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Mein Erlebnis in der Okertalsperre

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Sven Pirkowski

unread,
May 14, 2001, 10:46:28 AM5/14/01
to
Hallo erstmal,
also Ich versuch es kurz zu machen.
Mein Buddy und Ich sind Rescure Diver und Tauchen in der Letzten Zeit
oft in der Okertalsperre im Harz,da ist es sehr Dunkel und Tief,Ich glaube
bis
65m.Also wir Tauchten ab auf 33m und wollten eine Brückentour Tauchen,
wer die Okertalsperre nicht kennt,dort stehen noch Mauerreste von Häusern
und Brücken usw,dort war früher mal das Dorf Schulenberg was überfluttet
wurde.

Wir sahen dann eine Brücke,(Tunnel ähnlich)der Eingang sah sehr groß aus,
so das man zu zweit ohne Probleme durch tauchen hätte können,
das taten wir dann auch,nach ca.8m wurde es immer enger und flacher,
mein Buddy kam mit seinem Gerät an die Brückendecke und auf einmal
kam jedemege sediment von Decke,sein Automat vereiste noch dazu.

Wir mussten notgedrungen umkehren,aber vor lauter sediment sah man nichts
mehr,es war nacht .Ich hatte Todesangst.

Ich dachte nur noch jetzt bloss nicht in Panik verfallen sondern ruhig
bleiben,ich wusste ich hatte noch 12min in der tief Zeit.

Ich habe mich an der Brückendecke dann nach draussen orientiert,das war ein
akt,ich wusste nicht ob in der richtigen Richtung unterwegs war,man sah das
Licht vor augen nicht.

Ich dachte immer wenn du hier nicht mehr raus kommst dann ist es vorbei.

Als Ich dann raus war konnte ich dem Lichtkegel wieder sehen,aber wo war
mein Buddy,ich wartete kurz vor der sediment Wolke und versuchte sein Licht
zu sehen,aber nichts.

Ich guckte dann kurz nach oben und sah sein Licht,wir hatten uns wieder,Ich
war noch nie so froh ihn gesehen zu haben.Wir signalisierten uns das wir ok
waren und stiegen auf.

Ich und mein Buddy waren froh das wir da noch heil rausgekommen sind.
Wir wissen das wir verantwortungslos gehandelt haben,man dürfte nicht
einfach irgentwo hinein tauchen ohne zu wissen wie lang diese Brücke ist und
ohne Sicherungsleine und ohne ausreichende Erfahrung damit zu haben.

Wir haben draus gelernt und keine Brücken oder Tunnel Betauchen,jedenfalls
nicht ohne vorher darüber informiert zu haben z.b. von Erfahrenden Tauchern.

Habt ihr auch mal eine Brennzlige Situation gehbt,dann schribt sie mir doch
mal.

Grüße

Sven


Felix Schrader

unread,
May 14, 2001, 12:07:19 PM5/14/01
to
Hallo Sven!

Welche Brücke war das? Welcher Tauchplatz?
Ich war Samstag in der Oker an einer Brücke, bei der die Fahrbahndecke
fehlt. Da läßt es sich ganz gut tauchen - ist Richtung Altenau.

Grüße,
Felix


Thomas Sauermann

unread,
May 14, 2001, 12:11:47 PM5/14/01
to
Hallo Sven!

Schreibe dein Erlebnis doch mal an die "Tauchen".
Da kann man was gewinnen! :-))

Gruß Thomas


Sven

unread,
May 14, 2001, 12:18:17 PM5/14/01
to
Der Einstieg heist VDST Einstieg,dort gibt es eine Brückentour,so nehnen es
die ,die dieses kennen.
Es ist die Letzte Brücke davon.Die Fahrbahndecke ist dort noch vorhanden.


Felix Schrader <felix.s...@tu-clausthal.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3B0002B7...@tu-clausthal.de...

Peter Gessinger

unread,
May 14, 2001, 2:18:22 PM5/14/01
to
Hi Sven!

Da Du und Dein Buddy Rescue Diver seid, gehe ich davon aus das ihr nach Padi
brevetiert seid.
WAS ZUM HENKER SUCHT IHR DANN AN EINEM VDST EINSTIEG.;-)) *grinns* *gröhl*

Mit Verbandsübergreifendem Gruß
Peter
"Sven" <sven.pi...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9dp0hi$g45$00$1...@news.t-online.com...

Sven

unread,
May 14, 2001, 1:16:08 PM5/14/01
to
VDST und PADI
Warum wird da immer soviel gestritten.

Peter Gessinger <ernie...@ts-poseidon.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9dp3mr$jasoa$1...@ID-89201.news.dfncis.de...

Bruno Kaegi

unread,
May 14, 2001, 1:34:00 PM5/14/01
to
Peter Gessinger <ernie...@ts-poseidon.de> wrote:

> Hi Sven!
>
> Da Du und Dein Buddy Rescue Diver seid, gehe ich davon aus das ihr nach Padi
> brevetiert seid.
> WAS ZUM HENKER SUCHT IHR DANN AN EINEM VDST EINSTIEG.;-)) *grinns* *gröhl*
>
> Mit Verbandsübergreifendem Gruß
> Peter
>

Hi

irgendwas gefällt mir hier nicht. Da sind 2 Taucher, die offen zu ihren
Fehlern stehen und dir fällt nichts andres ein als wider in die alte
Kerbe zu hauen.

Irgendwie zu einfach, zu simpel.

Grüsse

Bruno

--
TONNO/Bilder unter Wasser
Bruno Kaegi
www.tonno.ch

Felix Schrader

unread,
May 14, 2001, 2:11:28 PM5/14/01
to
Hi!

> Der Einstieg heist VDST Einstieg,dort gibt es eine Brückentour,so
> nehnen es die ,die dieses kennen.
> Es ist die Letzte Brücke davon.Die Fahrbahndecke ist dort noch
> vorhanden.

Der VDST-Einstieg ist gegenüber vom Kraftwerk - richtig? Also an der
kürzeren der beiden Hochbrücken über die Talsperre.
Taucht man die Tour dann Richtung Zellerfeld oder ins große Bramke-Tal?
Wie viele Brücken gibt es auf der Tour und wie tief lag die Brücke, an
der die ganze Sache passiert ist?

Grüße aus dem Harz,
Felix

Sven

unread,
May 14, 2001, 2:37:56 PM5/14/01
to
Richtig,gegenüber vom Kraftwerk.
Du musst richtung Bramke-Tal Tauchen,
den Abhang runter bis ca.30m je nach Wasserstand
und dann links,da sollen 3 Brücken seien.
Ich habe allerdings nur eine gesehen.
Ich war grad auf deiner Hp und hab gesehen das du in der
Wissenschaftlichen Tauchgruppe bist.
Hast du vieleicht die Fehlenden Karten von der Talsperre?


Felix Schrader <felix.s...@tu-clausthal.de> schrieb in im Newsbeitrag:

3B001FD0...@tu-clausthal.de...

Gerald Keller

unread,
May 14, 2001, 2:50:04 PM5/14/01
to
Jungs - lasst doch mal die Kirche im Dorf (oder in der
Talsperre....).
Ich hatte eher das Gefühl, daß Peter die
PADI/VDST/oder-was-für-ein-Verband-auch-immer Diskussionen
prodieren wollte. Kam jedenfalls so bei mir an.

gerald...mit PADI UND VDST-Brevet ;-)


"Bruno Kaegi" <to...@tonno.ch> schrieb im Newsbeitrag
news:1etewuk.stda3qphkhvkN%to...@tonno.ch...


