann wird es
deutlicher ...
Gruss
Otto & Sina
--
..hier könnte eine sig stehen ...
[...]
>Hier ist das Originalzitat:
>"Der Pudel lief zu dem Jagdhund, ich denke zum spielen(war nicht dabei), und
>der große packte einfach zu."
Gut - er nimmt nur an, dass der Pudel spielen wollte. Aber warum machst Du
daraus : "Der Pudel hat abgegriffen" ? Bei dem o.g. Zitat würde ich sagen, dass
es mindestens 60 zu 40 für die "Spieltheorie" steht ... ;-)
[...]
>Ergo: Hunde, die nicht gehorchen, gehören angeleint! Bei einer Rauferei zwischen
>nicht angeleinten Hunden hat der Halter des unterlegenen Hundes keinerlei Regreß-
>ansprüche.
Das entspricht unserer Gesetzgebung. Aber leider entbindet das auch die
Hundehalter von der Pflicht, ihren Tieren eine angemessene Sozialisierung zu
ermöglichen !
Gruss Otto & Sina
--
Einen Hund zu halten bedeutet auch, Verantwortung zu tragen ! Leider ist dafür
nicht jeder, der genug Geld für die Anschaffung eines Hundes hat, geeignet ...
Nun ist es wieder soweit ! Wir benehmen uns wieder einmal ein wenig daneben ?
[...]
>Wie schwer ist Dein Hund ?
Au ja - die Frage ist gut ! Wenn die Argumente ausgehen muss man nur die
Kompetenz des Gesprächspartners in Frage stellen ...
>Ein Biß reicht für einen Pudel und er war ja auch nicht sofort tot
Da freuen wir uns aber ... ;-(
[...Sabine stellte mehrere Fragen...]
>Wie gesagt ein Stofftier ist eine Alternative !!!
Und das war(en) die Antwort(en) ... klasse ... sehr konstruktiv !
ohne Gruss - ohne sig - <einfachnursauerundmuffelnd>
Aber nur, wenn man das Tier erfolgreich davon abgehalten hat, zu lernen wie
Hund mit Hund umgeht !
>> > Wehrst Du dich auch nicht gegen einen Vergewaltigter weil er kleiner ist
>> > ?
>> Noch kleiner als ich? Fast unmöglich ;-). Aber angenommen, ein kleiner
>> Jugendlicher überfällt mich (um die Größenrelation zu wahren). Natürlich wehre
>> ich mich dann, bringe ihn aber nicht gleich um.
>Diese rationale Denkweise unterscheidet den Mensch vom Tier
[...]
Ohren und Rute aufstellen - Haare sträuben - Zähne zeigen - Knurren -
Abwehrschnappen in die Luft - Kinn ins Genick legen - niederdrücken - Beissen
(vom harmlosen Kneifen bis zu Knochenzersplittern) - ich hab' bestimmt noch
etwas vergessen ...
Die Palette ist reichhaltig - aber Du kennst nur "richtig zupacken" :-(
<grusslos> <enttäuscht>
Dann ist er unangeleint und trägt das volle Risiko ...
mfG
Frank
Wie auch immer .... Tatsache ist, zwei offensichtlich unangeleinte und NICHT
erzogene ( nicht sozialisierte ) Hunde hatten einen Konflikt. Da eine eklatanter
Größen/Stärke -Unterschied bestand, wurde einer der beiden leider getötet.
Das ist sehr bedauerlich aber hätte bei klugem Verhalten der Besitzer vermieden
werden können. Jetzt die Schuld ausschließlich beim Besitzer des "Gegners" zu
suchen, halte ich für falsch.
: [...]
: >Ergo: Hunde, die nicht gehorchen, gehören angeleint! Bei einer Rauferei zwischen
: >nicht angeleinten Hunden hat der Halter des unterlegenen Hundes keinerlei Regreß-
: >ansprüche.
:
: Das entspricht unserer Gesetzgebung. Aber leider entbindet das auch die
: Hundehalter von der Pflicht, ihren Tieren eine angemessene Sozialisierung zu
: ermöglichen !
Wem sagst Du das ...???... seufz ... Meine Schwiegermutter hat einen Yorkshire Terrier.
Nun rate mal, ob da Ü_B_E_R_H_A_U_P_T eine Sozialisierung stattgefunden hat.
Ich habe einen Rottweiler, und der hat "Freunde" quer durch alle Rassen. Sein bester
Kumpel ist ein Dalmatiner.
: Gruss Otto & Sina
: --
: Einen Hund zu halten bedeutet auch, Verantwortung zu tragen ! Leider ist dafür
: nicht jeder, der genug Geld für die Anschaffung eines Hundes hat, geeignet ...
Tja, da hast Du Recht ...
mfG
Frank
Sabine Schulz schrieb:
>
Hallo Sabine
>
> "Ralph Küsters" <Ralph.K...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:8m7c30$prb$17$2...@news.t-online.com...
>
> > Dann kauf Dir ein Stofftier vom dem können keine Gefahren ausgehen !!
>
> Von meinem Rüden geht keine Gefahr aus, aber er schaut auch fast wie ein
> Stofftier aus ;-).
Wie verhält sich Dein Hund wenn er angegriffen wird ?
> Wenn ich mit meinem Hund an der Leine laufe, muß ich_immer_damit rechnen, daß ein
> Artgenosse Kontakt aufnimmt, ob mir das nun paßt oder nicht. Erst mal bin ich für
> das Fehlverhalten meines Hundes verantwortlich, danach kann ich dann andere Leute
> belehren.
Natürlich aber muß man es als Hundebesitzer in Kauf nehmen das seinem
Tier von anderen eventuell schwerste Verletzungen zugefügt werden?
> Mein jetztiger Rüde wiegt 37 kg, mein früher Rottweiler 45 kg, der übrigens ein
> Reißer war, also ein Mal zubiß und dann nur noch gerissen hat. Selbst diesem doch
> durchaus kräftigen Hund konnte ich das Maul öffnen, also erzähl mir nix.
In einer Kampfsituation halte ich das für ausgeschlossen.
Auch sagen die Werte über Haltekräfte aus das dies, entsprechende
Situationen vorausgesetzt, schlichtweg unmöglich ist.
> Es tut mir leid, demächst schicke ich auch meine 3-jährige Nichte mit meinem
> Rüden raus und wenn was passiert, sage ich, sie war halt erst 2 Jahre. Wenn die
> Dame glaubt, mit 75 Jahren einen aggressiven Hund haben zu müssen, dann sollte
> sie ihn auch kontrollieren können.
Soll das bedeuten das älteren ohne genaue Kenntnis der Situation das
Halten von Hunden untersagt werden ?
Woher weißt das es sich bei diesem Hund um ein aggressives Tier handelte
?
> > Wie gesagt ein Stofftier ist eine Alternative !!!
>
> Deine Einstellung kann ich nicht akzeptieren. Es gibt eben Hunde, die nicht so
> gut folgen wie Deiner und meiner, aber erst mal kehre ich vor meiner eigenen
> Haustüre. Ich sorge dafür, daß mein Hund sozialisiert wird und nicht andere
> kleine Hunde abmurkst.
Wenn man einen normalen Hund haben möchten, kann es nicht das Ziel einer
Erziehung sein, dem Hund sogar seinen Instinkt zur Selbstverteidigung
weg zu erziehen.
> Ich rede hier von vollkommen normalem Verhalten. Als mein Hund von einem Westie
> ohne Vorwarnung schwer attackiert wurde, hat er sich natürlich gewehrt und es
> wäre ihm ein leichtes gewesen, den kleinen Kerl zu töten. Ich hatte nichts
> anderes und eiligeres zu tun, als den bösartigen Kerl zu retten, indem ich ihn
> wegriß und dabei riskierte, selbst von ihm gebissen zu werden.
Diese Aussage steht im Gegensatz zu Deinen bisherigen, also geht von
Deinem Hund sehr wohl eine Gefahr aus,
und er beißt auch Kleine, Du hast nicht abgewartet bis Dein
sozialisierter kleinhundfreundlicher Hund den Kleinen unterworfen hat,
sondern Du hast sofort eingegriffen.
Warum ?
Bei solchen Auseinandersetzungen kann es sehr leicht zu tödlichen
Verletzungen kommen und mir ist ehrlich gesagt lieber das der andere
Hund verletzt wird, bevor meine verletzt werden
Gruß
Ralph
"Ralph Küsters" <Ralph.K...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:8mc443$5vt$11$1...@news.t-online.com...
>
> Wie verhält sich Dein Hund wenn er angegriffen wird ?
Er wehrt sich, wenn er muß, macht wohl jeder Hund.
> Natürlich aber muß man es als Hundebesitzer in Kauf nehmen das seinem
> Tier von anderen eventuell schwerste Verletzungen zugefügt werden?
Natürlich muß ich das nicht in Kauf nehmen. Der Pudelbesitzer dagegen mußte sogar
in Kauf nehmen, daß sein Tier nicht nur schwer verletzt, sondern sogar getötet
wurde.
> >Mein jetztiger Rüde wiegt 37 kg, mein früher Rottweiler 45 kg,
> >der übrigens ein Reißer war, also ein Mal zubiß und dann nur noch
> >gerissen hat. Selbst diesem doch durchaus kräftigen Hund konnte
> >ich das Maul öffnen, also erzähl mir nix.
>
> In einer Kampfsituation halte ich das für ausgeschlossen.
Wieso?
> Auch sagen die Werte über Haltekräfte aus das dies, entsprechende
> Situationen vorausgesetzt, schlichtweg unmöglich ist.
Wenn ich es nicht selbst des öfteren erlebt hätte (und dem Rotti das Maul
aufgemacht hätte), dann ... ja dann würde ich Dir jetzt glauben.
> Soll das bedeuten das älteren ohne genaue Kenntnis der Situation das
> Halten von Hunden untersagt werden ?
Wenn ältere Menschen ihren Hund kontrollieren können, warum sollte man ihnen dann
was untersagen? Wenn ältere Menschen einen Hund führen, der schon mehrfach
Menschen und andere Hunde gebissen hat, sollte man über Maulkorbpflicht
nachdenken.
> Woher weißt das es sich bei diesem Hund um ein aggressives Tier handelte
> ?
Anfangs habe ich das aus seinem Verhalten geschlossen, nun weiß ich es:
Zitate von Thomas:
der Jagdhund hatt nur bock auf beißen. Ansonsten hätte er nicht schon
mehrere, auch menschen gebissen.
der pudel wollte wirklich nur spielen!
die weiß gar nicht was kurzhalten ist. Wenn die alte Dame mit dem Hund raus
geht dann hechelt sie ihrem jagdhund hinterher so gut sie kann. Der hund
bestimmt wo es lang geht und kläfft alles an was sich bewegt, es ist eine
frage der Zeit wann sie den Hund überhaupt nicht mehr zurückhalten kann. der
hund steht an der leine auf den hinterpfoten und will an sein opfer und sie
bricht halb zusammen weil ihre pumpe diese anstrengungen kaum noch mitmacht.
