was ist denn genau der Grund, warum in den Tauchflaschen immer
mindestens 50 Bar bleiben sollen?
Martin
>was ist denn genau der Grund, warum in den Tauchflaschen immer
>mindestens 50 Bar bleiben sollen?
>
>Martin
Solltest du ,obwohl wir alle ja nur nullzeit TG machen ( ;-) )
Dekomprimieren muessen, hast Du noch ein paar minuten auf 3m
Ferner liefern (meiner info nach) die meisten Kompressoren
50-225bar auf der letzten Verdichterstufe.
ist eine schonung der Kompressoren.
Houston
On Wed, 07 Jan 1998 19:04:27 +0100, "Rate mal wer!"
<martin....@unibw-muenchen.de> wrote:
>Hi,
>
>was ist denn genau der Grund, warum in den Tauchflaschen immer
>mindestens 50 Bar bleiben sollen?
>
>Martin
Einige (vorwiegend aeltere) Flaschenmodelle verfuegen noch ueber eine
Reserveschaltung. Diese Reserve betraegt (AFAIK, ich selber habe noch
nie eine mit Reserveschaltung gehabt) 50 bar.
Diese Luftmenge (also 1/4 des Flascheninhalts) nimmt man nun, nachdem
die Reserveschaltungen kaum noch Verwendung finden, allgemein als fuer
den Notfall erforderliche Reserveluftmenge an.
Du brauchst sie z.B., falls Du den geplanten Rueckweg nicht auf Anhieb
findest, Du einen nicht geplanten Deko-Stop durchfuehren musst, falls
Dein Tauchpartner in Luftnot geraet, Du ihn am Ende des Tauchgangs
nicht wiederfindest usw.
Natuerlich sollen alle diese Faelle NIE auftreten, schliesslich macht
man ja vorab eine saubere Tauchgangsplanung. Aber wie es eben so
ist... ;-))
Gruss,
Dietmar
><{{{{� nordisch by nature <簘}}}><
____________________________________
Dietmar Strey
Universitaet der Bundeswehr Hamburg
Office: mailto:dietma...@unibw-hamburg.de
Home: mailto:dietma...@t-online.de
Web: http://home.pages.de/~OceanEdge/
> was ist denn genau der Grund, warum in den Tauchflaschen immer
> mindestens 50 Bar bleiben sollen?
IMHO:
Die 50 bar sind nur aus Sicherheitsgründen so hoch angegeben.
Als Hobbytaucher sollte man einfach nicht mit der letzten
Luftreserve kalkulieren.
Prinzipiell soll ein Restdruck (und da reichen 5 bar) in der
Flasche bleiben, um ein Eindringen von Feuchtigkeit und damit
Korrosion zu vermeiden.
Wie gesagt, meine Meinung. Ich lasse mich gerne korrigieren.
Alfred
-------------------------------------------------------------------
Alfred Schamburger . Schmied-Kochel-Strasse 22 . D-81371 Munich
Fax: +49-89-74790958 . email: alf...@innocent.com
-------------------------------------------------------------------
Das hat eigentlich mit dem Alter des Ventils zu tun, sondern mehr mit
der Sicherheitsphilosophie des Tauchers (KISS - keep it simple, safe)
oder auch mit UVV. Zum einen soll sie als Redundanz (Redundanz ist hier
ja sehr beliebt ;-) zum Finimeter dienen, aber auch den schwindenden
Luftvorrat anzeigen, wenn man das Fini nicht ablesen kann (z.B.
schlechte/keine Sicht). Ansonsten hast Du natürlich recht.
> Gruss,
> Dietmar
Gruß, Christian
>
> ><{{{{º> nordisch by nature <º}}}}><
dto.
Bis dann
Hermann-Josef
Rate mal wer! schrieb in Nachricht <34B3C3AB...@unibw-muenchen.de>...
>Hi,
>
>was ist denn genau der Grund, warum in den Tauchflaschen immer
>mindestens 50 Bar bleiben sollen?
>
>Martin
Also, wie mir jemand neulich erzhlt hat, gibt es keinen vernuenftigen
Grund fuer diese 50 bar Regel. Oft sagt man es soll ca. 1/4 des
Nenndrucks ueberbleiben. Es gibt aber keinen Nachweis in irgendeiner
Ausbildungsorganisation darueber.
In Amerika gilt z.B. die 500 psi Regel (ca. 34 bar).
Meiner Meinung nach ist die 50 bar Regel nur eine Sache der Hersteller,
welche Irgendwann mal damit angefangen haben, den 50 bar Berreich auf
den Finimetern rot zu makieren.
Der Spruch von wegen Kompressor Schonung ist echt Bloedsinn.
In diesem Sinne
Sebastian
>Martin Zacherl schrieb:
>
>IMHO:
>Die 50 bar sind nur aus Sicherheitsgründen so hoch angegeben.
