habe für meine Freundin ein sehr günstiges Seaquest Diva QD Jacket
ersteigert. Modell ca. 2000/2001, Größe XS.
Als Auftriebsangabe ist im Jacket folgendes angegeben: 18 lbs, 8 Liter.
Meine Freundin ist 1,54 groß und wiegt 46 kg.
Getaucht wird in 5mm halbtrocken, Salzwasser mit 12er Stahl.
Die Größe vom Jacket ist absolut perfekt.
Ich bin aber ein wenig unsicher, ob der Auftrieb des Jackets ausreichend
ist.
Was meint ihr?
Vielen Dank für Eure Hilfe!!!
Gruß
Michael
> habe für meine Freundin ein sehr günstiges Seaquest Diva
>QD Jacket ersteigert. Modell ca. 2000/2001, Größe XS.
Das Jacket ist ein Super Teil - der Auftrieb ist genug. Meine Ex hatte das
selbe und auch ungefähr das selbe Gewicht. Bei einer Washmaschinen-Strömung
auf den Malediven ist sie trotzdem perfekt danke des Jackets wieder nach
oben gekommen. Bei einer Größe XS kannst dir halt keine 20 Liter
Auftriebsvolumen erwarten... irgendwo muss ja die Blase angebracht werden
;o)
Liebe Grüße und Gut Luft
Leo
--
www.nullzeit.at - Tauchen in Österreich und dem Rest der Welt
allemal einen Blick wert ;o)
_ich perseonlich_ finde 8l schon ziemlich verflixt knapp dimensioniert.
Du kannst ja auch einfach mal den Abtrieb zusammenrechnen, den Deine
Freundin maximal kriegen wird - faellt mir mal so auf die Schnelle ein,
ziemlich konservativ
Kleinkram -0,5 kg ?
Lampe -0,5kg ?
Blei -4kg ?
Flasche -1,5kg ?
Regler -0,5kg ?
Anzug in der Tiefe: Ziemlich platt ?
Sind schon -7kg. Und ich hab' sicher noch was vergessen *g*.
Naja... also _ich_ wuerd's nicht wollen.
Jm2cc.
Liebe Gruesze,
Veronika
Michael Retka wrote:
> Als Auftriebsangabe ist im Jacket folgendes angegeben: 18 lbs, 8 Liter.
Hallo zusammen,
ich kann mich Veronika's Meinung nur anschliessen.
Ich bin ohnehin ein Fan von Stab.jackets (i.d.R. mehr Volumen bei
gleichzeitig besserer Tauch- und Ohnmachtslage)
Aber je kleiner die Person und somit auch das Jacket würde ich kein
adjustable kaufen.
Problem der Abtrieb aus der Ausrüstung die egal welcher Taucher fix ist
(Flasche, A-Regler, Lampe) nimmt im Verhältnis zum möglichen Auftrieb
einfach zu.
Zum Glück habe ich dieses Problem bei 187cm und Stabilizing XL-Jacket nicht.
Ciao
Andy
>..Seaquest Diva QD Jacket... Größe XS...
Viel zu wenig Auftrieb!!!
Ich hatte das Jacket ebenfalls für mein Mädel (zwar 176 cm groß, super
schlank und entsprechend größer das Jacket), jedoch geht es nicht nur um
Auftrieb um nach "oben" zu kommen, bzw. um mit entspr. Gerödel "unten" die
neutrale Tarierung zu gewährleisten, sondern ebenfalls um ausreichend
Auftrieb an der OBERFLÄCHE sicherzustellen (bei vollem Gerödel). Meine
Kleine hatte da genügend Probleme, ein "paar Meter" an die Küste/Boot zu
schwimmen, da sie zu tief im Wasser lag.
Ich rate Dir dringend ab! Wir haben das Jacket noch gut verkauft und ein Pro
QD (Geschmackssache) mit fast 19L Auftrieb geholt --> keine Probleme mehr,
und sitzt perfekt!
Bitte nicht mit Jacket-Volumen geizen!
Deine Frage war nach Mindestauftrieb. Ich rate im Rahmen des normalen
Sporttauchens und Durchschnittsgröße/-Gewicht zu nicht unter 16 Liter!
Gruß, Rene Heese
>Als Auftriebsangabe ist im Jacket folgendes angegeben: 18 lbs, 8 Liter.
>
>Meine Freundin ist 1,54 groß und wiegt 46 kg.
>Getaucht wird in 5mm halbtrocken, Salzwasser mit 12er Stahl.
>
Hallo,
was nimmt sie denn sonst noch mit, wieviel Blei braucht sie dazu?
Bye
Aber eines ist doch seltsam.
Für welche Zwecke / Taucher werden dann solche Jackets produziert, die
offensichtlich zu wenig Auftrieb haben?
Gruß
Michael
Hallo Michael,
mit dem "HitRadio-Scuba-Schnorchels" hast Du denke ich doch das beste
Beispiel welche Formen das annehmen kann.
