Tsunamis sind Wellen, die durch Erdrutsche, Seebeben,
Meteoritenwinschläge ect entstehen und sich mit groß3er
Geschwindigkeit (mehrere100km/h) und geringer Amplitude (wenige cm)
über den Ozean Ausbreiten. Wenn diese Wellen sich der Küste nähern,
verlangsamen sie sich (um wieviel eigentlich?) durch die abnehmende
Wassertiefe . Die Wellenlänge vekürzt sich dabei und die
Amplitude/Wellenhöhe erreicht horrende Ausmasse und sorgt für
verheerende Schäden an Küste und Hinterland.
die Frage nun:
Falls die Welle langsam genug ist dass der Taucher nicht allein durch
den Aufprall erschlagen wird, ist es für ihn vom Druckverlauf her
möglich, die Welle zu durchtauchen?
Wer an einem Strand mit starkem Wellengang Brandung schon einmal baden
war, hat dies sicher schon bei kleineren 2-3m hohen Wellen
durchgeführt. Wenn man nun eine fiktive 100m Tsunamiwelle (mehr oder
weniger ;-)) horizontal durchtauchen würde, wie wäre denn dann der
statische Druckverlauf?
MS
PS:
Für Freunde von Katastrophenliteratur wären zum Thema die Bücher:
"Luzifers Hammer" von Larry Niven/Jerry Pournell
und
"Fussfall" Larry Niven/
eventuell interessant
Hallo Michael!
Ich stelle mir gerade vor, wie ich mit mehreren 100km/h gegen eine Wand
laufe bzw. schwimme oder tauche. Ich glaube, da wird aus aus einer
statischen Druckverteilung schnell eine dynamische... ;-)
Viele Grüße
Oliver
Yo, extrem kurzfristig! Mehr als Brei geht ja nich! ;-)
--
Leben lang und ehrlich!
PS: Wer mir eine email senden will, darf nicht
drst-nur...@j-ostermann.de benutzen.
Tausche 'nurfuerspam' gegen 'echt' aus und dann klappt es!
Hallo Michael,
es kommt darauf an, wo du durch die tsunamiwelle durchtauchst... dort
wo sie noch schnell und klein ist (offene See) hier wird sich imho
nicht viel tun, da die geschwindigkeit der Welle zwar hoch ist aber
die Amplitude klein.
da man aber selten auf dem offenen Meer taucht ist die Fragestellung
eher akademischer Natur...
wenn Du dich unter Wasser befindest und die Welle läuft durch (egal
wie hoch sie schon ist) wirst Du nur einen geringen Impuls
mitbekommen, denn die Wellenrichtung von Wasserwellen ist ja längs der
Ausbreitungsrichtung also einfach ein heftiges hin und her... (btw
Fische sterben ja auch nicht in tsnuamis sondern erst wenn sie durch
diese an land gespült werden.
Solltest du in dem Bereich tauchen wo sich die Welle bricht ist
allerdings die Gefahr ernsthaft verletzt zu werden recht hoch...
(kennt man ja vom Wellenreiten)
keep surfin'
stefan
... ohne das jetzt überprüft zu haben ...
schrieb Stefan Gaar Am 15.01.04 20:00:
... [geschnitten] ...
> wie hoch sie schon ist) wirst Du nur einen geringen Impuls
> mitbekommen, denn die Wellenrichtung von Wasserwellen ist ja längs der
> Ausbreitungsrichtung
falls ich das richtig verstanden habe, schreibst Du, dass die
Ausbreitung und die Richtung irgendwie identisch sind, meiner aktuellen
Kenntnis nach (s.o.) ist es aber bei einem Tsunami so, dass die
Ausbreitungsrichtung 90Grad gegenüber der Wellenbewegung abweicht.
Anders als von Wind erzeugte Wellen (Ausbreitungsrichtung) erlangen
Tsumamis ihre Kraft dadurch, dass sie das GESAMTE Wasser (nicht nur
Oberfläche) bewegen, und zwar rauf und runter. Es wird also kein hin und
her geben, sondern ein rauf und runter! (und das auf allen Tiefen).
> Solltest du in dem Bereich tauchen wo sich die Welle bricht ist
> allerdings die Gefahr ernsthaft verletzt zu werden recht hoch...
