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gefunden Todesfälle durch Hunde

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Andrea Martin

unread,
Feb 15, 2001, 7:55:38 AM2/15/01
to
www.maulkorbzwang.de

Statistik über alle Todesfälle durch Hunde in den letzten 32 Jahren -
von Werner G. Preugschat zusammengestellt


- 1 -


1. 18. November 1968 ( Landau, Pfalz): 14 Tage altes Baby von
Schäferhund totgebissen Vgl: Bleseke I, S. 57

2. 18. März 1971 (Wunsiedel (Ofr.): Vierjähriger von Schäferhund
totgebissen Vgl. Bieseke I.S. 58

3. 2: Januar 1927 (Frankfurt/M): Schäferhunde bissen 73jährigen
tot Vgl. Breitel / Luft: "Aggressives Verhalten von Hunden gegnüber dem
Tierhalter", in: Archiv für Kriminologie, Bd. 151. Jan.-Jun. 1973, 4951,
Bleseke I. 58

4. 25. April 1973 (Waiblingen), Der 10jährige Schüler St. F. von
zwei Schäferhunden getötet Vgl. Bieseke I, 117-118

5. 23: März 1974 (Saarland): Deutsche Dogge tötete 6jähriges
Nachbarskind (Derzeit nicht nachweibbar, da Kopie z. Zt.verlegt.)

6. 30. September 1974 (Herne): 12jähriger K.-D.K. von
Schäferhunden getötet Vgl. Bieseke I, 97

7. 6. Oktober 1974 (Dinslaken): Der 8jährige T.B. von
Schäferhunden getötet Vgl. Breitsamer, Fall 1 Bieseke I, 106

8. Januar bis Juni 1976(Stadt im Schwarzwald): 69järige geitig
behinderte Frau von zwei Schäferhunden getötet Vgl: Mittmeyer / Staak /
Kraemer. "Über Verletzungsmuster und Identifizierungsprobleme bei
Hundebissen", in: Archiv für Kriminologie, Bd. 157, Jan.-Ju. 1976,
172-178

9. Januar bis Juni 1976: 49jähriger Alkoholiker von
Spitz-Dackel-Mischling getötet Vgl. wie vor: Archiv für Kriminologie,
bd. 157, Jan.-Jun. 1976, 172-178

10. Sylvester 1997 (rödental b. Coburg): Zum Verhalten unserer
Hunde. Wieder haben Schäferhunde Kinder getötet oder schwer verletzt"
Vgl. Wehner in Kriminalistik, 1977, 3, 125-27. Anm. Es handelte sich um
einen Leonbergerrüden und eine Schäferhündin, die einen 6jähr. Jungen so
stark verletzten, daß dieser nach sieben Stunden verstarb.

11. Januar 1977 (Karlsruhe): 5jähriger Junge von zwei
Schäferhunden getötet (Derzeit nicht nachweisbar, da Kopie z. Zt.
verlegt.)

12. 5. April 1977 (Berlin-Frohnau): Deutsche Dogge tötete den
3jährigen E.K. Vgl. Bieseke I, 77; Bieseke II, 80-92, Breitsamer, Fall 2

13. 13. August 1977(Delmenhorst) Schäferhund oder entlaufener
Wolf? tötete 7jährigen Jungen Vgl. N.N. in Kriminalistik, 1977, 10, 474

14. 10. September 1979 (Rothenburg o.d.T.): Schäferhund
zerfleischte 82jährige Vgl. Bieseke I, 59-60

15. 1982 (Berlin): Zwei Dobermannhunde töteten 6jährigen Jungen
Vgl. Breitsamer, Fall 3

16. 1982 (Recklinghausen): Zwei Schäferhunde töteten 5jährigen
Jungen und verletzten die abwehrende Tante Vgl. Breitsamer, Fall 4

17. März 1983 (Raum Düsseldorf): 34jährige Frau von Ihrem
Rauhhaardeckel und Schäferhund-Spitz-Mischling getötet Vgl. Mätzler:
"Von Hunden getötet und angefressen" in Kriminalistik, 1983, 12, 634-6.

18. 1983 (München). Sibirischer Husky sprang durch ein Fenster
und tötete 10 Tage alten Säugling Vgl. Breitsamer, Fall 5

19. August 1984 (Straubing): Zwei streunende Schäferhundrüden
töteten 79jährigen Pilzsammler Vgl. Breitsamer, Fall 6

20. 16. Januar 1985 (Hannover): Alte Frau von 31
Saluki-Windhunden zerfleischt Vgl. Bieseke II, 48, Breitsamer, Fall 7

21. Anfang Januar 1985 (Nähe Nürburgring): Schäferhundrüde tötete
junge Frau Vgl. Bieseke II, 48, Breitsamer, Fall 8

22. 28. Januar 1998 (Gießen): 10jähriges Mädchen beim
Eisschlittern von zwei Schäferhunden getötet Vgl. Bieseke I, Breitsamer,
Fall 9

23. 8 Februar 1985 (Straubing): Strafe für Besitzer von
"Killerhunden", Schäferhunde hatten Rentner getötet und zwei Personen
verletzt Vgl. Bieseke II, 48

24. 18 Mai 1985 (Flensburg): Zwei Schäferhunde fielen über
Mädchen her - 11jährige totgebissen Vgl. Bieseke, 49, Breitsamer, Fall
10

25. 2. August 1985 (Peulendorf b. Bamberg): Jagdhund biß
3jähriges Mädchen tot Vgl. Bieseke II, 50

26. 6. August 1985 (Berlin): Biß Dogge 48jährigen zu Tode? -
Hundebesitzer ehauptet: Biß stammt voneinem Schäferhund Vgl.Bieseke II,
50

27. 1. Januar 1986 (Lanelsheim-Bredelen b. Gosier): Rentner
zerfleischt - die Polizei schoß nicht Vgl. Bieseke II, 123-139,
Breitsamer Fall 11, auch Bild, Ausg. v. 2. und 3.1.1986, ferner Spiegel,
Ausg. 17.2.1986, 104-112

28. 6. Februar 1986 (Frankfurt / M.): Zwei Deutsche Doggen bissen
der 61jährigen Arztfrau B.M. die Kehle durch Vgl. Breitsamer, Fall 12

29. 1. Februar 1988 (Gammelsdorf in Bayern): Schäferhund biß alte
Dame tot Vgl. Bieseke, 55

30. 5. November 1988 (Buchen im Odenwald): Pitbulls bissen Kopf
ab - Hunde fielen über Züchter her Vgl. BiesekeII, 57

Zu den Quellen:
Bieseke I: Bieseke, Detlef: "Wenn Adenauer Hunde geschlachtet hätte. -
Die Selbstverwirklichung des Hundes durch Beißen. Eine Aufzeichnung des
Schreckens", Berlin: Ararat 1986

Bieseke II: Wie vor. "Alle Hunde in den Himmel. - Bissiges zu einem
Mißbrauch", Böblingen: Tykve 1988

Breitsamer, Franz: "Wenn Hunde Menschen töten - eine fachpolizeilische
Untersuchung für die Praxis - Naturbedingtes Fehlverhalten der Tiere
oder vorwerfbares Schuldverhalten der Menschen?", in: Die Polizei, 1986
(77), 8: 267-271

Nachdem zwei Rottweiler im Krs. Euskirchen ein dreijähriges Kind und
dessen Mutter ebenso lebensgefährlich verletzten stellte in NRW der Abg.
Klütsch am 8. September 1988 die Kleine Anfrage 1392 Unfälle mit
Kampfhunden.


--
"Wer Tiere quält ist unbeseelt und Gottes guter Geist ihm fehlt,
mag noch so vornehm drein er schaun, man sollte niemals ihm vertraun."
(Johann Wolfgang von Goethe)

http://www.tierheim-dillingen.de/

Jutta Linsel

unread,
Feb 15, 2001, 8:22:35 AM2/15/01
to
Ist es nicht auffällig, daß es sich meistens um Schäferhunde handelte?
Warum ist der im Gegensatz zu vielen anderen harmlosen Rassen nicht auf der
Liste????

Meine Hunde sind beide auch schon von Schäferhunden angefallen worden, von
keiner anderen Rasse sonst.

Nachdenkliche Grüße, Jutta.

--
Jutta Linsel
aus Kreuztal
mit Tessa (GH) und Anton (GR)
jutta....@t-online.de
http://home.t-online.de/home/jutta.linsel/

"Andrea Martin" <fel...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag


news:3A8BD1CA...@gmx.de...

Wolfgang Marchewka

unread,
Feb 15, 2001, 7:58:57 AM2/15/01
to
"Jutta Linsel" <jutta....@t-online.de> wrote:
>Ist es nicht auffällig, daß es sich meistens um Schäferhunde
>handelte? Warum ist der im Gegensatz zu vielen anderen
>harmlosen Rassen nicht auf der Liste????
>
Hallo Jutta,
als von der Kampfhundehysterie betroffener Hundehalter erlaube
ich mir den Hinweis, dass eine Diskussion in Richtung anderer
"mehr oder weniger harmloseren" Rassen ebenfalls unsinnig ist.
Wir wissen inzwischen, dass es keine gefährlichen Rassen gibt,
also ist es wenig hilfreich, nun auf den Schäferhund zu
zeigen.
Die Tatsache, dass mögliche Probleme nie bei einer Rasse,
sondern beim Halter eines Hundes liegen, gilt auch für den
Schäferhund und alle anderen Rassen, die vielleicht noch in
die Diskussion kommen werden.
Gruß
Wolfgang
und AmStaff Ina
>
--
_____________________________________________________________
NewsGroups Suchen, lesen, schreiben mit http://netnews.web.de

Hadschi Bankhofer

unread,
Feb 15, 2001, 12:07:14 PM2/15/01
to
Hmmm..aber sogar ich als Schäferhundbesitzer muß natürlich erbleichend
feststellen, daß in der Liste mind. 80% der "Täter" Schäferhunde waren. Die
Frage ist nun natürlich, ob die Liste komplett ist, oder eine Auswahl der
Todesfälle. Wenn es eine komplette Liste aller Todesfälle ist, dann ist es
schon ein gewaltiges Argument gegen die Schäferhunde.

Andererseits bin ich wie Wolfgang der Meinung, daß die Besitzer 90% der
Schuld tragen, nicht die Hunde. Wie lässt sich Eurer Meinung nach die hohe
Schäferhund-Quote mit dieser Besitzer-Theorie vereinen? Möglicherweise ist
der "typische" Schäferhund-Besitzer problematischer als die "typischen"
Besitzer anderer Hunderassen?

Um eine weitere Folge von polemischen Beschimpfungen und Vergleichen mit mir
unbekannten ehemaligen Forumsmitgliedern (Caligula?), die offensichtlich zur
Freude aller desozialisiert udn rausgeekelt worden waren (soziologisch und
psychologisch übrigens eine bedenkliche Aussenseiter-Feindliche
Gruppendynamik hier, fällt mir auf) zu vermeiden, möchte ich betonen, daß
die Absätze oben keine Behauptung meinerseits darstellt (wäre auch seltsam,
da ich ja selbst zu den Schäferhund-Besitzern zähle), sondern eine Frage an
die Gruppe.

Gruß,
H.B.


Wolfgang Marchewka wrote in message <3a8bdd31$1...@netnews.web.de>...

Andrea Martin

unread,
Feb 15, 2001, 12:26:32 PM2/15/01
to
Jutta Linsel schrieb:

Hallo Jutta

> Ist es nicht auffällig, daß es sich meistens um Schäferhunde handelte?

Das dürfte daran liegen, daß der Schäferhund auch einer der
meistgehaltensten Hunde ist und vor einigen Jahren ganz groß in Mode
ist. Nebenbei erwähnt scheint der Schäferhund auch der Zwingerhund
schlechthin zu sein. Sprich die meisten Hunde die aus einer absolut
miesen Zwingerhaltung kommen oder ungeliebt Gelände bewachen sind
Schäferhunde. Solche unsozialisierten Hunde (welcher Rasse sie auch
angehören) sind wenn sie denn mal aus dem Knast rauskommen immer eine
größere Gefahr für die belebte Umwelt.

> Warum ist der im Gegensatz zu vielen anderen harmlosen Rassen nicht auf der
> Liste????

Weil er ebenso wie andere Rassen nicht auf eine Liste gehört.

Tschüs
Andrea

Sandra

unread,
Feb 15, 2001, 12:40:01 PM2/15/01
to
Hallo zusammen,

ich habe mich nun schon lange nicht mehr zu Wort gemeldet.