> Wenn man einen normalen Hund haben möchten, kann es nicht das Ziel einer
> Erziehung sein, dem Hund sogar seinen Instinkt zur Selbstverteidigung
> weg zu erziehen.
Es hat nichts im Selbstverteidigung zu tun, wenn ein großer Jagdhund einen
kleinen Pudel tot beißt.
> > Ich rede hier von vollkommen normalem Verhalten. Als mein Hund
> > von einem Westie ohne Vorwarnung schwer attackiert wurde, hat er
> > sich natürlich gewehrt und es wäre ihm ein leichtes gewesen, den
> > kleinen Kerl zu töten. Ich hatte nichts anderes und eiligeres zu tun,
> > als den bösartigen Kerl zu retten, indem ich ihn
> > wegriß und dabei riskierte, selbst von ihm gebissen zu werden.
>
> Diese Aussage steht im Gegensatz zu Deinen bisherigen, also geht von
> Deinem Hund sehr wohl eine Gefahr aus,
> und er beißt auch Kleine, Du hast nicht abgewartet bis Dein
> sozialisierter kleinhundfreundlicher Hund den Kleinen unterworfen hat,
> sondern Du hast sofort eingegriffen.
> Warum ?
Der einzige, der sich ständig widerspricht, bist Du! Oben schreibst Du:
"Wenn man einen normalen Hund haben möchten, kann es nicht das Ziel einer
Erziehung sein, dem Hund sogar seinen Instinkt zur Selbstverteidigung
weg zu erziehen."
Also nochmal: mein Hund wurde angegriffen und hat das Recht, sich zu verteidigen,
von ihm geht keine Gefahr aus.
Der angreifende Westie gehört meiner Tante, ist nicht sozialisiert und wird
ausschließlich an der Leine geführt. Er war schon oft in Beißereien verwickelt
und beißt auch noch nach, wenn er bereits unterworfen wurde. Er ist
verhaltensgestört, woran meine Tante natürlich schuld ist.
Und da mir selbst dieser Hund leid tut, habe ich den Kampf sofort unterbrochen,
indem ich meinem Hund durch "Aus" zu verstehen gab, er soll jegliche
Kampfhandlung einstellen, was er auch tat, und dann mit_einer_Hand den Westie am
Kragen packte und mit möglichst viel Abstand zu mir hochnahm.
Oder sollte ich etwa warten, bis einer der Hunde verletzt ist?
> Bei solchen Auseinandersetzungen kann es sehr leicht zu tödlichen
> Verletzungen kommen und mir ist ehrlich gesagt lieber das der andere
> Hund verletzt wird, bevor meine verletzt werden
Mir ist es am liebsten,_keiner_der Hunde wird verletzt.
Viele Grüße
Sabine
>Dann kauf Dir ein Stofftier vom dem können keine Gefahren ausgehen !!
[...]
>Wenn ich es richtig in Erinnerung habe war die Frau 75 !!!
[...]
>Wie gesagt ein Stofftier ist eine Alternative !!!
Ich gebe Dir recht. Im Fall der älteren Dame wäre das die einzig wahre
Alternative gewesen.
Denn ihr Alter und das wohl daraus resultierende Unvermögen, und das
Verhalten des Hundes, haben erst diese "brisante" Mischung ergeben...
Glück auf!
Markus
--
For PGP-Key send e-mail with Subject "PGP-Key"
Hoch interessante, weil neue, Perspektiven!
Ich denke der getötete Hund könnte noch leben, wenn das, womit Du
jetzt "rausrückst", schon längst zur Anzeige gebracht worden wäre...
Wenn ein anderer Hund unkontrolliert rumlaufen darf und derart mangelhaft
sozialisiert ist, dass er Warnsignale eines anderen Hundes ignoriert, bin
ich nicht fuer sein Schicksal verantwortlich. Natuerlich wuerde ich versuchen,
Schaden von ihm abzuhalten, aber wenn's nicht klappt, wuerde ich mir ganz
bestimmt nicht die Alleinschukd zusprechen lassen (wie das in diesem Fall
offenbar versucht wirdrd).
>> Oder aber ich fasse meinen Hund am Halsband, beuge micht runter, be-
>> finde mich in einer denkbar schlechten Position und verliere durch einen
>> heftigen Ruck womoeglich mein Gleichgewicht...
> Ja und, was wäre dabei?
Dasselbe Resultat: Hundehalter verliert den festen Stand, aggressiver Hund
prescht vor und schnappt sich sein Gegenueber.
> Hierzu mal allgemein: andere Leute hängen auch an ihren Hunden und sind sehr
> traurig, wenn er totgebissen wird.
Das bestreite ich auch nicht. Aber alleine die Tatsache, dass ein Hund
freundlich ist, entbindet seine Hundehalter nicht von derr Pflicht, ihren
Hund zu erziehen!
> Ich bin es jedem anderen Hundehalter schuldig,
> daß mein Hund den anderen nicht tötet. Genauso wie ich meinen Hund nicht von
> anderen zerbeissen lasse, wird es niemals dazu kommen, daß mein Hund einen
> anderen tötet, egal wer nun im Recht ist oder schuld hat.
Manchmal liegt es aber nicht in Deiner Macht als Hundehalter, so etwas zu
verhindern. (siehe dazu Tanjas Beispiel)
> In dieser beschriebenen Situation hätte ich die Leine losgelassen und meinem Hund
> wenn nötig mit Gewalt das Maul aufgemacht, damit er den Pudel losläßt.
Und trotzdem waere es fuer den Hund wohl zu spaet gewesen...
> Wenn der Pudel nun ein Kind gewesen wäre, welches nicht gefolgt hat und sich in
> den "Zahnbereich" des Jagdhundes begeben hätte? Wäre da die Halterin auch ruhig
> danebengestanden und hätte zugesehen, wie ihr Tier das Kind zerbeißt?
Habe ich irgendwo ueberlesen, wie Thomas die Reaktion der alten Frau be-
schrieben hat? (verwundert) Ich kann mich nicht daran erinnern, dass sie
so getan hat, als sei der Vorfall ganz normal gewesen.
> Überlegt
> sich da noch jemand, wie ich mit einer Hand meinen eigenen beißenden Hund
> "sichere" bzw. festhalte, um mit der anderen mal schnell den Tod des Kindes zu
> verhindern, wobei ich möglicherweise das Gleichgewicht verliere?
Nein, da handelt man sicher ganz instinktiv.
> Die Schuldfrage ist klar: Kind läuft unbeaufsichtigt zu angeleintem Hund, Eltern
> schuld, Kind schuld, Hundehalter unschuldig. Sieht das da auch so aus?
Nein, ich habe auch nicht behauptet, dass die Hundehalterin unschuldig ist.
Ich sehe jedoch auch nicht ein, dass ihr die alleinige Schuld gegeben wird.
> Nur weil ich nicht schuld bin, muß ich nicht eingreifen, hat der andere eben Pech
> gehabt.
Du verdrehst mir die Worte im Mund, Sabine! (grummel)
> Wenn jemand in Not ist, fragt Ihr auch vorher, ist die unverschuldet oder
> hat er selber Mist gemacht? Davon hängt dann ob, ob Ihr helft oder nicht?
> Wenn einer bei rot über die Ampel geht, bremse ich mein Auto nicht ab, er ist ja
> selber schuld, also fahr ich ihn um.
> So eine Einstellung kann ich nicht akzezptieren.
Diese Einstellung habe ich *nicht* vettreten.
Gruss, Grazi
--
Hundepage:
http://www.ndh.net/home/schueler/demona/
> die weiß gar nicht was kurzhalten ist. Wenn die alte Dame mit dem Hund raus
> geht dann hechelt sie ihrem jagdhund hinterher so gut sie kann. Der hund
> bestimmt wo es lang geht und kläfft alles an was sich bewegt, es ist eine
> frage der Zeit wann sie den Hund überhaupt nicht mehr zurückhalten kann. der
> hund steht an der leine auf den hinterpfoten und will an sein opfer und sie
> bricht halb zusammen weil ihre pumpe diese anstrengungen kaum noch mitmacht.
Das ist doch mal wieder ein klassisches Beispiel fuer die mangelnde Durch-
setzung einer GeFaHuVo!
Thomas hat geschrieben, dass der Jagdhund bereits mehrmals anderen Hunden
*und* Menschen gegenueber auffaellig geworden ist und daher den Behoerden
bekannt sein muss. Warum kriegen die ihren Arsch nicht hoch, schicken je-
manden vorbei und beurteilen die Situation? Wenn die Frau aufgrund ihres
Alters und ihrer koerperlichen Konstitution nicht in der Lage ist, den Hund
zu halten, *muss* man ihr doch ein Hundehaltungsverbot auferlegen (zumindest
fuer Hunde einer gewissen Groessenordnung)!
Kopfschuettelnd, Grazi
--
Hundepage:
http://www.ndh.net/home/schueler/demona/
Das gleiche. Wenn sich ein Hund aus der Leine befreit hat, hat man ihn
augenscheinlich nicht mehr in der Gewalt.
Ciao
Jörg
--
------------------------------------------------------------------
Joerg Eisfeld Mathematisches Institut Arndtstr. 2 35392 Giessen
email: Joerg....@math.uni-giessen.de Tel: +49-641-99-32084
http://www.uni-giessen.de/~gc66
------------------------------------------------------------------
wenn ich von den Sachen vorher gewußt hätte dann hätte ich das
selbstverständlich auch gleich mit geschrieben. Sorry.
ich war jetzt auf dem ordnungsamt und habe denen Druck unterm hintern
gemacht. Die wollen jetzt eine Anhörung der alten Frau, mehr können sie
angeblich nicht machen.
Ich sage euch wenn die töle eines meiner beiden kinder angreift dann ...
Was könnte ich noch anleiern damit was passiert?
Vielen Dank an ALLE die sich bisher damit befasst haben!
--
Gruß
Tom
LOL!
>Sabine Schulz schrieb:
[...]
>> Mein jetztiger Rüde wiegt 37 kg, mein früher Rottweiler 45 kg, der übrigens ein
>> Reißer war, also ein Mal zubiß und dann nur noch gerissen hat. Selbst diesem doch
>> durchaus kräftigen Hund konnte ich das Maul öffnen, also erzähl mir nix.
>In einer Kampfsituation halte ich das für ausgeschlossen.
Ganz klar: jein ! Wenn Dein Hund Dich nicht als (grösste) Autorität akzeptiert,
dann musst Du in dieser Situation gegen seinen Willen arbeiten. Du hast
Recht - das klappt nicht ... Wenn der Hund aber bereit ist, Deinem Willen
nachzugeben, dann wird er nicht mit max. Kraft dagegenhalten.
[...]
>Wenn man einen normalen Hund haben möchten, kann es nicht das Ziel einer
>Erziehung sein, dem Hund sogar seinen Instinkt zur Selbstverteidigung
>weg zu erziehen.
[...]
Wer hat Dir eigentlich so massiv eingetrichtert, dass Verteidigung nur durch
töten möglich ist ?