>Als Hobbytaucher sollte man einfach nicht mit der letzten
>Luftreserve kalkulieren.
>Prinzipiell soll ein Restdruck (und da reichen 5 bar) in der
>Flasche bleiben, um ein Eindringen von Feuchtigkeit und damit
>Korrosion zu vermeiden.
Hi Martin,
Grundsaetzlich gegebe ich dir Recht, nur hast bei nur 5bar in der Flasche z.T.
grosse Problme beim Fuellen, denn einige Kompressoren verlangen min. 30bar
Restdruck, z.B. bei den Aussenfuellstationen am Thunersee. Ich nehme an in
Deutschland gibt's ahenliche Fuellanlagen. Dies wird verlangt um den Kompressor
zu schonen.
Fuellst man ueber Standflaschen, dh. ueberstroemen, werden die Flaschen auch
viel heisser bei 30bar als bei 50 oder noch mehr. So hat man beim naechsten Tg
nur noch 180 bar statt fast 200.
Gruss Urs
------------------------------------------------------------------------
Urs Anliker homepage: http://www.ee.ethz.ch/~uanliker
e-mail: uanl...@stud.ee.ethz.ch
CMAS T***
------------------------------------------------------------------------
On 8 Jan 1998 11:50:41 GMT, uanl...@stud.ee.ethz.ch (Urs Anliker)
wrote:
>Fuellst man ueber Standflaschen, dh. ueberstroemen, werden die Flaschen auch
>viel heisser bei 30bar als bei 50 oder noch mehr. So hat man beim naechsten Tg
> nur noch 180 bar statt fast 200.
Daher pumpen die _guten_ "Fuellhansel" die Flaschen allerdings auch
bis auf 220 oder 230 bar auf, damit nach Abkuehlung noch 200 bar
uebrig sind. :-)
Ich habe bisher nie Probleme beim Fuellen gehabt, selbst wenn meine
Flaschen mal unter 30 oder 20 bar waren (z.B., weil ich mit einer am
Inflatorschlauch angeschlossenen Duese Teile meiner Ausruestung
trocken- bzw. saubergeblasen habe).
Allerdings wird dort, wo ich in der Regel meine Flaschen fuellen
lasse, meist aus Druckspeichern gefuellt und nicht direkt am
Kompressor.
Gruss,
Dietmar
><{{{{š> nordisch by nature <š}}}}><
>In Amerika gilt z.B. die 500 psi Regel (ca. 34 bar).
>Meiner Meinung nach ist die 50 bar Regel nur eine Sache der Hersteller,
Da hast Du es doch schon!
500psi, einfach eine Null weg, weil 50 leichter zu merken ist als 500 und gut
gewesen. Einheiten-Umrechnung kann man natuerlich getrost weglassen :-)
So ein paar Liter Luft fuer die Reserve sind auch nicht wichtig :-)
DANKE AMERICA fuer dieses Plus an Sicherheit.
CU JENS
Blubb,
Andre
--
Andre Lodwig
Please remove the 'x' from the adress to email-reply.
Zum Antworten per email bitte das 'x' aus der Adresse entfernen.
Wenn Du schon son bloedsinn postest, dann mach doch bitte in Zukunft nen
Smiley dazu, sonst nimmts hier noch einer ernst!
Eckart
--
Dipl.-Chem. Eckart Spitzberg AG Fischer
Universitaet Konstanz
Phone: (+49) 7531-88-3254 Universitaetsstrasse 10
Fax: (+49) 7531-88-3136 Postfach 5560-M728
D-78434 Konstanz
E-Mail: Eckart.S...@Uni-Konstanz.de Germany
Sporttaucher fuer eine Fortsetzung der Taucharchaeologie !
unter http://www.chemie.uni-konstanz.de/~esp/tauchen/archaeologie.html
NOTE: Permission to include my name and email address on any
email mailing lists is explicitly not granted. Any violation of
this will be at least reported to your postmaster as a formal
complaint. This holds true especially for money making schemes.
Hm. Da gibt es schon ein Problem - Wasser im Ventil kann man dann nicht
oder nur ungenuegend ausblasen - innere Vereisung ist besonders nett.
Und Wasser im Ventil (und seis nur auf der Fahrt zur Basis vom nassen
Anzug ins Ventil getropft) halte ich fuer eine wichtige
Vereisungsursache.
> Ich hab die Buddel auch mal ganz leergenuckelt, und fand es ganz
> interessant, mal zu spueren, ab wann man wirklich saugen muss und
> wieviel Zeit einem dann noch bleibt. Fuer den Fall, dass der Fini
> mal klemmt, vielleicht eine ganz nuetzliche Erfahrung. Haengt
> natuerlich vom Lungi ab.
