VDST Versicherungsschutz

23 views
Skip to first unread message

Philipp Schneider

unread,
Mar 9, 2008, 1:12:43 PM3/9/08
to
Hallo,

ein befreundeter Tauchpartner hat vor, dieses Jahr seinen TL* zu machen.
Im Online Tauchmagazin Diveinside
http://diveinside.de/download.php?f=9d96) laß er dazu einen Artikel zum
Thema Versicherungsschutz. Dort stand geschrieben, dass es einem
Tauchlehrer durchaus zuzutrauen wäre, einen verunfallten Taucher auch
aus 60m Tiefe zu bergen. Nun ist nicht die Tiefe von 60m das Problem,
sondern wie es sich denn mit dem Versicherungsschutz verhält. Laut VDST
gibt es ja die Empfehlung: "40m sind genug" . Überall in VDST Dokumenten
wird diese Tiefe als Maximaltiefe empfohlen, aber nicht als Maximaltiefe
gesetzt.

Wie verhält es sich also mit dem Versicherungsschutz im VDST. Erhält ein
verunfallter Taucher, der jenseits der 40m tauchte, keinen
Versicherungsschutz vom VDST? Oder gibt es eine Art Toleranzschwelle
(z.B. 45m werden noch akzeptiert), oder wird einem erfahrenen Taucher
(z.B. CMAS*** und 600TG) eher Versicherungsschutz gewährt als einem
Unerfahrenen?
Spielt vielleicht auch der Einsatz des Gasgemisches eine Rolle (Luft
oder Trimix)?

Es wäre gut, wenn jemand dazu detaillierte Informationen mit Quellen
liefern kann.

Grüße
Philipp

mat.voss

unread,
Mar 9, 2008, 3:00:10 PM3/9/08
to
Hallo Philipp,
ganz detailiierte Informationen geben die Versicherungsbedingungen.

Aber zunächst müsstest du genauer angeben, welche Art von Versicherung
du meinst.

Die 40m Empfehlung ist unverbindlich. Der VDST ist ein gemeinnütziger
Verein, dessen Organisation auf ehrenamtlicher Arbeit beruht.
Ein Wesen der ehrenamtlichen Arbeit ist, dass es grundsätzlich keine
Weisungsbefugnis gegenüber ehrenamtlichen Mitarbeitern gibt.

Die Ausbildungsstufen des VDST ist nach EN 14153 etc. angepasst. In der
Euronorm steht da für den *** Taucher, dass dieser für ein Tauchen
jenseits der herkömmlichen Grenzen des Sporttauchens qualifiziert sei.

Das sind hier die 40m. Herkömmlich, und für die meisten auskömmlich.
Der TL soll also dafür ausgebildet sein, diese Tiefen sicher
überschreiten zu können.
Die Tiefengrenze laut CMAS für Freizeittauchgänge beträgt 60m, in
Ausnahmefällen 65,. Mit Pressluft.

Die Versicherungsvertreter haben noch nie behauptet, bei TG über 40m
nicht leisten zu wollen.

Gruß,
Matthias

PS: Es gibt naütrlich einige mehr oder weniger sinnvolle Ausschlüsse.

Philipp Schneider

unread,
Mar 9, 2008, 3:28:12 PM3/9/08
to
mat.voss schrieb:

> Hallo Philipp,
> ganz detailiierte Informationen geben die Versicherungsbedingungen.

Also sollte ich mich hierbei mal an den VDST wenden?

> Aber zunächst müsstest du genauer angeben, welche Art von Versicherung
> du meinst.

Ähm naja, z.B. wenn ich nach einem Tauchunfall eine Druckkammerfahrt
benötige, dass das dann auch gezahlt wird, wenn ich mich jenseits dieser
"Grenze" aufhielt.

> Die Ausbildungsstufen des VDST ist nach EN 14153 etc. angepasst. In der
> Euronorm steht da für den *** Taucher, dass dieser für ein Tauchen
> jenseits der herkömmlichen Grenzen des Sporttauchens qualifiziert sei.

Mein Französisch ist gerade etwas eingerostet und ich finde es nicht
mehr.....könntest du mir bitte mal die Seite der Franzosen zeigen, auf
denen das so vermerkt ist?
Habe mal die Seite gefunden http://ffessm.fr/ffessm/brevets_ffessm.asp
(leider in Bearbeitung)

> Das sind hier die 40m. Herkömmlich, und für die meisten auskömmlich.
> Der TL soll also dafür ausgebildet sein, diese Tiefen sicher
> überschreiten zu können.
> Die Tiefengrenze laut CMAS für Freizeittauchgänge beträgt 60m, in
> Ausnahmefällen 65,. Mit Pressluft.

Ist der CMAS nicht aber auch ein gemeinnütziger Verein und müsste
demnach diese Grenze auch unverbindlich sein?

> Die Versicherungsvertreter haben noch nie behauptet, bei TG über 40m
> nicht leisten zu wollen.

Der Pöbel behauptet oft dass ein Versicherungsschutz erlischt, wenn
nicht nach den "Vorschriften des Verbandes" getaucht wird. Ich es würde
gerne mal Schwarz auf Weiß haben, dass es so ist oder dass es nicht so
ist. Laut Diveinside gilt der Versicherungsschutz, wenn in den vom
Verband vorgeschriebenen Vorgaben getaucht wird, da ja aber die 40m nur
eine Empfehlung sind.......das ist alles etwas schwammig.

Grüße
Philipp

Michael Schmidt

unread,
Mar 9, 2008, 3:51:46 PM3/9/08
to

>Die Ausbildungsstufen des VDST ist nach EN 14153 etc. angepasst. In der
>Euronorm steht da für den *** Taucher, dass dieser für ein Tauchen
>jenseits der herkömmlichen Grenzen des Sporttauchens qualifiziert sei.
So isses,

allerdings die weniger Besternten (*-**) haben haben wohl aktuell mit
den festgeklopften Regeln (Tauchgruppenzusammensetzung ect.)
möglicherweise versicherungstechnisch ein Tiefenproblem bekommen...


>
>Das sind hier die 40m. Herkömmlich, und für die meisten auskömmlich.
>Der TL soll also dafür ausgebildet sein, diese Tiefen sicher
>überschreiten zu können.
>Die Tiefengrenze laut CMAS für Freizeittauchgänge beträgt 60m, in
>Ausnahmefällen 65,. Mit Pressluft.

Welche CMAS Tiefen ***Grenze***?
Kannst du uns da mal erleuchten, mir ist da spontan keine bekannt...

Bei den CMAS Franzosen vom FFESSM existiert wohl eine (60++m für TLs)

MS

mat.voss

unread,
Mar 9, 2008, 4:42:06 PM3/9/08
to

Philipp Schneider wrote:

> mat.voss schrieb:
>
>> Hallo Philipp,
>> ganz detailiierte Informationen geben die Versicherungsbedingungen.
>
>
> Also sollte ich mich hierbei mal an den VDST wenden?