> (kennt man ja vom Wellenreiten)
am gefährlichsten sind sie immer in flacher werdenden Gegenden ;-)
Und vor allem, wenn man dann auf einmal ein paar Meter bis zu Boden hat ...
hoffentlich lag das jetzt nicht völlig daneben, aber das ist mein
aktueller Kenntnisstand,
... und zum Thema: wenn obiges stimmt, solltest Du kaum Druckprobleme
bekommen, da man ja mit dem Tsunami rauf und runter geht!
schönen abend,
Hardy
> Wenn man nun eine fiktive 100m Tsunamiwelle (mehr oder
> weniger ;-)) horizontal durchtauchen würde, wie wäre denn dann der
> statische Druckverlauf?
Wenn !!! du horizontal durchkommst, hast du binnen weniger Sekunden 100 m
Wasser über dir und Sekunden später wieder keins.
Frag mal dein Trommelfell, was es dazu sagt!
Abgesehen davon, daß dir möglicherweise deine Augen aus dem Schädel
gelutscht werden :-(
Joachim
Hallo Hardy,
Echt ?
Das wäre aber ähnlich den windinduzierten Bewegungsverhältnissen, wie
sie in der Ekman-Spirale präsent sind. Allerdings ist hier die
Tiefenstruktur dergestalt von Bedeutung, das sich der
Hauptwassertransport rechtwinklig zur Windrichtungt bewegt, aufgrund der
Corioliskraft.
Grüße
Matthias
Also lieber hüpfen. Ist auch aquadynamisch angepasster.
Gruß
Matthias
> Wenn !!! du horizontal durchkommst, hast du binnen weniger Sekunden 100 m
> Wasser über dir und Sekunden später wieder keins.
>
> Frag mal dein Trommelfell, was es dazu sagt!
>
> Abgesehen davon, daß dir möglicherweise deine Augen aus dem Schädel
> gelutscht werden :-(
wieso denn?
wenn du horizontal durchtauchst (also schon im Wasser bist auf
sagenwirmal 10m) dann hebt Dich die Welle halt 100m weiter vom Grund
weg und zurück... relativ zur Oberfläche (und das ist für den
Druckverlauf interessant) wird sich nicht viel ändern. wenn du
natürlich mit kopfsprung in die sich Brechende Wasserwand springst
siehts anders aus...
jm2c
Stefan
Dumm, wenn man sein Boot kurzstag geankert hat ;-)
Gruß
Matthias
Also ich glaub, wenn sich irgendwo 100m Wasser auftürmen, muss
das ja wohl irgenwoher kommen... Demzufolge wird es "schwup"
machen und die wirst auf dem Trockenen liegen, während Fische und
anderes Getier neben dir auf den Boden plumpst. Während du dann
den Tauchplatz trockenen Fusses inspizierst und grad so in ein
Moränenloch guckts, erschlägt dich die Welle von hinten...
*grins*
mfg.tinoo
schrieb Matthias Voss Am 15.01.04 23:56:
> Hardy Hünteler schrieb:
>>
>> Hallo Stefan,
>>
>> ... ohne das jetzt überprüft zu haben ...
>>
>> schrieb Stefan Gaar Am 15.01.04 20:00:
>> ... [geschnitten] ...
>>
>> > wie hoch sie schon ist) wirst Du nur einen geringen Impuls
>> > mitbekommen, denn die Wellenrichtung von Wasserwellen ist ja längs der
>> > Ausbreitungsrichtung
>> falls ich das richtig verstanden habe, schreibst Du, dass die
>> Ausbreitung und die Richtung irgendwie identisch sind, meiner aktuellen
>> Kenntnis nach (s.o.) ist es aber bei einem Tsunami so, dass die
>> Ausbreitungsrichtung 90Grad gegenüber der Wellenbewegung abweicht.
>
>
> Hallo Hardy,
> Echt ?
>
> Das wäre aber ähnlich den windinduzierten Bewegungsverhältnissen, wie
> sie in der Ekman-Spirale präsent sind. Allerdings ist hier die
> Tiefenstruktur dergestalt von Bedeutung, das sich der
> Hauptwassertransport rechtwinklig zur Windrichtungt bewegt, aufgrund der
> Corioliskraft.
