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Kosten Tauchsportuntersuchung

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Nadin Rohde

unread,
Aug 31, 2004, 1:36:34 PM8/31/04
to
Hallo liebe Taucherfreunde,

bin noch ziemlich neu, aber mich würde interessieren, was man in Deutschland
für eine Tauchsportärztliche Untersuchung hinblättern muss!

Mfg

Nadin

Thomas Ruschival

unread,
Aug 31, 2004, 2:07:44 PM8/31/04
to
Hallo Nadin,
ich habe 70 Euro gezahlt. Bisher wollte noch niemand meine bescheinigung
sehen. Ich würde warten bis jemand sagt: "nein, du darfst nicht ins Wasser bis
ich den Zettel von der GTUEM sehe". vorher auf keinen Fall so ein Ding holen.
Ich denke Du merkst selbst ob Du fit genug zum tauchen bist.

Grüsse Thomas

Jan Dankert

unread,
Aug 31, 2004, 2:19:52 PM8/31/04
to
Thomas Ruschival wrote:

> Hallo Nadin,
> ich habe 70 Euro gezahlt. Bisher wollte noch niemand meine bescheinigung
> sehen. Ich würde warten bis jemand sagt: "nein, du darfst nicht ins Wasser

Es gibt diverse Seen, wo die Betreiber eine solche Bescheinigung verlangen.
Wäre ziemlich ärgerlich, wenn Du dort ankommst und wg. der fehlenden
Bescheinigung nicht tauchen darfst.

> bis ich den Zettel von der GTUEM sehe". vorher auf keinen Fall so ein Ding
> holen. Ich denke Du merkst selbst ob Du fit genug zum tauchen bist.

IMHO Irrtum, einen Trommelfellriss wirst Du selten selber bemerken, und in
20m Tiefe ist es zu spät dafür ;-)

Ciao
Jan

Gerhard Winterstein

unread,
Aug 31, 2004, 2:23:12 PM8/31/04
to
"Nadin Rohde" <nospam....@web.de> wrote:

Mein Hausarzt nimmt dafür 10 Euro, bei einem anderen Arzt habe ich
auch schon 30 Euro bezahlt. In Europa und in der Karibik musste ich
die Bescheinigung vorlegen. In anderen Gegenden wollte man nur die
Logbucheinträge der letzten Tauchgänge sehen.

Klaus-Peter Eilert

unread,
Aug 31, 2004, 2:56:17 PM8/31/04
to
Hi,

bitte *nicht* ausgerechnet daran sparen. Es gibt durchaus Risiken, die
ein Arzt erkennen kann, der Taucher selbst aber nicht. Erkundige Dich
über die GTUEM nach Ärzten mit entsprechender Qualifikation. Eine
Untersuchung ist in Deinem eigenen Interesse. Wer mehr als 1000 Euro
für eine Ausrüstung und ebenso viel für einen Urlaub ausgeben kann,
sollte auch die paar Euronen für die Tauch-Untersuchung übrig haben.
Übrigens gibt es unter Umständen auch einen versicherungsrechtlichen
Aspekt.

Grüße,
Klaus-Peter

"Thomas Ruschival" <t.rus...@vivid-md.de> schrieb im Newsbeitrag
news:20040831200744.0899488e@Woody...

Gunnar Schroeter

unread,
Aug 31, 2004, 4:46:48 PM8/31/04
to
Klaus-Peter Eilert <eil...@cityweb.de> schrieb:

> Übrigens gibt es unter Umständen auch einen versicherungsrechtlichen
> Aspekt.

Jo, mein BU-Versicherer, wollte genau das wissen (wann und mit welchem
Resultat).

Liebe Gruesse,
Gunnar.

--
Dipl.-Inf. Gunnar Schröter | Tel: ++49-30-314-24921 FAX: -23516
TU Berlin Fakultät IV | e-mail: schr...@cs.tu-berlin.de
Sekr. FR 6-1 | http://user.cs.tu-berlin.de/~schroetg/

Jürgen Schatzl

unread,
Aug 31, 2004, 10:44:59 PM8/31/04
to
Hallo Nadin,

Da schrieb Nadin Rohde am Tue, 31 Aug 2004 19:36:34 +0200


> bin noch ziemlich neu, aber mich würde interessieren, was man in Deutschland
> für eine Tauchsportärztliche Untersuchung hinblättern muss!

Hängt vom Arzt und Umfang der Untersuchng ab. Mich hat meine letzte
nach GTUEM ca. 150 Euro gekostet. Aufgeschlüsselt sah das so aus:
-Belastungs-EKG (erst ab 40 Pflicht, war aber bei mir angeraten) 60€
-Lungenfunktion 25€
-ausführiche Ohren-Untersuchung (nicht bloß kurz reinschauen, sondern
auch Testen) 35€
-der ganze Rest 30€

Gruß

Jürgen


--
Juergen Schatzl AS/400, single malts
juergen...@web.de

Uwe Hercksen

unread,
Sep 1, 2004, 3:37:47 AM9/1/04
to

Thomas Ruschival schrieb:

> sehen. Ich würde warten bis jemand sagt: "nein, du darfst nicht ins Wasser bis
> ich den Zettel von der GTUEM sehe". vorher auf keinen Fall so ein Ding holen.
> Ich denke Du merkst selbst ob Du fit genug zum tauchen bist.
>

Hallo,

kannst Du uns hier mit Deinen Unsinn bitte verschonen?

Bei der Tauchsportuntersuchung geht es nicht nur um die Fitness, es gibt
auch viele medizinische Gründe die auch bei jemand mit guter Fitness
eine Tauchtauglichkeit ausschliessen.

Übernimmst Du auch die volle Verantwortung wenn jemand zu Schaden kommt
der sich fit genug gefühlt hat, aber nicht tauchtauglich war?

Bye

Nadin Rohde

unread,
Sep 1, 2004, 3:41:02 AM9/1/04
to
Hallo zusammen,

also ich habe im April in Thailand meinen OWD gemacht und da wollte man nur
meine Unterschrift und ich war soweit auch fit und konnte keine körperlichen
Mängel feststellen. Nächstes Jahr gehts nach Ägypten, die wollen aber so
eine Bescheinigung haben. Ich habe jetzt von einer Tauchschule dort aber
erfahren, dass ich es in der ansässigen Hotel Clinic für 15 Euro machen
kann. Bin halt Studentin.... :)

Nadin


Matthias Voss

unread,
Sep 1, 2004, 4:09:37 AM9/1/04
to
Uwe Hercksen wrote:
>
> Thomas Ruschival schrieb:
>
>> sehen. Ich würde warten bis jemand sagt: "nein, du darfst nicht ins
>> Wasser bis
>> ich den Zettel von der GTUEM sehe". vorher auf keinen Fall so ein Ding
>> holen.
>> Ich denke Du merkst selbst ob Du fit genug zum tauchen bist.
>>
> Hallo,
>
> kannst Du uns hier mit Deinen Unsinn bitte verschonen?
>
> Bei der Tauchsportuntersuchung geht es nicht nur um die Fitness, es gibt
> auch viele medizinische Gründe die auch bei jemand mit guter Fitness
> eine Tauchtauglichkeit ausschliessen.


Hallo Uwe, das kann durchaus zutreffen.
Allerdings passieren sehr viele Unfälle trotz Untersuchung.
Der Grund ist, das einiges unvorhersehbar ist, zum anderen, das es für
manche Sachen keine praediktiven Tests gibt, die sich mit der Ethik
vereinbaren lassen.

Insofern bleibt der hauptsächliche Teil der Verantwortung m.E. beim
Taucher selbst.

Gruß
Matthias

Martin Hillebrand

unread,
Sep 1, 2004, 4:27:32 AM9/1/04
to
Hallo Nadine.

Nadin Rohde schrieb:

> also ich habe im April in Thailand meinen OWD gemacht

^^^^^^^^^^^
Laut den Berichten, die ich kenne, ist das dort wohl Usus.

> und da wollte man nur meine Unterschrift und ich war
> soweit auch fit und konnte keine körperlichen
> Mängel feststellen.

Aha. Du bist also Ärtztin?

Du hast natürlich den "ich bin fit und ich bin alleine schuld, wenn ich
absaufe" Wisch unterschrieben - und natrülich Deinen Tauchkurs *vorher*
bezahlt. Sie wollen alle nur Dein bestes - Dein Geld ;-)

> Nächstes Jahr gehts nach Ägypten, die wollen aber so
> eine Bescheinigung haben. Ich habe jetzt von einer
> Tauchschule dort aber erfahren, dass ich es in
> der ansässigen Hotel Clinic für 15 Euro machen
> kann. Bin halt Studentin.... :)

Das ist ja eine dolle Logik, sorry.
Du kannst Dir den EG Trip leisten, aber magst keine 70,- EUR für deine
eigene Sicherheit ausgeben? Ich meine, dass das am falschen Ende gespart
ist. Abzüglich der 15,- EUR beim Scharlatan in EG bleiben noch
sagenhafte 55,- EUR, die im Schnitt für eine TTU als "Mehrkosten"
anfallen. *Das* kann man sich auch als Student leisten.

[ ] Du hast den Sinn einer TTU verstanden.

Es geht nicht darum, *für irgendjemand* einen willkürlichen Wisch zu
erzeugen, sondern dass *Du* zumindest in groben Zügen Dich hast
untersuchen lassen, dass Du für's Tauchen tauglich bist.

"Ich fühle mich fit" ist eine ziemlich selbstbetrügerische Aussage!

Natürlich ist der Einwurf von Matthias Voss berechtigt, dass nicht
wirklich alles untersucht werden *kann*, gerade der Riskikofaktur FO
wird normalerweise nicht wirklich untersucht. Natürlich liegt die
Hauptverantwortung beim Taucher selbst.

Aber: ein Mindestmass an Untersuchung nach den GTÜM Richtlinien ist
bestimmt keine flasche Ausgabe. Es sind einfach Dinge, die ein
Normalsterblicher nicht wirklich beurteilen *kann*, wenn man sich nicht
eh die ganze Zeit mit seiner eigenen Gesundheit und beschäftigt.

Eine TTU als Gängelung zu betrachten ist schon etwas seltsam.

Kopfschüttelnde Grüße

Martin.
--
Zum Antworten bitte XY in der Adresse durch einen Punkt ersetzen!
FAQ / Charta von d.r.s.t: http://www.oschn.de/drst/faq.shtml
Schießen *ist* scheiße.

Dirk Macke

unread,
Sep 1, 2004, 4:31:08 AM9/1/04
to

"Nadin Rohde" <nospam....@web.de> wrote in message
news:ch2cv7$jrj$1...@beech.fernuni-hagen.de...

> bin noch ziemlich neu, aber mich würde interessieren, was man in
Deutschland
> für eine Tauchsportärztliche Untersuchung hinblättern muss!

In Aachen fuer eine Untersuchung nach GTUEM 50-70EUR.

Gruss,
Dirk


Dirk Macke

unread,
Sep 1, 2004, 4:34:41 AM9/1/04
to

"Nadin Rohde" <nospam....@web.de> wrote in message
news:ch3uek$44a$1...@beech.fernuni-hagen.de...

Zusammenfassend kann man also sagen, dass deine Tauchtauglichkeit noch
nie ueberprueft wurde. Geh' mal davon aus, dass eine TTU Sinn macht und
keine Geldschneiderei ist und dann mach' dir deine eigenen Gedanken, ob
dir deine Gesundheit nicht auch als Studentin mehr als 15EUR wert ist.

Gruss,
Dirk


Gunnar Schroeter

unread,
Sep 1, 2004, 6:54:31 AM9/1/04
to
Hi Nadine,

Dirk Macke <Dirk.Macke.n...@ich-habe-fertig.com> schrieb:


> Zusammenfassend kann man also sagen, dass deine Tauchtauglichkeit noch
> nie ueberprueft wurde.

Das sollte zumindest jetzt fuer Dich der entscheidende Punkt sein.
Ich denke gerade am (besser vor dem) Anfang sollte man sich auf jeden
Fall einmal durchchecken lassen.

Danach gehen die Meinungen etwas auseinander ..... .

Wichtig ist allerding, dass Du, wenn Du schon das Geld ausgibst, auch
eine adequarte Gegenleistung erhaelst. D.h., geh zu einem
'guten' Tauchartzt.

Klaus Wolf

unread,
Sep 1, 2004, 6:56:18 AM9/1/04
to
Halo Nadin,

kommt darauf an: Meinem Hausarzt meines Vertrauens (!) habe ich die GTÜM
Richtlinien vorgelegt und er hatte es danach ohne Berechnung als
Gesundheitscheck gemacht. Dieses Jahr wollte ich es wissen und bin zu
einem renommierten (!) Taucharzt gegangen, welcher 70€ verlangte. Beide
Ärzte haben das Selbe gemacht mit einer Ausnahne: Das Belastungs-EKG
hatte der Hausarzt ignoriert (er kennt mich allerdings - auch
kardioligisch - schon lange), aber der Taucharzt noch als Bedingung
verlangt.

Fazit: Suchen lohnt sich und man muss an den richtigen Hausarzt kommen -
dann ist es +/- umsonst. Wenn man sich unsicher ist, geh zum
Taucharzt: Die 70 € sind es jedenfalls Wert. Keine Kompromisse darfts Du
bei der Qualität des Arztes machen: Sprich, du musst darauf vertrauen,
dass er es gut macht (gib ihm die GTÜM-Checkliste zum Abarbeiten, an
seiner Reaktion siehst du, ob du ihm vertrauen kannst).

Grüße
Klaus

Andreas Beck

unread,
Sep 1, 2004, 4:54:44 AM9/1/04
to
Nadin Rohde schrieb:

> also ich habe im April in Thailand meinen OWD gemacht und da wollte
> man nur meine Unterschrift und ich war soweit auch fit und konnte
> keine körperlichen Mängel feststellen.

Was daran liegen könnte, daß Du Dir selbst schlecht ins Ohr gucken
kannst?


> Nächstes Jahr gehts nach Ägypten, die wollen aber so eine Bescheinigung
> haben. Ich habe jetzt von einer Tauchschule dort aber erfahren, dass ich
> es in der ansässigen Hotel Clinic für 15 Euro machen kann.

Oh ja. Das wird sicher ne prima Untersuchung. Ins rechte Ohr gucken, ins
linke gucken, Aaa sagen, Zettel kriegen.

> Bin halt Studentin.... :)

Ich frag' jetzt lieber nicht nach dem Fach. Du solltest dann an sich
reflektierter an sowas rangehen.


Jetzt mal ehrlich - wie will man - selbst in Ländern mit niedrigen
Lohnniveau - für 15 EUR ne vernünftige Untersuchung machen?

Lungenfunktionsprüfung und Ruhe-EKG sind obligat, ebenso eine relativ
ausführliche Anamnese. Schau Dir mal die GTÜM-Formulare an, dann weißt
Du, was als _sinnvoller_ Untersuchungsumfang angenommen wird. Und wenn
Du dann immer noch meinst, daß das mit dem 15 EUR beim Hoteldoc ne
gute Idee ist, dann kannst Du bei der AKtion ja mal vergleichen, was
Du da für Dein Geld kriegst.


CU, Andy,

der morgen selber dem Arzt nach dem vollen Programm so ca. 50 EUR in die
Hand drücken wird, und das durchaus nen fairen Preis findet.

Michael Schmidt

unread,
Sep 1, 2004, 1:06:29 PM9/1/04
to

>> kannst Du uns hier mit Deinen Unsinn bitte verschonen?
>>
>> Bei der Tauchsportuntersuchung geht es nicht nur um die Fitness, es gibt
>> auch viele medizinische Gründe die auch bei jemand mit guter Fitness
>> eine Tauchtauglichkeit ausschliessen.
>
>
>Hallo Uwe, das kann durchaus zutreffen.
>Allerdings passieren sehr viele Unfälle trotz Untersuchung.
>Der Grund ist, das einiges unvorhersehbar ist, zum anderen, das es für
>manche Sachen keine praediktiven Tests gibt, die sich mit der Ethik
>vereinbaren lassen.

Mal provokant gefragt:
Wieviele Leute mit sehr guter konditioneller Fitness und
Wasservertrautheit sind denn bisher an, ihnen selbst nicht bekannten,
medizinischen Gründen verunfallt, welche durch eine TTU entdeckt
worden wären?