Wir heben eine Staff Hündin. Und ich finde die Listen sowieso zum kotzen,
aber es ist doch sehr auffällig, ständig nur von Schäferhunden zu lesen.
Sind die so schwer zu erziehen oder haben diese Rasse meist nur Menschen,
die nicht mit ihren Hundis umgehen können?? Denn es ist schon ein bisschen
ärgerlich, zuzusehen wie unsere Süsse einen minder bescheuerten MK tragen
muss und SH nicht. Versteht mich nich falsch, ich denke auch, dass überhaupt
keine Hunde diese Dinger tragen müssen, aber ein bisserl ungerecht finde ich
das Ganze schon.
Das wollte ich nur mal loswerden.

Weg mit all dem Krams. Es müssen die Halter "erzogen" werden!!

Sandra mit Staff.Hündin Tyra und Jacky Benny

www.Kampfschmuser-Gemeinde.de

martin pietralla

unread,
Feb 15, 2001, 11:45:08 AM2/15/01
to
Grüß Dich Hadschi,


> Wenn es eine komplette Liste aller Todesfälle ist, dann ist es
>schon ein gewaltiges Argument gegen die Schäferhunde.


Nein. Vergleichen muss man (anzahl der fälle) / (anzahl der hunde einer rasse).
Bei 30.000 dsh / jahr haben andere rassen keine chancen zu konkurrieren.
Anders gesagt, in china wird man am ehesten von einem chinesen umgebracht.


tschüß Martin & Mirko

Hadschi Bankhofer

unread,
Feb 15, 2001, 12:38:30 PM2/15/01
to
ich halte die erklärung von andrea für sehr gut
und auf jeden fall sind "listen" generell abzulehnen
meiner meinung nach sehr gut beurteilt www.wuff.at die lage

hadschi
www.hadschi.at


Gerald

unread,
Feb 15, 2001, 12:49:47 PM2/15/01
to

"Hadschi Bankhofer" <had...@hadschi.at> schrieb

> feststellen, daß in der Liste mind. 80% der "Täter" Schäferhunde waren.
>Wie lässt sich Eurer Meinung nach die hohe
> Schäferhund-Quote mit dieser Besitzer-Theorie vereinen?

Naja, Schäferhunde und Schäfermixe sind eben eine der
(wenn nicht überhaupt die) häufigsten Rassen- da ist klar,
daß sie überproportional aufscheinen. Nicht zu vergessen ist
auch der "Kommissar Rex Effekt", der etliche Leute aus
den falschen Gründen zu dieser Rasse greifen ließen...

MfG

Gerald


Hadschi Bankhofer

unread,
Feb 15, 2001, 12:52:41 PM2/15/01
to
>Anders gesagt, in china wird man am ehesten von einem chinesen umgebracht.


...vor allem, wenn man ein Hund ist *aufgegessenwerd*

Klaus Klabisch

unread,
Feb 15, 2001, 1:07:01 PM2/15/01
to

"Hadschi Bankhofer" <had...@hadschi.at> schrieb im Newsbeitrag
news:3a8c0f76$0$13...@SSP1NO25.highway.telekom.at...


> Hmmm..aber sogar ich als Schäferhundbesitzer muß natürlich erbleichend
> feststellen, daß in der Liste mind. 80% der "Täter" Schäferhunde waren.
Die
> Frage ist nun natürlich, ob die Liste komplett ist, oder eine Auswahl der
> Todesfälle. Wenn es eine komplette Liste aller Todesfälle ist, dann ist es
> schon ein gewaltiges Argument gegen die Schäferhunde.
>
> Andererseits bin ich wie Wolfgang der Meinung, daß die Besitzer 90% der
> Schuld tragen, nicht die Hunde. Wie lässt sich Eurer Meinung nach die hohe
> Schäferhund-Quote mit dieser Besitzer-Theorie vereinen? Möglicherweise ist
> der "typische" Schäferhund-Besitzer problematischer als die "typischen"
> Besitzer anderer Hunderassen?
>

--
Hallo Hadschi (ist das eigentlich Dein wirklicher Vorname?),
ich befürchte, das die Liste wahrscheinlich nicht komplett ist. Immerhin
geht es hier um einen Zeitraum von immerhin 32 Jahren. Nur muss man die
Problematik in der richtigen Relation sehen. Ich nehme an, dass im gleichen
Zeitraum eine 1.000 fache Anzahl an Personen durch Autounfälle zu Schaden
gekommen ist; trotzdem käme wohl niemand auf den Gedanken, nun plötzlich
alle Autos abzuschaffen. Ich weiß, der Vergleich hinkt wie alle Vergleiche.
Aber so wie man es verstanden hat im Laufe der Jahre die Autos immer
sicherer zu machen und es damit sogar schaffte, die tödlichen Unfälle im
Verkehr -trotz höherem Aufkommen- zu reduzieren, genau so könnte man m. E.
auch durch bessere Ausbildung der Hundefreunde (die Bezeichnung Besitzer
finde ich in diesem Zusammenhang fürchterlich) und der Hunde selbst für ein
sicheres Miteinander zu sorgen. Ich bin auch der Auffassung, dass auch die
kleinen Schulkinder einbezogen werden sollten um "Missverständnisse" und
"falsches" Verhalten zu vermeiden
Grüße aus der Pfalz von
Klaus Klabisch
k_kla...@web.de

Hadschi Bankhofer

unread,
Feb 15, 2001, 1:09:33 PM2/15/01
to
>Hallo Hadschi (ist das eigentlich Dein wirklicher Vorname?),

Nein, hadschi ist eine Mischuing aus Spitzname (nein, ich habe keinen Spitz,
sondern einen Schäfer) und Künstlername. Bürgerlich heisse ich Hademar, so
nennen mich aber nur ganz alte Freunde, meine Eltern und meine Freundin.

>alle Autos abzuschaffen. Ich weiß, der Vergleich hinkt wie alle Vergleiche.

Gutes Argument, finde ich.

>. Ich bin auch der Auffassung, dass auch die
>kleinen Schulkinder einbezogen werden sollten um "Missverständnisse" und
>"falsches" Verhalten zu vermeiden

Stimmt! Viele Kinder reizen Hunde zur Weissglut mit "Wauwau!" und mit
Grobheiten, logischerweise lässt sich das ein dominanter hund nicht
gefallen. Auch potentielle Opfer sollten aufgeklärt werden!

Gruß,
Hadschi

P.S.: Hund beissen Menschen seit hunderten Jahren. Aber dank mancher Zeitung
sagen nun alle "Huch, Hunde können beissen!" In den Würstchen sind seit
hunderten Jahren Augen, Gelenke etc - dank Medien sagen n8un alle, die das
doch immer schon wussten - "Ihhh!" Es werden auch noch in hundert Jahren
Hunde hin und wieder menschen beissen, Autos hin und wieder menschen
überfahren und Fleischer regelmaessig Augen in die Wurst tun, und auch in
hudner Jahren werden gelangweilte Reporter "Riiiesen-Stories" daraus machen.


Maico Schulz

unread,
Feb 15, 2001, 1:32:17 PM2/15/01
to
"Hadschi Bankhofer" <had...@hadschi.at> schreibselte

Hihø Hadschi,

>Andererseits bin ich wie Wolfgang der Meinung, daß die Besitzer 90% der
>Schuld tragen, nicht die Hunde. Wie lässt sich Eurer Meinung nach die hohe
>Schäferhund-Quote mit dieser Besitzer-Theorie vereinen? Möglicherweise ist
>der "typische" Schäferhund-Besitzer problematischer als die "typischen"
>Besitzer anderer Hunderassen?

Na, kuck doch mal genauer... Meine Mutter wurde auch von einem
Schäferhund attackiert, als sie ein Kind war. Der Schäferhund war ein
Zwingerhund, völlig unsozialisiert.
Aber damals war es bei einigen Hundehaltern Lehrmeinung, das ein
Schäferhund in einen Zwinger gut untergebracht sei.

Heute ist man da doch etwas weiter...


>
>Um eine weitere Folge von polemischen Beschimpfungen und Vergleichen mit mir
>unbekannten ehemaligen Forumsmitgliedern (Caligula?), die offensichtlich zur
>Freude aller desozialisiert udn rausgeekelt worden waren

a) du bist dünnfellig

b) gab es keine Vergleiche zwischen Caligulichen und dir. Das
interpretierst du da rein. ;-)
Aber egal, ich kläre dich gern über Caligulichen auf. Bis Mitte letzten
Sommers zeichnete sich Caligula dadurch aus, das er unter Pseudonym
postete, gegen "Kampfhunde" wetterte ("Bestien! Ausgeburten der Hölle!")
und fantastische Beziehungen zur nicht existierenden Gütersloher
Staatsanwaltschaft, zur Russenmafia und zu seinem Ledercouch-Hersteller
hat.
In einem Anfall höchster Erkenntnis kam er dann auf die Tour, das ich
ein Fake von Hans Jürgen Lukaschik und Mona Klock sei. Lustigerweise
zeigte sich fast zeitgleich, das auch Otto Schramek und Volker Greulich
eine Person ist: Norbert.

Jetzt kann ich dir's ja verraten, Hadschi: Diese NG ist eine einzige
Person, die in einem Anfall multipler Spaltung sich stetig selbst postet
und antwortet... ;-)

c) Caligula wurde nicht rausgeekelt. Er ist wohl immer noch schockiert,
das seine Dobermänner laut Liste plötzlich die von ihm gehassten
"Kampfhunde" sind...

so aufklärend
Maico

--
keep your dogs happy..
..and mush!

http://www.maico-schulz.de

Gudrun Ewald

unread,
Feb 15, 2001, 2:16:47 PM2/15/01
to

"Hadschi Bankhofer" <had...@hadschi.at> schrieb im Newsbeitrag news:3a8c1e16$0$21...@SSP1NO25.highway.telekom.at...

>
> Stimmt! Viele Kinder reizen Hunde zur Weissglut mit "Wauwau!" und mit
> Grobheiten, logischerweise lässt sich das ein dominanter hund nicht
> gefallen. Auch potentielle Opfer sollten aufgeklärt werden!

[Ironie] Du meinst, der Schäferhund ist Opfer, weil er ein langes Fell zum
dran Ziehen hat? []
Aber: Die Statistik zeichnet sich meines Erachtens auch durch die Mode
der Hunde - dies auch in gewissen Kreisen - aus.Es waren in
Deutschland wenig andere Rassen populär, die sich (in deren Augen) zum
Scharfmachen eigneten.
Des weiteren spielt dann vielleicht noch eine ungeregelte (Massen)zucht
eine Rolle.
Gruß
Gudrun

Volker Greulich

unread,
Feb 15, 2001, 2:19:09 PM2/15/01
to
Hadschi Bankhofer <had...@hadschi.at> wrote:

> Wenn es eine komplette Liste aller Todesfälle ist, dann ist es
> schon ein gewaltiges Argument gegen die Schäferhunde.

Hallo Hadschi.

Ist es nicht.Die Unfallstatistik zeigt sicher mehr Volkswagen Golf
an,die in Unfälle verwickelt waren,als Ferraris.
Mach nur weiter so interessiert und engagiert mit Xerxes weiter,wie Du
es bsher gemacht hast,dann kannst du sicher sein,dass Xerxes nie die
Statistik mit den "beesen,beesen" Schäferhunden bereichern wird.


>
> Andererseits bin ich wie Wolfgang der Meinung, daß die Besitzer 90% der
> Schuld tragen, nicht die Hunde. Wie lässt sich Eurer Meinung nach die hohe
> Schäferhund-Quote mit dieser Besitzer-Theorie vereinen? Möglicherweise ist
> der "typische" Schäferhund-Besitzer problematischer als die "typischen"
> Besitzer anderer Hunderassen?

Siehe oben.

> Um eine weitere Folge von polemischen Beschimpfungen und Vergleichen mit mir
> unbekannten ehemaligen Forumsmitgliedern (Caligula?), die offensichtlich zur
> Freude aller desozialisiert udn rausgeekelt worden waren (soziologisch und
> psychologisch übrigens eine bedenkliche Aussenseiter-Feindliche
> Gruppendynamik hier, fällt mir auf

Um in den Genuss dieser gruppendynamischen Sonderbehandlung zu kommen
gibt es zwei todsichere Methoden:
1. Auch nur andeutungsweise verlauten lassen,dass die Bachblüten-
therapie Mumpitz ist (Tante Emmas Hund wurde kastriert und bekommt jetzt
"Stern von Bethlehem" )
2. Z.B laut und deutlich sagen,dass es eine Schweinerei ist,dass gewisse
Tierheime alle Hunde,die sie vermitteln vorher kastrieren und das ganze
noch mit dem Prädikat "Tierschutz" verbrämen.

