Fast haette ich mich dazu hinreissen lassen, Vega demnaechst
(aus praktischen Gruenden) doch chippen lassen, doch nachdem ich
*das* gelesen habe, ist mir wieder ganz anders geworden. :-(
Vor *solchen* Gefahren wie auf der u.g. Website (und was weiss ich,
was sonst noch alles passieren koennte!) warnen Hersteller und
Gesetzgeber naemlich nicht.
http://www.beepworld.de/members40/judithsyorkies/
(enter, dann auf "Aktuelles" gehen und unter "Transponderchip"
weiterlesen)
Natuerlich ist mir klar, dass Vega so etwas nicht passieren kann
(ist weder Kleinhund, noch Welpe, Wachstumsfugen sind zu und Fon-
tanellen ghat sie auch keine), aber ich frage mich, welche Risiken
und Gefahren durch einen Mikrochip noch alle nicht bedacht oder
unter den Teppich gekehrt wurden.
Viele Gruesse, Grazi
Ich habe nicht weiterlesen koennen und muss es mir spaeter nochmal
verinnerlichen. Grausam!
Der Gedanke an einen solchen Unfug laesst in mir wiedermal meinen
typischen Widerspruchsgeist aufkommen und vor TAs warnen!
Hier sollte man- wenn ich meine persoenlichen Erfahrungen hinzu addiere-
nur auftauchen, wenns wirklich nicht mehr anders geht.
--
--
www.plaetzchenwolf.de
***Client Trust NT4.0 uk***
--
Nun, der Chip ist ja fast so gross wie ein Yorkiewelpe *übertreib*
Dass der Chip völlig von alleine so schnell so weit wandert....
Vielleicht war auch der TA ein Grobmotoriker.....
Ich muss ehrlich gestehen: ich bin es gewohnt, mit Nadeln an
erwachsenen Menschen zu hantieren, muss ich es aber bei meinen
immerhin grossen Hunden machen, kommen mir die Stellen an
ihnen zum Reinpieksen schon ganz schön winzig vor.
Ein TA piekst alles, von der Maus bis zum Elefanten, einmal
ein Hauch zuviel Schwung und das war es dann.
Tragisch, aber ob es alleine nur am Chip lag?
Viele Grüsse
Karina
>Vor *solchen* Gefahren wie auf der u.g. Website (und was weiss ich,
>was sonst noch alles passieren koennte!) warnen Hersteller und
>Gesetzgeber naemlich nicht.
Alles was recht ist: Beim Besten willen kann ich mir nicht vorstellen,
wie ein korrekt im Halsmuskel implantierter Chip innerhalb weniger
Stunden durch die Fontanelle in's Hirn wandern kann, und dort auch
noch zu 2/3 "eindringen".
Das Ding muss in ein grosses, zum Hirn führendes Gefäss - eine Arterie
implantiert worden sein.
Damit lassen sich u.U. auch die Krampfanfälle erklären -
Durchblutungsstörungen.
Grüsse,
franz
Es kann auch der Rueckenmarkskanal getroffen worden sein!
>Es kann auch der Rueckenmarkskanal getroffen worden sein!
Logisch, der TA kann das Ding auch geradewegs in's Hirn gesetzt
haben... wenn er total besoffen war.
Grüsse,
franz
dieser Fall ist wirklich traurig.
On Sun, 31 Oct 2004 18:20:04 +0100, Graziella Pugliese wrote:
> [Transponderchip]
Tinka wurde im Alter von 2 Monaten problemlos vom Laien gechipt.
Dieser Chip ist leider nicht mehr auffindbar, auch nicht mittels abtasten
(so riesig wie der beschriebene, ist der Chip nicht), ich schaetze kaputt
gegangen.
Der kaputte Chip waere mit ISO Scannern sowieso nicht zu lesen gewesen,
also wurde Tinka letzte Woche nachgechipt - bisher problemlos. Wie gross
jetzt dieser Chip ist weiss ich nicht.
Sollte Tinka mal sowieso eine Narkose kriegen muessen, werden wir sie
(falls moeglich) auch gleich roentgen lassen. Ich wuesste naemlich schon
ganz gerne, wo sich der vermaledeite US-Chip nun eigentlich befindet,
kaputt oder auch nicht.
Bei der Geschwindigkeit mit der der Chip gewandert ist, wuerde ich auf
einen Fehler beim TA tippen. Ich halte das fuer eine einmalige Geschichte
und wuerde deswegen nicht Chips komplett ablehnen.
Allerdings habe ich mich schon immer gefragt, wieso in USA zwischen die
Schulterblaetter gechipt wird, in Europa aber die Tendenz Schulter-links
und Hals-links ist. Ich bin zwar kein TA, aber mir erscheint die
Wahrscheinlichkeit, dass der Chip dann doch noch wandert bevor er sich
verkapselt bei "seitlich" Schulter/Hals fuer hoeher als bei "oben drauf"
zwischen den Schulterblaettern. Da kann ich jetzt aber auch ganz verkehrt
liegen ;-).
Tschau
Marion
> Nun, der Chip ist ja fast so gross wie ein Yorkiewelpe *übertreib*
*Klein* ist so ein Chip jedenfalls nicht... auch wenn das Wortchen
"Mikro" davor diese Vorstellung hervorruft. Und dass ein Chip, der
einem Mastino eingepflanzt wird, im Vergleich zur Koerpermasse bei
einem Kleinhund mehr Gewebeschaden anrichtet, ist ja wohl auch klar.
Nur habe ich bisher noch *nie* von Herstellern, Tieraerzten & Co.
eine Warnung gelesen, dass eine derartige Kennzeichnung bei Klein-
hunden vielleicht nicht ganz so ungefaehrlich ist, wie gerne behaup-
tet wird. Ich denke da z.B. an Kais Ayla, die AFAIR ebenso wie ihre
Wurfgeschwister beim Chippen vor Schmerzen geschrien hat... und ich
mag nicht so recht daran glauben, dass solche Vorfaelle immer und
ueberall an der Inkompetenz eines TAs liegen.
> Dass der Chip völlig von alleine so schnell so weit wandert....
Von alleine selbstverstaendlich nicht...schliesslich hat so ein Teil
keinen Antriebsmotor. Aber...ein Welpe ist in der Regel relativ aktiv
bis hibbelig, was eine Wanderung des Chips beschleunigt. Dazu die
Krampfanfaelle...
Seltsamerweise findet man AFAIK auch nirgens einen Hinweis der Her-
steller darauf, dass ein Hund nach dem Chippen 2-3 Tage ruhig gehalten
werden sollte, *damit* der Chip nicht wandert bzw. nicht so *weit*
wandert. Solche Warnungen erhaelt man nur, wenn man an den richtigen
Stellen fragt und insistiert.
> Vielleicht war auch der TA ein Grobmotoriker.....
Glaube ich nicht...
> Ein TA piekst alles, von der Maus bis zum Elefanten, einmal
> ein Hauch zuviel Schwung und das war es dann.
> Tragisch, aber ob es alleine nur am Chip lag?
Wer weiss...
Wahrscheinlich war das wieder einmal nur wahnsinniges Pech. Ein
ungluecklicher Zufall. Aber immer wieder hoert man von Chip-Zwischen-
faellen... die Teile sind nicht so sicher, wie man uns Tierhalter
glauben lassen will... und es widerstrebt mir, meine Hunde als
Versuchskaninchen zu missbrauchen.
Viele Gruesse, Grazi
> Alles was recht ist: Beim Besten willen kann ich mir nicht vorstellen,
> wie ein korrekt im Halsmuskel implantierter Chip
Die Chips werden nicht in den Muskel implantiert, sondern lediglich
unter die Haut injiziert und sollen dort mit dem Unterhaut-Binde-
gewebe verwachsen bzw. eingekapselt werden.
> innerhalb weniger
> Stunden durch die Fontanelle in's Hirn wandern kann, und dort auch
> noch zu 2/3 "eindringen".
Es handelte sich nicht um wenige Stunden, sondern pi mal Daumen einen
ganzen Tag.
> Das Ding muss in ein grosses, zum Hirn führendes Gefäss - eine Arterie
> implantiert worden sein.
Und Du glaubst allen Ernstes, der TA haette das nicht bemerkt?
Gruesse, Grazi
> Sollte Tinka mal sowieso eine Narkose kriegen muessen, werden wir sie
> (falls moeglich) auch gleich roentgen lassen. Ich wuesste naemlich schon
> ganz gerne, wo sich der vermaledeite US-Chip nun eigentlich befindet,
> kaputt oder auch nicht.
Ich auch! Sag' dann bitte mal hier oder pm Bescheid.
> Bei der Geschwindigkeit mit der der Chip gewandert ist, wuerde ich auf
> einen Fehler beim TA tippen.
Who knows...
> Ich halte das fuer eine einmalige Geschichte
> und wuerde deswegen nicht Chips komplett ablehnen.
Tue ich nicht. Meine ablehnende Haltung gegen Mikrochips habe ich
schon seit Jahren...nicht umsonst ist keiner meiner Hund trotz
HVO und nun LHG gechippt. Solche Vorfaelle bestaetigen mich jedoch
in meiner Skepsis.
Gruesse, Grazi
Abgesehen davon dass ein TA fuer Kleinhunde dieses Risiko kennen muesste ... und
abgesehen davon dass dieses Risiko vielleicht 1:100.000 ist ... willst Du jetzt
Panik saehen nur wegen eines ungluecklichen Zufalls?
Erinnerst Du Dich vielleicht an Cernobyl?
Und ... was alles isst/trinkst Du heute nicht mehr?
--
Wuff
Le Bestioline (non puntate / nicht punktiert / no dots)
www.millenniumdogs.net
"Finché ti morde un lupo, pazienza. Quel che secca è quando ti morde una
pecora."
J.J.
|| Hallo NG!
||
|| Fast haette ich mich dazu hinreissen lassen, Vega demnaechst
|| (aus praktischen Gruenden) doch chippen lassen, doch nachdem ich
|| *das* gelesen habe, ist mir wieder ganz anders geworden. :-(
Also ... ich hab' dieses Jahr ca. ueber ein Dutzend Welpen und ein halbes
Dutzend erwachsene Hunde chippen lassen ... das alles von ASL-TAs (it
Gesundheitsbehoerde) die sich nicht viel um's Hundewohlergehen scheren und
wahrscheinlich auch nicht allzuviel Ahnung haben ... aber jede Menge Chips
einsetzen (bei uns ist das Pflicht).
Ergebnis: kein einziger Todesfall wegen Microchip (aber auch nicht wegen anderer
Ursachen); die Hunde -speziell die Welpen- allesamt (wie man hier so sagt)
hibbelig und kein einziger wurde ruhiggestellt; ueberhaupt keine post-chip
Stoerung.
Schlussfolgerung: entweder kapieren die deutschen TAs noch zuwenig von
Microchips (das glaube ich kaum) und sollten deswegen die Finger von lassen
(unwahrscheinlich), oder es gibt hypersensitive Hundebesitzer die aus jeder
Muecke einen Elefanten machen und Einzelfaelle als Wahrscheinlichkeit
aufbauschen und den Rest der Hundebesitzergemeinschaft verunsichern.
Ja, das gleiche Pech wie für die Kampfhunde! Einer dreht durch und alle
müssen leiden. Ich glaube nicht dass ich allen Gefahren aus dem Weg
gehen kann.
Kira wurde mit 6 Mon. gechippt. Mittlerweile ist sie 5 3/4 Jahre alt.
Ruhig war mein Hund noch nie. Der Chip (Durchmesser ca. 2 mm und etwa 1
cm lang) sitzt noch an der gleichen Stelle in die er gespritzt wurde.
Kira hat damals genauso reagiert wie bei der normalen Tolllwutimpfung,
nämlich gar nicht.
Immer wieder gibt es Ausnahmen und immer wieder werden sie
hochgepeitscht.
Gruss
Moni
Bonsai schrieb:
> und Hals-links ist. Ich bin zwar kein TA, aber mir erscheint die
> Wahrscheinlichkeit, dass der Chip dann doch noch wandert bevor er sich
> verkapselt bei "seitlich" Schulter/Hals fuer hoeher als bei "oben drauf"
> zwischen den Schulterblaettern. Da kann ich jetzt aber auch ganz verkehrt
> liegen ;-).
Basst scho. Einstein wurde vor ca. drei Jahren seitlich oben gechipt,
beim letzten Scannen vor gut einem Jahr war das Ding links unten am
Hals; zumindest sprach das Lesegerät dort an. Strecke ca. 6 - 10 cm.
lc#
[Chipunfall]
Hallo!
Was mich ein wenig stört, ist der folgende Satz:
<zitat>
Der Chip hat eine Länge von genau 1,38 cm (laut Herstellerangaben !!!)
und ist im Durchmesser bestimmt 3mm dick
</zitat>
Was für ein Monster hat der TA da eingesetzt??
Als wir damals unsere Dicke gechippt haben, hat uns der TA ein Muster
gezeigt. Und das Ding war mit Sicherheit keine 1,38 cm lang. Folgende
Bilder habe ich beim schnell-googlen gefunden:
http://www.peze.net/somollis/images/back/chip1.jpg
http://dog.top-info.ch/dog/blackboard/datamars.gif
Diese zeigen so ziemlich die Grösse, die der Chip von Jenny hat. Zwar
erwähnte der TA die Möglichkeit, das der Chip zu wandern anfängt,
allerdings sei ihm das in seiner Karriere genau einmal vorgekommen.
Gruss,
Nils
--
www.hochheide.net hochheide|hunde|hippos
So ist es wohl. Man muss ja nicht jeden Unfug mitmachen- oder?!
Meine beiden Hunde wurden vorige Woche hier zuhause von einer
befreundeten Tierärztin gechipt, keiner der beiden hat es auch nur
gemerkt! Die Dicke von 3mm kann nicht sein, ich hab die Spritze gesehen,
da gingen kaum 2mm durch.
Gruß, Monika
--
Monika Schleidt
Mon...@schleidt.org
www.schleidt.org/mskeramik
(If you wish to send me a mail, please leave out the number after my name!)
> Ja, das gleiche Pech wie für die Kampfhunde! Einer dreht durch und alle
> müssen leiden.
Dein Vergleich hinkt ganz gewaltig!
> Ich glaube nicht dass ich allen Gefahren aus dem Weg
> gehen kann.
Natuerlich nicht. Aber ich moechte z.B. fuer mich persoenlich
die Vor- und Nachteile abwaegen duerfen, wozu auch die Abwaegung
evtl. gesundheitlicher Risiken gehoert, welche jedoch brav ver-
schwiegen werden, um dann zu entscheiden, ob ich etwas machen
lasse oder nicht. Der Gesetzgeber aber will uns Hundehalter
entmuendigen... wir Chipgegner sollen Dinge tun, wider unserer
Vernunft.
> Kira wurde mit 6 Mon. gechippt. Mittlerweile ist sie 5 3/4 Jahre alt.