Wende mal:

http://www.recht.vdst.de/Versicherung_Merkblatt_2007.htm

>> Die Ausbildungsstufen des VDST ist nach EN 14153 etc. angepasst. In
>> der Euronorm steht da für den *** Taucher, dass dieser für ein Tauchen
>> jenseits der herkömmlichen Grenzen des Sporttauchens qualifiziert sei.
>
>
> Mein Französisch ist gerade etwas eingerostet und ich finde es nicht
> mehr.....könntest du mir bitte mal die Seite der Franzosen zeigen, auf
> denen das so vermerkt ist?
> Habe mal die Seite gefunden http://ffessm.fr/ffessm/brevets_ffessm.asp
> (leider in Bearbeitung)

Guck mal unter Arretee 98 bei der FFESSM.


>> Das sind hier die 40m. Herkömmlich, und für die meisten auskömmlich.
>> Der TL soll also dafür ausgebildet sein, diese Tiefen sicher
>> überschreiten zu können.
>> Die Tiefengrenze laut CMAS für Freizeittauchgänge beträgt 60m, in
>> Ausnahmefällen 65,. Mit Pressluft.
>
>
> Ist der CMAS nicht aber auch ein gemeinnütziger Verein und müsste
> demnach diese Grenze auch unverbindlich sein?

Ich war ungenau. Es sind die Grenzen, die in Frankreich aufgrund von
amtlichen Verordnungen und Erlassen gelten. Dies hat die FFESSSM
übernommen, und die sind in der CMAS. ;-)

> Der Pöbel behauptet oft dass ein Versicherungsschutz erlischt, wenn
> nicht nach den "Vorschriften des Verbandes" getaucht wird.

Solche Vorgaben das Vorhandensein eines dem Atemgas entsprechenden Brevets.

Gruß,
Matthias

Patrick Hauser

unread,
Mar 9, 2008, 5:35:32 PM3/9/08
to
Michael Schmidt schrieb:

Nils hat heute bei mir im Gesprächsfaden "Munitionsfunde" moniert, dass
ich doch bitte meine persönlichen versicherungstechnischen Erkenntnisse
im Umgang mit gefundener Munition beisteuern möchte. Die habe leider
nicht. Ich bin auch noch nicht so erfahren muss ich dazu sagen.

Außerdem bin ich da auch leider kein Experte drin und würde mich aber
freuen wenn der ein oder andere Spezialist diesbezüglich hier auch einen
Hinweis diesbezüglich geben könnte.
--
"Crime does not pay ... as well as politics."

Philipp Schneider

unread,
Mar 9, 2008, 5:35:32 PM3/9/08
to
mat.voss schrieb:

> Wende mal:
>
> http://www.recht.vdst.de/Versicherung_Merkblatt_2007.htm

Ah danke, hat sehr geholfen, aber da steht ja nun gar keine Grenze.
Für mich als normalen Taucher muss ich eigentlich nur beachten, dass ich
einen brevetierten Begleiter habe, in welchen Tiefen ich mich aufhalte,
steht nicht explizit drinnen und dies wird auch nicht als Grund eines
Erlöschens des Versicherungsschutzes genannt.

>>> Die Ausbildungsstufen des VDST ist nach EN 14153 etc. angepasst. In
>>> der Euronorm steht da für den *** Taucher, dass dieser für ein
>>> Tauchen jenseits der herkömmlichen Grenzen des Sporttauchens
>>> qualifiziert sei.
>>
>>
>> Mein Französisch ist gerade etwas eingerostet und ich finde es nicht
>> mehr.....könntest du mir bitte mal die Seite der Franzosen zeigen, auf
>> denen das so vermerkt ist?
>> Habe mal die Seite gefunden http://ffessm.fr/ffessm/brevets_ffessm.asp
>> (leider in Bearbeitung)
>
> Guck mal unter Arretee 98 bei der FFESSM.

Danke, habe es gefunden. (Für diejenigen, die es auch gern lesen wollen:
http://www.ffessm.fr/ffessm/pdf/affiliation_club_08/12_arrete_98.pdf)
Nun stellt sich aber die Frage, was in welchem Grade Gültigkeit hat.
Bei der FFESSM steht dass ein Autonomer Taucher (quasi CMAS***) bis zu
einer Tiefe von 60m (mit einer Toleranz von 5m) tauchen darf. Die EU
Norm schreibt ja aber explizit 40m vor. Die Franzosen müssten sich doch
auch an die EU Norm halten. Und überhaupt, die EU Norm unterscheidet ja
gar nicht zwischen * Taucher und ** Taucher.

Gilt nicht EU Recht vor Deutschem Recht oder anders herum? Zumal ja das
deutsche Recht (in unserem Fall die Maximaltiefe) gar kein Recht ist,
sondern nur eine Empfehlung

Grüße
Philipp

Philipp Schneider

unread,
Mar 9, 2008, 6:00:10 PM3/9/08
to
mat.voss schrieb:

> Die Ausbildungsstufen des VDST ist nach EN 14153 etc. angepasst. In der
> Euronorm steht da für den *** Taucher, dass dieser für ein Tauchen
> jenseits der herkömmlichen Grenzen des Sporttauchens qualifiziert sei.

Mir ist da noch eine Frage eingefallen. Wie sieht es denn mit Pächtern
aus, die für ihre gepachteten Seen ein Tiefenlimit vorschreiben? Wenn
ein Unfall in solchen Seen jenseits des vom Pächters festgelegten Limits
stattfindet, bzw. sich der verunfallte Taucher während seines Tauchgangs
irgendwann mal unterhalb dieser Grenze aufhielt, dann sollte dass den
Versicherungsschutz ja nicht tangieren?

Vom Ausschluss an zukünftigen Tauchgängen für den jeweiligen Taucher an
dem entsprechenden See mal abgesehen.

vg
Philipp

mat.voss

unread,
Mar 9, 2008, 6:14:47 PM3/9/08
to

Und was willst du uns hiermit sagen?
Welcome to Blahdom?

Gruß,
Matthias

mat.voss

unread,
Mar 9, 2008, 6:19:49 PM3/9/08
to

Philipp Schneider wrote:
>>
>> Guck mal unter Arretee 98 bei der FFESSM.
>
>
> Danke, habe es gefunden. (Für diejenigen, die es auch gern lesen wollen:
> http://www.ffessm.fr/ffessm/pdf/affiliation_club_08/12_arrete_98.pdf)
> Nun stellt sich aber die Frage, was in welchem Grade Gültigkeit hat.
> Bei der FFESSM steht dass ein Autonomer Taucher (quasi CMAS***) bis zu
> einer Tiefe von 60m (mit einer Toleranz von 5m) tauchen darf. Die EU
> Norm schreibt ja aber explizit 40m vor. Die Franzosen müssten sich doch
> auch an die EU Norm halten. Und überhaupt, die EU Norm unterscheidet ja
> gar nicht zwischen * Taucher und ** Taucher.


Niemand _muss_ sich an Normen halten. Die Franzosen haben diese
EN-Normen auch nicht in nationale Normen bzw. nationales Recht
umgesetzt, sondern werden hofentlich auch in Zukunft einen Teufel tun.

> Gilt nicht EU Recht vor Deutschem Recht oder anders herum? Zumal ja das
> deutsche Recht (in unserem Fall die Maximaltiefe) gar kein Recht ist,
> sondern nur eine Empfehlung

Normen sind grundsätzlich kein Recht, sondern eher eine Übereinkunft
hinsichtlich Verfahren, die noch nichtmal Goldstandard bzw. Stand der
Technik im jeweiligen Fachgebiet sein müssen..