Wobei der Schnorchel sicher ein Extrembeispiel ist.
Ähnliches lässt sich eigentlich nur jährlich im April beobachten.
Mit dem Jacket verhält es sich wahrscheinlich eher so wie es Micha
beschrieben hat.
Produktdesigner noch nie in Bullshitsituation *kopfschüttel*
Ciao
Andy
kann nach meiner Erfahrung Veronika und Rene nur
zustimmen.
Michael Retka schrieb:
> Für welche Zwecke / Taucher werden dann solche Jackets produziert, die
> offensichtlich zu wenig Auftrieb haben?
fuer Kinder koennte ich mir vorstellen.
Gruss Annerose
--
FAQ der Newsgroup de.rec.sport.tauchen unter
http://www.oschn.de/drst/
Fuer die mit der Aldi-Tuete in der Jackettasche ;)
SCNR
-Marcus
Michael Retka schrieb:
> habe für meine Freundin ein sehr günstiges Seaquest Diva QD Jacket
> ersteigert.
hat sie keine eigene Meinung ;-))
OK, lassen wir das...
> 18 lbs, 8 Liter.
Recht knapp, diplomatisch ausgedrückt...
> Meine Freundin ist 1,54 groß und wiegt 46 kg.
> Getaucht wird in 5mm halbtrocken, Salzwasser mit 12er Stahl.
Mir würde das, vor allem bei den Daten reichen....
Das Jacket sollte mindestens soviel Auftrieb erzeugen, um den Abtrieb
plus einen kg Auftrieb erzeugen zu können.
Du sagst nichts über Deine Freundin aus. Anfängerin, versiert...
Mit wieviel Blei taucht sie? Das jacket sollte mindestens 1kg mehr
Auftrieb erzeugen, als sie Blei benötigt.
Gut blubb,
Michael
--
Die Infoseite für Taucher:
http://www.no-bubbles.de
Wracktauchen in der Ostsee
http://www.ostseewracktauchen.de
> Hallo Michael,
>
> _ich perseonlich_ finde 8l schon ziemlich verflixt knapp dimensioniert.
> Du kannst ja auch einfach mal den Abtrieb zusammenrechnen, den Deine
> Freundin maximal kriegen wird - faellt mir mal so auf die Schnelle ein,
> ziemlich konservativ
> Kleinkram -0,5 kg ?
> Lampe -0,5kg ?
> Blei -4kg ?
> Flasche -1,5kg ?
> Regler -0,5kg ?
> Anzug in der Tiefe: Ziemlich platt ?
> Sind schon -7kg. Und ich hab' sicher noch was vergessen *g*.
Nee, nicht vergessen. Zuviel: die 4kg Blei. Willst du sie versenken?
Bei der Größe und Körpergewicht.
Gehen wir mal davon aus, dass sie die Bleimenge so bemisst, dass sie
an der Oberfläche bei leerem Jacket (in etwa) austariert ist, dann
sollte das Jacket doch 'nur' den Auftriebsverlust des komprimierten
Anzugs ausgleichen können müssen (nein, kein vollgelaufener Trocki,
kein geflutetes Riesenkameragehäuse, etc.). Bei 1.54 und 46 kg hat
der Anzug nicht sooo viel Auftrieb, den er verlieren kann.
Aber ja, viel hilft viel, mehr Auftrieb bringt mehr Reserve, aber
kleine Menschen haben da echt Schwierigkeiten, am Markt was zu finden.
Ich find die 8 Liter erstmal nicht so verwerflich wie in vielen
andern postings dargestellt.
-Sven- (auch kein Riese ;-)
--
Sven Blankenberger
http://www.psych.uni-halle.de/sven/
Habe mal einen Bekannten gefragt, der TL ist und der mal ältere
Zeitschriften gewälzt hat:
Ergebnis:
"ich habe die
entsprechenden Artikel in der Unterwasser gefunden (Ausgabe 10/2000 bzw.
11/2000). Hier wurde anhand Tests herausgefunden, wie gross der
Minimalauftrieb eines Jackets sein muss. Im ersten Test wurde den
Bedingungen eines Tec-Divers Rechnung getragen (Doppelflasche mit insg. 20l,
Halbtrockenanzug, Tauchtiefe 50m in Süsswasser). Hier wurde bei der
Testperson (72kg, Konfektionsgröße 54) ein maximal auszugleichender Abtrieb
von umgerechnet 11kg gemessen. (zusätzl. Abtrieb in 50m (7,4kg) und 4000l
verbrauchte Luft (3,6kg)). Selbst wenn man berücksichtigt, dass sie wohl
erheblich leichter ist, wäre das Jacket für diese Bedingungen zu klein,
addiert man noch einen Sicherheitsaufschlag.
