Die Beißkraft der Kampfhunde
Im thüringischen Innenministerium entstand im Rahmen der Verbreitung der
"Thüringer Gefahrhunde VO". eine Diskussion, ob eine Rasseliste nicht
deshalb notwendig wäre, weil eigens von Kampfhunde doch zusätzliche Gefahren
ausgingen. Die Frage lautete, ob es die Möglichkeit gäbe; "eine Rasseliste
nach den Kriterien Beißkraft, Gebissstärke und Art des Zubeißen
zusammenzustellen". Es wurde vermutet, es sei wissenschaftlich belegt, dass
so genannte Kampfhunde in bestimmter Art und Weise zu beißen und sich dieser
Biss schlimmer auswirke als zum Beispiel der Biss eines Schäferhundes.
Da ich als 2.Vorsitzender der "Gesellschaft für Haustierforschung" gebeten
wurde, zu diesem Thema Stellung zu nehmen, habe ich Antworten zu dieser
Frage zusammengestellt, die vielleicht über das akute Interesse des
thüringischen Innenministerium hinausgehen. Ich könnte mir durchaus
vorstellen, dass die Abklärung gerade dieser Frage mit dazu beigetragen
hatte, dass letztendlich wir in Thüringen als einzigem Bundesland erreicht
haben, dass auf eine wissenschaftlich falsche und die Hundebesitzer
diskriminierende Rasseliste verzichtet wurde.
Nachstehend der Inhalt meiner Stellungnahme:
1. Beißkraft
Es ist fachlich bisher nicht möglich, eine exakte Messung vorzunehmen. Es
gibt keinerlei wissenschaftliche Unterlagen, die die gestellte Frage
beantworten. Die "Tonnenbeißkraft" ist in den Gehirnen der Journalisten
entstanden, die Wissenschaftler haben bisher keine Methode gefunden, in
Testverfahren ein System zu entwickeln, dass die Hunde veranlasst, mit
voller Kraft gleichmäßig zuzubeißen. Dementsprechend gibt es auch keine
fachlich fundierten Untersuchungen.
2. Gebissstärke
unter Fachleuten ist es unbestritten, dass eine Reihe von Terrierrassen über
eine ganz besonders ausgeprägt Gebissstärke verfügt - es handelt sich dabei
in aller erster Linie um die Hunderassen, die zur Jagd unter der Erde auf
Fuchs und Dachs eingesetzt sind. Wenn sie einen Scotch Terrier in seiner
Gebissstärke mit irgendeiner Rasse der so genannten "Kampfhunde"
vergleichen, dann ist mit Sicherheit der Scotch Terrier bei weitem
überlegen. Die Gebissstärke ist besonders bei den so genannten
Molosserrassen relativ schwach entwickelt - man kann davon ausgehen, dass in
Relation zur Größe sich die Gebissstärke keinesfalls parallel vergrößert.
Relativ kräftige Gebisse finden wir auch bei den Jagdhunderassen.
Hinsichtlich der zur Diskussion stehenden Hunderassen Pit Bull Terrier,
American Staffordshire Terrier und der Staffordshire Bull Terrier kann
bestätigt werden, dass ihre Gebissstärke absolut normal ist, keine
Auffälligkeiten vorliegen.
3. Art des Zubeißens
Es ist bekannt, dass eine Reihe von Hunden bei Angriff oder Verteidigung
einmal kräftig zubeißt, dann festhält, andere Hunderassen wiederholen den
Angriff mehrfach, sodass es zu mehreren Bissverletzungen kommt. Besonders
die mehrfachen Beißattacken führen bei Menschen zu schweren Verletzungen -
grade der Deutsche Schäferhund gehört zu dieser Art von angreifenden Hunden.
Bei den so genannten "Kampfhunderassen" kommt es in der Regel dazu, dass der
Hund nur einmal fest zupackt. Je nach der Stelle, an der gebissen wird, sind
die Verletzungen bei einmaligem Zupacken schwerer oder leichter als bei
mehrfachen Bissen. Eine erhöhte Gefährlichkeit lässt sich hierzu jedenfalls
nicht wissenschaftlich nachweisen.
Dr. Fleig 2.Vorsitzender
der Gesellschaft für Haustierforschung
Gruss Tanja
Gruss Tanja
da hast du dir ja wirklich Muehe gegeben, lobenswert. Hoffentlich wird
es etwas zum positiven Image fuer die "molosserartigen Hunderassen"
beitragen. Ich hoffe auf eine Wende in den Koepfen eurer Politiker, dass
sie endlich erkennen, dass diese Hunde nicht das Problem sind.
Olivier
--
Sollten Sie auf Ihre Mails keine Antwort erhalten, so kann es sein, das
Sie in meinen Filtern gelandet sind und versucht haben wirres Zeug zu
senden.
[Aufklärung zum Thema "Beisskraft"]
Hallo!
Jetzt brauchen wir nur noch drei Leute für unseren kleinen Troll:
Einen der's ihm vorliest
Einen der ihm die lange Worte erklärt
Einen der ihn kräftig in den Nacken haut, wenn er's nicht versteht...
Und selbst unter Anwendung dieser Mitarbeiter wage ich zu bezweifeln,
das APchen seine stoische Logikresistenz verliert...
Schliesslich schliesst dieser Typ aus dem Unfall mit
Züchter-Zahnpasta-Hund auf eine pauschale Gefährlichkeit aller
Hunde...zwar würden danach alle Hunde als pauschal gefährlich gelten,
die einige "Behandlungen" nicht zulassen (damit auch unsere Dicke), aber
seine "Nackterbärisschneller"-Logik stört sich nicht daran...
Gruss,
Nils
--
Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen
ist derselbe wie zwischen dem Blitz und dem Gluehwuermchen.
Mark Twain
Jetzt könnt ihr euch wieder gegenseitig den Nacken kraulen!
> Extra für A.P.
>
> Die Beißkraft der Kampfhunde
>
> Im thüringischen Innenministerium entstand im Rahmen der Verbreitung der
> "Thüringer Gefahrhunde VO". eine Diskussion, ob eine Rasseliste nicht
> deshalb notwendig wäre, weil eigens von Kampfhunde doch zusätzliche Gefahren
> ausgingen. Die Frage lautete, ob es die Möglichkeit gäbe; "eine Rasseliste
> nach den Kriterien Beißkraft, Gebissstärke und Art des Zubeißen
> zusammenzustellen". Es wurde vermutet, es sei wissenschaftlich belegt, dass
> so genannte Kampfhunde in bestimmter Art und Weise zu beißen und sich dieser
> Biss schlimmer auswirke als zum Beispiel der Biss eines Schäferhundes.
>
> Da ich als 2.Vorsitzender der "Gesellschaft für Haustierforschung" gebeten
> wurde, zu diesem Thema Stellung zu nehmen, habe ich Antworten zu dieser
> Frage zusammengestellt,
Ein nichtstaatlicher Lobbyverein in der Prärie, fadenscheiniger gehts wohl nicht
http://www.gfh-wolfswinkel.de/Impressum/impressum.html
http://www.gfh-wolfswinkel.de/
> 1. Beißkraft
> Es ist fachlich bisher nicht möglich, eine exakte Messung vorzunehmen.
Beim kurzen Überfliegen des Schriebs fiel mir bereits der Widerspruch
zwischen diesem und dem folgendem Satz auf:
> Die Gebissstärke ist besonders bei den so genannten
> Molosserrassen relativ schwach entwickelt -
Erstens bezweifle ich, dass es wirklich keine Gerätschaften
zum Messen von Beißkraft gibt. Zweitens bieten bereits die Größe
der Reiß- und Hauzähne vor allem von Kampfhunden hinreichende
Anhaltspunkte für deren Gefährlichkeit (groß Zahn = viel Angriffs- und
Reißfläche).
Drittens sind mir die besonders schweren Verletzungen durch
diesen Tiere nach dem simplen Ursache-Wirkung-Prinzip Anhalt
genug für deren Beißkraft und Gefährlichkeit. Viertens ist die
Beiß- und Körperkraft der Tiere nur ein Moment ihrer Gefährlichkeit,
das weitere nämlich ihre angezüchtete unbedingte Aggressivität.
Die können vielleicht Jahre lang relativ ruhig und friedlich sein.
Wenn dann aber eines Tages die Zucht durchbricht, ist alles zu spät.
--
A.P.
[polemik pur]
jaja, is' recht...nimm dir'n keks und geh wieder mit den anderen trollen
spielen...
[den erneuten Beweis seiner Ignoranz]
...seht ihr, was ich meine? Der Typ ist und bleibt vollkommen immun
gegenüber allem, was sein kleines, frustriertes Weltbild ändert, bzw.
was seinen Begriffshorizont übersteigt...
Passend dazu:
Die Tatsachen sind immer sichtbar - es kommt nur darauf an, ob man sie
sehen will oder nicht. (Arnadlo Forlani)
Gruss,
Nils
Klar kleiner Mann ...schon dein erstes Posting in diesem Thread war schon
sehr
sinnfrei.Nur "Trollgequatsche"...
Mein Posting ist meine Meinung.
Alles was dir nicht gefällt, wird als "Trolltum" abgetan...super!
> [den erneuten Beweis seiner Ignoranz]
lieferst Du in fast jedem Posting durch Dein sinnbefreites Geblubber,
anstatt auf Gegenargumente einzugehen.
--
A.P.
LOL, lies mal deine Antworten!
Hast du das Posting an dich selbst gerichtet?
Gott, wirf Hirn vom Himmel(--> Für Nils eine Extraportion!)
Menschen verdecken alles mit mehr als nur biologisch abbaubarer Scheisse.
> Eure Hunde penetrieren die Umwelt mit ihrem Gekläffe.
Laute Musik aus Köpfhörern, röhrende Autos, lärmende Industrie.
> Nur Hunde sorgen dafür, dass Menschen
angefallen/verletzt/verdreckt/getötet
> werden.
Menschen führen Kriege und töten mit Bomben (nur ein Besispiel wo
Menschen andere Menschen töten)
> Keine private Hundehaltung, das wünschich mir!
Das du mal denkst bevor du schreibst und keine Stammtischparolen
wiederholst, das wünsch ich mir.
> Ohne diese (perverse) Art der privaten Hundehaltung hätten wir
> diese Probleme nicht!
Stimmt, aber wir hätten bestimmt noch die anderen Probleme.
> Jetzt könnt ihr euch wieder gegenseitig den Nacken kraulen!
Gute Idee
Ich dachte, das ist die Hundegruppe, nicht die Menschengruppe.
>> Eure Hunde penetrieren die Umwelt mit ihrem Gekläffe.
>
> Laute Musik aus Köpfhörern, röhrende Autos, lärmende Industrie.
Willst du "röhrende Autos, lärmende Industrie" abschaffen?
> Menschen führen Kriege und töten mit Bomben (nur ein Besispiel wo
> Menschen andere Menschen töten)
>> Keine private Hundehaltung, das wünschich mir!
> Das du mal denkst bevor du schreibst und keine Stammtischparolen
> wiederholst, das wünsch ich mir.
Ich trinke jedenfalls keinen AlkohoHl,sitze an keinem Stammtisch!
Ich sage nur meine Meinung zur privaten Hundehaltung und deren Nervfaktor
für
unsere Gesellschaft!
Deine Aussage ist: Wir haben ein Problem, dann können wir auch 100 andere
Probleme haben.
>> Ohne diese (perverse) Art der privaten Hundehaltung hätten wir
>> diese Probleme nicht!
>
> Stimmt, aber wir hätten bestimmt noch die anderen Probleme.
Klar, aber was hat das mit meinem Posting zu tun?
>> Jetzt könnt ihr euch wieder gegenseitig den Nacken kraulen!
>
> Gute Idee
Logo
Andreas Petersen schrieb:
>
> Ein nichtstaatlicher Lobbyverein in der Prärie, fadenscheiniger gehts wohl nicht
>
Dieser in Deinen Augen "Lobbyverein" gehört weltweit zu den
anerkanntesten wissenschaftlichen Forschungstellen.
Dass Du das nicht weisst, ist klar.
> Erstens bezweifle ich, dass es wirklich keine Gerätschaften
> zum Messen von Beißkraft gibt.
Brauchst Du nicht zu bezweifeln. Die Gerätschaften gibt es natürlich.
Nur die Messeregebnisse sagen nix aus.
Nimm einmal so ein Gerät zwischen deine Zähnchen. Beisse dann zu, wie
wenn Du zart am Ohr eines Mädels knabberst und beisse zu, wie wenn Du
in ein Steak beisst - und beisse in Panik zu, wie wenn Du mit einem
kämpfst, der Dich umbringen will.
Gerade letzteres Beispiel kann man in einem Labor niemals messen. Und?
Was sagen jetzt Deine Messwerte zur Beisskraft aus?
Zweitens bieten bereits die Größe
> der Reiß- und Hauzähne vor allem von Kampfhunden hinreichende
> Anhaltspunkte für deren Gefährlichkeit (groß Zahn = viel Angriffs- und
> Reißfläche).
Schwachsinn par excellence! Es geht nicht um die Grösse oder grosse
Flächen, sondern im Gegenteil! Es geht um spitze Zähne.
Jeder Katzen- oder Welpenbesitzer kennt das.
> Drittens sind mir die besonders schweren Verletzungen durch
> diesen Tiere nach dem simplen Ursache-Wirkung-Prinzip Anhalt
> genug für deren Beißkraft und Gefährlichkeit.
Üblicher Unsinn.
Viertens ist die
> Beiß- und Körperkraft der Tiere nur ein Moment ihrer Gefährlichkeit,
> das weitere nämlich ihre angezüchtete unbedingte Aggressivität.
> Die können vielleicht Jahre lang relativ ruhig und friedlich sein.
> Wenn dann aber eines Tages die Zucht durchbricht, ist alles zu spät.
>
Noch mehr Unsinn.
Man kann in 2-3 Generationen Golden Retriever zu "Killern" selektieren
- wenn Mensch das will.
Weil einige Rassen vor 400 und 500 Jahren für Tier(!)Kämpfe gezüchtet
wurden, heisst das noch lange nicht, dass sie *heute* noch so sind.
Nochmals! Es gibt in D Listen-"Kampf"-Hunde, die in GB
Familien-Kinder-Schmusehunde sind.
Ich hatte gestern im Parlament mit Vetretern aller 4 Parteien eine
Diskussion zu Hundegesetzen. Mit dabei war Univ.Prof. Kotrschal. Er
ist Cheffe von der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle und wenn man so
will: Er führt die Arbeit von Lorenz weiter. Zugleich ist er Präsident
des Instituts für "Interdisziplinäre Erforschung der
Mensch-Tier-Beziehung". Diese Forschungen sind auch weltweit anerkannt
und in Deinen Augen wird der Bursche trotzdem ein Trottel sein.
Aber es war wundersam, wie die Politiker im Gespräch draufkamen, dass
sie eigentlich keine Ahnung haben und Besserung gelobten.
In dem Gespräch ging es natürlich um Hundebisse, um Medienberichte und
populistische Gesetze.
Die Politiker haben aber die erwiesenen Fakten und die internationalen
Studien anerkannt.
Das unterscheidet jedenfalls österreichische Abgeordnete zu Dir.
Paul
was issen auf einmal wieder los?
wann werfen eigentlich trolle? nach wie langer tragezeit?
wie ofte werden sie läufig?
anscheinend kommen die jungen im frühjahr anders kann ich mir das
auftreten verstärkt in lezter zeit nicht erklären
steffen
> Laute Musik aus Köpfhörern, röhrende Autos, lärmende Industrie.
Nicht zu vergessen Heimkinoanlagenbesitzer. Seit ich meine Nachbarn kenne
fordere ich einen Wesenstest für Heimcineasten. Ein generelles Einfuhr und
Herstellungsverbot für alle Anlagen mit mehr als 5W sowie ein Verbot der
Weiterentwicklung der jetzigen Anlagen.
> > Jetzt könnt ihr euch wieder gegenseitig den Nacken kraulen!
>
> Gute Idee
Krauli, krauli
Stefan
> wann werfen eigentlich trolle? nach wie langer tragezeit?
> wie ofte werden sie läufig?
Läufig sind sie fast immer aber zum Decken fehlen meist die
richtigen Partner. Da die Tragezeit nur einen Monat beträgt, sind
die paar Jungen pro Jahr fast immer lebensuntüchtig und vor allem
öffnen diese ihre Augen leider nie!
Beste Grüße
Franz
--
Bitte verwenden Sie für Direkt-Antworten nie die Compuserve-,
sondern immer meine Reply-Adresse, da erstere wegen Massen-
Spam nicht mehr abgefragt wird!
[partsnip]
> Mein Posting ist meine Meinung.
Das war keine Meinung, das ist ein dümmliche Ansammlung von Slogans.
Allerdings wenn man natürlich in Überschriften argumentieren möchte...
> Alles was dir nicht gefällt, wird als "Trolltum" abgetan...super!
Auch falsch. Aber inzwischen kann ich dusseliges Parolen dreschen mit
verbundenen Augen erkennen. Z.B. daran, das jemand ohne Realname
arbeitet, alternativ mit Verallgemeinerungen. Und dann schreibe ich so
zurück, wie der OP "argumentiert".
Nils
> Willst du "röhrende Autos, lärmende Industrie" abschaffen?
Warum nicht? Muss der Schwänzechen-Opel unbedingt mit 130 dB Rap-Musik
durch den Ort fahren? Muss die Industrie nicht darauf achten, das die
Lärmemissionen im Rahmen bleiben?