Wenn jemand also meint, die Normen übertreffen zu wollen, kann er dies
ohne weiteres tun. Er sollte nur bereit sein, zu dokumentieren, warum.
Für alle Fälle.

Gruß,
Matthias

mat.voss

unread,
Mar 9, 2008, 6:21:08 PM3/9/08
to

Philipp Schneider wrote:

> mat.voss schrieb:
>
>> Die Ausbildungsstufen des VDST ist nach EN 14153 etc. angepasst. In
>> der Euronorm steht da für den *** Taucher, dass dieser für ein Tauchen
>> jenseits der herkömmlichen Grenzen des Sporttauchens qualifiziert sei.
>
>
> Mir ist da noch eine Frage eingefallen. Wie sieht es denn mit Pächtern
> aus, die für ihre gepachteten Seen ein Tiefenlimit vorschreiben? Wenn
> ein Unfall in solchen Seen jenseits des vom Pächters festgelegten Limits
> stattfindet, bzw. sich der verunfallte Taucher während seines Tauchgangs
> irgendwann mal unterhalb dieser Grenze aufhielt, dann sollte dass den
> Versicherungsschutz ja nicht tangieren?

Genau. Alles andere ist "Hausrecht".

Gruß,
Matthias

Patrick Hauser

unread,
Mar 9, 2008, 6:29:00 PM3/9/08
to
mat.voss schrieb:

>
> Und was willst du uns hiermit sagen?
> Welcome to Blahdom?

Ich verstehe Deine Frahge nicht.

Ich bin wie bereitrs gesagt noch Neuling

Peter Rachow

unread,
Mar 9, 2008, 6:31:03 PM3/9/08
to
"Philipp Schneider" <p...@freenet.de> schrieb

> Danke, habe es gefunden. (Für diejenigen, die es auch gern lesen wollen:
> http://www.ffessm.fr/ffessm/pdf/affiliation_club_08/12_arrete_98.pdf)
> Nun stellt sich aber die Frage, was in welchem Grade Gültigkeit hat.
> Bei der FFESSM steht dass ein Autonomer Taucher (quasi CMAS***) bis zu
> einer Tiefe von 60m (mit einer Toleranz von 5m) tauchen darf.

Dies gilt auch nur für Tauchausfahrten mit einem gewerblichen Dienstleister
(Tauchbasis). Wenn Du ohne Tauchbasis tauchst, gibt es keine Grenze für die
max. Tiefe in Frankreich.

> Die EU Norm schreibt ja aber explizit 40m vor.

Ja und? Die EU-Norm ist eine Ausbildungsnorm. Wie Du nach Deiner Ausbildung
tauchst, ist Deine Sache.

> Die Franzosen müssten sich doch auch an die EU Norm halten.

Warum? Die Norm hat keine bindende Wirkung für das franz. Recht.

vg

Peter


Nils Berthold

unread,
Mar 9, 2008, 6:30:39 PM3/9/08
to
Patrick Hauser schrieb:

> Nils hat heute bei mir im Gesprächsfaden "Munitionsfunde" moniert, dass
> ich doch bitte meine persönlichen versicherungstechnischen Erkenntnisse
> im Umgang mit gefundener Munition beisteuern möchte. Die habe leider
> nicht. Ich bin auch noch nicht so erfahren muss ich dazu sagen.
>
> Außerdem bin ich da auch leider kein Experte drin und würde mich aber
> freuen wenn der ein oder andere Spezialist diesbezüglich hier auch einen
> Hinweis diesbezüglich geben könnte.


Moin Patrick.

Moniert hab ichs nicht, nur die Frage ins Lächerliche gezogen ;-)

Kann der gesunde Menschenverstand doch, ohne Nachfrage bei
Versicherungsunternehmen, lösen:

Wenns BUMM macht und derjenige, der dabei Hopps geht, mit Munition
nichts zu tun hat zahlen die Versicherungen.
Man muß von einem Unfall ausgehen. Je nach Police sogar das Doppelte,
Frauchen freut sich.

Wenns BUMM macht und sich der Verunfallte nachweislich (Sammlung im
Keller, Forenbeiträge, Sondlerausrüstung vorhanden, etc. pp.) im
PRIVATEN, UNGENEHMIGTEN, ILLEGALEN Rahmen mit Kampfmitteln auseinander
setzte zahlen sie nicht oder nur den "Pflichtteil".

Wenns BUMM macht und der Verunfallte ist ein ausgebildeter EODler, in
Ausübung seiner Arbeit, dann zahlen die Versicherungen, weil er hat ja
eine spezielle Versicherung mit speziellen Aufnahmeregeln und
Risikobeiträgen.

Ist jetzt vielleicht ein bißchen einfach gestrickt, aber es wird wohl zu
99% passen. ;-)

lg

NilsOT

Peter Rachow

unread,
Mar 9, 2008, 6:34:11 PM3/9/08
to
"Philipp Schneider" <p...@freenet.de> schrieb

> Mir ist da noch eine Frage eingefallen. Wie sieht es denn mit Pächtern
> aus, die für ihre gepachteten Seen ein Tiefenlimit vorschreiben? Wenn
> ein Unfall in solchen Seen jenseits des vom Pächters festgelegten Limits
> stattfindet, bzw. sich der verunfallte Taucher während seines Tauchgangs
> irgendwann mal unterhalb dieser Grenze aufhielt, dann sollte dass den
> Versicherungsschutz ja nicht tangieren?

Warum auch? Wenn in den Versicherungsbedingungen nicht steht, dass Du Dich
an das Tiefenlimit in dem jeweiligen Gewässer zu halten hast berührt die
Tiefengrenze von Pächter XY Deinen Vertrag mit der Versicherung nicht.

vg

Peter


Philipp Schneider

unread,
Mar 9, 2008, 7:04:20 PM3/9/08
to
Philipp Schneider schrieb:
[VDST Versicherungsschutz]

Und als letztes noch eine Frage, die dann hoffentlich dazu führt dass
ich desbezüglich mehr oder minder allumfassend informiert bin.

Im VDST Sporttaucher Ausgabe 02 2008 auf Seite 9 ist rechts oben zu
lesen, dass wenn ein Taucher unter Wasser, von einer Person über Wasser
verbunden mit einer Leine, taucht, dies auch als Buddytauchen gilt.

Ist dies wirklich der Fall (versicherungstechnisch) wenn die Person
außerhalb des Wasser ebenfalls ein brevetierter Taucher ist?

mat.voss

unread,
Mar 10, 2008, 3:57:59 AM3/10/08
to


Muss ja. Weil, so taucht man unter Eis. Gibt's sogar ein Brevet dafür ;-).
Man sollte aber schon die Leinensignale können.
Grüße,
Matthias

Philipp Schneider

unread,
Mar 10, 2008, 5:46:34 AM3/10/08
to
mat.voss schrieb:

> Muss ja. Weil, so taucht man unter Eis. Gibt's sogar ein Brevet dafür ;-).
> Man sollte aber schon die Leinensignale können.

Naja, man könnte ja als Vertreter der Versicherung meinen, dass der
zweite Taucher IMMER mit im Wasser sein muss.
Auf das Eistauchen bezogen, müssten dann 2 Taucher an der Leine hängen,
die von einem Dritten außerhalb des Wasser beaufsichtigt wird.

