sonst lesen wir hier ja nur aufmerksam mit, aber heute haben wir mal
eine Frage.
Wir haben zwei Chesapeake Bay Retriever Rüden. Der Dominante hat wegen
zu dominaten Verhaltens jetzt die chemische Kastration per Spritze mit
Tarasex erhalten.
Das war vor 5 Tagen und bis heute ist keine veränderung im verhalten
festzustellen.
Kann uns jemand sagen, wie schnell und auch wie lange das Mittel wirkt?
Der Hund wiegt ca. 30 Kilogramm.
Für Hilfen/Anregungen sind wir dankbar.
Viele Grüße
Petra
Hallo PetRA
> Kann uns jemand sagen, wie schnell und auch wie lange das Mittel wirkt?
>
> Der Hund wiegt ca. 30 Kilogramm.
>
Wie lange weiss ich nicht genau, ich schätze mal 4 Wochen. Aber normal mit
fast sofortiger Wirkung. Laut Tierarzt lässt die chemische Kastration nicht
unbedingt darauf schliessen, daß die tatsächliche Kastration auch nicht
wirkt. Trotzdem würde ich in so einem Fall vermuten das die Dominanz nicht
hormonell gesteuert ist.
Wenn es um die Unverträglichkeit der Rüden untereinander geht empfiehlt
Neville (glaube ich) den weniger dominanten Rüden zu kastrieren um die
soziale Kluft zu vergrößern.
Vielleicht versucht ihr da die chemische Kastration mal in 4 Wochen.
Viele Grüße
Andrea
On Sat, 13 Oct 2001 19:56:45 +0200, Petra Fuhrmann
<petra.f...@pf-marketing.de> wrote:
>Wir haben zwei Chesapeake Bay Retriever Rüden. Der Dominante hat wegen
>zu dominaten Verhaltens jetzt die chemische Kastration per Spritze mit
>Tarasex erhalten.
Das Mittel heißt Tardastrex ;-)
>Das war vor 5 Tagen und bis heute ist keine veränderung im verhalten
>festzustellen.
Naja, wie alt ist er denn?
>Kann uns jemand sagen, wie schnell und auch wie lange das Mittel wirkt?
Das ist unterschiedlich. Ponda bekommt es schon sehr lange alle 4
Wochen und pünktlich 3 Tage nach Injektion ist die Wirkung wieder
verstärkt da. Ebenso pünktlich ist sie nach genau 28 Tagen
verschwunden.
Zitate aus dem Beipackzettel:
"Bei therapeutischem Einsatz ist die Wirkung nach 2-4 Tagen zu
erwarten. Bleibt die Besserung innerhalb 8 Tagen aus, ist eine
Wiederholungsinjektion mit gleicher Dosis angezeigt."
....
"Die charakteristischen Merkmale der abnormen Sexual-Aktivität wie
Vagabundieren, Aufspringen, Aufreiten auf Hunde beiderlei Geschlechts,
andere Haustiere, Menschen und Gegenstände, häufiges Belecken der
Genitalien, normales, aber unerwünschtes, als auch abnorm
übersteigertes Interesse am weiblichen Geschlecht und lästiges
Markieren (Urinieren im Hause) gehen nach 3-14 Tagen zurück oder
verschwinden gänzlich."
....
"Die Wirkung von Tardastrex ad us. vet erstreckt sich auch auf
epileptiforme Anfälle, Pruritus sine materia, Circumanal-Tumoren,
extreme Angriffslust und Nervosität. Die geprüften zahlenmäßig noch
begrenzten Fälle dieser Indikationen lassen im Hinblick auf die
bisherigen Erfolge stets einen Therapieversuch geraten erscheinen,
zumal belastende Nebenwirkungen niemals verzeichnet worden sind."
...
Zitat Ende
Naja, über die belastenden Nebenwirkungen kann man streiten und auch
darüber, ob nicht manches Mal Erziehung der bessere Weg wäre.
Auf dem Beipackzettel ist außerdem noch eine Indikationstabelle, dort
hat "Angriffslust, extreme Nervosität" die geringsten Abstände
zwischen Wiederholungsbehandlungen. Es werden 2wöchentliche
Wiederholungsbehandlungen empfohlen (sofern nötig). Puuh, das würde
ich mir gut überlegen.
Liebe Grüße,
Ellen
"Petra Fuhrmann" <petra.f...@pf-marketing.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3BC8805D...@pf-marketing.de...
Grüß Dich Petra!
Mit Deiner obigen Aussage -Vergiftung durch Eicheln- wolltest Du mich
sicherlich nur gewaltig erschrecken. Ist Dir auch (fast) gelungen.
Denn unser Terry frisst mit Wonne alle Eicheln, die jetzt im Herbst zu
Hauff auf unsere Terrasse fallen. Er packt sie sogar vorher aus; im
Gegensatz zu den Wildschweinen, die auch die Schale nicht verschmähen.
Und unsere Großeltern haben sogar aus Eicheln (allerdings geröstet) noch
Kaffee zubereitet.
Bist Du nun bereit die "Eicheln" aus obiger Klammer wieder zu entfernen
und nur noch die "Tollkirschen" zu belassen?
PS. Andernfalls sehe ich mich gezwungen -durch einen Selbstversuch- die
Harmlosigkeit von Eicheln (wie schmeckt das Zeug eigentlich - na ja, mit
viel Cognac werde ich das Zeugs wohl ´runter bekommen) nachzuweisen.
--
Viele Grüße aus der Pfalz
Klaus Klabisch
Im Übrigen bin der der Meinung, dass Ron Sommer abgelöst werden sollte.
Petra Fuhrmann schrieb:
>
> Die Agression liess sich allerdings auch auf eine Vergiftung zurückführen (durch
> Eicheln oder Tollkirschen),
Wirklich Eicheln?
Die Schalen oder Kern? Ich denke, eher Schalen.
BTW: Seit wir im neuen Heim 2 Nussbäume im Garten haben, die gewaltig
tragen bzw. "abwerfen" wurden unsere 3 Hunde zu unermüdlichen
Nussknackern.
Knacken sie auf und schälen mit dem Fangzähnen das Innere raus.
Stundenlang - und ohne Nebenwirkungen.
herzliche Grüsse
Paul