[part snip]
> Klar, aber was hat das mit meinem Posting zu tun?
Vielleicht, das auch die letzten Schwachnasen endlich begreifen, das es
kein "Hundeproblem" in dieser Gesellschaft gibt, sondern ein
"Menschenproblem"? Solange es Humanoide gibt, die ihre eigene verkrachte
Existenz durch einen Egoersatz (Waffen, Autos, Alkohol, Drogen, leider
auch Hunde) bestätigen müssen, solange haben wir Probleme. Aber das
begreifen Nasenbären wie du ja nicht. Für Humanoide wie euch ist nicht
der Mensch, sondern der Hund schuld.
[nichts]
Also nochmal, mein kleiner Gen-Versuch:
Zitat aus http://www.hundezeitung.de/hundekunde/beisskraft.html
<zitat>
Beisskraft
Ein zahnloses Thema. Passt aber zu allerlei verbissenen Übertreibungen
und Vermutungen, die in den letzten Monaten über Hunde nachgesagt
wurden. Gerne auch von jenen, die urteilend verordnen und nicht wissen.
Und fletscht so gut zum Top Thema Angst vor Hunden. Weil mit dem Begriff
gleich auch immer - stupid - die grösstmögliche Gefahr verbunden wird.
Als ob Hunde ständig nur mit grösster Kraft zubeissen würden. Biologie 6.
Denn die Beisskraft-Plauderer wissen nicht, wie vorsichtig Hunde mit
ihren Beisserchen umgehen können. Es sind nicht nur Reisserbeisser,
sondern Multifunktionswerkzeuge. Meine Hündin, sicherlich auch mit
respektablem Gebiss ausgestattet, "nimmt" mich zärtlich an der Hand,
wenn sie raus will. Mehr über die Vielseitigkeit dieses Werkzeugs, vor
allem auch über die Ausdrucksmöglichkeit, steht im Hundekunde-Kapitel
der Körper- und Lautsprache. Hündinnen transportieren auch ihre Welpen -
mit was wohl?
Kleiner bissiger Hinweis auch auf die "Beisskraft" von Krokodilen: Sieht
immer fürchterlich aus, wenn sie eine Beute reissen. Aber sie können
auch anders. Wenn sie ihre Jungtiere transportieren müssen, können sie
mit ihren Zähnen und ihrem vermutlich gewaltigen Kieferdruck diese
ungepanzerten Echslein so vorsichtig packen wie kein Baggerführer in
"Wetten das..."
Beweise?
Das Thema der Beisskraft bei Hunden erzählt mehr von wissenschaftlichem
Zahnausfall als von Beweiskraft. Wie könnte man wissenschaftlich (das
heisst: reproduzierbar) beweisen, was so behauptet wird? Die Beisskraft
nur über Schmerzsensoren in die entsprechen sensible Gehirnteile
einführen und dann ausreizen, weil die vermutlich grösste Beisskraft
unter Schmerz ausgelöst wird. Vermutlich, denn auch das wissen wir eben
nicht. Es könnte ja auch Aggressivität ohne Schmerz sein.
Die Vermutungen gehen weiter: Wo misst man? Bei der grössten
Verletzungsgefahr vermutlich von den Eck- und Reisszähnen? Wer ist da
sicher? Oder vom knochenbrechenden Kieferdruck, wo - dies ist
einigermassen gesichert - im Vergleich zu anderen Caniden - die Hyänen
den mit Abstand grössten Druck ausüben können. Auf welcher Fläche wird
wo gemessen, wenn der Schmerzreiz ausgelöst wird über den
Elektro-Impuls? Auf welchen Zähnen wirkt der grösste Druck? Wie lange
muss unter welchen psychischen Voraussetzungen ausgelöst werden? Muss
der Kandidat vorher eigens "gereizt" werden, oder genügte ein vor dem
Test friedlicher Zustand?
Was sagt Beisskraft überhaupt als Aggressionsmerkmal aus? Gar nichts.
Beide Werte sind rein biologisch unabhängig voneinander. Denn die Kraft
des Gebisses entscheidet nicht über die latente Gefährlichkeit, die -
wir wissen es - von sehr viel mehr Unwägbarkeiten und Annahmen und
Voraussetzungen und Veranlagungen ausgeht als just von dieser
Beisskraft, die auch bei anständigen Pferdegebissen höher sein kann als
die eines Pitbull.
Ich kann zwei hundezeitung.de-Leser zitieren über die geradezu
kariösen Behauptungen und Widersprüche. Hans-Jürgen Gent schreibt: "Ich
fürchte, da haben Sie die Rechnung ohne Herrn Dr, Uwe Ballinger,
Vorsitzender des Tierschutzvereins Dessau, gemacht. Der hat festgestellt
und in "Super Sonntag" behauptet, dass sog. "Kampfhunde" mit bis zu
sechs Tonnen zubeissen können, und die wiegen ja bekanntlich deutlich
weniger als Hyänen. In einem "Stern"-Artikel über Pitbulls von
vermutlich 1992 wurde diesen Tieren noch eine "enorme Beisskraft von 250
kp" unterstellt. Mittlerweile ist die Presse bei 6 000 kp angekommen.
Ich frage mich, wer das alles wie gemessen hat? Zumal in einer
BBC-Sendung die Messung der Beisskraft weisser Haie demonstriert und mit
60, in Worten: sechzig, Kilopond angegeben wurde."
Werner G. Preugschat ist ein wahrer Schatz - an Dokumenten, auch über
die Behauptungen an Beisskraft. Zitate: "Cantu in "Wall Street Journal"
vom 6. Juli 1987 gilt als das Nonplusultra. Er berichtet über
Beisskräfte des eigentlich undefinierbaren Pitbulls von angeblichen 1000
bis 2000 Kiloponds."
Preugschat weiss von Lindner und anderen in "Measurement of Bit Force in
Dogs: A Pilot Study" in "J. Vet. Dent" von 1995. "Dieser Pilotversuch
dokumentiert unter anderem, dass ältere Angaben zur möglichen Beisskraft
von Hunden fragwürdig sind; ein geschilderter Versuch wurde an sedierten
- also medikamentös beruhigten! - Hunden vorgenommen. Die gemessenen
Beisskraft von zwei Rottweilern betrug beim ersten Probanden etwa 200
Kilopond, beim zweiten über 1000."
Preugschat folgert: "Es gibt meines Wissens keine umfassende
wissenschaftliche Untersuchung, die geeignet sein könnte, dass
Beisskräfte den Schluss zulassen, dass, je grösser diese ist, die
Gefährlichkeit ausgesuchter Rassen steigerte. In Wahrheit beruhen
derartige Angaben auf überwiegenden Vermutungen und redaktionellen
Schätzungen, die in Rassemonographien und Presse veröffentlicht worden
sind."
Der fleissig recherchierende Preugschat schliesst mit einem Vergleich,
den ich zum Anbeissen finde: "Ein durchschnittlicher Mensch, wissentlich
untersucht, bringt es gleichfalls auf 200 Kilopond."
©Rainer Brinks 2001
</zitat>
Um es in weniger Sätze zu fassen: Es ist -theoretisch- sicherlich
möglich, die Beisskraft eines Individuums in einer spezielle Situation
zu messen. Aber daraus lässt sich -genau wie über Rassen, Ohrenformen
und andere "Merkmale"- keine Gefährlichkeit ablesen. Ein Hund kann
Knochen problemlos durchbeissen, aber auch ein Welpen unverletzt im
Nacken fassen um es umzusetzen.
Ansonsten verweise ich gerne nochmals auf mein Postings für "Hansi".
> Läufig sind sie fast immer aber zum Decken fehlen meist die
> richtigen Partner. Da die Tragezeit nur einen Monat beträgt, sind
Ich finde, die Trolle hier werden mehr als genug gedeckt.
> Oder vom knochenbrechenden Kieferdruck, wo - dies ist
> einigermassen gesichert - im Vergleich zu anderen Caniden - die Hyänen
> den mit Abstand grössten Druck ausüben können.
Das wird u.a. daran liegen, daß Hyänen nicht zu den Caniden gehören.
Thorsten
>anstatt auf Gegenargumente einzugehen.
man kann nicht auf deine "gegenargumente" sinnhaft eingehen, da du
daruf beharrst, dass die erde eine scheibe ist. das problem dabei ist,
dass du aus deiner perspektive sogar recht hast und ich dir sogar
dabei zustimmen muss, dass es sogar für mich wie ne platte scheibe
aussieht... der blick vom eifelturm beweist es wohl auch... *grinst*
bedauerlich ist, dass du mit deiner subjektiven wahrnehmung zufrieden
bist und diese sogar als das maß aller dinge betrachtest.
T.
Es gibt solche Gerätschaften. Das Problem ist ein anderes. Wie bringt
man einen Hund dazu mit aller Kraft zuzubeissen?
Weil man das nicht kann, bleibt nur die rechnerische Lösung und die
mündet dann in den Ergebnissen des OP.
> Zweitens bieten bereits die Größe
> der Reiß- und Hauzähne vor allem von Kampfhunden hinreichende
> Anhaltspunkte für deren Gefährlichkeit (groß Zahn = viel Angriffs- und
> Reißfläche).
Mein Pferd hat wohl grössere Zähne als der grösste Hund der hier
vertretenen Hundehalter. Und Pferde haben auch genügend Kraft
erwachsenen Menschen mehrere Finger abzubeissen (selbst gesehen)
Wie gefährlich sind jetzt Pferde? Brauchen sie Mundschutz aber gewisser
Grösse?
Hunde haben Reiss- und Hauzähne.
Umd Finger abzubeissen Bräuchten Hunde wohl einiges länger als ein Pferd
(hab ich aber noch nie gesehen)
Sind ausserdem oft so mit den Menschen verbunden das 99% der Hunde
nichtmal auf die Idee kämen sie gegen Menschen einzusetzen.
Wie gefährlich sind jetzt Hunde?
mfG René
> Das wird u.a. daran liegen, daß Hyänen nicht zu den Caniden gehören.
O.K., die Hyäne ist nur von der Ordnung her (Carnivora) ein mit dem Hund
verwandt, da war der Autor etwas ungenau...allerdings ging es in dem
Artikel weniger um eine genaue Zuordnung, denn mehr um den Druck als
solchen :)
Gruss,
Andreas Petersen schrieb:
> Ein nichtstaatlicher Lobbyverein in der Prärie, fadenscheiniger gehts wohl nicht
Hihi. ...aber dessen wissenschaftlicher Nachweis ganz offensichtlich vor
Gericht Bestand hatte.
> Erstens bezweifle ich, dass es wirklich keine Gerätschaften
> zum Messen von Beißkraft gibt.
Denken scheint nicht ganz Deine Stärke zu sein Petersen, das zeigst Du
hier einmal mehr: Natürlich kann man messen wie stark ein Hund gerade in
etwas hineinbeißt. Aber wersagt Dir, dass er tatsächlich sostark zubeißt
wie er kann?
> Zweitens bieten bereits die Größe
> der Reiß- und Hauzähne
Was bitte sind denn Hauzähne, Petersen?
> vor allem von Kampfhunden hinreichende
> Anhaltspunkte für deren Gefährlichkeit (groß Zahn = viel Angriffs- und
> Reißfläche).
Petersen, wer war es denn, der hier die Sechstklässler-Physik angebracht
hat? Ob es in der sechsten Klasse war, weiß ich nicht mehr, denn ich
habe diese, nur ein Jahr lang besucht und es war auch nicht die letzte,
mit der ich meine Pflichtschulzeit von neun Jahren dann erfüllt gehabt
hätte.
Wer ein bisschen weiter als nur bis zur sechsten Klasse Sonderschule
gekommen ist, kennt den Zusammenhang zwischen Fläche, Kraft und Druck.
Druck - in diesem Falle auch als Flächenpressung bezeichnet - entsteht,
wenn man Kraft durch Fläche teilt. Wer rechnen kann, dem ist also klar,
das selbst eine große Kraft, wenn sie auf eine große Fläche verteilt
wird, nur eine geringe Flächenpressung erzeugen kann. Und deren größe
wiederum entscheidet über das Eindringen eines Körpers in einen anderen,
in diesem Falle also über das Eindringen des Hundezahnes in menschliches
Gewebe.
Oder schleifst Du Dein Messer etwa stumpf, damit die Schneide eine
größere Angriffsfläche hat und besser eindringt? Zuzutrauen wäre DIr
das, nachdem was Du hier so absonderst...
> Drittens sind mir die besonders schweren Verletzungen durch
> diesen Tiere nach dem simplen Ursache-Wirkung-Prinzip Anhalt
> genug für deren Beißkraft und Gefährlichkeit.
LOL wie Du ja anhand der von Dir zusammentragenen dreieinhalb
Beißvorfällen in zweiundfünfzig Jahren und siebzehn europäischen Staaten
eindrucksvoll dokumentieren konntest...
> Viertens ist die
> Beiß- und Körperkraft der Tiere nur ein Moment ihrer Gefährlichkeit,
> das weitere nämlich ihre angezüchtete unbedingte Aggressivität.
.. Wie Du anhand des äußerst gefährlichen Kampfhundes in dem von Dir
hier unlängst angefangenen Thread eindruksvoll dokumentieren
konntest....
> Die können vielleicht Jahre lang relativ ruhig und friedlich sein.
> Wenn dann aber eines Tages die Zucht durchbricht, ist alles zu spät.
Richtig, genauso wie ein Dachziegel, der jahrzehntelang ruhig an seinem
Platz sitzt und dann herunterfällt, gerade wenn Du vorbeigehst. Ist es
das, was Dir passiert ist? Deine Postings legen das nahe...
Oder bezahlt Dich jemand dafür, dass Du hier den Hansnarr spielst über
den alle lachen? Freiwillig macht sich doch keiner so zum Gespött der
Leute, oder? Hast Du Geld so dringend nötig? Eine richtige Arbeit
scheinst Du ja nicht zu haben, denn sonst hättest Du ja keine Zeit,
soviel Mist abzusondern, wie Du hier einbringst. Und das ist ja nicht
die einzige NG die Du mit Deinen erheiternden "Gedanken" auflockerst...
Gute Besserung
Volker
--
Des Jägers Ursprung liegt entfernt, dem Paradiese nah: Da war kein Arzt,
kein Advokat, kein Kaufmann, Pfaff und kein Soldat, doch Jäger waren
da...
Jagdvermittlung Volker Wollny http://www.ostalb-jagd.de
> Erstens bezweifle ich, dass es wirklich keine Gerätschaften
> zum Messen von Beißkraft gibt. Zweitens bieten bereits die Größe
> der Reiß- und Hauzähne vor allem von Kampfhunden hinreichende
> Anhaltspunkte für deren Gefährlichkeit (groß Zahn = viel Angriffs- und
> Reißfläche).
großer Zahn = große Fläche = kleiner Druck = kleine Wirkung.
Alles Klar?
> Drittens sind mir die besonders schweren Verletzungen durch
> diesen Tiere nach dem simplen Ursache-Wirkung-Prinzip Anhalt
> genug für deren Beißkraft und Gefährlichkeit.
Menschenbisse sind gefährlicher, und zwar wegen der dabei übertragenen
Mikroorganismen.
Salve,
Robert
you made my day :-)
Viele Grüsse
Karina
> S. Heinz hat g'sagt:
>
>
>>wann werfen eigentlich trolle? nach wie langer tragezeit?
>>wie ofte werden sie läufig?
>
>
> Läufig sind sie fast immer aber zum Decken fehlen meist die
> richtigen Partner. Da die Tragezeit nur einen Monat beträgt, sind
> die paar Jungen pro Jahr fast immer lebensuntüchtig und vor allem
> öffnen diese ihre Augen leider nie!
Und wenn man sie nicht füttert, sterben sie wieder schnell....
In diesem Sinne
und tschööööö
Ralf
> Andreas Petersen schrieb:
>
> > Ein nichtstaatlicher Lobbyverein in der Prärie, fadenscheiniger gehts wohl nicht
>
> Hihi. ...aber dessen wissenschaftlicher Nachweis ganz offensichtlich vor
> Gericht Bestand hatte.
Wann vor welchem Gericht?
> > Erstens bezweifle ich, dass es wirklich keine Gerätschaften
> > zum Messen von Beißkraft gibt.
>
> Denken scheint nicht ganz Deine Stärke zu sein Petersen, das zeigst Du
> hier einmal mehr: Natürlich kann man messen wie stark ein Hund gerade in
> etwas hineinbeißt.
Danke.
> Aber wersagt Dir, dass er tatsächlich sostark zubeißt wie er kann?
Ein solcher Meßwert ist immer ein Wert davon, wie er tatsächlich
zubeißen kann. Wenn man seine annähernden Maximal-
Beißkraftwerte herausfinden will, braucht ihn nur mal ganz scharf
aufhetzen. Sowas machen Herrchen - nur etwas harmloser im Spiel -
täglich überall, Stöckchen oder Stoffchen rumschmeißen und Hund
wild dran zerren lassen.
Es geht hier ohnehin nur um Vergleichswerte. Institute, die sich
wissenschaftlich nennen, sollten mit entsprechenden Versuchs-
anordnungen aber auch annähernde Maximalwerte rauskriegen
können.
> > Zweitens bieten bereits die Größe
> > der Reiß- und Hauzähne vor allem von Kampfhunden hinreichende
> > Anhaltspunkte für deren Gefährlichkeit (groß Zahn = viel Angriffs- und
> > Reißfläche).