Otto
jetzt kann ich mich nicht mehr zurückhalten. Also ich habe selber eine
(für meinen Geschmack zu) selbstbewußte Zwergpudel-Hündin. Vor einigen
Tagen kamen ihr drei Hunde (2 Riesenschnauzerhündinnen und ein
Leonberger-Rüde) beim Toben zu nah. Da hat meinen Kleinen eine der
Riesenschnauzerinnen richtiggehend attackiert. Die Hündin stutzte nur
kurz und hat dann meine am Hals gepackt und kurz runter gedrückt. Die
Kleine hatte nicht einmal einen Kratzer am Hals, aber gleich begriffen
was los war. Dieser Schnauzer ist für mich das, was man einen WIRKLICH
sozialisierten Hund nennt!!!
Susanne (mit einer immer noch zu mutigen Nicki)
"Susanne Machel" <susanne...@planet-interkom.de> schrieb im Newsbeitrag
news:398B1A25...@planet-interkom.de...
> Die Hündin stutzte nur kurz und hat dann meine am Hals gepackt
> und kurz runter gedrückt. Die Kleine hatte nicht einmal einen
> Kratzer am Hals, aber gleich begriffen was los war.
> Dieser Schnauzer ist für mich das, was man einen WIRKLICH
> sozialisierten Hund nennt!!!
Danke für Deinen Beitrag, er gefällt mir ausgezeichnet (geht runter wie Oel quasi
<g>).
Viele Grüße
Sabine
>ich war jetzt auf dem ordnungsamt und habe denen Druck unterm hintern
>gemacht.
Hmmmm... wie machst Du dem OA "Druck unter dem Hintern"...?
Das ist doch "ausgemachter Blödsinn..."!
Richtig Gehör schafst Du Dir doch erst mit einer Anzeige bei der
Polizei...!
[...]
>wenn die töle eines meiner beiden kinder angreift dann ...
...dann wärst Du nicht besser als diese "Töle"...
>Was könnte ich noch anleiern damit was passiert?
Du willst hier anscheinend einen privaten Krieg zwischen Dir und einer
75(!) jährigen Frau in die NG stoßen...
Zeige sie an und fertig!
>Vielen Dank an ALLE die sich bisher damit befasst haben!
Naja..., wenn Du auch beherzigt hättest, was ALLLE schreiben, dann
würdest Du eher berichten, was weiter passiert ist, anstatt nur Deine
Ängste und Drohungen zu widerholen.... :-(
Das tut mir leid.
> Der Pudel lief zu dem Jagdhund, ich denke zum spielen(war nicht dabei),
und
> der große packte einfach zu.
Du denkst?
Na ja wer weiß schon was da wirklich los war.
> Daraufhin kam der Hund sofort in eine Tierklinik wo man außer
Fleischwunden
> noch feststellte das Nerven kaput waren und er hinten nichts mehr bewegen
> und spüren konnte, geschweige denn je wieder laufen. Er mußte
eingeschläfert
> werden. :-(((
Kenne ähnliche Fälle, in denen eine kostspielige OP erfolgreich war.
> Die Nachbarin, eine alte Frau von ca. 75 Jahren hatt den Hund absolut
nicht
> im Griff. Er hört nicht die Bohne und wenn sie spazieren geht dann hängt
sie
> an der Leine und hechelt dem bellenden Hund hinterher der sie hinzieht
wohin
> er will. Vor einem halben Jahr habe ich sie schon mal drauf angesprochen
das
> sie ihren Hund nicht in der Gewalt hat und das ich keinen bock habe das
> meine Kids von dem Hund gebissen. Aber da hieß es nur das das doch gar
nicht
> stimmt usw..
Gib Ihr die Andresse einer guten Hundeschule!
und nachdem ich nun alle deine Postings gelesenhabe, gebe diese Adresse auch
deinen Eltern, falls diese wieder an einen Hund denken.
> Ich finde der Hund müßte mindestens einen Maulkorb tragen wenn er das Haus
> verläßt. Der Gemeinde wurde der Vorfall gemeldet.
Warum muß er einen Maulkorb tragen? Weil deine Eltern ihren Hund nicht unter
kontrolle hatten? Wenn ein Hund beißt muß er nicht unbedingt auch der
schuldige sein.
In eurem Fall z.B. ist klar der Fehler bei deinen Eltern zu finden, da diese
Ihren eigenen Hund überhauptnicht unter kontrolle hatten. Der jagdhund der
dame hingegen war ja immerhin an der Leine.
> Aber wie gehe ich, bzw. meine Eltern, jetzt weiter vor das da nicht noch
> mehr passiert? An wen kann man sich wenden?
In eurem Fall könnt Ihr machen was Ihr wollt, es ist ganz klar eigenes
verschulden.
Otto Schramek schrieb:
>
> Am Don, 03 Aug 2000 hat Ralph Küsters geschrieben:
Hallo Otto
> Ganz klar: jein ! Wenn Dein Hund Dich nicht als (grösste) Autorität akzeptiert,
> dann musst Du in dieser Situation gegen seinen Willen arbeiten. Du hast
> Recht - das klappt nicht ... Wenn der Hund aber bereit ist, Deinem Willen
> nachzugeben, dann wird er nicht mit max. Kraft dagegenhalten.
Wenn ein Jagdhund z.B. beim Stellen einer Wildsau, den Menschen
bedingungslos als höchste Autorität sehen und nur die Kommandos seines
Herrn ausführen würde, wäre das Leben eines Jagdhundes mit hoher
Wahrscheinlichkeit nach kürzester Zeit vorüber !
Der schlimmste Fehler bei der der Erziehung eines Jagdhundes ist IMHO
die Zerstörung seiner angewölften Instinkte.
Auch hier gilt learning by doing.
Auf der Jagd müssen die Hunde unabdinglich in der Lage sein autark
handeln zu können
> [...]
> >Wenn man einen normalen Hund haben möchten, kann es nicht das Ziel einer
> >Erziehung sein, dem Hund sogar seinen Instinkt zur Selbstverteidigung
> >weg zu erziehen.
> [...]
>
> Wer hat Dir eigentlich so massiv eingetrichtert, dass Verteidigung nur durch
> töten möglich ist ?
Das habe ich nie behauptet, eine "normal" geprägte Katze wird z.B.
niemals einen Hund angreifen, nur wenn ihr gezeigt wurde das sie stärker
als ein Hund sein kann, kommt es zu Vorfällen.
Oder willst Du bestreiten das eine Katze die besseren
Fluchtmöglichkeiten hat ?
Gruß
Ralph
"Graziella Pugliese" <uzs...@uni-bonn.de> schrieb im Newsbeitrag
news:cv1em8...@demona.uni-bonn.de...
> Wenn ein anderer Hund unkontrolliert rumlaufen darf und derart mangelhaft
> sozialisiert ist, dass er Warnsignale eines anderen Hundes ignoriert, bin
> ich nicht fuer sein Schicksal verantwortlich. Natuerlich wuerde ich versuchen,
> Schaden von ihm abzuhalten, aber wenn's nicht klappt, wuerde ich mir ganz
> bestimmt nicht die Alleinschuld zusprechen lassen (wie das in diesem Fall
> offenbar versucht wird).
Von Alleinschuld habe ich auch nicht gesprochen, mir ging es gar nicht um Schuld
oder nicht Schuld.
> > In dieser beschriebenen Situation hätte ich die Leine losgelassen und
> > meinem Hund wenn nötig mit Gewalt das Maul aufgemacht, damit er
> > den Pudel losläßt.
>
> Und trotzdem waere es fuer den Hund wohl zu spaet gewesen...
Einen Versuch wäre es aber wert gewesen.
> Habe ich irgendwo ueberlesen, wie Thomas die Reaktion der alten Frau be-
> schrieben hat? (verwundert) Ich kann mich nicht daran erinnern, dass sie
> so getan hat, als sei der Vorfall ganz normal gewesen.
Thomas hat nur geschrieben, der Jagdhund hätte bereits Menschen und Hunde
gebissen. In so einem Fall muß ich als Halter dementsprechend große Vorsicht
walten lassen.
> > Die Schuldfrage ist klar: Kind läuft unbeaufsichtigt zu angeleintem Hund,
> > Eltern schuld, Kind schuld, Hundehalter unschuldig. Sieht das da auch
> > so aus?
>
> Nein, ich habe auch nicht behauptet, dass die Hundehalterin unschuldig ist.
> Ich sehe jedoch auch nicht ein, dass ihr die alleinige Schuld gegeben wird.
Natürlich nicht die alleinige Schuld, es geht mir eigentlich nur um
verantwortliches Handeln.
> > Nur weil ich nicht schuld bin, muß ich nicht eingreifen, hat der andere eben
> > Pech gehabt.
>
> Du verdrehst mir die Worte im Mund, Sabine! (grummel)
Liebe Grazi, das wollte ich ganz bestimmt nicht.
Viele Grüße
Sabine
wenn ich denen sage das ich in jede höhere instanz gehe und mich auch nicht
scheue die presse einzuschalten. ohne mein reden usw. hätten die das doch
unter den tisch fallen lassen.
>
> Das ist doch "ausgemachter Blödsinn..."!
WAS? das was du schreibst oder was meinst du damit?
> Richtig Gehör schafst Du Dir doch erst mit einer Anzeige bei der
> Polizei...!
ich versuche es aber gerne immer erst im guten, zur polizei kann ich immer
noch.
> [...]
> >wenn die töle eines meiner beiden kinder angreift dann ...
>
> ...dann wärst Du nicht besser als diese "Töle"...
du hast echt nen schuß. da fäält mir nix mehr zu ein.
was würdest du denn machen wenn dein kind von so einem kranken hund
zerfleischt wird?
> >Was könnte ich noch anleiern damit was passiert?
>
> Du willst hier anscheinend einen privaten Krieg zwischen Dir und einer
> 75(!) jährigen Frau in die NG stoßen...
bist du krank oder was?! ich frage hier nach was man machen kann.
> Zeige sie an und fertig!
das ist wahrscheinlich deine art.
> >Vielen Dank an ALLE die sich bisher damit befasst haben!
>
> Naja..., wenn Du auch beherzigt hättest, was ALLLE schreiben, dann
> würdest Du eher berichten, was weiter passiert ist, anstatt nur Deine
> Ängste und Drohungen zu widerholen.... :-(
lesen kann er auch nicht.
bis jetzt habe ich immer alles gepostet was weiter passiert ist.
das antworten auf diese mail kannste dir sparen
Ich hab's doch gewusst - und Du hast es auf den Punkt gebracht ! Du willst
einen "brauchbaren" Jagdhund - ich nicht ... Hund ist nicht gleich Hund, und
Halter nicht gleich Halter. Wenn nun zwei so völlig unterschiedliche Expemplare
aufeinandertreffen, dann ist der Ärger vorprogrammiert. Wir müssen uns damit
abfinden, dass es auch andere Sichtweisen und Vorlieben gibt. Jeder sollte
versuchen, den anderen zu akzeptieren ... und trotzdem bleibt ein kleines
Risiko ... (das Leben ist hart, grausam und ungerecht, und es endet immer mit
dem Tod ...)