Wie schonmal jeamnd hier in der Liste ausführte, wirklich spannend bei
der Beurteilung der TTU wird es doch eigentlich erst bei einschlägigen
Vorerkrankungen...
Die überaus wichtigen psychologischen Aspekte werden sowieso nicht
untersucht bzw sind überhaupt nicht zuverlässig messbar.

Die Unfälle, die mir bekannt sind (z.B. die tragischen Unfälle während
der VDST TL Prüfungen) wären durch eine gute GTUEM TTU selbst am Tag
vor dem TG jedenfalls nicht verhindert worden.


>Insofern bleibt der hauptsächliche Teil der Verantwortung m.E. beim
>Taucher selbst.

Darauf läuft es hinaus!
Jeder sollte seinen Körper und dessen Schwächen soweit kennen, dass er
bei kritischen Punkten genauer hinschaut bzw. hinschauen lässt. Das
nicht zu tun ist angewandter Darwinismus.

Speziell bei Aufnahme des Tauchsportes ist da eine übliche (GUTE!) TTU
sicher eine vernünftige Massnahme.
Wenn aber medizinisch erfahrene Tauchveteranen vor dem Urlaub es bei
der "billigst" TTU belassen, weil lediglich ein Basenbürokrat ein max.
1 Jahres Stempel sehen will, kann ich das allerdings auch verstehen.

MS

Dirk Macke

unread,
Sep 1, 2004, 1:35:11 PM9/1/04
to

"Michael Schmidt" <ms25...@gmx.de> wrote in message
news:rrrbj05g65vuaojeb...@4ax.com...

> Die Unfälle, die mir bekannt sind (z.B. die tragischen Unfälle während
> der VDST TL Prüfungen) wären durch eine gute GTUEM TTU selbst am Tag
> vor dem TG jedenfalls nicht verhindert worden.

Dann erzaehl' doch mal.

Gruss,
Dirk


Nadin Rohde

unread,
Sep 1, 2004, 1:36:32 PM9/1/04
to
Also Martin:

1. Ja, ich habe den Wisch unterschrieben.
2. Nein, ich habe vorher kein Geld gezahlt und mir wurde auch gesagt, sollte
es irgendwelche Probleme geben, dann kann ich sofort abbrechen.
3. Was bringt mir die Untersuchung, die ich daheim mache, ca. 2 Wochen
vielleicht vor dem Urlaub, wenn ich dann in der Zwischenzeit irgendwie
erkranke, sodass ich es eben nicht merke...
4. Sicher bin ich keine Ärztin, aber ich hätte es doch merken müssen, wenn
mir das Tauchen nicht bekommen wäre oder? Ich wollte nur zum Ausdruck
bringen, dass ich mich absolut in Ordnung gefühlt habe.
5. Ich finde es auch nicht so toll, dass die hier die Lunge röntgen für
diese Untersuchung, soweit ich weiß ist das ja auch nicht tierisch gesund...
6. Verstehe ich nicht, warum man hier gleich dermaßen attackiert wird, nicht
nur ich, sondern auch untereinander...
7. Meine Gesundheit ist mir sehr viel wert und ich bin auch für jede Reise
entsprechend geimpft usw., nur habe ich halt bisher nicht verstanden, was da
jemand "entdecken" sollte, was nicht bisher schon gefunden wurde in meinem
Körper (hatte zufällig scho Belastungs-EKG vor geraumer Zeit etc.)... Für
sachliche Aufklärung bin ich dankbar...

Nadin


--
ICQ#: 149471594 (Kurse: BWL 2, BWL 3, Recht 2, Mikro, Makro)
--> falls wir uns gegenseitig mit FU-Kram belästigen wollen! *fg*
"Martin Hillebrand" <martinXYh...@12move.de> schrieb im Newsbeitrag
news:2plffmF...@uni-berlin.de...

Nadin Rohde

unread,
Sep 1, 2004, 1:44:02 PM9/1/04
to
Und als zweite Sache habe ich diese Untersuchung eben auch "im Verhältnis
gesehen".
Wir wollen ca. 6 Tauchgänge machen, das ist nicht die Welt und wird mich
vllt. 200 Euro mit allem kosten, wenn ich dann 100 Euro noch für die
Untersuchung hinblätter, fragt man sich halt schon - entschuldige - als
NICHTPROFITAUCHER, ob sich das denn wirklich lohnt, wegen - für die meisten
hier wohl lächerlichen 6 Tauchgängen, die auch noch über mehrere Tage mit
Zwischentagen geplant sind...

I.O. halte ich das Argument, dass die Tauglichkeit überprüft werden sollte,
wenigstens 1x!

Ich habe mich nicht umsonst hier erkundigt, wenn ich vorher Bescheid gewusst
hätte...

So long und ein netterer Ton hier von manchen wäre wirklich nett... Ihr seid
sicher auch nicht überall perfekt...

Nadin


Martin Hillebrand

unread,
Sep 1, 2004, 3:55:54 PM9/1/04
to
Hallo Nadin.

Nadin Rohde schrieb:


> 3. Was bringt mir die Untersuchung, die ich daheim mache, ca. 2 Wochen
> vielleicht vor dem Urlaub, wenn ich dann in der Zwischenzeit irgendwie
> erkranke, sodass ich es eben nicht merke...

Es geht nicht um die "unheimliche Erkranung", die plötzlich auftaucht.
Es geht darum zu untersuchen, ob Du *generell* tauchtauglich bist.

> 4. Sicher bin ich keine Ärztin, aber ich hätte es doch merken müssen, wenn
> mir das Tauchen nicht bekommen wäre oder? Ich wollte nur zum Ausdruck
> bringen, dass ich mich absolut in Ordnung gefühlt habe.

Wenn man sich "an Land" in Ordnung fühlt, ist es noch lange keine
Aussage darüber, wie sich der Körper unter hyperbaren Bedingungen verhält.

Wenn's Dir UW gut geht, ist das schon mal schön und sicherlich ein
Indiz dafür, dass Du nicht sofort sterben wirst, wenn Du tauchen gehst.

Allerdings ist das auch ein NP Problem: Unter Umständen (im
schlimmsten Fall) hättest Du keine Chance mehr gehabt, Deinem TL mit
zu Teilen, dass es Dir nicht gut geht, bzw. Du Dich nicht sonderlich
wohl fühlst. Herz-Rhythmus-Störungen sind nicht all zu selten und
können im Extremfall sehr schnell zu extremem Problemen führen, auch
wenn Du diese "an Land" noch nie bemerkt haben solltest. Du wärst
nicht der erste Taucher, der an einer Herzattacke stirbt.

> 5. Ich finde es auch nicht so toll, dass die hier die Lunge röntgen für
> diese Untersuchung, soweit ich weiß ist das ja auch nicht tierisch gesund...

Das Röntgen der Lunge ist sicherlich nicht sehr toll. Da stimme ich
Dir zu. Allerdings sollte das schon mal gemacht worden sein. Bei
Männern erledigt sich das bei der Bunderwehr (war beispielsweise bei
mir so), um z.B. krankhafte Veränderungen die bis dato sich entwickelt
haben können (also nach Abschluss der Hauptwachstumsphase).

Diese könnte unter Umständen unter Wasser auch leicht problematisch
werden.

> 6. Verstehe ich nicht, warum man hier gleich dermaßen attackiert wird, nicht
> nur ich, sondern auch untereinander...

Hier ist der Ton rau. Oft resultiert dies aus ziemlich seltsamen
Verhalten von (angehenden) Tauchern, das z.B. ich nicht verstehen
kann, wie man einige Hundert Euronen für einen Trip nach EG ausgeben
kann, aber nicht bereit ist im Schnitt 70,- EUR (laut
Erfahrungsberichten) für eine TTU aus zu geben. Die von Dir genannten
100,- EUR sind sicherlich *nicht* der Durchschnitt.

> 7. Meine Gesundheit ist mir sehr viel wert und ich bin auch für jede Reise
> entsprechend geimpft usw.,

Um so unverständlicher ist es dann für mich, warum Du das Geld nicht
für die TTU ausgeben willst. Wo liegt das Problem?

> nur habe ich halt bisher nicht verstanden, was da
> jemand "entdecken" sollte, was nicht bisher schon gefunden wurde in meinem
> Körper (hatte zufällig scho Belastungs-EKG vor geraumer Zeit etc.)... Für
> sachliche Aufklärung bin ich dankbar...

Lungenfunktionstests? Schon mal gemacht? Nur weil Du "an Land" nicht
ausser Atem kommst heißt das noch lange nichts. Deine Lunge wird mit
einigen Bar Druckluft versorgt - da sollte das Atemorgan schon 100%ig
in Ordnung sein.

Druckausgleich scheint offensichtlich zu funktionieren.

Ein Durchleuchten der Krankheitsgeschichte (z.B. häufige
Ohrenschmerzen / Entzündungen) können auf eine "anormale" Ausbildung
des Ohrs hindeuten. Das kann unter bestimmten Umständen ein
erhebliches Problem beim Druckausgleich ergeben, wenn ein normaler
noch nicht einmal von einer Erkältung spricht.

Auf den nicht entdeckten Trommelfellriss bist Du schon hin gewiesen
worden.

Das FO, das zugegebenermassen nicht in der Standarduntersuchung drin
ist *kann* durchaus kritisch werden.

Wie gesagt: Was mich am Meisten irritiert ist, dass Du zum einen
behauptest, so sehr auf Deine Gesundheit zu achten und auch mal gerne
ein paar Hunderter für einen Trip nach EG ausgibst, auf der anderen
Seite Dich aber nicht überwinden kannst, deutlich unter hundert EUR
für eine TTU aus zu geben. Das will irgendwie nicht in meinen Kopf!

Grüße

Martin.
--
Bei persönlicher Antwort bitte XY in der EMail Adresse
durch einen Punkt ersetzen. Danke.

Martin Hillebrand

unread,
Sep 1, 2004, 4:04:22 PM9/1/04
to
Hallo Nochmals.

Nadin Rohde schrieb:


> Und als zweite Sache habe ich diese Untersuchung eben auch "im Verhältnis
> gesehen".

Im Verhältnis gesehen ist ein tödlicher Umstand genug, um zu sterben.
Ich weiss, extrem formuliert...

> Wir wollen ca. 6 Tauchgänge machen, das ist nicht die Welt und wird mich
> vllt. 200 Euro mit allem kosten, wenn ich dann 100 Euro noch für die
> Untersuchung hinblätter,

Laut diversen Postings hier scheint der Schnitt wohl eher unter 100,-
EUR zu liegen.

> fragt man sich halt schon - entschuldige - als NICHTPROFITAUCHER,

Es hat nichts mit Profitaucher zu tun. Es geht darum, was Du Deinem
Körper zumuten möchtest und welches Risiko Du für Dich und Deine
Mittaucher eingehen möchtest. (Letztere haben nämlich ein ernsthaftes
Problem, falls Du selbiges UW bekommen solltest.)

> ob sich das denn wirklich lohnt,

Es lohnt sich immer über seine Tauchtauglichkeit im klaren zu sein.

> wegen - für die meisten hier wohl lächerlichen 6 Tauchgängen,
> die auch noch über mehrere Tage mit Zwischentagen geplant sind...

Nun, die Meinungen über das sogenannte Non-Limit Tauchen sind auch
hier in der NG nachlesbar. Da ist Dein vorhaben schon beinahe Lobenswert.

Das ist ein ganz normaler Tauch-Kurz-Trip.

> I.O. halte ich das Argument, dass die Tauglichkeit überprüft werden sollte,
> wenigstens 1x!

Dann mach es doch mindestens 1x richtig! Und nicht beim Quacksalber.

> Ich habe mich nicht umsonst hier erkundigt,
> wenn ich vorher Bescheid gewusst hätte...

Hinterher sind alle schlauer.

> So long und ein netterer Ton hier von manchen wäre
> wirklich nett...

Du darfst mich ruig beim Namen nennen. Wir sind alle große Kinder hier :)

> Ihr seid sicher auch nicht überall perfekt...

Hat niemand behauptet. Es geht vor allem um den Widerspruch, den ich
in meinem Anderen Posting aufgezeigt habe, der sich mir nicht so
wirklich erschließt.

Trotzdem Grüße

Martin.
PS: Wir sollten die Diskussion in *einem* Thread fortführen. Sonst
wirds dezent unübersichtlich.

Matthias Voss

unread,
Sep 1, 2004, 4:15:50 PM9/1/04
to
Martin Hillebrand wrote:

> Herz-Rhythmus-Störungen sind nicht all zu selten und können im
> Extremfall sehr schnell zu extremem Problemen führen, auch wenn Du diese
> "an Land" noch nie bemerkt haben solltest. Du wärst nicht der erste
> Taucher, der an einer Herzattacke stirbt.

Wegen Herzrhythmusstörungen m.E. nicht.

> Lungenfunktionstests? Schon mal gemacht? Nur weil Du "an Land" nicht
> ausser Atem kommst heißt das noch lange nichts.

Doch. Das heißt schon sehr viel.


>Deine Lunge wird mit
> einigen Bar Druckluft versorgt - da sollte das Atemorgan schon 100%ig in
> Ordnung sein.

Das Problem Asthma durch kalte, trockene Luft wird nicht bei der TTU
erfasst. Wenn es dem angehenden!! Taucher nicht selbst bekannt ist.

> Ein Durchleuchten der Krankheitsgeschichte (z.B. häufige Ohrenschmerzen
> / Entzündungen) können auf eine "anormale" Ausbildung des Ohrs
> hindeuten. Das kann unter bestimmten Umständen ein erhebliches Problem
> beim Druckausgleich ergeben, wenn ein normaler noch nicht einmal von
> einer Erkältung spricht.

Nein. Das gibt ganz einfach Gehörgangsentzündungen. Da erteilt man sich
selbst Tauchverbot, glaub es mir bitte...

Gruß
Matthias

Tom Berger

unread,
Sep 1, 2004, 5:01:16 PM9/1/04
to
Am Wed, 01 Sep 2004 10:27:32 +0200 schrieb Martin Hillebrand:

>> eine Bescheinigung haben. Ich habe jetzt von einer
> > Tauchschule dort aber erfahren, dass ich es in
> > der ansässigen Hotel Clinic für 15 Euro machen
>> kann. Bin halt Studentin.... :)
>
> Das ist ja eine dolle Logik, sorry.
> Du kannst Dir den EG Trip leisten, aber magst keine 70,- EUR für deine
> eigene Sicherheit ausgeben? Ich meine, dass das am falschen Ende gespart
> ist. Abzüglich der 15,- EUR beim Scharlatan

Sorry, dass ich hier einschreite. Warum glaubst Du denn, dass der
ägyptische Arzt, der gegen umgerechnet 15 Euro eine gründliche Untersuchung
vornimmt, ein Scharlatan ist? Der gute Mann wird vermutlich nicht ganz so
viel verdienen wie sein deutscher Kollege, aber immer noch mehr als der
ägyptische Durchschnittsverdiener, und sicher immer noch mehr als demnächst
der deutsche Akademiker mit 1-Euro-Job.

Übrigens: man kann im Ausland nicht nur seine tauchärztliche Untersuchung
günstiger bekommen als in DE, sondern sich auch die Zähne billiger richten
lassen. Und die deutschen Krankenkassen bezahlen das sogar (zumindest
innerhalb der EU).

Tom Berger

--
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Andreas Beck

unread,
Sep 1, 2004, 5:06:23 PM9/1/04
to
Nadin Rohde schrieb:

> Und als zweite Sache habe ich diese Untersuchung eben auch "im Verhältnis
> gesehen".
> Wir wollen ca. 6 Tauchgänge machen, das ist nicht die Welt und wird mich
> vllt. 200 Euro mit allem kosten, wenn ich dann 100 Euro noch für die
> Untersuchung hinblätter, fragt man sich halt schon - entschuldige - als
> NICHTPROFITAUCHER, ob sich das denn wirklich lohnt, wegen - für die meisten
> hier wohl lächerlichen 6 Tauchgängen, die auch noch über mehrere Tage mit
> Zwischentagen geplant sind...

Die Anzahl ist für die meisten der untersuchten Problematiken
irrelevant. Wenn Du einen nicht belüfteten Lungenbereich hast,
ist es egal, ob der bei TG 1 oder bei TG 20 reißt ...

