da ich mich nicht beruhigen kann, hier mal eine knappe Schilderung eines
Telefonats mit einem Basisleiter/Tauchlehrer:
Es ging irgendwann um die Frage nach Deko ja/nein. Seine Antwort:
Deko-TG nein, denn wir haben hier alle ca. 2 Monate jemand, der trotz
Nullzeit auf seinem Computer in die Kammer geflogen werden muss.
... Wir waren uns einig, dass wohl einige von denen dehydriert waren ...
Ich brachte das Thema PFO ins Gespräch als denkbare weitere Ursache. Er
wusste nicht, was PFO bedeutet! Also erstmal geduldig am Telefon 5
Minuten lang Medizin-Nachhilfe gemacht (VoIP sei Dank!). Ob er es
verstanden hat, weiß ich nicht endgültig.
Nun frage ich mich doch ernsthaft:
Wenn schon der Basischef von so etwas null Ahnung hat - was lernen denn
dann diejenigen, die sich von ihm ausbilden lassen?
Sollte man nicht allmählich mal eine Art PISA-Studie bei Tauchlehrern
andenken und durchführen? (Nach meinen Erfahrungen kann man die meisten
P...s schon mit der Frage zu Esoufflement total ins Schwimmen bringen.)
Gruß
Jo
> Es ging irgendwann um die Frage nach Deko ja/nein. Seine Antwort: Deko-TG
> nein, denn wir haben hier alle ca. 2 Monate jemand, der trotz Nullzeit auf
> seinem Computer in die Kammer geflogen werden muss.
Hätte er sich in die Deko [besser: "langer Sicherheitsstopp" ;-) ] gehängt,
wäre das vielleicht nicht passiert, oder sehe ich das falsch?
Gruß Jens
(Nach meinen Erfahrungen kann man die meisten P...s schon mit der Frage
zu Esoufflement total ins Schwimmen bringen.)
Ich nehme mal an, Du meinst einen goßen Verband aus dem Westen.
Nach meinen Erfahrungen können die meisten deutschen Taucher das
häßliche Wort nicht mal richtig schreiben *g*, deshalb freu ich mich,
wenn ich helfen kann: OWD Manual S. 80. Die nennen das allerdings
"Überanstrengung", oder so. Wohl aus dem O.g. Grund.
Konnts mir nicht verkneifen :-)
Grüße, Christian
> da ich mich nicht beruhigen kann, hier mal eine knappe Schilderung eines
> Telefonats mit einem Basisleiter/Tauchlehrer:
[schni-schna-schnappi....]
Nein, das ist sicher kein Einzelfall. Ich kenne sehr viele Anweiser, z. B.
einer großen Franchise-Kette, die bereits beim Thema "Deko" massiv passen
müssen. "PFO" ist da dann die max. Überforderung. M. E. Hat dieses Problem
multifaktorielle Ursachen:
1. TL kann heute jeder werden. Darunter sind auch oft Menschen aus Berufen
und mit Bildungsabschlüssen, die den teilweise akademischen Inhalten unseres
Tauchhobbies sehr weit entfernt gegenüber stehen. Man kann Menschen ohne
entsprechenden Bildungsabschlüssen z. B. nicht vertieft begreiflich machen,
wie komplexe Vorgänge im menschlichen Körper genau ablaufen. So erschließen
sich viele Inhalte der Tauchmedizin diesen Leuten nur sehr rudimentär.
2. Schnellausbildungen zum TL sind schwer en vogue. Wer also keine
Grundkenntnisse hat oder nicht bereit ist, selbige zu erwerben und dann zu
vertiefen, kommt mit einem ungesunden Halbwissen daher das u. U. sogar
gefährlich sein kann.
3. Die Orgs sind darauf angewiesen die hohe Fluktuation im
Tauchhobby-Bereich schnell auszugleichen. Wenn man bereits nach 1/2 Jahren
Tauchen die Vorstufe zum Anweiser erklimmen kann und dabei von der Org nur
mit wenig Wissen versorgt wird (wie bei PADI z. B.) dann kann eigentlich nur
Krampf dabei herauskommen. Und bei den CMAS-Leute sieht es leider auch nicht
besser aus.
Insgesamt alles sehr betrüblich.
vg
Peter
> (Nach meinen Erfahrungen kann man die meisten P...s schon mit der
> Frage zu Esoufflement total ins Schwimmen bringen.)
>
> OWD Manual S. 80. Die nennen das allerdings
> "Überanstrengung", oder so.
Moin,
das trifft nicht den Kern der Sache, sondern das wäre frei übersetzt mit
"groggy", "alle", "kaputt" zu verstehen.
Gruß
Jo
> 1. TL kann heute jeder werden. Darunter sind auch oft Menschen aus Berufen
> und mit Bildungsabschlüssen, die den teilweise akademischen Inhalten unseres
> Tauchhobbies sehr weit entfernt gegenüber stehen
Moin Peter,
lass uns bitte nicht Bildungsabschlüsse = Stück Papier mit Siegel und
Bildungsinhalte dafür = Wissen etc. gleichsetzen!
> Man kann Menschen ohne
> entsprechenden Bildungsabschlüssen z. B. nicht vertieft begreiflich machen,
> wie komplexe Vorgänge im menschlichen Körper genau ablaufen.
Siehe oben - in Matsch kann man keine Hochhäuser bauen.
> Und bei den CMAS-Leute sieht es leider auch nicht
> besser aus.
>
> Insgesamt alles sehr betrüblich.
Aber alltägliche Wahrheit!
Am Rande für dich: In S-H hat die Landespolizei Bewerber für den
mittleren Dienst gesucht - weit über 1000 Bewerbungen.
Auswahlbestandteil war u. a. ein Diktat, bei dem maximal 25 Fehler
erlaubt waren. Selbst etliche Abiturienten landeten bei der dreifachen
Fehlerzahl.
Gruß
Jo
"Joachim Warner" schrieb
> Am Rande für dich: In S-H hat die Landespolizei Bewerber für den mittleren
> Dienst gesucht - weit über 1000 Bewerbungen. Auswahlbestandteil war u. a.
> ein Diktat, bei dem maximal 25 Fehler erlaubt waren. Selbst etliche
> Abiturienten landeten bei der dreifachen Fehlerzahl.
hihi, und nachdem der Aufnahmetest bei der Polizei nicht geklappt hat, haben
sich dann einige von denen entschlossen, Medizin zu studieren und werden in
absehbarer Zeit PFOs behandeln ;-)
Gute Nacht,
Jens
> lass uns bitte nicht Bildungsabschlüsse = Stück Papier mit Siegel und
> Bildungsinhalte dafür = Wissen etc. gleichsetzen!
Nein, aber man muss eine Ecke weiter denken: Wer entsprechende
Bildungsabschlüsse hat, dem wird es leichter fallen, sich auch andere
Bildungsinhalte zu erschließen, da ihm das Aufnehmen und Verarbeiten von
theoretischem Wissen geläufig ist. Für viele Inhalte benötigt man einfach
Lerntechniken, die i. d. R. während des Erwerbs eines höheren
Bildungsabschlusses vom Lernenden nolens volens erworben werden müssen.
Sonst bleibt nämlich das Diplom eine schöne Wunschvorstellung.
vg
Peter
>
> Am Rande für dich: In S-H hat die Landespolizei Bewerber für den
> mittleren Dienst gesucht - weit über 1000 Bewerbungen.
> Auswahlbestandteil war u. a. ein Diktat, bei dem maximal 25 Fehler
> erlaubt waren. Selbst etliche Abiturienten landeten bei der dreifachen
> Fehlerzahl.
Hallo,
da gibt es aber auch wunderschöne Diktate. Dieses hier muss sich ein
leicht sadistischer Pädagoge ausgedacht haben:
"Der gleisnerische Mesner war ein Schalk, angetan mit Beffchen, Perücke
und Krawatte aus Batist. Nieswurz hatte er in Stanniol gewickelt und
zwei Gros numerierter Attrappen speichelleckerisch aufgepflanzt. An der
Reede stand er jetzt neben dem Kran, der Bimsstein, Schlämmkreide und
Asbest für die Luftschiffahrt, speziell für die Luftschiffflotte verlud,
und überlegte, ob er eine Zigarre, eine Zigarette, eine Pfeife Tabak
rauchen oder ob er priemen sollte. Inzwischen entstieg eine
Balletttruppe einem Bus. Die asthmatische Ballerina trug eine Balalaika
unter dem Arm und räsonierte über den Fassadenzierat der
Renaissancegalerie.Inzwischen bestieg unser Mesner seine Mähre, rief
nach seinem Pärchen Ziegen und führte alle zur Waage, wo gerade Firnis,
Naphta und stickstofffreier Palisadendünger verladen wurden. Der
Waagenmeister hatte einer Katarrh. Er trank deshalb nacheinander ein
Gläschen Rum, Arrak, Whisky Kornbranntwein, Likör und Kognak.“
Wer 0 Fehler hat(bitte in neuer Rechtschreibung), bekommt natürlich ein
Sternchen :-)
Das ist ungefähr so, als wenn man gewisse Tauchlehrer zwingen würde, den
Ehm zu lesen.
