Neuer Tag, neue Frage...
Lotta (ein gut jähriger Flat) hat seit drei Tagen auf der linken Seite
Mitte des hintersten Rippenbogen einen Knubbel. Dieser lässt sich leicht
unabhängig von der Rippe bewegen, also gehen wir nicht von einem Bruch
aus. Zudem rumst Madame täglich in irgendwas rein (Koordination,
Schwerkraft, andere Hunde, Schlitterboden... -spricht irgendwie alles
gegen sie), so dass wir erst von einer Beule ausgingen.
Nur hat sich der Knubbel in den letzten drei Tagen nicht verändert.
Da ihre Vorgängerin im Alter von zwölf Jahren Tumore entwickelte -die
sich aber anders anfühlten, eindeutig abgrenzbarer/ bewegbarer- sind
wir inzwischen doch ein bisserl "hmmmm". Eine andere mögliche Option
scheint uns eine Eiterbeutel zu sein, da wie oben beschrieben: rummms
(=durchaus auch mal ein paar Schrammen plus ne gute Ladung Dreck).
Allerdings reagiert sie auf Druck nicht schmerzempfindlich...
Erfahrungsberichte? Inputs? Hints? (Und ja, TA-Besuch ist bereits
arrangiert)
Liebe Grüsse
Myriam
Es könnte ein Bluterguß sein. Mein Enno hatte auch mal eine richtig
fette Beule an den Rippen, die mir irgendwie Angst machte; ähnlich
wie bei Lotta. Er ist zu der Zeit auch gegen alles geknallt, was nicht
flüchten konnte.
Meine TÄ konnte mich dann beruhigen. Es hat fast zwei Wochen gedauert,
bis die Beule wieder von allein verschwunden war.
Tschüß, BM
Das koennte durchaus auch 'ne blockierte Talgdruese sein, die spueren die
Felltraeger nicht und die kommen und gehen von ganz alleine.
--
Wuff
Le Bestioline (non puntate / nicht punktiert / no dots)
www.millenniumdogs.net
La creazione è veramente un miracolo, l' unico difetto è l' uomo.
Der TA konnte nur feststellen, dass es sich um einen festen,
"fleischigen" Knubbel handelt, welcher mit der Bauchfelldecke verbunden
zu sein scheint. Deshalb geht er weder von einem Bluterguss noch von
einer Eiterbeule aus, da diese sich weicher und beweglicher anfühlen
sollten. Aufgrund der Festigkeit haben wir vorerst auf's punktieren
verzichtet.
Da Madame ansonsten fit und munter ist, werden wir die Sache die
nächsten paar Tage im Auge behalten und den Knubbel dann allenfalls
entfernen und analysieren lassen, sollte er sich nicht von selbst
zurückbilden.
So far,
Myriam
Myriam Leisi schrieb:
Hallo Myriam,
bei unser franz. Bulldogge wurde vor 2 Monaten ein Histiozytom festgestellt.
Ist ähnlich wie ein Knopf-Tumor, aber gutartig. Tritt laut TA öfters bei
Junghunden und ganz bestimmten Rassen auf. Adana hatte es an der rechten
Schnauze. Gerne verbreiten sich diese Knubbel auch an Beinen und Füßen.
Wurde unter Vollnarkose entfernt, dann genäht und heute - zwei Monate
päter - sieht man nichts mehr. War auch eine Art "Fleisch-Hubbel", da der
TA reingepiekst hat und nichts rauskam.
Laut TA verschwindet der Hubbel irgendwann, doch da unser Hund gerne und
ausgiebig mit Hunden spielt und die ihr gerne mal in die "Wangen/Backen"
beißen, haben wir es entfernen lassen.
Das alles nur mal zur Info :-).
Grüße
Sabine
> bei unser franz. Bulldogge wurde vor 2 Monaten ein Histiozytom festgestellt.