Du hast gegen die erste Regel verstossen und ich hoffe inständigst,dass
Du auch bald Regel 2 angehen wirst.
Was nun diesen Caligula betrifft,so besteht zwischen Deinen und dessen
Beträgen keinerlei Verwandtschaft.
Caligula -Andreas Post hatte bereits vor den HuVos recht eigenartige
Vorstellungen über "Kampfhunde" (Abstechen!abstechen! )Er behauptete
mehrmals,dass er sich als "Abstecher" socher Tiere betätigt hat.)Er hält
Dobermänner und vermutlich sinniert er jetzt über den Satz des
Zauberlehrlings.
Lass Dir von dem Bachblüten-Kränzchen nicht die gute Laune verderben.

Die magensaurenTanten sollten vielleicht ein paar Bachblüten
vernaschen?-Es soll ja angeblich helfen.
Und Du?
Mach weiter so wie bisher.

MFG
Volker Greulich
--

Protestiert gegen das sinnlose 100 %ige Kastrationsgebot für Hunde in
einigen deutschen Tierheimen.-Tierheimkunden sind keine unmündigen
Trottel.Hunde haben ein Anrecht auf körperliche Unversehrtheit-auch
wenn sie durch Tierheime oder den WDR vermittelt werden.


martin pietralla

unread,
Feb 15, 2001, 1:34:01 PM2/15/01
to
Grüß Dich Hadschi,


du meinst


> Hund beissen Menschen seit hunderten Jahren. Aber dank mancher Zeitung
>sagen nun alle "Huch, Hunde können beissen!"


Es ist noch schizophrener. Wenn ich mit Mirko rumlaufen, wechseln leute schon
mal die straßenseite, verdrücken sich in eine haustür oder machen einen
riesenbogen um uns. Gebe ich dem gleichen hund einen regenschirm zu tragen,
finden das alle ganz amüsant, "was für ein netter hund" und denken nicht im traum
dran, auch nur einen schritt zur seite zu gehen.
Dass er den schirm einfach fallen lassen könnte, um sein schreckliches werk zu
beginnen, kommt niemandem in den sinn.


tschüß Martin & Mirko

Sabine Friedrich

unread,
Feb 15, 2001, 4:20:34 PM2/15/01
to
Hallo Volker,

> Was nun diesen Caligula betrifft,so besteht zwischen Deinen und dessen
> Beträgen keinerlei Verwandtschaft.
> Caligula -Andreas Post hatte bereits vor den HuVos recht eigenartige
> Vorstellungen über "Kampfhunde" (Abstechen!abstechen! )Er behauptete
> mehrmals,dass er sich als "Abstecher" socher Tiere betätigt hat.)Er hält
> Dobermänner und vermutlich sinniert er jetzt über den Satz des
> Zauberlehrlings.
> Lass Dir von dem Bachblüten-Kränzchen nicht die gute Laune verderben.

Du hast zwar manchmal eine (in meinen Augen) verquere Meinung, aber in
diesen zwei Punkten kann ich dir nur zustimmen.

Caligula konnte man nur hassen oder herzhaft über seine Theorien lachen.

Und mit den Bachblüten konnte ich mich noch nie anfreunden. War nur -
ehrlich gesagt - immer zu feige, es zu sagen.

Jetzt könnt´ ihr mich steinigen ...

Sabine


Klaus Klabisch

unread,
Feb 15, 2001, 4:36:53 PM2/15/01
to

"Hadschi Bankhofer" <had...@hadschi.at> schrieb im Newsbeitrag

news:3a8c1e16$0$21...@SSP1NO25.highway.telekom.at...


> >Hallo Hadschi (ist das eigentlich Dein wirklicher Vorname?),
>
> Nein, hadschi ist eine Mischuing aus Spitzname (nein, ich habe keinen
Spitz,
>

Meine nächste Frage wäre dann sonst gewesen ob Dein zweiter Vorname Halef
ist und ob Deine Eltern Karl May-Fans sind.

> Gruß,
> Hadschi
>
> P.S.: Hund beissen Menschen seit hunderten Jahren. Aber dank mancher
Zeitung
>

Die Zeiten haben sich geändert. Früher war es nur dann einer
Zeitungs-Meldung wert, wenn die Schlagzeile lauten konnte "Mann beißt
Hund". Heutzutage ist es so, dass eine geistige Schmalspur-Postille wie die
BILD einfach gezielt eine Kampagne lostritt, dann -fast schon wie auf
Bestellung- diese fürchterliche Sache in Hamburg passiert und unsere
überforderten glaubten, nun unbedingt in blinden Aktionissmus verfallen zu
müssen. Nun haben sie zwar diesen Mist gebaut, wissen es auch, aber wie es
bei so eitlen Selbstdarstellern meist ist: sie können es halt nicht zugeben.
Zugegeben, ich bin froh, dass ich einen Schäferhund habe, der
glücklicheweise (noch?) nicht unter diese idiotische sog.
"Kampfhunde"-Verordnung fällt. Aber gerade trotzdem sollten wir uns
Hundefreunde alle solidarisch zeigen. Mir persönlich fällt dies besonders
leicht, da ich zwei sog. Kampfhunde kenne, die weitaus braver und gehorsamer
sind als mein Terry.

Harry Braun

unread,
Feb 15, 2001, 6:08:01 PM2/15/01
to

"martin pietralla" <m...@yorkie.ch> schrieb im Newsbeitrag
news:3a8c1234$1...@netnews.web.de...

> Grüß Dich Hadschi,
>
>
> > Wenn es eine komplette Liste aller Todesfälle ist, dann ist es
> >schon ein gewaltiges Argument gegen die Schäferhunde.
>
>
> Nein. Vergleichen muss man (anzahl der fälle) / (anzahl der hunde
einer rasse).
> Bei 30.000 dsh / jahr haben andere rassen keine chancen zu
konkurrieren.
> Anders gesagt, in china wird man am ehesten von einem chinesen
umgebracht.

Schön gesagt :-)
Mir ist aus dieser Zeit ein Fall bekannt, bei dem ein Polizist von
seinem Rottweiler zerfleischt wurde. Dieser Fall ist nicht in der
Liste, d.h. die Liste ist nicht vollständig und das wirft wiederum die
Frage auf, warum erhebt sie den Anspruch vollständig zu sein, ist es
aber nicht und dann frage ich mich natürlich, was will der Verfasser
erreichen -> wertlos.
Im übrigen fehlen da auch die neuerlich bekannten Fälle.

Bye,

Harry

Hadschi Bankhofer

unread,
Feb 16, 2001, 4:15:20 AM2/16/01
to

Maico Schulz wrote in message <3a8c1e2b...@News.CIS.DFN.DE>...
>"Hadschi Bankhofer" <had...@hadschi.at> schreibselte

>a) du bist dünnfellig
stimmt ja gar nicht *fiep* *winsel*

zu seinem Ledercouch-Hersteller
>hat.

*lol*

>Jetzt kann ich dir's ja verraten, Hadschi: Diese NG ist eine einzige
>Person, die in einem Anfall multipler Spaltung sich stetig selbst postet
>und antwortet... ;-)

Ist mir klar! Schlieslich bin ich ja auch Du! Jetzt sollten wir aber endlich
offloggen und einkaufen gehen, Mann!
:-))))))))

>c) Caligula wurde nicht rausgeekelt. Er ist wohl immer noch schockiert,
>das seine Dobermänner laut Liste plötzlich die von ihm gehassten
>"Kampfhunde" sind...

Er schimpft gegen sogenannte "Kampfhunde" und hat Dobermänner???? *rotfl*
DAS ist paradox!


Hadschi
www.hadschi.at


Hadschi Bankhofer

unread,
Feb 16, 2001, 4:22:28 AM2/16/01
to

Harald Kisling wrote in message
<294p8tos0gb04kg99...@4ax.com>...
>" Was soll ich machen..........., hier hat man mir immer
>geantwotet,dass............, blos keine Härte, blos kein
>Stachelhalsband .... , An der Leine zerren? Halti ist ein Witz,

bis hierher ginge ich aber ehrlich gesagt d´accord! Werein Stachelhalsband
verwendet, kann gleich zum Teletakt greifen. negative Motivation bleibt
negative Motivation. Wenn selbst harte Burschen wie Polizeihundeführer
mittlerweile ausschliesslich mit Positiver Motivation arbeiten und Teletakt
allerhöchstens fachmännisch (!!!) in lebensbedrohlichen superargen
Problemfällen einsetzen, dann wird das Frau Mrstracil mit ihren
aufbegehrenden Zwerpudeln ja wohl auch ohne Gewalt in den Griff bekommen,
oder!? *g*

>Musss ich Härte zeigen?................ blos nicht, der Hund ist zu
>sensibel ....... usw.

Wenn ich es richtig verstanden habe, kann man Konsequenz und Autorität ganz
gut von Härte trennen.
Ersteres ist durch Körperhaltung (die meisten Anfänger wie ich beugen sich
schon beim "Sitz!" vor und wirken damit versehentlich "drohend" statt
aufrecht konsequent.

>Leute, besinnt euch mal wieder, hier gibt es Hundehalter mit
>Problemen. Die fragen euch um Rat.

Nix gegen die NG, ich hole mir hier auch gerne den einen oder anderen Tipp.
Aber wenn ich eine ernste Frage zu meinem Hund habe, hole ich
selbstverständlich ausser der NG-Meinung MINDESTENS eine Experten-meinung
vom Hundetrainer ein, meistens sogar mehrere. Wer sich aussczhliesslich auf
die NG verlässt, hat wirklich ein Problem :-)

Hadschi Bankhofer

unread,
Feb 16, 2001, 4:30:28 AM2/16/01
to

>2. Z.B laut und deutlich sagen,dass es eine Schweinerei ist,dass gewisse
>Tierheime alle Hunde,die sie vermitteln vorher kastrieren und das ganze
>noch mit dem Prädikat "Tierschutz" verbrämen.
>
>Du hast gegen die erste Regel verstossen und ich hoffe inständigst,dass
>Du auch bald Regel 2 angehen wirst.

Kannste haben! Bin und war schon immer ein militanter Kastrations-Feind, vor
allem bei Hunden. kastration ist wohl eindeutig wesensverändernd! Aber schon
vor meiner Hunde-Zeit habe ich kastration auch bei katzen abgelehnt. Bei den
div. Katern meiner Eltern ahbe ich als Kind oft genug beobachten können, wie
sich Tiere nach einer Kastration verändern. Der positive Nebeneffekt des
"häuslicher werdens" ist zwar vielleicht da, aber ich werde meinem Sohn mit
14 ja auch nicht die Eier absäbeln, damit er nciht in die Disco geht!

Einst hatte ich mal 3 Findel-Kater-Babies, von denen 2 leider mit
Katzenherpes infisziert waren und langsam sterben mussten. Die Drtitte noch
fast Gesunde konnte ich zu meinen Eltern in "Quarantäne" stecken. Nach dem
Tod der ersten beiden katzen konnte ich den kleinen kater nicht mehr
abholen, weil mein vater ihn total in sein herz geschlossen hatte. Meine
bedingung für die damals "österliche" Schenkung: "Lass ihn ja nie
kastrieren!". Er hat sich brav dran gehalten und hat nun extrem viel Freude
mit "Möbius", weil der auch so unglaublich anhänglich geworden ist.

Hadschi *g*
www.hadschi.at


Maico Schulz

unread,
Feb 16, 2001, 5:30:06 AM2/16/01
to
Harald Kisling <harald....@bigfoot.com> schreibselte

Hihø Harald,

>ich bin per mail auch schon übel beschimpft worden und bin desshalb
>mal auf die Suche gegangen. Bei einem habe ich definitiv rausgekriegt,
>wer dahinter steckt und habe ihm/ihr angeboten, über sein
>schizophrenes Verhalten hier öffentlich zu reden. Bisher kam keine
>Stellungsnahme hier und mich lässt er seit dem auch in Ruhe. (andere
>NG´s seitdem übrigens auch).

Ich habe in dieser NG auch einstecken müssen. Glücklicherweise neige ich
nicht zu nachtragendem oder schmollenden Verhalten.
Zudem glaube ich, das derartige Gemüter es nicht nur in dieser NG
ziemlich schwierig haben.

>Die haben zu jedem Thema ihre Meinung und werden von Speichelleckern
>unterszützt. Die tun so, als ob sie in ihrer Stammkneipe wären.

Wie das wahre Leben. Findest du nicht?