>
> Petersen, wer war es denn, der hier die Sechstklässler-Physik angebracht
> hat? Ob es in der sechsten Klasse war, weiß ich nicht mehr, denn ich
> habe diese, nur ein Jahr lang besucht und es war auch nicht die letzte,
> mit der ich meine Pflichtschulzeit von neun Jahren dann erfüllt gehabt
> hätte.
> Wer ein bisschen weiter als nur bis zur sechsten Klasse Sonderschule
> gekommen ist, kennt den Zusammenhang zwischen Fläche, Kraft und Druck.
> Druck - in diesem Falle auch als Flächenpressung bezeichnet - entsteht,
> wenn man Kraft durch Fläche teilt. Wer rechnen kann, dem ist also klar,
> das selbst eine große Kraft, wenn sie auf eine große Fläche verteilt
> wird, nur eine geringe Flächenpressung erzeugen kann.
Das kommt zwar ganz auf die Größe der Kraft an (siehe z.B.
Autopressen u.ä.), aber da hast Du wahrscheinlich die simple
Wirkungsweise, Funktion und Geometrie von Tierzähnen noch nicht
ganz erfasst. Muß ich als Hundelaie dem "Spezialisten" (hihi) hier
noch Vorträge über Hunde halten.
Also, erst mal gibts ja bei auch Hunden mindestens zwei Arten
von Zähnen: Erstens die zum Zermahlen von Futter weiter hinten im
Mundraum, und zweitens vurne natürlich die Schneide- und Reißzähne
zum Verletzen, Zerfetzen, Zerreißen, Zerschneiden von Beute.
Schneide- und Reißzähne dienen also weniger zum Zerpressen,
sondern vor allem zum Zerschneiden, Zerreißen von Nahrung. Insoweit
kannst Du vielleicht folgen, dass große Reißzähne definitiv eine
größere = gefährliche Eindring-Fläche und Kraft haben als kleine
Stummelzähnchen.
> Oder schleifst Du Dein Messer etwa stumpf, damit die Schneide eine
> größere Angriffsfläche hat und besser eindringt?
Natürlich nicht, ich nehme für das Schneiden eines Brotes
nur kein kleines Kartoffelschälmesser, capito?
> > Drittens sind mir die besonders schweren Verletzungen durch
> > diesen Tiere nach dem simplen Ursache-Wirkung-Prinzip Anhalt
> > genug für deren Beißkraft und Gefährlichkeit.
>
> LOL wie Du ja anhand der von Dir zusammentragenen dreieinhalb
> Beißvorfällen in zweiundfünfzig Jahren und siebzehn europäischen Staaten
> eindrucksvoll dokumentieren konntest...
Zählen mußte auch noch lernen.
> > Viertens ist die
> > Beiß- und Körperkraft der Tiere nur ein Moment ihrer Gefährlichkeit,
> > das weitere nämlich ihre angezüchtete unbedingte Aggressivität.
>
> .. Wie Du anhand des äußerst gefährlichen Kampfhundes in dem von Dir
> hier unlängst angefangenen Thread eindruksvoll dokumentieren
> konntest....
Korrekt, eine Argentinische Dogge o.ä. war es wohl.
--
A.P.
> Andreas Petersen schrieb:
>
> > Ein nichtstaatlicher Lobbyverein in der Prärie, fadenscheiniger gehts wohl nicht
>
> Hihi. ...aber dessen wissenschaftlicher Nachweis ganz offensichtlich vor
> Gericht Bestand hatte.
Wann vor welchem Gericht?
> > Erstens bezweifle ich, dass es wirklich keine Gerätschaften
> > zum Messen von Beißkraft gibt.
>
> Denken scheint nicht ganz Deine Stärke zu sein Petersen, das zeigst Du
> hier einmal mehr: Natürlich kann man messen wie stark ein Hund gerade in
> etwas hineinbeißt.
Danke.
> Aber wersagt Dir, dass er tatsächlich sostark zubeißt wie er kann?
Ein solcher Meßwert ist immer ein Wert davon, wie er tatsächlich
zubeißen kann. Wenn man seine annähernden Maximal-
Beißkraftwerte herausfinden will, braucht ihn nur mal ganz scharf
aufhetzen. Sowas machen Herrchen - nur etwas harmloser im Spiel -
täglich überall, Stöckchen oder Stoffchen rumschmeißen und Hund
wild dran zerren lassen.
Es geht hier ohnehin nur um Vergleichswerte. Institute, die sich
wissenschaftlich nennen, sollten mit entsprechenden Versuchs-
anordnungen aber auch annähernde Maximalwerte rauskriegen
können.
> > Zweitens bieten bereits die Größe
> > der Reiß- und Hauzähne vor allem von Kampfhunden hinreichende
> > Anhaltspunkte für deren Gefährlichkeit (groß Zahn = viel Angriffs- und
> > Reißfläche).
>
> Petersen, wer war es denn, der hier die Sechstklässler-Physik angebracht
> hat? Ob es in der sechsten Klasse war, weiß ich nicht mehr, denn ich
> habe diese, nur ein Jahr lang besucht und es war auch nicht die letzte,
> mit der ich meine Pflichtschulzeit von neun Jahren dann erfüllt gehabt
> hätte.
> Wer ein bisschen weiter als nur bis zur sechsten Klasse Sonderschule
> gekommen ist, kennt den Zusammenhang zwischen Fläche, Kraft und Druck.
> Druck - in diesem Falle auch als Flächenpressung bezeichnet - entsteht,
> wenn man Kraft durch Fläche teilt. Wer rechnen kann, dem ist also klar,
> das selbst eine große Kraft, wenn sie auf eine große Fläche verteilt
> wird, nur eine geringe Flächenpressung erzeugen kann.
Das kommt zwar ganz auf die Größe der Kraft an (siehe z.B.
Autopressen u.ä.), aber da hast Du wahrscheinlich die simple
Wirkungsweise, Funktion und Geometrie von Tierzähnen noch nicht
ganz erfasst. Muß ich als Hundelaie dem "Spezialisten" (hihi) hier
noch Vorträge über Hunde halten.
Also, erst mal gibts ja bei auch Hunden mindestens zwei Arten
von Zähnen: Erstens die zum Zermahlen von Futter weiter hinten im
Mundraum, und zweitens vurne natürlich die Schneide- und Reißzähne
zum Verletzen, Zerfetzen, Zerreißen, Zerschneiden von Beute.
Schneide- und Reißzähne dienen also weniger zum Zerpressen,
sondern vor allem zum Zerschneiden, Zerreißen von Nahrung. Insoweit
kannst Du vielleicht folgen, dass große Reißzähne definitiv eine
größere = gefährlichere Eindring-Fläche und Kraft haben als kleine
Stummelzähnchen.
> Oder schleifst Du Dein Messer etwa stumpf, damit die Schneide eine
> größere Angriffsfläche hat und besser eindringt?
Natürlich nicht, ich nehme für das Schneiden eines Brotes
nur kein kleines Kartoffelschälmesser, capito?
> > Drittens sind mir die besonders schweren Verletzungen durch
> > diesen Tiere nach dem simplen Ursache-Wirkung-Prinzip Anhalt
> > genug für deren Beißkraft und Gefährlichkeit.
>
> LOL wie Du ja anhand der von Dir zusammentragenen dreieinhalb
> Beißvorfällen in zweiundfünfzig Jahren und siebzehn europäischen Staaten
> eindrucksvoll dokumentieren konntest...
Zählen mußte auch noch lernen.
> > Viertens ist die
> > Beiß- und Körperkraft der Tiere nur ein Moment ihrer Gefährlichkeit,
> > das weitere nämlich ihre angezüchtete unbedingte Aggressivität.
>
> .. Wie Du anhand des äußerst gefährlichen Kampfhundes in dem von Dir
> hier unlängst angefangenen Thread eindruksvoll dokumentieren
> konntest....
Korrekt, eine Argentinische Dogge o.ä. war es wohl.
--
A.P.
> Andreas Petersen schrieb:
>
> > Ein nichtstaatlicher Lobbyverein in der Prärie, fadenscheiniger gehts wohl nicht
>
> Hihi. ...aber dessen wissenschaftlicher Nachweis ganz offensichtlich vor
> Gericht Bestand hatte.
Wann vor welchem Gericht?
> > Erstens bezweifle ich, dass es wirklich keine Gerätschaften
> > zum Messen von Beißkraft gibt.
>
> Denken scheint nicht ganz Deine Stärke zu sein Petersen, das zeigst Du
> hier einmal mehr: Natürlich kann man messen wie stark ein Hund gerade in
> etwas hineinbeißt.
Danke.
> Aber wersagt Dir, dass er tatsächlich sostark zubeißt wie er kann?
Ein solcher Meßwert ist immer ein Wert davon, wie er tatsächlich
zubeißen kann. Wenn man seine annähernden Maximal-
Beißkraftwerte herausfinden will, braucht ihn nur mal ganz scharf
aufhetzen. Sowas machen Herrchen - nur etwas harmloser im Spiel -
täglich überall, Stöckchen oder Stoffchen rumschmeißen und Hund
wild dran zerren lassen.
Es geht hier ohnehin nur um Vergleichswerte. Institute, die sich
wissenschaftlich nennen, sollten mit entsprechenden Versuchs-
anordnungen aber auch annähernde Maximalwerte rauskriegen
können.
> > Zweitens bieten bereits die Größe
> > der Reiß- und Hauzähne vor allem von Kampfhunden hinreichende
> > Anhaltspunkte für deren Gefährlichkeit (groß Zahn = viel Angriffs- und
> > Reißfläche).
>
> Petersen, wer war es denn, der hier die Sechstklässler-Physik angebracht
> hat? Ob es in der sechsten Klasse war, weiß ich nicht mehr, denn ich
> habe diese, nur ein Jahr lang besucht und es war auch nicht die letzte,
> mit der ich meine Pflichtschulzeit von neun Jahren dann erfüllt gehabt
> hätte.
> Wer ein bisschen weiter als nur bis zur sechsten Klasse Sonderschule
> gekommen ist, kennt den Zusammenhang zwischen Fläche, Kraft und Druck.
> Druck - in diesem Falle auch als Flächenpressung bezeichnet - entsteht,
> wenn man Kraft durch Fläche teilt. Wer rechnen kann, dem ist also klar,
> das selbst eine große Kraft, wenn sie auf eine große Fläche verteilt
> wird, nur eine geringe Flächenpressung erzeugen kann.
Das kommt zwar ganz auf die Größe der Kraft an (siehe z.B.
Autopressen u.ä.), aber da hast Du wahrscheinlich die simple
Wirkungsweise, Funktion und Geometrie von Tierzähnen noch nicht
ganz erfasst. Muß ich als Hundelaie dem "Spezialisten" (hihi) hier
noch Vorträge über Hunde halten.
Also, erst mal gibts ja bei auch Hunden mindestens zwei Arten
von Zähnen: Erstens die zum Zermahlen von Futter weiter hinten im
Mundraum, und zweitens vurne natürlich die Schneide- und Reißzähne
zum Verletzen, Zerfetzen, Zerreißen, Zerschneiden von Beute.
Schneide- und Reißzähne dienen also weniger zum Zerpressen,
sondern vor allem zum Zerschneiden, Zerreißen von Beute. Insoweit
kannst Du vielleicht folgen, dass große Reißzähne definitiv eine
größere = gefährlichere Eindring-Fläche und Kraft haben als kleine
Stummelzähnchen.
> Oder schleifst Du Dein Messer etwa stumpf, damit die Schneide eine
> größere Angriffsfläche hat und besser eindringt?
Natürlich nicht, ich nehme für das Schneiden eines Brotes
nur kein kleines Kartoffelschälmesser, capito?
> > Drittens sind mir die besonders schweren Verletzungen durch
> > diesen Tiere nach dem simplen Ursache-Wirkung-Prinzip Anhalt
> > genug für deren Beißkraft und Gefährlichkeit.
>
> LOL wie Du ja anhand der von Dir zusammentragenen dreieinhalb
> Beißvorfällen in zweiundfünfzig Jahren und siebzehn europäischen Staaten
> eindrucksvoll dokumentieren konntest...
Zählen mußte auch noch lernen.
> > Viertens ist die
> > Beiß- und Körperkraft der Tiere nur ein Moment ihrer Gefährlichkeit,
> > das weitere nämlich ihre angezüchtete unbedingte Aggressivität.
>
> .. Wie Du anhand des äußerst gefährlichen Kampfhundes in dem von Dir
> hier unlängst angefangenen Thread eindruksvoll dokumentieren
> konntest....
Korrekt, eine Argentinische Dogge o.ä. war es wohl.
--
A.P.
> Andreas Petersen schrieb:
>
> > Ein nichtstaatlicher Lobbyverein in der Prärie, fadenscheiniger gehts wohl nicht
>
> Hihi. ...aber dessen wissenschaftlicher Nachweis ganz offensichtlich vor
> Gericht Bestand hatte.
Wann vor welchem Gericht?
> > Erstens bezweifle ich, dass es wirklich keine Gerätschaften
> > zum Messen von Beißkraft gibt.
>
> Denken scheint nicht ganz Deine Stärke zu sein Petersen, das zeigst Du
> hier einmal mehr: Natürlich kann man messen wie stark ein Hund gerade in
> etwas hineinbeißt.
Danke.
> Aber wersagt Dir, dass er tatsächlich sostark zubeißt wie er kann?
Ein solcher Meßwert ist immer ein Wert davon, wie er tatsächlich
zubeißen kann. Wenn man seine annähernden Maximal-
Beißkraftwerte herausfinden will, braucht ihn nur mal ganz scharf
aufhetzen. Sowas machen Herrchen - nur etwas harmloser im Spiel -
täglich überall, Stöckchen oder Stoffchen rumschmeißen und Hund
wild dran zerren lassen.
Es geht hier ohnehin nur um Vergleichswerte. Institute, die sich
wissenschaftlich nennen, sollten mit entsprechenden Versuchs-
anordnungen aber auch annähernde Maximalwerte rauskriegen
können.
> > Zweitens bieten bereits die Größe
> > der Reiß- und Hauzähne vor allem von Kampfhunden hinreichende
> > Anhaltspunkte für deren Gefährlichkeit (groß Zahn = viel Angriffs- und
> > Reißfläche).
>
> Petersen, wer war es denn, der hier die Sechstklässler-Physik angebracht
> hat? Ob es in der sechsten Klasse war, weiß ich nicht mehr, denn ich
> habe diese, nur ein Jahr lang besucht und es war auch nicht die letzte,
> mit der ich meine Pflichtschulzeit von neun Jahren dann erfüllt gehabt
> hätte.
> Wer ein bisschen weiter als nur bis zur sechsten Klasse Sonderschule
> gekommen ist, kennt den Zusammenhang zwischen Fläche, Kraft und Druck.
> Druck - in diesem Falle auch als Flächenpressung bezeichnet - entsteht,
> wenn man Kraft durch Fläche teilt. Wer rechnen kann, dem ist also klar,
> das selbst eine große Kraft, wenn sie auf eine große Fläche verteilt
> wird, nur eine geringe Flächenpressung erzeugen kann.
Das kommt zwar ganz auf die Größe der Kraft an (siehe z.B.
Autopressen u.ä.), aber da hast Du wahrscheinlich die simple
Wirkungsweise, Funktion und Geometrie von Tierzähnen noch nicht
ganz erfasst. Muß ich als Hundelaie dem "Spezialisten" (hihi) hier
noch Vorträge über Hunde halten.
Also, erst mal gibts ja bei auch Hunden mindestens zwei Arten
von Zähnen: Erstens die zum Zermahlen von Futter weiter hinten im
Mundraum, und zweitens vurne natürlich die Schneide- und Reißzähne
zum Verletzen, Zerfetzen, Zerreißen, Zerschneiden von Beute.
Schneide- und Reißzähne dienen also weniger zum Zerpressen,
sondern vor allem zum Zerschneiden, Zerreißen von Beute. Insoweit
kannst Du vielleicht folgen, dass große Reißzähne definitiv eine
größere = gefährlichere Eindring-Fläche und Kraft haben als kleine
Stummelzähnchen.
> Oder schleifst Du Dein Messer etwa stumpf, damit die Schneide eine
> größere Angriffsfläche hat und besser eindringt?
Natürlich nicht, ich nehme für das Schneiden eines Brotes
nur kein kleines Kartoffelschälmesser, capito?
> > Drittens sind mir die besonders schweren Verletzungen durch
> > diesen Tiere nach dem simplen Ursache-Wirkung-Prinzip Anhalt
> > genug für deren Beißkraft und Gefährlichkeit.
>
> LOL wie Du ja anhand der von Dir zusammentragenen dreieinhalb
> Beißvorfällen in zweiundfünfzig Jahren und siebzehn europäischen Staaten
> eindrucksvoll dokumentieren konntest...
Zählen mußte auch noch lernen.
> > Viertens ist die
> > Beiß- und Körperkraft der Tiere nur ein Moment ihrer Gefährlichkeit,
> > das weitere nämlich ihre angezüchtete unbedingte Aggressivität.
>
> .. Wie Du anhand des äußerst gefährlichen Kampfhundes in dem von Dir
> hier unlängst angefangenen Thread eindruksvoll dokumentieren
> konntest....