> Ist ähnlich wie ein Knopf-Tumor, aber gutartig. Tritt laut TA öfters bei
> Junghunden und ganz bestimmten Rassen auf. Adana hatte es an der rechten
> Schnauze. Gerne verbreiten sich diese Knubbel auch an Beinen und Füßen.
Das klingt interessant.
Wir sind inzwischen bei Tag 6 und der Knubbel zeigt sich unverändert.
Was mich etwas irritiert, ist, dass er plötzlich aufgetreten ist -das
würde ja eher auf irgendeine Art von Trauma hinweisen, allerdings sollte
er dann wiederum im Laufe der Tage kleiner werden. Tja...
Gestern überkam Lotta kurzfristig Dünnpfiff und Inkontinenz, war und ist
aber ansonsten weiterhin munter und verfressen.
Insofern steht sie zwar unter verschärfter Beobachtung, aber da sie
einen guten Allgemeineindruck macht, sind wir momentan nicht allzu besorgt.
> Laut TA verschwindet der Hubbel irgendwann, doch da unser Hund gerne und
> ausgiebig mit Hunden spielt und die ihr gerne mal in die "Wangen/Backen"
> beißen, haben wir es entfernen lassen.
Sollte es sich um ein Histiozytom handeln, dann würden wir den Eingriff
wohl unterlassen, da es Madame nicht zu stören scheint. Falls das denn
eindeutig diagnostizierbar ist. Ich muss googeln gehn :)
> Das alles nur mal zur Info :-).
Danke.
Liebe Grüsse
Myriam
Unsere Judy hatte mit 8 Jahren den einen oder anderen "Knubbel" unter
der Haut. Unsere damalige TÄin meinte, das seien Lipome und für eine
neunjährige Hündin nicht unüblich. Soweit hatten wir also kein Problem.
Wir wechselten dann aufgrund eines Notfalls und der damaligen
Urlaubsituation unserer TÄin zu einer anderen (weiter entfernten, aber
uns wg. einer speziellen Behandlung bekannten) Praxis.
Als wir plötzlich einen neuen Knubbel am Hals entdeckten (plötzlich
desshalb, weil er ca. Haselnussgröße hatte und recht schnell entstanden
sein muss), stellten wir Judy deshalb wieder vor.
Der TA plädierte für eine möglichst zeitnahe OP dieser Knubbel.
Wir ließen oerieren und es stellte sich heraus, dass der "Neue" ein
Blutgefäßtumor war. Die entnommenen Knubbel waren zum Glück alle gut
abgekapselt und es war kein Anzeichen auf Metastasierung bzw,
Bösartigkeit vorhanden. Kann aber auch ganz anders verlaufen, wie TA meinte.
Judy hat schon wieder neue Knubbel.... Jetzt specken wir wieder mal ab.
Wenn sie kleiner werden, sind es höchster Wahrscheinlichkeit nach wieder
Lipome. Wenn nicht, müssen wir sie mit knapp 11 Jahren wieder operieren
lassen...
Servus
Mike
Wenn man sie vorher bewusstlos schlägt, dann schon ....
Nö. Judy ist eine Angsthündin.
Außerdem müssen dann auch gleich ein paar Zähne mit raus und die anderen
gereinigt werden. Alles in Allem viel zu viel für ihr empfindliches
Seelchen.
Bei Bejazid würde das evtl. gehen. Aber auch der zappelt rum, wenn ihm
langweilig wird.
Servus
Mike
> Hallo zusammen,
>
> Neuer Tag, neue Frage...
>
> Lotta (ein gut jähriger Flat) hat seit drei Tagen auf der linken Seite
> Mitte des hintersten Rippenbogen einen Knubbel. Dieser lässt sich leicht
> unabhängig von der Rippe bewegen, also gehen wir nicht von einem Bruch
> aus. Zudem rumst Madame täglich in irgendwas rein (Koordination,
> Schwerkraft, andere Hunde, Schlitterboden... -spricht irgendwie alles
> gegen sie), so dass wir erst von einer Beule ausgingen.