... durchaus sehr interessant und lehrreich.
Und bei kompensierten 2. Stufen merkt man erst ganz kurz vor knapp was!
Man kann das ganze aber auch gegen eine Reserve tun - dann bleibt der
Reservedruck drin - und man kann die Reserve im Notfall ziehen.
--
Gruss
Klaus Jaeckle
Radolfzellerstr. 13
D - 78467 Konstanz
Tel. 07531/75811
jae...@inf-wiss.uni-konstanz.de
Rate mal wer! schrieb in Nachricht <34B3C3AB...@unibw-muenchen.de>...
>Hi,
>
>was ist denn genau der Grund, warum in den Tauchflaschen immer
>mindestens 50 Bar bleiben sollen?
>
>Martin
Tja Ich denke genau 50 Bar sinds damit sichs der Taucher leichter merkt und
sich besser drann erinnern kann (kann man ja an einer Hand abzählen)
mit PSI z.B sind es glatte 500 PSI wobei 3000 PSI ca 200Bar entsprechen und
somit etwa 33 bar entspricht
wie schon gesagt tut sich die Spezies Mensch mit einer und fünfer Zahlen am
einfachsten
(du hast bestimmt auch die 1er, 5er und 10er Reihe des Einmaleins verstanden
oder ?
Tschau Glaser Markus PADI-AOWD
>oliverkaiser wrote:
>>
>> Rate mal wer! wrote:
>> >
>> > Hi,
>> >
>> > was ist denn genau der Grund, warum in den Tauchflaschen immer
>> > mindestens 50 Bar bleiben sollen?
>> >
Hi! Also wenn Du ein Jacket mit einen Lungenautomat besitzt, kann die Reserve
natuerlich entsprechend geringer sein. :-)
Allerdings waere es unpraktisch dass Jacket mit 500Litern Luft zu füllen....
:-)
CU an der Oberflaeche JENS
Gruss Pat
On Thu, 08 Jan 1998 23:11:00 +0100, Patrick Staehli
<patst...@mail.swissonline.ch> wrote:
>In der Flasche muss immer noch ein gewisser Druck sein, da sonst Feuchtigkeit
>hineinkommen könnte und der Rost nich wirklich ein Freund der Flasche ist
Stellt sich mir die Frage, wie denn die Feuchtigkeit da hineinkommen
sollte?
(Die Diskussion um die Luftfeuchtigkeit von Pressluft bei
verschiedenen Druecken hatten wir hier vor kurzem erst in einem
anderen Zusammenhang.)
Wie hoch sollte denn Deiner Meinung nach der Restdruck sein, damit die
Flasche nicht mehr rosten kann? :-))
Gruss,
Dietmar
><{{{{º> nordisch by nature <º}}}}><
GUV 10.7:
"Der Tauchgang ist so zu planen, dass die Reserveluft nicht in Anspruch
genommen werden muss. Die ... "
Fuer Tauchgangberechnungen beim DLRG gilt die Formel :
Flaschenvolumen * (Fuelldruck - Normalluftdruck - 40 bar)
Tauchzeit = --------------------------------------------------------
Atemminutenvolumen * Druck der max. Tauchtiefe
Beim DLRG wird also von einer Reserve von 40 bar ausgegangen.
Wie auch schon bei der Frage, warum bei Berufstauchern das Flaschenventil
nach unten getragen wird, koennte hier ein Blick auf die Atemschutzgeraete
weiterhelfen. Atemschutzgeraete besitzen eine Restluft-Warneinrichtung
( Behoerdendeutsch fuer Pfeife :-), die bei einem Druck von (55 +- 5) bar
aktiviert wird.Der Druckmesser hat auch hier einen roten Bereich ab ca.
50 bar. Eine andere Erklaerung habe ich dafuer nicht, da sogar die
DIN vorschreibt, dass die Warneinrichtung erst bei Erreichen eines 1/5tels
des Flaschendrucks ( also 40 bar bei 200 bar-Geraeten ) ansprechen muss .
Gruss Jens
Gruß heiko
> 50 bar als Sicherheit, zum Auffüllen muß außerdem noch ein Restdruck von
> ichweißnichtmehr wieviel Prozent des Fülldrucks(200bar) bei 20°C
> verbleiben. Das schriebt die Druckbehälterverordnung vor, und da sollte
> man vorsichtig sein. Wenn ich in Hemmor Fülldienst habe, fülle ich keine
> leeren Flaschen, und wenn man mal eine Flasche mit 5bar aufreht, wird
> man sehen wie wenig Luft da noch rauskommt. Zum Atem langt der Druck
> schon lange nicht mehr. Selbt an der Oberfläsche funktioniert der
> atemregler nur mit mindestens 15bar einigermaßen. Doch auch da ist es
> schon recht schwer zu atemen.