> Ruhig war mein Hund noch nie. Der Chip (Durchmesser ca. 2 mm und etwa 1
> cm lang) sitzt noch an der gleichen Stelle in die er gespritzt wurde.
Schoen.
> Immer wieder gibt es Ausnahmen und immer wieder werden sie
> hochgepeitscht.
Was wird bitte sehr hochgepeitscht? Hast Du in den Medien jemals
von Chipvorfaellen gelesen oder gar einen TV-Bericht gesehen?
Selbst der Artikel der ital. TAs bzgl. des Verdachts, dass Chips
Liposarkome ausloesen, ist der Oeffentlichkeit nicht zugaenglich.
Gruss, Grazi
> <zitat>
> Der Chip hat eine Länge von genau 1,38 cm (laut Herstellerangaben !!!)
> und ist im Durchmesser bestimmt 3mm dick
> </zitat>
> Was für ein Monster hat der TA da eingesetzt??
Kein Monster. Einen ganz normalen Chip.
Die Virbac-Chips sind jedenfalls fast so gross wie angegeben:
http://www.virbac.de/tierhalter/hobbytiere/kennz-hunde.asp
"Technische Daten
Grösse: 13,2 mm x 2 mm"
Ich weiss nicht, welcher Chip bei dem Yorkshire eingepflanzt wurde.
> Als wir damals unsere Dicke gechippt haben, hat uns der TA ein Muster
> gezeigt. Und das Ding war mit Sicherheit keine 1,38 cm lang.
Die Erinnerung treibt manchmal seltsame Spielchen...
> Folgende
> Bilder habe ich beim schnell-googlen gefunden:
> http://www.peze.net/somollis/images/back/chip1.jpg
Keine Groessenangabe.
> http://dog.top-info.ch/dog/blackboard/datamars.gif
Auch hier keine Groessenangabe, aber zumindest sieht man, dass so
ein Chip definitv groesser ist als das so gerne zum Vergleich
herangezogene Reiskorn.
> Diese zeigen so ziemlich die Grösse, die der Chip von Jenny hat. Zwar
> erwähnte der TA die Möglichkeit, das der Chip zu wandern anfängt,
> allerdings sei ihm das in seiner Karriere genau einmal vorgekommen.
Unsere TA haben bisher auch noch keinen gewanderten Chip bemerkt.
Allerdings kontrollieren sie auch nicht standardmaessig bei jedem
TA-Besuch den Sitz der Chips. Leute, die oefter damit zu tun haben
(TH-Mitarbeiter, Amts-TAs, Wesenstester), werden wohl eher aussage-
kraeftige Erfahrungswerte haben.
Gruss, Grazi
>Unsere TA haben bisher auch noch keinen gewanderten Chip bemerkt.
>Allerdings kontrollieren sie auch nicht standardmaessig bei jedem
>TA-Besuch den Sitz der Chips. Leute, die oefter damit zu tun haben
>(TH-Mitarbeiter, Amts-TAs, Wesenstester), werden wohl eher aussage-
>kraeftige Erfahrungswerte haben.
Davon ausgehend, dass meine TÄ mit meinem Hund wohl keine Ausnahme
machen wird - sie kontrolliert bei jedem Besuch den Sitz des Chip,
obwohl dieser jetzt (nach mehr als 4 Jahren) wohl nicht mehr wandern
dürfte.
Wandernde Chips stellen für sie ein "Problem" im "Promille-Bereich"
dar.
Einerseits kann ich Deine Bedenken nachvollziehen, andererseits ist
mir die "Sicherheit" meines Hundes dieses relativ kleine Risiko wert.
Der Gedanke, z.B. nach einen Autounfall einen, in Panik weggelaufenen
Hund nicht mehr wiederzubekommen, wiegt für mich erheblich schwerer.
Ein weiterer Punkt: Es gibt genügend Menschen, die auch ganz gerne mal
mit ihrem Hund im Ausland Urlaub machen. Wie sollen die das mit dem
neuen Heimtierpass machen, wenn Hund nicht gechippt ist? Tätowierung?
Siehste, und da bin ich z.B. Tatoo-Gegner. Das Chippen benötigt weder
eine Sedierung noch eine Narkose. Tätowierung ohne Narkose? Na, danke.
Kürzlich, in einer Sendung auf Radio Berg "Bürgerradio" vom
Tierschutzverein Rhein-Berg (?): Von Tätowierung wurde abgeraten und
zum Chip geraten. Sind die Tierschützer alle verantwortungslos und
gehen Risiken zum Schaden der Hunde ein? Ich glaub's nicht.
Risiken minimieren ist schön und gut, aber wenn Du das ernsthaft
durchziehen wolltest, dürftest Du keinerlei Medikamente mehr selbst
nehmen oder den Hunden geben. Keine Operationen, keine Narkosen. Keine
Fahrten mit dem Auto. Keine Hundebegegnungen.
Ich weiss, das ist überzogen, aber, um dem Ganzen noch eins drauf zu
setzen - hast Du schon mal bewusst beim Einsteigen ins Auto eine
Risikoabwägung gemacht? Auch im Hinblick auf den mitfahrenden Hund?
Grüßle
Inge
--
Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm
gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.
[Ernst R. Hauschka]
Für mich nicht! Einer bekommt Panik und versucht die anderen
anzustecken.
>Natuerlich nicht. Aber ich moechte z.B. fuer mich persoenlich
>die Vor- und Nachteile abwaegen duerfen, wozu auch die Abwaegung
>evtl. gesundheitlicher Risiken gehoert, welche jedoch brav ver-
>schwiegen werden, um dann zu entscheiden, ob ich etwas machen
>lasse oder nicht. Der Gesetzgeber aber will uns Hundehalter
>entmuendigen... wir Chipgegner sollen Dinge tun, wider unserer
>Vernunft.
Für mich stand es fest dass ich meinen Hund durch einen Chip schützen
kann. Somit war die Sache für mich klar. Eine Gefahr für den Hund sehe
ich nicht. Gesundheitliche Risiken sehen für mich anderst aus.
>Was wird bitte sehr hochgepeitscht? Hast Du in den Medien jemals
>von Chipvorfaellen gelesen oder gar einen TV-Bericht gesehen?
>Selbst der Artikel der ital. TAs bzgl. des Verdachts, dass Chips
>Liposarkome ausloesen, ist der Oeffentlichkeit nicht zugaenglich.
Ich habe in den Medien schon so viel gelesen, je nachdem wie auch die
Stimmung der Menschen zu einer bestimmten Sache ist. Darauf gebe ich
nichts. Wer hat den das Thema "Kampfhund" so aufgepeitscht? Das waren
doch die Medien! Es kommt halt immer auf das Thema an und ob man es für
sich positiv verwenden kann.
Gruss
Moni
> Siehste, und da bin ich z.B. Tatoo-Gegner. Das Chippen benötigt weder
> eine Sedierung noch eine Narkose. Tätowierung ohne Narkose? Na, danke.
vor allem kannjeder täto werkzeug ohne weiteres kriegen, was er tätowiert
ist ihm überlassen, keine norm, keine registrierung und je nach hautfarbe
nicht sichtbar. ich denke es gibt mehr unfälle durchs tätowieren als durch
chippen
vielleicht liegts auch amtierarzt ob und warum der chip wandert ( bei 2
unserer hunde ist der chip geandert: gleicher tierazt...), vieleicht kann
der hersteller auch noch was tun das die chips nicht wandern, keine ahnung.
chips werden meins wissens seit vielen jahren nict nur bei hunden verwendet,
weis einer wie die todesstatistik aussieht?
>
> Kürzlich, in einer Sendung auf Radio Berg "Bürgerradio" vom
> Tierschutzverein Rhein-Berg (?): Von Tätowierung wurde abgeraten und
> zum Chip geraten.
mit recht! wie haben seinerzeit nur deswegen den chip gesezt weil wir
unseren hund im ernstfall wiederbekommen wollten, falls er mal wegläuft,
auch aus dem ausland (hier gibts noch 2 weitere staaten in der nähe...)
steffen
--
Grüße aus der Eifel
(email: nichts rauskürzen)
>>> Ja, das gleiche Pech wie für die Kampfhunde! Einer dreht durch und alle
>>> müssen leiden.
>>Dein Vergleich hinkt ganz gewaltig!
> Für mich nicht! Einer bekommt Panik und versucht die anderen
> anzustecken.
Wer macht hier Panik? Wer moechte andere anstecken?
Hast Du meine Postings ueberhaupt verstanden?
> Für mich stand es fest dass ich meinen Hund durch einen Chip schützen
> kann.
Wovor?
Und waren all die Generationen von Hunden, die lebten, *bevor* es
Chips gab, so furchtbar gefaehrdet?
> Eine Gefahr für den Hund sehe
> ich nicht. Gesundheitliche Risiken sehen für mich anderst aus.
Du hast fuer Dich eine Kosten/Nutzen-Rechnung gemacht und Dich *pro*
Chip entschieden. Andere Leute legen ihre Wertigkeiten anders und
wuerden liebend gerne darauf verzichten, sollen aber dazu gezwungen
werden. Ist das o.k.?
>>Was wird bitte sehr hochgepeitscht? Hast Du in den Medien jemals
>>von Chipvorfaellen gelesen oder gar einen TV-Bericht gesehen?
> Ich habe in den Medien schon so viel gelesen, je nachdem wie auch die
> Stimmung der Menschen zu einer bestimmten Sache ist.
Zum Thema Mikrochip und siene Risiken aber bestimmt noch nicht.
> Es kommt halt immer auf das Thema an und ob man es für
> sich positiv verwenden kann.
Ja, und genau deshalb hoert man von offizieller Seite immer nur,
wie wichtig und gefahrlos so ein Chip ist.
Gruss, Grazi
> Davon ausgehend, dass meine TÄ mit meinem Hund wohl keine Ausnahme
> machen wird - sie kontrolliert bei jedem Besuch den Sitz des Chip,
@all: Koennen diese Erfahrung andere NG'ler bestaetigen?
Mir ist diese Praxis vollkommen neu...mag aber auch daran liegen,
dass es bei meinen Hunden nichts zu ueberpruefen gibt.
> Wandernde Chips stellen für sie ein "Problem" im "Promille-Bereich"
> dar.
Sieht meine TA, der ich vollkommen vertraue, ebenfalls so.
Nur... auf jedem Beipackzettel eines Medikaments werden noch so
unwahrscheinliche unerwuenschte Wirkungen verzeichnet, selbst wenn
sich der Prozentsatz ihres Auftretens im einstelligen Bereich bewegt.
Vor jeder OP wird man ueber Narkoserisiken, Infektionsrisiken & Co.
aufgeklaert. Mikrochips und deren Implantation werden jedoch schoen-
geredet...
> Einerseits kann ich Deine Bedenken nachvollziehen, andererseits ist
> mir die "Sicherheit" meines Hundes dieses relativ kleine Risiko wert.
Die *vermeintliche* Sicherheit.
> Der Gedanke, z.B. nach einen Autounfall einen, in Panik weggelaufenen
> Hund nicht mehr wiederzubekommen, wiegt für mich erheblich schwerer.
Selbst in diesem Fall hast Du keine Garantie, den Hund wiederzubekommen
...je nachdem wo er landet, wird der Chip nicht ueberprueft und Nala
nicht zu Dir zurueckgefuehrt.
> Ein weiterer Punkt: Es gibt genügend Menschen, die auch ganz gerne mal
> mit ihrem Hund im Ausland Urlaub machen. Wie sollen die das mit dem
> neuen Heimtierpass machen, wenn Hund nicht gechippt ist? Tätowierung?
Was soll die provokante Frage? Du kennst meine Einstellung dazu: nur
weil *ich* mich taetowieren lasse, heisst das noch lange nicht, dass
meine Hunde derart gekennzeichnet werden oder ich dies gutheisse.
Zum Thema Urlaub: ob, wie oft und wohin man in Urlaub faehrt, ist
jedermann selber ueberlassen.
> Siehste, und da bin ich z.B. Tatoo-Gegner. Das Chippen benötigt weder
> eine Sedierung noch eine Narkose. Tätowierung ohne Narkose? Na, danke.
Sehe ich anders. Ich wuerde einen Hund ohne Narkose nicht chippen
lassen. Niemand kann mir erzaehlen, dass es nicht weh tut, ein Teil
von der Groesse eines Virbac-Chips unter die Haut gespritzt zu
bekommen. Das faellt fuer mich unter das Zufuegen unnoetiger Schmerzen.
> Kürzlich, in einer Sendung auf Radio Berg "Bürgerradio" vom
> Tierschutzverein Rhein-Berg (?): Von Tätowierung wurde abgeraten und
> zum Chip geraten. Sind die Tierschützer alle verantwortungslos und
> gehen Risiken zum Schaden der Hunde ein? Ich glaub's nicht.
*Die* Tierschuetzer schlechthin, die immer und jederzeit das Beste fuer
die Tiere im Sinn haben, gibt es nicht. Was so manches mal unter dem
Deckmantel des Tierschutzes geschieht, laesst mich erschauern.
Davon einmal abgesehen: nicht der Tierschutz ist fuer meine Hunde
zustanedig und verantwortlich, sondern *ich*. Und ich moechte *selber*
bestimmen duerfen, was ich fuer den Schutz meiner Hunde fuer noetig
erachte.
> Risiken minimieren ist schön und gut, aber wenn Du das ernsthaft
> durchziehen wolltest, dürftest Du keinerlei Medikamente mehr selbst
> nehmen oder den Hunden geben. Keine Operationen, keine Narkosen. Keine
> Fahrten mit dem Auto. Keine Hundebegegnungen.
Hallo? Ich moechte Risiken *minimieren* und nicht komplett ausschliessen.
Dein Gedankenkonstrukt ist also "leicht" uebertrieben.
> Ich weiss, das ist überzogen, aber, um dem Ganzen noch eins drauf zu
> setzen - hast Du schon mal bewusst beim Einsteigen ins Auto eine
> Risikoabwägung gemacht? Auch im Hinblick auf den mitfahrenden Hund?
Selbstverstaendlich habe ich das. Oder warum glaubst Du, bin ich erst
2 Monate post-OP wieder hinter's Steuer gestiegen oder lasse bei be-
stimmten Witterungsverhaeltnissen das Auto stehen?
Gruesse, Grazi
Bei der dicken Nadel würde ich auch schreien, das hat aber nichts
mit weitergehenden Wanderungen zu tun.
> Seltsamerweise findet man AFAIK auch nirgens einen Hinweis der Her-
> steller darauf, dass ein Hund nach dem Chippen 2-3 Tage ruhig gehalten
> werden sollte, *damit* der Chip nicht wandert bzw. nicht so *weit*
> wandert. Solche Warnungen erhaelt man nur, wenn man an den richtigen
> Stellen fragt und insistiert.
Das ist wirklich ein Manko.
