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Wachs zur Reissverschlusspflege???

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Dietmar Franke

unread,
Mar 8, 2005, 2:49:31 PM3/8/05
to
Hallo Kollegen,

irgendwo hab ich mal gehört, dass man zur Pflege von Reissverschlüssen
(HT-Anzug, nicht gasdichte RV) Wachs einsetzen kann. Ich hab das so
verstanden, dass man die RV´s zur besseren Gängigkeit mit einem Wachsstift
bestreicht.

Ist das so korrekt?
Gibt es etwas besseres?
Kann man andere Hausmittelchen einsetzen?
Kann man eine Haushaltskerze benutzen?

Wer kann mir Tipps geben, wie man stumpfe Reisverschlüsse wieder flott
bekommt?

PS: Getaucht wurde nur im Süßwasser.

Danke schon mal im Voraus.

Dietmar


Tauchschmerle

unread,
Mar 8, 2005, 3:41:39 PM3/8/05
to
Hmmm..sorry,
aber manchmal denk ich ich bin hier im Kindergarten !!!
Ein Taucher hat irgendwo mal gehört, dass man zur Pflege von
Reißverschlüssen Wachs einsetzen kann...
Klar kann man das ....und dass weiß ein Taucher auch !!! Weil, als Taucher
beschäftigt sich man mit seiner Ausrüstung.....weil ...die ist ja auch nicht
ganz billig...und soll ja auch möglichst lange halten :-D ODER ????
Es wird schon seinen Grund haben, dass es spezielle Pflegeprodukte
gibt...und man nicht eine Wachskerze benutzt ....und sorry ...diese
speziellen Wachse kosten bei Gott nicht die Welt.
Also mein Tipp....kauf dir einen Pflegewachs...aber frag bitte wie man ihn
benutzt....
Nicht das da was schiefgeht ...

Immer gut Luft
Tauchschmerle


"Dietmar Franke" <di...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:396dvrF...@individual.net...

Matthias Römer

unread,
Mar 8, 2005, 3:45:46 PM3/8/05
to
Nils Berthold wrote:
> Neben irgendwelchen Chemischen Mittelchen kann ich Bienenwachs nur
> empfehlen. Uneingeschr nkt f??r jeden Reissverschluß mit Metallzähnen.

Bienenwachs ist ein Schmutzmagnet und verbessert die Gleitfähigkeit sicher
nicht wesentlich...

Ich würde sagen.....in Anbetracht der Verhältnismäßigkeiten reicht ein
Teelicht oder eine Haushaltskerze. Kalt draufrubbeln, fertich.


Gruß, Mat

Jens Dalitz

unread,
Mar 8, 2005, 3:15:15 PM3/8/05
to
Dietmar Franke wrote:

> Ist das so korrekt?
Ja.

> Kann man eine Haushaltskerze benutzen?

Ich verwende ein Teelicht.

RV schliessen, wachsen, mehrmals öffnen und schließen.

Gruß _Jens_

Nils Berthold

unread,
Mar 8, 2005, 4:26:12 PM3/8/05
to
Dietmar Franke wrote:

> irgendwo hab ich mal gehört, dass man zur Pflege von Reissverschlüssen
> (HT-Anzug, nicht gasdichte RV) Wachs einsetzen kann. Ich hab das so
> verstanden, dass man die RV´s zur besseren Gängigkeit mit einem
> Wachsstift bestreicht.


Moin.

Neben irgendwelchen Chemischen Mittelchen kann ich Bienenwachs nur

empfehlen. Uneingeschränkt für jeden Reissverschluß mit Metallzähnen.

Reissverschluß so warm wie Möglich machen und möglichst flüssiges Wachs
auftragen. Mit weichem Lappen überflüssiges Wachs entfernen, ritsch,
ratsch, fertig.

Hitze bekommst Du in den Reissverschluß am besten mit einem Fön und kleiner
Düse.... perfekt wäre ein regelbarer Heißluftfön.
Achte aber unbedingt auf die Hitzeentwicklung bei dem Neopren...

Anstatt des Bienenwachses kannst Du auch microkristallines Paraffin auf
Chem. Basis benutzen... ist aber teurer und schwere zu besorgen
(Restauratorenbedarf). Normales Kerzenwachs ist nicht "Fein" genug es
bietet gegenüber der mech. Belastung nicht genug wiederstand.

Natürlich kannst Du auch festes Wachs auf kalten Reissverschluß anwenden,
aber das ist wie gewollt und nicht gekonnt.

Das flüssige Wachs verteilt sich komplett auf dem Metall und bildet so eine
fast perfekte Dampfsperre, da kommt auch bei mechanischer Belastung kein
Wasser/ keine Luft mehr ran.

Ist ein Verfahren das hauptsächlich in der Restauration von Metall benutzt
wird, und was für 1000 Jahre alte Stücke gut ist sollte uns doch nur recht
sein :-)


Ich kann das auch für alle anderen Sachen aus Metall empfehlen, die nicht
(mehr) Rost ansetzen sollen, bzw. damit zusätzlich Schutz erhalten.

NIls

PS: Pass bloß auf mit Wachs und Neopren... gut abdecken...

Joachim Warner

unread,
Mar 8, 2005, 3:55:51 PM3/8/05
to
Dietmar Franke schrieb:

> irgendwo hab ich mal gehört, dass man zur Pflege von Reissverschlüssen
> (HT-Anzug, nicht gasdichte RV) Wachs einsetzen kann. Ich hab das so
> verstanden, dass man die RV´s zur besseren Gängigkeit mit einem Wachsstift
> bestreicht.

Moin,

such mal nach Resten einer echten Bienenwachskerze, funzt am besten, da
auch bei Kälte noch relativ weich.

Gruß

Jo

Nils Berthold

unread,
Mar 8, 2005, 5:14:31 PM3/8/05
to
Tauchschmerle wrote:

> Hmmm..sorry,

Sorry erteilt :-)

Alsoooo.... ich restauriere ziemlich viel, habe dadurch einiges an Ahnung
und Erfahrung im Bezug Wachs und Metall... wäre aber eher was für PM.
Wenn einer hört das Wachs für Reissverschlüsse gut ist und dann seine
Wachssammlung auf 125 Grad einschmilzt und einfach draufkippt..... ist er
auf jeden Fall für nen Lacher gut. Und er hat ne Dampfsperre über 2/3
seines Anzuges. :-)
Wenn er nur ne Kerze zerreibt, kann er das alle paar Tauchgänge machen.
Nimmt er Spezial- Wachse.... schmeißt er Geld aus dem Fenster.

Warum nicht mal nachfragen??
Es gibt immer jemanden der es besser Weis, bzw. dieses Glaubt.
Oder hast Du gewusst das Bienenwachs feiner ergo besser ist als norm.
Kerzenwachs?? Das die Spezial- Pflegewachse nur .... naja, das eigentliche
(chemische) Metallpflegewachs kann die Trägerfläche angreifen, damit dieses
nicht geschieht sind Pflegestoffe drin die die Trägerstoffe pflegen usw...
BW ist neutral, greift nichts an... bla, bla, bla

Fällt Euch auch auf das spätestens nach fünf REs kein Bezug mehr zur
Eröffnungsfrage ist????


Nils

Joachim Warner

unread,
Mar 8, 2005, 4:32:15 PM3/8/05
to
Tauchschmerle schrieb:

> aber manchmal denk ich ich bin hier im Kindergarten !!!

Moin,

du selbst bist völlig in Ordnung?

Saugschmerlen kenne ich, aber deinen dämlichen Nick darfst du gern durch
einen Realnamen (so wie er in deinem PA steht) ersetzen.

Und dann dein Text, Zitat gekürzt "dass es spezielle Pflegeprodukte
gibt...und man nicht eine Wachskerze benutzt. ... Also mein
Tipp....kauf dir einen Pflegewachs"

Klingt irgendwie wie Kosmetikwerbung oder/und schwul (vor allem die
Grammatik der letzen beiden Wörter zusammen).

Generationen von kerzenverrubbelnden Tauchern können ebenso wenig irren
wie Generationen von Nivea-Käuferinnen.

Jo

Andreas Beck

unread,
Mar 8, 2005, 4:40:19 PM3/8/05
to
Tauchschmerle schrieb:
^^^^^^^^^^^^^ grausame Eltern hast Du.

> Hmmm..sorry,
> aber manchmal denk ich ich bin hier im Kindergarten !!!

Ja, ich auch. Es tauchen immer wieder Leute auf, die die elementarsten
Regeln des Mediums nicht begriffen haben, aber einen lauten Hals
spazierenführen müssen.

Hint: Realname, korrekte Orthographie und Interpunktion, und natürlich
der Klassiker http://www.sockenseite.de/usenet/ausruf.html


> Ein Taucher hat irgendwo mal gehört, dass man zur Pflege von
> Reißverschlüssen Wachs einsetzen kann...

Jo. Ist doch schön.


> Klar kann man das ....und dass weiß ein Taucher auch !!! Weil, als Taucher
> beschäftigt sich man mit seiner Ausrüstung.....

GENAU!!! Jawolllll!11!einsELF.

Sowas hat man zu wissen. Dumme Fragen verdienen, daß es was auf den
Rüssel gibt, oder?


Aber ist ja gut, daß wir Dich haben - Du beschäftigst Dich ja mit Deiner
Ausrüstung und kannst uns von daher ganz genau sagen, wie man z.b.
Reißverschlüsse pflegt. Gasdichte, nicht gasdichte, metallene, Plastik,
mit Zähnen oder nach dem Gefrierbeutelzip-Prinzip. Nicht?

Wir sind ganz Ohr.


> Es wird schon seinen Grund haben, dass es spezielle Pflegeprodukte
> gibt...

Sicherlich. Du legst uns jetzt sicher mal dar, welche das so alle sind,
welche für welche Fälle besonders empfehlenswert sind und warum, usw.?

Das würde mich durchaus brennend interessieren.


> und man nicht eine Wachskerze benutzt ....

Auch das fände ich höchst spannend zu erfahren - kommt es etwa durch das
agressive Wachs zum aus der TV-Werbung bekannten Lochfraß?


> und sorry ...diese speziellen Wachse kosten bei Gott nicht die Welt.

Das tun Magnesiumfelgen auch nicht.


> Also mein Tipp....kauf dir einen Pflegewachs...aber frag bitte wie man ihn
> benutzt.... Nicht das da was schiefgeht ...

Da kannst du doch bestimmt auch eine prima Anleitung[1] zu liefern.
Schließlich weißt Du ja Bescheid(TM).

Aber vorher tust Du bitte noch folgendes:

> "Dietmar Franke" <di...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:396dvrF...@individual.net...

1. Deinen Einleitungsroman abkürzen

> > Hallo Kollegen,

2. Lernen, was ToFu bedeutet, und wie man es vermeidet.

3. Einzug in mein Killfile halten.


Mach Dir keine Gedanken, wie 3. geht. Das ist schon passiert.
Du mußt Dich nicht bemühen.


Fup2P, da hier eigentlich OT.

Won't CU, Andy

[1] Die Anleitung zu meinem Anzug sagt übrigens zu dem Thema:
"Der Anzug braucht keine Wartung und keine Prüfungen. RV ca. 1 mal im
Jahr mit Wachsstift bestreichen, kein Spühzeugs." ...
Ob ich das mal korrekt umgesetzt kriege, ohne weitere gehaltvolle Tips
wie im Bezugsposting ...

Nils Berthold

unread,
Mar 8, 2005, 4:45:47 PM3/8/05
to
Joachim Warner wrote:

>
> Klingt irgendwie wie Kosmetikwerbung oder/und schwul (vor allem die
> Grammatik der letzen beiden Wörter zusammen).
>
> Generationen von kerzenverrubbelnden Tauchern können ebenso wenig irren
> wie Generationen von Nivea-Käuferinnen.


Tuttelbaer, Tauchschmerle oder Eisbärchen..... haste die Email Addi von
deinem Mann genommen???

Oder lieg ich jetzt Falsch??

Matthias Voss

unread,
Mar 8, 2005, 5:07:28 PM3/8/05
to
Matthias Römer wrote:

>
>
> Bienenwachs ist ein Schmutzmagnet und verbessert die Gleitfähigkeit sicher
> nicht wesentlich...
>
> Ich würde sagen.....in Anbetracht der Verhältnismäßigkeiten reicht ein
> Teelicht oder eine Haushaltskerze. Kalt draufrubbeln, fertich.


Ich finde es auch immer wieder interessant, mit welchem Eifer
irgendwelche Fremdstoffe, die u.U zur Verhärtung neigen, zwischen die
Metallzähnchen der Reißverschlusses geprömmelt werden.