So pluralistisch ist es "da draußen" nämlich auch nicht, wie man gern
glauben mag.

>Wenn ich mir ansehe, wieviele mails ich bekomme, von Leuten, die
>Probleme mit ihren Hunden haben, kann das daoch wohl nicht Sinn der NG
>sein.

Nirgendwo ist festgeschrieben: "Die NG de.rec.tiere.hunde ist einzig und
allein dazu erschaffen, Probleme von Hundehaltern mit allem Ernst und
aller Energie im einzigen Wohlwollen des Hundes zu lösen. Ansonsten
herrsche in dieser NG eisiges Schweigen."

>Leute, besinnt euch mal wieder, hier gibt es Hundehalter mit
>Problemen. Die fragen euch um Rat.

Und diesen Rat gibt es doch, ich weiß nicht was du hast. Ich kann z.B.
persönlich nix daran schlecht finden, wenn man Gewaltlosigkeit in der
Erziehung propagiert.
Wenn dann eine Diskussion über Gewaltlosigkeit aufkommt und die
Befürworter keine wirklich plausiblen Argumente für bringen - tja...
such is life..
Um in diesem Beispiel zu bleiben: Mich hat noch kein Argument für ein TT
oder Stachelhalsband überzeugt.

Anders sieht es aus, wenn jemand mit der Idee auftaucht, einen Husky
ohne Leine laufen lassen zu wollen... Da gehe ich recht konträr mit der
Meinung einiger anderer hier... Aber deswegen verlasse ich nicht
schmollend die NG.
>
>Wenn ihr euch nur auf die Schulter klopfen wollt, macht das doch per
>e-mail.

Tun wir doch eh...

so weit

Simone Corbach

unread,
Feb 16, 2001, 5:47:22 AM2/16/01
to
> Kannste haben! Bin und war schon immer ein militanter Kastrations-Feind,
vor
> allem bei Hunden. kastration ist wohl eindeutig wesensverändernd! Aber
schon
> vor meiner Hunde-Zeit habe ich kastration auch bei katzen abgelehnt. Bei
den
> div. Katern meiner Eltern ahbe ich als Kind oft genug beobachten können,
wie
> sich Tiere nach einer Kastration verändern. Der positive Nebeneffekt des
> "häuslicher werdens" ist zwar vielleicht da, aber ich werde meinem Sohn
mit
> 14 ja auch nicht die Eier absäbeln, damit er nciht in die Disco geht!

Na ,wunderbar. Wien und Umgebung werden nie die Katzen ausgehen, du sorgst
schon für stetigen
hschub:-(

> Einst hatte ich mal 3 Findel-Kater-Babies, von denen 2 leider mit
> Katzenherpes infisziert waren und langsam sterben mussten.

Wieso musten? Gibt es bei dir in der Nähe keinen Tierarzt der die armen Tiere erlöst hätte?

Die Drtitte noch
> fast Gesunde konnte ich zu meinen Eltern in "Quarantäne" stecken. Nach dem
> Tod der ersten beiden katzen konnte ich den kleinen kater nicht mehr
> abholen, weil mein vater ihn total in sein herz geschlossen hatte. Meine
> bedingung für die damals "österliche" Schenkung: "Lass ihn ja nie
> kastrieren!". Er hat sich brav dran gehalten und hat nun extrem viel Freude
> mit "Möbius", weil der auch so unglaublich anhänglich geworden ist.

Und sich womöglich fleißig vermehrt.......

Ohne Gruß
Simone


Manfred Wolff

unread,
Feb 16, 2001, 6:12:28 AM2/16/01
to

"Andrea Martin" <fel...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3A8BD1CA...@gmx.de...
> www.maulkorbzwang.de Hallo, dass die Schäferhunde so oft vorkommen, hat
mindestens zwei Gründe,
die nur an der Statistik liegen:
1. ist die Erfassung dessen, was "Schäferhund" ist, nicht zuverlässig. Es
müßte der Nachweis erbracht werden, dass es sich jeweils um reinrassige
Hunde handelte. Unser voriger Hund, ein Jagdhund-Airdale-Terrier-Mischling
(da war noch mehr drin) ist von den meisten als Schäferhund bezeichnet
worden.
2. Die Zahl der reinrassigen Schäferhunde ist um ein 50 bis hundertfaches
größer als die der anderen auftretenden Rassen. Die Zahl der genannte
Fälle
reicht nicht aus, um bei dieser Verteilung statistisch sauber zu schließen,
dass der Anteil der Schäferhunde signifikant größer ist als die anderer
Rassen.
Also vorsichtig mit Statistiken! Die übrigen Probleme mit der
rassenunterscheidung sind dadurch nicht berührt! Manfred

Hadschi Bankhofer

unread,
Feb 16, 2001, 11:01:14 AM2/16/01
to

Simone Corbach wrote in message <96j0k2$k4spg$2...@ID-32034.news.dfncis.de>...

>Wieso musten? Gibt es bei dir in der Nähe keinen Tierarzt der die armen
Tiere erlöst hätte?

Natürlich gab es einen Tierarzt. Sogar mehrere. aber Tierarzt Nummer 1
erkannte die Seuche viel zu spät, hat wochenlang von einer erkältung
gesprochen und nur Vitamine injiziert, bis gottlob mal seine Ehefrau (ehem.
Tierärztin, jetzt Hausfrau und Mutter) auch in der Ordination war und sofort
fragte: "Schatz, erkennst du nicht die Geschwüre im Katzenmaul? Das ist
Herpes!"

Das war exakt der Moment, in dem ich Katze 3, die auch schon schwächer
wirktem, zu meinen Eltern steckte, wo sie rasch gesundete. Tierarztwechsel.
Die sofortige Behandlung von Katze 1 war erfolglos, da sie bereits 1 oder 2
Tage von selbst gestorben war. Katze 2 schien es anfangs noch zu packen,
mußte aber von der neuen Tierärztin dann leider auch eingeschläfert werden,
als es ganz offensichtich zu Ende ging.

>Und sich womöglich fleißig vermehrt.......

Ich kenne die Argumente und ich verstehe sie. aber ich halte schliesslich
auch bei den menschen zwangskastration für keine geeignete Methode, die
Bevölkerungsexplosion in den Griff zu bekommen. Kastration verändert das
wesen der Tiere entscheidend!

>
>Ohne Gruß
>Simone

So unhöflich?
Ich grüße schon, auch wenn jemand mal anderer meinung ist.
Lieben Gruß,
Hadschi

Sabine Schulz

unread,
Feb 16, 2001, 11:28:36 AM2/16/01
to
Hallo Hadschi,

"Hadschi Bankhofer" <had...@hadschi.at> schrieb im Newsbeitrag

news:3a8cf440$0$23...@SSP1NO25.highway.telekom.at...


>
> Werein Stachelhalsband verwendet, kann gleich zum Teletakt greifen.
> negative Motivation bleibt negative Motivation.

Die pauschale Ablehnung einer Stachelhalsung halte ich für falsch. Den Einsatz
aus Bequemlichkeit verurteile ich auch, es gibt aber IMHO durchaus
Situationen, wo ein Stachel hilfreich sein kann. Und zwar dann, wenn es zu
gefährlichen Situationen kommen kann, weil der Halter den Hund nicht halten
kann. Eine Dauerlösung ist das natürlich in keinem Fall, aber wenn mich mein
Hund hinter sich her auf die Straße und möglicherweise vor ein Auto zieht,
dann muß das sofort unterbunden werden, denn bis es soweit ist, daß er es mit
positiver Bestärkung unterläßt, mich hinter sich herzuschleifen, können wir
beide schon tot sein. Wenn´s gefährlich wird, muß man auch mal "hart"
durchgreifen, was nichts daran ändert, daß man an dem Grundübel, nämlich daß
der Hund noch nicht dementsprechend folgt, arbeiten muß.

Ein Stachelhalsband mit Stopp halte ich im übrigen für weniger schlimm als
eine Würgekette, die ich niemals verwenden würde.

Viele Grüße

Sabine

Sabine Schulz

unread,
Feb 16, 2001, 11:29:06 AM2/16/01
to
Hallo Simone,

"Simone Corbach" <Mone.C...@telebel.de> schrieb im Newsbeitrag
news:96j0k2$k4spg$2...@ID-32034.news.dfncis.de...

Hadschi schrieb:

> > "Lass ihn ja nie kastrieren!". Er hat sich brav dran gehalten und
> > hat nun extrem viel Freude mit "Möbius", weil der auch so
> > unglaublich anhänglich geworden ist.
>
> Und sich womöglich fleißig vermehrt.......

Für die "Vermehrung" sind immer noch die weiblichen Tiere zuständig, oder?

Eine rollige Katze wird IMMER einen Kater finden, denn alle Kater dieser Welt
wird man niemals kastrieren lassen können.

Übrigens ist es bei freilebenden Katzen, die betreut werden, durchaus normal,
ausschließlich die weiblichen Katzen zu fangen und zu kastrieren, die Kater
werden (nicht nur aus Kostengründen) verschont.

Viele Grüße

Sabine

Hadschi Bankhofer

unread,
Feb 16, 2001, 11:20:45 AM2/16/01
to

Sabine Schulz wrote in message <96jkc3$lp6dl$1...@ID-48243.news.dfncis.de>...

>Die pauschale Ablehnung einer Stachelhalsung halte ich für falsch.

Völlig richtig. Aber DAS giilt ja in Ausnahmefällen auch für den Teletakt,
wenn ein professioneller Fachmann ihn in anders absolut nicht lösbaren
Fällen dosiert verwenden würde. Das Problem am Teletakt ist (wie bei den
Stachelhalsbändern) meiner meinung nach daher gegeben, daß bei einer
Freigabe jeder halbstarke Idiot seine Komplexe noch effizienter am Hund
abreagieren könnte, wenn er seine eigene Unfähigkeit auf den Hund
projeziert. (Selbst in der Schule eine Niete gewesen, aber der Hund muß
SchH3 mit Bravour,Grazie und 95 Punkten schaffen!)

wenn mich mein
>Hund hinter sich her auf die Straße und möglicherweise vor ein Auto zieht,
>dann muß das sofort unterbunden werden, denn bis es soweit ist, daß er es
mit
>positiver Bestärkung unterläßt, mich hinter sich herzuschleifen, können wir
>beide schon tot sein.

Stimmt.

>Ein Stachelhalsband mit Stopp halte ich im übrigen für weniger schlimm als
>eine Würgekette, die ich niemals verwenden würde.

Mein Xerxes trägt voller Stolz eine Würgekette, die allerdings nicht auf
"Würgen" gestellt ist, sondern doppelt eingeklinkt wie ein normales Halsband
funktioniert. Aus Unwissenheit habe ich ganz kurz auch mit der
"Würgestellung" trainiert, aber dann sofort umgestellt.


Paul Cech

unread,
Feb 16, 2001, 12:27:08 PM2/16/01
to

Sabine Schulz wrote:
>
>
>
> Ein Stachelhalsband mit Stopp halte ich im übrigen für weniger schlimm als
> eine Würgekette, die ich niemals verwenden würde.
>

Das musst Du mir jetzt bitte erklären:

Ein Stachelhalsband ist genauso auf "Zug" (und vorher für den Hund als
solches nicht spürbar), wie jede andere metallische Gliederkette, die Du
als Würgekette bezeichnest - wenn man es will.
Ein Stachelhalsband "auf Stopp" hat soviel Sinn (bzw. Unsinn), wie eine
Stange Zigaretten, wenn man man kein Feuerzeug hat.

Wenn Du schon einmal so eine "Würgekette" gesehen hast, wird Dir
wahrscheinlich dabei ein sehr langes Kettenglied aufgefallen sein.
_Dort_ wird der Hund angeleint. Nicht, um ihn zu würgen, sondern um ein
herausrutschen zu verhindern (oft bekommt man ein solches Halsband nicht
über den Schädel - das ist die Wesentlichkeit des langen Gliedes - Heee!
Ich rede jetzt nur von Halsbändern für Hunde ;-))

Ein Hund, der auf einer solchen "Würgekette" angeleint ist, hat
genausoviel (oder -wenig) Spielraum, wie an einem "gut sitzenden"
breiten Halsband. Mit einem Unterschied: Im Normalfall ist die
"Würgekette" lockerer als ein Halsband. (ein Halsband wird eben erst
enger geschnallt, _wenn_ es am Hals ist - und das oft leider sogar zu eng)

Und noch was:
Einen Hund am "Zug-Teil" der Kette zu reissen, würde bedeuten, dass erst
5-7 Glieder der Kette "durchrasslen", bis es zum "Zug" kommt. So gesehen
ist eine Leine am Zugteil der Kette ein Schwachsinn, weil jede "Strafe"
viel zu spät käme.