Korrekt, eine Argentinische Dogge o.ä. war es wohl. Mach Dich mal
mit der Bedeutung des Wortes "potentiell" vertraut. Dass ein Tier
potentiell gefährlich ist, heißt nicht, dass es ständig zubeißt.
Das ist ja die gefährliche Zwischenstufen-Crux gefährlicher Hunde.
Sie sind zwar generell recht agil und knurrig und eine potentielle
Bedrohung, sind aber über weite Strecken relativ friedlich (was man
so friedlich nennt; heißt, sie greifen nicht direkt an). Erst wenn sie
ausrasten (und das ist eine ihrer ursprünglichen angezüchteten
Funktionen), werden sie zur Lebensgefahr.
--
A.P.
> > Drittens sind mir die besonders schweren Verletzungen durch
> > diesen Tiere nach dem simplen Ursache-Wirkung-Prinzip Anhalt
> > genug für deren Beißkraft und Gefährlichkeit.
>
> Üblicher Unsinn.
Ja, Dein Senf hier. Ursache-Wirkung-Betrachtungen gehören zum
1 x 1 jeglicher Wissenschaft. Hier geht es um die simple Betrachtung
Hund beißt - Schwere der Verletzungen.
> Viertens ist die
> > Beiß- und Körperkraft der Tiere nur ein Moment ihrer Gefährlichkeit,
> > das weitere nämlich ihre angezüchtete unbedingte Aggressivität.
> > Die können vielleicht Jahre lang relativ ruhig und friedlich sein.
> > Wenn dann aber eines Tages die Zucht durchbricht, ist alles zu spät.
> >
>
> Noch mehr Unsinn.
> Man kann in 2-3 Generationen Golden Retriever zu "Killern" selektieren
> - wenn Mensch das will.
Schon etwas mehr als in nur einer Generationen. Die Basis von
von vielleicht dreißig, fünfzig und mehr Generationen ist
natürlich viel dauerhafter.
> Weil einige Rassen vor 400 und 500 Jahren für Tier(!)Kämpfe gezüchtet
> wurden, heisst das noch lange nicht, dass sie *heute* noch so sind.
[ ] Du weißt, dass Kamphunde über etliche Generationen zu
Kampfzwecken gezüchtet wurden.
> Nochmals! Es gibt in D Listen-"Kampf"-Hunde, die in GB
> Familien-Kinder-Schmusehunde sind.
Jaja, der will nur spielen.
--
A.P.
Sowas machen Herrchen - nur etwas harmloser im Spiel -
> täglich überall, Stöckchen oder Stoffchen rumschmeißen und Hund
> wild dran zerren lassen.
> Es geht hier ohnehin nur um Vergleichswerte. Institute, die sich
> wissenschaftlich nennen, sollten mit entsprechenden Versuchs-
> anordnungen aber auch annähernde Maximalwerte rauskriegen
> können.
>
>
> Also, erst mal gibts ja bei auch Hunden mindestens zwei Arten
> von Zähnen: Erstens die zum Zermahlen von Futter weiter hinten im
> Mundraum, und zweitens vurne natürlich die Schneide- und Reißzähne
> zum Verletzen, Zerfetzen, Zerreißen, Zerschneiden von Beute.
> Schneide- und Reißzähne
und drittens die von dier erfundenen Zerrzaehne, die zum Zerren (s.o.)
Lesen, Verstehen, Nachdenken, Begreifen und dann Schreiben, das ist die
richtige Reihenfolge
Hast du mal einen Westhighland White Terrier erlebt, was der an
Fleischstuecken aus einem Menschen beissen kann, oder Chihuahua. ich sag
da nur eines, die Gefaehrlichkeit einer Rasse kannst du wirklich an der
Groesse des Koerpers messen, je kleiner, desto gefaehrlicher ist ein
Hund.
Ich sprach ja nicht umsonst vom "Kampfdackel".
Olivier
--
Sollten Sie auf Ihre Mails keine Antwort erhalten, so kann es sein, das
Sie in meinen Filtern gelandet sind und versucht haben wirres Zeug zu
senden.
> Menschenbisse sind gefährlicher, und zwar wegen der dabei übertragenen
> Mikroorganismen.
Quelle? Beleg?
Menschen knabbern zumindest nicht wie Hunde jeden Dreck
(wie hier zu lesen sogar Hundescheiße) an und putzen sich im
Schnitt auch öfter die Zähne. Insofern scheint mir Deine These
sehr fragwürdig.
--
A.P.
Menschen haben ein einiges an Mehr an übertragbaren Krankheiten als
Hunde. Ist ja auch logisch. Krankheiten verbreiten sich normal leichter
unter Artgenossen.
http://www.hundshuus.de/medizin/hundebisse.html
mfG René
Nimm dir diese Reihenfolge mal zu Herzen!
Wenns mit dem Denken wieder mal nicht klappt, frag einen deiner
ehemaligen Nachhilfelehrer.
> Hast du mal einen Westhighland White Terrier erlebt, was der an
> Fleischstuecken aus einem Menschen beissen kann, oder Chihuahua. ich
> sag da nur eines, die Gefaehrlichkeit einer Rasse kannst du wirklich
> an der Groesse des Koerpers messen, je kleiner, desto gefaehrlicher
> ist ein Hund.
Nee, iss schon klar
Dazu fällt wohl keinem mehr was zu ein!(selbst Hundeliebhaber schlagen sich
wohl grad
vor den Kopf)
Aber ich schätze die Meinungsfreiheit, auch wenn diese zuweilen schmerzt!
> Ich sprach ja nicht umsonst vom "Kampfdackel".
Sprechen ist gut, denken ist viel toller.
Ne klar, hast schoo recht.
> Olivier
TOm
Yahoo meint dazu nur: "Sorry, but the profile you are looking for is not
currently available"
Also doch ein Fehler.
Olivier
> > Hihi. ...aber dessen wissenschaftlicher Nachweis ganz offensichtlich vor
> > Gericht Bestand hatte.
>
> Wann vor welchem Gericht?
Nu, mecht's halt gewesen sein ka Gericht, sondern das
Innenministerium...
> Ein solcher Meßwert ist immer ein Wert davon, wie er tatsächlich
> zubeißen kann.
Aha. Ich messe also irgendwas und definiere das dann als den maximalen
Wert. LOL Peddersen revolutioniert die gesamte Messtechnik...
> Es geht hier ohnehin nur um Vergleichswerte. Institute, die sich
> wissenschaftlich nennen, sollten mit entsprechenden Versuchs-
> anordnungen aber auch annähernde Maximalwerte rauskriegen
> können.
Aha ja, Peddersen... Aber was is wenn nu der Hund nicht recht mecht
megen dass Ding wo er soll reinbeißen udn beißt nich richtig rein?
> Das kommt zwar ganz auf die Größe der Kraft an (siehe z.B.
> Autopressen u.ä.),
Oder das Ding, dass Dich überfahren hat, was?
> Also, erst mal gibts ja bei auch Hunden mindestens zwei Arten
> von Zähnen:
Ist wohl nix mit Vortrag, Peddersen. War das schon mal geqirlte Kacke,
wie so ziemlich alles, was Du absonderst: Hat sich Hund wie jedes
Säugetier 4 Arten von Zähnen: Dentes Incisvi, Dentes Canini, Dentes
Prämolares und Dentes Molares...
> Erstens die zum Zermahlen von Futter weiter hinten im
> Mundraum, und zweitens vurne natürlich die Schneide- und Reißzähne
> zum Verletzen, Zerfetzen, Zerreißen, Zerschneiden von Beute.
Und jetzt wird´s noch hanebüchener: Seit wann schneiden Caniden mit den
Schneidezähnen von Ihrer Beute ab? Seit wann zermahlen sie die Stücke?
Si tacuisses, philosophus... Na ja, _der_ Zug ist ja schon länger für
Dich abgefahren. Es ist ja nicht das erste Mal, dass Du hier den blanken
Dünnsinn von Dir gibst.
> Schneide- und Reißzähne dienen also weniger zum Zerpressen,
> sondern vor allem zum Zerschneiden, Zerreißen von Beute.
Siehe oben. Naja, in der fünften und sechsten Klasse Förderschule für
Lernbehinderte gibt´s halt mal noch kein Bio...
> Insoweit
> kannst Du vielleicht folgen, dass große Reißzähne definitiv eine
> größere = gefährlichere Eindring-Fläche und Kraft haben als kleine
> Stummelzähnchen.
Peddersen, Deinen krausen "Gedanken"gängen folgt hier schon lange keiner
mehr. Würde man das versuchen, liefe man Gefahr, dahin zu kommen, wo Du
offensichtlich einen erheblichen teil Deiner Zeit verbringst...
> > Oder schleifst Du Dein Messer etwa stumpf, damit die Schneide eine
> > größere Angriffsfläche hat und besser eindringt?
>
> Natürlich nicht, ich nehme für das Schneiden eines Brotes
> nur kein kleines Kartoffelschälmesser, capito?
Nö, natürlich nicht. Da wo Du offenbar meistens bist, bekommen die Leute
überhaupt keine Messer...
> > > Viertens ist die
> > > Beiß- und Körperkraft der Tiere nur ein Moment ihrer Gefährlichkeit,
> > > das weitere nämlich ihre angezüchtete unbedingte Aggressivität.
Verstehe. Der Hund aus besagtem Posting war ja auch in der Lage, ohne
überhaupt zu beißen so schweren Schaden anzurichten, das Polizei und
Feuerwehr erscheinen mussten...
> Korrekt, eine Argentinische Dogge o.ä. war es wohl. Mach Dich mal
> mit der Bedeutung des Wortes "potentiell" vertraut. Dass ein Tier
> potentiell gefährlich ist, heißt nicht, dass es ständig zubeißt.
Man Dachziegel (und Peddersensche Gedächtnishalle)
> Das ist ja die gefährliche Zwischenstufen-Crux gefährlicher Hunde.
> Sie sind zwar generell recht agil und knurrig und eine potentielle
> Bedrohung, sind aber über weite Strecken relativ friedlich (was man
> so friedlich nennt; heißt, sie greifen nicht direkt an). Erst wenn sie
> ausrasten (und das ist eine ihrer ursprünglichen angezüchteten
> Funktionen), werden sie zur Lebensgefahr.
LOL irgendwie erinnerst Du mich an Bush und Co.: Saddam _hätte_ ja
Massenvernichtungswaffen haben können, der Wuftel aus dem Posting
_hätte_ ja beißen können.
Gute Besserung und einen Gruß an den Mann, der ich immer in Dein Zimmer
zurückbringt...
> Andreas Petersen greinte mal wieder:
> > Ein solcher Meßwert ist immer ein Wert davon, wie er tatsächlich
> > zubeißen kann.
>
> Aha. Ich messe also irgendwas und definiere das dann als den maximalen
> Wert. LOL Peddersen revolutioniert die gesamte Messtechnik...
Deutsche Sprache, schwercke Sprache. Du wirst bestätigen,
dass jeder Meßwert ein tatsächlicher Meßwert ist. Ansonsten
könnte man sich nämlich sämtliche Messungen sparen. Ergo ist
jeder Beißkraft-Meßwert erst mal ein Meßwert davon ist, wie kräftig
ein Tier tatsächlich zubeißen kann. Tatsächlich heißt nämllich
nicht gleich maximal. Insofern sind Maximalwerte auch garnicht so
unbedingt nötig, die tatsächlich gemessenen Werte haben bereits
genug Aussagekraft.
> > Es geht hier ohnehin nur um Vergleichswerte. Institute, die sich
> > wissenschaftlich nennen, sollten mit entsprechenden Versuchs-
> > anordnungen aber auch annähernde Maximalwerte rauskriegen
> > können.
>
> Aha ja, Peddersen... Aber was is wenn nu der Hund nicht recht mecht
> megen dass Ding wo er soll reinbeißen udn beißt nich richtig rein?
Und Du meinst Wissenschaftler haben keine Methoden, Tiere
auf Höchsttouren zu bringen?
> > Also, erst mal gibts ja bei auch Hunden mindestens zwei Arten
> > von Zähnen:
>
> Ist wohl nix mit Vortrag, Peddersen. War das schon mal geqirlte Kacke,
> wie so ziemlich alles, was Du absonderst: Hat sich Hund wie jedes
> Säugetier 4 Arten von Zähnen:
Mag sein, deshalb sprach ich auch von mindestens. Mindestens
bedeutet, dass es durchaus auch mehr sein können.
> Dentes Incisvi, Dentes Canini, Dentes
> Prämolares und Dentes Molares...
Da Du jetzt aufs Lateinische ausweichst, nehme ich mal an, dass da
was zum Reißen un Kauen/Zermalmen mit drunter ist.
> > Erstens die zum Zermahlen von Futter weiter hinten im
> > Mundraum, und zweitens vurne natürlich die Schneide- und Reißzähne
> > zum Verletzen, Zerfetzen, Zerreißen, Zerschneiden von Beute.
>
> Und jetzt wird´s noch hanebüchener: Seit wann schneiden Caniden mit den
> Schneidezähnen von Ihrer Beute ab? Seit wann zermahlen sie die Stücke?
Wat weiß ich. Um das Futter zu Zerkleinern, werden sie es irgendwie
zermalmen müssen. Vielleicht würgen sie's auch gleich runter.
Weiß der Geier, mach uns schlau. Ändert nichts an der Kindergarten-
Binse, dass größere Reißzähne eine größere = gefährlichere
Reißfläche haben.
> > Insoweit
> > kannst Du vielleicht folgen, dass große Reißzähne definitiv eine
> > größere = gefährlichere Eindring-Fläche und Kraft haben als kleine
> > Stummelzähnchen.
>
> Peddersen, Deinen krausen "Gedanken"gängen folgt hier schon lange keiner
> mehr.
Nö, drum antworteste mir nur ständig. Herr Krause, Sie können also
nicht bestätigen, dass größere Reißzähne eine größere Fläche
haben und deshalb gefährlicher sind?
> > Korrekt, eine Argentinische Dogge o.ä. war es wohl. Mach Dich mal
> > mit der Bedeutung des Wortes "potentiell" vertraut. Dass ein Tier
> > potentiell gefährlich ist, heißt nicht, dass es ständig zubeißt.
>
> Man Dachziegel (und Peddersensche Gedächtnishalle)
Dachziegel sind (genauso wie die ständig strapazierten Autos)
1. keine Raubtiere und 2. nicht derart nutzlos wie Kampfhunde
> > Das ist ja die gefährliche Zwischenstufen-Crux gefährlicher Hunde.
> > Sie sind zwar generell recht agil und knurrig und eine potentielle
> > Bedrohung, sind aber über weite Strecken relativ friedlich (was man
> > so friedlich nennt; heißt, sie greifen nicht direkt an). Erst wenn sie
> > ausrasten (und das ist eine ihrer ursprünglichen angezüchteten
> > Funktionen), werden sie zur Lebensgefahr.
>
> LOL irgendwie erinnerst Du mich an Bush und Co.: Saddam _hätte_ ja
> Massenvernichtungswaffen haben können, der Wuftel aus dem Posting
> _hätte_ ja beißen können.
news:40617FFA...@gmx.de
Du möchtest Dich bestimmt damit bekannt machen, dass im Gegensatz zu den
im Irak noch nicht gefundenen MVW beinahe wöchentlich Menschen von
Kampf-, und mitunter auch von anderen Hunden schwer verletzt und
zerfetzt werden.
--
A.P.
> Andreas Petersen <dashierloe...@gmx.de> schrieb folgendes:
>
> > Zweitens bieten bereits die Größe
> > der Reiß- und Hauzähne vor allem von Kampfhunden hinreichende
> > Anhaltspunkte für deren Gefährlichkeit (groß Zahn = viel Angriffs- und
> > Reißfläche).
>
> Mein Pferd hat wohl grössere Zähne als der grösste Hund der hier
> vertretenen Hundehalter. Und Pferde haben auch genügend Kraft
> erwachsenen Menschen mehrere Finger abzubeissen (selbst gesehen)
> Wie gefährlich sind jetzt Pferde?
Potentiell vor allem wegen ihrer Körperkraft sehr, gibt genug Reit- und
andere
Pferdeunfälle. Wegen ihrer Zähne kaum, weil sie von ihrer Geschichte
keine Raubtiere, sondern vielmehr Fluchttiere sind. War in der
Diskussion bereits abgehakt und sollte Tierfreunden ohnehin
binsenklar sein, dass die physischen Eigenschaften nur ein Moment
der Gefährlichkeit von Tieren sind. Das andere eben deren mentale
Eigenschaften, vor allem ihre angezüchtete Aggressivität.
--
A.P.
> "Andreas Petersen" schreef
>
> Sowas machen Herrchen - nur etwas harmloser im Spiel -
> > täglich überall, Stöckchen oder Stoffchen rumschmeißen und Hund
> > wild dran zerren lassen.
> > Es geht hier ohnehin nur um Vergleichswerte. Institute, die sich
> > wissenschaftlich nennen, sollten mit entsprechenden Versuchs-
> > anordnungen aber auch annähernde Maximalwerte rauskriegen
> > können.
> >
> >
> > Also, erst mal gibts ja bei auch Hunden mindestens zwei Arten
> > von Zähnen: Erstens die zum Zermahlen von Futter weiter hinten im
> > Mundraum, und zweitens vurne natürlich die Schneide- und Reißzähne
> > zum Verletzen, Zerfetzen, Zerreißen, Zerschneiden von Beute.
> > Schneide- und Reißzähne
>
> und drittens die von dier erfundenen Zerrzaehne, die zum Zerren (s.o.)