Ich nehme billige Feuchtigkeitscreme, reibe den RV offen und zu damit
ein, gut iss. hält 3-4 TG, dann neu. Garantiert rückstandsfrei.

Grüße
Matthias

Nils Berthold

unread,
Mar 8, 2005, 5:45:44 PM3/8/05
to
Matthias Römer wrote:

> Bienenwachs ist ein Schmutzmagnet und verbessert die Gleitfähigkeit
> sicher nicht wesentlich...

Kaltes Bienenwachs.. gebe ich Dir recht, aaaaber: bei Kaltwachs hast Du eine
Fühlbare Schicht auf dem Metall, man kann sie sogar abkratzen. Da fängt
sich alles drauf.

Heisswachs "zieht" ins Metall ein, nicht nur im übertragenden Sinn :-)
Alles was Du abwischen kannst kann weg. Trotzdem bleibt eine hauchdünne
Schicht die perfekt Schützt.

> Ich würde sagen.....in Anbetracht der Verhältnismäßigkeiten reicht ein
> Teelicht oder eine Haushaltskerze. Kalt draufrubbeln, fertich.

Meinen Poseidon hab ich vor ....äh, .... das war im Sommer, das letzte Mal
bearbeitet, seitdem....6 mal Süß und 2- 3 mal Salz... (hab ja noch nen
Trilami ) und nur mit Wasser nachgespült.
Mal Schaun, vielleicht muss ich ja im Sommer nochmal wachsen.

Die Wachsaktion dauert ca. 15 Min.

Nils

Matthias Römer

unread,
Mar 8, 2005, 6:16:04 PM3/8/05
to
Hallo Nils,

Nils Berthold wrote:
> Fällt Euch auch auf das spätestens nach fünf REs kein Bezug mehr zur
> Eröffnungsfrage ist????

nicht nur das - wir haben sogar bereits fast sämtliche Möglichkeiten zur
physikalischen und chemischen Oberflächenbehandlung durch. U.a. daher meine
Bemerkung "Um die Verhältnismäßigkeit zu wahren...". Beschränken wir uns
doch auf die einfachen, von Jedem überall ohne Spezialkenntnisse
durchführbaren, preiswerten, praktikablen Methoden.

Sonst schicke ich Dir einfach mal meinen Anzug vorbei... ;o)

Lieben Gruß,

Mat


Gunnar Schroeter

unread,
Mar 8, 2005, 6:44:04 PM3/8/05
to
Joachim Warner <ng-spam-les...@lycos.de> schrieb:

> Klingt irgendwie wie Kosmetikwerbung oder/und schwul (vor allem die
> Grammatik der letzen beiden Wörter zusammen).

Kling also schwul, ja? >:-[

Gunnar (der auch nicht toll findet, was 'Tauchschmerle' hier
abgezogen hat).

--
Dipl.-Inf. Gunnar Schröter | Tel: ++49-30-314-24921 FAX: -23516
TU Berlin Fakultät IV | e-mail: schr...@cs.tu-berlin.de
Sekr. FR 6-1 | http://user.cs.tu-berlin.de/~schroetg/

Nils Berthold

unread,
Mar 8, 2005, 7:31:11 PM3/8/05
to
Joachim Warner wrote:


googelt mal nach Tauchschmerle.... gibt nur einen Treffer:-)
und das wörtlich.

Beim Lesen keine Zahnweh bekommen :-)

Nils

Matthias Römer

unread,
Mar 8, 2005, 8:12:45 PM3/8/05
to
Moin Nils,

Nils Berthold wrote:

> googelt mal nach Tauchschmerle.... gibt nur einen Treffer:-) und das
wörtlich.

*gniiihaha!* Aber sag mir nix gegen den Tüttelbär! Schicker Hobel.

Und da erscheint ja auch der andere "Baehr" wieder; den hätte ich eigentlich
ganz woanders hingesteckt. Warum fragt er mich nur nach den Gemeinsamkeiten
von PADI und CMAS? Nach einem Blick auf die eigene Site müßte doch alles
klar sein...

> Beim Lesen kein Zahnweh bekommen :-)

Nee, nur Augenschmerzen.

LG,

Mat


Matthias Voss

unread,
Mar 9, 2005, 3:32:39 AM3/9/05
to
Nils Berthold wrote:

> Joachim Warner wrote:
>
>
>>Tauchschmerle schrieb:
>>
>>
>>>aber manchmal denk ich ich bin hier im Kindergarten !!!
>>
>>Moin,
>>
>>du selbst bist völlig in Ordnung?
>>
>>Saugschmerlen kenne ich, aber deinen dämlichen Nick darfst du gern durch
>>einen Realnamen (so wie er in deinem PA steht) ersetzen.

HE Joachim,

nach allem, was Nils schrieb, ist die doch in deinem Tauchverband!

Gratuliere schon mal.

Der Tag fängt wieder amüsant an ;-)


> googelt mal nach Tauchschmerle.... gibt nur einen Treffer:-)
> und das wörtlich.
>
> Beim Lesen keine Zahnweh bekommen :-)

Grüße
Mattthias

Richard Dittrich

unread,
Mar 9, 2005, 3:44:02 AM3/9/05
to
Matthias Römer schrieb:
> Moin Nils,

Hi Mat!

> Nils Berthold wrote:

>>googelt mal nach Tauchschmerle.... gibt nur einen Treffer:-) und das

> wörtlich.

> *gniiihaha!* Aber sag mir nix gegen den Tüttelbär! Schicker Hobel.

^^^^^^^^^^^^^^^
Das meinst du jetzt aber nicht ernst?
Das ist doch ein ganz simpler Bajuwarenkrapfen.
Ich stelle fest: Beim tauchen kennst du dich besser aus.:-))

> Nee, nur Augenschmerzen.

Kein Wunder bei Betrachtung dieses Geschwürs.

LG, Richard

Joachim Warner

unread,
Mar 9, 2005, 4:23:20 AM3/9/05
to
Matthias Voss schrieb:

> nach allem, was Nils schrieb, ist die doch in deinem Tauchverband!
>
> Gratuliere schon mal.

Nee,

dieses Knuddeltierchen ist im VEST, nicht im VIST.

Gruß

Jo

Matthias Voss

unread,
Mar 9, 2005, 4:40:52 AM3/9/05
to
Richard Dittrich wrote:

> ^^^^^^^^^^^^^^^
> Das meinst du jetzt aber nicht ernst?
> Das ist doch ein ganz simpler Bajuwarenkrapfen.
> Ich stelle fest: Beim tauchen kennst du dich besser aus.:-))


Beim Bergtest einer Moppedzeitung in den Alpen war die Kuh aber
schneller als die R1.

Bäh!.

LG
Matthias

Martina

unread,
Mar 9, 2005, 5:56:58 AM3/9/05
to
Hab das Reissverschluss-mit-Wachs-versiegeln-Thema mir gerade
durchgelesen...Ich benutz so a Silikongel - hab ich beim Eybl gekauft
- ist des was sinnvolles? Hab noch nicht ausprobiert weil ich während
der kalten Zeit ja nicht tauche. Denk mir wenns die im Eybl verkaufen
dann wird des scho an Sinn haben, mich hats nur gewundert dass es in
diesem Thread niemand erwähnt hat!

mfg Martina

Joachim Warner

unread,
Mar 9, 2005, 6:10:10 AM3/9/05
to
Martina schrieb:

> Hab das Reissverschluss-mit-Wachs-versiegeln-Thema mir gerade
> durchgelesen...Ich benutz so a Silikongel - hab ich beim Eybl gekauft

Moin Martina,

was bitte ist ein Eybl? Schwäbischer Almöhi?

Generell: Tu nie nie nie Silikon auf irgendwas, wo eventuell mal
Neoprenkleber ran soll!

Jo

Nils Berthold

unread,
Mar 9, 2005, 6:25:58 AM3/9/05
to
Joachim Warner wrote:

> Generell: Tu nie nie nie Silikon auf irgendwas, wo eventuell mal
> Neoprenkleber ran soll!


Ist Neopren eigentlich Siliconentfernerfest??

:-)
Nils

Matthias Römer

unread,
Mar 9, 2005, 10:10:51 AM3/9/05
to
Moin Richard,

Richard Dittrich wrote:
> Das meinst du jetzt aber nicht ernst?

bezog sich nicht drekt auf den breitä****igen Hobel selbst, sondern auf die
Schnabeltiere. Hatte mal eine DR 750. Ein Heidenspaß!

> Ich stelle fest: Beim tauchen kennst du dich besser aus.:-))

Sicher? Mache ich auch schon länger. ;-)

> Kein Wunder bei Betrachtung dieses Geschwürs.

Welchen von den Tauchexperten meinst Du denn? *duck*


Gruß,

Mat


Matthias Römer

unread,
Mar 9, 2005, 10:15:15 AM3/9/05
to
Nils Berthold wrote:
> Ist Neopren eigentlich Siliconentfernerfest??

Falls niemand Erfahrungen hat: Ich habe mir gerade eine Riesenflasche
Siliconentferner besorgt; welches Testverfahren schlägst Du vor? Gucke mir
nachher erst einmal die Inhaltsstoffe an und quäle dann ein paar
Neoprenreste. Könnte die Ergebnisse ja gern posten, wenn ich durch bin.

Gruß, Mat


Nils Berthold

unread,
Mar 9, 2005, 10:23:45 AM3/9/05
to
Matthias Römer wrote:

> Falls niemand Erfahrungen hat: Könnte die Ergebnisse ja gern posten, wenn
ich durch bin.


Oh ja gerne.

Versuchsanordnung:

Unbedarfter Hobbybastler reinigt, mit Siliconspray bearbeiteten
Reißverschluß und möchte diesen Fehler wieder rückgängig machen....

.......also einfach mal Siliconentferner aufs Neopren kippen oder
Neoprenfetzen in SE eintauchen.

(Ich sagte ja: Unbedarfter Hobbybastler :-)

Bin gespannt.

br

Nils

Uwe Stoeckel

unread,
Mar 9, 2005, 10:36:55 AM3/9/05
to
Moin Tauchschmerle,
On Tue, 8 Mar 2005 21:41:39 +0100, "Tauchschmerle" <k.m...@web.de>
wrote:

>Hmmm..sorry,
>aber manchmal denk ich ich bin hier im Kindergarten !!!
>Ein Taucher hat irgendwo mal gehört, dass man zur Pflege von
>Reißverschlüssen Wachs einsetzen kann...
>Klar kann man das ....und dass weiß ein Taucher auch !!! Weil, als Taucher
>beschäftigt sich man mit seiner Ausrüstung.....weil ...die ist ja auch nicht
>ganz billig...und soll ja auch möglichst lange halten :-D ODER ????
>Es wird schon seinen Grund haben, dass es spezielle Pflegeprodukte
>gibt...und man nicht eine Wachskerze benutzt ....und sorry ...diese
>speziellen Wachse kosten bei Gott nicht die Welt.
>Also mein Tipp....kauf dir einen Pflegewachs...aber frag bitte wie man ihn
>benutzt....
>Nicht das da was schiefgeht ...

rotfl - hier gibt es noch echte Satire
:o)

Lachende Grüße aus Hünenberg,
Uwe
--
Sachkunde kann eine lebhafte Diskussion nur behindern

Matthias Römer

unread,
Mar 9, 2005, 11:15:31 AM3/9/05
to
Nils Berthold wrote:
> (Ich sagte ja: Unbedarfter Hobbybastler :-)

Ich glaube, _damit_ kann ich dienen... ;-)


Dirk Macke

unread,
Mar 9, 2005, 11:06:59 AM3/9/05
to

Matthias Römer wrote:

> Falls niemand Erfahrungen hat: Ich habe mir gerade eine Riesenflasche
> Siliconentferner besorgt;

Glas in Tauchlampe wechseln?

Gruss,
Dirk

Richard Dittrich

unread,
Mar 9, 2005, 11:48:53 AM3/9/05
to
Matthias Römer schrieb:
> Moin Richard,

Servus Mat,

> Richard Dittrich wrote:

>>Das meinst du jetzt aber nicht ernst?

> bezog sich nicht drekt auf den breitä****igen Hobel selbst, sondern auf die
> Schnabeltiere. Hatte mal eine DR 750. Ein Heidenspaß!

Den Heidenspass kann ich nachvolziehen.
Zur Zeit warten Africa Twin und Triumph Sprint in der Garage auf
schneefreie Strassen.
Guckst du. http:members.a1.net/skipp oder http:mebers.a1.net/sailor01
Ist aber halt OT. sorry.