Viele Grüße,
Klaus-Peter
Christian Hinsch schrieb:
> Flachpfeifen gibts überall.
Prinzipiell ACK. Das Problem ist, wie wir hier schon wiederholt erörtert
haben, dass sich diese Flachpfeifen "Ausbilder" nennen und sich ihr
Halbwissen multipliziert und manifestiert. Weil "Der TL hat's ja gesagt
und der muss es ja schließlich wissen".
Dieses Halbwissen wird dann plötzlich eine Wahrheit, und diese Wahrheit
ist dann eine aus vorauseilendem Gehorsam geborene "Regel", die dann
wiederum ein "Gesetz" wird.
> (Nach meinen Erfahrungen kann man die meisten P...s schon mit der
> Frage zu Esoufflement total ins Schwimmen bringen.)
>
> Ich nehme mal an, Du meinst einen goßen Verband aus dem Westen.
> Nach meinen Erfahrungen können die meisten deutschen Taucher das
> häßliche Wort nicht mal richtig schreiben *g*,
Ich kann's nicht mal richtig aussprechen. Ich hatte nie das Vergnügen,
die franz. Sprache zu erlernen. Mein TL ist von der älteren Generation,
der auch nicht unbedingt eine Konifere ;-) in französisch war. Aber ich
verstehe, was damit gemeint ist, wenn das UW Zeichen kommt, wie zu
reagieren ist bzw. wenn ich die Symptome spüre, was ich zu tun habe.
Manche können auch nicht mit der Thematik als solches was anfangen - die
Symptome sind gänzlich unbekannt.
> deshalb freu ich mich,
> wenn ich helfen kann: OWD Manual S. 80. Die nennen das allerdings
> "Überanstrengung", oder so.
Das OWD Manual. Soso. Ich konnte hier und bspw. auch im t.net
beobachten, dass es bei der Schnellausbildung mancher Basen nicht einmal
ein Handbuch dazu gibt (obwohl die Basen das vielleicht verkaufen
müssten). Wieso auch - die haben doch tauchen gelernt und haben Ihr
Brävät jetzt.
> Wohl aus dem O.g. Grund.
Du überschätzt die Bedeutung des OWD Manuals.
> Konnts mir nicht verkneifen :-)
Das hat mit Verkneifen nichts zu tun, sondern geht an der Sache vorbei.
Gruß
Martin.
--
FAQ / Charta von d.r.s.t: http://www.oschn.de/drst/faq.shtml
Schießen *ist* scheiße.
>
> Prinzipiell ACK. Das Problem ist, wie wir hier schon wiederholt erörtert
> haben, dass sich diese Flachpfeifen "Ausbilder" nennen und sich ihr
> Halbwissen multipliziert und manifestiert. Weil "Der TL hat's ja gesagt
> und der muss es ja schließlich wissen".
Hallo,
zum Glück haben wir auch hin und wieder andere Erfahrungen gemacht. Es
gibt ja durchaus öfters die Konstellation, dass ein einigermaßen kluger
Tauchschüler nach einiger Zeit merkt, wie dürftig das Wissen seines
Ruck-Zuck-TLs eigentlich ist. So kamen auch schon Taucher zu uns, die
sagten, "im Urlaub 'mal den (sic!) Schein gemacht" zu haben haben, es
aber jetzt "lieber richtig" lernen wollten.
So trostlos ist das alles gar nicht,
hofft
Klaus-Peter
>
> Prinzipiell ACK. Das Problem ist, wie wir hier schon wiederholt erörtert
> haben, dass sich diese Flachpfeifen "Ausbilder" nennen und sich ihr
> Halbwissen multipliziert und manifestiert. Weil "Der TL hat's ja gesagt
> und der muss es ja schließlich wissen".
>
> Dieses Halbwissen wird dann plötzlich eine Wahrheit, und diese Wahrheit
> ist dann eine aus vorauseilendem Gehorsam geborene "Regel", die dann
> wiederum ein "Gesetz" wird.
Hallo,
zum Glück haben wir auch hin und wieder andere Erfahrungen gemacht. Es
gibt ja durchaus öfters die Konstellation, dass ein einigermaßen kluger
Tauchschüler nach einiger Zeit erkennt, wie dürftig das Wissen seines
Ruck-Zuck-TLs eigentlich ist. So kamen auch schon Taucher zu uns, die
sagten, "im Urlaub 'mal den Schein gemacht" zu haben haben, es aber
Joachim Warner schrieb:
> Es ging irgendwann um die Frage nach Deko ja/nein. Seine Antwort:
> Deko-TG nein, denn wir haben hier alle ca. 2 Monate jemand, der trotz
> Nullzeit auf seinem Computer in die Kammer geflogen werden muss.
Das ist ja schon ein Widerspruch in sich. Gerade *weil* sie nicht
ordentlich dekomprimieren sondern meinen "Nullzeit-TG" zu machen landen
sie in der Kammer!
> ... Wir waren uns einig, dass wohl einige von denen dehydriert waren ...
Das kann natürlich ein Grund sein. Auf der anderen Seite hydrieren
alleine reicht auch nicht.
> Ich brachte das Thema PFO ins Gespräch als denkbare weitere Ursache. Er
> wusste nicht, was PFO bedeutet! Also erstmal geduldig am Telefon 5
> Minuten lang Medizin-Nachhilfe gemacht (VoIP sei Dank!). Ob er es
> verstanden hat, weiß ich nicht endgültig.
Nachdem etwa 30% der Bevölkerung eines haben, sollte das eigentlich zum
Grundwissen gehören. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ein PFO
für Hautsymptome oder Gelenksschmerzen verantwortlich zu machen ist.
Der Übertritt von Blasen in den arteriellen Blutkreislauf führt doch zu
neuronalen Ausfällen, weil die Blasen direkt ins Gehirn kommen können.
> Wenn schon der Basischef von so etwas null Ahnung hat - was lernen denn
> dann diejenigen, die sich von ihm ausbilden lassen?
GIGO heisst das Prinzip in der EDV - garbage in/garbage out! ;-)
Interessant ist auch, dass selbst wenn es manche besser wissen dem
Verband aus dem Westen huldigen. Geld stinkt halt nicht.
> Sollte man nicht allmählich mal eine Art PISA-Studie bei Tauchlehrern
> andenken und durchführen? (Nach meinen Erfahrungen kann man die meisten
> P...s schon mit der Frage zu Esoufflement total ins Schwimmen bringen.)
Und wer soll dann die Studie erstellen? ;-)
--
Viele Grüße
Oliver
Klaus-Peter Eilert schrieb:
> So trostlos ist das alles gar nicht,
> hofft
Die Hoffnung stirbt zuletzt! ;-)
Früher[tm] dachte man einmal, dass bei erreichen von 100km/h in einem
Auto die Augen aus dem Kopf quellen und dass das niemals möglich wäre.
So ähnlich kommt mir die Diskussion um's Nullzeit-Tauchen auch vor nur
mir dem Unterschied, dass wir heute wissen schneller fahren zu können...
--
Viele Grüße
Oliver
Hallo Jo,
Doch, Peter hat hier m.E. durchaus recht, allerdings hat er es auch
nicht so pauschal formuliert wie du es abkürzt.
Was ich bis zum Dipl-Ing lernte war wie man lernt. Tauchlehrer müssen
nicht nur wissen wie man Tauchzeugs zusammenbaut, sondern auch sehr
viel theortisches Wissen lernen und verstehen. Zumindest sollten sie
das, leider trifft es bei sehr vielen nicht zu.
Und genau das, die Techniken wie man sich Wissen aneignet, wie man es
verinnerlicht, wie man feststellt was man noch nicht verstanden hat,
erlernt man in den vielen Jahren bis zum Abitur oder Studiumsabschluss,
oder man wird es nicht abschliessen.
> Auswahlbestandteil war u. a. ein Diktat, bei dem maximal 25 Fehler
> erlaubt waren. Selbst etliche Abiturienten landeten bei der dreifachen
> Fehlerzahl.
Was wurde aus denen? Padi-Tauchlehrer und -Franchisenehmer ? :-)
Walter
>> Es ging irgendwann um die Frage nach Deko ja/nein. Seine Antwort:
>> Deko-TG nein, denn wir haben hier alle ca. 2 Monate jemand, der trotz
>> Nullzeit auf seinem Computer in die Kammer geflogen werden muss.
>
> Das ist ja schon ein Widerspruch in sich. Gerade *weil* sie nicht
> ordentlich dekomprimieren sondern meinen "Nullzeit-TG" zu machen landen
> sie in der Kammer!
Nicht zwangsläufig. Ursache ist eine andere: Dekompressionsverfahren passen
immer nur auf eine bestimmten Teil des Kollketivs. Daher kommt es zu dem
Effekt, dass sowohl Nullzeitangaben als auch Dekompressionsvorgaben bei
dekopflichtigen TG einzelne Individuen bzw. deren indivduelle Disposition
nicht erfassen können. Es ist also vordringlich nicht die Frage, ob ein TG
durchgeführt wird, der Dekompressionsstopps erfordert oder ob ein sog.