>
> Gruß heiko
Hallo Heiko,
wenn sich alle Füllstationen so verhalten, wer füllt mir dann meine
Flasche wenn sie beim TÜV war? Dort wird sie nur angenommen wenn ich
vorher das Ventil entfernt habe und die füllen sie dann dor auch noch
mit Wasser.
Wie kriege ich also 50 bar in die Flasche damit eine Füllstation sie
wieder auf 200 bar drückt?
;->
MfG Hauke
Etwa so: Flasche mit Ventil nach oben im Regen, auf Schiff, oder unter
Tauchzeug, Ventilgewinde innen nassgetropft, bessser noch in die Bruecke
beim Doppel reingelaufen, und dann an den Kompressor.
gruesse
Matthias
On 8 Jan 1998 23:37:38 GMT, Dietma...@t-online.de (Dietmar Strey)
wrote:
>Ausserdem soll sie noch eine wesentliche andere Funktion erfuellen
>(die ich hoffentlich nie brauchen werde):
>Hast Du schon einmal versucht, einen "Elefantenpariser" mit dem Mund
>aufzublasen? *puh*
>Und stell Dir das mal vor, wenn Du tatsaechlich in einer Notsituation
>bist und das Teil tatsaechlich moeglichst schnell fuellen musst.
>(Ja, ich weiss, dass man das Ding unten aufschneiden kann und dann mit
>dem Automaten befuellen kann. Aber einerseits geht die Luft dann auch
>schneller wieder raus und andererseits laesst sich das Ding dann kaum
>noch mit dem Mund aufblasen, wenn die Flasche tatsaechlich mal ganz
>leer ist.)
mein Elefantenpariser hat unten eine normal grosse Oeffnung, die auch
noch durch einen Bleiring versteift/beschwert ist. Ihn kann man sehr
gut mit dem Zweitautomaten aufblasen. Bei einer Golduebung (Partner
haengt an Zweitautomat) lernt man auch ihn mit dem Erstautomaten
aufzublasen.
Bis dann,
Martin
--
Hessischer Tauchsportverband e.V. (HTSV)
http://www.wetweb.de/htsv/home.htm
Tauchsportverein Delphin Butzbach e.V.
http://home.t-online.de/home/martin.haas/delphin.htm
Meine private Tauchseite / Bau einer Taucherlampe
http://www.wetweb.de/htsv/son/tauchen.htm
Satire ?
Stell dir mal vor einen Diveguide vor der eine Gruppe Luftsparer fuehren muss die die
letzten 40 von 5o bar in 3-5 m Bereich verbringen. Dann helfen nur noch
Tauchzeitbeschraenkungen.
Gruss,
Rainer
Andreas Huss wrote:
>
> On Thu, 08 Jan 1998 10:04:33 +0100, Sebastian David
> <sda...@stud.uni-frankfurt.de> wrote:
>
> >Also, wie mir jemand neulich erzhlt hat, gibt es keinen vernuenftigen
> >Grund fuer diese 50 bar Regel. Oft sagt man es soll ca. 1/4 des
> >Nenndrucks ueberbleiben. Es gibt aber keinen Nachweis in irgendeiner
> >Ausbildungsorganisation darueber.
>
> Satire an
>
> Die 50-bar-Regelung ist eine Erfindung der Guides, die nicht mehr so
> lange mit den Gaesten rumtauchen wollen, ;-)))).
>
> Satire aus
>
> Gruesse von Andreas
> --
>
> andrea...@t-online.de
> borchardsheide 28a
> 22117 hamburg
> fon/fax 040/7136380
da gibts Ventilstopfen, die sollten eigentlich im Ventil sein, wenn kein Automat dran
ist.
Gruss
Rainer
mat....@t-online.de (Matthias Voß) schrieb am 9 Jan 1998 17:04:20
GMT:
>Dietmar Strey schrieb:
>> Stellt sich mir die Frage, wie denn die Feuchtigkeit da hineinkommen
>> sollte?
>Etwa so: Flasche mit Ventil nach oben im Regen, auf Schiff, oder unter
>Tauchzeug, Ventilgewinde innen nassgetropft, bessser noch in die Bruecke
>beim Doppel reingelaufen, und dann an den Kompressor.
Das kann aber immer passieren, unabhaengig vom Restdruck in der
Flasche. Oder siehst Du das anders?