>>Ich stelle fest: Beim tauchen kennst du dich besser aus.:-))

> Sicher? Mache ich auch schon länger. ;-)

Na der Eindruck ist bei mir schon endstanden. Insbesondere weil ich
einen bezug zu der Künettenfräse hergestellt habe.

>>Kein Wunder bei Betrachtung dieses Geschwürs.

> Welchen von den Tauchexperten meinst Du denn? *duck*

*grins* Das verate ich jetzt nicht. Obwohl.... bei denen steck ich eh'
im Killfile. ;-))

> Gruß,

> Mat

LG, Richard

Matthias Römer

unread,
Mar 9, 2005, 12:13:13 PM3/9/05
to
Hallo Dirk,

Dirk Macke wrote:

> Glas in Tauchlampe wechseln?

nope...das ist ORing-gedichtet.

Nur ein paar Fehler der Vergangenheit korrigieren: Muß die Beintaschen auf
meinem Anzug wechseln, den ich dummerweise früher öfter mit S. eingesprüht
hatte - sah halt gepflegter aus... ;o)

Und wenn ich das Auslassventil wechsle, könnte ich auch mal wieder neu mit
S. dichten.

Und in den neuen Anzug muss ein P-V.

Eigentlich weiß ich gar nicht, wie ich bisher ohne Silikonentferner
ausgekommen bin. ;-)


Gruß,

Mat


Dietmar Franke

unread,
Mar 9, 2005, 12:27:36 PM3/9/05
to
Hallo du Tauchschmerle,

du solltest dir mal ein Beispiel nehmen, wie man auf ordentliche Fragen
qualifiziert antworten kann.
Siehe die Kollegen weiter unten.
Im Gegensatz zu dir haben die Kinder im Kindergarten einen Realnamen!!!

Danke

"Tauchschmerle" <k.m...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:422e0e07$0$6296$9b62...@news.freenet.de...


> Hmmm..sorry,
> aber manchmal denk ich ich bin hier im Kindergarten !!!
> Ein Taucher hat irgendwo mal gehört, dass man zur Pflege von
> Reißverschlüssen Wachs einsetzen kann...
> Klar kann man das ....und dass weiß ein Taucher auch !!! Weil, als Taucher
> beschäftigt sich man mit seiner Ausrüstung.....weil ...die ist ja auch
nicht
> ganz billig...und soll ja auch möglichst lange halten :-D ODER ????
> Es wird schon seinen Grund haben, dass es spezielle Pflegeprodukte
> gibt...und man nicht eine Wachskerze benutzt ....und sorry ...diese
> speziellen Wachse kosten bei Gott nicht die Welt.
> Also mein Tipp....kauf dir einen Pflegewachs...aber frag bitte wie man ihn
> benutzt....
> Nicht das da was schiefgeht ...
>

> Immer gut Luft
> Tauchschmerle


>
>
> "Dietmar Franke" <di...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:396dvrF...@individual.net...

> > Hallo Kollegen,
> >
> > irgendwo hab ich mal gehört, dass man zur Pflege von Reissverschlüssen
> > (HT-Anzug, nicht gasdichte RV) Wachs einsetzen kann. Ich hab das so
> > verstanden, dass man die RV´s zur besseren Gängigkeit mit einem
Wachsstift
> > bestreicht.
> >
> > Ist das so korrekt?
> > Gibt es etwas besseres?
> > Kann man andere Hausmittelchen einsetzen?
> > Kann man eine Haushaltskerze benutzen?
> >
> > Wer kann mir Tipps geben, wie man stumpfe Reisverschlüsse wieder flott
> > bekommt?
> >
> > PS: Getaucht wurde nur im Süßwasser.
> >
> > Danke schon mal im Voraus.
> >
> > Dietmar
> >
> >
>
>


Matthias Voss

unread,
Mar 9, 2005, 12:41:14 PM3/9/05
to
Richard Dittrich wrote:

>
> Guckst du. http:members.a1.net/skipp oder http:mebers.a1.net/sailor01
> Ist aber halt OT. sorry.

Gratuliere, daß du die Mach 3 überlebt hast...
14l/100...;-)

Liebe Grüße
Matthias

Richard Dittrich

unread,
Mar 9, 2005, 1:48:30 PM3/9/05
to
Matthias Voss schrieb:
> Richard Dittrich wrote:

Danke.
Ja ich war schon in frühester Jugend ein sehr besonnener Mensch.;-))
Aber für damalige Zeit war das schon ein irres Gerät und möglicherweise
hatte ich nur Glück.


LG, Richard

Martina

unread,
Mar 11, 2005, 4:16:24 AM3/11/05
to
> Moin Martina,
>
> was bitte ist ein Eybl? Schwäbischer Almöhi?

So lustig wie es klingen mag, Eybl ist bei uns in Österreich a
Sportartikelgeschäft. (kuck mal auf www.eybl.at) Die sind allemals
besser als Hervis oder Sports Experts aber leider nicht so gut wie ein
Fachgeschäft, aber meiner Meinung nach nah dran.

>
> Generell: Tu nie nie nie Silikon auf irgendwas, wo eventuell mal
> Neoprenkleber ran soll!
>

Werd ich mir merken. Hab das Silikonfett immer noch nicht
raufgeschmiert, da aber für Zip oben steht nehm ich mal an dass ich
das ohne Probleme rauftun kann, ohne dass was schiefgeht...

mfg Martina

Matthias Römer

unread,
Mar 11, 2005, 8:59:00 AM3/11/05
to
Hallo Martina,

Martina wrote:
> Die sind allemals
> besser als Hervis oder Sports Experts aber leider nicht so gut wie ein
> Fachgeschäft, aber meiner Meinung nach nah dran.

Decathlon ist ja irgendwie auch "beinahe" so gut wie ein Fachgeschäft. :o)
Trotzdem mag ich da nicht einkaufen.
> ... da aber für Zip oben steht nehm ich mal an dass ich


> das ohne Probleme rauftun kann, ohne dass was schiefgeht...

Ich würde trotzdem lieber Stearin (Haushaltskerze) nehmen, auch wenn es
nicht vom Eybl ist. *g* Dünnflüssiges Silikonöl wäscht sich ab und
Silikonfett aus der Tube sammelt Schmutz. Kennt Jemand dieses _besonders_
klebrige Environmental Silicone von $pro? Buärks!

Gruß,

Mat

Annerose und Guenter Mildenberger

unread,
Mar 11, 2005, 6:44:46 PM3/11/05
to
Hallo Martina,

Martina wrote:

> Werd ich mir merken. Hab das Silikonfett immer noch nicht
> raufgeschmiert, da aber für Zip oben steht nehm ich mal an dass ich
> das ohne Probleme rauftun kann, ohne dass was schiefgeht...

ich wuerd's lassen. Silicon kriecht, im Lauf der Zwiet weit,
unheimlich weit ;-) D.h das Silicon auf den Zaehnen
ist irgendwann mal unten am Nopren.

Und da wo irgend wann mal Silicon war klebt nix anderes mehr.
Klar, kriegt man mit S-Entferner auch wieder weg,
wuerd ich aber auf Neo nicht anweden.

Gruss Guenter

--
Mails bitte an mildenbergers at yahoo punkt com

FAQ von d.r.s.t unter http://www.oschn.de/drst/

Matthias Römer

unread,
Mar 11, 2005, 7:12:49 PM3/11/05
to
Hallo Annerose,

Annerose und Guenter Mildenberger wrote:
> Und da wo irgend wann mal Silicon war klebt nix anderes mehr.

das Silikon"öl" spreitet zwar sehr schön und ist auch recht widerstandsfähig
gegen normale Reinigung (außer auf glatten Flächen), löst sich aber beim
Gebrauch im Wasser von allein wieder ab; deshalb muss man ja öfter
nachsprühen, wenn das Jacket immer schön glänzen soll. :-)

> Klar, kriegt man mit S-Entferner auch wieder weg,
> wuerd ich aber auf Neo nicht anweden.

Mach ruhig! Ich habe ja vor 3 Tagen versprochen, daß ich einmal ausprobiere,
wie gefährlich das Zeug ist.

Also, der Entferner ist ein Gemisch aus verschiedenen Lösemitteln und
Toluol. Leichtentzündlich, gesundheitsschädlich...dröhnt gut. Hilft auch
gegen Wachs, Teerflecken, entfettet und reinigt wirklich porentief. Trocknet
innerhalb kürzester Zeit ohne Rückstände. Clearasil für Ölfüße. ;-)

Ich habe die Reinigung lt. Gebrauchsanweisung durchgeführt, und auch
wiederholt Löser auf die Kaschierung getröpfelt und schön einziehen lassen.

Das Material hat sich nicht angelöst, auch nicht unter starkem Rubbeln. Nach
nunmehr 3 Tagen ist das Neopren nicht spröde geworden; auch eine
Delaminierung von Schaum und Material ist noch nicht erkennbar Stinkt nur
etwas. Auch bei Reißtests an perforierten Stellen ist bislang keine erhöhte
Anfälligkeit gegen Zugkräfte zu erkennen.

Ich würde bis hierher mal Entwarnung geben und setze den Test noch ein paar
Tage fort.

Grüße,

Mat

PS. Ich habe noch nicht getestet, wie sich der Reiniger mit dem Nahtmaterial
verträgt. Mache ich morgen - erwarte aber keine große Wirkung.


Annerose und Guenter Mildenberger

unread,
Mar 11, 2005, 8:30:27 PM3/11/05
to
Hallo Mat*

"Matthias Römer" wrote:

> das Silikon"öl" spreitet zwar sehr schön und ist auch recht widerstandsfähig
> gegen normale Reinigung (außer auf glatten Flächen), löst sich aber beim
> Gebrauch im Wasser von allein wieder ab; deshalb muss man ja öfter
> nachsprühen, wenn das Jacket immer schön glänzen soll. :-)

hast Du mal versucht, auf eine "sauber" aussehende Flaeche was zu
kleben ?
Auch wenn es sauber aussieht, das ist noch genug davon ueber.

Matthias Römer

unread,
Mar 11, 2005, 8:56:59 PM3/11/05
to
Moin Günther,

Annerose und Guenter Mildenberger wrote:

> hast Du mal versucht, auf eine "sauber" aussehende Flaeche was zu
> kleben ? Auch wenn es sauber aussieht, das ist noch genug davon ueber.

gegen Kleben reicht bereits eine Restschicht von Moleküldicke. Hier geht es
um die Anmutung der Oberfläche und die Schmierwirkung für den
Reißverschluss. Die ist fraglich, wenn man nicht dauernd nachsprüht.

Wenn eine Klebefläche zu reinigen ist, nehme ich ohnehin Silikonreiniger,
der hilft auch gegen alle anderen Verunreinigungen. Siehe mein Posting.

Gruß,

Mat


PS. Eine bessere Möglichkeit, auch für Trockenreißverschlüsse, ist übrigens
ZipGlide von Poseidon, wenn man zu viel Geld hat. Das Zeug haftet wesentlich
besser als Silikonöl. Ich für meinen Teil gehe ab und an mit der Zahnbürste
über den Reißverschluss und dann mit einem Stearinblock.


Klaus Jaeckle

unread,
Mar 12, 2005, 4:14:50 AM3/12/05
to
Matthias Römer wrote:
>
> Also, der Entferner ist ein Gemisch aus verschiedenen Lösemitteln und
> Toluol. Leichtentzündlich, gesundheitsschädlich...dröhnt gut. Hilft auch
> gegen Wachs, Teerflecken, entfettet und reinigt wirklich porentief. Trocknet
> innerhalb kürzester Zeit ohne Rückstände. Clearasil für Ölfüße. ;-)
>

Aha. Mein Kontaktkleberverduenner enthaelt auch Toluol.
Was ist sonst noch drin? MEK?

>
> PS. Ich habe noch nicht getestet, wie sich der Reiniger mit dem Nahtmaterial
> verträgt. Mache ich morgen - erwarte aber keine große Wirkung.
>

Schlecht, wenn des keine Zweikomponentenkleber war. Weil man mit Toluol
den Kleber loesen bzw. zumindest weich machen kann.

mfg
Klaus Jaeckle

--

Working reply to jaecklek [Klammeraffe] web.de

Matthias Römer

unread,
Mar 12, 2005, 8:08:13 AM3/12/05
to
Hallo Klaus,

Klaus Jaeckle wrote:

> Aha. Mein Kontaktkleberverduenner enthaelt auch Toluol.
> Was ist sonst noch drin? MEK?

ist meist eine Mischung aus aromatischen und aliphatischen Lösemitteln;
genauere Angabe und Anteile fehlen hier leider. Ich vermute, dasZeug ist
gefährlicher, als Viele (auch regelmäßige Anwender) denken.