Einserseits sagt es einem der gesunde Menschenverstand, aber
Hinweise darauf solten wirklich erfolgen.
> Wahrscheinlich war das wieder einmal nur wahnsinniges Pech. Ein
> ungluecklicher Zufall. Aber immer wieder hoert man von Chip-Zwischen-
> faellen... die Teile sind nicht so sicher, wie man uns Tierhalter
> glauben lassen will... und es widerstrebt mir, meine Hunde als
> Versuchskaninchen zu missbrauchen.
Da bräuchte man mal Zahlen.
Wieviele Hunde in D oder sonstwo werden jährlich gechippt und
bei wievielen kommt es zu Komplikationen.
Nur mal so lesen, dass es da ein Problem gab ohne überhaupt eine
Relation zu haben, bringt einen nicht viel weiter.
Viele Grüsse
Karina
Für mich Du! Och, ich bin des Lesens kund und versteh sogar den Sinn
der Worte. Deshalb darf ich sogar schon am PC schreiben.
>Wovor?
Vor dem Abhanden kommen!
>Und waren all die Generationen von Hunden, die lebten, *bevor* es
>Chips gab, so furchtbar gefaehrdet?
Gefährdet? sind die Hunde jetzt mehr wie früher!
>Du hast fuer Dich eine Kosten/Nutzen-Rechnung gemacht und Dich *pro*
>Chip entschieden. Andere Leute legen ihre Wertigkeiten anders und
>wuerden liebend gerne darauf verzichten, sollen aber dazu gezwungen
>werden. Ist das o.k.?
Als Nutzen Kosten Rechnung würde ich es nicht bezeichnen. Preiswerter
wäre ohne Chip gewesen. Für ein EU weites System finde ich das Chippen
nicht schlecht. Irgendwann muss auch mal ein Anfang gemacht werden.
Wenn es in den Köpfen der Menschen mal drin ist dass Hunde gechipt sind
kann man vielleicht irgendwann auch mal den unerlaubten Handel
(abgeschnittene Ohren oder Schwanz) unterbinden. Bei einem gechipten
Hund könnte man den Ursprung finden.
>Zum Thema Mikrochip und siene Risiken aber bestimmt noch nicht.
Für mich steht das im Gleichen Verhältnis wie das Risiko über die
Strasse zu gehen.
>Ja, und genau deshalb hoert man von offizieller Seite immer nur,
>wie wichtig und gefahrlos so ein Chip ist.
Willst du, wenn einmal eine OP schief geht sie auch gleich verbieten?
Manchmal muss man einfach bereit sein Risiken einzugehen. Man kann
sogar auch dabei gewinnen! Kira ist der Beste beweis dafür!
Gruss
Moni
... wir Chipgegner sollen Dinge tun, wider unserer Vernunft.
genau das ist die Wurzel des Übels. Wärst du kein bekennender
Chip-Gegner würde ich mir *vielleicht* Gedanken machen, aber so ...
Bis denne
Karlotto
>Inge Schneider <dr...@nurfuerspam.de> writes:
>
>> Davon ausgehend, dass meine TÄ mit meinem Hund wohl keine Ausnahme
>> machen wird - sie kontrolliert bei jedem Besuch den Sitz des Chip,
>
>@all: Koennen diese Erfahrung andere NG'ler bestaetigen?
Ich sprach nicht für andere NG'ler, sondern nur für diese eine
TA-Praxis.
>Mir ist diese Praxis vollkommen neu...mag aber auch daran liegen,
>dass es bei meinen Hunden nichts zu ueberpruefen gibt.
Das ist völlig natürlich. Mich interessiert im allgemeinen auch
nichts, was meinen Hund oder mich nicht tangiert.
>> Wandernde Chips stellen für sie ein "Problem" im "Promille-Bereich"
>> dar.
>
>Sieht meine TA, der ich vollkommen vertraue, ebenfalls so.
Dann ist das Vertrauen nicht so ganz vollkommen, oder?
>Nur... auf jedem Beipackzettel eines Medikaments werden noch so
>unwahrscheinliche unerwuenschte Wirkungen verzeichnet, selbst wenn
>sich der Prozentsatz ihres Auftretens im einstelligen Bereich bewegt.
>Vor jeder OP wird man ueber Narkoserisiken, Infektionsrisiken & Co.
>aufgeklaert. Mikrochips und deren Implantation werden jedoch schoen-
>geredet...
Von "Schönreden" habe ich vor dem Chippen nichts bemerkt. Ich wurde
von meiner damaligen TÄ aufgeklärt, dass der Chip evtl. wandern könne.
Über Langzeitfolgen beim Hund könne noch keine Aussage gemacht werden
(das war im Jahr 2000), aber sobald der Chip eingewachsen sei, könne
man irgendwelche Nachteile mit hoher Wahrscheinlichkeit (von 100% war
nie die Rede) ausschließen.
>> Einerseits kann ich Deine Bedenken nachvollziehen, andererseits ist
>> mir die "Sicherheit" meines Hundes dieses relativ kleine Risiko wert.
>
>Die *vermeintliche* Sicherheit.
Sicherheit ist immer relativ. Es gibt keine 100%ige. Deshalb auch die
""
>> Der Gedanke, z.B. nach einen Autounfall einen, in Panik weggelaufenen
>> Hund nicht mehr wiederzubekommen, wiegt für mich erheblich schwerer.
>
>Selbst in diesem Fall hast Du keine Garantie, den Hund wiederzubekommen
>...je nachdem wo er landet, wird der Chip nicht ueberprueft und Nala
>nicht zu Dir zurueckgefuehrt.
Die Wahrscheinlichkeit, dass ich sie zurückbekomme ist aber erheblich
größer, als ohne Registrierung des Chip.
>> Ein weiterer Punkt: Es gibt genügend Menschen, die auch ganz gerne mal
>> mit ihrem Hund im Ausland Urlaub machen. Wie sollen die das mit dem
>> neuen Heimtierpass machen, wenn Hund nicht gechippt ist? Tätowierung?
>
>Was soll die provokante Frage? Du kennst meine Einstellung dazu: nur
>weil *ich* mich taetowieren lasse, heisst das noch lange nicht, dass
>meine Hunde derart gekennzeichnet werden oder ich dies gutheisse.
Wenn Du glaubst, ich spiele darauf an, irrst Du Dich ganz gewaltig,
denn das ist immer noch Deine Entscheidung.
Ich habe nur auf die Alternativlösung Tätowierung hingewiesen, die ich
nun nicht für gut heisse.
Und wenn Du meinst, diese Frage sei provokativ, solltest Du erst mal
wieder etwas runterkühlen. Ich will Dir nix.
>Zum Thema Urlaub: ob, wie oft und wohin man in Urlaub faehrt, ist
>jedermann selber ueberlassen.
Stimmt und dieses sei auch jedem unbenommen. Aber ab sofort ist das
"wohin" eben nicht mehr nach eigenem Gutdünken möglich, wenn der
Heimtierpass nicht vorliegt. Ich habe das Ding zwar noch nicht in
natura gesehen, aber so weit ich weiss, muss da entweder die Täto-Nr.
oder die Chip-Nr. angegeben sein.
>> Siehste, und da bin ich z.B. Tatoo-Gegner. Das Chippen benötigt weder
>> eine Sedierung noch eine Narkose. Tätowierung ohne Narkose? Na, danke.
>
>Sehe ich anders. Ich wuerde einen Hund ohne Narkose nicht chippen
>lassen.
Wenn ein TA für diese Injektion (denn etwas anderes ist das Chippen
nicht) das höhere Narkoserisiko eingeht - wäre kein TA für mich.
>Niemand kann mir erzaehlen, dass es nicht weh tut, ein Teil
>von der Groesse eines Virbac-Chips unter die Haut gespritzt zu
>bekommen. Das faellt fuer mich unter das Zufuegen unnoetiger Schmerzen.
Nala ist ein Weichei und hat nicht einmal gezuckt, als die den Chip
unter die Haut gespritzt bekam. Bei der Akupunktur (Du kennst
sicherlich das Größenverhältnis der Injektionsnadel zur
Akupunkturnadel) hat sie sich angestellt, als würde sie im Sterben
liegen.
>> Kürzlich, in einer Sendung auf Radio Berg "Bürgerradio" vom
>> Tierschutzverein Rhein-Berg (?): Von Tätowierung wurde abgeraten und
>> zum Chip geraten. Sind die Tierschützer alle verantwortungslos und
>> gehen Risiken zum Schaden der Hunde ein? Ich glaub's nicht.
>
>*Die* Tierschuetzer schlechthin, die immer und jederzeit das Beste fuer
>die Tiere im Sinn haben, gibt es nicht. Was so manches mal unter dem
>Deckmantel des Tierschutzes geschieht, laesst mich erschauern.
"Die Tierschützer" - damit meinte ich die TH-Leute.
>Davon einmal abgesehen: nicht der Tierschutz ist fuer meine Hunde
>zustanedig und verantwortlich, sondern *ich*. Und ich moechte *selber*
>bestimmen duerfen, was ich fuer den Schutz meiner Hunde fuer noetig
>erachte.
Das hast Du ja auch bisher und das will Dir auch niemand nehmen. Aber
Du solltest das gleiche Recht auch den anderen Hundehaltern zugestehen
und sie nicht unterschwellig der Tierquälerei bezichtigen - tut mir
leid, aber so kommt das von Dir rüber.
|Das faellt fuer mich unter das Zufuegen unnoetiger Schmerzen.
Wenn Dir alle möglichen Leute hier erzählen, dass ihre Hunde nicht auf
die Injektion reagiert haben - warum glaubst Du diesen Leuten nicht.
Die kennen ihre Hunde doch. Oder meinst Du, die Lügen hier die Balken
krumm, nur um Dir eins auszuwischen?
>> Risiken minimieren ist schön und gut, aber wenn Du das ernsthaft
>> durchziehen wolltest, dürftest Du keinerlei Medikamente mehr selbst
>> nehmen oder den Hunden geben. Keine Operationen, keine Narkosen. Keine
>> Fahrten mit dem Auto. Keine Hundebegegnungen.
>
>Hallo? Ich moechte Risiken *minimieren* und nicht komplett ausschliessen.
>Dein Gedankenkonstrukt ist also "leicht" uebertrieben.
Siehe meinen nächsten Satz: "Ich weiss, das ist überzogen". -
Überlesen?
>> Ich weiss, das ist überzogen, aber, um dem Ganzen noch eins drauf zu
>> setzen - hast Du schon mal bewusst beim Einsteigen ins Auto eine
>> Risikoabwägung gemacht? Auch im Hinblick auf den mitfahrenden Hund?
>
>Selbstverstaendlich habe ich das. Oder warum glaubst Du, bin ich erst
>2 Monate post-OP wieder hinter's Steuer gestiegen oder lasse bei be-
>stimmten Witterungsverhaeltnissen das Auto stehen?
Warum nur bei bestimmten Witterungsverhältnissen? Der Unfall, der ein
Menschenleben gekostet hat, einen Tanklastzug zur Explosion brachte
und eine Brücke schwer beschädigte, passierte auf trockener Straße bei
guten Sichtverhältnissen.
Bei der Risikoabwägung musst Du immer mitrechnen, dass andere Fehler
machen können, auf die Du keinen Einfluss hast.
_Jetzt_ provoziere ich wirklich und ich erwarte auch nicht, dass Du
darauf eingehst. ;-)
> Bei der dicken Nadel würde ich auch schreien, das hat aber nichts
> mit weitergehenden Wanderungen zu tun.
Habe ich auch nicht behauptet. :-)
Mich stoert an der Chipperei so einiges... zum einen der dahinter
stehende Zwang, zum anderen dass es Leute gibt, die steif und fest
behaupten, sie sei vollkommen schmerz- und risikofrei. *Ein* Risiko
ist z.B. die moegliche Wanderung, selbst wenn diese noch so gering
ausfaellt... selbst wenn diese Wanderung keinen gesundheitlichen
Schaden hervorruft. Merlin (oder war's doch Dojan?) stoert der
gewanderte Chip schliesslich auch nicht weiter.
> Das ist wirklich ein Manko.
> Einserseits sagt es einem der gesunde Menschenverstand, aber
> Hinweise darauf solten wirklich erfolgen.
Genau dies bemaengele ich an der Sache.
> Da bräuchte man mal Zahlen.
> Wieviele Hunde in D oder sonstwo werden jährlich gechippt und
> bei wievielen kommt es zu Komplikationen.
> Nur mal so lesen, dass es da ein Problem gab ohne überhaupt eine
> Relation zu haben, bringt einen nicht viel weiter.
Natuerlich nicht. Aber es bringt genauso wenig, solche Vorfaelle
totzuschweigen und den Kopf in den Sand zu stecken, so a la: "Das
Risiko ist so verschwindend gering, dass es quasi nicht-existent
ist". Wenn der eigene Hund dann doch mal betroffen ist, ist das
Geschrei gross, weil das ja eigentlich gar nicht haette geschehen
*duerfen*.
Ich bin fuer Aufklaerung. Wenn gewisse Personen das als Panikmache
bezeichnen, so ist das deren Problem.
Viele Gruesse, Grazi
> genau das ist die Wurzel des Übels. Wärst du kein bekennender
> Chip-Gegner würde ich mir *vielleicht* Gedanken machen, aber so ...
Jeder andere duerfte so etwas also posten und Du wuerdest es
ernst nehmen, so aber denkst Du Dir nur: "Die spinnt eh" ? :-)
Gruss, Grazi
>>Wer macht hier Panik? Wer moechte andere anstecken?
>>Hast Du meine Postings ueberhaupt verstanden?
> Für mich Du!
*lachend kopfschuettel*
> Och, ich bin des Lesens kund und versteh sogar den Sinn
> der Worte. Deshalb darf ich sogar schon am PC schreiben.
Herzlichen Glueckwunsch! :-)
>>Wovor?
> Vor dem Abhanden kommen!
Du schuetzt Deinen Hund vor dem Abhanden kommen, indem Du ihn
chippst? Wie genau funktioniert das?
Ist es nicht vielmehr so, dass *Du* dafuer sorgst, dass er Dir
nicht abhanden kommt, indem Du auf ihn acht gibst, ihn nur an
"sicheren" Orten ableinst, nicht unbeaufichtigt stromern laesst
etc.?
Der Chip greift nur fuer den Fall, *dass* Dir der Hund bereits
abhanden gekommen ist und man Dich -so der Hund bei Tasso gemeldet
ist und man Chip und damit Chipnr. findet- als Halterin ermitteln
kann.
>>Und waren all die Generationen von Hunden, die lebten, *bevor* es
>>Chips gab, so furchtbar gefaehrdet?
> Gefährdet? sind die Hunde jetzt mehr wie früher!
Vor einem Abhandenkommen? Wieso?
> Als Nutzen Kosten Rechnung würde ich es nicht bezeichnen. Preiswerter
> wäre ohne Chip gewesen.