"NZ-TG" unternommen wird. Es ist eine Frage der Passung des Rechenverfahrens
auf das Individuum. Bei den hohen Zahlen an Hobbyaquanuaten, die so ein
Basentreiber Kraft Amtes pro Zeiteiheit zu sehen bekommt, ergibt sich also
eine doch recht signifikante Anzahl von Personen, die aufgrund der
individuell unpassenden Rechenmodelle einen Dekounfall erleiden.
Dann muss man allerdings zusätzlich noch in Rechnung stellen, dass Leute,
die "richtige" Deko-TG durchführen, möglicherweise dazu tendieren, die
Angaben ihres Rechners kritischer zu hinterfragen als reine "NZ-Taucher",
einfach weil sie über die Materie ein vertiefteres Wissen haben dürften.
Ergo: Letztlich schießen sich die Orgs und ihre Anweiser selbst ins Bein,
wenn sie ihre Probanden dumm halten.
[...]
>> Sollte man nicht allmählich mal eine Art PISA-Studie bei Tauchlehrern
>> andenken und durchführen? (Nach meinen Erfahrungen kann man die meisten
>> P...s schon mit der Frage zu Esoufflement total ins Schwimmen bringen.)
>
> Und wer soll dann die Studie erstellen? ;-)
Oooch, mir würden da schon eingie Leute einfallen. Allerdings: Welcher TL
oder Anweiser würde sich so einem Test unterziehen?
vg
Peter
Nay! Mit Abitur kann man maximal Divemaster werden... ;-)
Und? Klappts? *g* Ich stelle mir gerade vor, wie Du vor der ersten
Lektion zu ihnen sagst: "Vergessen Du mußt, was früher Du gelernt...!"
Jens Kippenberger wrote:
> ... haben sich dann einige von denen entschlossen, Medizin zu
> studieren und werden in absehbarer Zeit PFOs behandeln ;-)
ich habe während meiner Tätigkeit in diesem Bereich oft den Eindruck
gehabt, daß die Medizin ein sehr anständiger Ausweg für Leute ist, die
vom Schreiben, Lesen und Rechnen nicht viel verstehen. ;-)
Aber ob man Leute wegen dieser Wissenslücke gleich zu verschärfter
Kardiologie verurteilen sollte..........wo würde es hinführen, wenn man
so gezielt strafen könnte?
*über-die-Brille-guck*
Mat²
Nicht freiwillig. Nun wird auch klar, warum die Marktführer in so
vielfältiger Art versuchen, weitergehende staatliche Reglementierung der
Tauchbranche zu verhindern. Und ich wunderte mich schon, warum sie
plötzlich die gleichen Interessen vertreten wie wir... :-/
Grüße,
Mat²
Jens Kippenberger wrote:
> Hätte er sich in die Deko [besser: "langer Sicherheitsstopp" ;-) ] gehängt,
> wäre das vielleicht nicht passiert, oder sehe ich das falsch?
So pauschal siehst du das zwar nicht falsch, aber fuer den Schluss, dass
die Deko die TU verhindert haette, sehe ich auch keine Grundlagen. Viel
Deko hat nichts mit guter Deko zu tun.
Gruss,
Dirk
Da gibt's wichtigere Dinge, die der durchschnittliche TL nicht weiss...
Just my 2c,
Dirk
Peter Rachow schrieb:
> Ergo: Letztlich schießen sich die Orgs und ihre Anweiser selbst ins Bein,
> wenn sie ihre Probanden dumm halten.
Ich stimme Deiner Differenzierung voll zu, unterstelle den Anweisern
aber nicht, dass sie es wider besseres Wissen tun. Nur wie kommt man
aus der Falle?
Man müsste sich halt freiwillig weiterbilden und gegen den Strom
schwimmen - das ist in einer kommerziell geprägten Welt halt schwer.
>> Und wer soll dann die Studie erstellen? ;-)
>
> Oooch, mir würden da schon eingie Leute einfallen. Allerdings: Welcher TL
> oder Anweiser würde sich so einem Test unterziehen?
So quasi: "I survived PADI" als Qualifikation zur Prüfungsabnahme? ;-)
Ich glaube übrigens, dass eine gewisse Neugier auf Dinge jenseits der
bekannten Grenzen bei solchen Leuten da ist. Viele haben nur nicht
gelernt, wie man lernt. Dieses Lernen braucht Zeit und die *nehmen*
sich viele nicht.
Ich glaube aber auch, dass das ein hoffnungsloses Unterfangen wäre,
leider. :-(
--
Viele Grüße
Oliver
Christian Hinsch wrote:
> OWD Manual S. 80. Die nennen das allerdings
> "Überanstrengung", oder so. Wohl aus dem O.g. Grund.
Was genau hat Esoufflement mit Ueberanstrengung zu tun?
Neugierige Gruesse,
Dirk
Gruss
Volker
Boshafte Menschen fragen auch bisweilen: "Was hast du gelernt?"
lG
Matthias
Also eine mir befreundete Ärztin, die Neuro-, Herz-,
Gefäßchichurgie gemacht hat, meinte, das die Herzchirurgie
von allem das einfachste sie.
Alles schön groß und übersichtlich da.
lG
matthias
Kenne mich bzgl. Metzgerei nur mit übersichtlichen Bauchchirurg_innen_
aus. Zählt das? *duck!*
Nun ist deine Vorlage ja in 'alter' Rechtschreibung. Wer von uns traut
sich zu, eine fehlerfreie Musterlösung in 'neuer' Rechtschreibung zu
erstellen? Interessant wäre übrigens auch, die Lösungen nach neuer
und alter Rechtschreibung zu korrigieren, vor allem bei Verfechtern
der 'alten'. Mal sehen, nach welcher Version sie weniger Fehler haben.
Davon abgesehen ist das Diktat tatsächlich sadistisch, schon lange
nicht mehr so viele altertümliche Begriffe gelesen, ein paar musste
ich im Duden nachschlagen, um die Bedeutung in Erfahrung zu bringen.
Definitiv kein valides Verfahren, um Rechtschreibfähigkeit zu erfassen!
Gruß - Sven
--
Sven Blankenberger
http://www.psych.uni-halle.de/sven/
Diese Überanstrengung ist laut Ehm nicht möglich.
Um in den turbulenten Teil des Flows zu kommen, muss man
schon sehr tief sein. Deutlich tiefer als die meisten Fälle
von Essouflement.
Man sollte die pyschische Komponente nicht vergessen, und
den CO2 Haushalt.
Grüße
Matthias
Moin Volker,
was du da schreibst, ist leider sachlich ziemlich falsch!
Gruß
Jo
Nö. ich empfehle einen Blick in den Ehm.
Gruss
Marc
--
It was recently discovered that research causes cancer in rats.
Moin Mat,
geh mal zu deinem Schlachter und lass dir ein möglichst komplettes
Schweineherz geben. An dem kannst du dann erstmal ausführlich sezieren
und gucken. Danach hast du sogar noch was Leckeres für die Pfanne
(schneid die Klappen vorher raus, die sind zäh).
Chirurgengruß
Jo
Joachim Warner wrote:
> Danach hast du sogar noch was Leckeres für die Pfanne
> (schneid die Klappen vorher raus, die sind zäh).
Du weißt doch, daß ich Herz nur roh und warm esse....sowas ist momentan
hip. ;-)
LG,
Lecter²
Marc-M. Rieble schrieb:
>
>>> Was genau hat Esoufflement mit Ueberanstrengung zu tun?
>>>
>> Überanstrengung der Atemmuskulatur, durch einen eventuell zu hohen
>> Ein- oder auch Ausatemwiderstand und allgemeine körperliche
>> Anstrengung (wie auch phsychische Belastung Dunkelheit, Kälte u.a.).
>
> Nö. ich empfehle einen Blick in den Ehm.
Habe ich getan... mea culpa.. es stimmt, hier wird eine Ermüdung der
Atemmuskulatur ausgeschlossen auch bei einem erhöhten Atemwiderstand.
Es ist aber interessant, wenn man den Begriff in Google eingibt und sich
die entsprechenden Treffer anschaut, wie oft die Ermüdung der
Atemmuskulatur angeführt wird, dabei werden auch schlecht gewartete
Regler als Ursache aufgelistet.
Ich nehme also fast alles zurück, ausser das die körperliche Anstrengung
und ein falsches Ein- und Ausatemverhalten, wie auch die phsychische
Komponete sehr wohl ein Rolle spielen.
Danke für den Hinweis.
Gruss
Volker
> Hallo Markus,
grrrr -> Du kannst Lesen? M A R C!
[snip]
> Ich nehme also fast alles zurück, ausser das die körperliche Anstrengung
> und ein falsches Ein- und Ausatemverhalten, wie auch die phsychische
> Komponete sehr wohl ein Rolle spielen.
Nochmal Nö. Das Esoufflement beschreibt einen erhöhten CO2-Spiegel, der
sich durch *flache* Atmung (hecheln) eingestellt hat. Das Zeichen für
Esoufflement macht ja auch deutlich, dass Du vor allem *ausatmen*
sollst, um das CO2 loszuwerden.