Wo schreib ich denn was von Zerrzähnen? Das hast Du jetzt leider erfunden.
> Lesen, Verstehen, Nachdenken, Begreifen und dann Schreiben, das ist die
> richtige Reihenfolge
>
> Hast du mal einen Westhighland White Terrier erlebt was der an
> Fleischstuecken aus einem Menschen beissen kann, oder Chihuahua. ich sag
> da nur eines, die Gefaehrlichkeit einer Rasse kannst du wirklich an der
> Groesse des Koerpers messen, je kleiner, desto gefaehrlicher ist ein
> Hund.
Haha, der war gut.
--
A.P.
[Unsinn über Pferde]
Ahjetztja...bist du jetzt auch noch Experte für Pferde?
Meine Güte, ist dieser Spinner daneben...
> René 'vollmi' Vollmeier wrote:
> Potentiell vor allem wegen ihrer Körperkraft sehr, gibt genug Reit- und
> andere Pferdeunfälle. Wegen ihrer Zähne kaum, weil sie von ihrer Geschichte
> keine Raubtiere, sondern vielmehr Fluchttiere sind.
Das erzähl mal meinem Pferd, das hat schon zwei Hunde ins Tierspital
gebracht (mit den Zähnen)
> dass die physischen Eigenschaften nur ein Moment
> der Gefährlichkeit von Tieren sind. Das andere eben deren mentale
> Eigenschaften, vor allem ihre angezüchtete Aggressivität.
Ich kenne keinen Hund mit eingezüchteter Aggressivität, genausowenig wie
ein Pferd wo Aggressivität eingezüchtet wurde. Aber scharf machen, kann
man sowohl Hund wie auch Pferd.
Ein Pferd das Menschen angreift, dürfte in etwa genauso häufig sein wie
Hunde welche Menschen angreift.
Es gibt bei, aber sie sind verglichen mit der Anzahl der nicht
auffälligen Tiere verschwindend selten.
mfG René
> [Unsinn]
> Ahjetztja...bist du jetzt auch noch Experte für Pferde?
Dass Pferde im Gegensatz zu Kampfhunden keine Raubtiere sind,
die einander und andere anfallen, ist kein Experten- sondern
Allgemeinwissen.
> Spinner
Jou, das biste.
--
A.P.
> Ich kenne keinen Hund mit eingezüchteter Aggressivität,
Dann sind wichtige Teile der Tiergeschichte spurlos
an Dir vorübergegangen, genauer gesagt Dir entgangen.
Was mich allerdings nicht groß wundert.
> genausowenig wie
> ein Pferd wo Aggressivität eingezüchtet wurde.
Dann hast Du noch nie von Pferden gehört, die Reiter abwerfen.
> Aber scharf machen, kann
> man sowohl Hund wie auch Pferd.
Und das nicht nur in einer Generation, sondern über etliche.
> Ein Pferd das Menschen angreift, dürfte in etwa genauso häufig sein wie
> Hunde welche Menschen angreift.
Hihi, ja.
> Es gibt bei, aber sie sind verglichen mit der Anzahl der nicht
> auffälligen Tiere verschwindend selten.
??? Lall?
--
A.P.
> Ich kenne keinen Hund mit eingezüchteter Aggressivität,
Dann sind wichtige Teile der Tiergeschichte spurlos
an Dir vorübergegangen, genauer gesagt Dir entgangen.
Was mich allerdings nicht groß wundert.
> genausowenig wie
> ein Pferd wo Aggressivität eingezüchtet wurde.
Pferderrennen- und springen kann man als eine Form von Aggressivität
ansehen, nur nicht direkt gegen andere Arten, sondern nur indirekt
(beim Pferderennen) bzw. über Hindernisse beim Springen.
Selbst sind sie auch recht aggressiv, wenn sie Reiter abwerfen.
> Aber scharf machen, kann
> man sowohl Hund wie auch Pferd.
Und das nicht nur in einer Generation, sondern über etliche.
> Ein Pferd das Menschen angreift, dürfte in etwa genauso häufig sein wie
> Hunde welche Menschen angreift.
Hihi, ja.
> Es gibt bei, aber sie sind verglichen mit der Anzahl der nicht
> auffälligen Tiere verschwindend selten.
??? Lall?
--
A.P.
> René 'vollmi' Vollmeier wrote:
>
> > Ich kenne keinen Hund mit eingezüchteter Aggressivität,
>
> Dann sind wichtige Teile der Tiergeschichte spurlos
> an Dir vorübergegangen,
Das was einigen Rassen eingezüchtet wurde ist wiederstandsfähigkeit und
Schmerzunempfindlichkeit. Keine Aggressivität. Ansonsten wären ganze
Hunderassen nicht händelbar, was aber nicht der Wahrheit entspricht.
z.B. der Pitbull. Wie der Name schon sagt wurde er für den Kampf
gezüchtet. Der Pitbull ist hier aber vor allem als gutmütiger
Familienhund bekannt. Wie könnte das sein wenn ihm Aggressivität
eingezüchtet wurde? Stattdessen lässt er alle möglichen Gemeinheiten von
Kindern über sich ergehen, eben weil er von Natur aus kein Wehleidiger
Hund ist.
> Pferderrennen- und springen kann man als eine Form von Aggressivität
> ansehen, nur nicht direkt gegen andere Arten,
Offenbar hast du noch nichts von Pferdekämpfen gehört.
> > Aber scharf machen, kann
> > man sowohl Hund wie auch Pferd.
>
> Und das nicht nur in einer Generation, sondern über etliche.
Nein, Aggression ist nicht vererblich. Zumindest wurde noch nix
gegenteiliges bewiesen.
> > Ein Pferd das Menschen angreift, dürfte in etwa genauso häufig sein wie
> > Hunde welche Menschen angreift.
>
> Hihi, ja.
>
> > Es gibt bei, aber sie sind verglichen mit der Anzahl der nicht
> > auffälligen Tiere verschwindend selten.
>
> ??? Lall?
Soll heissen, es gibt sowohl Pferde wie auch Hunde welche Menschen
angreifen, sie sind allerdings bei beiden Spezies relativ selten.
mfG René
[wieder nur Unsinn]
Sperr mal die Lauschknorpel auf und bring deine weiche Denkmasse in
Position:
- Du hast keine Ahnung von Hunden.
- Du hast keine Ahnung von Pferden.
- Du bist dumm wie ein Weissbrot.
- Du bist selbstherrlich, das einem das Frühstück hochkommen möchte.
- Du bist in einer Form ignorant, die man fast nicht mehr in Worte
packen kann.
- Du bist dermassen verbohrt, das man ein neues Wort dafür erfinden müsste.
- Beim Studium deiner sinnbefreiten Postings möchte mein Kleinhirn
durch's Trommelfell fliehen.
Und jetzt: FOAD, PLATSCH & PLONK.
Der SPIEGEL schrieb in der vergangenen Woche, daß in Deutschland
Pitbulls *massenhaft* zu Hundekämpfen eingesetzt werden. Sie werden aus
den USA importiert oder hier gezüchtet. Sie wären mittels eines
Gendefektes auf Aggressivität gezüchtet. Ein einziger Mann hat bei
Bremen in wenigen Jahren 300 Pitbulls nach Kämpfen getötet. In den
Impfpässen werden die Hunde häufig als American Bulldogs eingetragen.
--
Mit freundlichem Gruß
Chris
Der Spiegel schreibt einiges wenn der Tag lang ist. Der Spiegel will
Umsatz die Wahrheit ist zweitrangig.
> Ein einziger Mann hat bei
> Bremen in wenigen Jahren 300 Pitbulls nach Kämpfen getötet. In den
> Impfpässen werden die Hunde häufig als American Bulldogs eingetragen.
Steht das in irgendeinem Gegensatz zu dem was ich geschrieben habe?
Für die Hundekämpfe kann man diese Tiere gut scharf machen, sie werden
aber nicht scharf geboren. Die Zähigkeit erben sie aber.
mfG René
Darf ich das ein bißchen ergänzen?
> Andreas Petersen schrieb:
>
> [wieder nur Unsinn]
>
> Sperr mal die Lauschknorpel auf und bring deine weiche Denkmasse in
> Position:
>
> - Du hast keine Ahnung von Hunden.
Stimmt.
> - Du hast keine Ahnung von Pferden.
Stimmt auch.
> - Du bist dumm wie ein Weissbrot.
höchstens ein halbes - und das will was heißen. Er schlägt sogar noch
meinen Lieblingsnachbarn.
> - Du bist selbstherrlich, das einem das Frühstück hochkommen möchte.
Aber das von vorgestern.
> - Du bist in einer Form ignorant, die man fast nicht mehr in Worte
> packen kann.
Doch kann man: DUMM
> - Du bist dermassen verbohrt, das man ein neues Wort dafür erfinden müsste.
s.o.
> - Beim Studium deiner sinnbefreiten Postings möchte mein Kleinhirn
> durch's Trommelfell fliehen.
ich könnte einfach nur ständig in den Schreibtisch beißen...
>
>
> Und jetzt: FOAD, PLATSCH & PLONK.
Gute Idee!
>
> Nils
Annette
--
Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.
[Der Spiegel und der Kampfhund]
Und was beweist uns diese Schöpfung aus dem Hause Augstein?
Na, das einerseits unsere Strafverfolgungsbehörden die unsinnigen
Regelungen nicht umsetzen können (was die Ösis begriffen haben _bevor_
das Ding in Kraft gesetzt wurde) und andererseits, das wir in einer
asozialen Gesellschaft leben, in der die Kreatur keine Wert hat. Siehe
solche Artikel, siehe Batteriehaltung von Hühnern, siehe unsinnige
Transporte von Schlachtvieh uswusf...
Ausserdem beweist es, das inzwischen sogar der Spiegel beim
"Blutundkleineknochen"-Journalismus angekommen ist...Hurra.
Gruss,
Andreas Petersen schrieb:
> Selbst sind sie auch recht aggressiv, wenn sie Reiter abwerfen.
>
Hätten meine Kinder, die mit Hunden in einem Reitstall aufgewachsen
sind, im Alter von 2-3 Jahren jemals solch einen Schwachsinn verzapft,
wäre mir als Vater nur der Strick über geblieben.
Gott sei Dank waren meine Kids damals schon schlauer als Du heute.
Paul
> Andreas Petersen <dashierloe...@gmx.de> schrieb folgendes:
>
> > Pferderrennen- und springen kann man als eine Form von Aggressivität
> > ansehen, nur nicht direkt gegen andere Arten,
>
> Offenbar hast du noch nichts von Pferdekämpfen gehört.
Ah so. Auch bei ihren Rangelein, die es unter fast allen Tieren gibt,
zerfetzen sie einander kaum wie Kampfhunde.
> > > Aber scharf machen, kann
> > > man sowohl Hund wie auch Pferd.
> >
> > Und das nicht nur in einer Generation, sondern über etliche.
>
> Nein, Aggression ist nicht vererblich. Zumindest wurde noch nix
> gegenteiliges bewiesen.
Häha, dann dürfte es auch in freier Wildbahn keinerlei aggressive Raubtiere
geben.
> Soll heissen, es gibt sowohl Pferde wie auch Hunde welche Menschen
> angreifen, sie sind allerdings bei beiden Spezies relativ selten.
Hundeangriffe sind definitiv häufiger als Pferdeangriffe, auch im
Verhältnis zur Anzahl der Tiere. Hunde werden nicht umsonst
viel mehr damit in Verbindung gebracht als Pferde. Ein Pferd
greift kaum an, weil es ist eben kein Raubtier und Jäger ist;
Es geht nur durch, kaum zum Angriff, sondern vor allem aus Angst.
Bei Hundebeißvorfällen, die wahrscheinlich in die Zehntausenden
gehen (von USA hab ich irgendwas von 500 000 - 4 Mio jährlich
gelesen), kann nicht mehr von "selten" gesprochen werden.
Der Hund ist ein sprichwörtliches Beißtier, und Kampfhunde
gefährliche Beißtiere.
--
A.P.
Es ist schon auffällig, dass unsere Hundefreunde der Sache oft
ausweichen, und stattdessen unsachlich und persönlich werden.
Das liegt natürlich an schlechten Karten in der Sache.
Selbstverständlich stellt das Abwerfen eines Reiters eine Aggression dar,
und zwar eine Gegenaggression. Pferd fühlt sich bedroht oder unwillig
und will Bedrohung oder Belästigung zurückschlagen und abwerfen.
--
A.P.
"Irgendjemand ;-\)" <A.Pet...@gmx.de (Quelle:de.comm.provider.mail)
Wie oft gibt's den denn noch?
Nein ich meine Pferdekämpfe bis zum Tod. Zwei Pferde gehen rein,
höchstens eins kriecht wieder raus.
> > Nein, Aggression ist nicht vererblich. Zumindest wurde noch nix
> > gegenteiliges bewiesen.
>
> Häha, dann dürfte es auch in freier Wildbahn keinerlei aggressive Raubtiere
> geben.
Aggression und Jagttrieb sind unterschiedliche Dinge. Wenn Hunde hunger
haben jagen sie Beute. Hunde sehen im Menschen erstmal keine Beute. Erst
wenn man Hunde scharf macht sehen Hunde unter Umständen im Menschen
einen Gegner der ihn töten wird wenn er nicht schneller ist.
Mit diesem Wissen wird der Hund nicht geboren.
> Hundeangriffe sind definitiv häufiger als Pferdeangriffe, auch im
> Verhältnis zur Anzahl der Tiere. Hunde werden nicht umsonst
> viel mehr damit in Verbindung gebracht als Pferde.
Falsch, wenn ein Pferd einen Menschen tötet (was häufiger passiert als
du denkst) bekommt immer der Mensch die Schuld. Wenn dasselbe beim Hund
passiert, ist oft nach meinung des Menschen der Hund schuld.
Darum werden solche "Unfälle" mit Pferde nicht so hochgepuscht. Sollte
diese Gegebenheiten ähnliche Aufmerksamkeit erhalten wie Zwischenfälle
mit Hunden würdes du nicht mehr so lautstark die Gefährlichkeit der
Hunde vertreten.
> Ein Pferd
> greift kaum an, weil es ist eben kein Raubtier und Jäger ist;
Es greift an um sich zu verteidigen, wie auch scharfgemachte Hunde.
Sowohl scharfgemachtes Pferd wie auch Hund, versuchen den Gegner
auszuschalten bevor er Angreift.
> Es geht nur durch, kaum zum Angriff, sondern vor allem aus Angst.
Durchgehen ist was anderes.
> Bei Hundebeißvorfällen, die wahrscheinlich in die Zehntausenden
> gehen (von USA hab ich irgendwas von 500 000 - 4 Mio jährlich
> gelesen),
Jo und ich hab mal was von 30'000 Ufos gelesen die jährlich auf der Erde
landen.
> kann nicht mehr von "selten" gesprochen werden.
> Der Hund ist ein sprichwörtliches Beißtier,
Der Hund ist in erster Linie Jäger. Und der Mensch gehört definitiv
nicht in sein Beuteschema.
Dem Menschen gegenüber ist der Hund in erster Linie Rudelmitglied.
mfG René
Gerade auch als Betroffener von gelisteten Herdenschutzhunden muß man
weithin unbestrittene Tatsachen zur Kenntnis nehmen, ob sie einem
passen oder nicht (nicht nur Spiegel, sondern auch die Polizei
berichtet davon):
daß es in Deutschland jede Woche viele Hundekämpfe mit Pitbulls gibt,
daß in den USA jährlich 1.500 Pitbulls bei Hundekämpfen sterben,
daß Pitbulls aus den USA nach Europa (Niederlande, Deutschland)
importiert werden,
daß es Zuchtlinien gibt, die diese *genetisch* aggressiven Hunde
hervorbringen. Diese Hunde brauchen nicht mehr scharf gemacht werden,
sie sind es seit Geburt. Sie müssen nur noch auf Laufbändern trainiert,
massiert und mit Anabolika und Vitaminen gemästet werden.
Natürlich kommt man diesen kriminellen Machenschaften nicht mit Listen
bei, sondern nur mit intensivster Fahndung. Allerdings sind diese
Kreise sehr verschwiegen und brutal, weil es um sehr viel Geld dabei
geht.
Inwieweit diese Hunde eine Gefahr für die Öffentlichkeit sind, müßte
geprüft werden. Denn es steht eher zu vermuten, daß sie nicht in der
Öffentlichkeit spazierengehen.
Per se der Presse, ob Bild oder Spiegel, gleich *immer* die Unwahrheit
zu unterstellen, ist einfach dumm. Im Gegenteil muß vermutet werden,
daß diejenigen, die selbst einfache Tatsachen leugnen wie Hundekämpfe
mit Pitbulls und deren in einigen Zuchtlinien genetischen Defekte, es
höchstens gut *meinen*, aber das Gegenteil bewirken. Das Leugnen von
Tatsachen ist Futter für die Hundegegner insgesamt.
Aggression ist per se nichts Negatives.
Aggression erfüllt wichtige biologische Funktionen, sie dient
der Fitnessmaximierung, dem Überleben und der
Fortpflanzung. Aggressives Verhalten unterliegt der Kosten-
Nutzen-Abwägung.
