David (Golden Retriever) ist jetzt 19 Monate. Seine (Ur-/Groß-) und Eltern
sind alle HD-frei. Da wir mit ihm nicht auf Zuchtschauen wollen und auch
nicht züchten, bin ich mir unsicher, ob ich ihn, nur weil das alle vom
Züchter so empfohlen bekamen, jetzt röntgen lassen. Hat jemand Erfahrung
bzw. Ratschläge, insbesondere ob es notwendig, wichtig, entbehrlich oder
gar gefährlich ist. Danke im voraus. Vielleicht kennt auch jemand einen
damit sehr vertrauten TA in der Nähe Kölns?
--
Heiner Richter
>David (Golden Retriever) ist jetzt 19 Monate. Seine (Ur-/Groß-) und Eltern
>sind alle HD-frei. Da wir mit ihm nicht auf Zuchtschauen wollen und auch
>nicht züchten, bin ich mir unsicher, ob ich ihn, nur weil das alle vom
>Züchter so empfohlen bekamen, jetzt röntgen lassen.
Warum sollte dein Hund diese Strapaze aufsich nehmen? Ich würde es in
deinem Falle nicht machen.
so weit
Maico
--
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Wenn Dein Hund keine Probleme hat, solltest Du nicht röntgen lassen.
Viele Grüße
Mandy
Wenn der Züchter diese Angaben ins Zuchtwesen einfließen läßt sind sie
wichtig für die Zucht gesunder Hunde. Und da sollte jeder seinen
Beitrag leisten.
Ich selber habe vor über 5 Jahren einen Altdeutschen Schäferhund
übernommen, das Tier ist arg wibbelig und war öfters mal am jammern.
Man sagte mir der sei nun mal so. Das Tier war damals schon
sterilisiert, an Zucht also gar nicht zu denken.
Ich ließ ihn dennoch röntgen, neben der tatsächlich vorhandenen HD
stellte sich Spondylose heraus.
Ich habe das HD-röntgen meiner Hunde für sehr sinnvoll gehalten.
MfG
Claudia
> "Heiner Richter" <heiner....@netcologne.de> schrieb
>> ... bin ich mir unsicher, ob ich ihn, nur weil das alle vom
>> Züchter so empfohlen bekamen, jetzt röntgen lassen.
> Wenn der Züchter diese Angaben ins Zuchtwesen einfließen läßt sind sie
> wichtig für die Zucht gesunder Hunde. Und da sollte jeder seinen
> Beitrag leisten.
Auch ich muß Claudia voll zustimmen!
Einerseits wird hier immer zu Recht gegen die Massenvermehrer und
Spaßzüchter gemosert, andererseits ist man nicht bereit, einem
verantwortungsbewußten Züchter, der versucht, HD in seinem Zwinger
erst gar nicht aufkommen zu lassen, die dringend erforderliche Rück-
meldung zu liefern. Ein Widerspruch sondergleichen!
Meine Meinung hierzu: Wer nicht willens ist, diese erbetene Unter-
suchung durchführen zu lassen, der ist es nicht wert, von den Mühen
und Erfahrungen solcher seltenen Idealzüchter zu profitieren. Er soll
sich einen unbekannten Straßenhund holen und die Risiken in Kauf
nehmen, nach einigen Jahren ein neues Hüftgelenk finanzieren zu
müssen!
Beste Grüße
Franz
Franz Eberl schrieb:
> Auch ich muß Claudia voll zustimmen!
Tu ich auch
> Meine Meinung hierzu: Wer nicht willens ist, diese erbetene Unter-
> suchung durchführen zu lassen, der ist es nicht wert, von den Mühen
> und Erfahrungen solcher seltenen Idealzüchter zu profitieren. Er soll
> sich einen unbekannten Straßenhund holen und die Risiken in Kauf
> nehmen, nach einigen Jahren ein neues Hüftgelenk finanzieren zu
> müssen!
überleg Dir gut was Du sagst.
disemal ohne Gruß,
da nur mit "minderwertigen" Tierheimhunden.
Heiner Richter wrote:
> Hallo NG,
>
> David (Golden Retriever) ist jetzt 19 Monate. Seine (Ur-/Groß-) und
> Eltern sind alle HD-frei. Da wir mit ihm nicht auf Zuchtschauen wollen
> und auch nicht züchten, bin ich mir unsicher, ob ich ihn, nur weil das
> alle vom Züchter so empfohlen bekamen, jetzt röntgen lassen.
Auch wenn DU nicht züchten willst, ich würde es machen lassen aus zwei
gründen:
Erstens um Deinem Züchter die Möglichkeit zu geben, seine Nachzucht im
Bezug auf diese Krankheit prüfen zu können und
zweitens um sicher zu sein, dass Dein Hund 100% belastbar ist, oder
eben, wenn ein gewisse Grad an HD vorliegt, dann besser präventiv tätig
werden zu können.
TAs die das HD-röntgen durchführen werden häufig von den Zuchtverbänden
empfohlen, also, frag mal Deinen Züchter.
Gruss
Petra
> überleg Dir gut was Du sagst.
Mach ich fast immer.
> disemal ohne Gruß,
Ist mir egal
> da nur mit "minderwertigen" Tierheimhunden.
Diesen Ausdruck habe ich nicht gebraucht, da er mir fremd ist.
Tatsache ist aber, daß wir das HD-Problem bei den dafür anfälligen
Rassen nicht hätten, wenn die Leute bei der Anschaffung eines Hundes
genau so selektieren würden, wie beim Kauf einer Staude Salat!
Beste Grüße
Franz
>Tatsache ist aber, daß wir das HD-Problem bei den dafür anfälligen
>Rassen nicht hätten, wenn die Leute bei der Anschaffung eines Hundes
>genau so selektieren würden, wie beim Kauf einer Staude Salat!
Tatsache ist doch eher, daß einige Züchter ohne längeres Nachdenken und
mit der Rückendeckung ihrer Zuchtverbände und konsequenter Inzucht für
HD maßgeblich verantwortlich sind.
Einem Käufer mute ich kaum die fachliche Kompetenz über HD zu - warum
auch. Er verlässt sich auf den Züchter. Oft anscheinlich ist er dann
auch verlassen.
Ich muß doch auch nicht die Funktion eines Handys kennen als Käufer;
sondern ich erwarte ein tadelloses Produkt.
so kopfschüttelnd
Die einzigen Tasachen, die wir haben, sind, daß
-- der Vererbungsweg der HD bis heute nicht eindeutig geklärt ist
-- etliche Zuchtverbände sich jahr(zent)elang einen Dreck drum
geschert haben, auch als das Problem bereits bekannt war
-- selbst bei Rassen, bei denen HD als solche folgenlos ist,
sekundärfolgen auftreten können
> Einem Käufer mute ich kaum die fachliche Kompetenz über HD zu -
warum
> auch.
Braucht er ja auch nicht.
Er soll nur den Hund im entsprechenden Alter röntgen lassen.
Wenn wir von *allen* Nachkommenb über mehrere Generationen hinweg
*gesicherte* Daten haben, dann kommen wir den Zusammenhängen auch
früher auf die Spur. Wenn es aber weiterhin so abläuft, daß man sagt
"ich will eh nicht züchten und will eh nicht ausstellen, also warum
sollte ich...", dann werden wir nie die erforderliche Datenbasis
erhalten.
Ich kenne einige Züchter, die die HD-Untersuchung verpflichtend in den
Kaufvertrag als Nebenabrede hineinschreiben, und ich halte das für
äußerst sinnvoll.
> Ich muß doch auch nicht die Funktion eines Handys kennen als Käufer;
> sondern ich erwarte ein tadelloses Produkt.
Es sollte dem HErsteller des Bello2000/2003 schon aufgefallen sein,
daß Hunde keine Produkte sind, die maschinell produziert werden...
Eine unerkannte Hüftgelenksdysplasie kann selbst bei jenen Rassen, bei
denen sie in der Hüfte folgenlos bleibt (und die Bulldogs gehören zu
diesen), die mittelbare Ursache für Probleme mit den Knien sein
(minimale Fehlstellung des Oberschenkels und dadurch höhere Belastung
der Sehen und Bänder im Kniegelenk), und die Kenntnis des Zustands der
Hüfte hilft dem Tierarzt beim Auftreten von solchen Problemem bei der
Diganose.
Helmut & Chester
>Braucht er ja auch nicht.
>Er soll nur den Hund im entsprechenden Alter röntgen lassen.
>Wenn wir von *allen* Nachkommenb über mehrere Generationen hinweg
>*gesicherte* Daten haben, dann kommen wir den Zusammenhängen auch
>früher auf die Spur. Wenn es aber weiterhin so abläuft, daß man sagt
>"ich will eh nicht züchten und will eh nicht ausstellen, also warum
>sollte ich...", dann werden wir nie die erforderliche Datenbasis
>erhalten.
Ich hab ein Problem damit, meinen Hund unnötig narkotisieren zu lassen.
Ferner hab ich eh Probleme damit, daß ich etliche Rassen für obskur
halte und sehr viele Rassen imho noch viel gravierendere Probleme als HD
haben. Aber das schweift aus.
>Es sollte dem HErsteller des Bello2000/2003 schon aufgefallen sein,
>daß Hunde keine Produkte sind, die maschinell produziert werden...
Echt? Aber Ausstellen wie Autos ist ok? scnr..
Übrigens, mein Leonid hat eine leichte Dysplasie im rechten
Schultergelenk und ich kenn durchaus die Röntgengeschichte und auch den
Streß, den so eine Sache mitsich zieht. Nur hatte ich ihn als Welpen
nicht im Interesse eines Zuchtwesens röntgen lassen, sondern wegen eines
berechtigten Verdachts.
Imho ein kleiner, feiner Unterschied.
Aber soll doch jeder tun, was er will.. <schulterzuck<
so weit
> Ich muß doch auch nicht die Funktion eines Handys kennen als Käufer;
> sondern ich erwarte ein tadelloses Produkt.
>
> so kopfschüttelnd
Hallo Maico,
Ursprünglich ging es um entsprechende Züchter und nicht um deren
"Produkte"! Da Du das anscheinend in den falschen Hals bekommen hast,
füge ich in meinen früheren Satz nachträglich und deutlich folgendes ein,
denn so war es gemeint:
>> ............... wenn die Leute bei der Anschaffung eines Hundes
>> ...DAS GESCHÄFT bzw. DEN HÄNDLER...genau so selektieren würden,
>> wie beim Kauf einer Staude Salat!
Allein daran, daß dieser spezielle 'Hersteller' von jedem einzelnen seiner
'Handys' genau wissen will, ob sie auch im späteren Alltags-Betrieb fehlerfrei
bleiben, kann man ersehen, daß er sich seiner Verantwortung bewußt ist
und solche Leute soll man auch mit den erbetenen Rückmeldungen für ihre
Mühe belohnen!
Sind wir uns jetzt wieder einig?
Beste Grüße
Franz
>Allein daran, daß dieser spezielle 'Hersteller' von jedem einzelnen seiner
>'Handys' genau wissen will, ob sie auch im späteren Alltags-Betrieb fehlerfrei
>bleiben, kann man ersehen, daß er sich seiner Verantwortung bewußt ist
>und solche Leute soll man auch mit den erbetenen Rückmeldungen für ihre
>Mühe belohnen!
>
>Sind wir uns jetzt wieder einig?
Noch nicht ganz. Wenn wir schon bei der Rückmeldungsmentalität sind,
warum dann nicht auch eine allgemeine Vet-Untersuchung, die dem Züchter
einen Einblick in das physische/psychische Bild seines ehemaligen Welpen
gibt? Wieso die Konzentration auf HD allein? Es gibt doch noch viel
mehr, was wahrscheinlich vererblich ist. (Katarakt, geschlossene
Tränenkanäle...) Und da ein Züchter ja alles aus Liebe zum Tier macht,
bezahlt er das auch freundlich, oder er beteiligt sich dabei.
Mir ist das Risiko einer Narkose einfach zu hoch. Wenn der Hund eh
narkotisiert werden muß - dann kann ich eine HD Untersuchung ja
gutfinden (einen TA vorrausgesetzt, der das überhaupt wirklich kann - so
einfach ist es nicht.)
Und - welche Konsequenzen hätte denn ein HD - Befund? Á SV? <hüstel> Na,
da spart man sich doch lieber die Narkotika für Ernstfälle. :)
so weit
Gerne und jederzeit.
> Mir ist das Risiko einer Narkose einfach zu hoch.
> Wenn der Hund eh narkotisiert werden muß
...dann macht man sowas einfach mit, richtig.
FWIW, der Österr. Bulldog-Club ersucht seine Mitglieder auch, im
Todesfall möglichst die Todesursache dem Zuchtwart zu melden.
Grundgedanke ist (vor allem bei frühen Todesfällen, versteht sich),
gehäuftes Auftreten und bestimmte Muster in Abstammungslinien zu
erkennen. Eine schöne Idee -- in der Praxis war ich der erste in den
über 30 Jahren seiner Tätigkeit als Zuchtwart, der ihn deswegen
angerufen hat, als mein Winston gestorben ist...
Helmut
--
"The 080 had nicer legs than the 082."
(D.Weaver in comp.sys.ibm.ps2.hardware)
Full ACK!
Je grösser eine Datenbank, desto genauer.
Viele Grüsse
Karina
auch diese Infos werden von guten Züchtern gesammelt und ausgewertet.
Dojans Züchter z.B. haben wegen psychischer Auffälligkeiten eine
bestimmte Verpaarung nicht wiederholt, obwohl sie schon geplant
war.
Sämtliche Erkrankungen werden penibel gesammelt.
Leider scheitert eine komplette Datenbank immer an der
Unwilligkeit mancher Welpenkäufer, die sich nie wieder melden.
Bei einigen Rassen ist die Katarakt-Untersuchung vorgeschrieben.
> Mir ist das Risiko einer Narkose einfach zu hoch.
Heutzutage gibt es bei jungen gesunden Hunden keine Risiken mehr.
>Wenn der Hund eh
> narkotisiert werden muß - dann kann ich eine HD Untersuchung ja
> gutfinden
Ich habe es jeweils mit Chippen und Neutätowierung und Zahnstatus
kombiniert.
> (einen TA vorrausgesetzt, der das überhaupt wirklich kann -
> so einfach ist es nicht.)
Gibt für jede Region Empfehlungen der Rasseclubs.
> Und - welche Konsequenzen hätte denn ein HD - Befund? Á SV? <hüstel>
Man mag es kaum glauben, es gibt auch im SV gute, gewissenhafte
Züchter, die sehr wohl Konsequenzen ziehen.
Viele Grüsse
Karina
Nun wie es im SV aussieht ist mir unbekannt.
In Vereinen, welche der IHF (Internationale Hovawart Föderation)
angehören sind nicht nur HD, OCD, Katarakt gefragt. Die Ergebnisse der
Nachzuchten sind dringend erforderlich für die weitere Zuchtplanung.
Züchter knnen nicht ohne das OK des vereines einen x-belibigen
Deckrüden nehmen. Rüden kommen normalerweise nur 5 mal zum Einsatz
(wegen der genetischen vielfalt), lediglich Supervererber bekommen
eine genemigung für einmalig weitere 5 Deckverwendungen. Inzucht,
Inzestzucht und Linienzucht ist verboten. Über 5 Generationen ist dies
auch in jeder Ahnentafel nachvollziehbar.
Aber all dies gäbe es heute nicht, wenn die Halter der Nachzuchten
Ihre Tiere nicht untersuchen lassen würden.
Jeder, der selber dafür ist nur noch gesunde Tiere in die zucht zu
nehmen und der gesunde Hunde haben möchte sollte dann wohl auch seinen
Beitrag leisten.
> Na, da spart man sich doch lieber die Narkotika für Ernstfälle. :)
Klar wie Dojan. Gezogen in einem Verein, von einem Züchter wo alles
egal war. Vater HD-frei, Mutter HD frei. das war es auch schon.
Schnell noch ein Zwingerschutz und drauf los vermehrt.
Der arme Kerl hat HD, eine Immunschwäche, Spondylose und noch ein paar
Kleinigkeiten. Das ganze wirklich arg schlimm, Spondylose die ganze
Wirbelsäule lang. Jede leichte Verletzung gleich eine Entzündung. Jede
kleine Rangelei/Beißerei heißt für uns ab zum TA für die
Antibiotikaspritze.
Ich fände es besser, wenn seine Züchter das mit der Gesundheit und der
Zucht ernster genommen hätten.
Maico, bitte lehne Dich mal zurück und überdenke deine Einstellung zu
diesem Thema.
Wir können nicht einerseits gesunde Nachzucht vordern, selber aber
durch Verweigerung unserer Unterstützung das ganze boykottieren.
Ich denke uns allen wären gesunde Hunde aus verantwortungsbewußter
Zucht lieber. Dies ist aber ohne die Unterstützung des einzelnen
Hundekäufers (Hundehalters) nicht machbar.
