Nun ist es so das unser Hund wirklich oft anschlägt. Wenn jemand vorbeikommt
saust er zum Zaun und bellt die Leute an. Viele erschrecken, weil hinter dem
Zaun Tannen sind und niemand ihn sieht. Wir haben aber auch ein Schild dran
gemacht. Wir achten jedoch darauf, dass er morgens noch nicht so früh raus
kommt und über die Mittagszeit nehmen wir ihn auch rein.Abends spätestens 20
Uhr ist er drin.
Wie können wir ihm jedoch abhalten zu bellen, außer dass wir ihm die
Stimmbänder durchschneiden??
Kann da eine Anzeige kommen? Ich bin echt wütend, da ich schon gesehen hatte
das er mit Nachbarn gesprochen hat, die er wahrscheinlich auch aufhetzen
wollte. Und gerade er-der bis vor kurzem noch an seinem Haus baute und immer
natürlich durch die Mittagspause durchhämmerte!
Wütende Grüße Sonja und der schon wieder im Garten bellende Dahab (jetzt
zeig ichs dem Nachbarn richtig...!)
> Wie können wir ihm jedoch abhalten zu bellen, außer dass wir ihm die
> Stimmbänder durchschneiden??
Kurz anschlagen ist ja was anderes als Dauerbellen, Zweiteres nervt
mich. Meine Molly macht das auch gerne, zusammen mit dem Rüden von
gegenüber bellen sie, daß nicht nur mir die Ohren abfaulen.
Mein Hund kennt den Befehl Ruhe", d. h. aufhören zu bellen. Folgt er
nicht auf's erste Mal diesem Kommando, hole ich ihn in die Wohnung.
Die Halter von gegenüber machen das mit ihrem Hund auch, nix gegen
kurzes Anschlagen, wenn Passanten am Grundstück vorbeigehen, aber damit
muß es dann sein Bewenden haben.
Grüße
Sabine
Das würde ich mir auch gerne von unserem Hund wünschen! Leider steigert er
sich so darein, das es nichts bringt, wenn ich aus dem 2.Stock Aus oder Nein
rufe. Das ignoriert er gekonnt!
Man muß also runterrennen und ihn vom Zaun wegziehen, anmeckern hochgehen
und dann irgendwann wieder runterrennen....
oder es ist schon alles gelaufen, wenn man unten ist, und dann ist es eh zu
spät!
Sonja Körber <So...@wuestenhund.de> tippselte:
>Wie können wir ihm jedoch abhalten zu bellen, außer dass wir ihm die
>Stimmbänder durchschneiden??
Gute Frage.
>Kann da eine Anzeige kommen? Ich bin echt wütend, da ich schon gesehen hatte
>das er mit Nachbarn gesprochen hat, die er wahrscheinlich auch aufhetzen
>wollte. Und gerade er-der bis vor kurzem noch an seinem Haus baute und immer
>natürlich durch die Mittagspause durchhämmerte!
"Ein Hundehalter ist nicht verpflichtet, seine Hunde so zu
halten, daß sie nur zu bestimmten Zeiten, nicht länger als 10
Minuten am Stück und insgesamt nicht mehr als 30 Minuten am Tag
bellen. So entschied das Landgericht Schweinfurt über die Klage
eines Nachbarn wegen der Lärmbelästigung. Damit wich das Gericht
von einer vorangegangenen Entscheidung des Oberlandesgerichts
Köln ab."
Damit wäre auch das gern zitierte Urteil unseres OLG beantwortet
sein:
"In seinem Urteil vom 16.11.1989 (22 U 249/88) untersagte das
Gericht der Tierhalterin, "ihre Hunde in einer Weise zu halten,
dass Hundegebell auf dem Nachbargrundstück länger als insgesamt
30 Minuten täglich, länger als 10 Minuten ununterbrochen und
außerhalb der Zeitspannen von 8 - 13 Uhr und von 15 - 19 Uhr
hörbar ist.""
HTH, Grüsslis,
Stefanie.
--
Harald mit Peter, dem Plaetzchenwolf www.thebabastar.net
Manchmal stellt sich meine Molly auch taub.
> Man muß also runterrennen und ihn vom Zaun wegziehen, anmeckern hochgehen
> und dann irgendwann wieder runterrennen....
> oder es ist schon alles gelaufen, wenn man unten ist, und dann ist es eh zu
> spät!
Ich nehme Molly rein, wenn sie auf "Ruhe" nicht reagiert - dann ist
eben Schluß mit Garten.