Deshalb schraubt der _schlaue_ Taucher ja auch Blindstopfen in die
Gewinde. (Siehe Posting von Rainer Degener weiter unten in diesem
Thread) :-))
Gruss,
Dietmar
--
_____________><{{{{š> nordisch by nature <š}}}}><___________
Dietmar Strey HOME: mailto:dietma...@t-online.de
OFFICE: mailto:dietma...@unibw-hamburg.de
JUST 4 FUN: mailto:Ocea...@geocities.com
THE BIG BLUE PAGES: http://home.pages.de/~OceanEdge/
Hallo Rainer,
On 9 Jan 1998 08:28:58 GMT, Rainer...@t-online.de (Rainer Degner)
wrote:
>Stell dir mal vor einen Diveguide vor der eine Gruppe Luftsparer fuehren muss die die
>letzten 40 von 5o bar in 3-5 m Bereich verbringen. Dann helfen nur noch
>Tauchzeitbeschraenkungen.
Das ist uns letztes Jahr in Ägypten (El Quesier) passiert. Nachdem
unsere Gruppe (12 Taucher) über 100 Minuten unten blieben haben wir
ein Limit von 90 Minuten bekommen...die Diveguides waren 60-75 Minuten
Tauchgänge gewöhnt.
Stoffel....(c)
MfG Stoffel
---
http://home.t-online.de/home/Stefan.Temath
mailto:Stefan...@wes.maus.de
---
>wenn sich alle Füllstationen so verhalten, wer füllt mir dann meine
>Flasche wenn sie beim TÜV war? Dort wird sie nur angenommen wenn ich
>vorher das Ventil entfernt habe und die füllen sie dann dor auch noch
>mit Wasser.
Füllt der TÜV die Flaschen echt mit Wasser??? Wir reden doch die ganze Zeit von
dem Risiko, dass bei wenig Druck Wasser in die Bottle kommt und es dann anfängt
(ab und zu) zu rosten???
Whats wrong?
Cu JENS
Klar, der TÜV füllt die Flaschen mit Wasser, und macht dann die
Druckprobe
Bei einer 200 bar-->Druckprobe: 200 bar + xx%
Anschließend wird die Flasche natürlich entleert und getrocknet
Das ist kein Problem, ein Prob gibts erst, wenn Du (unbeabsichtigt)
etwas Wasser in der Flasche hast, das dann längere Zeit zum reagieren
hat
Gruß
Alex
jens
--
-----------------------------------------------------
Jens Bothe
"The deeper you go, the better it feels"
Home: http://www.homepages.wetterau.de/~jojo/
-----------------------------------------------------
...
>Füllt der TÜV die Flaschen echt mit Wasser??? Wir reden doch die ganze Zeit von
>dem Risiko, dass bei wenig Druck Wasser in die Bottle kommt und es dann anfängt
>(ab und zu) zu rosten???
>Whats wrong?
>
Hi JENS,
natuerlich fuellt der TUeV die Flaschen mit Wasser. Wasser als nicht
komprimierbares Medium hat den entscheidenden Vorteil, dass bei einer
platzenden Flasche der Druck sofort abfaellt. Die Flasche *reisst*
nur, waere sie mit Luft gefuellt, gaebe es eine explosionsartige
Druckwelle.
Die Flasche muss nach dem TUeV natuerlich getrocknet werden.
Gruesse
Thomas
--
+---+ Thomas Roesch
|GhK| Universitaet Gesamthochschule Kassel Tel.: 0561-804-3538
+---+ Kurt-Wolters-Str. 3, D-34109 Kassel Fax : 0561-804-3952
e-mail to...@wasser.bauingenieure.uni-kassel.de
http://www.uni-kassel.de/fb14/wasserbau/Welcome.html
-----------------------------------------------------------------
Hiermit widerspreche ich der Nutzung oder Uebermittlung meiner
Daten fuer Werbezwecke oder fuer die Markt- oder Meinungsforschung
gemaess Par. 28 Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz.
>natuerlich fuellt der TUeV die Flaschen mit Wasser. Wasser als nicht
>komprimierbares Medium hat den entscheidenden Vorteil, dass bei einer
>platzenden Flasche der Druck sofort abfaellt. Die Flasche *reisst*
>nur, waere sie mit Luft gefuellt, gaebe es eine explosionsartige
>Druckwelle.
>Die Flasche muss nach dem TUeV natuerlich getrocknet werden.
Alles klar. Danke.
Aber irgendwie entsinne ich mich, dass man mir mal erzaehlt hat, dass die
Flaschen irgendwie per Ultraschall oder Roentgenstrahlen oder irgendwie so
"durchleuchtet" werden, nach Rissen und so...
CU JENS
> Aber irgendwie entsinne ich mich, dass man mir mal erzaehlt hat, dass die
> Flaschen irgendwie per Ultraschall oder Roentgenstrahlen oder irgendwie so
> "durchleuchtet" werden, nach Rissen und so...
>
Hallo Jens !
Mit Ultraschall wird INHO die Wandstärke von Druckbehältern
oder anderen Gefäßen festgestellt....