Marc-M. Rieble schrieb:
> Hallo Volker,
>
>> Hallo Markus,
>
> grrrr -> Du kannst Lesen? M A R C!
>
ja ich kann lesen, das war eine freudsche Fehlleistung. Tut mir leid.
>> Ich nehme also fast alles zurück, ausser das die körperliche
>> Anstrengung und ein falsches Ein- und Ausatemverhalten, wie auch die
>> phsychische Komponete sehr wohl ein Rolle spielen.
>
> Nochmal Nö. Das Esoufflement beschreibt einen erhöhten CO2-Spiegel, der
> sich durch *flache* Atmung (hecheln) eingestellt hat. Das Zeichen für
> Esoufflement macht ja auch deutlich, dass Du vor allem *ausatmen*
> sollst, um das CO2 loszuwerden.
Doch, wenn ich falsches Ein- und Ausatemverhalten schreibe, dann meine
ich damit, dass zu tief ein geatmet und zu flach ausgeatmet wird.
Zitat (Ehm, Seite 173): "..., setzt sich die Vorstellung fest, dass
immer genügend Luft in der Lunge vorhanden sein sollte, damit notfalls
das Ausbleiben der Versorgung durch den Schnorchel oder das Atemgerät
überbrücken kann. Wenn nun ein Anfänger mit dieser Vorstellung mit dem
Freigewässertauchen beginnt, neigt er dazu, seine Atemmittellage nach
oben zu verschieben, ... . In Ausatmung ist ein deutlich höheres
Luftvolumen in seiner Lunge vorhanden, wegen des höheren Auftriebs durch
die gefüllten Lungen benötigt der Anfänger mehr Blei.
Kommt es nun zu erhöhter körperlicher Belastung ab 15-20 m Tauchtiefe,
so steigt der Atemreiz durch das vermehrt gebildete CO2."
Das mündet dann irgendwann in die Hyperventilation (flache Atmung).
Viele Grüsse
Volker
> So what? 30% der Taucher haben eins, 50% der Taucher wissen nicht was
> das ist, 80% haben keine Ahnung, was es bedeutet, selbst wenn sie die
> Abkuerzung kennen und 95% aller Taucher ignorieren eh' die moegliche
> Bedeutung fuer ihr Hobby.
>
Mannomann ....
PFO na und sach halt patent foramen ovale.
Ich habe die Abkürzung nicht gekannt.
So was lernt man ja nicht auf der Sonderschule.
gruesse
michael
Das wird den 25 bis 30% der betroffenen Personen genau gleich gehen...
Aber dafür scheinst du wiedermal keinerlei Verständnis aufzubringen und
"bashst" lieber gleich wieder drauflos... Ich bin mit aber sicher, dass es
auch Sachen gibt, von denen Du nix weisst - oder könntest du mir mal so
auf die Schnelle verraten, was eine Sickerfalle ist wo sie im Tauchsport
eingesetzt wird? ;-)
--
mfg.tinoo
mahe at gmx dot net
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http://www.spreadfirefox.com/?q=affiliates&id=97877&t=1
> Dieses Halbwissen wird dann plötzlich eine Wahrheit, und diese Wahrheit
> ist dann eine aus vorauseilendem Gehorsam geborene "Regel", die dann
> wiederum ein "Gesetz" wird.
Das ist leider allzuhäufig so, ist aber Org-unabhängig. Ich hab oft
genug Leute erlebt, die im Urlaub einen Tauchschein gemacht haben, bei
denen ein Foliensatz abgelesen wurde und sie kommen nur mit den eigenen
Notizen zurück. Bei PAID ist der TN zumindest verpflichtet, das Buch zu
lesen (ob das nu umgesetzt wird oder nicht), bei CMAS häufig genug der
Hinweis "Kauf Dir mal noch den Stibbe oder Praxis d. T."
Die einzig sinnvolle Ausbildung findet eh über einen längeren Zeitraum
statt und die Theorie ist weder mit den OWD noch mit den Bronze
Standards erledigt. Einem Schüler nach 5 TG zu erzählen "Du kannst jetzt
Tauchen" ist eh indiskutabel.
> Aber ich verstehe, was damit gemeint ist, wenn das UW Zeichen kommt, wie zu
> reagieren ist bzw. wenn ich die Symptome spüre, was ich zu tun habe.
Naja, ich kann mir schwer vorstellen, daß das Zeichen dann noch aktiv
geben wird, aber dafür ist es ja dem typischen Gefuchtel nachempfunden.
Die meisten Anfänger werden wohl auch trotz umfassender Kenntnisse im
Gasstoffwechsel von allein nicht richtig reagieren.
> Manche können auch nicht mit der Thematik als solches was anfangen - die
> Symptome sind gänzlich unbekannt.
Das ist natürlich schade, ich wollte auch nicht aussagen, daß
Essoufflement mit Überanstrengung zu übersetzen ist, sondern daß der
Themenkomplex als solches auch bei PAID behandelt wird (Wenn auch nicht
in der Tiefe - deren Lösungsansatz beginnt mit Vermeidung von
Anstrengung, Fun eben ;-)).
Allerdings versucht die Org wie immer zwanghaft selbsterklärende
Begriffe zu erfinden und verzichtet auf das im deutschen Tauchen
eingebürgerte "Essoufflement". Find´ ich auch nicht schlau. Demnach ist
es einfach einen frischen PAIDianer begrifflich zu verwirren (Instr. wär
natürlich übel...), wer aber nicht über seinen Tellerrand gucken kann
hat im selbständigen Tauchen eh nix verloren egal wo er mal angefangen hat.
> Du überschätzt die Bedeutung des OWD Manuals.
Wenn der Anweiser ne Gurke ist, ist die Bedeutung des gelesenen Manuals
nicht hoch genug zu schätzen ;-)
Ein Schelm wer da an Absicht denkt!
Grüße
Christian
*LOL* - DER Begriff hat sich bei euch eingebürgert? Den könnt ihr
doch gar nicht richtig aussprechen... SCNR :-))
Du willst einen Beweis? Hier: E S S U F E L M A N G Überzeugt? ;-)
> Das mündet dann irgendwann in die Hyperventilation (flache Atmung).
Moin Volker,
leider nochmal: Du irrst - Hyperventilation ist das krasse Gegenteil von
flacher Atmung!
Gruß
Jo
> auf die Schnelle verraten, was eine Sickerfalle ist wo sie im Tauchsport
> eingesetzt wird? ;-)
Beim Pinkeln. Aber mal ehrlich: Wen interessiert das?
Peter
Joachim Warner wrote:
Heute nehmt ihr es aber ganz genau. :-) OK, nicht flache Atmung, sondern
hechelnde Atmung mit hoher Frequenz.
Viele Grüsse
Volker
Alos ist Sickerfalle ein Synonym für Tauchanzug?
Tja, man lernt nie aus.
SCNR René
michael.b...@web.de wrote:
> Mannomann ....
>
> PFO na und sach halt patent foramen ovale.
>
> Ich habe die Abkürzung nicht gekannt.
> So was lernt man ja nicht auf der Sonderschule.
[ ] Du hast den Kern meiner Aussage verstanden.
Tip: Der springende Punkt sind die 95%, nicht die Kenntnis der Abkuerzung.
Gruss,
Dirk
Moin Peter,
du liegst falsch! Ich habe mal Tante Gugel befragt: Das ist ein
V-förmiger Knick, in dem sich Speichel und vielleicht auch ein wenig
Kotze sammmeln soll, unten an Schnorcheln der Sorte, die sich nur Leute
kaufen, die zu blöd sind, den Schnorchel auszublasen.
@ Martin
Was sagt eigentlich dein Provider dazu, dass du im Header keine gültige
Mailadresse stehen hast?
Gruß
Jo
> Heute nehmt ihr es aber ganz genau. :-) OK, nicht flache Atmung, sondern
> hechelnde Atmung mit hoher Frequenz.
Moin,
sorry, immer noch falsch! Richtig wäre: Schnelles und dabei tiefes Ein-
und Ausatmen im Bereich ab 75 % der Vitalkapazität.
Hecheln tun Hunde! Frage dazu: Warum kommen die beim Hecheln nicht in
die Pendelatmung?
Gruß
Jo
Joachim Warner wrote:
Dann musst du das aber auch dem Hr. Ehm sagen, da er genau das Wort benutzt.
Jetzt werden wir aber päpstlicher als der Papst.
Gruss
Volker
> Ich brachte das Thema PFO ins Gespräch als denkbare weitere Ursache. Er
> wusste nicht, was PFO bedeutet! Also erstmal geduldig am Telefon 5
> Minuten lang Medizin-Nachhilfe gemacht (VoIP sei Dank!). Ob er es
> verstanden hat, weiß ich nicht endgültig.
Wenn nicht, dann kann es dennoch ein guter TL sein.
> Nun frage ich mich doch ernsthaft:
> Wenn schon der Basischef von so etwas null Ahnung hat - was lernen denn
> dann diejenigen, die sich von ihm ausbilden lassen?