Grüße
Philipp

Richard

unread,
Mar 10, 2008, 7:13:03 AM3/10/08
to
Peter Rachow schrieb:

> Warum auch? Wenn in den Versicherungsbedingungen nicht steht, dass Du Dich
> an das Tiefenlimit in dem jeweiligen Gewässer zu halten hast berührt die
> Tiefengrenze von Pächter XY Deinen Vertrag mit der Versicherung nicht.

Ich darf da auch mal was einwerfen. Tiefengrenze - Tauchunfall -
Krankenversicherung: Die Krankenversicherung (gesetzlich und privat)
zahlt deine stationären Druckkammerkosten, die private auch die
ambulanten, zu den priventen KV's gehört auch die des VDST, alles und
immer nach ärztlicher Verordnung. Die Frage des Tiefenlimits stellt sich
dabei überhaupt nicht. Abschweifung ohne Bezug zur Realität: Die dumme
Ulla hatte mal Ideen bei Freizeitunfällen die Eintrittspflicht der
gesetzlichen KV zu begrenzen. Es ist bei diesen dummen Ideen geblieben.
Es bleibt also beim Vorgesagten.

Eine Lebensversicherung und auch private Unfallversicherung sehe ich da
schon problematischer. Soweit lebensgefährlcher Vorsatz ins Spiel kommt,
könnte es zur Leistungsverweigerung kommen. Aber: *** Taucher im Bereich
60m mit entsprechender Ausrüstung, soweit kein ausdrücklicher Ausschluss
von Tauchaktivitäten vereinbart ist, bringt keinen Leistungsausschluss,
nach dem neunen VVG würde ich sogar bei mangelhafter Ausrüstung, noch
die Eintrittspflicht sehen wollen, es sei denn der Versicherer kann
nachweisen, dass die mangelhafte Ausrüstung ursächlich für den Unfall war.

Und dies würde ich nicht nur so sehen wollen, sondern da wäre ich auch
klagebereit und würde sicher nicht den "Kürzeren" ziehen. Soviel Ahnung
von der Materie habe ich schon, dass man diese Meinung schon mehr als
professionelle Auskunft sehen kann.

--
vG Joachim Schmitz

Vincent Kessler

unread,
Mar 10, 2008, 7:30:56 AM3/10/08
to
Richard schrieb, Am 10.03.2008 12:13:
>
> Und dies würde ich nicht nur so sehen wollen, sondern da wäre ich auch
> klagebereit und würde sicher nicht den "Kürzeren" ziehen. Soviel Ahnung
> von der Materie habe ich schon, dass man diese Meinung schon mehr als
> professionelle Auskunft sehen kann.
>
> --
> vG Joachim Schmitz

War das jetzt Absicht?

Gruß,

Vinz

Peter Rachow

unread,
Mar 10, 2008, 8:10:58 AM3/10/08
to
"Vincent Kessler" <kessler...@nscit.com> schrieb

> > vG Joachim Schmitz
> War das jetzt Absicht?

Nö, ein kleiner Lapsus. ;-))

Allerdings hätte ein Blick auf die Signatur genügt... ;-)

vg

Peter


mat.voss

unread,
Mar 10, 2008, 9:39:13 AM3/10/08
to

Philipp Schneider wrote:

> mat.voss schrieb:
>
>> Muss ja. Weil, so taucht man unter Eis. Gibt's sogar ein Brevet dafür
>> ;-).
>> Man sollte aber schon die Leinensignale können.
>
>
> Naja, man könnte ja als Vertreter der Versicherung meinen, dass der
> zweite Taucher IMMER mit im Wasser sein muss.

Das könnte man cool mit dem Regeln der BG oder der Forschungstaucher
kontern.

> Auf das Eistauchen bezogen, müssten dann 2 Taucher an der Leine hängen,
> die von einem Dritten außerhalb des Wasser beaufsichtigt wird.

Oberhalb...
Gruß,
Matthias

mat.voss

unread,
Mar 10, 2008, 9:45:06 AM3/10/08
to

Richard wrote:

> Peter Rachow schrieb:
>
>> Warum auch? Wenn in den Versicherungsbedingungen nicht steht, dass Du
>> Dich
>> an das Tiefenlimit in dem jeweiligen Gewässer zu halten hast berührt die
>> Tiefengrenze von Pächter XY Deinen Vertrag mit der Versicherung nicht.
>
>
> Ich darf da auch mal was einwerfen. Tiefengrenze - Tauchunfall -
> Krankenversicherung: Die Krankenversicherung (gesetzlich und privat)
> zahlt deine stationären Druckkammerkosten, die private auch die
> ambulanten, zu den priventen KV's gehört auch die des VDST, alles und
> immer nach ärztlicher Verordnung.

Pikantes Detail:
Nachdem die TK die Übernahme meiner ambulanten DK-Kosten abgelehnt
hatte, gaben sie mir nboch den üblichen Wisch, dass sie
selbstverständlich und Blabla bei der Suche nach alternativen
Behandlungsmethoden helfen würden.
Dachte ich, nimmste sie beim Wort... Also medizinischer Dienst
eingeschaltet, Druckkammerarzt Gutachten, usw. Dann teilte die TK mit,
sie würden die Kosten übernehmen. Eine Woche, nachdem der Gerling (
VDST) sie übernommen hatte.

Lerneffekt: Wenn, dann gleich den medizinischen Dienst einschalten, hat
jeder Versicherte ein recht drauf. Es droht schließlich Invalidität,
Organverlust, Funktionsverlust. Da _dürfen_ die nämlich zahlen müssen.

Gruß,
Matthias

Richard

unread,
Mar 10, 2008, 11:55:49 AM3/10/08
to
Vincent Kessler schrieb:

> War das jetzt Absicht?
>
> Gruß,
>
> Vinz

Wir sitzen uns noch immer ... jetzt im 17 Jahr ... gegenüber. Aber der
gute JoJo liest nunmehr selten und schreibt noch seltener, so wie ich
das sehe und darf meinen account nutzen ....
--
vG Richard

Joerg Hahn

unread,
Mar 12, 2008, 5:17:13 AM3/12/08
to
Moin Mat,

mat.voss wrote:

> http://www.recht.vdst.de/Versicherung_Merkblatt_2007.htm

auch auf die Gefahr hin hier zum Pöbel zu geraten....
hat mal jemand den Oginaal-Gerling-Versicherungsschein zur
Hand? Vor 3-4 Jahren hatte ich mal einen zur Ansicht, da
stand was drin von "entsprechend den Empfehlungen...".

Ich hab jetzt keinen Text von Gerling gefunden.

lg Jörg

Klaus Wolf

unread,
Mar 12, 2008, 7:43:41 AM3/12/08
to
Hi,

On 12 Mrz., 10:17, Joerg Hahn <d...@notabstieg.de> wrote:

> hat mal jemand den Oginaal-Gerling-Versicherungsschein zur
> Hand? Vor 3-4 Jahren hatte ich mal einen zur Ansicht, da

Es ist aber bekannt, dass der vdst nicht mehr mit Gerling, sondern mit
Europa Versicherungen kooperiert?

