Posthornschnecken

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G Wolmershäuser

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Mar 28, 2015, 11:50:53 AM3/28/15
to
Beim Abräumen der Uferzonen meines Teichs fand ich eine Unmenge von
Gelegen von Posthornschnecken. Ist das eher ein schlechtes oder ein
gutes Zeichen bezüglich Wasserqualität etc.?
Beste Grüße
G.W.
--
http://www.wolmershaeuser.de

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Mar 28, 2015, 1:17:31 PM3/28/15
to
Am 28.03.2015 um 16:50 schrieb G Wolmershäuser:
> Beim Abräumen der Uferzonen meines Teichs fand ich eine Unmenge von
> Gelegen von Posthornschnecken. Ist das eher ein schlechtes oder ein
> gutes Zeichen bezüglich Wasserqualität etc.?

Meines Wissens zeigen in erster Linie Insektenlarven Zooplankton und
Quellmoose eine gute Wasserqualität an. Lungenschnecken zählen zwar auch
zu den Anzeigern, aber gerade Planorbarius corneus kommt auch mit
schlechten Bedingungen sehr gut klar.

Trotzdem ist es gut, wenn man viele davon hat, weil die sich über Algen,
totes Pflanzenmaterial und Aas hermachen. Wenn die alle an einer Stelle
auftauchen, könnte es natürlich sein, dass sie dort ein gutes
Betätigungsfeld vorgefunden haben. Fehlt dir vielleicht ein fetter
Karpfen im Teich?

--
Gruß,
Kalle

Ina Koys

unread,
Mar 28, 2015, 1:21:16 PM3/28/15
to
Am 28.03.2015 um 16:50 schrieb G Wolmershäuser:
> Beim Abräumen der Uferzonen meines Teichs fand ich eine Unmenge von
> Gelegen von Posthornschnecken. Ist das eher ein schlechtes oder ein
> gutes Zeichen bezüglich Wasserqualität etc.?

Es ist ein Zeichen ihrer Fruchtbarkeit. Um einen Aquaristik-Prommi der
DDR zu zitieren: Die Posthornschnecke existiert nicht im Singular.

Ina
--
Es gibt wieder frisches Gemüse!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
In Wärme und Geschichte:
http://www.VonLuxorNachAbuSimbel.de

G Wolmershäuser

unread,
Mar 28, 2015, 3:09:35 PM3/28/15
to
Am 28.03.2015 um 18:19 schrieb Karl-Heinz Rekittke:
> Trotzdem ist es gut, wenn man viele davon hat, weil die sich über Algen,
> totes Pflanzenmaterial und Aas hermachen. Wenn die alle an einer Stelle
> auftauchen, könnte es natürlich sein, dass sie dort ein gutes
> Betätigungsfeld vorgefunden haben. Fehlt dir vielleicht ein fetter
> Karpfen im Teich?

Wie gesagt, entlang der Uferzone gibt es diverse "Nester" mit einer
Unzahl junger Schneckleins. Fische gibt es in der Tat im Teich derzeit
keine, nachdem vor mehreren Jahren Reiher offenbar ganze Arbeit
geleistet haben. Und Karpfen gehören definitiv nicht zu meinen
Lieblingsspeisen! ;-)

Ina Koys

unread,
Mar 29, 2015, 6:18:31 AM3/29/15
to
Am 28.03.2015 um 20:09 schrieb G Wolmershäuser:
> Am 28.03.2015 um 18:19 schrieb Karl-Heinz Rekittke:
>> Trotzdem ist es gut, wenn man viele davon hat, weil die sich über Algen,
>> totes Pflanzenmaterial und Aas hermachen. Wenn die alle an einer Stelle
>> auftauchen, könnte es natürlich sein, dass sie dort ein gutes
>> Betätigungsfeld vorgefunden haben. Fehlt dir vielleicht ein fetter
>> Karpfen im Teich?
>
> Wie gesagt, entlang der Uferzone gibt es diverse "Nester" mit einer
> Unzahl junger Schneckleins. Fische gibt es in der Tat im Teich derzeit
> keine, nachdem vor mehreren Jahren Reiher offenbar ganze Arbeit
> geleistet haben.