>Der schlimmste Fehler bei der der Erziehung eines Jagdhundes ist IMHO
>die Zerstörung seiner angewölften Instinkte.
>Auch hier gilt learning by doing.
Angewölft !? Dem Hund wurde jede Menge abgewölft ... Die Jagdleidenschaft teilt
der Jagdhund sicher mit dem Wolf. Allerdings ist der Jadghund ein Spezialist -
der Wolf nicht ! Ein Wolf würde auch nie jagen, wenn er satt ist. Macht auch
keinen Sinn. Wozu Energie verbrauchen, wenn das Ergebnis keinen Vorteil bringt ?
[...]
>> Wer hat Dir eigentlich so massiv eingetrichtert, dass Verteidigung nur durch
>> töten möglich ist ?
>Das habe ich nie behauptet,
Mag sein - aber es kam, zumindest "zwischen den Zeilen", so rüber ...
>eine "normal" geprägte Katze wird z.B.
>niemals einen Hund angreifen, nur wenn ihr gezeigt wurde das sie stärker
>als ein Hund sein kann, kommt es zu Vorfällen.
[...]
Ich gebe mich geschlagen ! O.k. - eine Katze, die einen Hund angreift, kann
nicht alle Tassen im Schrank haben (es sei denn, sie wird bedroht/bedrängt ...)
So manche Katze fährt allerdings ganz gut damit. Der Hund weiss ja, dass der
Chef es nicht duldet, wenn die Katze in die Schranken gewiesen wird und trollt
sich lieber.
Gruss Otto & Sina
--
Schosshund, Jagdhund, Familienhund, ... - die Erwartungen sind sehr
unterschiedlich !
> >eine "normal" geprägte Katze wird z.B. niemals einen Hund angreifen,
> >nur wenn ihr gezeigt wurde das sie stärker
> >als ein Hund sein kann, kommt es zu Vorfällen.
> [...]
>
> Ich gebe mich geschlagen !
Wer wird denn so schnell aufgeben ;-)?
Eine "normal" geprägte Katze verteidigt ihr Revier (z. B. Garten) genauso wie ein
Hund, was man ihr nicht zeigen muß, sie handelt aus Instinkt. Wenn zu mir ein
Zwerg-Schnauzer zu Besuch kommt, so muß ich diesen regelmäßig vor den
angreifenden Katzen beschützen. Genauso ging es mir mit einem Husky, den ich
allein im Wald fand und mitnahm, um seine Besitzer zu informieren. Er wurde
von meinen Katzen durch den Garten gejagt, so daß ich ihn in der Wohnung in
Sicherheit brachte. Auch einen von mir gefundenen Yorkie mußte ich in der
Küche "zwischenparken", die Katzen hätten ihn zerlegt.
Fremde Hunde auf unserem Grundstück werden grundsätzlich von den Katzen
angegriffen, genauso wie meine zwei Hunde fremde Katzen in ihrem Revier (Garten)
attackieren.
Viele Grüße
Sabine
Sabine Schulz schrieb:
>
> Eine "normal" geprägte Katze verteidigt ihr Revier (z. B. Garten) genauso wie ein
> Hund, was man ihr nicht zeigen muß, sie handelt aus Instinkt. Wenn zu mir ein
> Zwerg-Schnauzer zu Besuch kommt, so muß ich diesen regelmäßig vor den
> angreifenden Katzen beschützen.
> Genauso ging es mir mit einem Husky, den ich
> allein im Wald fand und mitnahm, um seine Besitzer zu informieren. Er wurde
> von meinen Katzen durch den Garten gejagt, so daß ich ihn in der Wohnung in
> Sicherheit brachte. Auch einen von mir gefundenen Yorkie mußte ich in der
> Küche "zwischenparken", die Katzen hätten ihn zerlegt.
Ein Paradebeispiel für Fehlprägung.
Ein solches Verhalten provoziert Verletzungen und Tod
Warum weil ihre Besitzerin ignorant ist. Große Hunde dürfen den lieben
kleinen Hunden nichts tun aber Katzen schon ???
Da es leider sehr viele Katzenbesitzer wie Dich gibt, müssen Katzen und
Hunde das Fehlverhalten ihrer Besitzer mit schweren Verletzungen oder
dem Tod bezahlen.
Damit meinen Hunden von einer Katze kein Leid zugefügt wird löse ich im
Angriffsfalle die Leine, würde ich sie festhalten könnte ein Hieb der
Katze den Nasenschwamm meines Hundes zerstören und das lass ich nicht
zu.
Der Ausgang dürfte klar sein.
Da ich naturgemäß viel mit Landwirten zu tun habe, läuft manchmal einer
meiner Hunde auch dort herum :-), in all den Jahren hat es keinerlei
Zwischenfälle gegeben, weil sich die Katzen durch Flucht entzogen haben.
Die Verteidigungsstrategie von Wildkatzen gegen Artfremde ist Flucht
nicht Angriff.
Aber anscheinend gibt es halt verschiedene Instinkte, zumindest bei Dir.
> Fremde Hunde auf unserem Grundstück werden grundsätzlich von den Katzen
> angegriffen, genauso wie meine zwei Hunde fremde Katzen in ihrem Revier (Garten)
> attackieren.
Das tun sie auch außerhalb solange bis der falsche Hund kommt :-(
Es ist ergo ein wichtiges Element dem Tier seine Grenzen zu zeigen und
da die Mutter ja es nicht kann muß es der Mensch tun.
Gruß
Ralph
Hallo Ralph
> Ein Paradebeispiel für Fehlprägung.
Ein Paradebeispiel von der Vorverurteilung von Katzenhaltern und ein
Paradebeispiel das Dein Wissen über Katzen sich in sehr engen Grenzen
hält. :-(
> Ein solches Verhalten provoziert Verletzungen und Tod
> Warum weil ihre Besitzerin ignorant ist. Große Hunde dürfen den lieben
> kleinen Hunden nichts tun aber Katzen schon ???
> Da es leider sehr viele Katzenbesitzer wie Dich gibt, müssen Katzen und
> Hunde das Fehlverhalten ihrer Besitzer mit schweren Verletzungen oder
> dem Tod bezahlen.
> Damit meinen Hunden von einer Katze kein Leid zugefügt wird löse ich im
> Angriffsfalle die Leine, würde ich sie festhalten könnte ein Hieb der
> Katze den Nasenschwamm meines Hundes zerstören und das lass ich nicht
> zu.
> Der Ausgang dürfte klar sein.
Sorry, Du schreibst Quark. Katzen verteidigen bekanntlich ihr Revier und
zwar naturgemäß viel mehr als der durchschnittliche Familienhund, Und
Katzen die mit Hunden sozialisiert sind verteidigen ihr Revier auch
gegen Hunde. Katzen die nicht mit Hunden zusammenleben flüchten im
allgemeinen vor Hunden
> Das tun sie auch außerhalb solange bis der falsche Hund kommt :-(
> Es ist ergo ein wichtiges Element dem Tier seine Grenzen zu zeigen und
> da die Mutter ja es nicht kann muß es der Mensch tun.
Das tun sie natürlich nicht. Auch die hundeerfahrene Katze flüchtet vor
Hunden, wenn diese nicht das Zuhause erster Ordnung betreten. Meine
Kater verteidigen die Wohnung auch gegen fremde Hunde, aber sie hauen
bei ihrem mittäglichen Freilauf nicht den ganzen 60 Tierheimhunden auf
die Nase.
Übrigens hab ich in den 5 Jahren wo ich meine hundeerfahrenen Katzen
habe, hatte ich schon unzählige fremde Hunde in der Wohnung und es ist
noch niemals zu einer Verletzung gekommen. Weder bei den Hunden noch
meinen fehlgeprägten Katzen.
Soll ich Dir mal ein gutes Katzenbuch empfehlen?
mfG
Andrea
> > Eine "normal" geprägte Katze verteidigt ihr Revier (z. B. Garten) genauso wie
ein
> > Hund, was man ihr nicht zeigen muß, sie handelt aus Instinkt. Wenn zu mir ein
> > Zwerg-Schnauzer zu Besuch kommt, so muß ich diesen regelmäßig vor den
> > angreifenden Katzen beschützen.
> > Genauso ging es mir mit einem Husky, den ich
> > allein im Wald fand und mitnahm, um seine Besitzer zu informieren. Er wurde
> > von meinen Katzen durch den Garten gejagt, so daß ich ihn in der Wohnung in
> > Sicherheit brachte. Auch einen von mir gefundenen Yorkie mußte ich in der
> > Küche "zwischenparken", die Katzen hätten ihn zerlegt.
>
> Ein Paradebeispiel für Fehlprägung.
Eine Katze wird nicht vom Menschen geprägt, sondern von ihren Genen und ihrer
Umwelt.
> Ein solches Verhalten provoziert Verletzungen und Tod
Katzen handeln nach ihrem Instinkt, darauf hat der Mensch keinen Einfluß.
> Warum weil ihre Besitzerin ignorant ist. Große Hunde dürfen den lieben
> kleinen Hunden nichts tun aber Katzen schon ???
Katzen lassen sich nicht erziehen wie ein Hund.
> Da es leider sehr viele Katzenbesitzer wie Dich gibt, müssen Katzen und
> Hunde das Fehlverhalten ihrer Besitzer mit schweren Verletzungen oder
> dem Tod bezahlen.
Eine freilaufende Katze läßt sich nicht auf Befehl abrufen, ein Hund schon (im
Idealfall).
> Damit meinen Hunden von einer Katze kein Leid zugefügt wird löse ich im
> Angriffsfalle die Leine, würde ich sie festhalten könnte ein Hieb der
> Katze den Nasenschwamm meines Hundes zerstören und das lass ich nicht
> zu.
So so, meinst Du, weil Du Deinen Hund von der Leine läßt, kann er sich besser
verteidigen?
Es gibt äußerst wenige Hunde, die eine Katze mit dem richtig angesetzten Biß
töten können, der Großteil hat im Kampf mit einer Katze wenig Chancen.
Katzen sind klein, blitzschnell und wendig und schlagen im Kampf auf die Augen
und die Nase. Im geeigneten Moment beenden sie den Kampf und hauen ab, ehe der
Hund überhaupt nur weiß, was passiert ist.
> Der Ausgang dürfte klar sein.
Wie ist der Ausgang? Kann Dein Hund eine Katze töten?
> Die Verteidigungsstrategie von Wildkatzen gegen Artfremde ist Flucht
> nicht Angriff.
Wildkatzen verteidigen ihren Nachwuchs und würden sich Angriffen auf diesen nicht
durch Flucht entziehen, so stelle ich mir das zumindest vor.
> Aber anscheinend gibt es halt verschiedene Instinkte, zumindest bei Dir.
Ich habe auch Instinkte, die wären an dieser Stelle aber OT ;-).