PFO Unteruschungen kommen noch nicht einmal in den vorgeschriebenen
TTUs vor. Dennoch kann ein PFO ohne große Belastung für den
Patienten über Dopplersonographie gefunden werden. Für die
Grundausbildung sind jede Menge andere Themen wichtiger. Selbst mit dem
sehr einfachen Theoriestoff in der Grundausbildung tun sich viele
Schüler schwer.
> Sollte man nicht allmählich mal eine Art PISA-Studie bei Tauchlehrern
> andenken und durchführen? (Nach meinen Erfahrungen kann man die meisten
> P...s schon mit der Frage zu Esoufflement total ins Schwimmen bringen.)
TTLs sind häufig keine Mediziner, Physiker oder Ingenieure. Der
Tauchsport umfasst in seiner Theorie Wissensgebiete aus allen
möglichen Fachbereichen. Es gibt viele Tauchlehrer die mit einer
einfachen Schulbildung aus einfachen Berufen kommen. Diese haben es
naturgemäß schwerer z.B. Dekompressionsmodelle zu verstehen oder mit
den einfachsten Gasformeln zu rechnen. Trotzdem können Sie sehr gute
Taucher und sogar Tauchlehrer sein. Tauchen schließlich lernt man
nicht in der Theorie sondern durch die Praxis.
Ich gehe trotzdem davon aus das die Schüler auch heute noch die
einfachsten Grundlagen lernen um uW zu überleben.
Würde mit strengeren Maßstäben das Theoriewissen bei TLs geprüft
müsste man auf viele sehr gute und erfahrende TLs verzichten.
Außerdem müsste man den PISA Test noch durch einen Fitnesstest
ergänzen. Mich würde interessieren wer dann noch übrig bleibt.
Gruß
Stefan
Hmhm, ist eine mögliche Antwort, die ich gelten lassen könnte,
wenn du mir einen Link zu einem Bildchen posten könntest...
Ansonsten findet man de gesuchten Gegenstand oberhalb
des Bauchnabels...
Genau! Hast du ein Glück, dass du Google zur Hand hattest - das hatte
der Arme TL nämlich nicht, als du ihm die Abkürzung an den Kopf ge-
worfen hast...
> Was sagt eigentlich dein Provider dazu, dass du im Header keine gültige
> Mailadresse stehen hast?
Genausowenig wie dein Provider zu deiner Emailadresse. Wenn mein
Provider etwas von mir will, hat er meine IP, und dann meine Kunden-
daten und somit meine gültige Emailadresse...
Nö, keine Lust. Das Thema ist mir zu trivial.
vg
Peter
Joachim Warner schrieb:
> (schneid die Klappen vorher raus, die sind zäh).
was ich hoffen will! Und tauchen koennen die Dinger!
Voll Trimixtauglich! Nur Alkohol moegen die nicht.
Gruss
Heinz Luebke
PS. Jo, was ist den nun mit den Eignern Deines Schiffes?
> Allerdings versucht die Org wie immer zwanghaft selbsterklärende
> Begriffe zu erfinden und verzichtet auf das im deutschen Tauchen
> eingebürgerte "Essoufflement".
Ich sag nur "Umkehrblockierung" ...
Grüße
Matthias
Woher willst du das wissen, daß nicht?
Aber im Ernst, ist doch ganz einfach. Die gleichen das mit
Schwanzpendeln aus.
Grüße
Matthias
Pffffffrrrrrrrrr... Fast! E S S U F F L E M O würd ich als richtig
gelten lassen...
Verbesserungsvorschlag?
> Matthias Voss schrieb:
>
>> Ich sag nur "Umkehrblockierung" ...
>
>
> Verbesserungsvorschlag?
>
Druckausgleichsproblem beim Aufsteigen.
Sonst kommen die Schweizer noch drauf, das sei eine
verkehrslenkende Maßnahme an Steilstrecken.
Tscha.........Umschulung zum Franzmann fehlgeschlagen. Karriere am Ende.
:´-(
Das ist eine _Beschreibung_, kein Begriff...
> Sonst kommen die Schweizer noch drauf, das sei eine verkehrslenkende
> Maßnahme an Steilstrecken.
Umkehrblockierung gibts bei uns nur, wenn die Deutschen aus dem
Italienurlaub zurückkommen... SCNR :-)
> Sollte man nicht allmählich mal eine Art PISA-Studie bei Tauchlehrern
> andenken und durchführen?
Also, ich finde die Idee gut und wäre dabei!
Wer noch?
Gruß,
Tom
woran erkennt der kritische, gebildete taucher waehrend eines
tauchganges, dass er beim aktuellen tauchgang lieber die dekozeit
verlaengert? (sofern er frueher nie probleme hatte, die ihn
grundsaetzlich an seiner disposition zweifeln lassen)
> woran erkennt der kritische, gebildete taucher waehrend eines
> tauchganges, dass er beim aktuellen tauchgang lieber die dekozeit
> verlaengert? (sofern er frueher nie probleme hatte, die ihn
> grundsaetzlich an seiner disposition zweifeln lassen)
Er erkennt es nicht während des Tauchgangs sondern bereits weit davor. Der
Weg zur Erkenntnis ist in etwa dieser:
a) Tauchbücher lesen, nachdenken, verstehen.
b) Tauchen gehen, Deko-TG durchführen, Tauchcomputer beobachten, aber nach
Tabelle austauchen.
c) Deko-TG auswerten, evtl. Software dazu verwenden oder selbst entwickeln.
Evtl. Diskrepanzen der einzelnen TC/Software herausarbeiten
d) Mehr Bücher lesen => Software bzw. Parameter verändern.
e) Weiter bei b)
PS: Deine Großschreibtaste scheint nicht richtig auszulösen.
vg
Peter
vielleicht haette ich dich vollstaendiger zitieren sollen, da auch du
eingeraeumt hast, dass bei einer grossen menge von tauchern eben auch
dispositionsausreisser auftreten.
wieviel prozent der hier schreibenden haben sich wohl auf pfo
untersuchen lassen?
ciao, jan
jan rosinowski schrieb:
> woran erkennt der kritische, gebildete taucher waehrend eines
> tauchganges, dass er beim aktuellen tauchgang lieber die dekozeit
> verlaengert?
Der erste Schritt kann z.B. sein, die Tabelle (schon in der TG-Planung
vorher) zu Rate gezogen haben und feststellen, dass diese schon eine
Dekostufe auf 6 oder sogar 9m angab, aber der TC immer noch eine Ceiling
von 3m. Dann beginne ich die Deko auch bei 9m (1-2 min) oder 6 m (2-4
min) (Zahlen für mäßige Deko). Und erst auf der Stufe, die der TC als
Ceiling angibt, richte ich mich nach ihm (dann hat man es wahrscheinlich
besser aber nicht schlechter als der TC gemacht). Dauert zwar ggf. etwas
länger, ist aber gesünder. Der nächste Schritt ist, Tiefenstopps zu
einzuhalten - macht zumindest weniger müde.
Grüße
Klaus
--
Tauchen ist kein Sport - sondern ein Zustand
jan rosinowski schrieb:
> wieviel prozent der hier schreibenden haben sich wohl auf pfo
> untersuchen lassen?
PFO hat imho weniger mit einfacher Verlängerung der Deco als mit einem
sauberen Tauchprofil zu tun: Keine Jojo-Tgs, tiefster Punkt zuerst,
Wiederholungstg weniger tief, keine Pressatmung/Valsalva, ausreichend
Oberflächenpause.
Klaus Wolf wrote:
> Der erste Schritt kann z.B. sein, die Tabelle (schon in der TG-Planung
> vorher) zu Rate gezogen haben und feststellen, dass diese schon eine
> Dekostufe auf 6 oder sogar 9m angab, aber der TC immer noch eine Ceiling
> von 3m.
im Zweifelsfall UW die Tabelle rausholen und nachschauen.
Bzw. auf der Tabelle stehen ein paar Dinge, wie man sie bei
welchen Bedingungen ablesen soll.... :-)
Gruesse Annerose
--
Mails bitte an mildenbergers at yahoo punkt com
FAQ von d.r.s.t unter http://www.oschn.de/drst/
Annerose und Guenter Mildenberger schrieb:
> Hi Klaus,
>
> Klaus Wolf wrote:
>
>
>>Der erste Schritt kann z.B. sein, die Tabelle (schon in der TG-Planung
>>vorher)
> im Zweifelsfall UW die Tabelle rausholen und nachschauen.
Aber ja - war nur eine hommage an Peters ceterum, in dem er immer die
TG-Planung so hervorhebt...
nach tabelle kann man nur rein, sturzflug, bottomtime, austauchen bzw
deko ablesen. wie bringst du das in deckung mit standardtauchgaengen,
die erst runter und dann langsam hoch gehen?
klar kann man immer pauschal x% bzw -minuten mehr dekopausen machen,
aber aussage des op war, dass die tc null deko gezeigt haben. die dort
verwendeten rechenmodelle entsprechen schon den tabellen, aber bei
ungünstiger disposition reichts eben nicht. tabelle hin, tc her.