Es könnte sein, das der Teich über die Jahre eutrophiert ist. Das ist
der natürliche Gang der Dinge, wenn auch im Garten ein unerwünschter.
Dann liegen da womöglich größere Mengen halb oder noch gar nicht
verrotteten organischen Materials. Da findet sich dann ein
Nutzer/Reduzent dafür und das könnte z.B. die Posthornschnecke sein. Bei
mir war es die Große Schlammschnecke.

Auch wenn mir meine Kristallkugel sagt, dass das bei dir nicht ganz
unaufwändig ist: versuch, den Modder loszuwerden. Wenn das Gewässer
fischlos ist, kann man ja vielleicht die lokale Nabu-Gruppe dafür
begeistern von wegen Amphibiengewässer und so. Muss ja nicht OP-tauglich
leer sein, aber eben etwas verjüngt. Und dann ist ja klar, was in einem
(Folien-)teich einmal drin ist, kommt durch den Kescher oder den Reiher
oder Verdunstung wieder raus, aber sonst nicht. Man kann die Chemie aber
anders verteilen. Bei mir war z.B. die Auswahl, ob ich eine
Nahrungskette mineralisch-Phytoplankton-Zooplankton-mineralisch haben
will oder ob es nicht doch schöner wäre, die zirkulierende Chemie auch
mal in Gefäßpflanzen oder Wirbeltieren zwischenzulagern.
Gefäß(unterwasser)planzen schon deshalb, weil die u.a. auch die
Unterlage für weitere Mitbewohner wie Libellenlarven usw. bilden, die es
bei meinem Teichprofil sonst schwer haben, sich was vom Plankton zu
greifen. Ich hab mir zur Umgestaltung der Nahrungskette in ein
Nahrungsnetz deshalb einerseits ein paar Teichmuscheln zugelegt,
andererseits einen Top-Prädator zugelegt. Mein Weißer Hai (Leucaspius
delineatus) hat das Wasser erheblich geklärt. Bei dir könnte sich
vielleicht vorerst die Schleie bewähren, vielleicht mit Flusskrebsen
zusammen. Und vielleicht Moderlieschen, damit man auch was sieht im
Teich. Nach ein paar Jahren könnte es durchaus sinnvoll sein, einen
Hecht anzuschaffen. Da frag dann z.B. mal bei einem Fischereiverein o.ä.
an.
Aber klar ist eben, dass keiner von denen irgendwas wegschafft. Das
Material wird nur anders konzentriert. Deshalb schaff vorher raus, was
rauszuschaffen ist.

Hottonia übrigens gedeiht nicht überall, aber bei dir vermutlich und ist
ganz wunderhübsch:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserfeder

Ich hab letztes Jahr auch versucht sie bei mir anzusiedeln, es könnte
sogar geklappt haben. Aber sicher ist das noch nicht. Sie ist eben etwas
kapriziös - oder eben unverstanden, das ist ja manchmal (immer?) dasselbe :)

> Und Karpfen gehören definitiv nicht zu meinen
> Lieblingsspeisen! ;-)

Ich bin erleichtert - muss ich nicht um mein Leben fürchten, wenn ich es
bis zu dir schaffen sollte :)

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Mar 29, 2015, 7:23:26 AM3/29/15
to
Am 29.03.2015 um 12:18 schrieb Ina Koys:
> Am 28.03.2015 um 20:09 schrieb G Wolmershäuser:
>> Am 28.03.2015 um 18:19 schrieb Karl-Heinz Rekittke:

>>> Fehlt dir vielleicht ein fetter Karpfen im Teich?