> Peter Gessinger <ernie...@ts-poseidon.de> wrote:
>
> > Hi Sven!
> >
> > Da Du und Dein Buddy Rescue Diver seid, gehe ich davon aus das
ihr nach Padi
> > brevetiert seid.
> > WAS ZUM HENKER SUCHT IHR DANN AN EINEM VDST EINSTIEG.;-))
*grinns* *gröhl*
> >
> > Mit Verbandsübergreifendem Gruß
> > Peter
> >
> Hi
>
> irgendwas gefällt mir hier nicht. Da sind 2 Taucher, die offen
zu ihren
> Fehlern stehen und dir fällt nichts andres ein als wider in die
alte
> Kerbe zu hauen.
>
> Irgendwie zu einfach, zu simpel.
>

> Grüße

Felix Schrader

unread,
May 14, 2001, 3:17:33 PM5/14/01
to
Hi Sven!

> Richtig,gegenüber vom Kraftwerk.
> Du musst richtung Bramke-Tal Tauchen,
> den Abhang runter bis ca.30m je nach Wasserstand
> und dann links,da sollen 3 Brücken seien.

Sollte stimmen (Okertalsperre Blatt 12).

> Ich habe allerdings nur eine gesehen.

Die erste ist etwa in Kraftwerkhöhe, die zweite fast unter der
Hochbrücke und die dritte weiter im Bramke-Tal.

> Ich war grad auf deiner Hp und hab gesehen das du in der
> Wissenschaftlichen Tauchgruppe bist.
> Hast du vieleicht die Fehlenden Karten von der Talsperre?

Nö, ich kenne nur die Karten, die auf dem Server bei uns in der TU
liegen.
Allerdings habe ich den genauen Link nicht hier - einfach
http://www.tu-clausthal.de anwählen und dann im Suchfeld "Okertalsperre"
(oder so) eingeben.

Grüße,
Felix


Felix Schrader

unread,
May 14, 2001, 3:19:12 PM5/14/01
to
Hai!

> Jungs - lasst doch mal die Kirche im Dorf (oder in der
> Talsperre....).

Tja, leider hatte Schulenberg keine Kirche - daher kann man auch keinen
Kirchturm sehen, wenn das Wasser komplett raus ist ...

> > > WAS ZUM HENKER SUCHT IHR DANN AN EINEM VDST EINSTIEG.;-))

Dazu noch: Man muß (so weit ich weiß) VDST-Mitglied sein, um in der
Okertalsperre tauchen zu dürfen. Die restlichen Reglen stehen auch
irgendwo im Netz ...

Felix

Peter Gessinger

unread,
May 14, 2001, 5:07:51 PM5/14/01
to

Na wenigstens einer hat's verstanden. Danke Gerald.

Gruß Peter

"Gerald Keller" <media...@yahoo.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3b0028e2$0$18874$9b62...@news.freenet.de...

Michael Scharrer

unread,
May 14, 2001, 6:29:22 PM5/14/01
to
Hai Sven,

> Mein Buddy und Ich sind Rescure Diver und Tauchen in der Letzten Zeit
> oft in der Okertalsperre im Harz,

seid Ihr ausserdem VDST u. Mitglied in einem Verein? Waren die TG`e
angemeldet?

> Wir sahen dann eine Brücke,(Tunnel ähnlich)der Eingang sah sehr groß aus,
> so das man zu zweit ohne Probleme durch tauchen hätte können,
> das taten wir dann auch,nach ca.8m wurde es immer enger und flacher,
> mein Buddy kam mit seinem Gerät an die Brückendecke und auf einmal
> kam jedemege sediment von Decke,sein Automat vereiste noch dazu.

Ist wirklich für einen Bericht in der Tauchen gut!
Tz, tz,...

> Ich hatte Todesangst.

Kann ich verstehen. Der Schiefer saugt selbst 100 W Licht wie nix weg.
Man glaubt gar nicht, wie lang die Brücke ist und am Ende passt du gerade
mal durch (liegt auch ein Baum im weg).
Die Athmosphäre kann nur nachvollziehen, wer selber dort gewesen ist.

Ich halte dagegen den (damals) TG Meisterbude - Rüttler in Hemmoor für nen
Spaziergang.

> Wir wissen das wir verantwortungslos gehandelt haben,man dürfte nicht
> einfach irgentwo hinein tauchen ohne zu wissen wie lang diese Brücke ist
und

Achtung vor eurem Mut, eure(n) Fehler öffentlich ein zu gestehen!
Ist euch klar, wie nah ihr an einer Katastrophe vorbei geschrammt seid?
Dass ihr die Situation bewältigt (überlebt) habt, kann man eher als Glück
bezeichnen.

Leider bezweifle ich, dass es die, die es angeht, sich diese Geschichte zu
Herzen nehmen...

> ohne Sicherungsleine

Die braucht man nicht...

> und ohne ausreichende Erfahrung damit zu haben.

aber die...

Gruss,
Michael


Sven Pirkowski

unread,
May 14, 2001, 8:05:09 PM5/14/01
to
Hai Michael,
nein Ich bin nicht Mitglied im VDST oder in einem Verein,das man das muß
habe Ich erst später im Internet gelesen.Ja wenn Ich weiterhin in der
Okertalsperre tauchen will werd Ich mich wohl drum bemühen müssen.

Hast recht Ich werd das mal zur Tauchen schreiben.

In Hemmoor am Rüttler und unten an der Meisterbude war Ich auch schonmal.
Das ist dagegen echt ein Spaziergang.

Es liest sich so als ob Du Erfahrung in der Okertalsperre Hast?
Warst du schon bei der Brücke?

Grüße
Sven


Michael Scharrer <nos...@no-bubbles.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9dpls1$fnu$1...@ac1.ewetel.de...

Matthias Frey

unread,
May 14, 2001, 8:49:19 PM5/14/01
to
"Sven Pirkowski" <sven.pi...@t-online.de> schrieb:

[eine nette Schilderung über einen TG unter einer Brücke]

>...und auf einmal


>kam jedemege sediment von Decke,sein Automat vereiste noch dazu.
>
>Wir mussten notgedrungen umkehren,aber vor lauter sediment sah man nichts
>mehr,es war nacht .Ich hatte Todesangst.

>Ich dachte nur noch jetzt bloss nicht in Panik verfallen sondern ruhig
>bleiben,ich wusste ich hatte noch 12min in der tief Zeit.

Es ehrt Dich, dies hier so offen zu schildern - und dafür spende
ich aufrichtigen Beifall.

Ich möchte auch euer Verhalten nicht kommentieren - höchstens in
soweit, daß ihr im Prinzip in der Situation *dann* richtig
gehandelt habt. Richtig insofern, daß ihr euch soweit im Griff
hattet wieder 'raus zu kommen. Mein Kompliment.

Ich möchte es aber zum Anlaß nehmen, mal wieder auf etwas ganz
Wichtiges hinzuweisen - exemplarisch sozusagen (man könnte auch
besserwisserisch sagen): Es funktioniert nicht, wenn man sich
'sagt', daß man jetzt keine Angst haben darf. Das geht so nicht.
Die Problematik liegt da viel "tiefer": Man muß sich nämlich schon
zuvor mit seinen Ängsten auseinandergesetzt haben (im Trockenen
quasi) und muß sich auch auch über gewisse Denkfallen klar werden.
Okay: Man "muß" natürlich garnix - aber es hilft. Eine typische
Denkfalle schilderst Du zum beispiel selbst: Du sagst: Ich hatte
noch 12min in der Tiefe Zeit. Das ist (mit Verlaub) "Quatsch". Du
hattest noch viel mehr Zeit - aber du hast eine Grenze im Kopf, die
Dich dann zusätzlich unter Druck setzt.

Du hättest Dir auch "sagen" können: Ich habe immer genug Zeit umd
aus einer Situation wieder herauszukommen - ich leg mich jetzt mal
ruhig auf den Boden und wart ab was passiert. Solange ich hier
unten bin - kann ja garnix passieren. Ich hab ja noch jede Menge
Luft - und Deko macht ja nix...

Die Kunst beim Tauchen ist alleine die Angstfreiheit - und nur die
gilt es zu erstreben. Nicht mit angeberischen, markigen Sprüchen -
nein, sondern mit Auseinandersetzung, Bewußtwerden und mentalem
Training. Wer keine Angst hat, kommt aus jeder Situation wieder
heraus, weil das Handeln nicht blockiert wird. Du hast ja sehr
schön geschildert, wie die Blockierung funktioniert...