Von einem anderen Produkt fand ich im Datenblatt nur diese Angaben:
Gefährliche Inhaltsstoffe:

EINECS-Nr.

CAS-Nr. Bezeichnung Kenn. Gehalt-%

R-Sätze

265-151-9 Naphtha (Erdöl), mit Wasserstoff behandelte leichte,

64742-49-0 niedrig siedend; Benzolgehalt < 0.1

11-45-38-51/53-65-67 T,F,N 75 - 100

265-150-3 Naphtha (Erdöl), mit Wasserstoff behandelte schwere,

64742-48-9 niedrig siedend. Aromatengehalt: <0.5%; Benzolgeh.:<0.1%

11-45-65 T,F 2.5 - 10

> Schlecht, wenn des keine Zweikomponentenkleber war. Weil man mit
> Toluol den Kleber loesen bzw. zumindest weich machen kann.

Äh, ja....das hatte ich gestern noch vergessen: Kontaktkleber löst sich
damit in Sekundenschnelle. Wer also beim Taschenankleben oder GNT-Reparieren
;-) gekleckert hat, kann auch eingetrocknete Reste damit sehr gut
beseitigen.

Eine komplette Naht löst sich allerdings nicht, wenn man nicht mühsam
nachhilft und viel Lösemittel nachschüttet. Zu schnell verdunstet.....ich
vermute, bevor die Naht offen ist, liegt man selbst schon daneben. %)


Lieben Gruß,

Mat


Annerose und Guenter Mildenberger

unread,
Mar 12, 2005, 8:44:33 AM3/12/05
to
Hallo Mat,

"Matthias Römer" wrote:

> gegen Kleben reicht bereits eine Restschicht von Moleküldicke.

eben, darum gings _mir_ ;-)

> Hier geht es um die Anmutung der Oberfläche

aeh ... ???

> und die Schmierwirkung für den Reißverschluss.

eben

> Die ist fraglich, wenn man nicht dauernd nachsprüht.

> Wenn eine Klebefläche zu reinigen ist, nehme ich ohnehin Silikonreiniger,
> der hilft auch gegen alle anderen Verunreinigungen. Siehe mein Posting.

eben, und ob jetzt der S-Entferner Neo auf Dauer nocht doch
schaedigt war ja die Frage :-)

Matthias Römer

unread,
Mar 12, 2005, 9:02:23 AM3/12/05
to
Hai Günther,

Annerose und Guenter Mildenberger wrote:

> eben, darum gings _mir_ ;-)

siehste, da lag das Mißverständnis! Ich bezog mich auf die Stelle, wo ich
geschrieben hatte, daß die Schmierwirkung nicht lange vorhält, weil das Öl
abgespült wird.

> aeh ... ???

Ich hatte davon geschrieben, daß man damit u.A. die Ausrüstung schick machen
und schwer zugängliche Stellen pflegen kann. Und deshalb die meisten Teile
ohnehin so siliconverseucht sind, daß man sie vor dem Kleben wohl immer
reinigen muss.

> eben

Genau, das war die Frage am Anfang des Threads.

> eben, und ob jetzt der S-Entferner Neo auf Dauer nocht doch
> schaedigt war ja die Frage :-)

Also - akut schließe ich schon mal aus; es hat sich auch nach 4 Tagen noch
nix getan. Langfristig erwarte ich ebenfalls keine weiteren Schädigungen,
weil der Reiniger rückstandslos verduftet. Selbst der ursprüngliche Gestank
ist jetzt kaum noch wahrzunehmen.

Gruß,

Mat

Nils Berthold

unread,
Mar 12, 2005, 2:19:41 PM3/12/05
to

"Matthias Römer"

> Also - akut schließe ich schon mal aus; es hat sich auch nach 4 Tagen noch
> nix getan. Langfristig erwarte ich ebenfalls keine weiteren Schädigungen,
> weil der Reiniger rückstandslos verduftet. Selbst der ursprüngliche
> Gestank
> ist jetzt kaum noch wahrzunehmen.


Also ich für meinen Teil Danke recht Herzlich für das Posten der Ergebnisse
des Feldversuches :-)

Nils

Klaus Wolf

unread,
Mar 13, 2005, 7:37:48 AM3/13/05
to
Hallpo Matrtias

Matthias Römer schrieb:

> gegen Kleben reicht bereits eine Restschicht von Moleküldicke.

Jetzt nochmal die Frage: Hast du getestet, ob man nach Reinigung mit dem
Zeugs die vorher silikonverseuchte Stelle kleben kann? Ist die
Molekülschicht weg?

Grüße
Klaus

--
Humor hat, wer über sich selber lacht.

Andreas Jaeger

unread,
Mar 13, 2005, 6:30:54 PM3/13/05
to
Nils Berthold <be...@berti071.de> schrieb:

> Reissverschluß so warm wie Möglich machen und möglichst flüssiges Wachs
> auftragen. Mit weichem Lappen überflüssiges Wachs entfernen, ritsch,
> ratsch, fertig.
>
> Hitze bekommst Du in den Reissverschluß am besten mit einem Fön und kleiner
> Düse.... perfekt wäre ein regelbarer Heißluftfön.
> Achte aber unbedingt auf die Hitzeentwicklung bei dem Neopren...

Welche Temperatur sollte man denn einstellen? Mich persönlich würde das ja
noch mehr für Trilaminat interessieren, aber für beide Materialien wär's
natürlich ideal.

Matthias Römer

unread,
Mar 13, 2005, 6:56:45 PM3/13/05
to
Hallo Klaus,

Klaus Wolf wrote:
> Jetzt nochmal die Frage: Hast du getestet, ob man nach Reinigung mit
> dem Zeugs die vorher silikonverseuchte Stelle kleben kann? Ist die
> Molekülschicht weg?

Gemaaaaach....zuerst muss ich ja den Test mal beenden. Danach kann ich noch
weitere Versuche vornehmen. Danke für die Vorschläge!

Da ich die Klebestellen je nach Material mit verschiedenen
Reinigungsmethoden vorbehandle und auch mechanisch bearbeite, wirds hier
natürlich weitläufig.

Grüße,

Mat

Matthias Römer

unread,
Mar 13, 2005, 6:58:37 PM3/13/05
to
Andreas Jaeger wrote:
> Welche Temperatur sollte man denn einstellen? Mich persönlich würde
> das ja noch mehr für Trilaminat interessieren, aber für beide
> Materialien wär's natürlich ideal.

Ich würde an einen Trocki-Reißverschluss nicht mehr als einen normalen
Haarfön lassen. Das Trilaminat hälts aus - aber das Trägermaterial des RV
macht mir Sorgen.


Nils Berthold

unread,
Mar 14, 2005, 4:56:08 AM3/14/05
to
Andreas Jaeger wrote:

> Welche Temperatur sollte man denn einstellen? Mich persönlich würde das ja
> noch mehr für Trilaminat interessieren, aber für beide Materialien wär's
> natürlich ideal.

Hallo

Genaue Temperaturen kann ich nicht sagen...., das ist Gefühlssache.

Wenn das Trägermaterial blasen wirft, war es zu warm ;-)

Nein, im Ernst:

Die Zähne müssen schon so warm wie möglich sein.., ((ohne aus dem Material
heraus zu schmelzen!!!!)), damit das Bienenwachs auch wirklich "Einziehen"
kann.
Wenn das Wachs auf den Zähnen von alleine schmilzt ists schon ganz in
Ordnung. Ein bißchen mehr darfs denn aber doch schon sein.
Ich habe es mit nem S-Pro Trilami und Poseidon- Uni probiert und keine
Probleme gehabt.

Sinn der Sache ist die Poren des Metalls zu öffnen und mit Wachs zu
verschließen. Natur der Sache ist das sich die Poren bei hoheren
Temperaturen weiter öffnen.
Die entstehende Wachsschicht soll den ganzen Zahn umschließen. Wachs fließt
besser, je wärmer es ist.
"Keine offene Flamme" muß ich doch hoffentlich nicht extra betonen...
obwohl... ich mach es lieber :-)

Wenn Dir die Sache mit Fön zu "HEIß" ist, mach es wie ein Kollege von mir:

Reißverschluß kalt mit Bienenwachs (kalt) einreiben und dann Zahn für Zahn
mit einem Lötkolben auf Temperatur bringen.
Hört sich jetzt schlimmer an als es ist. Man hat eine sehr gute Kontrolle
über die Temperatur, kann sehr genau arbeiten. Dauert auch nur unbedeutend
länger, wenn man es erstmal "raus" hat gehts recht Fix.

Wenn man ganz sicher gehen will, oder völlig unbedarft ist, sollte man
vielleicht an einem Reißverschluß üben der nicht so wichtig ist.
(Tauchrucksack, Automatentasche....)

Wie gesagt der Arbeitsaufwand lohnt auf jeden FAll, und die Vorgehensweise
ist für alle Metallreißverschlüsse geeignet. KEIN PLASTIK!!!!!!

Zu Risiken und Nebenwirkungen............. :-)
Bitte keine Schadensersatzansprüche an mich stellen wenn Ihr Euren schönen
Trocki in Rauch aufgehen lassen habt :-)

Nils

Andreas Jaeger

unread,
Mar 14, 2005, 5:08:12 PM3/14/05
to
Matthias Römer <leviat...@hotmail.com> schrieb:

Tja, mir halt auch, deswegen wüßte ich ja auch gerne eine konkrete
Temperatur, bei der ich hinreichend sicher davon ausgehen kann, daß
sich weder der Klebstoff löst, noch das Material um den RV herum
direkt Schaden nimmt. Der Heißluftfön kann ab 20° C in Zehner-
schritten eingestellt werden, das sollte nicht das Problem sein.
Welche Temperatur erzeugt überhaupt ein normaler Haarfön? Hab leider
grad kein Thermometer mit der passenden Skala da, sonst tät ich's ja
einfach mal ausprobieren...

Leon Berger

unread,
Mar 14, 2005, 5:30:03 PM3/14/05
to
Hallo Andreas,

"Andreas Jaeger" <sp...@jaeger74.de> schrieb im Newsbeitrag
news:slrnd3c2q...@jaeger74.de...


> Tja, mir halt auch, deswegen wüßte ich ja auch gerne eine konkrete
> Temperatur, bei der ich hinreichend sicher davon ausgehen kann, daß
> sich weder der Klebstoff löst, noch das Material um den RV herum
> direkt Schaden nimmt. Der Heißluftfön kann ab 20° C in Zehner-
> schritten eingestellt werden, das sollte nicht das Problem sein.
> Welche Temperatur erzeugt überhaupt ein normaler Haarfön? Hab leider
> grad kein Thermometer mit der passenden Skala da, sonst tät ich's ja
> einfach mal ausprobieren...

die Temperatur, die Du auch auf der Kopfhaut beim Föhnen der Haare
verträgst, so um die (max) 40 Grad.

Gruß aus Wien
Leon Berger


Matthias Römer

unread,
Mar 14, 2005, 5:38:03 PM3/14/05
to
Andreas Jaeger wrote:
> Welche Temperatur erzeugt überhaupt ein normaler Haarfön?

Oh, der kann auch schon recht heiß werden. Mein RV wird aber schon bei 60°C
so butterweich, daß ich Angst hätte, bei Reiben Zähne daraus zu verlieren.


Andreas Jaeger

unread,
Mar 14, 2005, 5:27:21 PM3/14/05
to
Nils Berthold <be...@berti071.de> schrieb:

>> Welche Temperatur sollte man denn einstellen? Mich persönlich würde das ja
>> noch mehr für Trilaminat interessieren, aber für beide Materialien wär's
>> natürlich ideal.
>

> Genaue Temperaturen kann ich nicht sagen...., das ist Gefühlssache.
>
> Wenn das Trägermaterial blasen wirft, war es zu warm ;-)

Das würde ich aus wohl verständlichen Gründen lieber nicht ausprobieren
wollen. ;)

> Nein, im Ernst:
>
> Die Zähne müssen schon so warm wie möglich sein.., ((ohne aus dem Material
> heraus zu schmelzen!!!!)), damit das Bienenwachs auch wirklich "Einziehen"
> kann.

Naja, möglich wären hier bis 650°C - daß der RV nicht *so* heiß werden darf,
ist aber selbst mir klar.

> Wenn das Wachs auf den Zähnen von alleine schmilzt ists schon ganz in
> Ordnung. Ein bißchen mehr darfs denn aber doch schon sein.

Also 62-65 plus ein wenig, sagen wir 70°C ?

Achja, und noch 'ne Frage - muß es wirklich unbedingt Bienenwachs sein,
oder würde z.B. Hartparaffin nicht den gleichen Zweck erfüllen?