Das einzige wo ggf. Anzahl und Verteilung der Tauchgänge eine Rolle
spielt, wären Risikofaktoren für DCS. Und die werden kaum untersucht.
Das einzige, was mir dazu einfällt, was man tun könnte, wäre eine
Untersuchung auf PFO. Und die ist in einer normalen TTU schon nicht
mehr mit drin.


CU, ANdy

Andreas Beck

unread,
Sep 1, 2004, 5:00:44 PM9/1/04
to
Nadin Rohde schrieb:

> 3. Was bringt mir die Untersuchung, die ich daheim mache, ca. 2 Wochen
> vielleicht vor dem Urlaub, wenn ich dann in der Zwischenzeit irgendwie
> erkranke, sodass ich es eben nicht merke...

Die relevanten Untersuchungsgegenstände einer TTU ändern sich selten sehr
schnell und noch weniger tun das ohne relevante Symptome zu zeigen.


> 4. Sicher bin ich keine Ärztin, aber ich hätte es doch merken müssen, wenn
> mir das Tauchen nicht bekommen wäre oder?

Ja. Ggf. am weißen Licht da vorne, das so verlockend mit den Stimmen der
verblichenen Verwandten "komm doch" ruft.

Ein leicht verletztes Trommelfell kann ggf. an Land nie Probleme machen
- und dann verschnarchst Du unter Wasser einmal den Druckausgleich, es
reißt, Wasser dringt ein, das Innenohr gibt sich irritiert ob des
Temperaturschocks => Drehschwindel und Orientierungsverlust => ggf.
Panik. Folgen kannst Du Dir dann je nach weiterem Verhalten des Tauchers
selbst und seiner Umgebung beliebig zurechtbasteln.


> 5. Ich finde es auch nicht so toll, dass die hier die Lunge röntgen für
> diese Untersuchung, soweit ich weiß ist das ja auch nicht tierisch gesund...

Du lallst von Dingen, mit denen Du Dich offensichtlich kaum beschäftigt
hast, denn: Nein, die Lunge wird für eine TTU in der Regel nicht geröntgt.

Wenn ein Arzt das im Einzelfall anordnet, hat er da sehr triftige Gründe
für.


> 6. Verstehe ich nicht, warum man hier gleich dermaßen attackiert wird, nicht
> nur ich, sondern auch untereinander...

Willkommen im Usenet. Und diese Gruppe ist noch recht kuschelig.

Vorteil dabei aber: Man kriegt eine ungeschminkte Meinung. Ohne "wir
haben und aber alle lieb"-Abschwächungsfloskeln.


> 7. Meine Gesundheit ist mir sehr viel wert und ich bin auch für jede Reise
> entsprechend geimpft usw., nur habe ich halt bisher nicht verstanden, was da
> jemand "entdecken" sollte, was nicht bisher schon gefunden wurde in meinem
> Körper (hatte zufällig scho Belastungs-EKG vor geraumer Zeit etc.)...

Guck Dir mal dieses Formular durch:

http://www.gtuem.de/form/ttgtuem.pdf

Da sind eine Menge Punkte aufgeführt, die untersucht werden sollten.
Wenn Du von allen sicher sagen kannst, daß die vor max 3 Jahren mal
geprüft wurden, und _auch_ im Hinblick auf die Tauchtauglichkeit als
unbedenklich eingestuft wurden, dann hast Du die Sicherheit
gewährleistet, die durch eine vernünftige TTU gewährleistet werden soll.

Wenn mein Hausarzt bei vielen Punkten blind nen Haken dranmacht, weil er
das erst vor 2 Wochen wegen was anderem schon angeguckt hat: Fein.

Aber ein "Hotelarzt", der mich noch nie gesehen hat, der müßte
eigentlich das volle Programm machen. Und wenn er _das_ gewissenhaft für
15 EUR macht - da braucht er schon nen Sponsor zu ...


CU, Andy

Annerose und Guenter Mildenberger

unread,
Sep 1, 2004, 6:15:24 PM9/1/04
to
Hallo Andreas,

Andreas Beck wrote:

> > 5. Ich finde es auch nicht so toll, dass die hier die Lunge röntgen für
> > diese Untersuchung, soweit ich weiß ist das ja auch nicht tierisch gesund...
>
> Du lallst von Dingen, mit denen Du Dich offensichtlich kaum beschäftigt
> hast, denn: Nein, die Lunge wird für eine TTU in der Regel nicht geröntgt.

hab aber was im Hinterkopf, es staende auf dem GTUEM Formular mit drauf.

Gruss Guenter

--
Mails bitte an mildenbergers at yahoo punkt com

FAQ von d.r.s.t unter http://www.oschn.de/drst/

Annerose und Guenter Mildenberger

unread,
Sep 1, 2004, 6:19:06 PM9/1/04
to
Hallo Tom,

Tom Berger wrote:

> > > Tauchschule dort aber erfahren, dass ich es in
> > > der ansässigen Hotel Clinic für 15 Euro machen
> > > kann. Bin halt Studentin.... :)

> > Das ist ja eine dolle Logik, sorry.
> > Du kannst Dir den EG Trip leisten, aber magst keine 70,- EUR für deine
> > eigene Sicherheit ausgeben? Ich meine, dass das am falschen Ende gespart
> > ist. Abzüglich der 15,- EUR beim Scharlatan
>
> Sorry, dass ich hier einschreite. Warum glaubst Du denn, dass der
> ägyptische Arzt, der gegen umgerechnet 15 Euro eine gründliche Untersuchung
> vornimmt, ein Scharlatan ist?

Ich hab einmal so eine Untersuchung gemacht und einige mitbekommen.
Scharlatan ist sicher viel zu hart, nur:

Ein Belastungs-EKG (Ruhe ist Bloedsinn) und Lungenfunktionstest
hab ich da noch nie mitbekommen. Und zumindest alle paar Jahre
(ich lass es jaehrlich machen) ist sowas _sehr_ sinnvoll.

Falk Brunner

unread,
Sep 1, 2004, 7:51:43 PM9/1/04
to

"Andreas Beck" <be...@uni-duesseldorf.de> schrieb im Newsbeitrag
news:slrncjceef.p...@cupido.rz.beck-sw.de...

> Die Anzahl ist für die meisten der untersuchten Problematiken
> irrelevant. Wenn Du einen nicht belüfteten Lungenbereich hast,
> ist es egal, ob der bei TG 1 oder bei TG 20 reißt ...

<weitausdemfensterlehn>
Ich behaupte mal, dass die kleinen "Lungenfehler" bei denen das THEORETISCH
möglich ist ein Air-Trapping zu erleiden bei der Röntgenaufnahme (die laut
GTÜM "fakultativ,ansonsten nur, wenn klinisch angezeigt") zu 99,9% NICHT
erkannt werden weil a) das eine normale Röntgenaufnahme das technisch nur
bedingt darstellen kann (Spekulation, bin kein Radiologe) und b) der Artz
wahrscheinlich nicht sooooo genau nach irgendwelchen winzigen Anomalien
suchen wird, sondern eher nen allgemeinen Rundumblick drauf wirft (hat
damals meiner gemacht, und ich würde ihm das nicht vorwerfen).
Von den (hundert)tausenden (Ketten)rauchern, die man auf den Tauchbasen in
aller Welt trifft mal ganz zu schweigen. Und wieviele Menschen sind in
Besitz einer offiziellen TT-Bescheinigung wo selbst ein Laie offensichtliche
physiologisch/psychiologische Indikationen feststellt, die wohl eher GEGEN
eine Tauchtauglichkeit sprechen??
Wie oft kommt den das Air-trapping bei normalen TGs vor (Also keine
Panik-aufstiege)?? Alle 10.000.000 TGs? Dagegen ist Fahrradfahren
gefährlicher.
</weitausdemfensterlehn>

Die Vor-Ort Minimaluntersuchung ist letztendlich gar nicht so
realitätsfremd, die wichtigsten Dinge die als notorische Problemkinder
bekannt sind werden geprüft (Ohren, mal hören was die Lunge und Herz so für
Geräusche machen). Klar, die GTÜM ist da sicher umfassender und aus
akademischer Sicht wünschenswerter, aber bei einem jungen Menschen mit
durchschnittlicher Fitness ohne auffällige Krankheitsvorgeschichte würde ich
doch mal die Kirche im Dorf lassen wollen und nicht immer nur Probleme sehen
und nach einer 120% Vollkasko-Untersuchung schreien.

Ich würde es mal so formulieren wollen. Tauchen ohne TTU ist wie Fahhrad
fahren ohne Helm. Machen Millionen Menschen auf der Welt, nur in D-land ist
man da besonders ängstlich (vor allem wo wir wahrscheinlich mit die meisten
Radwege dieser Welt haben).

Meine Meinung, fahr nach Ägypten, mach die 15 Euro-Untersuchung vor Ort,
gehs langsam an und nicht so tief (muss man in Ägypten sowieso nicht, die
meisten schönen Dinge sind wenige Meter unter der Wasseroberfläche) hab
Spass.

MfG
Falk


Falk Brunner

unread,
Sep 1, 2004, 8:18:01 PM9/1/04
to
Hallo,

> Wenn man sich "an Land" in Ordnung fühlt, ist es noch lange keine
> Aussage darüber, wie sich der Körper unter hyperbaren Bedingungen verhält.

Aber schon mal ein guter Ansatz (den einige Inhaber einer TT-Bescheinigung
NICHT erfüllen).

> Allerdings ist das auch ein NP Problem: Unter Umständen (im
> schlimmsten Fall) hättest Du keine Chance mehr gehabt, Deinem TL mit
> zu Teilen, dass es Dir nicht gut geht, bzw. Du Dich nicht sonderlich
> wohl fühlst. Herz-Rhythmus-Störungen sind nicht all zu selten und
> können im Extremfall sehr schnell zu extremem Problemen führen, auch
> wenn Du diese "an Land" noch nie bemerkt haben solltest. Du wärst
> nicht der erste Taucher, der an einer Herzattacke stirbt.

Du bemerkst deine Wortwahl? "unter Umständen", "im Extremfall".
Da werdens schon wieder Dinge aus der sub-sub Promille Ecke rausgekramt und
der Teufel mit viel roter Farbe an die Wand gemalt. Hypochonder?
Was sagt den die Unfallstatisik wieviel und vor allem in welchem Alter
Taucher an Herzversagen sterben? Die Fragestellerin sagte, sie wäre
Studentin, also eher nicht die typische Herzinfarkt-Zielgruppe (und bitte
jetz nicht wieder die medizinischen Einzelfälle rauskramen)

> Das Röntgen der Lunge ist sicherlich nicht sehr toll. Da stimme ich
> Dir zu. Allerdings sollte das schon mal gemacht worden sein. Bei

Soooo schlimm isse heute ganz sicher nicht mehr. Die Geräte von heute machen
wesentlich weniger Strahlung als noch vor 10 oder 20 Jahren. Auch hier nicht
den Teufel an die Wand malen. Eine Aufnahme zum Beginn der Tauchkarriere
sollte für niemanden ein nachweisliches Gesundheitsrisiko darstellen.

> Diese könnte unter Umständen unter Wasser auch leicht problematisch
> werden.

Logisch, genauso wie eingewachsene Zehennägel. Es sind schon Leute in der
Badewanne ersoffen. Ja und?

> Hier ist der Ton rau. Oft resultiert dies aus ziemlich seltsamen
> Verhalten von (angehenden) Tauchern, das z.B. ich nicht verstehen
> kann, wie man einige Hundert Euronen für einen Trip nach EG ausgeben

Der rauhe Umgangston resultiert IMHO daraus, das die Diskussionen nur
allzuoft allzuschnell emotional werden und einige Leute das zu verkrampft
angehen. Deshalb hier eine Runde Freibier, ähhh, Frei-Smilies. (auch bei
ernsten Themen)
;-))

> kann, aber nicht bereit ist im Schnitt 70,- EUR (laut
> Erfahrungsberichten) für eine TTU aus zu geben. Die von Dir genannten
> 100,- EUR sind sicherlich *nicht* der Durchschnitt.

Tja, ich hab da wie ein anderer 145 Euro auf den Tisch gelegt 8-0. Hätte mir
wohl besser Angebote von mehreren Ärzten einholen sollen.

> Um so unverständlicher ist es dann für mich, warum Du das Geld nicht
> für die TTU ausgeben willst. Wo liegt das Problem?

Studenten haben wenig Geld, und da ist man schon versucht, Dinge, die eher
unter dem Motto "nice to have" laufen zu optimieren.

> Lungenfunktionstests? Schon mal gemacht? Nur weil Du "an Land" nicht
> ausser Atem kommst heißt das noch lange nichts. Deine Lunge wird mit

Das heisst ne Menge. Wieviel "Taucher" kommen schon an Land bei LEICHTER
Betätigung ausser Puste, und die haben ne TT-Bescheinigung. Was soll das
also?

> einigen Bar Druckluft versorgt - da sollte das Atemorgan schon 100%ig
> in Ordnung sein.

Ich bin sicher, dass sehr viele Leute tauchen, deren Lunge ganz klar NICHT
zu 100% in Ordnung ist. Und das sind nicht nur die Kettenraucher.

> Ein Durchleuchten der Krankheitsgeschichte (z.B. häufige
> Ohrenschmerzen / Entzündungen) können auf eine "anormale" Ausbildung
> des Ohrs hindeuten. Das kann unter bestimmten Umständen ein
> erhebliches Problem beim Druckausgleich ergeben, wenn ein normaler
> noch nicht einmal von einer Erkältung spricht.

Ja und? Was haben wir gelernt? Klappts nicht mit dem Druckausgleich, muss
der TG halt abgebrochen werden. Ist hunderten Tauchen auch schon mit
TT-Bescheiningung passiert.

> Auf den nicht entdeckten Trommelfellriss bist Du schon hin gewiesen
> worden.

Das macht auch der 15 Euro Doc.

> Das FO, das zugegebenermassen nicht in der Standarduntersuchung drin
> ist *kann* durchaus kritisch werden.

Panikmache. Selbst PFO ist nicht immer Ursache für DCS. Offizielle Zahlen
sagen ca. 1/3 der Bevölerung hat PFO (in verschieden grossen Ausprägungen)
und damit auch 1/3 der Taucher.

> Wie gesagt: Was mich am Meisten irritiert ist, dass Du zum einen
> behauptest, so sehr auf Deine Gesundheit zu achten und auch mal gerne

Um auf die Gesundheit zu achten muss man aber nicht gleich zum Hypochonder
werden.

Mein Fazit. TTU ist empfehlenswert aber nicht zwingend. Am Ende taucht man
sowieso auf eigene Verantwortung, mit oder ohne TTU.

MfG
Falk

P.S. Bitte nicht vergessen, locker bleiben. ;-)


Markus Zechmann

unread,
Sep 2, 2004, 1:23:12 AM9/2/04
to

Also ich hätte 35 Euro zahlen müssen, wenn ich die Ärztin nicht so gut gekannt hätte - im RD arbeiten macht
doch den ein oder anderen Vorteil!

Aber solche Aussagen wie oben getroffen, da zieht es mir die Zehennägel bis zur Kniescheibe hoch!

Was man selber macht muß man selber wissen, nur gefährdet man da unter Umständen seine Tauchpartner,
wenn man so leichtfertig mit dem Thema Gesundheit umgeht!

Bei mir ist - obwohl ich mich fit gefühlt habe - vor ewigen Jahren mal festgestellt worden, das der Durchgang in die
Nebenhöhlen massiv verengt war!

So habe ich mich fit gefühlt, Tauchen wäre da schon bisserl gefährlich worden.
(Mußte Die Dinger "Fenstern" lassen, künstlich weiten mit einsatz eines "Rahmens"!)

Mal abgesehen davon, das Nadin wohl noch nicht taucht, und das Attest wohl auch für den Kurs benötigt - so liest es sich
zumindest - ist es gerade doppelt so gefährlich!

Aber ich kenne zumindest hier keine SChule, die sie ins Freiwasser lassen würde, ohne den Schein vom Arzt!

Markus Zechmann

unread,
Sep 2, 2004, 1:29:06 AM9/2/04
to

Also ich gebe Dir den Tip, das Du HIER zu nem Arzt gehen solltest!

Im Allg. hast Du in Südlichen Gegenden nicht eine Annähernde Medizinische Versorgung, wie in Deutschland.