Liebe Grüße
Matthias

Oliver Moder

unread,
May 15, 2001, 4:37:58 AM5/15/01
to

Juergen Klaiber schrieb >
>Keine Angst vor nix zu haben ist dann sicher von Vorteil, wenn es zu
>haarigen Situationen kommt.
>
>War es aber nicht gerade die Angstfreiheit (oder nennen wir es
>mangelnden Respekt), die Sven dazu veranlasst hat, sich überhaupt in
>die geschilderte Situation zu begeben?
>
>Mit einem (in diesem Sinne) "angstfreien" Buddy wollte ich nicht
>tauchen gehen.
>
>Bye
>Jürgen

Hallo Jürgen,
natürlich geht es nicht um die mangelnde Angst, die einen Blödsinn machen
lässt.
Aber es geht um die Angst die einen hilflos macht. Die lähmende Angst.
Diese Ängste _mußt_ du komplett verarbeitet haben bevor du dich in heftigere
Situationen begibst.
Vorsicht und Respekt ist ein absolutes Muss beim Tauchen.
Aber man sieht an dem Beitrag so schön wie teilweise Ängsteim Hinterkopf
lauern die als "Regel" eingebaut wurden.
Matthias hat vollkommen Recht wenn er schreibt:


"Solange ich hier
unten bin - kann ja garnix passieren. Ich hab ja noch jede Menge
Luft - und Deko macht ja nix..."

Ich möchte nicht wissen wie das Ergebniss ausgesehen hätte wenn da (trotz
absolut genügend Luft natürlich) nur 2 Minuten Nullzeit auf der Uhr gewesen
währen.
Es können halt Situationen entstehen wo man das gesammte Wissen benötigt um
keine Ängste aufkommen zu lassen. Da hilft leider keine
Easydiving-Schnellausbildung und auch keine Regeln die nicht ausreichend
hinterfragt sind.
Es geht ja für den Anfänger und Fortgeschrittenen nicht immer darum z.B. die
Dekoproblematik bis zur letzten Theoretischen Microblase zu kennen, aber
sich der Folgen und möglichen Abhilfen bewußt zu sein sollte nicht zu viel
verlangt sein. Es ist halt kein Notfall z. B. in Deko zu kommen, aber
mögliche Fehlaktionen um ev. Deko zwanghaft zu vermeiden oder einfach davor
Angst zu haben das kann Fehlaktionen auslösen.
Ist wie mit dem Woodoo-Zauber wer dran glaubt kann auch dadurch sterben.
Wem eingebrannt wurde, das ab 40m der Tod lauert, wird den Tiefenrausch auf
35m nicht wahrhaben wollen, oder die Strömung auf 20m unterschätzen, das ja
sooo weit oben ist und deswegen ungefährlich sein muß.

Grüße
Oliver

Michael Bierenfeld

unread,
May 15, 2001, 5:05:05 AM5/15/01
to
Hai(),

kenn ich. Habe auch schonmal vor einem Höhleneingang gewartet :-( Ist
eine Scheißsituation. Seitdem gehe ich auch nicht mehr in die Dinger
rein, wenn ich nicht weiß was mich erwartet.

Gerade bei uns in den Seen ist das ohne Sicherungsleine imho sehr
problematisch, da das Sediment viel leichter aufgewirbelt wird als
sonst.

Gut, daß das bei Euch nochmal glimpflich ausgegangen ist.

Grüße

Michael

Michael Scharrer

unread,
May 15, 2001, 6:41:35 AM5/15/01
to
Hai Sven,

> Es liest sich so als ob Du Erfahrung in der Okertalsperre Hast?

Erfahrung ist nicht der richtige Ausdruck, dieses eine Wochenende...

> Warst du schon bei der Brücke?

Jep, darum kann ich dein/ euer Gefühl so gut verstehen.
Ich gestehe, mir wurde, als es eng wurde, für einen Moment auch "komisch"
;-)
Dagegen kann man sich nicht immer wehren, obwohl wie in diesem Fall, wir uns
auf den Tauchgang gut vorbereitet hatten (Erkundungs-TG, mentale
Auseinandersetzung mit den Problemen, die entstehen könnten,
Lösungsmöglichkeiten etc.)
Erlange Wissen und Fertigkeiten und lese mal die Beiträge von Matthias und
Oliver.
Gruss,
Michael

Bernd Schnuerer

unread,
May 15, 2001, 9:27:01 AM5/15/01
to
Sven Pirkowski schrieb:

schnipp

Hi, Sven

Finde Dein Posting super. Es sollte mehr Leute wie dich geben die auch
mal ihren realen "Bockmist" ehrlich der NG und damit der "Weiterbildung
zur Verfügung stellen und nicht nur auf Theorien herumreiten.

Natürlich werde ich hier nicht schreiben: "Weiter so" denn ich hoffe daß
dir so etwas nie wieder passiert. Es gibt sicherlich etliche Kollegen
die auch über derartige Erfahrungen berichten könnten sich dieses aus
falscher Scham aber leider nicht trauen.

Lieben Gruß, Bernd

Andreas Huss

unread,
May 15, 2001, 12:27:03 PM5/15/01
to
On Tue, 15 May 2001 02:05:09 +0200, "Sven Pirkowski"
<sven.pi...@t-online.de> wrote:

>In Hemmoor am Rüttler und unten an der Meisterbude war Ich auch schonmal.
>Das ist dagegen echt ein Spaziergang.


Hi,

hehe, kommt drauf an ob dort ausgebildet wird oder nicht, ;-)).


Gruesse von Andreas (c)¿(c)
--
22117 Hamburg, Borchardsheide 28a, ++49 (0)40-7136380
http://home.t-online.de/home/Andreas.Huss/

Marko Stolle

unread,
May 15, 2001, 5:31:45 PM5/15/01
to
Hi Felix,

> Dazu noch: Man muß (so weit ich weiß) VDST-Mitglied sein, um in der
> Okertalsperre tauchen zu dürfen. Die restlichen Reglen stehen auch
> irgendwo im Netz ...

oh je - was soll bitte sehr immer wieder dieses Zugemache von Gewässern
für nicht VDST'ler? Regt mich schon an der Rurtalsperre auf - und
scheint ja auch anders wo beliebt zu sein.
Warum nur können sich Vereinsmitglieder und "freie Taucher" nicht
einfach die Gewässer teilen? Dieses "das gehört mir und da laß ich
keinen anderen ran" ist eine Geisteshaltung, für die ich nur sehr schwer
Verständnis aufbringen kann, wenn nicht eigene Leistungen einen solchen
Ausschluß anderer rechtfertigen.
Mit Angelvereinen gab es ja auch mal die Probleme, die sich ja
inzwischen glücklicherweise vielerorts wohl entschärft haben, nachdem
die Angler feststellten, daß wir "ihrem See" gar nichts taten. Wenn das
da funktioniert, warum geht das dann nicht bei Tauchern untereinander??!

kopfschüttelnd
Marko

Felix Schrader

unread,
May 15, 2001, 6:19:06 PM5/15/01
to
Hi Marko!

> oh je - was soll bitte sehr immer wieder dieses Zugemache von

> Gewässern für nicht VDST'ler? ...

Das habe ich nicht erfunden. Die Harzwasserwerke sind für die Nutzung
der Okertalsperre verantwortlich und im Gestattungsvertrag ist (soweit
ich weiß) festgelegt, daß nur VDST-Taucher der Landesverbände
Niedersachsen und Berlin tauchen dürfen.

> Warum nur können sich Vereinsmitglieder und "freie Taucher" nicht
> einfach die Gewässer teilen?

Da hätte ich nichts dagegen. Man muß natürlich die örtlichen
Gegebenheiten in Betracht ziehen. In der Okertalsperre ist es (auch im
Sommer) ab eine bestimmten Tiefe (so 15 bis 20 m) dunkel und kalt. Aber
die Tauchfertigkeiten hängen ja nicht von Vereinsmitglied oder nicht ab!