MfG
Claudia
>Maico, bitte lehne Dich mal zurück und überdenke deine Einstellung zu
>diesem Thema.
Solange Tierheime voll sind, denk ich erstmal darüber nach. Wenn die
leer sind, denk ich gern über Zuchtwesen nach. :)
>Ich denke uns allen wären gesunde Hunde aus verantwortungsbewußter
>Zucht lieber. Dies ist aber ohne die Unterstützung des einzelnen
>Hundekäufers (Hundehalters) nicht machbar.
Gesunde Hunde wären imho schon wahrscheinlicher, wenn der genpool
mancher Rassen etwas aufgefrischt würde. :) Aber dann wäre es nicht mehr
"reinrassig" und... ach, egal.
Sorry - aber beim Thema Zucht - nene... nicht mein Ding. Wers mag -
meinetwegen. Ich mags nicht. Basta. Punkt. Aus. :)
>Man mag es kaum glauben, es gibt auch im SV gute, gewissenhafte
>Züchter, die sehr wohl Konsequenzen ziehen.
Wieviel Promille mögen das wohl sein?
Gruß
Christian
--
America wants fuel. To get it, it needs puppets. So what's ten million
dead? If it's keeping out the russians.
(Dead Kennedys, 1982)
>Leider scheitert eine komplette Datenbank immer an der
>Unwilligkeit mancher Welpenkäufer, die sich nie wieder melden.
>Bei einigen Rassen ist die Katarakt-Untersuchung vorgeschrieben.
ich glaube, in der Diskussion geht es eigentlich nur um den Punkt
"extra deswegen in Narkose legen"?! Das "Nicht-Risiko", das Du
nanntest, würde meine TA nicht bestätigen. Und ich auch nicht, sondern
vielmehr hing es sehr stark von der Tagesform der Hunde ab, wie sie
die Narkose verkraftet haben. Ich hatte auch schon nen doofen
Atemstillstand beim Hoodie.
Es geht nicht anders, wenn etwas gemacht werden muss, aber ein Risiko
ist da, und generell finde ich nicht, dass unnötig narkotisiert werden
sollte. Für die Hunde ist es auf jeden Fall Stress.
Bei momentan 30 Grad im Schatten würde ich garantiert meinen Hund
nicht wegen einer Röntgenaufnahme - für eine Statistik - in Narkose
legen lassen.
Ansonsten, wenn es mitgemacht wird, wenn der Hund sowieso mal in
Narkose liegt, ist dagegen sicher nichts zu sagen.
Ich denke aber schon, dass der Ursprungsposter die Frage so meinte, ob
er extra deswegen jetzt zum TA gehen solle.
Viele Grüße
Mandy
> Ansonsten, wenn es mitgemacht wird, wenn der Hund sowieso mal in
> Narkose liegt, ist dagegen sicher nichts zu sagen.
Dann sind wir uns ja einig ;-)
Grüsslis
Petra
ich denke, mehr als man gemeinhin denkt.
Die positiven fallen immer weit weniger auf als die
negativen.
Kein Japaner würde 100.000 DM und mehr für
einen Hund bezahlen, der nicht garantiert gesund ist
und garantiert frei von Erbkrankheiten.
Also sogar die grossen Zwinger, die ansonsten
abzulehnen sind, achten darauf.
Viele Grüsse
Karina
> Ich habe es jeweils mit Chippen und Neutätowierung und Zahnstatus
> kombiniert.
Alles für mich auch kein Grund für ne Narkose.
> Kein Japaner würde 100.000 DM und mehr für
> einen Hund bezahlen, der nicht garantiert gesund ist
> und garantiert frei von Erbkrankheiten.
Der Japaner wird 100.000 DM für einen Hund zahlen, weil ihm irgend
jemand eingeredet hat, dass die besten Hunde aus dem Zwinger xy kommen
und dass man so einen Hund haben muss, wenn man dazu gehören will.
Wer Aussagen wie 'garantiert gesund' und 'garantiert frei von
Erbkrankheiten' macht, disqualifiziert sich IMHO sowieso selbst.
> Noch nicht ganz. Wenn wir schon bei der Rückmeldungsmentalität sind,
> warum dann nicht auch eine allgemeine Vet-Untersuchung, die dem Züchter
> einen Einblick in das physische/psychische Bild seines ehemaligen Welpen
> gibt? Wieso die Konzentration auf HD allein? Es gibt doch noch viel
> mehr, was wahrscheinlich vererblich ist. (Katarakt, geschlossene
> Tränenkanäle...)
Hallo Maico,
da hast Du mich jetzt natürlich voll erwischt, denn ich weiß nur bei Jagd-
hunden bescheid! Dort ist es jedenfalls so, daß der Betreiber einer Lei-
stungszucht seine Welpen sowieso nur an Jäger abgibt und dann penibel
darauf achtet, wie diese bei den einzelnen Prüfungen bewertet werden.
Da diese Ergebnisse allen Züchtern offen stehen, wird er bereits nach
der obligatorischen Jugendprüfung über Fell, Zahnabnormalitäten,
Nasenleistung, Finderwille, Schreckhaftigkeit oder sonstige körperliche
oder seelische Gebrechen relativ gut informiert. Das einzige, was leider
nur von einem benannten Spezialisten durch Röntgen sicher festgestellt
werden kann, ist die Anlage zur HD und wie Karina schon sagte, ist dies
heute für einen gesunden Hund kein Risiko mehr.
> Und da ein Züchter ja alles aus Liebe zum Tier macht,
> bezahlt er das auch freundlich, oder er beteiligt sich dabei.
Ich finde nicht, daß er diese Ausgaben auch noch übernehmen soll, denn
an Decktaxe, Gebühren für Eintrag ins Zuchtbuch, Tätowieren, Impfen
und Aufzucht (zu der auch die tägliche Spielzeit zur Sozialisierung gehört)
hat er bereits so viel investiert, daß ihm vom Verkaufserlös nur wenig
übrig bleibt. Natürlich spreche ich hier immer noch vom "Idealzüchter"
und nicht von Zuchtanstalten! - Und vergiß nicht: Ich bin kein Züchter! :-)
Abgesehen davon sollte es jeden Hundehalter von HD-betroffenen
Rassen selbst interessieren, ob er seinen Hund voll beanspruchen kann
oder nicht! Bei reinen Leistungslinien und entsprechenden Züchtern ist
es m.W. sogar üblich, daß sie den Junghund zurücknehmen und ihn aus-
nahmsweise an Nichtjäger zu wesentlich geringerem Preis abgeben,
bei dem sie davon ausgehen können, daß der Hund dort nicht körper-
lich bis zum Letzten gefordert wird. Beispiel: Mit einem 7kg-Fuchs im
Fang über einen Bach springen oder bei einer 6-stündigen Treibjagd
bis zu 50 Hasen apportieren, oder aus einem See im Winter 20 -30
Gänse und Enten holen muß. Vergleichbar mit solcher Schwerstarbeit
sind m.E. nur noch die Trails in Alaska und die Anforderungen an
Rettungshunde nach einem Erdbeben. Bevor ich persönlich einen Hund
so belaste, möchte ich schon gerne wissen, ob ich ihm das körperlich
auch wirklich zutrauen kann und handle entsprechend. Denn wie bereits
gesagt, lieber eine vorhergehende Untersuchung, von der auch der Züchter
profitiert, als nachher die große Enttäuschung eventuell verbunden mit
Operationen, von denen man wirklich weiß, daß sie keine Bagatelle sind.
Noch immer nicht zufrieden?
Fragende Grüße
Franz
On Sun, 01 Jun 2003 22:07:18 +0200, Mandy Gierke
<ma...@magie-design.de> wrote:
>ich glaube, in der Diskussion geht es eigentlich nur um den Punkt
>"extra deswegen in Narkose legen"?! Das "Nicht-Risiko", das Du
>nanntest, würde meine TA nicht bestätigen. Und ich auch nicht, sondern
>vielmehr hing es sehr stark von der Tagesform der Hunde ab, wie sie
>die Narkose verkraftet haben. Ich hatte auch schon nen doofen
>Atemstillstand beim Hoodie.
Ich hab' mir auch vor jeder nötigen Narkose bei meinen Hunden nen
Fleck ins Hemd gemacht und ich habe mir letztes Jahr nach Pondis
Bronchoskopie geschworen, dass sonstewas passieren muß, bevor ich ihn
nochmal in Narkose legen lasse. Der hat 10 Tage mit den Auswirkungen
gekämpft (wobei ich nicht weiß, ob ihn wirklich die Narkose so
mitgenommen hat oder ob er doch nen Epi-Anfall hatte).
>Es geht nicht anders, wenn etwas gemacht werden muss, aber ein Risiko
>ist da, und generell finde ich nicht, dass unnötig narkotisiert werden
>sollte.
Natürlich soll nicht unnötig narkotisiert werden. Ist halt die Frage,
wie nötig man ein HD-Röntgen einordnet. Max und Ponda sind beide
HD-geröngt, ich fand das schon wichtig. Wir haben das allerdings auch
"gesammelt", sprich Narkose bei Max für Wolfskrallen entfernen (ja,
dafür hatte er ne med. Indikation) und Röntgen und Ponda wurde
gleichzeitig kastriert.
> Für die Hunde ist es auf jeden Fall Stress.
Bei Max war das damals wirklich eher pille-palle. Würde ich heute auch
nicht mehr so sehen, aber jetzt ist er auch schon 7 J. und wenig
gesund.
>Bei momentan 30 Grad im Schatten würde ich garantiert meinen Hund
>nicht wegen einer Röntgenaufnahme - für eine Statistik - in Narkose
>legen lassen.
Den Zeitpunkt könntest Du Dir ja auch passender aussuchen.
>Ansonsten, wenn es mitgemacht wird, wenn der Hund sowieso mal in
>Narkose liegt, ist dagegen sicher nichts zu sagen.
Nö, auf die paar Minuten mehr kommt's dann auch nicht mehr an.
>Ich denke aber schon, dass der Ursprungsposter die Frage so meinte, ob
>er extra deswegen jetzt zum TA gehen solle.
Ich hab' ja so wenig Erfahrung mit gesunden Hunden ;-), gibt's das,
dass man nicht in Narkose-Gelegenheit kommt?
Früher zumindest, gab es in einer mir bekannten Klinik, die
Möglichkeit, ohne Narkose die Hüfte zu röntgen. Imho auch anerkannt.
Allerdings weiß ich nicht so genau, ob ich für meinen Hund das wollte.
Liebe Grüße,
Ellen und Ponda (leichte HD) und Max (ganz schicke Hüfte)
ich bin aber bei der HD-Untersuchung zeitlich nicht gebunden.
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich innerhalb von 1-2 Jahren
noch was Zusätzliches ergibt, ist nicht so klein.
> Das "Nicht-Risiko", das Du
> nanntest, würde meine TA nicht bestätigen. Und ich auch nicht, sondern
> vielmehr hing es sehr stark von der Tagesform der Hunde ab, wie sie
> die Narkose verkraftet haben.
Da habe ich von meinen Tierärzten andere Aussagen.
Narkose ist nicht gleich Narkose!
Das Risiko ist nur unerheblich grösser als bei Menschen bei
wirklich kleinen Eingriffen.
Bei Menschen ist das Risiko kleiner als 1:100.000,
Zwischenfälle sind sehr gut beherrschbar.
Es ist eine leichte, schnelle, kurze Narkose und ich kann mich
nicht erinnern, je von einem tödlichen Ausgang beim HD-Röntgen
gehört zu haben.
> Ich hatte auch schon nen doofen
> Atemstillstand beim Hoodie.
Sicher nicht beim HD-Röntgen.
Und sicher ist nicht jeder Tierarzt ein erfahrener Narkotiseur.
BTW bin ich schon lange dafür, dass es, ähnlich wie bei
Humanmedizinern auch bei Tierärzten mehr Spezialisierungen
wie z.B. Anästhesisten gibt.
Wird aber wieder an der Sparsamkeit der Hundehalter scheitern.
> Es geht nicht anders, wenn etwas gemacht werden muss, aber ein Risiko
> ist da, und generell finde ich nicht, dass unnötig narkotisiert werden
> sollte.
Eine HD-Untersuchung ist nie unnötig, jedenfalls bei grösseren Rassen.
> Für die Hunde ist es auf jeden Fall Stress.
Für meine Hunde war es kein besonders grosser.
Ich war bei ihnen, als sie einschliefen und als sie wach
wurden, waren sie schon wieder zu Hause.
Und gerade bei Merlin war es für mich unheimlich wichtig,
zu erfahren, dass er mittlere HD hat.
Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass ich ihn anders belastet hätte
und er mit seinen 8,5 Jahren nicht immer noch völlig symptomfrei wäre.
> Bei momentan 30 Grad im Schatten würde ich garantiert meinen Hund
> nicht wegen einer Röntgenaufnahme - für eine Statistik - in Narkose
> legen lassen.
Würde ich auch nicht, aber der Zeitpunkt ist ja völlig frei wählbar.
> Ich denke aber schon, dass der Ursprungsposter die Frage so meinte, ob
> er extra deswegen jetzt zum TA gehen solle.
Ja, und ich würde ihm empfehlen, zu warten, ob sich innerhalb des
nächsten Jahres vielleicht noch eine 2. Indikation für eine Narkose
ergibt und ansonsten dann einen extra Termin machen.
Viele Grüsse
Karina
>>> Man mag es kaum glauben, es gibt auch im SV gute, gewissenhafte
>>> Züchter, die sehr wohl Konsequenzen ziehen.
>>
>> Wieviel Promille mögen das wohl sein?
>
>ich denke, mehr als man gemeinhin denkt.
Ich sehe das deutlich weniger optimistisch als Du.
>Die positiven fallen immer weit weniger auf als die
>negativen.
NAK. Ich weiß im Moment genau *einen* Züchter, von dem ich einen Hund
nehmen würde. Hat sich herumgesprochen, dass er "taugt" und ich kenne
eine (Rettungs-)Hündin aus diesem Zwinger. Sie wurde mit zwölf Wochen
als *perfekt* sozialisierte Persönlichkeit abgegeben, ein Traum von
einem Hund.
(Ist aber ein Labbi und, menno, wenn ein Hund vom Züchter, dann ein
RS-Rüde. Irgendwann <träum>.)
Insofern fallen die paar positiven Beispiele schon sehr viel mehr auf,
als die dusseligen normalo Hinterhofzüchter in den verschiedenen
Verbänden. (Bescheuerte Züchter sind nämlich keine Spezialität des SV,
auch wenn in drth mitunter der Eindruck entstehen kann)
>Kein Japaner würde 100.000 DM und mehr für
>einen Hund bezahlen, der nicht garantiert gesund ist
>und garantiert frei von Erbkrankheiten.
<g> Wenn solche Summen für Hunde bezahlt werden, die eine erbärmliche
"Abt.C" hinlegen, warum dann nicht auch für schlecht-vererbende?
>Also sogar die grossen Zwinger, die ansonsten
>abzulehnen sind, achten darauf.
Mag sein, dass ich nicht auf dem neusten Stand bin.
Du würdest einen erwachsenen Hund ohne Narkose in
der Leiste nachtätowieren lassen?
Bei dir möchte ich dann kein Hund sein!
Gruss
Karina
Falsch!
Hältst du Japaner wirklich für so blöde?
Da werden zig Generationen der Stammbaum, Seitenlinien,
Nachzuchten etc. vorher genaustens durchforstet.
> Wer Aussagen wie 'garantiert gesund' und 'garantiert frei von
> Erbkrankheiten' macht, disqualifiziert sich IMHO sowieso selbst.
Die Aussagen brauchen diese Züchter gar nicht zu machen.
Die spielen in einer anderen Liga als irgendwelche Leute, die
solche Aussagen wirklich zu Reklamezwecken missbrauchen.
Es lässt sich einfach anhand der vorherigen Untersuchungen, die
stattfinden, feststellen.
Gruss
Karina
genauso ist es.
Ich habe eine Verantwortung gegenüber meinem Hund.
Viele Grüsse
Karina
>Ich hab' ja so wenig Erfahrung mit gesunden Hunden ;-), gibt's das,
>dass man nicht in Narkose-Gelegenheit kommt?
Also Lodde lag in 6 Jahren einmal in Narkose und Hoodie 4 oder 5x in
10 Jahren. Da könnte ich im Zweifelsfalle ganz schön warten auf den
näxten Termin ;)
Viele Grüße
Mandy
>da hast Du mich jetzt natürlich voll erwischt, denn ich weiß nur bei Jagd-
>hunden bescheid!
Juuuchuuu! Versenkt! ;))
>Das einzige, was leider
>nur von einem benannten Spezialisten durch Röntgen sicher festgestellt
>werden kann, ist die Anlage zur HD und wie Karina schon sagte, ist dies
>heute für einen gesunden Hund kein Risiko mehr.
Wenn ich meinen Hund eh narkotisieren lassen muß - etwa zum Abreichen
der Wurmkur ;) - dann gern. Aber nur der HD Feststellung willen - nö.