Die alten Bedingungen sind also passe und auf der vdst Homepage
sollten die neuen zu finden sein.
Habe gerade keine Zeit, zu suchen.

Grüße
Klaus

Bastian Scholz

unread,
Mar 12, 2008, 8:03:32 AM3/12/08
to
Am Wed, 12 Mar 2008 04:43:41 -0700 schrieb Klaus Wolf:

> Es ist aber bekannt, dass der vdst nicht mehr mit Gerling, sondern mit
> Europa Versicherungen kooperiert?

Die Versicherungsbroschüre auf der VDST Homepage (vom 01.01.08) gibt als
Versicherer immer noch Gerling für Unfall-, Haftpflicht- und
Rechtsschutzversicherung an. Nur die Auslandskrankenversicherung ist bei
der Europa abgeschlossen.

Zu finden unter www.vdst.de -> Mitgliedschaft und dann auf der rechten
Seite.

Viele Grüße

Bastian

mat.voss

unread,
Mar 12, 2008, 9:20:24 AM3/12/08
to
Moin,

> Zu finden unter www.vdst.de -> Mitgliedschaft und dann auf der rechten
> Seite.

Und dann da:

http://www.vdst.de/download/versicherungsbroschuere2008.pdf

Interessant: ... Verischerungsschutz beginnt - mit Anlegen der
Ausrüstung....
Endet "mit Verlassen des Wassers"... Wer sich also beim Ablegen die
Haxen bricht, oder von der Leiter fällt ( da gibt es ja im Osten so
Abenteuerspielplätze) ist nicht versichert?

Oder: Nicht versichert sind Tauchgänge mit unbrevetiertem Tauchpartner.
Genau das sind aber die Leute, die ein TL prüfen muss, nach
Prüfungsordnung ist da 1 + Tauchlehrer ok...

Gruß,
Matthias

Bastian Scholz

unread,
Mar 12, 2008, 9:52:46 AM3/12/08
to
Am Wed, 12 Mar 2008 14:20:24 +0100 schrieb mat.voss:

>> Zu finden unter www.vdst.de -> Mitgliedschaft und dann auf der rechten
>> Seite.
>
> Und dann da:
>
> http://www.vdst.de/download/versicherungsbroschuere2008.pdf

*Patsch*, Jetzt habe ich nen Tastaturabdruck in der Stirn. Bin eben nicht
mal auf die Idee gekommen das direkt zu verlinken, muss in letzte Zeit zu
viel Javaverseuchten Mist lesen...

> Interessant: ... Verischerungsschutz beginnt - mit Anlegen der
> Ausrüstung....
> Endet "mit Verlassen des Wassers"... Wer sich also beim Ablegen die Haxen
> bricht, oder von der Leiter fällt ( da gibt es ja im Osten so
> Abenteuerspielplätze) ist nicht versichert?

Wo hast du die Passage gefunden? Ich lese da "mit verlassen des
Gewässers", wo ich nicht nur die Leitern sondern auch den "Badestrand"
zum Gewässer zählen würde.
Aber wichtiger hallte ich Punkt e) "Wartung und Pflege von Tauchgeräten
sowie deren Vor- und Nachbereitung[..]eines Tauchganges[..]". Das Ablegen
der Ausrüstung ist bei mir definitiv eine Nachbereitung (oder doch
Vorbereitung ;-)


Grüße

Bastian

Nils Berthold

unread,
Mar 12, 2008, 11:59:22 AM3/12/08
to
mat.voss schrieb:
> Moin,

> Und dann da:

> Oder: Nicht versichert sind Tauchgänge mit unbrevetiertem Tauchpartner.

Hmm, Schade. Dann dürfen wir ja nie zusammen ins Wasser gehen!?
Oder ist der geprüfte Taucher mittlerweile in irgend einer Form Brevet-
Kompatibel.

HALT. Ich hab doch noch irgendwo nen Grundschein rumfliegen ;-)

> Gruß,
> Matthias
>

lg

Nils

mat.voss

unread,
Mar 12, 2008, 4:58:22 PM3/12/08
to
Moin,

> Hmm, Schade. Dann dürfen wir ja nie zusammen ins Wasser gehen!?
> Oder ist der geprüfte Taucher mittlerweile in irgend einer Form Brevet-
> Kompatibel.

Afaik 2 Stern.

>
> HALT. Ich hab doch noch irgendwo nen Grundschein rumfliegen ;-)

Siehste, geht doch ;-)

LG,
Matthias

Klaus Wolf

unread,
Mar 12, 2008, 6:08:20 PM3/12/08
to
Hi,

Bastian Scholz schrieb:

>>Es ist aber bekannt, dass der vdst nicht mehr mit Gerling, sondern mit
>>Europa Versicherungen kooperiert?
>
>
> Die Versicherungsbroschüre auf der VDST Homepage (vom 01.01.08) gibt als
> Versicherer immer noch Gerling für Unfall-, Haftpflicht- und
> Rechtsschutzversicherung an. Nur die Auslandskrankenversicherung ist bei
> der Europa abgeschlossen.
>
> Zu finden unter www.vdst.de -> Mitgliedschaft und dann auf der rechten
> Seite.

Ahja - jetzt habe ich die neue Broschüre auch gefunden.
Finde da aber keinen wirklichen Pferdefuß - auch das immer kolportierte
Tauchen nach Verbandsempfehlung ("40m" etc.) ist nicht als Einschränkung
der Leistungen formuliert - bis auf Solotauchen und Apnoeregeln.

Also bleibt imho nur noch die Frage, was ist grob fahrlässig. Das regelt
aber nicht die Versicherungsbedingung sondern der gesunde
Menschenverstand - im Zweifel in Form eines Richters :o) ...

Grüße
Klaus

--
Tauchen ist kein Sport - sondern ein Zustand

mat.voss

unread,
Mar 12, 2008, 6:47:49 PM3/12/08
to

Moin Klaus,

Klaus Wolf wrote:

> Ahja - jetzt habe ich die neue Broschüre auch gefunden.
> Finde da aber keinen wirklichen Pferdefuß - auch das immer kolportierte
> Tauchen nach Verbandsempfehlung ("40m" etc.) ist nicht als Einschränkung
> der Leistungen formuliert - bis auf Solotauchen und Apnoeregeln.

Naja, beim technischen Tauchen steht da verischert nur Inhaber eines
Brevets "anerkannter Verbände".
Eine Liste anerkannter Verbände finde ich nicht.
Die Möglichkeit von Ad hoc Entscheidungen hat für mich einen gewissen
Haut Goût.

LG,
Matthias

Klaus Wolf

unread,
Mar 12, 2008, 7:31:08 PM3/12/08
to
mat.voss schrieb:

> Naja, beim technischen Tauchen steht da verischert nur Inhaber eines
> Brevets "anerkannter Verbände".
> Eine Liste anerkannter Verbände finde ich nicht.

Ja - bin aber nicht in der Zielgruppe. Würde dann einfach anfragen, wenn
ich ein Brvet machen wollte, ob sie es anerkennen. Sollten sie sich
winden - dann müsste man nach Alternativen suchen.