Einem Nachbarshund hat ein böser Mensch mal Salzsäure in's Gesicht
geschüttet, vermutlich weil der Hund stundenlang im Garten gebellt
hat und der Halter auf Beschwerden nicht reagierte.
Wer das war, kam nie raus. Ich bin daher lieber vorsichtig und sorge
dafür, daß Molly im Garten nicht allzu viel bellt.
Grüße
Sabine
>Wer das war, kam nie raus. Ich bin daher lieber vorsichtig und sorge
>dafür, daß Molly im Garten nicht allzu viel bellt.
Wenn das jemals bei mir passieren würde, der Täter bräuchte sich keine
Langspielplatte mehr zu kaufen.
Ich hätte ihn recht schnell raus.
Grüsse
Rolf und Hera
Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten
Einsicht an die Entscheidungen der Obrigkeit anzulegen.
Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg
Rolf Hartwig teilte folgendes mit:
> On Sat, 7 Sep 2002 19:12:46 +0200, Sabine 'Sani' Schulz
> <sab...@schulz.tf> wrote:
>
>> Wer das war, kam nie raus. Ich bin daher lieber vorsichtig und sorge
>> dafür, daß Molly im Garten nicht allzu viel bellt.
>
> Wenn das jemals bei mir passieren würde, der Täter bräuchte sich keine
> Langspielplatte mehr zu kaufen.
> Ich hätte ihn recht schnell raus.
Man muß ja beweisen können, daß er es war. Und wenn es keine Zeugen
gibt, dann ist das ziemlich schwierig.
Ich nehme Beschwerden ernst, weil ich ja nie weiß, zu was andere
Menschen alles fähig sind. Das geht dann nämlich zu Lasten der Tiere,
mein wunder Punkt" ist nicht nur der Hund, sondern noch die vier
Katzen (Freigänger), denen jemand was antun könnte.
Grüße
Sabine
Sabine 'Sani' Schulz wrote:
> Man muß ja beweisen können, daß er es war. Und wenn es keine Zeugen
> gibt, dann ist das ziemlich schwierig.
Eben. Das ist oft das Problem. Und bei der heute üblichen Zivilcourage
ist es - selbst wenn jemand was gesehen hat - nicht einfach, Zeugen zu
finden.
> Ich nehme Beschwerden ernst, weil ich ja nie weiß, zu was andere
> Menschen alles fähig sind. Das geht dann nämlich zu Lasten der Tiere,
> mein wunder Punkt" ist nicht nur der Hund, sondern noch die vier
> Katzen (Freigänger), denen jemand was antun könnte.
In diesem Punkt muß ich Dir leider auch recht geben. Vor 10 Jahren
wurden innerhalb von einer Woche zwei meiner Katzen vergiftet. Wir
hatten zwar einen Verdacht, konnten aber nichts beweisen.
Gruß,
Anja
--
Dandy ist zu bewundern unter
http://www.dandy-online.de.vu
Anja Steih teilte folgendes mit:
> Sabine 'Sani' Schulz wrote:
>> Ich nehme Beschwerden ernst, weil ich ja nie weiß, zu was andere
>> Menschen alles fähig sind. Das geht dann nämlich zu Lasten der Tiere,
>> mein wunder Punkt ist nicht nur der Hund, sondern noch die vier
>> Katzen (Freigänger), denen jemand was antun könnte.
>
> In diesem Punkt muß ich Dir leider auch recht geben. Vor 10 Jahren
> wurden innerhalb von einer Woche zwei meiner Katzen vergiftet.
Wie schlimm :-((.
> Wir hatten zwar einen Verdacht, konnten aber nichts beweisen.
Und selbst, wenn man den Typ kriegt, was bekommt der schon für eine
Strafe? Mein totes Tier bringt mir das auch nicht mehr zurück.
Ich versuche daher, mit den Nachbarn im Einvernehmen zu leben,
Beschwerden über meine Hunde gab es nie. Über meine Katzen schon, sie
sonnen sich im Sommer gerne auf Nachbars Gartenstühlen - auf den guten
Polstern - und lassen Haare zurück.
Ich kann da nix machen außer mich entschuldigen und den Tip zu geben,
sie sollen meine Katzen z. B. mit dem Wasserschlauch aus ihrem Garten
vertreiben.
Das tut nicht weh und ist besser, als wenn die Nachbarn einen Haß auf
die Katzen entwickeln und ihnen dann was antun.
Das glaube ich zwar nicht, aber weiß ich es?
Grüße
Sabine