> > Fremde Hunde auf unserem Grundstück werden grundsätzlich von den Katzen
> > angegriffen, genauso wie meine zwei Hunde fremde Katzen in ihrem Revier
(Garten)
> > attackieren.
>
> Das tun sie auch außerhalb solange bis der falsche Hund kommt :-(
Meinst Du, Katzen sind blöd? Sie können sehr gut einschätzen, ob sie gegen einen
angreifenden Hund eine Chance haben. Meistens entziehen sie sich einem Kampf
durch Flucht, ich habe aber auch schon erlebt, daß Katzen es darauf ankommen
ließen und der Hund dann in weiser Voraussicht einen Rückzieher machte (Hunde
sind auch nicht blöd).
> Es ist ergo ein wichtiges Element dem Tier seine Grenzen zu zeigen und
> da die Mutter ja es nicht kann muß es der Mensch tun.
Ich kann und soll meinem Hund Grenzen aufzeigen, bei einer Katze schlagen die
meisten Erziehungsversuche fehl. Im übrigen haben meine Katzen jedes Recht, ihr
Revier (meinen Garten) gegen Eindringlinge zu verteidigen. Mein Rüde läßt
übrigens auch keine fremden Rüden auf´s Grundstück, ein Kampf wäre
vorprogrammiert. Wenn ich verlassene Hunde finde und diese mitnehme, um die
Besitzer ausfindig zu machen, beschütze ich sie also nicht nur vor meinen Katzen,
sondern auch vor meinem Rüden.
Mein Hund regt sich auch regelmäßig über eindringende Igel auf ;-), aber durch
Versuch und Irrtum (ein Mal mit der Pfote draufgehauen, danach erhebliche
Schmerzen) hat er schnell gelernt, daß er diesen kleinen Stacheltieren nicht
gewachsen ist. Nun werden sie nur noch verbellt, was mich dann auf den Plan ruft,
ein bißchen Futter für den Igel rauszustellen, quasi als kleine Entschädigung.
Viele Grüße
Sabine
Andrea Martin schrieb:
>
> Ralph Küsters schrieb:
>
> Hallo Ralph
>
> > Ein Paradebeispiel für Fehlprägung.
>
> Ein Paradebeispiel von der Vorverurteilung von Katzenhaltern und ein
> Paradebeispiel das Dein Wissen über Katzen sich in sehr engen Grenzen
> hält. :-(
Ich habe niemanden verurteilt
>
> Sorry, Du schreibst Quark. Katzen verteidigen bekanntlich ihr Revier und
> zwar naturgemäß viel mehr als der durchschnittliche Familienhund, Und
> Katzen die mit Hunden sozialisiert sind verteidigen ihr Revier auch
> gegen Hunde. Katzen die nicht mit Hunden zusammenleben flüchten im
> allgemeinen vor Hunden
Wer Hunde und Katzen untereinander sozialisiert hat zwei fehlgeprägte
Individuen, durch diese vom Menschen durchgeführte Prägung gehen für
Hund und Katze erhebliche Gefahren aus, wenn sie auf nicht entsprechend
"sozialisierte" Tiere treffen !!!
Bei uns gibt es erfreulicherweise noch WILDKATZEN diese verteidigen gar
nichts sondern flüchten !
> > Das tun sie auch außerhalb solange bis der falsche Hund kommt :-(
> > Es ist ergo ein wichtiges Element dem Tier seine Grenzen zu zeigen und
> > da die Mutter ja es nicht kann muß es der Mensch tun.
> Das tun sie natürlich nicht. Auch die hundeerfahrene Katze flüchtet vor
> Hunden, wenn diese nicht das Zuhause erster Ordnung betreten.
Diese Behauptung ist falsch !
> Meine
> Kater verteidigen die Wohnung auch gegen fremde Hunde, aber sie hauen
> bei ihrem mittäglichen Freilauf nicht den ganzen 60 Tierheimhunden auf
> die Nase.
Spricht für normale Tiere
Gruß
Ralph
Sabine Schulz schrieb:
>
> "Ralph Küsters" <Ralph.K...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:8mocps$60t$14$1...@news.t-online.com...
> Eine Katze wird nicht vom Menschen geprägt, sondern von ihren Genen und ihrer
> Umwelt.
Meinst Du das ernst ??
> > Ein solches Verhalten provoziert Verletzungen und Tod
>
> Katzen handeln nach ihrem Instinkt, darauf hat der Mensch keinen Einfluß.
Das auch?
> > Warum weil ihre Besitzerin ignorant ist. Große Hunde dürfen den lieben
> > kleinen Hunden nichts tun aber Katzen schon ???
>
> Katzen lassen sich nicht erziehen wie ein Hund.
Richtig aber prägen kann man schon z.B. das Verhalten bei einem Angriff
> > Da es leider sehr viele Katzenbesitzer wie Dich gibt, müssen Katzen und
> > Hunde das Fehlverhalten ihrer Besitzer mit schweren Verletzungen oder
> > dem Tod bezahlen.
>
> Eine freilaufende Katze läßt sich nicht auf Befehl abrufen, ein Hund schon (im
> Idealfall).
Brauch sie auch nicht, einer normalen Katze droht außer vom Verkehr
keine nennenswerte Gefahr !
> So so, meinst Du, weil Du Deinen Hund von der Leine läßt, kann er sich besser
> verteidigen?
Das meine ich nicht nur, das ist so !
> Es gibt äußerst wenige Hunde, die eine Katze mit dem richtig angesetzten Biß
> töten können, der Großteil hat im Kampf mit einer Katze wenig Chancen.
Mag sein, meine meine gehören zu den wenigen.
> Katzen sind klein, blitzschnell und wendig und schlagen im Kampf auf die Augen
> und die Nase. Im geeigneten Moment beenden sie den Kampf und hauen ab, ehe der
> Hund überhaupt nur weiß, was passiert ist.
Deshalb sind sie gefährlich für Hunde
> > Der Ausgang dürfte klar sein.
>
> Wie ist der Ausgang? Kann Dein Hund eine Katze töten?
Problemlos
> > Die Verteidigungsstrategie von Wildkatzen gegen Artfremde ist Flucht
> > nicht Angriff.
>
> Wildkatzen verteidigen ihren Nachwuchs und würden sich Angriffen auf diesen nicht
> durch Flucht entziehen, so stelle ich mir das zumindest vor.
Ich wußte noch nicht das Hunde auch auf Bäume klettern können:-))
> > Aber anscheinend gibt es halt verschiedene Instinkte, zumindest bei Dir.
>
> Ich habe auch Instinkte, die wären an dieser Stelle aber OT ;-).
Würden mich aber trotzdem interessieren :-))
> > Das tun sie auch außerhalb solange bis der falsche Hund kommt :-(
>
> Meinst Du, Katzen sind blöd?
Keineswegs aber Fehlprägung kann ihren tod bedeuten
> Sie können sehr gut einschätzen, ob sie gegen einen
> angreifenden Hund eine Chance haben. Meistens entziehen sie sich einem Kampf
> durch Flucht, ich habe aber auch schon erlebt, daß Katzen es darauf ankommen
> ließen und der Hund dann in weiser Voraussicht einen Rückzieher machte (Hunde
> sind auch nicht blöd).
Genau, aber ein solches Risiko gehe ich nicht ein, Katze ohne Leine >
Hund von Leine machen, genauso verfahre ich auch bei fremden Hunden IMHO
die beste Lösung.
> Mein Hund regt sich auch regelmäßig über eindringende Igel auf ;-), aber durch
> Versuch und Irrtum (ein Mal mit der Pfote draufgehauen, danach erhebliche
> Schmerzen) hat er schnell gelernt, daß er diesen kleinen Stacheltieren nicht
> gewachsen ist. Nun werden sie nur noch verbellt, was mich dann auf den Plan ruft,
> ein bißchen Futter für den Igel rauszustellen, quasi als kleine Entschädigung.
Ein Paradebeispiel für normale Prägung, Katzen sollten ähnlich geprägt
werden
Viele Grüße
Ralph
Ralph Küsters wrote:
>
einer normalen Katze droht außer vom Verkehr
> keine nennenswerte Gefahr !
>
Hab ich auch schon gehört: "Starker Verkehr" kann bei manchem zum
Herzinfarkt führen ;-)
Paul
...und die Katze kann anschließend unter starker
Gewichtszunahme leiden....
Wolfgang
-
--
_____________________________________________________________
NewsGroups Suchen, lesen, schreiben mit http://netnews.web.de
> > Eine Katze wird nicht vom Menschen geprägt, sondern von ihren Genen und ihrer
> > Umwelt.
>
> Meinst Du das ernst ??
Natürlich, hätte ich es sonst geschrieben?
> > > Ein solches Verhalten provoziert Verletzungen und Tod
> >
> > Katzen handeln nach ihrem Instinkt, darauf hat der Mensch keinen Einfluß.
>
> Das auch?
Siehe oben.
> > > Warum weil ihre Besitzerin ignorant ist. Große Hunde dürfen den lieben
> > > kleinen Hunden nichts tun aber Katzen schon ???
> >
> > Katzen lassen sich nicht erziehen wie ein Hund.
>
> Richtig aber prägen kann man schon z.B. das Verhalten bei einem Angriff
Und wie mache ich das? Du als Katzenguru wirst mir das sicherlich genau erläutern
können.
> > > Da es leider sehr viele Katzenbesitzer wie Dich gibt, müssen Katzen und
> > > Hunde das Fehlverhalten ihrer Besitzer mit schweren Verletzungen oder
> > > dem Tod bezahlen.
> >
> > Eine freilaufende Katze läßt sich nicht auf Befehl abrufen, ein Hund
> > schon (im Idealfall).
>
> Brauch sie auch nicht, einer normalen Katze droht außer vom Verkehr
> keine nennenswerte Gefahr !
Außer noch von Tierfängern und vielleicht solchen Hunden wie Deinem.
> > Es gibt äußerst wenige Hunde, die eine Katze mit dem richtig angesetzten Biß
> > töten können, der Großteil hat im Kampf mit einer Katze wenig Chancen.
>
> Mag sein, meine meine gehören zu den wenigen.
Bist Du darauf noch stolz? Hast Du das Deinen Hunden extra antrainiert?
> > > Der Ausgang dürfte klar sein.
> >
> > Wie ist der Ausgang? Kann Dein Hund eine Katze töten?
>
> Problemlos
Wieviele Katzen haben Deine Hunde schon getötet? Mit Deiner Zustimmung oder ohne?
> > > Aber anscheinend gibt es halt verschiedene Instinkte, zumindest bei Dir.
> >
> > Ich habe auch Instinkte, die wären an dieser Stelle aber OT ;-).
>
> Würden mich aber trotzdem interessieren :-))
Zu meinen Instinkten äußere ich mich nur per Email, ich glaube aber nicht, daß Du
diesbezüglich für mich ein geeigneter Gesprächspartner wärest.
> > > Das tun sie auch außerhalb solange bis der falsche Hund kommt :-(
> >
> > Meinst Du, Katzen sind blöd?