Annerose und Guenter Mildenberger

unread,
Mar 13, 2008, 3:41:55 AM3/13/08
to
Hallo Matthias,

"mat.voss" wrote:

> Naja, beim technischen Tauchen steht da verischert nur Inhaber eines
> Brevets "anerkannter Verbände".
> Eine Liste anerkannter Verbände finde ich nicht.
> Die Möglichkeit von Ad hoc Entscheidungen hat für mich einen gewissen
> Haut Goût.

anfragen, man bekommt schnell Antwort.
Muesste nachsehen welche es sind, habe die Frage letztes
Jahr gestellt.

Gruesse Annerose
--

Mail ggf. an mildenbergers at yahoo punkt com
FAQ von d.r.s.t unter http://www.moon-divers.net/drst-faq.html

mat.voss

unread,
Mar 13, 2008, 6:03:55 AM3/13/08
to
Hallo Annerose,

Annerose und Guenter Mildenberger wrote:
> Hallo Matthias,
>
> "mat.voss" wrote:
>
>
>>Naja, beim technischen Tauchen steht da verischert nur Inhaber eines
>>Brevets "anerkannter Verbände".
>>Eine Liste anerkannter Verbände finde ich nicht.
>>Die Möglichkeit von Ad hoc Entscheidungen hat für mich einen gewissen
>>Haut Goût.
>
>
> anfragen, man bekommt schnell Antwort.
> Muesste nachsehen welche es sind, habe die Frage letztes
> Jahr gestellt.

Das ist für mich weder ein erstrebenswerter noch vorzeigbarer Zustand.
Ich kann mir vorstellen, dass es Leute interessiert, nach welchen
Kriterien diese "Anerkennungen" objektiviert werden.
Kristallkugel, Laissez-faire, Vereinbarungen, Transaktionen, gemeinsam
erarbeiteter Konsensus hinsichtlich Qualitätssicherung und Inhalten, ..,
um nur mal einige mögliche zu nennen.

LG,
Matthias

Robert C. Helling

unread,
Mar 18, 2008, 6:44:38 AM3/18/08
to

Ich moechte hier doch mal eine Lanze fuer solche etwas vagen
Formulierungen brechen: Ich bin inzwischen der Meinung, dass sowas
viel eher in unserem Sinn ist. Sowas wird im Zweifelsfall mit einem
Sachverstaendigen ueberprueft und das birgt natuerlich Risiken der
Rechtsunsicherheit, aber ganz so bloed sind die natuerlich auch nicht
und ich habe doch noch die Hoffnung, dass ein deutscher Richter
verstehen kann, wenn etwas grober Unfug ist, zumindest wenn man ihn
darauf hinweist und es ihm erklaert.

Male Dir bitte die Alternative aus: Es wird (vom VdST bzw der
Versicherung!) genau festgeschrieben, was wer mit welchem Brevet von
welchem anderen Verband darf und was nicht. Na toll. Und was ist, wenn
der andere Verband seine Pruefungsrichtlinien veraendert ohne den VdST
zu fragen? Oder wenn (soll es ja mal geben) dann ein neuer Verband auf
den Plan tritt (der womoeglich trotzdem sehr gute Ausbildung macht)?
Oder wenn man beim Aufstellen der Liste irgendwen vergessen hat? Dann
hat man womoeglich mal schnell eine Reihe von Leuten von der Hoffnung
befreit, im Schadensfall eine Versicherungsleistung zu bekommen.

Da das alles reichlich wenig praktikabel ist, haette man womoeglich
gleich lieber nur Leistunen beim Besitz von VdST-Brevets
versichert. Denn deren Qualitaetsstandards hat man unter Kontrolle ;-)
Oder man einigt sich nie darauf, wie sie denn funktionieren
sollen. Wuerde der Versicherung auch viel Geld sparen, wenn per
Definition keine Schadensfaelle eintreten koennen.

Da ist es mir doch wensentlich lieber, ich kann hinterher sagen:
"Schau her lieber Richter, wir haben etwas uebliches und durchaus
vernuenfiges getan, egal wer da nun sein hochoffizielles Siegel drauf
gesetzt hat. Leider ist dabei etwas schief gegangen und dafuer hatte
ich eine Versicherung abgeschlossen. Und diese soll doch nun bitte
zahlen, auch wenn sie das leider nicht so sehr mag".

Viele Gruesse
Robert

Klaus Wolf

unread,
Mar 18, 2008, 7:56:33 AM3/18/08
to
Hallo Robert,

On 18 Mrz., 11:44, "Robert C. Helling" <rob...@atdotde.de> wrote:
> [snip]

ACK !

In unserer Rechtsprechung hat der "gesunde Menschenverstand" durchaus
eine wichtige Funktion - z.B. die von dir beschriebene Flexibilität
der Gestaltung. Damit kann man zwar im Vorhinein nicht alle
Eventualitäten auf 100%ige Sicherheit abklopfen, aber der gesunde
Menschenverstand sorgt dafür, dass man
[] sich ein gewisses Maß an Infomationen einholt und
[] so informiert man groben Unfug vermeidet.

Wer das nicht tut, dem ist sowieso nicht zu helfen.

Grüße
Klaus

Joerg Hahn

unread,
Mar 21, 2008, 8:39:09 AM3/21/08
to
Moin Robert,

Robert C. Helling wrote:

> und ich habe doch noch die Hoffnung, dass ein deutscher Richter
> verstehen kann, wenn etwas grober Unfug ist, zumindest wenn man ihn
> darauf hinweist und es ihm erklaert.

Ich nicht. Bzw. kann vielleicht, will nicht.

> Male Dir bitte die Alternative aus: Es wird (vom VdST bzw der
> Versicherung!) genau festgeschrieben, was wer mit welchem Brevet von

Das ist definitiv die falsche Baustelle.

Es geht auch so:

Stell Dir vor:
Du gehst tauchen und bist versichert.

Ist so bei DAN.

Ohne Rumgerede.


lg Jörg

mat.voss

unread,
Mar 25, 2008, 6:46:12 PM3/25/08
to
Hallo Robert,

ich möchte da nicht zwischen schreiben, also mal "von oben".

Deine Ausführungen haben etwas für sich.

Sie beleuchten übrigens auch den ganzen Umfang der Problematik, wenn man
denn eine sehen will.

Einerseits könnte man praktisch "jedes " "Fremdbrevet" anerkennen, nach
dem Motto, die werden sich schon was dabei gedacht haben, und haben
sicherlich nur das Beste des Tauchers im Sinn,
andererseits könnte man sich auf eine wohldefinierte, weil
selbstverantwortete Qualität der Ausbildung berufen, ( unter der
Vorraussetzung deren Existenz), und so den Spielraum für Irrtum
mindestens in punkto Versicherungsrisiko kalkulierbarer machen.

Ich hatte gehofft, dass letzerer Weg für den VDST praktikabel wäre, bin
aber angesichts der aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich
diesbezüglich deutlich verunsichert.
Nicht etwa deshalb, weil im letzen Sporttaucher auf den
Landesverbands-Ausbildungsseiten auf einmal IANTD Normoxic Trimix und
Trimix Brevets angeboten werden.
Dennoch müsste man versuchen zu erfahren, warum denn die Anbieter dieser
Kurse nicht ihre Trimix Abnahmeberechtigung nicht beim VDST erworben
haben. Möglich gewesen wäre es.