> Mit Angelvereinen gab es ja auch mal die Probleme, die sich ja
> inzwischen glücklicherweise vielerorts wohl entschärft haben, nachdem
> die Angler feststellten, daß wir "ihrem See" gar nichts taten. Wenn das
> da funktioniert, warum geht das dann nicht bei Tauchern untereinander??!

Hier liegt eher das Problem bei den Verantwortlichen, die diese
Zugangsvoraussetzungen geschaffen haben. Unter meinen Tauchpartner kenne
ich niemanden, der was gegen Nicht-VDST-Taucher in der Okertalsperre
hätte. Ich wollte auch nur auf die Richtlinien hinweisen, da ich nicht
möchte, daß jemand von Euch Ärger bekommt.

Gute Nacht,
Felix

Ingo Zerner

unread,
May 16, 2001, 3:32:35 AM5/16/01
to
Moin,

"Felix Schrader" <felix.s...@tu-clausthal.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3B01AB5A...@tu-clausthal.de...


> Das habe ich nicht erfunden. Die Harzwasserwerke sind für die Nutzung
> der Okertalsperre verantwortlich und im Gestattungsvertrag ist (soweit
> ich weiß) festgelegt, daß nur VDST-Taucher der Landesverbände
> Niedersachsen und Berlin tauchen dürfen.

Wenn Du das "nur" streichst, stimmt die Aussage. Denn darüber hinaus gibt es
auch einige Vereine, die direkt in die Oker dürfen. Darunter wohl auch die
DLRG - und die gehört nicht zum VDST.

> Da hätte ich nichts dagegen. Man muß natürlich die örtlichen
> Gegebenheiten in Betracht ziehen. In der Okertalsperre ist es (auch im
> Sommer) ab eine bestimmten Tiefe (so 15 bis 20 m) dunkel und kalt. Aber
> die Tauchfertigkeiten hängen ja nicht von Vereinsmitglied oder nicht ab!

Naja, die Anmeldung hat bei den VDSTlern immerhin den Sinn, daß die
entsprechenden Taucher sich einen Eintrag im Tauchpaß verpassen lassen
müssen. Und den gibt es nur mit bestimmten Qualifikationen. Insofern ist das
ein kleiner Hüpfer Richtung Sicherheit, der hier den besonderen Belangen des
Gewässers Rechnung trägt. Was natürlich keinesfalls heißen soll, daß nicht
VDSTler dazu nicht in der Lage wären. Aber wozu einfaches Reinspringen
führen kann, zeigt der Ausgang dieses Threads ja wunderbar.
Ich persönlich kann nur jedem raten, die ersten 10 bis 20 Tgs in der Oker
nur in Begleitung eines sehr erfahrenen Tauchers (insbesondere
Oker-Erfahrung) zu machen - und auch nur, wenn absolut keine Platzangst oder
Angst vor Dunkelheit vorliegt. Das Gewässer ist eine deutliche Nummer
schwieriger zu tauchen als z.B. Hemmoor.

> Hier liegt eher das Problem bei den Verantwortlichen, die diese
> Zugangsvoraussetzungen geschaffen haben. Unter meinen Tauchpartner kenne
> ich niemanden, der was gegen Nicht-VDST-Taucher in der Okertalsperre
> hätte. Ich wollte auch nur auf die Richtlinien hinweisen, da ich nicht
> möchte, daß jemand von Euch Ärger bekommt.

Ich glaube nicht, dass hier die Harzwasserwerke das Problem sind. Nur haben
die sicher keine Lust, An- und Abmeldungen für die Oker im Einzelverfahren
am Wochenende zu verwalten. Da haben der TLN und der Landesverband Berlin
als Organisatoren natürlich eine guten Ausgangspunkt. Jeder andere, nicht
kommerzielle Verband wird da wahrscheinlich auch Zugang bekommen können,
wenn er entsprechende Infrastruktur aufzeigen kann.
--
Tschüß,
Ingo Zerner

Uwe Stoeckel

unread,
May 16, 2001, 3:20:02 AM5/16/01
to
On Tue, 15 May 2001 18:27:03 +0200, Andreas Huss
<andrea...@t-online.de> schrieb:

> kommt drauf an ob dort ausgebildet wird oder nicht, ;-)).

Hallo Andreas,

dann sind wir wieder bei dem einfach zu betauchenden Wrack in 30 m
Tiefe...

Schöne Grüße aus Oldenburg,
Uwe
--

Jacket Sherwood Spirit
http://cgi.ebay.de/aw-cgi/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=1144830908

Marko Stolle

unread,
May 16, 2001, 4:14:14 AM5/16/01
to
Hi Felix,

> > oh je - was soll bitte sehr immer wieder dieses Zugemache von
> > Gewässern für nicht VDST'ler? ...
> Das habe ich nicht erfunden.

habe ich auch nicht so verstanden :-) Es gibt nur (IMHO leider) einige
Seen, die ähnliche Regelungen haben.

> Gegebenheiten in Betracht ziehen. In der Okertalsperre ist es (auch im
> Sommer) ab eine bestimmten Tiefe (so 15 bis 20 m) dunkel und kalt. Aber
> die Tauchfertigkeiten hängen ja nicht von Vereinsmitglied oder nicht ab!

genau. Auch da sind wir uns völlig einig :-)

> Hier liegt eher das Problem bei den Verantwortlichen, die diese
> Zugangsvoraussetzungen geschaffen haben. Unter meinen Tauchpartner kenne
> ich niemanden, der was gegen Nicht-VDST-Taucher in der Okertalsperre
> hätte.

und das finde ich schade. Natürlich nicht, daß Deine Bekannten nichts
gegen nicht VDST'ler haben, sondern nur, daß solche einschränkenden
Vereinbarungen getroffen werden. Ohne einem der Verantwortlichen auf die
Füße treten zu wollen: ich fände es besser, wenn bei der Aushandlung
auch an andere gedacht werden würde. Ich bin ja gern bereit, z.B. bei
schwierigen Tauchgewässern meine Qualifikation nachzuweisen, Aufwand zu
entschädigen oder ähnliches zu machen. Nur den kategorischen Ausschluß
möchte ich nicht einfach so hinnehmen.
Ich nehme z.B. auch ganz gern mal mein Tauchgerödel mit, wenn ich
innerhalb von Dtl. weg fahre, um auch mal andere Seen kennenzulernen.
Das ist nur leider recht schwierig, wenn man an immer mehr Seen nur mit
Jahreskarte oder speziellen Verbandsmitgliedschaften tauchen darf.
Deshalb fände ich es gut, wenn sich in immer mehr Köpfen - auch denen
der Verantwortlichen - die Bereitschaft durchsetzen würde, auch "fremden
Tauchern" eine Chance zu geben, "ihr" Gewässer kennen zu lernen.

> Ich wollte auch nur auf die Richtlinien hinweisen, da ich nicht
> möchte, daß jemand von Euch Ärger bekommt.

Danke für den Hinweis, war auch garantiert nicht persönlich gemeint.

bye
Marko

Marko Stolle

unread,
May 16, 2001, 4:26:41 AM5/16/01
to
Hi,

> Naja, die Anmeldung hat bei den VDSTlern immerhin den Sinn, daß die
> entsprechenden Taucher sich einen Eintrag im Tauchpaß verpassen lassen
> müssen. Und den gibt es nur mit bestimmten Qualifikationen. Insofern ist das
> ein kleiner Hüpfer Richtung Sicherheit, der hier den besonderen Belangen des
> Gewässers Rechnung trägt. Was natürlich keinesfalls heißen soll, daß nicht
> VDSTler dazu nicht in der Lage wären. Aber wozu einfaches Reinspringen
> führen kann, zeigt der Ausgang dieses Threads ja wunderbar.