> Keineswegs aber Fehlprägung kann ihren tod bedeuten
Bei Katzen gibt es keine "Fehlprägung".
> Genau, aber ein solches Risiko gehe ich nicht ein, Katze ohne Leine >
> Hund von Leine machen, genauso verfahre ich auch bei fremden Hunden IMHO
> die beste Lösung.
Verstehe ich Dich richtig? Sobald Du eine leinenlose Katze siehst (also bei 99%
aller Katzen), läßt Du Deinen Hund von der Leine, damit er sie angreifen kann?
Dabei weißt Du genau, daß Dein Hund Katzen töten kann.
MfG
Sabine
Sabine Schulz schrieb:
>
> "Ralph Küsters" <Ralph.K...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:8mp0k3$7n4$10$2...@news.t-online.com...
>
> > > Eine Katze wird nicht vom Menschen geprägt, sondern von ihren Genen und ihrer
> > > Umwelt.
> >
> > Meinst Du das ernst ??
>
> Natürlich, hätte ich es sonst geschrieben?
>
Dann lese bitte Konrad Lorenz oder geh mal in den Zirkus, nicht
abwertend gemeint
Einer Jungkatze das Vorhang klettern abzugewöhnen ist leicht beim
Aufstieg mit kleinem Wollknäuel bewerfen solange bis sie
aufhört...........................
> > > Katzen handeln nach ihrem Instinkt, darauf hat der Mensch keinen Einfluß.
> >
> > Das auch?
>
> Siehe oben.
Siehe auch oben
> > > > Warum weil ihre Besitzerin ignorant ist. Große Hunde dürfen den lieben
> > > > kleinen Hunden nichts tun aber Katzen schon ???
> > >
> > > Katzen lassen sich nicht erziehen wie ein Hund.
> >
> > Richtig aber prägen kann man schon z.B. das Verhalten bei einem Angriff
>
> Und wie mache ich das? Du als Katzenguru wirst mir das sicherlich genau erläutern
> können.
Recht unangenehme Erlebnisse bei Begegnungen mit Hunden bedingen die
Fluchtreaktion
Bin kein Guru für irgendwas
> > Brauch sie auch nicht, einer normalen Katze droht außer vom Verkehr
> > keine nennenswerte Gefahr !
>
> Außer noch von Tierfängern und vielleicht solchen Hunden wie Deinem.
Ich habe mehrere und die Nachbarn auch noch ihre Katzen:-))
> > > Es gibt äußerst wenige Hunde, die eine Katze mit dem richtig angesetzten Biß
> > > töten können, der Großteil hat im Kampf mit einer Katze wenig Chancen.
> >
> > Mag sein, meine meine gehören zu den wenigen.
>
> Bist Du darauf noch stolz? Hast Du das Deinen Hunden extra antrainiert?
Nein es beruhigt mich aber
Nein ist nicht notwendig
>
> Wieviele Katzen haben Deine Hunde schon getötet? Mit Deiner Zustimmung oder ohne?
Im Laufe der Jahre schon ein paar( in 20 Jahren etwa 10 nicht nur von
meinen Hunden)
vor mehreren Jahren eine bei Tierarzt, da hatte ich keine andere Wahl.
>
> Zu meinen Instinkten äußere ich mich nur per Email, ich glaube aber nicht, daß Du
> diesbezüglich für mich ein geeigneter Gesprächspartner wärest.
Weshalb ?
> Bei Katzen gibt es keine "Fehlprägung".
Woher hast Du diese These sie widerspricht meinen Erfahrungen völlig
Auch würde sie die Grundbegriffe der Verhaltensforschung in Frage
stellen
> > Genau, aber ein solches Risiko gehe ich nicht ein, Katze ohne Leine >
> > Hund von Leine machen, genauso verfahre ich auch bei fremden Hunden IMHO
> > die beste Lösung.
>
> Verstehe ich Dich richtig? Sobald Du eine leinenlose Katze siehst (also bei 99%
> aller Katzen), läßt Du Deinen Hund von der Leine, damit er sie angreifen kann?
> Dabei weißt Du genau, daß Dein Hund Katzen töten kann.
>
Nicht ganz, nur wenn sich eine freilaufende Katze oder Hund auf
kritische Distanz nähert gehe ich auf Nummer sicher.
Gruß
Ralph
Auch dann seid ihr dafuer verantwortlich, dann haettet ihr eben
Halsband/Leine so waehlen muessen, dass er sich nicht befreien kann.
Grundsaetzlich - wenn man mal davon absieht, dass niemand durch euren Hund
geschaedigt wurde, er aber selbst bzw. besser gesagt seine Halter
ursaechlich fuer seinen Tod verantwortlich ist/sind - kommt es nicht darauf
an, ob du als Hundehalter _schuld_ bist, sondern es gilt, dass du dafuer
auf jeden Fall dafuer verantwortlich bist.
Ich habe neulich auch so ein Theatrer erlebt mit einem unerzogenen,
nichtangeleinten Hund aus der Nachbarschaft - und das war das zweitemal mit
ein- und demselben Hund. Unser Hovawart (begeistert von allen Hunden!)
angeleint, der braaaave kleine Nachbarshund, der schon 16 ist, nix mehr
hoert und kaum noch was sieht ist sofort knurrend und losbeissend auf
unseren losgegangen, obwohl er viel kleiner ist, beim letztenmal konnte ich
meinem verbieten, darauf zu reagieren, diesesmal hat er ihn am Schlafittchen
gepackt und geschuettelt - im Sinne von Ernstkampf. Unseren Hund am Schwanz
gepackt, der andere Besitzer pruegelt auf einmal auf unseren Hund ein, ihn
angebruellt, er solle seinen Hund am Schwanz wegziehen, stattdessen greift
er nach dessen Kopf, wird vom eigenen Hund gebissen, darauf laesst er ihn
los, der kleine suesse Hund beisst meine Frau ins Bein, um dann
endlichendlich vn dannen zu ziehen... Dazusagen muss ich noch, dass unser
Hovi problemlos aus den "üblichen" Rangordnungskaempfen herauszurufen ist,
er weiss, dass er nicht raufen darf. Haette der kleine Hund nun toedliche
Verletzungen davongetragen, wer waere dafuer verantwortlich? Mein Hund, weil
er sich verteidigt hat? Der Besitzer des anderen, weil er ihn hat frei
herumlaufen lassen, ohne Einfluss auf ihn nehmen zu koennen? (taub und
blind!, jedenfalls nach Aussage des Besitzers! Man stelle sich mal vor, man
liesse einen tauben und blinden Menschen alleine auf die Strasse, man wuerde
im Zuchthaus landen wegen Verletzung der Aufsichtspflicht!!!)
Denk nach, und denke vor allem daran, dass euch der Jagdhund überhaupt
nichts getan haette, wenn ihr euren Hund nicht haettet zu ihm rennen
lassen...und dann geh' in dich.
cu, Ralf
--
> Ist nicht jeder Computer-User irgendwie ein Masochist?
Nein, der Windows-Nutzer wird zum Masochisten, hatte das aber
eigentlich nicht vor. Der echte Masochist greift gleich zu Linux.
(Alexander Kluge in dcouln)
>> Du willst hier anscheinend einen privaten Krieg zwischen Dir und einer
>> 75(!) jährigen Frau in die NG stoßen...
>
> bist du krank oder was?! ich frage hier nach was man machen kann.
Thomas, du hast vermutet, der Pudel wollte spielen.
Gewusst hast du es nicht.
Na aber selbstverstaendlich haben die Besitzer hinterher bestaetigt, dass er
spielen wollte. Sie waren auch gar zu bekloppt, wenn sie eingestehen
wuerden, dass er in wirklichkeit klaeffend und attackieren auf den grossen
Hund lossauste.
Ihr habt eure Sorgfaltspflicht als Hundehalter verletzt, und zwar eurem
eigenen Hund gegenueber. Was waere gewesen, wenn der Jagdhund auf der
anderen Strassenseite gewesen und euer Hund in ein Auto gesaust waere?
Wer waere dann daran schuld gewesen? Der Autofahrer? Dioe Oma mit dem
Jagdhund?
Fuer mich ist die Sache eindeutig, so bitter wie das ist: Ihr habt eure
Halterpflichten verletzt und aus die Maus. Jetzt noch zu versuchen, der Oma
eine reinzuwuergen finde ich etwas sehr flach...was haette sie denn machen
sollen? Sie hatte ihren Hund jedenfalls angeleint, im Gegensatz zu euch.
> Einer Jungkatze das Vorhang klettern abzugewöhnen ist leicht beim
> Aufstieg mit kleinem Wollknäuel bewerfen solange bis sie
> aufhört...........................
Dies hat nichts mit Prägung zu tun, sondern damit versuche ich, ein unerwünschtes
Verhalten der Katze abzustellen. Die Revierverteidigung basiert bei der Katze
genauso wie beim Hund auf Instinkten, dieses Verhalten kann ich zwar unterbinden
(Tier einsperren), es zumindest bei der Katze aber kaum aberziehen.
> > > > Katzen lassen sich nicht erziehen wie ein Hund.
> > >
> > > Richtig aber prägen kann man schon z.B. das Verhalten bei einem Angriff
> >
> > Und wie mache ich das? Du als Katzenguru wirst mir das sicherlich genau
> > erläutern können.
>
> Recht unangenehme Erlebnisse bei Begegnungen mit Hunden bedingen die
> Fluchtreaktion
Sicher, bloß soll ich "unangenehme Erlebnisse" provozieren, damit meine Katze
zukünftig nicht mehr angreift? Meine Katzen wurden im übrigen schon oft von
Hunden gehetzt und haben die Flucht ergriffen, trotzdem verteidigen sie nach wie
vor ihr Revier gegen Eindringlinge.
> > > > Es gibt äußerst wenige Hunde, die eine Katze mit dem richtig
> > > > angesetzten Biß töten können, der Großteil hat im
> > > > Kampf mit einer Katze wenig Chancen.
> > >
> > > Mag sein, meine meine gehören zu den wenigen.
> >
> > Bist Du darauf noch stolz? Hast Du das Deinen Hunden extra antrainiert?
>
> Nein es beruhigt mich aber
> Nein ist nicht notwendig
Du machst mich nachdenklich. Wenn Dein Hund keine Katze töten könnte (so wie die
meisten), wäre es dann notwendig, ihm das beizubringen?
> > Zu meinen Instinkten äußere ich mich nur per Email, ich glaube aber
> > nicht, daß Du diesbezüglich für mich ein geeigneter Gesprächspartner wärest.
>
> Weshalb ?
Warum fragst Du das? Du riskierst eine wenig erfreuliche Antwort. Außerdem geht
es hier nicht um meine Instinkte (die sind OT), sondern um die von Hunden und
Katzen.
> > Bei Katzen gibt es keine "Fehlprägung".