>> Und Karpfen gehören definitiv nicht zu meinen Lieblingsspeisen!
>> ;-)

Zu meinen auch nicht; deshalb würde ich sie dann lieber meinen Gästen
vorsetzen. ;-)

> Ich bin erleichtert - muss ich nicht um mein Leben fürchten, wenn ich
> es bis zu dir schaffen sollte :)

Dabei sind Karpfen zwar verfressen, aber doch ausgesprochene
Friedfische. :-)

--
Gruß,
Kalle

Ina Koys

unread,
Mar 29, 2015, 7:55:11 AM3/29/15
to
Am 29.03.2015 um 13:25 schrieb Karl-Heinz Rekittke:

>> Ich bin erleichtert - muss ich nicht um mein Leben fürchten, wenn ich
>> es bis zu dir schaffen sollte :)
>
> Dabei sind Karpfen zwar verfressen, aber doch ausgesprochene
> Friedfische. :-)

Ja eben. Sieht man ja an mir. :)

G Wolmershäuser

unread,
Mar 29, 2015, 7:57:33 AM3/29/15
to
Am 29.03.2015 um 12:18 schrieb Ina Koys:
> Aber klar ist eben, dass keiner von denen irgendwas wegschafft. Das
> Material wird nur anders konzentriert. Deshalb schaff vorher raus, was
> rauszuschaffen ist.

Ja, das tue ich ja, indem ich jedes Jahr viele Schubkarren voll an mehr
oder weniger verrottetem Laub und Wurzeln entferne. Das Wasser scheint
mir auch gar nicht von schlechter Qualität zu sein. Eine Vielzahl von
Molchen, Libellenlarven etc. fühlen sich offenbar durchaus wohl. Im
Uferbereich wachsen div. Iris, Lysichiton aber auch Knabenkräuter.
Seerosen habe ich nur N. alba und eine wunderschöne dunkelrote N. 'Black
Princess'. Letztere, so scheint mir, würde allerdings etwas Dünger
vertragen. Hast du Erfahrung mit diesen Düngekegeln?

> Hottonia übrigens gedeiht nicht überall, aber bei dir vermutlich und ist
> ganz wunderhübsch:
> Ich hab letztes Jahr auch versucht sie bei mir anzusiedeln, es könnte
> sogar geklappt haben. Aber sicher ist das noch nicht. Sie ist eben etwas
> kapriziös - oder eben unverstanden, das ist ja manchmal (immer?)
> dasselbe :)

Ja, die ist sehr hübsch. Vor Jahren hatte ich es schon mal mit einer
Pflanze versucht - erfolglos. Aber das heißt ja nicht, dass es
grundsätzlich nicht geht. Bei manchen Pflanzen braucht man mehrere
Anläufe und dann wuchern die plötzlich wie verrückt.
Übrigens: hast du nicht mal versucht Louisiana Iris zu kultivieren? Wie
steht es damit?
>
> Ich bin erleichtert - muss ich nicht um mein Leben fürchten, wenn ich es
> bis zu dir schaffen sollte :)

Obwohl - ich bin ja lernfähig ;-)

Ina Koys

unread,
Mar 29, 2015, 8:37:02 AM3/29/15
to
Am 29.03.2015 um 13:57 schrieb G Wolmershäuser:
> Am 29.03.2015 um 12:18 schrieb Ina Koys:
>> Aber klar ist eben, dass keiner von denen irgendwas wegschafft. Das
>> Material wird nur anders konzentriert. Deshalb schaff vorher raus, was
>> rauszuschaffen ist.
>
> Ja, das tue ich ja, indem ich jedes Jahr viele Schubkarren voll an mehr
> oder weniger verrottetem Laub und Wurzeln entferne. Das Wasser scheint
> mir auch gar nicht von schlechter Qualität zu sein. Eine Vielzahl von
> Molchen, Libellenlarven etc. fühlen sich offenbar durchaus wohl. Im
> Uferbereich wachsen div. Iris, Lysichiton aber auch Knabenkräuter.
> Seerosen habe ich nur N. alba und eine wunderschöne dunkelrote N. 'Black
> Princess'. Letztere, so scheint mir, würde allerdings etwas Dünger
> vertragen. Hast du Erfahrung mit diesen Düngekegeln?