Matthias Voss

unread,
Mar 14, 2005, 6:17:20 PM3/14/05
to
Andreas Jaeger wrote:

> Welche Temperatur erzeugt überhaupt ein normaler Haarfön? Hab leider
> grad kein Thermometer mit der passenden Skala da, sonst tät ich's ja
> einfach mal ausprobieren...


Bratenthermometer!

Gruß
Matthias


Andreas Jaeger

unread,
Mar 14, 2005, 6:16:28 PM3/14/05
to
Leon Berger <m...@privacy.net> schrieb:

>> Welche Temperatur erzeugt überhaupt ein normaler Haarfön? Hab leider
>> grad kein Thermometer mit der passenden Skala da, sonst tät ich's ja
>> einfach mal ausprobieren...
>
> die Temperatur, die Du auch auf der Kopfhaut beim Föhnen der Haare
> verträgst, so um die (max) 40 Grad.

Also ich vertrage schon etwas mehr, und halte mich dabei nicht gerade für
besonders hitzeresistent. Bei den wenigen Grad, die der Kopf schon im
Normalfall kühler ist, kann die Kopfhaut das doch wohl locker ab. Da
wird's ja im Hochsommer selbst draußen an der prallen Sonne heißer.

Andreas Jaeger

unread,
Mar 14, 2005, 6:21:23 PM3/14/05
to
Matthias Römer <leviat...@hotmail.com> schrieb:

>> Welche Temperatur erzeugt überhaupt ein normaler Haarfön?
>
> Oh, der kann auch schon recht heiß werden. Mein RV wird aber schon bei 60°C
> so butterweich, daß ich Angst hätte, bei Reiben Zähne daraus zu verlieren.

Reiben muß man ja zu dem Zeitpunkt auch nicht mehr, aber allein schon die
Tatsache, daß der Kunststoff butterweich wird, würde mich davon abhalten,
ihm dann diese Temperatur zuzumuten. Besonders förderlich für die Dichtigkeit
wird das ja nun nicht gerade sein, denke ich mal.

Nils Berthold

unread,
Mar 14, 2005, 7:00:00 PM3/14/05
to
Am Mon, 14 Mar 2005 23:27:21 +0100 schrieb Andreas Jaeger:


>> Wenn das Wachs auf den Zähnen von alleine schmilzt ists schon ganz in
>> Ordnung. Ein bißchen mehr darfs denn aber doch schon sein.
>
> Also 62-65 plus ein wenig, sagen wir 70°C ?
>
> Achja, und noch 'ne Frage - muß es wirklich unbedingt Bienenwachs sein,
> oder würde z.B. Hartparaffin nicht den gleichen Zweck erfüllen?

Moin.

Du brauchst für alles eine Zeichnung, wa??!!

grins

Also, meinst Du ein spezielles Hartparaffin??
Wenn ja, Welches?

Es gibt auch Paraffine die man in Lösungsmitteln auflösen kann und dann
flüssig auftragen.... Wie sich allerdings die Lösungsmittel mit den
Trägermaterialien verträgt.... obwohl .... wenn ich M. die Daten gebe macht
der bestimmt gerne einen Feldversuch.... :-)

Nein, sorry, jetzt mal im Ernst:

Klar kannst Du auch andere Hartparaffine nehmen, wenn sie denn Sinn machen.
Wenn z. B. die microkristalline Struktur noch feiner als die des
Bienenwachses ist, oder gleichwertig aber wesentlich Preiswerter und nat.
das Trägermaterial nicht schädigen...
Nur ... Bienenwachs ist Natur Pur, Fein wie geht und rel. Preiswert.
Sehr viele Restauratoren verwenden BW lieber als Kunstparaffine.

Aber wie schon oben beschrieben:

Lieber heisses Kerzenwachs als kaltes Bienenwachs.
Hitze ist das Geheimniss, nicht das Wachs. Und wenn man sich schon die
Arbeit mit der Wärme macht.... dann doch bitte mit Bienenwachs, das ist
viele Male besser als effes Kerzenwachs.

Zur Temperatur:

Wenn der Zahn so heiss ist das das Wachs von alleine Schmilzt und dabei
richtig flüssig ist ( Nicht so Wischi- Waschi ich fließe grade mal so eben)
dann ist das SUPERGUT.
Ich kenne Dein Trägermaterial und Deinen Reißverschluß nicht, kann Dir
leider nicht sagen das Du bei 83,75 Grad Celsius die Molekularstabilität
derselbigen zerstörst..

Je heisser umso besser. Wenn das TM anfängt Weich und "backsig" zu
werden.... die Temperatur zurücknehmen. Wenn das Wachs schlecht fließt...
mehr Temperatur.... dazwischen ist das Optimum.

Nichts für Ungut.

Nils

Matthias Römer

unread,
Mar 14, 2005, 7:52:12 PM3/14/05
to
Nils Berthold wrote:
>.... obwohl .... wenn ich M. die Daten
> gebe macht der bestimmt gerne einen Feldversuch.... :-)

Nee, lass mal; die Muppet-Laboratorien haben nach diesem Test geschlossen!
;-)

Vielleicht riskiere ich es, wenn mein neuer Trocki endlich eingetroffen ist.

Gruß,

Mat


Andreas Jaeger

unread,
Mar 14, 2005, 7:50:13 PM3/14/05
to
Nils Berthold <be...@berti071.de> schrieb:

>>> Wenn das Wachs auf den Zähnen von alleine schmilzt ists schon ganz in
>>> Ordnung. Ein bißchen mehr darfs denn aber doch schon sein.
>>
>> Also 62-65 plus ein wenig, sagen wir 70°C ?
>>
>> Achja, und noch 'ne Frage - muß es wirklich unbedingt Bienenwachs sein,
>> oder würde z.B. Hartparaffin nicht den gleichen Zweck erfüllen?
>

> Du brauchst für alles eine Zeichnung, wa??!!
> grins

Naja, wenn ich an etwas rumbastle, dessen Verlust der Funktionsfähigkeit
mich arg schmerzen würde, gehe ich doch lieber gezielt vor, anstatt "nach
Gefühl".

> Also, meinst Du ein spezielles Hartparaffin?? Wenn ja, Welches?

Na, zum Beispiel das eines handelsüblichen Teelichts. Selbst das dürfte doch
einen etwas niedrigeren Schmelzpunkt als Bienenwachs haben, oder?

> Klar kannst Du auch andere Hartparaffine nehmen, wenn sie denn Sinn machen.
> Wenn z. B. die microkristalline Struktur noch feiner als die des
> Bienenwachses ist, oder gleichwertig aber wesentlich Preiswerter und nat.
> das Trägermaterial nicht schädigen...

Ist die microkristalline Struktur von Paraffin wesentlich gröber als die
von BW?

> Nur ... Bienenwachs ist Natur Pur,

Ich sehe darin ehrlich gesagt keinen Vorteil.

> Fein wie geht

Wenn das Hartparaffin deswegen ausscheidet, wäre das natürlich ein triftiger
Grund.

> und rel. Preiswert.

Nicht, daß das entscheidend wäre, aber Hartparaffin ist wohl noch ein gutes
Stück günstiger. Deshalb findet man ja auch nur noch relativ selten Kerzen
aus Bienenwachs, und wenn wird es meist explizit genannt und schlägt sich
natürlich auch entsprechend im Preis nieder.

> Sehr viele Restauratoren verwenden BW lieber als Kunstparaffine.

Und warum genau?

> Und wenn man sich schon die Arbeit mit der Wärme macht.... dann doch bitte
> mit Bienenwachs, das ist viele Male besser als effes Kerzenwachs.

Inwiefern denn bitte?

> Ich kenne Dein Trägermaterial und Deinen Reißverschluß nicht, kann Dir
> leider nicht sagen das Du bei 83,75 Grad Celsius die Molekularstabilität
> derselbigen zerstörst..

Naja, ich hatte gehofft, es gäbe hier gewisse Erfahrungswerte. Wußte nicht,
daß es doch so unterschiedliche Kunststoffe als Trägermaterial für Trocki-
Zips gibt. Aber wenn die bei manchen schon ab 60°C butterweich werden, Du
aber mit mind. 70°C gearbeitet hast, wird das wohl doch der Fall sein.

> Nichts für Ungut.

Wieso? Im Gegenteil, ich bedanke mich für Deine Tips. Und da wo bei mir
noch Fragen offen sind, frage ich halt nach, und hoffe, Du nimmst mir meine
Hartnäckigkeit nicht allzu übel.

Nils Berthold

unread,
Mar 14, 2005, 8:01:24 PM3/14/05
to
Am Tue, 15 Mar 2005 01:52:12 +0100 schrieb Matthias Römer:

> Nils Berthold wrote:
>>.... obwohl .... wenn ich M. die Daten
>> gebe macht der bestimmt gerne einen Feldversuch.... :-)
>
> Nee, lass mal; die Muppet-Laboratorien haben nach diesem Test geschlossen!
> ;-)

Also, als Muppet`s hab ich das nicht angesehen...., war schon sinnig.

br

Nils

Nils Berthold

unread,
Mar 14, 2005, 8:34:06 PM3/14/05
to
Am Tue, 15 Mar 2005 01:50:13 +0100 schrieb Andreas Jaeger:


> Naja, wenn ich an etwas rumbastle, dessen Verlust der Funktionsfähigkeit
> mich arg schmerzen würde, gehe ich doch lieber gezielt vor, anstatt "nach
> Gefühl".

Ist auch Sinnig. Nur wären einige Fragen schon mit dem ersten Thread von
mir.... ach egal. :-)

> Na, zum Beispiel das eines handelsüblichen Teelichts. Selbst das dürfte doch
> einen etwas niedrigeren Schmelzpunkt als Bienenwachs haben, oder?

Äh, weiß ich nicht. BW oder KW, die Antwort ist die Struktur
(microblablabal) BW ist mW um einiges Feiner als KW. Steht jedenfalls so in
der Literatur für Restauratoren.


> Ist die microkristalline Struktur von Paraffin wesentlich gröber als die
> von BW?

s.o.

>> Nur ... Bienenwachs ist Natur Pur,
>
> Ich sehe darin ehrlich gesagt keinen Vorteil.

Keine Schädigung durch chemische Beisätze...



>> Fein wie geht
>
> Wenn das Hartparaffin deswegen ausscheidet, wäre das natürlich ein triftiger
> Grund.

Ausscheiden.... relativ, BW ist Feiner. Wärme ist besser, und wenn schon
warm, dann richtig.... meine Meinung

>> und rel. Preiswert.
>
> Nicht, daß das entscheidend wäre, aber Hartparaffin ist wohl noch ein gutes
> Stück günstiger. Deshalb findet man ja auch nur noch relativ selten Kerzen
> aus Bienenwachs, und wenn wird es meist explizit genannt und schlägt sich
> natürlich auch entsprechend im Preis nieder.

1kg BW ...10 € (keine Kerzen die ja auch noch gefertigt werden müssen....)


>> Sehr viele Restauratoren verwenden BW lieber als Kunstparaffine.
>
> Und warum genau?

Weil chem. und petr. Paraffine meist üble Nachwirkungen haben, hatten,
haben könnten.
In der Restauration von Werten denkt man weiter. Motto: Wenn schon nicht
100% erhalten dann 150% NICHT schädigen!!
Beispiel: Denkmäler wurden noch vor ein paar Jahren mit Epoxitharz gegen
Verwitterung und Verfall geschützt. Heute weiß man das EH sehr viel mehr
Schaden anrichtet als Verhindert.
Mit Paraffinen hat man ähnliche erfahrungen gemacht. Egal ob petroleum oder
chemische Paraffine.... ergo ist man wieder bei BW gelandet.... und das
wird bzw. wurde schon anno schießmichtot zur Konservierung und
Gangbarmachung genutzt. Beispiel: Schwerter wurden mit BW gegen Rost
geschützt, und Armbrusschützen haben die mech. Spannvorrichtung damit
gangbar gemacht bzw, diese erhalten. Bogensehnen geschmeidig machen etc.
pp.
Turmuhren mit BW...jahrelang gangbar....


> Naja, ich hatte gehofft, es gäbe hier gewisse Erfahrungswerte. Wußte nicht,
> daß es doch so unterschiedliche Kunststoffe als Trägermaterial für Trocki-
> Zips gibt. Aber wenn die bei manchen schon ab 60°C butterweich werden, Du
> aber mit mind. 70°C gearbeitet hast, wird das wohl doch der Fall sein.