>
> Woher hast Du diese These sie widerspricht meinen Erfahrungen völlig
> Auch würde sie die Grundbegriffe der Verhaltensforschung in Frage
> stellen
Möglicherweise verwechselst Du Prägung mit Erziehung. Ich kann der Katze
natürlich gewisse Dinge abgewöhnen, aber ihr Instinktverhalten (z. B. Mäusejagd
oder Brautschau) werde ich ihr nicht untersagen können. Eine Katze ist kein Hund,
für sie gelten andere Voraussetzungen.
> > Verstehe ich Dich richtig? Sobald Du eine leinenlose Katze siehst (also
> > bei 99% aller Katzen), läßt Du Deinen Hund von der Leine, damit er
> > sie angreifen kann? Dabei weißt Du genau, daß Dein Hund Katzen töten kann.
>
> Nicht ganz, nur wenn sich eine freilaufende Katze oder Hund auf
> kritische Distanz nähert gehe ich auf Nummer sicher.
Was ist denn eine "kritische Distanz"? Was macht Dein Hund, wenn Du "auf Nummer
sicher" gehst? Greift er dann die freilaufende Katze bzw. den Hund an?
Viele Grüße
Sabine
>Ich habe auch Instinkte, die wären an dieser Stelle aber OT ;-).
Ach ? Erzähl doch mal ! Das würde dieser NG sicher einen grossen Zulauf
bescheren ... ;-)
[...]
Jetzt hab' ich zuviel gesnippt ... Na, egal ! Meine (Sina's) Erfahrungen mit
Katzen sind recht dürftig. Sie weiss nur das diese sehr schnell sind - sehr
schnell weg ... und, dass man eine in die Enge getriebene, fauchende Katze
besser in Ruhe lässt, scheint sie zu spüren (Gott sei Dank) Eine Katze
verteidigt sicher ihre Kinder und ihre Beute - aber ihr Revier ? Das scheint
mir eine "Erfindung" der Hauskatzen zu sein ... Von Revierstreitigkeiten
zwischen Wolf und Wildkatze hab' ich noch nichts gehört !? Voriges Jahr hatte
ich die ehrenvolle Aufgabe, die Katze von Freunden, während ihres Urlaubes, zu
füttern. Jeden Morgen ging ich, auf meiner Runde mit Sina, dort vorbei.
Anweisungsgemäss sollten die Futterreste in den Müll, und der Napf gespült
werden. Angetrocknetes Katzenfutter in den Müll ? ... Nee - nicht, wenn Sina
dabei ist ... Also: Sina den Napf hinhalten und leeren lassen. Das gefiel der
Katze überhaupt nicht ! Sie kam über ca. 6m angeschossen, und ... bekam von Sina
eins zwischen die Augen ... da war sie ebenso schnell wieder weg, wie vorher
plötzlich da ... Hmmm !? So richtige Liebe kam zwischen den beiden nie auf
(dafür kamen sie wohl auch zu selten zusammen) Immerhin gelang es mir, Sina zum
Stillhalten zu überreden, sodass die Katze näher kam und sogar zwischen Sina's
Beinen hindurchlief, als diese im Weg stand. Aber, schnell bewegen durfte Sina
sich nicht - dann war sie wech - die Katz' ...
.. so vollkommen ohne Katzen ...
Gruss Otto & Sina
--
Familie Schramek: http://home.wtal.de/schramek
"drth" in Wuppertal: http://home.wtal.de/schramek/drth.htm
Sabine Schulz schrieb:
>
> "Ralph Küsters" <Ralph.K...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:8mps7c$g1e$16$1...@news.t-online.com...
> Dies hat nichts mit Prägung zu tun, sondern damit versuche ich, ein unerwünschtes
> Verhalten der Katze abzustellen. Die Revierverteidigung basiert bei der Katze
> genauso wie beim Hund auf Instinkten, dieses Verhalten kann ich zwar unterbinden
> (Tier einsperren), es zumindest bei der Katze aber kaum aberziehen.
Durch Prägung sprich Verknüpfung kann ich ein Tier auf gewünschte
Verhaltensweisen konditionieren
Betreibe bitte keine Erbsenzählerei
> Sicher, bloß soll ich "unangenehme Erlebnisse" provozieren, damit meine Katze
> zukünftig nicht mehr angreift?
Was spricht dagegen? sollte aber im Jugendalter passieren
> Meine Katzen wurden im übrigen schon oft von
> Hunden gehetzt und haben die Flucht ergriffen, trotzdem verteidigen sie nach wie
> vor ihr Revier gegen Eindringlingen
Wie jetzt so oder so ?
> Du machst mich nachdenklich. Wenn Dein Hund keine Katze töten könnte (so wie die
> meisten), wäre es dann notwendig, ihm das beizubringen?
Nach meiner Meinung stellt sich die Frage nicht wenn ein Tier nicht mit
anderen natürlichen Feinden "sozialisiert" wird, dann geschieht beiden
nichts
>
> Warum fragst Du das? Du riskierst eine wenig erfreuliche Antwort. Außerdem geht
> es hier nicht um meine Instinkte (die sind OT), sondern um die von Hunden und
> Katzen.
Mein Gott sollte ein Scherz sein der das Posting etwas auflockert
> > > Bei Katzen gibt es keine "Fehlprägung".
> >
> > Woher hast Du diese These sie widerspricht meinen Erfahrungen völlig
> > Auch würde sie die Grundbegriffe der Verhaltensforschung in Frage
> > stellen
>
> Möglicherweise verwechselst Du Prägung mit Erziehung. Ich kann der Katze
> natürlich gewisse Dinge abgewöhnen, aber ihr Instinktverhalten (z. B. Mäusejagd
> oder Brautschau) werde ich ihr nicht untersagen können. Eine Katze ist kein Hund,
> für sie gelten andere Voraussetzungen.
Ich denke das mit der Verwechslung ist Dein Problem :-)
> > Nicht ganz, nur wenn sich eine freilaufende Katze oder Hund auf
> > kritische Distanz nähert gehe ich auf Nummer sicher.
> Was ist denn eine "kritische Distanz"? Was macht Dein Hund, wenn Du "auf Nummer
> sicher" gehst? Greift er dann die freilaufende Katze bzw. den Hund an?
Wenn sich ein außer Kontrolle seines Herrn befindliches Tier unter
Mißbilligung meiner Hunde auf eine Entfernung von unter 1,50 nähert,
dabei ist es mir völlig wurscht ob es sich um einen Yorkie oder Pitbull
handelt, in der Regel hört die Konfrontation dann sofort auf, setzt das
andere Tier die Konfrontation fort sind unangenehme Folgen möglich.
Meine Hunde sind übrigens sehr verträglich, sie arbeiten häufig mit
völlig fremden Hunden zusammen, dabei kam es noch nie zu ernsthaften
Zwischenfällen. Ein anderes Beispiel in meinem Revier näherte sich ein
Rottweiler Mischling kläffend und sehr unfreundlich, ich machte meine
Hunde von der Leine nach ca.30 sec lag der Rottweiler auf dem Rücken
meine Hündin an seiner Kehle, der andere an der Schnauze, ich nahm meine
Hunde zurück der Rottweiler hat nachgebissen, habe meine Hunde sofort
wieder losgelassen, nach ca 15 Minuten (halten in Rückenlage) war der
Rottweiler erkennbar völlig erschöpft, ich nahm meine Hunde zurück,
leinte den Rottweiler an, tat ihn ins Auto und klammerte seine Wunden
fertig.
Sage mir wie hätte ich besser verhalten können ?
Gruß
Ralph
"Otto Schramek" <schr...@wtal.de> schrieb im Newsbeitrag
news:965855686....@news.kdt.de...
> >> Aber anscheinend gibt es halt verschiedene Instinkte, zumindest bei Dir.
>
> >Ich habe auch Instinkte, die wären an dieser Stelle aber OT ;-).
>
> Ach ? Erzähl doch mal ! Das würde dieser NG sicher einen grossen Zulauf
> bescheren ... ;-)
drth ist doch schon sehr gut besucht und wenn ich über meine Instinkte erzählen
würde, müßte ich ja einen F`up zu de.talk.liebesakt setzen ;-).
Viele Grüße
Sabine & Florian (der auch viel über Instinkte berichten könnte, daher nicht OT)
"Ralph Küsters" <Ralph.K...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:8msisk$b9u$10$1...@news.t-online.com...
> > Meine Katzen wurden im übrigen schon oft von Hunden gehetzt und haben
> > die Flucht ergriffen, trotzdem verteidigen sie nach wie
> > vor ihr Revier gegen Eindringlingen
>
> Wie jetzt so oder so ?
Also jetzt noch einmal klar und deutlich: meine vier Katzen sind mit meinem Hund
aufgewachsen und bestens mit ihm sozialisiert. Es besteht aber ein Unterschied
zwischen eigenem und fremdem Hund. Mein Hund würde den eigenen Katzen nie ein
Haar krümmen, jagt dafür schon sein Leben lang draußen fremde Katzen.
Wahrscheinlich hat mein Hund die Katzen geprägt und nicht ich ;-). Er verteidigt
sein Revier gegen Eindringlinge wie fremde Hunde oder Katzen, genauso machen es
meine Katzen auch.
> > Du machst mich nachdenklich. Wenn Dein Hund keine Katze töten könnte (so
> > wie die meisten), wäre es dann notwendig, ihm das beizubringen?
>
> Nach meiner Meinung stellt sich die Frage nicht wenn ein Tier nicht mit
> anderen natürlichen Feinden "sozialisiert" wird, dann geschieht beiden
> nichts
Du mußt unterscheiden zwischen Familienmitgliedern und fremden Tieren. Mein Rüde
würde draußen Kaninchen jagen, wenn er denn dürfte, meine zwei eigenen dagegen
sind voll akzeptiert. Für Katzen ist es lebenswichtig, daß sie unterscheiden
zwischen "eigenem" Hund = Freund und "fremdem" Hund = Feind.
> > Warum fragst Du das? Du riskierst eine wenig erfreuliche Antwort.
> > Außerdem geht es hier nicht um meine Instinkte (die sind OT),
> > sondern um die von Hunden und Katzen.
>
> Mein Gott
Es reicht schon, wenn Du mich mit "Sabine" anredest, alles andere wäre zu viel
der Ehre ;-).
> sollte ein Scherz sein der das Posting etwas auflockert
Wie wäre es denn dann mit einem Smiley gewesen?
Ich bin leider kein Hellseher :o).
> > Was ist denn eine "kritische Distanz"? Was macht Dein Hund, wenn Du
> > "auf Nummer sicher" gehst? Greift er dann die freilaufende Katze bzw.
> > den Hund an?
>
> Wenn sich ein außer Kontrolle seines Herrn befindliches Tier unter
> Mißbilligung meiner Hunde
Was meine Hunde mißbilligen oder nicht, interessiert nicht. Bei uns bestimme
immer noch ich, was zu missbilligen ist und was nicht.