Anders sieht das Ergebnis bei Reisejackets aus, die unter folgenden
Bedingungen getestet wurden: 5mm - Nasstauchanzug, 12l Stahlflasche und 30m
Tauchtiefe in Salzwasser. Hier wurde bei der gleichen Testperson ein
auszugleichender Abtrieb von umgerechnet 6kg gemessen. (2,16kg für die Luft
und der Rest für zusätzlichen Abtrieb in 30m). Berücksichtig man nun, dass
sie unter dem Gewicht der Testperson liegt, sind 8l Auftrieb ausreichend,
falls keine Extremtauchgänge geplant sind."
Also sollten wohl die 8 Liter ausreichend sein, sofern man nicht heillos
überbleit ist und Extremtauchgänge durchführt.
Viele Grüße
Michael
fullquote snipp
> Anders sieht das Ergebnis bei Reisejackets aus, die unter folgenden
> Bedingungen getestet wurden: 5mm - Nasstauchanzug, 12l Stahlflasche und 30m
> Tauchtiefe in Salzwasser.
Und da liegt das erste Problem: Tropenreise und Stahlflasche 12 Liter wirst du
kaum finden. Also muß die blöde Alukanne mit zusätzlichen 2 kg kompensiert
werden, damit Deko wenn Kanne leer noch möglich ist. Dann reichen 8 Liter nicht
mehr.
Gruß
Joachim
snipp
> Für welche Zwecke / Taucher werden dann solche Jackets produziert, die
> offensichtlich zu wenig Auftrieb haben?
Wiegen wenig im Flieger, sehen nett aus, und um auf typische Ami-Tauchweise auf
10 m ohne Strömung im Sand rumzusitzen und Fische zu gucken reicht es. Wieder
hoch hilft der nette Guide doch gern!
Finger weg von dem Teil bei ernsthaftem Einsatz! Sporttauchersch***** !!!
Gruß
Joachim
kann man sehen wie man will - wird sie gerentiert ihr Leben lang nur in
Gewaessern tauchen, in denen man nicht mehr als 5mm braucht *g* ?
Gerenell habe ich persoenlich lieber ein paar Liter mehr mit - die tun
nicht weh, ein paar zuwenig schon.
Am Merkt gebt es doch eh' endlos viele Jackets. Da wird doch was
zufinden sein *gruebel* ?
Liebe Gruesze,
Veronika,
die 1,67 gosz ist und ihr 45lbs-BCD am Sonntag in den Flieger nach
Australien mitnimmt :o)
Gut - rechnen wir das doch mal aus. meinereiner wiegt so 86kg im Moment
bei 1.83m (jaja, ich weiß - bisserl zu viel :-).
Volumen meines HTs setze ich mal an mit ca. 2m²*7mm=14l (durch Nähern
meiner Bestandteile mit zylinderartigen Elementen).
Wiegen tut das Teil ca. 3kg. Ich schätze jetzt einfach mal die Dichte
von ungeschäumtem Neopren auf etwa 1, dann bleiben 11l, die davon
komprimierbar sind.
Das skalieren wir jetzt erstmal über den Daumen auf das geringere
Gewicht (46kg), da komme ich so ca. auf eine Oberfläche von 1.3m²*7mm=9l.
bzw. komprimierbar dann noch ca. 7l.
Nehmen wir mal als Tiefe 40m an, dann sind davon 4/5 dann weg, also
ca. 5.5l.
Kommen wir nun zu einer kleinen Lücke in der Argumentation oben: Man
will ja _am_Ende_ des TG auch noch so austariert sein, daß man sich
in 3m halten kann. Ergo kommt am Anfang noch die Masse des Atemgases
hinzu. Sagen wir 10er Pulle, 170 bar Verbrauch, macht 2.2kg, die
man am Anfang des TG Abtrieb haben sollte.
Schwups sind wir schon bei 7.7kg total ...
Klar habe ich jetzt "worst case" gerechnet (dicker Anzug, direkt
nach dem Abtauchen auf 40m), das halte ich aber bei sowas auch für
sinnvoll.
Der 7er Anzug ist sicher für die Anwendung "Reisejacket" auch zu
hoch bemessen - bei nem 5er käme man mit 4l weg, Shorty noch ein
ganzes Eck weniger.
Außerdem hat man - wenn man das sicher genug im Griff hat nochmal max.
4l Spielraum über die Lunge (o.k. bei 46kg vermutlich etwas weniger).
Will sagen: Für ein _reines_ Reisejacket mag 8l gerade so o.k. sein,
für Alltagstauglichkeit fände ich mehr besser.
> > kein geflutetes Riesenkameragehäuse, etc.).
Ein anderer Punkt, der gerne nicht eingerechnet wird: gefluteter
Auftriebskörper beim Buddy ...
Gut - ähnliche Statur vorausgesetzt haben da wohl abgesehen von
riesigen Wings nur wenige Jackets eine echte Chance. Einer der
Gründe, die für zusätzlich mitgeführte ALternative aufDrIebsköper
sprechen.
> > Aber ja, viel hilft viel, mehr Auftrieb bringt mehr Reserve, aber
Genau.
> > kleine Menschen haben da echt Schwierigkeiten, am Markt was zu finden.