Also kann sich die Aversion nur puncto Material abspielen:
Leder/Nylon ist gut (Sado?) - Metall ist schlecht (Maso?)

Herzliche Gruesse
Paul

1 Hund "an der Kette", 1 Hund am "Nylon", 1 Hund so und so bzw. "oben
ohne" - je nach Lust und Laune - wir könnten auch alles umdrehen - aber
es ist einfach Gewohnheit. Und die Erziehung ist gleich. Ohne "Ruck-Zuck".

Martina Schwencke

unread,
Feb 16, 2001, 1:36:33 PM2/16/01
to
Sabine Schulz schrieb:

>Für die "Vermehrung" sind immer noch die weiblichen Tiere zuständig, oder?

Naja, nicht nur :-)

>Eine rollige Katze wird IMMER einen Kater finden, denn alle Kater dieser Welt
>wird man niemals kastrieren lassen können.

Und genauso findet ein unkastrierter Kater immer eine rollige Kaetzin,
denn alle Kaetzinnen dieser Welt wird man niemals kastrieren koennen.

>Übrigens ist es bei freilebenden Katzen, die betreut werden, durchaus normal,
>ausschließlich die weiblichen Katzen zu fangen und zu kastrieren, die Kater
>werden (nicht nur aus Kostengründen) verschont.

Hm, also bei uns nicht. Wir haben hier schon immer auch freilebende
Kater kastriert. Nur *ein* potenter Kater zeugt wesentlich mehr junge
Katzen als eine unkastrierte Kaetzin auf die Welt bringen kann.

Da muss ich Dir also aufs heftigste widersprechen ;-)

Viele liebe Gruesse,
Martina + Ginny + Mischa

P.S. Followup-To de.rec.tiere.katzen, da hier OT
--
Ein Heim ohne Katze,
ohne eine gutgenaehrte, oft gestreichelte Katze,
mag vielleicht ein perfektes Heim sein.
Aber wie wollte es das schon beweisen?
Mark Twain

Stefanie Werkmeister

unread,
Feb 16, 2001, 1:51:50 PM2/16/01
to
"Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast"

Andrea Martin schrieb:

> www.maulkorbzwang.de

Volker Neurath

unread,
Feb 16, 2001, 2:19:37 PM2/16/01
to
Hadschi Bankhofer wrote:


>>c) Caligula wurde nicht rausgeekelt. Er ist wohl immer noch schockiert,
>>das seine Dobermänner laut Liste plötzlich die von ihm gehassten
>>"Kampfhunde" sind...
>
>Er schimpft gegen sogenannte "Kampfhunde" und hat Dobermänner???? *rotfl*
>DAS ist paradox!

Und fuer die Tatsache, dass die Dobis auf der Liste stehen, gibt er
den Besitzern der "wirklichen" "Kampfhunde" die Schuld...

Volker

Sabine Schulz

unread,
Feb 16, 2001, 2:35:30 PM2/16/01
to
Hallo Paul,

"Paul Cech" <p.c...@magnet.at> schrieb im Newsbeitrag
news:3A8D62E7...@magnet.at...


>
> Ein Stachelhalsband ist genauso auf "Zug" (und vorher für den Hund als
> solches nicht spürbar), wie jede andere metallische Gliederkette, die Du
> als Würgekette bezeichnest - wenn man es will.

ACK.

> Ein Stachelhalsband "auf Stopp" hat soviel Sinn (bzw. Unsinn), wie eine
> Stange Zigaretten, wenn man man kein Feuerzeug hat.

Ich kenne nur Stachelhalsungen mit Stop.

> Ein Hund, der auf einer solchen "Würgekette" angeleint ist, hat
> genausoviel (oder -wenig) Spielraum, wie an einem "gut sitzenden"
> breiten Halsband.

Umso stärker der Hund an der Leine zieht, umso mehr zieht sich das
Würgehalsband zu. Ich sehe öfters Hunde, die halb erdrosselt an der Leine
hängen und dabei keuchen und würgen.

Im hiesigen TH werden fast ausschließlich Würgehalsbänder verwendet, Du kannst
Dir sicher vorstellen, daß die Hunde, die wenige Stunden in der Woche mal an
der Leine rausdürfen, voller Power sind und sich mächtig in´s Zeug legen.
Während des ganzen Spaziergangs wird der Hund ununterbrochen schwer gewürgt,
was auch zu einem Blackout führen kann.

> Also kann sich die Aversion nur puncto Material abspielen:
> Leder/Nylon ist gut (Sado?) - Metall ist schlecht (Maso?)

An Metall habe ich nichts auszusetzen.

An meinem Rottweiler hat mir besonders gut eine extrem dünne goldfarbige Kette
gefallen, jeder hat halt seine Vorlieben ;-). Für einen Hund aber, der an der
Leine zieht, ist diese ein wahres Folterinstrument, denn umso dünner der
Würger, umso mehr schneidet er in´s Fleisch ein.

Viele Grüße

Sabine

martin pietralla

unread,
Feb 16, 2001, 6:05:20 PM2/16/01
to
Grüß Dich Sabine


du meinst


>. Nur *ein* potenter Kater zeugt wesentlich mehr junge
>Katzen als eine unkastrierte Kaetzin auf die Welt bringen kann.
>
>Da muss ich Dir also aufs heftigste widersprechen ;-)


Das kannst du natürlich tun, unterliegst dabei aber einem irrtum. Wenn alle
kätzinnen kastriert wären, kann der kater ruhig herumsuchen. Es ist die
nettoreproduktionsrate der weiblichen exemplare (wieviel weibchen haben wieviele
weibchen als nachkommen), die die vermehrung bestimmt. 1000 kater und eine katze
stehen vor dem aussterben, 1000 katzen und ein kater haben echte chancen..

martin pietralla

unread,
Feb 16, 2001, 6:14:43 PM2/16/01
to
Grüß Dich Sabine,


wenn du schreibst


>... es gibt aber IMHO durchaus


>Situationen, wo ein Stachel hilfreich sein kann. Und zwar dann, wenn es zu
>gefährlichen Situationen kommen kann, weil der Halter den Hund nicht halten
>kann


sprichst du dann von einem hund, den du seit welpenzeiten bei dir hast oder von
einem hund, den du mit 2 jahren aus dem tierhiem geholt hast???


Das ziehen abzugewöhnen ist eine der schnellsten übungen überhaupt. Hier lernt
der mensch, was konsequenz heisst. Und wenn das jemand nicht schafft, ist der mit
stachel konsequenter?

Sabine Schulz

unread,
Feb 16, 2001, 9:12:21 PM2/16/01
to
Guten Abend, Martin,

"martin pietralla" <m...@yorkie.ch> schrieb im Newsbeitrag

news:3a8dbefd$1...@netnews.web.de...

> wenn du schreibst
> >... es gibt aber IMHO durchaus
> >Situationen, wo ein Stachel hilfreich sein kann. Und zwar dann, wenn es zu
> >gefährlichen Situationen kommen kann, weil der Halter den Hund nicht halten
> >kann
>
> sprichst du dann von einem hund, den du seit welpenzeiten bei dir hast oder
> von einem hund, den du mit 2 jahren aus dem tierhiem geholt hast???

Den Rotti bekam ich mit ein paar Monaten. Jetzt kommt die großre
Rechtfertigungsarie ;-):

Ich hatte damals keine große Ahnung von schwierigen Hunden, geschweige denn
von sturren Rottweilern. Als er so ca. 1 1/2 Jahre und voll ausgewachsen war,
hat er die Macke entwickelt, Geländemaschinen zu verfolgen, woran ich auch
noch selbst schuld war *seufz*, hab ihn mal im Gelände mitlaufen lassen. Und
an der Hauptstraße hat er halt dann angezogen, um ein vorbeifahrendes
Motorrad zu verfolgen, mich dabei einmal mit auf die Straße genommen,
ein anders Mal hab ich die Leine losgelassen.

> Das ziehen abzugewöhnen ist eine der schnellsten übungen überhaupt.

Das war nicht das Problem.

> Hier lernt der mensch, was konsequenz heisst. Und wenn das jemand nicht
> schafft, ist der mit stachel konsequenter?

Nein, natürlich nicht. Mein Rotti hat auch nicht an der Leine gezogen, sondern
bei Sichtung einer Geländemaschine aus dem Stand durchgestartet ohne Rücksicht
auf das andere Ende der Leine. Mir war das zu gefährlich und daher habe ich
die Stachelhalsung verwendet, es gab von meiner Seite keinen Leinenruck, er
hat halt angezogen wegen dem Motorrad und ich hab festgehalten.

Übrigens hatte ich nicht den Eindruck, daß ihm die Stachelhalsung in
irgendeiner Weise besonders beeindruckt, er hat angerissen wie irre und ich
hab es halt geschafft, ihn mit zwei Händen zurückzuhalten. Es ging
hauptsächlich um Kraft, mit Leine zerren oder Fuß beibringen hatte das gar
nichts zu tun.

Viele Grüße

Sabine

Sabine Schulz

unread,
Feb 16, 2001, 9:12:28 PM2/16/01
to
Hallo Martin,

"martin pietralla" <m...@yorkie.ch> schrieb im Newsbeitrag

news:3a8dbccb$1...@netnews.web.de...

> du meinst


>
> >Nur *ein* potenter Kater zeugt wesentlich mehr junge
> >Katzen als eine unkastrierte Kaetzin auf die Welt bringen kann.
> >
> >Da muss ich Dir also aufs heftigste widersprechen ;-)
>
> Das kannst du natürlich tun, unterliegst dabei aber einem irrtum.

Ich nehme an, Du beziehst Dich auf Martina.

> Wenn alle kätzinnen kastriert wären, kann der kater ruhig herumsuchen. Es
> ist die nettoreproduktionsrate der weiblichen exemplare (wieviel weibchen
> haben wieviele weibchen als nachkommen), die die vermehrung bestimmt.
> 1000 kater und eine katze stehen vor dem aussterben, 1000 katzen und
> ein kater haben echte chancen..

Meine Meinung.

Viele Grüße

Sabine

Martina Schwencke

unread,
Feb 17, 2001, 2:17:18 AM2/17/01
to
Hallo Martin,

>>. Nur *ein* potenter Kater zeugt wesentlich mehr junge
>>Katzen als eine unkastrierte Kaetzin auf die Welt bringen kann.
>>
>>Da muss ich Dir also aufs heftigste widersprechen ;-)

Obige Zeilen stammen von mir, nicht von Sabine. Mein Einspruch bezog
sich auf ihre Einstellung, Kater nicht kastrieren zu muessen. Denn ...

>Das kannst du natürlich tun, unterliegst dabei aber einem irrtum. Wenn alle
>kätzinnen kastriert wären, kann der kater ruhig herumsuchen. Es ist die
>nettoreproduktionsrate der weiblichen exemplare (wieviel weibchen haben wieviele
>weibchen als nachkommen), die die vermehrung bestimmt. 1000 kater und eine katze
>stehen vor dem aussterben, 1000 katzen und ein kater haben echte chancen..

... in der Theorie und auf dem Blatt Papier mag das ja stimmen.
Bloss sind eben leider nicht alle Kaetzinnen kastriert. Und als
Katerhalter habe ich eine gewisse Verantwortung, der ich nicht
nachkomme, wenn ich ihn unkastriert auf alle unkastrierten Kaetzinnen
der Nachbarschaft loslasse.

Ich hatte die Diskussion nach drtk verlagert, da hier OT. Dort kannst
Du meine Argumente gerne nachlesen :-)

Liebe Gruesse,


Martina + Ginny + Mischa

Followup-To erneut gesetzt

Maico Schulz

unread,
Feb 17, 2001, 4:29:09 AM2/17/01
to
Harald Kisling <harald....@bigfoot.com> schreibselte

Hallo Harald,

>wenn man den richtigen Hund hat und ein richtiges Händchen dazu, ist
>doch alles OK. Es gibt aber solche und solche Hunde.
>
Leider, leider... ich finde, das mit dem Individualismus unter den
Tieren nimmt langsam überhand. Uns unterscheiden gerademal 300 Gene von
einer Maus.

Mir ist schon klar, das es gute Mensch Hunde Beziehungen gibt, und
leider ist mir auch klar, das es schlechte (oder problematische) Mensch
Hund Beziehungen gibt.

>Nachdem ich nachgefragt habe, wie alt denn der Hund sei, meinte sie,
>dass er 6 Jahre (weiss ich nicht mehr genau) sei. Ich habe ihr darauf
>hin geraten, den Hund abzugeben.