Es geht nicht um die *finanziellen* Kosten.
> Wenn es in den Köpfen der Menschen mal drin ist dass Hunde gechipt sind
> kann man vielleicht irgendwann auch mal den unerlaubten Handel
> (abgeschnittene Ohren oder Schwanz) unterbinden. Bei einem gechipten
> Hund könnte man den Ursprung finden.
Du irrst. Wer so viel kriminelle Energie besitzt, einem Tier der-
artigen koerperlichen Schaden zuzufuegen, wird sicher nicht davor
zurueckschrecken, einen dicht unter der Haut sitzenden und spuerbaren
Chip herauszuschneiden.
> Willst du, wenn einmal eine OP schief geht sie auch gleich verbieten?
1. Moechte ich das Chippen nicht verbieten, sondern wuerde es
begruessen, wenn es jedem selber ueberlassen wuerde, ob er seinen
Hund derart kennzeichnen laesst oder nicht.
2. Hat das eine nichts mit dem anderen zu tun. Vor einer OP wird
man ausfuehrlich aufgeklaert und muss durch seine Unterschrift
bestaetigen, dass man die damit verbundenen Risiken kennt, versteht
und sich damit einverstanden erklaert, diese einzugehen. Tut man
das nicht, wird man nicht zur OP gezwungen.
> Manchmal muss man einfach bereit sein Risiken einzugehen. Man kann
> sogar auch dabei gewinnen! Kira ist der Beste beweis dafür!
Was genau beweist ihre Existenz? Oder sollte sie Dir bereits mal
abhanden gekommen und dank des Chips zu Dir zurueckgebracht worden
sein?
Gruss, Grazi
ich meine er hat ihn kontrolliert als er den Heimtierpas ausgestellt hat.
Kann allerdings auch sein, daß er die Daten vom Impfpass übernommen
hat. Ich werd den Chip jedenfalls beim nächsten al auslesen lassen.
bis denne
Karlotto
Das war das allererste was uns in USA gesagt wurde. Den Hund ein paar Tage
lang nach Moeglichkeit ruhig zu halten, um die Chance auf Wanderung zu
minimieren.
Die TA in DE hat da nichts dazu gesagt, aber vielleicht ging sie davon aus,
dass wir das bereits wissen, da es ja nicht Tinkas erster Chip ist.
Tschau
Marion
Werde ich sicher nicht fuer mich behalten koennen, wenn ich es denn weiss.
Aber wie angedeutet, _nur dafuer_ wird mein Hund nicht narkotisiert.
>> Ich halte das fuer eine einmalige Geschichte
>> und wuerde deswegen nicht Chips komplett ablehnen.
>
> Tue ich nicht. Meine ablehnende Haltung gegen Mikrochips habe ich
> schon seit Jahren...nicht umsonst ist keiner meiner Hund trotz
> HVO und nun LHG gechippt. Solche Vorfaelle bestaetigen mich jedoch
> in meiner Skepsis.
Da hast du aber schon einen extrem aussergewoehnlichen Fall rausgepickt.
Viel wahrscheinlicher ist doch, dass der Chip nur ein wenig auf
Wanderschaft geht (und das passiert nicht oft) und dabei jedoch keinen
Schaden anrichtet.
Dass mancher Hund auf diesen Fremdkoerper unter der Haut reagieren
_koennte_ halte ich fuer zumindest theoretisch moeglich. Eben halt fuer
genauso moeglich, dass manche Menschen auf irgend welche so tolle
vertraegliche Implantate dann doch gar nicht so vertraeglich reagieren.
Tattoos halte ich fuer weit schmerzvoller und angstrengender fuer den Hund
als einen Pieks und fertig. Ein Hund koennte uebrigens auch auf _diesen_
Fremdkoerper (die Farbe) in der Haut reagieren und noch gefaehrlicher ist
es, wenn ein TA, der ja fuer gewoehnlich kein erfahrener Taetowierer ist,
das Tattoo zu tief sticht (das kann sogar brandgefaehrlich werden). Sticht
er nicht tief genug, kann das Tatoo auch ziemlich schnell verblassen bzw.
stellenweise "ganz verschwinden" bis es nicht mehr zu entziffern ist.
Tinka bekam ihren ersten Chip mit 2 kg Koerpergewicht, ein Pieks, ohne
Geschrei, ohne Beruhigungsmittel, ohne Probleme.
Beim ersten Chip hatten wir keine Wahl. Jetzt beim zweiten habe ich mir das
schon ueberlegt. Es gab mehrere Gruende fuer den neuen Chip:
- S. oben, Tattoo = mehr Autsch und auch nicht bedenkenlos.
- Ich kann schon froh sein, wenn jemand auf Scanreichweite an meinen Hund
rankommt _ohne_ sie dabei festzuhalten. An ein Festhalten (ihr groesster
Horror bei Fremden) zum Tattoo lesen ist bei meiner Madame Houdini gar
nicht zu denken.
- Eben der US Chip, der mit deutschen Scannern eh nicht gelesen werden
koennte, selbst wenn er noch irgendwo ist und doch noch funktionieren
sollte.
Zusaetzlich zum Chip traegt meine Madame einige Marken spazieren:
- US Chipnummer mit AKC Home Again Registrierung und Tel. Nummer
- Die Nummer der Atlanta Humane Society und Tel. Nummer
- Die Tasso-Marke
- Die Steuermarke
- Ein Namensschild mit Telefonnummern.
Sie hat ein extra Halsband mit den Marken dran, welches relativ locker
sitzt. D.h. wenn sie verloren gehen sollte, so bleibt einem Menschen, der
versucht sie einzufangen mit guter Wahrscheinlichkeit erst mal dieses
Halsband in der Hand zurueck (ohne Hund), aber der kann sich dann zumindest
melden und uns verraten _wo_ unser Hund eingefangen werden muss.
Wenn sie ihre "Kuhglocken" vorher verlieren sollte, bleibt wenigstens noch
der Chip.
Sollte es allerdings niemand in ihre Naehe schaffen, wuerden uns weder
Tattoo noch Chip weiterhelfen.
Tschau
Marion
(Noch) nicht.
Auf Nachfrage werden es aber sicher alle machen. Ich werde auf jeden Fall
bei den naechsten Besuchen den Chip ueberpruefen lassen, damit er nicht
genauso "entschwindet" wie der US Chip.
>> Siehste, und da bin ich z.B. Tatoo-Gegner. Das Chippen benötigt weder
>> eine Sedierung noch eine Narkose. Tätowierung ohne Narkose? Na, danke.
>
> Sehe ich anders. Ich wuerde einen Hund ohne Narkose nicht chippen
> lassen. Niemand kann mir erzaehlen, dass es nicht weh tut, ein Teil
> von der Groesse eines Virbac-Chips unter die Haut gespritzt zu
> bekommen. Das faellt fuer mich unter das Zufuegen unnoetiger Schmerzen.
Dazu und zu Anderem habe ich gerade in einem anderen Posting in diesem
Thread etwas geschrieben.
Tschau
Marion
>>> Davon ausgehend, dass meine TÄ mit meinem Hund wohl keine Ausnahme
>>> machen wird - sie kontrolliert bei jedem Besuch den Sitz des Chip,
>>@all: Koennen diese Erfahrung andere NG'ler bestaetigen?
> Ich sprach nicht für andere NG'ler, sondern nur für diese eine
> TA-Praxis.
Ich wollte damit nicht implizieren, dass ich Dir nicht glaube,
sondern es wuerde mich wirklich interessieren, wie das allgemein
gehandhabt wird.
>>> Wandernde Chips stellen für sie ein "Problem" im "Promille-Bereich"
>>> dar.
>>Sieht meine TA, der ich vollkommen vertraue, ebenfalls so.
> Dann ist das Vertrauen nicht so ganz vollkommen, oder?
Doch. Fuer meine TA ist die Gefahr so minimal, dass sie vernach-
laessigbar ist. Ich behalte mir aber immer noch vor, eine andere
Meinung als meine TA haben zu koennen.
> Von "Schönreden" habe ich vor dem Chippen nichts bemerkt. Ich wurde
> von meiner damaligen TÄ aufgeklärt, dass der Chip evtl. wandern könne.
> Über Langzeitfolgen beim Hund könne noch keine Aussage gemacht werden
> (das war im Jahr 2000), aber sobald der Chip eingewachsen sei, könne
> man irgendwelche Nachteile mit hoher Wahrscheinlichkeit (von 100% war
> nie die Rede) ausschließen.
Dann hat sich Deine TA absolut korrekt verhalten.
Ich habe aber auch nicht speziell von Deiner TA geschrieben, sondern
von der allgemeinen Praxis des "Schoenredens"... googel nur mal ein
bisschen zum Thema Chippen. Von offizieller Seite wirst Du nichts
Negatives lesen.
> Die Wahrscheinlichkeit, dass ich sie zurückbekomme ist aber erheblich
> größer, als ohne Registrierung des Chip.
Selbstverstaendlich ist sie das. *nick*
> Stimmt und dieses sei auch jedem unbenommen. Aber ab sofort ist das
> "wohin" eben nicht mehr nach eigenem Gutdünken möglich, wenn der
> Heimtierpass nicht vorliegt. Ich habe das Ding zwar noch nicht in
> natura gesehen, aber so weit ich weiss, muss da entweder die Täto-Nr.
> oder die Chip-Nr. angegeben sein.
Zumindest wenn man damit die Landesgrenzen ueberschreiten moechte.
>>Sehe ich anders. Ich wuerde einen Hund ohne Narkose nicht chippen
>>lassen.
> Wenn ein TA für diese Injektion (denn etwas anderes ist das Chippen
> nicht) das höhere Narkoserisiko eingeht - wäre kein TA für mich.
Diese Entscheidung obliegt nicht dem TA, sondern dem Halter.
Ausserdem fordere ich ja keine Narkose, nur um einen Hund
chippen zu lassen! Evtl. wuerde ja auch eine lokale Betaeubung
reichen (ein Punkt, den ich sicher noch mit meiner TA besprechen
werde). Oder aber man nutzt die Gelegenheit, wenn der Hund wegen
einer anderen (notwendigen) Sache sowieso in Narkose gelegt werden
muss.
>>Niemand kann mir erzaehlen, dass es nicht weh tut, ein Teil
>>von der Groesse eines Virbac-Chips unter die Haut gespritzt zu
>>bekommen. Das faellt fuer mich unter das Zufuegen unnoetiger Schmerzen.
> Nala ist ein Weichei und hat nicht einmal gezuckt, als die den Chip
> unter die Haut gespritzt bekam. Bei der Akupunktur (Du kennst
> sicherlich das Größenverhältnis der Injektionsnadel zur
> Akupunkturnadel) hat sie sich angestellt, als würde sie im Sterben
> liegen.
Man weiss aber vorher nicht, wie der Hund darauf reagieren wird!
Wenn ich davon ausgehen muss, dass eine tieraerztliche Behandlung
Schmerzen verursachen *koennte*, ueberlege ich mir, ob sie tat-
saechlich notwendig ist. Wenn nicht, lasse ich es (oder sorge
-wenn moeglich- dafuer, dass keine Schmerzen entstehen koennen).
Wenn doch, dann muss der Hund eben da durch.
Bsp.: Vega hat am Samstag eine intramuskulaere Injektion erhalten.
Tut meist weh (und zwar nicht zu knapp), musste aber sein, um die
Pilzimpfung zu vervollstaendigen. Da sie bei unserer TA vollkommen
entspannt ist (sie sprang unaufgefordert auf den gut 1,3 m hohen
Behandlungstisch, wedelte wie verrueckt und wollte die TA knutschen)
und sich im entscheidenden Moment eh auf die verfuehrerisch duftenden
Wurstbroeckchen in meiner Hand konzentrierte, hat sie die Injektion
nicht einmal durch ein Zucken kommentiert.
Bei der Implantation eines Chips muss jedoch eine sehr viel dickere
Kanuele eingefuehrt werden. Mir persoenlich ist das Risiko zu hoch,
dass gute Laune, Vertrauen und Wuerstchen nicht reichen, um diesen
Schmerz auszublenden. Von weiteren "Nebenwirkungen" mal abgesehen.
>>Davon einmal abgesehen: nicht der Tierschutz ist fuer meine Hunde
>>zustanedig und verantwortlich, sondern *ich*. Und ich moechte *selber*
>>bestimmen duerfen, was ich fuer den Schutz meiner Hunde fuer noetig
>>erachte.
> Das hast Du ja auch bisher und das will Dir auch niemand nehmen. Aber
> Du solltest das gleiche Recht auch den anderen Hundehaltern zugestehen
> und sie nicht unterschwellig der Tierquälerei bezichtigen - tut mir
> leid, aber so kommt das von Dir rüber.
Ich bezichtige niemanden der Tierquaelerei, nur weil er seinen Hund
chippen laesst. Aber ich halte jeden fuer naiv und blauaeugig, der mir
erzaehlt, das Chippen sei prinzipiell nicht mit Schmerzen verbunden. Du
(und andere) interpretieren da offenbar ein bisschen zu viel in meine
Ueberlegungen hinein.
> Wenn Dir alle möglichen Leute hier erzählen, dass ihre Hunde nicht auf
> die Injektion reagiert haben - warum glaubst Du diesen Leuten nicht.
Ich glaube ihnen. Warum sollte ich davon ausgehen, dass sie mich
anluegen? Wenn dem so waere, waere jede Diskussion mit ihnen von
vorneherein unsinnig.
Ich glaube ihnen nur nicht, wenn sie behaupten, das sei grundsaetzlich
bei jedem Hund so.
> Warum nur bei bestimmten Witterungsverhältnissen? Der Unfall, der ein
> Menschenleben gekostet hat, einen Tanklastzug zur Explosion brachte
> und eine Brücke schwer beschädigte, passierte auf trockener Straße bei
> guten Sichtverhältnissen.
Von diesem Unfall lese ich hier zum ersten Mal. :-)
> Bei der Risikoabwägung musst Du immer mitrechnen, dass andere Fehler
> machen können, auf die Du keinen Einfluss hast.
Wenn ich das taete, duerfte ich das Haus nicht mehr verlassen...
aber warte... dort koennte mir ja auch ein Flugzeug auf's Dach fallen!
Also doch lieber zusaetzlich ein Luftschutzkeller? *feix*
Gruesse, Grazi
Ja und Nein. Der TA, der unsere Dicke gechippt hat, hat den Sitz des
Chips einige Male kontrolliert, unser jetziger beim ersten Besuch bei
beiden Mädels auch. Seitdem aber eigentlich nicht mehr. Ich werd mal
nächstes Mal fragen, wie das normalerweise gehandelt wird.
>>Wandernde Chips stellen für sie ein "Problem" im "Promille-Bereich"
>>dar.
>
> Sieht meine TA, der ich vollkommen vertraue, ebenfalls so.