> > Ich find die 8 Liter erstmal nicht so verwerflich wie in vielen
Verwerlich nicht, aber eben halt doch relativ knapp. Wenn man sich darüber
im klaren ist, kann man sicher damit leben.
> Anders sieht das Ergebnis bei Reisejackets aus, die unter folgenden
> Bedingungen getestet wurden: 5mm - Nasstauchanzug, 12l Stahlflasche und 30m
> Tauchtiefe in Salzwasser. Hier wurde bei der gleichen Testperson ein
> auszugleichender Abtrieb von umgerechnet 6kg gemessen. (2,16kg für die Luft
> und der Rest für zusätzlichen Abtrieb in 30m).
Dürfte in etwa hinkommen, wenn ich mit der obigen Berechnung vergleiche.
> Also sollten wohl die 8 Liter ausreichend sein, sofern man nicht heillos
> überbleit ist und Extremtauchgänge durchführt.
Wenn man weiß, was man tut, kann man damit leben, ja.
CU, Andy
--
= Andreas Beck | Email : <be...@uni-duesseldorf.de> =
Joachim Warner schrieb:
> Und da liegt das erste Problem: Tropenreise und Stahlflasche 12 Liter wirst du
> kaum finden. Also muß die blöde Alukanne mit zusätzlichen 2 kg kompensiert
> werden, damit Deko wenn Kanne leer noch möglich ist. Dann reichen 8 Liter nicht
> mehr.
die Rechnung macht keinen Sinn:
Die Alu-Flasche hat viel weniger Abtrieb als eine Stahlflasche,
deshalb auch mehr Bleibedarf bei Verwendung einer Alu. Der
Gesamtabtrieb des Tauchers sollte dabei identisch bleiben. Während des
TG ändert sich die Masse in gleichem Maß wie bei einer Stahlflasche,
nämlich durch das Abatmen von Flascheninhalt - und der hat in ner Alu
die gleiche Masse wie in ner Stahlflasche(-;...
Gruß
Stefan
> Die Alu-Flasche hat viel weniger Abtrieb als eine Stahlflasche,
> deshalb auch mehr Bleibedarf bei Verwendung einer Alu. Der
> Gesamtabtrieb des Tauchers sollte dabei identisch bleiben. Während des
> TG ändert sich die Masse in gleichem Maß wie bei einer Stahlflasche,
> nämlich durch das Abatmen von Flascheninhalt - und der hat in ner Alu
> die gleiche Masse wie in ner Stahlflasche(-;...
Das schon, aber hast du mal eine 10-er Stahl und eine 10-er Alu mit je 30 bar
Restdruck ins Wasser geworfen? Die Alupulle schwimmt, die Stahlflasche nicht. Also
zieht dich die langsam leer werdende Aluflasche nach oben und dagegen hilft nur Blei.
Und mehr Blei bei 8 Liter Volumen des Jackets birgt Gefahr.
Gruß
Joachim
> Der 7er Anzug ist sicher für die Anwendung "Reisejacket" auch zu
> hoch bemessen - bei nem 5er käme man mit 4l weg, Shorty noch ein
> ganzes Eck weniger.
Na - Rotes Meer im Winter und dann 5 mm? Frier!
> Außerdem hat man - wenn man das sicher genug im Griff hat nochmal max.
> 4l Spielraum über die Lunge (o.k. bei 46kg vermutlich etwas weniger).
(Not-)aufstieg im Fall das Falles mit viel Luft in der Lunge?
Gruß
Joachim
Also ich tauche immer mit Blei, und nehme eine Aluflasche, damit sie
mich am Ende hochzieht ;-).
Wir sind fürher mit 12 l Stahl ohne Tarierhilfe getaucht, zugegeben
etwas senkrechter, und auch nicht in 2m Tiefe, sondern am Ende des TG in
3m Seewasser austariert, an der Oberfläche immer mit Auftrieb.
Zusätzlich 8 kg lift hätten uns da auch im 7mm Anzug locker nach oben
gezogen.
Mit 10-11l Aluflasche, 3mm Anzug, sollte man auch im Roten Meer mit ca.
3 kg Blei auskommen. ( ich hatte immer einen Bleigurt, weil ich das
wärmer fand). 8l Jacketvolumen sollten da wohl reichen, Auftriebsverlust
des Anzug ca. 2kp, Gasgewicht zu Beginn ca 2,6 kp, Flasche incl. Gas
etc. -2kp, 3kg Blei, macht bei anfänglich neutraler Tarierung in der
Tiefe einen Bedarf von 7kp Lift. Abzüglich tieferer Einatmung von ca
2-3kp, macht 4-5 kp. Am Ende Jacket leer, Flasche 1kp Auftrieb, Blei -3,
Anzug +2, macht genau Null. Über Atmung dazu noch bequem ca. 2kp
Spielraum.
Gruß
Matthias
> > Kleinkram -0,5 kg ?
> > Lampe -0,5kg ?
> > Blei -4kg ?
> > Flasche -1,5kg ?