Also bei mir hat es geklappt, nicht nur einmal.
Aber eine generelle Garantie kann ich natürlich nicht geben :-) (Leider)


> Wieso? Im Gegenteil, ich bedanke mich für Deine Tips. Und da wo bei mir
> noch Fragen offen sind, frage ich halt nach, und hoffe, Du nimmst mir meine
> Hartnäckigkeit nicht allzu übel.

NEIN, das ist schon in Ordnung. Ließ Dir mal meine Fragen und vor allem
NACHfragen in dieser NG durch..... manche haben schon graue Haare wegen
mir :-)


Ach so:
Die Originalprozedur um Metalle mit Bienenwachs für die "Ewigkeit" zu
konservieren:

125°C heißes Bienenwachs. Metallgegenstand gesäubert und TROCKEN ins BW-
Bad legen bis keine blasen mehr aufsteigen. Heiß aus dem Bad nehmen und
überfl. BW mit Lappen abreiben.
Falls Du mal ne Kanonenkugel beim Tauchen findest :-)

cu

Nils

Nils Berthold

unread,
Mar 14, 2005, 8:43:52 PM3/14/05
to
Am Tue, 15 Mar 2005 02:34:06 +0100 schrieb Nils Berthold:

> Ach so:
> Die Originalprozedur um Metalle mit Bienenwachs für die "Ewigkeit" zu
> konservieren:
>
> 125°C heißes Bienenwachs. Metallgegenstand gesäubert und TROCKEN ins BW-
> Bad legen bis keine blasen mehr aufsteigen. Heiß aus dem Bad nehmen und
> überfl. BW mit Lappen abreiben.
> Falls Du mal ne Kanonenkugel beim Tauchen findest :-)


GANZ WICHTIG:

Das gilt NUR für Metalle die einen höheren Schmelzpunkt haben als
125°C!!!!!!

Ich hab mir damit ein schönes Pferdegeschirr- Anhängsel aus 1650 damit
zerschossen....war aus Blei.... hats nicht überlebt... schnief.

Nils

Matthias Römer

unread,
Mar 15, 2005, 12:30:42 AM3/15/05
to
Nils Berthold wrote:
>>> Nur ... Bienenwachs ist Natur Pur,
>>
>> Ich sehe darin ehrlich gesagt keinen Vorteil.
>
> Keine Schädigung durch chemische Beisätze...

Sehe ich beim Wachs wohl ein. Aber von der "Natur-Pur"-Tour (DAS ist eine
Begriffsschöpfung!) sollte man sich nicht blenden lassen. Es gab ja auch mal
eine Wandfarbe mit natürlichen Lösungsmitteln (Orangenöl?). Das hat die
Anwender auch nicht davor geschützt, gelegentlich Kopfschmerzen davon zu
bekommen oder gar aus den Latschen zu kippen. Sowas ist ähnlich sinnvoll wie
Katjes ohne Fett oder Fritzchen ohne Y.

>> Aber wenn die bei manchen
>> schon ab 60°C butterweich werden, Du aber mit mind. 70°C gearbeitet
>> hast, wird das wohl doch der Fall sein.

Er hält bestimmt mehr aus; vielleicht bin ich auch nur übervorsichtig...
;-)


Grüße,

Mat


Matthias Römer

unread,
Mar 15, 2005, 12:30:43 AM3/15/05
to
Nils Berthold wrote:
> Ich hab mir damit ein schönes Pferdegeschirr- Anhängsel aus 1650 damit
> zerschossen....war aus Blei.... hats nicht überlebt... schnief.

Ein Blei-Reißverschluss gleitet bestimmt auch von allein recht gut... ;-)


Stefan Franz

unread,
Mar 15, 2005, 1:19:20 AM3/15/05
to
Hallo Matthias,

"Matthias Römer" schrieb:

> >> Aber wenn die bei manchen
> >> schon ab 60°C butterweich werden, Du aber mit mind. 70°C gearbeitet
> >> hast, wird das wohl doch der Fall sein.
> Er hält bestimmt mehr aus; vielleicht bin ich auch nur übervorsichtig...
> ;-)

die Vorsicht schadet IMO nicht(-:

Bienenwachs schmilzt bei gut 60°C und schon diese Temp. würde ich
nicht auf Dauer auf meinen Zip einwirken lassen wollen. Nicht wegen
des Trocki-Materials selbst - aber wegen des Klebers unter dem Zip.
Die meisten Kleber lassen schon bei leichter Bearbeitung mit dem Fön
einen wesentlich leichteren Manschetten- oder Reissverschlusswechsel
zu - und der ist an dieser Stelle eher kontraproduktiv?

BTW: Auch der fest aufgetragene Wachs dürfte an den beanspruchten
Stellen durch den Druck (nein, nicht des Wassers beim Tauchen) flüssig
werden.

Gruß

Stefan

Uwe Ohse

unread,
Mar 15, 2005, 4:16:36 AM3/15/05
to
<be...@berti071.de> wrote:

>Das gilt NUR für Metalle die einen höheren Schmelzpunkt haben als
>125°C!!!!!!

also zum Beispiel Blei.

>Ich hab mir damit ein schönes Pferdegeschirr- Anhängsel aus 1650 damit
>zerschossen....war aus Blei.... hats nicht überlebt... schnief.

mit 125 Grad?
Da brauchst Du schon noch 200 Grad mehr.

Gruß, Uwe

Nils Berthold

unread,
Mar 15, 2005, 4:33:11 AM3/15/05
to
Am 15 Mar 2005 09:16:36 GMT schrieb Uwe Ohse:

> mit 125 Grad?
> Da brauchst Du schon noch 200 Grad mehr.

(habe den thread leider falsch behandelt, sollte noch ins Original, dumm
gelaufen)

Mein Haupt in die Asche.
War schön Spät gestern (heute morgen)

Ausgehend von der Temperatur die genommen werden SOLLTE... hab ich mein
Bienenwachs auf der Herdplatte geschmolzen, die Teile rein und fertig.

Das meine Glöckchen aus Blei (oder Zinn) waren, habe ich erst gemerkt als
es zu spät war :-(). Wurden zwar nicht flüssig aber bröckelig...kurz vor
Schmelzpunkt.

Nils

Matthias Voss

unread,
Mar 15, 2005, 4:54:41 AM3/15/05
to
Nils Berthold wrote:

> Falls Du mal ne Kanonenkugel beim Tauchen findest :-)

Echt?
Ich hab ne zöllige Feldschlangenkugel, die ist aber ziemlich korrodiert.
Soll ich die in Bienenwachs tauchen?

Gruß
Matthias

Matthias Voss

unread,
Mar 15, 2005, 4:58:35 AM3/15/05
to
Nils Berthold wrote:

>
> GANZ WICHTIG:
>
> Das gilt NUR für Metalle die einen höheren Schmelzpunkt haben als
> 125°C!!!!!!
>
> Ich hab mir damit ein schönes Pferdegeschirr- Anhängsel aus 1650 damit
> zerschossen....war aus Blei.... hats nicht überlebt... schnief.
>

Hat Blei nicht ca. 327°C Schmelzpunkt? Oder meinst u Legierungen mit
Zinn, Wismut, Cadmium?

Gruß
Matthias

Nils Berthold

unread,
Mar 15, 2005, 5:25:41 AM3/15/05
to


HALT!! :-)

Eisen??
Blei??
(Rostig oder Weiß)

Gehe mal von Eisen aus :-)

Liegt die Kugel schon lange trocken an der Luft??
Dann ein paar Wochen in dest. Wasser legen, Wasser öfter mal welchseln. Das
ganze zum Entsalzen, Entmineralisieren.
Dann:
Mach eine zarte Elektrolyse zum Entrosten, oder setz dich vor ein Microskop
und entferne den Rost mit Scalpell usw..
Je nach Wunsch, Gedult und Anforderung an das fertige Teil (ich mach nur
Elektrolyse).
Elektrolyse.... entweder Googeln, oder mich fragen, da OT per Mail, oder
auf MEHRFACHEN Wunsch hier in der NG.

Mit WEICHER Stahlbürste die Schlacke entfernen.

Jetzt kann man noch mit Gerbsäure arbeiten (TANNIN). Das Tannin wandelt
Eisenoxide in Tannate um, die sind Luftstabil und verhindern das
weiterrosten. Außerdem machen die Eisen schön Schwarz.

Jetzt die Kugel in 125°c BW legen und warten bis keine Luftblasen mehr
aufsteigen (ich machs auf dem Herd).

Kugel rausnehmen Restwachs abwischen fertich.

Das Teil kannst Du dann in die Vitrine stellen, sieht cool aus und Deine
Enkel werden auch noch was davon haben :-)

Wenn die Kugel RICHTIG Vergammelt ist musst Du den Fund erst stabilisieren,
festige....aber das geht hier zu weit, glaub ich.
Hab auf meiner HD fast 100 MB an Anleitungen usw. wenn Interesse....: mail

cu

Nils

Dirk Macke

unread,
Mar 15, 2005, 5:28:26 AM3/15/05
to

Matthias Voss wrote:

> Ich hab ne zöllige Feldschlangenkugel, die ist aber ziemlich korrodiert.
> Soll ich die in Bienenwachs tauchen?

Was ist denn das?

Neugierige Gruesse,
Dirk

Matthias Voss

unread,
Mar 15, 2005, 5:34:51 AM3/15/05
to
Nils Berthold wrote:

> Am Tue, 15 Mar 2005 10:54:41 +0100 schrieb Matthias Voss:
>
>
>>Nils Berthold wrote:
>>
>>
>>>Falls Du mal ne Kanonenkugel beim Tauchen findest :-)
>>
>>Echt?
>>Ich hab ne zöllige Feldschlangenkugel, die ist aber ziemlich korrodiert.
>>Soll ich die in Bienenwachs tauchen?
>
>
>
> HALT!! :-)
>
> Eisen??
> Blei??
> (Rostig oder Weiß)
>
> Gehe mal von Eisen aus :-)

Sowas wie "gesinterter Rost"

>
> Liegt die Kugel schon lange trocken an der Luft??

Ja.

> Dann ein paar Wochen in dest. Wasser legen, Wasser öfter mal welchseln. Das
> ganze zum Entsalzen, Entmineralisieren.

Ok, Wasser vorher abkochen?


> Dann:
> Mach eine zarte Elektrolyse zum Entrosten, oder setz dich vor ein Microskop
> und entferne den Rost mit Scalpell usw..

Object als Anode?

Da ist noch ein kleines Loch drin, wahrscheinlich war da die Lunte drin.
Noch explosiv?

> Je nach Wunsch, Gedult und Anforderung an das fertige Teil (ich mach nur
> Elektrolyse).
> Elektrolyse.... entweder Googeln, oder mich fragen, da OT per Mail, oder
> auf MEHRFACHEN Wunsch hier in der NG.

Munitionsthemen und Bergegut sind nie OT ;-)


> Jetzt kann man noch mit Gerbsäure arbeiten (TANNIN). Das Tannin wandelt
> Eisenoxide in Tannate um, die sind Luftstabil und verhindern das
> weiterrosten. Außerdem machen die Eisen schön Schwarz.

Hatte mal so ein Zeugs, das machte das Eisen blauschwarz. Fertan?
Eisenoxiduloxalat?


> Jetzt die Kugel in 125°c BW legen und warten bis keine Luftblasen mehr
> aufsteigen (ich machs auf dem Herd).

Kein Problem ;-)

> Hab auf meiner HD fast 100 MB an Anleitungen usw. wenn Interesse....: mail

Durchaus.

Grüße
Matthias

Nils Berthold

unread,
Mar 15, 2005, 5:51:16 AM3/15/05
to
Am Tue, 15 Mar 2005 11:28:26 +0100 schrieb Dirk Macke:

> Matthias Voss wrote:
>
>> Ich hab ne zöllige Feldschlangenkugel, die ist aber ziemlich korrodiert.
>> Soll ich die in Bienenwachs tauchen?
>
> Was ist denn das?

Ne Kanonenkugel, guckst du:

Eine Schriftliche Festsetzung geschah erstmals unter Kaiser Maximilian
1.(15hundertundsowas)
.
Schlange: Eine Kanone mit langem Rohr (20- 40 Kaliber lang...1 Kaliber ist
Durchmesser der Kugel)., verschossen kleinere Eisenkugeln mit großer Ladung
und teilten sich in :
Basilisk (Wurm), lange Schlange, Notschlange, Mittelschlange und Falkonetts
ein.

Sonst gabs noch:
Hauptbüchsen
Kartaunen
Haufnitzen, Terrasbüchsen : Werfer (Mörser, Böller.

hihihi, ich kann auch mal was...