Sicher mag in Ägypten die Med. Versorgung recht gut sein - vor allem in Kairo - aber wenn Du Dir - wie bereits
einige male gesagt wurde, die solche Urlaube leisten kannst, dann wäre es Wahnsinn gerade bei zumindest der
Untersuchung zu sparen.

Das mind. sollte die HNO-Ärztliche Untersuchung sein - denn auch wenn Du dich fit fühlst - sich selbst die Ohren unter-
suchen dürfte schwer sein, ich kenne keinen mit der Anatomischen Besonderheit sich selbst in Ohr sehen zu können.


Mach sie, denn keiner will, das Dein Studium plötzlich im Urlaub endgültig beendet ist, schon garnicht Dein Buddy,
der einer unnötigen Gefahr ausgesetzt ist, noch Du selbst.

Stefan Gemmel

unread,
Sep 2, 2004, 1:38:46 AM9/2/04
to
Das erste mal beim Taucharzt habe ich alles Checken lassen ausser Belastungs
EKG (damals noch 50 DM).

das 2.mal bin ich zum Internisten wegen Schmerzen in der Brust (ist meist
völlig harmlos) der hat dann ein Belastungs-EKG gemacht.
(Seitdem halte ich dort auch den Rekord mit 300 Watt bei Puls 170 :-))
Anschließend hat er mir die Bescheinigung kostenlos ausgestellt.

das 3. mal bin ich zum HNO. Gesundheitscheck - Bescheinigung kostenlos
ausgestellt.

Das nächste mal gehe ich irgendwo hin, wo wieder mal ein Lungenfunktionstest
gemacht wird.

Ich denke es muss nicht jedesmal alles untersucht werden.

Die KK könnte auch was ausmachen (ich bin privat versichert)

Gruß Stefan

Robert Angermayr

unread,
Sep 2, 2004, 3:57:09 AM9/2/04
to
Guten Morgen Günter,

Annerose und Guenter Mildenberger schrieb in der newsgroup
de.rec.sport.tauchen:

> Andreas Beck wrote:
> > hast, denn: Nein, die Lunge wird für eine TTU in der Regel nicht
>geröntgt.
>
> hab aber was im Hinterkopf, es staende auf dem GTUEM Formular mit
>drauf.

Es steht aber in der Überschrift zu dem Punkt
Röntgen Thorax, fakultativ oder nur wenn klinisch nötig.


Wenn bei Dir jedesmal eine Röntenuntersuchung gemacht wird git es also 2
Gründe dafür:
- Der Arzt hat sein Haus/Yacht noch nicht abbezahlt ;-)))))
- Deine Lunge pfeift beim Abhören wie ein kaputter Blasebalg ;-)))))


> Gruss Guenter

Gruß
Robert
--
Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de:
http://newsgroups.freenet.de


Nadin Rohde

unread,
Sep 2, 2004, 3:00:35 AM9/2/04
to
Sorry, ma ne Frage: Was heißt die Abkürzung FO? Lese das ständig, aber weiß
es nicht.

Außerdem hab ich nicht gesagt, ich bin nicht bereit, das Geld auszugeben,
sondern ich hab ja hier euren Rat gesucht und wenn mir das eben alle
empfehlen und nach dem Ausführungen kann ich das ja auch verstehen und werde
mich dann auch dazu entschließen... Ist ja kein Problem... hab ja net
umsonst gefragt, was das hier kostet. Wollte mir nur ein Bild über Sinn und
Unsinn und Preis machen.... Fertig! :)

Nadin

--
ICQ#: 149471594 (Kurse: BWL 2, BWL 3, Recht 2, Mikro, Makro)
--> falls wir uns gegenseitig mit FU-Kram belästigen wollen! *fg*
"Martin Hillebrand" <martinXYh...@12move.de> schrieb im Newsbeitrag

news:2pmnq1F...@uni-berlin.de...

Dirk Macke

unread,
Sep 2, 2004, 3:05:43 AM9/2/04
to

Hi Matthias,

ich schliesse daraus, dass du Nadine's Einschaetzung ihrer Situation
zustimmst.

SCNR,
Dirk


Nadin Rohde

unread,
Sep 2, 2004, 3:04:54 AM9/2/04
to
So gefällt mir das schon besser! :)
Endlich mal jemand, der mich auch weng verstanden hat und net gleich
ausflippt.

Ich bin ja net die kleine sture Studentin, die nur den einen Willen hat,
sonst hätte ich nicht euren Rat gesucht... :)

Nadin
--
ICQ#: 149471594 (Kurse: BWL 2, BWL 3, Recht 2, Mikro, Makro)
--> falls wir uns gegenseitig mit FU-Kram belästigen wollen! *fg*

"Falk Brunner" <Falk.B...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:2pn8o4F...@uni-berlin.de...

Nadin Rohde

unread,
Sep 2, 2004, 3:17:33 AM9/2/04
to
Auch das war ein Grund, warum ich dachte, die 15-Euro-Untersuchung sei "für
mich" genauso "gut" wie hier...
Wieviele Schönheits-OP-Touristen gibts denn schon, habe da schon die
tollsten Sachen gehört und von Privatkliniken, die weitaus besser sind als
in DE sogar!
Also so weit hergeholt, wie manche tun, fand ich jetzt meine Theorie, das
vor Ort zu machen, doch nicht.
Ob es dann empfehlenswert ist, ist die andere Frage.

Nadin

Nadin Rohde

unread,
Sep 2, 2004, 3:14:44 AM9/2/04
to
Hi Falk,

also wie auch immer, ich werde wohl hoffentlich durch diese Untersuchung
kommen, habe keine nennenswerten Sachen gehabt bisher, bin 21, normal fit,
bin 100 % Nichtraucher (und das is wohl auch scho ziemlich gut :))... Und
den Helm hol ich mir dann halt auch noch... was solls! :)

--
ICQ#: 149471594 (Kurse: BWL 2, BWL 3, Recht 2, Mikro, Makro)
--> falls wir uns gegenseitig mit FU-Kram belästigen wollen! *fg*
"Falk Brunner" <Falk.B...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag

news:2pn8o0F...@uni-berlin.de...

Nadin Rohde

unread,
Sep 2, 2004, 3:08:41 AM9/2/04
to
Steht es auch und sogar in dem PDF steht: Letzte Lungenröntgung wann und
wo...

Aber hauptsache, ich lalle scheiße... nä...!

--
ICQ#: 149471594 (Kurse: BWL 2, BWL 3, Recht 2, Mikro, Makro)
--> falls wir uns gegenseitig mit FU-Kram belästigen wollen! *fg*

"Annerose und Guenter Mildenberger" <milden_...@yahoo.com> schrieb im
Newsbeitrag news:413649FC...@yahoo.com...

Jan Olsen

unread,
Sep 2, 2004, 3:24:39 AM9/2/04
to
Nadin Rohde wrote:
> Sorry, ma ne Frage: Was heißt die Abkürzung FO? Lese das ständig,
> aber weiß es nicht.
>
...

Das ist das Foramen Ovale (auch häufig unter PFO zu lesen)
Grob gesagt ein Loch in der Herzscheidewand ...

Es geht um die Verbindung des venösen und des arteriellen Kreislaufs bereits
im Herzen (ohne den Weg über den Lungenfilter ...).
Material dazu findest du mit diesen Stichworten reichlich ...

Bis dann
Jan
--
Lieber nass tauchen als trocken feiern!
Disclaimer: Ich äußere meine Meinung, es sei denn ich habe gerade keine
http://www.drst.info/member.php?pcpage=showmember&memberid=204


Dirk Macke

unread,
Sep 2, 2004, 3:28:34 AM9/2/04
to

"Nadin Rohde" <nospam....@web.de> wrote in message
news:ch51p8$clc$1...@beech.fernuni-hagen.de...

> Und als zweite Sache habe ich diese Untersuchung eben auch "im
Verhältnis
> gesehen".
> Wir wollen ca. 6 Tauchgänge machen, das ist nicht die Welt und wird
mich
> vllt. 200 Euro mit allem kosten, wenn ich dann 100 Euro noch für die
> Untersuchung hinblätter, fragt man sich halt schon - entschuldige -
als
> NICHTPROFITAUCHER, ob sich das denn wirklich lohnt, wegen - für die
meisten
> hier wohl lächerlichen 6 Tauchgängen, die auch noch über mehrere Tage
mit
> Zwischentagen geplant sind...

Oh Mann. Entweder du trollst, oder man kann dir nur einen Rat geben:
Lass' die Finger vom Tauchen :-(


> Ich habe mich nicht umsonst hier erkundigt, wenn ich vorher Bescheid
gewusst
> hätte...

Du hast auch Antwort bekommen. Und dei Antworten gefallen dir trotz oder
gerade wegen deiner Unwissenheit nicht. Trotzdem meinst du aber, alles
besser zu wissen. Was erwartest du also?

EOD,
Dirk


Dirk Macke

unread,
Sep 2, 2004, 3:25:11 AM9/2/04
to

"Falk Brunner" <Falk.B...@gmx.de> wrote in message
news:2pn8o4F...@uni-berlin.de...

> Du bemerkst deine Wortwahl? "unter Umständen", "im Extremfall".

Wenn's dir UW schlecht geht kannst du ruhig davon ausgehen, dass es auch
zum "Extremfall" kommt. Ein Hustenanfall UW, weil die Lunge vielleicht
doch nicht so toll in Ordnung ist, ist mit einem Hustenanfall ueber
Wasser nicht zu vergleichen. Von den Komplikationen die Husten UW
grundsaetzlich bedeuten kann, mal ganz abgesehen.

> Was sagt den die Unfallstatisik wieviel und vor allem in welchem Alter
> Taucher an Herzversagen sterben?

RB Taucher sterben in letzter Zeit anscheinend zu 100% an Herzversagen.

> Die Fragestellerin sagte, sie wäre Studentin, also eher nicht die
typische Herzinfarkt-Zielgruppe (und bitte
> jetz nicht wieder die medizinischen Einzelfälle rauskramen)

Herzkreislaufversagen ist nun wahrlich kein Einzelfall mehr. Und was die
"typische" Zielgruppe betrifft: Ich kann mich nicht erinnern, dass sie
ihr Gewicht und Groesse, ihr Verhaeltnis zu Alkohol und Zigaretten etc.
hier gepostet haette. Woraus schliesst du also, dass sie nicht zur
"typischen" Zielgruppe gehoert?

> Der rauhe Umgangston resultiert IMHO daraus, das die Diskussionen nur
> allzuoft allzuschnell emotional werden und einige Leute das zu
verkrampft
> angehen.

Der Ton resultiert u.a. auch daraus, dass poster wie du von denen man
ansonsten NICHTS liest ploetzlich vollkommen inhaltsfreie postings
verfassen und das auch noch in Diskussionen, wo muehsam versucht wird,
Anfaenger davor zu bewahren, sich u.U. die Gesundheit zu ruinieren.

> Studenten haben wenig Geld, und da ist man schon versucht, Dinge, die
eher
> unter dem Motto "nice to have" laufen zu optimieren.

Fuer mich ist dann eher die Urlaubsreise nach Aegypten "nice to have",
als die TTU.

> Das heisst ne Menge. Wieviel "Taucher" kommen schon an Land bei
LEICHTER
> Betätigung ausser Puste, und die haben ne TT-Bescheinigung. Was soll
das
> also?

Die Tatsache, dass viele Taucher sich eben ihre TTU wie schon von Nadine
beschrieben am Urlaubsort fuer 15EUR gekauft haben, hat nun wirklich
ganz und gar nichts mit der Diskussion zu tun. Ganz im Gegenteil - du
argumentierst gerade fuer eine vernuenftige TTU.

> Ich bin sicher, dass sehr viele Leute tauchen, deren Lunge ganz klar
NICHT
> zu 100% in Ordnung ist. Und das sind nicht nur die Kettenraucher.

Ich stimme dir zu. Und findest du den Zustand akzeptabel?

> Ja und? Was haben wir gelernt? Klappts nicht mit dem Druckausgleich,
muss
> der TG halt abgebrochen werden. Ist hunderten Tauchen auch schon mit
> TT-Bescheiningung passiert.

Ich habe bei einem tiefen und langen TG beim Auftauchen auf 40m einen
Umkehrblock der Stirnhoehle bekommen. Und glaub' mir, so was erwischt
dich kalt, da gibt's keine Vorwarnung und du fuehlst dich bei
Normaldruck vollkommen OK. *Wenn* ich auf Grund *leichter* Probleme
*ueber* Wasser - UW war immer alles bestens - im Vorfeld denn nicht auch
der Ansicht gewesen waere, dass alles selbst beurteilen zu koennen und
einen HNO-Arzt aufgesucht haette, waere mir und meinem Buddy diese
Erfahrung erspart geblieben. Insofern schreib' nicht so einen
Schwachsinn, es ist ein Ammenmaerchen, das Druckausgleichsprobleme nur
beim Abtauchen passieren und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass
es bei einem Umkehrblock gar nicht so einfach ist, "den TG
abzubrechen" - ich bezweifle mal stark, das ein Anfaenger das geregelt
kriegt.

> Panikmache. Selbst PFO ist nicht immer Ursache für DCS. Offizielle
Zahlen
> sagen ca. 1/3 der Bevölerung hat PFO (in verschieden grossen
Ausprägungen)
> und damit auch 1/3 der Taucher.

Schwachsinn. Wenn du laenger als 4 Wochen in dieser NG mitliest,
muesstest du das auch wissen. Basierend auf den Unfallbeschreibungen in
dieser NG, von Leuten die jeweils dabei waren, ist ein wesentlich
hoeherer Anteil von DCS auf PFO zurueckzufuehren (8 von 9) - und zwei
Untersuchungsergebnisse von den letzten DCS stehen noch aus.

> Um auf die Gesundheit zu achten muss man aber nicht gleich zum
Hypochonder
> werden.

Polemik.

> Mein Fazit. TTU ist empfehlenswert aber nicht zwingend. Am Ende taucht
man
> sowieso auf eigene Verantwortung, mit oder ohne TTU.

Schoen zu wissen. Du duerftest gerade die Anzahl potentieller
Tauchpartner in dieser NG deutlich redusiert haben.

EOD,
Dirk


Dirk Macke

unread,
Sep 2, 2004, 3:33:56 AM9/2/04
to

"Tom Berger" <ber...@archtools.de> wrote in message
news:9v0fz2b72t6q.1c...@40tude.net...

> Sorry, dass ich hier einschreite. Warum glaubst Du denn, dass der
> ägyptische Arzt, der gegen umgerechnet 15 Euro eine gründliche
Untersuchung
> vornimmt, ein Scharlatan ist?

Ich kann's fuer Aegypten nicht sagen. Ansonsten spiegelt das auch meine
Erfahrung aus anderen Tauchgebieten dieser Welt, z.B. wenn ich mal
wieder 1 Monat ueber die gerade lokal geltende Regelung mit meiner TTU
'drueber war, absolut wieder.

> Übrigens: man kann im Ausland nicht nur seine tauchärztliche
Untersuchung
> günstiger bekommen als in DE, sondern sich auch die Zähne billiger
richten
> lassen. Und die deutschen Krankenkassen bezahlen das sogar (zumindest
> innerhalb der EU).

Aegypten - und darum geht's hier - habe ich in diesem Zusammenhang
allerdings noch nie gehoert. Und grundsaetzlich geht's eh' nicht um
einen bestimmten Mediziner(typ), sondern um den Doc, der von der
Tauchbasis vermittelt mal eben ins Hotel kommt und Scheine abstempelt.

Gruss,
Dirk


Dirk Macke

unread,
Sep 2, 2004, 3:48:10 AM9/2/04
to

"Nadin Rohde" <nospam....@web.de> wrote in message
news:ch6geq$mo3$1...@beech.fernuni-hagen.de...

> Sorry, ma ne Frage: Was heißt die Abkürzung FO?

Foramen Ovale.

HTH,
Dirk


Dirk Macke

unread,
Sep 2, 2004, 3:51:08 AM9/2/04
to

"Nadin Rohde" <nospam....@web.de> wrote in message
news:ch6gtv$n4s$1...@beech.fernuni-hagen.de...

> Steht es auch und sogar in dem PDF steht: Letzte Lungenröntgung wann
und
> wo...
>
> Aber hauptsache, ich lalle scheiße... nä...!