> > Regler -0,5kg ?
> > Anzug in der Tiefe: Ziemlich platt ?
> > Sind schon -7kg. Und ich hab' sicher noch was vergessen *g*.
>
> Nee, nicht vergessen. Zuviel: die 4kg Blei. Willst du sie versenken?
> Bei der Größe und Körpergewicht.
die vier kg sind bei neuem 5mm und Alupullen im Roten Meer
eher zu knapp !!!
meine Tochter, 11, ca 145cm, ca 30kg,
braucht mit 4er Pulle, 5mm, Kopfhaube, Handschuhen
bereits 3-4kg im Salzwasser.
8L Jacket Volumen sind definitiv _viel_ zu wenig.
Gruss Guenter
Wer sprach von Winter? War doch nur die "best case" Rechnung ...
> > Außerdem hat man - wenn man das sicher genug im Griff hat nochmal max.
> > 4l Spielraum über die Lunge (o.k. bei 46kg vermutlich etwas weniger).
> (Not-)aufstieg im Fall das Falles mit viel Luft in der Lunge?
Welchen der 2 möglichen Kritikpunkte, die mir einfallen meinst Du?
a) Daß man ggf. die Luft gar nicht hat (Automatenversagen) gilt vermutlich
nicht, weil man dann je nach Grund dafür eh das Jacket nicht voll kriegt ...
Da hilft dann nur, in die Flossen zu treten ...
b) Der Gefähr eines Lungenüberdruckunfalls? Das ist evtl. nicht ganz
unberechtigt, weil man dann im Konflikt steht, die Lunge vollzupumpen
(zwecks Auftrieb) und gleichzeitig abzuatmen (zwecks Vermeidung von
Überdruck) ...
Aber wie auch immer dem sei: mit 8l wird man vermutlich bei der Statur
eben _zur Not_ leben können. Aber mehr wär trotzdem besser.
Ist aber auch ein bisschen unverständlich, warum die Hersteller die
kleinen Jacketgrößen nicht mit mehr Auftrieb auslegen - vermutlich weil
sie sich keine Arbeit machen wollen, dafür einen anderen Schnitt zu
entwickeln, sondern einfach die großen runterskalieren.
Nur: Das ist Unfug. Durch lineares Runterskalieren des Schnittes
verhält sich der Auftrieb in etwa wie das Massenverhältnis der Taucher
die reinpassen. Der Bedarf ist aber in etwa konstant (Gasgewicht)
plus das Massenverhältnis hoch 2/3 (Anzugoberfläche).
Ggf. sogar schlechter, weil eher dünne Menschen wegen des schlechteren
Masse<->Oberfläche Verhältnisses auch leichter frieren und deswegen oft
dickere Anzüge bevorzugen.
Nun, wenn du sagst, deine Tochter braucht das, dann
will ich das nicht in Abrede stellen. Verstehen
tu ich es aber nicht. Ich bin einen Tick größer
als deine Tochter und sicher nicht so dünn :-)
und komm mit der gleichen Bleimenge aus. Kann es
sein, dass der Anzug so schlabbert, dass massig
Luft drin ist?
> 8L Jacket Volumen sind definitiv _viel_ zu wenig.
Seh ich nicht so. Ich hab natürlich nix gegen mehr
Auftrieb, ganz im Gegenteil. Aber mit den 8 Litern
sollte es gehen, wie schon geschrieben.
-Sven-
> Mit 10-11l Aluflasche, 3mm Anzug, sollte man auch im Roten Meer mit
> ca. 3 kg Blei auskommen. ( ich hatte immer einen Bleigurt, weil ich
> das wärmer fand). 8l Jacketvolumen sollten da wohl reichen,
> Auftriebsverlust des Anzug ca. 2kp, Gasgewicht zu Beginn ca 2,6 kp,
> Flasche incl. Gas etc. -2kp, 3kg Blei, macht bei anfänglich neutraler
> Tarierung in der Tiefe einen Bedarf von 7kp Lift. Abzüglich tieferer
> Einatmung von ca 2-3kp, macht 4-5 kp. Am Ende Jacket leer, Flasche 1kp
> Auftrieb, Blei -3, Anzug +2, macht genau Null. Über Atmung dazu noch
> bequem ca. 2kp Spielraum.
Danke. Sagte ich doch, so ähnlich, nur nicht ganz so zahlenreich :-))
-Sven-
Sven Blankenberger schrieb:
>
> > die vier kg sind bei neuem 5mm und Alupullen im Roten Meer
> > eher zu knapp !!!
> >
> > meine Tochter, 11, ca 145cm, ca 30kg,
> > braucht mit 4er Pulle, 5mm, Kopfhaube, Handschuhen
> > bereits 3-4kg im Salzwasser.
>
> Nun, wenn du sagst, deine Tochter braucht das, dann
> will ich das nicht in Abrede stellen. Verstehen
> tu ich es aber nicht. Ich bin einen Tick größer
> als deine Tochter und sicher nicht so dünn :-)
> und komm mit der gleichen Bleimenge aus.