>
> Nur... auf jedem Beipackzettel eines Medikaments werden noch so
> unwahrscheinliche unerwuenschte Wirkungen verzeichnet, selbst wenn
> sich der Prozentsatz ihres Auftretens im einstelligen Bereich bewegt.
> Vor jeder OP wird man ueber Narkoserisiken, Infektionsrisiken & Co.
> aufgeklaert. Mikrochips und deren Implantation werden jedoch schoen-
> geredet...
Puh. Einerseits kann ich Dich verstehen, auf der anderen Seite frage ich
mich, wie die Kosten-/Nutzenrechnung hier aussähe...insbesondere, da es
-imho- keine sinnige Alternative gibt.
Bonsai <Bons...@nurfuerspam.de> schrieb:
[ ]
>Sollte es allerdings niemand in ihre Naehe schaffen, wuerden uns weder
>Tattoo noch Chip weiterhelfen.
Wie kommt es denn, dass sie so ängstlich ist?
So einen Hund (Podenco-Mix, kam frisch aus Spanien, kannte nix) habe
ich erst einmal gesehen. Und auch dieser Hund hat gelernt, vor
Menschen keine Angst zu haben. Sie läuft zwar nicht freudig auf
Menschen zu (muss sie ja auch nicht), kann sich aber jetzt auch neben
Menschen aufhalten, die sie nicht kennt.
Viele Grüsse
Birgit
> > Davon ausgehend, dass meine TÄ mit meinem Hund wohl keine Ausnahme
> > machen wird - sie kontrolliert bei jedem Besuch den Sitz des Chip,
> @all: Koennen diese Erfahrung andere NG'ler bestaetigen?
unser TA hat den Chip bisher ein paarmal überprüft:
Einmal bei unserem ersten Besuch bei ihm (da war McCoy 10 Wochen alt und
seit 2 Wochen bei uns). Dann ein weiteres Mal im Frühjahr, als wir die
Blutprobe für die Titerbestimmung machten und die Chipnummer in das
entsprechende Formular eingetragen wurde. Und dann nochmal im Sommer, als
als er uns den neuen Haustierpass ausstellte.
Das zweite und dritte Mal hätte er die Nummer ja auch einfach aus dem
Impfpass nehmen können, hat sie aber mit dem Lesegerät ausgelesen, also gehe
ich davon aus, dass er einfach zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und
überprüfen wollte, ob das Ding lesbar ist bzw. noch da sitzt, wo man es
vermutet. Ich habe mir bisher um den Chip keine Gedanken gemacht, deswegen
hab ich ihn nicht drauf angesprochen.
Ich sehe die Chipperei nicht als Risiko, verstehe aber deinen Punkt.
In Sachen mangelnder Aufklärung hast du da sicher recht.
Viele Grüße
Annette
www.pille.aboese.de
> Da hast du aber schon einen extrem aussergewoehnlichen Fall rausgepickt.
Es ist nicht der einzige aussergewoehnliche Fall, von dem ich
gehoert oder gelesen habe, aber er hat mir halt eine ziemliche
Gaensehaut bereitet...und warum sollte ich mich alleine gruseln,
vor allem an Halloween? :-)
> Viel wahrscheinlicher ist doch, dass der Chip nur ein wenig auf
> Wanderschaft geht (und das passiert nicht oft) und dabei jedoch keinen
> Schaden anrichtet.
Ach, die Wanderung scheint gar nicht mal so selten zu sein.
Gluecklicherweise passiert dabei in der Regel jedoch nichts.
> Dass mancher Hund auf diesen Fremdkoerper unter der Haut reagieren
> _koennte_ halte ich fuer zumindest theoretisch moeglich. Eben halt fuer
> genauso moeglich, dass manche Menschen auf irgend welche so tolle
> vertraegliche Implantate dann doch gar nicht so vertraeglich reagieren.
Sehe ich ganz genau so. Diese Bedenken hat auch unser OA verstanden,
als ich mich weigerte, Violetta chippen zu lassen. Zur Erinnerung:
sie ist Allergikerin und hat schon auf internes Nahtmaterial reagiert.
> Tattoos halte ich fuer weit schmerzvoller und angstrengender fuer den Hund
> als einen Pieks und fertig. Ein Hund koennte uebrigens auch auf _diesen_
> Fremdkoerper (die Farbe) in der Haut reagieren
Bei Farben auf Acrylbasis ist das Risiko erheblich hoeher...aber solche
Gedanken muessen sich wohl nur Menschen machen, die besonders bunte,
leuchtende Tattoos haben moechten. :-) Wobei ich nicht einmal weiss, ob
bei Tieren dieselben Pigmente verwendet werden wie bei einem herkoemm-
lichen Tattoo.
> und noch gefaehrlicher ist
> es, wenn ein TA, der ja fuer gewoehnlich kein erfahrener Taetowierer ist,
> das Tattoo zu tief sticht (das kann sogar brandgefaehrlich werden).
Yep. Nette Infektionen und tolle Narbenbildung.
> Sticht
> er nicht tief genug, kann das Tatoo auch ziemlich schnell verblassen bzw.
> stellenweise "ganz verschwinden" bis es nicht mehr zu entziffern ist.
Exakt.
> Tinka bekam ihren ersten Chip mit 2 kg Koerpergewicht, ein Pieks, ohne
> Geschrei, ohne Beruhigungsmittel, ohne Probleme.
Glueck gehabt. Vor allem wenn man bedenkt, wie sehr sich Tinka
einschuechtern laesst. Wenn diese "fruehwelpliche" Erfahrung schon
traumatisch gewesen waere, haettet Ihr beim TA jetzt wahrscheinlich
noch mehr Spass. :-/
> Beim ersten Chip hatten wir keine Wahl. Jetzt beim zweiten habe ich mir das
> schon ueberlegt. Es gab mehrere Gruende fuer den neuen Chip: [snip]
Gruende, die durchaus nachvollziehbar sind. *nick*
> Zusaetzlich zum Chip traegt meine Madame einige Marken spazieren:
[snip]
> Sie hat ein extra Halsband mit den Marken dran, welches relativ locker
> sitzt.
Diese Geklimpere wuerde mir *tierisch*auf den Nerv gehen! :-)
> D.h. wenn sie verloren gehen sollte, so bleibt einem Menschen, der
> versucht sie einzufangen mit guter Wahrscheinlichkeit erst mal dieses
> Halsband in der Hand zurueck (ohne Hund), aber der kann sich dann zumindest
> melden und uns verraten _wo_ unser Hund eingefangen werden muss.
Wobei ich ja befuerchte, dass dieses Halsband auch sehr schnell
verloren gehen koennte.
> Wenn sie ihre "Kuhglocken" vorher verlieren sollte, bleibt wenigstens noch
> der Chip.
Ganz nach dem Motto "Doppelt gemoppelt haelt besser". :-)
> Sollte es allerdings niemand in ihre Naehe schaffen, wuerden uns weder
> Tattoo noch Chip weiterhelfen.
Genau. Also verlier' Deinen Hund gefaelligst nicht! :-)
Gruesse, Grazi
>"Die Tierschützer" - damit meinte ich die TH-Leute.
Was die Tierheimleute hier anbelangt.....Wir haben mit dem Chippen
ziemlich pünktlich zu dem neuen Gesetz angefangen.
Was mich persönlich anbelangt: Ich sehe Vor und Nachteile dabei.
Aber ich denke unser Junggemüse wird bei der nächsten Impfung (also
nächstes Jahr) gechipt. Bei den 2 Alten lassen wir es
VG
Andrea + Pack
Kannst Du so einfach nicht sagen. Jeder hat ein anderes
Schmerzempfinden. Mir tut es nicht weh wenn die Nadel zur Blutspende
gelegt wird. Liegt aber auch daran wie gestochen wird. Und so wird es
auch bei unseren Hunden sein. Der eine steckt es locker weg und der
andere führt sich auf wie wenn er ermordet wird.
Gruss
Moni
Zu behaupten, es sei völlig schmerzfrei ist natürlich Blödsinn.
Woanders mehr dazu.
> *Ein* Risiko
> ist z.B. die moegliche Wanderung, selbst wenn diese noch so gering
> ausfaellt... selbst wenn diese Wanderung keinen gesundheitlichen
> Schaden hervorruft. Merlin (oder war's doch Dojan?) stoert der
> gewanderte Chip schliesslich auch nicht weiter.
Merlins Chip sitzt im Unterkieferwinkel, seit vielen Jahren.
Viele Grüsse
Karina
Jetzt sollte man dringend differenzieren.
Ich steche zu so manchen Zeiten 60-70 Menschen täglich.
Die Reaktionen sind völlig unterschiedlich.
Wenn ein Hund/Mensch nicht reagiert, heisst das noch lange
nicht, dass es nicht wehgetan hat.
Manch einer beherrscht sich einfach, hat eine höhere
Reaktionsschwelle oder hält Schmerzen für nicht so schlimm.
Manch einer ist total abgelenkt und bekommt es gar nicht mit.
Ich sehe es meinen Hunden an, wenn ihnen eine Spritze weh tut,
obwohl sie nicht darauf weiter reagieren.
Ein winziges Augenlidflattern, eine winzige Muskelanspannung,...
Dass keine Schmerzreaktion sichtbar ist, heisst noch lange nicht, dass
es für Mensch/Hund auch schmerzfrei war.
Gruss
Karina
Ist total schick, v.a. wenn schöne Fotos drin sind :-)
> Wenn Dir alle möglichen Leute hier erzählen, dass ihre Hunde nicht auf
> die Injektion reagiert haben - warum glaubst Du diesen Leuten nicht.
> Die kennen ihre Hunde doch. Oder meinst Du, die Lügen hier die Balken
> krumm, nur um Dir eins auszuwischen?
Keine Reaktion hat aber nicht unbedingt was mit Schmerzfreiheit
zu tun.
Wenn *ich* gestochen werde, reagiere ich auch nicht, obwohl
es mir weh tut.
Viele Grüsse
Karina
Bei einer lokalen Betäubung wird auch gepiekst und mit der Nadel
in der Haut sogar rumgewühlt :-)
> Oder aber man nutzt die Gelegenheit, wenn der Hund wegen
> einer anderen (notwendigen) Sache sowieso in Narkose gelegt werden
> muss.
Ich habe Dojan während der HD-Narkose chippen lassen.
Viele Grüsse
Karina
>Wenn *ich* gestochen werde, reagiere ich auch nicht, obwohl
>es mir weh tut.
Und mir tut der Anblick der Spritze schon weh und ich reagiere
dementsprechend.
Allerdings nicht gerade so wie mein Kater der dabei schon mal meinem
TA die Lippe blutig gehauen hat. ;-D
VG
Andrea + Pack
Kann ich nachvollziehen.
> und warum sollte ich mich alleine gruseln,
> vor allem an Halloween? :-)
*g*
>> Viel wahrscheinlicher ist doch, dass der Chip nur ein wenig auf
>> Wanderschaft geht (und das passiert nicht oft) und dabei jedoch keinen
>> Schaden anrichtet.
>
> Ach, die Wanderung scheint gar nicht mal so selten zu sein.
> Gluecklicherweise passiert dabei in der Regel jedoch nichts.
Richtig, deswegen habe ich den hier irgendwo erwaehnten "Promillebereich"
_nicht_ uebernommen. Das glaube ich naemlich nicht.
Chips wurden schon an den unmoeglichsten Stellen wieder gefunden. In
Pfoten, im hinteren Oberschenkel und sogar in mindestens einer
Schwanzspitze (die Groesse/Laange des entsprechenden Hundes weiss ich aber
nicht).
D.h. sie wandern m.E.n. a) oefter und b) manchmal weiter als man gemeinhin
annimmt bzw. von den Herstellern vermittelt bekommt.
Wobei ja nun anscheinend niemand genaue Zahlen hat.
Damit meine ich jetzt also "oefter" als "ganz selten" und "weiter" als "nur
ein paar cm".
> ... Zur Erinnerung:
> sie ist Allergikerin und hat schon auf internes Nahtmaterial reagiert.
Dann waere ich aber auch bei Tattoos sehr vorsichtig.
>> [Tattoos]
>
> Bei Farben auf Acrylbasis ist das Risiko erheblich hoeher...aber solche
> Gedanken muessen sich wohl nur Menschen machen, die besonders bunte,
> leuchtende Tattoos haben moechten. :-) Wobei ich nicht einmal weiss, ob
> bei Tieren dieselben Pigmente verwendet werden wie bei einem herkoemm-
> lichen Tattoo.
Jein!
1. Es gab schon immer auch bei den schwarzen Farben gute und schlechte. Bei
den frueheren Farben meine ich mich an Schwermetalle zu erinnern (ist
aber schon etliche Jahre her).
2. besonders bunte Farben: stimmt
3. Ich gehe nicht davon aus, dass unserer Hunde mit den neuesten
(=teureren) Farben taetowiert werden.
>> Tinka bekam ihren ersten Chip mit 2 kg Koerpergewicht, ein Pieks, ohne
>> Geschrei, ohne Beruhigungsmittel, ohne Probleme.
>
> Glueck gehabt. Vor allem wenn man bedenkt, wie sehr sich Tinka
> einschuechtern laesst. Wenn diese "fruehwelpliche" Erfahrung schon
> traumatisch gewesen waere, haettet Ihr beim TA jetzt wahrscheinlich
> noch mehr Spass. :-/
Nun, dann haette ich halt noch mehr Probleme gehabt als so schon.
Die spezielle TA Angst, hatte ihr ja eine TA erst spaeter verpasst und
damit meine ganze Arbeit in Bezug auf "Menschen im Allgemeinen" und "Fremde
im Speziellen" (die TA war da _kein_ Fremder) mit einem Schlag wieder auf
Null reduziert.
>> [einige Marken]
>
> Diese Geklimpere wuerde mir *tierisch*auf den Nerv gehen! :-)
Es ist sehr praktisch, wenn man Hundi nicht sieht :-).
Ich nehme es aber inzwischen daheim ab, da der permanente "Ring" im
Halsfell nicht so prickelnd ist und sie auch keine Gelueste zeigt ueber den
Zaun zu springen, obwohl sie locker koennte.
>> D.h. wenn sie verloren gehen sollte, so bleibt einem Menschen, der
>> versucht sie einzufangen mit guter Wahrscheinlichkeit erst mal dieses
>> Halsband in der Hand zurueck (ohne Hund), aber der kann sich dann zumindest
>> melden und uns verraten _wo_ unser Hund eingefangen werden muss.
>
> Wobei ich ja befuerchte, dass dieses Halsband auch sehr schnell
> verloren gehen koennte.
Nicht einfach so. _So_ locker ist es dann doch nicht. Aber wenn sie damit
wo haengenbleiben sollte, bin ich ziemlich zuversichtlich, dass sie noch
aus dem Halsband rauskommt.
>> Wenn sie ihre "Kuhglocken" vorher verlieren sollte, bleibt wenigstens noch
>> der Chip.