Dagegen spricht ja auch nichts. Mein Vater hatte (ich erinnere mich 'n
bisschen daran) eine Dobermannhündin namens Tanja aus dem Tierheim
geholt. Ich war damals 5 Jahre alt. Obwohl meine Mutter ausgesprochen
hundeerfahren ist (wie alle in meiner Familie) wurde das ganze eine
Katastrophe. Tanja war völlig auf meinen Vater fixiert und terrorisierte
den Rest der Familie just in jenem Moment, wo mein Vater nicht im Haus
war.
Das Resultat war, das er den Hund wieder ins TH brachte - was ihm
schwerfiel, weil er das Tier liebte, und einen (harmloseren) Foxterrier
namens (geistreich) Foxi mitbrachte. Foxi war nicht aggressiv, aber
ansonsten auch ziemlich neben der Kappe. Aber andere Geschichte.

Gleiches Spielchen hier im Dorf: Eine engagierte Frau (die Besitzerin
von Leonids Lieblingsbobby) hat sich bereit erklärt, noch einen
Pflegehund aufzunehmen. Der erste war ein Saluki(mix), der - nach ihren
Erzählungen - sich genauso wie unsre Dobermanndame benommen hat. Der
Hund war nach einigen Tagen und Bissen eben wieder im Tierheim.

Damit habe ich kein Problem. Es ist schade, wenn es sich einige Hunde so
schwer machen - zumal sie im Grunde durch ihre Vorgeschichte nix dafür
können (mehr oder minder).
Aber ich akzeptiere durchaus, das die Belastbarkeit der Familie Grenzen
hat.
Was aber keineswegs Gewalt gegen das Tier rechtfertigt. Allerdings sehe
ich es hier nicht als Gewalt an, einen Schnauzengriff oder gar ein sich
über den Hund werfen anzuwenden. (Letzteres in Relation Menschengewicht
- Hundegewicht. Ein Yorki ist da etwas sensibler wie ein Bernhardiner)

>Per Zufall (oder mit Absicht??) war da mal an einer mail an mich ein
>nicht gelöschter Anhang. Da konnte ich sehr schön nachlesen, dass hier
>über mich und andere hergezogen wird, so nach dem Motto: " passen Sie
>auf, der Herr sowieso hat keine Ahnung, oder : die andere gibt immer
>solche brutalen Ratschläge. usw" War echt interessant.

Hmm? Sowas würde ich nicht zitieren. Entweder ich bringe den Mut auf und
sage hier öffentlich: "Maico Schulz ist ein Tierquäler, er füttert seine
Hunde nicht gut genug", aber ich fände es eigenartig, wenn du Emails von
Aisha hier veröffentlichst mit dem Inhalt "Mein Boss ist ein Tierquäler,
er füttert mich nicht gut genug."
Jeder von uns spricht sicherlich unterschiedlich in der Öffentlichkeit
und unter engeren Freunden. Auch hier kann ich kaum Differenzen zur NG
erkennen.

>Wenn ich solche Hilferufe lese und dann die Tips dazu von manchen
>hier, geht mir das Messer in der Tasche auf.

Du trägst ein Messer in der Tasche, das aufgeht? Ei, das ist nicht gut..
;-)

>Auch wenn es manche nicht wahrhaben wollen, es gibt Hunde, die
>reagieren nicht mal mehr auf Härte. Da ist alles schon gelaufen. Die
>muss man eigentlich einschläfern. Wer dass nicht einsieht, handelt
>verantwortungslos.

Mag sein. Dann muß aber im gleichen Atemzug auch endlich eine Bestrafung
derer gefordert werden, die für die Versaubeutelung des Hundes
verantwortlich sind. Nur dann kann ich wirklich damit "zufrieden" sein.
Und vielleicht würde sich dann auch einmal die arrogante Einstellung
gegenüber Tieren ändern: Wenn man Verantwortung tragen muss und diese
nicht einfach am TH abgeben kann.

Paul Cech

unread,
Feb 17, 2001, 5:48:19 AM2/17/01
to

Sabine Schulz wrote:
>
>
>
> Umso stärker der Hund an der Leine zieht, umso mehr zieht sich das
> Würgehalsband zu. Ich sehe öfters Hunde, die halb erdrosselt an der Leine
> hängen und dabei keuchen und würgen.
>

Servus Sabine,

ich versteh schon, was Du meinst. Für mich ist das eine normale Kette.
An die _kann_ man an den einem Ring am Ende die Leine anhängen - und
dann keucht und "flucht" der Hund, weil das Halsband auf zug ist. Klar.

Sinn hat es allerdings nur, wenn man - wie ich schon schrieb - die leine
an das eine lange Glied , das auf der entgegengesetzten Seute liegt,
einhängt. oder eben in irgendein Glied.

Leinen auf zug zu haben ist in Ö laut PO verboten und wird z.B. bei
RH-Prüfungen auch streng überprüft (macht aber eh niemand, dass er so
den Hund quält - unabhängig davon, dass seit heuer die Leinenführigkeit
nicht mehr in der PO steht).

herzliche Gruesse
Paul

Volker Greulich

unread,
Feb 17, 2001, 7:23:52 AM2/17/01
to
Hans-Juergen Lukaschik <h.j.lu...@brondholz.de> wrote:

> Daran sind die Tierheime nicht ganz unschuldig. In vielen Fällen
> werden die Hunde von Leuten, teilweise sogar Kindern und
> Heranwachsenden, ausgeführt, die eigentlich selbst gern einen
> Hund hätten, denen aber jede Erfahrung mit dem Umgang fehlt.
> Die sollte man vielleicht regelmäßig zu einem Verein schicken,
> bei dem ausgebildet wird.

Da hast Du recht.Statt das knappe Geld für diese unsinnigen Kastrationen
auszugeben,wäre es wesentlich gewinnbringender in die Ausbildung dieser
Viechleins zu investieren-ja auch das kostet Geld,wäre aber ein echter
Gewinn und würde die Rate der zurückgegebeben Tiere entscheidend
reduzeren.
Aber die Tierschnützer sind ein derart phantasieloser, fanatisierter
Haufen,dass man nur noch den Kopf schütteln kann-Eines ist sicher,sie
sind keine Tierschützer.

MFG
Volker Greulich
--
Protestiert gegen das sinnlose 100 %ige Kastrationsgebot für Hunde in
einigen deutschen Tierheimen.-Tierheimkunden sind keine unmündigen
Trottel.Hunde haben ein Anrecht auf körperliche Unversehrtheit-auch
wenn sie durch Tierheime oder den WDR vermittelt werden.

Hadschi Bankhofer

unread,
Feb 17, 2001, 7:26:25 AM2/17/01
to

Es handelte sich dabei um einen Rottweilerrüden.

>Nachdem ich nachgefragt habe, wie alt denn der Hund sei, meinte sie,
>dass er 6 Jahre (weiss ich nicht mehr genau) sei. Ich habe ihr darauf
>hin geraten, den Hund abzugeben. (...)So habe ich ua.
>erfahren, dass sie zwei kleine Kinder hat, um die sie sich sorgen
>machen würde.

Fehler! Mit einem geeigneten hundetrainer hätte die Frau lernen können
(meist muß der Hudneführer erzogen werden, kaum der Hund), mit dem Hund so
zu konversieren, daß der Hund sie versteht. Rottweiler sind im Allgemeinen
die wundervollsten Hunde der Welt (warum habe ich einen Schäfer - gute
Frage!), und im besonderen ganz hervorragende Familienhunde!

Einen 6-jährigen Hund noch an neue Strukturen zu gewöhnen fällt einen guten
Hudnetrainer gar nicht schwer, und auch das Frauerl hätte man sicher noch
"hingekriegt": Wenige Wochen später wäre der rottweiler ein wertvolles
gehorsames und liebevolles Mitglied der familie gewesen, hätte Frau und Kind
bravourös beschützt!

By the way: Ich LIEBE Rottweiler


Hadschi Bankhofer

unread,
Feb 17, 2001, 7:30:27 AM2/17/01
to
ich würde mir zwar keinen dobermann nehmen (das hat aber nix mit
"gefährlich" zu tun, sondern eher mit "passt nicht zu mir"), halte
dobermänner für extrem sensible, aber ein wenig unruhige hunde.
der ebenso "listige" (=auf der liste sstehende) rottweiler ist zum beispiel
einer der besten, liebevollsten, gemütlichsten, okay stursten aber auch
faulsten hudne der welt...wie gesagt...ich mag rottis SEHR! *g*


Maico Schulz

unread,
Feb 17, 2001, 8:55:26 AM2/17/01
to
"Hadschi Bankhofer" <had...@hadschi.at> schreibselte

Ich weiß jetzt irgendwie nicht so recht, auf was du dich in diesem
Posting beziehst (kleiner Tip am Rande, auch für andere Newbies:
http://learn.to/quote - denn derzeit ist einiges schlichtweg unlesbar
vor lauter TOFU und anderen Schnitzern)

Ich geh mal davon aus, das du dich auf meine Schilderung zu dem Fall mit
"Tanja", der Doberdame beziehst. (Antwort auf Haralds Posting)

(Sollte das nicht der Fall sein, s o f o r t mit dem Lesen dieses
Postings aufhören!)

Ich habe nix gegen Dobis, Rottis... Tanja hätte auch ein
Hinterpfälzischer Gnompinscher sein können - der Charakter dieses Hundes
war einfach; wie man so schön platt hier sagt, falsch.
Ich habe mich mit meinen 5 Jahren nicht damit beschäftigt, was nun alles
in der Geschichte des Tieres in die Hose gegangen ist -sondern ich hatte
schlicht und ergreifend Angst. (Andere Leute bekommen heuer dadurch
gleich eine Psychose, die sie das ganze Leben belastet.)
Es war die einzig wirklich richtige Entscheidung, Tanja abzugeben. Ich
weiß nicht, ob dieses Tier einen Menschen gefunden hatte, der besser
situiert war und etwas hat richten können oder ob sie nach langer Zeit
im Tierheim starb.
Natürlich - 's waren die glorreichen Siebziger - war es vielleicht Mode,
das damals gerade Dobis als "Wachhunde", die mit kupierten Ohren und
Schwanz ja so gefährlich aussehen, "erzogen" wurden. Schließlich muß ich
dir ja nicht erzählen, das der violett gestreifte Hinterpfälzische
Gnompinscher keine Angst, sondern Lachkrämpfe einflößt und daher als
Wachhund nix taugt.

Freilich spricht jeden hier eine andere Art von Hund an. Das ist doch
auch jedem sein gutes Recht. Wäre doch schade, wenn es anders wäre,
oder? Mich schaudert es - z.B. - nur an dem Gedanken, einen Bobtail mein
Eigen zu nennen. Würde ich niemals warm werden mit.
Aber stell einfach mal einen Grönlandhund vor meine Haustür, klingel und
stell dich hinter die Tanne und schau dir das Spektakel an, wenn ich aus
der Haustür rauskomme, den Hund sehe und ihn sofort (mit vor
Glückseligkeit sabberndem Munde) abknuddel und mit ins Haus nehme...

Sabine Schulz

unread,
Feb 17, 2001, 10:54:02 AM2/17/01
to
Hallo Hans-Jürgen,

"Hans-Juergen Lukaschik" <h.j.lu...@brondholz.de> schrieb im Newsbeitrag
news:kcds8tsg9jaaqliob...@4ax.com...
>
> Am Sat, 17 Feb 2001 03:12:21 +0100, schrieb "Sabine Schulz"
> <sab...@sanflorimal.de>:


>
> >Übrigens hatte ich nicht den Eindruck, daß ihm die Stachelhalsung in
> >irgendeiner Weise besonders beeindruckt
>

> Dann saß sie wahrscheinlich zu locker.

Deswegen hat er dann Stachel dann auch verloren ;-).

Wenn kein Zug ausgeübt wird, sollte der Hund das Halsband IMHO gar nicht
spüren. Übrigens hatte die von mir verwendete Koralle einen Stopp und war so
eingestellt, daß sie sich nicht besonders stark zuzog, selbst wenn der Rotti
extrem anriß.