>
> Grüße
> Matthias
>
RECHTWINKLIG, das war das Wort, dass mir fehlte :-)
dann habe ich mich doch noch auf die Socken gemacht und eine bessere als
meine Formulierung gefunden ;-)
Zitat von http://www.quarks.de/dyn/12392.phtml
... Im Unterschied zu Wellen, die vom Wind erzeugt werden, bewegen
Tsunamis das Wasser bis zum Meeresgrund. Auf hoher See macht sich ihre
riesige Kraft je nach Bodenbeschaffenheit und Meerestiefe vielleicht nur
als sanftes Schaukeln bemerkbar. ...
Zitatende
Die Ekman-Spirale und Corioliskraft beschreiben wohl eher den Einfluss
des Windes und der Erdrotation auf Meeresströmungen, aber wegen der
Ablenkung der Richtung und einer gewisse Tiefenwirkung hast Du mit einer
Ähnlichkeit natürlich recht.
viele Grüsse,
Hardy
Corioliskraft und Ekman-Spirale hier:
http://www.uni-kiel.de/ewf/geographie/lehre/meer/stroemung/strom310.htm
und etwas über Tsunamis und andere Wellen:
http://www.g-o.de/geo-bin/frameset.pl?id=00001&frame1=titelgo.htm&frame2=menue04.htm&frame3=kap4a/40hc0057.htm
> wenn du horizontal durchtauchst (also schon im Wasser bist auf
> sagenwirmal 10m) dann hebt Dich die Welle halt 100m weiter vom Grund
> weg und zurück... relativ zur Oberfläche (und das ist für den
> Druckverlauf interessant) wird sich nicht viel ändern. wenn du
> natürlich mit kopfsprung in die sich Brechende Wasserwand springst
> siehts anders aus...
Wie ist das eigentlich? Die ueblichen Druckformeln gehen ja
von statischem Druck aus. Wenn man aber eine Welle mit 100
Metern Hoehe hat, ist dann unten (also auf normaler
Meereshoehe) wirklich ein Druck von 11 bar?
pi
Naja, evtl hast du gute chancen mit dem wasser mit in die Welle
gezogen zu werden... (natürlich nur wenn du dich nicht an den großen
Tischkorallen festhältst.) (der selbe Effekt ist ja beim
Wellenreiten... wenn das wasser runter geht und die Brandungswand sich
hinter Dir auftürmt und du dann nicht richtig gas gibst (auf der
Stelle stehend, in relation zum Wasser das nach hinten in die Welle
fließt allerdings recht schnell) dann machts entweder schwupp und die
Welle ist unter Dir durch (das ist beim Warten auf die nächste Welle
beabsichtigt...) oder es macht schschschshcrrraasssssschsschshchshc...
und du liegst am Strand (dann warst du noch nicht weit genug
draußen... )
..
> Moränenloch guckts, erschlägt dich die Welle von hinten...
Ich kann mir nicht vorstellen von einer Welle erschlagen zu werden...
eventuell von Treibgut das in der Welle mitkommt oder halt durch den
Korallenblock in dem das moränenloch drin ist, gegen den du
geschleudert wirst...
ich kann mir jedoch recht gut vorstellen in einer Welle zu ertrinken,
denn es kann ja ein wenig dauern, bis du wieder oben bist... hingegen
mit ptg...
ist ja eigentlich sowieso eine hypothetische Fragestellung.... obwohls
wahrscheinlich eine tolle Ultrakrass-extremsportart abgäbe...
Tsunami-scuba-surfing....
für alle denen Bungeespringen mit Drahtseil oder kfz-airbagging noch
nicht krass genug ist...
jm2c,
Stefan
Salut
Du triffst es schon fast. Die Ausbreitung bezeichnet man als retrograd
elliptisch, analog zu Rayleighwellen (Oberflächenwellen bei Erdbeben).
Retrograd Elliptisch heisst parallel und senkrecht zur Ebene der
Ausbreitung. Dies kehrt sich in der Tiefe aber um. Die Herleitung ist
im einzelnen verdammt knifflig (in Lay and Wallace 1995 findest du
sie)
ciao
Patrice Tscherrig
http://n.ethz.ch/student/patricet
Stefan Gaar schrieb:
> Ich kann mir nicht vorstellen von einer Welle erschlagen zu werden...
hmpf,
die Wellen an der franz Atlantikkueste (Biscaya) mit denen ich mich
schon angelegt hab koennen zumindest mal weh tun ...
so eine 1-2m hohe Wasserwand die dir auf den Ruecken klatscht,
es gibt schoeneres ...
wenn ich mir dann vorstelle, das Wasser kommt aus 30-100m Hoehe ...