Und was steht auf dem Kopf der Seite? Na?

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Dirk


Uwe Stoeckel

unread,
Sep 2, 2004, 4:30:35 AM9/2/04
to
Hallo Nadine,
On Thu, 2 Sep 2004 09:08:41 +0200, "Nadin Rohde" <nospam....@web.de> wrote:

>Aber hauptsache, ich lalle scheiße... nä...!

bitte entspanne Dich, wie sind alle nur zum Vergnügen hier.

Schöne Grüße aus Velpe,
Uwe
--
noch 2 Tage...

Michael Schmidt

unread,
Sep 2, 2004, 4:33:36 AM9/2/04
to
On Thu, 2 Sep 2004 09:00:35 +0200, "Nadin Rohde"
<nospam....@web.de> wrote:

>Sorry, ma ne Frage: Was heißt die Abkürzung FO? Lese das ständig, aber weiß
>es nicht.

(Patent) Foramen Ovale

ist ein shunt zwischen Lungen und Körperkreislauf in der Vorhofebene
des Herzens.
ein Risikofaktor für DCS (wie bedeutend ist noch nicht bekannt und ist
individuell untersschiedlich)
Eine Untersuchung ist für Gelegenheitstaucher ein "nice to have", für
extremere bzw. Mischgastaucher allerdings sehr anzuraten.

Und wenn man die Frage als Frau stellt...
Angeblich soll ein PFO oder ähliche Shunts auch das Embolierisiko bei
(normalen, nicht Kaiserschnitt) Geburten erhöhen, da dort auch
erhebliche Pressdrücke auftreten, welche zu einer Öffnung eines
halboffenen PFO und in der Folge einem Embolieübertritt führen können.
Die Mediziner können da sicher mehr zu sagen.

MS

Annerose und Guenter Mildenberger

unread,
Sep 2, 2004, 4:54:00 AM9/2/04
to
Hallo Robert,

Robert Angermayr wrote:

> > hab aber was im Hinterkopf, es staende auf dem GTUEM Formular mit
> >drauf.
>
> Es steht aber in der Überschrift zu dem Punkt
> Röntgen Thorax, fakultativ oder nur wenn klinisch nötig.

ah ja, wusste ich nicht mehr. Nur das da noch was war ...



> Wenn bei Dir jedesmal eine Röntenuntersuchung gemacht wird git es also 2
> Gründe dafür:
> - Der Arzt hat sein Haus/Yacht noch nicht abbezahlt ;-)))))
> - Deine Lunge pfeift beim Abhören wie ein kaputter Blasebalg ;-)))))

das sind natuerlich handfeste Gruende ;-)

Gruss Guenter


--
Antworten bitte an mildenbergers AT yahoo.com,

Uwe Hercksen

unread,
Sep 2, 2004, 4:54:04 AM9/2/04
to

Andreas Beck schrieb:

>
> Du lallst von Dingen, mit denen Du Dich offensichtlich kaum beschäftigt
> hast, denn: Nein, die Lunge wird für eine TTU in der Regel nicht geröntgt.
>
Hallo,

in der Regel wird sie bei einer Wiederholungsuntersuchung nicht
geröntgt. Aber in dem GTÜM Formular:
http://www.gtuem.org/form/ttgtuem.pdf steht auch die Frage:
Letzte Röntgenaufnahme der Lunge (wann/wo):
Wenn keine oder nur eine ältere Aufnahme vorliegt kann der untersuchende
Arzt schon zu einer Aufnahme raten, besonders bei einer Erstuntersuchung.

Bye

Annerose und Guenter Mildenberger

unread,
Sep 2, 2004, 5:08:37 AM9/2/04
to
Hallo Falk,

Falk Brunner wrote:

> Du bemerkst deine Wortwahl? "unter Umständen", "im Extremfall".
> Da werdens schon wieder Dinge aus der sub-sub Promille Ecke rausgekramt und
> der Teufel mit viel roter Farbe an die Wand gemalt. Hypochonder?
> Was sagt den die Unfallstatisik wieviel und vor allem in welchem Alter
> Taucher an Herzversagen sterben? Die Fragestellerin sagte, sie wäre
> Studentin, also eher nicht die typische Herzinfarkt-Zielgruppe (und bitte
> jetz nicht wieder die medizinischen Einzelfälle rauskramen)

hm,
ich schaetze (meine, denke, vermute ... hab bis jetzt keine sinnvollen
Zahlen gefunden) 20-50% aller _unklaren_ Todesfaelle beim Tauchen gehen
auf Herzprobleme waehrend des TG zurueck.

Einen davon kannte ich persoenlich und da wars eindeutig :-(

Es muss nicht jedes Jahr ein Vollcheck sein, aber ab und an mal
nachpruefen, Belastungs-EKG und Lungen-Funktionstest beruhigt.

> Mein Fazit. TTU ist empfehlenswert aber nicht zwingend. Am Ende taucht man
> sowieso auf eigene Verantwortung, mit oder ohne TTU.

wenn Du auf "ist sehr empfehlenswert" erweiterst: full ack

Jürgen Schatzl

unread,
Sep 2, 2004, 5:05:04 AM9/2/04
to
Hallp Falk,

Da schrieb Falk Brunner am Thu, 2 Sep 2004 02:18:01 +0200


> > kann, aber nicht bereit ist im Schnitt 70,- EUR (laut
> > Erfahrungsberichten) für eine TTU aus zu geben. Die von Dir genannten
> > 100,- EUR sind sicherlich *nicht* der Durchschnitt.
>
> Tja, ich hab da wie ein anderer 145 Euro auf den Tisch gelegt 8-0. Hätte mir
> wohl besser Angebote von mehreren Ärzten einholen sollen.

Das war ich. Allerdings stand auf der Rechnung hinter allen Zahlen noch
ne 2,3 drauf 8-), was aber ja mittlerweile bei Privatliqudation
(leider) üblich ist. Für meine nächet Untersuchung in 2 Wochen wurde
mir bei der Termin Vereinbarung gesagt, daß das ganze 70€, bzw 80€ mit
Röntgen kosten würde. Ich kann ja dann schreiben was draus wurde.

Gruß

Jürgen

--
Juergen Schatzl AS/400, single malts
juergen...@web.de

Falk Brunner

unread,
Sep 2, 2004, 5:03:44 AM9/2/04
to
> Bei mir ist - obwohl ich mich fit gefühlt habe - vor ewigen Jahren mal
festgestellt worden, das der Durchgang in die
> Nebenhöhlen massiv verengt war!
>
> So habe ich mich fit gefühlt, Tauchen wäre da schon bisserl gefährlich
worden.
> (Mußte Die Dinger "Fenstern" lassen, künstlich weiten mit einsatz eines
"Rahmens"!)

Was wäre denn da GEFÄHRLICH geworden???
Ich hab noch nix von wirklich gefährlichen Unfällen mit Nebenhöhlen gehört.
Aber schon einige Leute mit Erkältung und fast zugeschwollenen Nebenhöhlen
tauchen sehen. Dauert beim Abtauchen ewig, tut auch weh, und beim Auftauchen
ist die Maske halbvoll mit gelb-rotem Schleim. Nicht sehr fein, aber nicht
annähernd lebensbedrohlich.

> Mal abgesehen davon, das Nadin wohl noch nicht taucht, und das Attest wohl
auch für den Kurs benötigt - so liest es sich
> zumindest - ist es gerade doppelt so gefährlich!

Hypochonder?

MfG
Falk

Falk Brunner

unread,
Sep 2, 2004, 5:46:18 AM9/2/04
to
Hallo Dirk,

> > Was sagt den die Unfallstatisik wieviel und vor allem in welchem Alter
> > Taucher an Herzversagen sterben?
>
> RB Taucher sterben in letzter Zeit anscheinend zu 100% an Herzversagen.

RB?? Rebreather?

> > Die Fragestellerin sagte, sie wäre Studentin, also eher nicht die
> typische Herzinfarkt-Zielgruppe (und bitte
> > jetz nicht wieder die medizinischen Einzelfälle rauskramen)
>
> Herzkreislaufversagen ist nun wahrlich kein Einzelfall mehr. Und was die
> "typische" Zielgruppe betrifft: Ich kann mich nicht erinnern, dass sie
> ihr Gewicht und Groesse, ihr Verhaeltnis zu Alkohol und Zigaretten etc.
> hier gepostet haette. Woraus schliesst du also, dass sie nicht zur
> "typischen" Zielgruppe gehoert?

Ich sagte, dass bei einem jungen Menschen mit durchschnittlicher Fitness
ohne Krankheitsvorgeschichte man die Kirche im Dorf lassen sollte und mal
nicht gleich nur Probleme sehen sollte. Daraufhin kann sich Nadin nun selber
fragen, ob sie da rein passt. Und ausserdem, wieviel Leuten ist die
TT-Bescheinigung verweigert worden, weil der Arzt einen zu hohen
Nikotin/Alkohol-konsum festgestellt hat?? Und die Praxis zeigt sehr wohl,
dass ne Menge Taucher rauchen wie ein Schlot und/oder Alkohol konsumieren im
Übermass. Ebenso würde ich den Body Mass Index einiger Taucher auch als
Kontraindikation zum Tauchen sehen. Und alle verstecken sich hinter dem
Feigenblatt der TT-Bescheinigung.

> Der Ton resultiert u.a. auch daraus, dass poster wie du von denen man
> ansonsten NICHTS liest ploetzlich vollkommen inhaltsfreie postings

Meinst du also, nur häufiges Posten hier ist die Eintrittskarte um an
hochwertigen Diskussionen teilzunehmen? Der Rest soll mal schön die Klappe
halten und erst mal 100 belanglose Postings verfassen, um in der Statistik
ein wenig emporzuklettern? Das halte ich für fragwürdig.

> verfassen und das auch noch in Diskussionen, wo muehsam versucht wird,
> Anfaenger davor zu bewahren, sich u.U. die Gesundheit zu ruinieren.

Nun, das ist wohl einer der Kernpunkt unserer Diskussion.
Meine Meinung ist, wie bereits gesagt, dass man bei durschschnittlicher
Fitness und ohne Krankheitsvorgeschichte mal bitte den Teufel nicht an die
Wand malen sollte und sich auf ein einfache Untersuchung beschränken kann.
Einige andere haben hier eine andere Meinung. Sie erwecken den Eindruck (so
habs ich zumindest rausgelesen) sich einer akuten Lebensgefahr auszusetzen,
wenn sie nicht in D-land 50...150 Euro für die Untersuchung auf den Tisch
legen.
Dieser Meinung kann ich mich trotz der hier vorgebrachten Argumente nicht
anschliessen.

> Fuer mich ist dann eher die Urlaubsreise nach Aegypten "nice to have",
> als die TTU.

??? Wozu brauchst du eine TTU wenn du dann nicht nach Ägypten fliegst?

> Die Tatsache, dass viele Taucher sich eben ihre TTU wie schon von Nadine
> beschrieben am Urlaubsort fuer 15EUR gekauft haben, hat nun wirklich
> ganz und gar nichts mit der Diskussion zu tun. Ganz im Gegenteil - du
> argumentierst gerade fuer eine vernuenftige TTU.

Ich argumentiere für eine gesunde Selbstkritik in bezug auf Fitness und
Gesundheit und gegen das Aufbauschen von Gefahren.

> > Ich bin sicher, dass sehr viele Leute tauchen, deren Lunge ganz klar
> NICHT
> > zu 100% in Ordnung ist. Und das sind nicht nur die Kettenraucher.
>
> Ich stimme dir zu. Und findest du den Zustand akzeptabel?

Die Mediziner halten es für akzeptabel. Nur dass dann eben die Leute sich
dessen bewusst sein sollten und entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit die
Sache ruhiger angehen sollten. Gilt aber genauso für physisch fitte Leute,
die dann denken einen auf Mega-"Ich kann alles" Taucher zu machen.

> Ich habe bei einem tiefen und langen TG beim Auftauchen auf 40m einen
> Umkehrblock der Stirnhoehle bekommen. Und glaub' mir, so was erwischt
> dich kalt, da gibt's keine Vorwarnung und du fuehlst dich bei
> Normaldruck vollkommen OK. *Wenn* ich auf Grund *leichter* Probleme
> *ueber* Wasser - UW war immer alles bestens - im Vorfeld denn nicht auch
> der Ansicht gewesen waere, dass alles selbst beurteilen zu koennen und
> einen HNO-Arzt aufgesucht haette, waere mir und meinem Buddy diese

Ähhh, wir reden doch davon, ob eine normale TTU dringend empfohlen ist oder
nicht. Hätte ein Normalmediziner dein Stirnhöhlenproblem vorher
diagnostiziert? Oder nur der HNO wenn du ihn daraufhin aufmerksam gemacht
hättest (immer dieser Konjunktiv)

> Schwachsinn. Wenn du laenger als 4 Wochen in dieser NG mitliest,
> muesstest du das auch wissen. Basierend auf den Unfallbeschreibungen in
> dieser NG, von Leuten die jeweils dabei waren, ist ein wesentlich
> hoeherer Anteil von DCS auf PFO zurueckzufuehren (8 von 9) - und zwei

Naja, es sind viele Geschichten in Umlauf.

> > Mein Fazit. TTU ist empfehlenswert aber nicht zwingend. Am Ende taucht
> man
> > sowieso auf eigene Verantwortung, mit oder ohne TTU.
>
> Schoen zu wissen. Du duerftest gerade die Anzahl potentieller
> Tauchpartner in dieser NG deutlich redusiert haben.

Bin doch eh Solotaucher ;-)) (NEIN, ist nur ein Scherz)
Ausserdem ist es nicht in meinem Interesse, die Anzahl potentieller
Tauchpartner zu erhöhen, indem ich meine Meinung dem Mainstream anpasse.
Wenn jemand meine Ansichten als zu gefährlich ansieht um mit mir tauchen zu
gehen, dann akzeptiere ich das.

Ich möchte es noch einmal kurz und knapp formulieren.
Ich bin nicht gegen eine TTU, aber gegen Panikmache.

MfG
Falk

P.S. Ich hab damals als Student auch 180 DM für meine 1. TTU hingelegt, wenn
auch ein klein wenig zähneknirschend.

Uwe Hercksen

unread,
Sep 2, 2004, 6:08:13 AM9/2/04
to

Klaus Wolf schrieb:
>
> Fazit: Suchen lohnt sich und man muss an den richtigen Hausarzt kommen -
> dann ist es +/- umsonst. Wenn man sich unsicher ist, geh zum Taucharzt:
> Die 70 € sind es jedenfalls Wert. Keine Kompromisse darfts Du bei der
> Qualität des Arztes machen: Sprich, du musst darauf vertrauen, dass er
> es gut macht (gib ihm die GTÜM-Checkliste zum Abarbeiten, an seiner
> Reaktion siehst du, ob du ihm vertrauen kannst).
>
Hallo,

man kann allerdings auch einen Arzt auswählen der von der GTÜM
zertifiziert wurde, auf dieser Seite gibt es eine nach Postleitzahle
sortierte Liste:
http://www.gtuem.org/divedocs.htm

Bye

Tom Berger

unread,
Sep 2, 2004, 6:34:50 AM9/2/04
to
Am Thu, 02 Sep 2004 00:19:06 +0200 schrieb Annerose und Guenter
Mildenberger:

> Ein Belastungs-EKG (Ruhe ist Bloedsinn) und Lungenfunktionstest
> hab ich da noch nie mitbekommen. Und zumindest alle paar Jahre
> (ich lass es jaehrlich machen) ist sowas _sehr_ sinnvoll.

Das bestreitet niemand, aber das ist nun mal auch keine
HighEnd-Apparate-Medizin, die in Ägypten nicht zugänglich ist. Und Wenn Du
willst, kriegst Du auch hierzulande ohne Belastungs-EKG und
Lungenfunktionstest eine ärztliche Bescheinigung, dass Du fit genug zum
Tauchen bist.

Ab und an ein guter medizinischer Vheck ist ja völlig OK. Aber ob man den
nun in Ägypten oder in DE machen lässt, und wieviel man dafür bezahlen
muss, hat nun mit der Qualität der Untersuchung wirklich nichts zu tun.