Viele Grüße

Sabine

Sabine Schulz

unread,
Feb 17, 2001, 10:54:33 AM2/17/01
to
Hallo Hans-Jürgen,

"Hans-Juergen Lukaschik" <h.j.lu...@brondholz.de> schrieb im Newsbeitrag

news:dccs8tkjmmh5h62oh...@4ax.com...
>
> Am Fri, 16 Feb 2001 20:35:30 +0100, schrieb "Sabine Schulz"
> <sab...@sanflorimal.de>:
>


> >Im hiesigen TH werden fast ausschließlich Würgehalsbänder verwendet, Du
> >kannst Dir sicher vorstellen, daß die Hunde, die wenige Stunden in der
> >Woche mal an der Leine rausdürfen, voller Power sind und sich mächtig
> >in´s Zeug legen.
>

> Daran sind die Tierheime nicht ganz unschuldig.

Natürlich sind die Tierheime schuld, begründet werden die Würger damit, daß
der Hund sich ansonsten aus dem Halsband rausziehen könnte.

> In vielen Fällen
> werden die Hunde von Leuten, teilweise sogar Kindern und
> Heranwachsenden, ausgeführt, die eigentlich selbst gern einen
> Hund hätten, denen aber jede Erfahrung mit dem Umgang fehlt.

Das stimmt, nur hat das mit dem verwendeten Halsband wenig zu tun. Als ich
noch Gassi mit TH-Hunden ging, habe ich nach Verlassen des TH-Geländes die
Leine in beide Ringe eingehängt, so daß der Hund nicht mehr gewürgt wurde.
Hätte das der Pfleger gesehen, dann hätte ich nie mehr einen Hund zum
Ausführen bekommen.

Viele Grüße

Sabine

Katrin Thürnau

unread,
Feb 16, 2001, 2:12:14 PM2/16/01
to

Hallo Sabine,

"Sabine Schulz" <sab...@sanflorimal.de> schrieb im Newsbeitrag
news:96jkc4$lp6dl$2...@ID-48243.news.dfncis.de...


| Hallo Simone,
|
| "Simone Corbach" <Mone.C...@telebel.de> schrieb im Newsbeitrag
| news:96j0k2$k4spg$2...@ID-32034.news.dfncis.de...
|
| Hadschi schrieb:
|
| > > "Lass ihn ja nie kastrieren!". Er hat sich brav dran gehalten und
| > > hat nun extrem viel Freude mit "Möbius", weil der auch so
| > > unglaublich anhänglich geworden ist.
| >
| > Und sich womöglich fleißig vermehrt.......
|
| Für die "Vermehrung" sind immer noch die weiblichen Tiere zuständig, oder?

Meines Wissens gehören auch bei Katzen immer noch Männlein und Weiblein
dazu! Falls Du meinst nur die Katze geht auf die Suche nach einem Freier,
kann ich Dir versichern, dass auch die Kater stets auf der Suche nach einer
"gutriechenden" Katze sind und sich dann auch auf den Weg machen.

|
| Eine rollige Katze wird IMMER einen Kater finden, denn alle Kater dieser
Welt
| wird man niemals kastrieren lassen können.

Auch einer rolligen Katze könnte die Partnerwahl etwas schwerer gemacht
werden, wenn die meisten Kater, die bei Menschen leben, kastriert werden.
Verantwortungsvolle Katzenbesitzer, die ihre Katze lieben, kastrieren auch
die weiblichen Katzen. Denn alle Tierheime sind voll mit Katzen! In
ländlichen Gegenden, wo die Tiere ach so artgerecht auf dem Hofgehalten
werden, ist auch immer noch üblich kleine Kätzchen zu ertränken oder ihnen
einfach eine Schaufel vor den Kopf zu hauen. Die Hofkatzen werden nie
geimpft und bekommen nie eine Wurmkur.


|
| Übrigens ist es bei freilebenden Katzen, die betreut werden, durchaus
normal,
| ausschließlich die weiblichen Katzen zu fangen und zu kastrieren, die
Kater
| werden (nicht nur aus Kostengründen) verschont.
|
| Viele Grüße
|
| Sabine

Tut mir leid, aber das halte ich für ein Gerücht. Das "Freileben" bei
Fütterung ist im übrigen nicht die gesundeste Haltung für Katzen. Sie
sterben überdurchschnittlich oft an Verkehrsunfällen und
Infektionskrankheiten, da sie keineswegs so "Halbwildtiere" sind, wie man
ihnen unterstellt. Man riecht es beim unkastrierten Kater allerdings auch
immer ziemlich durchdringend , er markiert sein Revier bzw. Wohnung :), so
dass man mit den meisten nicht so angenehm zusammen lebt!

Grüße

Katrin, Pucki, Enzio
http://members.aol.com/katrinhome


Sabine Schulz

unread,
Feb 17, 2001, 1:08:21 PM2/17/01
to
Hallo Katrin,

"Katrin Thürnau" <kthu...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:rcyj6.7585$0o5.2...@news.tli.de...


>
> "Sabine Schulz" <sab...@sanflorimal.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:96jkc4$lp6dl$2...@ID-48243.news.dfncis.de...

> | Für die "Vermehrung" sind immer noch die weiblichen Tiere zuständig, oder?


>
> Meines Wissens gehören auch bei Katzen immer noch Männlein und Weiblein
> dazu! Falls Du meinst nur die Katze geht auf die Suche nach einem Freier,
> kann ich Dir versichern, dass auch die Kater stets auf der Suche nach einer
> "gutriechenden" Katze sind und sich dann auch auf den Weg machen.

Da bin ich Deiner Meinung.

> Auch einer rolligen Katze könnte die Partnerwahl etwas schwerer gemacht
> werden, wenn die meisten Kater, die bei Menschen leben, kastriert werden.

Erschwert wird das möglicherweise schon, bloß nicht unmöglich gemacht und
allein darum geht es doch.

> Verantwortungsvolle Katzenbesitzer, die ihre Katze lieben, kastrieren auch
> die weiblichen Katzen.

Ich denke, jeder verantwortungsvolle Katzenbesitzer kastriert sein weibliches
Tier.

>>Übrigens ist es bei freilebenden Katzen, die betreut werden, durchaus
>>normal, ausschließlich die weiblichen Katzen zu fangen und zu kastrieren,
>>die Kater werden (nicht nur aus Kostengründen) verschont.

> Tut mir leid, aber das halte ich für ein Gerücht. Das "Freileben" bei


> Fütterung ist im übrigen nicht die gesundeste Haltung für Katzen.

Sorry, mit "freilebenden" Katzen meinte ich über Generationen verwilderte
Katzen, die keinen Bezug zu Menschen haben.

> Sie sterben überdurchschnittlich oft an Verkehrsunfällen und
> Infektionskrankheiten, da sie keineswegs so "Halbwildtiere" sind, wie man
> ihnen unterstellt.

Eine Bekannte von mir hat solche verwilderte Katzen in die Wohnung
aufgenommen, sie lassen sich auch nach acht Jahren nicht anfassen. Mit
Unterstellung hat das also nicht zu tun, es sind Erfahrungswerte.

> Man riecht es beim unkastrierten Kater allerdings auch
> immer ziemlich durchdringend , er markiert sein Revier bzw. Wohnung :), so
> dass man mit den meisten nicht so angenehm zusammen lebt!

Verallgemeinerungen lehne ich ab, Kater sind Individuen, es gibt sicher
welche, die streng riechen oder markieren, es gibt aber auch genügend andere.

Viele Grüße

Sabine

f´up drtk
Thread angepaßt


S.Thölen

unread,
Feb 17, 2001, 2:07:20 PM2/17/01
to

Hans-Juergen Lukaschik schrieb:
> schrieb "Sabine Schulz"

> >Im hiesigen TH werden fast ausschließlich Würgehalsbänder verwendet,

Hallo,

in dem Tierheim in dem ich mich hin und wieder rumtreibe, kann ich es
eigentlich nicht bestätigen.
"unser" Rotti, den wir uns eigentlich immer schnappen wenn wir dort
sind, trägt einen Würger.
Eigentlich brauch er ihn nicht, ist wohl nix anderes da. Nach
anfänglichem ziehen "endlich raus", kann er sogar ganz manierlich sein,
lässt sich prima ablenken ect. Meiner Meinung nach brauch er es nicht
aber es "quält" ihn auch nicht.

Labrador/Jagdhund Mix, zieht schrecklich, lässt sich absolut nicht
beinflussen, er bekommt ein Brustgeschirr.

Der Rest hatt so ziemlich ganz normale Halsbänder.

Was mich nur stört, sind oft die ziemlich "ausgeleierten" und spierigen
Lederleinen, bei einem Kraftpaket aber die halten wohl.

> Daran sind die Tierheime nicht ganz unschuldig. In vielen Fällen


> werden die Hunde von Leuten, teilweise sogar Kindern und
> Heranwachsenden, ausgeführt, die eigentlich selbst gern einen
> Hund hätten, denen aber jede Erfahrung mit dem Umgang fehlt.

Ja, das stimmt. Ich denke aber schon das darauf geachtet wird wer
welchen Hund bekommt. Oft sind es sogar immer die gleichen Leute die mit
bestimmten Hunden rausgehen. So kann ich es zumindest bei uns
beobachten. Ebenso sind einige Hunde auch völlig tabu für die Mehrheit
der Leute. Ich denke aber es ist oft besser die Hunde einfach "walten"
zu lassen, als das ix verschiedene versuchen ihre Methoden an den Tieren
anzuwenden, sofern ein Hund immer von verschiedenen Menschen ausgeführt
wird.

> Die sollte man vielleicht regelmäßig zu einem Verein schicken,
> bei dem ausgebildet wird.

So was ähnliches gibt es ja auch schon, finde ich auch toll. Mir fällt
nur nicht mehr ein welcher Tierschutzverein das war. Die hatten ne
angekoppelte Hundeschule, wo die Gassigeher mit den Hunden eine Art
Grundkurs machen können. Der Zweck ist aber der, das die Hunde eine
Grundausbildung bekommen, nicht die Menschen :-)Das war so glaube ich
auch völlig Kostenlos.

In dem Heim wo wir manchmal sind, ist direkt neben an ein Hundeplatz. Ob
die sich arrangieren weiß ich nicht, glaube aber nicht. Entspricht dem
typischen Klischee, meist sah man dsh und rotti, entweder auf dem Platz
oder davor im Auto/Anhänger. Ich würd da nicht hingehen :-) Seltsamer
Weise hatte auch "unser" Rotti ganz am Anfang einige Grunkommandos prima
beherscht. z.B. Fuß und setzte sich fast automatisch an der Straße hin.
Dort war er wohl grad mal etwas über ein Jahr alt.

Nunja, an sich ist es eine prima Idee aber die Durchführung ist wohl
schwer. Wird wohl im Endeffekt auch zu teuer wenn sich kein
Ausbilder/Verein mal für ne Stunde oder 2 in der Woche kostenlos zur
Verfügung stellt.

gruß Sandra

Bernd Sommer

unread,
Feb 17, 2001, 7:41:08 PM2/17/01
to
Hi,
meiner sieht auch aus wie ein Schäfer, is aber keiner !!
Und mit beißen hats Sies allemal nicht, begüsst sogar Einbrecher :-(
aber dafür umso mehr mit Vorurteilen
**** OH Pass auf, ein Schäferhund, die beißen****
Ziemicher Schwachsinn oder ???
B.

"Gerald" <ca...@a-topmail.at> schrieb im Newsbeitrag
news:3a8c1736$0$20...@SSP1NO25.highway.telekom.at...
>
> "Hadschi Bankhofer" <had...@hadschi.at> schrieb
> > feststellen, daß in der Liste mind. 80% der "Täter" Schäferhunde waren.
> >Wie lässt sich Eurer Meinung nach die hohe
> > Schäferhund-Quote mit dieser Besitzer-Theorie vereinen?
>
> Naja, Schäferhunde und Schäfermixe sind eben eine der
> (wenn nicht überhaupt die) häufigsten Rassen- da ist klar,
> daß sie überproportional aufscheinen. Nicht zu vergessen ist
> auch der "Kommissar Rex Effekt", der etliche Leute aus
> den falschen Gründen zu dieser Rasse greifen ließen...
>
> MfG
>
> Gerald
>
>


Uschi Seipel

unread,
Feb 18, 2001, 3:23:23 AM2/18/01
to
Hallo Hadschi

Hadschi Bankhofer <had...@hadschi.at> schrieb in im Newsbeitrag:
3a8e7197$0$23...@SSP1NO25.highway.telekom.at...

> Fehler! Mit einem geeigneten hundetrainer hätte die Frau lernen können
> (meist muß der Hudneführer erzogen werden, kaum der Hund), mit dem Hund so
> zu konversieren, daß der Hund sie versteht. Rottweiler sind im Allgemeinen
> die wundervollsten Hunde der Welt (warum habe ich einen Schäfer - gute
> Frage!), und im besonderen ganz hervorragende Familienhunde!