Anzug ist rel. neu, hat also echte 5mm,
sie taucht max im 10m Bereich,
die 4er hat nur ca 500gr Abtrieb.
Ich brauch mit 12er Stahl und jetzt etwas
platterem 5mm auch nur 3-4kg (180cm/80kg)
> Kann es
> sein, dass der Anzug so schlabbert, dass massig
> Luft drin ist?
nein
> > 8L Jacket Volumen sind definitiv _viel_ zu wenig.
>
> Seh ich nicht so. Ich hab natürlich nix gegen mehr
> Auftrieb, ganz im Gegenteil. Aber mit den 8 Litern
> sollte es gehen, wie schon geschrieben.
das _mag_ _knappst_ hinkommen im Normalbetrieb.
Wenn irgendeine Kleinigkeit hinzukommt ist Essig:
- mal schnell 1-2kg Blei vom ueberbleiten Buddy uebernehmen
- 'ne billige 12er oder gar 15er (=bis zu 3 bzw. 5kg schwerer)
- 11er Alu = + 2kg
- Dicke Lampe + vernuenftiges Messer + Ersatzlampe + Boje = 2-3kg
- etc...
- eine kleine Paternosterstroemung
- ein Buddy der Hilfe braucht
Es muss nicht gerade ein 40l Panzerbergesack sein, aber
ein SchickiMicki Top macht auch keinen Sinn.
ein etwas extremeres Beispiel,
die 15l meiner Frau reichen nicht :
12er lang + Lampe + Boje + Kleinkram + 12kg Blei im Trocki
und das Jacket alleine geht unter.
Das Ding faellt fuer Groesse M recht gross aus.
(Notfalls komm ich im Trocki auch noch rein)
Gruss Guenter
> Seh ich nicht so. Ich hab natürlich nix gegen mehr
> Auftrieb, ganz im Gegenteil. Aber mit den 8 Litern
> sollte es gehen, wie schon geschrieben.
So man gerade gehen tut vieles. Du kannst auch mit einem Fiat seicento
und 4 Leuten drin von Hamburg nach Rom fahren, aber wenn du sowas
vorhast, kaufst du dir doch ein größeres und sicheres Auto.
Ähnlcih ist es mit Jackets: Minimalismus mag zwar eine Weile gehen, aber
bei unvorgesehenen Ereignissen machst du dann ein ganz dummes Gesicht.
Warum wohl wird permanent ein Auftrieb (real am Körper) von mindestens
15 kg gefordert?
Gruß
Joachim
> Ähnlcih ist es mit Jackets: Minimalismus mag zwar eine Weile gehen, aber
> bei unvorgesehenen Ereignissen machst du dann ein ganz dummes Gesicht.
Mal 'ne frage in die Runde: Wie viel Auftrieb hat den so 'ne
Handelsübliche Fenzy?
> Warum wohl wird permanent ein Auftrieb (real am Körper) von mindestens
> 15 kg gefordert?
IMHO weil die Branche immer mehr Richtung PAID&Fun&Easy tendiert. 10 m
Aufstieg mit Flossenkraft ist heutigen Taucher nicht zumutbar.
Jm2c,
Martin
Martin Bonczkowitz schrieb:
> Mal 'ne frage in die Runde: Wie viel Auftrieb hat den so 'ne
> Handelsübliche Fenzy?
'ne Fenzy hab ich nicht, duerfte aber so zwischen
15 und 20 l liegen.
Mein Teil (keine Ahnung mehr welcher Hersteller)
hat zumindest so viel mie mein Jacket mit knapp 20l.
> > Warum wohl wird permanent ein Auftrieb (real am Körper) von mindestens
> > 15 kg gefordert?
>
> IMHO weil die Branche immer mehr Richtung PAID&Fun&Easy tendiert. 10 m
> Aufstieg mit Flossenkraft ist heutigen Taucher nicht zumutbar.
auch ;-)))
u.A. aber auch, weil heute viele ihr Blei nicht mehr abstimmen koennen.
Auch hat sich die Ausruestung geaendert, mehr Kleinkram, groessere
Pullen und neue Erkenntnisse wie Anstrengung in grosseren Tiefen ist
ziemlich ungesund (ppCo2).
Gruss Guenter
Joachim Warner schrieb:
> Das schon, aber hast du mal eine 10-er Stahl und eine 10-er Alu mit je 30 bar
> Restdruck ins Wasser geworfen? Die Alupulle schwimmt, die Stahlflasche nicht. Also
> zieht dich die langsam leer werdende Aluflasche nach oben und dagegen hilft nur Blei.
> Und mehr Blei bei 8 Liter Volumen des Jackets birgt Gefahr.
ich versuchs noch mal(-;
Dem Jacket ist es egal wie sich der resultierende Abtrieb der
Ausrüstung inkl. Taucher zusammensetzt. Bei der Stahlflasche sind das
eben größerer Abtrieb der Flasche + geringere Bleimenge, bei der
Aluflasche eine annähernd neutrale Flasche + mehr Blei. Der
resultierende Abtrieb ist in beiden Fällen gleich, wenn alle anderen
Variablen konstant gehalten werden.