Gunnar Schroeter

unread,
Sep 2, 2004, 7:15:46 AM9/2/04
to
Nadin Rohde <nospam....@web.de> schrieb:

> werde
> mich dann auch dazu entschließen...

Dann musst Du nur noch einen Arzt finden, der Dir nicht nur
das geld abknoepft und dann eine aehnlich daemliche 'Untersuchung'
macht wie die fuer 15Euro in Aegyptenland.

Verrat den Leuten hier mal, wo Du herkommst und
dann kann Dir hoffentlich auch einer weiterhelfen.

Liebe Gruesse,
Gunnar.

P.S.: Bezieh' den rauen Ton der Disskusion bloss nicht auf Dich.
Bei dem von Dir angesprochenen Thema gehen die Meinungen
einfach ein 'wenig' auseinander.
--
Dipl.-Inf. Gunnar Schröter | Tel: ++49-30-314-24921 FAX: -23516
TU Berlin Fakultät IV | e-mail: schr...@cs.tu-berlin.de
Sekr. FR 6-1 | http://user.cs.tu-berlin.de/~schroetg/

Sven Meyer

unread,
Sep 2, 2004, 7:50:43 AM9/2/04
to
Hallo Gruppe,

ich würde ganz gern den Open Water machen...

Mir stellt sich jetzt die Frage ob ich die Tauchsportärtztliche Untersuchung
auch durch eine
Arbeitsschutz Untersuchung nach G26 (Atemschutzgeräteträger Freiwillige
Feuerwehr)
ersetzen kann?

Wer hat evt. Erfahrungen damit gemacht?

mfg,

Sven

"Nadin Rohde" <nospam....@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ch2cv7$jrj$1...@beech.fernuni-hagen.de...
> Hallo liebe Taucherfreunde,
>
> bin noch ziemlich neu, aber mich würde interessieren, was man in
> Deutschland für eine Tauchsportärztliche Untersuchung hinblättern muss!
>
> Mfg
>
> Nadin
>
>
>


Dirk Macke

unread,
Sep 2, 2004, 8:00:19 AM9/2/04
to

"Falk Brunner" <Falk.B...@gmx.de> wrote in message
news:2po953F...@uni-berlin.de...

> Was wäre denn da GEFÄHRLICH geworden???
> Ich hab noch nix von wirklich gefährlichen Unfällen mit Nebenhöhlen
gehört.

Warum liest du nicht einfach mein posting zu diesem Thema, anstatt dir
selbst was vorzumachen? Wenn der beschriebene TG nicht sauber geplant
gewesen waere, oder ich oder mein Buddy Panik gekriegt haetten (und ich
kann dir sagen: Ein Umkehrblock in der Stirnhoehle tut SAUMAESSIG
weh'!), oder sonstwie falsch reagiert haetten, dann waere ich vielleicht
nicht mit einem Barotrauma davon gekommen.

Und bevor du mir jetzt erzaehlst, dass das alles ja gar nicht so schlimm
ist: Solche Kommentare hoere ich mir nur von Tauchern an, die selbst
schon mal ihr Blut aus der Maske ausblasen mussten.

> Hypochonder?

Mit dir ist weitere Kommunikation sinnlos. Ich hoffe nur, dass Nadine
und andere Anfaenger nicht auf solche Schwaetzer wie dich hoeren.

Ohne Gruss,
Dirk


Dirk Macke

unread,
Sep 2, 2004, 8:07:52 AM9/2/04
to

"Falk Brunner" <Falk.B...@gmx.de> wrote in message
news:2po954F...@uni-berlin.de...

> Ähhh, wir reden doch davon, ob eine normale TTU dringend empfohlen ist
oder
> nicht. Hätte ein Normalmediziner dein Stirnhöhlenproblem vorher
> diagnostiziert? Oder nur der HNO wenn du ihn daraufhin aufmerksam
gemacht
> hättest (immer dieser Konjunktiv)

Es geht in diesem Kontext um den zweifelhaften Wert einer Selbstdiagnose
der Marke "ich fuehl' mich gut" und deinen Tenor, dass
Nebenhoehlenprobleme eh' Kleinkram sind, die einen TG nicht ernsthaft
gefaehrden koennen.

> > Schwachsinn. Wenn du laenger als 4 Wochen in dieser NG mitliest,
> > muesstest du das auch wissen. Basierend auf den Unfallbeschreibungen
in
> > dieser NG, von Leuten die jeweils dabei waren, ist ein wesentlich
> > hoeherer Anteil von DCS auf PFO zurueckzufuehren (8 von 9) - und
zwei
>
> Naja, es sind viele Geschichten in Umlauf.

Es handelt sich hier um "Geschichten" von Betroffenen, bzw. der Buddies
beim jeweiligen TG, die sie hier nettwerweise gepostet haben.

> Bin doch eh Solotaucher ;-)) (NEIN, ist nur ein Scherz)

Ach ja?

> Wenn jemand meine Ansichten als zu gefährlich ansieht um mit mir
tauchen zu
> gehen, dann akzeptiere ich das.

Es wird dir auch nichts anderes uebrig bleiben.

> Ich möchte es noch einmal kurz und knapp formulieren.
> Ich bin nicht gegen eine TTU, aber gegen Panikmache.

Ich bin gegen Panikmache und gegen eine Verharmlosung der mit dem
Tauchen zusammenhaengenden Risiken. Tauchen ist nur dann (relativ)
ungefaehrlich, wenn man sich der Risiken bewusst ist und dementsprechend
handelt. Eine TTU gehoert dabei fuer mich in regelmaessigen Abstaenden
zwingend dazu.

Dirk


Sven Blankenberger

unread,
Sep 2, 2004, 8:22:42 AM9/2/04
to
Uwe Hercksen <herc...@mew.uni-erlangen.de> wrote in news:4136F10D.6070603
@mew.uni-erlangen.de:

> man kann allerdings auch einen Arzt auswählen der von der GTÜM
> zertifiziert wurde, auf dieser Seite gibt es eine nach Postleitzahle
> sortierte Liste:
> http://www.gtuem.org/divedocs.htm

Ja, aber die Liste wird jährlich gelöscht, und wer drin stehen will,
muss sich jährlich neu eintragen (lassen). Das führt dazu, dass nicht allzu
viele drin stehen. z.B. sind für den gesamten Postleitzahlenbereich
0xxxx ganze 8 Ärzte verzeichnet, davon einer in Norwegen :-(

ciao - Sven


--
Sven Blankenberger
http://www.psych.uni-halle.de/sven/

Nadin Rohde

unread,
Sep 2, 2004, 8:35:22 AM9/2/04
to
> Verrat den Leuten hier mal, wo Du herkommst und
> dann kann Dir hoffentlich auch einer weiterhelfen.

Also für alle, die es interessiert, ich komme aus der Nähe von Hof, das ist
eine Stadt in Oberfranken (nördliches Bayern).
Prärie! :)

Nadin Rohde

unread,
Sep 2, 2004, 8:43:48 AM9/2/04
to
Kurz noch eine Erläuterung, warum mir der Ägypten-15-Euro-Schein eher
symphatisch war:

Es kam mitunter schon vor, dass ich das ganze Jahr über mit perfekter
Gesundheit glänzte, dann aber kurz nach dem Aussteigen aus dem Flieger
(warum auch immer) urlaubskrank (lach) wurde... Ist natürlich klar, dass man
dann nicht tauchen gehen könnte, demzufolge wäre dann auch die Untersuchung
für die Katze gewesen... So war auch ein Teil meines Gedankenganges!

Natürlich bin ich einverstanden, wenn es heißt, dass wenigstens 1
anständiger Test ganz am Anfang stehen sollte und daher muss ich da wohl in
den sauren Apfel beißen und hoffen, dass ich bei guter Verfassung bleibe und
mir bloß nix zu ziehe! :)

Nadin


Gunnar Schroeter

unread,
Sep 2, 2004, 8:48:35 AM9/2/04
to
Sven Meyer <him...@meyer-sven.de> schrieb:
> Hallo Gruppe,

> ich würde ganz gern den Open Water machen...

..... . ;-)

> Mir stellt sich jetzt die Frage ob ich die Tauchsportärtztliche Untersuchung
> auch durch eine
> Arbeitsschutz Untersuchung nach G26 (Atemschutzgeräteträger Freiwillige
> Feuerwehr)
> ersetzen kann?

Glaube ich kaum (-> Ohrenuntersuchung).

> Wer hat evt. Erfahrungen damit gemacht?

Ja, Du. Vergeliche Deine Erfahrungen mit der G26 mit den in
http://www.gtuem.org/form/ttgtuem.pdf
aufgeliesteten Untersuchungen.

Liebe Gruesse,
Gunnar.

TOFU entsorgt.

Uwe Hercksen

unread,
Sep 2, 2004, 9:26:40 AM9/2/04
to

Sven Blankenberger schrieb:


>
> Ja, aber die Liste wird jährlich gelöscht, und wer drin stehen will,
> muss sich jährlich neu eintragen (lassen). Das führt dazu, dass nicht allzu
> viele drin stehen. z.B. sind für den gesamten Postleitzahlenbereich
> 0xxxx ganze 8 Ärzte verzeichnet, davon einer in Norwegen :-(

Hallo,

ohne das hier beschriebene Verfahren:
http://www.gtuem.org/caisson/eintrag.htm
wäre die Liste zwar viel länger, aber auch mit vielen Karteileichen gefüllt.

Bye

Uwe Hercksen

unread,
Sep 2, 2004, 9:31:55 AM9/2/04
to

Sven Meyer schrieb:


>
> Mir stellt sich jetzt die Frage ob ich die Tauchsportärtztliche Untersuchung
> auch durch eine
> Arbeitsschutz Untersuchung nach G26 (Atemschutzgeräteträger Freiwillige
> Feuerwehr)
> ersetzen kann?

Hallo,

Teile der Untersuchung können vielleicht verwendet werden, aber der
Atemschutzgeräteträger ist nur den ganz geringen atmosphärischen
Druckwechseln ausgesetzt wie jeder Nicht-Taucher auch, der Taucher
dagegen erheblich grösseren Druckwechseln.

Gehe also mit allen Unterlagen und Untersuchungsergebnissen der
Arbeitsschutz Untersuchung zu einem Taucherarzt, der sagt dann schon
welche Untersuchungen noch nötig sind.

Bye

Uwe Hercksen

unread,
Sep 2, 2004, 9:36:37 AM9/2/04
to

Nadin Rohde schrieb:

>
> Natürlich bin ich einverstanden, wenn es heißt, dass wenigstens 1
> anständiger Test ganz am Anfang stehen sollte und daher muss ich da wohl in
> den sauren Apfel beißen und hoffen, dass ich bei guter Verfassung bleibe und
> mir bloß nix zu ziehe! :)

Hallo,

Du solltest in Ägypten vorsichtshalber die schöne Regel beim Essen
beherzigen: Cook it, peel it, or forget it!
So lange Du Dich dann gut fühlst kannst Du auch tauchen, bei Fieber,
Durchfall solltest Du allerdings aufs Tauchen verzichten.

Bye

Sven Meyer

unread,
Sep 2, 2004, 9:37:17 AM9/2/04
to
Hallo Gunnar,

danke erstmal für den Tip und den Link!

Gruss, Sven

"Gunnar Schroeter" <schr...@cs.tu-berlin.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ch74r3$e99$2...@news.cs.tu-berlin.de...

Nadin Rohde

unread,
Sep 2, 2004, 10:05:05 AM9/2/04
to
Gott sei Dank habe ich damit eigentlich keine Probleme, mein
Urlaubsvermieser war bislang dann eher die Grippe... :)

Andreas Beck

unread,
Sep 2, 2004, 10:32:06 AM9/2/04
to
Nadin Rohde schrieb:

> Steht es auch und sogar in dem PDF steht: Letzte Lungenröntgung wann und
> wo...

Heißt? Genau - daß man das da eintragen soll. Nicht, daß eine gemacht
werden soll. Kann der Arzt dann angucken und zusammen mit den sonstigen
Untersuchungsergebnissen abwägen, ob mal eine neue sinnvoll wäre.


> Aber hauptsache, ich lalle scheiße... nä...!

Bitte entspann' dich, geh mal zum Wärschtlamoh, werf' nen Happen ein,
und geh nicht immer gleich so an die Decke, wenn jemand Deine bisherige
Meinung nich bestärkt.


Grüße in die alte Heimat,

Andy

P.S.: ToFu abstellen wäre auch noch toll.

Matthias Voss

unread,
Sep 2, 2004, 11:17:43 AM9/2/04
to
Annerose und Guenter Mildenberger wrote:

>
> Ein Belastungs-EKG (Ruhe ist Bloedsinn) und Lungenfunktionstest
> hab ich da noch nie mitbekommen. Und zumindest alle paar Jahre
> (ich lass es jaehrlich machen) ist sowas _sehr_ sinnvoll.


Hi,
wenn du regelmässig Sport machts, in der Lage bist, deinen Puls und
Blutdruck zu messen, darüber hinaus die Trainingsintensität abschätzen
kannst, halte ich das BelastungsEKg für höchst überflüssig.
Zumal die Steigerungsraten der Standardschemen durchaus nicht mit dem
zeitlichen Ablauf des Erreichen deines persönlichen Steady state
übereinstimmen müssen/werden.
Und darüber mit manchen Kardiologen diskutieren zu wollen, ist idR
zwecklos, wenn diese, was durchaus vorkommt, keinen Schimemr von
Sportphysiologie haben.
Was macht er zB. mit der Erkenntnis, das nach 3 Steigerungsraten a 2
Minuten bei 200 Watt, Puls 115, Blutdruck 240/95 nun lt.
"Betriebsanleitung" das Abbruchkriterium der Untersuchung erfüllt ist,
er aber gerne den PWC 170 ermitteln möchte ;-)?
Grüße
Matthias

Matthias Voss

unread,
Sep 2, 2004, 11:20:16 AM9/2/04
to
Falk Brunner wrote:

> <weitausdemfensterlehn>
> Ich behaupte mal, dass die kleinen "Lungenfehler" bei denen das THEORETISCH
> möglich ist ein Air-Trapping zu erleiden bei der Röntgenaufnahme (die laut
> GTÜM "fakultativ,ansonsten nur, wenn klinisch angezeigt") zu 99,9% NICHT
> erkannt werden weil a) das eine normale Röntgenaufnahme das technisch nur
> bedingt darstellen kann

Richtig.


(Spekulation, bin kein Radiologe) und b) der Artz
> wahrscheinlich nicht sooooo genau nach irgendwelchen winzigen Anomalien
> suchen wird, sondern eher nen allgemeinen Rundumblick drauf wirft (hat
> damals meiner gemacht, und ich würde ihm das nicht vorwerfen).

Dito.

> Von den (hundert)tausenden (Ketten)rauchern, die man auf den Tauchbasen in
> aller Welt trifft mal ganz zu schweigen. Und wieviele Menschen sind in
> Besitz einer offiziellen TT-Bescheinigung wo selbst ein Laie offensichtliche
> physiologisch/psychiologische Indikationen feststellt, die wohl eher GEGEN
> eine Tauchtauglichkeit sprechen??

Ohne Kommentar...


> Wie oft kommt den das Air-trapping bei normalen TGs vor (Also keine
> Panik-aufstiege)?? Alle 10.000.000 TGs? Dagegen ist Fahrradfahren
> gefährlicher.

Dabeben gibt es auch Oedeme. Gar nicht so selten.

> aber bei einem jungen Menschen mit
> durchschnittlicher Fitness ohne auffällige Krankheitsvorgeschichte würde ich
> doch mal die Kirche im Dorf lassen wollen und nicht immer nur Probleme sehen
> und nach einer 120% Vollkasko-Untersuchung schreien.


Ack!.
Gruß
Matthias

Matthias Voss

unread,
Sep 2, 2004, 11:28:13 AM9/2/04
to
Dirk Macke wrote:

>
> Ein Hustenanfall UW, weil die Lunge vielleicht
> doch nicht so toll in Ordnung ist, ist mit einem Hustenanfall ueber
> Wasser nicht zu vergleichen. Von den Komplikationen die Husten UW
> grundsaetzlich bedeuten kann, mal ganz abgesehen.

Da muss ich dir widersprechen.
Ich kann bei mir einen UWH zuverlässig durch Einnahme von Aspirin
herbeiführen, habe auch sonst shcon mindestens 2 mal UW gehustet.
Das einemal habe ich überwasser weitergehustet, das war _deutlich_
schlimmer, als unter Wasser zu bleiben.