Auch wenn Narkose heute nicht mehr die olle Holzhammermethode ist.
>Ich finde nicht, daß er diese Ausgaben auch noch übernehmen soll, denn
>an Decktaxe, Gebühren für Eintrag ins Zuchtbuch, Tätowieren, Impfen
>und Aufzucht (zu der auch die tägliche Spielzeit zur Sozialisierung gehört)
>hat er bereits so viel investiert, daß ihm vom Verkaufserlös nur wenig
>übrig bleibt. Natürlich spreche ich hier immer noch vom "Idealzüchter"
>und nicht von Zuchtanstalten! - Und vergiß nicht: Ich bin kein Züchter! :-)
Ooch - es zwingt einen ja keiner zum Züchten, und Geld verdienen will
doch auch keiner! ;)
Wenn ein Züchter gern über seinen Erfolg was wissen will - nix is
umsonst. Ich sag auch erst nach Bezahlung von 5€, daß Bill kratzt...
Hehe!
Ne, nicht jeder Hundehalter kann sich eine Röntgenuntersuchung so
einfach leisten. Das mag manche halt auch abhalten.
>
>Abgesehen davon sollte es jeden Hundehalter von HD-betroffenen
>Rassen selbst interessieren, ob er seinen Hund voll beanspruchen kann
>oder nicht!
Das ist unabhängig von HD. Einen Junghund kann man halt nicht so
fordern, und Treppen sind eben bääh. Dazu brauch ich keinen TA, daß sagt
mir mein Menschenverstand.
>Beispiel: Mit einem 7kg-Fuchs im
>Fang über einen Bach springen oder bei einer 6-stündigen Treibjagd
>bis zu 50 Hasen apportieren, oder aus einem See im Winter 20 -30
>Gänse und Enten holen muß.
Schon einleuchtend, daß ein Hund da richtig rackert. Aber ein Junghund
käme so oder so für sowas wohl kaum in Frage, nehm ich an.
>Bevor ich persönlich einen Hund
>so belaste, möchte ich schon gerne wissen, ob ich ihm das körperlich
>auch wirklich zutrauen kann und handle entsprechend. Denn wie bereits
>gesagt, lieber eine vorhergehende Untersuchung, von der auch der Züchter
>profitiert, als nachher die große Enttäuschung eventuell verbunden mit
>Operationen, von denen man wirklich weiß, daß sie keine Bagatelle sind.
Mit einem etwas geschulten Blick und Aufmerksamkeit krieg ich eigentlich
beim Aufwachsen eines Junghundes recht gut mit, ob der normale Fitness
entwickelt oder nicht. Im Falle das nicht, konsultiere ich natürlich
sofort meinen TA.
Vor den Rennen, die ich mit A&L damals gelaufen bin, waren die beiden
auch beim TA. Aber nur zum normalen Abtasten. Das reichte durchaus
>
>Noch immer nicht zufrieden?
Ich bin nie zufrieden. Ich arbeite hart daran, ein besserer Hundehalter
zu werden. A&L&L fühlen sich immer noch nicht richtig bedient von mir!
<seufz>
so, aisha will ihre bloody mary
> Juuuchuuu! Versenkt! ;))
Ein bißchen japst er aber noch!
> Wenn ich meinen Hund eh narkotisieren lassen muß - etwa zum Abreichen
> der Wurmkur ;) - dann gern. Aber nur der HD Feststellung willen - nö.
Bevor ich einen entsprechend ausgesuchten Hund, der nicht billig ist,
zu einem echten Gebrauchshund ausbilde und sämtliche Prüfungen mache,
nehme ich die im Verhältnis geringen Zusatzkosten einer HD-Untersuchung
gerne in Kauf. Dann weiß ich wenigstens sicher, daß der Aufwand eines
ganzen Jahres nicht umsonst ist!
> Ooch - es zwingt einen ja keiner zum Züchten, und Geld verdienen will
> doch auch keiner! ;)
Ohne diese Idealisten hätten wir aber auch keine vierbeinigen Spezialisten!
> Ne, nicht jeder Hundehalter kann sich eine Röntgenuntersuchung so
> einfach leisten. Das mag manche halt auch abhalten.
Da hast Du natürlich völlig recht! Solche Leute werden aber kaum auf die
Idee kommen, sich einen echten Gebrauchshund mit ungefälschtem
Stammbaum von einem ehrenhaften Züchter zu kaufen und diesen auch
noch auszubilden.
>> ob er seinen Hund voll beanspruchen kann oder nicht!
> Das ist unabhängig von HD. Einen Junghund kann man halt nicht so
> fordern, und Treppen sind eben bääh. Dazu brauch ich keinen TA, daß sagt
> mir mein Menschenverstand.
Die echte und schwere Arbeit beginnt ja erst nach der kompletten Ausbil-
dung und dann ist der 'Wicht' mindestens 1,5 Jahre alt!
> Schon einleuchtend, daß ein Hund da richtig rackert. Aber ein Junghund
> käme so oder so für sowas wohl kaum in Frage, nehm ich an.
Völlig klar und während der Ausbildung zum Apportieren hat das Apportel
je nach Größe des Hundes maximal 3 kg. Da dieses Fach aber ziemlich
spät an die Reihe kommt, ist er hierbei auch schon meist 1 Jahr alt.
> Mit einem etwas geschulten Blick und Aufmerksamkeit krieg ich eigentlich
> beim Aufwachsen eines Junghundes recht gut mit, ob der normale Fitness
> entwickelt oder nicht. Im Falle das nicht, konsultiere ich natürlich
> sofort meinen TA.
Aber leider kannst Du versteckte HD, die sich erst später unter Belastung
herausstellt, auch durch intensive Beobachtung vorher nicht erkennen.
> Vor den Rennen, die ich mit A&L damals gelaufen bin, waren die beiden
> auch beim TA. Aber nur zum normalen Abtasten. Das reichte durchaus
Ich glaube doch gehört zu haben, daß HD bei Huskies kein Thema ist!?
> Ich bin nie zufrieden. Ich arbeite hart daran, ein besserer Hundehalter
> zu werden. A&L&L fühlen sich immer noch nicht richtig bedient von mir!
> <seufz>
Als Halter und Kumpel können sich deine Hunde sicher keinen besseren
Schüsselfüller vorstellen! Als Ausbilder für einen Gebrauchshund mit all
den geforderten Voraussetzungen bezüglich Können und Befolgen wärst
Du aber m.E. ein ganz klein wenig zu weich! :o)
Das war der letzte Japser und jetzt sauf ich endgültig ab - blub blub.
Beste Grüße
Franz
> Falsch!
> Hältst du Japaner wirklich für so blöde?
> Da werden zig Generationen der Stammbaum, Seitenlinien,
> Nachzuchten etc. vorher genaustens durchforstet.
Ich halte Japaner weder für blöder noch für intelligenter als andere
Menschen. 100'000 für einen Hund sind nicht rational zu erklären.
Genau so wenig wie irrwitzige Summen für irgend ein Kunstwertk, das man
in's Altpapier schmeissen würde, wüsste man nicht, dass es von Picasso
ist.
Das einzige was so einen Hund von 1000'000 anderen Hunden unterscheidet
ist der Preis, der für ihn bezahlt wurde.
> Die Aussagen brauchen diese Züchter gar nicht zu machen.
> Die spielen in einer anderen Liga als irgendwelche Leute, die
> solche Aussagen wirklich zu Reklamezwecken missbrauchen.
> Es lässt sich einfach anhand der vorherigen Untersuchungen, die
> stattfinden, feststellen.
Quatsch mit Sauce. Es gibt bestimmt noch 1000e Erbkrankheiten, von denen
man heute noch nicht mal weiss. Dito kann man auch nicht sagen, dass der
Hund gesund ist.
> Du würdest einen erwachsenen Hund ohne Narkose in
> der Leiste nachtätowieren lassen?
> Bei dir möchte ich dann kein Hund sein!
Nein, Karina, ich würde keinen Hund tätowieren lassen.
Ich lass noch nicht mal mich selbst tätowieren, warum sollte ich das
meinem Hund antun?
Chippen _und_ Tätowierung? Chippen geht ohne Narkose und wenn
gechippt, ist IMHO eine Täto unsinnig.
Meine ehemalige TÄ hat das so gesehen: Wenn bei Nala irgendwann
vielleicht mal 'ne OP notwendig ist, sollte die Narkose auch für Rö
und Täto genutzt werden. Aber dann kam der Chip und die Sache war
gegessen.
Meine jetzige TÄ sieht das so: Wenn irgendwann ........ - sollte die
Narkose auch genutzt werden, um die Wolfsklauen zu entfernen.
Für solchen Kikifak wie Rö, Wolfsklaue und Täto würde keine von beiden
einem Hund eine Narkose zumuten, wenn es der Besitzer nicht von sich
aus _fordert_.
Tschüss
Inge
--
Wieviele Leute wissen von ihrem Hund nicht viel mehr,
als was er gekostet hat ?
[Horst Stern]
>Bevor ich einen entsprechend ausgesuchten Hund, der nicht billig ist,
>zu einem echten Gebrauchshund ausbilde und sämtliche Prüfungen mache,
>nehme ich die im Verhältnis geringen Zusatzkosten einer HD-Untersuchung
>gerne in Kauf. Dann weiß ich wenigstens sicher, daß der Aufwand eines
>ganzen Jahres nicht umsonst ist!
Mal ganz böse und gemein nachgefragt:
Was machst aber mit dem Hund, wenn sich HD herausstellen sollte?
Umtauschen? Weil sich der Aufwand nicht lohnt?
Okokok, ich seh schon ein, dass ein "Diensthund" belastbar sein muss,
aber was geschieht mit dem "Ausschuss"?
>Für solchen Kikifak wie Rö, Wolfsklaue und Täto würde keine von beiden
>einem Hund eine Narkose zumuten, wenn es der Besitzer nicht von sich
>aus _fordert_.
Für Wolfskrallen hat man entweder einen medizinischen Grund und dann
ist es kein Kikifak und keine überflüssige Narkose oder es ist
verboten. Da gibts also nix zu fordern und nix zuzumuten.
Liebe Grüße,
Ellen
Sorry, ich meinte damit, diesen ganzen Kram _ohne_ medizinische
Indikation durchführen zu lassen, ist Kikifak.
Nur - wo liegt die medizinische Indikation? Beginnt das schon damit,
dass (wie bei Nala) eine vage Verletzungsgefahr besteht?
Darin sehen wir beide (TÄ und ich) keine med. Indikation. Aber ich
habe genügend Phantasie, um mir vorzustellen, dass diese Indikation
von manchen Tierärzten recht locker gestellt wird oder gestellt werden
kann.
Und zum Thema "verboten" - Es ist sicherlich nicht Dein Ernst, dass Du
glaubst, dass alles, was verboten ist auch nicht gemacht wird, oder?
Kennst Du das 11. Gebot? (Du sollst Dich nicht täuschen...)
Auf Antrag und mit Zustimmung des jeweiligen Rassezuchtverbandes *und*
des nationalen Dachverbandes ist das Ein- und Auskreuzen von
ausgewählten Fremdrassen durchaus zulässig.
Daß die "Zwischenstufen" nicht als reinrassig gelten können, ist klar.
Aber genauso klar sollte sein, daß jene Züchter, die sich das im
Interesse ihrer Rasse antun, vor allem *Kosten* haben, und das über
ingesamt sechs Generationen lang... Weil es ist ja nicht so, daß man
sich dann von jedem Wurf einen behält (und man muß das sowieso über
mehrere Linien machen), und was an solchen Mischlingshunden abgegeben
wird, wird in ausgewählte Hände gegeben, und zwar mit Auflagen,
nämlich u.a. vollständige Gesundheitschecks zu machen und dem Züchter
zur Verfügung zu stellen...
So etwas erfordert Platz, Zeit und Geld, und zwar *viel* von allem.
Und bevor Du fragst: Ja, ich kenne wen, der sich genau das seit fast
drei Jahren antut und wahrscheinlich noch weitere sieben bis zehn
antun wird müssen, bevor es aus dieser "Blutauffrischung" wieder
reinrassige Hunde gibt. Bis dahin wird die Dame paarundsiebzig Jahre
alt sein und ganz sicher keinen großen Profit daraus ziehen...
Es gibt noch Idealisten, denen der gesunde Fortbestand einer Rasse
viel wert ist.
> Sorry - aber beim Thema Zucht - nene... nicht mein Ding. Wers mag -
> meinetwegen. Ich mags nicht. Basta. Punkt. Aus. :)
Mehr Zucht, weniger Vermehrung, das ist *meine* Einstellung dazu...
Helmut & Chester
> Wenn ich meinen Hund eh narkotisieren lassen muß - etwa zum Abreichen
> der Wurmkur ;) - dann gern. Aber nur der HD Feststellung willen - nö.
> Auch wenn Narkose heute nicht mehr die olle Holzhammermethode ist.
Grundsaetzlich bin ich ja auch eher dafuer, einen Hund so wenig
belastender Untersuchungen auszusetzen wie nur irgend moeglich.
Von daher waere IMO eine Kombination *verschiedener* Untersuchun-
gen/Behandlungen unter Narkose bzw. Sedierung die ideale Loesung.
Nur: wenn ansonsten nix anderes ansteht (nicht mal eine Zahnstein-
entfernung mit Ultraschall), wuerde ich je nach Hund (Rasse/Groesse/
Gewicht/ Belastung) trotzdem auf HD roentgen lassen, unabhaengig
davon ob ich einen Rassehund vom Zuechter oder irgendeine Promenaden-
mischung habe, *zumal* dafuer echt nur eine superleichte Sedierung
und die Anwesenheit des Hundehalters reicht...je nach Temperament
und Trainingsstand des Hundes braucht man nicht einmal das. Somit
sind die Risiken verschwindend gering.
> Wenn ein Züchter gern über seinen Erfolg was wissen will -
Du formulierst das so, also ob verantwortungsvolle Zucht lediglich
eine Sache des persoenlichen Ehrgeizes waere.... und belegst sie
damit negativ. Ich hingegen waere froh, wenn ich wuesste, dass
"mein" Zuechter (wenn ich denn einen haette) sehr wohl auf Erb-
krankheiten und sonstige Auffaelligkeiten (physisch und psychisch)
Wert legt und sich auch seine Nachzuchten sehr genau betrachtet, um
in Zukunft bestimmte Verpaarungen zu ueberdenken.
>>Abgesehen davon sollte es jeden Hundehalter von HD-betroffenen
>>Rassen selbst interessieren, ob er seinen Hund voll beanspruchen kann
>>oder nicht!
> Das ist unabhängig von HD. Einen Junghund kann man halt nicht so
> fordern, und Treppen sind eben bääh. Dazu brauch ich keinen TA, daß sagt
> mir mein Menschenverstand.
Dein Menschenverstand reicht aber nicht aus, um HD durch bestimmte
Vorsichtsmassnahmen zu *verhindern*! Selbst wenn Du den Hund in der
Wachstumsphase nicht zu sehr belastest und ihn in perfektem Ernaehr-
ungszustand haelst, kann er trotzdem HD haben.
> Mit einem etwas geschulten Blick und Aufmerksamkeit krieg ich eigentlich
> beim Aufwachsen eines Junghundes recht gut mit, ob der normale Fitness
> entwickelt oder nicht. Im Falle das nicht, konsultiere ich natürlich
> sofort meinen TA.
Es gibt aber auch Hunde, die *trotz* entsprechend starker HD,
Spondylose oder was weiss ich noch alles voellig unauffaellig
rennen und toben, weil sie z.B. durch eine gut entwickelte
Muskulatur Schaeden abfangen bzw. einen bestimmten Schmerzpegel
schlicht und ergreifend ignorieren.
Von Demis HD wuessten wir auch nichts (auch nicht durch Beobachtung
und/oder Abtasten), wenn sie wegen diverser anderer "Kleinigkeiten"
nicht eh staedig in Narkose gelegt worden waere. Waere dem jedoch
nicht der Fall gewesen und ich haette spaeter im Alter (in *ihrem*,
nicht meinem) erfahren, dass durch eine von mir geforderte ueber-
maessige Belastung die Huefte noch weiter geschaedigt worden waere,
haette *ich* zumindest erheblich daran zu knapsen.
Ciao, Grazi
(mit Demi, die in 4 ¼ Jahren mind. 8 Narkosen/Sedierungen mitgemacht
und -trotz "Doggenrisikos"- alle primstens vertragen hat)
--
Vios & Demis Hundepage:
http://www.kiruna.de/hunde.htm
>Ellen Ziemer-Sonnenberg schrieb:
>>Für Wolfskrallen hat man entweder einen medizinischen Grund und dann
>>ist es kein Kikifak und keine überflüssige Narkose oder es ist
>>verboten. Da gibts also nix zu fordern und nix zuzumuten.
>
>Sorry, ich meinte damit, diesen ganzen Kram _ohne_ medizinische
>Indikation durchführen zu lassen, ist Kikifak.