> eventuell von Treibgut das in der Welle mitkommt oder halt durch den
> Korallenblock in dem das moränenloch drin ist, gegen den du
> geschleudert wirst...
das auf jeden Fall ...
> obwohls wahrscheinlich eine tolle Ultrakrass-extremsportart abgäbe...
> Tsunami-scuba-surfing....
ist gross im Kommen ...
die extrem Surfer weltweit sind auf der Suche nach dem letzten Kick ...
Im Moment en vogue ist ein Riff ein paar Meilen vor Biaritz,
an der Grenze Frankreich/Spanien. Das Riff geht bis ca 10m unter
die Oberflaeche und (Sturm) Wellen koennen da auf 30m++ steigen.
Es sind Ritte dokumentiert auf 15+ Wellen ...
Die Surfer warten nach Winterstuermen auf die Wellen und lassen
sich dann von Jetskis raus und die Welle hochziehen.
Die Bilder die ich davon gesehen hab sehen klasse aus.
Hut ab vor dem, der da reingeht ...
Gruss Guenter
--
Antworten bitte an mildenbergers AT yahoo.com,
(mildenbergers_no_spam existiert wird aber nicht gelesen)
FAQ von d.r.s.t unter: http://www.oschn.de/drst/
jetzt mußte ich mich, auch aus eigenem Interesse, doch von meinem
Allgemeinwissen lösen und mich etwas tiefer in die Materie einarbeiten.
Danke an Matthias Voss und Patrice Tscherrig für die dazugehörenden
Stichworte! Das Thema ist also nicht ganz so einfach, aber es hat mir
etwas gebracht ...
genug der Lobhudelei, gute Nacht,
Hardy
P.S.: zum Thema Raleighwellen habe ich folgendes gefunden
http://www.kip.uni-heidelberg.de/ungeordnete_fk/ofw.html
leider noch nichts ergiebiges zum Thema Lay und Wallace :-(
schrieb Patrice Am 16.01.04 20:24:
Die Teilchenbewegung bei einer normalen Welle auf hoher See, wenn also
die Tiefe groß ist, ist ja auch eine Ellipse, und es findet im Mittel
kein Teilchentransport statt.
Was mit hier gerade einfällt, ohne direkten Zusammenhang, aber
jedenfalls auch als Wellenphänomen, sind "Grundwellen", wie ich sie in
der Ostsee erlebt habe.
Es handelt sich dabei wohl um ein relative langsames Geschehen.
Innerhalb von 2 Stunden verschob sich hierbei eine halokline
Sprungschichtgrenze um ca. 6m, von 11 auf 17 m, ohne das an der
Oberfläche irgendetwas spürbar war.
Grüße
Matthias
Ich könnte jetzt brutal daneben hauen, aber denkst du nicht, dass
obiges beschriebnes mit Gezeiten zu tun haben könnte. Ich kennte mich
mit Dynamik der Thermokline nicht wirklich gut aus, aber ich denke in
einem flachen "Tümpel" :-) wie der Ostsee könnten Gezeiten durchaus
eine Verschiebung einer Thermokline zufolge haben? Frage mich aber
jetzt nicht nach einer mathematischen Herleitung, ist eine rein
qualitative Antwort/Frage. Bei grossräumigen Meeresspiegelschwankungen
wird die Thermokline durchaus verschoben..
Patrice
Falls du das wirklich willst wirst du mit der Literaturliste für gute Bücher fündig
http://seismo.ethz.ch/staff/jochen/sse_2003_literature.html
(obiger Teil)
Viel Spass! Die Materie ist aber nicht sehr einfach...
Ein gutes Buch für den Anfang ist:
http://www.whfreeman.com/presssiever/
Der Wellenteil ist aber nur ein Kapitel...
Patrice
Klar haben wir Gezeiten in der Ostsee, das sind aber nur so 10-30cm.
Wir waren mitten zwischen Kappeln und Dänemark, an der Stentrans, Tmax
24m.