>
>
>
> Herzkreislaufversagen ist nun wahrlich kein Einzelfall mehr. Und was die
> "typische" Zielgruppe betrifft: Ich kann mich nicht erinnern, dass sie
> ihr Gewicht und Groesse, ihr Verhaeltnis zu Alkohol und Zigaretten etc.
> hier gepostet haette. Woraus schliesst du also, dass sie nicht zur
> "typischen" Zielgruppe gehoert?

An Geschlecht und Alter.

> Ich habe bei einem tiefen und langen TG beim Auftauchen auf 40m einen
> Umkehrblock der Stirnhoehle bekommen. Und glaub' mir, so was erwischt
> dich kalt, da gibt's keine Vorwarnung und du fuehlst dich bei
> Normaldruck vollkommen OK. *Wenn* ich auf Grund *leichter* Probleme
> *ueber* Wasser - UW war immer alles bestens - im Vorfeld denn nicht auch
> der Ansicht gewesen waere, dass alles selbst beurteilen zu koennen und
> einen HNO-Arzt aufgesucht haette, waere mir und meinem Buddy diese

> Erfahrung erspart geblieben.

Und wie hätte der Arzt durch welche Untersuchung das prädiktiv
herausfinden sollen???

Gruß

Matthias

Matthias Voss

unread,
Sep 2, 2004, 11:31:14 AM9/2/04
to
Sven Meyer wrote:

> Hallo Gruppe,
>
> ich würde ganz gern den Open Water machen...
>
> Mir stellt sich jetzt die Frage ob ich die Tauchsportärtztliche Untersuchung
> auch durch eine
> Arbeitsschutz Untersuchung nach G26 (Atemschutzgeräteträger Freiwillige
> Feuerwehr)
> ersetzen kann?
>
> Wer hat evt. Erfahrungen damit gemacht?
>

Wie Padi es treibt, wissen wir nicht.
Bei der G26 wird nicht der Druckausgleich geprüft, oder?
Nach G 31 wäre besser.

Gruß
Matthias

Matthias Voss

unread,
Sep 2, 2004, 11:32:28 AM9/2/04
to
Nadin Rohde wrote:


Pardon,
Erst wegziehen, dann Arzt suchen!

Grüße
Matthias

Message has been deleted

Annerose und Guenter Mildenberger

unread,
Sep 2, 2004, 1:43:09 PM9/2/04
to
Hallo Uwe,

Uwe Hercksen wrote:

> Nadin Rohde schrieb:

> > Natürlich bin ich einverstanden, wenn es heißt, dass wenigstens 1
> > anständiger Test ganz am Anfang stehen sollte und daher muss ich da wohl in
> > den sauren Apfel beißen und hoffen, dass ich bei guter Verfassung bleibe und
> > mir bloß nix zu ziehe! :)

> Du solltest in Ägypten vorsichtshalber die schöne Regel beim Essen


> beherzigen: Cook it, peel it, or forget it!

kann ich so nicht stehen lassen:

Im grossen Hotelbunker mit giganto Kueche und hunderten von Gaesten:
ja,
sowie zusaetzlich Vorsicht bei Eis, Eierspeissen, Fisch
und weiteren leicht verderblichen Genuessen.

Im kleinen Rahmen, Safari oder nach unseren Erfahrungen im Camp
mit einem Mann in der Kueche und zwei Handvoll Gaesten :

Iss was dir schmeckt, sei die ersten zwei Tage zurueckhaltend
mit Oel z.B. Sossen und drinke nix eiskaltes.

Gruss Guenter

--
Mails bitte an mildenbergers at yahoo punkt com

FAQ von d.r.s.t unter http://www.oschn.de/drst/

Michael MiNi Negendanck

unread,
Sep 2, 2004, 4:59:05 PM9/2/04
to
Hi zusmmen,

"Annerose und Guenter Mildenberger" <milden_...@yahoo.com> schrieb im
Newsbeitrag news:41375BAD...@yahoo.com...
> Hallo Uwe,

> > Du solltest in Ägypten vorsichtshalber die schöne Regel beim Essen
> > beherzigen: Cook it, peel it, or forget it!
>
> kann ich so nicht stehen lassen:
>
> Im grossen Hotelbunker mit giganto Kueche und hunderten von Gaesten:
> ja,
> sowie zusaetzlich Vorsicht bei Eis, Eierspeissen, Fisch
> und weiteren leicht verderblichen Genuessen.

Ack

>
> Im kleinen Rahmen, Safari oder nach unseren Erfahrungen im Camp
> mit einem Mann in der Kueche und zwei Handvoll Gaesten :

Wohl Ack - war ich noch nie, doch würde ich genauso machen.

Aber:
Es kommt auf die Einstellung und vielleicht das Glück drauf an - ich hatte
mal ein Boot für Tagesausfahrten in Egypt das sah supersauber aus - bis auf
die Kakerlaken die ich _nach_ dem Essen dort entdeckt hatte.
Hat aber auch nichts gemacht :-)) - gehört eben dazu - wie eben nicht Eis,
Eier und mit Eis gekühlte Getränke :-)

Zum "Restthread" meine Meinung:
Einmal ordentlich die TTU machen, dann Tauchen und viel Lesen -
anschliessend selber weiterentscheiden :-)

Ohne Werbung machen zu wollen - Nadine - mail mich einfach mal an wenn es
mit der "Versandausrüstung" nicht klappt - ich hocke in Nürnberg wo du eh
mal gucken wolltest.

Gruss
Michael

--
Ich lese diese Mailaddi nicht - direkte Antwort bitte an michael ät.
tauchschule (minuszeichen einfügen) mini.deblabla <---ohne blabla und mit
einem @


Markus Zechmann

unread,
Sep 2, 2004, 5:00:47 PM9/2/04
to

Also bezüglich Herzinfarkt und als Studentin bist Du nicht die Hauptrisikogruppe:

Das stimmt, aber Du wärst auch nicht die erste - das alter sagt inzwischen nichts mehr aus!

Mein jüngster Lungenebmoliepatient war 19, mein jüngster Herzinfarkt war 23, mein jüngster Schlaganfall (Klinikpraktikum!) war 3 MONATE!

Nur weil vielleicht nur bei 1% der Fälle was passiert, von mir aus auch noch weniger (bzgl. Hypochonder!!!):

ICH will nicht der 1 von 1000 Sein, dem was passiert - vor allem nicht, wenn der Pathologe feststellt, das ein
winziges Problem die Katastrophe ausgelöst hat!

Glaubt mir, ich fahre schon lange genug Rettungsdienst, bzw. habe auch im Sanitätsdienst meine Finger mit drinnen.

Die Aussage - "Ich fühle mich echt fit" hab ich schon vor mehr als einer plötzlich eingetretenen Reanimation gehört!

Also auf meine bisherige Anzahl an Patienten geschätzt seit ich 16 bin, mag sein, das es Promille sind.

Aber auch ich habe schon von genügend Patienten gehört, dass die "Wehwehchen" schon seit "gestern" da sind, aber warum
zum Arzt gehen - Tja, blöde Sache, wenn man den Herzinfarkt behandeln hätte können, bevor man unter wirklichem Streß
versucht mit dem Notarzt nen Tubus in die Luftröhre zu stecken und ne Nadel in die Vene zu popeln!

Solche Aussagen sind mehr als nur Fahrlässig!

Ich höre immer nur "Ich bin ja selbst verantwortlich", etc.!

HALLO - Ihr habt normalerweise nen Buddy dabei, evtl. sogar noch nen Diveguide!

Denkt vielleicht mal auch jemand daran, das IHR die auch in Gefahr bringt, wenn euch was unter Wasser passiert?

Auch wenn vieles im Gesundheitssystem im argen liegt, wenn es um Tauglichkeitsbescheinigungen geht, haben sich die
Ärzte auch was bei gedacht, und net nur viel zu viel Freizeit gehabt, um sich mal was neues auszudenken!


Und nen kleinen Tip unter der Hand an alle:

Die meisten Ärzte, mit denen ich mich über das Thema "Kosten der Untersuchung für Tauchtauglichkeit" unterhalten habe
meinten, das man auch mit dem Arzt bisserl über den Preis reden kann, da die Krankenkasse eh keinerlei Kosten trägt,
und der Arzt da eher was deichseln kann!

Markus Zechmann

unread,
Sep 2, 2004, 5:03:02 PM9/2/04
to

> Das ist das Foramen Ovale (auch häufig unter PFO zu lesen)
> Grob gesagt ein Loch in der Herzscheidewand ...
>
> Es geht um die Verbindung des venösen und des arteriellen Kreislaufs bereits
> im Herzen (ohne den Weg über den Lungenfilter ...).
> Material dazu findest du mit diesen Stichworten reichlich ...

Anmerkung hierzu:

Besagtes Loch ist zu hundert Prozent ein nicht geschlossenes Loch aus der Säuglings- / Neugeborenenphase des Menschen!

Da Neugeborene noch einen komplett anderen Kreislauf haben, als erwachsene!

Schreibe auf wunsch gerne ein paar Sachen dazu aus meinen Unterlagen raus!

Annerose und Guenter Mildenberger

unread,
Sep 2, 2004, 5:25:02 PM9/2/04
to
Hallo Michael,

Michael MiNi Negendanck wrote:

> "Annerose und Guenter Mildenberger" <milden_...@yahoo.com> schrieb im
> Newsbeitrag news:41375BAD...@yahoo.com...

> > Im kleinen Rahmen, Safari oder nach unseren Erfahrungen im Camp


> > mit einem Mann in der Kueche und zwei Handvoll Gaesten :
>
> Wohl Ack - war ich noch nie, doch würde ich genauso machen.
>
> Aber:
> Es kommt auf die Einstellung und vielleicht das Glück drauf an - ich hatte
> mal ein Boot für Tagesausfahrten in Egypt das sah supersauber aus - bis auf
> die Kakerlaken die ich _nach_ dem Essen dort entdeckt hatte.

solange der Koch selber gesund und das Essen nicht irgendwie stundenlang
rumgammelt ... unschoen ... aber auch in dt. Kuechen laufen genug von
den Viechern rum.

In kleinen, ueberschaubaren Einheiten, Camp, Safariboot (nicht
unbedingt Tagesboot, die nehmen oft Futter vom Hotel mit!)
erachte ich die Gefahr sich was einzufangen fuer gering.

Wenn der (einzige) Koch krank ist, faellt das auf. Ebenso
wird das Essen zubereitet und zuegig verputzt. Da gammelt
nix ewig am Bueffet oder gar in der Kueche.

Matthias Voss

unread,
Sep 2, 2004, 6:19:10 PM9/2/04
to
Markus Zechmann wrote:
> Glaubt mir, ich fahre schon lange genug Rettungsdienst, bzw. habe auch im Sanitätsdienst meine Finger mit drinnen.

Und du glaubst, das qualifiziert dich ernsthaft zu relevanten Aussagen
über Tauchmedizin bzw. Fragestellungen im Zusammenhang mit TTU ;-)?

Gruß
Matthias

Matthias Voss

unread,
Sep 2, 2004, 6:25:25 PM9/2/04
to
Markus Zechmann wrote:

>>Das ist das Foramen Ovale (auch häufig unter PFO zu lesen)
>>Grob gesagt ein Loch in der Herzscheidewand ...
>>
>>Es geht um die Verbindung des venösen und des arteriellen Kreislaufs bereits
>>im Herzen (ohne den Weg über den Lungenfilter ...).
>>Material dazu findest du mit diesen Stichworten reichlich ...
>
>
> Anmerkung hierzu:
>
> Besagtes Loch ist zu hundert Prozent ein nicht geschlossenes Loch aus der Säuglings- / Neugeborenenphase des Menschen!

Völlig Richtig.

> Da Neugeborene noch einen komplett anderen Kreislauf haben, als erwachsene!

Na ja komplett, .. es ist halt die kleine entscheidende Stelle.
Du meinstest sicherlich, das der Lunegnkreislauf abgekoppelt ist.

Das entscheidende beim postnatalen Menschen ist aber die nicht einmal
die Frage, ob das FO zugewachsen oder verklebt ist, sondern ob es, wenn
schon nicht verklebt, _funktionell_ ist. Das heißt, ob es mehr oder
weniger bei bestimmten Situationen ( Druckgefälle von rechts nach links)
sich öffnet, oder sogar ständig offen ist. Diese Patienten könnten aber
durchaus zB durch blaue Lippen und blasse Haut auffallen ;-)Müssen aber
nicht.

>
> Schreibe auf wunsch gerne ein paar Sachen dazu aus meinen Unterlagen raus!

Fleiß ist eine Tugend.

Grüße
Matthias

Matthias Voss

unread,
Sep 2, 2004, 6:28:28 PM9/2/04
to
Annerose und Guenter Mildenberger wrote:
> solange der Koch selber gesund und das Essen nicht irgendwie stundenlang
> rumgammelt ... unschoen ... aber auch in dt. Kuechen laufen genug von
> den Viechern rum.


Hier fällt unter den Tisch, das die Hauptursache für die
gastlich-enteralen Probleme garnicht die Küchenhygiene, sondern das
beliebte Baden der Ausrüstung/Lungenautomaten im Gemeinschaftspissoir,
sprich Waschbassin, sein kann.
Und das gibt es auf Safariboten nicht.

LG
Matthias

Markus Zechmann

unread,
Sep 3, 2004, 12:37:54 AM9/3/04
to

Nein, nicht hypochonder, nur aus dem Medizinischen Bereich - was das Berufliche Angeht!

Ich finde es mehr als Dumm (Muß ich so sagen!) Vorsicht mit Hypochondrie zu vergleichen!

Zumal der Begriff selbst Fachlich deplaziert ist!

Traurig ist, das da mit Fachbegriffen rumgeworfen wird, ohne den genauen Sinn eines selbigen zu kennen!

Markus Zechmann

unread,
Sep 3, 2004, 12:41:11 AM9/3/04
to

Hey, nur weil die Ecke ne ehemalige Königlich BAyrische Strafkolonie war ist die noch net schlecht! *FG*

Markus Zechmann

unread,
Sep 3, 2004, 12:44:54 AM9/3/04
to

Hallo!

Also die Untersuchungen sind zu verschieden, auch wenn sie sich in einigen Punkten überschneiden!

Habe selber G26 hinter mir, und auch Tauchärztlich - bis auf 2 oder 3 Überschneidungen waren die doch
nicht wirklich gleich! *GG*

Sven Blankenberger

unread,
Sep 3, 2004, 5:40:27 AM9/3/04
to
Uwe Hercksen <herc...@mew.uni-erlangen.de> wrote in
news:41371F90...@mew.uni-erlangen.de:

> ohne das hier beschriebene Verfahren:
> http://www.gtuem.org/caisson/eintrag.htm
> wäre die Liste zwar viel länger, aber auch mit vielen Karteileichen
> gefüllt.

Klar. Was ich sagen wollte: die Liste ist nicht unbedingt zielführend
für die nähere Umgebung eines Tauchers.

ciao
-Sven-


--
Sven Blankenberger
http://www.psych.uni-halle.de/sven/

Falk Brunner

unread,
Sep 3, 2004, 7:42:04 AM9/3/04
to

"Markus Zechmann" <webm...@forum-der-notfallmedizin.de> schrieb im
Newsbeitrag news:2pqapoF...@uni-berlin.de...

>
> Nein, nicht hypochonder, nur aus dem Medizinischen Bereich - was das
Berufliche Angeht!
>
> Ich finde es mehr als Dumm (Muß ich so sagen!) Vorsicht mit Hypochondrie
zu vergleichen!

Die Grenzen sind fliessend.

> Zumal der Begriff selbst Fachlich deplaziert ist!

Ist er das?


"Was heißt Hypochondrie?

Eine Hypochondrie, auch Krankheitsfurcht (Fachbegriff: Nosophobie) genannt,
ist eine sachlich nicht begründbare, ängstliche, manchmal auch depressiv
getönte Befürchtung oder Vermutung krank zu sein oder krank zu werden, was
schließlich zu einer abnormen Einstellung zum eigenen Leib und seinen
Gefährdungsmöglichkeiten führt. Charakteristisch ist eine ausgeprägte bis
zwanghafte Selbstbeobachtung des eigenen Körpers bzw. seiner
Organfunktionen, wobei praktisch nichts ausgeschlossen bleibt. Dabei sucht
der Betroffene beharrlich und sorgenvoll nach Krankheitszeichen, die seinen
Verdacht beweisen sollen."

http://www.psychosoziale-gesundheit.net/seele/hypochonder.html

Der geneigte Leser möge hier selber urteilen.