> auf eine Entfernung von unter 1,50 nähert,
> dabei ist es mir völlig wurscht ob es sich um einen Yorkie oder Pitbull
> handelt, in der Regel hört die Konfrontation
Hast Du jedes Mal eine Konfrontation, wenn sich ein Tier Deinen Hunden mehr wie
1,50 m nähert?
> dann sofort auf, setzt das
> andere Tier die Konfrontation fort sind unangenehme Folgen möglich.
Eine Katze wird niemals Deine an der Leine befindlichen Hunde von sich aus
angreifen (außer sie befinden sich auf meinem Grundstück *grins*). Normalerweise
hetzt der Hund draußen die Katze, die sich meist durch Flucht entzieht, wenige
Exemplare (so eine Katze habe ich) bleiben manchmal sitzen und lassen es auf
einen direkten Kampf ankommen. Der normale Hund (so wie meiner) wird sich hüten,
auch nur in die Nähe einer derart kampfbereiten Katze zu kommen.
> Ein anderes Beispiel in meinem Revier
Dein Garten oder Dein Jagdrevier?
> näherte sich ein
> Rottweiler Mischling kläffend und sehr unfreundlich,
Hat er sich etwa erdreistet, zwei Hunde an der Leine direkt anzugreifen?
> ich machte meine Hunde von der Leine
Ach so, damit sie den Rotti-Mischling fertig machen konnten, oder?
>nach ca.30 sec lag der Rottweiler auf dem Rücken
Gefällt es Dir, wenn Deine Hunde zu zweit gegen einen siegen? Es gibt immer
wieder Menschen, die wollen ihren Hund siegen sehen. So was habe ich selbst
erlebt, als ein Rotti-Besitzer sein Tier auf meinen Rotti hetzte. Sein Hund
unterlag und bekam dafür dann noch Schläge und Schimpfe. Wie ist das bei Dir?
Aber bei zwei gegen einen ist die Gefahr ja sehr gering, daß Deine unterliegen.
> meine Hündin an seiner Kehle, der andere an der Schnauze, ich nahm meine
> Hunde zurück der Rottweiler hat nachgebissen,
Wie geht denn das? Du nimmst Deine Hunde also weg und der Rotti-Mix springt auf
und greift erneut an, oder wie soll ich das verstehen?
> habe meine Hunde sofort wieder losgelassen,
Wie sinnvoll, so kann man einen Kampf natürlich auch beenden.
> nach ca 15 Minuten (halten in Rückenlage) war der
> Rottweiler erkennbar völlig erschöpft, ich nahm meine Hunde zurück,
Wie lobenswert :o(
> leinte den Rottweiler an, tat ihn ins Auto und klammerte seine Wunden
> fertig.
Du bist ja ein wahrer Tierfreund :o(, hast für den Fall aller Fälle immer ein
Klammergerät im Auto, um fremde von Deinen Hunden verletzte Tiere zu klammern.
> Sage mir wie hätte ich besser verhalten können ?
Willst Du mich provozieren? Ich hatte selber jahrelang zwei Rüden, wenn es zu
einem Kampf kam, habe ich selbstverständlich einen davon abgerufen, damit
Chancengleichheit herrscht. Im übrigen war und bin ich immer bemüht, jede
Kampfhandlung zu vermeiden, daher hätte ich in Deinem Fall meine Hunde gar nicht
erst losgelassen und versucht, den Rotti-Mix zu verscheuchen. Wenn der Hund meine
an der Leine befindlichen Hunde trotzdem angreift, hätte ich höchstens einen von
der Leine gelassen, damit er sich wehren kann. Sobald der Kampf entschieden ist
(Rotti-Mix unterwirft sich) hätte ich meinen Hund_sofort_zurückgenommen.
Ein Wort noch: wenn ich als Rotti-Mix Besitzer dem ganzen beigewohnt hätte, dann
hättest Du am Schluß Deine eigenen Wunden klammern können.
Tschüss
Sabine
Sabine Schulz schrieb:
>
Hallo Sabine,
>
> "Ralph Küsters" <Ralph.K...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:8msisk$b9u$10$1...@news.t-online.com...
> Also jetzt noch einmal klar und deutlich: meine vier Katzen sind mit meinem Hund
> aufgewachsen und bestens mit ihm sozialisiert. Es besteht aber ein Unterschied
> zwischen eigenem und fremdem Hund. Mein Hund würde den eigenen Katzen nie ein
> Haar krümmen, jagt dafür schon sein Leben lang draußen fremde Katzen.
Also doch ein normaler Hund :-))
> > Nach meiner Meinung stellt sich die Frage nicht wenn ein Tier nicht mit
> > anderen natürlichen Feinden "sozialisiert" wird, dann geschieht beiden
> > nichts
>
> Du mußt unterscheiden zwischen Familienmitgliedern und fremden Tieren. Mein Rüde
> würde draußen Kaninchen jagen, wenn er denn dürfte, meine zwei eigenen dagegen
> sind voll akzeptiert. Für Katzen ist es lebenswichtig, daß sie unterscheiden
> zwischen "eigenem" Hund = Freund und "fremdem" Hund = Feind.
Dann sind wir einer Meinung
> Es reicht schon, wenn Du mich mit "Sabine" anredest, alles andere wäre zu viel
> der Ehre ;-).
Göttin Sabine ist o.k. ? :-))
>
> > > Was ist denn eine "kritische Distanz"? Was macht Dein Hund, wenn Du
> > > "auf Nummer sicher" gehst? Greift er dann die freilaufende Katze bzw.
> > > den Hund an?
> >
> > Wenn sich ein außer Kontrolle seines Herrn befindliches Tier unter
> > Mißbilligung meiner Hunde
>
> Was meine Hunde mißbilligen oder nicht, interessiert nicht. Bei uns bestimme
> immer noch ich, was zu missbilligen ist und was nicht.
Wenn Dich die Reaktionen deines Hundes nicht interessieren würden wärst
Du eine schlechte Führerin
Mich schon dann kann ich entsprechend reagieren
> Hast Du jedes Mal eine Konfrontation, wenn sich ein Tier Deinen Hunden mehr wie
> 1,50 m nähert?
Sicherlich wie würdest Du ein solches Ereignis bezeichnen ?
> > dann sofort auf, setzt das
> > andere Tier die Konfrontation fort sind unangenehme Folgen möglich.
>
> Eine Katze wird niemals Deine an der Leine befindlichen Hunde von sich aus
> angreifen (außer sie befinden sich auf meinem Grundstück *grins*). Normalerweise
> hetzt der Hund draußen die Katze, die sich meist durch Flucht entzieht, wenige
> Exemplare (so eine Katze habe ich) bleiben manchmal sitzen und lassen es auf
> einen direkten Kampf ankommen. Der normale Hund (so wie meiner) wird sich hüten,
> auch nur in die Nähe einer derart kampfbereiten Katze zu kommen.
Schon dagewesen ein für beide fremdes Revier
> > Ein anderes Beispiel in meinem Revier
>
> Dein Garten oder Dein Jagdrevier?
Das war im Jagdrevier
> > näherte sich ein
> > Rottweiler Mischling kläffend und sehr unfreundlich,
>
> Hat er sich etwa erdreistet, zwei Hunde an der Leine direkt anzugreifen?
Nach meiner Beurteilung ja
> > ich machte meine Hunde von der Leine
>
> Ach so, damit sie den Rotti-Mischling fertig machen konnten, oder?
Nein! Damit sie und ich nicht von ihm verletzt werden
> >nach ca.30 sec lag der Rottweiler auf dem Rücken
>
> Gefällt es Dir, wenn Deine Hunde zu zweit gegen einen siegen? Es gibt immer
> wieder Menschen, die wollen ihren Hund siegen sehen. So was habe ich selbst
> erlebt, als ein Rotti-Besitzer sein Tier auf meinen Rotti hetzte. Sein Hund
> unterlag und bekam dafür dann noch Schläge und Schimpfe. Wie ist das bei Dir?
> Aber bei zwei gegen einen ist die Gefahr ja sehr gering, daß Deine unterliegen.
Ich will meine Hunde nicht siegen sehen, ich möchte nur das sie nicht
verletzt werden
> > meine Hündin an seiner Kehle, der andere an der Schnauze, ich nahm meine
> > Hunde zurück der Rottweiler hat nachgebissen,
>
> Wie geht denn das? Du nimmst Deine Hunde also weg und der Rotti-Mix springt auf
> und greift erneut an, oder wie soll ich das verstehen?
Ich nahm erst den an der Schnauze weg, dann den an der Kehle, sofort hat
der Rottweiler nachgebissen.
> > habe meine Hunde sofort wieder losgelassen,
>
> Wie sinnvoll, so kann man einen Kampf natürlich auch beenden.
Die einfachste und IMHO auch beste Möglichkeit.
> > nach ca 15 Minuten (halten in Rückenlage) war der
> > Rottweiler erkennbar völlig erschöpft, ich nahm meine Hunde zurück,
>
> Wie lobenswert :o(
Was sonst hätte ich tun sollen ?
> > leinte den Rottweiler an, tat ihn ins Auto und klammerte seine Wunden
> > fertig.
>
> Du bist ja ein wahrer Tierfreund :o(
Der Meinung bin ich, ich tat alles um seine Gesundheit zu erhalten, denn
der Rottweiler war nicht schuldig sondern sein Führer!
>, hast für den Fall aller Fälle immer ein
> Klammergerät im Auto, um fremde von Deinen Hunden verletzte Tiere zu klammern.
Ich habe im Auto einen Notfallkasten damit ich bei Verletzungen meine
Hunde versorgen kann.
> > Sage mir wie hätte ich besser verhalten können ?
>
> Willst Du mich provozieren?
Eindeutig nein
> Ich hatte selber jahrelang zwei Rüden, wenn es zu
> einem Kampf kam, habe ich selbstverständlich einen davon abgerufen, damit
> Chancengleichheit herrscht.
Chancengleichheit ist mir wurscht, die Gesundheit meiner Hunde hat
Vorrang.
> Im übrigen war und bin ich immer bemüht, jede
> Kampfhandlung zu vermeiden,
Gleiches nehme ich für mich in Anspruch
> daher hätte ich in Deinem Fall meine Hunde gar nicht
> erst losgelassen und versucht, den Rotti-Mix zu verscheuchen.
Das Risiko war mir zu hoch, IHMO habe ich die geringste
erfolgversprechende Methode gewählt um den Angriff abzuwehren.
> Wenn der Hund meine
> an der Leine befindlichen Hunde trotzdem angreift, hätte ich höchstens einen von
> der Leine gelassen, damit er sich wehren kann.
Zwei bieten wohl die höhere Sicherheit, oder ?
> Sobald der Kampf entschieden ist
> (Rotti-Mix unterwirft sich) hätte ich meinen Hund_sofort_zurückgenommen.
Habe wie beschrieben erfolglos getan.
> Ein Wort noch: wenn ich als Rotti-Mix Besitzer dem ganzen beigewohnt hätte, dann
> hättest Du am Schluß Deine eigenen Wunden klammern können.
Ich bin davon überzeugt das es Dir nicht gelungen wäre
Gruß
Ralph