Maßnahmen, die die Sicherheit verbessern, sind natürlich im Grundsatz
nie zu verachten - und ich bin auch der Meinung, daß einige Leute
manchmal vor sich selbst geschützt und zu ihrem Glück etwas gezwungen
werden müssen. Solange beachtet wird, daß es einen Unterschied macht, ob
ein Neuling eben mal irgendwo rein springt oder ein erfahrener Taucher
ein ihm bis dato fremdes Gewässer betaucht, ist IMHO nichts gegen so
etwas einzuwenden.

> Ich glaube nicht, dass hier die Harzwasserwerke das Problem sind. Nur haben
> die sicher keine Lust, An- und Abmeldungen für die Oker im Einzelverfahren
> am Wochenende zu verwalten. Da haben der TLN und der Landesverband Berlin
> als Organisatoren natürlich eine guten Ausgangspunkt. Jeder andere, nicht
> kommerzielle Verband wird da wahrscheinlich auch Zugang bekommen können,
> wenn er entsprechende Infrastruktur aufzeigen kann.

aber das ist ja gerade eines der Probleme. Wenn ich (Privatmann) dort
mal tauchen möchte, kann ich natürlich keine Infrastruktur vorweisen.
Möchte ich ja auch gar nicht, ich will ja (nur) dort tauchen. Wenn ich
keine Genehmigung bekommen kann, stehe ich wieder vor dem Problem,
entweder illegal reinzuhüpfen oder es sein zu lassen. Beides nicht
befriedigend.

bye
Marko

Ingo Zerner

unread,
May 16, 2001, 6:27:53 AM5/16/01
to
Moin,

"Marko Stolle" <fw...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3B0239C1...@gmx.de...


> aber das ist ja gerade eines der Probleme. Wenn ich (Privatmann) dort
> mal tauchen möchte, kann ich natürlich keine Infrastruktur vorweisen.
> Möchte ich ja auch gar nicht, ich will ja (nur) dort tauchen. Wenn ich
> keine Genehmigung bekommen kann, stehe ich wieder vor dem Problem,
> entweder illegal reinzuhüpfen oder es sein zu lassen. Beides nicht
> befriedigend.

Verständlich, aber in dem Fall der falsche Ansatz. Die Oker ist kein
öffentlicher Badeteich sondern ein Privatgewässer, um das auch ein hoher
Zaun gezogen sein könnte. Von daher muß man dankbar sein, dass der
Besitzer/Pächter einigen (wenigen) Vereinen die kostenlose Nutzung erlaubt.
Alternativen wären Totalsperrung, Geld für Tauchen (wie Hemmoor) usw.
Dir bleibt nur, Dich einem der Vereine anzuschließen - eigentlich noch eine
gute Situation. Hemmoor nervt mich viel mehr.
--
Tschüß,
Ingo Zerner

Marko Stolle

unread,
May 16, 2001, 6:54:29 AM5/16/01
to
Hallo Ingo,

> Verständlich, aber in dem Fall der falsche Ansatz. Die Oker ist kein
> öffentlicher Badeteich sondern ein Privatgewässer, um das auch ein hoher
> Zaun gezogen sein könnte. Von daher muß man dankbar sein, dass der
> Besitzer/Pächter einigen (wenigen) Vereinen die kostenlose Nutzung erlaubt.

ich kenne die rechtliche Situation an der Okertalsperre nicht - aber so
wie sich das bisher las, scheint es sich ja um eine Talsperre zu
handeln, die von einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft verwaltet
wird (oder wenigstens einer Gesellschaft, die sich in öffentlicher Hand
befindet). Wenn das so stimmt, dann ist die Bezeichnung "Privatgewässer"
zumindest sehr unscharf.
Aber von dieser fruchtlosen Diskussion mal ganz abgesehen: mir ging es
eher darum, das Problembewußtsein in Vereinen bzw. von
Vereinsmitgliedern etwas zu erweitern und vielleicht ein Nachdenken auch
über Nichtvereinsmitglieder und deren Interessen zu erreichen, das im
Endeffekt vielleicht zu Kompromissen führen kann, die für alle
(vernünftigen) Taucher annehmbar sind.

> Dir bleibt nur, Dich einem der Vereine anzuschließen - eigentlich noch eine
> gute Situation. Hemmoor nervt mich viel mehr.

also das kommt auf den Standpunkt an. Für Dich als Ortsansässigen mag
das stimmen, für mich als Taucher, der auch mal andere Seen kennenlernen
möchte, ist das völlig indiskutabel. Schließlich kann ich nicht bei
jedem See, den ich gern mal betauchen möchte, direkt immer in den
ortsansässigen Verein eintreten. Zwar ärgert es mich auch jedes Mal,
wenn ich für das Tauchen in einem See Geld bezahlen muß, aber wenn ich
dafür die Möglichkeit des Betauchens erhalte, dann ist mir das bei
weitem lieber als ein Verbot für Nichtvereinsmitglieder. Im Endeffekt
fände ich eine Lösung für alle Seiten akzeptabel, bei der
Vereinsmitglieder die Jahrestauchgenehmigung mit dem Mitgliedsbeitrag
erwerben und andere eine Tages-/Wochengenehmigung kaufen müssen, die zum
Beispiel für die Arbeit der Überprüfung der Erfahrung (Logbuch) für
vorliegende schwierigere Tauchbedingungen oder eine Einweisung in das
Gewässer kompensiert.
Eine Anerkennung des nichtkommerziellen Tauchens als Gemeingebrauch des
Gewässers wäre natürlich noch besser, dürfte allerdings - nachdem hier
Einnahmemöglichkeiten entdeckt wurden - illusorisch sein.

So, genug dazu. Vielleicht regt(e) die Diskussion ja zum Nachdenken an.

Marko

Michael Ohlhorst

unread,
May 16, 2001, 11:31:47 AM5/16/01
to
Hallo Marko,

> Vereinsmitglieder die Jahrestauchgenehmigung mit dem Mitgliedsbeitrag
> erwerben und andere eine Tages-/Wochengenehmigung kaufen müssen, die zum
> Beispiel für die Arbeit der Überprüfung der Erfahrung (Logbuch) für
> vorliegende schwierigere Tauchbedingungen oder eine Einweisung in das
> Gewässer kompensiert.

So was funktioniert bei den Motorboot und Segelclubs seit Jahrzehnten ohne
Diskussionen Gastlieger werden zwar mit Kosten Belastet, was auch logisch richtig
ist aber sie sind willkommen, da sie neben der Aufbesserung der Kasse auch fuer
Gespraechsstoff sorgen. Soetwas gilt unter vielen Gruppen also normale
Solidaritaet.

mfG
Michael Ohlhorst


matthias ringelhan

unread,
May 16, 2001, 12:41:54 PM5/16/01
to
hi zusammen,

oh je - was soll bitte sehr immer wieder dieses Zugemache von Gewässern
für nicht VDST'ler? Regt mich schon an der Rurtalsperre auf - und
scheint ja auch anders wo beliebt zu sein.
Warum nur können sich Vereinsmitglieder und "freie Taucher" nicht
einfach die Gewässer teilen?

irgendwie erinnert mich die verhaltensweise des vdst (in solchen fällen) an
pa**. geld scheffeln um jeden preis scheint auch bei anderen organisationen
zum alltag zu gehören. entweder du bist bei uns mitglied und zahlst jährlich
deinen beitrag oder du gehst halt nicht in *UNSEREM* see tauchen. (entweder
du hast den und den speciality oder du bleibst halt oberhalb von 18m
**ggggg**)

kann natürlich sein das ich dem vdst unrecht tue. vielleicht hält der den
see ja in ordnung, stellt klos auf oder was weis ich. bin ja nicht mitglied,
also klärt mich auf wenn ich falsch liegen sollte

mfg matthias


Felix Schrader

unread,
May 16, 2001, 1:10:59 PM5/16/01
to
Hi!