MfG
Falk

Annerose und Guenter Mildenberger

unread,
Sep 3, 2004, 8:09:02 AM9/3/04
to
Hallo Matthias,

ack, mag mit eine Ursache sein. Laest aber die Nicht-Taucher
aussen vor. Und die erwischts genauso.

Gruss Guenter
--
Antworten bitte an mildenbergers AT yahoo.com,

Matthias Frey

unread,
Sep 3, 2004, 10:13:48 AM9/3/04
to
Dirk Macke schrieb:

>> Was wäre denn da GEFÄHRLICH geworden???

>Wenn der beschriebene TG nicht sauber geplant
>gewesen waere, oder ich oder mein Buddy Panik gekriegt haetten (und ich
>kann dir sagen: Ein Umkehrblock in der Stirnhoehle tut SAUMAESSIG
>weh'!), oder sonstwie falsch reagiert haetten, dann waere ich vielleicht
>nicht mit einem Barotrauma davon gekommen.

Dirk,

ich kann zwar Deine heftige Reaktion nicht unbedingt
nachvollziehen, aber ich muß Dir Recht geben, was die
Umkehrblockierung anbelangt.

Ich hatte auch mal sowas, mit erheblichen Komnzequenzen für
meine Luftversorgung. Ich kam sozusagen kaum hoch, mußte
lange tief bleiben und bin schließlich unter erheblichen
Schmerzen raus und mein Gesicht sah aus wie ein Semmelknödel
(manche sagen, das sei bei mir normal - aber mal im Ernst).

Ich will mit der Geschichte nicht langweilen, und sie ging
noch weiter - aber ich erspare es euch.

Jedenfalls: Kein Vergnügen das - und ich weiß seitdem, warum
ich nicht mehr mit unkoscheren Nebenhöhlen tauchen gehe.

Ich kann nur davor warnen, das zu leicht zu nehmen.

Liebe Grüße
Matthias

Stefan Gaar

unread,
Sep 3, 2004, 10:20:48 AM9/3/04
to
Michael Schmidt <ms25...@gmx.de> wrote in message news:<q6mdj0tnk939b1bjs...@4ax.com>...
> On Thu, 2 Sep 2004 09:00:35 +0200, "Nadin Rohde"
> <nospam....@web.de> wrote:
..
> Und wenn man die Frage als Frau stellt...
> Angeblich soll ein PFO oder ähliche Shunts auch das Embolierisiko bei
> (normalen, nicht Kaiserschnitt) Geburten erhöhen, da dort auch
> erhebliche Pressdrücke auftreten, welche zu einer Öffnung eines
> halboffenen PFO und in der Folge einem Embolieübertritt führen können.
> Die Mediziner können da sicher mehr zu sagen.

naja ich weis nicht recht, aber die Wahrscheinlichkeit, daß eine
schwangere Frau während der Entbindung noch nicht vollständig vom
letzten Tauchgang entsättigt ist sollte imho vernachlässigbar sein.
jm2c
Stefan

Stefan Gaar

unread,
Sep 3, 2004, 10:25:55 AM9/3/04
to
Andreas Beck <be...@uni-duesseldorf.de> wrote in message news:<slrncjce3s.p...@cupido.rz.beck-sw.de>...

> Du lallst von Dingen, mit denen Du Dich offensichtlich kaum beschäftigt
> hast, denn: Nein, die Lunge wird für eine TTU in der Regel nicht geröntgt.
>
> Wenn ein Arzt das im Einzelfall anordnet, hat er da sehr triftige Gründe
> für.

oder eben keine Ahnung!

nur so meine Vermutung...
Stefan

Markus Zechmann

unread,
Sep 3, 2004, 4:20:53 PM9/3/04
to

Nein, tut es nicht - nur um in diesem Punkt recht zu geben!

Aber das "Ich fühl mich fit" nicht immer auch selbiges heißen soll!

Und das es kein NIE gibt, und das trotz aller untersuchungen und auch nicht gemachter Untersuchungen alles passieren kann!

Nur veringere ich die Gefahr doch deutlich, WENN ich mich gesundheitlich regelmässig durchchecken lasse!

Aber Dein Kommentar hat mir Gezeigt, das Du nur gelesen und offensichtlich nicht über den Sinn des Postes
nachgedacht hast!

Michael Schmidt

unread,
Sep 3, 2004, 5:29:21 PM9/3/04
to

Na, das hoffe ich doch sehr :-))
Aber mal im Ernst, man sollte das Problem nicht nur durch die
Taucherbrille betrachten.
Außer Gasblasen können auch noch andere Bestandteile (z.B. abgelöste
thromben) als Emboli für Unbill sorgen, wenn sie den direkten Weg
durch einen Shunt nehmen können...
Neben der Gebärproblematik wird auch diskutiert, ob Menschen mit
signifikantem Shunt auch einem erhöhten Schlaganfallsrisiko
unterliegen. Wenn sich dieser Verdacht auch statistisch erhärten läßt,
wäre es eventuell volkswirtschaftlich sinnvoll, PFO
Schließungsoperationen von der Krankenkasse übernehmen zu lassen, wenn
man so für ein paar 1000EUR das Invaliditätsrisiko (mehrere 100 000EUR
vermeiden kann...

MS

Michael MiNi Negendanck

unread,
Sep 3, 2004, 6:07:26 PM9/3/04
to
Hi

> > "Annerose und Guenter Mildenberger" <milden_...@yahoo.com> schrieb

> solange der Koch selber gesund und das Essen nicht irgendwie stundenlang


> rumgammelt ... unschoen ... aber auch in dt. Kuechen laufen genug von
> den Viechern rum.

Stimmt - ich habe auch nicht geschrieben, dass ich krank geworden bin :-)
Es war nur ... unschön.
Allerdings habe ich lieber das frische Zeugs gegessen ( zusammen mit der
Mannschaft) als das was im Hotel angeboten wurde :-)

Markus Zechmann

unread,
Sep 3, 2004, 6:22:05 PM9/3/04
to

Sorry für die Doublette!

Aber wollte noch anfügen - ich bin absoluter Befürworter der Untersuchungen!

Nicht, das da jetzt was falsch rüberkommt - ohne Untersuchung hat IMHO keiner was unter Wasser verloren.

(Das man ja nicht nur sich selbst gefährdet, habe ich ja schon geäussert!)

Ausserdem wollte ich nochmal auf meine Aussage und Deine Reaktion eingehen:

Defakto kann die Aussage "Ich bin keine Risikogruppe, bzw. gehöre nicht dazu!" nicht so stehen bleiben!

Die AHA (American Hearts Association) hat bereits Studien, die einen Anhaltspunkt dafür bieten, dass Neigungen zum
Herzinfarkt auch Vererblich sind.

Sicher kann mir auch eine Untersuchung keine hundertprozentige Sicherheit geben - da stimmen wir ja alle eindeutig überein!

Aber wenn ich statt NULL Prozent Sicherheit "nur" 50% habe, ist das ein GEwinn für meine Sicherheit und die sicherheit
meines Tauchpartners - und auch um den geht es!

Bau ich scheisse und mir passiert was ohne Gefährdung dritter ist das einzig mein Problem - wenn also jemand Solo-Tauchen will:

Sein Problem!

Wobei da wieder der Faktor ist:

Ist Feuerwehr, Rettungsdienst und Ärzte dafür da, um die eigene Gesundheit und auch das Geld der Allgemeinheit zu verbraten,
weil einzelne sich unnötig in Gefahr begeben?

Nein, ich bin kein Tauchmediziner - das habe ich auch nie behauptet, doch bin ich auch kein Sportarzt mit der Fachrichtung
Kampfsport, und trotzdem kannte ich Dienstlich einige Kämpfer, die vor Turnieren gemeint haben, die Tauglichkeitsbescheinigung
ist ein Geld, was man sich sparen kann!

Ich muß kein Facharzt mit zig Jahren Erfahrung sein, um festzustellen, das der tod eines Kämpfers direkt kausal mit seinem
Aneurysma (Baucharterie), zusammenhing.

Hätte er seine Untersuchung gem. Turnieranforderungen gemacht wäre er nicht an den Start gegangen, und würde jetzt noch
leben!

Sicher ist Kampfsport was total anderes als Tauchen - ich will auch nicht vergleichen, sondern nur aufzeigen, das diese
TTU durchaus seinen Sinn hat und auch notwendig ist.

Jedes Prozent an Sicherheit mehr für mich - das ist was, wo ich sage "Immer doch"!

Sicher muß nichts passieren, auch wenn ich keine TTU habe,
Genauso kann was passieren, wenn ich selbige habe!

Das ist klar und kann auch keiner leugnen - das man mit einer TTU NIE alles auschliessen kann ist auch klar.

Aber es geht ja darum, ob gröbere Punkte das Tauchen "verbieten"!

Ich denke mal nicht, das es einen hier gibt, der eine TTU kategorisch ablehnt - hoffe ich zumindest!

Klaus-Peter Eilert

unread,
Sep 4, 2004, 12:51:04 AM9/4/04
to
Hallo Nadin,

"Nadin Rohde" <nospam....@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ch74ic$fib$1...@beech.fernuni-hagen.de...
> Es kam mitunter schon vor, dass ich das ganze Jahr über mit
perfekter
> Gesundheit glänzte, dann aber kurz nach dem Aussteigen aus dem
Flieger
> (warum auch immer) urlaubskrank (lach) wurde... Ist natürlich klar,
dass man
> dann nicht tauchen gehen könnte, demzufolge wäre dann auch die
Untersuchung
> für die Katze gewesen... So war auch ein Teil meines Gedankenganges!


>
> Natürlich bin ich einverstanden, wenn es heißt, dass wenigstens 1
> anständiger Test ganz am Anfang stehen sollte und daher muss ich da
wohl in
> den sauren Apfel beißen und hoffen, dass ich bei guter Verfassung
bleibe und
> mir bloß nix zu ziehe! :)

bitte lass Dich nicht beirren von einigen "Experten", die das für
überflüssigen Kram halen: Geh' zur tauchmedizinischen Untersuchung.
Unbedingt.

Die Weisheiten, die hier zu Wahrscheinlichkeiten von Tauchunfällen
geäußert werden, entstammen dem luftleeren Raum: Es gibt in D keine
statistische Erfassung und Analyse von Tauchunfällen - außer solchen,
die der gesetzlichen / berufsgenossenschaftlichen Unfallversicherung
gemeldet werden (also solche von gewerblichen Tauchern, Feuerwehr,
DLRG, DRK-Wasserwacht). Wenn hier also irgendetwas zu Ursachen
(Herzanfälle usw.) von Unfällen bei Sporttauchern spekuliert wird, so
geht es immer um zufällig bekannte Einzelfälle, um mehr nicht. Und
dann sind es in der Regel auch noch Spekulationen von medizinischen
Laien, wie Du sicher gemerkt haben wirst.

Wie ich weiter oben schon kurz schrieb, gibt es einige Risiken, die Du
in der Regel selbst nicht erkennen wirst. Das ist bereits beim
Bluthochdruck so. Falsche Selbsteinschätzungen sind auch möglich bei
der physischen Qualifikation. Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass
ein Großteil der Sporttaucher körperlich nicht genügend leistungsfähig
ist (Hafermann, "Körperliche und biologische Leistungsfähigkeit von
Sporttauchern", in "Tauchmedizin"). Ein Belastungs-EKG, wie es
beispielsweise für Taucher in Hilfeleistungsunternehmen bei der
arbeitsmedizinischen Untersuchung Standard ist, wäre auch manchem
Sporttaucher angeraten. (Ich muss diese "G31"-Untersuchung einmal im
Jahr machen, und ich halte sie für sehr sinnvoll. Leider ist ein
Belastungs-EKG bei der Untersuchung von Otto Normaltaucher noch nicht
Standard.)

Du musst damit rechnen, dass sich Versicherungen der
Zahlungsverpflichtung entziehen, wenn bei der Untersuchung eines
Unfalles der Nachweis der Tauchtauglichkeit nicht erbracht werden
kann. Du gehst damit also ein beträchtliches finanzielles Risiko ein -
denke nur an den Fall einer Erwerbsunfähigkeit. Das allein sollte als
Argument ausreichen.

Viele Grüße,
Klaus-Peter

Matthias Voss

unread,
Sep 4, 2004, 3:26:08 AM9/4/04
to
Markus Zechmann wrote:
>
>
> Nicht, das da jetzt was falsch rüberkommt - ohne Untersuchung hat IMHO keiner was unter Wasser verloren.

Also ich habe mal ein Tauchermesser verloren.

> Die AHA (American Hearts Association) hat bereits Studien, die einen Anhaltspunkt dafür bieten, dass Neigungen zum
> Herzinfarkt auch Vererblich sind.

Du kennst aber tolle Abkürzungen.
Und diese Neigung wird genau wie und wo in der TTU erfasst, au0er evtl.
in der Familienanamnese? Und das als Vorhersage zu nehmen... ich weiß
nicht...Also Gentest bei TTU vorschreiben?

Die Leute sterben übrigens auch beim Surfen an Herzinfarkt. Oder im
Auto, oder Bett.

> Ist Feuerwehr, Rettungsdienst und Ärzte dafür da, um die eigene Gesundheit und auch das Geld der Allgemeinheit zu verbraten,
> weil einzelne sich unnötig in Gefahr begeben?

Das ist eine ethische Frage, die die Mitglieder der betroffenen
Berufsgruppen in jedem Einzelfall mit ja beantworten sollten!

Hat aber nichts mit TTU zu tun.

> Ich muß kein Facharzt mit zig Jahren Erfahrung sein, um festzustellen, das der tod eines Kämpfers direkt kausal mit seinem
> Aneurysma (Baucharterie), zusammenhing.

Das du vorher mit Röntgenblick erkannt hast.. Superman lässt grüßen ;-))


> Sicher ist Kampfsport was total anderes als Tauchen - ich will auch nicht vergleichen, sondern nur aufzeigen, das diese
> TTU durchaus seinen Sinn hat und auch notwendig ist.

Daher ist auch dein Beispiel bullshit.


> Jedes Prozent an Sicherheit mehr für mich - das ist was, wo ich sage "Immer doch"!

Und wie weist du dieses Prozent nach?
Prozent hat was mit Rechnen zu tun. Also entfernt mit wissenschaftlichem
Anspruch. Nun mal Butter bei de Fisch.


> Sicher muß nichts passieren, auch wenn ich keine TTU habe,
> Genauso kann was passieren, wenn ich selbige habe!

Ah. Wir nähern uns den Prozenten, der Wahrscheinlichkeit. Mal weiter bitte.

Gruß
Matthias

Matthias Voss

unread,
Sep 4, 2004, 3:32:28 AM9/4/04
to
Klaus-Peter Eilert wrote:


> Wie ich weiter oben schon kurz schrieb, gibt es einige Risiken, die Du
> in der Regel selbst nicht erkennen wirst. Das ist bereits beim
> Bluthochdruck so.

Hallo Klaus-Peter,
auf der Medizintagung des VDST in Essen konnte mir leider der hierzu
vortragende Arzt aus Bd.Wttbg. auf Nachfrage keine Antwort auf die Frage
geben, welches denn nun das genaue Risiko bei Bluthochdruck und Tauchen ist.
Der Vortrag war auch lediglich um die verschiedenen Hochdrucktypen und
Medikamente zentriert, und deren Zusammenhang mit Einschätzungen zur TT.

Jede nähere Beziehung zu einem beim Tauchen problematischen Geschehen
wurde "ausgeklammert". Ganz allgemwinplatzig wurde dann beim suggestiven
Nachbohren was von zu vermeidenden Balastungen erzählt.
Nur: Das gilt nicht nur beim Tauchen.

Pressdruck vermeiden lernen ist eine Binsenweisheit.

Schade eigentlich, ich hatte mir bei diesem Thema wesentlich mehr
versprochen. Aber wo nichts ist...?

Gruß
Matthias

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