>
Servus Myriam,
das Wort Hystiozystom fiel ja schon. Mein Paco (auch ein einjähriger Flat)
hatte sowas über Weihnachten. Meine TA nahm eine Gewebeprobe und schickte
sie ein. Als das Ergebnis Hystiozystom kam, entschieden wir uns ohne OP und
ohne Cortison zu behandeln. Paco bekam einige Globuli mit dem Wirkstoff der
Thuja und ich durfte ihm jeden Tag seine Beule mit Bepathen einschmieren.
Hatte den Grund, dass Hystios gerne ulzerieren, sprich aufbrechen. Nach
4Wochen war das Ding weg. das einzige was blieb ist ne kleine Glatze...
Wenn Du Dich in der Flat Mailingliste bei Yahoo anmeldest, kannst Du im
Archiv den Mailverkehr zu diesem Thema lesen, außerdem triffst Du da massig
Flatbesitzer, -züchter, Tierarzte und Richter.
Aus welchem Zwinger ist Deine Lady?
HTH
Markus
> Am 25.02.2006 15:51 schrieb Markus Mayer:
[...]
>> das Wort Hystiozystom fiel ja schon.
>
> Es heisst Histiozystom.
>
> http://www.eczem.de/melanom/hiostio.htm
Von mir aus. Ich denke, alle wussten um was es geht...;o)
>
>> Mein Paco (auch ein einjähriger Flat)
>> hatte sowas über Weihnachten. Meine TA nahm eine Gewebeprobe und schickte
>> sie ein. Als das Ergebnis Hystiozystom kam, entschieden wir uns ohne OP und
>> ohne Cortison zu behandeln. Paco bekam einige Globuli mit dem Wirkstoff der
>> Thuja und ich durfte ihm jeden Tag seine Beule mit Bepathen einschmieren.
>> Hatte den Grund, dass Hystios gerne ulzerieren, sprich aufbrechen. Nach
>> 4Wochen war das Ding weg. das einzige was blieb ist ne kleine Glatze...
>
> Sehr interessante Geschichte. Histiozystome neigen aber auch dazu,
> einfach von selbst zu verschwinden.
Aber TAs neigen dazu schnell zu schneiden, bzw. Hundehalter dazu schneiden
zu lassen... Deshalb wollte ich durch die Geschichte Alternativen
aufzeigen.
Markus mit Paco (Talfs Aragorne *27.01.2005 F/R)
>>>Mein Paco (auch ein einjähriger Flat)
>>>hatte sowas über Weihnachten. Meine TA nahm eine Gewebeprobe und schickte
>>>sie ein. Als das Ergebnis Hystiozystom kam, entschieden wir uns ohne OP und
>>>ohne Cortison zu behandeln. Paco bekam einige Globuli mit dem Wirkstoff der
>>>Thuja und ich durfte ihm jeden Tag seine Beule mit Bepathen einschmieren.
>>>Hatte den Grund, dass Hystios gerne ulzerieren, sprich aufbrechen. Nach
>>>4Wochen war das Ding weg. das einzige was blieb ist ne kleine Glatze...
*grins* da Lotta etwas zu Hibbeligkeit neigt, ist eine Gewebeentnahme
ohne Narkose ein tendenziell nicht unmögliches, aber eher interessantes
Projekt (-insofern wenn, dann lieber gerade ganz entfernen).
Die Geschichte hat sich allerdings in der letzen Woche noch etwas
anderweitig entwickelt:
Letzten Sonntag hat sich Madame (mal wieder) die Pfote verletzt. Der
Ballen zwischen dem ersten und dem zweiten Zeh war heiss, hart,
geschwollen, schmerzempfindlich, das Fleisch hat rausgedrückt, geblutet
und es war nicht erkennbar, ob ein Fremdkörper drinsteckte. Also wieder
ab zum TA (diesmal Notfall, weil WE -meeiii, ist das Tier teuer).