>
> Ganz nach dem Motto "Doppelt gemoppelt haelt besser". :-)
Ganz genau.
>> Sollte es allerdings niemand in ihre Naehe schaffen, wuerden uns weder
>> Tattoo noch Chip weiterhelfen.
>
> Genau. Also verlier' Deinen Hund gefaelligst nicht! :-)
_Das_ ist unser Plan :-)
Tschau
Marion
Das ist eine lange Geschichte :-).
Letztendlich laeuft es darauf hinaus, dass wir bis heute nicht wissen, ob
sie in den ersten 9 Wochen schlicht und ergreifend keinerlei Umgang mit
Menschen hatte, ob sie ueberhaupt irgendwelchen Umweltreizen ausser denen
einer Kiste ausgesetzt wurde, wie lange sie ueberhaupt bei der Mutter war
und / oder ob ihr irgendein Mensch (Mann?) etwas "fuerchterlich Schlimmes"
angetan hatte.
Dazu kommt eben, dass ihr eine TA spaeter Todesangst einjagte und ich das
damals nicht verhindern konnte.
Das auesserte sich in "Menschenangst", dann "Fremdenangst", dann "TA Panik"
mit nebenher Geraeuschpanik vor allem Unbekanntem.
Das Schwierige mit dem "einfangen" ist, dass ihr jede Form von
"festgehalten werden" ein Graus ist.
Inzwischen geht sie aber auch zu Menschen, laesst sich relativ schnell
streicheln (nur eben festhalten ist nicht) und kann auch schon 2 Stunden in
den Biergarten / ins Restaurant mitgehen. Wenn sie gerade Angst hat,
versteckt sie sich hinter meinen Beinen und wenn sie sich gerade mutig
fuehlt, tanzt sie mir durchaus auch mal auf der Nase rum (und wird dann
immer ganz schnell als "extrem dominant" abgestempelt *g*).
D.h. je nach Situation habe ich einen ziemlich aengstlichen oder aber
inzwischen auch einen ziemlich mutigen Hund ;-)
Tschau
Marion
>Inge Schneider <dr...@nurfuerspam.de> schrieb:
>
>>"Die Tierschützer" - damit meinte ich die TH-Leute.
>
>Was die Tierheimleute hier anbelangt.....Wir haben mit dem Chippen
>ziemlich pünktlich zu dem neuen Gesetz angefangen.
Welches? LHV? Oder jetzt das mit dem Heimtierpass?
>Was mich persönlich anbelangt: Ich sehe Vor und Nachteile dabei.
>Aber ich denke unser Junggemüse wird bei der nächsten Impfung (also
>nächstes Jahr) gechipt. Bei den 2 Alten lassen wir es
Sicher gibt es Vor- und Nachteile, wie überall im Hundeleben. Für mich
persönlich überwiegen halt in Bezug auf meinen Hund die Vorteile.
>Inge Schneider wrote:
>> Stimmt und dieses sei auch jedem unbenommen. Aber ab sofort ist das
>> "wohin" eben nicht mehr nach eigenem Gutdünken möglich, wenn der
>> Heimtierpass nicht vorliegt. Ich habe das Ding zwar noch nicht in
>> natura gesehen, aber so weit ich weiss, muss da entweder die Täto-Nr.
>> oder die Chip-Nr. angegeben sein.
>
>Ist total schick, v.a. wenn schöne Fotos drin sind :-)
Muss da Foto mit rein oder kann?
>> Wenn Dir alle möglichen Leute hier erzählen, dass ihre Hunde nicht auf
>> die Injektion reagiert haben - warum glaubst Du diesen Leuten nicht.
>> Die kennen ihre Hunde doch. Oder meinst Du, die Lügen hier die Balken
>> krumm, nur um Dir eins auszuwischen?
>
>Keine Reaktion hat aber nicht unbedingt was mit Schmerzfreiheit
>zu tun.
Ich hab Dir dazu etwas in der Antwort auf Grazi geschrieben.
>Wenn *ich* gestochen werde, reagiere ich auch nicht, obwohl
>es mir weh tut.
*g* Den Ärzten und Arzthelferinnen tut es viel mehr weh als mir, wenn
sie 3x stechen und immer noch kein Blut in Sicht. ;-) Und ich mach'
mir 'nen Jux draus. ;-)
>Inge Schneider <dr...@nurfuerspam.de> writes:
>
>>>> Davon ausgehend, dass meine TÄ mit meinem Hund wohl keine Ausnahme
>>>> machen wird - sie kontrolliert bei jedem Besuch den Sitz des Chip,
>
>>>@all: Koennen diese Erfahrung andere NG'ler bestaetigen?
>
>> Ich sprach nicht für andere NG'ler, sondern nur für diese eine
>> TA-Praxis.
>
>Ich wollte damit nicht implizieren, dass ich Dir nicht glaube,
>sondern es wuerde mich wirklich interessieren, wie das allgemein
>gehandhabt wird.
Sorry, jetzt verstehe ich Dich wirklich. :-)
>>>> Wandernde Chips stellen für sie ein "Problem" im "Promille-Bereich"
>>>> dar.
>
>>>Sieht meine TA, der ich vollkommen vertraue, ebenfalls so.
>
>> Dann ist das Vertrauen nicht so ganz vollkommen, oder?
>
>Doch. Fuer meine TA ist die Gefahr so minimal, dass sie vernach-
>laessigbar ist. Ich behalte mir aber immer noch vor, eine andere
>Meinung als meine TA haben zu koennen.
Gut, andere Meinung ja, aber mir kommt es ein bisschen vor, als ob Du
da mehr aufgebaut hast, als nur Vorsicht.
>> Von "Schönreden" habe ich vor dem Chippen nichts bemerkt. Ich wurde
>> von meiner damaligen TÄ aufgeklärt, dass der Chip evtl. wandern könne.
>> Über Langzeitfolgen beim Hund könne noch keine Aussage gemacht werden
>> (das war im Jahr 2000), aber sobald der Chip eingewachsen sei, könne
>> man irgendwelche Nachteile mit hoher Wahrscheinlichkeit (von 100% war
>> nie die Rede) ausschließen.
>
>Dann hat sich Deine TA absolut korrekt verhalten.
Ja, das war auch 'ne Nette. Ist schade, dass ich nach meinem Umzug
mangels Fahrmöglichkeit wechseln musste.
>Ich habe aber auch nicht speziell von Deiner TA geschrieben, sondern
>von der allgemeinen Praxis des "Schoenredens"... googel nur mal ein
>bisschen zum Thema Chippen. Von offizieller Seite wirst Du nichts
>Negatives lesen.
Das stimmt allerdings.
>> Stimmt und dieses sei auch jedem unbenommen. Aber ab sofort ist das
>> "wohin" eben nicht mehr nach eigenem Gutdünken möglich, wenn der
>> Heimtierpass nicht vorliegt. Ich habe das Ding zwar noch nicht in
>> natura gesehen, aber so weit ich weiss, muss da entweder die Täto-Nr.
>> oder die Chip-Nr. angegeben sein.
>
>Zumindest wenn man damit die Landesgrenzen ueberschreiten moechte.
Das meinte ich und ich habe dabei an Deinen Urlaub in Dänemark
gedacht, der euch doch recht gut gefallen hatte.
>>>Sehe ich anders. Ich wuerde einen Hund ohne Narkose nicht chippen
>>>lassen.
>
>> Wenn ein TA für diese Injektion (denn etwas anderes ist das Chippen
>> nicht) das höhere Narkoserisiko eingeht - wäre kein TA für mich.
>
>Diese Entscheidung obliegt nicht dem TA, sondern dem Halter.
Stopp. Selbst wenn ein Halter für _diese_ Sache eine Narkose fordern
sollte, muss der TA imho hier die Entscheidung abnehmen. Eine Narkose
wäre unverhältnismäßig und ein TA, der auf eine solche Forderung
eingehen würde (weil es die Entscheidung des Halters ist), taugt für
mich nicht.
>Ausserdem fordere ich ja keine Narkose, nur um einen Hund
>chippen zu lassen!
Das ist mir schon klar, dazu kenne ich Dich zu gut. ;-)
>Evtl. wuerde ja auch eine lokale Betaeubung
>reichen (ein Punkt, den ich sicher noch mit meiner TA besprechen
>werde).
Das wäre natürlich eine Möglichkeit.
>Oder aber man nutzt die Gelegenheit, wenn der Hund wegen
>einer anderen (notwendigen) Sache sowieso in Narkose gelegt werden
>muss.
Da kannst Du aber u.U. Jahre warten.
>>>Niemand kann mir erzaehlen, dass es nicht weh tut, ein Teil
>>>von der Groesse eines Virbac-Chips unter die Haut gespritzt zu
>>>bekommen. Das faellt fuer mich unter das Zufuegen unnoetiger Schmerzen.
>
>> Nala ist ein Weichei und hat nicht einmal gezuckt, als die den Chip
>> unter die Haut gespritzt bekam. Bei der Akupunktur (Du kennst
>> sicherlich das Größenverhältnis der Injektionsnadel zur
>> Akupunkturnadel) hat sie sich angestellt, als würde sie im Sterben
>> liegen.
>
>Man weiss aber vorher nicht, wie der Hund darauf reagieren wird!
Ne, das weiss man sicherlich nicht, aber für mich war das eben auch
ein Indiz, dass es ihr nicht zu unangenehm war. Sie saß völlig
entspannt auf dem U-Tisch (@Karina, ich kenne meinen Hund, sie war
wirklich entspannt).
>Wenn ich davon ausgehen muss, dass eine tieraerztliche Behandlung
>Schmerzen verursachen *koennte*, ueberlege ich mir, ob sie tat-
>saechlich notwendig ist. Wenn nicht, lasse ich es (oder sorge
>-wenn moeglich- dafuer, dass keine Schmerzen entstehen koennen).
>Wenn doch, dann muss der Hund eben da durch.
Tjo - im Bezug auf die Akupunktur stand ich vor der Wahl Kortison oder
Alternativ.
>Bei der Implantation eines Chips muss jedoch eine sehr viel dickere
>Kanuele eingefuehrt werden. Mir persoenlich ist das Risiko zu hoch,
>dass gute Laune, Vertrauen und Wuerstchen nicht reichen, um diesen
>Schmerz auszublenden. Von weiteren "Nebenwirkungen" mal abgesehen.
Was meinst Du mit den weiteren Nebenwirkungen? Das, was folgen kann?
>>>Davon einmal abgesehen: nicht der Tierschutz ist fuer meine Hunde
>>>zustanedig und verantwortlich, sondern *ich*. Und ich moechte *selber*
>>>bestimmen duerfen, was ich fuer den Schutz meiner Hunde fuer noetig
>>>erachte.
>
>> Das hast Du ja auch bisher und das will Dir auch niemand nehmen. Aber
>> Du solltest das gleiche Recht auch den anderen Hundehaltern zugestehen
>> und sie nicht unterschwellig der Tierquälerei bezichtigen - tut mir
>> leid, aber so kommt das von Dir rüber.
>
>Ich bezichtige niemanden der Tierquaelerei, nur weil er seinen Hund
>chippen laesst. Aber ich halte jeden fuer naiv und blauaeugig, der mir
>erzaehlt, das Chippen sei prinzipiell nicht mit Schmerzen verbunden. Du
>(und andere) interpretieren da offenbar ein bisschen zu viel in meine
>Ueberlegungen hinein.
Nein, ich kann Deine Überlegungen schon nachvollziehen, aber mir stieß
der Eindruck sauer auf, in Deinen Augen meinem Tier "unnötige
Schmerzen" zu verursachen. Ansonsten hätte ich auf Deine Überlegungen
gar nicht reagiert, da ich im allgemeinen der Auffassung bin "Jedem
das seine".
>> Wenn Dir alle möglichen Leute hier erzählen, dass ihre Hunde nicht auf
>> die Injektion reagiert haben - warum glaubst Du diesen Leuten nicht.
>
>Ich glaube ihnen. Warum sollte ich davon ausgehen, dass sie mich
>anluegen? Wenn dem so waere, waere jede Diskussion mit ihnen von
>vorneherein unsinnig.
Bisher kam es so rüber, dass Du es anzweifelst.
>Ich glaube ihnen nur nicht, wenn sie behaupten, das sei grundsaetzlich
>bei jedem Hund so.
Ich kann mich jetzt nicht erinnern, dass das jemand so geschrieben
hat. Ich für meinen Teil gebe _meine_ Erfahrung mit _meinem_ Hund
weiter.
>> Warum nur bei bestimmten Witterungsverhältnissen? Der Unfall, der ein
>> Menschenleben gekostet hat, einen Tanklastzug zur Explosion brachte
>> und eine Brücke schwer beschädigte, passierte auf trockener Straße bei
>> guten Sichtverhältnissen.
>
>Von diesem Unfall lese ich hier zum ersten Mal. :-)
Gesperrte Wiehltalbrücke A4, Verkehrschaos im Aggertal? Hast Du
bestimmt von gehört. Fahrer des nicht verkehrstüchtigen
Unfallfahrzeugs stand unter Drogen und war zu schnell. Der getötete
Lkw-Fahrer, 35 Jahre alt, hinterließ Frau und 2 Kinder. Er ist
verbrannt.......
>> Bei der Risikoabwägung musst Du immer mitrechnen, dass andere Fehler
>> machen können, auf die Du keinen Einfluss hast.
>
>Wenn ich das taete, duerfte ich das Haus nicht mehr verlassen...
>aber warte... dort koennte mir ja auch ein Flugzeug auf's Dach fallen!
>Also doch lieber zusaetzlich ein Luftschutzkeller? *feix*
Tja, hier bei mir könnte Dir ein Stück Kuchen dermaßen komisch auf den
Fuß fallen, dass der kleine Zeh bewegungsunfähig bleibt...... ;-)
> Fast haette ich mich dazu hinreissen lassen, Vega demnaechst
> (aus praktischen Gruenden) doch chippen lassen, doch nachdem ich
> *das* gelesen habe, ist mir wieder ganz anders geworden. :-(
Hallo Grazi,
ohne jedwede Wertung und ohne jedewede Pro oder Contra Äußerung
meinerseits:
Ich habe mir ein Vergleichsphoto erlaubt:
Zollstock, Reiskorn (Langkorn, handelsüblich), ISO Transponder
(handelsüblich, Hersteller AEG, ID K162 FDX-B, ISO Norm 11784/11785),
Implantor (der mir am meisten Angst machen würde, Kanülendurchmesser 2,6
mm, Wandstärke 0,15 mm, Länge 40 mm).
Siehe www.streunerhilfe.ag.vu unter ISO Transponder
Denke, dann weiß jeder besser, wovon hier überhaupt geschrieben wird.
Ciao
Michael
>Welches? LHV? Oder jetzt das mit dem Heimtierpass?
Heimtierpass unsere Gefahrenverordnung sieht das Chippen nur für die
diskriminierten Rassen vor
VG
Andrea + Pack
Ihr Glücklichen. Bei uns gilt es, Bärbel sei Dank, schon für die
20/40er.