Ich hab nix gegen Rottis, aber so pauschal kann man nun mal nicht urteilen.

> Einen 6-jährigen Hund noch an neue Strukturen zu gewöhnen fällt einen
guten
> Hudnetrainer gar nicht schwer, und auch das Frauerl hätte man sicher noch
> "hingekriegt": Wenige Wochen später wäre der rottweiler ein wertvolles
> gehorsames und liebevolles Mitglied der familie gewesen, hätte Frau und
Kind
> bravourös beschützt!

Wenn ich Kinder zu Hause habe, so steht deren Wohl immer noch VOR dem Wohl
des Hundes. Wenn einer meiner Hunde jemals meine Kinder ernstlich bedrohen
würde, würde ich mich ob wohl oder übel von dem Tier trennen. Denn die
Verantwortung, wenn mal was passiert, möchte ich nicht tragen.
Nicht dass du mich jetzt falsch verstehst, meine Hündin ist nicht unbedingt
ein "angenehmer" Zeitgenosse, aber sie akzeptiert ihren Stand. Würde sie nun
jedoch meine Kinder attackieren oder bedrohen, so würde ich sehr wohl über
eine Abgabe (in Ihrem Fall wohl eher Einschläferung) nachdenken und im
schlimmsten Fall, bevor etwas böses passiert, dieses auch durchziehen.
Nicht alle Hunde lassen sich leicht und problemlos umerziehen, und wenn
Kinder auch noch da sind, sollten bei aller Liebe zum Hund die Prioritäten
doch ein wenig anders gesetzt werden. Gut, wenn ich keine Kinder habe, OK,
ist mein Risiko, wenn ich aber Kinder habe, so sollte ich das Risiko doch
halbwegs in Grenzen halten können.....

Liebe Grüsse
Uschi


Thorsten Guenther

unread,
Feb 18, 2001, 2:38:46 AM2/18/01
to
In <96j0k2$k4spg$2...@ID-32034.news.dfncis.de> "Simone Corbach" wrote:
>Na ,wunderbar. Wien und Umgebung werden nie die Katzen ausgehen, du sorgst
>schon für stetigen
>hschub:-(

"Der Eifer, mit dem wir unsere Haustiere kastrieren lassen, ist bedenk-
lich. So ziemlich achtzig Prozent der Kater sind kastriert, von den
Katzen sind achtundsechzig Prozent sterilisiert. Die entsprechenden
Zahlen bei Rüden und Hündinnen liegen bei einundzwanzig und vierund-
zwanzig Prozent. Diese Zahlen sind um so beeindruckender, wenn man
bedenkt, daß eine derartige Behandlung rund hundert Mark kostet und
daß das Ziel, nämlich die Anzahl von Hunden und Katzen einzuschränken,
damit nicht erreicht wird. Mit einem Virtel unbehandelter Katzen und
drei Vierteln fruchtbarer Hunde wächst die Population beider Arten
ebenso stark an, wie es ohne Kastration und Sterilisation der Fall
wäre, weil es immer noch genügend unversehrte Tiere gibt, um den
vorhandenen Lebensraum zu bevölkern. [...] Die Kastration von Tieren
befriedigt die psychischen Bedürfnisse von Menschen. Einerseits bannt
man durch die Kastration die Angst, die tierische Sexualität dem
Menschen einjagt, andererseits befriedigt sie seine Herrschsucht."
- Midas Dekkers, Biologe (NL)

Thorsten

Sabine Schulz

unread,
Feb 18, 2001, 10:27:57 AM2/18/01
to
Hallo Thorsten,

"Thorsten Guenther" <guen...@cabal.shnet.org> schrieb im Newsbeitrag
news:BBSJD...@cabal.shnet.org...


>
> "Der Eifer, mit dem wir unsere Haustiere kastrieren lassen, ist bedenk-
> lich. So ziemlich achtzig Prozent der Kater sind kastriert, von den
> Katzen sind achtundsechzig Prozent sterilisiert. Die entsprechenden
> Zahlen bei Rüden und Hündinnen liegen bei einundzwanzig und vierund-
> zwanzig Prozent. Diese Zahlen sind um so beeindruckender, wenn man
> bedenkt, daß eine derartige Behandlung rund hundert Mark kostet und
> daß das Ziel, nämlich die Anzahl von Hunden und Katzen einzuschränken,
> damit nicht erreicht wird. Mit einem Virtel unbehandelter Katzen und
> drei Vierteln fruchtbarer Hunde wächst die Population beider Arten
> ebenso stark an, wie es ohne Kastration und Sterilisation der Fall
> wäre, weil es immer noch genügend unversehrte Tiere gibt, um den
> vorhandenen Lebensraum zu bevölkern. [...] Die Kastration von Tieren
> befriedigt die psychischen Bedürfnisse von Menschen. Einerseits bannt
> man durch die Kastration die Angst, die tierische Sexualität dem
> Menschen einjagt, andererseits befriedigt sie seine Herrschsucht."
> - Midas Dekkers, Biologe (NL)

Was meine Meinung unterstützt, daß es unerheblich ist, wieviele Kater
kastriert werden, weil dadurch die Vermehrung in keinster Weise beeinflußt
wird.

Otto Schramek

unread,
Feb 18, 2001, 1:07:37 PM2/18/01
to
Am Fre, 16 Feb 2001 hat Hadschi Bankhofer geschrieben:
[...]
>Wenn ich es richtig verstanden habe, kann man Konsequenz und Autorität ganz
>gut von Härte trennen.

Natürlich kann man das - allerdings schätzt das jeder anders ein ... ;-)

[...]
>Nix gegen die NG, ich hole mir hier auch gerne den einen oder anderen Tipp.
[...]

Die NG kann nur Anregungen geben. Oftmals werden Situationen bestimmt ganz gut
eingeschätzt - wer aber Hund und Halter persönlich kennt, ist klar im Vorteil...

Gruss Otto & Sina
--
;-) :-) :) ( Bei Bedarf kopieren und oben einfügen ... )
Familie Schramek: http://home.wtal.de/schramek
"drth" in Wuppertal: http://home.wtal.de/schramek/drth.htm

Otto Schramek

unread,
Feb 18, 2001, 1:22:37 PM2/18/01
to
Am Fre, 16 Feb 2001 hat Hadschi Bankhofer geschrieben:
[...]
>Kannste haben! Bin und war schon immer ein militanter Kastrations-Feind, vor
>allem bei Hunden. kastration ist wohl eindeutig wesensverändernd!
[...]

Willkommen im Club ... :)

Hadschi Bankhofer

unread,
Feb 18, 2001, 3:59:56 PM2/18/01
to

Harald Kisling wrote >...
>und dafür hättest du die Verantwortung übernommen, stimmts?

Aber nein! Lies doch bitte aufmerksam. Ich schreibe von einem GEEIGNETEN
HUNDETRAINER, nicht von einem goscherten blutigen anfänger wie mir :-))))

>Das sind übrigens solche Beiträge, die ich gemeint habe.
War wie gesagt ein Missverständnis! MIR traue ich derzeit nicht mal zu,
einen hysterisch gewordenen rauhaardackel zu zähmen...aber das kommt schon
noch! *g*


Trixi

unread,
Feb 19, 2001, 3:56:17 PM2/19/01
to
On Fri, 16 Feb 2001 10:30:06 GMT, mus...@polarlicht.org (Maico Schulz)
wrote:

Hallo

>Ich habe in dieser NG auch einstecken müssen. Glücklicherweise neige ich
>nicht zu nachtragendem oder schmollenden Verhalten.
>Zudem glaube ich, das derartige Gemüter es nicht nur in dieser NG
>ziemlich schwierig haben.
>
>>Die haben zu jedem Thema ihre Meinung und werden von Speichelleckern
>>unterszützt. Die tun so, als ob sie in ihrer Stammkneipe wären.

Das gibts in allen NGs, in denen ich so mitlese und schreibe.

>Nirgendwo ist festgeschrieben: "Die NG de.rec.tiere.hunde ist einzig und
>allein dazu erschaffen, Probleme von Hundehaltern mit allem Ernst und
>aller Energie im einzigen Wohlwollen des Hundes zu lösen. Ansonsten
>herrsche in dieser NG eisiges Schweigen."

Vor allem das "eisig" dürfte dir doch liegen, oder :)

>>Leute, besinnt euch mal wieder, hier gibt es Hundehalter mit
>>Problemen. Die fragen euch um Rat.

Japp und sollen auch welchen haben, so man Vorschläge zu bieten hat.

>Anders sieht es aus, wenn jemand mit der Idee auftaucht, einen Husky
>ohne Leine laufen lassen zu wollen... Da gehe ich recht konträr mit der
>Meinung einiger anderer hier... Aber deswegen verlasse ich nicht
>schmollend die NG.

Ich kenn hier eine Malamute-Dame, die immerhin großteils ohne Leine
läuft, scheints mit wenig Problemen - eine Ausnahme ?

Viele Grüße
Trixi

Maico Schulz

unread,
Feb 19, 2001, 5:17:24 PM2/19/01
to
tr...@bridge.de (Trixi ) schreibselte

Hihø Trixi,

>>>Die haben zu jedem Thema ihre Meinung und werden von Speichelleckern
>>>unterszützt. Die tun so, als ob sie in ihrer Stammkneipe wären.
>
>Das gibts in allen NGs, in denen ich so mitlese und schreibe.

Yep... Stelle ich auch fest...

>>herrsche in dieser NG eisiges Schweigen."
>
>Vor allem das "eisig" dürfte dir doch liegen, oder :)

Nö, ich mag's, wenn hier hitzig diskutiert wird...

>Ich kenn hier eine Malamute-Dame, die immerhin großteils ohne Leine
>läuft, scheints mit wenig Problemen - eine Ausnahme ?

Nö, 'n Malamut. Die sehen zwar wie ein zu großer Husky aus, sind aber
auch vom Verhalten etwas anders.

Traurigerweise gibt es nur wenige Bücher über Malamuts. Was ich ziemlich
schade finde.

Ich könnte mir es ja mal wieder bequem machen und sagen: "Kein Problem,
kann man alles anerziehen, das geht, kein Problem..."
Und darf mir dann im Telephonat mit Leuten der Nothilfe für Polarhunde,
mit befreundeten Mushern usw. anhören, das Familie XYX aus YXZ ihren
Nordischen abgegeben haben, weil der mit den Hühnern vom Nachbarn
gespielt hat, oder weil er im Wald gewütet hat. Oder das 's Hundi vors
Auto gerannt ist...
Nö, Trixi, heute mach ich mirs mal einfach und sage: "Ach was, das kann
man alles durch Erziehung kompensieren, das ist kein Problem, das
geht.."
Was kümmert mich das Morgen... hauptsache, 's Hundi rennt ohne Leine -
was ja meine Kompetenz in Sachen Hundeerziehung dick beweist.

Übrigens, bei Brynolf oben in Lappland, da laufen manche Huskies frei.
Zwei Huskies massakrierten drei Tage vor unsrer Ankunft zwei Rentiere
von Brynolf im "kleinen" Rentiergehege, und sollte ein Sami einen Husky
dabei erwischen, das der bei seinen Rentieren wildert, wird der Sami
sofort schießen. Und die treffen ziemlich gut.


so gleichgültig
Maico
dessen Leonid auch ohne Leine zu seinem Auto findet
+ Aisha, die auch mit Leine heuer wieder 4 Mäuse gelyncht hat.

Otto Schramek

unread,
Feb 19, 2001, 5:17:29 PM2/19/01
to
Am Don, 15 Feb 2001 hat Hadschi Bankhofer geschrieben:
[...]
>Andererseits bin ich wie Wolfgang der Meinung, daß die Besitzer 90% der
>Schuld tragen, nicht die Hunde. Wie lässt sich Eurer Meinung nach die hohe
>Schäferhund-Quote mit dieser Besitzer-Theorie vereinen? Möglicherweise ist
>der "typische" Schäferhund-Besitzer problematischer als die "typischen"
>Besitzer anderer Hunderassen?
[...]

Wenn 1% aller Hunde aber 2% aller DSH auffällig werden, dann ist das zwar eine
Verdoppelung, sagt aber über die restlichen 99 bzw. 98% rein gar nichts aus !
Der DSH gehört zweifellos zu den Hunden, die einen verantwortungsvollen,
kompetenten Halter brauchen - nicht nur zum Wohl des Tieres (das trifft bei
jedem Hund zu) sondern auch zur Sicherheit der Menschen ... "Typsch" für den
DSH-Halter ist an dieser (leider) auffälligen Minderheit nichts !

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