Beutejäger oder Raubtiere haben eine natürliche, sinnvolle
Aggressionsbereitschaft, die sich aber kaum gegen ihr
soziales Umfeld richtet, es sei denn, sie wird bei
Gebrauchshunden abgerufen oder wenn unfähige, ignorante
Halter lange genug die hundlichen Bedürfnisse ignorieren und
damit aus ihrem Hund einen verhaltensgestörten oder
gefährlichen Hund machen.
Solange es immer noch "normal" ist, dass Hunde aus dem
Rudel ausgegliedert werden (Schlafzimmer, Zwinger), dass
Hunde nicht genug erzogen werden, dass Gewalt gegenüber
Hunden nicht geächtet wird, dass Hunde nicht art- und
verhaltensgerecht gehalten werden, solange wird es immer
wieder verhaltensgestörte Hunde geben und zu Vorfällen
kommen, auch wenn 399 der 400 Rassen verboten würden.
Aggression ist nichts Schlechtes, ohne Aggression würde keiner
überleben, aber menschlicher Missbrauch und volksverdummende
Betrachtung der natürlichen Verhaltensweise Aggression führen
zu solch schwachsinnigen Threats _und_ Threads.
Karina
Nochmal, Aggressivität lässt sich nicht so einfachso reinzüchten. Das
klappt nicht bei Schweinen und auch nicht bei Hunden.
Würde man es z.B. schaffen bei Schweinen Aggressivität per Zucht zu
verändern, könnte man sich ne goldene Nase verdienen.
Aggressivität ist zwar genetisch veranlagt. Allerdings sind alle Caniden
gleich Aggressiv. Es gibt nicht das Aggressivitätsgen das ein Hund hat
und der Andere nicht.
Gendefekte sind möglich, betreffen dann aber oft nur ein Exemplar. Der
Defekt verliert oft bei der nächsten Generation.
Aggressivität lässt sich leichter antrainieren als anzüchten.
> Diese Hunde brauchen nicht mehr scharf gemacht werden,
> sie sind es seit Geburt.
Das ist schlichtweg falsch. Ansonnsten gäbe es keinen einzigen Pitbull
als Familienhund.
> Sie müssen nur noch auf Laufbändern trainiert,
> massiert und mit Anabolika und Vitaminen gemästet werden.
Drogen können Aggressiv machen, das stimmt. Aber das betrifft nicht
explizit nur sogenannte Kampfhunde.
> Per se der Presse, ob Bild oder Spiegel, gleich *immer* die Unwahrheit
> zu unterstellen, ist einfach dumm.
Ich unterstelle ihnen nicht Unwahrheit, ich unterstelle Spiegel und
Konsorten nur das Details verschwiegen werden und wiederum andere
Details ausgeschmückt werden.
> daß diejenigen, die selbst einfache Tatsachen leugnen wie Hundekämpfe
> mit Pitbulls
Diese leugne ich nicht, es gibt sowohl Hunde, wie auch Pferde wie auch
Hahnenkämpfe. Diese sind verboten und basta. Setzt man dieses Verbot
durch lösen sich die meisten Probleme mit Hundeunfällen.
Wenn man die Verbote nicht durchsetzt dann nützt auch kein anderes
Verbot.
Man stellt ja auch kein 60km/h Schild hin wenn die Autofahrer das
100km/h Schild ignorieren und sich mit 140km/h um die Bäume wickeln.
mfG René
Einfachso - das ist *Dein* Zusatz.
Du bist einfach falsch informiert. Es gibt bei *mehreren* Rassen
Zuchtlinien aus denen aggressive Hunde kommen. Das ist so allgemein
bekannt, wie daß heute Sonntag ist.
AP> sollte ohnehin
AP> binsenklar sein, dass die physischen Eigenschaften nur ein Moment
AP> der Gefährlichkeit von Tieren sind.
Genau, deswegen ist das ganze Geschwurbel über die "Beißkraft"
völlig überflüssig.
AP> Das andere eben deren mentale Eigenschaften,
AP> vor allem ihre angezüchtete Aggressivität.
Und die ist bei Hunden gegenüber dem Wolf eher WEGgezüchtet, vor
allem gegenüber dem Menschen.
Alles andere findet nur in IHRER Fantasie statt, aber nicht in der
Wirklichkeit.
Stellen Sie sich weiter Ungeheuer vor, aber ziehen Sie sich dazu
doch besser die Filmreihe "Alien" rein, da tauchen realere Bestien
auf, als Sie sie hier an die Wand malen.
MfG,
Lüko Willms http://www.mlwerke.de
/--------- L.WI...@jpberlin.de -- Alle Rechte vorbehalten --
"Nach meiner Ansicht besitzt die Presse _das_ _Recht_,
Schriftsteller, Politiker, Komödianten und andere öffentliche
Charaktere zu _beleidigen_. Achtete ich [so einen Angriff gegen mich]
einer Notiz wert, so galt mir in solchen Fällen der Wahlspruch: à
corsaire, corsaire et demi [auf einen Schelmen anderthalben]."
- Karl Marx 17.11.1860 (Herr Vogt, Kapitel XI)
Richtig, Aggression lässt sich weder an- noch abzüchten, noch
rein noch raus.
Aber, eine erhöhte Aggressionsbereitschaft hat eine
genetische Komponente, wobei man berücksichtigen muss,
dass das Genom kein Legobausteinkasten ist, sondern sich
vieles gegenseitig beeinflusst.
Aggressionsbereitschaft ist individuell, und wenn ich immer
die beiden mit der höchsten Bereitschaft verpaare, werde
ich wahrscheinlich irgendwann Hunde mit einer hohen
Bereitschaft haben.
Eine genetisch erhöhte Aggressionsbereitschaft findet man z.B.
bei den Gebrauchshunderassen, Beispiel "Raubzeugschärfe",
*aber* ob diese zum Tragen kommt, ob diese Hunde sich
wirklich aggressiver verhalten, liegt dann an der Umwelt, am
Halter etc.
Wenn ich _weiss_, dass mein Hund eine erhöhte
Aggressionsbereitschaft hat, ihn dementsprechend erziehe und
halte, kann ich ihn entweder zum Killer oder zum liebsten
Familienhund der Welt machen.
Problem dabei ist, dass eben oft die Halter nicht wissen, warum
auch immer, dass ihr Hund diese erhöhte Bereitschaft hat und
dann nicht adäquat reagieren.
Das Gegenteil, Schwachmaten, die sich Hunde mit dieser
erhöhten Aggressionsbereitschaft holen, um diese scharf
zu machen.
Gruss
Karina
[Die Aggression als solches]
Hallo!
Geradezu perfekt erklärt. Aber ich wette einige wichtige Körperteile,
das die Dummtrolle Deine Ausführungen nicht verstehen werden...falsch:
nicht verstehen wollen.
so [tm] resigniert,
Lach
>> Ahjetztja...bist du jetzt auch noch Experte für Pferde?
>
>Dass Pferde im Gegensatz zu Kampfhunden keine Raubtiere sind,
>die einander und andere anfallen, ist kein Experten- sondern
>Allgemeinwissen.
>
der Witz ist gut. Das erklärst du mal dem Bauern, dessen Rind bei der
Überquerung einer Pferdeweide vom dort weidenden Wallach angegriffen
und getötet wurde. Ok, der Wallach hatte Stuten dabei und war sonst
auch relativ hengstig.
Auch Pferde greifen andre Pferde an, zb Neulinge in der Herde - oder
auch Hunde, die sich auf die Weide verirren.
Also bitte - lass es langsam sein
und übrigens: wenn du quotest - schau bitte was, denn alles was du in
den letzten Postings gequotet hast, ist nicht von mir
Trixi
> On Sun, 28 Mar 2004 15:27:18 +0200, Andreas Petersen
> <dashierloe...@gmx.de> wrote:
>
> Lach
>
> >> Ahjetztja...bist du jetzt auch noch Experte für Pferde?
> >
> >Dass Pferde im Gegensatz zu Kampfhunden keine Raubtiere sind,
> >die einander und andere anfallen, ist kein Experten- sondern
> >Allgemeinwissen.
> >
>
> der Witz ist gut.
Dass Pferde Raubtiere und primäre Kampftiere sind? Ja.
> Das erklärst du mal dem Bauern, dessen Rind bei der
> Überquerung einer Pferdeweide vom dort weidenden Wallach angegriffen
> und getötet wurde. Ok, der Wallach hatte Stuten dabei und war sonst
> auch relativ hengstig.
Richtig, ok. Ausnahmen bestätigen die Regel. Auch eher ein
Revier-Verteidigungs- denn ein Angriffsfall.
> Auch Pferde greifen andre Pferde an, zb Neulinge in der Herde
Das tun fast alle Tiere in Rangkämpfen. Hier geht es aber
um Angriffe zum reinen Verletzen- und Tötenwollen.
> - oder
> auch Hunde, die sich auf die Weide verirren.
Ja, um sie zu vertreiben, aber nicht rein um sie zu verletzen oder zu
töten.
--
A.P.
> Deutsche Sprache, schwercke Sprache. Du wirst bestätigen,
> dass jeder Meßwert ein tatsächlicher Meßwert ist.
Peddersen, da sieht man mal wieder das Du absolut von nichts eine Ahnung
hast: Der Sachverhalt ist genau umgekehrt wie Du ihn Dir in Deinem
unbedarften - wollen wir es mal so nennen - Hirn vorstellst: Tatsächlich
ist jeder Messwert den man gewonnen hat von vorneherein erst mal falsch,
denn mit Messen allein ist es nicht getan. Die Regel lautet: "Wer misst,
misst Mist."
> Ansonsten
> könnte man sich nämlich sämtliche Messungen sparen.
Nö. Es gibt nämlich so etwas wie Fehlertheorie, mit der man feststellen
kann, inwiefern man einem Messwert vertrauen kann. Und um die anwenden
zu können, muss man zunächst das Messverfahren untersuchen.
> Ergo ist
> jeder Beißkraft-Meßwert erst mal ein Meßwert davon ist, wie kräftig
> ein Tier tatsächlich zubeißen kann.
Flasch, Peddersen, Deine Überlegung entbehrt der Grundlage eines basalen
Verständnisses der Messtheorie. Was man so misst, wie Du meinst messen
zu können kann man genauso gut schätzen. Beleg: Die sich um
Zehnerpotenzen unterscheidenden Angaben in den Medien...
> Tatsächlich heißt nämllich
> nicht gleich maximal. Insofern sind Maximalwerte auch garnicht so
> unbedingt nötig, die tatsächlich gemessenen Werte haben bereits
> genug Aussagekraft.
Stimmpt. Sie sagen aus, das hier irgendeiner irgenwas gemessen und
irgendwas abgelesen hat. Nicht mehr und nicht weniger.
> Und Du meinst Wissenschaftler haben keine Methoden, Tiere
> auf Höchsttouren zu bringen?
Weiß nicht, ob solche Menschen in der Lage sind, Tiere die Hoechster
Farbenwerke besichtigen zu lassen. SCNR
Ernst beiseite: Tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen. Gerade
_Wissenschaftler_ nicht. _Die_ müssten nämlich ertsmal definieren, was
"Höchsttouren" sind. Und dann darlegen, dass dieser zuvor definierte
Zustand zum Zeitpunkt der Messung bestanden hat. Und dass im Zustand
"auf Höchsttouren" auch die maximale Beißkraft erbracht wird...
> Mag sein, deshalb sprach ich auch von mindestens. Mindestens
> bedeutet, dass es durchaus auch mehr sein können.
Also hast Du an drei gedacht, die Obergrenze des von Dir arithmetisch
bearbeitbaren Intervalles der Natürlichen Zahlen...
> > Dentes Incisvi, Dentes Canini, Dentes
> > Prämolares und Dentes Molares...
>
> Da Du jetzt aufs Lateinische ausweichst,
Sorry, ich dachte nicht daran, dass es Latein in Förderschulen für
Lernbehinderte nicht einmal als Wahlfach und auch nicht als AG gibt...
> nehme ich mal an, dass da
> was zum Reißen un Kauen/Zermalmen mit drunter ist.
Teilweise. Aber es ist wieder einmal etwas komplizierter, als ein noch
mechanisch arbeitendes Gehirn sich das vorstellen mag: Zermalmen ja,
Zermahlen nein. Und zum Reissen - Abreissen von Nahrungsteilen - dienen
bei den Caniden lustigerweiße die Dentes Molares - die Mahlzähne. Dass
man die so nennt, obwohl sie in diesem Falle nicht mahlen hängt mit der
Systematik von Zahnformeln bei Säugetieren zusammen....
Aber das ist nur so ein Bisschen Grundlagenwissen über Tiere im
allgemeinen und über Hunde im besonderen. Dass Du in Ermangelung eines
solchen, jedoch hier - vom brennenden Wunsche nach ein wenig
Aufmerksamkeit von erwachsenen Leuten getrieben - trotzdem absondern
wollend, krause Hausmacher-Theorien aufstellt über die Funktionsweise
und Kräfteverherhältnisse an den Gebissen verschiedener Rassen von canis
lupus familiaris, ist hinlänglich bekannt und evident.
> Wat weiß ich.
Aha. Garnischt weeste. Das merkt man schon seit x Postings überdeutlich.
> Um das Futter zu Zerkleinern, werden sie es irgendwie
> zermalmen müssen.
Eine weitere klaffende Lücke in Peddersens Kenntnissen über canis lupus
familiaris - vulgo: "Der Haushund" - die sich hier dem amüsierten
Publikum darbietet: Peddersen blubbert im Brusttone - wohlgemerkt, im
_Brust_tone, denn dass Hirn (so etwas derartiges bei ihm vorhanden) hat
er vor dem Öffnen des Maulwerks nicht eingeschaltet - der Überzeugung
von Hunden und ihrer Gefährlichkeit und weiß nicht das kleinste Bisschen
über deren Physiologie und Anatomie.
> Vielleicht würgen sie's auch gleich runter.
BINGO! Auch ein blindes Huhn trinkt mal einen Korn, bemerkten unsere
Altvorderen so treffend. Canis lupus familiaris würgt die abgerissenen
Nahrungsteile im Ganzen hinunter, wie das sein Vetter Isegrim im
finstern Walde schon vor Urzeiten tat und bis dato tut. Der hat es
nämlich bei der Nahrungsaufnahme immer eilig, denn es sind ja auch
andere da, die Hungeer haben...
> Weiß der Geier, mach uns schlau. Ändert nichts an der Kindergarten-
> Binse, dass größere Reißzähne eine größere = gefährlichere
> Reißfläche haben.
Du kannst einen - über die reine, subjetive Definition derselben als
Binsenweisheit hinausgehenden - Beleg für diese Behauptung erbringen?
Ein paar Formeln wären eventuell hilfreich. Bist ja angeblich so gut in
Achtklässer-Physik...
> Nö, drum antworteste mir nur ständig. Herr Krause, Sie können also
> nicht bestätigen, dass größere Reißzähne eine größere Fläche
> haben und deshalb gefährlicher sind?
Peddersen, so wie Du hier daherlaberst, kann es noch nicht lange her
sein, das Du von Deinem Vater noch Dresche gekriegt hast: Was hat mehr
wehe getan? Der breite Hosengürtel oder der dünne Rohrstock?
> Dachziegel sind (genauso wie die ständig strapazierten Autos)
> 1. keine Raubtiere und
Tut bei der Beurteilung der potentiellen Schadwirkung - sprich die
Wirkung wenn der befürchtete Vorgang ausgelöst wird - die von einer
physikalischen Gegebenheit ausgeht, genau was zur Sache?
> 2. nicht derart nutzlos wie Kampfhunde
Du kannst belegen, dass Kampfhunde nutzlos sind?
> Du möchtest Dich bestimmt damit bekannt machen, dass im Gegensatz zu den
> im Irak noch nicht gefundenen MVW beinahe wöchentlich Menschen von
> Kampf-, und mitunter auch von anderen Hunden schwer verletzt und
> zerfetzt werden.
LOL so wie in Deinem Posting über das potentiell gefährliche Auftauchen
eines "Kampfhundes" in einer Vorstadtstraße der Provinz?
Im Ernst: Jemand hat hier eine Aufstellung der tödlichen Beißvorfälle
mit Hunden aller Art in Deutschland - die meisten waren noch nicht mal
"Kampfhunde" - gebracht. Es waren, wenn ich mich recht erinnere, Stücker
70 in ungefähr 50 Jahren. Im Vergleich zur Zahl der in Deutschland
gehaltenen Hunde ist diese Zahl statistisch bedeutungslos.
Was willst Du eigentlich?
Peddersen beherzig bitte das folgedne: Mit Deiner Sachkenntnis und
Deiner Allgemeinbildung wärst Du besser beraten, dahin zu gehen, wo man
über die Kampfstärke von unterschiedlichen Pokemons diskutiert. Dort
hast Du vielleicht eine Chance ernst genommen zu werden...
Gute Besserung
Volker
--
Des Jägers Ursprung liegt entfernt, dem Paradiese nah: Da war kein Arzt,
kein Advokat, kein Kaufmann, Pfaff und kein Soldat, doch Jäger waren
da...
Jagdvermittlung Volker Wollny http://www.ostalb-jagd.de
> die einander und andere anfallen, ist kein Experten- sondern
LOL Du glaubst doch wohl nicht im Ernst, dass Pflanzenfresser
grundsätzliche nicht in der Lage sind, sich ihrer Haut zu wehren?
Schon mal was von Rangordnungskämpfen unter Pferden gehört?