Hallo Grazi!
>> innerhalb weniger
>> Stunden durch die Fontanelle in's Hirn wandern kann, und dort auch
>> noch zu 2/3 "eindringen".
>
> Es handelte sich nicht um wenige Stunden, sondern pi mal Daumen einen
> ganzen Tag.
Da muss ich Dir leider widersprechen. Gleich beim ersten Krampfanfall muss
eine Manipulation des Gehirns vorgelegen haben. Wenn man den Hund gleich
geröngt hätte und den Chip als Ursache *mit* in Erwägung gezogen hätte,
hätte der Hund evtl. noch gerettet werden können. Aber 12 Stunden mit einem
Chip im Hirn, da hätte selbst ein Mensch Probleme mit dem Überleben.
Grüße
Jessica
> Damit lassen sich u.U. auch die Krampfanfälle erklären -
> Durchblutungsstörungen.
Alles, was das Hirn staucht, einengt, verletzt etc. löst epileptische
Anfälle aus, dazu bedarf es keiner Durchblutungsstörung. Jede Manipulation
am Gehirn kann das veranlassen.
Grüße
Jessica
Hallo Karina!
> Manch einer beherrscht sich einfach, hat eine höhere
> Reaktionsschwelle oder hält Schmerzen für nicht so schlimm.
> Manch einer ist total abgelenkt und bekommt es gar nicht mit.
> Ich sehe es meinen Hunden an, wenn ihnen eine Spritze weh tut,
> obwohl sie nicht darauf weiter reagieren.
Dem möchte ich zustimmen. Sehe ich ja an Jally alleine schon, dass in
bestimmten Situationen Schmerz problemlos ertragen wird, in anderen nicht.
Einmal hat der TA wohl einen Hautnerv erwischt, Jally hat aufgeschrieen.
Wenn Jally sich allerdings vertreten hat und /eigentlich/ humpelt, dann aber
Agility- oder THS-Geräte zu Gesicht bekommt, dann humpelt sie nicht mehr,
weil sie genau weiß, dass wenn sie humpelt nicht trainiert wird.
Das sind 2 verschiedene Reaktionen auf Schmerz bei 1 Hund.
Liebe Grüße
Jessica
>Ihr Glücklichen. Bei uns gilt es, Bärbel sei Dank, schon für die
>20/40er.
Da habe ich euch auch noch nie drum beneidet um euer Bärbel
VG
Andrea + Pack
Schade, dabei steht sie schon seit Jahren zur Vermittlung. Einziger
Nachteil - schlecht sozialisiert. ;-)
Hat sich für mich aber so gelesen!
>Herzlichen Glueckwunsch! :-)
Danke! "tief verneig"
>Du schuetzt Deinen Hund vor dem Abhanden kommen, indem Du ihn
>chippst? Wie genau funktioniert das?
Hat eigentlich heissen sollen wegen dem wiederfinden.
>Ist es nicht vielmehr so, dass *Du* dafuer sorgst, dass er Dir
>nicht abhanden kommt, indem Du auf ihn acht gibst, ihn nur an
>"sicheren" Orten ableinst, nicht unbeaufichtigt stromern laesst
>etc.?
Nein! Kira sorgt schon auch dafür dass sie mir nicht abhanden kommt:-))
Würde mal sagen 50/50. Kira bleibt immer in Sicht.
>Der Chip greift nur fuer den Fall, *dass* Dir der Hund bereits
>abhanden gekommen ist und man Dich -so der Hund bei Tasso gemeldet
>ist und man Chip und damit Chipnr. findet- als Halterin ermitteln
>kann.
Stimmt! Abhanden kommen eigentlich nur nach einem Unfall. Kira müsste
neben sich stehen und ich nicht ansprechbar.
>> Gefährdet? sind die Hunde jetzt mehr wie früher!
>Vor einem Abhandenkommen? Wieso?
Mit unter schon. Mag vielleicht auch daran liegen dass die Menschen
vergesslicher werden. Hund oder Mensch vergessen an Rastplatz. Früher
wurden Hunde auch nicht so selbstverständlich mit auf Reisen genommen.
>Du irrst. Wer so viel kriminelle Energie besitzt, einem Tier der-
>artigen koerperlichen Schaden zuzufuegen, wird sicher nicht davor
>zurueckschrecken, einen dicht unter der Haut sitzenden und spuerbaren
>Chip herauszuschneiden.
Schon! Aber wenn sich der Käufer eines Hundes strafbar macht wenn er
einen erwirbt ohne Chip könnte es vielleicht irgendwann ja doch mal
sein. Du weisst nichts stört so sehr wie der Griff anderer (Strafe) in
den eigenen Geldbeutel.
>1. Moechte ich das Chippen nicht verbieten, sondern wuerde es
>begruessen, wenn es jedem selber ueberlassen wuerde, ob er seinen
>Hund derart kennzeichnen laesst oder nicht.
Eine Übergangszeit gibt es ja! Und vielleicht kommt ja doch mal die
Zeit die ich oben schon beschrieben habe.
>2. Hat das eine nichts mit dem anderen zu tun. Vor einer OP wird
>man ausfuehrlich aufgeklaert und muss durch seine Unterschrift
>bestaetigen, dass man die damit verbundenen Risiken kennt, versteht
>und sich damit einverstanden erklaert, diese einzugehen. Tut man
>das nicht, wird man nicht zur OP gezwungen.
Gezwungen nicht! Aber der Dumme bist dann Du selber.
>Was genau beweist ihre Existenz? Oder sollte sie Dir bereits mal
>abhanden gekommen und dank des Chips zu Dir zurueckgebracht worden
>sein?
Kira war als Welpe sehr krank. Überlebenschance bei 20 %. Andere
Variante war eine Behandlung mit einem Medikament dass erst für ältere
Tiere zugelassen war. Ich bin das Risiko eingegangen und habe meine
Kleine behandelt. Es war ein harter Kampf, aber wir haben es geschafft.
Gruss
Moni
>Schade, dabei steht sie schon seit Jahren zur Vermittlung. Einziger
>Nachteil - schlecht sozialisiert. ;-)
Danke danke, angeblich grüne Politiker die niemand braucht haben wir
hier genug.
VG
Andrea + Pack
> Muss da Foto mit rein oder kann?
kann
bis denne
Karlotto
in NRW müssen alle hunde über 40 cm gechippt werden, der chip ist vorschrift
sobald du eine stattsgrenz überschreitest (wenn du in D wohnst) für hunde,
katzen, frettchen
steffen
--
Grüße aus der Eifel
(email: nichts rauskürzen)
> Chips wurden schon an den unmoeglichsten Stellen wieder gefunden. In
> Pfoten, im hinteren Oberschenkel und sogar in mindestens einer
> Schwanzspitze (die Groesse/Laange des entsprechenden Hundes weiss ich aber
> nicht).
*heftig nick*
> D.h. sie wandern m.E.n. a) oefter und b) manchmal weiter als man gemeinhin
> annimmt bzw. von den Herstellern vermittelt bekommt.
Und genau dies kritisiere ich.
>> ... Zur Erinnerung:
>> sie ist Allergikerin und hat schon auf internes Nahtmaterial reagiert.
> Dann waere ich aber auch bei Tattoos sehr vorsichtig.
Stand fuer meine Hunde eh nie zur Diskussion. Und ich vertrage
trotz vieler Allergien das Taetowiert-Werden auch sehr gut. :-)
[Tattoos]
> 1. Es gab schon immer auch bei den schwarzen Farben gute und schlechte. Bei
> den frueheren Farben meine ich mich an Schwermetalle zu erinnern (ist
> aber schon etliche Jahre her).
Yep! Aber ich hoffe mal nicht, dass in der Tiermedizin noch mit
mit solch vorsintflutlichen Farben gearbeitet wird!
> 3. Ich gehe nicht davon aus, dass unserer Hunde mit den neuesten
> (=teureren) Farben taetowiert werden.
Hmmm... waere sicher interessant, da Naeheres herauszufinden....
> Ich nehme es aber inzwischen daheim ab, da der permanente "Ring" im
> Halsfell nicht so prickelnd ist
Yep... koennte z.B. zu Haarbruch fuehren.
>> Genau. Also verlier' Deinen Hund gefaelligst nicht! :-)
> _Das_ ist unser Plan :-)
Prima! :-)
Gruesse, Grazi
>> Es handelte sich nicht um wenige Stunden, sondern pi mal Daumen einen
>> ganzen Tag.
> Da muss ich Dir leider widersprechen. Gleich beim ersten Krampfanfall muss
> eine Manipulation des Gehirns vorgelegen haben.
Fragt sich nur, welcher Art. Evtl. war es wirklich nur ein dummer
Zufall und der Welpe hatte einen *echten* epileptischen Anfall,
wodurch die Wanderung des Chips extrem beschleunigt wurde. Oder es
war wirklich eine seltene Impfreaktion. Wir werden es nie wissen.
> Wenn man den Hund gleich
> geröngt hätte und den Chip als Ursache *mit* in Erwägung gezogen hätte,
> hätte der Hund evtl. noch gerettet werden können. Aber 12 Stunden mit einem
> Chip im Hirn, da hätte selbst ein Mensch Probleme mit dem Überleben.
Klar. Aber sei mal ehrlich: haettest *Du* an den Chip gedacht?
Gruesslies, Grazi
> Bei einer lokalen Betäubung wird auch gepiekst und mit der Nadel
> in der Haut sogar rumgewühlt :-)
Urks. Dann doch lieber nicht. :-))
> Ich habe Dojan während der HD-Narkose chippen lassen.
Das war auch meine Ueberlegung, aber da meine TA ein HD-Roentgen
bei Vega fuer unnoetig haelt ("Die hat nix!") und wir den THS
sicher niemals allzu ehrgeizig betreiben werden, hat sich das
Thema vorerst sowieso erledigt.
Gruesslies, Grazi
>>Du schuetzt Deinen Hund vor dem Abhanden kommen, indem Du ihn
>>chippst? Wie genau funktioniert das?
> Hat eigentlich heissen sollen wegen dem wiederfinden.
*grins*
> Nein! Kira sorgt schon auch dafür dass sie mir nicht abhanden kommt:-))
> Würde mal sagen 50/50. Kira bleibt immer in Sicht.
Perfekt!
Da ich z.B. in 25 Jahren Hundehaltung (mit insgesamt 4 Hunden) noch
nie einen Hund verloren habe und ich die "Macken" meiner Hunde kenne,
sehe ich fuer uns persoenlich keine Veranlassung, sie zusaetzlich
zu kennzeichnen. Und da ich nicht so oft mit Hund und Auto durch die
Weltgeschichte tingel, ist fuer uns das Risiko eines Verkehrsunfalls
auch nicht soooo furchtbar hoch.
> Stimmt! Abhanden kommen eigentlich nur nach einem Unfall. Kira müsste
> neben sich stehen und ich nicht ansprechbar.
Genauso sieht es bei uns auch aus.
>>> Gefährdet? sind die Hunde jetzt mehr wie früher!
>>Vor einem Abhandenkommen? Wieso?
> Mit unter schon. Mag vielleicht auch daran liegen dass die Menschen
> vergesslicher werden. Hund oder Mensch vergessen an Rastplatz. Früher
> wurden Hunde auch nicht so selbstverständlich mit auf Reisen genommen.
Nun gut: ich habe schon oefter davon gehoert, dass eine laestige Ehefrau
auf dem Rastplatz vergessen wurde, aber der Hund? :-))
>>Du irrst. Wer so viel kriminelle Energie besitzt, einem Tier der-
>>artigen koerperlichen Schaden zuzufuegen, wird sicher nicht davor
>>zurueckschrecken, einen dicht unter der Haut sitzenden und spuerbaren
>>Chip herauszuschneiden.
> Schon! Aber wenn sich der Käufer eines Hundes strafbar macht wenn er
> einen erwirbt ohne Chip könnte es vielleicht irgendwann ja doch mal
> sein.
Das bezweifle ich. Menschen sind grausam... und Tiere meist ein
leichtes Opfer.
>>1. Moechte ich das Chippen nicht verbieten, sondern wuerde es
>>begruessen, wenn es jedem selber ueberlassen wuerde, ob er seinen
>>Hund derart kennzeichnen laesst oder nicht.
> Eine Übergangszeit gibt es ja!
Fuer den Heimtierpass schon, fuer NRW'ler gilt die Chip-Pflicht schon
seit Jahren.
[prae-operative Aufklaerung]
> Gezwungen nicht! Aber der Dumme bist dann Du selber.
Natuerlich. Trotzdem *darf* man einer OP widersprechen.
Beim Chippen hat man diese Moeglichkeit nicht.
>>Was genau beweist ihre Existenz? Oder sollte sie Dir bereits mal
>>abhanden gekommen und dank des Chips zu Dir zurueckgebracht worden
>>sein?
> Kira war als Welpe sehr krank. Überlebenschance bei 20 %. Andere
> Variante war eine Behandlung mit einem Medikament dass erst für ältere
> Tiere zugelassen war. Ich bin das Risiko eingegangen und habe meine
> Kleine behandelt. Es war ein harter Kampf, aber wir haben es geschafft.
Das ist zwar sehr schoen, ist aber eine vollkommen andere Baustelle.
Du bist dieses Risiko *bewusst* eingegangen, *obwohl* Du wusstest,
dass der Schuss nach hinten haette losgehen koennen. Beim Chippen
wird man gezwngen, ein Risiko einzugehen...ob es einem nun passt
oder nicht.
Gruss, Grazi
> Gut, andere Meinung ja, aber mir kommt es ein bisschen vor, als ob Du
> da mehr aufgebaut hast, als nur Vorsicht.
Klar. Eine gesunde Portion Skepsis. :-)
[Chip wg. Heimtierpass]
>>Zumindest wenn man damit die Landesgrenzen ueberschreiten moechte.
> Das meinte ich und ich habe dabei an Deinen Urlaub in Dänemark
> gedacht, der euch doch recht gut gefallen hatte.
Der hat uns ausgesprochen gut gefallen und ich wuerde liebend gerne
noch mal hin, nur... Vio und Demi werden *never ever* gechipt werden
und wenn die Daenen unsere staedtische Ausnahmegenehmigung nicht ak-
zeptieren (wovon ich mal ausgehe), dann steht ein Urlaub ausserhalb
Deutschlands eh nicht zur Diskussion.
> Stopp. Selbst wenn ein Halter für _diese_ Sache eine Narkose fordern
> sollte, muss der TA imho hier die Entscheidung abnehmen. Eine Narkose
> wäre unverhältnismäßig und ein TA, der auf eine solche Forderung
> eingehen würde (weil es die Entscheidung des Halters ist), taugt für
> mich nicht.
Auch stop. :-) Mit Narkose meinte ich natuerlich keine Vollnarkose
wie fuer eine mehrstuendige OP.