MS
Die Studie läuft doch schon lange,
Wasser ist nicht atembar,
Darwin ist der Prüfer
und die Todesstrafe ist trotz anderlautender Passagen im dt.
Grundgesetz bei Nichtbestehen hier NICHT abgeschafft...
;-)
MS
jan rosinowski schrieb:
> nach tabelle kann man nur rein, sturzflug, bottomtime, austauchen bzw
> deko ablesen.
Nö: Tabellen gelten für alle TGs...
wie bringst du das in deckung mit standardtauchgaengen,
> die erst runter und dann langsam hoch gehen?
...Du erhälst die relevanten Angaben, wenn Du die Zeit bis zum
Austauchen als Grundzeit nimmst, auch wenn kein Rechteckprofil
vorliegt. (Deco 2000: Wenn du die 10m/min erreicht hast; alles, was
langsamer ist, gehört zur Grundzeit - lies doch mal dort nach, wo so
eine Tabelle erklärt wird!) Wenn dann die Tabelle Stufen angibt, kann
man die als Anhaltspunkte nehmen: Deine Frage war doch, wie man es
macht, einem TC *nicht* blind zu vertrauen. Denn...
> klar kann man immer pauschal x% bzw -minuten mehr dekopausen machen,
> aber aussage des op war, dass die tc null deko gezeigt haben.
... trotzdem passiert auch mal was. Peter hat erklärt warum nicht alle
Berechnungen immer für alle gelten. D.h. auch der ein oder andere
"Nullzeittauchgang" lt. TC könnte besser mit Dekopausen beendet werden.
das zu entscheiden, hilft eben auch die Tabelle. (Außerdem hast *Du*
gefragt, wie man die *Dekozeiten* verlängern soll.) Tabellen geben bei
den meisten Tauchprofilen mehr Reserven, als TCs.
Moinsen Heinz,
das hört sich doch sehr gut an!
> PS. Jo, was ist den nun mit den Eignern Deines Schiffes?
Habe neulich mal jemand aus dem Hafen getroffen: Die sind etwas lahm
bezüglich Arbeitstempo. Achtern sind sie scheinbar fertig, Plane ist ab,
Brücke und Vorschiff sind noch zugeplant, keine Ahnung, was die darunter
machen. Ich werde in den Ostertagen mal runterfahren und gucken, ob sich
da was tut, und dann nachhaken. Wird langsam Zeit, dass die in die
Puschen kommen!
GRuß
Jo
> Aber im Ernst, ist doch ganz einfach. Die gleichen das mit
> Schwanzpendeln aus.
Ah ja, wieder was gelernt!
Wo wir bei Tieren sind - Frage gestern im Kurs:
Stimmt es, dass eine Kuh, wenn sie schwimmen muss, über ihr Hinterende
volläuft und untergeht, weil sie keinen Schließmuskel hat?
Fragen gibts!
Gruß
Jo
> Dann musst du das aber auch dem Hr. Ehm sagen, da er genau das Wort benutzt.
> Jetzt werden wir aber päpstlicher als der Papst.
Moin,
Vorschlag: Schreib den Verlag an zu Händen Herrn Ehm und verklicker ihm
das. Der freut sich wirklich!
In einer ca. 8 Jahre zurückliegenden Auflage fand ich einige sachliche
Fehler, die ich mitteilte. Der Verlag schickte mir dankend einen schönen
Tauchführer.
Jo
> TTLs sind häufig keine Mediziner, Physiker oder Ingenieure. Der
> Tauchsport umfasst in seiner Theorie Wissensgebiete aus allen
> möglichen Fachbereichen. Es gibt viele Tauchlehrer die mit einer
> einfachen Schulbildung aus einfachen Berufen kommen. Diese haben es
> naturgemäß schwerer z.B. Dekompressionsmodelle zu verstehen oder mit
> den einfachsten Gasformeln zu rechnen.
Hallo Stefan,
merkst du den Widerspruch?
Völlig richtig dargestellt - der Tauchsport verlangt eine ganze Menge an
Wissen in unterschiedlichen Fachgebieten.
Auch gut erkannt - vielen Leuten, die vor allem bei den
Diving-is-fun-Orgs "Professionals" werden, fehlt einiges an Hirn.
Deshalb werden sie ja auch dort Anweiser anstatt bei CMAS.
Früher gabs die Regel "Wer nichts wird, wird Wirt." Heute: Streiche Wirt
und setze Anweiser in Tauchbasis.
> Trotzdem können Sie sehr gute
> Taucher und sogar Tauchlehrer sein. Tauchen schließlich lernt man
> nicht in der Theorie sondern durch die Praxis.
Falsch, wie ja aktuell diese Diskussion zeigt! Wer nicht kapiert, was in
seinem Organismus auf 20, 30, 40, 50 m passiert, der hat irgendwann mal
ein Problem. Und da das oft im Ausland passiert und man das dort nicht
gern sieht, wenns passiert, macht man eben Restriktionen wie 30 m / no
deco. Dass das de facto gar nichts bringt, zeigt die Praxis. Und warum
gibts die Restriktionen immer noch? Weil eben zu viele dieser Leute mit
schwachen Schulabschlüssen und null Ahnung von Physik und Tauchmedizin
da unten ihr ahnungsloses Maul aufmachen.
Und mit dieser Nullahnung der Anweiser wird dann die nächste
Nullahnungs-Generation herangezüchtet.
Glaubst du, dass mehr als 2 % dieser Tauchlehrer fähig wären, Fluglehrer
zu werden?
> Würde mit strengeren Maßstäben das Theoriewissen bei TLs geprüft
> müsste man auf viele sehr gute und erfahrende TLs verzichten.
Sie mögen in der Praxis gut sein, aber, siehe vorstehend, sie sind de
facto nicht gut, denn für die Praxis, also das Üben und Routine
bekommen, brauche ich einen Buddy, aber keinen TL.
Gruß
Jo
> Genau! Hast du ein Glück, dass du Google zur Hand hattest - das hatte
> der Arme TL nämlich nicht, als du ihm die Abkürzung an den Kopf ge-
> worfen hast...
Lieber Martin,
jeder Tauchlehrer ist irgendwo versichert, die meisten wohl bei DAN. Und
DAN schickt immer den "Alert Diver". PFO ist da garantiert in jedem
zweiten Heft genannt (ich sehe die Hefte nur sporadisch, bin bei Aqua Med).
Und von einem TL erwarte ich einfach, dass er sich weiterbildet und auch
mal Medizinseminare besucht. Auch da ist PFO ein Standardthema, egal wer
es veranstaltet.
Außerdem gehört es eigentlich schon in den Bereich der TL-Theorieprüfung
hinein. Das Thema ist einfach zu wichtig (weil es sicherlich für etliche
zunächst unerklärbare DCS-Fälle kausal ist), als dass ein TL ohne
Kenntnis darüber auf die Menschheit losgelassen werden sollte.
Gruß
Jo
Und? Tut sie...? ;-)
Und da wundert Ihr Euch, daß sie lieber weiter nach I fahren, anstatt
sich bei Euch zu erholen...? :-)
Das halte ich für eine sehr oberflächliche Behauptung, die ich mit
meiner Erfahrung nicht nachvollziehen kann... :-)
> Glaubst du, dass mehr als 2 % dieser Tauchlehrer fähig wären,
> Fluglehrer zu werden?
Das wären immer noch über 50% mehr als bei der Durchschnittsbevölkerung.
LG,
Mat²
ganz grosses tennis. damit machst du jeden tg zum rechteck-tg. so
liegst du zwar immer auf der sicheren seite, verbringst dann aber den
groessten teil der tgs auf 9-3m. klar, da ist es auch schoen.
>Deine Frage war doch, wie man es
>macht, einem TC *nicht* blind zu vertrauen.
nein, die frage ziehlte darauf ab, wie man als kritscher und
gebildeter taucher dispositionsbedingte probleme an sich selbst bzw
beim konkreten tauchgang erkennen kann. nebenbedingung: tc zeigt den
ganzen tg als nullzeit-tg an.
>Tabellen geben bei
>den meisten Tauchprofilen mehr Reserven, als TCs.
sie geben immer mehr reserven, da sie jeden tg zum rechteck tg machen
ciao, jan
> nein, die frage ziehlte darauf ab, wie man als kritscher und
> gebildeter taucher dispositionsbedingte probleme an sich selbst bzw
> beim konkreten tauchgang erkennen kann.
Wie kommst Du eigentlich auf die abstruse Idee, dass das funktionieren
sollte? Es ist allgemein bekannt, dass zwischen Dispositionen und Entitäten
kein vollständig stringenter Zusammenhang besteht. Disposositionen sind
lediglich Indikatoren für Risikoerhöhung oder -verminderung. Sie sind KEINE
verlässlichen Vorhersageparameter für das reale Eintreten eines Falles auf
der Basis eines Risikos.
> >Tabellen geben bei
> >den meisten Tauchprofilen mehr Reserven, als TCs.