Ok :-)
>Nur - wo liegt die medizinische Indikation? Beginnt das schon damit,
>dass (wie bei Nala) eine vage Verletzungsgefahr besteht?
Nö, jedenfalls nicht für mich. Das kann man dann immer noch bei
tatsächlich eingetretener Verletzung richten.
Max läuft hinten sehr eng (typisch für Collies?) und hatte permanent
Wunden an den jeweils gegenüberliegenden Stellen, also linke
Wolfskralle hat rechtes Bein verletzt und umgekehrt. Da hat auch meine
wirklich regelmäßige Krallenpflege nix genützt. Damit hat man dann
eine ständige Infektionsgefahr, die sich Max auch damals schon nicht
leisten konnte. Bei einem ansonsten gesunden Hund, ohne erhöhtes
Infektionsrisiko, ohne evtl. Folgen wäre vielleicht auch das noch
keine med. Indikation zur Amputation der Wolfskrallen. Da muß man
individuell Risiko von Narkose+Eingriff gegen bestehendes Risiko
abwägen.
>Darin sehen wir beide (TÄ und ich) keine med. Indikation.
Ich auch nicht, s.o.
>Aber ich
>habe genügend Phantasie, um mir vorzustellen, dass diese Indikation
>von manchen Tierärzten recht locker gestellt wird oder gestellt werden
>kann.
Manche Tierärzte machen Manches, kann man nie ausschließen.
Vernünftige Tierärzte aber sicher nicht. Schließlich handelt es sich
um eine regelrechte Amputation, da Wolfskrallen eine mehr oder weniger
ausgeprägte knöcherne Verbindung haben.
>Und zum Thema "verboten" - Es ist sicherlich nicht Dein Ernst, dass Du
>glaubst, dass alles, was verboten ist auch nicht gemacht wird, oder?
Klar, ich bin blond und blauäugig ;-)
Im Ernst, es ging mir mehr um das _Fordern_. 'Türlich kann da ein
Hundebesitzer kommen und sagen: "Also, diese häßlichen Wolfskrallen
die hätt ich gern weg." Aber es ist für den TA ein Leichtes zu sagen:
"Ist verboten." und durch ist die Geschichte. Aus meiner Sicht gibt's
da nix zu fordern und deshalb auch keine "zugemutete" Narkose.
Liebe Grüße,
Ellen
>Okokok, ich seh schon ein, dass ein "Diensthund" belastbar sein muss,
>aber was geschieht mit dem "Ausschuss"?
Da gibt es dann zumindest teilweise so Bekloppte wie mich, die soo
gerne wieder nen DD haben möchten und deshalb den Ausschuß mit Kußhand
nehmen.
Liebe Grüße,
Ellen, die eigentlich auch gern mal nen gesunden Hund hätte
>Grundsaetzlich bin ich ja auch eher dafuer, einen Hund so wenig
>belastender Untersuchungen auszusetzen wie nur irgend moeglich.
>Von daher waere IMO eine Kombination *verschiedener* Untersuchun-
>gen/Behandlungen unter Narkose bzw. Sedierung die ideale Loesung.
ACK. Ich sagte ja schon, für die Verabreichung der Wurmkur.. is doch eh
Narkose nötig... jedenfalls bei Katzen! ;)
>
>Nur: wenn ansonsten nix anderes ansteht (nicht mal eine Zahnstein-
>entfernung mit Ultraschall), wuerde ich je nach Hund (Rasse/Groesse/
>Gewicht/ Belastung) trotzdem auf HD roentgen lassen, unabhaengig
>davon ob ich einen Rassehund vom Zuechter oder irgendeine Promenaden-
>mischung habe,
Deine Sache. Ich machs nicht. :) Nicht für sich allein. Wenn, dann im
Rahmen einer komplexeren Untersuchung. Mein TA verdient gern. Was ich
verstehen kann, denn so extrem oft sind meine nicht beim TA. Meist nur
wegen Kleinigkeiten.
>Du formulierst das so, also ob verantwortungsvolle Zucht lediglich
>eine Sache des persoenlichen Ehrgeizes waere.... und belegst sie
>damit negativ.
Öhm, geht jetzt wieder die Diskussion um den Mythos des Züchters los?
Immer das gleiche. :)
>Dein Menschenverstand reicht aber nicht aus, um HD durch bestimmte
>Vorsichtsmassnahmen zu *verhindern*! Selbst wenn Du den Hund in der
>Wachstumsphase nicht zu sehr belastest und ihn in perfektem Ernaehr-
>ungszustand haelst, kann er trotzdem HD haben.
Ja und? Was mach ich dann? Wegwerfen? Züchter verprügeln? Mich drüber
freuen, daß _mein_ Hund die ehrenwerte Statistik des Zuchtverbandes
versägt hat?
Wenn ich einen "Gebrauchs"hund habe, mach ich eh reguläre Untersuchungen
des Skelettes - hoff ich mal. Meine Hunde waren jeden Herbst vor
Trainingsbeginn beim TA zum Check.
Hab ich einen Zivil-Hund, besuch ich auch öfters mal einen TA, und
sollte dieser was taugen, checkt der auch die Gelenke.
Und eben dieser TA wäre - wenn er was taugt und ich eine Vertrauensbasis
habe - der einzige, der mir eine HD Untersuchung ans Herzen dürfte. (A&L
gehen zu einem TA, der sich auf Huskies versiert hat, btw.)
(Wir reden nicht von TAs, die jeden Eumel eine Kastration empfehlen...)
>Es gibt aber auch Hunde, die *trotz* entsprechend starker HD,
>Spondylose oder was weiss ich noch alles voellig unauffaellig
>rennen und toben, weil sie z.B. durch eine gut entwickelte
>Muskulatur Schaeden abfangen bzw. einen bestimmten Schmerzpegel
>schlicht und ergreifend ignorieren.
Ja - und das kläre ich mit meinem TA. Der Züchter kommt für mich erst
als dritter in den Bunde. Es soll auch gute TAs geben. Ich hab einen
guten für meine Katzen, einen guten für die Hunde. (Ich hab auch blöde
Erfahrungen mit TAs gemacht. Lehrgeld.)
>Von Demis HD wuessten wir auch nichts (auch nicht durch Beobachtung
>und/oder Abtasten), wenn sie wegen diverser anderer "Kleinigkeiten"
>nicht eh staedig in Narkose gelegt worden waere. Waere dem jedoch
>nicht der Fall gewesen und ich haette spaeter im Alter (in *ihrem*,
>nicht meinem) erfahren, dass durch eine von mir geforderte ueber-
>maessige Belastung die Huefte noch weiter geschaedigt worden waere,
>haette *ich* zumindest erheblich daran zu knapsen.
Wenn ich einen Hund wie Demi hätte, hätte ich natürlich auch mehr Sorgen
über das Skelett/Gelenk, weil es imho einfach Folge dieser Rasse ist.
Unabhängig von Demi - die steht außen vor - ist doch eher zu fragen, ob
nicht generell mal Nachdenken über einige Rassen angesagt wäre.
Schau ich mir Bilder von Deutschen Doggen von vor 50 Jahren an, waren
die deutlich kleiner. Ich kann das für viele Rassen feststellen.
Ums abzuschließen: Ich halte HD Untersuchungen für ok im Rahmen anderer
Untersuchungen. Ich bezweifel den Erfolg des Kampfes gegen HD, solange
nicht überhaupt über das Züchten mal nachgedacht wird.
400 Rassen und laufend kommen neue dazu. Das ist einfach plemplem. Eine
Folge dieses Irrsinns sind "spezialisierte Krankheiten", so wie auch
spezialisierte Hunde existieren. Ein toller Preis für menschlichen
Ehrgeiz.
Und nun EOD.
so weit
>> Juuuchuuu! Versenkt! ;))
>
>Ein bißchen japst er aber noch!
"Na Herr Kaleun, dem ham wir das Rückrad gebrochen, was?" :)
> Dann weiß ich wenigstens sicher, daß der Aufwand eines
>ganzen Jahres nicht umsonst ist!
Dein Aufwand kann dennoch umsonst sein. Wer sagt, daß nicht ein
irgendein Unglück passiert und dein Hund <tilt>?
Also, das Argument der "Da war meine Ausbildung ja umsonst" mag ich
nicht. Es ist nie irgendwas umsonst. Irgendwas lernt man immer.
>Ohne diese Idealisten hätten wir aber auch keine vierbeinigen Spezialisten!
Naja. Meineswissens sind viele Promenadenmischungen sehr clever und
vielseitig. Mich stört, daß Mixe immer als Hunde zweiter Wahl gelten.
>Da hast Du natürlich völlig recht! Solche Leute werden aber kaum auf die
>Idee kommen, sich einen echten Gebrauchshund mit ungefälschtem
>Stammbaum von einem ehrenhaften Züchter zu kaufen und diesen auch
>noch auszubilden.
Aisha hat einen Stammbaum und stammte aus einer Zucht. Ihre ersten
Halter hielt das nicht ab, sie nach 2 Jahren aufzugeben.
Mir war es nur zuviel Aufwand beim DCNH ihre Papiere neu zu beantragen
(die ersten Besitzer rückten nix raus!) - obwohl ich DCNH Mitglied war.
>Die echte und schwere Arbeit beginnt ja erst nach der kompletten Ausbil-
>dung und dann ist der 'Wicht' mindestens 1,5 Jahre alt!
Ähnlich wie bei Schlittenhunden auch.
>Völlig klar und während der Ausbildung zum Apportieren hat das Apportel
>je nach Größe des Hundes maximal 3 kg. Da dieses Fach aber ziemlich
>spät an die Reihe kommt, ist er hierbei auch schon meist 1 Jahr alt.
Wäre beim Apportel nicht eher das Schultergelenk / Hals interessant? :)
IMHO wird keine Schulterdysplasie Röntgerei als Pflicht betrachtet
(außer bei extrem prädestinierten Rassen)
>Aber leider kannst Du versteckte HD, die sich erst später unter Belastung
>herausstellt, auch durch intensive Beobachtung vorher nicht erkennen.
Teilweise gehört es zu Risiken, die eben einfach in einem Lebewesen
schlummern. Dein Hund kann auch Epilepsie haben und und und...
...ich kapiere schon, daß man vieles ausschließen mag. Aber für mich
liegt der Lapsus Knaxus einfach darin, daß die Krankheiten imho durch
unser Rassehundedenken gefördert werden. Mischlinge sind natürlich auch
krank und protzen nicht immer vor Gesundheit. Dennoch sind alle mir
bekannten Untersuchungen immer zum Vorteil für den Mischling.
Noch was anderes zum Nachdenken über die wunderbare und perfektionierte
Zucht wäre, warum es in Europa zu solchen Exzessen wie dem Fließheck-DSH
oder der riesigen Dogge kommt, und das innerhalb weniger Jahrzehnte
_ehrenhafter_ Zucht. Und auf der anderen Seite kennt die älteste Rasse
überhaupt, der Shiba Inu, keine HD, keinen Katarakt und sonstige
nennenswerte Erbkrankheiten. Und Shibas werden seit Jahrtausende
gezüchtet.
>Ich glaube doch gehört zu haben, daß HD bei Huskies kein Thema ist!?
Doch. Nicht sonderlich ausgeprägt, aber HD ist _leider_ auch ein Thema.
Huskies haben aber meist eher Kataraktprobleme.
>Als Halter und Kumpel können sich deine Hunde sicher keinen besseren
>Schüsselfüller vorstellen! Als Ausbilder für einen Gebrauchshund mit all
>den geforderten Voraussetzungen bezüglich Können und Befolgen wärst
>Du aber m.E. ein ganz klein wenig zu weich! :o)
Siehste - deine gute alte Schule. Ich habs mit meiner weichen Methode
aber dennoch zu Pokalen auf Rennen gepackt. Es geht nämlich schlicht und
ergreifend.
>Das war der letzte Japser und jetzt sauf ich endgültig ab - blub blub.
Na denn...
so weit
> Kein Japaner würde 100.000 DM und mehr für
> einen Hund bezahlen, der nicht garantiert gesund ist
> und garantiert frei von Erbkrankheiten.
jetzt habe ich es auch verstanden, es dient dazu einen höchst möglichen
Preis für sein Produkt zu erzielen :-))
bis denne
karl-otto
Stimmt, aber 99,9999% der Züchter wollen verdienen und nehmen solch
einen finanziellen Verlust nicht auf sich.
> Und bevor Du fragst: Ja, ich kenne wen, der sich genau das seit fast
> drei Jahren antut und wahrscheinlich noch weitere sieben bis zehn
> antun wird müssen, bevor es aus dieser "Blutauffrischung" wieder
> reinrassige Hunde gibt. Bis dahin wird die Dame paarundsiebzig Jahre
> alt sein und ganz sicher keinen großen Profit daraus ziehen...
Hut ab.
Um welche Rasse handelt es sich?
> Es gibt noch Idealisten, denen der gesunde Fortbestand einer Rasse
> viel wert ist.
Leider viel zu wenige.
Es könnte um etliche Rassen besser gestellt sein, wenn nicht Geld im
Vordergrund stehen würde.
MfG
Claudia
> ACK. Ich sagte ja schon, für die Verabreichung der Wurmkur.. is doch eh
> Narkose nötig... jedenfalls bei Katzen! ;)
Weichei! :-)
> Öhm, geht jetzt wieder die Diskussion um den Mythos des Züchters los?
Nein. Ich hatte noch nie einen Hund von einem Zuechter und
werde wohl auch nie einen solchen haben. Aber ich verteufele
Zuechter genausoenig wie ich sie in den Himmel lobe. Es gibt
solche und solche. Und die "solchen", die sich sehr wohl
Gedanken um die Gesunderhaltung oder Gesundung ihrer Rasse
machen, halte ich fuer unterstuetzenswert.
>>Selbst wenn Du den Hund in der
>>Wachstumsphase nicht zu sehr belastest und ihn in perfektem Ernaehr-
>>ungszustand haelst, kann er trotzdem HD haben.
> Ja und? Was mach ich dann? Wegwerfen? Züchter verprügeln? Mich drüber
> freuen, daß _mein_ Hund die ehrenwerte Statistik des Zuchtverbandes
> versägt hat?
Unfug. Du weisst sehr genau, was ich meinte: wenn man fruehzeitig
um eine Problematik weiss, kann man sich darauf einstellen und
Verschlimmerungen vermeiden.
> Wenn ich einen "Gebrauchs"hund habe, mach ich eh reguläre Untersuchungen
> des Skelettes - hoff ich mal. Meine Hunde waren jeden Herbst vor
> Trainingsbeginn beim TA zum Check.
> Hab ich einen Zivil-Hund, besuch ich auch öfters mal einen TA, und
> sollte dieser was taugen, checkt der auch die Gelenke.
Bei beiden nur durch Beobachtung und Abtasten?
Mensch....Du musst einen verdammt guten TA haben!
> Und eben dieser TA wäre - wenn er was taugt und ich eine Vertrauensbasis
> habe - der einzige, der mir eine HD Untersuchung ans Herzen dürfte.
Und das, obwohl er auch finanzielle Interessen hat? :-)
> Ja - und das kläre ich mit meinem TA. Der Züchter kommt für mich erst
> als dritter in den Bunde. Es soll auch gute TAs geben.
Es soll auch gute Zuechter geben. Und was die zu sagen haben,
sollte man sich doch zumindest mal in aller Ruhe durch den Kopf
gehen lassen.
> Wenn ich einen Hund wie Demi hätte, hätte ich natürlich auch mehr Sorgen
> über das Skelett/Gelenk, weil es imho einfach Folge dieser Rasse ist.
Ich bekomme aber immer oefter mit, dass auch kleinere Hunde anderer
Rassen (oder eben auch Mischlinge) verstaerkt Probleme mit dem
Bewegungsapparat haben. Von daher wuerde ich mir den einzelnen Hund
*immer* sehr genau angucken und fuer mich entscheiden, ob ich ein
HD-Roentgen fuer sinnvoll halte oder nicht.
> Schau ich mir Bilder von Deutschen Doggen von vor 50 Jahren an, waren
> die deutlich kleiner.
So. Und nun schau Dir mal die Unmengen an Doggenzuechtern an und
stelle fest, dass es doch tatsaechlich einige gibt, bei denen ein
Umdenken zu beobachten ist und die nicht mehr auf Groesse und Masse
zuechten. Wenn so ein Zuechter um ein HD-Roentgen (oder andere
Untersuchungen) bei der Nachzucht bittet, komme ich dieser Bitte
erst recht gerne nach.
> Ich bezweifel den Erfolg des Kampfes gegen HD, solange
> nicht überhaupt über das Züchten mal nachgedacht wird.
Also lieber gar nichts machen und hoffen, dass sich die HD irgend-
wann in Luft aufloest?
> Und nun EOD.
Fuer Dich vielleicht, aber evtl. gibt es ja noch Leute, die sich
fuer meine Gedanken dazu interessieren.
Ciao, Grazi
Hihø Maico!