> kann natürlich sein das ich dem vdst unrecht tue. vielleicht hält der
> den see ja in ordnung, stellt klos auf oder was weis ich. bin ja
> nicht mitglied, also klärt mich auf wenn ich falsch liegen sollte

Solche Sachen macht der VDST zwar nicht - aber die Talsperre gehört ja
auch nicht dem VDST. Allerdings hat der VDST wohl am Gestattungsvertrag
mitgewirkt ...

nun muß ich aber ins Wasser ...

Felix

Wolfgang Nick

unread,
May 16, 2001, 2:09:16 PM5/16/01
to

Marko Stolle <fw...@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3B025C65...@gmx.de...
Hallo Ingo,

>ich kenne die rechtliche Situation an der Okertalsperre nicht - aber so
>wie sich das bisher las, scheint es sich ja um eine Talsperre zu
>handeln, die von einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft verwaltet
>wird (oder wenigstens einer Gesellschaft, die sich in öffentlicher Hand
>befindet). Wenn das so stimmt, dann ist die Bezeichnung "Privatgewässer"
>zumindest sehr unscharf.

Irrtum, die Harzwasserwerke wurden privatisiert. Zitat von der Homepage
(http://www.harzwasserwerke.de/start.htm )
"Das Unternehmen wurde 1928 gegründet, um mit dem Bau großer Talsperren die
bis dahin häufigen, oftmals verheerende Schäden anrichtenden Hochwasser des
Westharzes aufzufangen und wasserwirtschaftlich nutzbringend zu verwenden.
1996 wurden die Harzwasserwerke durch die Umwandlung einer Anstalt des
öffentlichen Rechts in eine GmbH und den vollständigen Verkauf der
Geschäftsanteile an ein Konsortium norddeutscher Versorgungsunternehmen
privatisiert."

Nur zur Info

Wolfgang


Andreas Huss

unread,
May 16, 2001, 2:51:32 PM5/16/01
to
On Wed, 16 May 2001 09:20:02 +0200, Uwe Stoeckel <u...@zollstocks.de>
wrote:

>On Tue, 15 May 2001 18:27:03 +0200, Andreas Huss
><andrea...@t-online.de> schrieb:
>
>> kommt drauf an ob dort ausgebildet wird oder nicht, ;-)).
>
>Hallo Andreas,
>
>dann sind wir wieder bei dem einfach zu betauchenden Wrack in 30 m
>Tiefe...
>
>Schöne Grüße aus Oldenburg,
>Uwe


Hi,

nein, wenn dort ausgebildet wird ist dort extrem schlechte Sicht und
dann ändern sich Schwierigkeitsgrade.

Andreas Huss

unread,
May 16, 2001, 2:51:32 PM5/16/01
to
On Wed, 16 May 2001 12:54:29 +0200, Marko Stolle <fw...@gmx.de> wrote:

>Aber von dieser fruchtlosen Diskussion mal ganz abgesehen: mir ging es
>eher darum, das Problembewußtsein in Vereinen bzw. von
>Vereinsmitgliedern etwas zu erweitern und vielleicht ein Nachdenken auch
>über Nichtvereinsmitglieder und deren Interessen zu erreichen, das im
>Endeffekt vielleicht zu Kompromissen führen kann, die für alle
>(vernünftigen) Taucher annehmbar sind.


Hi,

die Vereine sollen alles ermöglichen, der Rest kann sich dann über die
Auflagen/Vorschläge/Empfehlungen beschweren ....

Dann gibt es wieder die ganzen *wozu brauch ist das*-Diskussionen und
*ich will da doch nur mal kurz abtauchen* ......

Mach da doch einfach mit und geh da tauchen, niemand hindert Dich

Astrid Schleicher

unread,
May 16, 2001, 3:04:18 PM5/16/01
to
Marko Stolle schrieb:

>Eine Anerkennung des nichtkommerziellen Tauchens als Gemeingebrauch des
>Gewässers wäre natürlich noch besser, dürfte allerdings - nachdem hier
>Einnahmemöglichkeiten entdeckt wurden - illusorisch sein.

Tauchen ist ja inzwischen Gemeingebrauch in Niedersachsen.

Das zieht bei der Okertalsperre aber sowieso nicht, weil sie ein
(sogar überregional bedeutender) Trinkwasserspeicher ist. Das
bedeutet automatisch gesonderte Nutzungsrechte.

Liebe Grüße
Astrid
--
Noch Fragen zu dieser Newsgroup?
DIR für User: http://www.oschn.de/drst/info.html

Andreas Huss

unread,
May 16, 2001, 4:39:08 PM5/16/01
to
On Wed, 16 May 2001 17:31:47 +0200, Michael Ohlhorst
<michael...@yahoo.de> wrote:

>So was funktioniert bei den Motorboot und Segelclubs seit Jahrzehnten ohne
>Diskussionen Gastlieger werden zwar mit Kosten Belastet, was auch logisch richtig
>ist aber sie sind willkommen, da sie neben der Aufbesserung der Kasse auch fuer
>Gespraechsstoff sorgen. Soetwas gilt unter vielen Gruppen also normale
>Solidaritaet.
>
>mfG
>Michael Ohlhorst


Hi,

dort ist das ja auch klein Problem, weil Handlungen von Seglern, etc.,
vor aller Augen stattfinden und schon deshalb mehr Disziplin geübt
wird.

Andreas Huss

unread,
May 16, 2001, 5:00:27 PM5/16/01
to
On Wed, 16 May 2001 18:41:54 +0200, "matthias ringelhan"
<matt...@mmc-startup.com> wrote:


Hi,

>irgendwie erinnert mich die verhaltensweise des vdst (in solchen fällen) an
>pa**. geld scheffeln um jeden preis scheint auch bei anderen organisationen
>zum alltag zu gehören. entweder du bist bei uns mitglied und zahlst jährlich
>deinen beitrag oder du gehst halt nicht in *UNSEREM* see tauchen. (entweder
>du hast den und den speciality oder du bleibst halt oberhalb von 18m
>**ggggg**)

der VDST ist so reich und die Ausbilder leben von den Zinsen, sie
lassen sich jede Theorieminute, jede Schwimmbadrunde und
10min-Freiwasser-Tgs als kompletten Tauchkurs erstatten ;-).

>kann natürlich sein das ich dem vdst unrecht tue. vielleicht hält der den
>see ja in ordnung, stellt klos auf oder was weis ich. bin ja nicht mitglied,
>also klärt mich auf wenn ich falsch liegen sollte

Vielleicht erfüllen sie einfach Auflagen, für die sie im Verband
garantieren können.

Uwe Stoeckel

unread,
May 16, 2001, 6:46:50 PM5/16/01
to
On Wed, 16 May 2001 20:51:32 +0200, Andreas Huss
<andrea...@t-online.de> schrieb:

>nein, wenn dort ausgebildet wird ist dort extrem schlechte Sicht und
>dann ändern sich Schwierigkeitsgrade.

Dann wird also demnächst in Hemmoor am E1 Samstags Anfängerausbildung
und Sonntags das "Zero Visibility" Special verkauft...

Schöne Grüße aus Norderstedt,

Ingo Zerner

unread,
May 17, 2001, 3:42:55 AM5/17/01
to
Moin,

"Astrid Schleicher" <astrid.s...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9duivg$b6p$05$1...@news.t-online.com...

> Tauchen ist ja inzwischen Gemeingebrauch in Niedersachsen.
>
> Das zieht bei der Okertalsperre aber sowieso nicht, weil sie ein
> (sogar überregional bedeutender) Trinkwasserspeicher ist. Das
> bedeutet automatisch gesonderte Nutzungsrechte.

IMHO ist die Okertalsperre zum Glück kein Trinkwasserspeicher sondern nur
Trinkwassereinzugsgebiet. Sonst müßte es mit der Nutzung vorbei sein, da im
Trinkwasser meines Wissens nach nicht geplanscht werden darf. Der
Trinkwasserspeicher ist die Granetalsperre, die durch einen Stollen von der
Okertalsperre Wasser beziehen kann, IMHO.
--
Tschüß,
Ingo Zerner

Dirk Macke

unread,
May 17, 2001, 2:45:42 AM5/17/01
to
matthias ringelhan wrote:

> kann natürlich sein das ich dem vdst unrecht tue. vielleicht hält der den
> see ja in ordnung, stellt klos auf oder was weis ich.