Ich weiß nicht, ob sich Einflüsse der Nordsee vom Skagerak über den
kleinen Belt da dermassen durchschieben können, normal war das
jedenfalls nicht.
Gruß
Matthias
Thomas Ruschival schrieb:
> rechnet mal bitte jemand aus wie lange
> die dekostopps sind wenn man 1 Jahr auf 100m tiefe sitzt?
>
Genauso lang, als ob du da nur ca. 7 Stunden sitzt.
Alle Gewebe mit HWZ < 85 min sind auf PambN2 angekommen.
Das nennt man Sättigungstauchen...
--
Viele Grüße aus Nürnberg
und blubb,
Thomas.
Grummelgrüße Klaus
Ich hab jetzt den Link nicht durchgelesen - aber wenn da das
entscheidende Stichwort drin waere, haettest Du es wahrscheinlich
geschrieben.
Stichwort: Soliton oder Solitonwelle
Tsunamis sind Solitonanregungen und keine normalen Wellen.
Sie bestehen i.d.R. aus einem einzigen Wellenberg ohne Taeler (was nicht
heisst, die koennen wie auf einer Perlenschnur kommen - nur merkt der
erste nix vom zweiten usw.), haben eine wesentlich hoeher
Ausbreitungsgeschwindigkeit, ihre Ausbreitung in die Tiefe ist beliebig
(normale Wellen spueren glaube ich nicht mehr, ob das Wasser 3 oder 4mal
tiefer ist als die Wellenlaenge, Wert habe ich vergessen).
u.a.
Normale Wellen sind sogenannte Schwerewellen, bei denen vor allem die
Oberflaeche betroffen ist und deren "Rueckstellmoment" die Schwerkraft ist.
Bei Solitonen und Tsunamis ist alles anders ;-).
Zur Druckverteilung beim Tauchen kann ich allerdings auch nix beitragen.
mfg
Klaus Jaeckle
--
Working reply to jaecklek [Klammeraffe] web.de
afair um 220m/s
> > Innerhalb von 2 Stunden verschob sich hierbei eine halokline
> > Sprungschichtgrenze um ca. 6m,
> Verschiebung einer Thermokline
Hallo Patrice,
-kline ist nicht gleich -kline - gründliches Lesen ist nützlich!
Joachim
> Ich möchte mal so gaaaaanz freundlich drauf hinweisen, das die Ostsee kein
> Tümpel ist, sondern ein durchaus ernstzunehmendes und nicht immer einfaches
> Tauchgewässer
Hi,
Patrice ist Schweizer, für die ist der Bodensee schon fast wie ein Ozean,
verglichen mit sonstigen Seen, bei denen 200 m weiter schon wieder Ufer ist.
Joachim
Hallo Joachim,
Macht aber nix, die war in diesem Falle recht identisch.
Schmecken bildet ;-)
Grüße
Matthias
Ich mach ja nicht dein Tauchgefilde runter! Ich würde mein Thunersee
auch als Tümpel bezeichnen (und nicht mal das). Vergleiche mal
Strömungsverhältnisse, Wasseraustausch, Thermische Schichtung,
Sedimentationsbudget etc. von der Ostsee mit dem Indik... Kleiner
Unterschied?
> Wenn man nun eine fiktive 100m Tsunamiwelle (mehr oder
> weniger ;-)) horizontal durchtauchen würde, wie wäre denn dann der
> statische Druckverlauf?
Direkt proportional zur Wassersaeule.
Gruss,
Dirk
http://www.gmi.edu/~drussell/Demos/waves/wavemotion.html
Anschauliche animierte Bildchen der wichtigsten Wellenbewegungen.
ciao
Nur sind Tsunamis immer noch Solitonen und werden durch die
Korteweg-de-Vries Gleichung beschrieben, nicht durch eine
Wellengleichung, auch nicht durch eine mit Dissipation.
Insofern ist das zwar nett, hat aber mit Tsunamis wenig zu tun.
Man kann den Tsunamis sogar Welleneigenschaft absprechen, da sie keiner
Wellenmechanik gehorchen bzw. nicht durch eine Wellengleichung
beschrieben werden.
Der ganze "Wellenkram" mit longitudinal, transversal, Rayleigh-,
Schwerwellen usw. betrifft Tsunamis *nicht*.