Ausgesprochen gute Beratung, aber ob was in der Pfote drinsteckte oder
nicht, war nicht freiweg diagnostizierbar. Also erstmal Betandyne,
Antibiotika und Schmerzmittel für die nächsten paar Tage. Hat sich
leider nicht gebessert: sprich dat Hund scheint sich "was-eingelatscht"
zu haben (was sie nicht weiter stört, sie ist weiterhin munter und aktiv)
Dennoch findet nun am kommenden Dienstag die Pfoten-, wie auch
Knubbeloperation statt (da Narkose eh nötig ist und der Knubbel
weiterhin unverändert, machen wir das in einem Rutsch).
Wir sind gespannt auf die Ergebnisse, allerdings gehe ich aufgrund ihres
Alters eher von einer positiven Diagnose aus.
> Aus welchem Zwinger ist Deine Lady?
Was hat das damit zu tun? (Ja, sie ist stammt aus einer seriösen Zucht,
nur der Zusammenhang erschliesst sich mir diesbezüglich nicht ganz.)
Liebe Grüsse, mehr nächste Woche
Myriam
Sola, Madame hat die Operation gut überstanden. Sie ist noch etwas müde,
wäre aber bereits wieder zum Spielen mit den Quartiershunden aufgelegt,
wenn sie denn dürfte.
Der Knubbel hat sich als eine Entzündung des Fettgewebes herausgestellt.
Auslöser war offenbar eine Injektion mit einer gelben Flüssigkeit (wohl
das Antibiotikum, welches sie im Januar aufgrund einer gespaltenen
Kralle erhielt). Kann man wenig dagegen machen, ausser dasjenige
Medikament in Zukunft prophylaktisch zu meiden. So weit, so erleichtert.
Die Diagnose der Pfotenverletzung viel vager aus, der TA murmelte was
von: "Würde es das bei Hunden geben, wäre es eine Dornenwarze". Gibt's
das bei Hunden nicht? Wir werden uns morgen jedenfalls nochmals
detaillierter erkundigen.
Die Nachsorge gestaltet sich etwas schwierig. Um Narbenbildung zwischen
den Zehen zu verhindern, sollte sich das Tier die nächsten zehn Tage
möglichst nicht bewegen, sprich: Raus zum pinkeln und that's it.
Spätestens übermorgen werden wir uns wohl gegenseitig hassen...
Keine Ahnung, wie wir das hinkriegen sollen. Kennt wer Tricks die ein
Hund im Liegen lernen kann? Starke Beruhigungsmittel? Einlullende
Gesänge? Gummizelle? -Jede Idee ist willkommen...
Grübelnde Grüsse
Myriam
> Die Nachsorge gestaltet sich etwas schwierig. Um Narbenbildung
> zwischen den Zehen zu verhindern, sollte sich das Tier die nächsten
> zehn Tage möglichst nicht bewegen, sprich: Raus zum pinkeln und
> that's it. Spätestens übermorgen werden wir uns wohl gegenseitig
> hassen...
Wie wär's denn mit Watte zwischen den Zehen, die mit der vom TA
sicher mitgegebener Heilsalbe beschmiert ist und dann einen
passenden Schuh drüber, den es fast in jedem Freßnapf gibt?
Diese erhält man jetzt bei Nässe und Schnee meist sogar aus
Gummi.
Beste Grüße
Franz
--
Bitte verwenden Sie für Direkt-Antworten nie die Compuserve-,
sondern immer meine Reply-Adresse, da erstere wegen Massen-
Spam nicht mehr abgefragt wird!
Homepage: http://home.arcor.de/franzeberl/
> Wie wär's denn mit Watte zwischen den Zehen, die mit der vom TA
> sicher mitgegebener Heilsalbe beschmiert ist und dann einen
> passenden Schuh drüber [...]
Das Problem ist weniger die Art des Schutzes der Wunde (z.Zt. Verband),
sondern dass der Fuss möglichst nicht belastet werden sollte -was dem
Bewegungsdrang vom Hund extrem widerspricht.