> Wäre beim Apportel nicht eher das Schultergelenk / Hals interessant?
:)
> IMHO wird keine Schulterdysplasie Röntgerei als Pflicht betrachtet
> (außer bei extrem prädestinierten Rassen)
Falsch!
Auch hier gibt es Vereine die bereits reagiert haben. Selbst einige
sog. Disi.-Vereine fordern dies inzwischen.
> >Aber leider kannst Du versteckte HD, die sich erst später unter
Belastung
> >herausstellt, auch durch intensive Beobachtung vorher nicht
erkennen.
>
> Teilweise gehört es zu Risiken, die eben einfach in einem Lebewesen
> schlummern. Dein Hund kann auch Epilepsie haben und und und...
> ...ich kapiere schon, daß man vieles ausschließen mag. Aber für mich
> liegt der Lapsus Knaxus einfach darin, daß die Krankheiten imho
durch
> unser Rassehundedenken gefördert werden. Mischlinge sind natürlich
auch
> krank und protzen nicht immer vor Gesundheit. Dennoch sind alle mir
> bekannten Untersuchungen immer zum Vorteil für den Mischling.
Böser Denkfehler.
Warum?
Nun bei Rassehunden sind diverse Untersuchungen pflicht, so fallen
Krankheiten früh auf. Da Mischlinge nicht darauf untersucht werden
müssen, fallen die Krankheiten erst auf wenn sich Symtome zeigen.
Wenn alle Mischlinge zum Beispiel mal HD-geröntgt würden, würden sich
sicher ähnlich viele HD-fälle herausstellen, wie bei Rassehunden.
Ich kann nicht einen HD-kranken Schäferhund mit einer HD-kranken
Bernerhündin paaren und nur HD-freie Mischlinge heraus bekommen. Nehme
Abschied von einer solchen Milchmädchenrechnung.
Ich selber wollte vor etwa 4 Jahren meine Hunde auslasten, indem ich
Sie beide vor ein Sakko-Cart spanne und es mir gemütlich ;-) mache.
Von Andro wußte ich daß er u.a. HD-frei und kerngesund ist. Dojan war
bis dahin unauffällig, dennoch wollte ich wissen wie gesund er ist.
Das HD-röntgen war sehr ernüchternd. Dojan hat HD, schlimmer aber
seine Spondylose. Das Cart wurde wieder verkauft. Dank großer umsicht
lebt Dojan noch immer. Vor einer Woche waren wir wieder beim TA, eine
erneute Röntgenaufnahme zeigte das sich das ganze nun über die ganze
Wirbelsäule ausgedehnt hat. 2 Brüche gab es zwischenzeitlich auch
schon. Hätte ich ganz unbedarft mit Dojan Leistungssport betrieben
wäre er wohl kaum noch auf den Beinen. Nachdem er nun 2,5 Jahre lang
(damals kam es zu einem Bösen Zwischenfall, vermutlich der erste
Bruch) mit Tabletten gefüttert wurde hat er nun Goldkügelchen und ich
hoffe er hat noch ein paar Jahre.
Wie gesagt ohne röntgen wäre er wohl schon lange am ende obgleich er
mit Ausnahme von 2 Schmerzanfällen keine deutlichen Symptome zeigt.
MfG
Claudia
>Maico Schulz <mus...@polarlicht.org> writes:
>> Wenn ein Züchter gern über seinen Erfolg was wissen will -
>Du formulierst das so, also ob verantwortungsvolle Zucht lediglich
>eine Sache des persoenlichen Ehrgeizes waere....
Ja, was - wenn nicht persönlicher Ehrgeiz - was ist es denn dann?
Es ist _nur_ persönlicher Ehrgeiz.
Sicher gibt es die unterschiedlichsten Motive für diesen Ehrgeiz, aber
_berufen_ wurde garantiert niemand.
Viele Grüße
Mandy
>Falsch!
>Auch hier gibt es Vereine die bereits reagiert haben. Selbst einige
>sog. Disi.-Vereine fordern dies inzwischen.
Wie nett. Der Leithammelverein im VDH stellt sich taub - und da können
die kleinen noch so ehrenrührig sein. :)
Aber abgesehen davon find ichs fein...
>Böser Denkfehler.
>Warum?
>Nun bei Rassehunden sind diverse Untersuchungen pflicht, so fallen
>Krankheiten früh auf. Da Mischlinge nicht darauf untersucht werden
>müssen, fallen die Krankheiten erst auf wenn sich Symtome zeigen.
Eben nicht. Wäre ich ein Anfänger, wäre ich entweder von der
Kontroll-Mentalität beeindruckt, die so ein Rassehund erlebt - oder
erschrocken darüber, wie risikoreich doch ein Rassehund sein mag.
Es gibt tatsächlich Leute mit Mischlingen, die zum Vorsorgecheck beim TA
antreten. <staun, raun>. Das ist lobenswert. Insbesondere, weil sie es
ohne Pflicht tun. Find ich besser!
>Wenn alle Mischlinge zum Beispiel mal HD-geröntgt würden, würden sich
>sicher ähnlich viele HD-fälle herausstellen, wie bei Rassehunden.
Glaub ich nicht. Desto höher der Grad der Vermischung, desto diffuser
würde das Krankheitsbild. Das heisst nicht, daß HD weg wäre - iwo.
>Ich kann nicht einen HD-kranken Schäferhund mit einer HD-kranken
>Bernerhündin paaren und nur HD-freie Mischlinge heraus bekommen. Nehme
>Abschied von einer solchen Milchmädchenrechnung.
Ich rede nicht von einer Generation. Das ist doof.
>Wie gesagt ohne röntgen wäre er wohl schon lange am ende obgleich er
>mit Ausnahme von 2 Schmerzanfällen keine deutlichen Symptome zeigt.
Grr - liest mich jemand? Ich sagte, daß ich nix gegen Röntgen habe, wenn
eh was ansteht. Und das ich Untersuchungen vor einer geplanten Sportart
für wichtig halte. Wenn ein TA für diese Untersuchungen eine
Röntgenaufnahme braucht - da hab ich kein Problem. :)
Leonid hat im rechten Schultergelenk eine leichte Dysplasie seit seiner
Jugend. Entsprechend waren meine Voruntersuchungsanlässe beim TA bei
Leonid natürlich eh auf Gelenke fixiert. Dank meines TAs und einer
lustigen Futterumstellung in seinen Jugendjahren ist die Dysplasie
soweit in den Hintergrund getreten, daß er normale Zugarbeit machen
konnte. Denkste, daß hätte ich ohne längere Gespräche mit dem TA vor
Leonids Röntgenbild gemacht?
>> ACK. Ich sagte ja schon, für die Verabreichung der Wurmkur.. is doch eh
>> Narkose nötig... jedenfalls bei Katzen! ;)
>
>Weichei! :-)
Ok. Ich reserviere eine Wurmtablette und Bill. Und dann darfst du in
wenigen Wochen mal ran. Wir werdens sehen! <gnihihi>
>Nein. Ich hatte noch nie einen Hund von einem Zuechter und
>werde wohl auch nie einen solchen haben. Aber ich verteufele
>Zuechter genausoenig wie ich sie in den Himmel lobe. Es gibt
>solche und solche. Und die "solchen", die sich sehr wohl
>Gedanken um die Gesunderhaltung oder Gesundung ihrer Rasse
>machen, halte ich fuer unterstuetzenswert.
Aus dem Ursprungsposting ist nix über den Züchter weiter bekannt. (Den
Fragesteller haben wir wohl auch verkrault). Mir sind Züchter
gleichgültig - und teilweise gehen sie mir sogar auf den Wecker. Sobald
es auf die Kostenseite geht, jedenfalls.
>Unfug. Du weisst sehr genau, was ich meinte: wenn man fruehzeitig
>um eine Problematik weiss, kann man sich darauf einstellen und
>Verschlimmerungen vermeiden.
Das ist richtig. Aber es bedeutet das "Aus" für einen Gebrauchshund. Mir
als Ottonormalhund-Halter wäre das egal.
>Bei beiden nur durch Beobachtung und Abtasten?
>Mensch....Du musst einen verdammt guten TA haben!
Isser auch! Dein Monitor aber nicht. Ich hatte in diesem Thread
geschrieben, daß Leonid auch geröntgt wurde. :))
Mein TA sah Leonid spurten und meinte damals: "Hmm. Der läuft
unrhythmisch!". Ich sah nix. Und mein TA hatte Recht.
>Und das, obwohl er auch finanzielle Interessen hat? :-)
Das hat mein Psychotherapeut auch. :)) Und ich vertrau dem... öhm. (Ich
habe keinen Psychotherapeuten, hehe)
>Es soll auch gute Zuechter geben. Und was die zu sagen haben,
>sollte man sich doch zumindest mal in aller Ruhe durch den Kopf
>gehen lassen.
Yep. Ich kenn sogar einen. Züchtet Shibas. Und wenn der über das Züchten
anfängt.... holla... <zensierte flüche> Ich halte ihn für kompetent.
Alter Musher, der aber nicht mehr aktiv musht, derzeit etwas Futter
vertreibt und halt alle Schaltjahre mal Shibas rumwuseln hat.
>Ich bekomme aber immer oefter mit, dass auch kleinere Hunde anderer
>Rassen (oder eben auch Mischlinge) verstaerkt Probleme mit dem
>Bewegungsapparat haben. Von daher wuerde ich mir den einzelnen Hund
>*immer* sehr genau angucken und fuer mich entscheiden, ob ich ein
>HD-Roentgen fuer sinnvoll halte oder nicht.
Das sowieso. Reden wir von Mischlingen erster Generation oder x-ter? Bei
Lucky z.B. ist kaum zu bestimmen, was drin steckt. Leonid, Mischling aus
Malamute & Husky ist deutlich als solcher zu erkennen. (Aisha is
reinrassig und pfiffelt abwiegelnd)
>So. Und nun schau Dir mal die Unmengen an Doggenzuechtern an und
>stelle fest, dass es doch tatsaechlich einige gibt, bei denen ein
>Umdenken zu beobachten ist und die nicht mehr auf Groesse und Masse
>zuechten.
Das ist ja auch gut so.
>Wenn so ein Zuechter um ein HD-Roentgen (oder andere
>Untersuchungen) bei der Nachzucht bittet, komme ich dieser Bitte
>erst recht gerne nach.
Ei joo. Mach ich auch, wenn eh noch einiges anstünde...
>Also lieber gar nichts machen und hoffen, dass sich die HD irgend-
>wann in Luft aufloest?
Dummfug. Mal überlegen, woher HD kommen könnte...
>Fuer Dich vielleicht, aber evtl. gibt es ja noch Leute, die sich
>fuer meine Gedanken dazu interessieren.
Egoistin! ;))))
> Unfug. Du weisst sehr genau, was ich meinte: wenn man fruehzeitig
> um eine Problematik weiss, kann man sich darauf einstellen und
> Verschlimmerungen vermeiden.
Genau deshalb würde auch ich einen Hund (egal ob beim Züchter, oder eben
wie mein Monster z.B. vom Bauern oder aus TH oder oder oder)
gesundheitlich durchchecken lassen. Wäre es ein grosswüchsiger Hund (wie
eben ein Retriever, DSH, Dogge oder Mixe aus diesen oder anderen
Rassen), wäre ich darauf bedacht, die entasprechende Veranlagung
frühzeitig erfahren zu können um eventuell einen extremen
Ausbruch/Abnutzung zu verhindern bzw. therapeutisch zu begleiten.
Natürlich würde ich, wenn möglich, versuchen mehrere Fliegen mit einer
Klappe, sprich mehrere Narkose-fordernde Eingriffe zusammenzulegen
(Zahnreinigung, eventuell Tättowierung, oder Zahnziehen, oder aber, wie
ja manchmal ledier auch nötig, Röntgencheck ob der Chip noch da ist :(,
grössere Verletzung plant man ja nicht direkt ein...).
> Ich bekomme aber immer oefter mit, dass auch kleinere Hunde anderer
> Rassen (oder eben auch Mischlinge) verstaerkt Probleme mit dem
> Bewegungsapparat haben. Von daher wuerde ich mir den einzelnen Hund
> *immer* sehr genau angucken und fuer mich entscheiden, ob ich ein
> HD-Roentgen fuer sinnvoll halte oder nicht.
Die inzwischen immer häufiger vorkommende Ataxie und die Patellaluxation
beim JRT/PRT ist nur ein blödes Beispiel dazu.... und, ich schaue Herrn
Terrier auch jeden Tag tief in die Augen,. denn es kommen auch
Linsenluxationen vor, und die müssen dann ultra-schnell behandelt
werden... und, die kann man leider nicht "voraussehen", sondern wenn sie
kommen eben dem Züchter melden, damit der weiss, in wlechen Linien diese
Anlage vorhanden sein könnte und entsprechend bei seiner zukünftigen
Zucht agiert...
Nur so nebenbei ...
Grüsslis
Petra
> Ja, was - wenn nicht persönlicher Ehrgeiz - was ist es denn dann?
> Es ist _nur_ persönlicher Ehrgeiz.
Gehe ich recht in der Annahme, dass Du "persoenlichen Ehrgeiz"
als negativ wertest? Dass Du gar nicht erst glaubst, dieser Ehr-
geiz koenne etwas anderem dienen als den Privatzwecken eines
Zuechters (um massig Geld an sich zu raffen, um an Prestige zu
gewinnen, um als "kleiner" Mann ganz gross rauzukommen u.drgl.)?
Und dass Du das als allgemein gueltige Aussage fuer *alle* Zuechter
so stehen lassen moechtest? Wow!
Ist es wirklich so unvorstellbar, dass es auch Zuechter geben soll,
die "ihre" Hunde lieben und es ihrer Rasse zuliebe als "Berufung"
ansehen, durch wohlueberlegte Zucht gesunde Nachkommen hervorzu-
bringen?
Und wenn man schon unbedingt einen "Rassehund" haben moechte, was
ist daran verkehrt, den -wie auch immer motivierten- persoenlichen
Ehrgeiz eines Zuechters zu unterstuetzen, wenn man auf diese Weise
dazu beitraegt, dass Hunde nicht einfach nur immer weiter "kaputt"-
gezuechtet werden?
nachfragende Gruesse, Grazi
>Es gibt tatsächlich Leute mit Mischlingen, die zum Vorsorgecheck beim TA
>antreten. <staun, raun>. Das ist lobenswert.
Ist es denn nicht allgemein üblich, dass, wenn Impfung ansteht, eh
durchgecheckt wird? Ich kenn's nicht anders.
Bulldog.
Einkreuzung des Old English Bulldog für höhere Beine, längere
Schnauzen, längere gerade Schwänze.
Und weil's eh kein Geheimnis ist, kann ich's ja sagen: Imelda Anghern
tut sich das an.
Und nach dem, was ich bisher gehört habe von der Züchterin meines
Chester, die kürzlich bei ihr war, sind die Erfolge beeindruckend...
Helmut & Chester
Naja, aber zur Impfung eines Mixes, wird Dir Dein TA nicht sagen: "und
ach Frau Schneider, wir könnten gleich mal eine Narkose geben und auf HD
röntgen, kommt ja bei grossen Hunden oft vor"
Mal davon abgesehen, dass es leider genug TA gibt, die es wichtiger
finden, dass der Stempel im Impfpass noch im Jahresintervall kommt,
statt den Impling gründlich zu checken und eben auch offensichtlich
kranke Hunde impfen (war hier doch vor ein paar Moanten mal wieder ein
Beispiel, Hund Durchfall, behandelt vom TA und, wo er gerade da war doch
auch die Impfe, geht ja fix :(
Gut, wenn Dein TA das anders macht. Meine Erfahrung ist da
ausserordentlich unterschiedlich ...
Grüsslis
Petra
>Inge Schneider wrote:
>> Ist es denn nicht allgemein üblich, dass, wenn Impfung ansteht, eh
>> durchgecheckt wird? Ich kenn's nicht anders.
>
>Naja, aber zur Impfung eines Mixes, wird Dir Dein TA nicht sagen: "und
>ach Frau Schneider, wir könnten gleich mal eine Narkose geben und auf HD
>röntgen, kommt ja bei grossen Hunden oft vor"
Nö, aber sie hat bereits beim ersten Mal gesagt, dass bei passender
Gelegenheit (Op, Narkose und so) geröntgt werden sollte - nicht muss.
>Gut, wenn Dein TA das anders macht. Meine Erfahrung ist da
>ausserordentlich unterschiedlich ...
Ich hab' vermutlich bisher mit meinen Tierärzten Glück gehabt.
On Sun, 1 Jun 2003 22:58, "Karina Leo-Steffen" <in...@hundejo.de> wrote:
>Da habe ich von meinen Tierärzten andere Aussagen.
>Narkose ist nicht gleich Narkose!
>Das Risiko ist nur unerheblich grösser als bei Menschen bei
>wirklich kleinen Eingriffen.
>Bei Menschen ist das Risiko kleiner als 1:100.000,
>Zwischenfälle sind sehr gut beherrschbar.