Schon mal davon gehört, dass die netten Kunststückchen, die man sich in
der Spanischen Hofreitschule zu Wien ansehen kann, die dressurmäßig
verfeinerten Kampftechniken der Hengste - wenn man so will das
Pferde-Kung-Fu ;-) - sind, mit denen sie untereinander ausmachen was
noch nicht so ganz klar ist?
Und auch, dass man diese Kampftechniken in der Zeit der Kavallerie
gezielt eingesetzt hat, also nicht nur der Säbel oder die Lanze des
Reitersoldaten eine Waffe, sondern sein Pferd eine "Kampfmaschine" war?
Und dass das der Ursprung der heutigen Hohen Schule des Dressurreitens
ist?
Und auch, dass es vor dem ersten Weltkrieg bei der Preußischen
Kavallerie jährlich mehr Tote durch Hufschlag gab, als im ganzen
Deutschen Reich durch Beißvorfälle?
Und auch, dass schon die Zärtlichkeiten von Pferden mitunter für
Menschen recht schmerzhaft sein können?
> Allgemeinwissen.
... scheint ja bei Dir in reichem Maße vorhanden zu sein. Ganz klar,
wenn man sich jeden Tag BILDet und vor der Bertelskirch-Glotze ständig
das Ohr am Puls der Zeit hat...
Grüßle
René 'vollmi' Vollmeier schrieb:
> gezüchtet. Der Pitbull ist hier aber vor allem als gutmütiger
> Familienhund bekannt. Wie könnte das sein wenn ihm Aggressivität
> eingezüchtet wurde? Stattdessen lässt er alle möglichen Gemeinheiten von
> Kindern über sich ergehen, eben weil er von Natur aus kein Wehleidiger
> Hund ist.
Vor allem kann man bei einem Hund, der tatsächlich bei Hundekämpfen
eingesetzt wird, alles gebrauchen aber keine Aggressivität gegen
Menschen: Man muss die Viecherln ja nach dem Kampf oft doktern und das
ist früher sicher recht schmerzhaft gewesen (Nähen etc.).
Da kann man keinen Hund gebrauchen, der Menschen an die Gurgel geht...
Chris Stange schrieb:
> Inwieweit diese Hunde eine Gefahr für die Öffentlichkeit sind, müßte
> geprüft werden. Denn es steht eher zu vermuten, daß sie nicht in der
> Öffentlichkeit spazierengehen.
Das sind beeindruckende Zahlen. Und ein Beleg für die Gutmütigkeit sogar
richtiger Kampfhunde gegen Menschen: Wenn diese Hunde für Menschen
wirklich gefährlich wären, gebe es viele schwere Unfälle, die sich nicht
so ohne weiteres vertuschen ließen...
Es gibt nur ein Tier, was tötet und verletzt um des
Verletzen- und Tötenwollens.
Dieses Tier ist auch als Mensch bekannt.
Karina
für die habe ich es auch nicht geschrieben :-)
Viele Grüsse
Karina
Es ging um Hundekämpfe, aggressives Verhalten von Hunden
zu Hunden. Man müßte also schauen, ob viele Hunde bestimmter Rassen
andere Hunde beißen, so wie es der Pitbull der Polizeimeldung nach
tödlich mit dem Yorkshire Terrier gemacht hat. Hast Du Zahlen?
Beim Beißen von Menschen lag der Pitbull etwa 15 mal über dem
Durchschnitt und damit einsam an der Spitze laut HundeZeitung mit einer
wohl ziemlich guten Hochrechnung von Beißunfällen im Verhältnis zum
Bestand. Das ist aber
schon einige Jahre her.
Du glaubst doch nicht wirklich im ernst, dass da irgend etwas davon
angekommen ist, geschweige denn auch nur ansatzweise verstanden worden
ist, oder? ;-)
Marion
Eben, genau dieses.
>Man muss die Viecherln ja nach dem Kampf oft doktern ...
Ja, und die entsprechenden Pappenheimer wissen meistens auch wie ...
>und das
>ist früher sicher recht schmerzhaft gewesen (Nähen etc.).
... kommt darauf an, aber unter Umstaenden auch naehen usw. und zwar
_heute noch_ bei den _illegalen_ Hundekaempfen in USA
>Da kann man keinen Hund gebrauchen, der Menschen an die Gurgel geht...
Nochmals ja.
Marion
*schreikrampf*
Zu bloed zum googeln.
Und erst recht zu bloed um _glaubhaftes_ zu identifizieren.
>Jo und ich hab mal was von 30'000 Ufos gelesen die jährlich auf der Erde
>landen.
Bingo!
So anmerkend,
Marion
Da wäre ich mir zwar nicht ganz so sicher, aber dieser
Mensch hat eben bestimmte Hundearten über etliche
Generationen darauf abgerichtet, und zu diesem Zweck
wahrscheinlich sogar völlig neue Arten gezüchtet.
Siehe z.B. http://www.pitbull.at/geschichte.php
--
A.P.
da fehlt ein ....
>On Sun, 28 Mar 2004 18:13:06 +0200, René 'vollmi' Vollmeier wrote:
... AP wrote:
>>> Bei Hundebeißvorfällen, die wahrscheinlich in die Zehntausenden
>>> gehen (von USA hab ich irgendwas von 500 000 - 4 Mio jährlich
>>> gelesen),
>
>*schreikrampf*
> ...
:-)
Marion
AP> Das tun fast alle Tiere in Rangkämpfen. Hier geht es aber
AP> um Angriffe zum reinen Verletzen- und Tötenwollen.
Die einzigen Tiere, die sowas machen, sind die Menschen.
Und da hat es gesellschaftliche bzw. ökonomische Triebfedern.
Andere Tiere verhalten sich da wesentlich zweckmäßiger -- da geht es
nur um die Erhaltung des Individuums (Leben und körperliche
Unversehrtheit, bzw. Fressen und Saufen) bzw. die Erhaltung der Art
(Fortpflanzung, Verteidigung des Nachwuchses).
Sie projizieren sehr menschliche Verhaltensweisen in die Viecher.
Sie schließen dabei doch nicht von sich selber auf andere?
mfG,
Lüko Willms http://www.mlwerke.de
/--------- L.WI...@jpberlin.de -- Alle Rechte vorbehalten --
"Die Interessen der Nation lassen sich nicht anders formulieren als unter
dem Gesichtspunkt der herrschenden Klasse oder der Klasse, die die
Herrschaft anstrebt." - Leo Trotzki (27. Januar 1932)
VW> Vor allem kann man bei einem Hund, der tatsächlich bei Hundekämpfen
VW> eingesetzt wird, alles gebrauchen aber keine Aggressivität gegen
VW> Menschen: Man muss die Viecherln ja nach dem Kampf oft doktern und
VW> das ist früher sicher recht schmerzhaft gewesen (Nähen etc.).
Man muß den Hund auch einfach mal aus der Kampfsituation rausgreifen
können, ohne daß sich dessen Aggresivität sich gegen den Menschen
richten darf.
Ich stelle mir das so vor, wie beim Hahnenkampf.
MfG,
Lüko Willms http://www.mlwerke.de
/--------- L.WI...@jpberlin.de -- Alle Rechte vorbehalten --
"Ohne Pressefreiheit, Vereins- und Versammlungsrecht ist keine
Arbeiterbewegung möglich" - Friedrich Engels (Februar 1865)
>Allerdings sind alle Caniden gleich Aggressiv.
Eine solche Aussage halte ich schon für ziemlich bedenklich.
>Es gibt nicht das Aggressivitätsgen das ein Hund hat
>und der Andere nicht.
kannst du erklären, warum man aggressivität, nennen wirs eine
charakterliche eigenschaft, nicht genauso begünstigend selektieren
kann, wie andere charakterliche eigenschaften?
>Ich unterstelle ihnen nicht Unwahrheit, ich unterstelle Spiegel und
>Konsorten nur das Details verschwiegen werden und wiederum andere
>Details ausgeschmückt werden.
ja, abhängig von den persönlichen neigungen des reporters. wenn dieser
z.b. ein jogger ist, der sich von freilaufenden hunden belästigt
fühlt, unabhängig davon ob er belästigt wird oder nicht, wird er
seine stimmung in diesem artikel suggestiv rüberbringen.
T.
>kannst du erklären, warum man aggressivität, nennen wirs eine
>charakterliche eigenschaft, nicht genauso begünstigend selektieren
>kann, wie andere charakterliche eigenschaften?
moin Thomas,
warum sollte man das *nicht* können, bzw. warum ist das so ?
Grüsse,
franz
> kannst du erklären, warum man aggressivität, nennen wirs eine
> charakterliche eigenschaft, nicht genauso begünstigend selektieren
> kann, wie andere charakterliche eigenschaften?
Warum man es nicht kann, kann ich mir nicht erklären. Es wird aber bei
verschiedenen Tierarten versucht, Aggressivität per Zucht
auszuschliessen oder reinzuzüchten. Nur leider hatte man bis jetzt noch
keinen Erfolg.
Z.B. wäre das in der Schweinezucht ein wünschenswerter Zuchterfolg
nichtaggressive Schweine züchten zu können.
Ich würde sogar eine Wette eingehen, das würde man einen Retriever und
einen Bitbull zusammen aufwachsen lassen und genau gleich behandeln. Sie
würden ähnliche Charaktereigenschaften entwickeln.
> ja, abhängig von den persönlichen neigungen des reporters. wenn dieser
> z.b. ein jogger ist, der sich von freilaufenden hunden belästigt
> fühlt, unabhängig davon ob er belästigt wird oder nicht, wird er
> seine stimmung in diesem artikel suggestiv rüberbringen.
Ich würde den Wunsch nach Auflagenzahl noch vor der suggestiv
eingebrachten eigenen Meinung ansiedeln.
mfG René
>Thomas Luening <GarbageC...@gmx.net> schrieb folgendes:
>> kannst du erklären, warum man aggressivität, nennen wirs eine
>> charakterliche eigenschaft, nicht genauso begünstigend selektieren
>> kann, wie andere charakterliche eigenschaften?
>Warum man es nicht kann, kann ich mir nicht erklären. Es wird aber bei
>verschiedenen Tierarten versucht, Aggressivität per Zucht
>auszuschliessen oder reinzuzüchten. Nur leider hatte man bis jetzt noch
>keinen Erfolg.
*hmmm*.... nehme ich mal so zur kenntnis.....
ich versuche mal, hundliche aggression aus meiner sicht zu erklären.
zunächst muss man feststellen, dass es wohl 2 gründe für aggressives
verhalten gibt. das eine - und normale- wäre das, wo aggression
zweckgerichtet eingesetzt wird. das zweite wäre dementsprechend die
nicht-zweckgerichetet aggression, also die, die man imho durchaus auch
als verhaltensstörung bezeichnen kann.
wobei gerade die letztere durchaus schwierig zu diagnostizieren ist.
denn, denkbare wäre durchaus, dass die aggression aus unserer
betrachtungssicht unprovoziert eskaliert. aber für den hund könnte es
sich trotzdem ganz anders darstellen. er hat vielleicht konkrete
auslösende signale registriert und wendet aggression aus seiner sicht
durchaus zweckgerichtet an, vielleicht auch sogar nur präventiv...
*hmmm*.... also diese zweite kiste ist viel schwerer zu "greifen".
bleiben wir lieber bei der ersten. ich glaube, dass hunde die
aggression zweckgerichetet als mittel zum zweck einsetzen durchaus
auch sehr intelligente hunde sind. denn, sie haben ja zu irgendeinem
zeitpunkt gelernt, dass sie genau mit diesem werkzeug ein bestimmtes
ziel erreichen. die ziele können z.b. sein, etwas zu "gewinnen", oder
auch etwas abzuwenden. in diesem falle meine ich, dass solche hunde
leider genau im richtigen moment die falsche botschaft gelernt haben.
das drama beginnt dann, wenn menschlich beeinflusst die falschen
botschaften absichtlich gelehrt werden.
>Z.B. wäre das in der Schweinezucht ein wünschenswerter Zuchterfolg
>nichtaggressive Schweine züchten zu können.
keine ahnung. allerdings ist mir gerade bei diesem thema der faktor
"artgerecht" eine ziemlich suspekte grösse. die zuchtbestrebungen
sind imho doch (wenn man mal ehrlich ist) eher auf das lethargische
schwein, als auf das nichtaggressive tier ausgerichtet. schweine sind
wohl ziemlich clever. insofern werden diese zuchtbestrebungen wohl
scheitern, weil intelligenz und aggressivität ein ziemliche
partnerschaft eingegangen sind.
eine frage bleibt unbeantwortet: wären artgerecht gehaltene schweine
mit möglichkeit zu genügend grosser individualdistanz immer noch
aggressiv? das bezweifel ich!
>Ich würde sogar eine Wette eingehen, das würde man einen Retriever und
>einen Bitbull zusammen aufwachsen lassen und genau gleich behandeln. Sie
>würden ähnliche Charaktereigenschaften entwickeln.
da bin ich sicher, dass du falsch liegst. nimm einen pudel und einen
terrier und konfrontiere beide mit aggressiven wild, nen Dachs, oder
Fuchs... was auch immer. ich garantiere dir, dass der terrier bessere
überlebensschancen hat. das gleiche bei grösserem wild und grösseren
hunden. da bin ich sicher, dass z.b. labrador oder der golden
wesentlich schlechtere karten haben als die typischen grossen
jagdgebrauchshunde, wie z.b, drahthaar oder gar weimaraner.
ich bin mir, auch aus meinen eigenen beobachtungen heraus, ziemlich
sicher, dass aggressionsverhalten druchaus eine rassetypische
komponente hat.
>Ich würde den Wunsch nach Auflagenzahl noch vor der suggestiv
>eingebrachten eigenen Meinung ansiedeln.
ja, klar, das auch.
T.
> Andreas Petersen gab von sich:
>
> > Deutsche Sprache, schwercke Sprache. Du wirst bestätigen,
> > dass jeder Meßwert ein tatsächlicher Meßwert ist.
>
> Peddersen, da sieht man mal wieder das Du absolut von nichts eine Ahnung
> hast: Der Sachverhalt ist genau umgekehrt wie Du ihn Dir in Deinem
> unbedarften - wollen wir es mal so nennen - Hirn vorstellst: Tatsächlich
> ist jeder Messwert den man gewonnen hat von vorneherein erst mal falsch,
Inwiefern?
> > Ansonsten
> > könnte man sich nämlich sämtliche Messungen sparen.
>
> Nö. Es gibt nämlich so etwas wie Fehlertheorie, mit der man feststellen
> kann, inwiefern man einem Messwert vertrauen kann. Und um die anwenden
> zu können, muss man zunächst das Messverfahren untersuchen.
Nüscht dagegen.
> > Ergo ist
> > jeder Beißkraft-Meßwert erst mal ein Meßwert davon ist, wie kräftig
> > ein Tier tatsächlich zubeißen kann.
>
> Flasch, Peddersen, Deine Überlegung entbehrt der Grundlage eines basalen
> Verständnisses der Messtheorie. Was man so misst, wie Du meinst messen
> zu können kann man genauso gut schätzen. Beleg: Die sich um
> Zehnerpotenzen unterscheidenden Angaben in den Medien...
Du hast es immer noch nicht verstanden. Jede Messung ist (ungeachtet
der Vertrauenswürdigkeit ihres Verfahrens) eine Messung von
Tatsachen. Ganz einfach deshalb, weil sie Tatsachen mißt.
> > Tatsächlich heißt nämllich
> > nicht gleich maximal. Insofern sind Maximalwerte auch garnicht so
> > unbedingt nötig, die tatsächlich gemessenen Werte haben bereits
> > genug Aussagekraft.
>
> Stimmpt. Sie sagen aus, das hier irgendeiner irgenwas gemessen und
> irgendwas abgelesen hat. Nicht mehr und nicht weniger.
Für Meßgeräte und Meßverfahren gibt es national und international
gültige Normen, auf die man sich in den meisten Bereichen
verständigt hat bzw., wo noch nicht geschehen, sich verständigen
kann, no problem.
> > Und Du meinst Wissenschaftler haben keine Methoden, Tiere
> > auf Höchsttouren zu bringen?
>
> Weiß nicht, ob solche Menschen in der Lage sind, Tiere die Hoechster
> Farbenwerke besichtigen zu lassen. SCNR
>
> Ernst beiseite: Tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen. Gerade
> _Wissenschaftler_ nicht. _Die_ müssten nämlich ertsmal definieren, was
> "Höchsttouren" sind. Und dann darlegen, dass dieser zuvor definierte
> Zustand zum Zeitpunkt der Messung bestanden hat. Und dass im Zustand
> "auf Höchsttouren" auch die maximale Beißkraft erbracht wird...
Den Wert "Höchsttouren" kann man nicht definieren, weil er wie
im Sport ständig erweiterbar ist. Hier kann man wie im Sport nur
Rekord- und Rekorddurchschnittswerte messen und über sie Buch
führen.
> > Mag sein, deshalb sprach ich auch von mindestens. Mindestens
> > bedeutet, dass es durchaus auch mehr sein können.
>
> Also hast Du an drei gedacht,
Falsch gedacht. Die Formulierung "mindestens" bedeutet eine nach
oben offene Zahl.
[snip unwichtiges Hundelatein]
> > Weiß der Geier, mach uns schlau. Ändert nichts an der Kindergarten-
> > Binse, dass größere Reißzähne eine größere = gefährlichere
> > Reißfläche haben.
>
> Du kannst einen - über die reine, subjetive Definition derselben als
> Binsenweisheit hinausgehenden - Beleg für diese Behauptung erbringen?