Grüsse
Myriam
> Keine Ahnung, wie wir das hinkriegen sollen. Kennt wer Tricks die ein
> Hund im Liegen lernen kann? Starke Beruhigungsmittel? Einlullende
> Gesänge? Gummizelle? -Jede Idee ist willkommen...
Rolle/toter Hund?
Hm. Schwierig. Vielleicht so Sachen wie Laut geben (evtl. auch in
Varianten, ich kenne einen Hund, der kann "kleines Laut" und "großes
Laut", superniedlich). So Quatschzeug halt. Darf der Hund sitzen? Dann
geht noch Bärchen (Sitzmännchen) oder Varianten vom Pfotegeben (Gimme 5
u. ä.).
Mehr fällt mir dazu auch nicht ein.
Viel Glück und starke Nerven!
Annette
--
Die Tragik unserer Zeit liegt darin, dass sich die Klugen ihrer Sache so
unsicher sind und die Dummen sich so sicher.
(Helmut Schmidt)
Spritzengranulom als Überempfindlichkeitsreaktion.
Hatte Dojan auch, ist von alleine wieder verschwunden.
> Keine Ahnung, wie wir das hinkriegen sollen. Kennt wer Tricks die ein
> Hund im Liegen lernen kann? Starke Beruhigungsmittel? Einlullende
> Gesänge? Gummizelle? -Jede Idee ist willkommen...
Leckerli auf Schnauze balancieren?
Würstchenapport?
Mit der Pfote/Schnauze 5 verschiedene Spielzeuge "benennen"?
Gruss
Karina
> Das Problem ist weniger die Art des Schutzes der Wunde (z.Zt.
> Verband), sondern dass der Fuss möglichst nicht belastet werden
> sollte -was dem Bewegungsdrang vom Hund extrem widerspricht.
Ja dann! Ich mag auch manches nicht und muß es trotzdem machen! :-)
und
Karina Leo-Steffen schrieb:
>> Leckerli auf Schnauze balancieren?
>> Würstchenapport?
>> Mit der Pfote/Schnauze 5 verschiedene Spielzeuge "benennen"?
Danke.
Bei Karina's Futter-Tipps musste ich bei der Vorstellung, diese mit
Madame umzusetzen erstmal herzhaft lachen (verfressene Retriver halt).
Aber beim so drüber nachdenken, scheint mir das doch eine sehr nette
Herausforderung zu sein. Wir werden es wagen.
Ihre Spielzeuge kennt sie bereits beim Namen und apportiert sie auch
nach Aufforderung. Ebenso beherrscht sie die Rolle und den toten Hund
(="peng!", übrigens sehr angenehm beim Verbandswechsel). Das Bellen
wollen wir nicht weiter fördern, da wir das in den letzten Monaten erst
in uns genehme Bahnen gelenkt haben. Aber das Gimme 5 gefällt mir
ebenfalls sehr.
Zudem spielen wir momentan ausgiebig das Hütchen-Spiel: Drei Hütchen,
unter einem ist ein Leckerli. Diese werden durchmischelt, während Madame
im Liegen zuguckt. Anschliessend wählt sie eines. Hat sie das richtige
erschnuffelt, gibt es das Leckerli, wenn nicht, dann nicht.
Oder sie lernt gerade "Radio an"/"Radio aus", sprich die Stereoanlage
mit ihrer Schnauze an- und abzustellen. Wir hoffen nur, dass nicht
irgendwann morgens um drei die Hits der 80-er durch die Wohnung dröhnen.
Oder wir machen so abstruse Spiele wie "Hallooohooo". Bringt sie ein
Gegenstand und will spielen, reagieren wir mit obigen Ausdruck, welcher
-wie sie schon weiss- am Ende bedeuted, dass wir ihr den Gegenstand
abnehmen. Sie kommt also an, wir hallo-en, worauf sie mit blitzenden
Augen und voller gespannter Aufregung (etwa wie Kinder vor Fahrt in der
Geisterbahn) aus unser Reichweite trippelt. Das mehrmals hin- und her,
bis wir Ernst machen und ihr das Teil abnehmen. Scheint sie sehr zu
amüsieren.