So kann man überprüfen, ob z.B. eine Rohrleitung durch
Erosions- / Kavitationkorrosion sich im Inneren schon "abgenutzt" hat
Roentgenstrahlen / Ultraschall wird auch benuzt, um z.B. bei
Schweißnaeten zu überprüfen ob sich im Inneren keine
Schlackeeinschluesse gebildet haben.
Gruß
Alex
j> Fuellt der TUeV die Flaschen echt mit Wasser???
j> Whats wrong?
Nix - die Flaschen werden vom Technischen Ueberraschungsverein mit
Wasser abgedrueckt, d.h. auf Pruefdruck Bar hochgedrueckt.
Wenn die das mit Luft machen wuerden und die Flasche geht bei dem Test
hops, dann steht die Baracke vom TUeV nicht mehr. Bei Wasser (da im
Wasserbad auch von aussen) macht es nur "Knacks" und der Druck sinkt
innen auf 0.
Daher wird beim Shop auch hinterher immer eine Trocknung durchgefuehrt
vor dem Einschrauben des Ventils (mit neuem Dichtring!) und Auffuellen.
Viele Gruesse aus Jena Bjoern
--
Man gewoehnt sich an allem, auch am Dativ.
Mit Luft ist sie dann auf deinem Rücken gefüllt! Viel Spass beim Freiflug
:-)
Gruss und allzeit gut Luft,
Gerhard
G.St...@RED-SEA-DIVING.COM
HTTP://WWW.RED-SEA-DIVING.COM
> > >wenn sich alle Füllstationen so verhalten, wer füllt mir dann meine
> > >Flasche wenn sie beim TÜV war? Dort wird sie nur angenommen wenn ich
> > >vorher das Ventil entfernt habe und die füllen sie dann dor auch noch
> > >mit Wasser.
> > Füllt der TÜV die Flaschen echt mit Wasser??? Wir reden doch die ganze Zeit von
> > dem Risiko, dass bei wenig Druck Wasser in die Bottle kommt und es dann anfängt
> > (ab und zu) zu rosten???
> > Whats wrong?
> Klar, der TÜV füllt die Flaschen mit Wasser, und macht dann die
> Druckprobe
> Bei einer 200 bar-->Druckprobe: 200 bar + xx%
Genauer: Prüfdruck = 1,5 x Betriebsdruck: 200 bar x 1,5 = 300 bar
(lt. AD-Merkblatt (AD = Arbeitsgemeinschaft Druckbehälterbau) oder
entsprechende DIN)
Wie Björn schon schrieb, wird deshalb mit Wasser abgedrückt, weil es
dann (relativ) ungefährlich ist. Die Flasche macht "Knack" und ein
feiner
Wasserstrahl kommt raus und das wars.
Wenn sie mit Luft gefüllt wäre, würde sie erstmal wie eine wildgewordene
Silvesterrakete durch die Bude heulen...
--
Ciao
Jürgen
******************************************************************
* Dipl.-Ing. Jürgen Bruns ISAF TU Clausthal *
* Institut für Schweisstechnik und Trennende Fertigungsverfahren *
* Agricolastrasse 2 38678 Clausthal-Zellerfeld Germany *
* Tel. +049-5323-72 21 52 Fax: +049-5323-72 31 98 *
* http://www.isaf.tu-clausthal.de *
******************************************************************
Das wird sicherlich nur der Hersteller vor der Auslieferung machen,
quasi
als Qualitätskontrolle.
Beim normalen FlaschenTÜV ist Sichtkontrolle (von Innen) und abdrücken
auf Prüfdruck sowie feststellen des Mindestgewichts vorgesehen und
sonst nichts.
Ach ja, Kontrolle der Flaschennummer auch...
>Sie koennten sich addieren ???
Nein, schlimmer -- sie koennten sich potenzieren: 1 hoch 1 ;-)))
Das Füllen einer leeren Flasche ist nach Druckbehälterverordnung nur
nach innerer Inspetion(durch den Füller) der Flasche erlaubt. Wer nicht
die Möglichkeit hat, das Ventil abzuschrauben, die Flasche zu
inspizieren(Rost, Feutigkeit), das Ventil wieder aufzuschrauben und das
alles auch noch im Rahmen der Produkthaftung kann die Flasche nicht
füllen. Ein Großes Problem der deutschen Rechtsprechung bzw des TÜVs.
Wer seine Flasche selber zuum TÜV bringt und nicht ein TÜV - Paket
nutzt, der hat sicher ein Problem. Da der Stahl im inneren nicht vor
korrosion geschutzt werden darf, muß die Flasche schnellstmöglich nach
dem TÜV getrocknet und gefüllt werden.