Werde ich in ein paar Monaten haben. Bestellt sind sie schon, geliefert
werden sie mit meinen blauen Schönheiten für den Balkon.
>
>> Hottonia übrigens gedeiht nicht überall, aber bei dir vermutlich und ist
>> ganz wunderhübsch:
>> Ich hab letztes Jahr auch versucht sie bei mir anzusiedeln, es könnte
>> sogar geklappt haben. Aber sicher ist das noch nicht. Sie ist eben etwas
>> kapriziös - oder eben unverstanden, das ist ja manchmal (immer?)
>> dasselbe :)
>
> Ja, die ist sehr hübsch. Vor Jahren hatte ich es schon mal mit einer
> Pflanze versucht - erfolglos. Aber das heißt ja nicht, dass es
> grundsätzlich nicht geht. Bei manchen Pflanzen braucht man mehrere
> Anläufe und dann wuchern die plötzlich wie verrückt.

Kenn ich bei mir von Asarum.

> Übrigens: hast du nicht mal versucht Louisiana Iris zu kultivieren? Wie
> steht es damit?

Es geht und bisher auch erstaunlich einfach. Eigentlich war ich mit
Nymphaion etwas verquer, weil er schreibt, dass die winterhart sind und
wenn man die Lieferung (seinerzeit immer und unverhinderbar im August),
dann steht dabei, das wäre nur dann so, wenn man im April pflanzt. Ganz
super.
Ich dann also froh gewesen, dass ich 2x2 bestellt hatte und dann jeweils
eine im Teich und eine temperiert überwintert habe. Überlebt haben alle
- der Winter war so mittel, wenn ich mich recht erinnere und einen
Rosmarin hats zerlegt. Bestellt hatte ich zwei ganz sensationell
ausgefallene Farben, und zwar

http://www.pinterest.com/pin/209698926374837944/
und
http://www.trademe.co.nz/home-living/outdoor-garden-conservatory/plants-trees/tropicals/auction-851038288.htm

Im ersten Jahr hat die warm überwinterte 'Elaine's Wedding' geblüht,
aber enttäuschend. Denn die Pflanzen sind recht wuchtig, dicker als eine
pseudacorus. Aber die Blüte ist im Vergleich dazu sehr klein, das wirkt
albern. Kein Vergleich mit der laevigata-Gruppe. Und bei dieser Sorte
kommt nun auch dazu, dass die Blüte keineswegs rosa ist, sondern eher so
blasslila, wie das andere Iris auch häufig haben. Ich wollte mich
darüber ärgern und machte zu diesem Zweck ein Foto - und violá, auf
meinem Foto war die violette Blüte auch rosa. Da hab ich mich dann zum
Verzeihen entschlossen, denn ich hab ja nach Foto gekauft und das Foto
konnte ich 1:1 nachstellen.
Die dunkle Iris hat in den 2 oder 3 Sommern bei mir noch gar nicht
geblüht. Da warte ich jetzt aber nicht mehr mit zittriger Vorfreude
drauf. Und wenn es mal eng werden sollte, dann leg ich mir lieber noch
einen laevigata-Bestand zu, die gedeihen leicht und sehen toll aus. Was
die hochgezwirbelten ensatas bei mir auch nicht machen, eher die
schlichten blühen und gedeihen. Und dann soll es eben so sein.

>> Ich bin erleichtert - muss ich nicht um mein Leben fürchten, wenn ich es
>> bis zu dir schaffen sollte :)
>
> Obwohl - ich bin ja lernfähig ;-)

Kois schmecken üüüüübeeeerhaupt nicht!elf!

G Wolmershäuser

unread,
Mar 29, 2015, 10:26:03 AM3/29/15
to
Am 29.03.2015 um 14:37 schrieb Ina Koys:
> Am 29.03.2015 um 13:57 schrieb G Wolmershäuser:
>> Bei manchen Pflanzen braucht man mehrere
>> Anläufe und dann wuchern die plötzlich wie verrückt.
>
> Kenn ich bei mir von Asarum.