Genau das tun sie. Glaubst du ein Verein kriegt die Tauchgenehmigung
fuer lau?

Gruss,
Dirk

Astrid Schleicher

unread,
May 17, 2001, 3:55:29 AM5/17/01
to
Ingo Zerner schrieb:

>IMHO ist die Okertalsperre zum Glück kein Trinkwasserspeicher sondern nur
>Trinkwassereinzugsgebiet.

Doch, s.u.

>Sonst müßte es mit der Nutzung vorbei sein, da im
>Trinkwasser meines Wissens nach nicht geplanscht werden darf.

Baden ist AFAIK auch verboten, zumindest ist kein Badestrand
ausgewiesen. Daß überhaupt für eine bestimmte Gruppe Tauchgenehmigung
erteilt wurde, sollte uns dankbar machen.

>Der
>Trinkwasserspeicher ist die Granetalsperre, die durch einen Stollen von der
>Okertalsperre Wasser beziehen kann, IMHO.

Von dem Stollen weiß ich nichts, aber:

http://www.harzwasserwerke.de/talsperren/talis/talisbeschr.htm

| Einen Ausgleich zwischen den Extremen Hochwasser und Niedrigwasser schaffen im Westharz die 6
| grossen Talsperren in Oder, Söse, Innerste, Grane, Oker und Ecker, die von der Harzwasserwerke GmbH
| betrieben werden. Neben Hochwasserschutz und Niedrigwasseraufhöhung gehören die Energiegewinnung
| aus Wasserkraft und insbesondere die Trinkwasserversorgung zu den wasserwirtschaftlichen Aufgaben der
| Talsperren.

Und:
http://www.harzwasserwerke.de/talsperren/oker/oker.html

| 1.1 Gestautes Gewässer
| Oker
| 1.2 Nächstgelegene Stadt
| Goslar Kreis Goslar, Niedersachsen
| 1.3 Zweck
| Trinkwasserversorgung, Hochwasserschutz,
| Niedrigwasseraufhöhung, Energieerzeugung

Gibt es eigentlich für die anderen Talsperren auch Tauchgenehmigungen
und wenn ja, für wen?

Marko Stolle

unread,
May 16, 2001, 6:10:53 PM5/16/01
to
Hi Astrid,

> Tauchen ist ja inzwischen Gemeingebrauch in Niedersachsen.

wirklich? Finde ich ja gut. Ich dachte bisher immer, nur
Meckelnburg-Vorpommern und Brandenburg hätten es anerkannt, ansonsten
ist es Sondernutzung. Weißt Du zufällig, ob das explizit im Gesetz/VO
geändert wurde oder ob die Gerichte die bestehenden Normen dahingehend
ausgelegt haben?

bye
Marko

Marko Stolle

unread,
May 16, 2001, 6:13:38 PM5/16/01
to
Hi,

> Irrtum, die Harzwasserwerke wurden privatisiert. Zitat von der Homepage

ist ja interessant. Habe noch vor ein paar Wochen gelesen, daß sich
München mit Händen und Füßen gegen die Teilprivatisierung der
Wasserversorgung wehrt. Sogar schon 1996 voll privatisiert...richtig
fortschrittlich.

> Nur zur Info
Danke!

bye
Marko

Marko Stolle

unread,
May 16, 2001, 6:19:18 PM5/16/01
to
Hi,

[VDST]


> Vielleicht erfüllen sie einfach Auflagen, für die sie im Verband
> garantieren können.

und vielleicht wehren sie sich ja auch nicht gegen Auflagen und
akzeptieren einfach alles, wenn es "nur" nicht Vereinsmitglieder trifft.
Klar, in erster Linie ist der Verein für seine Mitglieder da, aber
Rücksicht auf andere steht niemandem schlecht zu Gesicht.

bye
Marko

Astrid Schleicher

unread,
May 17, 2001, 7:09:49 AM5/17/01
to
Marko Stolle schrieb:

>> Tauchen ist ja inzwischen Gemeingebrauch in Niedersachsen.

>Weißt Du zufällig, ob das explizit im Gesetz/VO


>geändert wurde oder ob die Gerichte die bestehenden Normen dahingehend
>ausgelegt haben?

Es wurde geändert. Die Neufassung des Niedersächsischen Wassergesetzes
vom 25. März 1998 enthält die Formulierung "Tauchen einschließlich des
Sporttauchens mit Atemgeräten"

Michael Ohlhorst

unread,
May 17, 2001, 11:12:54 AM5/17/01
to
Hallo Andreas,

> dort ist das ja auch klein Problem, weil Handlungen von Seglern, etc.,
> vor aller Augen stattfinden und schon deshalb mehr Disziplin geübt
> wird.

Das ist leider ein Irrtum. Vandalismus, Diebstaehle und Verschmutzungen sind dort eher
ueberproportional anzutreffen. Es wird halt auch mal Dunkel. Wenn du erlebst, das nach
einer Woch abwesenheit von Schiff deine massive Nirodavid nen Knick hat und du mal
eben wieder um 6KDM aermer geworden bist ohne das jemand etwas gesehen hat oder
erlebst das innerhalb von 10 Minuten von der Toilette 10 Klorollen gestohlen werden,
glaubst du das auch nicht mehr. Trotzdem werden Gaeste nicht von als stoerende
Elemente behandelt. Es geht halt um Geld und den eigenen Wunsch mal woanders hin zu
koennen.

mfG
Michael Ohlhorst


Michael Ohlhorst

unread,
May 17, 2001, 11:16:36 AM5/17/01
to
Hallo Astrid,

> Von dem Stollen weiß ich nichts, aber:

Den gibt es tatsaechlich ich bin als Kind drin gewesen waerend die Granetalsperre gebaut wurde.
Ist ein Doppelrohr mit nicht grade kleinem Durchmesser.

mfG
Michael Ohlhorst

Michael Ohlhorst

unread,
May 17, 2001, 11:19:28 AM5/17/01
to
Hallo Uwe,

> Dann wird also demnächst in Hemmoor am E1 Samstags Anfängerausbildung
> und Sonntags das "Zero Visibility" Special verkauft...

Wird das nicht seit Jahren schon so gehandhabt? Am Sonntag nur
Navigationsausbildung an E1?

fragende Gruesse aus Norderstedt
Michael Ohlhorst

Andreas Huss

unread,
May 17, 2001, 1:20:25 PM5/17/01
to
On Thu, 17 May 2001 17:12:54 +0200, Michael Ohlhorst
<michael...@yahoo.de> wrote:

>Das ist leider ein Irrtum. Vandalismus, Diebstaehle und Verschmutzungen sind dort eher
>ueberproportional anzutreffen. Es wird halt auch mal Dunkel. Wenn du erlebst, das nach
>einer Woch abwesenheit von Schiff deine massive Nirodavid nen Knick hat und du mal
>eben wieder um 6KDM aermer geworden bist ohne das jemand etwas gesehen hat oder
>erlebst das innerhalb von 10 Minuten von der Toilette 10 Klorollen gestohlen werden,
>glaubst du das auch nicht mehr. Trotzdem werden Gaeste nicht von als stoerende
>Elemente behandelt. Es geht halt um Geld und den eigenen Wunsch mal woanders hin zu
>koennen.

>mfG
>Michael Ohlhorst


Hi,

naja, da ist der Club dann auch nicht für das Verhalten auf dem Wasser
verantwortlich und die Gefahr ist eine andere.

Es wird so schnell niemand auf die Idee kommen mal schnell ein
Gewässer für Boote und Badende zu sperren.

Andreas Huss

unread,
May 17, 2001, 1:20:26 PM5/17/01
to


Hi,

hey Träumer, welche Auflagen wünscht Du Dir?