Und ansonsten ist halt momentan mehr schlafen, mehr schmusen und weniger
raufen und toben angesagt (was bei dem tollen Schnee schwer fällt).
Dauert ja nur noch ein paar Tage.
Liebe Grüsse
Myriam
> Bei Karina's Futter-Tipps musste ich bei der Vorstellung, diese mit
> Madame umzusetzen erstmal herzhaft lachen (verfressene Retriver halt).
ja, "Leckerli auf Schnauze" hat mich auch erheitert (ich hab nen Terrier
*g*).
> Oder sie lernt gerade "Radio an"/"Radio aus", sprich die Stereoanlage
> mit ihrer Schnauze an- und abzustellen. Wir hoffen nur, dass nicht
> irgendwann morgens um drei die Hits der 80-er durch die Wohnung dröhnen.
Sowas würde ich meinem Hund nie beibringen. Schlimm genug, wenn Herrchen
die Anlage anstellt *eg*.
> Und ansonsten ist halt momentan mehr schlafen, mehr schmusen und
weniger
> raufen und toben angesagt (was bei dem tollen Schnee schwer fällt).
> Dauert ja nur noch ein paar Tage.
Na dann habt ihr's ja bald überstanden.
Viele Grüße
Genau *das* ist doch die Herausforderung für euch beide. :-)
> Zudem spielen wir momentan ausgiebig das Hütchen-Spiel: Drei Hütchen,
> unter einem ist ein Leckerli. Diese werden durchmischelt, während
> Madame im Liegen zuguckt. Anschliessend wählt sie eines. Hat sie das
> richtige erschnuffelt, gibt es das Leckerli, wenn nicht, dann nicht.
Wir spielen das in der grösseren Version.
In eine von 3 Hütchen aka Regentonnen verstecken wir ein Kind,
ohne dass der Hund zuguckt und der Hund zeigt dann an, in welchem
Hütchen das Kind ist.
> Oder sie lernt gerade "Radio an"/"Radio aus", sprich die Stereoanlage
> mit ihrer Schnauze an- und abzustellen. Wir hoffen nur, dass nicht
> irgendwann morgens um drei die Hits der 80-er durch die Wohnung
> dröhnen.
Dann habt ihr selbst Schuld :-)
Man muss schon aufpassen, was für Tricks man seinen Hunden
bebringt.
> Oder wir machen so abstruse Spiele wie "Hallooohooo". Bringt
> sie ein Gegenstand und will spielen, reagieren wir mit obigen
> Ausdruck, welcher -wie sie schon weiss- am Ende bedeuted, dass wir
> ihr den Gegenstand abnehmen. Sie kommt also an, wir hallo-en, worauf
> sie mit blitzenden Augen und voller gespannter Aufregung (etwa wie
> Kinder vor Fahrt in der Geisterbahn) aus unser Reichweite trippelt.
> Das mehrmals hin- und her, bis wir Ernst machen und ihr das Teil
> abnehmen. Scheint sie sehr zu amüsieren.
Ja, das mögen viele Hunde.
> Und ansonsten ist halt momentan mehr schlafen, mehr schmusen und
> weniger raufen und toben angesagt (was bei dem tollen Schnee schwer
> fällt). Dauert ja nur noch ein paar Tage.
Werdet ihr auch noch überstehen.
Gruss
Karina
Äh, mit nem Collie oder so kann das doch jeder :-)
Viele Grüsse
Karina
Erfolgsquote bis anhin gleich null, Futter um 20% reduziert. :)
> Wir spielen das in der grösseren Version.
> In eine von 3 Hütchen aka Regentonnen verstecken wir ein Kind,
> ohne dass der Hund zuguckt und der Hund zeigt dann an, in welchem
> Hütchen das Kind ist.
*gnicker*
> Werdet ihr auch noch überstehen.
Jeps. Freitag werden die Fäden gezogen und dann kehrt hier wieder Alltag
ein.
Voller Vorfreude
Myriam