Nils

Matthias Voss

unread,
Mar 15, 2005, 5:59:49 AM3/15/05
to
Dirk Macke wrote:

>
>
> Matthias Voss wrote:
>
>> Ich hab ne zöllige Feldschlangenkugel, die ist aber ziemlich
>> korrodiert. Soll ich die in Bienenwachs tauchen?
>
>
> Was ist denn das?

Eine Kanonenkugel, vermutlich eine, mit der die Bretonen die englische
Flotte vor Camaret beschossen haben, oder Napoleon die Engländer, oder...
Fund 1984 im Goulet.

Grüße
Matthias

Nils Berthold

unread,
Mar 15, 2005, 6:10:04 AM3/15/05
to
Am Tue, 15 Mar 2005 11:34:51 +0100 schrieb Matthias Voss:

> Sowas wie "gesinterter Rost"

Gusseiserne???

>> Dann ein paar Wochen in dest. Wasser legen, Wasser öfter mal welchseln. Das
>> ganze zum Entsalzen, Entmineralisieren.
>
> Ok, Wasser vorher abkochen?

DESTILLIERTES Wasser??!!! ;-)


> Object als Anode?

Anode ist Edelstahlblech (Niro, Kochtopf etc)
Für alle: der Pluspol kommt an den Edelstahl, der Minuspol wird ans
Fundstück gelötet (Lötstelle mit Lack oder Wachs Isolieren!!))

> Da ist noch ein kleines Loch drin, wahrscheinlich war da die Lunte drin.
> Noch explosiv?

Vorsicht ist geboten, aber meiner Erfahrung nach ist das Schwarzpulver,
wenn den welches Drinnen war, längst unbrauchbar. Gut ausspülen....
Oft waren solche Löcher auch nur Befestigungsmöglichkeiten für zB
Ketten(zwei Kugeln verbunden mit Kette...gut gegen Takelage bei
Schiffen:-))

> Munitionsthemen und Bergegut sind nie OT ;-)

Heul, .... mein Thema :-)
(Weiß jemand wo der Molch (Mini-U-Boot) im Ratzeburger See liegt???)

> Hatte mal so ein Zeugs, das machte das Eisen blauschwarz. Fertan?
> Eisenoxiduloxalat?

Im Restaurationsbereich??
Oder eher Waffentechnik: Brünieren??

>> Hab auf meiner HD fast 100 MB an Anleitungen usw. wenn Interesse....: mail
> Durchaus.
>

Ich lade es mal auf meine HP geb den Link noch durch, kann aber dauern...

Nils

Joerg Hahn

unread,
Mar 15, 2005, 6:47:16 AM3/15/05
to

Moin Nils,

Ich hätt da mal ein paar Fragen.

Nils Berthold wrote:
> Beispiel: Denkmäler wurden noch vor ein paar Jahren mit Epoxitharz gegen
> Verwitterung und Verfall geschützt.

Welche Denkmale wurden denn noch vor ein paar Jahren von welchen
"Restauratoren" mit Epoxidharz gegen Verfall geschützt?

Grüsse Jörg

--
Isodoro sagte:"Und Deko geht so: Wenn tief unter Wasser
mussma langsam wieder hoch und oben bisserl warten bis ganz rauf"
Richard Dittrich in DRST 20.02.2005
<KmYRd.57507$2e4....@news.chello.at>

Joerg Hahn

unread,
Mar 15, 2005, 7:05:03 AM3/15/05
to
Moin Mat,

Matthias Römer wrote:

> Sehe ich beim Wachs wohl ein. Aber von der "Natur-Pur"-Tour (DAS ist eine
> Begriffsschöpfung!)

Die ist seit über 20 Jahren gesetzlich geschützt.
Inhaber des Rechts ist die Steinmetz- und Bildhauerinnung zu
Düsseldorf.
Kraft meines Amtes als stellv. Innungsmeister erlaube ich Dir
hier in diesem Rahmen die einmalige Nutzung von
"Natur und Kultur pur."

;-)

lg Jörg

Heinz Lübke

unread,
Mar 15, 2005, 7:18:26 AM3/15/05
to
Moin,

Nils Berthold schrieb:

> Vorsicht ist geboten, aber meiner Erfahrung nach ist das Schwarzpulver,
> wenn den welches Drinnen war, längst unbrauchbar. Gut ausspülen....
> Oft waren solche Löcher auch nur Befestigungsmöglichkeiten für zB
> Ketten(zwei Kugeln verbunden mit Kette...gut gegen Takelage bei
> Schiffen:-))

gibt`s noch schoene Stuecke vor Ecktown, wo der Preusser die
"Christian der weisnichtmehrwievielte" in Brand geschossen hat.

Aber Achtung : ein bischen weiter rechts ist tauchen behoerdlich
streng verboten..... ; - ))


>
> > Munitionsthemen und Bergegut sind nie OT ;-)
>
> Heul, .... mein Thema :-)

willkommen im Club. Wobei, Munition ist eigentlich bisher die Domaene
von Chris H. Seid Ihr Euch den noch nie ueber den Weg gelaufen, bei so
einem begrenzten Spezialthema?

> (Weiß jemand wo der Molch (Mini-U-Boot) im Ratzeburger See liegt???)

nee, leider nicht. Aber das waere doch Mat.Voss eigentlich der
richtige.... ? Fuer NichtVDST - Mitglieder ist da doch das tauchen
verboten.... ; - ))))


> Ich lade es mal auf meine HP geb den Link noch durch, kann aber dauern...

macht nix, fuer mich bitte auch, den Link.

Gruss
Heinz Luebke

Uwe Ohse

unread,
Mar 15, 2005, 7:54:08 AM3/15/05
to
<be...@berti071.de> wrote:

>Ausgehend von der Temperatur die genommen werden SOLLTE... hab ich mein
>Bienenwachs auf der Herdplatte geschmolzen, die Teile rein und fertig.

und dabei hast Du knapp 325 Grad oder so erreicht?

Wo liegt noch mal die Flammtemperatur von Bienenwachs? Und die
Zündtemperatur?
Da könnte der eine oder andere unerwartete Effekt auftreten.

Gruß, Uwe

Nils Berthold

unread,
Mar 15, 2005, 8:01:27 AM3/15/05
to
Am Tue, 15 Mar 2005 12:47:16 +0100 schrieb Joerg Hahn:

> Welche Denkmale wurden denn noch vor ein paar Jahren von welchen
> "Restauratoren" mit Epoxidharz gegen Verfall geschützt?


Okay, okay, vor ein paar Jahren ist vielleicht unglücklich formuliert, aber
wir haben hier ja auch keine Fachgruppe Restauration... :-)

Epoxi- Harze sind in den Anfängen (60-70er Jahre) von Restauratoren wie
eine "Eierlegende Wollmilchsau" gehandhabt worden. Alles wo keine Luft
ransollte, oder fehlende Stücke überbrückt werden sollten... pft, Harz
drauf.
Ob Dachbalken, Gemäuer oder z.B. Tierpräparation.Zur Konservierung und
Stabilisierung.
Leider wusste man damals noch nichts über die Wechselwirkungen mit z.B.
UV-Licht. (Wer kennt noch die Tiere in Harz eingegossen?? Heute: Gelb und
Spröde..)
Heutzutage gibt es Fach- Kongresse über "Restauration von Restaurierungen".
EH ist Irrevisibel, verbindet sich fest mit dem Untergrung, ist
nicht/extrem schwer ohne Beschädigung des Stückes zu Entfernen.

Heute wird EH nur noch, und das auch nicht unumstritten, genommen in Form
von Kitt/Spachtel und wenn eine Rückgängigmachung möglich ist.

Acrylharze sind jetzt die Lieblinge:-) (Cosmoloid H80 z.B.)
Bei Naßholzfunden PEG 1000

Epilog:
Ich habe das nicht Studiert bin nur Laie mit geringen Grundkenntnissen.
Fehler sind möglich, nicht gewollt, nicht beabsichtigt.

Jörg, nichts für Ungut, aber ich finde die Fragestellung ziemlich daneben.
Hört sich so an als ob Du Ahnung hast, aber mich erstmal testen möchtest.
So nach dem Motto: Laß ihn mal reden, zerpflücken tu ich ihn wenn er sich
reingerissen hat und nicht mehr wegkommt.

Ist aber hoffentlich ein falscher Eindruck. Die Fragestellung Wer, Wie, Wo,
Was genau?? Hab ich hier schon öfter gelesen und meist war das eine
"Falle", mal auf doof gesagt.

so long

Nils

mit wunden Fingern

Nils Berthold

unread,
Mar 15, 2005, 8:08:43 AM3/15/05
to
Am 15 Mar 2005 12:54:08 GMT schrieb Uwe Ohse:


> Wo liegt noch mal die Flammtemperatur von Bienenwachs? Und die
> Zündtemperatur?
> Da könnte der eine oder andere unerwartete Effekt auftreten.

````````````````````````´`

Vergass ich das zu erwähnen... :-)

Opt. Temperatur: um die 125 C.

Wer mehr nimmt... zu Risiken und nebenwirkungen....
Mehr als Optimum kann ich nicht schreiben, was die Leute, auch Ich, daraus
machen....

Bleigiessen geht auch auf E- Herd, das war nicht das Problem.
Das mein Teil aus Blei war konnte ich vorher nicht erkennen, sonst wäre das
mit BW auch nicht gemacht worden, Blei konserviert man anders...

cu

Nils

Nils Berthold

unread,
Mar 15, 2005, 8:20:14 AM3/15/05
to
Am Tue, 15 Mar 2005 06:30:42 +0100 schrieb Matthias Römer:

> Nils Berthold wrote:
>>>> Nur ... Bienenwachs ist Natur Pur,

> Sehe ich beim Wachs wohl ein. Aber von der "Natur-Pur"-Tour (DAS ist eine


> Begriffsschöpfung!) sollte man sich nicht blenden lassen.

Bienen nehmen bei Nahrungssuche Pestiziede auf, geben diese weiter an das
Wachs OH GOTT.... nicht das ich im Anzug umkippe ':-)


>
> Er hält bestimmt mehr aus; vielleicht bin ich auch nur übervorsichtig...

Wenn ich am Basteln und probieren bin hält mich nichts, dann mach ich aus
meinem Trilami eine Hebeboje, auch wenns später weh tut.

Wenn meie Ausrüstung solche sachen nicht aushält.... hätte es nicht auf den
Markt kommen dürfen, jedenfalls nicht für mich.....

lol

Nils
der auch von Cevlar Tauchanzügen träumt

Joerg Hahn

unread,
Mar 15, 2005, 8:22:54 AM3/15/05
to
Moin,

Nils Berthold wrote:

> Okay, okay, vor ein paar Jahren ist vielleicht unglücklich formuliert,

Eben....

< viel wahres geschnibbelt >

> Jörg, nichts für Ungut, aber ich finde die Fragestellung ziemlich daneben.

War genauso beabsichtigt...


> Hört sich so an als ob Du Ahnung hast, aber mich erstmal testen möchtest.

Alles solides Halbwissen, bin eben kein Restaurator im Handwerk,
aber genug involviert, um genau zu wissen was ich nicht weis.

Und genau das war es, wer vor 30 Jahren die Beipackzettel genau
lesen konnte, wusste sehr wohl, was fürn Scheixx er da in
Restauratorenhinsicht fabrizierte.

Deswegen war "vor ein paar Jahren" ein wenig ungeschickt.

Kunde: "Konservierung - alles Quatsch. Neu aussehen solls!"

> So nach dem Motto: Laß ihn mal reden, zerpflücken tu ich ihn wenn er sich
> reingerissen hat und nicht mehr wegkommt.

Ja, war Absicht, weil hier in der NG genug Spinner aufschlagen

> Ist aber hoffentlich ein falscher Eindruck. Die Fragestellung Wer, Wie, Wo,
> Was genau?? Hab ich hier schon öfter gelesen und meist war das eine
> "Falle", mal auf doof gesagt.

Weis ich nich, aber wie soll soll ich denn zunächst auf eine
fragwürdige Allerweltsbehauptung nachfragen.
Du hast ja auch schnell eingeräumt, daß "vor ein paar Jahren"
ungeschickt war.

Uwe Stoeckel

unread,
Mar 15, 2005, 8:25:38 AM3/15/05
to
Moin Nils,
On Tue, 15 Mar 2005 14:20:14 +0100, Nils Berthold <be...@berti071.de>
wrote:

>Bienen nehmen bei Nahrungssuche Pestiziede auf, geben diese weiter an das
>Wachs OH GOTT.... nicht das ich im Anzug umkippe ':-)

der Schierlingsbecher beweisst doch, wie gesund die pure Natur sein
kann...
--
Sachkunde kann eine lebhafte Diskussion nur behindern

Matthias Frey

unread,
Mar 15, 2005, 8:32:18 AM3/15/05
to
Nils Berthold schrieb:

>googelt mal nach Tauchschmerle.... gibt nur einen Treffer:-)
>und das wörtlich.

...jetzt gibs zwei, und nach diesem Posting drei :-)

- Matthias

Nils Berthold

unread,
Mar 15, 2005, 8:40:36 AM3/15/05
to
Am Tue, 15 Mar 2005 14:01:27 +0100 schrieb Nils Berthold:

> Am Tue, 15 Mar 2005 12:47:16 +0100 schrieb Joerg Hahn:
>
>> Welche Denkmale wurden denn noch vor ein paar Jahren von welchen
>> "Restauratoren" mit Epoxidharz gegen Verfall geschützt?

> Ist aber hoffentlich ein falscher Eindruck. Die Fragestellung Wer, Wie, Wo,


> Was genau?? Hab ich hier schon öfter gelesen und meist war das eine
> "Falle", mal auf doof gesagt.


Hah. Ich lese gerade das Du Steinmetz (Bildhauer) bist.
Dann kennst Du Dich ja mit der Materie gut aus.
Deine Frage bezog sich dann bestimmt auf meine "vor ein paar Jahren"
Aussage. Naja, ein paar und 40....stimmt ist ein kleiner Unterschied.
Davon mal ab:
Habe im TV gesehen das in Süd-Amerika, (Inkas, Majas oder so) wieder Epoxi
genommen wird.... für die Tempel im Urwald. Bin mir aber nicht sicher ob
zur Stabilisierung oder zur Formabnahme..... weißt Du da mehr ??

mfg

Nils

Joerg Hahn

unread,
Mar 15, 2005, 8:53:09 AM3/15/05
to
Moin,

Nils Berthold wrote:

> Hah. Ich lese gerade das Du Steinmetz (Bildhauer) bist.
> Dann kennst Du Dich ja mit der Materie gut aus.

Nicht wirklich, mein Bruder wäre da eher die Konifere..

> Habe im TV gesehen das in Süd-Amerika, (Inkas, Majas oder so) wieder Epoxi
> genommen wird.... für die Tempel im Urwald. Bin mir aber nicht sicher ob
> zur Stabilisierung oder zur Formabnahme..... weißt Du da mehr ??

Nope.

Nils Berthold

unread,
Mar 15, 2005, 9:02:48 AM3/15/05
to
Am Tue, 15 Mar 2005 13:18:26 +0100 schrieb Heinz Lübke:


> gibt`s noch schoene Stuecke vor Ecktown, wo der Preusser die
> "Christian der weisnichtmehrwievielte" in Brand geschossen hat.
>
> Aber Achtung : ein bischen weiter rechts ist tauchen behoerdlich
> streng verboten..... ; - ))

registriert :-)


>> willkommen im Club. Wobei, Munition ist eigentlich bisher die Domaene
> von Chris H. Seid Ihr Euch den noch nie ueber den Weg gelaufen, bei so
> einem begrenzten Spezialthema?

Danke.
Naja, Spezialthema ist immer so ne Sache...viel Halbwissen, aber das
Ambitioniert :-8

> nee, leider nicht. Aber das waere doch Mat.Voss eigentlich der
> richtige.... ? Fuer NichtVDST - Mitglieder ist da doch das tauchen
> verboten.... ; - ))))

Neon- Schwarz??
Siehe Bauvorhaben Freediver.... grins.


>> Ich lade es mal auf meine HP geb den Link noch durch, kann aber dauern...

Ich hab was besseres:

http://www.restaurierung-und-mehr.de/

Hat ein Forumskollege (Heimdall-Fund-Forum) ins Netz gestellt. Meine Infos
beziehe ich von da, unter Anderem :-)

Nils

Matthias Römer

unread,
Mar 15, 2005, 9:15:28 AM3/15/05
to
Hallo Joerg,

Joerg Hahn wrote:
> Die ist seit über 20 Jahren gesetzlich geschützt.

*schluck!*

> Kraft meines Amtes als stellv. Innungsmeister erlaube ich Dir
> hier in diesem Rahmen die einmalige Nutzung von
> "Natur und Kultur pur."

Danke! Ich verwerte das auch sicher nicht gewinnbringend... ;-)


LG,

Mat


Matthias Voss

unread,
Mar 15, 2005, 11:27:15 AM3/15/05
to
Nils Berthold wrote:

> Am Tue, 15 Mar 2005 11:34:51 +0100 schrieb Matthias Voss:
>
>
>>Sowas wie "gesinterter Rost"
>
>
> Gusseiserne???

Keine Ahnung.

>
>
>>>Dann ein paar Wochen in dest. Wasser legen, Wasser öfter mal welchseln. Das
>>>ganze zum Entsalzen, Entmineralisieren.
>>
>>Ok, Wasser vorher abkochen?
>
>
> DESTILLIERTES Wasser??!!! ;-)

Wegen gelöstem Sauerstoff.
>

>
>>Object als Anode?
>
>
> Anode ist Edelstahlblech (Niro, Kochtopf etc)
> Für alle: der Pluspol kommt an den Edelstahl, der Minuspol wird ans
> Fundstück gelötet (Lötstelle mit Lack oder Wachs Isolieren!!))

Da ist nix mehr zu löten...


>>Hatte mal so ein Zeugs, das machte das Eisen blauschwarz. Fertan?
>>Eisenoxiduloxalat?

>
> Im Restaurationsbereich??

Ne, am Werkstatt Eisengitter.


Nils Berthold

unread,
Mar 15, 2005, 11:44:21 AM3/15/05
to
Am Tue, 15 Mar 2005 17:27:15 +0100 schrieb Matthias Voss:


>>>>Dann ein paar Wochen in dest. Wasser legen, Wasser öfter mal welchseln. Das
>>>>ganze zum Entsalzen, Entmineralisieren.
>>>
>>>Ok, Wasser vorher abkochen?
>>
>>
>> DESTILLIERTES Wasser??!!! ;-)
>
> Wegen gelöstem Sauerstoff.


Das bißchen macht den Kohl auch nicht mehr Fett. Beim Wässern gehts darum
die getrockneten Salze aus dem Stück zu lösen und auszuspülen.

>>>Object als Anode?
>> Anode ist Edelstahlblech (Niro, Kochtopf etc)
>> Für alle: der Pluspol kommt an den Edelstahl, der Minuspol wird ans
>> Fundstück gelötet (Lötstelle mit Lack oder Wachs Isolieren!!))
>
> Da ist nix mehr zu löten...

Ups...jetzt wär ein Foto hilfreich... noch besser ein in die Hand nehmen
:-)

Irgendwie mußt Du den Strom dazu Bewegen das er durch die Kugel fließt...

Aber wenn das gute Stück schon so marode ist.. machst Du mit Elyse mehr
kaputt als heil, gut das wir drüber gesprochen haben :-)

Kann es sein das das Stück, wenn man allen Rost entfernt, aussehen würde
wie geknüllter Maschendraht??
Nicht mehr viel Masse hat??

Darauf brauch ich erstmal ein RE.

Nils

Matthias Voss

unread,
Mar 15, 2005, 1:51:55 PM3/15/05
to
Nils Berthold wrote:


>
> Darauf brauch ich erstmal ein RE.


? Rest-Ethyl?
Gruß
Matthias

Message has been deleted

Matthias Römer

unread,
Mar 15, 2005, 5:17:16 PM3/15/05
to
Hallo Günter,

Annerose und Guenter Mildenberger wrote:

> Messingbuerste ?

Messingbürste färbt leider auf Guss, etc. ab.

> Kunstoff-Flexaufsatz ?

Noch nicht versucht. Lamelle oder so einen Schwamm?

Gruß,

Mat


Annerose und Guenter Mildenberger

unread,
Mar 16, 2005, 4:26:16 AM3/16/05
to
Hallo Mat,

"Matthias Römer" wrote:

> Annerose und Guenter Mildenberger wrote:
>
> > Messingbuerste ?
>
> Messingbürste färbt leider auf Guss, etc. ab.

stimmt

> > Kunstoff-Flexaufsatz ?
>
> Noch nicht versucht. Lamelle oder so einen Schwamm?

dachte an Schwamm.

Hab mit denen schon wunderbar Lack und Grundierung
von Pullen runterbekommen, ohne die Verzinkung
zu verletzen.

Nachteil ist der Staub.

Gruss Guenter

--
Mails an mildenbergers at yahoo com

Nils Berthold

unread,
Mar 16, 2005, 5:39:46 AM3/16/05
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Hallo.

(machmal mach ich nen Doppelklick und alle sind als GELESEN... Hab Euch
nicht gesehen :-( )

Elektrolyse...hmmm, Mist, soviel schreiben:-) Ich mach mal was Offline
fertich.

Grundsätzlich ist die Bürste dem Fundgegenstand und dessem Zustand
anzupassen. Wenn es ein neuerer Gegenstand ist und nicht soooooo Wertvoll,
kann es auch mal die Topfbürste auf dem Winkelschleifer sein... eigentlich
ist das völlig überzogen, geht aber schön schnell :-)
Je älter und für Euch wichtiger, umso mehr lohnt sich eine feinere Bürste.
Für richtig schöne Stücke nehme ich eine Mini- Bohrmaschine (Dremel,
Proxxon, Top Craft etc.) und die kleinen Drahtbürsten dazu. KEINE
Messingbürsten, da hat M. R. Recht die bewirken das das Fundstück mit
Messingabrieb verseucht wird....., gewollt kann das aber auch super
aussehen.
Kunststoffbürsten... IGITT die Lösen sich auf und stinken wie die Pest,
können auch mal das Brennen anfangen :-9 Definitiv nicht zu Empfehlen.

erstmal..

Nils

Nils Berthold

unread,
Mar 16, 2005, 8:47:48 AM3/16/05
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Am Tue, 15 Mar 2005 10:58:35 +0100 schrieb Matthias Voss:

> Nils Berthold wrote:
> >> GANZ WICHTIG:
>> >> Das gilt NUR für Metalle die einen höheren Schmelzpunkt haben als
>> 125°C!!!!!!
>> zerschossen....war aus Blei.... hats nicht überlebt... schnief.

> Hat Blei nicht ca. 327°C Schmelzpunkt? Oder meinst u Legierungen mit
> Zinn, Wismut, Cadmium?

Hallo.
Schreibt man zuviel, überlesen die Leute die Hälfte und fragen nach,
schreibt man zu wenig....Mann :-)

Ha, Google sei Dank wird das wohl hinhauen:-) mit den 327°.

Kann ich dir aus dem FF nicht sagen.
Herdplatte auf 3, Kochtopf mit Wachs drauf, Fundstück auf kaltes bzw. noch
festes Wachs gelegt. Danebengestanden und zugeschaut.

Mein Wachs war wesentlich heisser als 125°, leider. Nicht Nachgedacht, oder
für Egal gehalten. Dachte ja auch nicht das das Glöckchen aus "was
Bleiartigem" ist.
Auf einmal fing das Teil an zu bröckeln, glitt auseinander wie ein Eisberg.
Und ich machte dicke Backen.

>>Oder meinst u Legierungen mit
>> Zinn, Wismut, Cadmium?

Gegenfrage: Wo liegt den bei den genannten Legierungen der bzw. die
Schmelzpunkte???

nänänänänäääääh

:-)
Nils

Uwe Ohse

unread,
Mar 16, 2005, 9:34:05 AM3/16/05
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<be...@berti071.de> wrote:

>Gegenfrage: Wo liegt den bei den genannten Legierungen der bzw. die
>Schmelzpunkte???

Zinn/Blei/Wismut/Kadmium/Indium je nach Mischungsverhältnis bei 50°.
Zinn/Blei 63/37 bei 185° oder so.
Zinn/Blei/Wismut kann IIRC bei unter 100° liegen und dürfte 16xx
schon verwendet worden sein.

Gruß, Uwe

Nils Berthold

unread,
Mar 16, 2005, 9:48:39 AM3/16/05
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Am 16 Mar 2005 14:34:05 GMT schrieb Uwe Ohse:

> Zinn/Blei/Wismut/Kadmium/Indium je nach Mischungsverhältnis bei 50°.
> Zinn/Blei 63/37 bei 185° oder so.
> Zinn/Blei/Wismut kann IIRC bei unter 100° liegen und dürfte 16xx
> schon verwendet worden sein.


Hm....

ich frag nie wieder was.

Danke für die Infos. 50°...??? Dat is nich viel.

Nur theoretisch:

Schmelzpunkt bei 50°Celsius wo ist da eine praktische Anwendung?? .. für
ein Metall?
Prototyping??

nachdenkend
Nils

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