BTW: Für reine Warmwasser-Urlaubstaucher mit Shorty oder 3er-Overall
reichen die 8 Liter IMO "gerade so" aus, mit Reserven ist es
allerdings Essig. Gerade zur Partnerrettung fehlen dann auch im
Warmwasser die notwendigen Liter...)-:
Gruß
Stefan
Uwe Stoeckel schrieb:
>
> On Mon, 27 Jan 2003 22:02:49 +0100, Joachim Warner
> <foerde...@t-online.de> wrote:
>
> > und um auf typische Ami-Tauchweise auf
> >10 m ohne Strömung im Sand rumzusitzen und Fische zu gucken reicht es.
>
> Hi,
>
> aber warum verkünden denn die "alten Säcke" (TM) immer so gerne, das
> sie auch gaanz ohne zusätzliches Tariermittel auskamen - einfach
> sauber ausbleien reichte doch...
eigentlich fuehle ich mich ja nicht angesprochen,
ich antworte aber auch ungefragt :
;-)))
Weil ich damals als Jungspund noch genug Hitze hatte um
mit einem Anzug in den Atlantik zu gehen, der mir heute im
August im Roten Meer gerade noch so reichen wuerde ;-))
Zudem waren die Anzuge so ausgelutscht, die haben
auf Tiefe kaum an Auftrieb verloren. Auch hat mich
damals die grundkontaktunterstuetzte Tarierung ;-)))
nicht weiter gestoert.
Weiterhin bin ich heute mit deutlich mehr Geroedel
unterwegs wie damals : Zwei Automaten oder zumindest
Oktopus, Fini, Uhr, Lampe, Ersatzlampe, Blinker,
Geraeteflossen, Messer und was es an
Luxus sonst noch gibt.
Da kommen unten bei plattem Anzug ganz schoen
Kilo zusammen. Damals war ich auch nie solange
unterwegs (D20 war mir zu teuer;-)), dass ich
die paar Minuten Stopp nicht auch kopfueber
am Seil oder mit leichtem Paddeln schraeg
runter haette abhaengen konnen ;-))
Gruss Guenter
>IMHO weil die Branche immer mehr Richtung PAID&Fun&Easy tendiert. 10 m
>Aufstieg mit Flossenkraft ist heutigen Taucher nicht zumutbar.
warum muss hier jeder Thread in einem Lobgesang auf VDST etc. und einer
Verdammung von PADI aufgehen?
Andrea (Selber mit Padi-Ausbildung, aber in deutschen Seen mit VDST-Tauchern
unterwegs - und das ohne ständigen Streit!!!!)
18 kp oder 22, was genau müsste ich im original Manual nachschauen.
Gruß
Matthias
Warum fängst Du damit an?
Lies noch mal was ich geschrieben habe, PAID!=PADI.
v.l.G.
Martin
Genau das Argument versteh ich nicht. Ob du mit
wenig Gerödel und viel Blei oder mit viel Gerödel
und wenig Blei austariert bist, ist doch Schnuppe.
Das Argument ist nur dann ein Argument, wenn du bei
LEEREM Jacket und 0kg Blei Abtrieb hast.
Oder wenn du dein Blei für 'wenig Gerödel' bemessen
hast und dann bei 'viel Gerödel' keinen Bock hast, die
Bleimenge zu reduzieren.
/provokant ein
Ein Jacket mit etwas weniger Auftrieb zwingt den Benutzer
eher, sich über seine Bleimenge Gedanken zu machen.
/provokant aus
Und ja: mehr Auftrieb bringt mehr Reserve.
Ein Airbag bringt auch mehr Sicherheit. Man kann aber
auch Autos ohne Airbag fahren, ohne gleich tot umzufallen :-)
Sven Blankenberger schrieb:
> Genau das Argument versteh ich nicht. Ob du mit
> wenig Gerödel und viel Blei oder mit viel Gerödel
> und wenig Blei austariert bist, ist doch Schnuppe.
> Das Argument ist nur dann ein Argument, wenn du bei
> LEEREM Jacket und 0kg Blei Abtrieb hast.
Zustimmung! Abgesehen davon, dass eine Volumenreserve - die z.B. auch
zur Partnerrettung nötig sein könnte - eigentlich nur Vorteile bringt
ist der Umfang der Ausrüstung _mit konstantem Abtrieb_ unter der
obigen Vorgabe egal (wenn korrekt bebleit).
Komplizierter wird es bei Ausrüstung mit variablem Abtrieb wie
Neoprenanzügen (Auftriebsverlust unter Druck) und Flaschen
(Auftriebsdifferenz voll-leer). Einem dickerer Neoprenanzug und die
Verwendung einer größeren Flasche bilden somit (spätestens) das
Ausschlusskriterium für kleinvolumige "Urlaubsjackets"...
