Ich vernahm mal (die Legende?), dass man bei LED Leuchten
durch das dort weniger homogene Spektrum, d.h. wei�es Licht gemischt
aus mehreren relativ schmalen Peaks, der Kontrast beim Sehen
verringert ist. Ich w�sste spontan nicht wie ich das begr�nden
sollte...
Ist da was dran oder eher urban legend bzw T�uschung durch das
ungewohnt bl�ulichere wei�e Licht?
MS
Moin,
Isso.
Matthias
>> Ist da was dran oder eher urban legend bzw T�uschung durch das
>> ungewohnt bl�ulichere wei�e Licht?
>>
>> MS
>
> Moin,
> Isso.
Genau.
Bis d�hmn�xt
jochen
Wenn ich mich noch recht erinnere, dann ist Kontrast nach Weber das
Verh�ltnis 2er Leuchtdichten, demnach Vlambda bewertete Lichtmengen.
Liegt dein Lampenspektrum also da irgendwie sch�n drinnen, hast du guten
Kontrast. Bist du sehr bl�ulich oder zu r�tlich hast du schlechten
Kontrast. Mal vereinfacht gesagt. Zumindest wei� ich noch dass der
Kontrast in Farbe wesentlich schlechter aufgel�st wird vom Auge als der
in Helligkeiten (Lumaninzsignalen) [daher gibts ja zb in der
Videotechnik Farbdifferenzsignal, weils eh keiner merkt ;-)].
Demnach vermute ich mal dass die Modulationstransferfunktion (beschreibt
optische Systeme - unter Anderem Kontrastumfang, Sch�rfe, Aufl�sung...)
des Auges ihr Maxima (w�re per Definition dann auch maximaler Kontrast)
spektral gesehen wohl auch da hat, wo die Vlambda Kurve ihr Maxima hat
(so Pi mal Daumen).
Vielleicht kann hier noch einer das ganze widerlegen oder klarstellen
oder beweisen. Sonst m�sst ich jetzt auch nachschauen.
Gr��e
Philipp
Genau ;-).
Hast du eigentlich mal das Streichholzflugzeug nachgebaut bzw. starten
lassen?
Grüße,
Matthias
>Michael Schmidt schrieb:
>> Wenn wir schon beim Thema LED sind...
>>
>> Ich vernahm mal (die Legende?), dass man bei LED Leuchten
>> durch das dort weniger homogene Spektrum, d.h. wei�es Licht gemischt
>> aus mehreren relativ schmalen Peaks, der Kontrast beim Sehen
>> verringert ist. Ich w�sste spontan nicht wie ich das begr�nden
>> sollte...
>> Ist da was dran oder eher urban legend bzw T�uschung durch das
>> ungewohnt bl�ulichere wei�e Licht?
>
>Wenn ich mich noch recht erinnere, dann ist Kontrast nach Weber das
>Verh�ltnis 2er Leuchtdichten, demnach Vlambda bewertete Lichtmengen.
>Liegt dein Lampenspektrum also da irgendwie sch�n drinnen, hast du guten
>Kontrast. Bist du sehr bl�ulich oder zu r�tlich hast du schlechten
>Kontrast. Mal vereinfacht gesagt.
Wenn man das jeweils monochrmal mit den entwprechenden v_Lamdas
betrachtet macht das Sinn.
Aber die Betrachtung �ber ein komplettes Frequenzspektrum leuchtet mir
so spontan nicht ein.
> Zumindest wei� ich noch dass der
>Kontrast in Farbe wesentlich schlechter aufgel�st wird vom Auge als der
>in Helligkeiten (Lumaninzsignalen) [daher gibts ja zb in der
>Videotechnik Farbdifferenzsignal, weils eh keiner merkt ;-)].
Mag bei_kleinen_ Abweichungen sein, aber war das nicht in der
Videotechnik beim Empfang genau umgekehrt?
Mein Wissensstand ist der, das beim amerikanischen NTSC System Fehler
in Fabdifferenzen gewandelt werden , wogegen bei PAL undSECAM diese in
Luminiszenz Deltas umgewandelt werden.
Und NTSC ist of gruseliger anzuschauen als die PAL/SECAM Bilder...
Es gibt nur ein Vlambda (f�rs Tagsehen bzw eins f�rs Nachtsehen).
Wenn du angenommen jetzt sehr bl�uliches Licht hast, bist du daf�r recht
wenig empfindlich, sprich du erkennst Unterschiede nicht sooo dolle.
Einfach mal mit einer Rotlichtlampe oder Blaulichtlampe irgendwas
anstrahlen und versuchen Konturen zu erkennen. Klappt meistens nicht so
gut gegen�ber Tages- oder Kunstlicht.
>> Zumindest wei� ich noch dass der
>> Kontrast in Farbe wesentlich schlechter aufgel�st wird vom Auge als der
>> in Helligkeiten (Lumaninzsignalen) [daher gibts ja zb in der
>> Videotechnik Farbdifferenzsignal, weils eh keiner merkt ;-)].
> Mag bei_kleinen_ Abweichungen sein, aber war das nicht in der
> Videotechnik beim Empfang genau umgekehrt?
> Mein Wissensstand ist der, das beim amerikanischen NTSC System Fehler
> in Fabdifferenzen gewandelt werden , wogegen bei PAL undSECAM diese in
> Luminiszenz Deltas umgewandelt werden.
NTSC ist nur "so schlecht" weil schon geringe �bertragungsfehler im
Chrominanzsignal sichtbar werden. Das liegt aber am System. Die
Grundidee ist die selbe. Es gibt ein Farbdifferenzsignal. Y bzw Luminanz
wird nie bzw nie so stark "verwurschtelt" wie die Farbsignale. Daher zb
auch in der prof. Videotechnik Signale wie 4:2:2 (gegen�ber Helligkeit,
werden die 2 Farbdifferenzsignal halb so oft abgetastet).
Gr��e
Philipp
Meine Familie hat es mir zwar nicht untersagt, aber empfohlen, es
nicht zu machen (was dem Untersagen ...)