> sie geben immer mehr reserven, da sie jeden tg zum rechteck tg machen
Wo ist dabei das grundsätzliche Problem? Wer nach der Kompressions- und
Isopressionsphase eines TG der Auffassung ist, die Dekompressionsphase
möglichst schnell beenden zu müssen, sollte sich veileicht ein Hobby suchen,
bei dem er generell nicht unter Wasser ist.
vg
Peter
das war eine rein rhetorische frage.
ausgangspunkt war die aussage, dass basen dekotgs ablehnen, weil
selbst bei vermeintlichen nullzeit tgs dekounfaelle auftreten, die
nicht nur durch dehydration sondern eben auch durch fat tails in der
distribution erklaert werden muessen.
inwieweit nun vertieftes wissen ueber die problematik einen wieder in
den sicheren bereich bringt (tabelle bzw tc passen zur eigenen
disposition) bleibt mir schleierhaft.
>> sie geben immer mehr reserven, da sie jeden tg zum rechteck tg machen
>Wo ist dabei das grundsätzliche Problem?
es ist voellig unoekonomisch. aehnlich sinnig wie eine generelle
geschwindigkeitsbegrenzung im strassenverkehr auf 6km/h, um 99% aller
verkehrsopfer zu vermeiden.
ciao, jan
> nein, die frage ziehlte darauf ab, wie man als kritscher und
> gebildeter taucher dispositionsbedingte probleme an sich selbst bzw
> beim konkreten tauchgang erkennen kann.
nein, konkret an irgendwelche Symptomen und Anzeichen kannst Du das
i.A. erst erkennen, wenn es zu spaet ist. Mal von sehr unsichern
Zeichen wie ploetzliche extreme Kaelte und Muedigkeit abgesehen.
Aber "kritscher und gebildeter" Taucher erkennst Du evtuelle
Risikofaktoren in deinem Verhalten vor und waehrend des
TG und dispositionsbedingte Probleme bei Dir selbst
sind Dir bekannt.
Genauso wie Du aufgrund deines Wissens und der Eckdaten
der Tabelle erkennst, wenn dein Tauchagotschi anfaengt
Bloedsinn zu rechnen.
> nebenbedingung: tc zeigt den ganzen tg als nullzeit-tg an.
btw:
Unterhalb von 10m gibt es keine Nullzeit TG !
Da gibt es nur TG mit Dekoverpflichtung, die je nach
Saettigung explizit oder pauschal abzuhandeln ist.
Eine Bitte noch:
Gross/Kleinschreibung erleichtert mir und vielen anderen
das schnelle Erfassen eines Textes, es waere nett,
wenn Du mir diese Hilfe geben koenntest. Danke :-)
Gruess Guenter
--
Ich suche _Anzug_ringe fuer "Bluepoint" Trockenhandschuhe.
Wenn jemand welche hat und nicht mehr braucht ...
Mails bitte an mildenbergers at yahoo punkt com :-)
Joachim Warner wrote:
> Auch gut erkannt - vielen Leuten, die vor allem bei den
> Diving-is-fun-Orgs "Professionals" werden, fehlt einiges an Hirn.
> Deshalb werden sie ja auch dort Anweiser anstatt bei CMAS.
koennten wir da wieder PAID verwenden?
Luschen gibt es bei jeder Organisation.
Gruesse Annerose
--
Ich suche _Anzug_ringe fuer "Bluepoint" Trockenhandschuhe.
Wenn jemand welche hat und nicht mehr braucht ...
Mail bitte an mildenbergers at yahoo punkt com :-)
jan rosinowski wrote:
> ganz grosses tennis. damit machst du jeden tg zum rechteck-tg. so
> liegst du zwar immer auf der sicheren seite, verbringst dann aber den
> groessten teil der tgs auf 9-3m. klar, da ist es auch schoen.
meine Tauchgänge sind normalerweise Rechteckprofile.
Wenn man sie zeichnen wuerde waere es eine Mischung
von U und V. Wenn Du die Profile von den Leuten, die ich
kenne darueber legst, sehen sie alle aehnlich aus. Nur
die Tiefe varriert. Jojo´s tauche ich prinzipiell nicht.
Ein Deko-TG hat es mal an sich, dass man gewisse Zeiten
auf 3-9m verbringt :-)
> nein, die frage ziehlte darauf ab, wie man als kritscher und
> gebildeter taucher dispositionsbedingte probleme an sich selbst bzw
> beim konkreten tauchgang erkennen kann. nebenbedingung: tc zeigt den
> ganzen tg als nullzeit-tg an.
mit einer Tabelle weisst Du, dass der TC zum Teil Bloedsinn anzeigt.
Wir hatten mal so einen Hausnummern-TC dabei. 2 andere TC wollten schon
>20 min Deko, dieser TC war bei gleichem Profil noch in der Nullzeit.
Ansonsten kannst Du Dir dispositionsbedingten Probleme selbst
ueberlegen:
- Ausreichend Fluessigkeitsaufnahme
- Starkes Uebergewicht
- Anstrengung waehrend dem TG
- Kälte
-....
> sie geben immer mehr reserven, da sie jeden tg zum rechteck tg machen
und wo ist das Problem?
Hatte neulich im Bodensee mal einen TG, wo der TC absoluten Bloedsinn
angezeigt hat. Bin gerne nach Tabelle ausgetaucht :-)
On 18.03.2006 12:49, Annerose und Guenter Mildenberger wrote:
> Hallo Jan,
>
> jan rosinowski wrote:
[...]
>> sie geben immer mehr reserven, da sie jeden tg zum rechteck tg machen
>
> und wo ist das Problem?
> Hatte neulich im Bodensee mal einen TG, wo der TC absoluten Bloedsinn
> angezeigt hat. Bin gerne nach Tabelle ausgetaucht :-)
Kannst Du ein bisschen mehr zu Profil, TC,... sagen, und was fuer
Bloedsinn das genau war, bitte? :)
Dank im Voraus, Gruss, tobi... :)
> > Diving-is-fun-Orgs "Professionals" werden, fehlt einiges an Hirn.
> > Deshalb werden sie ja auch dort Anweiser anstatt bei CMAS.
>
> Das halte ich für eine sehr oberflächliche Behauptung, die ich mit
> meiner Erfahrung nicht nachvollziehen kann... :-)
Aber das war die Kernaussage die Joachim mit diesem Thread eigentlich
zu tätigen beabsichtigte.
Indoktrination?
Frust?
Sektenzugehörigkeit?
Woher es kommt ist mir nicht ersichtlich...
Gruß,
Tom
Sic. Und sie kommt mir in ihrer indifferenten Art mittlerweile so
ermüdend monoton vor.......sind wir hier an einem Vereinsstammtisch?
Aber sicherlich bringt dieses Feindbild in seiner ganzen dumpfen
Bräsigkeit ja mit der Zeit die Fronten der Marktführer zum Einsturz und
der immer noch etwas hilflose CMAS-Clan übernimmt wieder die Führung.
Ich stelle mir schon manchmal vor, wie ich meinen Crossover-Antrag
ausfülle: TL**** (-:<
> das war eine rein rhetorische frage.
Ach so.
> ausgangspunkt war die aussage, dass basen dekotgs ablehnen, weil
> selbst bei vermeintlichen nullzeit tgs dekounfaelle auftreten, die
> nicht nur durch dehydration sondern eben auch durch fat tails in der
> distribution erklaert werden muessen.
Tauchbasen lehnen Deko-TG nicht deshalb ab, weil schon bei NZ-TG eine
signifikante Anzahl von Inzidenzen der DCS 1 manifest wird sondern weil sie
der Meinung sind, dass dekompressionspflichtige TG generell ein höheres
Gefahrenpotenzial aufweisen als sog. "NZ-TG". Diese Meinung basiert meiner
Erfahrung einerseits auf den Wissenslücken des Basenpersonals (insbesondere
den physikalische Gegebenheiten der Dekompressiontheorie) und andereseits
dem Wissen um die mangelnden Tauchfertigkeiten vieler ihrer Kunden.
.
> inwieweit nun vertieftes wissen ueber die problematik einen wieder in
> den sicheren bereich bringt (tabelle bzw tc passen zur eigenen
> disposition) bleibt mir schleierhaft.
Z. B. dadurch, dass jemand, der sich in Dekompressionstheorie auskennt UND
bereit ist aufgrund dieses Wissen auf einen gewissen Teil seiner theoretisch
in der gegebenen (Urlaubs-)Zeit möglichen Tauchgänge zu verzichten, kein
Non-Limit-Tauchen betreibt und die Anzahl der TG/d auf 2 beschränkt. Dadurch
lässt sich das Risko einer DCS 1 sehr gut weitestgehend minimieren.
>>> sie geben immer mehr reserven, da sie jeden tg zum rechteck tg machen
>
> >Wo ist dabei das grundsätzliche Problem?
>
> es ist voellig unoekonomisch.
Ich bin Hobbytaucher und kein wirtschaftlichen Zwängen unterliegender
Berufstaucher. Insofern ist es mir völlig egal, wie viel Zeit ich unter
Wasser zubringe. Wenn ein bestimmtes Dekompressionsverfahren eine bestimmte
Zeit erfordert und ich aufgrund meines Wissens dies einschätzen kann, dann
dekomprimiere ich genau so lange, wie ich es für richtig halte. Zeitvorgaben
spielen dabei für mich keine Rolle. Ökonmie ist etwas für LEute, die
wirtschaftliche Zielvorgaben haben. Meine Zielvorgabe heißt "Erhalt meiner
Gesundheit".