Welches Asarum? Habe mir kürzlich beim Gartenmarkt im Palmengarten in FM
A. maximum 'Giant' zugelegt. Die Blüte ist ja wirklich galaktisch. Falls
das auch wuchern sollte .....
>
>> Übrigens: hast du nicht mal versucht Louisiana Iris zu kultivieren? Wie
>> steht es damit?
>
> Im ersten Jahr hat die warm überwinterte 'Elaine's Wedding' geblüht,
> aber enttäuschend. Denn die Pflanzen sind recht wuchtig, dicker als eine
> pseudacorus. Aber die Blüte ist im Vergleich dazu sehr klein, das wirkt
> albern. Die dunkle Iris hat in den 2 oder 3 Sommern bei mir noch gar nicht
> geblüht. Da warte ich jetzt aber nicht mehr mit zittriger Vorfreude
> drauf.

Zusammenfassend: für unsere Breiten also nicht wirklich empfehlenswert?

> Und wenn es mal eng werden sollte, dann leg ich mir lieber noch
> einen laevigata-Bestand zu, die gedeihen leicht und sehen toll aus. Was
> die hochgezwirbelten ensatas bei mir auch nicht machen, eher die
> schlichten blühen und gedeihen.

Ich muss hier immer wieder darauf achten, dass die I. pseudacorus nicht
überhand nehmen und alles andere verdrängen.

> Kois schmecken üüüüübeeeerhaupt nicht!elf!

Vielleicht liegt's an der Zubereitung?

Ina Koys

unread,
Mar 29, 2015, 12:59:12 PM3/29/15
to
Am 29.03.2015 um 16:26 schrieb G Wolmershäuser:
> Am 29.03.2015 um 14:37 schrieb Ina Koys:
>> Am 29.03.2015 um 13:57 schrieb G Wolmershäuser:
>>> Bei manchen Pflanzen braucht man mehrere
>>> Anläufe und dann wuchern die plötzlich wie verrückt.
>>
>> Kenn ich bei mir von Asarum.
>
> Welches Asarum?

Stinknormales europaum. Das soll da wachsen, wo sonst nichts mehr will
und jetzt tut es das auch klaglos. Nach wenigstens 2 fehlgeschlagenen
Ansiedlungsversuchen.

Habe mir kürzlich beim Gartenmarkt im Palmengarten in FM
> A. maximum 'Giant' zugelegt. Die Blüte ist ja wirklich galaktisch.

Für deren Verhältnisse auf jeden Fall.

>>> Übrigens: hast du nicht mal versucht Louisiana Iris zu kultivieren? Wie
>>> steht es damit?
>>
>> Im ersten Jahr hat die warm überwinterte 'Elaine's Wedding' geblüht,
>> aber enttäuschend. Denn die Pflanzen sind recht wuchtig, dicker als eine
>> pseudacorus. Aber die Blüte ist im Vergleich dazu sehr klein, das wirkt
>> albern. Die dunkle Iris hat in den 2 oder 3 Sommern bei mir noch gar
>> nicht
>> geblüht. Da warte ich jetzt aber nicht mehr mit zittriger Vorfreude
>> drauf.
>
> Zusammenfassend: für unsere Breiten also nicht wirklich empfehlenswert?

Bin nicht sicher, dass es an den Breiten liegt. Kleinblütig bleibt
kleinblütig. Und bei den Amis ist die Pflanze dann wenigstens öko -
sofern das ja jemanden interessiert. Ich würde sagen: wer sie sammeln
will, der soll ruhig. Wem es auf eine schöne Pflanzung ankommt, der
findet besseres.

>> Und wenn es mal eng werden sollte, dann leg ich mir lieber noch
>> einen laevigata-Bestand zu, die gedeihen leicht und sehen toll aus. Was
>> die hochgezwirbelten ensatas bei mir auch nicht machen, eher die
>> schlichten blühen und gedeihen.
>
> Ich muss hier immer wieder darauf achten, dass die I. pseudacorus nicht
> überhand nehmen und alles andere verdrängen.