Gruß
Stefan
> Ein Jacket mit etwas weniger Auftrieb zwingt den Benutzer
> eher, sich über seine Bleimenge Gedanken zu machen.
Hallo Sven,
wenn du mal eine Strömung erleben darfst, die am Dropoff senkrecht nach
unten ins Nirwana fegt, freust du dich über eine Jacket mit 20 kg oder
mehr Auftrieb!
OK, um am easy diving spot auf 10 m im Sand zu sitzen reichen auch 8 kg
aus, genauso wie ein Primitivstauto der Hausfrau fürs Einkaufen im 2 km
entfernten Supermarkt reichen würde.
Aber Sinn macht ein derart eingeschränkt taugliches Produkt nicht!
Gruß
Joachim
Sven Blankenberger schrieb:
> > Weiterhin bin ich heute mit deutlich mehr Geroedel
> > unterwegs wie damals : Zwei Automaten oder zumindest
> > Oktopus, Fini, Uhr, Lampe, Ersatzlampe, Blinker,
> > Geraeteflossen, Messer und was es an
> > Luxus sonst noch gibt.
> Genau das Argument versteh ich nicht. Ob du mit
> wenig Gerödel und viel Blei oder mit viel Gerödel
> und wenig Blei austariert bist, ist doch Schnuppe.
so gesehen hast Du natuerlich recht,
war etwas ungluecklich formuliert:
in dem Beispiel gingen wir mit Minimalaustatung und
ziemlich ausgelutschten 5mm Anzuegen runter (>30m).
Wir hatten Longjohn, Jacke, Spiro Club mit erster und
zweiter Stufe, Neoprensocken, Schwimmbadflossen und
12er lang mit Reserve und Bebaenderung und sonst nix mehr.
Die Anzuege haben unten wenig an Auftrieb verloren,
d.h. Du konntest dich auch auf 30m noch halbwegs via
Lunge tarieren.
Mit meinen weichen und dicken Anzuegen heute und
dem Geroedel das ich oft genug dabei hab geht unten
via Lunge nicht mehr viel.
> Das Argument ist nur dann ein Argument, wenn du bei
> LEEREM Jacket und 0kg Blei Abtrieb hast.
nicht ganz,
es ist auch dann ein Argument, wenn dir dein Buddy
sein Jacket mit dem ganzen Krempel im Wasser in die
Hand druecken muss und der ganze Kram dann von
alleine nicht schwimmt. Das kann dann ploetzlich
ganz interessant werden ...
> Oder wenn du dein Blei für 'wenig Gerödel' bemessen
> hast und dann bei 'viel Gerödel' keinen Bock hast, die
> Bleimenge zu reduzieren.
;-))
oder Deine Konfig irgendwo zwischen 4 und 16kg Blei
benoetigt, je nach Temp, Tauchplatz sowie Lust und Laune.
> /provokant ein
> Ein Jacket mit etwas weniger Auftrieb zwingt den Benutzer
> eher, sich über seine Bleimenge Gedanken zu machen.
> /provokant aus
:-)))
stimmt, man wird bequem ...
> Und ja: mehr Auftrieb bringt mehr Reserve.
> Ein Airbag bringt auch mehr Sicherheit. Man kann aber
> auch Autos ohne Airbag fahren, ohne gleich tot umzufallen :-)
stimmt, wenn Auto/Jacket schon vorhanden, ok.
Beim Neukauf aber gibts zumindest beim Jacket
keine Argumente fuer zuwenig Auftrieb.
Gruss Guenter
Hallo Joachim
Kommt darauf an. Ein recht bekannter Lübecker Tauchlehrer erlebte den
umgekehrten Effekt.
Das aufgeblasene Jacket entwickelte natürlich mehr Wasserwiderstand, die
Strömung zog in noch besser nach unten. Er entlüftete dann sein
Masterjacket und kletterte am Riff hoch.
Gruß
Matthias
> > wenn du mal eine Strömung erleben darfst, die am Dropoff senkrecht nach
> > unten ins Nirwana fegt, freust du dich über eine Jacket mit 20 kg oder
> > mehr Auftrieb!
> Kommt darauf an. Ein recht bekannter Lübecker Tauchlehrer erlebte den
> umgekehrten Effekt.
> Das aufgeblasene Jacket entwickelte natürlich mehr Wasserwiderstand, die
> Strömung zog in noch besser nach unten. Er entlüftete dann sein
> Masterjacket und kletterte am Riff hoch.
hmpf,
ob bei mir das Aufblasen des Jacket noch was
ausmacht, kann ich mir eher weniger vorstellen.
Photo, Lampe sowie sonstiger Kleinkram bremst
so schon genug.
;-)
Knapp vorm Hochklettern war ich bei Abu Kafan
allerdings auch schon mal. Die >25 l meines alten
Jackets haben aber noch gereicht, das Problem war
eher die Luft wieder schnell genug rauszubekommen
als ich aus der Stroemung draussen war.
Gruss Guenter