Gruß Heiko
> Das Füllen einer leeren Flasche ist nach Druckbehälterverordnung nur
> nach innerer Inspetion(durch den Füller) der Flasche erlaubt. Wer nicht
> die Möglichkeit hat, das Ventil abzuschrauben, die Flasche zu
> inspizieren(Rost, Feutigkeit), das Ventil wieder aufzuschrauben und das
> alles auch noch im Rahmen der Produkthaftung kann die Flasche nicht
> füllen. Ein Großes Problem der deutschen Rechtsprechung bzw des TÜVs.
> Wer seine Flasche selber zuum TÜV bringt und nicht ein TÜV - Paket
> nutzt, der hat sicher ein Problem. Da der Stahl im inneren nicht vor
> korrosion geschutzt werden darf, muß die Flasche schnellstmöglich nach
> dem TÜV getrocknet und gefüllt werden.
>
> Gruß Heiko
Hallo Heiko,
ich stimme Dir fast vollständig zu. Nur das mit dem Rostschutz stimmt nur
bedingt. Es gab (und ist IMHO auch noch zulässig) innenbeschichtete
Flaschen - Rostschutz (zumeist eine Kunststoffbeschichtung). Das
funktioniert auch ganz wunderbar, nur wenn irgendwann der Rostschutz
beschädigt wird, dann unterwandert die Korrosion die Schutzschicht. Bei der
Inneninspektion sieht man eine aufgeblähte Schutzschicht, kann sich aber
kein Bild über die Art und Gefährlichkeit der Korrosion machen. Als Folge
erhält die Flasche keine TÜV-Zulassung mehr. Dies tritt unter Umständen
deutlich vor dem Verfall einer ungschützten Flasche auf, da hier durch
Rollen mehrfach ohne unzulässigen Gewichtsverlust die Korrosionsprodukte
abgetragen werden können. Von daher ist diese Art des Korrosionsschutzes
zwar möglich, aber nicht empfehlenswert.
Tschüß,
Ingo Zerner
Bremer Institut für Angewandte Strahltechnik
Tel: 0421/218-5042 Fax: 0421/218-5063
----------------------------------------------------------------------------
----------------------------------------
Hiermit widerspreche ich der Nutzung oder Uebermittlung meiner
Daten fuer Werbezwecke oder fuer die Markt- oder Meinungsforschung
gemaess Par. 28 Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz.
----------------------------------------------------------------------------
----------------------------------------
Heiko
Genauer gesagt:
Alle Flaschen kriegen eine normale Sichtinspektion.
Alle Flaschen werden gewogen.
Flaschen mit mehr als 5% Abweichung vom eingeschlagenen Gewicht werden
aus dem Verkehr gezogen.
Flaschen mit 3 - 5% Abweichung vom eingeschlagenen Gewicht kriegen eine
besonere Inspektion und koennen doch noch durchfallen.
Abdruecken mit Wasser.
Hoffentlich trocknen!
>
> Ach ja, Kontrolle der Flaschennummer auch...
>
> --
--
Gruss
Klaus Jaeckle
Radolfzellerstr. 13
D - 78467 Konstanz
Tel. 07531/75811
jae...@inf-wiss.uni-konstanz.de
>> > 50 bar als Sicherheit, zum Auffüllen muß außerdem noch ein Restdruck von
>> > ichweißnichtmehr wieviel Prozent des Fülldrucks(200bar) bei 20°C
>> > verbleiben. Das schriebt die Druckbehälterverordnung vor, und da sollte
>> > man vorsichtig sein. Wenn ich in Hemmor Fülldienst habe, fülle ich keine
>> wenn sich alle Füllstationen so verhalten, wer füllt mir dann meine
>> Flasche wenn sie beim TÜV war? Dort wird sie nur angenommen wenn ich
>> vorher das Ventil entfernt habe und die füllen sie dann dor auch noch
>> mit Wasser.
Überströmschlauch oder Westenflasche (evt. ein paar mal)
RK
Besuche Tauchers Bastelstube !
http://www.cis.tu-graz.ac.at/home/kopka
Für EMAIL entfernt DELETE aus der Adresse !
>Luftverbrauch
>beim Tauchgang mit halbangezogenem UW-Bikini-Modell = Flascheninhalt
>geteilt durch Zwei pro Minute ;-)))
;-))), wer schoen sein will muss leiden, ;-)))) !!
Reinhard Kopka <ko...@sbox.tu-graz.ac.DELETE.at> schrieb im Beitrag
<34bca161...@news.tu-graz.ac.at>...
> On Tue, 13 Jan 1998 01:16:22 +0100, Heiko Rinkenbach
> <Heiko_Ri...@public.uni-hamburg.de> wrote:
>
Wasser.
>
> Überströmschlauch oder Westenflasche (evt. ein paar mal)
>
> RK
Hallo Reinhard,
der Tip funktioniert sicher, nur unterläuft er den Sicherheitsgedanken. Und
dabei meine ich nicht abenteuerlich gebastelte Adapter zum Überströmen.