>Es ist eine leichte, schnelle, kurze Narkose und ich kann mich
>nicht erinnern, je von einem tödlichen Ausgang beim HD-Röntgen
>gehört zu haben.
Tödlich ausgegangen ist es für die Boxerhündin eines Bekannten zum Glück
nicht. Das Problem nachher war auch nicht die Nachwirkung der Narkose
sondern offenbar die Untersuchung selbst.
Sie hatte noch Tage danach Schmerzen und musste ruhig gehalten werden.
Viele Grüsse
Birgit
> Mal ganz böse und gemein nachgefragt:
>
> Was machst aber mit dem Hund, wenn sich HD herausstellen sollte?
> Umtauschen? Weil sich der Aufwand nicht lohnt?
Hallo Inge,
wenn es für Dich auch hart klingen mag: Ich MUSS ihn an den Züchter
zurückgeben, denn einen 'Diensthund' schafft man sich nicht an, weil
man ihn will, sondern weil man ihn 'braucht'! Dieser gibt ihn dann weit
unter Normalpreis an Ellen ab, weil sie ihn 'will', aber nicht unbedingt
auf seine körperliche Höchstleistung angewiesen ist!
> Okokok, ich seh schon ein, dass ein "Diensthund" belastbar sein muss,
> aber was geschieht mit dem "Ausschuss"?
Sag bitte nicht "Ausschuß", denn das ist so ein Hund garantiert nicht!
Für einen der üblichen Hundehalter, der ihm körperlich nicht das Letzte
abfordern 'muß', kann ein geistig so hochstehender und lernfähiger
Kerl der Traum seines Lebens sein! Gefahr besteht dann höchstens
bei geistiger Unterforderung, aber das weißt Du ja selbst.
Beste Grüße
Franz
da kenne ich aber viele Züchter mehr, sogar den ein oder anderen
DSH-Züchter (falls ich je auf die absurde Idee kommen würde, mir
einen DSH zu holen)
Viele Grüsse
Karina
Entweder treten Erbkrankheiten in irgendeiner Generation ab und
zu auf, weil sie ja vererbt werden, dann weiss man von ihnen oder aber
man sieht sie nie auftreten, dann gibt es sie auch nicht.
Spontanmutationen sind vernachlässigbar.
Gruss
Karina
dann würde ich mal darauf tippen, dass die Untersuchung nicht
fachgerecht
durchgeführt wurde.
Viele Grüsse
Karina
Vielleicht, damit er im Notfall identifiziert werden kann?
Gruss
Karina
nein, das ist es überhaupt nicht!
Merlins Chip sitzt schon lange nicht mehr da, wo er sitzen sollte,
Chips können kaputtgehen und dann sind sie nicht mehr zu
identifizieren.
Aber die Tätowierung, die alle Briards innerhalb der Clubs an
definierter Stelle haben, wird nie verschwinden, darüber werden
meine Hunde im Notfall immer identifizierbar bleiben.
Als Dojan Welpe war, hatte der Club eine nicht sonderlich
gut funktionierende Tatoomaschine, deswegen habe ich es
später auffrischen lassen.
Alle Welpen werden automatisch tätowiert.
Chips sind gut und schön, aber mir noch mit zuvielen
Fehlerquellen behaftet.
> Meine jetzige TÄ sieht das so: Wenn irgendwann ........ - sollte die
> Narkose auch genutzt werden, um die Wolfsklauen zu entfernen.
Meine haben sogar doppelte und die bleiben schön dran.
Viele Grüsse
Karina
dem Briard von Bekannten wollte der Tierarzt nebenbei bei der
HD-Narkose die Wolfskrallen entfernen und checkte das
zufälligerweise telefonisch während der Narkose ab.
Der Entsetzensschrei der Besitzer müsste ihm heute noch in
den Ohren klingen :-).
Viele Grüsse
Karina
frag Merlin doch mal, was er dazu meint :-).
Viele Grüsse
Karina
was ist denn verwerflich an diesem persönlichen Ehrgeiz?
Dein persönlicher Ehrgeiz ist es, tolle Hunde zu haben.
Bei anderen ist der persönliche Ehrgeiz, dass andere Leute
auch tolle Hunde haben.
Viele Grüsse
Karina
>Inge Schneider schrieb:
>
>> Mal ganz böse und gemein nachgefragt:
>>
>> Was machst aber mit dem Hund, wenn sich HD herausstellen sollte?
>> Umtauschen? Weil sich der Aufwand nicht lohnt?
>
>Hallo Inge,
>
>wenn es für Dich auch hart klingen mag: Ich MUSS ihn an den Züchter
>zurückgeben,
_Das_ ist nicht hart. Hart wäre, das Tier auszusetzen oder mit
Scheinbegründungen (z.B. plötzliche Allergie) im TH abzugeben.
>> Okokok, ich seh schon ein, dass ein "Diensthund" belastbar sein muss,
>> aber was geschieht mit dem "Ausschuss"?
>
>Sag bitte nicht "Ausschuß",
Hey Franz - siehst Du die ""? Für mich ist _kein_ Tier Ausschuss
(trifft eher mal auf den ein oder anderen Menschen zu - sorry, das
klingt hart, ist aber so).
Ich habe ein Wort benutzt, dass ich in eben diesem Zusammenhang mal
gehört habe - dieser Mensch rangiert seither bei mir auch als
Ausschuss.
>Für einen der üblichen Hundehalter, der ihm körperlich nicht das Letzte
>abfordern 'muß', kann ein geistig so hochstehender und lernfähiger
>Kerl der Traum seines Lebens sein! Gefahr besteht dann höchstens
>bei geistiger Unterforderung, aber das weißt Du ja selbst.
Das ist ja einerseits schön und gut, aber andererseits kommen diese
Hunde aus Leistungszuchten und haben, in Deinem Fall, entsprechenden
Jagdtrieb - womit ja auch nicht jeder umgehen kann. So einfach, wie es
bei Dir klingt, stell ich mir das dann doch nicht vor.
diese deine Zahl bezweifele ich mehr als stark, ich halte sie
für völlig falsch.
Viele Grüsse
Karina
> Entweder treten Erbkrankheiten in irgendeiner Generation ab und
> zu auf, weil sie ja vererbt werden, dann weiss man von ihnen oder aber
> man sieht sie nie auftreten, dann gibt es sie auch nicht.
> Spontanmutationen sind vernachlässigbar.
Wieviele Krankheiten (Krebserkrankungen usw) die irgendwann mal
auftreten sind teilweise auch erblich?
Welche anderen Krankheiten, die man heute halt 'einfach kriegt' stellen
sich in Zukunft als Erbkrankheit raus?
> Vielleicht, damit er im Notfall identifiziert werden kann?
Wenn du meinst, dass diese Zusätzliche Sicherheit den Eingriff
rechtfertigt... Zumal du ja das Tatoo, das ja ewig hält auffrischen
musstest...
Ich weiss nicht. Ich kann mir nicht so viele Konstellationen vorstellen,
wo mir, falls der Chip kaputt ist, ein Tatoo, das man nicht ohne
weiteres erkennen kann und das wohl auch nicht so registriert ist, dass
man es Bundesweit zuordnen kann, einen Vorteil bringen würde.
>dem Briard von Bekannten wollte der Tierarzt nebenbei bei der
>HD-Narkose die Wolfskrallen entfernen und checkte das
>zufälligerweise telefonisch während der Narkose ab.
>Der Entsetzensschrei der Besitzer müsste ihm heute noch in
>den Ohren klingen :-).
Wollte der den Rassestandard ändern? ;-)
Wenn der Stammbaum über viele Generationen frei davon ist,
ist es egal.
3, 4 oder 5 Generationen werden mal übersprungen, aber bei
Hunden sind 10, 20 und mehr Generationen überblickbar.
Wenn eine Krankheit nie auftritt, ist es für diese Nachkommen
völlig unerheblich, ob eine Krankheit vererbt wird oder nicht.
> Welche anderen Krankheiten, die man heute halt 'einfach kriegt'
> stellen sich in Zukunft als Erbkrankheit raus?
Die allerwenigsten, der Trend geht in eine ganz andere Richtung.
Gruss
Karina
Nur bei einem Hund und nur weil der Welpenwart eine defekte
Tätowierzange benutzte, was eine Ausnahme war.
Meine Hunde sind mir so wertvoll, dass es diese
zusätzliche Sicherheit rechtfertigt.
> Ich weiss nicht. Ich kann mir nicht so viele Konstellationen
> vorstellen, wo mir, falls der Chip kaputt ist, ein Tatoo, das man
> nicht ohne weiteres erkennen kann
Auch wenn es äusserlich vielleicht nicht komplett zu lesen ist,
wird es wie durch Zauberei unter jedem Röntgenschirm
sichtbar.
> und das wohl auch nicht so
> registriert ist, dass man es Bundesweit zuordnen kann, einen Vorteil
> bringen würde.
Das Tatoo ist selbstverständich bundesweit registriert, zum einen bei
Tasso, zum anderen wissen viele Tierheimmitarbeiter, dass Rassehunde
registriert sind über ihr Tatoo, und eine einzige Anfrage bei einem
Briardclub wird sofort den Namen des Welpenkäufers ergeben.
So mancher Züchter, den ich kenne, hat dadurch von dem
Tierheimaufenthalt seines gezüchteten Hundes erfahren und konnte
ihn befreien.
Hund war ausgesetzt oder abgegeben, Tierheim fand Tatoo,
beim Rasseclub angefragt und Hund und ehemaliger Halter
waren identifiziert.
Abgesehen davon kann ein Chip entfernt werden, ein
grossflächiges Tatoo in der Leiste schon weniger.
Gruss
Karina
kann sein :-)
Er versteht wohl bis heute den Einspruch nicht.
Mittlerweile ist der Hund erfolgreicher Deckrüde, was
ihm sonst nicht geglückt wäre.
Viele Grüsse
karina
>Gehe ich recht in der Annahme, dass Du "persoenlichen Ehrgeiz"
>als negativ wertest?
nein, die Annahme ist falsch. Ich halte persönlichen Ehrgeiz erst
einmal für eine sehr wichtige und sehr gute Sache.
Ob und was ich subjektiv dann gut heissen kann oder nicht, ist
ausschliesslich abhängig von den Motiven, die dahinter stehen und dem
Ergebnis, das das Ganze erzielt.
>Dass Du gar nicht erst glaubst, dieser Ehr-
>geiz koenne etwas anderem dienen als den Privatzwecken eines
>Zuechters (um massig Geld an sich zu raffen, um an Prestige zu
>gewinnen, um als "kleiner" Mann ganz gross rauzukommen u.drgl.)?
>Und dass Du das als allgemein gueltige Aussage fuer *alle* Zuechter
>so stehen lassen moechtest? Wow!
Das ist aber reine Projektion jetzt...
>Ist es wirklich so unvorstellbar, dass es auch Zuechter geben soll,
>die "ihre" Hunde lieben und es ihrer Rasse zuliebe als "Berufung"
>ansehen, durch wohlueberlegte Zucht gesunde Nachkommen hervorzu-
>bringen?
Ich kann mir so einiges vorstellen. Aber für mich liegt der Punkt
darin, dass sie es _selbst_ als "Berufung ansehen". Und damit bleibt
s für mich _persönlicher Ehrgeiz_. Nur darum ging es mir.
>Und wenn man schon unbedingt einen "Rassehund" haben moechte, was
>ist daran verkehrt, den -wie auch immer motivierten- persoenlichen
>Ehrgeiz eines Zuechters zu unterstuetzen, wenn man auf diese Weise
>dazu beitraegt, dass Hunde nicht einfach nur immer weiter "kaputt"-
>gezuechtet werden?
Gar nix. Wer sich einen Rassehund holen möchte und dann zu Statistiken
beitragen, kann das IMO gern tun.
Viele Grüße
Mandy
Super!
> Und weil's eh kein Geheimnis ist, kann ich's ja sagen: Imelda
Anghern
> tut sich das an.
> Und nach dem, was ich bisher gehört habe von der Züchterin meines
> Chester, die kürzlich bei ihr war, sind die Erfolge beeindruckend...
Beeindruckender ist der Idealismus.
Danke. Ich weiß nun daß es doch mehr als nur eine Rasse gibt, in der
es Züchter mit Herz und Verstand gibt.
MfG
Claudia
Mag sein, vielleicht sind es nur 99,9998%.
Aber, nicht die Promille ist entscheidend, sondern die Tatsache daß
_die meisten_ (das heißt über 50% aber unter 100%) Züchter nur des
finanzielle sehen.
Bevor Du das nun wieder abstreitest. Warum rechnen Züchter dem
Welpenkäufer vor wie viele Sie ja in die Mutterhündin, Deckrüden und
Welpenaufzucht investieren mußten?
Wenn Hundezucht ein Hobby ist kostet es Geld. Oder ist das Hobby
Reiten kostenfrei? Das Hobby Angeln umsonst? Das Hobby jagen
kostenlos? Das Hobby Porzellanpuppen sammeln Kostenfrei?...........
Diverse Züchter gingen soweit sogar die Futterkosten für die Hündin
einzubeziehen. Nach dem Motto: bis die 1,5 J. war fraß sie für xy DM.
Das ist kein Scherz. Aber wenn mein Hund der eigentlich mein Hobby ist
schon so berechnet wird..... klar reine Hobbyzucht.
Karina ich bin nicht gegen verantwortungsvolle Hobbyzucht, aber ich
gehe mit offenen Augen umher und sehe daß nicht alles Gold ist was
vorgibt zu glänzen.
MfG
Claudia
Nein.
Die Tatsache, daß eine vererbliche Krankheit -- oder sagen wir besser,
ein vererblicher Defekt, denn es muß nicht immer Krankheitswert
haben -- nicht auftritt, ist nicht vernachlässigbar. Es gibt diverse
erbliche Defekte, die nur dann zu Folgen führen, wenn von der anderen
Seite her ebenfalls ein Defekt auftritt.
Und daneben gibt es in der Hundezucht auch gewisse Indikatoren -- seit
Jahrzehnten (wenn nichtJahrhunderten) erprobt. So ist z.B. beim
Bulldog die Farbe schwarz nicht deswegen unerwünscht (und ein
Zuchausschließungsgrund), weil schwarz keine schöne Frabe wäre,
sondern weil bereits zur Zeit der Festschreibung des ersten Standards
(1865) den Züchtern dieser Rasse bekannt war, daß in Linien, in denen
schwarz vererbt wird, diverse Defekte gehäuft auftreten. Dummerweise
oft zwei oder drei Generationen *nach* dem Schwarzvererber, und auch
dann nur, wenn zweimal die Linie zusammenstößt.
Klassisches Beispiel: Ch. Ocobo Amos hat sich als Schwarzvererber
herausgestellt -- in allen Linien, in denen er *zweimal* auftaucht,
gibt es extrem kleine Würfe, eine Häufung von Wasserköpfen,
Spaltrachen und dergleichen mehr. Was da aber wie zusammenhängt, ist
bis heute nicht geklärt.
Nimmt man einen soweit gesunden Amos-Nachkommen und verpaart ihn mit
einem Amos-freien Partner, sind die Wurfzahlen wieder normal und die
angeborenen Defekte bei den Welpen im statistischen Mittel...
Deswegen ist *jede* Information über *jeden* auftretenden oder auch
nur latent vorhandenen vererblichen Defekt relevant. Das Problem liegt
nur darin, daß man diese Informationen leider nicht immer bekommt und
daß sie schon garnicht zentral gesammelt und ausgewertet werden.
Helmut & Chester
--
"The 080 had nicer legs than the 082."
(D.Weaver in comp.sys.ibm.ps2.hardware)
doch, denn ich schrieb "Nie". Nie in einem bestimmtem Stammbaum
mit sämtlichen Verästelungen, der über viele Generationen reicht.
> Die Tatsache, daß eine vererbliche Krankheit -- oder sagen wir besser,
> ein vererblicher Defekt, denn es muß nicht immer Krankheitswert
> haben -- nicht auftritt, ist nicht vernachlässigbar. Es gibt diverse
> erbliche Defekte, die nur dann zu Folgen führen, wenn von der anderen
> Seite her ebenfalls ein Defekt auftritt.
Eben, aber das schloss ich mit dem nie auch aus.
> Und daneben gibt es in der Hundezucht auch gewisse Indikatoren -- seit
> Jahrzehnten (wenn nichtJahrhunderten) erprobt. So ist z.B. beim
> Bulldog die Farbe schwarz nicht deswegen unerwünscht (und ein
> Zuchausschließungsgrund), weil schwarz keine schöne Frabe wäre,
> sondern weil bereits zur Zeit der Festschreibung des ersten Standards
> (1865) den Züchtern dieser Rasse bekannt war, daß in Linien, in denen
> schwarz vererbt wird, diverse Defekte gehäuft auftreten. Dummerweise
> oft zwei oder drei Generationen *nach* dem Schwarzvererber, und auch
> dann nur, wenn zweimal die Linie zusammenstößt.