Etwa die der Marine (nur tauchen wenn Heli in Bereitschaft und
Taucherarztgehilfe an Bord)?

Oder die der Polizei (bei Ausbildung in Hemmoor eigener Krankenwagen
vor Ort) ..... vielleicht als klitzekleine Auflage noch deren
Ausbildungsabläufe ... da macht der VDST schon Abstriche, den Rest
kannst Du selbst vergleichen.

Gönne Dir die Ausbildungs-, Bio-, Medizin- und Rechtsseminare und
entscheide danach selbst ob Du jedem Widerspruch ausweichen kannst.

Andreas Huss

unread,
May 17, 2001, 3:53:33 PM5/17/01
to
On Thu, 17 May 2001 17:19:28 +0200, Michael Ohlhorst
<michael...@yahoo.de> wrote:

>Wird das nicht seit Jahren schon so gehandhabt? Am Sonntag nur
>Navigationsausbildung an E1?

>fragende Gruesse aus Norderstedt
>Michael Ohlhorst


Hi,

die Verhältnisse werden boomgemäss immer schlimmer, erstaunlicherweise
ist z. B. E1 bis ca. 11:00 Uhr noch geniessbar obwohl schon viele
Taucher dort eingestiegen sind, ab 11:00 Uhr kommen aber die
Sonntagstaucher und dann geht es steil bergab, die gute Sicht findet
man dann nur noch in der Tiefe, dort ist es aber kaum interessanter.

Man scheut sich die Ausbildungsgruppen an den E4 zu verbannen.

Michael Ohlhorst

unread,
May 18, 2001, 3:17:55 AM5/18/01
to
Hallo Andreas,

> Es wird so schnell niemand auf die Idee kommen mal schnell ein
> Gewässer für Boote und Badende zu sperren.

Auch diese Diskussion ist in vollem Gange. Die Sperrungen des Wattenmeeres sollen nicht
zuletzt durch Trockenfallende Sportboote und Raser in den Ruhezohnen ausgeloest worden
sein. Danach gab es eine Diskussion ueber die Elbstraende und deren befahren die imho noch
nicht ausgestanden ist.

Langsam werden die verbote der Ökos echt aetzend. Rund Poel gibt es zwei Vogelschutzinseln
mit Ferienhaeusern der Gruenen die als Beobachtungsstationen ausgewiesen sind. Deshalb
druerfen die Kinder auch nur Sonntag abend wenn es keine Zuschauer mehr gibt baden und
schreiend ueber die Inseln rennen.

mfG
Michael Ohlhorst


Gerhard Strobel

unread,
May 18, 2001, 12:10:27 PM5/18/01
to
On Fri, 18 May 2001 09:17:55 +0200, Michael Ohlhorst
<michael...@yahoo.de> wrote:


>Langsam werden die verbote der Ökos echt aetzend.

... und keiner hat sie gewählt!


Gruss Gerhard

Komm´ Tauchen im Roten Meer
http://www.dtti.de

Andreas Huss

unread,
May 18, 2001, 3:42:10 PM5/18/01
to
On Fri, 18 May 2001 09:17:55 +0200, Michael Ohlhorst
<michael...@yahoo.de> wrote:

Hi,

>Auch diese Diskussion ist in vollem Gange. Die Sperrungen des Wattenmeeres sollen nicht
>zuletzt durch Trockenfallende Sportboote und Raser in den Ruhezohnen ausgeloest worden
>sein. Danach gab es eine Diskussion ueber die Elbstraende und deren befahren die imho noch
>nicht ausgestanden ist.

denen gehört auch mal kräftig der Marsch geblasen, was hilft gegen die
Motorboote eigentlich, reicht Seenotmunition?? Bei einigen hat man den
Eindruck dass auch Dumm-Dumm deren geistige Situation nicht mehr
verschlimmbessern kann.

Auf Fehmarn ist neben dem Katarinenhof eine Slipanlage, anstatt dann
nach links wechzufahren zieht es die Moderboote ständig zum
Taucherstrand weil dort Zuschauer zu finden sind, meinem Freund haben
sie trotz Taucherboje fast einen Scheitel gezogen, vor drei Jahren
endete ein Motorbootüberfall wegen Seeschifff(3)ahrtsgefährdung vor
dem Landgericht in Kiel, immer schön Photo und Video bereithalten weil
das Erinnerungsvermögen von Motorbootfahrern schnell nachlassen kann,
;-)).

>Langsam werden die verbote der Ökos echt aetzend. Rund Poel gibt es zwei Vogelschutzinseln
>mit Ferienhaeusern der Gruenen die als Beobachtungsstationen ausgewiesen sind. Deshalb
>druerfen die Kinder auch nur Sonntag abend wenn es keine Zuschauer mehr gibt baden und
>schreiend ueber die Inseln rennen.

Es ist schlimm dass Kinder aber auch nirgendwo mehr einen Badestrand
finden können, ;-))))))))).

Matthias Voss

unread,
May 21, 2001, 3:27:55 AM5/21/01
to
Hi, was das Trockenfallenlassen angeht, sehe ich das etwas
interessierter.
Es gibt kaum ein schöneres Erlebnis im Wattenmeer, als sich eine gute
Stelle auszusuchen, nachts trockenfallen zu lassen, und dann frühmorgens
in der Berg-und Tal Landschaft die Natur zu erkunden und kennenzulernen.
Ein "bischen" See-und Gebietskenntnis ist natürlich nötig, soll beim
"Fallen" nicht das Rig runterkommen...

Gruß
Matthias

Andreas Huss schrieb:


> >Auch diese Diskussion ist in vollem Gange. Die Sperrungen des Wattenmeeres sollen nicht
> >zuletzt durch Trockenfallende Sportboote und Raser in den Ruhezohnen ausgeloest worden

Sören Jansen

unread,
May 21, 2001, 10:50:30 AM5/21/01
to
Hi!

Peter Gessinger wrote:
>
> Na wenigstens einer hat's verstanden. Danke Gerald.
Nein, die anderen haben nur keinen Grund sich zu melden, oder findet
jemand eine Antwort ala LOL spannend!

Tschau Soeren!

Andreas Huss

unread,
May 21, 2001, 5:38:43 PM5/21/01
to
On Mon, 21 May 2001 09:27:55 +0200, Matthias Voss
<mat....@t-online.de> wrote:

>Es gibt kaum ein schöneres Erlebnis im Wattenmeer, als sich eine gute
>Stelle auszusuchen, nachts trockenfallen zu lassen, und dann frühmorgens
>in der Berg-und Tal Landschaft die Natur zu erkunden und kennenzulernen.
>Ein "bischen" See-und Gebietskenntnis ist natürlich nötig, soll beim
>"Fallen" nicht das Rig runterkommen...
>
>Gruß
>Matthias
>
>Andreas Huss schrieb:
>> >Auch diese Diskussion ist in vollem Gange. Die Sperrungen des Wattenmeeres sollen nicht
>> >zuletzt durch Trockenfallende Sportboote und Raser in den Ruhezohnen ausgeloest worden

Hi,

das ist ja alles richtig, würde mir auch gefallen ... aber einige
übertreiben einfach, Motorboote an einer Küste können eine echte
Gefahr sein, Du hast ja auch schon eine Schraube von unten gesehen,
wenn die Kapitäne nicht vorsichtig und kaum mitdenken müssen sie sich
nicht wundern ... ein langsames Motorboot fällt kaum auf, der laute
Rest um so mehr.

Es ist ja auch nicht soooo dass ich nicht selbst gern herumheize aber
es fällt auf dass wenige Zuschauer ALLE Motorboote in Sichtweite
anziehen wie das Licht die Fliegen, kein Wunder wenn bald in Notwehr
geschossen wird.

Die Anzeige für das Palaver vor der Landgericht wurde durch die Wapo
initiiert, wir wurden lediglich als Zeugen geladen. Offensichtlich
hatte die Wapo längere Zeit ein Auge auf die Ecke und unser Notruf war
wohl der Grund endlich massiv einzuschreiten.

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