> aehnlich sinnig wie eine generelle
> geschwindigkeitsbegrenzung im strassenverkehr auf 6km/h, um 99% aller
> verkehrsopfer zu vermeiden.
Bitt keine Vergleiche "Autoverkehr <> Tauchen". Die langweilen mich.
Vg
Peter
Tobias Hofmann wrote:
> Kannst Du ein bisschen mehr zu Profil, TC,... sagen, und was fuer
> Bloedsinn das genau war, bitte? :)
habe Dir eine p.m. geschickt, wo ich ein bisschen
etwas Naeheres zu dem TG geschrieben habe.
Gruss Annerose
Die mangelnden Tauchfertigkeiten dürften der Hauptgrund sein.
Wenn ich weis, dass die Masse meiner Kunden eventuelle Probleme nicht
unter Wasser lösen können und der "kontrollierte Notaufstieg" meist als
Hauptlösungsweg gesehen wird, lebe ich mit einem Dekoverbot ruhiger.
Ein Durchschiessen eines "Nullzeittauchers" dürfte in den meisten Fällen
durch anschliessende O2-gabe ohne "schwerwiegende" Symptome bleiben. Aus
Sicht des Basenbetreibers kann ich das alles verstehen, aus Sicht des
erfahren Tauchers eher nicht ...
mfg
Matthias Taube
Na hör mal! Auch wir haben unseren Stolz! :-)
--
mfg.tinoo
mahe at gmx dot net
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http://www.spreadfirefox.com/?q=affiliates&id=97877&t=1
Du hast schon recht - wenn man im Tauchsport "drin" ist und sich für die
Sache interessiert, bekommt man das eine oder andere zu Gehör. Nur
kann ich mir vorstellen, dass wenn du da irgendwo in Ägypten oder sonstwo
auf der Welt an einem Strand oder auf einer Insel sitzt, nicht der gleichen
Informationsflut ausgesetzt bist wie wir, hier in der "zivilisierten"
Welt...
Und wenn du dich den ganzen lieben Tag lang mit Touristen aus aller
Welt abmühen musst, bist du vielleicht noch um das kleine bisschen
Freizeit froh - in der du dich dann sicher nicht mit Tauchmedizin usw.
befasst...
> Außerdem gehört es eigentlich schon in den Bereich der TL-Theorieprüfung
> hinein. Das Thema ist einfach zu wichtig (weil es sicherlich für etliche
> zunächst unerklärbare DCS-Fälle kausal ist), als dass ein TL ohne
> Kenntnis darüber auf die Menschheit losgelassen werden sollte.
Naja, die Ausbildung wird wohl immer dem Stand der Erkenntisse hinterher
laufen... Das ist ja nicht bloss im Tauchsport so...
> stefan schrieb:
>
>> TTLs sind häufig keine Mediziner, Physiker oder Ingenieure. Der
>> Tauchsport umfasst in seiner Theorie Wissensgebiete aus allen
>> möglichen Fachbereichen. Es gibt viele Tauchlehrer die mit einer
>> einfachen Schulbildung aus einfachen Berufen kommen. Diese haben es
>> naturgemäß schwerer z.B. Dekompressionsmodelle zu verstehen oder mit
>> den einfachsten Gasformeln zu rechnen.
>
> Hallo Stefan,
>
> merkst du den Widerspruch?
> Völlig richtig dargestellt - der Tauchsport verlangt eine ganze Menge an
> Wissen in unterschiedlichen Fachgebieten.
>
> Auch gut erkannt - vielen Leuten, die vor allem bei den
> Diving-is-fun-Orgs "Professionals" werden, fehlt einiges an Hirn.
> Deshalb werden sie ja auch dort Anweiser anstatt bei CMAS.
Ich konnte in den letzten Jahren beobachten wie gerade beim VDST, also einer
CMAS Unterorganisation, die Anforderungen an die Theorie immer weiter
gesenkt wurden. Zunächst war ich darüber empört. Die Empörung ist jedoch
der Erkenntnis gewichen das man offensichtlich von vielen Aspiranten nicht
besonders viel verlangen kann. Man kann schließlich aus dem Tauchsport
keine Freizeitbeschäftigung nur für Akademiker machen. Der Verband selber
kümmert sich, wenn ich seine Pressemitteilungen und die Verbandszeitschrift
richtig interpretiere mittlerweile, mehr um Marketingthemen und
FUN-Veranstaltungen als um gute Tauchdidaktik.
> Früher gabs die Regel "Wer nichts wird, wird Wirt." Heute: Streiche Wirt
> und setze Anweiser in Tauchbasis.
Da gibt es einen gewissen Trend. Ich kenne einen Tauchlehrer der unheimlich
Stolz darauf ist diesen Status nach dem zweiten Anlauf geschafft zu haben,
da er sonst beruflich und privat nicht besonders viel vorzuweisen hat.
Dieser TL hat die Neigung sich als kleiner Vereins- und Gartenzwergdiktator
zu betätigen um seine anderen Defizite zu kompensieren. Trotzdem hat er
durch seine Taucherkarriere für seine Verhältnisse unheimliche
intelektuelle Höhenflüge erlebt. Er ist sogar für die praktische Ausbildung
gut zu gebrauchen. Bestimmte tauchtheoretische Themen und soziale Belange
überfordern ihn jedoch vollkommen. Hierbei handelt es sich um einen VDST
TL.
> Falsch, wie ja aktuell diese Diskussion zeigt! Wer nicht kapiert, was in
> seinem Organismus auf 20, 30, 40, 50 m passiert, der hat irgendwann mal
> ein Problem. Und da das oft im Ausland passiert und man das dort nicht
> gern sieht, wenns passiert, macht man eben Restriktionen wie 30 m / no
> deco. Dass das de facto gar nichts bringt, zeigt die Praxis. Und warum
> gibts die Restriktionen immer noch? Weil eben zu viele dieser Leute mit
> schwachen Schulabschlüssen und null Ahnung von Physik und Tauchmedizin
> da unten ihr ahnungsloses Maul aufmachen.
Es hat wohl noch niemand wirklich kapiert was in der Tiefe mit dem
Organismus passiert. Die narkotischen Wirkungen des Stickstoffs sind immer
noch nicht in ihren Mechanismen vollständig bekannt. Die Blockierung der
Synapsenfunktion durch eingelagerte Stickstoffmoleküle meines Wissens immer
noch blanke, unbewiesene Theorie. Gleiches gilt für die Paul-Bert und
Smith-Lorraine Effekte. Die Dekomodelle sind Kompartiment-Rechenmodelle die
nur eine sehr grobe Annäherung an die Natur darstellen. Es ist wirklich
nicht zumutbar einem Feld-Wald und Wiesen-TL egal ob von CMAS oder PADI
hier ein vertieftes Verständis abzuverlangen. Wenn ein TL mit den
Dekotabellen richtig umgehen kann und die Anzeigen seines Tauchcomputers
richtig interpretieren kann ist schon mehr gewonnen als man heute zum Teil
hat. Da braucht man kein halbes Medizin und Physikstudium um dies zu
erreichen. Hier reicht einfache Dressur aus.
> Und mit dieser Nullahnung der Anweiser wird dann die nächste
> Nullahnungs-Generation herangezüchtet.
Ja. Das ist nunmal so. Weltverbesserung nützt da gar nichts. Bilde Deine
Schüler entsprechend aus und Tauche sicherheitshalber mit kompetenten
Partnern. Du kannst Dich nicht um alles kümmern was auf der Welt so
passiert.
> Glaubst du, dass mehr als 2 % dieser Tauchlehrer fähig wären, Fluglehrer
> zu werden?#
Nein
Gruß Stefan
Joachim Warner schrieb:
Ich will mich doch nicht mit fremden Federn schmücken. :-)
Allerdings ist mir aufgefallen, dass es einen Widerspruch in den Kapitel
über das Essouflement gibt. Wenn, wie in dem vorherigen Kapitel erwähnt,
die Hyperventilation eigentlich den CO2 Spiegel senkt, wie kann dann die
gleiche Hyperventilation für einen steigenden CO2 Spiegel bei einem
Essoufflement verantwortlich sein.
Ich finde, dass hier die Begrifflichkeit der Hyperventilation nicht
unbedingt passt.
Viele Grüsse
Volker
Hallo Jo,
nur so als Info am Rande.
Habe soeben in einer Fortbildung die Zahlen von der VDST- Hotline angehört
Demnach werden nur etwa 6% aller tauchgänge in Tiefen jenseits der 30m
gemacht Die Dekounfälle sind aber in rund 28% bei den Tauchgängen jenseits
30m vertreten.
Der "normale" Dekounfall, ist der "unnormale" Dekounfall, der zu 78%
innerhalb der Tabellenwerte liegt.....
Grüße
Oliver