Grüeß,
Matthias

Dirk Macke

unread,
Mar 26, 2008, 8:43:03 AM3/26/08
to

mat.voss wrote:

> Dennoch müsste man versuchen zu erfahren, warum denn die Anbieter dieser
> Kurse nicht ihre Trimix Abnahmeberechtigung nicht beim VDST erworben
> haben. Möglich gewesen wäre es.

Wann und wie waere es denn moeglich gewesen, ein Trimix-Brevet (oder gar
eine Abnahmeberechtigung) beim VDST zu erlangen? Hab' ich was verpasst?

Oder spielst du auf die theoretische Moeglichkeit bei ausgebliebener
Reorganisation der TAK an?

Gruss,
Dirk

mat.voss

unread,
Mar 26, 2008, 10:59:05 AM3/26/08
to

Dirk Macke wrote:

>
>
> mat.voss wrote:
>
>> Dennoch müsste man versuchen zu erfahren, warum denn die Anbieter
>> dieser Kurse nicht ihre Trimix Abnahmeberechtigung nicht beim VDST
>> erworben haben. Möglich gewesen wäre es.
>
>
> Wann und wie waere es denn moeglich gewesen, ein Trimix-Brevet (oder gar
> eine Abnahmeberechtigung) beim VDST zu erlangen? Hab' ich was verpasst?

Wer hat es denn versucht?


> Oder spielst du auf die theoretische Moeglichkeit bei ausgebliebener
> Reorganisation der TAK an?

;-). Wo sind die schönen Zeiten geblieben, als man sich noch gegenseitig
zum Mufti erklären konnte...

Grüße,
Matthias

Dirk Macke

unread,
Mar 26, 2008, 11:47:00 AM3/26/08
to

mat.voss wrote:

> Wer hat es denn versucht?

Kein Ahnung, du schriebst, dass es moeglich gewesen waere. Mein
Kenntnisstand ist, das beide geplanten Pilotkurse ausgefallen sind. Und
damit waere es IMHO selbst fuer den einzigen Abnahmeberechtigten im VDST
einigermassen kuehn gewesen, jemanden zu brevetieren...

Aber aus deinen Worten deutete ich, dass du mehr weisst, daher die Frage.

Gruss,
Dirk

mat.voss

unread,
Mar 26, 2008, 1:23:02 PM3/26/08
to

Dirk Macke wrote:

>
>
> mat.voss wrote:
>
>> Wer hat es denn versucht?
>
>
> Kein Ahnung, du schriebst, dass es moeglich gewesen waere. Mein
> Kenntnisstand ist, das beide geplanten Pilotkurse ausgefallen sind.

Du sprichst da genau den Knackpunkt an.

Wer schreibt eigentlich vor, wieviel Leute in einem "Kurs" sein müssen?


> Und
> damit waere es IMHO selbst fuer den einzigen Abnahmeberechtigten im VDST
> einigermassen kuehn gewesen, jemanden zu brevetieren...

Scheint kein Bedarf zu sein. Oder sind die Anforderungen bei Anderen
geringer?


> Aber aus deinen Worten deutete ich, dass du mehr weisst, daher die Frage.

Falsch gedeutet. Ich habe es auch aufgegeben, die Anzahl der
Seminar-Kurse zu zählen, für die ich mich interessiert hätte, und die
dann ausgefallen sind.
Meine Rucksäcke sind übrigens auch Deuter ;-).

Grüße,
Matthias

Peter Wagner

unread,
Mar 26, 2008, 2:42:41 PM3/26/08
to
Moin Dirk,

On 26 Mrz., 13:43, Dirk Macke <Dirk.Macke.nur.fuer.n...@ich-habe-


fertig.com> wrote:
> Wann und wie waere es denn moeglich gewesen, ein Trimix-Brevet (oder gar
> eine Abnahmeberechtigung) beim VDST zu erlangen? Hab' ich was verpasst?

Nein, hast Du nicht. Es gibt momentan niemanden, der ein Trimixbrevet
des VDST abnehmen könnte, geschweige denn eine Abnahmeberechtigung
dafür erteilen könnte.

>
> Oder spielst du auf die theoretische Moeglichkeit bei ausgebliebener
> Reorganisation der TAK an?

Das stimmt so nicht ganz. Die TAK hat sich schon irgendwie
reorganisiert, aber sicherlich nicht so, wie manche sich das gewünscht
hätten. Ob jetzt doch noch ein Schritt in Richtung TMX gemacht wird,
bleibt daher abzuwarten. Mein anfänglicher Optimismus hat sich aber
bereits wieder gelegt. Oder anders ausgedrückt - ich schau mich bei
anderen Verbänden diesbezüglich um.

Viele Grüße
Peter

Dirk Macke

unread,
Mar 27, 2008, 3:53:30 AM3/27/08
to

mat.voss wrote:

> Wer schreibt eigentlich vor, wieviel Leute in einem "Kurs" sein müssen?

Die Kurse sind nicht wegen mangelnder Teilnehmerzahlen ausgefallen.

> Scheint kein Bedarf zu sein. Oder sind die Anforderungen bei Anderen
> geringer?

Da fehlt jetzt ein Smiley, oder?!

> Meine Rucksäcke sind übrigens auch Deuter ;-).

Dito.

Gruss,
Dirk

Dirk Macke

unread,
Mar 27, 2008, 4:26:14 AM3/27/08
to

Peter Wagner wrote:

> Nein, hast Du nicht. Es gibt momentan niemanden, der ein Trimixbrevet
> des VDST abnehmen könnte, geschweige denn eine Abnahmeberechtigung
> dafür erteilen könnte.

Doch, einen gibt's schon, aber der wird's mit Sicherheit nicht tun...

> Das stimmt so nicht ganz. Die TAK hat sich schon irgendwie
> reorganisiert, aber sicherlich nicht so, wie manche sich das gewünscht
> hätten.

Sag' bloss.

> Ob jetzt doch noch ein Schritt in Richtung TMX gemacht wird,
> bleibt daher abzuwarten.

Naja, mit dem Weggang der TAK-Mitglieder duerften die Triox-Tabellen,
die Neuauflage des Nitrox**-Manuals, das Triox-Manual und die
Trimix-Manuale nebst Tabellen und Schulungsfolien vmtl. dem VDST nicht
mehr zur Verfuegung stehen. Man muss sich daher vmtl. auf eine eher
laengere Wartezeit einstellen, zumal auf der VDST-Website immer noch
kein "Team" mit Protagonisten versehen ist. Und "Team-Trimix" steht an
letzter Stelle ;-)

Gruss,
Dirk

Peter Wagner

unread,
Mar 27, 2008, 5:48:16 AM3/27/08
to
Moin Dirk,

On 27 Mrz., 09:26, Dirk Macke <Dirk.Macke.nur.fuer.n...@ich-habe-


fertig.com> wrote:
> Peter Wagner wrote:
> > Nein, hast Du nicht. Es gibt momentan niemanden, der ein Trimixbrevet
> > des VDST abnehmen könnte, geschweige denn eine Abnahmeberechtigung
> > dafür erteilen könnte.
>
> Doch, einen gibt's schon, aber der wird's mit Sicherheit nicht tun...