Deswegen sprach ich von zig Hundegenerationen.
> Klassisches Beispiel: Ch. Ocobo Amos hat sich als Schwarzvererber
> herausgestellt -- in allen Linien, in denen er *zweimal* auftaucht,
> gibt es extrem kleine Würfe, eine Häufung von Wasserköpfen,
> Spaltrachen und dergleichen mehr. Was da aber wie zusammenhängt, ist
> bis heute nicht geklärt.
Ähnlich entstand die Cockerwut.
> Deswegen ist *jede* Information über *jeden* auftretenden oder auch
> nur latent vorhandenen vererblichen Defekt relevant. Das Problem liegt
> nur darin, daß man diese Informationen leider nicht immer bekommt und
> daß sie schon garnicht zentral gesammelt und ausgewertet werden.
Ganz meine Meinung.
Viele Grüsse
Karina
bei Bedarf kann ich dir noch gerne mehrere solcher Rassen
nennen.
Viele Grüsse
Karina
du hast eine merkwürdige Auffassung von Mathematik.
> Bevor Du das nun wieder abstreitest. Warum rechnen Züchter dem
> Welpenkäufer vor wie viele Sie ja in die Mutterhündin, Deckrüden und
> Welpenaufzucht investieren mußten?
Weil ihnen von Leuten wie dir STÄNDIG vorgeworfen wird,
dass sie nur züchten um Geld zu verdienen.
Sie verteidigen sich in der Hoffnung, dass auch du mal verstehst, dass
seriöse Hobbyzüchter nichts verdienen.
Und dann gibt es noch Leute, die sich beschweren, dass Züchter
es tatsächlich wagen, GELD für ihre Welpen zu verlangen.
Auch solche Leute wie du. s.u.
> Wenn Hundezucht ein Hobby ist kostet es Geld. Oder ist das Hobby
> Reiten kostenfrei? Das Hobby Angeln umsonst? Das Hobby jagen
> kostenlos? Das Hobby Porzellanpuppen sammeln Kostenfrei?...........
Hundezüchter sollen also ihre "Ware" verschenken?
Ich habe schon so manchem Hobby-Angler oder Hobby-Jäger seine
Ware abgekauft, obwohl es ja wirklich dreist ist, dass diese es wagen,
dafür auch Geld zu verlangen.
Ich sammle hobbymässig auch, aber ich würde einen Teufel tun,
diese Objekte zu verschenken.
Du hast eine merkwürdige Auffassung von Geld und Hobby.
> Diverse Züchter gingen soweit sogar die Futterkosten für die Hündin
> einzubeziehen. Nach dem Motto: bis die 1,5 J. war fraß sie für xy DM.
> Das ist kein Scherz. Aber wenn mein Hund der eigentlich mein Hobby ist
> schon so berechnet wird..... klar reine Hobbyzucht.
Was war zuerst da?
Diese absurden Unterstellungen von Leuten wie dir oder die
Verteidigung dagegen?
> Karina ich bin nicht gegen verantwortungsvolle Hobbyzucht, aber ich
> gehe mit offenen Augen umher und sehe daß nicht alles Gold ist was
> vorgibt zu glänzen.
Und ich kenne genug Züchter gut genug, um zu wissen, welchen
Wahrheitsgehalt deine Zahlen haben.
Viele Grüsse
Karina
Komisch, daß ich mit vielen seriösen Hobbyzüchtern sehr gut klar
komme.
> Sie verteidigen sich in der Hoffnung, dass auch du mal verstehst,
dass
> seriöse Hobbyzüchter nichts verdienen.
Komisch, daß es Züchter gibt die sich nicht verteidigen (weil es bei
denen nichts zu verteidigen gibt).
> Und dann gibt es noch Leute, die sich beschweren, dass Züchter
> es tatsächlich wagen, GELD für ihre Welpen zu verlangen.
Gegen eine Art "Schutzgebühr" ist wohl nichts einzuwenden.
Besonders seriöse Züchter (die mir nichts vorrechnen sondern gesunde
und bestens sozialisierte Tiere abgegeben) sollten natürlich auch
darauf achten, daß der Hund den Leuten was wert ist und nicht im TH
oder Labor landet.
Ich sehe nur nicht ein Vermehrern in die Tasche zu wirtschaften.
> Auch solche Leute wie du. s.u.
Du kennst mich so gut?
> > Diverse Züchter gingen soweit sogar die Futterkosten für die
Hündin
> > einzubeziehen. Nach dem Motto: bis die 1,5 J. war fraß sie für xy
DM.
> > Das ist kein Scherz. Aber wenn mein Hund der eigentlich mein Hobby
ist
> > schon so berechnet wird..... klar reine Hobbyzucht.
>
> Was war zuerst da?
> Diese absurden Unterstellungen von Leuten wie dir oder die
> Verteidigung dagegen?
Massenzüchter waren zuerst da!
> > Karina ich bin nicht gegen verantwortungsvolle Hobbyzucht, aber
ich
> > gehe mit offenen Augen umher und sehe daß nicht alles Gold ist was
> > vorgibt zu glänzen.
>
> Und ich kenne genug Züchter gut genug, um zu wissen, welchen
> Wahrheitsgehalt deine Zahlen haben.
Ich leider auch, mich beschleicht das Gefühl dass Du mit einer
Rosa-Brille umher wandelst.
Ich bemühe mich die überzähligen Produkte der Massenproduktion an
seriöse Halter zu vermitteln. Ich kenne die Sprüche dieser
Massenzüchter, bei denen das Geld zählt und nicht das Tier.
Claudia
PS: Ich diskutiere gerne weiter aber bitte nicht auf diesem Niveau.
Deine persönlichen Angriffe bzw. Unterstellungen bitte ich Dich, zumal
Du mich nicht kennst, zu unterlassen.
Hallo Karina!
Gerne, denn bis auf den (Betriebsblind) Hovawart, bei dem es solche
und solche gibt, wußte ich bisher nur von negativ Beispielen.
Massenvermehrung von Modehunden ala Goldie und Co., Massenvermehrung
teurer Leonberger zu lasten der Gesundheit, Schrägheck-DSH zu Gunsten
der HD,.............
Beim Hovi ist es so daß einige Vereine und einige Züchter sich sehr
bemühen, viele aber nur die Masse/das Geld sehen.
Ich bin sonst kein VDH-Fan aber der RZV, welcher sich auch der IHF
angeschlossen hat, ist in jeder Hinsicht ein Vorreiter. Hier begann
man schon in den 60-er Jahren die HD zu bekämpfen. Nachzuchtkontrollen
sind seit Jahren Pflicht, stark begrenzte Deckeinsätze für
Rüden,......
In vielen kleineren (vor allem allgemeinen) Rassehundevereinen sieht
es leider ganz anders aus. Hier wird mit allem gezüchtet was halbwegs
nach Hovawart aussieht. Dennoch fand ich auch hier Idealisten, die
freiwillig weit mehr taten als der Verein es vorschreibt.
Und was mir immer wieder auffällt, gerade die Vermehrer versuchen sich
ins allerbeste Licht zu rücken. Je besch***ener ein Züchter desto
höher seine Eigenlobtöne.
Hierzu eine kleine Anekdote.
Ein Züchter der auf seiner HP nur so prahlt, schickte mir kurz vor
Weihnachten eine Mail mit der bitte seine Welpen doch über "Hovawart
in Not" zu vermitteln, da die Zeit trotz genauer Planung leider gegen
Ihn ist und er die Welpen nicht unterm Christbaum als Geschenk sehen
will.
Da frage ich: "kann der nicht rechnen". Wer nicht weiß wie lange eine
Hündin trächtig ist und wann er sie (wenn er keine Weihnachtswelpen
will) besser nicht decken läßt, sich gleichzeitig als
verantwortungsbewußter Züchter darstellt .....
Was ist das?????
Und ich kann mir nicht vorstellen, daß bei anderen Rassen alles nur
super ist.
Aber Positivbeispiele geben Hundefreunden zumindest Hoffnung.
Darum bin ich um jeden Idealisten froh. Sie sind es die letzten Endes
die Rasse erhalten.
MfG
Claudia
PS: Nein, ich habe diesem Vermehrer trotz seiner Lobhudel-Homepage
nicht geholfen.
> Nur bei einem Hund und nur weil der Welpenwart eine defekte
> Tätowierzange benutzte, was eine Ausnahme war.
Wie defekte Chips :)
> Meine Hunde sind mir so wertvoll, dass es diese
> zusätzliche Sicherheit rechtfertigt.
Mein Hund ist mir auch wertvoll - aber ich übertreibe die Sicherheit
nicht in der Richtung, dass er darunter zu leiden hätte.
2 Tatoos inkl. Narkose geben mir nicht genug zusätzliche Sicherheit.
Absolute Sicherheit gibt es nicht, noch nicht mal wenn ich den Hund
immer an der Leine hätte, keinen Kontakt zu anderen Hunden und Menschen
zulassen würde usw. usw.
> Auch wenn es äusserlich vielleicht nicht komplett zu lesen ist,
> wird es wie durch Zauberei unter jedem Röntgenschirm
> sichtbar.
Mag sein. Dazu muss der Hund dann allerdings auch untersucht werden.
>> und das wohl auch nicht so
>> registriert ist, dass man es Bundesweit zuordnen kann, einen Vorteil
>> bringen würde.
>
> Das Tatoo ist selbstverständich bundesweit registriert, zum einen bei
> Tasso, zum anderen wissen viele Tierheimmitarbeiter, dass Rassehunde
> registriert sind über ihr Tatoo, und eine einzige Anfrage bei einem
> Briardclub wird sofort den Namen des Welpenkäufers ergeben.
> So mancher Züchter, den ich kenne, hat dadurch von dem
> Tierheimaufenthalt seines gezüchteten Hundes erfahren und konnte
> ihn befreien.
> Hund war ausgesetzt oder abgegeben, Tierheim fand Tatoo,
> beim Rasseclub angefragt und Hund und ehemaliger Halter
> waren identifiziert.
> Abgesehen davon kann ein Chip entfernt werden, ein
> grossflächiges Tatoo in der Leiste schon weniger.
Das sehe ich alles ein - scheint mir allerdings eher für den Züchter
sinnvoll zu sein. Mein Hund wird nicht ausgesetzt und nicht abgegeben.
Sollte ich ihn verlieren, werde ich ihn suchen und bestimmt auch ohne
Tatoo wieder erkennen. Sollte der Hund gestohlen werden, könnte das
Tatoo was bringen, andererseits wird ein Hundedieb wohl auch damit
fertig werden. Ausserdem war ich bisher der Meinung, dass die Tatoos
normalerweise eben nicht registriert sind.
> Wenn der Stammbaum über viele Generationen frei davon ist,
> ist es egal.
Nein, du verstehst mich nicht. Ich spreche von Krankheiten, von denen
man noch gar nicht weiss, dass sie erblich sind.
>> Welche anderen Krankheiten, die man heute halt 'einfach kriegt'
>> stellen sich in Zukunft als Erbkrankheit raus?
>
> Die allerwenigsten, der Trend geht in eine ganz andere Richtung.
Was ist in dem Zusammenhang denn eine ganz andere Richtung?
hi,
ich würde Deinen Hund KEINEM HD-Test unterziehen. Man muß einfach Risiko
und zu erwartenden Nutzen gegneinander abwägen. Solange Dein Hund
nicht für die Zucht taugen soll, ist das unwichtig. Das Risiko steht in
keinem vertretbaren Verhältnis zum Nutzen.
Der alleinige Feedback wäre zwar sicher eine wertvolle Information für
den Züchter. Aber glaubst Du, dass Dein Züchter seine Zuchthunde wegen
einer möglichen HD-Positiv-Meldung von Dir wirklich aus der Zucht nehmen
würde?
Ich glaube das zumindest nicht. Und Dir und Deinem Hund hilft es
effektiv kaum, wenn Du etwas früher weißt, dass Dein Hund an HD leidet.
Die Information, dass Dein Auto demnächst den Geist aufgeben wird, würde
Dich möglicherweise dazu veranlassen, die Kiste möglichst schnell zu
verhökern. Aber bei Deinem Hund, an dem Du hängst, bringt diese
Information rein garnichts, sondern schadet oft mehr als sie nützt...
cu, Manfred
Heiner Richter wrote:
> Hallo NG,
>
> David (Golden Retriever) ist jetzt 19 Monate. Seine (Ur-/Groß-) und
> Eltern sind alle HD-frei. Da wir mit ihm nicht auf Zuchtschauen wollen
> und auch nicht züchten, bin ich mir unsicher, ob ich ihn, nur weil das
> alle vom Züchter so empfohlen bekamen, jetzt röntgen lassen. Hat jemand
> Erfahrung bzw. Ratschläge, insbesondere ob es notwendig, wichtig,
> entbehrlich oder gar gefährlich ist. Danke im voraus. Vielleicht kennt
> auch jemand einen damit sehr vertrauten TA in der Nähe Kölns?
>
>
>
>Abgesehen davon kann ein Chip entfernt werden, ein
>grossflächiges Tatoo in der Leiste schon weniger.
Ähm - wer sich die Mühe macht, einen Chip zu finden und
rauszuschnibbeln, der scheut auch nicht davor zurück, ein Tatoo (mit
welchen Mitteln auch immer) unleserlich zu machen.
Bei Nala sitzt der Chip nach 3 Jahren noch fast an der
"Einspritzstelle", aber erinnere Dich mal an die Postings, in denen
beschrieben wurde, wie die diversen Chips wanderten.
> nein, die Annahme ist falsch. Ich halte persönlichen Ehrgeiz erst
> einmal für eine sehr wichtige und sehr gute Sache.
O.k., das kam fuer mich halt voellig anders rueber. Dann vergiss
den Rest einfach. :-)
Ciao, Grazi
--
Vios & Demis Hundepage:
http://www.kiruna.de/hunde.htm
> ich würde Deinen Hund KEINEM HD-Test unterziehen. Man muß einfach Risiko
> und zu erwartenden Nutzen gegneinander abwägen. Solange Dein Hund
> nicht für die Zucht taugen soll, ist das unwichtig.
Ach? Na, was'n Glueck, dass sich nur zur Zucht zugelassene (und auf
HD untersuchte) Hunde vermehren....
> Das Risiko steht in
> keinem vertretbaren Verhältnis zum Nutzen.
Sei doch bitte so lieb und benennen die genauen Risiken beim
HD-Roentgen.
> Der alleinige Feedback wäre zwar sicher eine wertvolle Information für
> den Züchter. Aber glaubst Du, dass Dein Züchter seine Zuchthunde wegen
> einer möglichen HD-Positiv-Meldung von Dir wirklich aus der Zucht nehmen
> würde?
Wegen *einer* positiven Meldung sicher nicht. Stellt sich aber raus,
dass zig Wurfgeschwister und weitere Sproesslinge aus bestimmten
Linien kaputte Hueften haben, duerfte dem Zuechter ein Licht aufgehen.
> Und Dir und Deinem Hund hilft es
> effektiv kaum, wenn Du etwas früher weißt, dass Dein Hund an HD leidet.
Weisst Du, welchen Belastungen sie ihren Hund aussetzen werden?
> Aber bei Deinem Hund, an dem Du hängst, bringt diese
> Information rein garnichts, sondern schadet oft mehr als sie nützt...
Dein Wort in "Gottes" Ohr.
kopfschuettelnd, Grazi
> Ok. Ich reserviere eine Wurmtablette und Bill. Und dann darfst du in
> wenigen Wochen mal ran. Wir werdens sehen! <gnihihi>
Bleib mir bloss weg mit dem Viech! Es sei denn, Du hast Lust,
mich nach einem heftigen Asthma-Anfall zu reanimieren. :-)
> Aus dem Ursprungsposting ist nix über den Züchter weiter bekannt. (Den
> Fragesteller haben wir wohl auch verkrault).
Hey, das mit dem Vergraulen ist ja schliesslich auch eine
unserer leichtesten Uebungen. *grins*
>>Unfug. Du weisst sehr genau, was ich meinte: wenn man fruehzeitig
>>um eine Problematik weiss, kann man sich darauf einstellen und
>>Verschlimmerungen vermeiden.
> Das ist richtig. Aber es bedeutet das "Aus" für einen Gebrauchshund. Mir
> als Ottonormalhund-Halter wäre das egal.
Den meisten "normalen" Hundehaltern duerfte das auch wurscht sein.
>>Bei beiden nur durch Beobachtung und Abtasten?
>>Mensch....Du musst einen verdammt guten TA haben!
> Isser auch! Dein Monitor aber nicht. Ich hatte in diesem Thread
> geschrieben, daß Leonid auch geröntgt wurde. :))
Dann ist Dein Monitor auch kaputt: Du sprachst jetzt gerade naemlich
nicht von Leonid, sondern von "Gebrauchs"- und Zivilhunden.