Das ist nun wirklich Klippschulwissen Geometrie: Je größer ein Körper
ist, desto größer ist seine (Ober-)Fläche. Ich nehme an, wenn man Kinder
im Kindergarten oder in der 1. Klasse nach dem Flächenverhältnis
(also größere oder kleinere Oberfläche) verschieden großer Körper fragt,
werden sie die richtige Antwort geben.
> Ein paar Formeln wären eventuell hilfreich. Bist ja angeblich so gut in
> Achtklässer-Physik...
Schau in Dein Mathematik-Kompendium. Die Größe einer rechteckigen
Fläche bemißt sich a mal b, die Fläche eines Quaders ist die Summe
seiner Einzelflächen. Bei zahnähnlichen Kegeln ist sicher irgendwas
mit Pi und Höhe und Dreiecksberechnung (Spitze zu Länge Grundlinie)
dabei.
> > Dachziegel sind (genauso wie die ständig strapazierten Autos)
> > 1. keine Raubtiere und
>
> Tut bei der Beurteilung der potentiellen Schadwirkung - sprich die
> Wirkung wenn der befürchtete Vorgang ausgelöst wird - die von einer
> physikalischen Gegebenheit ausgeht, genau was zur Sache?
Eine Risiko-Nutzen-Abwägung:
Dachziegel werden zum Wetterschutz von Behausungen benötigt,
Kampfhunde nicht.
> > 2. nicht derart nutzlos wie Kampfhunde
>
> Du kannst belegen, dass Kampfhunde nutzlos sind?
Man kann immer nur den Nutzen von etwas belegen.
Bei Kampfhunden fällt mir da nichts Nützliches ein, was nicht auch
von anderen Hunden erledigt werden könnte.
> > Du möchtest Dich bestimmt damit bekannt machen, dass im Gegensatz zu den
> > im Irak noch nicht gefundenen MVW beinahe wöchentlich Menschen von
> > Kampf-, und mitunter auch von anderen Hunden schwer verletzt und
> > zerfetzt werden.
>
> LOL so wie in Deinem Posting über das potentiell gefährliche Auftauchen
> eines "Kampfhundes" in einer Vorstadtstraße der Provinz?
Wir wiederholen uns:
Mach Dich mal mit der Bedeutung des Wortes "potentiell" vertraut. Dass
ein Tier gefährlich ist, heißt nicht, dass es ständig zubeißt.
> Im Ernst: Jemand hat hier eine Aufstellung der tödlichen Beißvorfälle
> mit Hunden aller Art in Deutschland - die meisten waren noch nicht mal
> "Kampfhunde" - gebracht. Es waren, wenn ich mich recht erinnere, Stücker
> 70 in ungefähr 50 Jahren. Im Vergleich zur Zahl der in Deutschland
> gehaltenen Hunde ist diese Zahl statistisch bedeutungslos.
Soso, 70 Tote sind für Herrn Wollny also bedeutungslos.
Die zahllosen schweren Verletzungen mit gefährlichen Hunden kehrt er
gleich ganz unter den Tisch. Das erklärt natürlich alles.
--
A.P.
> On Sun, 28 Mar 2004 18:13:06 +0200, René 'vollmi' Vollmeier wrote:
> >> Bei Hundebeißvorfällen, die wahrscheinlich in die Zehntausenden
> >> gehen (von USA hab ich irgendwas von 500 000 - 4 Mio jährlich
> >> gelesen),
>
> *schreikrampf*
>
> Zu bloed zum googeln.
> Und erst recht zu bloed um _glaubhaftes_ zu identifizieren.
Dafür gibt es bestimmte Kurse zum Bedienen von Suchmaschinen,
wenn man Probleme damit hat.
http://home.t-online.de/home/humanist.aktion/hunde.htm
Jedes Jahr werden bei uns 35000 Menschen durch Hundeattacken verletzt.
--
A.P.
> Jedes Jahr werden bei uns 35000 Menschen durch Hundeattacken verletzt.
Das sind statistisch gesehen 0,04375 % der Gesamtbevölkerung. Wobei auch
wohl jede Miniverletzung mitgerechnet wurde, oder?
Ciao
Michael
> Andreas Petersen meinte dazu:
>
> > Jedes Jahr werden bei uns 35000 Menschen durch Hundeattacken verletzt.
>
> Das sind statistisch gesehen 0,04375 % der Gesamtbevölkerung.
Und täglich knapp 100 Vorfälle.
Wenn die Zahl stimmt. Die ist nur von einer Privathomepage.
Wenn es in den USA 400000 sind, können es in Deutschland durchaus
auch mehr sein.
> Wobei auch
> wohl jede Miniverletzung mitgerechnet wurde, oder?
Jeder direkte Hundeangriff stellt einen schwerwiegenden Übergriff dar.
--
A.P.
>Jeder direkte Hundeangriff stellt einen schwerwiegenden Übergriff dar.
Ja, wenn es sich _tatsächlich_ um einen angriff handelt - und das
bedeutet im wesentlichen: "unprovozierter angriff mit der absicht zu
verletzen oder zu töten".
könntest du bitte mal erklären, welche lösung du tatsächlich
anstrebst? vielleicht sowas wie ein generelles hundehaltungsverbot?
oder vielleicht haltung von hunden nur noch durch zoo's? oder
privat-hunde nur noch, wenn sie weniger als 500g wiegen....?
sag einfach mal, was du genau willst.
T.
>> Das sind statistisch gesehen 0,04375 % der Gesamtbevölkerung.
>
> Und täglich knapp 100 Vorfälle.
Dennoch relativiert sich die Zahl wiederum. Das heißt, 0,00012 %
Deutsche haben am Tag ein Problem mit einem Hund.
> Wenn die Zahl stimmt. Die ist nur von einer Privathomepage.
Ach ja, und Du gibst die Zahl mal so als definitiv richtig weiter?
Lügenbeutel!
> Wenn es in den USA 400000 sind, können es in Deutschland durchaus
> auch mehr sein.
Aha, wieviel Amis gibt es denn? Relativiert sich diese Anzahl da evtl.
nicht noch mehr? Prozentual gesehen?
>> Wobei auch
>> wohl jede Miniverletzung mitgerechnet wurde, oder?
>
> Jeder direkte Hundeangriff stellt einen schwerwiegenden Übergriff dar.
Jede auch nur noch so geringfügige Körperverletzung durch einen direkten
menschlichen Angriff stellt einen schwerwiegenden Übergriff dar! Die
aber siehst Du jeden Abend in nahezu jeder Kneipe!
Verbietet die Menschen! Die könnten ja einen anderen Menschen verletzen.
Du bist so blöd, das es stinkt!
Michael
Andreas Petersen schrieb:
>
> Jeder direkte Hundeangriff stellt einen schwerwiegenden Übergriff dar.
>
Du verwechselst "Hundeangriff" und "Verletzungen durch einen Hund".
In diesen Statistiken sind *alle* Verletzungen, die von einem Hund
ausgingen, zusammengefasst.
Ob ein 8-Wochen-Chihuahua-Welp in den Finger ritzt und die Wunde zu
eitern beginnt (wegen mangelnder Hygiene) oder ob es sich um einen von
einem Zuhälter auf scharf abgerichteten Hund handelt, der mit Kommando
"Fass" einen anderen Zuhälter kräftigst beisst oder via Hund z.B. eine
Prostituierte brutals gefügig gemacht wurde.
In solchen Statistiken werden auch Kratzer angeführt. Z.B. wenn mir
ein eigener Hund vor Freude raufspringt und mir mit der Kralle die
Haut aufritzt. Wenn die Wunde sich entzündet, und ich einen Arzt
aufsuchen muss, dann fält es in diese Statistik.
Interessanterweise sank die Zahl der Verletzungen durch Hunde in den
letzten Jahren extrem, obwohl es z.B. in Ö seit einem Jahrzehnt um 30%
mehr Hunde gibt.
Ein (menschen-)Arzt sagte mir allerdings, dass mehr Leute denn je
Hundeverletzungen verarzten lassen, weil immer mehr Hundebesitzer
Versicherungen haben. Besonders im Freundeskreis(!) würde man sich
nach einem ärztlichen Attest rasch auf ca. 1000.-- Euro
Schmerzengsgeld einigen, weil dies ungefähr der Oberbetrag ist, bei
dem Versicherungen nicht nachkontrollieren.
Sollte wer rasch Geld brauchen und Versicherungsbetrüger sein:
Pfote vom Hund in die Hand nehmen, sich damit im Halsbereich selbst
einen Kratzer zufügen und Hund wieder Knuddeln. Versicherung zahlt
prompt - wurde mir gesagt.
Statistisch gesehen: Schwere Hundeverletzung.
BTW: Ich kenne folgenden - erwiesenen! - Fall:
Eine ältere Frau näherte sich von hinten einem Hund, schrie laut und
schlug auf den Hund ein. Hund drehte sich um und zwickte in Panik.
Frau zum Arzt. Selbstanzeige des Hundebesitzers bei der Polizei.
Attest und Polaroid-Fotos des Arztes zeigten zwei winzige Tüpfelchen,
die vom Arzt nicht(!) behandelt werden mussten. Der Arzt schickte die
Frau nach Hause - ebenso wie an den nächsten Tagen.
In der Folge litt die Frau unter unsäglichen Schmerzen - war
bettlägrig. Unterschiedliche Ärzte schickten sie nach Hause, weil die
minmale Verletzung verheilt war. Zwischendurch sah man die Frau am
Bauernhof arbeiten, Holz machen, etc. Offiziell konnte sie sich aber
kaum aufrecht halten. Spitäler wiesen sie ab. Ärzte auch. Nach ca. 6
Wochen (!) war die Bissverletzung ca. 10x so grass - man schätzt, sie
wurde mit Salz bzw. Schmutz eingerieben bzw. in den Wunden
nachgebohrt. Neue Polaroid-Fotos - nicht von Ärzten, sondern vom Sohn.
Ärzte und Spitäler lehnten wegen Lächerlichkeit dennoch weitere
Behandlungen ab.
Also fiel der Frau ein neuer Trick ein. Sie klagte über Herzschmerzen
und erfand einen Hinterwand(!)-Infarkt, den sie übergangen hatte, als
der Hund sie biss. Das 5.(!!!) Krankenhaus nahm sie zur Beobachtung
auf - nichts. Die Frau jammerte weiter - sie war damit 4 Tage im
Spital und damit war es eine schwere Verletzung.
Gegen den Hundebsitzer gab es nie ein Verfahren, weil ihm und auch
nicht dem Hund irgendein fahrlässiges Vergehen nachgesagt werden
konnte - beide (Hund + Frauchen) mit bestem Leumund.
Die Frau kassierte Länge mal Breite von der Versicherung.
Später stellte sich heraus, dass diese Frau sich 2-3x pro Jahr mit
allen Mitteln von Hunden beissen lässt, um vom Schmerzensgeld zu
leben. Sie war dafür ortsbekannt.
Ob die Versicherung sie dann anzeigte bzw. Geld zurückverlangte, weiss
ich nicht.
Soweit zu _einigen_ der statistischen Bissverletzungen
Paul
> Und täglich knapp 100 Vorfälle.
Gut, noch was dazu:
Ich bin 46 Jahre alt, ich komme durch meine Tätigkeit mit
überproportinal vielen fremden Hunden zusammen und fahre
überdurchschnittlich viele Kilometer und bin überdurchschnittlich oft
sehr schlechten Witterungen ausgesetzt.
Ich verunfallte im Laufe meines Lebens durch menschliches Verschulden
(andere) 3 mal. Ich brach mir ein Handgelenk, eine Windschutzscheibe
zerschnitt mein Gesicht und mein Fuß wurde durch einklemmen schwer
verstaucht. Ich hatte durch *menschliches* Verschulden etwa 4 Monate
meines Lebens massive, gesundheitliche Probleme.
In meiner Jugend bekam ich 2mal eins in die Fresse. Auch dies war eine
massive Beeinträchtigung meines körperlichen Wohlbefindens.
Ich erkrankte etliche Male an Erkältungen jeder Art. Verbietet den
Winter und naßkaltes Wetter!
Ich wurde ein einziges Mal in meinem ganzen Leben von einem Hund
gebissen! Einmal, von einem Welpen in Todespanik. 2 kleine Löcher, je
0,5 mm klein. Das war nach 2 Tagen vergessen.
ICH begebe mich weitaus öfter als jeder normale Bundesbürger in die
Gefahr, von einem fremden Hund gebissen zu werden.
ICH fahre deutlich mehr Auto (100.000 km pro Jahr) als der normale
Bundesbürger.
ICH behaupte, das die Anzahl der Beißunfälle meine Person betreffend,
statistisch gesehen keinerlei Relevanz hat, da ich mich
überdurchschnittlich häufig der Gefahr gebissen zu werden, aussetze.
Dennoch behaupte ich auch, das es sicher leichter ist, an einem
Wespenstich zu sterben, als überhaupt einen Hundebiß zu erleiden.
Es sterben auch mehr Menschen an Blitzeinschlägen, als durch
Hundeattacken.
Herr Petersen, würden Sie sich bitte endlich ein anderes Forum suchen
oder eine gewisse Lernresistenz aufgeben? Ich bedanke mich im voraus.
Michael
> Andreas Petersen <dashierloe...@gmx.de> schrieb:
>
> >Jeder direkte Hundeangriff stellt einen schwerwiegenden Übergriff dar.
>
> Ja, wenn es sich _tatsächlich_ um einen angriff handelt - und das
> bedeutet im wesentlichen: "unprovozierter angriff mit der absicht zu
> verletzen oder zu töten".
Ja, was ist denn sonst ein direkter Hundeangriff ...
(Bellen ist bereits eine Art indirekter Angriff).
> sag einfach mal, was du genau willst.
Das hier
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,292991,00.html
nicht mehr, kann man durch "Erziehung" nie und nimmer
verhindern.
--
A.P.
[Hundeunfälle]
Hallo!
Drei Dinge hast Du schön herausgearbeitet: Versicherungen, deren Betrug
und Eigenverletzungen.
Gestern abend lief auf Pro7 eine Reportage über die Vorgehensweise von
Versicherern gegen Betrüger. Ein Sachverständiger für PKW-Unfälle sprach
davon, das -nach Versicherungsinternen Recherchen- man davon ausgehen
kann, das jeder vierte Unfall getürkt und/oder aufgebauscht ist. Und das
-rechnerisch- 10-20 % der Prämien nur für Betrug (und dessen Aufdeckung)
bezahlt werden...
Selbst wenn ich das bei Hundehaltern mal nicht vorraussetze, könnte ich
doch wichtige Körperteile wetten, das -seit mehrfach durch die Presse
geht, das Hunde versichert sind- mehr Schäden gemeldet werden und das
-ob der zunehmenden Sagrotanisierung unserer Gesellschaft- mehr Leute
mit Nichtigkeiten zum Arzt gehen...die Versicherung zahlt's ja.
Zu den Eigenverletzungen: Ich hatte bislang Glück: Nur einer unserer
Hunde hat -im Spiel- mir mal den Finger angeritzt. Meine Frau weniger,
die wurde zweimal behandlungsreif (weil offen) geschnappt. Also haben
wir gefährliche Hunde? Weil wir zu doof waren, die Warnzeichen zu
übersehen?
Genauso dieser bekloppte Züchter, der untrainiert seinem Hund die
Beisser putzen wollte...wie geistig umnachtet muss ich dafür sein?
Unsere Dicke hatte jahrelang Ärger (und höllische Schmerzen) mit Ihren
Analdrüsen. Dementsprechend unwirsch reagierte sie, wenn man sie am Heck
anfassen wollte (oder musste). Wir haben es erst nach 2 Jahren stoisch
ruhigem Training geschafft, das sie "nur noch" knurrt und drohschnappt
(in die Luft) wenn man z.B. mal einen Köttelklumpen aus dem Fell zupft.
Das Säubern mit Tuch lässt sich inzwischen klaglos über sich
ergehen...gibt ja Leckerchen :)
Zwar glaube ich nicht, das unser kleiner Schwachkopf Deinen Ausführungen
zustimmen...quark...geistig folgen kann, aber wen juckt's?
Gruss,
Nils
--
Unsere Bestien: http://home.arcor.de/hochheide/hunde/index.html
Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen
ist derselbe wie zwischen dem Blitz und dem Gluehwuermchen.
Mark Twain
[private Unfallstatistik]
Bist Du Postbote? Wenn ja: Das gilt nicht...ihr bestecht die Hunde... :)
Gruss,
Nils
--
Und was soll uns das sagen?
Es gab schon Beschwerden und unsere Behörden haben mal wieder nix
gemacht.
Ausserdem frag ich mich wie stark das Mädchen wirklich verletzt ist, es
wird ja gerne aufgebauscht. Nach 20 Bissen müsste das Kind tot sein.
Warten wir mal ab was am Ende wirklich war.
> "Andreas Petersen" <dashierloe...@gmx.de> schrieb
> >
> > Das hier
> > http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,292991,00.html
> > nicht mehr, kann man durch "Erziehung" nie und nimmer
> > verhindern.
>
> Und was soll uns das sagen?
> Es gab schon Beschwerden und unsere Behörden haben mal wieder nix
> gemacht.
Das sagt uns, dass der Staat die Privathaltung gefährlicher Tiere
nicht hinreichend überwachen und kontrollieren kann. Er hat
wahrlich auch besseres zu tun.
--
A.P.