Nun, derjenige, den ich kenne, weilt nicht mehr in Deutschland. Eine
andere Person ist mir bislang nicht bekannt. Aber vielleicht weisst Du
ja mehr als ich ;-)

>
> > Ob jetzt doch noch ein Schritt in Richtung TMX gemacht wird,
> > bleibt daher abzuwarten.
>
> Naja, mit dem Weggang der TAK-Mitglieder duerften die Triox-Tabellen,
> die Neuauflage des Nitrox**-Manuals, das Triox-Manual und die
> Trimix-Manuale nebst Tabellen und Schulungsfolien vmtl. dem VDST nicht
> mehr zur Verfuegung stehen. Man muss sich daher vmtl. auf eine eher
> laengere Wartezeit einstellen, zumal auf der VDST-Website immer noch
> kein "Team" mit Protagonisten versehen ist. Und "Team-Trimix" steht an
> letzter Stelle ;-)

Mit dieser Einschätzung magst Du durchaus richtig liegen. Nun ja, ich
werde abwarten ...
und mich halt bei anderen Orgs umschauen.

Beste Grüße
Peter

>
> Gruss,
> Dirk

Dirk Macke

unread,
Mar 27, 2008, 6:16:12 AM3/27/08
to

Peter Wagner wrote:

> Nun, derjenige, den ich kenne, weilt nicht mehr in Deutschland. Eine
> andere Person ist mir bislang nicht bekannt. Aber vielleicht weisst Du
> ja mehr als ich ;-)

Wir meinen schon den gleichen. Aber da er sich ja (zwangslaeufig?)
selbst ernannt hatte, die TAK bereits seit einiger Zeit verlassen hatte
und inzwischen auch auf der Instrukteursseite des VDST fehlt... halte
ich es fuer unwahrscheinlich, dass er VDST Brevets fuer Trimix
ausstellt. Mehr wollte ich damit nicht sagen.

Damit gibt und gab es nie eine Moeglichkeit, ein Trimix-Brevet vom VDST
zu erhalten - das war eigentlich auch meine usrpruengliche Motivation,
Matthias zu fragen, ob ich was verpasst hatte.

> Mit dieser Einschätzung magst Du durchaus richtig liegen. Nun ja, ich

> werde abwarten ...und mich halt bei anderen Orgs umschauen.

Wenn du eine Trimix-Ausbildung machen moechtest, solltest du dir einen
geeigneten TL suchen, idealerweise einen, der das nicht nur ausbildet,
sondern auch regelmaessig mit Trimix taucht. Davon gibt's nicht so
viele. Die Organisation waere fuer mich sekundaer.

Just my 2c,
Dirk

Annerose und Guenter Mildenberger

unread,
Mar 27, 2008, 6:50:12 AM3/27/08
to
Hi Peter,

Dirk Macke wrote:
> > Mit dieser Einschätzung magst Du durchaus richtig liegen. Nun ja, ich
> > werde abwarten ...und mich halt bei anderen Orgs umschauen.

darueber hatten wir es ja schon mal länger :-)

> Wenn du eine Trimix-Ausbildung machen moechtest, solltest du dir einen
> geeigneten TL suchen, idealerweise einen, der das nicht nur ausbildet,
> sondern auch regelmaessig mit Trimix taucht. Davon gibt's nicht so
> viele. Die Organisation waere fuer mich sekundaer.

sehe das aehnlich wie Dirk.
Man merkt es schon, ob der TL das auch taucht, was er
unterrichtet. Man findet in diesem Bereich viele TL´s
bei denen ich keine Ausbildung machen moechte.

Gruesse Annerose
--
Mails bitte an mildenbergers at yahoo punkt com

FAQ von d.r.s.t unter http://www.oschn.de/drst/

Peter Wagner

unread,
Mar 27, 2008, 8:40:30 AM3/27/08
to
Moin Annerose,

On 27 Mrz., 11:50, Annerose und Guenter Mildenberger


<mildenberg...@yahoo.com> wrote:
> Hi Peter,
>
> Dirk Macke wrote:
> > > Mit dieser Einschätzung magst Du durchaus richtig liegen. Nun ja, ich
> > > werde abwarten ...und mich halt bei anderen Orgs umschauen.
>
> darueber hatten wir es ja schon mal länger :-)

Stimmt - mittlerweile bin ich ja auch schlauer geworden ;-)

>
> sehe das aehnlich wie Dirk.
> Man merkt es schon, ob der TL das auch taucht, was er
> unterrichtet. Man findet in diesem Bereich viele TL´s
> bei denen ich keine Ausbildung machen moechte.

Da habt Ihr beide natürlich absolut Recht, dass die Org völlig
sekundär ist. Aber manchmal merkt erst spät (hoffentlich nicht zu
spät), ob der TL wirklich was "taucht". Deshalb schaue ich mich vorher
um und frage ggf. auch vorher mal nach, bei Dir und/oder hier in NGs.

Liebe Grüße
Peter

Annerose und Guenter Mildenberger

unread,
Mar 27, 2008, 10:21:48 AM3/27/08
to
Hi Peter,

Peter Wagner wrote:

> Da habt Ihr beide natürlich absolut Recht, dass die Org völlig
> sekundär ist. Aber manchmal merkt erst spät (hoffentlich nicht zu
> spät), ob der TL wirklich was "taucht". Deshalb schaue ich mich vorher
> um und frage ggf. auch vorher mal nach, bei Dir und/oder hier in NGs.

bei vielen TL´s ist es kein Problem mal vorher einen Tauchgang
zu machen und ueber den Kurs zu reden. Somit kann man sich schon
ein Bild machen, auch ob die Chemie und Richtung insges. passt.

Du kennst ja meine Standardempfehlungen ;-) Mit dem TL fuer
Nitrox ** und Triox hast Du ja schon mal gemailt.

Viel Erfolg bei der Suche.

Gruesse Annerose
--

Mail ggf. an mildenbergers at yahoo punkt com
FAQ von d.r.s.t unter http://www.moon-divers.net/drst-faq.html

bernhar...@gmail.com

unread,
Mar 27, 2008, 4:55:16 PM3/27/08
to
On 27 Mrz., 09:26, Dirk Macke <Dirk.Macke.nur.fuer.n...@ich-habe-

fertig.com> wrote:
> Naja, mit dem Weggang der TAK-Mitglieder duerften die Triox-Tabellen,
> die Neuauflage des Nitrox**-Manuals, das Triox-Manual und die
> Trimix-Manuale nebst Tabellen und Schulungsfolien vmtl. dem VDST nicht
> mehr zur Verfuegung stehen.

Grund für meinen Austritt aus der VDST TAK Nitrox&Tec waren
unüberbrückbare inhaltliche Differenzen mit der NEUEN Leitung der TAK
über grundlegende Fragen des Technischen Tauchens, insbesondere über
die Qualität des VDST Ausbildungsangebots in diesem Bereich.

Ich werde mich im VDST aber weiter um das Thema Dekompression kümmern,
auch im Mischgasbereich, und engagiere mich auch weiterhin als
Referent/Ausbilder auf VDST Veranstaltungen, in meinen beiden Vereinen
und auf einer mta Basis. Die Triox Tabellen und meine Triox/Trimix
Schulungsfolien zum Thema Dekompression stehen dem VDST bzw. der TAK
Nitrox&Tec weiterhin zur Verfügung.

Gruss,
Bernhard

Reply all
Reply to author
Forward
0 new messages