> Da kannst Du aber u.U. Jahre warten.
Wuerde *mich* nicht weiter stoeren. :-)
>>Wenn ich davon ausgehen muss, dass eine tieraerztliche Behandlung
>>Schmerzen verursachen *koennte*, ueberlege ich mir, ob sie tat-
>>saechlich notwendig ist.
> Tjo - im Bezug auf die Akupunktur stand ich vor der Wahl Kortison oder
> Alternativ.
Siehste!
> Was meinst Du mit den weiteren Nebenwirkungen? Das, was folgen kann?
Ja, genau.
> Nein, ich kann Deine Überlegungen schon nachvollziehen, aber mir stieß
> der Eindruck sauer auf, in Deinen Augen meinem Tier "unnötige
> Schmerzen" zu verursachen.
Trottel! *lach* Wie lange kennen wir uns eigentlich schon?
*kopfschuettel*
>>> Wenn Dir alle möglichen Leute hier erzählen, dass ihre Hunde nicht auf
>>> die Injektion reagiert haben - warum glaubst Du diesen Leuten nicht.
>>Ich glaube ihnen. Warum sollte ich davon ausgehen, dass sie mich
>>anluegen? Wenn dem so waere, waere jede Diskussion mit ihnen von
>>vorneherein unsinnig.
> Bisher kam es so rüber, dass Du es anzweifelst.
Tu ich aber nicht.
> Gesperrte Wiehltalbrücke A4, Verkehrschaos im Aggertal? Hast Du
> bestimmt von gehört. Fahrer des nicht verkehrstüchtigen
> Unfallfahrzeugs stand unter Drogen und war zu schnell. Der getötete
> Lkw-Fahrer, 35 Jahre alt, hinterließ Frau und 2 Kinder. Er ist
> verbrannt.......
Uff. Kann ich mich echt nicht dran erinnern.
> Tja, hier bei mir könnte Dir ein Stück Kuchen dermaßen komisch auf den
> Fuß fallen, dass der kleine Zeh bewegungsunfähig bleibt...... ;-)
O.k., wenn das *soooo* ist, komme ich Dich wohl doch lieber nicht
besuchen! *lach*
Gruesslies, Grazi
> Ich habe mir ein Vergleichsphoto erlaubt:
> Zollstock, Reiskorn (Langkorn, handelsüblich), ISO Transponder
> (handelsüblich, Hersteller AEG, ID K162 FDX-B, ISO Norm 11784/11785),
> Implantor (der mir am meisten Angst machen würde, Kanülendurchmesser 2,6
> mm, Wandstärke 0,15 mm, Länge 40 mm).
Vielen Dank! *freu*
Beim Anblick der Kanuele wird mir Schisser gleich wieder anders. :-)
Gruesse, Grazi
> Diese Geklimpere wuerde mir *tierisch*auf den Nerv gehen! :-)
bei uns gibts (neben der Notwendigkeit von Tollwut-, Steuer- und Tassomarke)
noch einen handfesten Vorteil des Klimperns:
Wenn McCoy mit uns beim Ausritt unterwegs ist, ist es *sehr* hilfreich, dass
er klimpert. Er hat nämlich (wie die meisten Hunde, nehme ich an), die
Angewohnheit, sich immer mal zurückfallen zu lassen, nur um dann von hinten
in einem Affenzahn angeschossen zu kommen. Wenn das lautlos geschieht, macht
auch das coolste Pferd mal vor Schreck nen Hüpfer ("was Schnelles, Lautloses
von hinten = Raubtier, will mich fressen = huch, schnell weg hier!" <g>).
Mein Reitbegleithundbuch empfiehlt aus genau diesem Grund die Anbringung
eines Glöckchens am Hund (das fände nun ich wiederum nervig).
Ich finde es aber auch für mich sehr praktisch. Wenn Doggie frei läuft und
hinter mir ist und es eine Weile nicht klimpert, gucke ich schonmal, ob er
z.B. nicht gerade wieder was Verbotenes frisst. Wenn es hinter mir klimpert,
muss ich mich nicht dauernd umdrehen :-).
Viele Grüße
Annette & der Leisetreter
www.pille.aboese.de
Graziella Pugliese schrieb:
>> Gesperrte Wiehltalbrücke A4, Verkehrschaos im Aggertal? Hast Du
>> bestimmt von gehört. Fahrer des nicht verkehrstüchtigen
>> Unfallfahrzeugs stand unter Drogen und war zu schnell. Der getötete
>> Lkw-Fahrer, 35 Jahre alt, hinterließ Frau und 2 Kinder. Er ist
>> verbrannt.......
>
>Uff. Kann ich mich echt nicht dran erinnern.
http://www.ultra-fast-webserver.de/fotoshooting/2004/08-26-2004-unfall-wiehltalbruecke/
http://www.wdr.de/themen/verkehr/strasse01/a4/wiehltalbruecke.jhtml
http://www.wdr.de/themen/verkehr/strasse01/a4/fotogalerie_brand/fotogalerie.jhtml
Ich meide die Brücke trotzdem sie wieder einspurig befahrbar ist.
Kann auch sein, dass deine Hunde einfach eine hohe
Schmerzreaktionsschwelle haben.
Mit einer dicken Nadel durch die Haut tut einfach weh,
egal wie gut jemand sticht.
Schmerz ist einfach eine Alarmreaktion des Körpers
auf Beschädigung. Verletzte Zellen setzen "Schmerzstoffe"
frei.
Gruss
Karina
So gesehen haben meine Hunde auch keine HD, nur das
Röntgenbild verrät doch was anderes.
Viele Grüsse
Karina
Können, aber sieht viel besser aus :-)
> *g* Den Ärzten und Arzthelferinnen tut es viel mehr weh als mir, wenn
> sie 3x stechen und immer noch kein Blut in Sicht. ;-) Und ich mach'
> mir 'nen Jux draus. ;-)
Medizinische Patienten sind immer furchtbar :-)
Viele Grüsse
Karina, die es auch immer liebt, einem Chefarzt der
Inneren oder Anästhesie Blut abzunehmen :-)
Kommt bei mir auch hin! Habe auch noch nie einen Hund verloren!
Autofahren tu ich allerdings viel. Und wo ich bin ist meine Kira und
umgedreht selbstverständlich auch:-)) Uns gibt es nur im Doppelpack.
>Nun gut: ich habe schon oefter davon gehoert, dass eine laestige Ehefrau
>auf dem Rastplatz vergessen wurde, aber der Hund? :-))
Auch schon! Manchmal stehen die tollsten Geschichten in der Zeitung.
Schön ist es dann wenn beide wieder zusammenkommen. Nicht immer wird
Hund ausgesetzt.
>Das bezweifle ich. Menschen sind grausam... und Tiere meist ein
>leichtes Opfer.
Vielleicht bin ich ein zu grosser Optimist, kann ja sein. Aber
vielleicht ja doch:-))
>Fuer den Heimtierpass schon, fuer NRW'ler gilt die Chip-Pflicht schon
>seit Jahren.
Ah ja! Andere Länder andere Sitten:-))
>Das ist zwar sehr schoen, ist aber eine vollkommen andere Baustelle.
>Du bist dieses Risiko *bewusst* eingegangen, *obwohl* Du wusstest,
>dass der Schuss nach hinten haette losgehen koennen. Beim Chippen
>wird man gezwngen, ein Risiko einzugehen...ob es einem nun passt
>oder nicht.
Wenn der Schuss nach hinten losgegangen wäre hätte ich ihr ein - zwei
Wochen Leiden erspart. Aber ich wollte uns eine Chance geben.
Gruss
Moni
Ich glaube dir, dass sie entspannt war, aber trotzdem kann es
sein, dass sie Schmerzen, wenn auch nur leicht, gespürt hat.
Viele Grüsse
Karina
*Du* sollst ja auch nicht gechipt werden :-)
Viele Grüsse
Karina
Bitte was?
Orwell laesst gruessen oder wie?
Wie war das noch mal in dem Artikel den ich vor etwa einem Jahr fand?
"Reise durch Deutschland mit Hund" oder so aehnlich. Leider finde ich ihn
nicht mehr, aber der war so von Norden gen Sueden wird der Hund mal eben
seiner Freiheit beraubt und angehaengt, dann vorsorglich erschossen, nur
damit er dann in Bayern frei laufen kann.
Na, dann bin ich ja mal froh in dem ach so anderen Bayern zu leben.
Tschau
Marion
Ach, geh zu.
Wer sich taetowieren laesst ist vom Piercing auch nicht mehr soooo weit
weg. Hast du schon mal _die_ Kanuelen gesehen? *grusel* ;-)
Tschau
Marion
>*Du* sollst ja auch nicht gechipt werden :-)
Abwarten.......kommt auch noch
VG
Andrea + Pack
> Und wo ich bin ist meine Kira und
> umgedreht selbstverständlich auch:-)) Uns gibt es nur im Doppelpack.
Das geht bei mir leider nicht. *schnief*
> Vielleicht bin ich ein zu grosser Optimist, kann ja sein.
Das wird's sein. :-)
Ich glaub', ich bin die geborene Schwarzseherin. *zwinker*
> Wenn der Schuss nach hinten losgegangen wäre hätte ich ihr ein - zwei
> Wochen Leiden erspart. Aber ich wollte uns eine Chance geben.
Und das hat sich ja gluecklicherweise gelohnt!
Gruesse, Grazi
[Gesperrte Wiehltalbrücke A4 wg. schweren Unfalls]
> http://www.ultra-fast-webserver.de/fotoshooting/2004/08-26-2004-unfall-wiehltalbruecke/
> http://www.wdr.de/themen/verkehr/strasse01/a4/wiehltalbruecke.jhtml
> http://www.wdr.de/themen/verkehr/strasse01/a4/fotogalerie_brand/fotogalerie.jhtml
Du glaubst doch nicht allen Ernstes, dass ich mir das jetzt angucke?
Ich will mich morgen wieder in mein Auto trauen! :-)
Gruesslies, Grazi
>> Beim Anblick der Kanuele wird mir Schisser gleich wieder anders. :-)
> *Du* sollst ja auch nicht gechipt werden :-)
Ich leide aber mit! *mit dem fuss aufstampf*
Gruesslies, Grazi
> So gesehen haben meine Hunde auch keine HD, nur das
> Röntgenbild verrät doch was anderes.
Klar... nur wurde Merlin als RH ganz anderen Belastungen ausgesetzt
als meine Suesse. Und solange wir den THS nicht ernsthaft und in-
tensiv betreiben, muss das Roentgen auch nicht unbedingt sein.
Gruesslies, Grazi
> Ach, geh zu.
> Wer sich taetowieren laesst ist vom Piercing auch nicht mehr soooo weit
> weg. Hast du schon mal _die_ Kanuelen gesehen? *grusel* ;-)
Was meinste, warum ich immer noch nicht gepierct bin? *grien*
Gruesslies, Grazi
Ich bin zwar nicht Jessica, aber ja, ich haette auch sofort daran gedacht,
wie an jeden anderen kuerzlich erfolgten "Eingriff in die Natur".
Tschau
Marion
Naja, du glaubst doch auch nicht das "weisser als weiss" in der
Waschmittelwerbung, oder?
Genauso sehe ich "Werbung" von neuen Dingen jeder Art. Man muss sich halt
mal ein bischen selbst schlau machen und dann abwaegen. Nach Moeglichkeit
ohne den "Horrorstories" der "Gegner" (egal welcher Seite) zu verfallen.
Tschau
Marion
LOL
Marion
Nun, weil ich Merlins Röntgenbefund frühzeitig kannte, habe ich ihn
entsprechend geschont.
Und mit dem Ergebnis, dass er mit 10 Jahren immer noch völlig
HD-beschwerdefrei ist.
Vielleicht habe ich auch einfach nur zuviele ungeröntge Hunde
erlebt, die wegen Überlastung, nur ein bisschen Agility oder
THS just for fun, im besten Alter wegen HD eingeschläfert
werden mussten.
Viele Grüsse
Karina
> und wir den THS sicher niemals allzu ehrgeizig betreiben werden
bitte laßt mich nicht dumm sterben, was bitte ist THS.
bis denne
Karlotto
>Ach, die Wanderung scheint gar nicht mal so selten zu sein.
>Gluecklicherweise passiert dabei in der Regel jedoch nichts.
>
Vor allem bei Hunden mit wenig Unterhautfettgewebe scheint das recht
häufig zu sein. Eine befreundete Salukihalterin hatte einen wandernden
Transponder, der sich letztendlich in einer Hautfalte am linken
Vorderbein festgesetzt hat.
Unsere Züchterin kennt auch den einen oder anderen Fall. Sie riet uns,
mit dem Chippen zu warten, bis unser Kleiner ausgewachsen ist.
>
>> Zusaetzlich zum Chip traegt meine Madame einige Marken spazieren:
>[snip]
>> Sie hat ein extra Halsband mit den Marken dran, welches relativ locker
>> sitzt.
>
>Diese Geklimpere wuerde mir *tierisch*auf den Nerv gehen! :-)
:-)))
Uns auch. Vor allem Judy. Sie kaut jegliche Plakette ab, die sich an
ihrem Halsband befindet. Bejazid ist es ziemlich egal. Nur reagieren
so ziemlich alle Nachbarshunde auf eben dieses Markengeklimper.
Um 2 Uhr morgens Gassigehen (klimper) ist der absolute Hit :-((
Unabhängig davon gibt es aber Halsbänder mit integrierten Taschen, in
die solche Marken gesteckt werden können. Auch kleine Täschchen zum
Auffädeln auf das normale Halsband sind zu haben.
Mittlerweile haben wir die schriftliche (!!) Genehmigung der Stadt,
dass unsere Hunde die Steuermarke nicht tragen müssen (Wir müssen sie
beim Gassigehen lediglich dabei haben, aber das ist ja kein Thema. ),
da es keine bissfeste Edelstahlvariante gibt :-))
Mit Chip (im März bekommt Bejazid seinen) und Täto-Nr. versehen, haben
wir dann "Nichtklimperhunde" :-))
Servus und schöne Woche
Mike
Nicht nur Du! Manchmal könnte man meinen es schreiben hier
Hundebesitzer von anderen Staaten.
Gruss
Moni
>"Karina Leo-Steffen" <in...@hundejo.de> schrieb:
>
>>*Du* sollst ja auch nicht gechipt werden :-)
>
>Abwarten.......kommt auch noch
Jo, der erste Schritt dort hin sind die neuen
Krankenkassen-Chipkarten, auf denen alles mögliche an Sch^^marrn
gespeichert werden soll/kann.
>>Na, dann bin ich ja mal froh in dem ach so anderen Bayern zu leben.
>
>Nicht nur Du! Manchmal könnte man meinen es schreiben hier
>Hundebesitzer von anderen Staaten.
Ist das denn nicht so? Jedes Bundesland rührt seinen eigenen Brei an,
wie ein souveränder Staat.