Deshalb hab ich sie bei mir aus dem Teich gesperrt, damit ich die
Samenstände in Schach halten kann. Übrigens habe ich vor 2 Jahren 2 'Ann
Chowing' gekauft. Sie haben auch geblüht, aber sie sind mit Sicherheit
ganz was anderes. Ich hab erst gedacht, das wäre eine
ensata-pseudacorus-Kreuzung, aber wahrscheinlich ist es doch

http://shop.naturagart.de/Pflanzen/Teichpflanzen/Feuchtzonen-Pflanzen/Japanische-Iris-hellgelb.html?listtype=search&searchparam=iris

Man beachte die Blütezeit - die war eine echte Überraschung. Wenn sie
also weiter gedeiht, könnte das ein echter Bringer werden.

> > Kois schmecken üüüüübeeeerhaupt nicht!elf!
>
> Vielleicht liegt's an der Zubereitung?

Klar. Daran, dass sie überhaupt stattgefunden hat. Kois am besten
einfach weiterschwimmen lassen, dann sind sie schön und lieb 0=)

G Wolmershäuser

unread,
Mar 29, 2015, 3:26:35 PM3/29/15
to
Am 29.03.2015 um 18:59 schrieb Ina Koys:
> Am 29.03.2015 um 16:26 schrieb G Wolmershäuser:
>> Ich muss hier immer wieder darauf achten, dass die I. pseudacorus nicht
>> überhand nehmen und alles andere verdrängen.
>
> Deshalb hab ich sie bei mir aus dem Teich gesperrt, damit ich die
> Samenstände in Schach halten kann.

Das wird mir nicht mehr gelingen. Da ist alles total verwurzelt und
verfilzt. Vor wenigen Jahren habe ich mal versucht, den gesamten
Wurzelfilz zu reduzieren. Hat einem Physiotherapeuten längere Zeit gutes
Einkommen beschert. Ich bin schon froh, endlich die beindicken Rhizome
einer Teichrose vollständig eliminiert zu haben.

Ina Koys

unread,
Mar 30, 2015, 3:58:48 AM3/30/15
to
Am 29.03.2015 um 21:26 schrieb G Wolmershäuser:

> Ich bin schon froh, endlich die beindicken Rhizome
> einer Teichrose vollständig eliminiert zu haben.

Dann hast du schönen sauerstoffreichen und fäulnisfreien Bodengrund.
Denn anderenfalls faulen denen gern mal die Wurzeln ab und die Rhizome
kommen allein nach oben. Also freu dich, dass die Aktion eine Leistung
war :)

Andy Angerer

unread,
Mar 30, 2015, 9:34:44 AM3/30/15
to
Ina Koys formulierte aufs eloquenteste:

> Kois schmecken üüüüübeeeerhaupt nicht!elf!

Die mit "i" nicht....

--
Die andere Site
mit den anderen Links
www.angerer-bodenlos.de

Ina Koys

unread,
Mar 30, 2015, 10:35:30 AM3/30/15
to
Am 30.03.2015 um 15:35 schrieb Andy Angerer:
> Ina Koys formulierte aufs eloquenteste:
>
>> Kois schmecken üüüüübeeeerhaupt nicht!elf!
>
> Die mit "i" nicht....
>
Die anderen hast du noch nicht getestet. Und ja, das kann ich einschätzen.

Andy Angerer

unread,
Mar 31, 2015, 7:17:05 AM3/31/15
to
Ina Koys formulierte aufs eloquenteste:

>>> Kois schmecken üüüüübeeeerhaupt nicht!elf!
>>
>> Die mit "i" nicht....
>>
> Die anderen hast du noch nicht getestet.

Stimmt; wird höchste Zeit.

> Und ja, das kann ich einschätzen.

Ich noch nicht.
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