Und weiter oben im Thread (frag mich jetzt bloss nicht nach der
Message-ID!) gabst Du folgendes von Dir:
| Mit einem etwas geschulten Blick und Aufmerksamkeit krieg ich
| eigentlich beim Aufwachsen eines Junghundes recht gut mit, ob
| der normale Fitness entwickelt oder nicht. Im Falle das nicht,
| konsultiere ich natürlich sofort meinen TA.
| Vor den Rennen, die ich mit A&L damals gelaufen bin, waren die beiden
| auch beim TA. Aber nur zum normalen Abtasten. Das reichte durchaus
Einem "unbedarften" Hundehalter fehlt der geschulte Blick meist.
Der wuerde also erst roentgen lassen, wenn der Hund ganz offensichtlich
Schmerzen hat. Und dem TA wird ein unrythmisches Laufen wohl nicht auf-
fallen, wenn der Hund gerade mal eine Runde um den Behandlungstisch
macht.
Wer macht sich schon die Muehe, den Bewegungsablauf eines augen-
scheinlich normal aufwachsenden und gesunden Hundes von einem
Fachmann begutachten zu lassen? *Es sei denn*, er will im Hunde-
sport aktiv sein?
Und zu Deinem Argument HD-Roentgen nur in Kombination mit einer
weiteren notwendigen Untersuchung/Behandlung: gerade bei einem
jungen Hund besteht oft keine Veranlassung, irgendwas anderes
unter Sedierung machen lassen. Doch das sollte einen nicht davon
abhalten, gewisse *wichtige* Untersuchungen zu vernachlaessigen,
vor allem nicht, wenn die HD bei der Rasse oder ganz einfach beim
individuellen Typ Hund ein Problem sein *koennte*. IMO jedenfalls.
:-)
> Das sowieso. Reden wir von Mischlingen erster Generation oder x-ter?
Letzteres.
> Ei joo. Mach ich auch, wenn eh noch einiges anstünde...
Sturkopp! *lach*
> Egoistin! ;))))
Immer doch. *zufrieden zuruecklehn*
Ciao, Grazi
>Bleib mir bloss weg mit dem Viech! Es sei denn, Du hast Lust,
>mich nach einem heftigen Asthma-Anfall zu reanimieren. :-)
Glaub mir, dein Asthmaanfall wird das geringste deiner Leiden sein, wenn
du Bill eine Wurmtablette geben willst.
>Hey, das mit dem Vergraulen ist ja schliesslich auch eine
>unserer leichtesten Uebungen. *grins*
Yep. Eine feine Sache. Früher oder später packen wir alle. :))
>Den meisten "normalen" Hundehaltern duerfte das auch wurscht sein.
Zumindest so lange, bis die HD ein normales Bewegen des Hundes unmöglich
macht. Nun, alte Hunde haben auch ohne HD irgendwann mal ggf.
Gelenkprobleme (Rheuma) und man muß sich halt drauf einstellen.
>
>>>Bei beiden nur durch Beobachtung und Abtasten?
>>>Mensch....Du musst einen verdammt guten TA haben!
>
>> Isser auch! Dein Monitor aber nicht. Ich hatte in diesem Thread
>> geschrieben, daß Leonid auch geröntgt wurde. :))
>
>Dann ist Dein Monitor auch kaputt: Du sprachst jetzt gerade naemlich
>nicht von Leonid, sondern von "Gebrauchs"- und Zivilhunden.
<verwirrungsfaden aufroll> Du schrobest: "Du musst einen verdammt...",
worauf ich lediglich hinwies, daß mein Hund tatsächlich.
Ferner ist Leonid ein gebrauchter Zivilhund.
>| Vor den Rennen, die ich mit A&L damals gelaufen bin, waren die beiden
>| auch beim TA. Aber nur zum normalen Abtasten. Das reichte durchaus
>
>Einem "unbedarften" Hundehalter fehlt der geschulte Blick meist.
Natürlich fehlt dem dieser Blick. Aber meist nicht nur das. (Das ist
nicht mal böse oder abwertend gemeint.)
>Der wuerde also erst roentgen lassen, wenn der Hund ganz offensichtlich
>Schmerzen hat. Und dem TA wird ein unrythmisches Laufen wohl nicht auf-
>fallen, wenn der Hund gerade mal eine Runde um den Behandlungstisch
>macht.
Schlechte TAs gibts nun mal. Also, mein TA besteht immer auf einen
kleinen Rundgang auf der Wiese, insbesondere bei Neuzugängen. Auch Lucky
musste da durch. (Geröntgt wurde er nicht, obwohl mich durchaus seine 4
alten Rippenbrüche 'interessieren'.)
Allerdings sagt dieser TA auch, daß er bei Katzen z.B. keine Ikone ist.
Der hat sich wirklich auf Köter versiert. Bill & Sweety gehen halt zu
einer anderen TÄ.
>
>Wer macht sich schon die Muehe, den Bewegungsablauf eines augen-
>scheinlich normal aufwachsenden und gesunden Hundes von einem
>Fachmann begutachten zu lassen? *Es sei denn*, er will im Hunde-
>sport aktiv sein?
Ach... die Mühe einer HD Untersuchung soll man sich aber machen, btw
aber mal nicht den Bewegungsablauf checken lassen? Letzteres könnte imho
aber (einen kundigen Zukucker vorrausgesetzt) auch Hinweise auf andere
Probleme geben. Hmm...
>
> Doch das sollte einen nicht davon
>abhalten, gewisse *wichtige* Untersuchungen zu vernachlaessigen,
>vor allem nicht, wenn die HD bei der Rasse oder ganz einfach beim
>individuellen Typ Hund ein Problem sein *koennte*. IMO jedenfalls.
Natürlich, wenn ich mir eine potentiell HD-phile Rasse aussuche, läge es
ggf. nahe, da mal den Hund checken zu lassen. Stell ich nicht in Abrede.
Im Ausgangsposting gings um einen Golden Retriever. Bei dieser Rasse
würde ich mindestens auch den Tränenkanal abchecken lassen.
Meineswissens (ich hab mit Retrievern nicht viel am Hut) sind GRs
mittelprächtige HD-Aspiranten.
Wenn z.B. der Zuchtverband DCNH Huskyhalter bittet, ihre Sibis auf
Katarakt untersuchen zu lassen (weil da derzeit ein ziemlich heftiges
Problem existiert), ok.
>> Ei joo. Mach ich auch, wenn eh noch einiges anstünde...
>
>Sturkopp! *lach*
Nix da. Mein Hund wird nur dann narkotisiert, wenn sichs lohnt.
(Diamant-Keramik Zahnspitzenverstärker oder sowas nettes..)
>
>> Egoistin! ;))))
>
>Immer doch. *zufrieden zuruecklehn*
Das ist's, was ich an dieser NG liebe: Die gute Ehrlichkeit oller
Regulars. Da merkt man, daß vor dem Jahrtausendwechsel in dieser NG
(fast) nur coole Freaks in die Tasten hämmerten. ;) Ab und an schimmern
alte Zeiten durch. <hüpf, freu, zappel>
so nun auch mal wieder eine etwas längere "so" Abschiedfloskel aus dem
großen Fundus meiner berühmten Abschiedsfloskeln rauskramend und diese
sogar hochglanzpoliert in die NG stellend
Maico
--
keep your dogs happy.. www.bello2000.de
...and mush!
Markenhunde nach Maß!
www.maico-schulz.de Qualität, die wufft!
> Sei doch bitte so lieb und benennen die genauen Risiken beim
> HD-Roentgen.
Da man brauchbare HD-Röntgenaufnahmen nur in Vollnarkose durchühren
kann, ist das Risiko keineswegs vernachlässigbar. Ich glaube nicht, dass
es erforderlich ist, die Risiken der Vollnarkose näher zu erläutern.
cu, Manfred
> Glaub mir, dein Asthmaanfall wird das geringste deiner Leiden sein, wenn
> du Bill eine Wurmtablette geben willst.
Nicht, wenn ich einen Kampfkatzen-Ganzkoerper-Schutzanzug trage.
>>Den meisten "normalen" Hundehaltern duerfte das auch wurscht sein.
> Zumindest so lange, bis die HD ein normales Bewegen des Hundes unmöglich
> macht.
Meinst Du wirklich, das Gros der HD-eingeschraenkten Hunde wird
im Alter direkt eingeschlaefert oder ins TH abgeschoben?
> Nun, alte Hunde haben auch ohne HD irgendwann mal ggf.
> Gelenkprobleme (Rheuma) und man muß sich halt drauf einstellen.
Ebens. Ich muss mich ja auch damit abfinden, dass Vio immer konfuser
wird, nicht mehr ganz so agil ist und immer schlechter sieht. Alters-
zipperlein halt.
> <verwirrungsfaden aufroll> Du schrobest: "Du musst einen verdammt...",
> worauf ich lediglich hinwies, daß mein Hund tatsächlich.
Vergiss es. Du machst es nur noch schlimmer. :-)
> Ferner ist Leonid ein gebrauchter Zivilhund.
Und ueberhaupt! *faeuste in die hueften stemm* Was soll denn
ein "Zivil"hund sein? Ein nicht uniformierter Hund, also quasi
ein "undercover dog"? Einer, der nur fuer zivile Zwecke laut
LHG eingesetzt wird? Oder gar ein zivilisierter Hund? *raetsel*
> Schlechte TAs gibts nun mal. Also, mein TA besteht immer auf einen
> kleinen Rundgang auf der Wiese, insbesondere bei Neuzugängen.
Bei *jedem* Termin?
>>Wer macht sich schon die Muehe, den Bewegungsablauf eines augen-
>>scheinlich normal aufwachsenden und gesunden Hundes von einem
>>Fachmann begutachten zu lassen? *Es sei denn*, er will im Hunde-
>>sport aktiv sein?
> Ach... die Mühe einer HD Untersuchung soll man sich aber machen, btw
> aber mal nicht den Bewegungsablauf checken lassen?
Haaaalt! Stop! So war das nicht gemeint. *grummel*
Natuerlich soll man sich den Hund in Bewegung auch mal genauer
angucken...nur garantiert selbst ein absolut perfekter, "reibungs-
loser" Bewegungsablauf keine HD-Freiheit. Daher der Gegencheck per
Roentgenaufnahme bei Risikohunden.
> Natürlich, wenn ich mir eine potentiell HD-phile Rasse aussuche, läge es
> ggf. nahe, da mal den Hund checken zu lassen.
...oder Mischung.
> Im Ausgangsposting gings um einen Golden Retriever. [...]
> Meineswissens (ich hab mit Retrievern nicht viel am Hut) sind GRs
> mittelprächtige HD-Aspiranten.
Na, das reicht doch wohl als Grund.
> <hüpf, freu, zappel>
> so nun auch mal wieder eine etwas längere "so" Abschiedfloskel aus dem
> großen Fundus meiner berühmten Abschiedsfloskeln rauskramend und diese
> sogar hochglanzpoliert in die NG stellend
Wow. Ich bin zu Traenen geruehrt. Dass ich solche Emotionen bei
Dir wecken konnte....
Mit versagender Stimme, Grazi
Manfred Schmitz schrieb:
>
> Da man brauchbare HD-Röntgenaufnahmen nur in Vollnarkose durchühren
> kann, ist das Risiko keineswegs vernachlässigbar. Ich glaube nicht, dass
> es erforderlich ist, die Risiken der Vollnarkose näher zu erläutern.
>
Vor ca. 2-3 Monaten gab es in denem deutschen TV-Sender übrigens
einen Beitrag über eine TÄ, die Hunde ganz normal mit einer
Wärme-Kamera fotografiert, um dann am Bild zu sehen, wo ein
entzündeter Herd im Körper ist (hat jetzt nix mit HD zu tun) - aber
mit dieser simplen Kamera (baugleich wie eine, mit denen man z.B.
Wärmeverluste bei eienem Haus kontrollieren kann) kann man eben ohne
Narkose und Röntgen Entzündungen feststellen.
Hat wer den Beitrag gesehen? - Mir wurde nur davon erzählt.
Herzliche Grüsse
Paul
> Da man brauchbare HD-Röntgenaufnahmen nur in Vollnarkose durchühren
> kann, ist das Risiko keineswegs vernachlässigbar.
Du bist nicht auf dem Stand moderner Veterinaermedizin.
Warum sollte ein Hund eine tiefe *Voll*narkose erhalten,
bei der auch jegliches Schmerzempfinden ausgeschaltet wird,
nur um geroengt zu werden? Normalerweise reicht eine kurz-
zeitige Sedierung aus, damit der Hund nicht rumzappelt und
die Muskulatur entspannt ist. Atemdepression, Blutdruckab-
fall und Herzrythmusstoerungen sind bei gut gewaehltem
Mittel nicht zu erwarten.
Ciao, Grazi
>> Glaub mir, dein Asthmaanfall wird das geringste deiner Leiden sein, wenn
>> du Bill eine Wurmtablette geben willst.
>
>Nicht, wenn ich einen Kampfkatzen-Ganzkoerper-Schutzanzug trage.
_Der_ muß erst noch erfunden werden. Den mags bei gewöhnlichen drtk
Katzen geben, aber nicht bei Bill.
>> Zumindest so lange, bis die HD ein normales Bewegen des Hundes unmöglich
>> macht.
>
>Meinst Du wirklich, das Gros der HD-eingeschraenkten Hunde wird
>im Alter direkt eingeschlaefert oder ins TH abgeschoben?
Habbich das gesagt? :)) Andererseits ist es erschreckend, mit welchen
Begründungen Hunde so im allgemeinen ins TH wandern, da würde mich das
nicht mehr überraschen.
>Ebens. Ich muss mich ja auch damit abfinden, dass Vio immer konfuser
>wird, nicht mehr ganz so agil ist und immer schlechter sieht. Alters-
>zipperlein halt.
Wem sagst du das? Meine ollen Nymphies sehen zwar noch schlüpffrisch
aus, aber das täuscht. :)
>Vergiss es. Du machst es nur noch schlimmer. :-)
"Schlimmer? Wie kann es denn noch schlimmer werden?"
>Und ueberhaupt! *faeuste in die hueften stemm* Was soll denn
>ein "Zivil"hund sein? Ein nicht uniformierter Hund, also quasi
>ein "undercover dog"? Einer, der nur fuer zivile Zwecke laut
>LHG eingesetzt wird? Oder gar ein zivilisierter Hund? *raetsel*
Nein, ein Zivilhund ist ein Hund, der keine Arbeit hat - also kein
Arbeitshund ist. Arbeitslosehunde werden nicht gern so genannt, weil die
Arbeitlosehundestatistik sehr schlecht aussieht.
Ein Irrtum wäre zu glauben, daß ein Zivilhund (alias Arbeitslosehund)
mache dem Halter keine Arbeit.
>
>> Schlechte TAs gibts nun mal. Also, mein TA besteht immer auf einen
>> kleinen Rundgang auf der Wiese, insbesondere bei Neuzugängen.
>
>Bei *jedem* Termin?
Nö. A&L&L gehen einmal im Jahr zum Check-Up, jeden Herbst. Ölwechsel,
neue Keilriemen... öhm.
Ansonsten laufen die nur vor, wenn ich irgendwas anspreche ("Guck mal,
findeste die Titankrallen zu lang?")
>> Ach... die Mühe einer HD Untersuchung soll man sich aber machen, btw
>> aber mal nicht den Bewegungsablauf checken lassen?
>
>Haaaalt! Stop! So war das nicht gemeint. *grummel*
Erwischt!
>Natuerlich soll man sich den Hund in Bewegung auch mal genauer
>angucken...nur garantiert selbst ein absolut perfekter, "reibungs-
>loser" Bewegungsablauf keine HD-Freiheit. Daher der Gegencheck per
>Roentgenaufnahme bei Risikohunden.
Yep. Das ist wahr. Er garantiert mir auch keine Früherkennung eines
Hirntumors. ;)
>...oder Mischung.
<sarkasmus> Igitt, Mischlinge! </sarkasmus>
>
>> Im Ausgangsposting gings um einen Golden Retriever. [...]
>> Meineswissens (ich hab mit Retrievern nicht viel am Hut) sind GRs
>> mittelprächtige HD-Aspiranten.
>
>Na, das reicht doch wohl als Grund.
Naja. Mittelprächtig ist eigentlich schon eine erfreuliche Sache im
Zuchtwesen... :)))
>Wow. Ich bin zu Traenen geruehrt. Dass ich solche Emotionen bei
>Dir wecken konnte...
sozusagen beindruckt, wie ein längeres so blablabla abschiedsfloskerln
doch immer wieder die stimmung in einem längst zerfaserten thread
auflockern und heben kann...
Maico Schulz schrieb:
> Hihø Grazi
>>
>>Nicht, wenn ich einen Kampfkatzen-Ganzkoerper-Schutzanzug trage.
>
>
> _Der_ muß erst noch erfunden werden. Den mags bei gewöhnlichen drtk
> Katzen geben, aber nicht bei Bill.
Vielleicht borgt euch Helmut Steinberger einen
Mondioring-Ganzkörper-Schutz-Anzug! ;-)
Viel Spass
Paul