Im Falle einer wirklich abgesoffenen Flasche legst Du jetzt die Grundlage
für einen soliden Korrosionsangriff. Das möchte ich bei meiner Flasche
nicht erleben. Aber viel gefährlicher noch erscheint mir die
Vereisungsgefahr. Und dafür braucht die Flasche keinen Wassereinbruch.
Die wesentliche Maßnahme gegen innere Vereisung stellt sehr gut getrocknete
Luft da. Wenn Du jetzt Dein nasses Westenflaschenventil mit dem nassen
Ventil der Flasche verbindest, dann drückst beim Überströmen einige Tropfen
Wasser in die Flasche. Diese Tropfen werden wahrscheinlich durch den
Volumenstrom schnell zerstäubt und landen nicht als Tropfen in der Flasche.
Aber sie feuchten die Luft wieder an. Der Grad der Luftfeuchte hängt nur
von der Temperatur und dem Volumen (die Literzahl der Flasche, nicht die
Barliterzahl der eingefüllten Luft ab).
Mir fehlen gerade leider die notwendigen Diagramme um das in Luftfeuchte
umzurechnen, aber vielleicht hilft da ja noch jemand nach. Kommando
zurück, ich habe gerade den Dubbel entdeckt ;-))))
Also zum Nachlesen: Dubbel, Taschenbuch für den Maschinenbau, Auflage 17.
Seite D 23 Kapitel 9, Gemische idealer Gase, Kapitel 9.2 Gas-Dapf-Gemische
Formel 10 mit Werten aus Anhang D6 Tabelle 5; Berechnung der maximal zu
lösenden Wassermenge (ausgedrückt in g Wasser pro kg Luft).
Annahme 20 °C letztendlicher Flaschendruck 200 bar: 0,07 g/kg
Annahme 4 °C letztendlicher Flaschendruck 200 bar: 0,025 g/kg
In einer 10 l Flasche sind ungefähr 2 kg Luft enthalten. Damit kannst Du
gerade bei 20 °C 0,14g Wasser lösen bzw. 0,14 ml Wasser (also ungefähr
einen Tropfen) . Kühlst Du diese Luft dann ab, dann kondensiert das Wasser.
Damit ist die Grundlage zur Vereisung gelegt!
Auf jeden Fall ist Dein Tip rein aus dem eigenen Sicherheitsgedanken heraus
nicht zu empfehlen.
Tschüß,
Ingo Zerner
Bremer Institut für Angewandte Strahltechnik
Tel: 0421/218-5042 Fax: 0421/218-5063
>Hallo Reinhard,
>
>der Tip funktioniert sicher, nur unterläuft er den Sicherheitsgedanken. Und
>dabei meine ich nicht abenteuerlich gebastelte Adapter zum Überströmen.
Problematisch wird es auch wenn irgendjemand irgendein wahrscheinlich
passendes Ventil einschraubt, Luft ueberstroemen laesst, die
Fuellstation feststellt dass noch Druck auf der Flasche ist und das
Ventil aufgrund nicht zueinanderpassendender Gewinde bei 150 bar in
die Decke des Ladens fliegt.
>> Überströmschlauch oder Westenflasche (evt. ein paar mal)
>der Tip funktioniert sicher, nur unterläuft er den Sicherheitsgedanken. Und
Stimmt.
>Im Falle einer wirklich abgesoffenen Flasche legst Du jetzt die Grundlage
>für einen soliden Korrosionsangriff. Das möchte ich bei meiner Flasche
>nicht erleben. Aber viel gefährlicher noch erscheint mir die
>Vereisungsgefahr. Und dafür braucht die Flasche keinen Wassereinbruch.
>Die wesentliche Maßnahme gegen innere Vereisung stellt sehr gut getrocknete
>Luft da. Wenn Du jetzt Dein nasses Westenflaschenventil mit dem nassen
>Ventil der Flasche verbindest, dann drückst beim Überströmen einige Tropfen
>Wasser in die Flasche. Diese Tropfen werden wahrscheinlich durch den
Die Frage war doch, wie bekomme ich die Flasche nach dem TÜV wieder
gefüllt.
Dann habe ich aber doch reichlich Zeit und Gelegenheit, alles schön
trocken zu bekommen. Also wieso soll eine der Flaschen nass sein ?
Ein weiterer Fall wo die 0 bar nichts ausmachen würden: ich habe ein
Doppelventil, wobei ich den Winkel des 2. Abgangs ändern will. Das
geht aber nur ohne Druck. Trotzdem hat kaum etwas Wasser eine
Möglichkeit reinzukommen.
Hallo Reinhard,
ich sehe das genau wie Du. In den Fällen keine Bedenken. Aber Dein Tip
funktioniert auch am Baggersee - und hier habe ich große Bedenken, deshalb
der ergänzende Hinweis.